Schlagwort: temporär

  • München: Hochbeete am HP8 im Rahmen des Flower Power Festivals

    Im Frühjahr eröffnet das Kollektiv „die Städtischen“ vor dem HP8 die Kulturinsel. „Kreativ gestaltete Sitzmöbel aus Holz laden zum Verweilen und öffentliche Hochbeete werden zum Mitgärtnern und Ernten für alle angelegt“ (mehr …)

  • Green City: Pilotprojekt macht aus Parkplätzen Aufenthaltsplätze (temporär)

    (FB)
    Aus Parkraum wird Lebensraum

    Bei einem Pilotprojekt im Auftrag der Landeshauptstadt München testet Green City e.V. aktuell gemeinsam mit Anwohner*innen im Westend die temporäre Umgestaltung von acht Parkbuchten in lebendige Aufenthaltsflächen und Treffpunkte für die Nachbarschaft.

    Die begrünten “Parklets” laden zum Verabreden, Plaudern, Lesen oder Sonnen ein. Du findest sie noch bis 19. September 2019 im Bereich der Tulbeckstraße 19, der Parkstraße 18 und in der Parkstraße, Ecke Schwanthaler Straße. Wenn du dich aktiv in das Projekt einbringen möchtest, kannst du beim Gießen oder beim Absperrdienst für die Nacht unterstützen. Weitere Infos dazu findest du hier. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten am Theater in Darmstadt

    (Recherche/Mail)

    Der Büchnergarten ist ein Gemeinschaftsprojekt des Staatstheaters Darmstadt, dessen Anwohner*innen und der Initiative Essbares Darmstadt.

    Es gibt regelmäßige Treffen (4. Donnerstagabend im Monat) und Aktionen wie Flohmärkte und Kulturelles Programm.

    Durchschnittlich gibt es 15 aktive Gärtner*innen, die sich über neue Gesichter immer freuen.

    Der Garten ist temporär angelegt, allerdings ohne festen Termin eines Endes.

    Außerdem haben wir 2 Bienenvölker am Haus, die von der Stadtimkerei Darmstadt betreut werden.

    warum temporär? ->
    das hat mit rechtlichen Fragen bezüglich des Ensembles zu tun. Wenn wir den Garten nicht temporär nennen würden, würde er uns verboten. Er existiert seit 2017 und es wird ihn ganz bestimmt noch  Jahre geben

    wie kam es zum Garten?
    -> wir hatten im rahmen der Darmstädter Gespräche, die sich 2017 um Nachhaltigkeit drehten, die Initiative gefragt, ob sie uns für eine Woche Beete vor das Haus stellen würde. Diese Idee traf nicht auf Zustimmung, dafür erhielten wir kurze Zeit später einen kompletten Begrünungsplan für das Staatstheater Darmstadt. Daraus entstand dann der Garten (mehr …)

  • Witten: Geld für temporäres Gartenprojekt

    (alerts)

    Die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte stellt ihre Brachfläche am Eselsmarkt temporär für ein nachbarschaftliches Gartenprojekt zur Verfügung. Wer Interesse daran hat, kann sich beim Quartiersmanagement melden.

    „Voraussetzung für das Gartenprojekt sei, dass sich eine Gruppe findet, die sich in den kommenden zwei bis drei Jahren ernsthaft um die Fläche kümmern will, bis diese irgendwann bebaut wird, erklärt das Team vom Stadtteilbüro. Dann bestehe auch die Möglichkeit, über den Verfügungsfonds die Anschaffung von Hochbeeten, Gartengeräten, einen Geräteschuppen und Pflanzen zu beantragen. (mehr …)

  • Gartendeck ist umgezogen

    (Mail)

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen

    27.3.:
    Ja, der größte Teil ist geschafft und unsere neue Adresse ist due Simon -Von-Utrecht-Str.4
    Jetzt geht es peu a peu weiter, wir brauchen noch Strom und Wasser, das Dach muss aufgebaut werden.
    (mehr …)

