Schlagwort: Ufer-Projekte Dresden

  • Dresden: VHS baut Garten auf

    VHS/Dresden-Gorbitz: wir planen derzeit ein Gartenprojekt, das nächstes Jahr umgesetzt werden soll. Ziel des Projekts ist es, einen gemeinschaftlich nutzbaren Garten zu schaffen, der den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen fördert, nachhaltige Anbaumethoden erprobt und Bildungsangebote rund um Umwelt, Ernährung und Naturerfahrung bereitstellt.

    Sie haben eine Parzelle in einer Kleingartenanlage, der KG ist begeistert. Beraten werden sie durch die Ufer-Projekte. Auf die Idee ist die VHS-Frau gekommen, da sie selber eine kG hat und gerne in einem Projekt mit mehreren das Gärtnern anbieten möchte. Es soll ein offener Garten werden, in dem die VHS auch Kurse macht.

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  • Dresden: Neubelebung und Erweiterung des Palais Garten (im Museum)

    (ANtrag, ANtworten)

    Das Japanische Palais ist ein historisches Gebäude im Zentrum Dresdens, direkt an der
    Elbe. Ein Großteil des Gebäudes wird von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
    genutzt: Hier befinden sich das Museum für Völkerkunde der SKD und das SENCKENBERG
    Naturmuseum Dresden. Zudem werden wechselnde Ausstellungen der 15 Museen der SKD
    präsentiert. Aktuell ist noch die Kinderbiennale zu sehen, anschließend folgen die
    Ausstellung „Mythos Handwerk“ des Kunstgewerbemuseums sowie „Die blauen Schwerter.
    Meissen in der DDR“ der Porzellansammlung der SKD.
    Um unsere Nachbarschaften einzubinden und das Gebäude mit dem Umfeld zu verknüpfen,
    gibt es auch sogenannte „Frei-Räume“: Werkstätten, ein Projektcafé und einen urbanen
    Garten im Innenhof des Japanischen Palais, der zur gemeinsamen Nutzung und kreativen
    Arbeit einlädt. Bisher wurde der Garten eher passiv genutzt – vor allem zum Bestaunen und
    Verweilen. Nun möchten wir ihn für die Gemeinschaft aktivieren, sodass er bewusst genutzt
    und (mit-)gestaltet wird.
    Projektbeschreibung:
    Der Garten, der 2019 im Rahmen der Ausstellung „Die Erfindung der Zukunft“ durch eine
    enge Zusammenarbeit mit der UFER e.V. entstand, soll durch die Einbindung einer
    Gartengruppe und einer Partnerschule oder Kita noch stärker in die Stadtgesellschaft
    eingebunden werden. Geplant ist, die bestehenden Hochbeete gemeinsam zu pflegen, neue
    Hochbeete aufzubauen, die von der Gartengruppe bepflanzt und gepflegt werden und den
    Garten zu einem Ort des Austauschs und der praktischen Bildung zu machen.
    Besonderes Augenmerk liegt auf der Installation „Vietnamese Immigrating Garden“ des
    Künstlers Tuan Mami, die im Jahr 2022 in den Garten integriert wurde. Hierbei wird die
    Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen betrachtet. Im Zentrum
    steht die Pflanze Rau Cần Ta (Wasserfenchel), die durch vietnamesische Migrant*innen nach
    Deutschland kam und eine Verbindung zwischen der vietnamesischen Kultur und den
    Erfahrungen von Migration herstellt. Es hat sich etabliert, dass die vietnamesische
    Gemeinschaft aus der Nachbarschaft des Japanischen Palais gern kommt, um die
    Wasserfenchelpflanzen zu ernten. Auch sie sind eingeladen, die neue Hochbeete
    mitzugestalten.
    Projektziele:
    Das Projekt zielt darauf ab, den Palais Garten als offenen und lebendigen
    Gemeinschaftsgarten für die Stadtgesellschaft zu etablieren. Durch die Bildung einer
    Gartengruppe und Partnerschaften mit Schulen oder Kitas soll der Garten als interaktiver
    Lern- und Begegnungsort genutzt werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die
    Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gelegt, indem durch die
    Wiederverwendung von Materialien und nachhaltigen Anbaumethoden ein
    ressourcenschonender Umgang mit der Natur praktiziert wird. Beispielsweise werden
    Holzbalken nach Abbau der aktuellen Sonderausstellung „Kinderbiennale. Planet Utopia“
    aufbewahrt, um einen Sonnensegel im Palais Garten bauen zu können. Der Stoff für das
    Sonnensegel wird in der die „Fair Fashion Factory“, der Textil- und Nähwerkstatt des
    Japanischen Palais, genäht. Darüber hinaus werden die Pflanzenschilder in der hauseigenen
    Medienwerkstatt, dem Media Lab, produziert.
    Weiterhin wird das Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ von Tuan Mami integriert,
    um die Migration von Pflanzen und Menschen sowie deren kulturellen und sozialen
    Auswirkungen zu thematisieren. Das Projekt fördert den interkulturellen Austausch und das
    Verständnis für die Themen Migration und Heimat. Der Garten wird so zu einem Ort des
    Austauschs, des Lernens und der sozialen Integration.

    Maßnahmen:
    Zur Umsetzung des Projekts werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Zunächst wird eine
    Gartengruppe gebildet, die gemeinsam mit einer Schule oder Kita an der Pflege der
    Hochbeete und der Gartengestaltung beteiligt ist. Es sollen drei neue Hochbeete
    gemeinsam aufgebaut und bepflanzt werden, die gezielt von der neuen Gartengruppe
    gepflegt werden. Zu der Gartengruppe gehören auch die Mitarbeiter*innen des Museums,
    das Team des Projektcafés, das die Kräuter und das Obst aus dem Garten für die
    Zubereitung von Speisen und Getränke nutzt, und die ehrenamtlichen Expert*innen von
    Gartenvereinen. Das gemeinsame Gärtnern soll dabei auch den Austausch zwischen
    Museum und Publikum stärken.
    In Workshops und Führungen werden die Themen Nachhaltigkeit, Pflanzenpflege und
    Kreisläufe vermittelt. Dabei sollen die Teilnehmer*innen nicht nur praktisch im Garten tätig
    werden, sondern auch ein tieferes Verständnis für ökologische Zusammenhänge entwickeln.
    Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Einbindung des Kunstwerks von Tuan Mami,
    das die Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen nutzt.
    Mögliche Workshops sind: Balkonkästen aus Restmaterialien bauen und mit Saatgut aus
    dem Palais Garten bestücken; ein Herbarium herstellen; Kräutervielfalt kennen lernen;
    Nachhaltig und saisonal kochen; die Pflanzenwelt über einen künstlerischen Zugang
    entdecken, Samenkugeln für zu Hause bauen u.v.m. Die Themen der Workshops werden in
    Zusammenarbeit mit der Gartengruppe entwickelt.

    1. Wie groß ist denn die Gruppe schon? Wie viele ehrenamtliche Expert*innen aus Gartenvereinen (meinen Sie damit Gemeinschaftsgarten Trägervereine?) sind schon dabei?

    Aktuell besteht die Gartengruppe aus einer kleinen, engagierten Runde: 4 Mitarbeitenden aus dem Museumsteam, 1 Aufsichtsperson sowie 3 Expert*innen aus dem Gartenbereich, die teilweise ehrenamtlich, teilweise (bis 2024) freiberuflich projektfinanziert mitwirkten. Hinzu kommen 5 Mitglieder einer vietnamesischen Gemeinschaft, die gezielt den „Vietnamese Immigrating Garden“ (V.I.G.) pflegt und erntet. Die bisherigen Café-Partner*innen waren ebenfalls Teil der Gartengruppe. Wir sind derzeit auf der Suche nach neuen Partner*innen.

