Schlagwort: Umnutzung

  • „Wildwuchs Quidde“ Teil einer selbstorganisierten Nutzung eines leeren Kaufhauskomplexes in München

    (Gu, Projektbesuch, 10.6.)
    In Neuperlach ist ausgehend von dem Nachbarschaftstreff „Quidde“ ein kleines Gartenprojekt entstanden. Die mit Gestrüpp überwucherten Betonkästen, die entlang der Wege eines leeren Einkaufszentrums stehen, haben Leute mit neuer Erde und Nutzpflanzen versehen. 2x in der Woche ist Gärtnertreff, begleitet wird das Projekt von Green City. Die Gruppe ist teilweise identisch mit NutzerInnen des Nachbarschaftstreffs, teilweise kommen über die neu gestalteten Kästen neue Leute hinzu. Das Kaufhaus steht schon länger leer und seit einem Jahr soll es abgerissen werden. Die Zwischenzeit nutzen Leute, um in den Räumen eigene Aktivitäten zu entfalten. So gibt es ein KünstlerInnenatelier und in der ehemaligen Stadtteilbibliothek gibt es viele verschiedene Ausstellungen. Ein Graffiti-Künstler ist eingezogen, es gibt Sportgruppe und noch anderes. Immer mehr Leute interessieren sich für eine Nutzung.
    Die Gartengruppe kann die große Küche und die anderen Räume im Nachbarschaftstreff nutzen, in dem auch die von uns geförderten Geräte untergebracht sind. Die Leute übernehmen für bestimmte Kästen Patenschaften und kümmern sich dann u.a. um einen bestimmten Kasten. (mehr …)

  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Website, 31.5.)
    Im Rahmen von Transition Town entsteht ein weiteres Gartenprojekt in Essen. Am 9.5. fand dort der zweite „Haurein-Tag statt“. 15 Leute sind dabei und legen auf einem ehemaligen Spielplatz das Projekt an. Sie haben Beete angelegt, Komposter aufgebaut, Wälle bepflanzt etc. Pfänzchen kamen aus anderen Gemeinschaftsgärten der Stadt und ein Schreiner hat eine Gerätetruhe nach ihren Vorstellungen gezimmert.
    Die Haumanngärtner treffen sich ab sofort jeden Mittwoch ab 19 Uhr und samstags ab 1 (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Essen

    (Gu, Mail, 11.3.2015)
    Wir sind bei Euch als Nachbarschaftsgarten Bärendelle bekannt. Da wir dort aber immer noch Schwierigkeiten mit der Freigabe durch die Stadt haben, haben wir ab Juni vorigen Jahres  die Möglichkeit genutzt einen ehemaligen Spielplatz zu beackern. Der Garten heißt : Nachbarschaftsgarten Diergardtstr. und liegt in Essen Frohnhausen Dort gärtnern Nachbarn aus verschiedenen Nationen, Kinder vom anschließenden Kindergarten und psychisch Kranke die in der Nachbarschaft betreut wohnen.  Es ist ein buntes Miteinander in dem wir jetzt ein Färberbeet anlegen werden. (mehr …)

  • Erste Schritte zum Kösk-Gartenprojekt im Münchner Westend

    (Gu, Treffen, 25.2.)
    Die Stadtbibliothek im Münchner Westend wir von KünstlerInnen projektgebunden zwischengenutzt. Träger ist der KJR, der dann da wohl in ca. 3 Jahren auch seine Geschäftsstelle hin verlegen will (vermutlich Neubau). Die Zeit bis dahin soll neben den Kunstprojekten auch ein Garten den Ort mit Leben erfüllen. Unsere Kollegin Ina hat losgelegt, vier andere Interessierte sind mit im Boot und sie suchen nun den/die richtige/n Ansprechpartner/In von Seiten der Stadt für eine vertragliche Regelung. Bisher war das eine Odyssee, doch jetzt hat Ina eine Frau gefunden, die für das Gebäude und die Fläche zuständig ist. Die Gruppe möchte, dass die Wege und die Bäume weiterhin vom Gartenamt betreut werden, einiges klären und wissen, wer für was Verantwortung trägt und was sie machen können.
    Sie haben derweil angefangen, im Gebäude anzusäen und Kontakte zu Nachbareinrichtingen (zumindest einer, die mit migrantischen Frauen arbeitet) aufzunehmen. Sie wollen die Nachbarschaft noch informieren und zum mitmachen einladen. Dem KJR ist wichtig, dass Jugendliche erreicht werden. Das könnte mit Kunstaktionen gelingen, die auch den Gartenraum mit einbeziehen oder Pflanzen. Ideen dazu sind Moosgraffiti, Färberpflänzen, Fotos.
    Sie werden einen Anschubantrag bei uns stellen für Gartengeräte, Material für Hochbeetebau. (mehr …)

