Schlagwort: Umzug

  • NeuLand wird zum Waldgarten

    (Notizen beim NWA)

    Die DiSchon die erste Fläche  haben sie durch beharrlihe Arbeit in politischen Gremien bekommen, damals gehörte die noch dem Land. Gelder konnten sie akquirieren (Klimafonds), haben einen Verein gegründet und anfangs auch jemanden (Dirk) als Koordinator bezahlt. Da der Boden (alte Brauereibrache) kontaminiert war, durften sie nicht im Boden gärtnern, so war klar, dass es Hochbeete werden. Doch sie mussten den Boden bedecken mit 10cm Schüttgut und drunter noch eine Trennung zum Boden haben. Alte Werbebanner von Blowup Media wurden aufgetan, zerschnitten und überall ausgelegt, darauf kam Ziegelmehl = alter ausgemusterter Tennisplatzsand, den sie händisch überall hingeschüttet haben und darauf wurden dann Hochbeete gestellt. Es war immer klar, dass dieser Standort eine Zwischennutzung ist, inzwischen steht auf der Fläche ein Schulinterimsbau. 
    Von Anfang an kamen immer neue Leute dazu.
    Sie haben viele, ganz unterschiedliche Veranstaltungen organisiert, viel Infrastruktur selber gebaut, miteinander gekocht usw. Für ganz verschiedene Menschen war was dabei. 
    Und sie waren schon bevor sie die Fläche hatten bei der Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Parkstadt Süd dabei, haben lange Jahre alle Termine mitgemacht.
    Sie haben Saatgutfestivals organisiert und ein Gemeinschaftsgarten-Netzwerk aufgebaut.
    Irgendwann hat die Stadt die Fläche erworben und der Stadtrat kannte NeuLand, das Projekt stand u.a. dür Diversität und Stadtentwicklung und der Stadtrat wollte, dass sie Teil des Großparks werden. Zum 10jährigen brauchte Dr. Bauer Planungsunterlagen für den Park mit und NeuLand war mit eingetragen. Der Umzug 2024 im Winter war hart und eine große Kraftanstrengung, manche sind in dieser Phase abgesprungen. Die neue Fläche ist nur 300m weit entfernt, trotzdem musste ja alles eingepackt, aufgeladen, umgezogen werden. Die alte Fläche geräumt werden, auf der neuen liefen teilweise noch parallel zu diesen Arbeiten die Sanierungs- und Aufbauarbeiten. Erde musste aufgeschüttet werden, Wasser- udn Stromleitungen verlegt, Anschlüsse geschaffen werden. Ein Regenwasserauffangsystem bauen sie gerade auf. Sie haben aber immer noch keinen Vertrag. Das hängt an einer nicht vorhandenen Baugenehmigung für Container. Der Umzug hat 28T Euro gekostet, der Aufbau der Versorgungsinfrastruktur 14 T.
    Die letztendliche Fläche ist es auch noch nicht, da noch Gebäude drauf stehen, die weg kommen.
    Für die Gestaltung der neuen Fläche haben sie sich anhand von Modellplanungen angenährt. Es wird ein Waldgarten.
    Schon 2017 hat sich eine PermakulturAG gegründet, die sich 10 Hochbeete geteilt haben. Ihren Fokus haben sie auf die Erde gerichtet. Sie haben viele Workshops gamacht, Komposte gebaut, Bokashi hergestellt, Erdtrichter für Verkohlung gebaut und Terra Preta hergestellt. Wassermanagement lief mit Ollas und gemulcht haben sie mit verschiedenen Materialien auch um die Beete herum, da es da sehr trocken war. Sie haben dann die Beete beranken lassen, u.a. Paletten als Rankgerüste genutzt und so auf verschiedenen Ebenen gegärtnert. Auch Obstbäume in Kisten gab es im alten Garten, die Allmende-Beete waren. Sie haben sich immer weiter fortgebildet, in ausrangierte Apfellagerkisten Bäume, Kräuter und mehrjährige Pflanzen zusammen angepflanzt und sich von einer PermakulturAG zu Landschaftsplaner*innen entwicklelt (so sagt Annika). Die Bodengesundheit bliebt im Fokus, die Vison Waldgarten war im Raum.

    Auf der alten Fläche gab es viele Nischen für die Gärtner*innen, es gab Patenbeete/Gemeinschaftsbeete und viele indviduelle Beete. In Ecken und Winklen des Gartens fühlten sich alle geborgen. Das haben sie aufgenommen und festgestellt, dass Geborgenheit auch durch die Struktur kommt. Sie glauben, dass sie daher die Gehölze in richtiger Weise platzieren müssen, damit das auch auf der neuen Fläche was wird mit der Geborgenheit. Sie haben sich Zeit genommen, die Fläche zu beobachten (einer der Grundsätze der Permakultur). Doch das hat nicht allen gefallen, viele wollten gleich wieder gärtnern und ein „eigenes Fleckchen“ bekommen. Einige sind daher abgesprungen. Im Waldgartenteil wird es eher keine individuellen Fleckchen geben. Sie hatten sich vorab 1x Woche mit Studies der International School of Design getroffen, um den Plan Waldgarten und das Bedürfnis nach eigenen Beeten umzusetzen.
    Sie haben eine Schattengarre angelegt und ann aber auch Beetstreifen (MarketGardening), wo alle, die wollen, einjährige Pflanzen anbauen können. Als Ersatz für die Hochbeete.
    Sie haben eine Obstbaumlebensgemeinschaft angelegt und im November sind die ersten Bäume gepflanzt worden
    Die eigentliche Kerngruppe ist abgebröckelt, dafür kamen neue dazu. Sie sind aber auch immernoch damit beschäftigt, die Container wieder alle richtig aufzubauen und anzuschließen. Das Gärtnern ist klar zu kurz gekommen.
    Hilfe bekommen sie durch Studi-Gruppen und Social Days von Firmen.

    Auf einer Klausus haben sie die Vereinsstrukturen überarbeitet, der Vorstand will die Aufgabe der Lenkung wirklich wahrnehmen, Mitentscheidung ist möglich. Es gibt andere Formen von Plenum, ein Koordinierungsrat, in der Vertreter*innen der AGs und Projekte zusammenkommen. Es gibt aber auch ein offenes Plenum für „Was steht an“. Entscheidungen werden anhand von Einwänden und Widerständen getroffen. Bewährt hat sich jetzt schon, die erste Runde als reine Zuhörrunde zu gestalten. Jede Person hat 1 Minute, die zweite Runde: gibt es dazu Fragen. So ist Info/Diskussion ruhiger und zielführender geworden.

    Die Stadt hatte den Vertrag, den NeuLand mit dem Land hatte, übernommen und wollte den anpassen. Das steht noch aus. Die Stadt hat NeuLand beim Umzug oder der Sanierung des neuen Geländes nicht unterstützt.