  • Querbeet Hörde: Hochbeete an 16 Standorten bis zum Winter

    (gu, alerts)

    An zwölf Standorten sollen Gemüse, Kräuter und insektenfreundliche Blumen in 16 Hochbeeten in Hörde aufgestellt werden. Den Anfang macht nun der Hörder Neumarkt mit drei Hochbeeten. Auf der Fläche standen vorher Rosenbüsche, deren Stümpfe noch als Stolperfallen zwischen den Hochbeeten stehen. Die knallbunten Holzkisten gehören zum Projekt „Querbeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Seit 2016 setzt nun „Querbeet Hörde“ gemeinsam mit AnwohnerInnen und AkteurInnen Projekte rund um das Thema urbane Landwirtschaft um. Hierzu sind immer wieder auch Exponate in der Hörder Stadtteil-Agentur in der Alfred-Trappen-Straße zu sehen.

    „Ich habe lange davon geträumt, und immer wieder angeregt, dass wir Hochbeete hier in Hörde und am Neumarkt bekommen“, erklärte sich Patin Sandra Cech, eine engagierte Bürgerin. „Urban Gardening ist ein fantastisches und zukunftsweisendes, das zugleich auch einen Bildungsanspruch hat“, sagt Thomas Pape, der mit seiner Gattin Pate eines Hochbeetes vor seinem Reformhaus ist.

    Unser Gemüse wachse schließlich nicht in den Supermarkt-Regalen, weshalb die Hochbeete zugleich eine Art Realitätsschulung in Ernährungsfragen seien. Die eigentliche Idee hinter den Hochbeeten ist aber, Freude am gemeinsamen Gärtnern und am Anbau lokaler Nahrungsmittel zu wecken – inklusive der „Interessenweckung“ bei den AnwohnerInnen. Alle HörderInnen sind eingeladen, von und aus den Hochbeeten zu naschen oder zu ernten.

    Ein Ziel der Initiative ist es aber auch, dass sich BürgerInnen auch ein eigenes Hochbeet bauen beziehungsweise anlegen. Dafür braucht man keinen „grünen Daumen“, betonen die Intiatoren. Die derzeit 16 Hochbeete werden von PatInnen betreut. Aktuell rekrutieren diese sich aus dem Hörder Einzelhandel, lokalen Initiativen und sozialen Einrichtungen.

    Die Hochbeete wurden in Kooperation mit der GrünBau gGmbH gebaut. Die Pflanzen stammen noch vom Werkhof in Dortmund-Grevel. Zukünftig sollen die Pflanzen aus der geplanten Hörder Stadtteilgärtnerei „Querbeet Sozial“ kommen.

    Zum Ende des Jahres, wenn auch die Hochbeete über den Winter wieder abgebaut werden, wird der Verlauf des Projektes ausgewertet. Im kommenden Jahr 2019 sollen nämlich wieder viele Mini-Gärten in Hörde gedeihen. Wer nun selber ein Hochbeet pflegen möchte, findet weitere Unterstützung in der Hörder Stadtteilagentur und beim Projekt „Querbeet Hörde“.

    Man kann die Hochbeete am eigenen Haus aufstellen oder im öffentlichen Raum. Vorschläge und BewerberInnen sind  erwünscht. Die Bezirksvertretung Hörde hatte das Projekt beschlossen. Es gehört zum Schwerpunkt „Stadtökologie“ innerhalb des des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird aus Bundesmitteln, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund finanziert.

    https://www.nordstadtblogger.de/querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt-der-stadtteil-ist-bunt-und-jetzt-auch-durch-urban-gardening-endlich-er-essbar/ (mehr …)

