(Antrag, Antworten)
Also:
* Die gesamte Gruppe besteht aus etwa 10 bis 15 Personen. Die Kerngruppe, die regelmäßig gärtnerisch aktiv ist, umfasst 7-8 Personen.
* Die Gruppe besteht hauptsächlich aus FLINTAs aus Europa, insbesondere aus Deutschland und Italien, sowie einer Person aus Indien. Aktuell sind keine Personen mit Fluchtgeschichte aktiv dabei.
* Der Garten ist teilweise inklusiv, jedoch nicht vollständig barrierefrei. Die vorhandene Ökotoilette ist beispielsweise nicht barrierearm. Ein Gesamtkonzept für Inklusion existiert derzeit nicht, könnte aber ein spannendes Entwicklungsthema für die Zukunft sein.
* Seit 2021, wenn ich mich nicht irre, pflegt die Stiftung SPI (ehemalige Suchtkranke) eine Beete bei uns, die sind normalerweise montags da.
* Unser Nachbar:innen von Leben Lernen haben bis 2023 circa unser Garten genossen und leider seitdem wegen Personalmangel nicht mehr.
* Die Bekanntmachung erfolgt überwiegend über persönliche Netzwerke, Mundpropaganda sowie vereinzelt über online Plattformen, unter anderem Langer tag der Stadtnatur, Urbane Garten, Kulturkarte Lichtenberg, Berlin Spart Energie, Mit Vergnügen, Gratis in Berlin, Garten Flora usw.
* Neuinteressierte werden herzlich empfangen und erhalten eine Einführung im Garten. Sie werden in bestehende Gartenarbeiten eingebunden und können sich je nach Interesse an verschiedenen Aufgaben beteiligen.
* Die Wasserversorgung erfolgt aus einer eigene Wasseranschluss, der über das Krankenhaus KEH normal abgerechnet wird. Außerdem versuchen wir weniger Wasser wie möglich zu nutzen (tropf-Bewässerungssystem, Molch, Ollas..)
* Die Gartengeräte sind in einer gemeinschaftlich genutzten Holzhütte untergebracht. Unser Würmkiste wird Winterfest gemacht damit es in Garten auch unter minus grad in SIcherheit bleiben kann.
* Bislang gibt es keine größeren Probleme mit Vandalismus oder Diebstahl, jedoch kommt es gelegentlich zu kleineren Vorfällen. Zum Beispiel nascht der Waschbeere unsere ganze Trauben, die Spechte die ganze Kirschen und ab und zu mal kommt eine Katze und „spielt“ mit die Frösche. Aber es sind hauptsächlich die Nachtschnecken, die uns ausrauben.
Seit 2011 ist der Lichtenberger Stadtgarten ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Nutzgarten mit Obst und Gemüse. Ein Jahr später wurde der Lichtenberger Stadtgarten e.V. gegründet. Der Lichtenberger Stadtgarten ist ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Nutzgarten.
Die Bewirtschaftung des Gartens erfolgt nach ökologischen Prinzipien sowie unter Einbezug von Techniken der Permakultur. Unser Garten ist ca. 450 qm groß. Neben einer mit Obstbäumen bestandenen Wiese, mehr als 100 Quadratmeter Gemüsebeete, einem duftenden Kräuterbeet gibt es auch eine Picknickstelle mit Sitzbänken und einen Teich für Molche und andere wasserliebende Tiere.
Wir bewirtschaften die Anbaufläche gemeinschaftlich, ohne Beete oder Parzellen an einzelne Personen zu vergeben. Alle haben immer im Blick, dass der Garten ein schöner Ort ist und das Gemüse auf allen Beeten gut wächst.
Die Mitgärtner:innen teilen die Gartenarbeit, finanzielle Beiträge und die Ernte fair untereinander. Entscheidungen werden von den aktiven Stadtgärtner:innen im Team getroffen, entweder beim gemeinsamen Gärtnern oder auf regelmäßig stattfindenden Gartentreffen. Wenn Stadtgärtner:innen vor Ort im Garten sind, steht der Garten interessierten Gästen offen, und es besteht die Möglichkeit, bei den Gartenaktivitäten mitzuwirken.
Als grüner Lernort sind Begegnung und Inklusion ein weiteres zentrales Anliegen des Stadtgartens. Der Lichtenberger Stadtgarten Berlin ist ein Gemeinschaftsgarten, der als Ort der Begegnung, des nachhaltigen Anbaus und der ökologischen Bildung dient.