    1. Wie viele Besucher*innen der Sonderausstellung haben Interesse, mit zu gärtnern/beim Gartenprojekt dabei zu sein?

    Während der Finissage der Sonderausstellung haben wir gezielt auf das Gartenprojekt aufmerksam gemacht – durch Workshops und Gartenführungen. Verbindliche Anmeldungen wurden bisher allerdings nicht erfasst. Sobald klar ist, wie und wann es weitergeht, möchten wir auf unseren Kanälen – insbesondere über Instagram und vor Ort im Japanischen Palais – aktiver zur Beteiligung einladen. Am 11. April wird der Garten neu bepflanzt, und wir laden interessierte Besucher*innen spontan herzlich ein, mitzugärtnern oder den Garten zu entdecken

    1. Wie kommen die Gärtner*innen in den Garten? Ist das jederzeit möglich?

    Der Garten ist während der regulären Öffnungszeiten des Japanischen Palais zugänglich – derzeit Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Perspektivisch streben wir eine Verschiebung von 11 bis 18 Uhr an; eine Entscheidung dazu steht in Kürze an. Die einzige Einschränkung erfolgt im Winter: Bei Schneefall und Glätte bleibt den Innenhof geschlossen (Rutschgefahr). Es ist allerdings möglich, als Gartengruppe darum zu bitten, in den Innenhof zu gelangen.

    1. Wie genau wird Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ integriert (das habe ich schon auf der letzten Documenta bewundert)?

    Das Werk von Tuan Mami war ursprünglich an einer anderen Stelle im Hof verortet. In Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Gartengestalterin Gerda Berger wurde es 2024 in den Garten integriert. Seitdem rahmt es den linken Gartenbereich und bildet eine neue Einheit – zugleich eigenständiges Kunstwerk und Teil des gestalteten Gartens. Zusätzlich ist geplant, zwei Pflanzkästen mit Wasserfenchel vor dem Gebäude zu platzieren, um die Installation stärker nach außen sichtbar zu machen. Hierfür warten wir auf Rückmeldungen der Stadt und der Denkmalpflege. Der Wasserfenchel wird regelmäßig geerntet und kulinarisch genutzt. Perspektivisch möchten wir den V.I.G. auch inhaltlich weiter im Garten verankern – z.B. durch ein neues Beet mit Kräutern aus der vietnamesischen Küche. Ich hänge gern ein Bild vom Garten anbei. Darüber hinaus streben wir an, mit der vietnamesischen Gemeinschaft größere Formate und Veranstaltungen zu organisieren. Hierfür bin ich parallel auf der Suche nach Fördermöglichkeiten. Wir hatten bereits zwei sehr erfolgsreiche Großformate: einmal 2023 die Einweihung des Gartens mit dem Künstler Tuan Mami, mit gemeinsamen Kochen und Essen (Hotpot) sowie Karaoke-Singen und einmal das Nachbarschaftfestival 2024: drei Tage mit vielfältigen Musikbeiträgen, Streetfood, Workshops etc.

    1. Sind die Workshops für die (potentiellen) Gärtner*innen des Palais Gartens oder für alle Besucher*innen?

    Die Workshops sind grundsätzlich offen für alle – sowohl für Mitglieder der Gartengruppe als auch für interessierte Besucher*innen. Die Themen können von der Gartengruppe vorgeschlagen werden, zugleich bieten die Workshops eine gute Möglichkeit, neue Mitwirkende für das Gartenprojekt zu gewinnen.

    1. Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden die Beete bewässert?

    Die Gartengeräte sind im Garten in einer abschließbaren Holztruhe untergebracht (Zahlenschloss). Für die Beete wurde ein Bewässerungssystem mit Computersteuerung und kleinen Schleusen installiert. In den Sommermonaten wird zusätzlich per Hand mit Gießkanne bewässert, wenn das System allein nicht ausreicht.

    1. Könnten Sie bitte die geplanten Kosten für die Workshops und für die Beetreparaturen noch ein wenig auffächern?

    Da die Themen der Workshops gemeinsam mit der Gartengruppe entwickelt werden könnten, ist eine genaue inhaltliche Aufschlüsselung vorab schwierig. Dennoch habe ich beispielhafte Materialkosten und Bedarfe kalkuliert. Womöglich können einige Material von den Teilnehmer*innen mitgebracht werden, aus dem Garten gezogen (Pflanzen) oder von weiteren Projekten im Jap. Palais nachgenutzt werden, sodass wir mit dem gesamten Budget mehr Workshops organisieren bzw. mehr Personen erreichen würden.

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  • Dresden: Ufer-Projekte haben wieder tolles Workshopprogramm organisiert


    https://ufer-projekte.de/alle-veranstaltungen/

    Natürlich macht die Pandemie vor unseren Gartentoren nicht halt und wir müssen uns dieses Jahr in Flexibilität üben. Wir haben alle Termine festgelegt und sie werden draußen mit ausreichend Abstand und Hygienekonzept stattfinden, wenn die Bestimmungen es erlauben. Deswegen wird die Anmeldung dieses Jahr erst drei Wochen vor dem jeweiligen Workshop freigeschaltet. Wir behalten uns vor, die Workshops zu verschieben, auf ein Online-Format umzuplanen oder gar abzusagen, wenn ein Veranstaltungsverbot besteht.

    Da die Nachfrage an Workshops sehr groß ist haben wir uns dieses Jahr entschieden auch Workshops anzubieten die nicht durch eine Förderung getragen werden, sondern sich durch Teilnahmegebühren finanzieren. Dabei wollen wir niemanden außen vor lassen und haben ein solidarisches Preissystem entwickelt, bei dem ihr zwischen drei Preisen wählen könnt.


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  • Ufer Projekte bekommen 2 Preise

    (RSS)

    Die Ufer-Projekte Dresden, u.a. Träger von acht Gemeinschaftsgärten, sind vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und von den Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN)  als Projekt Nachhaltigkeit 2019 ausgezeichnet worden. „Die Schwerpunktthemen des Wettbewerbs waren u.a. Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltiger Konsum. Bundesweit haben über 500 Projekte und Initiativen teilgenommen, davon wurden 40 Projekte ausgezeichnet. […] Josef Ahlke von RENN.mitte und Vorsitzender von Zukunftsfähiges Thüringen e.V.: „Das Motto dieser Veranstaltung ist für uns zugleich Programm: Auszeichnen, Vernetzen, Weiterdenken. Das Team von RENN.mitte möchte mit den Auszeichnungen nicht nur zeigen, welche tollen Projekte es gibt, sondern über die Vernetzung und den Austausch zugleich die Stärkung und Ausbreitung der Projekte ermöglichen. Ziel ist eine gesellschaftliche Transformation – ausgehend von diesen Ideen und Initiativen vor Ort. (…)“

    Den zweiten Preis haben sie von der Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V. erhalten. Nach einer öffentlichen Projektvorstellung hat sich die Jury als Preisträger des 20. Agenda Wettbewerbes in der Kategorie „BNE und gesellschaftliches Miteinander“ für die „UFER-Bildungsprojekte“ entschieden.

    Mehr Infos gibt es hier:

    https://www.renn-netzwerk.de/fileadmin/user_upload/mitte/Bilder/20190910_Projekt_Nachhaltigkeit_Halle/20190910_PM_Auszeichnungsveranstaltung_Sachsen.pdf (mehr …)

  • Zwei Preise für die Ufer-Projekte

    (FB)
    Wow, wir sind ganz baff. Gleich zwei Preise durften wir in dieser Woche erhalten! Zum einen Projekt Nachhaltigkeit des Rates für Nachhaltige Entwicklung und den Lokale Agenda Preis in Dresden. (mehr …)

  • Ufer-Gartennetzwerk: viel los rund um die Demo

    (RSS)

    Das vorletzte Augustwochenende hat es in sich und steht ganz unter dem Motto »Nachbarschaft und Gemeinsamkeiten feiern statt Angst schüren«.

    Kurz vor den sächsischen Landtagswahlen wollen auch wir Gemeinschaftsgärten der UFER-Projekte Dresden e.V. ein Zeichen setzen und für eine offene, demokratische Gesellschaft einstehen!

    Vielfalt ist unsere Stärke, deswegen gibt es viele Möglichkeiten Farbe zu bekennen.