  • temporärer GG im Münchner Nussbaumpark

    Green City hat im Nussbaumpark zusammen mit Gruppen und Anwohner*innen ein paar Beete (Aufsetztrahmen) aufgebaut. Das Gartenprojekt ist Teil der Zwischennutzung durch die Urban League (oder von dieser ausgehend), die dort mit zwei Kiosken für Essen und Trinken sorgt und ein Kulturprogramm macht. Diese Nutzung ist für drei Jahre jeweils von Juni bis September genehmigt worden.
    Condrops und andere Organisationen, die mit „Randgruppen“ arbeiten, haben Beete und auch AnwohnerInnen. Diese hat GC über die Homepage/FB und eine Pressemitteilung erreicht.
    Silvia versucht zu erreichen, dass die Beete nicht im Winter wieder abgeräumt werden müssen. Was nach den genehmigten drei Jahren passiert, ist noch völlig offen.
    Vom Bezirksausschuss haben sie 2000 (oder 3?) Euro bekommen.

    Darstellung auf der GC-Site:

    Direkt am Sendlinger Tor liegt der Nußbaumpark, eine zwei Hektar große Grünfläche, die die meisten MünchnerInnen allerdings nur vom Vorbeiradeln- oder laufen kennen. Das soll sich ab dem 11. Juni 2018 ändern. Denn ab dann startet dort ein dreimonatiges Kulturprojekt, während dem sich der unter Denkmalschutz stehende Park zu einer Gemeinschaftsterasse wandelt.

    Green City e.V. hat auf dem Gelände zehn Hochbeete eingerichtet, die von Nachbarngruppen, Vereinen und Einrichtungen zum Anbau von Gemüse und Kräutern für den Eigenverbrauch genutzt werden. Green City e.V. unterstützt die BeetpatInnen mit jeder Menge Tipps. Natürlich sind auch alle BesucherInnen des Parks herzlich eingeladen, bei unseren Beeten vorbeizuschauen. Da das Projekt auf einer öffentlichen Grünfläche stattfindet, wird es den Charakter eines Lehrgartens haben und steht allen Interessierten zum Anschauen zur Verfügung.

    Ein eigener Radiosender, Gesprächsrunden sowie Versorgung mit Craft Beer und Speisen sorgen darüber hinaus im Nußbaumpark für ein spannendes Programm in entspannter Atmosphäre. Damit man sich im Nußbaumpark immer noch gut erholen kann, finden alle Veranstaltungen auf Zimmerlautstärke statt. (mehr …)

  • temporarer GG auif der Landesgartenschau in Würzburg

    (Gu, alerts)

    Jetzt haben sich die Stadtgärtner Würzburg mit den Campusgärtnern der Universität Würzburg zusammengetan. Insgesamt 30 Menschen kümmern sich aktuell ehrenamtlich um eine 1.800 Quadratmeter große Fläche auf der Landesgartenschau, die StadtGartenSchau. Wir haben Silvia Appel, Gründungsmitglied und Bloggerin auf www.garten-fraeulein.de zu dem Projekt befragt.
    Silvia: Bereits vor rund zwei Jahren sind die Veranstalter der Landesgartenschau auf uns zugekommen. Nach mehreren Treffen war klar, dass wir uns nicht nur als Ideengeber einbringen, sondern tatsächlich eine eigene Gartenfläche gestalten dürfen.
    WE: Wer kann alles mitmachen?Silvia: Grundsätzlich jeder, allerdings war es unser Hauptjob, die Fläche zu gestalten, bevor die Landesgartenschau angefangen hat. Um jetzt auf das Gelände zu kommen, braucht man eine Dauerkarte oder muss Eintritt bezahlen, aber bei Interesse einfach melden, wir finden dann eine Lösung.
    WE: Dürft ihr das Gelände auf der Landesgartenschau auch danach nutzen?Silvia: Bisher leider nicht, das wussten wir von Anfang an. Wir haben aber einen tollen Garten aufgebaut und sind deshalb dabei, Gespräche zu führen. Für das Gelände gibt es ja Bebauungspläne und dort, wo unser Garten liegt, sollen Studentenwohnheime gebaut werden. Wir würden den Garten aber auch verkleinern, dann könnte zum Beispiel ein kleiner Garten zwischen den beiden Studentenwohnheimen entstehen. Uns ist es wichtig einen Ort wie diesen zu erhalten, denn es geht darum einen Treffpunkt und Gemeinschaft zu schaffen.
    WE: Was für zukünftige Projekte sind geplant?Silvia: Erstmal nichts, unsere Pläne hängen von diesem großen Projekt ab. Wir beraten aber nebenbei immer Privatleute, Vereine, oder Kindergärten.
    […]

    https://www.wuerzburgerleben.de/2018/06/20/die-stadtgaertner-urban-gardening-lgs/ (mehr …)