    Die Neuländer*innen machen alles ehrenamtlich, Judith im Sommer im Schnitt 15 h (mehr …)

  • Dresden: Tuuwi Garten ist umgezogen

    Der Garten an der TU Dresden war bisher hinter einer Baracke in der der STuRa untergebracht war. Diese Baracke ist abgerissen worden. Der Garten zog hinter eine Villa der Uni ganz in der Nähe.
    Tuuwi = TU Umweltinitiative. In der Villa ist das Dezernat „Universitätskultur“ untergebracht.
    „Wir sind in den letzten Monaten umgezogen. Von der Stura Baracke zur Mommsenstraße 5. Da kann man jederzeit reingehen. Die Gartentore stehen immer offen. Momentan wird sehr wenig gemacht, da Semesterferien sind und die meisten Menschen aus unserer Gartengruppe unterwegs. Auch sind wir ein wenig in einer Umbruchsphase, wo nicht sehr viele Menschen aktiv sind.“

    Über die Tuuwi gab es dieses Jahr auch einen Projekttag „Angewandte Transformation“ in der Alten Gärtnerei: https://tuuwi.de/urv/projekttag-angewandte-transformation-in-der-praxis-die-alte-gaertnerei/

    (mehr …)

  • Stuttgart: neue Fläche für 20 – 25 Jahre für Stadtacker

    (Tel)

    Das Projekt muss wohl 2027 umziehen, die neue Fläche ist mit auf dem Areal. Der Verein bekommt das wohl 1300m² große Grundstück voraussichlich für 20 – 25 Jahre. Die Fläche ist eine Fläche für Kleingärten, die Gruppe klärt mit den Verantwortlichen der Stadt ab, dass im Vertrag klar geregelt wird, dass die Fläche dann auch für den GG ist/bleibt.
    Außerdem bekommen sie weitere zwei oder drei kleinere Flächen („Flächenlose“), um dort essbare Stadt Projekte aufzubauen und zu pflegen. Hierzu sind sie noch in Verhandlungen bzgl. Geld für diese Pflege und hoffen, damit eine Stelle finanzieren zu können.

    (mehr …)

  • Stuttgart: Stadtacker muss umziehen

    Wir sind am Stadftacker in Stuttgart gerade dabei alles rückzubauen und uns auf den bevorstehenden Umzug zu konzentrieren. Wir bekommen auch wieder eine Fläche von der Stadt, aber nicht die Gleiche auf der wir sind. Das ist alles gar nicht so einfach, Liegenschaftsamt und Gartenbauamt und Kleingartenanlage-Zuständige und alle möglichen Leute sind da drin. (mehr …)

  • Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert und wird gefördert

    es ist immer noch Inselgrün, wir mussten zwar wiederholt umziehen und doch sind wir noch da uns sollen auch erhalten werden.
    Aktuell sind wir auch auf einem guten Weg zum essbaren Quartier, bzw. der ersten essbaren Strasse in Stuttgart.
    Sie sind FuturePoint der Stadt Stuttgart und werden vom Stuttgarter-Klimainnovationsfond und The Nature Conservacy auf dem Weg zum essbaren Quartier gefördert.
    https://jetztklimachen.stuttgart.de/klima-innovationsfonds-projekt-essbares-quartier

    Infos auch hier: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/file/68b0399b6a889a12940ffaf2 (mehr …)

  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten

    (Tagesspiegel-Artikel), hat Carla W. mir am 24.07. geschickt)

    Integrationsgarten Neuer Treffpunkt im Schlaatz

    Der Schlaatz bekommt einen neuen Integrationsgarten. Das bisherige Gelände an der Weidenhof-Grundschule muss dem neuen Sportforum weichen und findet neben der Integrationskita am Falkenhorst einen neuen Platz. „Ab Herbst dann größer, stärker und mit Vereinscafé“, heißt es auf der neuen Homepage mit dem künftigen Namen des Gartens: Nuthegold.

    Die Vorsitzende Frauke Havekost und ihr Stellvertreter Alexander Wietschel freuen sich auf die neuen Möglichkeiten an der Nuthe. Das künftige Areal, das bis Oktober bezogen werden soll, biete mehr Raum für Veranstaltungen. Damit könnten weitere Zielgruppen erreicht und ein neuer Treffpunkt im Schlaatz geschaffen werden, so die Hoffnung des Vorstands.

    Im Auftrag der Stadt baut der Kommunale Immobilienservice (Kis) ein neues Vereinshaus, das im Rohbau mit Dach errichtet ist. Bereits vorhanden ist ein Amphitheater, das künftig für Veranstaltungen genutzt werden soll. Im Haus sei auch ein Café geplant. „Gäste können dann einfach zu uns kommen, wenn sie auf ihre Kinder warten, uns beim Gärtnern zuschauen, einem Chor zuhören oder Kaffee trinken wollen“, sagt Wietschel. Der Garten solle ein Ort des Zusammenkommens, zum Innehalten und Niederlassen ohne Zwänge werden. Er hoffe auf einen Schmelztiegel für den Schlaatz. Ein solcher Ort der Zusammenkunft fehle.

    Doch zunächst muss der neue Garten wachsen. Der Schatten der in mehr als 20 Jahren gewachsenen Bäume des bestehenden Gartens wird fehlen. „Wir werden neue Obstbäume pflanzen und erstmal keine Äpfel ernten können“, sagt Havekost. Sie spüre die Schwere über den Verlust bei den Gärtnerinnen und Gärtnern. Insgesamt 14 Familien unterschiedlicher Nationen gärtnern regelmäßig. Alle bringen eigene Erfahrungen und unterschiedliche Gemüsesorten in den Garten.

    Für das neue, größere Projekt wurde der Verein Nuthegold gegründet. Bisher wurde der Integrationsgarten vom Brandenburgischen Kulturbund getragen. Für Umzug und Neupflanzungen habe der Verein kein Etat, sagt Frauke Havelkost. Sie gehe von Unterstützung durch den Kis aus, auch um schwere Findlinge an den neuen Standort zu bringen.

    Die Stadtverwaltung kündigte die Errichtung von Spielgeräten an: eine Rutsche, Schaukeln und Trampoline. Mit einem unterfahrbaren Sandspieltisch, Sprechrohren und weiteren Objekten, die verschiedene Reize ansprechen, würden inklusive Spielangebote geschaffen, die für alle Schlaatz-Bewohner zugänglich sein sollen. Zudem würden Picknick-Bänke aufgestellt und trockenresistente Klimabäume gepflanzt, die bald Schatten spenden sollen.

    Mit angrenzenden Rasenflächen entstehe ein neuer Grünzug zwischen Nuthe und Wohnbebauung, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Künftig sollen neben Anwohnern und Spaziergängern auch Kinder der benachbarten Kita die Angebote nutzen.

    Jahrzehntelange Integration

    Der Verein Nuthegold will das Programm ausbauen. Schon bisher gab es in dem aus dem Schulgarten der Weidenhofschule hervorgegangenen Integrationsgarten eine DJ-School, eine Fahrrad-Fahrschule, Workshops und 2024 ein Musikfestival.

    Das gemeinsame Gärtnern sollte zunächst bei der Integration von Aussiedlerfamilien aus Russland helfen. Einige blieben bis ins Rentenalter. Vor zehn Jahren kamen dann neue Schlaatz-Bewohner aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Bei der Integration helfen auch die Koch-, Näh- und Malkurse der „Brückenbauerinnen“ des Gartens.

    Die Bauarbeiten für das Sportforum haben im vergangenen September begonnen. Die Stadt investiert knapp 38 Millionen Euro in den Bau von zwei Zweifeld-Sporthallen und Außenanlagen. An dem Projekt hatte es intensive Kritik vom Schlaatzrat, dem Alexander Wietschel ebenfalls angehört, gegeben.

    https://epaper.tagesspiegel.de/index.html?articleId=doc81mvilnhsuu10sn2kfr9&app=pnn

    (mehr …)

  • München: WERKSgarten ist umgezogen

    (Tel)
    auf der Fläche des Werksviertels in die Nähe vom Umaddum – vorne beim Containerdorf, wo er bisher war, sind zu viele Veranstaltungen und die Beete wurden zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und sahen immer im Nu aus, als ob sich niemand kümmert.

    An der neuen Ecke kämpfen sie noch mit Dienbstahl – schon 2x wurde ein Häuschen aufgebrochen und alles rausgeklaut.

