Schlagwort: Therapie

  • Siegen: Kleingartenverein Unterm Sender entwickelt sich weiter

    Wir sind eine der 9 Siegener Kleingartenanlagen und ein bisschen stolz darauf, dass wir uns als Verein mächtig weiterentwickeln konnten. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten, in dem man ein Beet pachten kann, wir haben die Offene Ganztagsschule der benachbarten Grundschule mit Ihren mobilen Beeten zu Gast, das Kreisklinikum hat einen Garten für die Arbeits-Therapie bei uns und eine Studentengruppe der Uni Siegen hat gleich einen Verein gegründet und von uns die Parzelle dazu gepachtet.

    Abgesehen davon haben wir 75 Gärten mit je rund 300qm Fläche in schönster Lage Siegens. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Haus Müggelspree setzt auf Gabionenbeete

    (Mail)

    „Vorjahreslaub liegt verrottend auf den Beeten und in Planung haben wir den Austausch der hölzernen Hochbeete in Gabionenhochbeete. Vor allem der Nachhaltigkeit wegen.
    Außerdem bieten sich diese Hochbeete an, verschiedene Gestaltungen auf- oder anzunehmen und bereichern somit auch den Handlungsspielraum als Gemeinschafts- und Therapiegarten. Letzterer ist ja vor allem für unsere Bewohner wichtig. Auf Grund der derzeitigen Situation dürfen nur hausinterne Besuche des Gartens stattfinden, d.h., die Gartentüren sind auch tagsüber verschlossen.“

    Die Nachbarschaft haben sie noch nicht richtig erreicht mit dem Gartenprojekt, sie haben schon viel ausprobiert.


    (mehr …)

  • Interkultureller Garten Maie in Wangen/Allgäu legt los

    (Gu Antrag und Antworten)
    In Wangen/Allgäu entsteht ein Interkultureller Heilgarten, der offen für alle ist. Er ist noch in der Entstehung und noch gab es keine therapeutische Arbeit.

    Wir treffen uns momentan 1-2x wöchentlich, meist am Freitagnachmittag und Samstag.

    Unsere Gruppe besteht aus 5 weiteren Frauen. Aus der Nachbarschaft sind 2 Männer dazugekommen. Ein weiterer kommt regelmäßig vorbei, möchte aber nicht eingebunden werden/ mitmachen. In direkter Nachbarschaft liegt ein Neubauquartier mit Eigentumswohnungen im gehobenen Preissektor- ich habe nicht viel Hoffnung, das da noch viel passiert.

    Bei den Flüchtlingen gibt es vier Familien, die regelmäßig dabei sind- ca. alle 2 Wochen und ungefähr 7 junge männliche Flüchtlinge. Andere schauen unregelmäßiger vorbei und packen mit an.

    Da der Garten recht klein ist, werden alle Flächen gemeinsam bewirtschaftet.

    Im Moment hängt noch sehr viel an mir. Wenn ich keine Zeit habe, laufen die Gartentreffs nicht. Das Wässern funktioniert aber ganz gut, auch wenn ich nicht da bin. Entscheidungen werden gemeinsam besprochen, oft von mir vorgeschlagen, aber dann unter den Ehrenamtlichen abgestimmt. Die Geflüchteten kommen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und Gambia. Da viele von Ihnen noch recht wenig Deutsch und meist auch keine andere Fremdsprache sprechen, ist die Kommunikation und Abstimmung schwierig und die Grundlage für gemeinsame Entscheidungen ist noch nicht gegeben. Einige fangen aber an, sich auch tagsüber ausserhalb der Gartentreffs in dem immer zugänglichen Garten aufzuhalten. (Dazu trägt sicherlich auch bei, dass es in einem Teil des Gartens einen ‚Hotspot‘ gibt. Ob vom Pfarrhaus oder woher auch immer, ist nicht geklärt.)

    Das nächste Projekt ist auf jeden Fall das Zimmern von Sitzgelegenheiten!

    Die meisten Geflüchteten erreiche ich über eine eingerichtete Whats-App- Gruppe. Unter den Ehrenamtlichen ist es schwieriger, einige sind via email zu erreichen, andere nur über Telefon- Festanschluss. Das ist aufwändig und ich hoffe, wir finden noch einen anderen Weg. Die Termine werden immer auch im Blog veröffentlicht.

    Die therapeutische Arbeit hat noch nicht so begonnen, wie es geplant ist. Zwar gab es eine Gruppe mit Kindern und Frauen, die im Gewächshaus Pflanzen vorgezogen haben und gemeinsam Weihnachtsobjekte hergestellt haben, aber es war, bedingt dadurch dass es noch keinen festen Ort gab, immer viel Unruhe dabei. Dies soll nun hoffentlich besser werden. Ein grosser Teil der therapeutischen Arbeit ist vormittags geplant. Die Realisierung ist abhängig von der Unterstützung durch Fördertöpfe und über den Sommer hinaus noch nicht gesichert.


    (mehr …)

  • Stand der Dinge Heilgarten Berlin

    (Gu, mail)
    der Garten wird zur Zeit nur von Patienten unserer Tagesklinik und Patientinnen des Frauenwohnverbundes bewirtschaftet. Je nachdem, wie gartenaffin die jeweiligen Patienten sind, wird es mit mehr oder weniger Begeisterung gemacht. Während der warmen Jahreszeit wird der Garten auch für Einzeltherapien aller Abteilungen des bzfo genutzt. Daher ist es während der Woche auch schwierig, den Garten für andere zu öffnen. Zu den Zeiten, in denen er nicht von uns genutzt wird, sind aber andere eingeladen, sich dort aufzuhalten.


    (mehr …)