Schlagwort: top down

  • Stadt Lüneburg stellt Pflanzkästen auf

    (Gu, alerst)

    Lüneburg macht damit jetzt ernst und hat gestern mit „Urban Gardening“ in der Hansestadt gestartet. Sponsoren stiften laut Stadtsprecher Daniel Gritz Pflanzkästen in der Größe von zwei mal ein Meter. Das Beet darin ist 85 Zentimeter hoch. „So kommt man von allen Seiten und rückenschonend an die Pflanzen ran“, erklärt Constanze Keuter, Grünplanerin der Stadt, gestern beim öffentlichen Auftakt von „Urban Gardening“ auf dem Hof der Jugendwerkstatt des Bildungsträgers Jobsozial.
    Dort, bei Jobsozial im Blümchensaal, werden die Holzkisten zusammengebaut. Dabei helfen Kita-Kinder. Im ersten Zug stellt die Stadt nach Ostern dann neun dieser Pflanzkästen auf, und zwar im Clamart-Park, im Scunthorpe-Park und im Rathausgarten.
    Das Säen oder Bepflanzen, Pflegen und Ernten würden jeweils Paten übernehmen, so Gritz. Dazu gehören der Stadtjugendring, Kitagruppen und das Museum Lüneburg.
    Auch der Kleingärtner-Bezirksverband ist mit im Boot. Er bringe über seine Mitglieder nicht nur den gärtnerischen Sachverstand mit ein, sondern stelle auch selbst in seinen Anlagen weitere 15 Pflanzkästen den Lüneburgerinnen und Lüneburgern zur Verfügung, erklärt der Stadtsprecher.
    „Die AGL – Abwasser Grün Lüneburger Service – sorgt zum Abschluss noch für Wassertanks in den Parks, damit die Paten ihre Gießkannen füllen können, und dann kann es endlich losgehen“, informiert Grünplanerin Keuter.
    Patenschaften für die Kisten haben die Kita Strolche, die Kita AWO, das Museum Lüneburg, der Stadtjugendring sowie die Initiative „Lüneburg im Wandel“ übernommen.

    https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/buschbohnen-park-8113030.html (mehr …)

  • Haar zum Anbeißen

    (Gu, alerts)

    In Haar startet nächste Woche ein sogenanntes Urban-Gardening-Projekt, bei dem die Stadt mit Gärten verschönert werden soll. Säen, pflanzen, gießen und ernten – Hobbygärtner und alle, die es werden wollen, sind auch dieses Jahr wieder aufgerufen, sich an drei Haarer Bürgergärten zu beteiligen. Die Gemeinde stellt Beete, Saatgut, Pflanzen und jegliches Arbeitsmaterial bereit. Alles andere sollen die Bürger übernehmen. „Haar zum Anbeißen“ heißt die Aktion. Heute in einer Woche findet die Auftakt- und Infoveranstaltung dazu statt.

    https://www.radioarabella.de/arabella-aktuell/landkreis-muenchen-urban-gardening-projekt/ (mehr …)

  • Wenig GärtnerInnen im IG Zülpich

    (Gu, Mail)

    […]vom Kreis wird sich im nächsten Jahr möglicherweise aus dem Projekt zurückziehen müssen, weil ihre Tätigkeit erstmal als Starthilfe für ein Jahr gedacht war. Aber wir haben glücklcherweise in Aussicht, eine Förderung fürs nächste Jahr zu bekommen, die Sie dann noch verwalten wird.

    Trotz vieler Bemühungen ( Infotage, Flyer und Plakateverteilung, Pressemitteilungen ) haben wir bislang nur zwei Menschen gewinnen können, die permanent im Garten mitarbeiten.

    Wir sind da ein wenig ratlos; vielleicht liegt es an der ländlichen Umgebung, weil alle genug mit dem eigenen Garten zu tun haben ??

    So ist es schwierig für uns, feste Gartentage anzubieten und auch die durchgängige Pflege gewährleisten zu können.

    Bezüglich der Flüchlinge arbeiten wir eng mit den Vereinen vor Ort zusammen und hoffen fürs nächste Jahr über die Ehrenamtler, die die Menschen betreuen und kennen konkrete Aktionen anbieten zu können.

    Das haben wir in diesem Jahr zwar auch schon gemacht, aber das war dann für manche Gartenmitarbeiter etwas schwierig aus ganz verschiedenen Gründen.

    Wir haben zwei sehr schöne große Begegnungsfeste gefeiert, aber es ist schwierig verständlich zu machen, dass der Garten darüberhinaus ein Ort sein kann, an dem man freiwillig und gerne sich aufhält und mitarbeitet.

    Alle, die bisher mitgemacht haben, möchten jedoch ausdrücklich im nächsten Jahr weitermachen und das Projekt nnicht aufgeben (mehr …)

  • Schorndorfs Innenstadtkonzept sieht urban gardening vor

    (Gu, alerts)
    Die Stadt will mit einem Maßnahmenpaket künftig mehr Menschen in ihren historischen Kern locken. Der „Untere Parkplatz“ soll wieder zum „Unteren Marktplatz“ werden.

    Schormdorf – Die Stadt Schorndorf möchte ihre Innenstadt für Besucher attraktiver machen. Einstimmig hat der Gemeinderat ein Konzept gebilligt, das den historischen Stadtkern als „Freizeit und Aufenthaltsort“ stärken soll. Es ist Ergebnis einer Arbeitsgruppe namens „Zukunftsinitiative Innenstadt“, welche sich fast ein ganzes Jahr regelmäßig getroffen hat. Hintergrund ist eine allmählich nachlassende Besuchsfrequenz in der Stadt sowie leer stehende Geschäfte, speziell in der westlichen Altstadt.

    Das Ziel sei, dem Schorndorfer Besucher möglichst viele und klare Besuchsgründe zu geben, sagte Lars Scheel vom Amt für Wirtschaftsförderung, der das Projekt vorstellte. Wichtig seien eine hohe Aufenthaltsqualität und gute Rahmenbedingen, etwa bei den Parkgebühren und bei der Lenkung der Besucher. Man habe zwar eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten an den Rändern der Altstadt, wie etwa die Ansiedlung einer H&M-Filiale in der Schulstraße – doch müssten „diese Impulse in den Altstadtkern verlängert werden“.

    Um diesen Weg einzuschlagen, genehmigte der Gemeinderat der Stadt Sofortmaßnahmen. Ein Posten von 20 000 Euro ist ein jährlich stattfindendes Urban-Gardening-Projekt, zu Deutsch „Gärten in der Stadt“, welches die Innenstadt grüner und wohnlicher erscheinen lassen soll. Man will Pflanzflächen und Gefäße zur Verfügung stellen, Paten sollen die Gewächse pflegen.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.innenstadtkonzept-fuer-schorndorf-gesamterlebnis-rund-um-den-marktbrunnen.ec424034-4b92-4ecf-9704-5585d06e88dc.html (mehr …)

  • Stadt Neumarkt will IG aufbauen

    (Gu, Mail)
    Beauftraget ist eine Mitarbeiterin des Amts für Nachhaltigkeitsförderung/Projektorganisatorin Integration
    Noch gibt es kein Grundstück und sie sind ganz am Anfang.

