Schlagwort: top down

  • Frankfurt/Main: Garten wird top down geplant (Auftragsarbeit)

    Gemeinschaftsgärtnern Nied-Süd –
    Kurzbeschreibung Aufgaben und Leistungsbausteine
    Projektidee
    Das geplante gemeinschaftliche Gartenprojekt in der Siedlung Nied-Süd liegt in einem
    multikulturell geprägten Stadtteil, in dem es an nachbarschaftlichen Begegnungsorten
    mangelt. Das für das Projekt infrage kommende Areal erstreckt sich auf einer
    ungenutzten Fläche von ca. 100 m2. Ein Wasseranschluss ist vorhanden und für das
    Projekt voraussichtlich nutzbar. Das Projekt soll 2026 als temporäre Zwischennutzung
    für eine Gartensaison dienen. Ziel ist mit einer Testphase das Interesse und
    Engagement der Nachbarschaft und des Stadtviertels anzuregen. Bei positivem
    Verlauf und ausreichendem Zuspruch soll das Projekt im Anschluss an die
    Umgestaltung der Grünanlage fortgeführt und schrittweise verstetigt werden.

    Mail an uns:
    im Rahmen des Städtebauprogramms Sozialer Zusammenhalt Frankfurt-Nied plant das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main zeitnah die Durchführung einer Vergabe und Beauftragung der Dienstleistung zur Anleitung eines gemeinschaftlichen Gartenprojekts im Frankfurter Stadtteil Nied-Süd. Die eigentliche Leistungserbringung würde im Jahr 2026 erfolgen. Als Projektsteuerer führen wir für das Stadtplanungsamt im Vorfeld eine Markterkundung und Auftragswertschätzung durch.

    von: Projektleiter Integrierte Stadtentwicklung | Stadtplaner (AKH)

    Unternehmensbereich Stadtentwicklung

    ProjektStadt

    Eine Marke der Unternehmensgruppe
    Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

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  • Wörth am Rhein: GG an Stadtbücherei entsteht

    (alerts)

    Wörth am Rhein. Mit dem neuen Urban-Gardening-Projekt verwandelt sich die Grünfläche an der Stadtbücherei im Dorschberg Zentrum in einen lebendigen Treffpunkt für alle, die Lust haben, gemeinsam zu pflanzen und den Stadtteil aktiv mitzugestalten. Unter dem Motto „Acht Ecken für frisches Gemüse“ startet das Projekt mit einem großen Auftaktevent am 12. April 2025 von 14 bis 17 Uhr – einfach vorbeikommen und mitmachen!
    Urban Gardening bezeichnet das gemeinschaftliche Gärtnern in städtischen Räumen. Auf öffentlichen oder privaten Flächen entstehen so grüne Oasen, in denen Obst, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Neben der nachhaltigen Nutzung von Flächen steht der soziale Aspekt im Mittelpunkt: Menschen kommen zusammen, tauschen Wissen aus und gestalten aktiv ihr Wohnumfeld mit. Diese Form des Gärtnerns trägt zur Umweltbildung, Klimaschutz und einer höheren Lebensqualität in der Stadt bei.

    Grünflächen nutzen und Gemeinschaft stärken

    Ein eigener Garten ist nicht nötig, um selbst Gemüse anzubauen. Die neuen Hochbeete bieten Platz für frisches Obst, Gemüse und Kräuter – selbstgezogen, nachhaltig und gesund. Neben dem Anbau geht es um den Austausch von Wissen, das gemeinsame Erleben der Natur und die Gestaltung eines grünen Begegnungsorts.

    Urban Gardening für den Dorschberg

    Das Projekt wird von der Stadt Wörth am Rhein gemeinsam mit „Urbane Gärten Karlsruhe“ umgesetzt. Die gemeinnützige Organisation bringt ihre Erfahrung aus zahlreichen Projekten ein und unterstützt mit Fachwissen und Praxisbegleitung. Ihr Fokus liegt auf nachhaltiger Stadtentwicklung durch gemeinschaftliche Gartenflächen, ökologischen Anbaumethoden und kreativen Lösungen für den öffentlichen Raum. Bürgermeister Steffen Weiß betont die Bedeutung des Projekts für den Stadtteil: „Das Projekt entstand aus Wünschen der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Transformationsprozesses für das Dorschberg Zentrum. Ziel ist es, eine engagierte Gemeinschaft zu fördern und gemeinsam einen lebenswerten Stadtteil zu gestalten. Gerade für Kinder ist das eigene Gärtnern eine wertvolle Erfahrung.“

    Erstes Treffen: „Hoch die Beete!“

    Zum Auftakt am 12. April werden gemeinsam achteckige Hochbeete gebaut. Materialien und Werkzeuge sind vorhanden – mitmachen kann jede und jeder, unabhängig von Alter oder Vorerfahrung. Kinder sind in Begleitung ihrer Eltern herzlich willkommen!

    ???? Treffpunkt: Grünfläche vor der Stadtbücherei im Dorschberg Zentrum Wörth⏰ Zeit: 14 bis 17 Uhr

    Ortsvorsteher Helmut Wesper hebt hervor: „Dieses Projekt zeigt, wie Engagement in der Gemeinschaft den Stadtteil nachhaltig prägen kann. Jede und jeder kann mitgestalten, praktische Erfahrungen sammeln und einen lebendigen Ort für alle schaffen.“
    Übrigens: In der Stadtbücherei gibt es eine Saatgutbibliothek. Saatgut kann dort „entliehen“ und nach der eigenen Ernte wieder zurückgegeben werden – ein nachhaltiger Kreislauf für die Gemeinschaft.

    Jahresprogramm: Lernen, anpacken, ernten

    Über das Jahr verteilt gibt es spannende Workshops rund um nachhaltiges Gärtnern:

    • 12.04.2025 – Hoch die Beete! Acht Ecken für frisches Gemüse
    • 03.05.2025 – Naschgarten: I love you berry much
    • 17.05.2025 – Vertikales Gärtnern: Ernte auf kleinem Raum
    • 30.05.2025 – Seed Dating: Richtig säen & Gemüsegemeinschaften pflanzen
    • 04.07.2025 – Klimafester Garten
    • 29.08.2025 – Draußen-Atelier
    • 11.10.2025 – Frühstart ins Frühjahr: Jetzt den Garten vorausdenken!

    Mitmachen leicht gemacht
    Das Projekt ist offen für alle – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kinder sind in Begleitung ihrer Eltern herzlich willkommen.

    ???? Alle Termine und weitere Infos: urbanegaerten.org/projekte/gemeinschaftsgartnern-im-dorschberg-zentrum

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  • Rommerskirchen: IG fast fertig gebaut

    Das Projekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“ ist – bis auf noch zu installierende Strom- und Wasseranschlüsse – baulich umgesetzt worden. Derzeit werden die Grabelandparzellen aber noch nicht bewirtschaftet, da die Baugrundstücke im nördlich angrenzenden Baugebiet „Im Kamp“ noch nicht final vergeben worden sind. Aus der Bewohnerschaft der dort neu Hinzugezogenen sollen sich in erster Linie auch die zukünftigen Nutzer/-innen ableiten. Der Großteil derjenigen, die bereits ihr Grundstück erworben haben, ist aktuell noch mit dem jeweiligen Hausbauvorhaben beschäftigt, allerdings gibt es bereits erste „Wortführer“, die das gemeinschaftliche Gärtnern gerne zukünftig koordinieren würden (mehr …)

  • Neues Projekt von Acker e.V.: Gemeinschaftsacker

    Der Schwerpunkt unseres gemeinnützigen Sozialunternehmens liegt dabei auf unseren vielfach ausgezeichneten Bildungsprogrammen für Kitas und Schulen. Aber auch Erwachsene und Familien kommen bei uns nicht zu kurz – dank Angeboten wie das Project GemeinschaftsAcker machen wir Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung für alle erlebbar.

    Mit dem GemeinschaftsAcker bringen wir Gemüseanbau und eine gesunde und nachhaltige Lebensweise in den Vordergrund von verschiedenen Kommunen. Wir möchten so Kommunale Nachhaltigkeitsziele erreichen und für alle Zugang zu einem naturnahen Lernort schaffen. Auf dem GemeinschaftsAcker können alle gemeinsam ackern und gemeinschaftlich verschiedene Gemüsearten nach ökologischen Kriterien anbauen. Mehr erfahren Sie hier.

    Acker e.V. möchte das Projekt „Gemeinschaftsacker“ am liebsten in ganz Deutschland ausrollen. Sie haben einige Anträge dafür im Feuer. Sie bekommen Flächen von Kommunen dafür, die sie urbar machen und dann soll nach und nach ein sich selbst tragender Gemeinschaftsgarten entstehen. Sie haben im Ruhrgebiet ein paar wenige Pilotprojekte im ersten Jahr und in anderen Regionen mal Flächen, aber keine Gruppe oder es gibt Gruppen/Interessierte, aber keine Flächen. Beworben werden die Gemeinschaftsäcker über Kitas, Schulen, Kooperationspartner vor Ort.
    Fokus liegt auf Bildungsprojekt die Teilnehmer*innen können da gärtnern lernen. Die Projekte laufen drei Jahre über Acker e.V., in dieser Zeit sollen die Gruppen soweit sein, die Gärten selber zu organisieren. Im ersten Jahr treffen sich die Mitmachenden hauptsächlich zu den Zeiten, an denen (ehrenamtliche) Ackercoaches da sind und zu Workshops. Je nach Wetter kommen da dann mehr oder weniger Leute. Ziel ist, dass es eine Gruppe wird, also die Leute nicht nur punktuell mitmachen. Die Leute könnten auch hingehen, wann sie wollen, doch das ist wohl noch sehr selten der Fall. Acker e.V. überlegt auch, ob es eigene Parzellen geben könnte und was noch an Infrastruktur pro Standort. Die Ernte wird unter denen aufgeteilt, die da sind oder an Kitas in der Nachbarschaft gegeben.

    Frau Fellner wollte hauptsächlich wissen, wie Workshops in den Gärten laufen, was das Sommercamp ist und wie die Gruppen sich in den Gärten bilden.

    Sie hatte nicht verstanden, dass die Gärten alle unabhängig von uns sind, selber Workshops machen, das Sommercamp eine bundesweite Veranstaltung ist (mehr …)

  • Wilhelmshaven: großes Erntedankfest

    Wir planen am 05.10.2024 ein großes Innenstadtfest unter dem Motto Erntedank.

    Es wird eine Kochshow geben, einen Bauernmarkt, Bühnenprogramm, Landmaschinen, Strohburg, Umwelt-Mitmach-Aktionen für Kinder, weitere Getränke- und Essensstände und gerne würden wir das Programm noch mit Natur- und Umweltständen erweitern. Denn unser Förderprojekt hat bei allen unseren Veranstaltungen auch immer Umwelt- und Naturthemen im Fokus. Hier sehen wir eine große Chance, sich mit seinen eigenen Themen den Besuchern des Festes zu präsentieren. Wir rechnen mit einigen tausend Besuchern an diesem Tag.

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  • München: unklar Zukunft für die Beeten in der Kolumbusstraße

    (Tel)
    Ein Teil des „Experiemt Kolumbusstraße“ sind Hochbeete. Diese wurden vom Planungsreferat via Postwurfsendung im Kiez bekannt gemacht, Nachbar*innen konnten sich um ein Beet „bewerben“. Die auftragnehmende begleitende Agentur (STUDIO | STADT | REGION, Architektur & Stadtentwicklung, Förster Kurz Architekten & Stadtplaner, Partnerschaft mbB), ist erst danach dazu gekommen. Meine Gesprächspartnerin wohnt aber im Viertel und hatte mitbekommen, dass einige Nachbar*innen interessiert waren, sich dann aber nicht durchringen konnten, da sie im Sommer schon viel anders geplant hatten und oft weg waren. Die Beete wurden wahrscheinlich in der Reihenfolge der Interessensbekundungen vergeben.
    Die Beeten sind durchnummeriert und die Gärtner*innen haben den Schlüsselcode zu den Kisten mit Material und Werkzeugen bekommen.
    Die Agentur macht die Betreuung, die Gärtner*innen sind aber autark, nur rund um die Orga von Wasser im Wassertank etc. läuft das über die Agentur. Es gibt auch gärtnerische Sprechstunden und Veranstaltungen.
    Die Beete am Entenbachplatz müssen versetzt werden, da dieser entsiegelt wird, die kommen erstmal u.a. an die Kolumbusstraße. Was dann nach Ende der Laufzeit des Reallabors (Ende Oktober) mit den Beeten passiert, ist völlig offen.

    Die Agentur betreut zudem ein Beete-Projekt in Fürstenried West, wo ein „Privater“ Beete im Zuge von Nachverdichtungsmaßnahmen zur Verfügung stellt. das läuft schon im vierten Jahr. Vor Ort wird das von einer Anwohnerin organisiert

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  • Berlin-Schöneberg: GG auf Parkdeck

    (Mail)
    Seit einiger Zeit arbeiten wir für ein Wohnungsunternehmen (Gewobag) in Berlin mit der Errichtung eines Gemeinschaftsgartens auf einem Parkdeck.

    Der Bauantrag ist genehmigt, die Baukosten sind von der Gewobag übernommen – im Winter ist Baubeginn.

    Nun planen wir bereits den Betrieb und haben hierfür eine Ausschreibung vorbereitet, auf welche sich Gartenprojekte bewerben können.

    Geplant ist eine zweijährige Aufbauzeit einer Gemeinschaft aus Nachbar:innen, die in dieser Zeit eigene Strukturen entwickeln und sich in einem Verein gründen sollen.

    Dies soll von einem Gartenbetreiber begleitet und moderiert werden.
    Der Garten soll offen für alle im Kiez sein und sie suchen einen Träger für eine zweijährige Begleitung, an deren Ende dann ein Verein gegründet sein soll und die Gruppe stabil und eigenständig.

