Schlagwort: Transition Town

  • Regensburg: PAT und Garten für Alle entwickeln sich gut

    (Antrag, ANtworten)

    Im Garten für Alle steht eine Gartenhütte, auf dessen Dach PV-Module für die Stromerzeugung instal-
    liert sind. Es gibt zwei Solarbatterien, die seit 2015 in Betrieb sind und nun ihr Leistungsende erreicht
    haben. Um weiterhin autark Strom erzeugen zu können, der insbesondere für den Betrieb der Wasser-
    pumpe genutzt wird, um das Donauwasser für die Bewässerung zu nutzen, sind neue Batterien not-
    wendig.
    Ein zweiter Punkt ist der Materialbedarf im Allgemeinen. Wir sind mehr Gärtner:innen geworden, da
    wir zusätzlich zu den bodentiefen Beeten noch Hochbeete errichtet haben. Im Hinblick auf die Rasen-
    höhe haben wir bereits verschiedene Taktiken und Werkzeuge ausprobiert (Sense, händischer Rasen-
    mulcher, etc.) und haben uns nun gemeinschaftlich für eine Elektrosense mit Kabel entschieden, wel-
    che wir gebraucht anschaffen möchten. Die Rasenhöhe soll insektenfreundlich gehalten werden und
    so, dass Wildblumen Platz zum Wachsen haben.

    Im PAT-Garten hatten wir bisher mit einem händischen Rasenmulcher die Fläche um die Hochbeete
    gemäht. Dieser ist bei hohem Gras aber nicht zu gebrauchen und mittlerweile sehr stumpf geworden.
    Einige Gärtner:innen haben schon Erfahrung im Sensen. Deshalb möchten wir uns nun für den Garten
    eine Sense und eine Handsichel anschaffen sowie einen ordentlichen Laubrechen, um das Mähgut sam-
    meln zu können.
    Um Wasser zu sparen, möchten wir außerdem für unsere Gemeinschaftsbeete Ollas bauen. Hierzu be-
    nötigen wir unbemalte, durchlässige Tontöpfe und Fliesenkleber. Für die Instandhaltung unserer Hoch-
    beete nutzen wir soweit wie möglich geschenkte Paletten, als Innenverkleidung werden wir nun anstatt
    teurer Teichfolie aussortierte Big-Bags vom Kompostwerk verwenden. Für zukünftige Reparaturen
    bräuchten wir somit nur noch neue Schrauben in unterschiedlichen Längen und eine Holzsäge

    Zum Garten für Alle:

    Am Besten schicke ich Ihnen anbei unseren Beetplan, da sieht man ganz gut, dass die Gartenfläche schon ausgereizt ist und der Bestand an Beeten gleich bleibt bzw. nicht erhöht werden kann. Aufgrund der zentralen Lage haben wir einige Personen auf der Warteliste – diese versuchen wir in andere Projekte von Transition zu vermitteln. Die Beete werden von ca. 30 Personen bewirtschaftet, wobei zu den regelmäßigen Treffen durchschnittlich 10 Personen anwesend sind. Der Garten für Alle hat eine Gartenhütte, auf dessen Dach die Solarpanele installiert sind und in der Hütte die Geräte untergebracht sind. Wir haben bereits eine manuelle Sense, brauchen jedoch zusätzlich einen elektrischen Rasentrimmer (aus Nachhaltigkeitsgründen mit Kabel), damit sich möglichst viele Personen an der Pflege des Gartens beteiligen können und wollen. Bei unseren regelmäßigen Garten-Treffen besprechen wir allgemeine Aufgaben und packen diese dann direkt oder bis zum nächsten Treffen an.

    Zum PAT-Garten:

    Der PAT-Garten hat dieses Jahr 23 Mitglieder auf 30 Hochbeeten, wobei 6 etwas kleiner sind und von der ganzen Gruppe genutzt werden. Wir haben entschieden erstmal keine neuen Beete mehr zu bauen, da wir die Gruppengröße recht angenehm finden und zusätzliche Beete ja auch immer einen zusätzlichen Unterhaltungsaufwand bedeuten. Dieses Jahr gab es einen großen Wechsel in der Gruppe, viele haben letztes Jahr aus Zeitgründen aufgehört. Letztendlich haben alle Beete aber neue „Besitzer“ gefunden.
    Neben den Beeten gibt es eine kleine Wasserstelle für Insekten, einen Kompost, eine Grüngutstelle (für kranke Pflanzen, die nicht von uns kompostiert werden) und einen Schuppen, in dem sich Wassertanks, Baumaterial und eben auch Gartengeräte befinden. Um die Instandhaltung kümmert sich die Gruppe gemeinsam. Wobei es natürlich wie in jeder Gruppe Leute gibt die mehr machen, und andere die weniger machen. Insgesamt ist die Arbeitsmotivation bei uns aber aktuell erfreulicherweise recht hoch 🙂

    Zum Thema Kosten (beide Gärten):
    Pro Beet (Gemeinschaftsbeete ausgenommen) zahlen die Gärtner*innen jährlich einen Beitrag an Transition, mit dem die Pacht der Grünflächen, ein Zuschuss zu den Wasserkosten – nur PAT-Garten betreffend (wird ja teils von der REWAG gespendet), kleinere Anschaffungen und ein Spendenbeitrag an Transition gedeckt werden. Wir haben hin- und wieder Kontakt zum Stadtgartenamt. Die Arbeiter dort mähen ab und zu mal einen Teil der Wiese mit und finden den Garten ganz nett, sonstige Förderung von Seiten der Stadt gibt es aber nicht.


    (mehr …)

  • Regensburg: im Herzfleckgarten ist wieder eine Gruppe aktiv

    (Sachbericht)

    Sechs Gärtner*innen haben im März in einer gemeinschaftlichen Aktion zusammen mit einer Gruppe
    von circa zwanzig Mitgliedern der Jungen Ökologen zunächst sechs “Niedrig”-Beete und einen Weg
    durch den Garten angelegt. Die Gruppe der Jungen Ökologen weilte an dem Wochenende für ihre
    Bundesversammlung in Regensburg. Sie hatte Transition Regensburg ihre Hilfe bei der Umsetzung
    eines anstehenden Projekts angeboten. So legten wir die Arbeiten zur Wiederbelebung des
    Herzfleckgartens auf dieses Wochenende und luden die Jungen Ökologen dazu ein. Die Koordinierung
    einer so großen Gruppe gestaltete sich am Ende leichter als gedacht. Es wurden Arbeitsgruppen
    gebildet. Die anfängliche Aufteilung der helfenden Hände auf diese Arbeitsgruppen ging zügig
    vonstatten und änderte sich im Laufe der Arbeiten je nach Bedarf selbstständig. Eine Arbeitsgruppe
    war damit betraut die für den Bau der Beetumrandungen beschafften Paletten zu zerlegen. Die
    Verwendung der Bretter aus gebrauchten Paletten anstatt der dafür ursprünglich vorgesehenen neu
    gekauften Holzbretter aus dem Baumarkt ist ressourcenschonender. Zwar war das Zerlegen der
    Paletten teilweise schweißtreibend, dennoch haben Paletten zwei Vorteile: Man spart sich zum einen
    das Zersägen der Bretter, zum anderen enthalten Paletten bereits Holzklötze, die man wunderbar als
    Eckverbindungen für die das Beet umrahmenden Bretter verwerten kann. Durch die Anschaffung
    gebrauchter Paletten anstelle neuer Holzbretter konnte ein Teil der dafür veranschlagten Kosten
    eingespart werden. Dieser aufgesparte Betrag wird im kommenden Frühjahr allerdings zur Erneuerung
    einiger Umrandung benötigt. Witterung und Feuchtigkeit aus dem Boden haben dem Holz teilweise
    stark zugesetzt. Je eine Arbeitsgruppe pro Beet schraubte die aus den Paletten herausgelösten Bretter
    und Klötze zu den besagten Beetrahmen zusammen und befüllte diese anschließend mit der torffreien
    BIO Hochbeet-Erde. Ein kleiner Teil der Erde wurde zurückbehalten, um im kommenden Frühjahr evtl.
    ein zusätzliches Beet anzulegen oder abgesenkte Stellen in den bereits vorhandenen Beeten wieder
    aufzufüllen. Eine weitere Arbeitsgruppe legte den Weg durch den Garten mit Holzhackschnitzeln aus.
    Die dafür ursprünglich veranschlagte Menge von 250 Liter stellte sich im Laufe des Gartenjahres als
    etwas zu wenig heraus, da die Hackschnitzel relativ schnell verwitterten und überwuchert wurden.
    Nun ist die Überlegung, entweder mehr Hackschnitzel oder zusätzlich Stroh aufzubringen. Die dafür
    benötigte Summe speist sich ebenfalls aus einer teilweisen Kosteneinsparung bei diesem Posten. Als
    Abschluss der gemeinschaftlichen Aktion wurde in einem der Beete eine Blühmischung für Bienen,
    Schmetterlinge und andere Insekten angesät.
    In einer separaten Aktion im Mai wurde von fünf Gärtner*innen in den übrigen fünf Beeten gesät.
    Dabei wurden die Beete thematisch aufgeteilt: Wildblumen, Kräuter, Blattgemüse, Färberpflanzen,
    Gemischtes inkl. Walderdbeeren. Dabei wurde beschlossen, dass alle Beete gemeinschaftlich gepflegt
    werden. So einigte man sich darauf, dass grundsätzlich montags, mittwochs und samstags gegossen
    wird oder nach Bedarf. (mehr …)

  • Regensburg: Herzfleckgarten unter Obhut neuer GRuppe

    (Antrag, Antworten)

    eben den drei großen Gemeinschaftsgärten(Garten für Alle, PATGarten, Interkultureller Garten)und
    der GrünenOase,betreibtTransitionRegensburg auch nochzwei kleineGemeinschaftsgärten: den
    EBWGarten und den Herzfleckgarten. Letztererwurdemit der Gründung vonTransition Regensburg
    2012 ins Leben gerufen.Erliegtinmitten der Regensburger Altstadtundumfasst eine Fläche von ca.
    100 qm.Leiderwurde der Garten in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Nunwirder
    wiederbelebt.Dazu hat sich eine GruppevonsechsGärtnerInnen gebildet, die dasVorhabenin Angriff
    nehmen.ImvergangenenHerbst wurde derGartenschongemeinschaftlich voneinigenzu hoch
    gewachsenenGehölzenbefreit.Dieso gewonnenenStämmeund Ästewerdenwiederverwendet,für
    den BaueinerBank, die zum Verweilen im Garten einlädt.Im Zentrum des Gartens stehtin einemvon
    Steinenumrandeten HerzeinFeigenbaum.Der Baum wurde 2012 gepflanzt. Erbleibtdas Herzstück
    des Gartens.Die ihn umgebendenRosenund Hagebuttensträuchersollenden Gartenebensoweiter
    zieren.Zumeiner Freude habe ich heute gesehen, dass ein paarSchneeglöckchen aufgegangen sind.
    Auch Tulpen sprießenaus der Erde.Neben dem Bau der Banksollenin diesem FrühjahrNiedrig
    Beete mitKräutern,Gemüse und(essbaren)Blumen angelegtwerden; ebensoein Weg, der sich durch
    den Garten schlängelt.

    • Wem gehört die Fläche und gibt es einen Vertrag für die Nutzung? Die Fläche gehört der Stadt Regensburg. Ja, es gibt einen Vertrag für die Nutzung. Ist die Nutzung befristet? Nein, die Nutzung ist unbefristet. Müssen Sie eine Pacht bezahlen? Nein, die Nutzung ist unentgeltlich.
    • Gibt es einen Zaun oder eine andere Art der Umfassung der Fläche? Ja. An drei Seiten ist die Fläche durch eine ca. 1 m hohe Hecke begrenzt. An die vierte Seite grenzt mit ca. einem Meter Abstand eine Hauswand. 
    • Wie ist die Wasserversorgung organisiert? Der Garten liegt nur 50 m von unserer Transition Base entfernt. Die Base ist so was wie unser Vereinsheim. Darin befindet sich unsere TeilBar (Laden zum Verschenken und Tauschen), unsere FoodCoop lagert und verteilt dort ihr Gemüse. Auch einen Coworking Space haben wir dort. Dementsprechend gibt es dort auch eine Toilette mit Wasseranschluss.
    • Wo werden die Geräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Im Kellerabteil der Transition Base. Dort lagern jetzt schon ein paar Geräte. Jedes Transitionmitglied hat Zugang zur Base. Die Tür entriegelt sich durch einen Telefonanruf automatisch.
    • Ist das ein „essbare Stadt“ Projekt oder ernten nur die, die dort auch gärtnern? Teils teils. Geplant ist, dass das Gemüse nur den GärtnerInnen vorbehalten ist, Kräuter und essbare Blumen dürfen alle ernten. 
    • Gibt es an der Fläche Schilder, die auf den Garten aufmerksam machen? Noch nicht. Da müssen wir nochmal mit der Stadt Rücksprache halten, inwiefern bzw. in welchem Umfang das mit den Welterberichtlinien vereinbar ist. 