  • Gleisbeet: Gemeinschaftsgarten im Wriezener Freiraumlabor

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Im Wriezener Freiraumlabor in Berlin-Friedrichshain ist u.a. ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Initiiert hat diesen Garten vor einigen Jahren Frauke Hehl, doch gelang es nur schleppend, AnwohnerInnen zu finden, die dort gärtnern wollten. Inzwischen gibt es eine Gruppe und der Garten ist am Entstehen. Es gibt schon einige Beete und Sitzmöglichkeiten, einige wilde Ecken und undefiniert ist, wo der Garten auf der einen Seite aufhört.

    Als ich da war, war leider niemand aus dem Garten anwesend (war aber auch ein Spontanbesuch, da ich eh in der Nähe war). Auf meine Mail im Vorfeld hatte auch niemand geantwortet.

    # Gleisbeet Berlin-Friedrichshain

    # Umnutzung

    # Gemeinschaftsgarten

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  • Gärtnern und Fußballspielen: Glogauer 13 macht es möglich

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Gemeinschaftsgarten Glogauer 13 in Berlin-Kreuzberg ist auf einem ehemaligen Sportplatz entstanden. Gruppen haben Palettenbeete, es gibt einen kleinen Bauwagen mit Geräten auf der einen Seite und die andere Seite der Fläche ist so geblieben wie vorher: hier können die Jugendlichen weiterhin Fußball etc. spielen, was auch genutzt wird.

    # Gemeinschaftsgarten Glogauer 13

    # Berlin-Kreuzberg

    # Garten und Sport

    # Jugendliche

    # Umnutzung

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  • Gartenprojekt in der Innenstadt von Bonn: Veedelsgarten

    (Gu, Kurzrecherche 8.8.)

    Nachdem 2012 ein baufälliges Klettergerüst auf dem Spielplatz in der Maxstraße abgebaut werden

    musste, wurden Gespräche zur Neugestaltung des Geländes eingeleitet. Konsensfähig war der

    Vorschlag Christine Dolds, Inhaberin des gegenüber liegenden Hostels, einen Veedelsgarten

    einzurichten, wenigstens so lange, bis (voraussichtlich 2014) die Finanzierung neuer Spielgeräte

    gesichert sei (vgl. Rossel 2013). Die Marienschule möchte sich mit der Einrichtung von

    Garten-AGs an der Instandhaltung des gemeinschaftlich genutzten Nachbarschaftsgartens

    beteiligen und auch einige AnwohnerInnen halfen mit, als der Veedelsgarten am 01. Mai diesen

    Jahres bepflanzt wurde.
    Quelle: http://www.wiegandt-stadtforschung.de/fileadmin/bilder/Lehre/Diplomarbeiten/Fiergolla_end2.pdf (mehr …)

  • gärtnern statt schwimmen: der Schallacker

    (Gu, Kurzrecherche 30.7.)
    In Dortmund-Hörde entsteht ein neues Projekt – oder auch zwei. Zur Vorgeschichte: „Ein Projekt zur Urbanen Landwirtschaft, das bis Ende des Jahres 2014 mit den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils entwickelt und umgesetzt werden soll. 2013 wurden während der Konzeptphase unter anderem eine Flächen- und eine Akteursanalyse durchgeführt. Mit den gewonnenen Ergebnissen soll 2014 dann aktiv gemeinschaftlich gegärtnert werden. Das Projektteam setzt sich aus Dr. Michael Roth von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (zuvor TU Dortmund) und Miryam Frixen, Carlos Tobisch und Thomas Scholle des Dortmunder Planungsbüros plan-lokal zusammen. Ziel des Projektes ist es, durch den gemeinsamen gärtnerischen Anbau von Lebensmitteln in der Stadt Grün- und Freiflächen produktiv zu nutzen, Menschen zusammenzubringen sowie hochwertige und frische Lebensmittel auf preiswerte und unkonventionelle Art selbst zu erzeugen. Initiiert und unterstützt wird die Projektidee von der Hörder Stadtteilagentur, die den Stadtumbau in Hörde begleitet.
    Entstanden ist der Bürgergarten „Ernte deine Stadt“ und durch die konzeptionelle Arbeit des Projektteams wurde der Aufbau des Gemeinschaftsgarten SchallAcker vorbereitet.
    Das Projekt QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt! setzt sich seit 2013 im Rahmen des Stadtumbaus Hörde für die Förderung des Lebensmittelanbaus in der Stadt ein. In Zusammenarbeit mit der Stadtteilagentur wurde für das Stadtumbaugebiet eine ausführliche Flächen- und  Akteursanalyse durchgeführt, um Potenziale und Herausforderungen für Projekte der urbanen Landwirtschaft zu untersuchen. QuerBeet Hörde erarbeitete mit Walter Hueser vom SuS Hörde und den Vorstandsmitgliedern des “Integrativen Generationengarten am Marksbach” (IGM) einen Pachtvertrag, nach dem das ehemalige Freibad in den nächsten Jahren zu einem Gemeinschaftsgarten wird. Der Verein IGM, der die Fläche gepachtet hat, arbeitet seit 2009 an der Gründung eines Gemeinschaftsgartens in Hörde. Für den Verein bietet sich endlich die Möglichkeit, einen solchen Garten gemeinsam mit den Hörder Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen und zu begleiten. Ein früherer Versuch, das  Projekt am Marksbach zu installieren, war leider gescheitert. Verpächter ist der SuS Hörde, der direkt neben dem zukünftigen Garten einen Fußballverein betreibt und sich über die neuen Nachbarn und die Aufwertung der Fläche freut.“