    Aus der Skizze:
    In Berlin Schöneberg auf dem Trümmergrundstück Kirchbachstraße
    1-2 plante die Neue Heimat den Neubau eines Parkhauses mit
    Wohnungen. Das seit 1975 geplante viergeschossige, heute
    denkmalgeschützes Parkhaus, welches die erforderlichen
    Autostellplätze für das gesamte Gebiet aufnehmen sollte, war
    von Anfang an mit zwei Wohngeschossen konzipiert. Auf dem
    obersten Parkdeck war eine begrünte Pergola geplant, wurde aber
    nie gebaut, da das Parkdeck nie seine Nutzung aufgenommen
    hat. 2023 soll nun ein ca. 1000 m² großes urban farming Projekt
    für die Mieter:innen des Kiezes auf dieser Fläche entstehen.
    Die Fläche wird aufgeteilt in eine begrünte Zone zum Innenhof
    und einen Funktionsteil, der einen Riegel zu den Wohngeschossen
    bildet. Mit dem durchgängigen, überdachten Regal und der an
    die historischen Pläne angelehnten, begrünten Pergola wird der
    direkte Blickkontakt vom Parkdeck zu den Wohnungen verhindert.
    Der Riegel verteilt die benötigten Medien auf der Gartenfläche
    und bietet Raum für vielfältige Nutzungen. Aus dem Riegel
    heraus entwickeln sich die Raumkuben für Küche, Büro, WCs
    und Gewächshaus. Der Raum zwischen dem Riegel und den
    Ackerflächen wird von unterschiedlich gruppierten Hochbeeten,
    aufgelockert durch Sitzmöglichkeiten, bespielt.
    Um einen hohen Identifikationgrad für die späteren Nutzer:innen
    zu gewährleiten, Konflikte zu vermeiden und ein Projekt zu
    schaffen, welches optimal auf den Bedarf vor Ort angepasst ist, wird
    ein Partoziationsverfahren während der Bauarbeiten laufen. Es
    werden die direkten Anwohner des Hauses, die weiteren Gewobag
    Mieter:innen des Kiezes und Kitas, Schulen und kommerziellen
    Gruppen angesprochen. Der Prozess wird von Beginn an durch
    den späteren Gartenbetreiber begleitet, welcher sowohl für den
    Planungs- und Organisationsprozess, als auch für die Anfänge
    der Gartenarbeit zuständig ist. Um den Zeit- und Kostenplan
    einzuhalten wird ein klarer Rahmen vorgegeben, welcher dann
    von den Partizipierenden mit den unterschiedlichen Bausteinen
    ausgefüllt wird. So können die späteren Gartennutzer:innen
    über Form, Materialität und Gruppierung der Hochbeete
    entscheiden und in Workshops einige Möbel selber bauen.
    Für einen möglichst nachhaltigen Gartenbetreib wurde sich
    für eine Brunnenbewässerung und eine Muldenentwässerung
    entschieden, weche mit Solarstrom betrieben wird. So wird keine
    Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation nötig und für die
    Gartenbewässerung wird kein Trinkwasser verschwendet. Der
    restliche Strom der PV-Anlage kann für die Wohnungen oder das
    Parkhaus verwendet werden (mehr …)

  • Heidelberg: GG Bergheim West enstand durch Kooperationen

    (Bericht)

    Gemeinsames Gärtnern, zeigte sich
    an den Beeten im Hinterhof des Nachbarschaftsbüros, kann Menschen unterschiedlichen

    Alters, unterschiedlicher Herkunft und Leb
    ensweise, zusammenbringen
    Das QMWB griff die Initiativeauf und startete unmittelbar mit
    Flächenbegehungen, Gespräche mit gartenint
    eressierten Bewohner*innen, anliegenden
    Institutionen und potentiellen Fördermittelgeber*innen
    .
    Am 5. März 2022 fand dieAuftaktveranstaltung mit Bürgerbeteiligungsfestauf der
    Ochsenkopfwiese statt, um das Projekt vorzustellen und die Bewohnerschaft zur Mitwirkung
    zu aktivieren. Der Einladung sind rund 80 Personen, sowohl Bewohner*innen als auch
    Vertreter*innen von Institutionen und aus der Politik, gefolgt.

    Das Landschaftsamt/der Gartenbaubetrieb errichtete im 2. Quartal 2022 zwei Bodenbeete
    bzw. Tiefbeete sowie zwei Stellflächen für Wassertanks. Auch legten sie die Fläche frei und
    stellten Beratung und Stecklinge sowie Pflanzen zur Verfügung. Im Juni 2022 starteten die
    praktischen Arbeiten vor Ort. Gespendete Wassertanks wurden errichtet, gespendete
    Pflanzen gesetzt und vor Ort Arbeitsprozesse initiiert. Ein Dutzend Bewohner*innen wirkten
    dabei mit. Im Juli wurde das Gartenhaus errichtet. Im Kernareal konzentrierte sich die
    Tiefbeetgruppeinsbesondere auf das Bodenbeete und die umliegende Fläche

    Mit der Anfrage vom Amt für Senior*innen und Soziales im Sommer 2022, vor Ort Hochbeete
    für Hochaltrige zu bauen und eine hauptamtlich koordinierte Senior*innengruppe/
    „Hochbeetgruppe“ zu initiieren, wurde das ersteTeilprojekt geboren.Nach Rücksprache
    mit der Stadt konnten die Hochbeete im August2022 von der ifa, dem Inklusionsbetrieb des
    VbI, errichtet werden. Die Hochbeete sind ebenvom Schwarzen Weg begehbar und auch für
    Rollatoren und Rollstühle befahrbar.

    n der ersten Gartensaison trafen sich beide Gruppen wöchentlich auf der Fläche, pflanzten,
    gossen und pflegten die Fläche gemeinsam. Der Gartenbaubetrieb des Landschaftsamt füllte
    regelmäßig die Wassertanks und konnte im
    Hitzesommer 2022 so für eine reiche Ernte vor Ort
    sorgen. Auf dem außerhalb des Hauptareals liegenden
    Tiefbeetfläche haben sich bereits im Juni 2022 ohne
    Rücksprache mit QMWB oder Koordinatorenteam
    mehrere Senior*innen aus Bergheim West
    Teilbereiche herausgesucht und diese proaktiv
    bepflanzt. Die dem QMWB teilweise bekannten
    Bewohner*innen der„Tiefbeet 2“Gruppegärtnern
    selbstbestimmt und haben eigene Wassertanks
    angeschafft. Mittlerweile hat sich diese Gruppe dem
    Gemeinschaftsgarten angeschlossen.

    Mit demFreiwilligentagder MetropolRegionRheinNeckar im September 2022 konnte die
    Kerngruppe des Gemeinschaftsgartens mit zusätzlich akquirierten Freiwilligen ein weiteres
    Stück auf dem Areal freilegen, dort Rasen einsäen und Bänke bauen.

    m November und Dezember 2022 fandenPlanungstreffender Gartengruppen im
    Nachbarschaftsraum unter Begleitung des QMWB statt, um die neue Gartensaison zu
    planen. Die TiefbeetundHochbeetgruppe verfügte Ende des ersten Gartenjahres bereits
    über einenwachsendenSelbstorganisationsgrad, welcher sich durch den Aufbau interner
    Kommunikationsstrukturen und dem Selbstverständnis als Gruppe („wir sind die
    Gartengruppe“) zeigte. Auch übernahmen die Gruppenmitglieder der Tiefbeetgruppe

    eigenständig Mitgliederund Spendenakquise und entwickelten konkrete
    Gestaltungsideenfür den Gemeinschaftsgarten, sowohl hinsichtlich der Bepflanzung als
    auch der Infrastruktur. Der Wunsch nach mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung vor
    Ort wurde geäußert, verbunden mit mehr Planungssicherheit (was ist vor Ort erlaubt?). Das
    QMWB dokumentierte die Bedarfe und begleitete auch die Gartennebensaison, die die
    Gruppen für weitere Treffen und Planungsaktivitäten nutzten
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  • Mönchengladbach – Gemeinschaftsgarten im Park entsteht top down

    (Mail)
    der Maria-Lenssen Garten ist ein städtischr Park, der sehr geschützt im Stadtteil Rheydt in Mönchengladbach liegt. 

    In diesem Jahr wird dieser Park neu gestaltet. Wege erneuert, eine Wildstaudenwiese angelegt, ein grünes Klassenzimmer (Sandhügel, Totholzhaufen, kleiner Teich) angelegt. Fertig gestellt sein soll dies ca. Ende Juni 23.

    Zudem wird ein Bereich abgetrennt zum urban gardening und mit 13 Hochbeeten ausgestattet und 11 Pflanzbeete angelegt. 

    Diese Arbeiten werden von der Stadt Mönchengladbach ausgeführt. Der Bereich urban gardening soll dann von Schulen, Kindergärten, einem Jugendprojekt, dem Berufskolleg am Garten, einer interkulturellen Frauengruppe, aber auch rheydter Bürger*innen bepflanzt und betreut werden. Die Organisation dieser Personen/Gruppen hat das Quartiersmangement Rheydt übernommen, mit mir als hauptverantwortliche Person. 

    In dieser Woche werden  die Akteure unter Anleitung eine Kräuterspirale in dem Urban Gardening Bereich errichten (mehr …)

  • Halle: neuer Garten entsteht

    (Mail)
    In Trotha einem Stadtteil in Halle (Saale) wird in diesem Frühjahr ein Gemeinschaftsgarten entstehen.
    Wir Jutalaune ( die Jugendarbeit von GutAlaune e.V ) und das Quartiersmanagement Trotha werden uns um den Aufbau und den Projektanschub kümmern, um es hoffentlich später an die Bewohner des Viertels zu übergeben.
    Wir haben nun endlich den Pachtvertrag der Stadt vorliegen. Wir freuen uns an die Arbeit zu gehen und die Fläche zu gestalten.


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  • Neumarkt: Erster Spatenstich für den Interkulturellen Garten

    (alerts)

    Nun ist es soweit. Das Projekt „Interkulturelle Gärten in Neumarkt“ wird umgesetzt. Am gestrigen Donnerstag rückte schweres Gerät an und die Fläche wurde vom Bauhof umgeackert, damit die Ausgestaltung des Gartens weiter vorangehen kann. Die schon 2017 in Neumarkt aufgekommene Idee wurde von der Integrationsbeauftragten im Stadtrat, Rita Großhauser, der Projektleiterin für Integration im Amt für Nachhaltigkeitsförderung Anna Lehrer und Amtsleiter Ralf Mützel vorangetrieben.Durch die kostenlose Überlassung eines über 3000 Quadratmeter großen Grundstückes durch die Familie Renate und Georg Kellermann findet der „Interkulturelle Garten“ mitten im Herzen des LGS-Parks eine Heimat. Entstehen sollen viele kleine Parzellen, die von allen Neumarktern für einen kleinen Obolus gepachtet werden können. Geplant ist eine Anordnung der Gärten in Form einer Pizza, wobei im Zentrum ein Brunnen errichtet werden soll. Die Anlage soll barrierefrei ausgestaltet werden und eine Gartenhütte als Lager die Geräte beherbergen. Auch eine Gemeinschaftsfläche für Kinder ist angedacht und schließlich soll der angrenzende Weiher ebenfalls mit einbezogen werden.

    Gärtnern in Neumarkt

    Der „Urbane Garten“ nimmt Gestalt an

    Im Augenblick wird das Projekt noch von der Stadt Neumarkt betrieben. Im Amt für Nachhaltigkeit werden die Projektideen gebündelt, die verschiedenen Interessenten zusammengebracht und das Zusammenwirken begleitet. Interessenten können sich über das Amt für Nachhaltigkeitsförderung unter der Telefonnummer (001 81) 2 5526 10 melden.

    Geplant ist allerdings, dass sich in Zukunft ein Verein um die Gärten kümmert. Auch soll die weitere Finanzierung verstärkt über Sponsoren und Spenden stattfinden. Ein Anmieten von Hochbeeten ist auch angedacht. Das Pilotprojekt der Interkulturellen Gärten entstand 1996 auf Initiative von zugewanderten nichtdeutschen Familien in Göttingen. Über die gemeinsame Nutzung intensivieren sich der Austausch und die Begegnung untereinander. So sind inzwischen nach dem Göttinger Vorbild weitere Gärten in Deutschland entstanden, so dass man fast von einer neuen sozialen Bewegung sprechen kann. (nlg)

    https://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt-nachrichten/spatenstich-fuer-interkulturellen-garten-21102-art2102395.html (mehr …)

  • Feiburg: Stadt sucht Gärtner*innen für Gemeinschaftsgarten

    (Mail)
    In St. Georgen ist eine große Fläche für innovatives Gärtnern wie etwa Urban Gardening entstanden. Jetzt werden Menschen gesucht, die hier gemeinsam ihre grünen Daumen einsetzen wollen.

    Es werden Menschen gesucht, die gemeinsam ihre grünen Daumen einsetzen wollen. Auf den 2400 Quadratmetern der erweiterten Kleingartenanlage Moosacker sollen je nach Bedarf sechs bis zehn Parzellen entstehen, die zwischen 100 und 400 Quadratmeter groß sein können. 

    Menschen, die sich für dieses Angebot interessieren, werden aufgerufen, sich jetzt zu bewerben. Die Frist dafür läuft bis zum 31. März. In die Bewerbung sollten eine kurze Beschreibung der Gruppe, der Idee des Gärtnerns und der angedachte Flächenbedarf (Richtwert: 30 Quadratmeter pro Person). Ausdrücklich werden Gruppen von Sozial- und Senioreneinrichtungen sowie Aktionsbündnisse zur Förderung von Migration und Integration ermuntert, ihre Bewerbung einzureichen. Sollten mehr geeignete Bewerbungen eingehen als Flächen zur Verfügung stehen, wird das Los entscheiden.

    https://www.urbanes-gaertnern-freiburg.de/de/articles/urban-gardening-st-georgen (mehr …)

  • Eixen: Gemeinschaftsgarten „auf dem Land“ entsteht

    (Antrag, Antworten, Tel)

    Tel
    sehr ländlich und dort der einzige Verein, der Angebote für die Nachbarschaft macht, ist der in 2020 gegründete „Wir machen mehr e.V.“

    Sie machen viel vor allen, aber nicht nur, für Kinder, die aus sozial schwachen Familien kommen.

    Sie wollen auf einer privaten Fläche u.a. gärtnern. Es gibt noch keine Gruppe, aber Interessierte. Noch denken sie eher in Richtung „Angebot für Teilnehmer*innen“ und es gibt Leute vom Jobcenter, die da eingesetzt werden sollen – doch war Frau Dauer das Telefonat, das ich nun hatte, interessiert daran, wie eine Gruppe entstehen kann, die das tatsächlich als ihren Garten begreift. Auch den Tipp, Gartenregeln nicht vorzugeben, sondern mit und durch die Gärtner*innen zu entwickeln, fand sie richtig gut. Kann also in Richtung Gemeinschaftsgarten gehen.

    Aus dem Antrag:
    Der gemeinnützige Verein „Wir machen mehr e.V.“ mit Hauptsitz in Eixen OT Bisdorf, wurde am 29.01.2020 gegründet, um Kindern, Jugendlichen und Senioren in unserem ländlichen Raum den Zugang zu sozialen, kulturellen und künstlerischen Angeboten sowie Projekten zu ermöglichen. Ziel ist nicht nur die kulturelle Belebung von Eixen mit seinen neun Ortsteilen mit einer großen Bandbreite von Angeboten, deren Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen bis zu Senioren reichen. Sondern – unter Anderem – Alt und Jung zusammenzubringen, voneinander zu lernen, Spaß zu haben, ein wert- und respektvolles Miteinander zu fördern und hoffentlich den Senioren in unserem Umfeld ein wenig Einsamkeit zu nehmen.
    […]
    So konnten wir über das Bundesprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ ein Gartenprojekt im April 2021 starten, in welchem die Projektkinder Hochbeete gebaut und verschiedene Kräuterbeete angelegt haben. Vom Samenkorn bis zur Ernte erlebten die Kids den Reiz eines Gartens. Ausüber 7.000 Quadratmetern Wildwuchs sind bisher ca. 1000 Quadratmeter nutzbare Gartenfläche entstanden, welches in diesem Jahr ausgebaut wird.[…] Der alte Bauernhof , auf welchem der „Lebensraum Garten“ seinen Platz gefunden hat, bietet viel Potential, liegt in der Nähe einer Ortsdurchfahrt und ist fußläufig in wenigen Minuten von der nächsten Bushaltestelle zu erreichen. […] In diesem Jahr macht der in 2021 verliehene Förderpreis der „Town & Country Stiftung“ den Bau eines Gewächshauses möglich, welches künftig zur Anzucht eigener Pflanzen dienen wird. […]
    Hochbeete, Pflanztürme, Kräuterschnecken, Spaliere und vieles mehr sorgen für ein harmonisches Gesamtbild und geben Spielraum für Kreativität mit dem Ergebnis von späteren Gaumenfreuden. Die aus dem Anbau entstehende Ernte wird vernascht, in der vereinsinternen Küche zu Marmeladen, Chutneys, Dips und Kräutermischungen verarbeitet, eingeweckt, getrocknet/gedörrt und an die örtliche Tafel mit ihren sieben Ausgabestellen weitergereicht.