    Ganz politisch wird es bei der UNTEILBAR-Demo am 24.08.2019 in Dresden. Wir solidarisieren uns mit den Organisator*innen der bundesweiten Großdemo und werden zahlreich teilnehmen. Ganz nach dem Motto »Solidarität statt Ausgrenzung« überwinden wir die Gärtenzäune und lassen die Pflanzen ein paar Stunden allein.

    Solidarität findet auch in den Gärten statt, hier vor allem durch gelebte Nachbarschaft und die zelebrieren wir an diesem Wochenende gleich vierfach!

    Erste Station Wurzelwerk: Als Warm-up veranstaltet das Wurzelwerk in Pieschen sein Sommerfest und nutz den Anlass, um ab 20.00 Uhr einen Kinofilm zu zeigen: Climate Warriors. Auch die härtesten Krieger haben weiche Herzen, oder?

    Zweite Station hechtgruen: Direkt nach der Demo kann im hechtgruen im Rahmen des Hechtfestes das Tanzbein geschwungen werden. Auf der niegelnagelneuen Bühne gibt es von Ambient bis HipHop alles, was das Herz begehrt. Beim Bohnenzeltorakel lässt sich etwas Ruhe finden.

    Dritte Station Strieskanne: In dem ganz jungen Gemeinschaftsgarten findet am Sonntag dann von 14:00-19:00 das erste Sommerfest statt. Hier können Hochbete, selbstgebauter Geräteschuppen und die leckersten Gemüse begutachtet werden.

    Am gleichen Tag von 14:00 bis 22:00 gehts weiter zur vierten Station: Kleiner Garten und Gartennachbarn – Solidarität hört nicht im Gemeinschaftsgarten auf! Gerade in einem Stadtteil wie Strehlen sind unkommerzielle Orte der gelebten Nachbarschaft wichtig für eine starke, progressive Zivilgesellschaft. Hier wird hier über den Gartenzaun hinweg gefeiert. Mit Smoothie-Bike, Wasserraketen basteln, Tauschecke, Lehmofenpizza, Gartenbar und 3 Bands wollen wir den Sommer feiern.

    Also packt Freunde und Familie ein, schwingt euch aufs Rad und kommt vorbei.

    Wer bei allen Veranstaltungen war und am Ende in Strehlen landet, bekommt eine Soli-Garten-Brause an der Bar 🙂 (mehr …)

  • Ufer-Projekte bauen Garten für Museum

    (RSS)

    Für die Ausstellung ‚Die Erfindung der Zukunft – oder auf der Suche nach dem guten Leben‘ der SKD im Japanischen Palais haben wir einen kleinen Sprint hingelegt und innerhalb zwei Monaten ein ‚essbares Museum‘ installiert. Hier haben fleißige UFER-Hände gebaut, geschraubt, gestapelt, getackert, geschaufelt, befüllt, bepflanzt, beschriftet und ein automatisches Bewässerungssystem installiert. Wir müssen gestehen, der Garten macht sich richtig gut vor den sandsteinernen Figuren, die die Fassade des Hofes schmücken. Auf dem Sitzpodest aus Paletten kannst du am Brunnen sitzen, dem Plätschern des Wassers lauschen und dabei Erdbeeren naschen. Als Ausstellungsbeitrag zum Thema Urban Gardening machen wir auf die Gemeinschaftsgärten in Dresden und ihre Funktionen in der Stadt aufmerksam. Wir zeigen die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstversorgung in der Stadt auf. Hier lassen sich eine Auswahl an essbaren Wildkräutern und -gehölzen, mehrjährigen, heimischen und exotischen Kräutern, sowie verschiedenen Gemüse- und Naschobstsorten bewundern.

    Die Ausstellung ist von 10.5. – 3.11. jeden Tag (außer montags) geöffnet. Der Garten soll über die Ausstellungszeit hinaus bestehen und über Pflegepachten begärtnernt werden. Somit kann der Innenhof des Japanischen Palais dauerhaft ein Ort der gärtnerischen Begegnung sein (mehr …)

  • Ergebnisse einer Umfrage zu GGs in Dresden

    (RSS)

    Wir haben euch in einer Online-Umfrage gefragt, wie es euch in den Gärten geht, was sie euch bringen, welche Probleme es gibt und was ihr vermissen würdet, wenn es sie nicht mehr gäbe.

    Die Antworten zeigen spannende Neuigkeiten über die Projekte, aber auch vieles, was wir ahnten. Deshalb hier mal die interessantesten Ergebnisse:

    Wie sind Aktive ursprünglich auf „ihren“ Gemeinschaftsgarten aufmerksam geworden?

    • Die meisten Leute haben von den Gärten, in denen sie aktiv sind, durch persönliche Empfehlungen erfahren (ein Drittel), oder eben im Vorbeigehen (ein Viertel).
    • Flyer haben ungefähr ein Zehntel der Leute in den Garten gebracht und sind am ehesten im hechtgruen und im Bönischgarten wirksam gewesen.

    Wie oft sind Leute im Gemeinschaftsgarten?

    • Etwa die Hälfte der Aktiven ist ungefähr ein bis zwei mal pro Woche (oder ein bisschen seltener) im Garten.
    • Ungefähr ein Viertel ist zweimal in der Woche oder öfter im Garten. (Ausnahme hierbei ist der Böhnischgarten, der nicht so häufige Besuche erfährt.)
    • Mehr als ein Viertel kommen nur etwa einmal im Monat. Am meisten dieser spontanen Besuche haben das Wurzelwerk und der Gemeinschaftsgarten Johannstadt, am wenigsten der Kleine Garten.

    Was ist Menschen im Gemeinschaftsgarten eigentlich am wichtigsten?

    Wir haben acht Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen von wichtig zu weniger wichtig geordnet haben:

    • Gemeinschaftsgefühl erleben
    • Gärtnern
    • Gemeinschaftlichen Handeln
    • konkret nachhaltiger handeln
    • Chillen
    • Bauen
    • Ideen für Nachhaltigkeit lernen
    • anderen etwas beibringen

    • In den meisten Gärten ist das Erleben von Gemeinschaftsgefühl am allerwichtigsten. Vor allem im Bönischgarten und um Kleinen Garten wurde das besonders hoch bewertet. Im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk steht es an zweiter bzw. dritter Stelle.
    • Natürlich steht in allen Gärten das Gärtnern auch hoch im Kurs, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk sogar an erster Stelle. Im Gemeinschaftsgarten Johannstadt kommt es aber zum Beispiel auch erst an fünfter Stelle.
    • Das gemeinschaftliche Handeln wird vor allem im Wurzelwerk, Bönischgarten und Gemeinschaftsgarten Gorbitz besonderns hoch bewertet.
    • Das ganz konkrete nachhaltigere Handeln wird vor allem im Kleinen Garten und im hechtgruen hochgeschätzt.
    • Das Chillen ist besonders den Nutzer*innen im Wurzelwerk und hechtgruen sehr wichtig (hier wird es an dritter bzw. vierter Stelle genannt).
    • Das Bauen ist vor allem im Gemeinschaftsgarten Johannstadt prägend.
    • Ideen für Nachhaltigkeit zu lernen ist vor allem im Wurzelwerk wichtig und
    • anderen etwas beizubringen ist vor allem im Wurzelwerk und im Gemeinschaftsgarten Johannstadt beliebt.

    Was hat der Gemeinschaftsgarten seinen Nutzer*innen tatsächlich schon gebracht?