    Wie wurden die Menschen, die sich nun um den Garten kümmern, gefunden? Über unsere regelmäßig stattfindenden Kennenlerntreffen für Neumitglieder, den Newsletter und Mundpropaganda. Bei den momentan sechs GärtnerInnen soll es natürlich nicht bleiben. Wir hoffen mit der Wiederbelebung des Gartens weitere Menschen für das Projekt zu gewinnen (mehr …)

  • Regensburg: Reparaturen und mehr Regenwasser in Gemeinschaftsgärten

    (Antrag, Antworten)
    Der PAT_Garten und der Interkulturelle Garten in Regensburg wollen mehr Regenwasser nutzen und ihre Wasserversorgung entsprechend ausbauen, zudem fallen Reparaturen an den Hochbeeten an.
    Im Garten für Alle werden neue Beete gebaut.

    Alle Gärten haben einen Pachtvertrag mit der Stadt Regensburg, der sich stillschweigend jedes Jahr verlängert. Die Stadt Regensburg hat bisher schon großes Interesse daran, dass die Gärten weiterhin bestehen. Es besteht im Allgemeinen ein sehr gutes Verhältnis zur Stadt bzw. zum Stadtgartenamt.

    Der PAT-Garten besteht seit 2017. Es ist ein reiner Hochbeetgarten mit knapp 30 Gärtner*innen. Inzwischen gibt es 30 Hochbeete. 7-9 davon werden als Gemeinschaftsbeete genutzt, zum Beispiel für Kräuter, Wildblumen, Beeren und als Probierbeete für Besucher. Die übrigen werden von im Schnitt zwei Gärtner*innen pro Beet gepflegt. Die Kerngruppe, die zu monatlichen Treffen und Arbeitseinsätzen kommt, besteht aus 8-10 Personen. Diese kümmern sich auch um die Reparaturen und ggf. Erweiterungen, die bis zum nächsten Frühjahr abgeschlossen sein sollen.

    Der „Garten für Alle“ besteht seit 2014. Im ursprünglichen Teil des Gartens gibt es ca. 20 normale Beete. Seit 2020 wurde der Garten um 10 Hochbeete erweitert. Die Kerngruppe, die regelmäßig zu Treffen erscheint, liegt zwischen 10 und 15 Personen. Die Entwicklung des Gartens ist auf der Homepage sehr ausführlich dargestellt: https://www.transition-regensburg.de/gruppen/gardening/transition-garten-fuer-alle/

    Der Interkulturelle Garten besteht aktuell aus ca. 25 Beeten. Davon sind vier Beete vom gesamten Garten gemeinschaftlich genutzt (Tomatenbeet, Kartoffelbeet und zwei, in dem verschiedene Sachen wachsen). Generell sind aber alle Beete gemeinschaftlich genutzt, in dem Sinne, dass es immer um die 2-5 Personen sind, die sich jeweils, um die Beete kümmern. Die Reparaturen und Erweiterungen werden von den Gärtnerinnen gemeinsam durchgeführt. Die Dacherneuerung und Erneuerung der Regenrinne ist für das kommende Frühjahr geplant.


    (mehr …)

  • TUFA GG Trier musste Interimsstätte für Theater weichen

    (Mail)
    Der TUFA-Gemeinschaftsgarten wurde leider vergangenes Jahr „beerdigt“ – unser kleines Gartenparadies wurde relativ abrupt eingeebnet, da das Theater während der anstehenden Sanierung eine Interims-Spielstätte benötigt. 

    Bisher haben wir noch keine geeignete Fläche gefunden, die wir in einen neuen Garten umwandeln können. /:


    (mehr …)

  • GG Ingolstadt über Humusprojekt bei LAG dabei

    (Mail)

    Unser Gemeinschaftsgarten hat sich übrigens auch für eine Teilnahme an der Landesgartenschau 2020 beworben. Ursprünglich wollten wir auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten erschaffen, der ausschließlich mit Pflanzen und Material vorOrt errichtet und gestaltet wird. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt und jetzt werden wir unter dem Titel „die Humusrevolution“ mit einem Humusthron (sprich einer Komposttoilette) vertreten sein und zudem das Thema Humus als Zukunftssicherung bespielen.

    Das ganze läuft dann natürlich unter der Transition Town Ingolstadt – Flagge.


    (mehr …)

  • Fläche von Tortuga wird erweitert

    (alerts)

    FRANKFURT/MAIN

    Unter dem Motto „Tortuga bittet zum Rendezvous“ haben die Aktiven um Anna Palm und Kuwe Fritz, die das Gemeinschaftsgarten-Projekt im vergangenen Jahr initiierten, zu einem Informationsabend in den Gemeindesaal eingeladen – auch weitere Initiativen, die sich im Stadtteil, für die Umwelt und ein nachhaltiges Leben engagieren, sind mit dabei und haben Informationsstände aufgebaut.

    Dazu zählt unter anderem Transition Town Frankfurt. Das ist ein Verein, der sich dafür einsetzt, einen nachhaltigen Wandel in der Mainmetropole anzustoßen. Die Eschersheimer Tortuga-Initiative ist als Arbeitsgruppe ein Teil von Transition Town und wird als Projekt aus dem Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Neben den Info-Ständen ist auch eine Kleidertauschbörse in der Eingangshalle zum Gebäude aufgebaut.

    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, der auf einer etwa 100 Quadratmeter großen und frei zugänglichen Fläche an der Straße am Lindenbaum/Ecke Kirchhainer Straße und in der Verwaltung des Grünflächenamts liegt, sei entstanden, um Möglichkeiten der Begegnung im Stadtteil zu schaffen, beschreibt es Palm. […]

    Im Tortuga-Garten werden Pflanzen und Blumen in Hochbeeten angebaut. Neben den regelmäßigen Treffen (siehe Info-Text) werden auch Workshops angeboten. Teilnehmer können sich dabei zum Beispiel ein eigenes mobiles Hochbeet fertigen. Ein solches Exemplar haben Palm und Fritz an ihrem Infostand aufgestellt, das gleichzeitig auch ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist: „Das lässt sich einfach bauen und man kann bereits vorhandenes Holz nutzen“, erklärt Palm.[…]

    Erweiterte GartenflächeDie Fläche, auf der die Hochbeete bisher aufgebaut sind, soll demnächst sogar noch ein wenig größer werden. „Fünf bis sechs zusätzliche Hochbeete sind geplant“, erzählt Palm. Das Grünflächenamt habe hierfür sein Einverständnis gegeben.

    https://www.fnp.de/frankfurt/damit-stadt-noch-gruener-wird-11839353.html (mehr …)

  • Interkultureller Garten Regensburg entsteht auf anderem Gelände

    (Tel)
    Der Besitzer der Fläche, auf dem der IG in Regensburg geplant war (und auf der Transition Town auch ein Gebäude gepachtet hat und dort Veranstaltungen macht) ist rassistisch und somit wird dort kein IG aufgebaut. Die Gruppe hat an anderer Stelle eine kommunale Fläche und es sind nun auch mehr Leute.
    Sie müssen noch klären, ob die Komposttoilette, deren Bau wir im Kontext des Gartens gefördert haben, umziehen kann.
    Zudem gibt es beim Gartenbauamt eine Ansprechperson für Gruppen mir einer Liste möglicher Flächen. Die Liste bekommt Transition Town nicht. Die Anfragen sollen von Transition Town gebündet werden, das Amt möchte nicht, dass sich viele Einzelen an es wenden. (mehr …)

  • Wandergarten Hannover gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Dafür aber schon seit 2014 einen Mitmachgarten in Laatzen.
    „Der Laatzener Mitmachgarten ist ein Permakultur-Projekt am „Park der Sinne“. Hier kann jeder mitgraben, mitpflanzen, mitgießen, miternten. Die Gruppe trifft sich donnerstags ab 16 Uhr.“


    (mehr …)

  • Lesung im GG Neuss

    (Gu, alerts9 […] Das Festival „Neuss liest“ – in diesem Jahr Monika Maron gewidmet – mit Lesungen, aber auch Ausstellungen und Vorträgen an unterschiedlichen Orten der Stadt war nun erstmals im Botanischen Garten Gast. Genauer: Im Folientunnel auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei am Botanischen Garten. Dort baut die Urban Gardening-Gruppe der Transition Town-Initiative Neuss seit 2016 Obst und Gemüse an. Die mehr als 30 Besucher empfing ein entsprechend frischer Duft von Sellerie und Melisse. […] (mehr …)

  • neuer GG in Bielefeld

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst
    biologisch bzw. permakulturell anzubauen und einen Ertrag zu erwirtschaften, um auf Dauer keinen
    Verlust zu machen. Das Gartenhaus auf der Parzelle soll ggf. auch für Gemeinschafts- und
    Vereinsveranstaltungen genutzt werden.  
     
    Inhalte
    Im Garten werden gärtnerische Kenntnisse, Praktiken und Fertigkeiten vermittelt und angewandt,
    um eigene gärtnerische und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die aktiven MitGärtner*Innen
    beteiligen sich an der Pacht und bringen ihre Ideen in die Gartenplanung ein. Die zzt. 8 Aktiven der
    Gartengruppe entscheiden per Konsent, was, wie und wann im Garten getan und veranstaltet wird
    und welche Garten-Projekte durchgeführt werden. Sie kommen aktuell aus Chile, Peru, Mexiko,
    England und Deutschland. Ausgangspunkt ist der Wunsch, Obst, Kräuter und Gemüse nachhaltig mit
    Gleichgesinnten zu erzeugen – vor dem Hintergrund von Klimawandel, Peak Oil, genmanipulierten
    Lebensmitteln und Verlust von Sortenvielfalt und Gartenflächen in der Stadt.
     
    Maßnahmen und Zeitplan
    Erhaltung der vorhandenen Bauten:
    Vom Vorpächter wurden das Gartenhaus, ein Gerätehaus mit angebauter Toilette und  3
    Gewächshäuser übernommen. Alle Bauwerke müssen dringend überarbeitet werden. Zugang zum GG bisher nur über einen verschlossenen Weg, sie wollen ein eigenes Tor einsetzen, was dann mittels Zahlenschloss für alle zugänglich wird

    – Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern? Und wie wollt ihr das Gartenprojekt bekannt machen und für ein Mitmachen werben?
    Die GartenWerkstatt soll ein Open Space sein, mit der Möglichkeit sofort etwas gärtnerisch auszuprobieren, mitzuhelfen, teilzunehmen.  Gerne auch langfristig.
    Bewerben wollen wir die GartenWerkstatt über unsere Website, die noch entsteht, Flyer, Presseartikel. Durch eine Fahrradtour, die zu unterschiedlichen NutzGartenEntwürfen in Bielefeld führt und über den von uns besuchten/mitgestalteten „Runden Tisch Urban Gardening“ der Stadt Bielefeld. Und last not least über das Netzwerk der anstiftung.
    – Gab es schon eine Informationsveranstaltung in der Nachbarschaft des Grabelandes?
    Die Einladung der GartenNachbarschaft ist eine gute Idee, mit den anderen 100 Pächtern in Gespräch zu kommen. Da werden wir unsere ersten Flugblätter unterbringen.
    – Wird es ein Schild geben/gibt es ein Schild, was auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten hinweist?
    Definitiv werden wir ein oder mehrere Schilder am Hauptwegzaun anbringen, auch das GartenManifest werden wir wetterfest einlaminieren.
    – Ist der Verein der Pächter der Parzelle? Wie hoch ist denn die Pacht und wie lange läuft der Vertrag? Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern könnt? oder beziehen sich die 340m² auf die gärtnerisch nutzbare Fläche?
    Die Pachthöhe ist 40 ct/m²*a also 136 Euro/Jahr. Die Pacht wird in der Regel am 1. April für ein Jahr gezahlt. Der Vertag verlängert sich dann jeweils um ein Jahr. Zzt. bin ich persönlich als Pächter eingetragen, da der Eigentümer unbedingt einen direkten Ansprechpartner/Pächter wollte.
    – Könnt ihr „einfach so“ noch ein Tor bauen oder habt ihr das beantragt und bewilligt bekommen?
    Da haben wir freie Hand. Der Verpächter/Eigentümer sagte mir konkret zu dieser Frage, dass die Zäune/Tore in der Pflicht der Pächter liegen, d.h. ihm ist es egal wer auf seiner Parzelle welche Zäune baut. Es werden auch gerne zusätzliche Tore eingebaut und Zäune wieder entfernt, um sich gegenseitig zu helfen.
    – Wie lang ist der Weg, der dann zu dem Garten führt und was ist da zur Zeit? Wer würde die essbaren Sträucher beernten?
    Bisher müssen wir durch ein abgeschlossenes Tor über ein Nachbargrundstück ca. 25 m auf einem sehr engen Pfad, der noch zu einer weiteren Parzelle führt. Mit Schubkarre oder Baumaterial schon schwierig. Aber für Interessenten eines Gemeinschaftsgartens ist die bisherige Zuwegung schwierig zu finden, zu beschreiben, zu organisieren, zu erreichen. Das geplante Tor wäre direkt am Hauptweg. Per Zahlenschloss können wir es allen MitGärtnern/Innen zugänglich machen.
    Das geplante Tor ist am Hauptweg, der an allen Parzellen vorbeiführt (manche liegen hintereinander). Unsere Parzelle ist zum Hauptweg begrenzt durch einen Maschendrahtzaun 100 cm hoch mit Stacheldraht oben noch 20 cm verlängert. Dort wollen wir mittig das Tor setzen, den Stacheldraht entsorgen und die essbare Hecke anlegen, die auch von außen von Nachbarn oder Spaziergängern beerntet werden darf und einladend wirken soll.
    Ist die KochWerkstatt ein anderes Projekt von euch? Ist die räumlich in der Nähe des Gartens? Wäre perspektivisch denkbar, die Ernte auch im Gartenhaus gemeinsam zu verarbeiten?
    Die KochWerkstatt hat bisher keinen festen Sitz, kann quasi dort stattfinden, wo ausreichend Platz und Gerät für die Teilnehmer vorhanden ist. Die Anzahl der Teilnehmer ist durch die Anzahl der Menügänge begrenzt (8). Ziel dabei ist es, die saisonalen Produkte in verschiedenen Rezepten zu verwerten, die eigene Variationsbreite zu vergrößern und die saisonalen Gartenprodukte noch attraktiver zu machen als sie durch Preis, Verfügbarkeit und Qualität schon sind. Und während der Saison ist Bio-Gemüse auch für NichtGärtner erschwinglich. Der Standort Garten ist deshalb attraktiv, da einiges improvisiert werden muss und andere Lösungsansätze zum Tragen kommen – da darf auch mal was schief gehen. Im Garten ist jetzt schon das Kochen auf Gas möglich, ein Gasherd müsste noch von Stadtgas (Methan) auf Propangas umgerüstet werden und nächstes Jahr werden wir einen Lehmbackofen bauen, so dass wir auch mit Holz feuern können. Einfache Eintöpfe mit Kürbis, Bohnen, Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und Kräutern können jetzt schon jederzeit auf einer Feuerschale, Schwenkgrill o.ä. zubereitet werden. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder feststellen können: wer zusammen is(s)t, bleibt auch zusammen
    J. Denn für die Gemeinschaft (besonders interkulturell) ist das gemeinsame Gespräch beim Essen und Trinken im Garten sehr wichtig, wenn das Gartenthema für manchen zu sehr im Vordergrund steht. Und schließlich ist ein GemeinschaftsGarten auch immer ein soziales Experiment.
    – Was ist das Programm Nachhaltige Nachbarschaft und welche Gruppen sind dort und wie könnten die an dem Gartenprojekt teilnehmen?
    Das Programm Nachhaltige Nachbarschaft habe ich 2014 aus dem Englischen „Transition Together“ oder „Transition Streets“ als Creative Commons übersetzt. (Tom Hansing müsste ein vollständiges Exemplar des Ringbuchordners haben) Es ist ein 140-seitiges Handbuch zur Anleitung eines Nachbarschaftskurses geworden. Mit über 35 Aktionsplänen zu den Themen Energie, Wasser, Ernährung, nachhaltiger Konsum und Mobilität. Ziel ist es, durch die Aktionen im eigenen Haushalt gemeinsam mit den Nachbarn als ersten Schritt die CO2 Emission um 10% zu senken, in dem einfach die Verschwendung von Energie/Wasser/Rohstoffen… vermieden wird. Verschwendung vermeiden heißt, dass man nicht auf etwas verzichten muss, dass man sich nicht einschränken muss. Durch das gemeinsame Handeln lernt man die Nachbarn besser kennen, ihnen zu vertrauen, Probleme gemeinsam zu meistern, andere Lösungen zu finden. Letztendlich kann man in etwa ausrechnen, wie viel Tonnen CO2 man einsparen konnte – von den 12 to/person*a die wir jährlich zum Klimawandel beisteuern. Das Gute: pro Tonne CO2 spart man auch noch ca. 800 Euro an Ausgaben pro Jahr. Kostprobe im Anhang.
    Die Schnittstelle zum Garten ist das Kapitel saisonale/regionale Ernährung. Die 7 Teilnehmer einer Gruppe treffen sich eigentlich reihum, es könnte aber auch ein Termin im Garten angeboten werden, dort werden die saisonalen Produkte gleich geerntet und verarbeitet. Schwerpunkt wäre die Verarbeitung der Produkte und die Kompostierung der Reste.
    (mehr …)

  • Neuer GG in Regensburg: Kompostklobau

    (Gu aus Antrag)

    In dem neu eingeweihten Garten mit angrenzender Werkstat am Geelnde vom Scheoss Pürkeegut wird im

    Rahmen einer mehrtägigen Woreshopreihe eine Kompostoilete gebaut.

    Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die Teienehmer über diese nachhaltge Lösung informiert und

    erhaeten durch Wissensvermiteung in Theorie und Praxis ein größeres Bewusstsein über die

    Gesunderhaetung unserer Wasserwege und unseres Bodens.

    Ziee ist es, das Bewusstsein über Wasserverbrauch, Wassernutzung und Bodengesundheit zu erweitern

    und eine Rüceverbindung zu natürlichen Ressourcen, Kreisläufen und zur Natur herzusteeeen.

    Kompostoieeten bieten dafür eine ressourcenschonende und saubere öösung im Aeetag.

    Betrieben und genutzt wird diese Kompostoieete innerhaeb des Transiton Town Projekts am Scheoss

    Pürkeegut.

    Darüber hinaus werden auch eünft ige Besucher der Tinyhouse-Werkstat und Besucher der

    Veranstaetungen von Transiton am Scheoss Pürkeegut die Kompostoieete nutzen und durch das scheichte

    Vorhandensein und Nutzen der Kompostoieete ebenfaees gebiedet.

    Ort: Scheoss Pürkeegut, Transiton Town Garten der Nachbarschafswerkstat

    Teienehmer. Teienehmen können aeee Interessierten aus Gemeinschafsglrten,

    Interessierte von Fern und Nah, Jung und Aet

    Teienehmerzahe: min. 5 bis max 20 Personen pro Workshoptag

    Termine: Wochenenden im Juni / Juei evte. zusltzeich im August 2018

    Dauer: je Workshoptag 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

    Workshop-Charakter: Wissensvermiteung in Theorie und Praxis mit praktschen Baueinheiten


    (mehr …)

  • neuer Garten in Regensburg

    (gu, aus Antrag)

    Wir als Wohngemeinschaft auf dem Pürkelgut sowie andere Personen im Projekt Nachbarschaftswerkstatt/ Ökodorf möchten gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen und unterhalten.

    Hierfür bekommen wir in den kommenden Monaten eine Fläche auf dem Gelände des Pürkelguts im Regensburger Osten vom Immobilienzentrum zur Verfügung gestellt. Wir möchten mit diesem Garten unser Konzept eines ökologisch nachhaltigen Ökodorfes repräsentieren. Deswegen wird sich auch ein Prototyp eines Tinyhouses auf diesem Gelände befinden. Es finden sich bis jetzt etwa zehn Personen, die vor Ort wohnen und sich um die Pflege des Gartens kümmern wollen und einige weitere Personen, die am Aufbau und der Bewirtschaftung des Gartens mitwirken möchten.

    Der Garten soll möglichst aus nachhaltigen, recycelten Materialien errichtet werden, so sollen zum Beispiel die angedachten 15 Hochbeete aus Europaletten gebaut werden. Die angebauten Pflanzen sollen möglichst abwechslungsreich und auf dem Grundgedanken der Selbstversorgung angepflanzt werden. Natürlich ist der Garten jedem frei zugänglich. Jeder darf sich mit einbringen.


    (mehr …)

  • Selbstbau eines Bewässerungssystems im PAT GG in Regensburg

    [Gu, aus Antrag und Tel)

    Für den dieses Jahr auf städtischen Grund Grund entstandene PAT GG in Regensburg (Träger = TT Regensburg).

    Der PAT-Garten (Prüfeninger Autobahn Tunnel) wurde im Frühjahr 2017gestartet, das Grundstück liegt auf einem Autobahndeckel im RegensburgerWesten und gehört der Stadt Regensburg. Es war von Anfang an alsNachbarschafts Projekt zur Verschönerung und Belebung der öffentlichenGrünfläche geplant, es wurde über die lokale Presse und die TransitionRegensburg Verteiler eingeladen, bei den ersten Treffen im Mai 2017kamen ca. 20 AnwohnerInnen aller Altersgruppen. Gemeinsam wurde derGarten geplant. Das Material sollte möglichst recycelt werden, so wurdenzum Bau der Beete ausschließlich alte Paletten von lokalen Firmenverwendet. Die Erde für die ersten Beete wurde von einem lokalen KompostProduzenten  geliefert. Der Garten wird von der Nachbarschaft sehr gut angenommen, dabei ist eindeutlich besserer Austausch zwischen den Menschen zu beobachten, welchesich im Garten öfter und länger begegnen. Im Garten wurden auchSitzgelegenheiten geschaffen, welche regelmäßig als Treffpunkt genutztwerden. Ernten können alle, die sich aktiv einbringen, dabei könnenInteressentInnen zu jedem monatlichen Treffen einsteigen, dort erhaltendiese ein eigenes Beet oder übernehmen Gemeinschaftsaufgaben. Der Bau ging recht schnell voran, so dass wir bereits 16 Hochbeete undeine Wasserversorgung fertig stellen konnten, so ist bereits in diesemJahr eine bunte Vielfalt an Gemüse gewachsen und konnte gemeinsamgeerntet werden.
    Das neue Bewässerungssystem soll die ausschließlich ehrenamtlich Aktivenbei der wöchentlichen Gartenarbeit entlasten, die Skizze zum Bauvorhabenfinden Sie im Anhang. Es sollen Wasser-Verlegerohre zu allen Beeten unterirdisch in ca 5-10cmTiefe verlegt werden. Die IBC Tanks sollen zusätzlich mit Sonnenschutzbedeckt werden, da in diesem Jahr bereits nach 1 Woche Algenbildungbeobachtet wurde. Die Verlegerohre sollen über Verteiler an den Beetenverzweigt und integriert werden, so dass nur noch das öffnen vomWasserhahn am IBC notwendig ist. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Regensburg

    (Gu, aus Antrag)

    Derzeit sind wir ca. 20 Personen, die aktiv mitarbeiten. Die Kommunikation läuft über Emaillisten.

    Der Vertrag mit der Stadt Rgb. läuft bis 31.12.2018 mit der Option zur Verlängerung. Als Pacht fallen für das gesamte Jahr 2018 164,- Euro. Die Paletten wurden uns kostenlos gespendet von diversen Firmen, die Gartenerde bekamen wir vom Gartenbauamt, die Pflanzen von einer Gärtnerei.
    Angebaut werden Kräuter und Gemüse, mittlerweile konnte auch schon geerntet werden (mehr …)

  • Grüne Oase statt Prakplätze in Regensburg

    Die bepflanzte Terrasse in der Regensburger Obermünsterstraße ist ein beliebter Treffpunkt für viele Menschen.
    Von Katrin Schrott, MZ

    19. September 2016 09:08 Uhr

    Familie Liebl aus Sinzing findet die grüne Terrasse eine fantastische Idee. Foto: Schrott

    Regensburg.„Etwas, das Menschen für alle gemacht haben, das einfach für alle da ist.“, so beschreibt Transitionerin Lena Stoiber die “Grüne Oase“. Die Plattform befindet sich in der Obermünsterstraße. Es handelt sich um ein Projekt von Transition Regensburg.