    (mehr …)

  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten erst nächstes Jahr

    (Tel)
    Noch bereiten sie den Umzug vor, die Planungen auf und für die neue Fläche schreiten fort. Das Gebäude wird laut Carla doppelt so groß wie in der Ursprungsplanung, mit dabei ist dann eine große Küche für die Bildungsangebote für Kinder. Planungen und Vorbereitungen dauern noch an, es ist ein sehr komplexes Vorhaben. Sie lagern schon ein paar Sachen zwischen. Carla schätzt, dass sie nächstes Jahr umziehen werdem. (mehr …)

  • Hamburg: UG Hafen City ist umgezogen

    (Mail)
    Garten ist inzwischen umgezogen, sie haben aber die neue Nutzungsvereinbarung noch nicht unterschrieben und melden sich danach (mehr …)

  • Berlin: Frische Briese umgezogen

    (NL)

    Am 14. April war es endlich so weit, der Rollberger Gemeinschaftsgarten „Frische Briese“ ist umgezogen! Da das Garagendach in der Briesestraße, auf dem die „Briese“ seit August 2022 nach und nach Gestalt annahm, nun sanierungsbedürftig ist, mussten wir mit Sack und Pack – oder eher Beet und Gießkanne – auf eine neue Fläche ausweichen. Diese befindet sich am Ende der Roland-Krüger-Straße und wird an ihrer Rückseite vom schattigen Grün der Lessinghöhe begrenzt. Ein wunderschöner Ort, liebevoll „Krume“ genannt, der bislang von der Regenbogen Grundschule als Schulgarten und einem engagierten Anwohner als Mini-Nachbarschaftsgarten genutzt wird. Als Unterstützer*innen jeglicher gärtnerischer Aktivität und Liebhaber*innen städtischen Grüns waren beide Parteien offen für eine Kooperation mit dem QM-Garten und empfingen die über 30 Hochbeete der „Briese“ samt Projetteam mit offenen Armen.[…]
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/ein-rosenkohl-auf-reise-der-rollberger-gemeinschaftsgarten-zieht-um/

    Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ (2025-2026) wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.

    (mehr …)

  • Hamburg: im GG Hafencity wird kein Gemüse angebaut

    (Besuch)

    Die Hafencity ist ein neu gebauter Stadtteil mit viel Beton und viel Versiegelung. Eine Gruppe tritt für mehr Grün ein und hat ein Gartenprojekt gegründet. In schon zerfallenden Beeten wachsen hauptsächlich insektenfreundliche Stauden. Es gibt viel Vandlismus, es wird auch geklaut – doch das macht ihnen nix, an so einem Standort muss man damit rechnen und damit umgehen können.
    Nun müssen sie umziehen (warum habe ich vergessen).
    Sie haben eine Fläche nicht weit weg bekommen, die hinter einem Gebäude (Oberhafen) liegt. Das ist eine Grünfläche, auf der auch andere gärtnern (Köchinnen des Nobellokals, das auch dort ist). Ein Teil der Beete soll auf versiegelter Fläche stehen. Meine Gesprächspartnerin ist enttäuscht, denn sie haben nun weniger Grün als vorher, also am jetzigen Standort.

    (mehr …)

  • Hamburg: nach wie vor wird im Gartendeck wöchentlich gekocht

    (Besuch)

    Das Gartendeck ist vor ein paar Jahren umgezogen und auf einer Fläche, auf der sie uím Boden gärtnern können. Mit den alten Bäckerkisten vom Pardeck haben sie einen Zaun zwischen ihrer Fläche und dem Hundeplatz gebaut, der direkt angrenzt. Den Garten umgibt ein Zaun, was den Ernteklau eindämmt. Es gibt nicht sehr viele Beete, sie haben aber ein großes Gewächshaus, in dem derzeit vor allen Dingen ganz viel Zeug gelagert wird und einen offenen, überdachten Bereich mit bisher eher kleinen Outdoor-Küche. Das wollen sie ausbauen. Sie kochen nach wie vor jede Woche.
    Es sind auch noch Menschen dabei, die ganz von Anfang an dabei waren. Manche gärtnern nicht, wie Gunnar, der mit Carsten zusammen Bienenexperte ist und unterschiedliche Bienenbehausungen im Garten baut und betreut.
    Vernetzung mit anderen Gärten läuft nur wenig derzeit.
    Auf dem Parkdeck ist noch immer nix passiert. An sich fühlen sie sich auf der neuen Fläche sehr wohl. Doch da vertraglich geregelt ist, dass sie nach den Bauarbeiten wieder aufs Dach können, wollen sie das zumindest weiterhin fordern. Ob sie das dann machen oder was sie da dann machen, wird sich zeigen.

    (mehr …)

  • Köln: die neue Fläche von NeuLand nimmt Gestalt an

    (Projektbesuch)
    Der Umzug hat viel Kraft und viele Ressourcen gebraucht. Die neue Fläche ist direkt um die Ecke, hat aber einen ganz anderen Charakter. Die Fläche ist kleiner, auf einer Seite von einer Halle begrenzt. Sie haben schon viel Infrastruktur geschaffen, das Café ist da, sie haben durch Kontakte zur StraBa alte Container recht günstig bekommen, so gibt es gute Klos und einen Workshoport, Kompost und eine große Benjeshecke sind aufgebaut, einige Hochbeete waren noch transportabel, die Frahrradgang ist auch mit umgezogen.

    Wasser- und Stromanschluss gibt es, an Abwasser sind sie dran. Jeden Sonntag ist das Café inzwischen wieder geöffnet.

    Eine Besonderheit: sie können nun im Boden gärtnern. Wobei der Boden wohl wenig Leben in sich hat und sehr verdichtet ist.

    Sie haben viele Pläne, neue Leute sind auch dazu gekommen und der Verein ist gewachsen. Der Verein wird auch das Entscheidungsgremium werden, sie wollen, dass alle, die wirklich mitmachen, Vereinsmitglieder werden und da die Entscheidungen getroffen werden.

    Mitte September haben sie den Umweltpreis der Stadt Köln bekommen.

    (mehr …)

  • Berlin: GG Frische Briese muss umziehen

    Laut der einen Ansprechpartnerin des Gartens (Ana) haben die Schwierigkeiten mit dem einen Kooperationspartner (die Wohnungsbaugesellschaft) zugenommen und zudem ist das Dach undicht, so dass Wasser in das Parkhaus eindringt. Der Garten muss umziehen, bleibt dabei aber im Rollbergkiez (mehr …)

  • Frankfurt: Neuer Garten Frankfurt eröffnet

    am 18. Mai 2024 wird der Neue Frankfurter Garten in der Ostparkstraße 2-8 mit der Umweltdezernentin und Schirmherrin Rosemarie Heilig offiziell eröffnet.

    Wir freuen uns Sie zur Eröffnung des Neuen Frankfurter Gartens in der Ostparkstr. 8 am 18. Mai 2024 ab 14 Uhr einladen zu dürfen.

    Seit Februar 2023 wurden emsige ehrenamtliche Aufräum- und Gartengestaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt, Umweltamt und der FES vorgenommen. Zwischenzeitlich konnte auch damit begonnen werden, seltenes Saatgut einzusäen und zu vermehren. Die Nachbarschaft konnte die ersten grünen Wandlungen bereits miterleben und mitgestalten. Ein Highlight sind die neuen Skyscraper für Wildbienen, Honigbienen und Insekten.