    Hierzu haben wir sieben Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen geordnet haben (von sehr viel zu eher wenig):

    • neues interessantes Wissen (am meisten im Wurzelwerk, am wenigsten bisher im Kleinen Garten)
    • neue Freunde (am meisten im hechtgruen und Bönischgarten, bisher am wenigsten im Wurzelwerk)
    • wohltuende und hilfreiche Bekanntschaften haben die Befragten in den UFER-Gärten im Durchschnitt 12 dazu gewonnen (am meisten im Bönischgarten, am wenigsten bisher im Wurzelwerk, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz ist der geringste(!) angegebene Wert 7 ).
    • viele neue Fragen (vor allem im Wurzelwerk, bisher am wenigsten im Kleinen Garten)
    • Möglichkeiten, eigene Talente und Wissen einzubringen (am meisten im Gemeinschaftsgarten Gorbitz, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)
    • praktische Anregungen für nachhaltigeres Leben (Spitzenreiter Gemeinschaftsgarten Johannstadt, bisher am wenigsten im Bönischgarten)
    • mehr Sozialkompetenz (am meisten in den Gemeinschaftsgärten Gorbitz und Johannstadt, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)

    Gefragt nach wichtigen Problemen im Garten, geben die Befragten vor allem folgendes an:

    • wenig Verbindlichkeit, Verantwortungsübernahme und Beteiligung und Gemeinschaftsarbeiten
    • sehr unterschiedliche Vorstellungen übers Gärtnern
    • Vandalismus und Vermüllung durch Fremde (v.a. im Bönischgarten)
    • unterschiedliche Kommunikationsstile
    • fehlende Absprache und wenig Teilnahme an Plena
    • seltener, aber auch eine Rolle spielen z.B. persönliche Konflikte, zu viel Privatgärtnerei, weggeerntete Früchte oder nicht (gut) funktionierende Anlagen, wie z.B. der Teich oder der Kompost

    Befragte, die einen Gemeinschaftsgarten verlassen haben

    • geben als Gründe dafür vor allem Zeitmangel wegen anderer Verpflichtungen und Engagements an.
    • Aber auch Wegzüge oder ungünstige Offene Gartenzeiten sind wiederholt Gründe.
    • Hin und wieder spielen auch angespannte Stimmung und Schwierigkeiten im Miteinander eine Rolle.

    Beeindruckende Nachhaltigkeits-Erlebnisse

    Am zweithäufigsten werden hier die Kompost-Toiletten in den Gärten und das mobile UFER-Kompostklo genannt, weil damit nicht nur Ausscheidungen zu Erde werden, sondern auch ganz viel Trinkwasser und Energie gespart wird.

    Das Beeindruckendste ist aber scheinbar das Bauen und Werkeln mit wiederverwendeten Materialien und „dass man sehr viel Projekte realisieren kann, ohne Dinge einzukaufen, also vor allem mit Resten und Abfällen arbeitet“, sowieder „Fokus auf das, was an Ressourcen schon da ist“.

    Wiederkehrend genannt werden aber auch:

    • der Spaß, mit Schwarmintelligenz Orte zu gestalten und sich langfristig entwickeln zu sehen
    • weitgehender Verzicht auf Strom und fossile Brennstoffe, dafür angepasste Technologien: Rocket Stove, Solartrockner, Pizzaofen, Lastenräder, Pedalgenerator …
    • die Freude über selbstgezogenes Gemüse, Früchte und Kräuter
    • gärtnerische Techniken: Mulchen, Kompostieren, …
    • energiesparende Lebensmittelverarbeitung: Fermentation, Haltbarmachen,
    • Biodiversität: Bienenzucht, Wildinsekten, Blühwiesen, Weidenzäune, …
    • Zusammenbringen verschiedenster sozialer Milieus, Inklusion
    • Kooperation mit Akteuren aus der Nachbarschaft und der Stadtgesellschaft
    • und viele andere

    Wünsche für die Zukunft

    haben die Befragten viele. Vor allem wurden gewünscht:

    • dass die Gärten bestehen bleiben können und nicht verdrängt werden
    • noch mehr Interesse der Nachbarschaften
    • größere Wertschätzung und Unterstützung durch die öffentlichen Institutionen
    • noch mehr Nachhaltigkeits-Lernen und entsprechende konkrete Veränderung der Alltagspraxis
    • mehr Verantwortungsträger*innen, mehr Einsatz für Pflegeaufgaben
    • mehr Kooperationen zwischen den Gärten und mit anderen Einrichtungen im Stadtteil
    • mehr junge Menschen im Garten
    • bessere Vorsorge für Trockenzeiten
    • (Bildungsangebote für) bessere zwischenmenschliche Kommunikation
    • mehr Spielmöglichkeiten für Kinder
    • Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten
    • Konstruktivität und Leichtigkeit in der Problemlösung
    • mehr Gemeinschaftsaktionen und offene Angebote für den Stadtteil
    • manche sind aber auch einfach „wunschlos glücklich“.

    Und zum Abschluss noch die tollen Antworten der Umfrageteilnehmer*innen auf die Frage „Was würdest du vermissen, wenn es den Gemeinschaftsgarten nicht mehr gäbe?“:

    • einen schönen Ort
    • lustige Leute
    • die Obstbäume und Bienen
    • die Nähe zur Laborschule (Gorbitz)
    • reich gefüllte Brunch-Tische
    • Gärtner*innen auf der Straße treffen und quatschen
    • mein abendliches Rumgärtnern
    • eine Oase inmitten des Stadtteils
    • Gärtnern mit netten Menschen
    • das Erleben dieses Fleckchen Erdes im Jahreslauf mit all seinen Tieren und Pflanzen
    • den Garten und die Menschen, die dort zusammen kommen
    • den Ort, als Lernraum.
    • die Menschen
    • die sozialen Kontakte, das Betätigungsobjekt, Erfahrungen sammeln, gärtnern, Gemeinschaft
    • die vielseitigen Menschen
    • das zufällige Treffen
    • den grünen sich weiterentwickelnden Freiraum,
    • die Aktiven rumwerkeln zu sehen,
    • Aktivität mit der Erde
    • den Ort für spontane Begegnung mit den tollen Menschen
    • einen grünen Treffpunkt im Stadtteil
    • einen Treffpunkt für tolle Menschen z.T. Freunde aus der Nachbarschaft, den wir selber zu einer Oase gemacht haben
    • ein Fleckchen Heimat
    • Freiheit
    • einfach alles an ihm
    • einen Ort der Gemeinschaft und des Naturerlebnisses in meinem Wohnviertel
    • das Grüne im Stadtviertel 😉
    • die Menschen
    • die gemeinsamen Veranstaltungen
    • sozialen Austausch ganz unterschiedlicher Menschen
    • Vielfalt im Viertel
    • Lebensraum für Menschen und Tiere
    • einen Freizeitort
    • ein politisches Zeichen, dass Städte mehr sind als Gebäude
    • einen offenen Raum für alle Interessierten
    • einen niedrigschwelligen offenen Ort für den Stadtteil
    • eine grüne Oase, die gemeinsam gestaltet werden kann, abseits von Parks und Wiesen
    • einen Ort, der viele Jahre und persönliche Erlebnisse spiegelt und integrierende Kraft hat
    • die Pflanzen und die schönen Sommerabende im Garten
    • einen Lernort für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit
    • das Fleckchen Natur
    • die Farben
    • den offenen Treff
    • einen Ort, an dem ich mal mitgewirkt habe und an den ich gerne hin und wieder zurückkomme und einfach mal gucke, ob jemand da ist und wie es so aussieht
    • die Johannis- und Stachbeeren 😉
    • die bunte Gemeinschaft und die netten Kontakte
    • das Arbeiten und Entspannen an der frischen Luft
    • den lustigen Plenums-Brunch
    • einen wunderbaren Ort
    • gemeinsames Grün in der Stadt
    • Gemeinschaft
    • das Gärtnern im Grünen
    • eine Wohlfühloase in der Stadt
    • einen Ort zum Ausprobieren
    • einen Raum für gemeinsamses (Er)Leben
    • den schönsten Ort in Strehlen
    • meinen Ruhepol
    • die Kräuter
    • den Brunnen
    • den Ort der Gemeinschaft (wir alle würden uns ohne den Garten kaum sehen)
    • Lagerfeuer
    • Gemüse aus eigener Ernte
    • den Hängemattenplatz
    • den Kompost für unseren Biomüll
    • die Sommerfeste
    • die Suppe überm Feuer
    • die schnelle Erholung in der Natur unter der Woche
    • nette Gespräche
    • das Natur Erleben
    • gemeinsam Projekte gestalten können
    • der Natur beim Wachsen zuzusehen
    • die offene Gartenzeit als garantierte Zeit, in der ich draußen bin und was körperlich mache (und ein paar nette Menschen um mich habe)
    • Gemeinschaft
    • einen Ort der Ruhe
    • einen Rückzugsort
    • Naherholung
    • die Gemeinschaft
    • gemeinsam etwas schaffen
    • Spaß
    • draußen sein
    • die Tage draußen im Garten mit den Freunden und vielen Kindern zu verbringen
    • der Kontakt zu neuen, noch fremden Anwohner*innen
    • den Kontakt zu den Gartenbekanntschaften
    • einen Ort, an dem meine Kinder frei spielen dürfen und an dem ich meine Freunde treffe
    • die Möglichkeit, zu gärtnern, nicht nur auf dem Balkon und selbst gezogene Pflänzchen einzupflanzen oder zu überwintern
    • den Kontakt zur Nachbarschaft
    • coole Leute um die Ecke
    • einen Ort, an dem ich spannende Menschen in schönster Atmosphäre treffen kann
    • die Organisatoren und Menschen
    • Lagerfeuer
    • das Tomatenzelt
    • den Mail-Verteiler
    • die Hoffnung auf ein weiteres Gemeinschaftsgartenjahr 😉
    • die Idee
    • die Infos über die Workshops!
    • das gemeinsame Bewirtschaften eines Gartens mitten in der Stadt zusammen mit vielen verschiedenen Menschen
    • einen Ort zum Seele baumeln lassen und Freunde treffen in meiner unmittelbaren Nachbarschaft
    • den Ort
    • mein Beet
    • das schöne Gefühl, dass man dort etwas zu essen wachsen lassen kann