    Antworten auf meine Fragen:
    ·        Wem gehört die Fläche, müssen Sie Pacht zahlen, gibt es einen Nutzungsvertrag und ist dieser befristet?

    Die Fläche hat der „Wir machen mehr e.V.“ von Familie Dauer gepachtet. Es ist ein Nutzungsentgelt in Höhe von 250 € im Jahr zu zahlen. Darin enthalten sind die Strom- und Wasserkosten. Der bestehende Nutzungsvertrag ist unbefristet.

    ·        Was war vorher auf der Fläche?

    Weit vor dem Eigentumsübergang (vor 2013) an uns als Besitzer könnten kleine Bereiche des Grundstücks bereits als Garten genutzt worden sein. Dies lässt sich daraus schließen, dass beim Umbrechen der Fläche verschiedene kultivierte Pflanzen und Kräuter wachsen. Jedoch waren Haus und Hof seinerzeit nicht bewirtschaftet. Wir selbst haben die Wiese einige Zeit als Weide für Schafe genutzt.

    ·        Gibt es eine Nachbarschaft, die fußläufig in der Nähe wohnt und den Garten mit nutzt (mit nutzen könnte?)

    Es gibt unmittelbare Nachbarschaft, die gut zu Fuß den Garten erreichen können; auch ist in ca. 200 m Entfernung ist eine Bushaltestelle. Durch die ländliche Lage sind viele Einheimische gern und oft mit dem Fahrrad unterwegs. Das ist eine der Zielgruppen, die wir bereits ansprechen konnten. Einige ältere Leute möchten sich keinen Garten mehr anlegen, weil sie die Verpflichtung nicht mehr eingehen möchten. Jedoch ein bisschen gärtnern nach Lust und Laune spricht trotzdem an.

    Genau gegenüber gibt es ein Gutshaus, welches für den Urlaubsverkehr offen ist. Veranstaltungsmäßig wird regional nicht viel geboten. Jedoch durch die Nähe zur Ostsee sind wir dennoch eine beliebte Urlaubsregion. Wer hier Urlaub macht, sucht Ruhe und Ablenkung vom stressigen Alltag, wird also gern bei entsprechender Ansprache in unseren „Lebensraum Garten“ einkehren.

    ·        Gibt es eine Gruppe von Gärtner*innen aus der weitläufigen Nachbarschaft, die das Projekt als ihren Gemeinschafts(nutz)garten verstehen? Oder gärtnern eher Teilnehmer*innen ihrer tollen Veranstaltungen und punktuell andere Leute?

    In Gesprächen mit Bürgern unserer Gemeinde zeigt sich deutliches Interesse, ohne Verpflichtung ein wenig „umherpuscheln“ zu können. Wie bereits im Antrag erwähnt, gibt es eine Art Säulenprinzip. Das heißt, es finden feste Projekte statt, meist mit Kindern. Diese Projekte müssen jedoch nicht zwangsläufig direkt mir der Gartenarbeit in Verbindung stehen. So ist z.B. eine „Wagenburg“ geplant, welche Kinder in einem Projekt gestalten dürfen. Es wird Bürger*innen geben, die regelmäßig kommen und sich um „ihre“ Beete kümmern und es wird spontane Akteure*innen geben. Jedermann wird Zugang haben.

    ·        Wie viele Leute gärtnern und wie viele sind in der Kerngruppe, wenn es eine geben sollte?

    Noch gibt es keine sogenannte Kerngruppe, da der Verein noch sehr jung ist und das Konzept dieses Gartens erst im vergangenen Jahr entstanden ist. Jedoch haben wir bereits einige Nachfragen, wie das Ganze vonstatten gehen soll und wo man sich „anmelden“ kann… Wir gehen davon aus, dass unabhängig von unseren anderen Projekten anfangs zwischen 15 und 20 Personen frei gärtnern werden. Wir werden nicht erwarten, dass in dieser Region unheimlich viele Menschen auf uns zukommen werden. Der „Lebensraum“ muss wachsen.

    ·        Wie laufen die Informations- und Kommunikationswege? Wer entscheidet?

    Da wir bisher projektbezogen gearbeitet haben, hat der Vorstand entschieden. Jedoch wird es künftig eine „Gartenordnung“ geben; Richtlinien, die einzuhalten sind, um das gemeinsame Gärtnern und das friedliche Miteinander zu fördern. Die Gartenordnung ist in Arbeit und wird auf einer großen Tafel im Eingangsbereich sichtbar gemacht. Inwiefern wir aus versicherungstechnischen Gründen mit Eintragungen in ein „Anwesenheitsbuch“ oder tatsächlich auf kompletter Vertrauensbasis arbeiten, werden wir bis zu Eröffnung im Vorstand beschließen. Eine Infotafel am Eingang wird Aktuelles anzeigen.

    Der urbane „Lebensraum Garten“ wird auf der Homepage des Vereins, in den Schaukästen der Ortsteile der Gemeinde, in der Ortsteilezeitung (OTZ), im Regionalanzeiger, per Flyer, auf der Gemeinde-Homepage sowie im Gemeindezentrum beworben. Hinzu kommt die Unterstützung unseres Bürgermeisters sowie die der befreundeten und vernetzten Vereine. Weiterhin werden die Projektkinder ein großes Schild anfertigen, auf dem auf den Gemeinschaftsgarten hingewiesen wird. Auch liegt uns bereits die Genehmigung des Bürgermeisters vor, an den Bushaltestellen in der Gemeinde Aushänge zu machen.

    ·        Wie viele Gemüsebeete gibt es? Gärtnern alle gemeinschaftlich?

    Bisher gibt es einen Kartoffelacker, eine erdige Beetfläche von 25 x 10 Metern, 6 Hochbeete, 2 Kräuterbeete, mehrere Blumenbeete und eine Bieneninsel. (im rechten Bereich der Anlage angesiedelt)

    Künftig kann jeder, der Gärtnern möchte, in den Garten kommen. In der Zeit zwischen 22 und 7 Uhr wird die Anlage geschlossen. Ob sich die Leute dort treffen, um gemeinsam zu schaffen oder ob jemand einfach nur seine Ruhe haben möchte, sei ihm selbst überlassen. Zu überlegen wäre, ob zwischenzeitliche „Einsätze“ gemacht werden, um die Menschen zu mehr Miteinander zu animieren.
    ·        Gibt es ein Schild mit Infos zum Gemeinschaftsgarten?

    Das Schild für den Gemeinschaftsgarten wird von unseren Projektkindern aus Holz mit Holzbrennerei angefertigt. Momentan ist „Winterpause“, zum Sammeln neuer Ideen, Raum für Antragstellungen und Abrechnungen, so dass die Projektkinder Zum 1. März 22 starten können.

    Das Schild mit der Gartenordnung wird ebenfalls zeitnah erstellt und gut sichtbar angebracht.      

    ·        Wie wurde und wird auf den Garten aufmerksam gemacht, wie erfährt man davon?

    Der urbane „Lebensraum Garten“ wird auf der Homepage des Vereins, in den Schaukästen der Ortsteile der Gemeinde, in der Ortsteilezeitung (OTZ), im Regionalanzeiger, per Flyer, auf der Gemeinde-Homepage sowie im Gemeindezentrum beworben. Hinzu kommt die Unterstützung unseres Bürgermeisters sowie die der befreundeten und vernetzten Vereine. Weiterhin werden die Projektkinder ein großes Schild anfertigen, auf dem auf den Gemeinschaftsgarten hingewiesen wird. Auch liegt uns bereits die Genehmigung des Bürgermeisters vor, an den Bushaltestellen in der Gemeinde Aushänge zu machen.

    ·        Wer hat entschieden, dass die Ernte verkocht (von wem?) und dann an die Tafel verteilt wird? Wollen die Gärtner*innen die Ernte nicht selber (miteinander) nutzen?

    Bisher sind im Rahmen der Kinderprojekte die Projekte so angelegt gewesen, dass die Ernte unter Anleitung mit den Kindern verkocht oder anderweitig verarbeitet wird. Vermutlich missverstanden wurde, dass auch die Ergebnisse an die örtliche Tafel abgegeben wurden. Dem ist nicht so. Lediglich das Obst und Gemüse, welches nicht verarbeitet werden konnte, wurde abgegeben. Alles andere wurde von den kleinen Machern und Macherinnen selbst verspeist oder mit nach Hause genommen.

    Im Rahmen der Projekte mit Kindern wird ein Teil auch weiterhin so laufen. Dies wird jedoch getrennt sein vom Geschehen des freien Gärtnerns. Letztendlich entscheidet die entstehende Gärtnergemeinschaft.

    Inwiefern die fleißigen Gärtner*innen sich teilweise in die Projekte einbringen möchten, obliegt ihnen selbst. In den Belangen der Anlage der Beete, der Ernte etc.werden Ideen gesammelt und demokratisch entschieden. Wenn jemand sich ein Beet anlegt, um sein Gemüse selbst zu verspeisen oder zu verarbeiten, soll dies von Herzen gern geschehen. Jedoch wird explizit darauf hingewiesen, dass die Verschwendung von Lebensmitteln/in diesem Fall der Ernte, vermieden werden muss. In diesem Fall wird die Anregung die Abgabe an die örtliche Tafel sein.

    Was machen die Menschen, die vom Jobcenter aus bei Ihnen beschäftigt sind, was der Bufti?

    Die Mitarbeiter des Vereins kümmern sich um die Anlagen auf dem gesamten Gelände, führen Reparaturarbeiten durch, übernehmen quasi Hausmeistertätigkeiten., gießen, wenn nötig, bauen Hochbeete, unsere Bundesfreiwilligen (BuFDis) machen Projektarbeiten mit den Kindern und greifen dort unter die Arme, wo es gerade gebraucht wird. Sie sind zuständig für die Pflege und Wartung der Geräte, sind Ansprechpartner für die Gärtner*innen und übernehmen das Öffnen und Schließen der Pforte morgens und abends…

    Die gesamte Anlage ist tagsüber frei zugänglich. Neben einer Bundesfreiwilligen (58 Jahre) und drei Förderstellen (2 Männer 62 und 63 sowie 1 Frau 65 Jahre) des Jobcenters unseres Landkreises sind sechs Ehrenamtliche tätig, welche die generelle Pflege des Areals übernehmen, Reparaturarbeiten anleiten und durchführen sowie bei den nebenbei laufenden Projekten mitwirken.

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  • Berlin-Mitte: Bellermanngarten entsteht top down

    (MAil)

    Wir [gruppeF] sind gerade noch ganz am Anfang der Planung: Der Gemeinschaftsgarten mit dem bisherigen Arbeitstitel „Bellermanngarten“ soll in dem frisch errichteten Kiezblock auf der Bellermannstraße entstehen. Was die Organisation des Gartens angeht, wird er wahrscheinlich ähnlich funktionieren wie das Himmelbeet und der benachbarte Gemeinschaftsgarten Wilde17. Allerdings wird die Gründung der Gartengruppe von uns initiiert und in der Anfangszeit betreut und auch die erste „Bestückung“ des Gartens wird durch uns erfolgen – wir stellen mit unseren Projektmitteln die Beete und die erste Ausstattung. Die zukünftige Gartengruppe wird dann auch in Design- und Bauworkshops zur Gestaltung des Gartens involviert sein. Der Garten und die Gartengruppe soll so schnell wie möglich auf „eigenen Füßen“ stehen – aufgrund unserer geringen Projektmittel können wir nur die erste Ausstattung des Gartens und die Initiierung der Gartengruppe leisten. Wir betreuen die Gruppe über die Laufzeit unseres Projektes bis Ende 2023, streben aber an, dass die Gruppe bereits ab dem Bau des Gartens – voraussichtlich im April 22 – die Verantwortung für den Garten übernimmt. (mehr …)

  • Berlin: Planungen für den Bellermanngarten im Gesundbrunnenviertel

    (NL)

    „In Abstimmung mit dem Straßen- und Grünflächenamt sowie dem Quartiersmanagement Badstraße beraten wir gerade über die Rahmenbedingungen der Gartennutzung.

    Das erste Treffen der neuen Gartengruppe (also Euch!) ist für März angesetzt, gebaut werden soll der Garten dann im April. Dazwischen haben wir noch einiges mit Euch zu beraten, zu entwerfen und auszuklabüstern! Weitere Informationen folgen an dieser Stelle!

    Eins steht schon fest: für die Hochbeete, Sitzgelegenheiten und andere Ausstattungselemente wollen wir so weit wie möglich auf neue Materialien verzichten und recherchieren bereits fleißig zu Upcycling und nachhaltigen Lösungen. Wir freuen uns schon sehr, uns mit Euch dazu auszutauschen!

    Ende Februar wird schon mal ein Infohäuschen am Kiezblock aufgestellt, um auf den zukünftigen Garten aufmerksam zu machen und das uns in den kommenden Monaten als Materiallager zur Verfügung stehen wird.

    Wir freuen uns riesig, dass Ihr dabei seid und mit uns den ersten Kiezblock in Berlin Mitte zu einem grünen Ort der Begegnung macht. So geht Klimaanpassung im Kiez!“

    -> Auftrag hat GruppeF

    Info an mich war. Der Träger GruppeF hat seit 2 Jahren ein Projekt im Quartiersmanagementgebiet Badstraße und ein Ergebnis dieses Projektes „KlimaKiez“ hat das Straßen- und Grünflächenamt Berlin-Mitte das neue urban-gardening-Projekt geplant. Es wurden also die entsprechenden Bürgerbefragungen durchgeführt und der Nachbarschaftsgarten war der Hauptwunsch der Anwohnenden, da sich das mit dem Ziel Verbesserung des Stadtklima durch Stadtgrün deckt, wird dieses Projekt nun weiter geplant. (mehr …)

  • Berlin-Mitte: neuer Nachbarschaftsgarten geplant

    (Mails)

    Bei uns im Kiez lässt der Bezirk Mitte einen großen neuen Nachbarschaftsgarten entstehen, Träger und Ort steht fest. Der Träger für den neuen großen Nachbarschaftsgarten ist GruppeF https://gruppef.com/
    Er wird Bellermannstraße/Grüntalerstraße entstehen.