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  • Stadt Lüneburg stellt Hochbeete auf

    (Gu aus alerts)

    Die Stadt plant, insgesamt 24 Hochbeet-Kisten aufstellen zu lassen: Sechs von ihnen im Scunthorpe-Park, zehn Stück im Clamart-Park, sechs im Park am Krankenhaus und zwei im Rathausgarten.

    „Aber nur, wenn sich ausreichend Sponsoren für die Kisten finden – und Menschen oder Gruppen, die die Beete pflegen“, erklärt Constanze Keuter, Grünplanerin der Stadt. „Die Idee von ‚Urban Gardening‘ ist ja die, dass nicht etwas von oben vorgegeben wird, sondern dass die Initiative aus der Bevölkerung kommt. Als Stadt schaffen wir dafür lediglich die Rahmenbedingungen.“

    In Phase eins können sich ab sofort mögliche Sponsoren für die Pflanzkisten bei der Grünplanerin melden. Das Modell soll einheitlich für das Stadtgebiet und hochwertig sein. Infrage kommt etwa ein Bausatz aus Natur-Lärchenholz, inklusive Noppenmatte und Mausgitter für rund 350 Euro. Die Maße der Kiste sind zweimal ein Meter. Das Beet ist 85 Zentimeter hoch. „So kommt man von allen Seiten und rückenschonend an die Pflanzen ran“, so die Stadt-Mitarbeiterin. Wer jetzt schon weiß, dass er ab dem Frühjahr 2017 die Patenschaft und Pflege einer Pflanzkiste übernehmen möchte, kann sich aber auch schon jetzt bei der Stadt melden. Paten können Einzelpersonen und Familien, aber auch Vereine, Einrichtungen oder etwa Kitas sein.

    Im Herbst und Winter werden die Holzkästen in den Werkstätten von Job.Sozial zusammengebaut. „Wer Lust hat, selbst Hand anzulegen, kann sich melden und in den Werkstätten helfen“, ergänzt Constanze Keuter. In Phase 3 geht es dann ans Eingemachte: Wer übernimmt die Pflege? Wer spendet Erde? Wer spendet Pflanzen oder Saatgut? Die Stadt lässt Wassertanks in den Parks aufstellen, damit die Paten ihre Gießkannen füllen können, und dann kann es endlich losgehen.
    […]
    http://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/eigener-salat-mitten-stadturban-gardening-eigener-salat-mitten-stadt-6675107.html (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten auf Vattenfall-Gelände

    (Gu, alerts)

    […]Auf dem Gelände der Neuen Grünstraße 13/14 in Mitte, wo man allenfalls begrünte Balkone und einzelne Straßenbäume vermutet, befindet sich ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten mit dutzenden bepflanzten Alltagsgegenständen, darunter Holzkisten, Koffer, Gummistiefel und Fahrräder.
    Entstanden ist diese begrünte Oase aber nicht auf die Initiative engagierter Mieter der umliegenden Wohnhäuser, vielmehr handelt es sich um ein Projekt des Energieversorgers Vattenfall, der das Grundstück Anwohnern zur Verfügung stellt. „Urban Gardening“ nennt sich der Trend, bei dem sich Anwohner auf innerstädtischen Flächen gemeinsam um Blumen, Nutzpflanzen und Kräuter kümmern und die Früchte ihrer Arbeit ernten.

    Mittes Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) freut sich, dass der Stromanbieter sein ungenutztes Grundstück vorübergehend der Allgemeinheit überlässt. „Diese Fläche würde leer stehen und vermüllen“, sagt Hanke.

    „Stattdessen entwickelt er sich zum Treffpunkt der Anwohner der Umgebung und fördert das nachbarschaftliche Zusammensein.“ Derzeit kümmern sich etwa zwei Dutzend Anwohner um den Garten, der bis auf montags täglich mehrere Stunden geöffnet ist.

    Alle Dinge, die die Besucher zur Gartenarbeit benötigen, werden zur Verfügung gestellt: Gartengeräte, Erde und sogar die Pflanzen. Dazu gibt es fachkundige Hinweise und Hilfestellung von Lutz Lüders. Er ist seit 34 Jahren Gärtner beim Energiekonzern und kümmert sich sonst um die Pflege der betrieblichen Außenanlagen. Besonders freut er sich über den Besuch der Kinder aus der Nachbarschaft: „Die kleinen Gärtner schnappen sich sofort am Eingang eine bunte Gießkanne und geben den Pflanzen Wasser.“ Besonders motivierte Gießer bringt er dann zu den Reispflanzen, die in großen Wasserbehältern wachsen, die bräuchten am meisten Wasser.

    In Kooperation mit der „GemüseAckerdemie“, dem Bildungsprogramm der gemeinnützigen Organisation „Ackerdemia“, werden im Garten auch Workshops für Kinder und Erwachsene angeboten. Auf praktische und anschauliche Weise wird Kindern gezeigt, wo Lebensmittel eigentlich herkommen und welche verschiedenen Obst- und Gemüsesorten es gibt. Erwachsene können etwas über verschiedene Anbautechniken lernen.

    Der Garten in der Neuen Grünstraße soll vorerst für drei Jahre bestehen. Das Interesse der Anwohner würde über die weitere Fortführung und Ausbau dieses Projektes auf weiteren Flächen entscheiden.

    Vattenfall prüft derzeit vier andere Standorte für die Nutzung als Gemeinschaftsgärten. Noch in diesem Jahr soll ein weiteres Grundstück umgewandelt werden.
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/urban-gardening-stadtgaertner-bekommen-domizil-in-der-neuen-gruenstrasse-24328410 (mehr …)

  • Um den Nachbarschaftsgarten nutzen zu können, muss man sich einen Schlüssel abholen

    (Gu, alerts)
    Der Nachbarschaftsgarten an der Burscheider Straße ist einem Fest eröffnet worden. Die Nutzung wird über den Stadtteilladen der Caritas geregelt, die den Schlüssel zum Rolltor verwaltet. Von Lukas Protsch und Andrea Röhrig

    Wer nicht weiß, wo genau sich der neue Nachbarschaftsgarten in Wersten befindet, hat es nicht so einfach, ihn zu finden. Fast an jedem Haus gibt es eine Hofeinfahrt. Doch in den meisten Fällen enden die vor dicht an dicht stehenden Garagen. Anders ist es, wenn man an der Burscheider Straße 29 durch die Einfahrt in den Innenhof geht. Nach wenigen Metern öffnet sich hinter einem großen Rolltor mit Schließanlage eine riesige Grünfläche. Früher einmal war hier ein Spielplatz. Doch irgendwann wurde er vor allem von herumlärmenden Jugendlichen genutzt. Auf die vielen Anwohnerbeschwerden hin hatte das Gartenamt den Spielplatz kurzerhand abgebaut.

    Doch was mit dieser Fläche machen? Bei dem Eröffnungsfest des Nachbarschaftsgärtchens verwies die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Ruth Orzessek-Kruppa, darauf, dass innerhalb der Verwaltung damals kontrovers diskutiert wurde. So sei zwischenzeitlich eine Wohnbebauung auf dem rund 2300 Quadratmeter großen Grundstück in Frage gekommen. Doch dann sei man sich einig gewesen, dass eine Bebauung der Fläche nicht das sei, was dieses Quartier benötige.