  • Thyssen-Krupp Garten für eine Saison wird gefeiert

    (Gu, alerts)

    „Die Grüne Achse ist ein tolles Projekt, weil es für mich das unterstützt, was die `Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017´ ausmacht: das Engagement von und mit Bürgerinnen und Bürgern“, schwärmt Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Auf seinem Campus direkt am Konzernsitz an der Altendorfer Straße hat thyssenkrupp Urban Gardening für alle möglich gemacht. Ein echter Ausflugs-Tipp.

    So stellt man sich das Gärtnern mitten in der Hauptstadt vor: Bienen und Schmetterlinge wuseln zwischen den unzähligen Pflanzen herum. Eine Pracht von bunt blühenden Pflanzen erfreut die Besucher. Und das mitten im Essener Westen, ganz nahe der vielbefahrenen Hauptstraße.
    Die Wasserachse, markantes Wahrzeichen des Konzernsitzes, hat sich für einige Monate in die Grüne Achse verwandelt: Große Teile des Wasser-Bereiches wurden trocken gelegt, mit Erde gefüllt und mit zahlreichen Hochbeeten, einem Bauwagen und einem Geräteschuppen zum großen Mitmach-Garten. Fläche: satte 4.800 Quadratmeter.
    thyssenkrupp Arbeitsdirektor Oliver Burkhard: „thyssenkrupp versteht sich als ein fester Teil Essens. Die Wurzeln unseres Unternehmens liegen hier, wo nun unsere Unternehmenszentrale ist. Wir laden insbesondere die Schülerinnen und Schüler unserer Nachbarschulen, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger ein, bei dem Projekt mitzumachen.“
    Eine Einladung, die in den letzten Wochen gerne angenommen wurde: Zahlreiche junge Gärtnerinnen und Gärtner von Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen kümmern sich um „ihre“ Beete, erleben Natur ganz hautnah.
    Dabei wirken die prall mit Kräutern, Blumen & Co. gefüllten Beete fast schon ein wenig überladen. Die Anlage ist top-gepflegt. Vermeintliches Unkraut oder gar Schnecken, sonst der Schreck eines jeden Gärtners, haben in dem „Garten für eine Saison“ erst gar keine Chance, sich auszubreiten.
    Einen Ausflug in die Grüne Oase lohnt sich aber auf jeden Fall. Und wer mag, kann sich auch mit dem Fahrrad und über die Trasse der Rheinischen Bahn hinweg gleich den nahen Krupp-Park sowie den Niederfeldsee anschauen. So grün also ist der Essener Westen.
    Essens Umwelt- und Baudezernentin, zugleich auch Leiterin des Projekts Grüne Hauptstadt, ist begeistert: „Die Grüne Achse steht sinnbildlich auch für die gelungene Entwicklung von grau zu grün. Denn genau hier hat mit dem thyssenkrupp-Areal in den vergangenen Jahren ein Umwandlungs- und Erneuerungsprozess stattgefunden, der mit zum Titelgewinn der Grünen Hauptstadt Europas beigetragen hat.“
    Noch bis September ist Urban Gardening im Essener Westen angesagt, dann wird die Grüne Achse wieder zur Wasserachse.
    Bernd Overmaat, thyssenkrupp-Pressesprecher Technologie, Innovation & Nachhaltigkeit: „Wichtig ist uns, dass die Aktion so nachhaltig wie möglich abläuft. Im Herbst verschenkt der Konzern beispielsweise die Pflanzen. Der Boden wird genutzt, um alte thyssenkrupp-Halden wieder zu begrünen.“