    Am westlichen Ende der Obermünsterstraße wurden sechs Parkplätze zu einer „Terrasse für alle“ umgebaut. Ermöglicht hat dies ein von der Stadt erteiltes Sondernutzungsrecht. Das etwa 50 Quadratmeter große Holzpodest wurde am 09. Mai 2015 eingeweiht.

    Jeder darf gärtnern, gestalten, genießen

    Auf der Veranda trifft sich ein bunt gemischtes Publikum, um gemeinsam Mittag zu essen, einfach die Sonne zu genießen oder Kräuter zu pflücken. In der Eingrenzung der Fläche gibt es Pflanzmodule, die von interessierten Leuten und zum Teil auch von Paten versorgt werden. Jeder, der möchte, kann sich daran beteiligen. Die Grüne Oase steht allen Bürgern zum Gärtnern, Gestalten und Genießen zur Verfügung. Ziel war es, einen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen, der zum Selbstläufer wird, da jeder verantwortungsbewusst damit umgehen soll. Gemeinsamkeit und Nachhaltigkeit sind hier als Stichwörter zu nennen.

    Ein Treffpunkt für alle

    • Transition:

      Die Bürgerbewegung Transition möchte mit der „Grünen Oase“ eine Plattform für die Gesellschaft schaffen. Transition Regensburg wurde 2012 gegründet. Es gibt 86 Vereinsmitglieder, 150 aktive Mitbürger und verschiedene Gruppen.

    • Aus recycelten Materialien:

      Die Veranda befindet sich am westlichen Ende der Obermünsterstraße. Sie wurde von Freiwilligen, Nachbarn und Anwohnern in Eigenregie aus recycelten Materialien erbaut.

    Anfangs hatten die Organisatoren Befürchtungen, dass es zu chaotisch und möglicherweise zu laut wird, doch diese waren unberechtigt. „Obwohl wir uns eigentlich inmitten einer Partymeile mit vielen Diskotheken befinden, akzeptieren selbst Betrunkene die Terrasse und gehen anständig damit um.“, freut sich Lena. Auch wilde Partys gäbe es wohl nicht. Die junge Frau lädt allerdings jeden herzlich ein, persönliche Treffen in der „Grünen Oase“ zu feiern. Sie fände es zudem eine gute Idee, dort gemeinsam mit Freunden den Geburtstag zu verbringen. Auch Tanzabende sind möglich. Es wurde sogar eigens dafür ein Tanzteppich angeschafft.

    Schöner Ort für freie Zeit

    Viele Menschen wohnen in der Stadt und haben weder Balkon noch Terrasse, geschweige denn einen Garten. Hier greift der Trend „Urban Gardening“, welcher Städtern garteln möglich machen möchte. Als solche Anlaufstelle wurde deshalb die „Grüne Oase“ geschaffen. Lena Stoiber wurde schon öfter gefragt, ob man sich hier einfach so kostenlos hinsetzen darf und darauf antwortete sie immer mit einem großen Ja. „Dass es nicht kommerziell genutzt wird, verunsichert viele“, erklärt Lena.

    Doch wer den Ort dann kennt und für sich entdeckt hat, kommt immer wieder her. Teresa Würth und ihre Kollegen verbringen im Sommer öfter ihre Mittagspause auf der Terrasse. „Wenn man diese Sitzmöglichkeiten nutzt, ist man nicht verpflichtet, Geld auszugeben, da es zu keinem Café gehört“, erzählt Teresa. Sie bringen dann ihr eigenes Essen mit oder kaufen sich in der Nähe einen Döner. Anita Liebl und ihren Kindern Miriam und Severin gefällt „die Art, wie die ’Grüne Oase‘ in die Stadt integriert ist“. Miriam war schon öfter nach der Schule in der „Grünen Oase“. „Man kann hier einfach schön sitzen“, schwärmt das Mädchen. Nun hat sie das erste Mal ihre Familie mitgebracht. Anita könnte sich auch gut vorstellen, in dieser Location zum Beispiel einen Flohmarkt zu veranstalten.

    Zusätzliche Extras

    Anfänglich wurde die „Grüne Oase“ noch als „Spermüll“ kritisiert. Mittlerweile jedoch äußert sich niemand mehr öffentlich negativ, denn der Freisitz hat durchaus seinen Charme. Lena Stoiber weißt aber darauf hin, dass sie für konstruktive Kritik jederzeit offen sind. Neben einem schönen Platz zum Verweilen und Entspannen ist in die Grüne Oase auch ein „24-h-Fair-Teiler“ integriert. Jeder kann hier Lebensmittel reinlegen, die er nicht mehr braucht. Auch ist es erlaubt, sich selbst Köstlichkeiten zu nehmen, die ein anderer gespendet hat. Es gibt einige Lebensmittelspender, die sich für dieses Projekt engagieren. Ein kleines Extra bildet die Solar-Handytankstelle nach dem Motto „Pack die Sonne in dein Handy“. Die Terrasse war von Anfang an ein zeitlich begrenztes Projekt. Es gibt jedoch eine feste Verlängerung bis Oktober 2017. Auch für ein bis zwei Jahre danach sieht es wohl gut aus, doch dies muss erst noch neu beantragt werden.

    Damit die „Grüne Oase“ allerdings schön grün und vor allem bestehen bleibt, muss sie auch genutzt werden. Hier sieht Lena Stoiber eher wenig Bedenken, da Transition schon viel Lob für diese Terrasse der besonderen Art erhalten hat.

    http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/stadtteile/innenstadt/es-gruent-in-regensburgs-gruener-oase-21345-art1431720.html (mehr …)

  • Projektbesuche in HH, Berlin und Potsdam

    (Gu)

    Gartendeck

    Das Gartendeck ist Bestandteil der Planungen für die Bebauung der Fläche. Eine Frau vom Gartendeck ist bei allen Sitzungen dazu dabei. Es gab mehrere Entwürfe, nun ist wohl einer ausgewählt. Michaela (Gartendeck) ist enttäuscht, da dieser Entwurf nicht der vom Gartendeck (oder ihr) favorisierte ist. Sie fand den am besten, der eine Fläche für das Projekt vorsah, die 800m² groß ist und ein Gärtnern im Boden zugelassen hätte. Der Entwurf, der wohl das Rennen gemacht hat, sieht eine größere Fläche vor, die aber nur mit Hochbeeten begärtnert werden kann.

    Eine andere Frau ist mit dem ganzen Prozess unzufrieden, sprich, dass es feste AnsprechpartnerInnen des Gartendecks geben mußte und sich das Gartendeck darauf eingelassen hat. Sie zweifelt daran, dass es der Gruppe gut getan hat und findet, dass es dadurch eigentlich auch keine Gruppe mehr gibt. Um die Pflanzen würden sich auch nur noch wenige Leute kümmern.

    Fuhlsgarden

    Das Außengelände einer Kita ist die Heimat für den Gemeinschaftsgarten Fuhlsgarden geworden. Eine Gruppe (die Fuhlsgardener) hatte eine Fläche gesucht und davon hat ein Koordinator von „Kinderwelten Hamburg“ Wind bekommen. Er versteht seinen Job auch als Stadtteilentwicklung und möchte Kita/Familienräume und –flächen öffnen.

    Das Gartenprojekt ist auf einem Teil des Fläche, es gibt auch Bienen (auf einem anderen Teil). Die Fläche nutzt zudem die Kita, aber auch andere Gruppen. Die Gartengruppe möchte gerne, dass das Projekt immer begehbar/nutzbar ist und Zahlenschlösser sollen diese Zugänglichkeit ermöglichen.

    Es gibt außen noch kein Schild, aber auf der Fläche ist das Gartenprojekt bezeichnet.

    Schillergarten

    In Hamburg-Bergedorf hat die lokale Transition Town Gruppe nun ein Grundstück gefunden. Es handelt sich um eine öffentliche Grünfläche, die direkt an einem Spazierweg entlang der Bille (Fluß) liegt, eine kleine, nicht eingezäunte Parkanlage. Es ist das erste und bisher einzige Projekt der TT-Gruppe. Sie haben sich während der Planung und des Aufbaus wöchentlich getroffen. Es wurden einige Hochbeete gebaut, Wasser wird aus der Bille (mit Gießkanne am Strick, die da reingeworfen und rausgezogen wird) geholt, Pflanzen wurden teilweise gespendet. Die Gruppe ist derzeit demotiviert, „die Luft ist raus“. Sie haben das wöchentlichen Treffen abgeschafft und wollen in AGs arbeiten und haben aber jede Woche noch einen Gartentag, an dem einige vor Ort sind. Es machen wenige Leute „von außen“ mit und einigen Leuten der Kerngruppe fehlen die häufigen Treffen. Die Arbeit in den AGs funktionieren nicht und die Initiatorin möchte nicht, dass „immer nur sie“ für alles, was mit Außenkontakten zu tun hat, angefragt wird. Es gab einen Vandalismus-Fall.

    Es wirkt so, als ob sie hohe Erwartungen mit dem Projekt verknüpfen und nun enttäuscht sind, dass es nicht so viel Resonanz gibt und es auch kein Selbstläufer ist.

    Gu berät sie/macht im Winter einen Workshop mit ihnen.

    InPeLa

    Der Interkulturelle Permakulturgarten Langenhorn ist Teil eines Parks. Die Fläche wurde von einer Abteilung des Bezirksamts identifiziert (ich meine Gesundheit; das Gartenprojekt ist Teil eines Gesundheitnetzwerks und wird auch so in Broschüren vorgestellt), das Grünflächenamt war anfangs nicht begeistert. Da das Projekt gut läuft, es ein auch optisch ansprechender Ort ist, ist die Skepsis gewichen. Edourd van Diem war an der Umsetzung beteiligt, schnell hat aber jemand aus dem Stadtteil die Koordination übernommen. In den ersten Jahren gab es dafür auch Geld, ebenso für den Aufbau des Gartens, den Brunnen, die Gartenhäuschen…Inzwischen ist die Honorarstelle ausgelaufen und die Frau, die das gemacht hat, möchte sich nun nach und nach aus den koordinierenden Arbeiten zurück ziehen. Die Parzellen sind unterschiedlich groß, einige GärtnerInnen haben sich nach und nach immer mehr Land genommen und ausgeweitet. Sie haben individuelle und gemeinschaftliche Parzellen, machen Projekte wie „Schneckenzaun“ zusammen, treffen sich oft im Garten und es gibt auch feste Zeiten, zu denen immer jemand da ist.

    Wurzelwerk

    Auf dem Campus der Hamburger Uni ist ein Gartenprojekt entstanden, das eine Frau, die beim Asta gearbeitet hat, initiiert hat. Leute aus der Gruppe sagen, dass sie, als sie diese Stelle nicht mehr hatte, sich nicht mehr für das Projekt interessiert hat. Sie sind ca. 8-10 Leute in der Kerngruppe, das Projekt ist offen für Leute von der Uni und aus der Nachbarschaft. Die Fläche wird von Gruppen für Feiern genutzt, ab und an gibt es Konflikte, da Müll liegen bleibt oder auch mal kaputt geht. Es gibt keinen Zaun. Schilder stellen das Projekt vor.

    Sie wollen gerne weitere Leute erreichen und machen auch Werbung für das Mitgärtnern.

    Der oberste Unibaumensch hat einen Schuppen aus Paletten mit ihnen gebaut, es gibt Workshops und Veranstaltungen (Kino z.B.) und so kommen ab und an auch neue Leute dazu. In der Nachbarschaft ist das Projekt nicht so bekannt, sie haben dafür auch keine Zeit, sich drum zu kümmern.