    Dadurch dass das Wohnviertel zu dem Gebiet in Wersten gehört, das seit 2011 innerhalb des Landesprogramms „Soziale Stadt“ gefördert wird, stand Geld bereit, aus der grünen Brachfläche etwas zu machen, was die Menschen vor Ort nutzen können: Einen Nachbarschaftsgarten, der allerdings unter einer sozialen Kontrolle steht. Bis allerdings gestern das Eröffnungsfest gefeiert werden konnte, gab es noch die eine oder andere Hürde zu überwinden. Die erste brockte Pfingstorkan „Ela“ der Stadtverwaltung ein. Denn der Wind war auch über den Grünzug gefegt, und hatte dort Schäden hinterlassen. Das Gartenamt räumte ab und weg – für manche Anwohner aber ein bisschen zu viel. Inzwischen wurden dort beispielsweise zwei Obstbäume neu gepflanzt.
    In dem Garten gibt es nun Flächen für gemeinschaftliche Kräuterbeete oder für einen gemeinsamen Weidentipi-Bau. Ehrenamtler können sich beim Gärtnern engagieren; am Ort können Sprach- oder Gymnastikkurse abgehalten werden. Einen Haken gibt es allerdings – den die direkten Anwohner aber wohl positiv vermerken werden. Für die Benutzung des Gartens gibt es klare Regeln. Nichts läuft ohne die Caritas, die als Pächterin der Fläche die Schlüsselgewalt besitzt. Wie die Benutzung jetzt genau über die Bühne geht, wird sich in den kommenden Wochen noch einspielen müssen. Manche Kitas etwa, die in der Anlage spielen, werden das Rolltor schließen; bei anderen Nutzern könnte das Tor offen stehen. Die Nutzungszeit ist von Montag bis Freitag, 9 bis 19.30 Uhr. Wer den Garten am Wochenende betreten will, muss dies bis spätestens freitags planen. Denn samstags und sonntags ist der Stadtteilladen der Caritas an der Liebfrauenstraße 30 nicht besetzt.

    (Gu alerts)
    Bei der Eröffnungsrede ließ Thomas Salmen, 2. Vorsitzender des Caritasverbandes Düsseldorf, Einblicke in seine frühen persönlichen Berufswünsche zu. „Ich wollte einmal Landschaftsgärtner werden“, offenbarte der Jurist. Der Gedanke wird ihm angesichts des Stadtteil-Kleinods, dass er feierlich seiner Bestimmung übergeben konnte, umso intensiver beschlichen haben: Der Caritasverband Düsseldorf ist als Pächter in die Verantwortung für den neuen Nachbarschaftsgarten an der Burscheider Straße getreten. Das Hinterhof-Gelände direkt neben dem Bürgerbüro des Stadtteils wurde von der Stadt in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekturbüro auf einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern angelegt.

    „Ein Garten für alle soll es werden“, sagt Julia Thomassen vom Caritas Stadtteil-Laden Wersten, die zusammen mit ihrer Kollegin Tanja Sowinski als Ansprechpartnerin für interessierte Gartennutzer fundiert (siehe Kasten). Denn: „Das Gelände wird nicht ständig allgemein zugänglich sein“, sagt Tanja Sowinski. Das geschehe vielmehr in Absprache mit interessierten Bürgern, Sozialeinrichtungen, (Kita-)Gruppen oder Schulklassen. „Es sollen nachbarschaftliche Kontakte gepflegt und geknüpft werden“, so Sowinski.

    Es gibt eine Rasen- und Sandspielfläche für Kinder, junge Obstbäume sind gepflanzt, Kräuterbeete (auch als Hochbeete) angelegt worden. „Hier soll zudem Natur erlebt und erfahren werden“, sagt Ruth Orzessek-Kruppe vom Stadtplanungsamt. Bei der Stadt denkt man seit einigen Jahren über die Fläche nach. Einst gab es hier einen Kinderspielplatz, der geschlossen wurde. Das Gelände wuchs zusehends zu. „Es war dann zwischenzeitlich auch eine Bebauung im Gespräch“, so Orzessek-Kruppa. Doch nach der Fragestellung „Was tut dem Quartier gut“ begann man auf Anregung der Bezirksvertretung 9 die Idee des Nachbarschaftsgartens intensiv zu verfolgen. Eingebettet in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ hat man 100.000 Euro investiert.
    http://www.duesseldorfer-anzeiger.de/die-stadt/g-228-rtnern-aber-nicht-grillen-aid-1.6089396

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  • Lüneburg: essbare Stadt hält Einzug (top down)

    (Gu, alerts)
    Auf städtischen Flächen Gemüse, Obst und Blumen anbauen, das ist in Lüneburg in 16 Kleingartenkolonien möglich. In den mehr als 2000 Parzellen sorgen Kleingärtner dafür, dass mit jedem Beet auch ein Stück Natur in die Stadt geholt wird. Nun soll in Lüneburg eine neue Form des „Urban Gardening“, also der gärtnerischen Nutzung von städtischen Flächen, Einzug halten. An drei Standorten sollen Hochbeete errichtet werden, die die Stadt mit Gemüsesorten bestücken will. Die Bürger können diese dann pflegen und sich an Möhren, Kohlrabi, Radieschen und vielem mehr bedienen, erläuterte Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau, im Bauausschuss. Das Projekt ist eines von vielen, die die Stadt mit der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) initiiert, um die biologische Vielfalt zu stärken. Die Hochbeete sollen in Pflanzkisten mit den Maßen 2 x 1 x 0,85 Metern entstehen. Aufgestellt werden sollen sie im Scunthorpepark, im Clamartpark und auf der Grünfläche vor dem Parkhaus am Klinikum. Die Kosten pro Kiste belaufen sich auf 350 Euro, dafür sucht die Stadt Paten oder Spender ab Herbst. Im Frühjahr 2017 solls dann losgehen mit dem gemeinschaftlichen Gärtnern.

    Wiederbeleben möchte die Stadt auch Grünpatenschaften, bei der Anwohner oder Interessierte sich verpflichten, die Pflege und das Bewässern einer Grünfläche, von Straßenbäumen oder Pflanzkübeln zu übernehmen. Bisher war die Anmeldung dazu kompliziert, nun soll ein schlichtes Formblatt dafür im Internet runtergeladen werden können, kündigt Peter Zurheiden, Bereichsleiter Grünplanung, an.