    Das Grundkonzept des Garten besteht darin, erneut ein blühendes Paradies für Flora, Fauna und den Mensch zu erschaffen – ganz zu schweigen davon, dass in der heutigen Zeit jede kleine mikroklimatische Fläche in Form eines Gartens im urbanen Bereich im Sinne des Natur- und Umweltschutzes einen wichtigen Beitrag leistet. Ein nachhaltiges, solidarisches, ökologisches und naturnahes Gärtnern ist im Herzen alle Beteiligten verankert.

    (mehr …)

  • Köln: Entsiegelung Garten am Mer war nicht Wunsch der Gruppe

    (Tel)
    Die Gruppe hat sich die Entsiegelung nicht gewünscht/nicht dafür gekämpft. Sie fanden es gut, wie es war, ein alter Parkplatz hinter einem leerstehenden Getränkemarkt („Schwarzbau“, war wohl nie genehmigt) inmitten einer Kleingartenkolonie. Der Getränkemarkt stand da seit 40 Jahren, mit/durch Corona stand er leer. Die Gruppe hat wohl eine Kündigung im (zu?) November bekommen, das Gebäude soll/wurde (?) schnell abgerissen. An dem Vorgang sind verschiedene Verwaltungsabteilungen beteiligt. Neben dem Amt für Gebäudewirtshaft und Amt für Gebäudemanagement auch das Grünflächenamt, was die Fläche dann bekommt.
    Schon 2020 sollte entsiegelt werden, es gab Rodungsarbeiten, Bäume wurden gefällt, einige Kleingärten geräumt.

    Die Gruppe war nicht so begeistert, da sie zum einen Angst vor der Arbeit eines Umzugs und wieder Rückzugs hatten, es unklar war und ist, wann genau der Rückzug passieren kann und dann die alte – neue Fläche ja erstmal völlig brach ist und sie von vorne anfangen müssen.

    Sie gehen davon aus, dass sie dann im Boden gärtnern können.

    Vorne auf die Fläche will die Stadt/das Grünflächenamt Gartenlabore einrichten.

    Sie bekommen Unterstützung von Grünfächenamt und Leonie gibt ihr bestes, aber hat in der Verwaltung keinen leichten Stand. Auch im Grünflächenamt sind Gemeinschaftsgärten wohl nicht beliebt. Zwei sind wohl beendet und es gab Aussagen im Amt, dass man froh sein, dass der Verhau nun ewg ist.

    Die Gruppe hat sehr kurzfristig eine Übergangsfläche von der Stadt bekommen, haben diese aber ausgeschlagen, da zu weit weg und sie selber eine Fläche gefunden haben.

    Es gibt Willensbekundungen, dass der Garten auf der entsiegelten Fläche eingeplant ist, es steht wohl auch ein Termin in 1 – 1,5 Jahren im Raum. Sie wissen, dass sie nachhaken und drängen müssen. Noch ist nicht klar, wann die Entsiegelung begonnen wird.

    Sie beobachten in Köln, dass die Gärten alle mehr Leute brauchen, die Verantwortung übernehmen, die ins Kernteam gehen, mehr wirklich aktive Menschen werden gesucht

    (mehr …)

  • Köln: Garten am Mer – Fläche wird entsiegelt

    (Insta)

    Garten muss umziehen, da Fläche entsieglt wird. Hat Interimsfläche, wird vom Stadt unterstützt

    „Seit Herbst 2019 gärtnern wir gemeinschaftlich in Köln-Nippes. Bisher auf einem alten, asphaltierten Parkplatz.Aktuell wird unsere Fläche entsiegelt, solange sind wir intereimsweise auf dem Gelände des Bürgerzentrums Nippes in der Turmstrasse. Wir haben Hochbeete, eine Hütte, einen Strandkorb, eine Hängematte und Bienen – das meiste Inventar ist geschenkt oder vom wirklich reichhaltigen Sperrmüll in unserem Veedel gewonnen.“ (mehr …)

  • Karlsruhe: GG Ost zieht um in GG am Ostring

    (Mail)
    der Gemeinschaftsgarten Karlsruhe Ost existiert nicht mehr.
    Wir sind umgezogen in den Gemeinschaftsgarten Ostring. Alle Gerätschaften und Saatgut wurde mitgenommen und kommt dem GG Ostring zugute (mehr …)

  • Köln: NeuLand zieht um

    Beitrag zum Umzug von einer der Gründer*innen: https://www.meinesuedstadt.de/neuland-betreten-in-eigener-sache/

    Mail von Judith: ja, Kraftakt beschreibt es ganz gut, es war unbeschreiblich – Vorstand vier Tag a je 10 Stunden am Umzugsplatz, Gabelstapler, die trotz Schutzmatten in den neuen Oberboden einsacken, ständiges Anpassen und NeuVerlegen dieser schweren Platten, dazu Freitag in strömendem Regen und Sturm der Abtransport unserer alten schrottreifen Klo und Küchencontainer per Kran, zuletzt der Café-Bauwagen bei Dunkelheit, der dann fast nach vorn gekippt wäre, verschlammte Menschen – aber wie der Club zusammengehalten hat – unfassbar. So ein mega Erlebnis mit vielen rührenden Momenten, Abschied, Gelächter, Krisen, Geschrei, Rückenschmerzen – und unser Team Catering hat uns die ganze Zeit durchversorgt, bis zuletzt aus dem Bauwagen am alten Standort – der nur zwei Tage später aussieht, als hätte es uns nie gegeben – der Hammer.

    Wir wickeln noch ab (und zahlen uns dumm und dämlich, weil die Stadt ja nix macht) und holen im Laufe der kommenden Tage noch paar „Reste vom alten Gelände, die Stahlplatte vom Lehmofen, Natursteine, eine große Tischbank, um uns DANN endlich nur noch auf den Aufbau des neuen Gartens zu konzentrieren. Ca 60-70 menschen waren unterschiedlich oft und unterschiedlich lang und mit unterschiedlichen skills dabei, der harte Kern so 40.

    (mehr …)

  • Dresden: Strieskanne ist umgezogen

    „Angefangen hat der offene Gemeinschaftsgarten als Teil von UFER-Projekte e. V. auf einer Brache hinter Kaufland, aufgrund einer Umnutzung der Fläche war jedoch ein Umzug notwendig. Nun liegt die Strieskanne etwas versteckt in der Geisingstraße hinter der Kita Kinderwelt(en) und erweckt seit Anfang des Jahres 2023 eine weitere Beton-Brache zum Leben“ (mehr …)

  • Berlin: Sonnenbeet ist umgezogen

    Viele Fahrten mit Lastenrad und ein Tag LKw-Einsatz haben es möglich gemacht. Wir konnten alle Pflanzen und Erde retten. Nur einige Beet Einfassungen mussten wir aussortieren. So langsam richten wir uns jetzt auf der Fischerinsel ein und bauen dort alles auf.
    (mehr …)

  • Berlin: Umzug vom Sonnenbeet

    (Antrag/ANtworten)

    Wie groß ist denn die Gruppe, die auf der neuen Fläche gärtnern möchte und wie viele aus dieser Gruppe haben den neuen Garten mit geplant und sind an der Umsetzung dieser Planungen beteiligt?

    Die diesjährige Gartengruppe des Sonnenbeetes besteht aus 13 Menschen, von denen 7 eine Beetpatenschaft übernommen haben. Alle anderen kommen regelmäßig zum Gärtnern in den Gemeinschaftsbeeten, zu Workshops oder zum Austausch und zur Erholung in den Garten. Alle haben Interesse an der neuen Fläche zu gärtnern. Ebenfalls Teil des Gartens ist ein Imkermeister, welcher mit einem Teil seiner Bienenvölker Interesse hat, auf die Fischerinsel umzuziehen.