    Der Träger GruppeF hat seit 2 Jahren ein Projekt im Quartiersmanagementgebiet Badstraße und ein Ergebnis dieses Projektes „KlimaKiez“ hat das Straßen- und Grünflächenamt Berlin-Mitte das neue urban-gardening-Projekt geplant. Es wurden also die entsprechenden Bürgerbefragungen durchgeführt und der Nachbarschaftsgarten war der Hauptwunsch der Anwohnenden, da sich das mit dem Ziel Verbesserung des Stadtklima durch Stadtgrün deckt, wird dieses Projekt nun weiter geplant. (mehr …)

  • Buxtehude: Stadt plant Gemeinschaftsgarten

    (Mail)

    Die Hansestadt Buxtehude plant gemeinsam mit Bürger:innen, Vereinen und der Volkshochschule einen Begegnungsgort und Gemeinschaftsgarten im Süden Buxtehude. Die Hansestadt hat im Jahr 2020 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen und das damit gewonnen Preisgeld in Höhe von 30.000€ soll helfen, dieses partizipative Projekt im Jahr 2022 anzustoßen.

    Aktuell planen wir erste Veranstaltungen auf der Fläche (Ein Winterfest mit der Lebenshilfe, eine Bastelaktion mit einem lokalen Kindergarten, eine Samen und Pflanzentauschbörse) um den Bekanntheitsgrad des Projektes zu steigern. Parallel beschäftigt sich eine Schüler:innengruppe Ende Januar mit dem Thema Bürger:innenbeteiligung und Aktivierung weiterer Akteure im Stadtteil.

    Im Sommer möchten wir eine gemeinschaftliche Umgestaltungsaktion des Platzes durchführen (mehr …)

  • Penzberg: GG wird top down angelegt

    (alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten an der Fischhaberstraße in Penzberg soll nun zügig angelegt werden. In den vergangenen Wochen hat die Stadt eine Hausordnung sowie ein Nutzungskonzept für das Areal erarbeitet. Skeptiker rechnen indes mit einem langfristigen Scheitern des Projekts.

    Penzberg – Gemeinschaftsgärten gibt es mittlerweile in vielen Orten. In Städten liegt diese Art des gemeinsamen Gärtnerns unter den Stichworten „Urban Gardening“ oder „Urbaner Gartenbau“ im Trend. Die Fraktion von „Penzberg miteinander“ (PM) hatte, wie berichtet, Anfang Februar beantragt, in Penzberg dafür eine städtische Fläche bereitzustellen. Die Abteilung „Umwelt und Klimaschutz“ in der Stadtverwaltung hat sich daraufhin auf die Suche nach möglichen Standorten gemacht. In ihrer Juni-Sitzung einigten sich die Mitglieder des Finanzausschusses nach längerer Diskussion schließlich auf eine rund 1100 Quadratmeter große Grünfläche neben dem Friedhofsparkplatz an der Fischhaberstraße. In den vergangenen Wochen wurde von der Stadtverwaltung nun ein Nutzungskonzept erarbeitet und eine Hausordnung festgelegt. Beide Schriftstücke wurden in ihrer Sitzung am Dienstag von den Mitgliedern des Finanzausschusses nun diskutiert.

    Nächtliche Ruhezeiten geplant
    Dabei hatte vor allem Ute Frohwein-Sendl (PM) einige Anregungen: Ihrer Ansicht nach soll es beispielsweise untersagt werden, Pflanzen anzubauen, aus denen Betäubungsmittel gewonnen werden könnten. Außerdem sollten die Hobbygärtner wegen der Nähe des Gemeinschaftsgartens zum Friedhof bestimmte Ruhezeiten einhalten, forderte Frohwein-Sendl. Ihr schwebten Ruhezeiten von 13 bis 15 Uhr sowie von 22 bis 6 Uhr vor. Frohwein-Sendls Anregungen möchte Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) nun noch einmal prüfen lassen und dann gegebenenfalls in Nutzungskonzept und Hausordnung einfließen lassen.

    Regina Bartusch (SPD) kritisierte dagegen „so viel Reglementierung“ und stieß sich an der ihrer Ansicht nach „strikten Hausordnung“. Auch mit dem Standort seien sie und ihre Fraktion nicht zufrieden – unter anderem deshalb nicht, weil die städtische Fläche an der Fischhaberstraße nicht eingezäunt sei und deshalb von Hunde- oder Katzenkot verunreinigt werden könnte.
    https://www.merkur.de/lokales/weilheim/penzberg-ort29272/urban-gardening-in-penzberg-jetzt-soll-es-losgehen-90983286.html (mehr …)

  • Bedburg: Ausweitung der Ordnungsdienstkontrollen sollen Klau von Gemüse eindämmen

    (alerts)

    In Bedburg herrscht Enpörung und Trauer über Diebstähle aus den noch neuen Schlossgärten.Das ernten, was andere mit viel Mühe und Arbeit gesät haben, ist nicht nur dreist, sondern im Falle der Vorkommnisse auf dem Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei sogar absolut kriminell. Immer wieder machen sich seit einiger Zeit in den Nachtstunden Unbekannte an den rund 20 Parzellen des Urban Gardening Projekts zu schaffen und klauen dort Obst und Gemüse. Dies hat die Stadt Bedburg mitgeteilt.

    Im Frühjahr dieses Jahres entstanden auf dem Gelände im Schlosspark im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes der Stadt Bedburg circa 100 Quadratmeter große Parzellen zum Anbau von Nutzpflanzen und heimischen Blühpflanzen, die von Bürgern, Vereinen, Kitas, Schulen und anderen beim Bedburger Obst- und Gartenbauverein gepachtet werden konnten. Der Verein hat die Trägerschaft für das Projekt übernommen.

    „Über das wiederkehrende ignorante, egoistische und kriminelle Verhalten einzelner zeigen sich der Obst- und Gartenbauverein, die PächterInnen sowie die Stadt Bedburg tief enttäuscht“, hieß es aus dem Rathaus. Das Urban Gardening Projekt sei ein Ort, an dem Bürger, egal welchen Alters oder welcher Herkunft, zusammenkämen, aktiv seien und sich austauschten, und sei „kein Selbstbedienungsladen“, so die Stadt.

    Gemeinsam bitten die Verantwortlichen alle Bürger daher, etwaige Beobachtungen sofort der Polizei zu melden. Darüber hinaus soll der Außendienst des städtischen Ordnungsamtes den Bereich verstärkt kontrollieren. Zudem prüft die Stadtverwaltung derzeit die Förderrichtlinien des von Städtebaufördermitteln des Landes und Bundes gestützten Projektes auf die Möglichkeit, die Parzellen nicht mehr frei zugänglich zu machen.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/werbepost/bedburg/dreister-diebstahl-unbekannte-stehlen-ernte-aus-schlossgaerten-38973590 (mehr …)

  • Weil am Rhein: 2 Hochbeete im Park

    (alerts)
    Mit der Eröffnung des Rheinparks vor einer Woche startet nun auch ein neues Angebot im Park: das Urban Gardening, also gemeinschaftliches Gärtnern mitten in der Stadt. Urban Gardening wurde bereits während des Beteiligungsprozesses für die Umgestaltung des Rheinparks gewünscht und vom Stadtbauamt bei der Planung berücksichtigt, erinnert die Friedlinger Quartiersmanagerin Sonia Bekoucha-Held. Jetzt wird die Bepflanzung und Bewirtschaftung von zwei Beeten im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Wärmestube der AGJ koordiniert und organisiert.

    Eine kleine Gruppe von Friedlinger Akteuren und Einwohnern ist schon engagiert und trifft sich ab jetzt jeden Mittwoch um 16 Uhr im Park in der Nähe der Wärmestube, um in der gekennzeichneten Fläche Gemüse, Blumen oder Kräuter anzubauen.


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  • Kamp-Lintfort: urbaner Garten auf dem Gartenschaugelände wird angelegt

    Mitte April startete, mit einer ersten Einsaat-Aktion auf dem ehemaligen Zechen- und LaGa-Gelände in Kamp-Lintfort, das Urban Gardening Projekt des LaGa-Fördervereins in Zusammenarbeit mit dem SCI:Moers und der Hochschule Rhein-Waal.
    Nachdem die ersten Saatkörner in die Erde gebracht wurden, sind nun verschiedene Pflanzen, denen die Außentemperaturen vorher noch zu kalt waren, an der Wiese Süd nahe des Kalistos in die Erde gepflanzt worden.
    Aufgrund der Corona-Schutzverordnung fand diese Einpflanz-Aktion allerdings im kleineren Kreise statt.

    https://www.lokalkompass.de/kamp-lintfort/c-natur-garten/von-grau-zu-gruen_a1579976?ref=curate (mehr …)

  • München: Muffathalle – Mitarbeiter*innnen und GG entstehen

    (telefonat)
    Die Prinzessinnengärten bauen gerade an der Muffathalle zunächst einen Mitarbeiter*innengarten und ab März 2022 dann einen GG auf. Der Mitarbeiter*innengarten wird Ende Juni in Form von Workshops partizipativ gestaltet, für den GG, der in den öffentlichen Grünflächen auf 2 Flächen entstehen soll, müssen noch Genehmigungen etc. eingeholt werden.
    Eine grüne Stadträtin (Namen wußte Robert nicht) unterstützt das Vorhaben. (mehr …)

  • Mühlheim: GenerationenGG entsteht

    (alerts)

    Der Verein Generationen Netz in Müllheim gestaltet ein knapp 1000 Quadratmeter großes Gartengrundstück am Warmbach zu einem Generationengarten um. Dort will der Verein einen Ort der Begegnung schaffen und gleichzeitig das aktive Gärtnern im städtischen Umfeld – weithin als „Urban Gardening“ bekannt – fördern. Die Stadt hat der Initiative tatkräftig unter die Arme gegriffen und ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Der Gemeinderat quittierte einen ersten Zwischenbericht mit Zustimmung und großem Wohlwollen.

    Das Generationen-Netz macht mit seinen Projekten schon längere Zeit von sich reden. So reaktivierte der Verein den Hebelpark, schuf mit Unterstützung der Stadt eine attraktive Naherholungszone und holte damit den Park aus der „Schmuddelecke“ hervor. Jetzt folgt mit dem Generationengarten das nächste Projekt, dessen Erfolg sich ebenfalls schon in einer frühen Phase abzeichnet.

    Dazu suchte der Verein ein Grundstück möglichst in Innenstadtlage. Die Idee wurde von der Stadtverwaltung schnell und nach den Worten von Hans Richter, Erster Vorstand des Generationen Netzes, sehr wohlwollend aufgegriffen. Der für die städtischen Liegenschaften zuständige Fachbereichsleiter Patrick Weichert wurde an der Ecke Ziegleweg und Kochmatt fündig. Dort befand sich ein städtisches Grundstück, das schon länger nicht mehr genutzt wurde und verwildert war. „Wir haben im Februar dem Bürgermeister unser Konzept vorgelegt und bereits im März einen sehr fairen Pachtvertrag erhalten“, lobt Richter die Stadt. Dieser Vertrag läuft vorerst bis Ende Februar 2026 mit einer Option, den Pachtvertrag alle zwei Jahre zu verlängern.

    Schon jetzt beteiligen sich zahlreiche Menschen an der Umgestaltung des Gartengrundstücks. „Wir haben mittlerweile ganze Familien, die sich engagieren. Der Jüngste ist fünf Jahre und unser ältester Senior blickt auf 88 Lebensjahre“, betont Hans Richter. Wer mitwirken möchte, muss Mitglied im Verein werden, weil die Nutzung ohne eine Mitgliedschaft eine nicht zulässige Unterverpachtung darstellen würde, erklärt Richter.

    Das Grundstück wurde anhand eines Flächenplans strukturiert, die Gestaltung ist seit Anfang März bereits erstaunlich weit fortgeschritten. Vor der Gartenhütte wurde ein großer Bereich gepflastert, unter groß gewachsenen Bäumen wird eine Bank aufgestellt, an die Terrassenfläche schließt sich ein Kinderbereich an. Diese Gestaltungsflächen dienen vor allen Dingen als Orte der Begegnung und der Erholung – ganz nach der Lesart des Vereins natürlich für alle Generationen.

    Weiterhin entsteht ein Pflanzenstreifen mit blühenden Stauden, die den Insekten als Nahrungsquelle dienen werden. Zwei Hochbeete wurden ebenfalls installiert und bereits bepflanzt, weitere Beete sollen folgen. Dort soll das aktive Gärtnern der Mitglieder erfolgen. Flankiert werden diese Flächen von einem Kräutergarten und einem Insektenhotel, das Grundstück wird mit einem Grünstreifen und einer Zaunanlage umgeben. „Wir kommen schnell voran. Spätestens nach den Sommerferien sollen die Flächen für Gemüse und Obst fertiggestellt sein“, berichtet Hans Richter weiter.

    Die Idee vom gemeinsamen Gärtnern über alle Generationen hinweg scheint aufzugehen: Mittlerweile beantragen immer mehr Menschen eine Mitgliedschaft, darunter betagte Senioren ebenso wie Familien, die sich mit ihren Kindern in das Projekt tatkräftig einbringen. Seit Ende März seien 14 neue Mitglieder dem Verein beigetreten, der heute vier Generationen abdeckt. „Das sind, Stand heute, 68 Mitglieder und es werden von Woche zu Woche mehr“, freut sich der Vorsitzende. Viele der neuen Mitglieder seien zufällig an dem Grundstück vorbeigekommen, hätten neugierig die Aktivitäten beobachtet und sich nach den Projekt erkundigt.

    Der Generationengarten kostet auch viel Geld. Deshalb sind Hans Richter und sein Vorstandsteam glücklich über die vielen Spenden von Firmen und Privatleuten. „Wir brauchen allerdings noch deutlich mehr Unterstützung“, wirbt Richter um weiteres Engagement. Dabei lobt er zahlreiche regionale Firmen, die das Projekt bereits kräftig unterstützt hätten.

    Lässt es die Corona-Pandemie zu, dann wird der Generationengarten am 4. Juni um 16 Uhr mit einer kleinen Feier offiziell eingeweiht, ansonsten zu einem späteren Zeitpunkt.

    https://www.badische-zeitung.de/generationengarten-in-muellheim-legt-gelungenen-start-hin–201895654.html (mehr …)

  • Markt Schierling legt GG an

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    Der Markt Schierling im Landkreis Regensburg hat deswegen einfach einen Garten für jedermann angelegt. In dem sogenannten Gemeinschaftsgarten gibt es zehn Beete. Sieben davon warten jetzt auf Menschen, die dort gerne ihre eigenen Sachen anpflanzen möchten. Die Beete können auch geteilt werden. Wasser und etwas Werkzeug stellt der Schierlinger Bauhof. Bürgermeister Kiendl freut sich: der Gemeinschaftsgarten liefert einen beachtlichen Beitrag zur körperlichen und seelischen Gesundheit gerade jetzt in dieser gestressten Corona-Zeit!“

    https://www.charivari.com/schierling-legt-garten-fuer-alle-an-98817/(mehr …)

  • Park-Neugestaltung in Wuppertal: urban gardening Teil davon

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    iDe Arbeiten für den Umbau des Bayer Parks in Heckinghausen haben begonnen. Der Platz wird komplett umgestaltet und soll künftig ein grüner Treffpunkt für große und kleine Besucher im bisher nicht sehr attraktiven Bereich zwischen Waldeck-, Widukind- und Werléstraße sein.