    Der Kneipp-Verein, der 15 Jahre lang den Kräutergarten im Kurpark betreut hat, übergab diesen zu Beginn den Jahres an die Stadt. In Zusammenarbeit mit der AGL wird seit April der Boden verbessert und mit der Neubepflanzung begonnen. Angepflanzt werden dort wieder Heilkräuter, die auch bei unterschiedlichen Leiden für Linderung sorgen. Unter farblich markierten Rubriken soll der Besucher künftig leicht ergründen können, welche Kräuer wobei helfen […]

    https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/331220-urban-gardening-gemueseanbau-im-clamartpark (mehr …)

  • Stadt Ratingen fördert GG mit Flächen und „starterkits“ und Pflanzen

    (Gu, alters)

    Das Projekt Urban Gardening, zu deutsch etwa „Gärtnern in der Stadt“, nimmt konkrete Formen an. Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres zu dem Thema eine Online-Umfrage gestartet. Man wollte wissen, ob es generell einen Bedarf gibt, Freiflächen für Hobbygärtner zur Verfügung zu stellen. Die Zustimmung war groß, nun soll ein Modellprojekt an der Wallstraße verwirklicht werden.
    Die Verwaltung legt konkrete Vorschläge für die Umsetzung vor: Zunächst soll eine Fläche an der Wallstraße/Beamtengässchen zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb der provisorisch angelegten Blumenwiese soll eine Fläche umzäunt werden. Einfache Tore sollen Hunde draußen halten. Ansonsten sollen dieser und weitere Gärten in anderen Stadtteilen für die Öffentlichkeit frei zugänglich bleiben.
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen. […]
    Das Projekt als „Interkulturellen Garten“ beziehungsweise „Flüchtlingsgarten“ auszulegen, wurde übrigens nach einer „öffentlichen Wiese“ als zweithäufigste Form von den Teilnehmern genannt: „Hier besteht die Chance von Integration von Menschen, egal wie alt oder welcher Hautfarbe.“
    Ein interkultureller Garten wäre laut Verwaltung sowohl am Standort Wallstraße/Beamtengässchen, wie auch am Standort Maximilien-Kolbe-Platz denkbar. „Sollte ein interkultureller Garten überwiegend beziehungsweise ausschließlich der Nutzung durch Flüchtlinge dienen, müsste dieser sinnvollerweise in unmittelbarer Nähe eines Übergangswohnheimes angelegt werden.“ Das Modellprojekt am Bemantengässchen könnte sich, so die Verwaltung, „langfristig gut in das Konzept des geplanten Mehrgenerationenparks integrieren.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hobby-gaertner-bekommen-parzelle-aid-1.5922757 (mehr …)

  • Bosch Führungskräfte legen top-down Projekt in Stuttgart an

    (Gu, alerts)
    […]
    auf dem 3,8 Hektar großen Areal zwischen Wiener Straße/Kitzbüheler Weg und oberer Stuttgarter Straße befand sich früher das Feuerbacher Krankenhaus. Nach der Klinik-Schließung wurde das Gelände neu bebaut. Etwa 160 Wohnungen entstanden. In der Mitte des Karrees wurde eine neue Kindertagesstätte des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) eröffnet. In einem der Gebäude betreibt das Bhz mehrere Wohngemeinschaften. Dort können behinderte Menschen gemeinsam relativ selbstständig leben. Gleichzeitig betreibt die Samariterstiftung ein Service- und Quartiershaus, es gibt ambulante Hilfs- und Serviceangebote für Senioren. Und es entwickelten sich mehrere ehrenamtliche Initiativen vor Ort, in denen auch einige Bürger aus den angrenzenden Wohngebieten eingebunden und aktiv sind.

    Das Gartenprojekt startet am 1. und 2. April

    Nun wollen die Samariterstiftung und das Förderkreisteam Bosch das „Gartenprojekt Quartiershaus“ gemeinsam mit den Bewohnern des Gebietes starten. „Mit Bosch sind wir schon länger in guter Verbindung und engem Kontakt“, sagt Andreas Schlegel, Referent für Quartiersarbeit bei der Samariterstiftung. Bosch engagiere sich unter anderem auch in der Feuerbacher Stiftung „Zeit für Menschen“ und helfe vor Ort, Strukturen für bürgerschaftliches Engagement mitaufzubauen, betont Andreas Schlegel. Bei dem neuen Projekt fungieren die Bosch-Mitarbeiter lediglich als Starthelfer.

    „Zukünftige Führungskräfte engagieren sich im Rahmen ihrer Weiterentwicklung im Förderkreis selbstständig in gemeinnützigen Projekten“, erklärt Bosch-Mitarbeiterin Christine Dahl den Hintergrund. Dazu gehört auch, nach Finanzierungsmöglichkeiten für das Vorhaben zu suchen. „Die Projektbetreiber haben bei der Koordinationsstelle ,Urbanes Gärtnern‘ beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Stadt einen Zuschussantrag eingereicht, der auch bewilligt wurde“, sagt Magdalena Heinrichs, Koordinatorin der Quartiersentwicklung im Samariterstift. So konnte das Projekt auf den Weg gebracht werden. Zudem bietet das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) in Feuerbach praktische Hilfe an: „Auszubildende aus der Gärtnerei unterstützen uns bei der Pflege und Anlage des Gartens“, berichtet Heinrichs. Auch die Kinder der CJD-Kindertagesstätte am Kitzbüheler Weg 9 wollen sich beteiligen. „Vielleicht haben auch die Bewohner des Bhz Interesse, mitzumachen“, hofft Heinrichs.

    Sechs Hochbeete und ein Bohnenzelt sind geplant

    Mitte Februar stellten die Bosch-Beschäftigten ihr Konzept den interessierten Bewohnern vor. Am 1. und 2. April werden nun die sechs Hochbeete gebaut. Ein Bohnenzelt soll zudem errichtet werden. Christine Müller-Kaiser wird eines der Hochbeete als Patin betreuen und freut sich schon auf die gemeinsame Bepflanzungsaktion, die am 8. und 9. April stattfindet. […]
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gemeinsames-gartenprojekt-in-stuttgart-feuerbach-sechs-hochbeete-und-viele-gruene-daumen.1207fa65-6dda-4ebd-82e6-8af54a00a80e.html

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  • Schulhof wird IG in Bottrop

    (Gu, alters, 28.10.)

    GemeinschaftsSinnGarten in Bottrop geht in nächste Phase:
    “ Ein weiterer Garten nach den Aktivitäten am Kulturhof ist an der Albert-Schweitzer-Grundschule geplant“ es gibt 2 Treffen für Interessierte, […] „Die Projektverantwortlichen von Stadtverwaltung und Fachhochschule Dortmund laden Bottroperinnen und Bottroper verschiedener Kulturen und Herkunft zu einem offenen Gespräch ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Wer gärtnert in Bottrop? Wer würde gerne gärtnern, hat aber bislang keine Möglichkeit dazu? Auf welche Weise wird gegärtnert und welche Pflanzen werden angebaut? Wie können Menschen und Kulturen durchs gemeinschaftliche Gärtnern verbunden werden? Wie können in Bottrop interkulturelle Gärten entstehen? […] und dann soll dieses Jahr noch der Startschuß für einen IG auf einen ungenutzem Teil eines Schulhofs gegeben werden. […] Die Schule unterstützt das Vorhaben und ist an der Planung und Umsetzung beteiligt. Insbesondere interessierte Anwohner, Migrantenselbstorganisationen, Bildungseinrichtungen und soziale Träger aus der Nachbarschaft sind eingeladen, ihre Vorstellungen, mit einzubringen. (mehr …)