    Wir treffen uns wöchentlich und alle Informationen und Schritte der Planungen werden mit allen Anwesenden besprochen. An der aktiven Auseinandersetzung beteiligt sich bisher etwa die Hälfte, der Rest zieht eher mit. Zusätzlich gibt es einen Telegram Chat, um alle Informationen denen zukommen zu lassen, die zu einem Treffen nicht kommen konnten.


    Wie viele Menschen aus der alten Gruppe werden mitziehen? Das ist ja schon ein Stückchen weg vom alten Standort und ein anderer Kiez. Sie schreiben, dass die bisherigen Gartengruppe eingebunden werden soll?

    Die Beetpat*innen haben signalisiert, dass sie Interesse am neuen Standort haben. Da es in der Gegend um den Alexanderplatz keine weiteren Gemeinschaftsgärten mit freien Beetpatenschaften gibt, ist der Bedarf da. Die „losen“ Gärtner*innen bekundeten ebenfalls Interesse, hin und wieder mitzugärtnern.


    Wie viele Menschen aus der direkten Nachbarschaft des neuen Standorts sind an den Planungen beteiligt? Wie haben Sie diese erreicht? Sind tatsächlich schon Nachbar*innen dabei? Sie schreiben ja, dass die Nachbarschaft erreicht werden kann?

    Am neuen Standort gibt es bereits eine Gartengruppe, die aus etwa fünf Personen besteht und sich lose organisiert. Hier fand bereits Kontakt zur Koordinatorin und einzelnen Gärtner*innen statt, um Fragen zu klären, wo weitere Beete aufgestellt werden könnten, wo eine Obstbaumwiese und Naschbeete entstehen sollen und wer für was zuständig sein wird. Im September ist ein Arbeitseinsatz geplant, zu dem beide Gruppen sich kennenlernen und gemeinsam an der Planung gearbeitet werden kann.

    Wir gehen davon aus, dass sich weitere Nachbar*innen anschließen werden, sobald wir regelmäßig vor Ort sind und diese uns kennenlernen können. Weitere Aktive sind im Garten sehr gewünscht. Jede*r kann mitmachen und eigene Ideen mitbringen.

    Habe ich es richtig verstanden, dass der Garten dann auf der Fischerinsel dauerhaft bleiben kann? Soll dann nach den Baumaßnahmen rund um das Haus der Statistik dort ein neuer Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden? Wann in etwa ist mit dem Ende der Baumaßnahmen zu rechnen?

    Der Garten kann und soll dauerhaft auf der Fischerinsel bleiben. Für den Standort Fischerinsel, das Kreativhaus und für die Nachbarschaft ist ein Gemeinschaftsgarten und eine Begrünung des Standortes ein Mehrwert, den wir nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft dort erhalten möchten.

    Nach den Baumaßnahmen am Haus der Statistik soll dort ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Sollten es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, wollen wir bereits vorher freiwerdende geeignete Flächen wieder begrünen, ob temporär oder dauerhaft. Das Sonnenbeet stellte in den vergangenen vier Jahren einen deutlichen Mehrwert für das Gesamtprojekt dar. Für Pioniernutzer*innen diente der Garten als Pausenort, er zog Besucher*innen zum Verweilen an und war Plattform für Veranstaltungen, Workshops, Feste und Teambesprechungen. Es ist gewünscht, einen solchen Ort wieder zu schaffen.

    Im Moment gibt es nur die Möglichkeit, im kleinen Rahmen in der Ersatzstätte Karla ein wenig zu gärtnern. Diese soll Ende 2024 zurückgebaut werden. In der kommenden Saison wollen wir hier ein paar Kräuterbeete anlegen und Experimentieren. Eine Gärtnerin möchte beispielsweise Vertikalbepflanzungen testen. Hierfür gibt es eine sonnige Wand, die genutzt werden kann. Da der Standort sonst sehr schattig ist, wollen wir Pilzprojekte ins Leben rufen und testen, welche Pilze sich hier gut züchten lassen. Für die Kräuterbeete wird im September in Kooperation mit Bauchfachfrau e.V. ein Bewässerungssystem gebaut. Wenn weitere Ideen eingebracht werden und wir den Platz dafür schaffen können, sollen diese in jedem Fall umgesetzt werden. Der Ort soll außerdem für die Nachbarschaft und Pioniernutzer*innen zur Nutzung zur Verfügung stehen.
    Die Ergebnisse der Experimentierphase können später wieder in den Gemeinschaftsgarten am Haus der Statistik integriert werden.

    Wir hoffen auf den Erhalt der Ersatzstätte Karla auch über 2024 hinaus, entsprechende Anträge werden durch die Zusammenkunft Berlin gestellt. Sollte sich eine längerfristige Nutzung an diesem Standort ergeben, sind wir selbstverständlich daran interessiert, diesen auch weiter zu bespielen.

    Die Bauphase wird voraussichtlich 2030 komplett beendet sein. Der erste Gebäudeteil – der Kopfteil an der Karl-Marx-Allee – soll bereits Anfang 2025 bezugsfertig sein. Nach aktuellem Planungsstand sind im Experimentierhaus X3 mit dem Thema „alternative Wohnprojekte und gesunde Zukunft“ eine für die Hausgemeinschaft begrünbare Dachterrasse und eine öffentliche Grünanlage im Innenhof vorgesehen. Wir beteiligen uns hierbei an Plantischen und haben bereits unser Interesse bekundet. Das Experimentierhaus X3 soll bis 2028 fertig gebaut sein.

    Warum gab es einen Trägerwechsel?

    Der Sun Seeker e.V. wurde 2019 gegründet, um den Gemeinschaftsgarten Sonnenbeet am Haus der Statistik zu betreiben. Die damalige Gruppe hat Ende letzten Jahres den Garten abgegeben, da der Lebensmittelpunkt der Akteur*innen sich verlagert hat, einige nicht mehr in Berlin wohnen oder anderweitig stark eingebunden sind.
    Der Essbar e.V. wurde 2021 am Haus der Statistik gegründet, um verschiedene Aktivitäten rund ums Thema Lebensmittelverschwendung und -wertschätzung zu initiieren. Wir haben seither Beetpatenschaften übernommen, um mit Kräutern und Gemüse aus dem Garten zu kochen und diese für Workshops zu nutzen. Das Gemeinschaftsprojekt „Vom Beet auf den Teller“ ist entstanden. Ihren Verein wollten die Sun Seeker für sich erhalten, um ihn evtl. später wieder aktiv zu nutzen. Herr Dietrich ist seit Gründung im Sonnenbeet aktiv, hat den Garten mit aufgebaut und begleitet. 3 weitere Personen aus der alten Gruppe sind weiterhin dabei, davon 2 vom Essbar e.V. In den letzten beiden Jahren ist eine fruchtbare Zusammenarbeit entstanden, wir konnten viel voneinander lernen und haben uns deshalb entschlossen, die Betreuung des Gartens mit dem Essbar e.V. zu übernehmen. 

    Wie groß ist die neue Fläche, wie viele Beete wird es dort geben können? Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden wird?

    Wir haben derzeit ca. 30 aufgebaute Beete, die umgezogen werden müssen sowie 7 Obstbäume, 2 Beerensträucher und 10-20 weitere kleinere Pflanztöpfe sowie 3 Wassertanks, zahlreiche Sitzmöbel, 2 Komposte und Gartengeräte. Alles findet am neuen Standort Platz. Es gibt eine Terrasse, auf der Hochbbeete gestellt werden können. Außerdem eine freie Fläche im Innenhof und einen Außengarten mit Lehmofen. Die Fläche ist größer als die bisherige, sodass nach und nach mehr entstehen kann. Schätzungsweise können etwa 800m² von uns genutzt werden, die Gesamtfläche ist um ein Vielfaches größer.