    Umweltgarten

    In der Kleingartenanlage am S-Bahnhof Tempelhof, die direkt an das Flugfeld grenzt, ist der erste Schritt zu einem „Umweltgarten für geflüchtete Frauen“ auf der Parzelle eines der Vorständen entstanden. Sie wollten eigentlich eine andere Fläche in der Kolonie dafür, die sie aber erst ab jetzt zur Verfügung haben. So haben sie ein paar Hochbeete in die Privatparzelle gesetzt. Sie haben für das Projekt recht viel Geld akquiriert. Sie schichten das jetzt gerade um und wollen dann so richtig ab Herbst loslegen. Es gibt zwei Grundstücke (bei uns sind auch zwei Gartenprojekte schon im Netzwerk), das eine soll der Umweltgarten werden -> Frauen aus den Hangars und aus anderen Flüchtlingsunterkünften sollen hier betreut gärtnern (es gibt eine Gartentherapeutin im Team, es gibt auch Honorargelder). Die Gruppe trifft sich 1x/Woche, die Frauen werden abgeholt oder mitgebracht. Sie können wohl alles aus der Laube nutzen und so auch die Früchte vor Ort gemeinsam verarbeitet. Noch wirkt alles sehr provisorisch.

    Das andere Grundstück soll ein offener Gemeinschaftsgarten werden, in dem „Landwirtschaft“ betrieben werden kann. Es gibt wohl Interessierte, die mitmachen wollen.

    Moros Garten

    In Berlin Treptow ist auf dem Gelände Karpfenteichstraße, auf dem es schon eine offene Metallwerkstatt und den Radcontainer und einen Gemeinschaftsgarten gibt, ein weiterer Gemeinschaftsgarten (in Sichtweite zu dem anderen) entstanden. Soweit mein Gesprächspartner wusste, ist in dem ersten Gemeinschaftsgarten nur noch eine Person wirklich aktiv (sieht auch sehr verwildert aus). Moros Garten haben Leute initiiert, die bei einer Betteninitiative aktiv sind, sprich: Vermittlung von Schlafplätzen für Flüchtlinge. Sie wollten einen Ort haben, an dem sich alle treffen können, den alle mitgestalten können, an dem verschiedene Aktivitäten stattfinden können. Gärtnerisch haben sie wenig Erfahrung, vernetzt mit anderen Gärten sind sie noch gar nicht und alle Infos zu Hochbeetbau/Kompost/Pflanzen waren ganz neu für sie. Sie haben schon einige Beete angelegt, wissen nicht, wie der Boden ist und wollen nun lieber mehr Hochbeete bauen. Sie sind zudem auf der Suche nach Strukturen (wie kommunizieren wir am besten rund um den Garten?).

    Garten der Nachbarn Marzahn

    Auf dem Gelände eines Flüchtlingscontainerdorfs sind noch die Überreste eines Gartenprojekts zu sehen. Die Unterkunft wird von einer Firma betrieben, die das Projekt als überflüssig empfindet. Die Sozialarbeiter sehen es nicht als ihre Aufgabe an, auf das Projekt aufmerksam zu machen. Es gibt einen Wachdienst vorne, die Ehrenamtlichen brauchen Ausweise. Nach einer Richtlinie des Berliner Senats, mussten alle Unterkünfte nun „ihre Ehrenamtlichen“ koordinieren und so sollten die Ehrenamtliche neue Ausweise bekommen (von der Firma, die sie nicht unterstützt und eher als störend empfindet, sie dürfen nicht mal auf Toilette gehen). Die Initiatorin ist lange krank gewesen und nun sind nur noch Überreste zu sehen. Ein paar mickrige Töpfe, ein paar zerrupfte Sträucher, ein paar vertrocknete Jungpflanzen. Das zusammen mit den Kindern angemalte Gartenhäuschen ist umstellt von Fahrrädern und nicht gut betretbar. Das Lageso hat die Außenfläche – nachdem die Ehrenamtlichen zusammen mit ein paar wenigen Flüchtlingen dort gesäät, gepflanzt, gewirkt hatten, durch einen Gärtnern betreuen lassen, der alles wieder dem Erdboden gleich gemacht hat, was angelegt wurde. Aber auch die Flüchtlinge haben so gut wie kein Interesse am Gärtnern/Mitmachen gezeigt. Die Ehrenamtlichen sind frustriert und haben wenig Interesse, das Projekt noch einmal anzuschieben. Es gibt andere Unterkünfte, an denen sie willkommen sind und Unterstützung finden.

    Hofgarten Alte Gießerei

    Vor der alten Gießerei (OW in Berlin Lichtenberg) ist ein Nutzgarten entstanden. Es gibt keinen Zaun, kein Schild, nix, was erklärt, was hier ist oder ob man mitmachen kann. Es sieht eher privat aus.

    Campusgarten

    Auf dem Campus der FH Potsdam ist seit Mai diesen Jahres der Grundstein für einen Gemeinschaftsgarten sichtbar. Entstanden und entwickelt wurde die Idee in einem interdisziplinären Seminar; ein Teil der Gruppe, die sich damit lange theoretisch auseinander gesetzt hat, wollte nun auch praktisch werden. Sie haben sehr viel Zeit und Energie in die Konzepterstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungsideen und Ideen, wie die NachbarInnen zu erreichen wären, gesteckt. Nun gibt es eine recht zentral auf dem Campus gelegene Fläche, die leider derzeit an eine Baustelle grenzt. Der Campus/die FH leidet daran, dass die Studierenden zu über 80% nicht in Potsdam wohnen und ab 18.00h ist hier nix mehr los. Außerdem ist selbst eine Abkürzung über den Campus für die Nachbarn eine Hürde. Sie gehen lieber außen rum. Es gibt Schilder, die auf das Projekt hinweisen (Campusgarten mit Pfeilen), doch kein Schild erläutert, dass es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt, bei dem alle mitmachen können. Die Gruppe hat noch keine Kontakt zu Vereinen/Organisationen aus der Nachbarschaft aufgenommen und weiß auch noch nicht, wer da so aktiv ist. Sie denken eher in Richtung Ringvorlesung, zu der sie per Hauswurf auch die Nachbarn einladen wollen.

    Sie haben Gelder von Uniinternen Abteilungen akquiriert und erste Beete gebaut. Es gibt einen Spint mit Gartengeräten, es gibt einen nahen Wasseranschluss.

    Sie haben sehr viel Papier erarbeitet und fühlen sich überlastet. In der Beratung ging es um den Stadtteil und wie sie Leute aus der Nachbarschaft erreichen können, aber auch mehr Leute aus der FH ansprechen können, vor Ort im Garten dabei zu sein.

    Seegarten

    Der Seegarten in Potsdam liegt auf einer Teilfläche des Außengeländes einer offenen, sozialen Einrichtung. Es gibt keinen Zaun, aber eine Benjes-Hecke. Hier gärtnern einige Familien auf individuellen Beeten. Sie haben auch Gemeinschaftsflächen und alle bringen sich in unterschiedlicher Art und Weise in das Projekt ein. Es sind auch viele Kinder dabei. Sie haben Bienen, kompostieren erfolgreich, haben den Boden verbessert, es gibt Naschobst und einen gemeinsam gebauten Schuppen. Sie sind mit den anderen Gärten vernetzt und hätten gerne noch mehr Austausch.

    unigardening

    Auf dem Gelände des Botanischen Gartens in Berlin Steglitz ist das studentische Gartenprojekt „sustain – unigardening“ entstanden. Es ist eine Projektwerkstatt, die zusammen mit einer Projektwerkstatt zu Terra Preta und Kompostierung dort verwirklicht wurde. Vor dem Terra Preta Projekt wurde wohl gar nicht kompostiert! Nun steht hier eine high tech Terra Preta Anlage.

    Das Gartenprojekt wird von Studies der FU und der TU genutzt, die Kerngruppe ist nicht groß. Sie machen alles gemeinschaftlich und es wird auch viel dann direkt roh vor Ort gegessen. Sie haben auch einen Teil eines Gewächshauses, in dem Tomaten wachsen. Es werden verschiedene Sachen ausprobiert, wie Milpa (Anbau von Mais, Bohnen und noch was gemeinsam), Gertreide, alte Sorten, verschiedene Düngerarten etc. Es gibt erst ein (sich nicht selbst erklärendes) Schild auf der Fläche – vorher liest man: Zugang nur für Berechtigte o.ä. Man muss das Projekt kennen und dann den Pförtner fragen. Gitti vom Wuhlegarten war anfangs auch noch involviert.

    Thomas Finger, ewiger Tutor der Projektwerkstätten, möchte ein „urban gardening“ Projekt auf dem Campus Charlottenburg machen. Hofgrün an der UdK, was mal von den P-Gärten angelegt wurde, existiert noch oder wieder (Begrünung), es sollen aber noch viel mehr gärtnerische Aktivitäten für Studis und Uni-Leute da angeschoben werden. Er meldet sich dazu wieder.

    Gemeinschaftsgarten Mittelstraße

    In Spandau ist auf der Bezirks-Fläche einer zusammengebrochenen Schule ein Gartenprojekt entstanden. Es gibt auch hier keinen Zaun, doch sie wünschen sich sehnlichst einen. Hier wird alles geklaut, was nicht niet und nagelfest ist, auch Pflanzen werden ausgebuddelt, Leute, die nicht mitgärtnern, kommen mit Tüten, um zu ernten. Und hier gibt es Schilder, die erklären, was das für ein Projekt ist. So kann nur wenig geerntet werden. Sie dürfen kein Feuer mehr machen, seitdem ein Spielplatz direkt neben sie gebaut wurde (was für die Fläche gut ist). Ab und an kommen Kindergruppen, deren ErzieherInnen die Kinder ermutigen, die Beeren o.ä. zu ernten…

    Die Gartengruppe gibt aber nicht auf, macht weiter, nimmt die Gartengeräte mit nach Hause, der Schuppen ist schon lange nicht mehr abgeschlossen, damit wenigstens die Tür nicht ständig repariert werden muss. Es gibt viele Workshops auf der Fläche und eine Frau hat von Anfang an die Koordination, die auch bezahlt wird.

    Gartenprojekt Villa Nova

    Die Villa Nova ist ein Zentrum in Berlin Spandau für Familien mit kleinen Kindern. Zu bestimmten Zeiten wird die Einrichtung auch von begleiteten Flüchtlingsgruppen aus der Nachbarschaft genutzt. Hier hat die Frau, die den Gemeinschaftsgarten Mittelstraße aufgebaut hat und koordiniert, sich für ein Gartenprojekt stark gemacht. Ein Teil der Außenfläche kann mit Erdbeeten genutzt werden, auf einem Teil stehen Hochbeete, die Leute vom Prinzessinnengarten mit Interessierten gebaut und befüllt haben. Doch nach dieser Aktion ist das Interesse merklich abgeflaut. Nur einige wenige NachbarInnen sind interessiert, die gärtnerische Arbeit machen hauptsächlich MitarbeiterInnen. Die Familien mit den kleinen Kindern sind froh, wenn sie nichts tun müssen und beteiligen sich nicht am Garten. Es gibt einen Teil des Gartens, der nur von MitarbeiterInnen genutzt wird und dieser sieht wesentlich besser aus, was die Pflanzen angeht. Auch hier finden viele gärtnerische bzw mit dem Garten verbundene Workshops statt, es gibt eine Gartenzeitung mit Tipps und Infos.

    Die Leute von den P-Gärten hatten empfohlen, das Projekt so zu organisieren, dass alles gemeinschaftlich gemacht wird, doch das hat sich laut der Koordinatorin nicht bewährt. Eventuell versucht sie nun, die Hochbeete zu „indviduellen Beeten“ zu machen und so mehr Interesse für das Projekt zu generieren.

    IG von SOS in Gatow

    Der Interkulturelle Garten besteht! Es gibt individuelle Parzellen, die von Flüchtlingen aus ganz Berlin und von Leuten aus der Nachbarschaft genutzt werden. Die Flüchtlinge wissen nicht, dass es in ihren Bezirken auch Gemeinschaftsgärten/Interkulturelle Gärten gibt und kommen teilweise aus Schöneberg und Kreuzberg. Ein Syrer hat eine Stelle bei SOS (der Träger, der dort auch Aus- und Fortbildungen macht) und ist Agraring. Er lernt jeden Tag dazu, kann aber auch viel einbringen.

    Die Koordinatorin hat ½ Stelle und macht gerade ein Praktikum bei den P-Gärten.