  • IG in Ratingen geplant

    (Gu, Mail, 27.10.)
    […] „Gefördert wird das Ganze im Rahmen des BIWAQ- Projekts InWESTment „Initiativen zur Stärkung des Stadtteils Ratingen -West“, das mit Fördergeldern aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Die Höhe des Budgets verlangt allerdings eine Mitfinanzierung durch Sponsoren, die z.B. Baumaterial spenden. Außerdem hoffen wir auf eine kostenfreie Nutzung, da die anvisierte Fläche Eigentum der Stadt Ratingen ist. Verhandlungen über einen Nutzungsvertrag sind derzeit im Gange, eine schnelle Einigung ist wahrscheinlich.
    Die Getsaltung des Gartens ist noch offen und soll Mitte Januar in einer Ideenwerkstatt mit Interessierten und  Nutzer_innen konkretisiert werden.
    Der Garten soll die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe bieten: wer möchte, kann im Garten ein eigens (Hoch-)beet bewirtschaften und/oder sich an der Anlage und Pflege gemeinschaftlich genutzter Flächen beteiligen (Gemeinschaftsbeete, Kräuterspirale, Beerensträucher, Sitzplätze…). Es gibt regelmäßige gemeinsame Gartenzeiten, zu denen Werkzeug zur Verfügung gestellt und auch angeleitet Gartenbau betrieben werden kann.
    Der Garten ist immer auf für alle (kein Zaun) und er kann von allen kostenlos genutzt werden.
    Die Wintermonate, also die Zeit der Vegetationsruhe, sollen für workshops (z.B. Hochbeetbau, Jungpflanzen vorziehen, Pflanzenkunde, Kompost, Teambildung…) genutzt werden.
    Das Projekt ist befristet bis 31.12.2018, solange werden die Gartenaktivitäten koordiniert und begleitet von einer Landschaftsgärtnerin.
    Durch gemeinschaftliche Übernahme von Pflichten und Verantwortlichkeiten sollen möglichst viele der Nutzer_innen in die organisatorische Arbeit mit eingebunden werden. Ziel ist es, den Garten zum Projektabschluß an die Bewohner_innen von West zur weiteren selbstorganisierten gemeinschaftlichen Nutzung zu übergeben.

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  • Mobile Beete kommen in Augsburg gut an

    (Gu aus alerts, 21.10.)
    […] Kinder und auch erwachsene Augsburger haben in diesem Sommer das spontane Gärtnern im urbanen Raum für sich entdeckt. Von der Stadt bekamen sie mobile Beete gestellt. Im ersten Jahr sei die Aktion gut gelaufen, sagt Umweltreferent Reiner Erben. 2016 will er das Angebot ausweiten.[…] Spontane Pflanzaktionen mitten im Stadtzentrum sind neu. Sie sind dem wachsenden Trend des „urban gardening“ zu verdanken. Stadtbewohner pflanzen dabei eher spontan und mitten in stark bebauten Vierteln Blumen, Kräuter und Gemüse an. Ausgangspunkt des Trends war in Augsburg ein Experiment der Grünen. Sie stellten im vergangenen Jahr in der damals noch öden Grünanlage neben dem verkehrsreichen Theodor-Heuss-Platz ein mobiles Beet auf. Jeder konnte dort nach Lust und Laune pflanzen und ernten. Bei Anwohnern kam das sehr gut an.
    Der Umweltausschuss genehmigte daraufhin einen Versuch des Amtes für Grünordnung. Private Interessenten bekamen in diesem Jahr zehn „big bags“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Das sind große, mit Gartenerde gefüllte Taschen, die man als mobiles Beet nutzen kann. Für die Bepflanzung und Pflege waren die Bürger selbst zuständig. Mitarbeiter des Grünamtes sind mit dem Probelauf im Sommer sehr zufrieden. Entgegen erster Befürchtungen habe es keinen Vandalismus gegeben. Auch die Pflege habe insgesamt gut geklappt.
    Besonders gelungen seien Anpflanzungen am Bourges-Platz, vor dem Jugendhaus an der Zollernstraße und an der Universität Augsburg gewesen. Aber auch vor der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an der Schülestraße, der größten in Augsburg, war das Projekt ein Erfolg.
    Rund 40 Flüchtlingskinder haben sich dort einmal pro Woche als kleine Gärtner betätigt. Betreut wurden sie von Mitarbeitern der Augsburger Umweltstation. „Besonders Kräuter aus den Heimatländern der Flüchtlinge waren bei Bewohnern im Heim sehr begehrt“, erzählt Projektleiterin Leonore Sibeth. Die Kinder seien auch sehr neugierig auf neue Erfahrungen. Nicht nur Aryam aus Syrien haben Erdbeeren mit Minze gut geschmeckt. Viele andere Flüchtlingskinder lieben inzwischen selbst gemachten Kräuterquark mit Schnittlauch auf Vollkornbrotscheiben. „Davon könnte ich Tausende essen“, sagt ein kleiner Junge aus Afrika.
    Die Umweltstation möchte das Projekt fortführen. Kommendes Jahr will das Amt für Grünordnung auch noch mehr Pflanztaschen an Bürger vergeben. Mit rund 1000 Euro für zehn mobile Beete sei die Aktion nicht teuer, sagt Erben. „Es ist eine sinnvolle Ausgabe.“


    Wenn Augsburger mitten in der Stadt gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wenn-Augsburger-mitten-in-der-Stadt-gaertnern-id35848077.html


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  • Umweltderzernat Mainz initiierte Gartenprojekt

    (Gu aus alerts, 14.10.)

    „Im Rahmen des Urban Gardening-Projektes auf dem Romano-Guardini-Platz lädt das Grün- und Umweltdezernat zum nächsten Aktionstag am Sonntag, 18.10.2015 ein. […]
    Über den Sommer wurden die neu angelegten Pflanzflächen und Hochbeete gehegt und gepflegt. Zucchini, Tomaten und Salat wurden je nach Verfügbarkeit geerntet und die ein oder andere Beere verschwand noch an Ort und Stelle im Mund.
    Zum nun anstehenden Aktionstag steht neben dem Ernten auch die Verarbeitung von Kräutern, Obst und Gemüse im Mittelpunkt.

    Ab 11.00 Uhr stehen zahlreiche Aktivitäten und Mitmachaktionen auf dem Programm:

    „Kunst auf dem Platz“
    Mitmachaktion für Jedermann

    Kinderaktion „Färberpflanzen“
    Ernten, Naturfarben produzieren und bunte Freundschaftsbänder herstellen

    Gemeinsames Essen
    Verarbeitung von Kräutern und Gemüse aus den Beeten – Frischer geht‘s nicht!

    Infoveranstaltung „Gesunder (Garten-)Boden“
    Der Pflanzendoktor berät – Erhalten Sie wertvolle Tipps zu Ihren Balkon- und Gartenpflanzen direkt vom Fachmann

    Es ist Apfelzeit!
    Verkostung zahlreicher Sorten und selbst gepresstem Saft.

    Alles rund um die Kartoffel!
    Verkostung & Beratung

    Wildbienen schützen
    Vorteile des naturnahen Gärtnerns

    Die verschiedenen Aktionen werden jeweils von erfahrenen Fachleuten begleitet. Fragen können also direkt vor Ort mit der nötigen Fachkompetenz beantwortet werden.

