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  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten in einem Park

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    Der Park an der Antropstraße in Überruhr-Hinsel bekommt auf Initiative einiger Privatpersonen einen Gemeinschaftsgarten. Ungeteilte Zustimmung. Der von Grün und Gruga bewirtschaftete kleine Park an der Antropstraße in Hinsel bekommt einen Gemeinschaftsgarten. Nachdem sich eine Gruppe Essener Bürger vor einiger Zeit mit diesem Wunsch an die Stadt gewandt hatten, stieß der nun auch bei den Bezirksvertretern auf ungeteilte politische Zustimmung. Damit ist der Weg frei, das Projekt in den kommenden Monaten umzusetzen.
    Urban Gardening: Seit 2013 gibt es in Essen eine durchaus rege Szene von Gemeinschaftsgärtnern, die bereits die unterschiedlichsten Orte in absolut fruchtbare Oasen verwandelt haben. Im aktuellen „Grünen Hauptstadtjahr“ konnte bereits der 13. Gemeinschaftsgarten eröffnet werden, mitunter ist der in Hinsel alsbald die Nummer 14.
    Alle Gärten werden vornehmlich mit bürgerlichem Engagement und allerlei Gemeinschaftssinn bewirtschaftet, die Gruppe, die sich mit ihrem Wunsch eines Gartens in Hinsel an Stadt und Politik wandte, versicherte ihre Ziele laut Verwaltung überaus „glaubhaft“.
    „Eine richtig gute Idee, und da auch der Standort passte, fiel die Entscheidung in der Bezirksvertretung einstimmig aus“, so SPD-Chef Rolf Reithmayer stellvertretend für alle Mitglieder des Stadtteilparlaments im Bezirk VIII.
    Die Betreiber wollen sich vor Ort mit Mitgliedern des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) und auch anderen Interessenten zusammentun, um nicht nur Obst und Gemüse anzubauen, sondern auch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl zu stärken und zusammen zu feiern. Denn fest steht: Ein bewusster, sorgfältiger Umgang mit der Natur verstärkt die Wertschätzung von wertvollen Nahrungsmitteln – und macht Spaß.
    Um auch Kindern möglichst früh einen Sinn für Lebensmittel und Ernährung mitzugeben, planen die Gemeinschaftsgärtner, den Garten zusammen mit Kindern und Jugendlichen zu bewirtschaften. „Immer wieder zeigt sich, dass solche Formen der Zusammenarbeit in den bisherigen Essener Gemeinschaftsgärten sehr gewinnbringend für alle Beteiligten sind und dazu beitragen, das Gartenprojekt im Quartier sozial zu verankern“, begrüßt die Stadt die Pläne.
    Der Standort sei aufgrund der hohen Wohnungsdichte und des Geländezuschnittes nahezu optimal. Direkt an den Park grenzt ein Sportplatz, in den Park integriert ist ein Kinderspielplatz. Ein vom SkF aufgestellter Container weist auf eine rege Nutzung des Geländes durch Kinder und Jugendliche hin. „Der neue Gemeinschaftsgarten erhöht die Aufenthaltsqualität im Park und bietet eine weitere Anlaufstelle zur Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere von Kindern und Jugendlichen“, heißt es bereits jetzt. Vergleichbares Beispiel: der Siepengarten im Bergerhauser Siepental.

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