    »Der Garten hat sich für mich und viele andere Gärtner schon jetzt zu einem kleinen grünen Rückzugsort entwickelt, an dem man nach der Arbeit Ruhe findet und der Hektik der Stadt entgehen kann. In der grünen Oase wachsen die vielfältigsten Gemüse und man kann sich mit Freunden zum Grillen oder einem kleinen Feierabendbier treffen. Der Kontakt zu den anderen Gärtnern eröffnet komplett neue Blickwinkel, erweitert den Horizont und bringt spannende Menschen mit einem gemeinsamen Interesse in Kontakt. Mir macht die Gestaltung der Flächen mit viel eigener Kreativität, Freiraum und den praktischen handwerklichen Arbeiten großen Spaß. Es ist schön, die Entwicklung der Tiere und Pflanzen, sowie des gesamten Gartens zu beobachten. Die Mitgärtner haben ihre eigenen Spezialgebiete, von denen man lernen und damit profitieren kann. Ich habe das Gefühl, mir würde eine ganze Menge fehlen, wenn es den Garten nicht mehr gäbe.« (aus dem Wurzelwerk)


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  • Strieskanne legt los

    (Antrag)

    Dresden/Strieskanne, Träger: Ufer-Projekte Dresden e.V.

    Bald ist es soweit und der Gemeinschaftsgarten „Strieskanne“ geht in die
    erste Saison. Das gepachtete Grundstück wartet auf viele fleißige Hände und
    kreative Köpfe, die die bisherige Brache hoffentlich bald aufblühen und
    Früchte tragen lassen! Wir beginnen mit einer Planungswerkstatt im April
    und wollen daran anschließend in einem von UFER-Projekte e.V.
    angeleiteten Workshop die ersten Hochbeete bauen.
    Im Moment bilden wir eine Kerngruppe aus drei Nachbar*innen, die bisher
    Planung und Organisation übernommen haben. Seit Januar 2019 sind wir Teil
    von UFER-Projekte e.V. und erfreuen uns der geballten Erfahrung und
    Kompetenz und der vielen tollen Menschen, die uns immer mit Rat und Tat
    zur Verfügung stehen. Im Hintergrund wartet eine Interessengemeinschaft
    aus ca. 20 Menschen aus der Nachbarschaft darauf, losgärtnern zu können.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die
    es braucht, um einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Auf der Fläche fehlt
    ein Wasseranschluss. Die Stadt hat zwar zugesagt, uns beim Sicherstellen der
    Infrastruktur zu unterstützen. Bis dafür jedoch eine dauerhafte Lösung
    gefunden ist, wollen wir zumindest vorübergehend IBC-Container aufstellen.
    Außerdem benötigen wir gebrauchte Europaletten, Schrauben,
    Akkuschrauber, Schubkarre, Teichfolie, Gießkannen, Schaufeln, Rechen,
    Sandkastenbaumaterial & Sand.
    Dafür würden wir uns über eine finanzielle Unterstützung sehr freuen.
    Grundsätzlich versuchen wir, möglichst viele Materialien – u.A. aus der
    Nachbarschaft – wiederzuverwenden.

    alerts:
    Unter dem Namen „Strieskanne“ soll an der Spenerstraße 36 in Dresden-Striesen ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Das Grundstück – gegenwärtig ungenutzt – gehört der Stadt. Begärtnert werden soll davon eine Fläche von 600 Quadratmetern.

    Die Initiative, auch in Striesen einen Gemeinschaftsgarten zu gründen, ging von Striesener Einwohnern aus. Sie vernetzten sich über das Online-Portal nebenan.de. Schließlich ergriffen die 32-jährige Jana Himstedt, ihr Mann und Gerda Berger die Initiative, knüpften Kontakte zur Stadt und zum Ufer-Projekte Dresden e.V., der die Trägerschaft übernommen hat.

    Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Am Sonnabend, 6. April, ist 14 bis 18 Uhr im Sommerkiosk Vegibunt, Wormser Str. 69, Eingang Kleingärten „Flora I“, eine Planungswerkstatt anberaumt. Am Sonnabend, 13. April, ist 10 bis 18 Uhr vor Ort auf der Spenerstraße „Bau-Workshop & Ufer-Allmende-Tag“. 10 Uhr werden Hochbeete und Gartenmöbel gebaut, 15 Uhr können Leihgeräte vom Ufer-Projekte e.V. ausprobiert werden. (mehr …)

  • 2 Bufdi Stellen bei den Ufer Projekten

    (RSS)

    Du willst mehr Zeit im Garten verbringen, mehr über Gärten und Gemeinschaft lernen, etwas anpacken und verändern und dabei Dresden ein Stück vielfältiger, grüner und essbarer machen?

    Dann mach deinen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei den UFER-Projekten!
    Wir bieten ab 01.05.2019 wieder zwei Stellen für den Bundesfreiwilligendienst in unserem wachsenden Team!

    Bei den UFER-Projekten findest Du:

    • vielfältige Lerngelegenheiten rund um Gemeinschaftsgärten, Bildung für Kinder und Erwachsene, Öffentlichkeitsarbeit,
    • Vereins- und Organisationsentwicklung, Netzwerkarbeit und Stadtteilkultur
    • eine selbstbestimmte Arbeitsatmosphäre und fantastische Kolleg*innen auf Augenhöhe
    • ein gut erreichbares Büro im Umweltzentrum Dresden
    • ein Taschengeld nach Bestimmungen des BAFzA (kann meist mit ALG II aufgestockt werden)
    • kostenlose Teilnahme an verschiedenen Kursen und Weiterbildungen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes

    (mehr …)

  • Stadtkolrabi: neues Projekt vom „Jungen Gemüse“

    von der Site:

    Stadtkohlrabi

    Im Projekt „Stadtkohlrabi – Gemeinsam aufwachsen in der Johannstadt“ bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Alternativen für die Freizeitgestaltung im Fördergebiet kennenzulernen. So lernen sie, ihre Sozialkompetenzen zu erweitern, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzubringen und die Verbundenheit mit ihrer Umwelt und ihren Freunden zu stärken.

    Die TeilnehmerInnen erfahren ihren Stadtteil als sozial und räumlich übergreifenden Lebensraum.