    Moderiert wird der Aktionstag von Heike Boomgaarden vom Büro WESENTLICH. „

    http://www.mittelrhein-tageblatt.de/mainz-umwelt-event-mainz-bekennt-farbe-urban-gardening-auf-dem-romano-guardini-platz-55321 (mehr …)

  • Stadt Teltow plant Gemeinschaftsgarten als Teil einer Wettebewerbsstrategie

    (Mailweiterleitung von Tom, 30.9.)
    im Rahmen eines Wettbewerbes, ausgeschrieben vom Land Brandenburg, bewirbt sich die Stadt Teltow gemeinsam mit zwei Nachbargemeinden um Fördermittel. Teil der Wettbewerbsstrategie soll ein (interkultureller und integrativer) urbaner Garten auf einer städtischen Brachfläche sein (mehr …)

  • Augsburg: Beete auf umgestalteten Platz

    (Gu aus alerts, 22.9.)

    Der neue Heuss-Platz ist fertig

    Jahrelang ist dort nichts passiert, doch jetzt hat der Theodor-Heuss-Platz eine Schönheitskur bekommen. Für 1,4 Millionen Euro sind auch Beete fürs Selber-Garteln entstanden.
    Er war alles andere als ansehnlich, doch jetzt hat sich der Theodor-Heuss-Platz verwandelt. Er wurde seit Oktober 2014 umgebaut und am Mittwoch offiziell freigegeben. Es sind neue Grünflächen enstanden, eine Mauer soll die Besucher vom Verkehr abschirmen und eine Wasserfontäne den Platz gestalten. Auch zwei Hochbeete sind entstanden, die auch fürs Urban Gardening genutzt werden können. Sie liegen im nordöstlichen Bereich des Platzes und können nach Angaben der Stadt sowohl zum Garteln als auch für eine Bepflanzung durch die Gärtner genutzt werden.

    Kosten: 1,4 Millionen Euro
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-neue-Heuss-Platz-ist-fertig-id35413287.html
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  • Initiative Seelengärten will Gärten mit Flüchtlingen aufbauen und Traumatherapie anbieten

    (GU, Mail, 13.7.)
    „Unsere Initiative „Mobile Seelengärten für Flüchtlinge“  plant Gartenprojekte in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsheim in Marienfelde, dem Verein „Leben in Marienfelde“ (LiMA e. V. – Zuwendungsempfänger) und der Kiepert Grundschule. Die Gärten sollen Orte der Begegnung werden, in dem Flüchtlinge (Kinder und deren Eltern) die Möglichkeit erhalten, einen Garten aktiv aufzubauen und mitzugestalten. Diese neue Aufgabe soll eine attraktive Möglichkeit schaffen, um sich aus der Isolation zu bewegen und sich auszutauschen, ferner ein neues Land besser kennenzulernen und Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Der biologische Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse liefert gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung.“
    Sie wollen mobile Gärten aufbauen.
    „Ziel ist es, dass sich die Betroffenen in den Prozess aktiv und mit ihrem kulturellen Hintergrund und ihren Erfahrungen einbringen und die Beete nach deren Errichtung pflegen
    und versorgen. Die Flüchtlinge profitieren in vielerlei Hinsicht: (therapeutische) Beschäftigung, Bildung, Ernährung, Austausch (nicht nur von Wissen) mit den Anwohnern vor Ort. Die Gärten leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Integration.: „Die Idee der mobilen Beete besteht darin, eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung anzubieten, die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden kann. Auf die Förderung einer aktiven Mitgestaltung seitens der Betroffenen legen wir einen besonderen
    Schwerpunkt. Ein Beet besitzt die Größe einer Europalette, daher ist der Platzbedarf gering. Sollte der Platz dennoch nicht ausreichen, können wir auf ein Kistensystem ausweichen,
    dass auch indoor-Lösungen erlaubt.“
    es gibt schon 2 Gruppen/Flächen, eine davon an einer Schule.

    Die Initiative ist wohl aus dem Himmelbeet entstanden

    Sie wollen Geld von uns


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  • Gartenprojekt in Reutlingen gestartet

    (Gu aus alters, 9.6.)
    […]
    Die erste Parzelle jedenfalls ist im Werden. Nicht etwa auf Initiative der Verwaltung, sondern auf Anregung der Arbeiterbildung hin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Erwerbslosen und Geringverdienern zu helfen. „Als wir bei der Stadt angefragt haben, wo wir hier einen Urban Garden anlegen könnten – da haben die sich richtig gefreut“, weiß Sven Plietsch. „Endlich“, habe man auf dem Rathaus gerufen. Und im Nu den Platz neben dem Hallenbad angeboten. Ja, die Verwaltung zeigte sich auch in Sachen Infrastrukturaufbau spendabel. Einen Zaun gab’s noch obendrauf. Eine Gartenhütte für die Gerätschaften und Hochbeete wurden nachgeliefert. Und die baut ein Sechserteam von der Arbeiterbildung seit einigen Tag auf. Wobei der rührige Verein von den Nachbarn intensivst beobachtet wird.“ […]
    http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/Reutlingen-Grossstadt-mit-Salatherz;art1158528,3253971 (mehr …)

  • top-down Projekt in Willich

    (Gu aus RSS; 26.5.)

    Paten für den neuen Bürgergarten gesucht

    Noch sieht es eher nach Brachland und in Sachen Vegetation eher überschaubar üppig aus. Aber das soll sich bald ändern: Ein Bürgergarten soll nach Vorstellung von Projektplanerin Sybille Jebavy-Kara und Projektbetreuerin Christa Schneider (beide vom Geschäftsbereich Stadtplanung) im Schatten der Orangerie im Schlosspark Neersen entstehen.

    Durch die Aufgabe der gastronomischen Nutzung der Orangerie im Sommer ergab sich die Chance, das Gelände um das alte Gewächshaus anders als bisher zu nutzen. Man plante, der Umweltausschuss stimmte zu, und in der Grundidee geht es jetzt darum, ein Zeichen zum Trend „Urban Gardening“ zu setzen: „Gesunde Ernährung und Selbstversorgung, Mitgestalten, Gemeinschaftsgärtnern mit Kommunikation, Artenvielfalt und Kennenlernen alter Sorten, umweltschonende Nahrungsmittelproduktion mit kurzen Transportwegen, Naturerlebnis mit allen Sinnen auch schmecken – all das gehört dazu“, so Jebavy-Kara.