    Statistik:

    Für die Grüne Achse hat thyssenkrupp das Becken der Wasserachse mit insgesamt 1.000 Kubikmetern Sand, Kies, Rindenmulch und Pflanzerde aufgefüllt. Gepflanzt hat das Unternehmen unter anderem rund 2.500 Gräser und Stauden, 450 Rosen, 1.000 Sommerblumen sowie 600 Gemüse- und Kräuterpflanzen und Beerenobst. Hinzu kommen 49 Hochbeete aus Einweg-Paletten.

    https://www.lokalkompass.de/essen-west/natur/gruene-achse-im-westen-der-stadt-d780698.html (mehr …)

  • Werksgarten München: nur sehr kleine Gruppe

    (Gu, Projektbesuch und Mail)
    Der WERKSgarten ist auf dem Gelände des Werksviertels im Container Collective. An einigen Ecken des ganzen Geländes des Werkviertels sind Kästen aufgebaut, in denen auch Bäume, Blumen, Gras wachsen. Oft handelt es dabei um „Verschönerung/Begrünungsaktionen“. Das Viertel wird gerade erst gebaut, alles ist temoprär. Einige der Läden und Bars im Container Collective haben auch eigene Kästen, in denen manche Gemüse anbauen. Sie wissen nur, dass ab und an mal Leute da sind, die die 10 Hochbeete pflegen, die den Gemeinschaftsgarten ausmachen, doch ganz hauptsächlich gießt jemand vom Werksviertel. Wer da gärtnert und was das eigentlich soll, das ist nicht klar. Es gibt kein Schild, der Gemeinschaftsgarten könnte auch eine Kunstaktion sein oder Teil des Container Collectives. Britta-Marei ist Ansprechpartnerin für den Garten und schreibt:
    für den WERKSgarten gibt es eine – bis jetzt sehr kleine – Gruppe (4 Pers., davon zwei von der KiTa nebenan). Pflegen tut aber auch der Gärtner vom Werksviertel. Ich habe die Woche Herrn Schütz nochmal angeschrieben, dass leider bei den wenigen Leuten keine wirkliche Gruppendynamik zustande kommt und gebeten, dass sie Öffentlichkeitsarbeit machen, damit mehr Menschen von dem Gemeinschaftsgarten wissen. (mehr …)

  • temporäres Gartenprojekt von Thyssenkrupp in Essen

    (Gu, alerts)

    Thyssenkrupp eröffnet das größtes Urban-Gardening Projekt Essens. Alle Essener dürfen ihr Gemüse dort selbst anbauen – und sogar grillen Großer Andrang herrschte an den Hochbeeten im Innenhof des Thyssenkrupp-Geländes. Mitarbeiter, Schüler und Kindergartenkinder pflanzten bei der Eröffnung der Grünachse die ersten Blumen und Gewürze. Normalerweise durchzieht ein 4 800 Quadratmeter großes Wasserbecken das Gelände. Damit ist die sogenannte Wasserachse etwas größer als ein Fußballplatz.

    Das Becken wurde für das Urban-Gardening-Projekt nahezu komplett mit Sand, Kies und Erde aufgefüllt und bietet den Essenern nun bis Ende September die Möglichkeit, beim Urban-Gardening selbst Gemüse anzubauen.
    „Es gab mehrere Ideen, wie sich Thyssenkrupp bei der Grünen Hauptstadt engagiert“, erklärt ein Sprecher des Konzerns. „Das Urban-Gardening-Projekt hat sich dabei durchgesetzt, weil es die Essener teilhaben lässt“, so der Sprecher weiter. Jeder Essener kann seine eigenen Pflanzen (keine Giftpflanzen) und Gemüsesetzlinge eingraben.