    Wie ist die Fläche bisher beschaffen?

    Das Gelände an sich ist von Bäumen und einem neu angelegten Park umgeben. Die Terrasse ist bisher wenig begrünt, die beiden anderen Flächen wurden in den letzten Jahren nicht bewirtschaftet, es wächst teilweise Wiese, sonst recht nährstoffarme Erde. 

    Wenn es einen Garten und eine Gartenkoordinatorin gibt: wie wurde bisher dort bewässert?

    Für die Bewässerung gibt es bisher drei Außenwasseranschlüsse und Gießkannen/Gartenschlauch. Wir haben bereits mehrere Möglichkeiten erspäht, Regenwasser aufzufangen. Hierfür ist allerdings noch eine bauliche Klärung notwendig. Wir möchten größtenteils mit automatischen Bewässerungssystemen arbeiten, um möglichst wassersparsam zu wässern und um mehr Kapazitäten für die Beetpflege frei zu haben.

    Beteiligt sich das Kreativhaus an den Kosten für den Gemeinschaftsgarten?

    Ja. Das Kreativhaus hat finanzielle Mittel für die Gestaltung des Außenbereiches. Die Wasserkosten werden übernommen sowie einige Materialkosten wie Erde und Sand. Für die Infrastruktur, die das Haus betrifft, also Wege, Sitzgelegenheiten, Sonnensegel, Beleuchtung, Bewässerung, Bereitstellung der Räumlichkeiten etc., übernimmt so weit als möglich das Haus die Kosten. Wir kümmern uns um Finanzierung der Beete, Begrünung und Bepflanzung sowie die Organisation von Projekten und Workshops. 

    Wer finanziert den eigentlichen Umzug und wie wird dieser von statten gehen? Oder sind das die im Finanzplan angegebenen 800 Euro?

    Das sind die im Finanzplan angegebenen 800€. Wir wollen hiervon einen LKW inklusive Fahrer mieten, um die Beete zu transportieren. Wir rechnen hierbei mit etwa jeweils drei Fahrten an zwei bis drei Tagen.


    Können Sie sich die für die Bauaktionen benötigten Werkzeuge nicht ausleihen? Wozu wird denn eine Handkreissäge gebraucht? Was passiert nach den Reparaturen an den Beeten mit den Werkzeugen?

    Einige Werkzeuge können wir im Haus der Materialisierung oder aus privatem Bestand leihen. Eine Handkreissäge benötigen wir zum Reparieren und Bauen der Hochbeete. Eine Handkreissäge steht uns derzeit nicht zum Verleih zur Verfügung, wurde aber bisher bereits immer wieder mal benötigt. Wir rechnen damit, dass wir auf der Fischerinsel diesen Herbst und nächstes Frühjahr regelmäßig Bauaktionen durchführen werden. Die Miete einer Handkreissäge im Baumarkt kostet 100€ pro Woche. Daher erscheint uns die Anschaffung einer Säge für sinnvoll und preiswerter. Die Säge verbleibt im Bestand des Gartens und steht uns sowie dem Team des Kreativhauses dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung.

    Handelt es sich um essbare Pflanzen und Sträucher, die Sie bei uns beantragen?

    Es handelt sich um essbare Pflanzen und Sträucher. Wir möchten z.B. die jetzige Einfriedung des Objektes, an geeigneten Standorten mit Beerensträuchern aufwerten, wir planen ein großes Naschbeet im Bereich des Kinderspielplatztes im Objekt, zu dem wollen wir Fassaden mit Wein beranken.

    Gibt es eine Pilz-AG?

    In diesem Jahr ist das Pilz Kunst Labor, bestehend aus der im Haus der Materialisierung ansässigen Mitkunstzentrale und der TU Berlin, erstmalig bei uns im Garten aktiv. In vier Beeten wurde die Anzucht verschiedener Gemüsepflanzen in Töpfen aus Pilzmycel erprobt. Das Pilz Lab erforscht außerdem, wie Pilze zur Bauwende beitragen können, indem diese mit Materialresten verbunden werden, damit neue Materialien entstehen.

    Außerdem sind wir im Austausch mit Menschen, die bereits Erfahrung in der Aufzucht von Speisepilzen haben, um uns wertvolles Wissen anzueignen. Die Sun Seeker haben sich bereits mit dem Thema Pilzzucht befasst und auch erfolgreich Pilze gezüchtet, sodass wir auch hier auf Erfahrungen der hier beteiligten Personen zurückgreifen können. Basierend auf diesem Wissensschatz wollen wir Speisepilze züchten und haben bereits entsprechende Ecken in der Ersatzstätte Karla dafür vorgesehen.


    Haben Sie im Bezirk schon nach Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau gehalten?

    Wir sind mit dem für Gemeinschaftsgärten zuständigen Senatsmitarbeiter in Kontakt, ob ein Zuschuss in Form einer Zuwendung möglich ist und warten hier noch auf Rückmeldung.

    Zudem möchten wir die Möglichkeit nutzen, für das Jahr 2024 FEIN-Mittel beim Bezirk Mitte zu beantragen, insofern diese wieder von der Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Die Antragsfrist war hierbei im vergangenen Jahr Mitte Dezember.

    Über die Postcode Lotterie haben wir außerdem Personalmittel beantragt, um eine Stelle für die Koordination der Gartenthemen des Essbar e.V. zu schaffen.


    (mehr …)

  • Berlin: Kiezinsel wird neue Heimat von Sunseeker Beeten

    (Besuch)
    Die Kiezinsel Fischerstraße in Mitte wurde drei Jahre lange saniert/renoviert. Nun wird ein Teil des Außengeländes neu gestaltet. Sie haben seit einem Jahr einen kleinen Gemeinschaftsgarten, der von vier Familien aus der Nachbarschaft genutzt wird, im hinteren Teil einer Wiese, auf der auch ein paar Obstbäume stehen. Am Spielplatz sollen Naschbeete entstehen, im Innenhof eine Kräuterspirale.
    Am Lehmofen und vor allen Dingen auf der Terasse soll ein Teil der Gemüsebeete aus dem Sunseeker untergebracht werden – die Beete aus dem Garten wären dann nicht alle zusammen, sondern an verschiedenen Stellen des Außengeländes verteilt, wobei es zwei „Cluster“ geben könnte.
    Sunseeker muss umziehen, da die bisheirgen Fläche beim Haus der Statistik nun für die Baustelle gebraucht wird.
    Der Träger „Essbar“, eigentlich eine Foodsharing Ini, oranisiert den Umzug und will sich dann um die Neugestaltung der gesamten Außenfläche der Kiezinsel kümmern, auch um die Anlage einer Boulebahn.
    In ca. 10 Tagen ist ein Freiwliigentag, an dem die bisher schon angelieferte Erde bewegt werden soll und auch eine Überdachung für den Lehmofen fertig gebaut werden soll.
    Im Sunseeker wird noch gegärtnert, die Beete sind aber schon teilweise zusammengeschoben und nicht alle sind noch transportabel.
    Es wird noch eine Veranstaltung vom Haus der Statisk aus geben, bei der der Garten gefeatured und verabschiedet wird, danach soll der Umzug dann stattfinden.
    Ggf. wird der eigentliche Umzug via Toni finanziert, der woh durchblicken ließ, dass der noch Geld hat.