    Dafür werden zahlreiche offene und geschlossene Angebote geschaffen:

    Mehrmals pro Woche bieten wir das „Kinder-Gartenlabor“ im Außengelände des Johannstädter Kulturtreffs und im Bönischgarten an. Weiterhin gibt es zusätzliche Beteiligungsangebote wie das Kirschfest und die gemeinsame Apfelernte und -verarbeitung für Kinder. In den Ferien finden mehrtägige Naturerfahrungs-Workshops statt.

    Für die jugendliche Zielgruppe bieten wir verschiedene mehrtägige Workshop-Formate  sowie  Ferienangebote zur partizipativen Stadtteilerkundung an.

    Das Projekt Stadtkohlrabi läuft von April 2018 bis Februar 2020.

    https://junges-gemuese-dresden.de/bildungsprojekte/stadtkohlrabi/

    JUNGES GEMÜSE GOES STADTKOHLRABI
    Im letzten Jahr konnten wir unsere Umweltbildungsangebote für Kinder in der Jo-
    hannstadt mit ESF-Fördermitteln durch den Stadtkohlrabi weiterentwickeln. So gibt
    es das schon bekannte Gartenlabor am Johannstädter Kulturtreff jetzt mehrmals pro
    Woche – hier gestalten Grundschulkinder ihren eigenen kleinen Garten gemeinsam.
    Drum herum gab es wieder Kirsch- und Apfelfest, im Sommer veranstalteten wir eine
    Schatzsuche an der Elbe und im Oktober bauten wir uns ein Weiden-Tipi im Garten. In-
    zwischen sind wir für die Grundschule und die benachbarte Oberschule in Johannstadt
    ein zuverlässiger Kooperationspartner zum Thema Schulgarten. (mehr …)

  • UFER Projekte finanzieren Gartenlotsen mit Postcode-Mitteln

    (Gu, NL)

    Anfang des Jahres saßen wir bei unserem jährlichen Klausur-Treffen zusammen und diskutierten heiß, wie wir die Gärten noch breiteren gesellschaftlichen Schichten zugänglich machen könnten. Einerseits wollen wir die Freiheiten, die diese Freiräume bieten, nicht durch zu viel vorgegebe Struktur verkleinern, andererseits bleiben nur solche Menschen in den Gärten hängen, die mit diesen Freiheiten und der Selbstorganisation umgehen können. Anderen ist die Gemeinschaftsgarten-Kultur anfangs zu fremd oder unverständlich und manche kommen nach dem ersten Besuch nicht wieder – obwohl doch Interesse am Gärtnern und Sympathie bestand.
    Wir fragten uns, wie wir das ändern können und kamen immer wieder zu dem Schluss, dass es verlässliche Menschen braucht, die Neue an die Hand nehmen, sie beim Kennenlernen von Ort, Gruppe und Kommunikationsstrukturen begleiten und für Fragen da sind. Die Verantwortung übernehmen, Aufgaben verteilen und Empfehlungen aussprechen – die sich aber auch an passender Stelle zurückziehen, um die Eigenaktivität und Selbstorganisation zu stärken.
    Schöne Theorie, doch wer kann das ehrenamtlich leisten? Vier Stunden wöchentlich verlässlich die offene Gartenzeit betreuen zwischen Uni, Kindern, Selbstständigkeit oder 40-Stunden-Job?

    Es kam der Frühling und die Energie, bei diesem Thema etwas zu ändern. Ein Antrag wurde geschrieben und tadaaa – wir haben das Glück, das die Deutsche Postcode-Lotterie unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützt – genau für die oben beschriebene Thematik. So können wir nun in fünf Gemeinschaftsgärten jeweils zwei „Gartenlotsen“ eine Aufwandsentschädigung zahlen. Dafür stehen sie jede Woche ein- bis zweimal im Garten und empfangen Neue, geben Anregungen zum Selbermachen, kümmern sich um Veranstaltungen und Feste, setzen Projekte um, die schon lange warten (z.B. gute Pflanz-Beschilderungen oder das Sichtbarmachen der Garten-Vereinbarungen), die es auf Dauer leichter machen, den Garten selbstständig zu nutzen.


    (mehr …)

  • Ufer-Projekte profesionalsieren sich

    (Gu, mail)

    insgesamt also: bei uns professionalisiert es sich, und ich hoffe, unsere langsam und bewusst aufgebauten Strukturen halten die größeren Volumina gut aus und wachsen entsprechend skaliert tragfähig mit. (mehr …)

  • Wurzelwerk in Dresden plant viel Handwerk

    (Gu, Mail)
    unser neuer Garten in Pieschen ist am Wachsen und hat jetzt auch einen Namen: Wurzelwerk. Der Name steht für die Verbindung aus Gärtnern und Werkeln und dafür, dass wir den Ort gerne als Nährboden und Erprobungsraum für die Entwicklung einer nachhaltigen Nachbarschaftskultur gestalten möchten.

    Das Wurzelwerk nutzt einen brachliegenden Grundstücksteil der Gärtnerei Nitzsche in Pieschen. Idyllisch an der Heidestraße gelegen, ist das 1722m² große Grundstück noch eine völlig flache Wiese (mit tollem Boden) und bietet Raum für vielfältige Gestaltungen.

    Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds möchten wir in den nächsten zwei Saisons eine vielfältiges Programm von Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, ökologisches Bauen und anderen Handwerks- und Kulturtechniken anbieten. Außerdem wird es Kulturveranstaltungen, wie Tauschbörsen, Musik und Filmabende geben.

    Dazu möchten wir zweimal wöchentlich eine offene Gartenzeit anbieten, in der wir Projektideen von Gartennutz*innern und -besucher*innen für eine nachhaltige Nachbarschaft unterstützen.


    (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden: viel passiert in 2017, viel vor in 2018

    (Gu, aus Rückblick)

    Der Rückblick 2017 ist beim Projekt (Dresden_Uferprojekte) abgelegt.
    Ausblick 2018:

    Ausblick auf 2018
     wir bieten an
    BUNDESFREIWILLIGENDIENST BEI UFER
    Mit in der Orga-Gruppe sind auch unsere beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden
    Jochen und Matze. Sie helfen uns tatkräftig bei vielen Projekten, übernehmen Hin-
    tergrundaufgaben und bringen eigene Themen und Aktionen ein. Ab April bieten
    wir wieder die Möglichkeit, zwischen 6 und 18 Monate lang bei uns tätig zu sein. Ob
    ihr euch stärker in eurem Garten engagieren, Interesse an Politik, Organisation und
    Öffentlichkeitsarbeit oder ganz andere Fähigkeiten und Anliegen habt – meldet euch
    und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie das passen könnte.
     wir gehen’s an
    EUROPÄISCHE MITTEL FÜR LOKALE QUARTIERE
    Wir haben uns getraut, mal groß zu denken und entsprechend groß zu planen. Mit
    Geldern aus dem  Europäischen Sozialfonds (ESF) können wir in den nächsten drei
    Jahren ambitionierte, grundfinanzierte und mit Personalstellen untersetzte Projekte
    auf den Weg bringen. Los geht es in Pieschen, wo wir auf dem Gelände einer alten
    Gärtnerei mit regelmäßigen Bildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung
    einen neuen Gemeinschaftsgarten schaffen wollen. Auch ab Frühjahr wird es beim
    »Stadtkohlrabi« für Kinder und Jugendliche in der Johannstadt zahlreiche Natur- und
    Umweltbildungsangebote geben.
     wir bleiben dran
    UFER-WORKSHOPS
    Wir glauben, inzwischen in der Lage zu sein, gute, hochwertige und niedrigschwellige
    Bildungsangebote verschiedenster Art organisieren und umsetzen zu können. Das
    wollen wir auch dieses Jahr weiterhin tun. Wenn ihr Themenwünsche, tolle Refe-
    rent*innen oder Bedarf an Workshops habt, meldet euch gern unter workshops@
    ufer-projekte.de
     allmende für alle
    DAS GERÄT, UM DAS ES GEHT
    Im Besitz von UFER befinden sich so allerhand schöne Dinge. Es fing an mit unserem
    Lastenrad. Mittlerweile sind noch akkubetriebene Werkzeuge dazugekommen, dazu
    eine mobile Kino-Leinwand und ein fahrradbetriebener Obsthäcksler. Wir wollen das
    Experiment wagen und sie mit all den Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins
    teilen, die damit gute Sachen machen wollen. Wie das funktioniert? Wir geben euch
    bald Bescheid, oder ihr meldet euch bei allmende@ufer-projekte.de und findet es
    heraus! (mehr …)

  • Workshopreihe Seitentriebe wird nicht fortgesetzt

    (Gu, Newsletter)

    man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist.
    Genau so machen wir das jetzt, nach vier tollen Jahren wird es 2018 keine Seitentriebe mehr geben
    .