    Zunächst wird die Platzfläche abgeräumt, danach folgen die Arbeiten für die Platz-Neugestaltung. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten inklusive eines neuen Bolzplatzes und Sitzgelegenheiten bis Ende Mai abgeschlossen sein. In einem zweiten Bauabschnitt werden dann Flächen für Urban Gardening hergerichtet. Das Projekt „Aufwertung Bayer-Platz“ wird mit 526.500 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt Heckinghausen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert. Die Gesamtkosten sind mit 585.000 Euro veranschlagt.

    Dafür wird auf dem Bayer-Platz eine Menge passieren: Der jetzige Platz mit einer Größe von rund 2.000 Quadratmetern wird auf 2.370 Quadratmeter vergrößert. Dafür wird ein Teil des Wendehammers Werlé-straße/Waldeckstraße entsiegelt. Dort entsteht Platz für zwölf Hochbeete und Urban Gardening. Künftig werden dort kleine und große Menschen aus Heckinghausen gärtnern. […]

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/gruenes-fuer-wuppertal-heckinghausen-arbeiten-am-bayer-park-gestartet_aid-55677529.

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  • top down: in Leichlingen baut die Stadt einen GG, dann werden Leute gesucht

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    eichlingen – Zusammen mit ihren Bürgern will die Stadt Leichlingen im Rahmen ihrer Kampagne „Wir sind Blütenstadt“ mit gezielten Aktionen und Projekten den Beinamen „Blütenstadt“ zu neuem Leben erwecken. Ziel der Aktivitäten ist es, nicht nur die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, sondern auch für die Biodiversität im urbanen Raum und die Verbesserung von Aufenthaltsqualität und Stadtklima zu sorgen.

    Im ersten Schritt wurden die Leichlinger vor rund einem Jahr nach ihren Ideen und Vorstellungen für ihre Heimatstadt gefragt. Insgesamt wurden 26 Projektideen eingereicht. Geordnet in sieben Projektthemen, sind sie in den Förderantrag bei der Städtebauförderung eingeflossen, für den nun die Mittel bewilligt wurden.

    Die sieben Themenbereiche sind: – Aufwertung der Grünflächen um das Bürgerhaus

    – Anlage eines „Blütenstadt-Gartens“

    – Urban Gardening

    – Naturnahe Staudenbepflanzungen/ Zukunftsbäume im öffentlichen Raum

    – Insektenhotel im öffentlichen Raum

    – Wissenschaftliche Betrachtung der „alten Sorten

    – Kommunikationskonzept „Wir sind Blütenstadt“ weiterentwickelnJetzt, da die Mittel verfügbar sind, wird es konkret. Als erstes Projekt soll nun der „Blütenstadt Garten“ auf der städtischen Fläche zwischen Rathaus und Cremers Weiden entstehen. Der städtische Bauhof legt den Garten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Hochbeeten an. Auch die entsprechende Infrastruktur mit Wasseranschluss auf dem Gelände und Geräteschuppen wird installiert. Dann sind die Bürger gefragt, die den Garten selbst „beackern“ und anschließend auch die Ernte mit nach Hause nehmen sollen. Hier gilt es nun ein Projekt-Team zu finden, dass sich eigenverantwortlich um die Pflege des Stadtgartens kümmert.
    Natürlich lässt die Stadt ihre Bürger dabei nicht alleine. Neben der Anlage des Gartens wird der städtische Bauhof auch die Pflege desselben kontinuierlich begleiten. Zum Auftakt wird nach den Herbstferien im Oktober ein Workshop mit Tipps und Tricks zur Hochbeetbepflanzung durch den Bauhof-Mitarbeiter Oliver Heidelberg stattfinden. Hier lernt die Projekt-Gruppe unter anderem, was wann angebaut wird, wie man das Beet richtig vorbereitet und düngt und welche alten Gemüsesorten heute fast in Vergessenheit geraten sind.

    […]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/lokale-informationen/leichlingen/-wir-sind-bluetenstadt–leichlingen-will-den-beinamen-zu-neuem-leben-erwecken-37254622 (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in München: Freiluftgarten

    Freiluftgarten eröffnet im Frühjahr 2020

    Der Freiluftgarten im Grünband zwischen Neuaubing und Freiham wurde im Herbst 2019 vom Baureferat der Landeshauptstadt München fertig gestellt. Ab Frühjahr 2020 sind alle interessierten Neuaubingerinnen und Freihamer dazu eingeladen gemeinsam auf der Fläche zu gärtnern. Auf insgesamt 800 Quadratmetern befinden sich ein großzügiger Geräteschuppen, acht Beetflächen, ein Schöpfbrunnen und Kompostiertonnen. Wie der Garten bestellt wird, bleibt den Nutzerinnen und Nutzern selbst überlassen. Grundsätzlich ist es Ziel den Gemeinschaftsgarten im Sinne des Freiluftsupermarktes weiterzuführen. Dieser wurde zur Gartensaison 2015 vom Planungsbüro bauchplan ).( und zur Saison 2016 gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement auf einer Baufläche in Freiham ebenfalls als Gemeinschaftsgarten betrieben. Nun schlägt das Projekt mit dem Freiluftgarten im Grünband endgültig wurzeln. „Bis zum Frühling 2020 soll sich eine Gruppe engagierter Menschen formieren, die sich der Betreuung des Freiluftgartens annimmt. Gemeinsam soll der Garten betrieben werden. Pflanzen, Pflegen und Ernten sollen bewusst mit dem Fokus auf eine wachsende Gemeinschaft stattfinden“, so Marija Filimon, Stadtteilmanagerin Aubing-Neuaubing-Westkreuz.

    https://aktive-zentren-neuaubing-westkreuz.de/aktuelles/neuigkeiten-detail/freiluftgarten-eroeffnet-im-fruehjahr-2020.html?cHash=675ddf5a499ad728b868334634ee47a9 (mehr …)

  • Essbares Dorf in Wustweiler von Ministerium und EU gefördert

    . Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft war die Grundidee von engagierten Einwohnern des Illinger Ortsteils Wustweiler, die insbesondere den Kindern und Jugendlichen die biologische Vielfalt der Natur näher bringen wollten. Im Mittelpunkt standen die Tradition und das Wissen um das Gärtnern und den Anbau von heimischem Obst und Gemüse, die nicht verloren gehen sollten. Ein Gemeinschaftsgarten wurde in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs auf einem Brachland, das der Gemeinde gehört, angelegt und vom Umweltministerium und der europäischen Union als Gemeinschaftsprojekt „Essbares Dorf Wustweiler“ gefördert.

    Im Juli 2018 wurde mit den ersten Arbeiten begonnen. Rodungsarbeiten, die noch kein Geld kosteten, erledigte das Team von Hand. Ab August 2018 wurde dann professionell mit Maschinen das Gelände modelliert und planiert. Örtliche Landwirte unterstützten unbürokratisch. Im April 2019 wurden drei Hochbeete zusammengesetzt, installiert und mit Mutterboden gefüllt und sogleich bepflanzt, damit die Besucher schon etwas zu sehen und zu riechen hatten.

    Mit Küchenkräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut, Oregano, Majoran, Salbei, Minzen Thymian, Zitronenverbene, Jiaogulan, Pimpinelle, Oliven- und Currykraut wurden zwei Hochbeete bestückt. Jeder durfte riechen und auch in kleinen Mengen mitnehmen. Ins dritte Hochbeet pflanzte das Team Zucchini, Peperoni und Sonnenblumen. Ein Beet auf dem Boden wurde mit Kohlrabi-, Spitzkohl- und Rote-Beete-Setzlingen befüllt.

    Es musste während des heißen Sommers fleißig gegossen werden. Dazu wurde extra eine Schöpfstelle an der Ill eingerichtet. „An dieser Schöpfstelle fühlt man sich wie in einer anderen Welt“, sagte Marie-Luise Herber, die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, die an dieser Stelle schon einmal die Bekanntschaft mit einer Biberratte Nutria machte. „Durch die heiße Witterung hatte die Ill nicht mehr ausreichend Wasser, um den Garten zu gießen. Deshalb wurde ein 1000 Liter großer Vorratsbehälter installiert, der von außerhalb mit Wasser befüllt wird“, erzählt sie der SZ.

    Einer der fleißigsten Helfer beim Aufbau des Gemeinschaftsgartens war Rainer Spreitzer. Er hat zusammen mit einer Gruppe aus dem Kindergarten ein Beet mit Rüben angelegt. Und die wurden nun letzte Woche geerntet, damit die Kinder bei einer Gemeinschaftsaktion Rommele schnitzen konnten. Die Rübenpflänzchen hatten sie aus Samen im Kindergarten vorgezogen. Apropos Kinder – für sie sollen im kommenden Jahr Hochbeete gelegt werden, an denen sie einpflanzen und ernten können.

    außer Küchenkräutern ist im Garten jetzt alles abgeerntet, Reben sind eingepflanzt und das Team ist auf die Traubenernte – vielleicht schon im nächsten Jahr – gespannt. Im Frühjahr 2020 sollen weitere Beete angelegt werden, die in Patenschaft bearbeitet werden können. Mittlerweile gibt es an Ort und Stelle schon einen Geräteschrank, damit die Gartengeräte nicht immer von zu Hause mitgebracht werden müssen. Eine Fläche zur Erholung ist schon angelegt. Es fehlen noch zwei Bänke und ein Tisch.

    „Wunderbar auch die Neuigkeit, dass wahrscheinlich auf dem angrenzenden Gelände, das sich im Privatbesitz befindet, in Kürze unser hiesiger Imkerverein eine Blumenwiese anlegen und einige Bienenkästen aufstellen wird“, freut sich Ortsvorsteher Knut Kirsch.

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  • Begründung für Befristung

    (Mail)

    das Projekt sollte zunächst 5 Jahre dauern, dann wollte die Stadtverwaltung weiter sehen – zum einen die Erfahrungen mit dieser speziellen Form von Gemeinschaftsgarten sammeln, zum anderen auch die Flächennutzung dieser städtischen Fläche flexibel halten

    (Bürgeracker Fellbach/im Rahmen der Gartenschau entstanden) (mehr …)

  • 82.000 Euro Förderung für Gartenprojekt in Kleinstadt

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    Die Innenstadt von Ichenhausen wird eine zusätzliche öffentliche Grünfläche erhalten, den sogenannten „Quartiersgarten“. An dem Urban-Gardening-Projekt können sich alle Bewohner Ichenhausens beteiligen und ihre individuellen Ideen realisieren.

    Verwirklicht werden kann der Quartiersgarten zwischen Annastraße und Ostergasse durch die Förderung in Höhe von 82.000 Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier 2019“. Der öffentliche Garten misst rund 200 Quadratmeter. Ab dem kommenden Frühjahr können die Ichenhausener Bürger hier in der Innenstadt ihre persönlichen Gartenideen verwirklichen.

    Über die Förderung des Freistaats

    „Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördert der Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bundesbauministerium seit 2017 soziale Projekte, die Bürger zusammenbringen und somit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, so Dr. Georg Nüßlein. Dafür können die Länder jährlich von 2017 bis 2020 über 200 Millionen Euro verfügen. Gefördert werden beispielsweise Schulen oder Bibliotheken, Sportanlagen oder Bürgerstätten, Kindertagesstätten, Spielplätze oder Kultureinrichtungen.

    Generationsübergreifenden Austausch

    „Das gemeinsame Schaffen im Quartiersgarten bietet auch die Möglichkeit zum nachbarschaftlichen Austausch“, stellen der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter und der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein fest. „So entstehen Freundschaften und Ichenhausen wächst weiter zusammen.“

    Auch ein Kinderspielplatz ist Bestandteil des Projekts

    Neben Hochbeeten und Grünflächen soll aber auch ein Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe vom Quartiersgarten angelegt werden. „Dies wird auch ein tolles Ausflugsziel für den nahegelegenen Kindergarten, zumal es im Zentrum bislang noch keinen Spielplatz gibt“, sagt Ichenhausens Bürgermeister Robert Strobel. „Durch die Nutzung der bis vor Kurzem brachliegenden beiden Flächen als Quartiersgarten und Spielplatz wird ein neuer Nachbarschaftstreffpunkt geschaffen.“ Der Kinderspielplatz soll rund 320 Quadratmeter Fläche umfassen.

    Quartiersgarten ist Zweites Urban-Gardening-Projekt im Landkreis

    Der Quartiersgarten Ichenhausen ist bereits das zweite Urban-Gardening-Projekt im Landkreis Günzburg. In Krumbach wurde im vergangenen Frühjahr bereits die Idee „Gemüsegarten“ realisiert.  Hier können Zucchini, Mangold, Salate und Erdbeeren gemeinschaftlich angepflanzt werden. 

    Fast 40 Projekte werden bayernweit gefördert   

    In ganz Bayern werden in diesem Jahr 39 Projekte in 38 Städten, Märkten und Gemeinden unterstützt. In Schwaben sind es acht (mehr …)

  • Lampertheim steigt in urban gardening ein

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    Hatte die Lampertheimer Stadtgärtnerei in den vergangenen Jahren schmuckvolle Gartenbeete auf dem Europaplatz angelegt, so präsentieren sich die temporären Pflanzungen in diesem Jahr in veränderter Optik. Das Grün wächst in mehreren Kisten, die den Platz in einer Reihe säumen. Sie sind Elemente des Stadtumbaus und entspringen dem Gedanken des „Urban Gardening“. Städtischer Gartenbau wird, wie Sabine Vilgis vom Grünflächenamt der Technischen Betriebsdienste beim Pressegespräch erklärt, seit Jahren in größeren Kommunen praktiziert. Hierbei würden brach liegende Flächen genutzt, um Obst und Gemüse anzupflanzen, das dann von der Bevölkerung geerntet werden könne.

    Auf dem Lampertheimer Europaplatz wurden jetzt Hochbeete aufgestellt und mit Schildern versehen, um Salate, Tomaten, Auberginen, Paprika oder Radieschen zu kennzeichnen. Bisher hat die Stadtgärtnerei an diesem Platz temporäre Gärten angelegt. Mit ihnen sei stets pfleglich umgegangen worden; Sabine Vilgis hofft, dass dies auch für die Hochbeete gilt.

    Diese würden regelmäßig nachbepflanzt, um die Nahrungsquelle nicht versiegen zu lassen. Bis zur nächsten Kerwe können sich Passanten an den Hochbeeten bedienen. Ähnliche Kübelbeete wollen die Technischen Betriebsdienste am Baugebiet zwischen Eleonoren- und Wilhelmstraße aufstellen – auch als Ersatz für einen Bauzaun. In Zukunft wollten sich die Betriebsdienste verstärkt mit dem Thema „Urban Gardening“ beschäftigen. So sei beispielsweise daran gedacht, Bürgern brachliegende Flächen zum gemeinsamen Bewirtschaften anzubieten. Unterdessen haben die Technischen Betriebsdienste eine Kampagne zur Ausbildung als Stadtgärtner gestartet.

    Der Azubi-Tag vergangene Woche im Rahmen der Ü12-Summertime diente ebenso diesem Zweck wie neu aufgelegte Flyer, in denen für den „wunderschönen Beruf“ (Vilgis) des Stadtgärtners geworben wird. Bislang sei der Andrang allerdings mäßig, berichtet die Bauhofchefin, dabei sei ein Einstieg in jeder Altersstufe möglich. Kraftzehrende Arbeiten würden heute immer durch Maschinen und Hilfswerkzeuge erleichtert.