    (mehr …)

  • Schillergarten in Bergedorf hat gestartet

    (Gu, alerts)

    Das Projekt „Schillergarten“, ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Gemüsegarten am Schillerufer, nimmt Form und Gestalt an. Zwei Hochbeete sind schon mit Kopfsalat, Rucola, Erbsen, Roter Beete und Mohrrübchen versehen. Mehrere Niedrigbeete sind angelegt und für Gemüse vorbereitet. Und an einer Ecke der Wiese harrt noch ein großer Haufen Muttererde der Dinge, dic noch kommen. Die Bergedorfer Ortsgruppe der weltweiten „Transition“-Bewegung – frei übersetzt „Stadt im Wandel“ – hat die Patenschaft für die etwa 250 Quadratmeter große bezirkliche Fläche übernommen. Jeden Sonntag von 11 bis 13 Uhr treffen sich dort einige der knapp 20 Mitglieder starken Gruppe zum ökologischen Gemüsegärtnern. […]

    „Unser Schillergarten ist weniger ein Versorgungsprojekt“, stellt Transition-Mitglied Vionna Upues. „Natürlich werden wir uns im Sommer auch mal zum Gemüse-Picknick treffen. Vielmehr geht es aber darum, Nahrungsmitteln wieder die verdiente Wertschätzung zu verleihen. Die haben sie in Zeiten anonymer Lebensmittelindustrie und von Discounter-Preiskriegen längst verloren.“ (mehr …)

  • Beet für alle in Kiel

    (Gu alerts)

    Urban Gardening nun auch mitten in Kiel: Auf Initiative der Transition Town-Initiative “Kiel im Wandel” und der Kieler BUND-Kreisgruppe entstand in den letzten Wochen auf der Grünfläche zwischen Kolding- und Holtenauer Straße ein rund 44 Quadratmeter großes und öffentlich zugängliches Gemüserondell, das seit gestern fertig bepflanzt ist. Das Beet ist künftig für alle zugänglich.

    Auf den einzelnen “Tortenstücken”, die jeweils durch Holzschnipselwege getrennt sind, wachsen nun Gemüse, Salat und Kräuter, darunter Möhren, Radieschen, Rotkohl, Artischocken, Rote Bete und Zucchini.

    Ab Mitte/Ende Juni sollen auch Schulklassen und Kindergartengruppen eingeladen werden, sich das Rondell genauer anzuschauen, Gemüse zu probieren und sich Anregungen für eigene Beete zu holen.

    Die zwölf InitiatorInnen möchten für das durch die Bingo-Umweltlotterie finanzierte und auf drei Jahre angelegte Projekt noch weitere MitmacherInnen gewinnen.

    http://development.stil-und-haltung.de/gemeinsam-gartnern-in-der-stadt-offentliches-gemusebeet-in-kiel/ (mehr …)

  • Neuss gibt Ex-Stadtgärtnerei für urban gardening frei

    (Gu aus alerts)

    Mit dem Vorschlag, öffentliche Grünflächen gleich in großem Stil unter den Pflug zu nehmen, hielt vor vier Jahren der Begriff „Urban Gardening“ Einzug in den Sprachschatz der Neusser Politik. Damals versandete die Idee vom Gärtnern im öffentlichen Raum allerdings ganz schnell und spurlos, jetzt startet die Neuss-Agenda einen zweiten Versuch. Etwas kleiner als damals, aber dafür mit viel mehr Elan. Am Samstag soll es losgehen. Für Roland Kehl, den Sprecher der Neuss-Agenda, war ein Fehler beim ersten Anlauf, dass der Vorschlag von der Politik kam und nicht von bürgerschaftlichem Engagement flankiert wurde. Diesen Fehler will die Neuss-Agenda nicht noch einmal machen und hat das Projekt diesmal organisatorisch ganz anders aufgestellt. Bevor überhaupt ein Blumentopf gefüllt wird, wurde unter dem Dach der Neuss Agenda ein neues Forum gegründet. „Transition Town Neuss – nachhaltig leben“ heißt diese inzwischen fünfte Untergliederung, die durch Aktionen das Stadtleben nachhaltig beeinflussen will. „Urban Gardening“ soll ihr erstes Projekt sein.

    Dieses „Gärtnern in der Stadt“ wird inzwischen in vielen Kommunen praktiziert, sogar in Weltstädten wie Berlin. In Andernach, wo man das Modell einer „essbaren Stadt“ vor Augen hatte, als man große Teile der öffentlichen Grünflächen zur Nutzung als Blumen- und Gemüsebeet freigab, ist es schon sehr weit gediehen. An diesem Vorbild nahm die Neusser Politik vor vier Jahren Maß. „Transition Town“ geht nicht so weit. Ihr Projekt konzentriert sich auf Teile der 2012 aufgegebenen Stadtgärtnerei, die von den Hobbygärtnern auch nur so lange beackert werden dürfen, bis der angrenzende Botanische Garten um diese Flächen erweitert wird.

    Umweltdezernent Matthias Welpmann gab einen Folientunnel, zwei ehemalige Anzuchtbeete und ein Staudenbeet frei, damit diese mit Blumen, Obst, aber vor allem Gemüse bepflanzt werden können. Das Gemüse werde in Recycling-Pflanzbehältern angebaut, die auf Paletten stehen, sagt Kehl. Das klingt recht nüchtern, ist aber gewollt, denn: „Wir wollen der Öffentlichkeit auch zeigen, dass Gärtnern in der Stadt mit wenig Aufwand möglich ist“, sagt Kehl. [… ]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neusser-gaertnern-bald-wie-in-metropolen-aid-1.5917173 (mehr …)

  • Magarethengarten: letzte Saison auf der bisherigen Fläche

    (Gu, alerts)
    […]
    sie legen in diesem Jahr noch einmal neue Beete an, wollen ein Blumenmeer gestalten, ordentlich Gemüse ernten, obwohl sie wissen: Es ist die letzte Saison. Es soll noch einmal richtig schön werden im Quartier, bevor man fortziehen muss, sagt Nadège Riditzki, Vorsitzende des Vereins Waldhaus 12. Im kommenden Jahr soll das Grundstück bebaut werden, folglich muss der Verein ein neues Fleckchen fürs urbane Gärtnern suchen. Bis dahin wird aber aber Samstag wieder mitten in der Stadt gesät, gepflanzt und geerntet.[…]
    Mit dem Margarethengarten hat das Stadtgärtnern 2012 begonnen. Beinahe genauso lange gärtnern die Mitglieder der Initiative Transition Town in der Berggartenoase. An der Lüpertzender Straße, auf einem ehemals rasengrünen Plateau vor der Volkshochschule, bauen die Mitglieder auch in diesem Jahr wieder vorwiegend Gemüse in den Beeten an.[…]“ (mehr …)

  • Endlich Grundstück für geplanten GG in Bergedorf

    (Gu, Mail, 7.2.)
    Wir haben nun eine Grünflächenpatenschaft unterschrieben, d.h. wir (Trasnsition Initiative Bergedorf) können nun losgärtnern!
    Wir sind außerdem dabei einen Verein zu gründen, und denken über Versicherungen nach (mehr …)

  • geplanter GG in HH-Bergedorf verhandelt über anderes Grundstück

    (Gu, Mail, 21.10)
    Der von Transition Town ausgehende geplante Gemeinschaftsgarten in Hamburg-Bergedorf ist wegen zäher Verhandlungen mit verschiedenen Ämtern bisher nicht verwirklicht worden.
    Nun: „Wir haben uns inzwischen um ein anderes Grundstück bemüht, bei dem die „Übergabe“ an uns schneller gehen kann, weil nicht diverse Stadtbezirke, Liegenschaften, Finanzämter sich einigen müssen. Dementsprechend bekommen wir wohl demnächst einen Sondernutzungsvertrag mit unserem Grünflächenamt.“
    Zudem wollen sie an einem Café ein paar Hochbeete bauen, sozusagen als Testlauf für „ihren“ Garten.


    (mehr …)

  • alter Spielplatz wird zum Garten: Haumanngarten in Essen

    (Gu, Mail, 23.9.)
    Der Haumanngarten entsteht in Essen/Rüttenscheid auf einem ehemaligen Spielplatz:

    „Wir sind rund 15 regelmäßige GärtnerInnen, die überwiegend direkt aus den benachbarten Wohngebieten kommen. Die Struktur ist gemischt, von der jungen Studentin über Akademiker bis hin zur Rentnerin. Große Erträge erwarten wir erst einmal nicht, zumal wir recht viele auf wenig Fläche sind. Kartoffeln, Salat, Kürbis und Kräuter wuchsen aber ganz gut. Den Kohl haben die Schnecken gefressen.

    Die Fläche gehört der Stadt Essen und wird vom städtischen Grünflächenbetrieb (in Essen „Grün und Gruga“ genannt) verwaltet. Es handelt sich um einen ehemaligen Spielplatz, was die Bewirtschaftung als Garten nicht ganz leicht macht. Wir haben eine Menge alter Pflasterflächen, viel Sand im Untergrund und Verschattung durch hohe Bäume. Grün und Gruga ist dem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen und hat uns mehrfach mit Bodenanalysen, Mutterboden oder Häckselmaterial unterstützt. Ein Teil des Pflasters wurde von den Gärtnern bereits in Eigenregie entfernt. Weitere befestigte Flächen auf dem Gelände sollen durch die Stadt bis Ende des Jahres entsiegelt und in Gartenfläche zurückgebaut werden. Auch Hochbeete werden in diesem Rahmen entstehen.

    Das Thema vertragliche Regelungen war – und ist – kompliziert. Wir sind eine lose Gruppe, die keinerlei Verein oder Institution angehört und fühlen uns höchstens ideologisch der Initiative Transition Town Essen zugehörig. Zu Beginn des Projektes wurde eine Art Absichtserklärung vom Großteil der Gruppe und der Stadt unterschrieben, die aber wohl keine juristische Bedeutung hat. Zwischenzeitlich hat die Stadt die Bildung einer Organisationsform für alle Essener Gemeinschaftsgärten gefordert, ist aber davon inzwischen wieder abgerückt.“

    Mehr zum Garten: https://gemeinschaftsgartenessen.wordpress.com/garten/haumanngarten/ (mehr …)

  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Freiburg. Waldgarten Wiehre

    (Gu aus Antrag, Tel, Mail, 12.8.)

    MitGärtnerInnen: zurzeit 12,

    Als Gemeinschaftsgarten, bei dem jedeR mitmachen kann, fördert er die Entwicklung der Nachbarschaft und sozialer Netzwerke im Stadtteil und mit den Nachbarstadtteilen. Wir haben Freude am gemeinsamen aktiven Tun, Planen und Gestalten und laden Menschen in unserer Nachbarschaft ein, mitzuwirken .

    Lage: Freiburg Stadtteil Wiehre/Waldsee

    Flächengröße:

    große Flächen (südlich des Weges) 2000m² : Wiesenfläche, die langsam umstrukturiert wird mit Hochbeeten für Gemüse und Früchte (z.B.Melonen, Erdbeeren) , Pflanzstrahlen mit niedrigen Gemüse- und Obstpflanzungen (Hügelbeeten) an deren Ende Obst und Nussbäume stehen.

    kleine Fläche nördlich des Weges ca. 250m²: Pflanzung alter Obstbaumsorten, ein Bienenvolk.

    Die Flächen gehören der Stadt Freiburg.

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten auf einer öffentlichen Fläche. Da wir in einem Landschaftsschutzgebiet liegen, dürfen keine Zäune oder ein Gerätehaus aufgestellt werden.

    Damit wir unsere Gartengeräte vor Ort lagern können, haben wir mit der Stadt Freiburg den Kompromiss gefunden eine Werkzeugkiste versteckt unter dem Waldsaum aufzustellen. Damit die Kiste mit Inhalt nicht einfach abtransportiert wird bzw. vor Vandalismus geschützt ist muss diese mit Bodenankern fixiert und sehr stabil werden. Als Grundkonstruktion wird ein Metallrahmen gebaut, der mit 40mm dicken Baudielen beschlagen wird. (siehe Kostenplan im Anhang).