Unsere gemeinsamen Gartentage finden immer sonntags statt und bieten eine offene, einladende Atmosphäre für alle, die sich beteiligen möchten. Interessierte finden auf unserer Website umfassende Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten, um mehr über den Garten und unsere Aktivitäten zu erfahren. Beim „Langen Tag der StadtNatur“ laden wir Besucher:innen zu spannenden Workshops ein, in denen wir praktische Einblicke in nachhaltiges Gärtnern, ökologische Vielfalt und gemeinschaftliches Gärtnern geben.
Unser Ziel ist es, eine grüne Oase für alle Interessierten zu schaffen und nachhaltige Gartenprojekte zu fördern. Um die Qualität unserer Arbeit und die Vielfalt der Bepflanzung zu erhalten und zu verbessern, benötigen wir finanzielle Unterstützung für die Anschaffung wichtiger Materialien.
Der Stadtgarten finanziert sich größtenteils durch Spenden und Mitgliederbeiträge. Diese Mittel decken jedoch nicht alle anfallenden Kosten für die Instandhaltung und Erweiterung des Gartens. Daher sind wir auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen, um unser Angebot weiter auszubauen und nachhaltig zu sichern.
2. Förderzweck und beantragte Mittel
Der Stadtgarten dient als Ort des Austauschs, der Bildung und der aktiven Mitgestaltung für Bürger:innen. Die geförderten Materialien tragen dazu bei, die Gartenprojekte zu optimieren und langfristig zu erhalten. Zudem fördern sie nachhaltige Anbaumethoden und stärken das Umweltbewusstsein der Gemeinschaft.
Der Lichtenberger Stadtgarten engagiert sich für nachhaltige Bodenverbesserung und Kreislaufwirtschaft. Um die Bodenqualität langfristig zu verbessern, die Wasserspeicherfähigkeit unserer Beete zu erhöhen und das Bodenleben zu fördern, möchten wir Terra Preta einsetzen. Obwohl wir bereits unseren eigenen Kompost produzieren, jedoch fehlt uns die notwendige Pflanzenkohle und die spezielle Fermentationstechnik, um daraus Terra Preta zu machen. Dazu, um eine spürbare Bodenverbesserung zu erzielen, bräuchten wir große Mengen, die wir mit Eigenproduktion nicht erreichen können. Daher beantragen wir eine Förderung zur Anschaffung hochwertiger Terra Preta von Wandlitzerde.
Wir beantragen eine finanzielle Förderung für folgende Anschaffungen:
• Terra Preta: Verbesserung der Bodenqualität zur Förderung eines nachhaltigen Pflanzenwachstums.
• Apfelbaum: Erweiterung der Obstvielfalt und langfristige Nutzung durch die Gemeinschaft.
• Heidelbeere: Erweiterung der Beerenvielfalt und langfristige Nutzung durch die Gemeinschaft.
• Äste- und Rosenscheren: Fachgerechte Pflege der Bäume, Sträucher und Rosen im Garten.
Diese Materialien sind essenziell für die langfristige Entwicklung des Gartens und die aktive Beteiligung der Gemeinschaft. Die Nutzung von Terra Preta trägt maßgeblich zur Bodenverbesserung und Nachhaltigkeit bei, während der Apfelbaum ein Symbol für Wachstum und gemeinschaftliche Ernte darstellt. Die benötigten Scheren helfen uns, die Pflanzen gesund und gepflegt zu halten.
3. Ziele
Unser Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Bodenqualität, die Erweiterung der Obstvielfalt und die Pflege der bestehenden Pflanzen und Bäume. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die ökologische Vielfalt zu erhalten und das Gemeinschaftsgefühl im Stadtgarten zu stärken.
• Terra Preta: Diese nährstoffreiche Erde verbessert die Bodenqualität erheblich, indem sie Wasser speichert, die Bodenfruchtbarkeit erhöht und die Humusbildung fördert. Sie trägt maßgeblich zu nachhaltigem Pflanzenwachstum bei und unterstützt den ökologischen Anbau.
• Alte Apfelsorte: Die Pflanzung eines Apfelbaums mit einer traditionellen, alten Sorte ist wichtig, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Alte Sorten sind oft robuster, widerstandsfähiger gegen Krankheiten und tragen zum Erhalt genetischer Vielfalt bei. Zudem bieten sie wertvollen Lebensraum für Insekten.
• Gartenscheren und Astscheren: Die fachgerechte Pflege von Bäumen und Pflanzen ist essenziell für ihr gesundes Wachstum. Mit den richtigen Scheren können Äste und Triebe gezielt geschnitten werden, was die Blüten- und Fruchtbildung fördert und Krankheiten vorbeugt.