    Obendrein könnten die meisten Auszubildenden von der Stadtgärtnerei übernommen werden. Möglich sei auch die Ausbildung zum Fachwerker, etwa im Falle des Übergewichts praktischer gegenüber theoretischen Fähigkeiten. Außerdem würden Ferienjobs, Praktikumsplätze und Stellen für den Bundesfreiwilligendienst vergeben, berichtet Sabine Vilgis im Pressegespräch (mehr …)

  • Bürgerentscheid gegen Gartenprojekt

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    Bürgerentscheid gegen die Keimzelle scheitert

    Es ist ein Rückschlag für die BI, aber nicht das Ende ihres Engagements – 12.07.2019 21:00 Uhr

    STEIN – Die Bürgerbeteiligung ist an formalen Fehlern gescheitert. Der zweite Teil der Fragestellung für die Listen fiel bei der juristischen Prüfung durch. BI-Sprecher Gerd Herbst kündigt an: „Dann sammeln wir halt noch mal Unterschriften.“

    //www.nordbayern.de/region/fuerth/burgerentscheid-gegen-die-keimzelle-scheitert-1.9098657#inline-content-de.nordbayern.content.image.AspectedImagePolicy@2c4c59f4„> „Steiner Keimzelle im Wiesengrund sofort stoppen“: Die protestierenden Bürger sehen hinter dem Vorhaben unter anderem ein Kommerzprojekt.
    „Steiner Keimzelle im Wiesengrund sofort stoppen“: Die protestierenden Bürger sehen hinter dem Vorhaben unter anderem ein Kommerzprojekt. © André De Geare


    Das Bürgerbegehren „Erhalt der Flächen für den Artenschutz statt ‚Steiner Keimzelle‘“ ist nicht zulässig. Zu dieser Entscheidung ist der Steiner Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung gelangt, er folgte damit der rechtlichen Auffassung des Landratsamts, das formale Fehler in der Fragestellung moniert hatte. Für die Bürgerinitiative (BI) hinter dem Begehren ist das ein Rückschlag, aber nicht das Ende ihres Engagements. 1650 Unterschriften hatten sie zusammenbekommen.

    „Dann sammeln wir halt noch einmal Unterschriften“, erklärt Gerd Herbst, einer der BI-Sprecher. Von der negativen Einschätzung der Rechtsaufsicht im Landratsamt habe er erst wenige Minuten vor Beginn der Stadtratssitzung erfahren. Die Begründung könne er zwar nicht nachvollziehen, dagegen zu klagen sei für die BI allerdings keine Option: „Wir sind eine kleine Stadt. Da redet man miteinander und klagt nicht“, so Herbst.

    Dass es sich die Stadträte zu leicht gemacht haben, kann man nach den über zweistündigen Beratungen nicht behaupten. Mitunter erweckte die Diskussion den Anschein eines juristischen Proseminars. Während der CSU-Stadtrat und zweite Bürgermeister Bertram Höfer Verwaltungsgerichtsurteile heranzog, die bei der Bewertung von Bürgerbegehren eine „wohlwollende Bewertung“ einforderten, verwies Bürgermeister Kurt Krömer auf die für ihn bindende Rechtsauffassung des Landratsamts.

    Die dortigen Juristen haben sich an der zweiten Teilfrage des Bürgerbegehrens gestoßen. Mit folgender Fragestellung hatte die BI in den vergangenen Wochen Unterschriften gegen das im Rednitzgrund geplante Projekt gesammelt: „Sind Sie dafür, dass das Bauleitverfahren ‚Steiner Keimzelle‘ (Ausbau des Wegenetzes und Flächenausweisung für Urban Gardening) unverzüglich eingestellt und anstelle dessen ein artenschutzverträgliches Konzept unter Beteiligung der Steiner Bürger für das Gebiet entwickelt wird?“ Der zweite Teil fiel bei der juristischen Prüfung durch, weil er „nicht konkret genug und sehr dehnbar“ (Krömer) sei.

    Störender Widerspruch

    SPD-Stadtrat Walter Nüßler, selbst Jurist, bemängelte zwar die Qualität der Begründung, er kommt nach eingehender Überlegung aber zu demselben Schluss wie das Landratsamt. „Es tut mir leid, dass hier die Bürgerbeteiligung an einer Formalie scheitert, aber juristisch ist das unumgänglich.“ Ihm fehlt weniger die sprachliche und logische Klarheit der zweiten Teilfrage, sondern ihn stört ein Widerspruch: Die BI wolle ein verbindliches Konzept, lehne aber gleichzeitig das dafür notwendige Bauleitverfahren ab.

    Am Ende entschied der Stadtrat gegen die Stimmen von Agnes Meier (FDP), Dietmar Oeder und Hubert Strauss (beide Grüne), das Bürgerbegehren für unzulässig zu erklären. Während Oeder und Strauss vor einer „Jurikratie“ warnten, die Politikverdrossenheit fördere, fand Meier mit ihrer Forderung, dann eben nur eine Teilfrage des Begehrens zuzulassen, kein Gehör. Einig waren sich die BI-Vertreter, die zu Beginn der Sitzung ihr Konzept vorgestellt hatten, und die Stadträte, weiter das Gespräch zu suchen. „Unsere Ziele liegen nicht weit auseinander“, so Gerd Herbst. „Und nur zusammen kann etwas richtig Gutes entstehen.“ (mehr …)

  • Gartenschau-Projekt Bügergarten ist auf Dauer angelegt

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    Der Schorndorfer Bürgergarten ist auf Dauer angelegt, es gibt keine zeitliche Begrenzung für das Projekt unsererseits. Wir haben den Garten bewusst so gebaut, dass die Wartungs- bzw. Unterhaltungskosten für uns minimal sind. Es gibt weder Strom noch Kanalisation, lediglich die Wege, die Schwengelpumpen für das Gebrauchswasser und die Gerätehäuschen müssen in Stand gehalten werden.

    Die künftige Organisationsform des Gartens ist noch nicht ganz klar.

    Bisher war geplant die Vergabe der einzelnen kleinen Gartenparzellen weiter durch uns, also städtisch, zu organisieren. Die Gärtnerinnen und Gärtner pachten nach der Gartenschau ihre Gartenparzellen für einen symbolischen jährlichen Betrag von uns, wir führen eine Warteliste für Interessenten und vermitteln Kontakt zu Projekten innerhalb des Gartens bei denen eine Mitarbeit Dritter explizit erwünscht ist. Der Betrag wird voraussichtlich bei etwa 20€/Jahr und Gartenparzelle (à 70m²) liegen und orientiert sich damit an den üblichen m²-Pachtpreisen für Grünland mit Gartennutzung.


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  • Für Gartenprojekt für Kinder wird Bebauungsplan aufgestellt

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    Westerkappeln

    Alle Bedenken sind offensichtlich ausgeräumt. Der Gemeinderat hat am Mittwoch ohne große Debatte beschlossen, für das „Gartenprojekt Am Kapellenweg“ einen Bebauungsplan aufzustellen. Letzte Überzeugungsarbeit leisteten einen Abend zuvor Petra Kleen, Vorsitzende des Fördervereins Wespe, und Anja Peters, Leiterin des evangelischen Familienzentrums Am Kapellenweg.

    Ein Bebauungsplan ist – wie berichtet – notwendig, damit das jetzt rund 5500 Quadratmeter große Ackerland, künftig als „Grünfläche mit Spielplatznutzung“ gestaltet werden kann. Die Kosten für das Verfahren in Höhe von bis zu 10 000 Euro wird die Gemeinde übernehmen. Ansonsten ist die Kommune aber wohl aus der Nummer raus, wie Kleen und Peters versicherten.

    Im Grundsatz war das Gartenprojekt schon im Bauausschuss vor zwei Wochen begrüßt worden. Insbesondere Wolfgang Jonas, CDU-Fraktionsvorsitzender, befand das Vorhaben aus seiner Sicht jedoch für noch nicht „zu Ende gedacht“. „Wir sind hier so etwas wie der Aufsichtsrat der Gemeinde und müssen auch schauen, ob und welche Folgen das für die Gemeinde hat“, erklärte Jonas am Dienstag im Hauptausschuss.

    Der CDU-Fraktionssprecher begrüßte, dass so viele Akteure zusammenarbeiten wollen. Neben der Wespe als Träger und dem Kindergarten Am Kapellenweg sollen auch die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln und die Anwohner aktiv einbezogen werden. „Es muss aber von Anfang an klar sein, wer die organisatorische und finanzielle Verantwortung trägt“, sagte Jonas und blieb zunächst ein wenig in der Rolle des Bedenkenträgers.

    Zwar sind die Pläne für das Gartenprojekt erst grob skizziert, der Rahmen, in dem sich die Beteiligten bewegen wollen, ist nach Angaben von Kleen und Peters jedoch geklärt. Ursprünglich sei die evangelische Kirchengemeinde, der die Fläche gehört und die das Gelände für zunächst 15 Jahre kostenlos an die Projektträger verpachten will, ans Familienzentrum herangetreten mit dem Vorschlag, dort so etwas wie nachhaltigen Ackerbau zu betreiben. „Das können wir nicht leisten“, betonte Anja Peters. Sie hatte aber die Idee für das Gartenprojekt. In Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung sei die Frage nach der Trägerschaft aufgetaucht. „Dann sind wir angefangen, ein Netzwerk aufzubauen“, erläuterte die Leiterin des Kindergartens. „Die, die jetzt dabei sind, müssen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.“

    Ohne Personal werde das Projekt sicher nicht umsetzbar sein, meinte Jonas. Befürchtungen, die Kommune müsse helfen, konnte Peters entkräften. Eine Beteiligung des Bauhofes sei nicht vorgesehen. Laut Projektbeschreibung soll beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz für Tecklenburger Land (ANTL) ins Boot geholt werden. Der Verein“Lebens(t)raum“ ist als Gesamtkoordinator und für die professionelle Landschaftsplanung vorgesehen. Der Förderverein Wespe will mit eigenem Personal die Verwaltungsarbeit übernehmen. Und es sei vorgesehen, eine Kraft im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres einzustellen, ergänzte Petra Kleen. Die Träger, die im Moment da seien, hätten genügend Ressourcen, das Projekt zu stemmen.

    Das gilt auch fürs Finanzielle. Sicher, die Wespe bekommen Zuschüsse von der Gemeinde. Aber allein im vergangenen Jahr habe der Förderverein viermal so viele Fördermittel aus anderen Töpfen akquiriert, erklärte die Vereinsvorsitzende.

    Die von Dietmar Strecke ( CDU ) aufgeworfene Versicherungsfrage konnte Kleen ebenfalls klären. Der Förderverein sei – außer bei Vandalismus – vielfältig abgesichert. „Wir zahlen jedes Jahr hohe Summen.“

    Anja Peters hatte schließlich auch Antworten zur Parkplatzsituation. An der Heinrich-Schulte-Straße gebe es 18 Stellplätze, vor dem Kindergarten am Kapellenweg derer zehn. „Wir gehen nicht davon aus, dass das gleich am Anfang so frequentiert wird. Wir fangen ja erst an.“

    Michael Puke (SPD) bezeichnete das Projekt als „tolle Idee“, durch die Kinder und Jugendlichen auch für ihre späteres Leben Erfahrungen gewinnen könnten.

    https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/3646088-Gartenprojekt-Biologische-Vielfalt-Alle-Bedenken-ausgeraeumt


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  • top down GG in Herzogenaurach geplant

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    Idee: „Urban Gardening“ an der Schütt

    Ein „Herzo-Garten“ soll den Bürgern gemeinschaftliches Gärtnern ermöglichen. Das Gemeinschaftsprojekt von VHS und Stadt setzt auch auf Bildung.

    Die Natur soll auch in der Stadt erlebbar und erfahrbar gemacht werden. Und: Die Bürger sollen Raum für Begegnung und freies kreatives Schaffen in der Natur bekommen, fernab vom Alltagsstress. Das sind zwei Ideen, die dem so genannten „Urban Gardening“ zugrunde liegen. Vor allem in Großstädten, wie in Nürnberg, erfreuen sich diesbezügliche Aktionen bereits großer Nachfrage. Jetzt soll ein Projekt auch in Herzogenaurach gestartet werden.

    Hier allerdings will man nicht nur das Gärtnern inmitten der Stadt ermöglichen. Vielmehr steht noch eine weitere Botschaft im Raum. Denn die Bürger sollen mit dem Gemeinschaftsgarten dazu angeregt werden, das Gärtnern umweltschonend und nachhaltig zu betrachten. Und weiter heißt es in der Erläuterung zu dem Projekt wörtlich: „Durch zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen der Volkshochschule soll Wissen über die Zusammenhänge zwischen alltäglichen Konsumentscheidungen, Biodiversitätsverlust und globaler Nahrungsmittelversorgung vermittelt werden.“

    Hinter dem Vorhaben, das die Stadt 28 000 Euro kosten soll, steckt eine gemeinsame Idee des städtischen Umweltamts und der Volkshochschule (VHS). Man bezieht sich dabei auch auf Anregungen von Bürgern aus dem Isek-Prozess. So wird bürgerliches Engagement bei der Pflege und Entwicklung von kommunalen Grünflächen empfohlen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Studentin Anna Meißner im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Geographie/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    Auch ein Grundstück ist schon gefunden worden. Es gehört der Stadt und liegt hinter der Bushaltestelle an der Schütt, neben dem Areal der Brauerei Heller. Es ist eine 200 Quadratmeter große Brachfläche, die bislang regelrecht verwildert war und in den letzten Tagen mit einem Bagger gesäubert und geebnet wurde. Für die Gartenbewässerung gibt es einen Wasserhausanschluss, auch ist ein etwa 1,40 Meter breiter Weg vorgesehen.

    Für die gärtnerische Gestaltung sind mehrere unterschiedliche Hochbeete geplant: teils in klassischer Holzbauweise, teils aus recycelten Europaletten, darunter auch ein unterfahrbares, rollstuhlgerechtes Hochbeet, ein zweistufiges Hochbeet (für Kinder geeignet), ein Hydroponik-Hochbeet (Pflanzen wurzeln direkt in Nährlösung) sowie eine Pflanzenpyramide.

    So heißt es in der ausführlichen Projektbeschreibung, die dem Planungsausschuss am kommenden Mittwoch vorgelegt wird. Dem Gremium wird vorgeschlagen, einer Umsetzung des „Herzo Gartens“ zuzustimmen.

    Weiterhin wird erläutert, dass im Eingangsbereich eine Sitzgruppe sowie im hinteren Gartenbereich ein Geräteschuppen sowie zwei Komposter vorgesehen sind. Die Ansaat von Blühflächen soll der Insektenwelt zugutekommen. Eine einreihige Hecke aus Hainbuche und Säulenobst im Wechsel soll das Gartengrundstück zum benachbarten Betriebsgelände der Brauerei Heller hin eingrünen. Zur Straße „An der Schütt“ hin soll der „Herzo Garten“ künftig offen bleiben. Das, momentan noch durch ein Schloss gesicherte Tor soll entfernt und durch einen Torbogen ersetzt werden, der Holzlattenzaun bleibt erhalten.