    Also begab man sich an die Rodungen des arg zugewachsenen Areals, holte massives Wurzelwerk aus dem Boden, brachte neuen Boden auf, stellte am Rand schon mal Obstbäumchen und kleine Beerensträucher auf, legte einen Mulchweg an – und jetzt hat der Bürger das Wort. In diesem Jahr soll mit Hilfe von freiwilligen Paten begonnen werden, Beete anzulegen. Noch ist vieles offen, was Gestaltung und Anpflanzungen angeht, noch kann man sich auch mit Ideen einbringen. „Grob ist bislang angedacht“, so Christa Schneider, „Gemüse-, Kräuter- und Beerensträucherbeete sowie eine kleine Obstwiese anzulegen. Aber da sind wir grundsätzlich auch offen für Vorschläge.“

    Gärtnerisches Vorwissen ist nicht Bedingung, nur Spaß an der gemeinsamen Gartenarbeit. Auch Sponsoren, die Pflanzen oder eine kleine Ruhebank zur Verfügung stellen könnten, sind willkommen


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  • Hochbeete in Wittenberg werden noch nicht angenommen

    (Gu, Tel, 19.5.)
    Für die von SPD und Internationalen Bund gebauten Hochbeete in Lutherstadt Wittenberg hat sich noch keine GärtnerInnengruppe gefunden. Es gibt wohl vereinzelt Leute, die gesagt haben, dass sie mal beim Gießen helfen. Die SPD sieht die Beete als Möglichkeit, den Bedarf an gemeinschaftlichen Gärtnern herauszufinden und auch zu fördern. Sie denken auch an eine Kartierung möglicher Flächen. Die Fläche mit den Hochbeeten ist in einer Nachbarschaft, die als sozialer Brennpunkt gilt und in der viele eher ältere Menschen leben. Es gab ettliche Stimmen, die Vandalismus gefürchtet haben. Doch auch vier Wochen nach Eröffnung hat sich diese Befürchtung nicht erfüllt. Die SPD versucht durch Schilder die Leute zum Mitmachen zu aktivieren. Durch die Aktion haben sich 5 Frauen bei der SPD gemeldet, die auf einer innerstädtischen Grünfläche (mit Zaun umgeben, abgeschlossen) gärtnern wollen und sich perspektivisch auch vorstellen können, mal einen Tag der offenen Tür für weitere Interessierte zu machen. Für diese Nutzung sucht die SPD nun Infos zu Verträgen etc. (mehr …)

  • Lutherstadt Wittenberg hat jetzt auch ein Gartenprojekt – initiiert von der SPD

    (Gu aus alerts, 6.5.)
    „Sozialdemokraten eröffneten mit Internationalem Bund erstes Projekt.
      Der SPD-Ortsverein Lutherstadt Wittenberg und der Internationale Bund eröffneten im Beisein von ca. dreißig interessierten Bürgerinnen und Bürgern, das erste „Urban Gardening“-­ Projekt der Lutherstadt Wittenberg. Die ersten drei Beete wurden unter Mitwirkung von Teilnehmern des Familliencafés des Vereins Reso-­Witt und des Bürgertreffs des Internationalen Bundes, vor der Straße der Völkerfreundschaft 128 hergerichtet und können zukünftig von den Anwohnern bewirtschaftet werden.
    Neben den bisher gepflanzten Kräutern sind noch einige Plätze frei, sodass Interessierte gern selbst aktiv werden und Pflanzen, Obst oder Gemüse anbauen können. SPD-­Ortsvereinsvorsitzender Thomas Merten zeigte sich über die rege Beteiligung erfreut:
    „Es ist klasse, wie viele Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung gekommen sind. Das macht Mut, dass die Beete auch nachhaltig bewirtschaftet werden.“ Der Sozialdemokrat bemerkt, dass dieses Projekt ein Testdurchlauf für die Lutherstadt sei.
    Sollte „Urban Gardening“ weiter auf Interesse stoßen, könnten im kommenden Jahr weitere Beete in der Innenstadt entstehen.“
    http://www.supersonntag-web.de/wisl_s-cms/_supersonntag/7296/Wittenberg/26830/Urban_Gardening_in_Wittenberg.html (mehr …)

  • SPD und IB legen Gartenprojekt in Wittenberg an

    (Gu aus alerts, 24.4)
    „Der Internationale Bund und der SPD Ortsverein laden alle interessierten Mitbürger am 29.04.15, um 15.30 Uhr, in die Straße der Völkerfreundschaft 128 in  Wittenberg ein. Hier soll ein Platz mit Hilfe von Hochbeeten neu gestaltet werden. Der SPD Ortsverein freut sich, dass die Streetworker des Internationalen Bundes die Idee des Urban Gardening unterstützen und umsetzen und bedankt sich bei diesen für die tatkräftige Hilfe bei der Vorbereitung.“
    http://www.spd-wittenberg.de/index.php?nr=4581&menu=1

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  • Gartenprojekt für nur 1 Saison in Stuttgart

    (Gu aus alerts, 26.3.)
    Im Gemeinschaftsgarten [beim Fellbacher Bahnhof in Fellbach], den engagierte Bürger auf einem Teil der Brachfläche beim Bahnhof anlegen wollen, wird es ein Jahr lang blühen und grünen. Dann kommt dort Wohnbebauung hin. Doch die ehrenamtliche Projektgruppe „Fellbacher Beete“ ist voller Enthusiasmus und will für kurze Zeit eine Oase in der Stadt schaffen, die als interkulturelle und generationsübergreifende Begegnungsstätte und Plattform für Veranstaltungen dient, auch während der Weltwoche im September.Die erste „Gartenwerkstatt“ mit interessierten Gärtnern für das „Zauberbeet“ fand am Montag im Henri-Dunant-Saal der Stadtwerke statt. Zur Info-Veranstaltung kamen auch Anlieger, die wissen wollten, was vor ihrer Haustür passiert. Ein Mann aus der Theodor-Heuss-Straße meldete Bedenken an, weil im Boden Altlasten seien. […]Marion Maiwald vom städtischen Baurechtsamt versicherte, dass an der östlichen Stelle, an der das Gartenprojekt geplant ist, keine Verunreinigungen seien. Zudem sei nicht geplant, in den Boden zu gehen, sondern Hochbeete auf Paletten anzulegen, sagte Birgit Läpple-Held von der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement. Das Projekt des Container-Gartens auf Zeit, eines kollektiv betriebenen Gemeinschaftsgartens, bringe „Guerilla-Gardening in die durchgestylte Stadt“. […] Auf den rund 360 Quadratmetern, die die Stadt kostenlos zur Verfügung stellt, sollen kleine Hochbeete entstehen, die kostenlos gepachtet und nach Belieben bepflanzt und gestaltet werden können. Dazu gibt es einen Gemeinschaftsteil, eine Fläche für Workshops und einen Bereich, der frei zur Gestaltung ist. „Und das Schöne ist, das Wasser bekommen wir von den Stadtwerken geschenkt“, sagte Tobias Biehle.


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  • Meßkirch gestaltet Platz mit urban gardening Möglichkeiten neu – Gruppe gibt es noch nicht

    (Gu aus alerts, 25.3.)