    Für die Kiezinsel ist die Erweiterung des Nachbarschaftsgartens keine Prio, sie wollen die Flächen auch anders nutzen und sehen die Beete teilweise eher als Gestaltungs- und strukturgebende Elemente (z.B. auf der Terrasse), außerdem soll das Außengelände dann in ca 2 Jahren nochmal entlange eines schon vorliegenden Architektenentwurfs neu gestaltet werden. (mehr …)

  • Heinersdorf: Garten zieht zum Haus des Wandels

    (Antrag/Antworten)

    Was passiert mit dem Garten und der Gruppe, wenn das Projekt DoK Ende 2023 zu Ende ist? 

    Das Haus des Wandels wird den Garten weiter tragen. Als sozio-kulturelles Zentrum besteht es seit 5 Jahren. Die Gartengruppe gab es bereits vor und unabhängig vom DoK, sie soll im Rahmen des Projekts in ihrem Tun ausgeweitet und unterstützt werden. 

    Soll es zwei Gemeinschaftsgärten geben, einen in Buchholz und einen in Heinersdorf? Sind das beides Gemeinschaftsgärten, die von (potentiellen) Gärtner*innen mit geplant und nun umgesetzt werden und bei denen es um den Anbau von Gemüse geht?

    Ob Teile des LandKunstLeben Gartens zum Vereinssitz in Buchholz umziehen müssen, ist noch offen. Mit diesem Förderantrag beschränken wir uns auf die Kosten des Umzugs und Aufbaus im Haus des Wandels Gemeinschaftsgarten.

    Muss nur der Garten umziehen? Was von dem bisherigen Garten soll dorthin umgezogen werden?

    Nur der Garten muss umziehen. Der Kunstverein LandKunstLeben hat seinen Büro- und Vereinssitz in Buchholz und den dazugehörigen Garten, in dem die Veranstaltungen stattfinden, im Nachbardorf Steinhöfel. Dem Garten wurde die Pacht gekündigt – der Vereinssitz bleibt vorhanden.

    Was umziehen soll: Vornehmlich Gartengeräte, Regentonnen, Pflanzen, Sträucher. Ganz konkret wird sich das vermutlich erst im Tun ergeben.

    Wie offen ist die Fläche? Kommen auch die mitgärtnerndern Nachbar*innen da jederzeit rauf?

    Das Haus des Wandels ist ein sozio-kulturelles Zentrum und steht als solches tagsüber den Nachbar*innen offen, auch am Wochenende. Gleiches gilt für den Garten, man kann einfach reinspazieren. 

    Was gibt es noch an Infrastruktur auf dieser Fläche?

    Auf dem Gelände des Gartens befinden sich, wie oben genannt, das Haus des Wandels sowie Garagen, Schuppen, Kompost und eine Außenküche. Mehr zum Ort finden Sie hier: https://hausdeswandels.org/ort

    Wie groß ist die Gruppe, die im Garten beim Haus des Wandels aktiv ist?

    Circa 10 Personen 

    Wie oft trifft sich die Gruppe?

    Unterschiedlich, es gibt Menschen, die jeden Tag im Garten sind, andere nur einmal die Woche. 

    Wie erfahren Menschen von dem Garten und dass sie mitmachen können? Wie machen Sie darauf aufmerksam?

    Bisher ist das über Mundpropaganda passiert. Da das Haus des Wandels früher allerdings eine landwirtschaftliche Schule war, ist es im ganzen Dorf bekannt. Menschen kennen den Ort als Ort zum Gärtnern und seit 5 Jahren auch als Ort zum Mitmachen. Tatsächlich kommen zahlreiche Nachbar*innen auch einfach so aufs Gelände, ohne dass man darauf aufmerksam machen muss. Für die Pat*innenbeete und den Pflanztag werden wir einen Aushang am schwarzen Brett des Dorfes machen, gezielt Nachbar*innen ansprechen und einen Aufruf an die Lokalzeitung schicken. 

    Wie viele Beete gibt es bisher? Wer entscheidet, was dort gepflanzt wird? Wie ist der Garten organisiert? Was bedeutet Pat*innenbeete?

    Bisher gibt es zahlreiche Kleinstbeete, drei Hochbeete mit Gemüse und ein Erdbeerfeld, welches Hausbewohner*innen und Nachbar*innen angelegt haben. Gepflanzt wird, was der jeweiligen Person gefällt und vorhanden ist; bisher verpflanzen wir vor allem zahlreiche geschenkte Pflanzen oder Menschen bringen Saatgut mit. Pat*innenbeete sind ein recht neues Format, dass wir in diesem Jahr ausbauen wollen. Bisher gibt es zwei Nachbar*innen, die sich konkret um ein Erdbeerfeld kümmern, sowie eine Nachbarin die Tomaten, Gurken und Kürbisse im großen Hochbeet vor dem Haus kultiviert. Wir möchten einen Aufruf im Dorf starten, dass man sich für (mind. die nächste Saison) allein oder gemeinsam um ein Beet im Garten kümmern kann. 

    Wie viele Nachbar*innen wollen noch mitmachen, wenn sich der Garten nun vergrößert?

    Wir hoffen, dass sich auf den Aufruf zum Pflanztag 20 und den Pat*innenbeeten mind. 10 Personen melden. 

    Wer wird die Hochbeete bauen, wie machen Sie darauf aufmerksam und wie viele Menschen können mitmachen?

    Die Hochbeete werden von Menschen aus dem Haus des Wandels und von LandKunstLeben gebaut. Auch hierzu werden wir einen Aufruf ans Schwarze Brett des Dorfes hängen. Es können alle mitmachen, die möchten. 

    Wer und wie viele Menschen werden sich an der geplanten Pflanzung für den Waldgarten beteiligen? Wer wird sich dann darum kümmern?

    Auch hierzu werden wir einen Aufruf ans Schwarze Brett hängen. Neben der Gartengruppe von 10 Personen, hoffen wir, dass nochmal so viele zusammenkommen. Die Gartengruppe wird sich weiterhin gemeinschaftlich um das Gelände kümmern. 

    Woher kommt das Wasser? Gibt es neben Regenwasser (was ja wie Sie selber schreiben, eher spärlich ist, noch andere Quellen?) Wie soll die Wasserversorgung organisiert werden? Wer wird wie die Container (meinen Sie IBC Container?) füllen?

    Wir möchten IBC Container kaufen. Die Container werden rund um das Haus des Wandels an den Regenrinnen aufgestellt und füllen sich durch Regenfälle. Es gibt bereits einige IBC Container, jedoch reichen diese nicht aus, um das Wasser eines Regenschauers aufzufangen. Wir haben bereits 5 Jahre Erfahrung mit dem örtlichen Niederschlag, dem Garten und den Containern. Wir gehen davon aus, dass die zusätzlichen Container ausreichen, um das Gelände auch im Sommer mit Wasser zu versorgen, da die Dachfläche enorm ist. Zusätzlich gibt es einen Gartenwasseranschluss, der vom Haus des Wandels e.V. getragen wird.

    Es gibt ja schon ein Set an Gartengeräten, wo ist dieses untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen da jederzeit ran?

    Das Haus des Wandels hat mehrere Garagen, die jederzeit offen stehen. Hier lagern die vorhandenen Gartengeräte. Das Haus des Wandels ist ein sozio-kulturelles Zentrum und beheimatet mehrere öffentliche Initiativen des Dorfes, als solches steht es tagsüber immer offen. 

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Gruppen an den Kosten des Gartens?

    Die Gärtner*innen und Gruppen beteiligen sich mit ihrer Arbeit und ihrer Zeit. Die Angebote im Haus des Wandels sind grundsätzlich nicht daran geknüpft, dass Menschen finanzielle Ressourcen beisteuern müssen. 