    http://urbaneoasen.de/2014/04/28/ab-mai-wird-in-hoerde-im-ehemaligen-freibad-gemeinschaftlich-gegaertnert/ (mehr …)

  • Garten in Hannover entstanden: IG Nachbarschaftsgarten Behnsenstraße

    (Gu aus Antrag v0m 17.6.)
    Ria von Fels e.V. hat einen weiteren IG in Hannover aufgebaut. Die Warteliste im IG Charlottenstraße wuchs und wuchs. Sie haben dann auf der Fläche eines ehemaligen Spielplatzes – nach 2 Jahren Vorarbeit, u.a. durch Verwaltungsmühlenzeit, losgelegt. „Unter Anleitung der Grünen Brücke (MSV e.V.) konnte der Spielplatz gemeinsam mit einer Sprachanfängerklasse der Berufsbildenden Schule 6 (BBS 6) umgestaltet werden. In Kooperation mit den Internationalen StadtteilGärten Hannover e.V. sowie einer Materialspende der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH) konnte im Rahmen eines Internationalen Jugend-Work-Camps ein farbenfroher Zaun aufgestellt werden. Jetzt stehen 15 neue Parzellen zur Verfügung die überwiegend von direkten AnwohnerInnen genutzt werden. Besonders erfreulich ist, dass hier mehrere alleinerziehende Mütter mit ihren Kleinkindern Beete bepflanzen und sich Rat von den erfahren älteren Damen holen. (mehr …)

  • urban gardening statt Minigolf?

    (Gu aus google alerst, 14.5.)
    BAD SÄCKINGEN. So hatten sich die Grünen und die Christdemokraten das nicht vorgestellt, als sie von der Bad Säckinger Stadtverwaltung einen Sachstandsbericht zur Umgestaltung des ehemaligen Minigolfplatzes im Schlosspark und den baldigen Beginn der Arbeiten forderten. Bürgermeister Alexander Guhl und Stadtbaumeister Michael Rohrer präsentierten eine Weiterentwicklung des Konzepts, dort einen botanischen Garten und einen Spielplatz anzulegen: Urban Gardening. Entschieden ist noch nichts; eine Vorentscheidung freilich dürfte gefallen sein. Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, will der Gemeinderat schon in den nächsten Tagen nach Basel fahren, um sich dort Urban-Gardening-Projekte anzusehen. Der Bürgermeister und der Stadtbaumeister waren schon da. Sie kamen begeistert zurück und das Regierungspräsidium spricht höchst angetan von einer Bereicherung der Gesamtanlage Schlosspark.
    Tilla Künzli vom Basler Verein Urban AgriCulture hielt im Gemeinderat ein flammendes Plädoyer. Die essbare Stadt ist das Ziel des Vereins, der in Basel bereits 40 Projekte betreibt. Eine Urban-Gardening-Anlage, so zeigte sie sich fest überzeugt, sei für die Stadt auch ein touristisch gut zu vermarktendes Produkt.“
    Quelle: http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/urban-gardening-ist-im-gespraech-fuer-das-ehemalige-minigolf-gelaende-im-schlosspark–84781771.html (mehr …)