    Die gesamte Projektentwicklung soll von einem umfangreichen Bildungsprogramm der Volkshochschule Herzogenaurach begleitet werden. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr, in der Musikschule Herzogenaurach, bei der erste Interessierte für die Realisierung des Urban Gardening-Projektes gewonnen werden sollen, wie es heißt.

    zur Diskussion im Stadtrat: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/herzo-garten-ein-kleiner-garten-fuer-die-buerger;art215,4008586

    bei der Auftaktveranstaltung ist auch der Bürgermeister dabei: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/die-volkshochschule-herzogenaurach-setzt-aufs-internet;art215,4019699


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  • Top Down Garten entsteht in Ffm

    (GU, RSS)

    Der Stadtteil Frankfurter Berg bekommt seinen ersten Gemeinschaftsgarten. Am Ginsterweg 1 bewirtschaftet die gemeinnützige Bildungseinrichtung GFFB ein rund 1.500 Quadratmeter großes Gartengrundstück, das der Stadt Frankfurt gehört. Es will im kommenden Frühjahr seine Tore für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger öffnen. Wir haben uns dort einmal umgeschaut.

    „Mitmachgarten der GFFB – Herzlich willkommen!“ steht einladend auf dem Holzschild, das am Eingang des Gemeinschaftsgartens prangt. Der Garten selbst liegt etwas versteckt neben einem Geflügelzuchtverein und dem Sportverein TSG 1957 Frankfurter Berg. Beim Betreten des Grundstücks fallen mir sofort die  imposante Größe des Gartens und die vielen Bäume auf, die mit ihren bunten Blättern ein herbstliches Flair verbreiten. Ich bin mit Peter Frankenstein verabredet, der bei der GFFB die Holz- und Fahrradwerkstatt leitet und in dem Mitmachgarten unter anderem für den Bau der Hochbeete und das Anlegen der Beete zuständig ist. Er steht an einem Kreis mit rund zehn Meter Durchmesser, der aussieht, als wäre er in die Wiese gestanzt worden (siehe Titelbild). „Hier stellen wir derzeit Hochbeete auf, die in Form eines großen ‚G‘ stellvertretend für GFFB angeordnet werden“, erläutert Frankenstein. „Das verwendete Altholz stammt durchweg von Einwegpalletten aus unserer Holzwerkstatt, wo wir übrigens auch Nistkästen für die Wildvögel gebaut haben.“ Bei der Befüllung der Hochbeete würden ebenso nur recycelbare Materialen verwendet, betont der Arbeitspädagoge. Wie ich erfahre, arbeiten derzeit etwa acht ehrenamtliche Gärtnerinnen und Gärtner bei dem Projekt mit. Dabei handelt es sich vorwiegend um Langzeitarbeitslose, die im Rahmen des GFFB-Kurses „Querbeet“ dafür sorgen, dass der Gemeinschaftsgarten wächst und gedeiht.

    Sukzessive urbar gemacht

    Bei einem Rundgang durch den Garten erzählt mir Frankenstein, dass die Stadt Frankfurt der GFFB das Gartengelände zur Verfügung gestellt hat. „Hier war alles verwildert und mit Brombeersträuchern überwuchert. Wir haben den Garten erst nach und nach urbar gemacht“, sagt er nicht ohne Stolz. „Das Grünflächenamt ist von unserer Arbeit begeistert und unterstützt uns wo immer es möglich ist, so zum Beispiel bei der Entsorgung des Grünschnitts.“ Bereits seit 2014 lernten die Teilnehmer von GFFB-Kursen vor Ort, Nutzgärten zu planen und zu gestalten sowie Gemüse und Kräutern zu ziehen. Ab dem Frühjahr kommenden Jahres soll der GFFB-Mitmachgarten auch für alle Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern geöffnet werden. „Man kann sich aber bereits jetzt bei uns engagieren“, so Frankenstein. „Wir treffen uns jeden Freitag um 10 Uhr morgens – auch bei schlechtem Wetter – zur gemeinsamen Gartenarbeit. Einfach vorbeikommen und mitmachen!“

    Vielfältiges Freizeitangebot

    Auf dem 1.500 Quadratmeter großen Gelände wurde auch ein schöner Fühlpfad angelegt.

    Neben der Beteiligung an der Gartenarbeit, kann man ab kommendem Frühjahr auch den schön angelegten Fühlpfad begehen oder das Outdoor-Schachfeld, welches derzeit in der Holzwerkstatt entsteht, für ein Match nutzen. Neben den vielen Freizeitmöglichkeiten ist es vor allem die gute Zusammenarbeit der Hobbygärtner, die Frankenstein so begeistert. „Jeder hilft mit, dass hier etwas Schönes entsteht“, schwärmt er. Auch ich kann mir einen Eindruck von der Gastfreundschaft der Gärtner machen. So bekomme ich ein Stück Kuchen und Kaffee an dem gedeckten Tisch im Freien angeboten und darf einen großen Beutel Walnüsse, die im GFFB-Mitmachgarten geerntet wurden, mit nach Hause mitnehmen. So sieht wahre Gastfreundschaft aus!


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  • SPD Dormagen will urb gardening fördern

    (Gu, alerst)

    Mehr Nutzpflanzen, die Bürger in der Stadt anbauen – das wünscht sich die SPD für Dormagen und beantragt, ein geeignetes Grundstück für „Urban Gardening“ bereitzustellen. Darunter versteht man eine Bewegung, bei der Bürger beispielsweise brachliegende Flächen in den Städten zum Gärtnern nutzen und dort Gemüse, Kräuter und andere Nahrungspflanzen anbauen. „Abgesehen davon, dass solche urbanen Gärten das städtische Mikroklima verbessern und die lokale Artenvielfalt bereichern, sind auch das soziale Miteinander, das beim gemeinsamen Anbau und der Pflege der Nahrungsmittel entsteht, für jeden Stadtteil eine Bereicherung“, erklärt Sonja Kockartz-Müller, planungs- und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Ein weiterer Aspekt sei zudem die Sensibilisierung für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

    SPD-Ratsmitglied Jochen Pälmer ist überzeugt, dass sich auch in Dormagen vor allem im Innenstadtbereich, wo die Menschen oft eigene Gärten vermissen, genügend Interessierte finden, die sich gerne beim „Urban Gardening“ einbringen würden: „Deshalb beantragt unsere Fraktion, dass ein geeignetes Grundstück – beispielsweise ein Teil einer städtischen Grünfläche – für ein solches Projekt bereit gestellt wird.“ Der Initiator des Antrags weiter: „Für die dauerhafte Betreuung kann sich dann z. B. eine von den Nutzern gegründete Initiative verantwortlich zeigen.“ Solche „Stadtgärten“ finden bestimmt auch in anderen Stadtteilen Zuspruch, ist Pälmer überzeugt.


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  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

    (Gu, alerts)

    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


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  • Feldversuch essbare Stadt in Bocholt

    (Gu, alerts)

    Gemüse züchten, Kräuter pflanzen, Obst anbauen, hegen und pflegen bis zur Ernte: Das alles geht nicht nur im eigenen Garten, sondern ab kommenden Montag in Bocholt auch auf städtischer Fläche, genauer: auf dem (noch) unbebauten Teil des so genannten Kubaai-Geländes, hinter dem IBENA-Werksverkauf an der Industriestraße. Dort wurden jetzt 120 Holzkisten aufgebaut, die darauf warten, bepflanzt zu werden. Jeder Bürger, der Lust hat, kann mitmachen, allein oder gemeinsam mit anderen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gepflanzt werden kann montags bis freitags von 8-12 Uhr.

    Urbanes Gärtnern (“urban gardening”) oder “essbare Stadt”: So ist der Trend überschrieben, den die Stadt aufgreift. “Es gibt Initiativen, die sich das wünschen. Es ist ein Test, um zu schauen, ob und wie das in der Bocholter Bevölkerung ankommt”, sagt Stadtbaurat Daniel Zöhler. Im Kubaai-Gebiet habe man zurzeit noch genügend Platz, um diesen Feldversuch zu starten.

    Neulinge werden auf Wunsch angeleitet und erhalten wertvolle Tipps fürs erfolgreiche Gärtnern. Die Aktion wird von EWIBO-Mitarbeiterin Karola Moersig, gelernte Gartenbauingenieurin für Obst, Gemüse und Zierpflanzenanbau, betreut. Erreichbar ist Moersig zu den Öffnungszeiten unter Tel. 01523 / 21765-28.

    Saatgut und Werkzeug sollten Interessierte selbst mitbringen. Beete, Erde sowie Wasser zum Gießen der Pflanzen stehen vor Ort kostenfrei zur Verfügung.

    “Man hat kein Eigentum”

    Wichtig zu wissen: Die angepflanzten Sachen können von jedermann verköstigt oder geerntet werden. “Man hat kein Eigentum hier”, stellt Berthold Klein-Schmeink, Geschäftsführer der EWIBO, klar. Es gehe darum, sich um die Beete regelmäßig zu kümmern, voneinander zu lernen und zu profitieren, um dann auch den Erfolg, sprich die Ernte, einzufahren. Die Aktion erhalte dadurch einen sozialen Charakter.

    “Das Thema ´urban gardening´ wabert schon lange in Bocholt herum”, so Klein-Schmeink. Im Rahmen eines Beschäftigungs- und Integrationsprojekts habe die EWIBO am Heutingsweg bereits urbanes Gärtnern mit den Anwohnern durchgeführt. Jetzt also könnten alle Bocholter, die einen “grünen Daumen” besitzen oder sich einen solchen aneignen wollen, mitmachen.

    https://madeinbocholt.de/essbare-stadt-oeffentlich-gemuese-und-obst-anbauen-in-bocholt/ (mehr …)

  • Gartenprojekt am Arrenberg geht an den Start

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    m März startet Aufbruch Arrenberg [Wuppertal] mit einem Urban Gardening Projekt auf dem ehemaligen Schulhof in der Simonsstraße in die Pflanzsaison für eine Ernte mitten in der Stadt.

    In 8 Hochbeeten zu je 1 qm werden essbare Pflanzen angebaut, das Ganze wird ein Projekt mit Bezug zur kindlichen Früherziehung und Inklusion.
    Werkzeug, Erde und die Hochbeete werden gestellt und für Euch wird das Projekt ohne Kosten verbunden sein. Also auf zum gärtnern .

    In vielen Städten entstehen seit einigen Jahren immer neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Grünflächen erhöhen zudem die Lebensqualität der Stadtbewohner und unterstützen Aspekte des Artenschutzes und der Biodiversität.

    http://www.njuuz.de/beitrag42001.html (mehr …)

  • Bonn: urban gardening Teil eines neu gestalteten Spielplatzes

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    Einweihung des Spielplatzes Maxstraße: Spielen, Kicken und urbanes Gärtnern vereint BN – „Stadtgärtnern“ lautete das Motto, unter dem die Neugestaltung des Spiel- und Bolzplatzes an der Maxstraße stand.

    Mit der Baumaßnahme betrat das Amt für Stadtgrün Neuland, denn erstmals entstand auf einem neu geplanten öffentlichen Spielplatz ein eigener Bereich für Urban Gardening. Nach rund elfmonatiger Bauzeit sind die Arbeiten nun abgeschlossen. Bei einer Einweihungsfeier am Mittwoch, 8. November 2017, mit Vereinen und Initiativen aus der Bonner Altstadt übergab Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners den neuen Platz offiziell seiner Bestimmung. […] In dem neuen Bereich für Urban Gardening können die Bürgerinnen und Bürger getreu dem Motto des Spielplatzes Maxstraße Obst, Gemüse und Kräuter anbauen, pflegen und natürlich auch ernten. Bei der Einweihungsfeier pflanzte die Initiative „blühender Gertrudisgarten“ die ersten selbst herangezogenen Stauden. Weitere Pflanzaktionen von verschiedenen weiteren Initiativen sind für das kommende Jahr geplant. Die Koordination und die Vergabe der Beete wird das Quartiersbüro Macke-Treff übernehmen. Der gesetzte Kostenrahmen für die Sanierung von rund 280.000 Euro wurde eingehalten. Damit die Betriebskosten in Zukunft gut finanzierbar sind, hat die BonnNetz GmbH 100 Kubikmeter Frischwasser für den Betrieb der Wasserpumpe gespendet.

    https://www.focus.de/regional/bonn/stadt-bonn-meldung-vom-08-11-2017_id_7819516.html

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  • Pullach: Gemeinde baut Hochbeete auf

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    in diesem Frühjahr hat unser Gemeinderat über den Antrag der Agenda 21 positiv abgestimmt: Pullach soll als eine der ersten Kommunen in Bayern Urbane Gärten erhalten. Und dieser Beschluss wird nun in die Tat umgesetzt: Wohnungsbaugesellschaft und Gemeindeverwaltung ließen jüngst am Grundelberg und in der Vormbrocksiedlung große Gemüsebeete aufstellen. Rechtzeitig vor dem Frost, damit dieser Humus und Kompost in den Wintermonaten gut durchfrieren kann, so dass die Pullacher „Gemeinschaftsgartler“ zum Start optimale Bedingungen vorfinden. Doch was sind eigentlich Urbane Gärten?

    Die Grundidee der Urban-Gardening-Bewegung sind kommerzfreie Naturräume für alle. Dafür sollen ungenutzte öffentliche Rasen- und Brachflächen in eigener Regie von Bürgerinnen und Bürgern mit öffentlicher Unterstützung in grüne und gleichzeitig lebensfreundliche Umgebungen umgewandelt werden. Die frischen Beete auf den Grundstücken der Wohnungsbaugesellschaft stehen also nicht in der Tradition von scharf abgegrenzten Kleingartenanlagen, sie sind der Anfang von Bürgergärten. Diese sollen als gemeinschaftliche Treffpunkte auch zeigen, wie man sich gesund ernährt und wie wertvoll und nachhaltig lokale Lebensmittel direkt vor der eigenen Wohnung sind. Dafür stellen wir Gemeindegrund zur Verfügung und hoffen, dass Sie unser Angebot annehmen und das Projekt zukünftig mit Rat und Tat erfüllen. Besonders würde es mich freuen, wenn Eltern ihren Kindern den Umgang mit der Natur wieder näherbringen würden und gemeinsam erleben, wie viel Spaß es macht, beispielsweise selbst angebautes Gemüse zu ernten.

    Symbolisch wurde für die ersten Beete am Grundelberg mit allen Verantwortlichen ein Spatenstich durchgeführt, aus welchem nicht wie sonst üblich ein Betonbau entstehen wird, sondern eigene Nahrungsmittel.

    Die vorerst vier massiven Holzbeete können im Bausatzsystem leicht erweitert werden – wenn das Projekt gut angenommen wird. Für dessen Gelingen werden mit Unterstützung und Betreuung der Agenda 21 sogenannte „Gartenpaten“ eingesetzt. Einerseits sind sie für uns und für Interessenten Ansprechpartner, andererseits vertreten sie die Belange der Gartengruppe und regeln die Arbeiten in den jeweiligen Beeten selbstverantwortlich.