    Neben der Möglichkeit, Gemüse anzubauen, laden auf der Grünen Achse Sitzsäcke, ein Volleyballfeld und ein Grillplatz mit schon aufgebautem Grill zum Verweilen ein. Der Sprecher von Thyssenkrupp sieht einem möglichen Müllproblem durch das Grillen gelassen entgegen: „Wir vertrauen darauf, dass jeder seinen Müll selbst entsorgt“, sagt er. Was allerdings passiert, wenn der Abfall trotzdem liegen bleibt, ist offen.

    Schulen und Kindergärten haben eigene Beete bekommen, um die sie sich jetzt kümmern. Dazu soll es regelmäßig Begleitveranstaltungen geben. So ist dort beispielsweise für Ende August ein Street-Food-Festival geplant. Im September wird der Garten abgerissen und das Becken wieder mit Wasser aufgefüllt. Die Pflanzen sollen jedoch nicht auf dem Müll landen, sondern verschenkt werden.

    >> Die Grüne Achse ist täglich zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet. Eigene Grills, Spaten oder Gartengeräte dürfen nicht mitgebracht werden. Sie werden von Thyssenkrupp gestellt.

    https://www.waz.de/staedte/essen/gemuese-pflanzen-bei-thyssenkrupp-id210770971.html (mehr …)

  • temporäres Gartenprojekt in Bremen

    (Gu, alerts)

    Bremen Kartoffeln und Kohlrabi, Mangold und Möhren, Salbei und Spinat – mitten in der Bremer Innenstadt, genauer auf dem Hanseatenhof, ziehen derzeit Palettenbeete samt Bepflanzung die Blicke neugieriger Passanten auf sich. Die meisten gucken nur, einige blicken sich verwundert um und fassen das Grün an, manch einer greift zu und probiert. Urban Gardening heißt der Trend, mit dem in vielen Städten der Welt die Natur zurück in die City geholt wird.

    50 Palettenbeete machen den Hanseatenhof zum urbanen Garten, 14 weitere das Citylab im Lloydhof zum Gewächshaus. „Angebaut haben wir essbare Nutzpflanzen“, sagt Michael Scheer, Geschäftsführer der Gesellschaft für integrative Beschäftigung (Gib). Mit seinem Team von der „Gemüsewerft“ hat er die selbstgezimmerten Beete aufgestellt. Zudem lädt nun ein Hopfenpavillon mit Palettenmöbeln zum Verweilen ein.

    Bis zum 30. September können Besucher der Bremer City nun die Wachstumsfortschritte von Erbsen, Bohnen, Borretsch, Thymian, Zucchini, Hopfen und weiteren Pflanzen verfolgen. „Am Ende wollen wir dann gemeinsam ernten und ein Erntedankfest feiern“, sagt Annika Mysegades von der City-Initiative. Für sie ist es eine Möglichkeit, die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu erhöhen und zugleich den Menschen die Pflanzen (wieder) näherzubringen. Scheer sieht die Begrünung der etwas anderen Art vor allem als Experiment: „Mich interessiert, ob die Bremer Respekt vor den Pflanzen haben. Ob die Besucher das Angepflanzte überhaupt als essbar erkennen, es verschonen und eher museal betrachten oder zugreifen und es essen“, so der Biologe. Einige Passanten bleiben interessiert stehen und zeigen die Pflanzen ihren Kindern.


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  • vor der Uni Leipzig sind Beete für alle entstanden

    (gu, alerts)

    Die Stadt ist unser Garten“ – unter diesem Motto bepflanzt die Urban-Gardening-Bewegung graue und frei zugängliche Flächen in der Stadt. Am 4. Mai hat der Arbeitskreis Umwelt des Studierendenrats zu einem organisierten Pflanztag gerufen: Auf dem Campus Augustusplatz der Universität Leipzig haben Stadtgärtner Unkraut gejätet, frische Gartenerde verteilt und Saatgut gestreut. […]

    http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Campus-Online/Studentenleben/Die-Stadt-ist-unser-Garten

    Da ist auch ein kleines Filmchen zu sehen (mehr …)