    Vier Jahre, in denen unsere Vorweihnachtszeit aus Abschlussberichten und Programmplanung bestand, vier Jahre, in denen unser Sommerurlaub schon zu Jahresbeginn feststand, weil wir von laaaanger Hand das fetzige Jahresprogramm zusammenstellten.
    Vier Jahre, in denen wir spannende Referent*innen, engagierte Gärtner*innen, wissbegierige Teilnehmer*innen und tolle Gärten kennenlernen durften. Von sympathischem Dilletantismus über kurzfristige organisatorische Verrenkungen bis hin zu oft beeindruckender Kompetenz war echt alles dabei. Und wir hatten meistens echt Spaß dran.

    Jetzt machen wir lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Walk your talk and talk your walk – das war unser Anspruch und das haben wir zusammen mit euch in den letzten vier Jahren richtig gut hinbekommen (meinen wir zumindest!), mit viel Leidenschaft und Aufmerksamkeit. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, in euren Gärten gibt es andere Herausforderungen, andere Lernbedarfe und Ansätze, sodass wir die Seitentriebe in der bisherigen Form nicht mehr für die richtige Antwort halten.

    (mehr …)

  • Handwerkliche Workshopreihe in und für die Dresdner Gemeinschaftsgärten startet dieses Jahr

    (Gu aus Antrag, Antworten, Tel)

    Die Ufer-Projekte organisieren dieses Jahr erstmalig neben der gärtnerischen Workshopreihe „Seitentriebe“ auch eine handwerkliche Workshopreihe „Querstreben“ in und für und mit den Dresdner Gemeinschaftsgärten. Teilweise in der Offenen Werkstatt Rosenwerk, teilweise in den Gärten. Von von mitfinanziert werden folgende Workshops:
    Gartengeräte reparieren
    Bau einer Kompost-Toilette (ein Leichtbau-Klo, das ausklappbar ist und dadurch wenig Platz und Material braucht)
    Holzkocher
    Solartrockner
    pedalbetriebener Entsafter: Wo soll der stehen: Auf einer vom Gartennetzwerk gepachteten Lagerfläche im Rosenwerk.
    wie wird der in der Gemeinschaftsgartenszene bekannt gemacht? Durch die Verwendung bei Veranstaltungen (zuerst beim Seitentriebe-Workshop „Erntecamp“), Mundpropaganda und die Vorstellung in einer mail über den Verteiler, sowie einen Blogpost.
    Wer kümmert sich um Wartung und Reparaturen, um die Ausleihe etc.?
    Wer zeigt den Ausleigenden das Handling? Das alles macht der UFER-Werkzeugkreis, der auch schon entsprechende Arbeitsweisen für die anderen Allmende-Werkzeuge entwickelt hat.

    (mehr …)

  • UFER Projekte Dresden organisiert wieder tolle Praxisworkshopreihe: Seitentriebe 2017 stehen

    (Gu, Antrag)

    Dieses Jahr gibt es wieder Workshops in unterschiedlichen Gärten in Dresden, mit ReferentInnen aus dem Dresdner Netzwerk und auch ein paar externen ExpertInnen. Wir fördern 13 der 14 Workshops (Nummer 14 ist ein Kinoabend)
    Es gibt wie immer eine eigene Website zu den Seitentrieben mit Newsletter, Nachbesprechungen usw.

    http://www.dresden-pflanzbar.de/seitentriebe/ (mehr …)

  • erstes Feriencamp im Kleinen Garten in Dresden

    (Gu, RSS)

    „Das ist eine Brombeere. Probier mal.“

    „Aber ich mag kein Obst“

    „Auch nicht, wenn du es SELBER geerntet hast? Da wär ja die ganze Arbeit umsonst.“

    „Na gut, eine.“

    „Nimm die hier, die ist schon ganz groß, weich und saftig“

    „Ok“. Ruhe. Schmatzen. „Mhhhh. Lecker. Ich mag ein neues Obst.“
    Dies war eine der vielen kleinen Begebenheiten, die das Sommerferiencamp im Kleinen Garten zu etwas ganz Besonderem machten.

    Vom ersten bis fünften August wuselten 13 Kinder zwischen 7 und 12 durch den Gemeinschaftsgarten „Kleiner Garten“ und erkundeten dort spielerisch die Natur. Ein Team von PädagogInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen begleitete Sie dabei. Benedikt vom ÖIZ, Sarah und Julie vom Jungen Gemüse organisierten das Camp und holten sich zur Verstärkung für den Lehmofenbau noch Adrian und Vincent mit dazu. So konnte das erste Sommerferiencamp in einem der UFER-Projekte e.V. Gärten starten.

    Von Höhlen bauen aus Weidenruten, über Wasserspiele am Bach, Ernten von Gemüse und Brombeeren bis hin zu einer Tour durch den botanischen Garten gab es viel zu erleben. Dabei konnten die Kinder sich größtenteils selbstbestimmt durch den Garten bewegen und sich austoben. So kamen sie an einem Regentag von ganz allein auf die Idee kreative Wassersammelmethoden zu entwickeln und Ressourcen zu speichern.

    Das Highlight war aber sicherlich der Bau unseres Lehmofens. Hier lernten die Kinder und wir, wie aus einfach zu beschaffenden Ressourcen wie Lehm und alten Ziegeln ein Ofen konstruiert werden kann. Der wohl spannendste Moment des Camps war der, an dem die Schablone des Gewölbes aus dem Bauwerk gezogen wurde und die Ziegelsteine wie durch ein Wunder fest zusammen hielten. Wahnsinn! Doch auch das Mischen des Lehms und abdichten des Ofens machten uns viel Spaß. Am Ende wurde das Bauwerk dann noch mit Scherbenmosaiks verschönert.
    Am Freitag feuerten wir den Ofen das erste mal an und probierten ein von den Kindern gewünschtes Rezept aus: „Schlemmerbrot“. Ein mit Käse und selbstgemachter Kräuterbutter gefülltes und im Ofen überbackenes Brot.

    Dafür mussten wir den Ofen 1 ½ Stunden anfeuern und gut auf das Feuer achten, anschließend wurde die Glut aus dem Ofen genommen und das Brot hineingeschoben. Die Schamottsteine und die dicke Ziegelwand hielten genug Wärme im Ofen um unser Essen zu erhitzen.

     
    Ziel des Camps war es, den Kindern ganz praktisch Wissen über ökologische Zusammenhänge, gesunde Ernährung, Gärtnern und Partizipation zu vermitteln. Dafür bereiteten wir keine theoretischen Inputs vor, sondern proboierten gemeinsam viel aus und beantworteten Fragen. „Wo steht denn hier der Lauch?“, „Warum schmeißen wir die Gemüseabfälle auf den Kompost?“, „Woher kommt der Lehm?“, „Warum gibt es zum Mittag kein Fleisch?“, „Was wächst da?“ Beim beantworten dieser Fragen spielte sich in den Kinderköpfen deutlich sichtbar einiges ab. Auch beim Umgang miteinander konnten einige Kinder in dieser Woche viel lernen. Zum Beispiel beim Morgenkreis, wo wir das Tagesprogramm gemeinsam planten und jede Stimme zählte.