    Die ersten Gemeinschaftsgärten sind geschaffen. Und es sollen nicht die letzten bleiben. Scheuen Sie sich nicht, wenn Sie Interesse und Ideen für weitere Urbane Gärten in Pullach haben. Die Umweltabteilung ist für Sie da und wird Ihre Vorschläge und Fragen gerne aufnehmen. Nutzen Sie unser Angebot und unsere Unterstützung – denn öffentlicher Raum kann mehr als nur Rasenfläche sein.

    https://www.focus.de/regional/bayern/pullach-im-isartal-urbane-gaerten-in-pullach_id_7817469.html


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  • In Fürth sind zwei neue Gartenprojekte geplant

    (gu, mail)

    bei uns im Garten tut sich einiges, allerdings ist noch nichts ganz offiziell, deshalb bitte noch nicht veröffentlichen. Wir bekommen einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten mit ein paar privaten Beeten, der Plan ist schon fertig, aber es muss alles noch durch den Stadtrat. Außerdem gibt es ziemlich sicher einen zweiten ikg, da steht aber der Standort noch nicht  fest (mehr …)

  • Bürgergarten Teil eines neuen Parks in Hamburg

    (gu, alerts)

    Erstes Bürgerprojekt „Horner Paradiese“ wird ein Garten für alle

    Karen Grell
    Horn
    Nach einer langen Planungsphase und einer aktiven Bürgerbeteiligung geht es jetzt an der Horner Geest, Hamburgs längstem Park quer durch die Stadt, endlich mit den ersten Bürgerprojekten los (das Wochenblatt berichtete). Mit „Horner Paradiese“ gleich neben dem Kulturzentrum Horner Freiheit, wurde in der vergangenen Woche die erste Maßnahme umgesetzt: Hochbeete, auf denen Nachbarn gemeinsam Gärtnern können, stehen dabei im Fokus des Projektes. „Alles, was mit Urban-Gardening zu tun hat, gefällt mir immer besonders“, betonte Umweltsenator Jens Kerstan, der zur Eröffnung gekommen war. Ziel ist es, einen Nutzgarten entstehen zu lassen, der allen Bürgern offen steht und bei dem jeder mit pflanzen und ernten kann.

    Zwölf Projekte geplant

    Gemeinsames Gärtnern, nette Leute kennenlernen und draußen sein, stehen dabei im Mittelpunkt. Die Horner Geest läuft vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See und beinhaltet zwölf Projekte, die nun nach und nach umgesetzt werden. Auf Wunsch vieler Anwohner war zur Eröffnung beim Horner Paradies auch Schäfer Volker Derbisz mit seiner Herde vor Ort. Kaj Siri Lange und Bianka Streubel wollen ab sofort dabei sein, wenn Basilikum, Lavendel oder Tomaten angepflanzt werden. „Das Gemeinschaftliche hier und das Arbeiten an der frischen Luft ist einfach toll“, so die beiden. Für drei weitere Bürgerprojekte der Horner Geest liegen bereits ausgearbeitete Entwürfe vor, darunter für den „Aktiven Thörslpark“, das Siegerprojekt „Geestschaukel“ und das Projekt „Geestschaukel“.

    http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/deine-geest-startschuss-fuer-hamburgs-laengsten-park-d43262.html (mehr …)

  • 66.000 Euro Förderung für GG in Tübingen

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    Gurken, Tomaten, Zucchini und Kürbis, Möhren und bunte Blumen, die Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen sind – so soll absehbar ein asphaltierter Parkplatz im Ulmer Dichterviertel hinter dem Bahnhof aussehen. Hinter der Metamorphose steckt ein Antrag der Sanierungstreuhand (SAN) ans Regierungspräsidium Tübingen, einen Quartiersgarten in dem seit 2011 ausgewiesenen Sanierungsgebiet zu fördern.

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt mit rund 66.000 Euro. Dirk Feil, Geschäftsführer der SAN, freut sich: „Jetzt können wir loslegen.“ Mit „wir“ meint Feil unter anderen Partner wie das Schubart-Gymnasium, die Spanische Vereinigung, das Behandlungszentrum für Folteropfer und die AG West.

    „Sie beteiligen sich an der Umsetzung und Begleitung des künftigen Quartiergartens.“ Die Fläche – ein unbewirtschafteter Parkplatz – gehört zu den Glacis­anlagen entlang der B 10. […]

    Ergänzt werde das Projekt durch den bestehenden Quartiers­treff, das Café Blau, wo man wetterunabhängig Veranstaltungen organisieren könne. Ein Ziel dieses Gartens ist natürlich, einen dicht bebauten Stadtteil grüner zu gestalten […]

    Begleitet werde das Projekt von einer pädagogischen Fachkraft – „am besten mit grünem Daumen“, sagt Feil. Sie soll das Konzept erstellen, Kontakt zu den Kooperationspartnern halten und vor allem Bewohner gewinnen, die gärtnern wollen. Ihre Stelle – auf Minijobbasis, das sind fünf Stunden pro Woche, würde unter anderem vom Zuschuss des Landes finanziert. „Nach den Sommerferien geht es los.“

    http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/gemeinschaftsgarten-im-dichterviertel-geplant-15591342.html (mehr …)

  • In Oberhausen entsteht neues Gartenprojekt top down

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    „Im blühenden Garten der Esskultur“ wäre eine von vielen möglichen Beschreibungen für die Gärtnerei-Initiative der Ruhrwerkstatt. In Kooperation mit dem LVR-Industriemuseum Sankt Antony Hütte, der lokalen Agenda Oberhausen und dem städtischen Jobcenter konnte das Urban Gardening Projekt im April letzten Jahres realisiert werden. Sonntag luden die Initiatoren zum Gartentag.
    Auf einer kleinen Wiese gleich neben dem industriearchäologischen Park, überließ das LVR-Museum in Klosterhardt der Ruhrwerkstatt den rund 60 Quadratmeter großen Platz. Die nötigen Fördermittel steuerte das Jobcenter Oberhausen bei. Das Projekt ist auch als Arbeitsgelegenheit für Arbeitssuchende vorgesehen.
    Nun präsentiert sich das Engagement in blühender Fülle: Ein Dutzend hölzerner Hochbeete besetzen das kleine Wiesenareal. Farbige Holzschilder geben Auskunft darüber, welche Pflanze wo wächst. Erdbeer-, Rosenkohl- und Kürbis-Beete. Weniger bekannte Kräuter wie Japanische Minze, Orangenmelisse und aztekisches Süßkraut in Hülle und Fülle.
    Die Nutzung des Gartens ist für alle gedacht. Eine Holzplanke am Eingang der Anlage trägt die Inschrift: „Gemüse für die Nachbarschaft“. Wer das fertige Gemüse ernten oder Gartenkräuter mitnehmen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der frei zugänglichen Anlage ist erwünscht.
    Ein geschärftes Bewusstsein für nachhaltige und lokale Agrarkultur soll entstehen. In verschiedenen Workshops lernen Interessierte den Bau eines Hochbeets oder das fachgerechte Pikieren von Keimlingen. Imker Christian Werner, früher Diplom-Psychologe, züchtet auf einer Wiese hinter dem Museumsgebäude acht Bienenvölker, von denen er seit letztem Sommer Oberhausener Honig erntet.
    Der englische Trendbegriff Urban Gardening, was nichts anderes als städtischen Gartenbau meint, hat seit der Jahrtausendwende wieder an Bedeutung gewonnen. Was früher als dekorative Gestaltung von Parkanlagen und Alleen verstanden worden ist, meint heutzutage meist die Nutzung der innerstädtischen Fläche zum Anbau von Nutzpflanzen.
    Für den Gemeinschaftsgarten der Ruhrwerkstatt ist vorgesehen, dass die weitere Pflege künftig von Freiwilligen und von Paten übernommen wird. Jeder interessierte Bürger hat die Möglichkeit, eine kostenlose Patenschaft für eines der Hochbeete einzugehen. Nichtsdestotrotz: Die Gartenanlage ist für alle gedacht. Ganz egal ob mit oder ohne grünen Daumen.
    Paten sollen künftig die Pflege der Pflanzenbeete übernehmen. Zu den Aufgaben zählen u. a. Bewässerung, Entfernen von Unkraut und schließlich die Ernte.

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/staunen-und-geniessen-im-oberhausener-garten-der-esskultur-id211267497.html (mehr …)

  • temporäres Gartenprojekt in Bremen

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    Bremen Kartoffeln und Kohlrabi, Mangold und Möhren, Salbei und Spinat – mitten in der Bremer Innenstadt, genauer auf dem Hanseatenhof, ziehen derzeit Palettenbeete samt Bepflanzung die Blicke neugieriger Passanten auf sich. Die meisten gucken nur, einige blicken sich verwundert um und fassen das Grün an, manch einer greift zu und probiert. Urban Gardening heißt der Trend, mit dem in vielen Städten der Welt die Natur zurück in die City geholt wird.

    50 Palettenbeete machen den Hanseatenhof zum urbanen Garten, 14 weitere das Citylab im Lloydhof zum Gewächshaus. „Angebaut haben wir essbare Nutzpflanzen“, sagt Michael Scheer, Geschäftsführer der Gesellschaft für integrative Beschäftigung (Gib). Mit seinem Team von der „Gemüsewerft“ hat er die selbstgezimmerten Beete aufgestellt. Zudem lädt nun ein Hopfenpavillon mit Palettenmöbeln zum Verweilen ein.

    Bis zum 30. September können Besucher der Bremer City nun die Wachstumsfortschritte von Erbsen, Bohnen, Borretsch, Thymian, Zucchini, Hopfen und weiteren Pflanzen verfolgen. „Am Ende wollen wir dann gemeinsam ernten und ein Erntedankfest feiern“, sagt Annika Mysegades von der City-Initiative. Für sie ist es eine Möglichkeit, die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu erhöhen und zugleich den Menschen die Pflanzen (wieder) näherzubringen. Scheer sieht die Begrünung der etwas anderen Art vor allem als Experiment: „Mich interessiert, ob die Bremer Respekt vor den Pflanzen haben. Ob die Besucher das Angepflanzte überhaupt als essbar erkennen, es verschonen und eher museal betrachten oder zugreifen und es essen“, so der Biologe. Einige Passanten bleiben interessiert stehen und zeigen die Pflanzen ihren Kindern.


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  • In Dreieich entsteht IG top down

    (Antworten/Antrag)
    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte jetzt schon und wie sind die Leute auf das Vorhaben aufmerksam geworden?

    Zurzeit sind schon 15 Familien ab dem 1.Mai 2017 im Garten tätig, weitere 13 Familien haben sich beworben. Erst Gartenabschnitt soll einmal von 30 Familien bewirtschaftet werden, bis Ende Mai 2017. Weitere Gärten sollen folgen. Information erfolgte über die Presse.

    Wie und von wem sind die Aufbauarbeiten des Garten gemacht worden oder wird der Garten erst aufgebaut? Wie weit sind Sie?
    Arbeitsgemeinschaft Umwelt-und Naturschutz der Stadt Dreieich in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden, dem Deutschen Naturheil-Museum e.V, den Freunden Sprendlingens – Dreieich e.V., dem Bienenzuchtverein Dreieiche .V und der Stadt Dreieich.
    Erster Bauabschnitt beendet, Bepflanzung erfolgt ab dem 1.Mai 2017.

    Wie sind Partizipations- und Entscheidungsprozesse organisiert?
    Garten wird von der Arbeitsgemeinschaft Lehr und Kräutergarten Dreieich und Dreieicher Familiengarten verwaltet.

    Wie viele Beete gibt es/soll es geben? Sind das alles individuelle Parzellen oder gibt es auch Gemeinschaftsflächen?
    Erster Bauabschnitt besteht aus 30 Familienparzellen und einer Freizeitfläche sowie einer Gemeinschaftsparzelle.

    Wie offen ist der Garten, wie zugänglich für die Nachbarschaft ist die Fläche?
    Garten ist immer für alle Dreieicher Bürger, zu jeder Zeit, zugängig und ist ein gemeinsames Projekt / Fläche mit dem Lehr- und Kräutergarten Dreieich.

    Treten die GärtnerInnen irgendwo ein? Zahlen die Leute Pacht o.ä.?
    Es gibt nur eine Nutzungsvereinbarung mit einer Nutzungsgebühr von 30-40 € pro Jahr,
    je nach Größe der Parzelle. Nutzungsgebühr wird im Garten wieder investiert.

    Für wen wären die beantragten Pflanzen-Gemüse- und Obstsorten, wenn es individuelle Parzellen geben soll, auf denen die Leute dann doch sicher das anbauten, was sie möchten und mitbringen?
    Es ist geplant dass jeder Nutzer ein Startpaket erhält, das eine Erstausstattung an Gemüsepflanzen enthält.

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie zugänglich sind diese dann?
    In einer gemeinsamen Gerätehütte auf dem Grundstück, allen steht das Werkzeug zur Verfügung.

    telefonisch sagte er noch, dass es so viel Interesse gibt, dass sie ggf eine weitere Fläche von der Stadt bekommen.
    Wir spenden Geld für die Werkzeuge

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  • IG Coppenbrügge auf privaten Grundstück

    (Gu, alerts)

    Am 27. April eröffnet der interkulturelle Begegnungsgarten „Wurzelwerk“. Dank eines großzügigen, privaten Grundstückseigentümers aus Coppenbrügge sowie des tatkräftigen Einsatzes von Ehrenamtlern und Rathaus-Mitarbeitern aus Coppenbrügge kann nun ein weiteres interkulturelles Projekt Wurzeln schlagen. Mit Unterstützung des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Sozialstiftung Martin Schmidt hat die IMPULS gGmbh in den letzten Wochen einen Ort der Begegnung geschaffen, an dem einheimische und neu zugezogene Bürger künftig gemeinsam Gärtnern und sich gegenseitig kennenlernen. […]
    Darum sind in der Anlage drei unterschiedliche Bereiche geplant: Neben Parzellen für den individuellen Bedarf der Besucher wird ein Teil des Gartens als Lehrfläche genutzt, um speziell Kindern und Jugendlichen das Thema Ernährung und ökologischen Anbau näher zu bringen. Der dritte Teil wird aus einer Gemeinschaftsfläche bestehen, die gemeinsam bearbeitet wird und zudem Raum für geselliges Beisammensein bietet. Als zentrales Element dient dazu ein liebevoll restaurierter Bauwagen, der als Aufenthaltsraum und Küche genutzt wird. Neben regelmäßigen Öffnungszeiten wird es immer wieder thematische Aktionen und Veranstaltungen, wie beispielsweise Feste, einen Tag der offenen Tür oder Ferienprogramm geben, über die auf einer Infotafel am Garten informiert wird. Das Team des Gartens wird eng mit dem wöchentlich stattfindenden Begegnungscafés in Coppenbrügge und Salzhemmendorf, sowie dem Streetworkprojekt im Hamelner Stadtteil Rohrsen zusammenarbeiten. Alle Projekte sind Teil des Förderprogramms Jugend Stärken im Quartier, das in Trägerschaft des Landkreises durchgeführt wird und die Finanzierung
    sicherstellt.[…]

    https://www.neue-woche.com/lokales/nachrichten-ith-region/interkultureller-begegnungsgarten-eroeffnet-donnerstag (mehr …)