    Mittelpunkt des Gartens ist die Kiwi Pagode. Diese stellt das soziale Zentrum des Gemeinschaftsgartens da. In dieser Gartensaison haben wir diesen sozialen Mittelpunkt mit Stangenbohnen markiert. Die Gemeinschaftsgärtner treffen sich regelmäßig Samstagnachmittag zum gemeinsamen arbeiten, wie z.B. Bodenvorbereitung, sähen und ernten. Dabei spielt der soziale Austausch, Voneinander und Miteinander lernen über die Generationen hinweg (Studenten, Familie, Ältere) eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden unter der Woche gemeinsam die anfallenden Arbeiten wie z.B. Gießen der Gemüsepflanzen erledig. Die Absprache dieser Termine erfolgt über Email ist ein Es wird jedoch auch viel ausprobiert, wie z.B. Samengewinnung. In der Wintersaison, in der Ruhezeit des Gartens finden diese Treffen weiterhin regelmäßig statt. Hier wird die Planung für den nächsten Entwicklungsschritte (z.B. Hochbeetbau, Werkzeugkistenbau), die Materialbeschaffung, der Pflanzplan, zusätzliche Projektteilnahmen (z.B. mit Stadt Freiburg) und Finanzen zu besprechen.

    Das Wasser kann mit Gießkannen aus dem angrenzenden Deichleweiher entnommen werden. Wir benötigen daher keine Regentonnen oder ähnliches.

    Aus dem Antrag: sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsobstgarten schaffen, in dem es aber auch Gemüsebeete gibt. Sie arbeiten nach Permakulturprinzipien, haben vor Workshops zu machen und viele Leute zu beteiligen. Sie dürfen keine Bauten erstellen, aber Bodenanker in den Boden hauen (für Werkzeugkiste z.B.)
    Das Projekt gibt es schon 2 Jahre lang, bisher war die Gruppe damit beschäftigt, die Fläche vorzubereiten für die Nutzuung als Wald/Obstgarten.

    Sie beantragen Gartenwerkzeuge, Samen und Pflanzen und Baumaterialien.

    Da sie kein Verein sind, sind sie unter das Dach von Transition Town geschlüpft.


    (mehr …)

  • In Witzenhausen entsteht ein Internationaler Garten.

    (von Shimeles)

    Der Garten nennt sich „Stubengarten“. Per Mail an Shimeles,

    An der diesjährigen Gartentour nahmen wir mit dem Schaugarten und in Kooperation mit Petra Ernst und Rainer Winkelhake auch mit dem Stubengarten gegenüber vom Transition Haus teil.

    Während im Schaugarten der Andrang übersichtlich war, herrschte im Stubengarten reges Treiben. Viele wollten sich über aktuelle Entwicklungen informieren, und Petra und Rainer gaben bereitwillig Auskunft über archäologische Besonderheiten des Grundstücks sowie ihre weiteren Pläne hinsichtlich eines interkulturellen Gartens.

    Svadesha Urban lud um die heiße Mittagsstunde unter einem schattenspendenden Baum zu einem Singkreis ein.

    Tassew Shimeles von den Internationalen Gärten Göttingen e. V. entwickelte mit einem Kreis Interessierter Zukunftsvisionen für den Garten und konnte aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz viele wertvolle Tipps geben. Auch sagte er eine weitere konzeptionelle Begleitung des Gartenprojektes zu.

    Passend zum Gartenkonzept gab es ein internationales Menü, bestehend aus türkischen, italienischen und weißrussischen Köstlichkeiten sowie regionalem Bier und den Resten des im Vorjahr von Transition gepressten Apfelsaftes.

    Quelle: Rundbrief Transition Town Witzenhausen Juni/Juli 2015,


    (mehr …)

  • TT Esslingen hat Minigartenprojekt

    (Gu aus alerts, 5.6.)

    […] „Das Stadtgärtle ist eine Aktion, das die vor knapp zwei Jahren gegründete Initiative Transition Town Esslingen gestartet hat. […]„Der Garten gehört allen“, besagt eine weitere der von Transition Town aufgestellten Regeln. Auf der rund 30 Quadratmeter großen Parzelle, die zuvor eine städtische Grünfläche war, wächst vieles, was für die tägliche Küche unentbehrlich oder bereichernd ist: Das Beet „Herbst-Gemüse“ ziert Gewürzfenchel, Kartoffeln, Möhren, Rote Beete und Pastinaken. Das „Pizza-Beet“ enthält Spinat, Salatrauken, Tomaten, Paprika und Oregano. Unter der Rubrik „vergessene Gemüse“ finden sich auch seltenere Sorten, wie Topinambur und die Winterheckenzwiebel. Beim Anblick des „Nachtisch-Beets“ kann einem schon einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn die Stachel- und die Erdbeeren im Sommer erst einmal reif sind, werden sie zweifelsohne dankbare Abnehmer finden. […]
    An Kreativität und Ideen mangelt es den derzeit rund 14 Mitstreitern nicht. […]
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.urban-gardening-in-der-asphaltwueste-waechst-salat.59984fe7-5e64-4f10-8a07-3b5286700fae.html (mehr …)

  • Einnahmequellen der Gemüsewerft und Kurzinfos zu den TN des Erstiworkshops

    (GU, Workshop 30/31.5.)
    Die Gemüsewerft in Bremen hat einen angestellten Gärtner und ermöglicht es Menschen mit psychischen Behinderungen, stundenweise beim Gärtnern dabei zu sein. Sie haben viel Geld der Aktion Mensch bekommen – und müssen in fünf Jahren den Betrieb auf eigene Füße gestellt haben, sprich Einnahmen generieren. Das läuft gut an. Sie haben dieses Jahr schon 2 Gartenbauaufträge gehabt (Lehr- und Bildungsgarten auf dem Dach einer VHS, wo nun 30 Kurse stattfinden werden und Gartenprojekt auf dem Gelände eines Flüchtlingsheims. Dieses Gartenprojekt gehört zu dem Projekt „Kulturgärten“ des IG Walle e.V. und einmal pro Woche geht jemand aus dem IG in das Heim, um mit den Flüchtlingen zu gärtnern. Nachbarn sind noch nicht dabei), Hopfenanbau für eine Braumanufaktur – sie bekommen pro Flasche einen Anteil, Verkauf an 2 Restaurants und Verbrauch im eigenen Café. Sie wollen nächstes Jahr zudem Stauden und einjährige Pflanzen verkaufen, da gibt es laut Michael einen Markt vor allen Dingen für ausgefallenere Sachen. Auch soll die Pilzzucht im Bunker bald losgehen. Dieser ist ausgebaut und erfüllt nun alle Richtlinien und Auflagen. Sie suchen aber nach größeren Flächen, um den Anbau des Gemüses ausweiten zu können. Auf dem Nachbargrundstück wollen sie mit einem anderen Träger zusammen u.a. Gartendiners veranstalten.
    Es gibt nun inzwischen im hinteren Teil Leute, die gemeinschaftlich gärtnern. Alles Frauen, hauptsächlcih 50plus, die ihre Geräte in einem eigenen Häuschen unterbringen. Sie haben die Kästen, Erde, Geräte alles von der Gemüsewerft bekommen (hatten wir mal finanziert) und es sind ca. 15 Leute. Michale trennt die beiden Teile des Gartens auch sprachlich („wir“ – „die“).

    In Wismar entsteht ein Gemeinschaftsgarten in einem Kleingarten – bzw wird diese Fläche von dem Kleingartenverein ausgegliedert und die Stadt übernimmt es (Deal extra für den Gemeinschaftsgarten). Sie bekommen da 3 Parzellen, die zusammen gelegt werden und dann 1500m² ergeben.

    In Jena haben sie nun begonnen, mit den Flüchtlingen, die direkt neben dem Projekt untergebracht sind, zu gärtnern. Sie stellen fest, dass das gemeinschaftliche Gärtnern nicht elicht für die Leute ist. Viele wollen die Sachen für sich selber haben, es gibt viele Konflikte zwischen den Flüchtlingen, sich für andere zu engagieren ist einigen völlig fremd.

    In Darmstadt haben sie seit 11/2 Monaten einen Verein gegründet (16 Gründungsmitglieder) und noch keine Fläche. Daher haben sie losgelegt auf kleineren Flächen in der Stadt (Inselbeet, Aktionstage). Die Stadt ist ihnen wohlgesonnen.

    In HH-Bergedorf gibt es auch noch keine Fläche, aber sie haben eine im Blick (2400m² groß). Sie sind zu neunt und machen zunächst auch Aktionen, um mehr Unterstützung und mehr Leute für ihre Ideen zu finden. Sie sind von Transition Town inspiriert.


    (mehr …)

  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Website, 31.5.)
    Im Rahmen von Transition Town entsteht ein weiteres Gartenprojekt in Essen. Am 9.5. fand dort der zweite „Haurein-Tag statt“. 15 Leute sind dabei und legen auf einem ehemaligen Spielplatz das Projekt an. Sie haben Beete angelegt, Komposter aufgebaut, Wälle bepflanzt etc. Pfänzchen kamen aus anderen Gemeinschaftsgärten der Stadt und ein Schreiner hat eine Gerätetruhe nach ihren Vorstellungen gezimmert.
    Die Haumanngärtner treffen sich ab sofort jeden Mittwoch ab 19 Uhr und samstags ab 1 (mehr …)

  • Gartenprojekt in Esslingen entsteht

    (Gu aus alerts, 10.4.)
    „ESSLINGEN: Freiwillige legen am Kesselwasen Beete an, die jeder nutzen darf.
    Knapp 20 Freiwillige rund um die Initiative Transition Town haben am Samstagnachmittag eine öffentliche Grünfläche am Kesselwasen in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt. Das „Stadtgärtle“ soll Lust darauf machen, mitten im Zentrum selbst Obst und Gemüse anzubauen und mit den Mitbürgern zu teilen. Die frisch angelegten Rabatten tragen Namen wie Pizza-, Nachtisch- oder Salat-Beet und machen jetzt schon Appetit auf die erste Ernte.“
    http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel1301958.cfm (mehr …)

  • Stand der Dinge Inselgarten Bamberg

    (Gu, Mail, 30.11.)

    Das Projekt befindet sich in der Planung: „Wir sind gerade auf der Suche nach einem Trägerverein […] , um das Inselgartenprojekt danach an die Stadt Bamberg herantragen zu können – denn die Fläche, die wir neu gestalten möchten, befindet sich in städtischem Eigentum. […] Nach unserem jetztigen Konzept soll es ein Nutzgarten, für jeden zugänglich, werden – ohne Zäune,gemeinschaftlich genutzt von Bürgern und Bürgerinnen, Interessierten und „wilden Gärtnern“. Wir sind z.Z. sehr lose organisiert.
    Alle an der organisatorischen Vorplanung beteiligten Menschen (ca. 5 Pers.) widmen sich in ihrer Freizeit diesem Projekt. Wenn es in die aktivere Phase des Projektes gehen sollte, gibt es schon einige mehr Leute, die sich beteiligen möchten.  Zusammengefunden haben wir vor allem durch die Gruppierung „transition bamberg“ – leider kein Verein. http://transition-bamberg.de/

    (mehr …)

  • In Ingolstadt gibt es einen Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Kurzrecherche)

    Ausgehend von Transition Town Ingolstadt gibt es in Ingoltsadt in der Lützener Straße einen Gemeinschaftsgarten. Auf einem unbebauten Grundstück im Ingolstätter Süden wird seit ein paar Monaten gegraben, gepflanzt und gegärtnert. Das Grundstück ist in verschiedene Zonen aufgeteilt und jede wird unterschiedlich genutzt. Neben einem Kräuterbeet, Hoch-Hügelbeeten, verschiedenen Obstbäumen, Nistplätzen für Kleintiere und einem Kompost für die Nachbarschaft gibt es auch ein Gewächshaus, einen Brunnen und natürlich Sitzbänke inklusive Tisch für die Geselligkeit.

    (mehr …)

  • Inselgarten: neues Gartenprojekt in Bamberg steht in den Startlöchern

    (Gu aus alerts, 28.11.)

    In Bamberg soll ein Platz (Graf- Stauffenberg-Platz) in Form eines „Selbsternte Gartens” neugestaltet werden. “ Das Projekt befindet sich im Moment in den Startlöchern. Noch sieht der Graf-Stauffenberg-Platz aus wie immer – doch das möchten wir ändern! Statt grauem Schotter wollen wir hier buntes Gemüse sehen. Gemeinsam säen & ernten.“ Sie suchen Mitmachende. Kooperationspartner sind TT und der Bürgerverein Bamberg Mitte. 

    Quelle: http://inselgarten-bamberg.de/

    (mehr …)

  • Gartentraum: Gemeinschaftsgarten in Eberswalde gibt es seit 3 Jahren

    (Gu, mail, 19.11.)