    „Bald könnten knackige Tomaten neben gelben Sonnenblumen in Meßkirchs Zentrum wachsen – die Freifläche an der Ecke Jahnstraße und Fuchsgasse ist neu gestaltet worden, hier soll sich die Idee des „Urban Gardening“ (zu deutsch: urbaner Gartenbau) entfalten. „Urban Gardening“ liegt im Trend: In Städten pflanzen Bürger auf gemeinsam bewirtschafteten Beeten und Grünflächen Gemüse, Blumen und Kräuter an. „Das fördert den Gemeinschaftssinn und bringt ein Stück Nutzgarten in die Stadt“, sagt Meßkirchs Stadtbaumeister Thomas Kölschbach.Die Neugestaltung der ehemaligen „Schmuddelecke“ rund um den Brunnen habe rund 14000 Euro gekostet, berichtet der Stadtbaumeister. „Es ist eine kleine Maßnahme, die einfach zu realisieren war und das Stadtbild verschönert.“
    Drei Hochbeete aus Carbonstahl befinden sich auf neu gestalteten Platz: Sie sind drei Meter lang und 1,50 Meter breit. Mitarbeiter des Bauhofs haben sie mit Humus beziehungsweise Gartenerde befüllt. Robinienstämme in den Farben Blau, Weiß, Rot sollen an Meßkirchs Partnerstadt Sassenage in Frankreich erinnern. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Jetzt kann sich die Meßkircher Stadtbevölkerung hier im Gärtnern versuchen.
    Angebaut werden kann alles, was sich für Hochbeete eignet: „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann hier beispielsweise Kräuter wie Thymian oder Liebstöckel sowie Gemüse wie Tomaten oder Radieschen anbauen“, erklärt Heyer. Auch Sonneblumen oder Malven seien denkbar, sagt Stadtbaumeister Kölschbach: „Wir wollen den Bürgern keine Vorgaben machen.“ Etwa zwei Personen können sich je ein Hochbeet teilen.
    Die Idee zur Neugestaltung der ehemaligen „Schmuddelecke“ beruht auf den Umfrageergebnissen der Imakomm Akademie, die gerade ein Innenstadtkonzept für Meßkirch erstellt. „Dabei kam heraus, dass das Stadtbild den Anwohnern sehr wichtig ist. Mit dem ,Urban Gardening’ möchten wir einen Wohlfühleffekt erzeugen. Alle Menschen sollen den neuen Platz genießen“, erklärt Bauamtsmitarbeiterin Sieglinde Heyer.
    Der neugestaltete Platz in der Innenstadt soll einen eigenen Namen bekommen. Er wird voraussichtlich am Samstag, 9. Mai, bekanntgegeben – am bundesweiten Tag der Städtebauförderung. Stadtbaumeister Kölschbach schwebt vor, die Namensfindung mit einem Ideenwettbewerb zu verknüpfen.
    […]
    Die Stadt Meßkirch sucht Pflanz-Paten für die drei Hochbeete. Wer Interesse hat, dort Gemüse, Blumen und Kräuter zu züchten, kann sich beim Stadtbauamt melden“

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Messkircher-koennen-in-der-Stadt-gaertnern-_arid,10200845_toid,494.html (mehr …)

  • Beetinchen: erster Garten in Berlin-Reineckendorf

    (Gu, Projektbesuch, 20.8.)

    Auf der Brache einer rückgebauten Schule ist im Märkischen Viertel im April diesen Jahres das Beetinchen eröffnet worden. Ein sehr großer Garten mit 30m² großen individuellen Parzellen, Wasser und Stromanschluss, Toiletten, auch einem Behinderten WC (wird alles reihum geputzt), einer Küchenzeile, einem Gerätehaus mit Gartengeräten, einer Wiese (müssen die GärtnerInnen mähen), einem Kompost und einem Naturerfahrungsraum für Kinder. Finanziert wurde all das aus Stadtumbau West Gelder. Insgesamt sind 300.000 Euro in das Projekt eingeflossen.

    Es gibt einen großen Zaun um das Gelände, die Tür ist auf Wunsch der PächterInnen immer abgeschlossen – wegen der Kinder, damit diese nicht auf die Straße rennen können. Die Leute zahlen 20 Euro/Monat, haben bisher nur ihr Saatgut selber gezahlt. Das Gartenprojekt ist als ein Ergebnis eines Planungsprozesses rund um die Zukunft der Brache entstanden. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt dann ganz ohne die Leute, die da gärtnern. Laut Frau Altmüller, die das Projekt als Mitarbeiterin der Wohnungsbaugesellschaft betreut, sind die Leute sehr uneigenständig und fragen bei allen auch Kleinigkeiten sie. Außerdem gibt es durch die Luxusausstattung eine Art Anspruchshaltung. Sie geht in 3 Jahren in Rente und bis dahin muss das Projekt von den Leuten selber getragen werden. Es gibt regelmäßige Treffen und es gibt etliche kleinere Konflikte unter den Leuten (die Pflanze verschattet mein Beet; seine Parzelle ist zu unordentlich; das viele Grillen stört mich…), die alle an sie herangetragen werden. Sie hat festgestellt, dass die Kinder mit dem Naturerfahrungsraum (einfach ein wild gelassener Teil) nix anfangen können, sie wissen nicht, was sie hier spielen können.

    Vor der Gartengründung hatte sie sich den IG Lichtenberg und den IG in Marzahn angeguckt.

    Insgesamt wirkt der Garten wie ein Schrebergarten ohne hohe Zäune

    # Beetinchen Berlin-Reineckendorf

    # Wohnungsbaugenossenschaft

    # Top Down

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  • Bürgergarten in Moabit – Teil des neu entstandenen Stadtgartens

    (Gu, Projektbesuch, 18.8.)

    Fußläufig in 15 min vom Moabeet entfernt gibt es seit kurzer Zeit den Bürgergarten in Moabit. Auf einer großen Fläche, auf der mal ein Güterbahnhof war, wird ein sehr großes Gastro/Hallenzentrum entstehen. Dafür mussten Ausgleichsflächen geschaffen/erhalten werden.

    Ein Teil dieser Fläche ist ein Gemeinschaftsgarten. Träger ist BürSte, der Kiez heißt Stephanskiez. Der Garten wurde ohne große BürgerInnenbeteiligung angelegt – mit Hochbeeten aus Stahlgittern und Rank“toren“ aus Stahlstangen, aber auch erdegebundene Beete gibt es. Bei der Vorstellung des Projekts gab es 4x so viel Interesse wie Beete. Das wurde so gelöst, dass nun immer mehrere Leute ein Beet zusammen haben. Diese „Gemeinschafen“ haben sich auf der Versammlung gefunden. Es gibt eine lange Warteliste.

    Kosten für Wasser und ähnliches belaufen sich etwa auf 100 Euro jährlich pro Parzelle. Der BürSte-Verein hat einen Vertrag mit dem Stadtbezirk

    einer- und mit jeder Parzelle andererseits. Über Entscheidungsfindungsprozesse gab es noch keine ausufernden Diskussionen oder zusätzlichen Vereinbarungen. Das lief bisher immer zu aller Zufriedenheit über die monatlichen BürSte-Versammlungen. Ein kleiner Zaun (gegen Hunde) umgibt das Gartenprojekt, die ganze Parkanlage ist von einem hohen Zaun umgeben, die Tore sind abschließbar.

    # Bürgergarten Moabit

    # Ausgleichsfläche

    # Top Down

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  • Fritzlar-Homberg:

    (Gu aus alerts vom 26.6.)
    Homberg. Der Starthilfe Ausbildungsverbund, der Stadtentwicklungsverein und der Internationale Bund mit dem Projekt Stadtteilagentur laden für Donnerstag, 3. Juli, zum Tag des offenen Gartens in den Nachbarschaftsgarten im Buchenweg ein.
    Der Garten ist eine Begegnungsstätte in dem Gebiet rund um den ehemaligen Bahnhof. Er soll eine unkonventionelle Begegnungsstätte für die Bewohner, die aus verschiedenen Kulturen kommen, sein.
    Zwischen 13 und 16 Uhr kann man einen Blick in die angelegten Gemeinschaftsgarten im Bahnhofsgebiet werfen.

    Quelle: http://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/garten-buchenweg-oeffnet-3655510.html (mehr …)