     
    Es ist erstaunlich, wie schnell so eine Woche vergehen kann. Zwischen bauen, spielen, erkunden und essen flog die Zeit davon und schon war das Camp vorbei.

    Wir planen für das nächste Jahr eine Wiederholung!

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  • Ufer Projekte gewinnen Quartiersmeister Abstimmung

    (Gu aus Newsletter)

    Liebe Gärtnerinnen und Gärtner,
    habt noch einmal vielen Dank für eure Stimmabgabe bei Quartiermeister – wir haben die Abstimmung tatsächlich gewinnen können und blicken so den kommenden Seitentrieben sehr optimistisch entgegen.
    Unten findet ihr wie gewohnt die Ankündigung zum nächsten Workshop diesen Sonntag, sowie Bericht und Bilder des vorherigen.
    viele Grüße und wunderbare Sommertage,
    euer Seitentriebe-Team

    (mehr …)

  • Ufer Projekte werden 5 Jahre

    (Gu, Mail)
    dieses Wochenende ist ein ganz besonderes: unser Verein UFER-Projekte Dresden wird 5 Jahre alt. Auf unserem Mist sind hier in der Stadt mehrere Gemeinschaftsgärten gewachsen, unter unserem rechtlichen Blätterdach gedeihen außerdem das Gartennetzwerk sowie Bildungsprojekte wie die Seitentriebe und Junges Gemüse.

    Nicht nur, dass der Anlass ein feierlicher ist und wir viele tolle Programmpunkte organisiert haben, nein, darüber hinaus auch für euch die Gelegenheit, einige Gärten und uns UFERianer mal zu treffen und kennen zu lernen 🙂
    Bitte leitet die untenstehende Einladung gern weiter an Freunde und Bekannte.

    Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns wie bolle!

    Bis dahin,
    Sebastian

    ______________________________________________________________________________
    Wow, fünf Jahre ist die Gründüngung unseres Vereins schon her. Damals konnte sich niemand der sieben Mitglieder ausmalen, dass unsere Beetroot-Organisation bis heute vier Gärten, mehrere spannende Bildungsprojekte und ein starkverzweigtes Netzwerk pflanzen würde.

    Das wollen wir das ganze erste Juli-Wochenende lang feiern, mit einem großen UFER-Festival – 
    fühlt euch also herzlich eingeladen, mit uns fünf Jahre urbane Freiräume, Bildungsangebote und Nachhaltigkeits-Netzwerkerei zu feiern!
    Wir haben vier verschiedene Veranstaltungen vorbereitet, alle verschieden, zu den jeweiligen Gärten passend und mit ihrem ganz eigenen Charme:

    Freitag, 1. Juli | 19 Uhr | Gemeinschaftsgarten hechtgruen
    Bei uns hackt’s – Gartenbeetz mit den Tagträumern und Schönfeld Dieter Wehrenpfennig

    Samstag, 2. Juli | 11 Uhr | Gemeinschaftsgarten Gorbitz
    Früchtlinge willkommen – Mitbring-Gartenbrunch in Gorbitz

    Samstag, 2. Juli | 18 Uhr | Gemeinschaftsgarten Johannstadt
    Jedes Böhnchen ein Tönchen – Geburtstagskonzert mit Polyluxus, TorstenTorsten und Autumn Valley
    Anmerkung für Fussball-Interessierte: wir sind natürlich inklusiv und versuchen, am Abend eine Übertragung des EM-Spiels bereitzustellen. Damit ihr im Garten sein könnt und nicht woanders 😉

    Sonntag, 3. Juli | 14 Uhr | Kleiner Garten Strehlen
    Chill-I-Dill – Entspannung im Gartencafé

    (mehr …)

  • Dresden nehmen an Quarterismeister-Abstimmung teil

    (Gu, Mail)

    mit den „Seitentrieben“ – unserer Veranstaltungsreihe für Workshops, praktische Fähigkeiten und Lernen für Nachhaltigkeit hier in den Gemeinschaftsgärten Dresdens nehmen wir an einer Online-Abstimmung teil.
    Quartiermeister (das ist das „soziale Bier“) schüttet Geld an lokale Projekte vor Ort aus, und für uns geht es um 400€.

    (mehr …)

  • Reparatur- und Bauwoche im Johannstadtgarten

    (Gu Mail und Antrag)

    Im Johanstadtgarten in Dresden soll in einer Bauwoche viel repariert und aufgearbeitet, optimiert und instandgesetzt werden, so der Bauwagen mit baufälligen Terrasse und einer Treppe, die halbkaputt und nicht sehr seniorenfreundlich ist.
    “ Von Instandhaltung (Bauwagen-Außenhaut schleifen und Leinöl-Firnis) über Optimierung (Treppe seniorengerecht und wetterfest aufgesattelt) bis hin zu Neubau (Sommerküche aus Paletten & Robinienholz, sowie ein Sitzdeck mit Planken).“
    Sie nutzen soweit wie möglich vorhandene oder lokal produzierte Materialien

    (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden veranstalten auch 2016 das Workshopprogramm Seitentriebe

    (Gu aus Antrag, 22.2.)

    15 Workshops soll es dieses Mal geben, Praxisworkshops in Gemeinschaftsgärten und an anderen Orten, Kinovorführungen, eine Radtour zu den Gärten.
    Wir beteiligen uns an der Finanzierung von 8 Workshops (alle, die in Gemeinchaftsgärten stattfinden und Praxisworkshops sind)
    Das umfangreiche Konzept ist bei den Anträgen zu finden (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden geplant

    (Gu, Mail, 25.1.2015)
    „Unser Arbeitstitel für den Garten heißt „Gemeinschaftsgarten Gorbitz“ und soll im Stadtteil Gorbitz in Dresden entstehen. Gorbitz besteht zum größten Teil aus einer Plattenbausiedlung, die gerade ihren 30. Geburtstag feiert und schon eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Mehr dazu hier https://de.wikipedia.org/wiki/Gorbitz
    Bis jetzt hatten wir eine Informationsveranstaltung zum Gemeinschaftsgarten und haben zur Zeit 12 interessierte MitgärtnerInnen. Wir stehen aber noch ganz am Anfang, sind noch auf Flächensuche und wollen noch mehr Menschen erreichen. „
    Sie wollen unter das Dach der Ufer-Projekte schlüpfen.
    Ein erstes Konzept ist unter dem Projekt auf F abgelegt.


    (mehr …)

  • praktisches Lernen: Workshopreihe im Dresdener Gartennetzwerk

    (Gu Mail 26.5.)
    Die – von uns mitfinanzierte – Workshopreihe „Seitentriebe“ des Gartennetzwerks Dresden ist angelaufen und hier im Netz einsehbar: http://www.dresden-pflanzbar.de/seitentriebe/ (mehr …)

  • Finanzierungsmix der Ufer-Projekte Dresden

    (Gu, Mail vom 24.3.)
    “ […] Was allerdings unsere Finanzierung angeht, da kann ich inzwischen so einiges sagen […]. Neben unserer Eigenfinanzierung durch die Mitgliedsbeiträge (inzwischen 60 Mitglieder), welche nachwievor fast 1zu1 unsere Fixkosten abdecken, haben wir unter anderem den Lokalen Agenda 21 – Publikumspreis gewonnen (1000€), Mittel aus der hiesigen Bürgerstiftung (Ehrenamtspauschalen für Engagierte Freiwillige) bekommen, eine große Einzelspende und immer wieder punktuell Unterstützungswellen (zB beim Brunnenbau). Ansonsten noch einmal eine Förderung durch die Heidehofstiftung bei der gegenwärtig laufenden PK-Reihe.
    Wir kommen gut rum, weil wir mit vielen lokalen Partnern kooperieren und gut vernetzt sind. Auf der anderen Seite gibt es hier in Dresden und Sachsen (politisch nachwievor tiefschwarz gute Nacht) kaum Förderung für so etwas innovatives wie die Gärten
    „[…] “ (mehr …)