    „Wir sind der Gemeinschaftsgarten Gartentraum und haben über Wandelbar-Eberswalde auch Kontakt zum erwähnten Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischem Vierte [der IG Zusammen wachsen]l. Unser Garten liegt am Rande der Innenstadt, wo wir seit Drei Jahren mit einem bunt gewürfeltem Haufen von Leuten (hauptsächlich HNEE Studenten) einen Teil einer lange brach liegenden Gärtnerei wieder urbar machen und uns dabei am Mulchgärtnern und Permakultur orientieren und beim ausprobieren selber Erfahrungen sammeln. Wir werden unterstützt vom Solis e.V. und arbeiten mit der Permakulturgruppe von Wandelbar Eberswalde zusammen.“

    (mehr …)

  • neuer Anlauf für Gemeinschaftsgarten im alten Nutzgarten der Burg Lede

    (Gu, Tel, 12.8.)
    Die Burg Lede ist eine Burganlage (Wasserburg) in Privatbesitz in Bonn. Es gibt u.a. einen alten Nutzgarten, der Teil der Gartenanlage ist. Vor ca. 10 Jahren hat der Besitzer in einer Annonce Leute gesucht, die den Nutzgarten weiterführen. Es gab dann auch eine Gruppe, die dort die Beete gepflegt, neue angelegt und Bäume gepflanzt haben. Die den Garten umgebende, stark gewucherte Hecke und die Bäume verschatten nun aber die Fläche sehr, es passierte so gut wie nichts mehr – bis auf ein bisschen Wildkräuteranbau. Ein paar wenige Leute der ersten Gruppe sind noch ein bisschen aktiv. Über „Bonn in Wandel“ sind nun neue Leute dazugekommen (so 2-3), die gerne wieder einen Gemeinschaftsnutzgarten aus der Fläche machen wollen. Sie würden gerne Hochbeete bauen und die Hecke stutzen etc. Noch ist die Gruppe sehr klein und es gibt Konflikte mit der „alten Gruppe“, die die Bäume und die Hecke nicht schneiden wollen.
    Der Ansprechpartner ist in einem anderen Bonner Gartenprojekt aktiv und hat privat einen großen Nutzgarten, so dass er nicht viel Zeit für dieses Projekt hat. Sie machen 1x Monat ein Treffen und sind auf der Suche nach MitmacherInnen. (mehr …)

  • Gartenprojekte von TT Witzenhausen

    (Gu, Kurzrecherche 11.6.)
    TT Witzenhausen initiiert(e) 2 Gartenprojekte:
    „Ein generationenübergreifender Gemeinschaftsgarten entstand 2010. Das Grundstück wurde 2011 vom Land Hessen an eine Investorengruppe verkauft. Gemeinsam mit dem dort neugebauten Seniorenwohnheim der AWO planten wir einen Mehrgenerationengarten, der ab Frühjahr 2014 der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.“


    (mehr …)

  • Repair Café Transition Town/ Bielefeld

    (AB Projektbesuch. Diverse Gespräche, 4.5.2014)

    Reinhold ist der Initiator des Repair Cafés in Bielefeld. Er aktivierte seine Energiegruppe Transition Town in dieser Sache, mittlerweile hat sich das Repair Café aber von der Energiegruppe emanzipiert, d. h. es machen inzwischen auch noch andere mit, auch welche, die mit Transition Town gar nichts zu tun haben. Allerdings ist das Repair Café ganz offensichtlich auch ein Treffpunkt für die Transition Town Engagierten. Es finden sich an dem Nachmittag längst nicht nur Leute ein, die etwas zu reparieren hätten, sondern auch solche, die einfach nur Leute sehen, rumquatschen wollen. Das Bielefelder Repair Café war eines der ersten seiner Art, seit über anderthalb Jahren laden sie jeden ersten Sonntag im Monat zu Kaffee und Kuchen und Reparatur, inzwischen sind sie schon drei Mal umgezogen. Im Internationalen Begegnungszentrum scheinen die Räumlichkeiten passend, sie entrichten einen Nutzungsbeitrag von 30 Euro. Das zu erwirtschaften, fällt normalerweise nicht schwer, die Leute geben bereitwillig eine Spende, ob die Reparatur gelingt oder nicht. Reinhold betont, wie motivierend/unterstützend es war, Anfang des Jahres Betreiber von anderen Repair Cafés und Tom in Köln getroffen zu haben.
    Reinhold sagt, dass sie sich im Repair Café Format erst einmal zurechtfinden mussten. Am Anfang seien sie so heiß darauf gewesen, die Sachen zu reparieren, dass sie sie den „KundInnen“ förmlich aus der Hand gerissen hätten. Erst nach und nach sind sie dahin gekommen, die Leute einzubeziehen, ihnen den Schraubenzieher selber in die Hand zu drücken und nur dabei zu sitzen und Tipps zu geben. Am Anfang ging es überhaupt etwas unstrukturiert vonstatten. Seit sie eine Frau, Dagmar, für den Empfang gewinnen konnten, ist das anders. Dagmar lässt die Leute die Zettel ausfüllen und schickt sie dann erst einmal zurück in den Wartebereich. Sie hat im Bick, wo ein Berater frei wird bzw. welcher Berater was kann und sagt dann Bescheid. Berater insofern, als im Bereich Technik/Elektronik tatsächlich nur eine Frau mitmacht, die am Sonntag allerdings nicht dabei ist. Im Bereich Nähen sitzen dann klassischerweise wieder Frauen an den Maschinen. Auch den Kuchen, der während des Cafés verkauft wird, haben die Frauen der Reparateure gebacken.
    Am Sonntag sind sie acht Berater und eine Beraterin. Einer der Berater ist wie Reinhold aus der Energiegruppe, die anderen rekkurieren sich anscheinend aus anderen Zusammenhängen. Maxim, ein junger Elektrotechnikstudent, hat mit Transition Town nichts zu tun, er fand einfach die Idee cool, Leuten bei der Reparatur von Dingen behilflich zu sein. Auch wegen des Nachhaltigkeitsgedanken, ja schon, sagt er auf Nachfrage. Aber wichtiger ist wohl der Spaß am Basteln. Außer Maxim und dem Laptop-Frickler sind die meisten Reparateure älteres Kaliber und eher gestanden bürgerlich-proletarisch als hipp-alternativ. Auch Dagmar ist schon etwas älter und wirkt durchaus bürgerlich.
    An dem Sonntag kommen nur 23 Leute, ihre defekten Dinge vorbeitragend. Das letzte Mal hatten sie fast die doppelte Zahl, 45 Reparaturen. In der Auswertungsrunde (die gibt es im Anschluss immer) überlegen sie, woran das lag: Viel Konkurrenz in der Stadt, der Brückentag, und in der Zeitung standen sie auch nicht. Dagmar findet, es sei auch ganz schön, wenn es mal ruhiger zugehe und die Reparateure nicht unter Druck geraten. Es hat schon Nachmittage gegeben, da sind die Leute wieder nach Hause gegangen, weil sie zu lange hätten warten müssen. Sie machen hier eine eins-zu-eins-Betreuung; mehrere Fälle zeitgleich zu betreuen, ist offenbar nicht das Konzept. Reinhold hat nach einigen Malen Repair Café die Laufzettel ausgewertet und meint, die Leute mit den Reparaturanliegen seien zur Hälfte Männer und Frauen und meist im Alter zwischen 20 und 60, die jüngeren und die älteren Semester hätten sie kaum dabei.

    (mehr …)

  • Neuer Garten gut angegangen. Transition Town Garten /Bielefeld

    (AB, Gartenbesuch, Gespräch mit Reinhold und Michael, 3.5.2014)

    Der Garten startet jetzt in die zweite Saison und sieht schon richtig gut aus. Sie kaprizieren sich auf alte Sorten, bauen inzwischen über 200 verschiedene Gemüse- und Obstpflanzen an. Es gibt ein Trockenklo, eine Terrapreta-Produktionsanlage (J), ein Weidentipi (noch nicht ganz fertig), ein Gerätehaus, wo sie auch ihr sonstiges Werkzeug aufbewahren, das sie für ihre diversen Baumaßnahmen im Garten brauchen (sie planen u.a. noch ein Gewächshaus). In ihrer unmittelbaren Umgebung sind sie als Guerilla GärtnerInnen unterwegs, sowohl auf dem angrenzenden Bahndamm als auch auf der von der Stadt angelegten Wiese haben sie Obstbäume gepflanzt. Der Garten bietet einen offenen Gartennachmittag an (samstags), steht auch auf dem Gartenschild, GärtnerInnen, die sich verbindlich im Garten engagieren, die „man kennt“, bekommen den Code vom Zahlenschloss. Es gibt eine kleine Kerngruppe von ca. fünf, einen erweiterten mittleren Kreis von zehn, und einen ansprechbaren Kreis von zwanzig Personen, die alle mehr oder weniger im Transition Town Kontext in Bielefeld aktiv sind. Viele engagieren sich über den Garten hinaus auch noch in anderen Projekten, z. B. Reinhold im Repair Café, Doris in der Kochgruppe und auch im Repair Café. Im Wesentlichen wurde der Garten von Reinhold, dem studierten Landwirt, angelegt, aber immer in Absprache mit der Gruppe. Der Garten ist sehr gut einsichtig, liegt quasi auf dem Präsentierteller, obwohl er zu einer Gartenanlage (Grabeland) gehört.
    Außer diesem Garten an der Heeperstraße (am neu angelegten Grünzug) bewirtschaften sie diese Saison auch noch Garten in der Bleichstraße, der absehbar aber Baumaßnahmen weichen soll (deshalb wurden sie in die Heeperstraße umgesiedelt), und einen Garten im Bielefelder Westen. Perspektivisch wollen sie so viel Gemüse produzieren und verarbeiten, dass sie ihre Vereinskasse damit aufbessern können. Was man hier gut beobachten kann, ist, wie hier verschiedene Aktivitäten – Garten, Kochgruppe, Repair Café – ineinandergreifen und sich gegenseitig inspirieren.

    (mehr …)

  • Transition Town Bielefeld

    Bielefeld. Transition Town Garten, 3.5.2014

    Garten startet jetzt in die zweite Saison und sieht schon richtig gut aus. Die Gartenplanung hat ein studierter Landwirt immer in Rücksprache mit der Gartengruppe gemacht, der, wie er sagt, keine Ahnung von Garten und Gemüse hat.

    Sie kaprizieren sich auf alte Sorte, inzwischen bauen sie über 200 verschiedene Gemüse- und Obstpflanzen an. Die passenden Rezepte dazu gibt es auf der Website von Transition Town. Sie haben jemanden, Dagmar, im Team, die sie sucht, findet, ausprobiert, ins Netz stellt. Sie organisiert auch die Kochgruppe, eine sehr beliebte Institution inzwischen, die Nachmittage sind immer voll, sie könnten noch mehr Nachmittage anbieten, aber es hapert an einer zweiten „Kursleiterin“. Die Nachmittage sind für alle Interessierten offen, sie kochen am Flehmanns oder Bültmannshof, irgendwie Mehrgenerationenhäuser.

    Als ich am Samstag, am offenen Gartentag komme, interessieren sich außer mir noch zwei neue, sehr junge Leute für den Garten, sie haben gerade Drilllinge bekommen und fühlen sich anscheinend noch nicht ausgelastet; ansonsten sind eben der Landwirt, Reinhold, und Michael von Transition Town da.

    Reinhold macht außer im Garten noch in der Energiegruppe TT mit und im Repair Café. Letzteres auch federführend. Er ist Bauer ohne Hof (die Erbfolge veränderte sich unversehens) und Berater für Solaranlagen, auch hier wohl in letzter Zeit nicht ausgelastet, seit Änderung des Neuen Energien Gesetzes ist der Markt komplett eingebrochen, um 50 % ist das Auftragsvolumen zurückgegangen. Vorher nutzte er offensichtlich insbesondere seinen Herkunftshintergrund, um den Bauern in Ostwestfalen Solarzellen und Biogasanlagen schmackhaft zu machen. Was ihn daran fasziniert, dass es dezentrale Energie ist, die die einzelnen Menschen unabhängig machen könnte.

    Dagmar ist ebenfalls in den unterschiedlichen Bereichen aktiv, sie macht in den Gärten mit (sie bewirtschaften im Moment auch noch den alten Garten an der Bleichstraße), organisiert die besagte Kochgruppe, und sie macht die Empfangsdame beim Repair-Café.

    (mehr …)