    (mehr …)

  • Potsdam: Integrationsgarten muss umziehen

    (Besuch)
    Die Fläche wird bebaut. Sie haben eine neue Fläche bekommen, die Planungen für die Fläche macht ein Architekt nach ihren Vorstellungen.
    Im Garten sind Menschen aus verschiedenen Kulturen und Herkunftsländern dabei, es gibt individuelle Beete und viele gemeinschaftliche Flächen. Auch der Schulgarten ist noch Teil, wird aber gerade nicht so rege genutzt. Gartenkoordinatorin ist inzwischen Frauke, die politisch bestens (grün) vernetzt ist und auch bei Hand in Hand Vorsitzende ist. Hand in Hand macht Fahrradkurse für syrische Frauen in Kooperation mit dem Garten. Finanziert werden vor allen Dingen Projekte, wie Handarbeit aus verschiedenen Kulturen, Mosaikkurs etc. Das finanziert die Stadt. Carla ist auch noch dabei, aber viel weniger involviert als früher.
    Vandalismus gibt es derzeit keinen, sie hatten aber achtmal mit Übergriffen zu tun. Sie haben Kameras angebracht, aber nicht angeschlossen. Trotzdem wirkt das abschreckend. (mehr …)

  • Frankfurt: Frankfurter Garten ist umgezogen

    (Antrag, Antworten)

    Der Garten hat eine neue Fläche bekommen, einen Teil des Umzugs hat das Grünflächenamt gemacht. Der Rest musste von der Gruppe alleine bewerkstelligt werden.
    Sie haben viel weniger Platz und konnten nur einen Teil mitnehmen, einiges durften sie auch gar nicht mehr aufstellen.

    Die 1200 m² Fläche des neuen Gartens wurde von Grünflächenamt zur kostenloser Nutzung auf unbefristete Zeit freigegeben. 600 m² für Obst- und Gemüseanbau und 600 m² als Blumenwiese für Insekten und Bienen.
    Mit der  Unterstützung des Grünflächenamts konnten 35 Hochbeete, Komposttoilette und diverse Vereins-Utensilien umgezogen werden.  Ansonsten wurde der Umzug einzig von unseren Mitgliedern in Eigenregie organisiert und durchgeführt. Leider wurden uns nach dem Abbau der Umzäunung durch die Stadt viele Gartenwerkzeuge und Küchenausstattung, Spülen, Armaturen, Tische und Töpfe gestohlen. Die Container durften wir nicht mitnehmen. Daher mussten wir zwei neue Laubhütten kaufen, was bereits das gesamtes Vereinsvermögen erschöpft hat. Auch für das Legen des Fundaments musste der Verein allein aufkommen.

    Es wird gemeinschaftlich gegärtnert und es gibt individuelle Hochbeete.

    Wir zahlen Strom, Wasserverbrauch und Müllabfuhr.

    Zuvor war auf dem Gelände ein Mainova Umspannwerk. Es wurde von Mainova mit einem Oberboden vorbereitet, den wir mit Mutterboden aufwerten wollen. Wir haben auch einen unterirdischen 3000 Liter Brauchwasser-Sammelbehälter eingraben lassen in dem wir das Brauchwasser zurückführen und Regenwasser von der versiegelten Bahnfläche oberhalb unseres Garten sammeln. Das gesammeltes Wasser soll während den Dürreperioden zum Gießen verwendet werden.

    Bodenproben hat Frau Heidelbach von Grünflächenamt Frankfurt genommen und für gut befunden. Für das Auffangen von Wasser benötigen wir noch Leitungen,

    der alte Garten hatte auf einer 2500 m² großen Fläche stets über 120 Hochbeete in Größe 120×80 cm, 40 Hochbeete 170×170 cm, ca. 200 m² Bodenbeete und 300 m² Bienenfläche gärtnerisch genutzt. In der Saison wurden fast wöchentlich Garten-, Kräuter- und Bienenführungen, Workshops und Veranstaltungen, mit dem Schwerpunkt Garten und Bienen für Kita, Schulgruppen und Gäste aus der gesamten Bundesreplik organisiert

    von unseren Vereinsmitgliedern sind derweilen 20 Mitglieder gärtnerisch tätig. Die Gartenanlage wird von Vereinsmitgliedern und vielen Gastgärtnern aus der Nachbarschaft gärtnerisch bewirtschaftet.
    Entscheidungen werden bei Mitgliederversammlung verabschiedet. Die Kommunikation erfolgt bei regelmäßigen Gartentreffen.
    (mehr …)

  • Bonn: Gemeinschaftsgarten Vilich_Mühldorf nicht sicher

    (Mail)
    Wir haben jetzt noch ein Jahr Fristverlängerung bekommen. Auf einem Teil der Fläche soll ein Zweig der Adelheidisschule gebaut werden. Dann müssen wir uns neu orientieren das Grundstück gehört der Stadt Bonn. Pächter war der Verein Wohnen im Quartier. Der Pachtvertrag ist anscheinend durch die Übertragung des Grundstücks von der LEG an die Stadt Bonn vor zwei Jahren erloschen (mehr …)

  • Frankfurt: Frankfurter Garten hat voraussichtlich neues Grundstück

    (Mail)

    Unser Garten ist immer noch an seinem alten Standort. Auf unserem jetzigen Platz haben wir noch eine Duldung bis die Deutsche Bahn mit ihrer Baustellenvorbereitung beginnt. Die Nutzung eines neuen, etwa 500 Meter entfernt liegenden, Grundstück wurde uns von der Stadt Frankfurt am Main in Aussicht gestellt. Über die Nutzungsmöglichkeit der wesentlich kleiner Brachfläche stehen wir derzeit noch in Verhandlung. Wir hoffen auf einen Gestattungsvertrag für ein Jahr mit hoffentlich automatischer Verlängerung. Unterstützung für den Umzug haben wir bislang leider nicht gefunden. Ein Förderantrag durch das Grünflächenamt wird derzeit geprüft. (mehr …)

  • Köln: Neuland zieht um

    (Tel)

    Die Neuländer*innen haben den Bescheid bekommen: Neuland wird nun Teil des öffentlichen Grüns! Erstmal kleiner, erstmal nicht da, wo die Fläche dann letztendlich sein wird, aber ein echter Erfolg.
    Sie müssen aber nun auch recht schnell die bisherige Fläche räumen und zwar bis Ende des Jahres. Da wird interimsmäßig die Europaschule mit 1500 Schüler*innen aufgebaut. Der eigentliche Standort muss saniert werden. (mehr …)

  • Berlin_ Peace of Land hat sich für andere Fläche beworben

    (NL)

    Wir haben uns um Flächen im Mühlenkiez beworben und gehen dort nun mit Verantwortlichen ins Gespräch. Drückt uns die Daumen!
    Mehr kann man jetzt zwar noch nicht tun, aber ab August und bis Oktober ist dann der Abbau dran. Wir werden Eure Hilfe brauchen
    (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet ist auf der neuen Fläche

    (Projektbesuch)

    Das Himmelbeet hat eine neue Fläche bezogen: Garten/Grenzstraße im Wedding (Nähe Humboldthain). Den Vertrag haben sie zunächst für fünf Jahre. Die Fläche ist kleiner als vorher. Sie hatten anfangs gedacht, dass sie auch einen Teil des angrenzenden (nicht genutzten) Spielplatz für Workshops nutzen können, was aber nicht der Fall ist. Die Fläche ist mit einem Bauzaun umgeben, den sie, sobald sie Geld dafür haben, gerne mit einem richtigen Zaun ersetzen wollen. Viele der bisherigen Pächter*innen sind wohl mit gezogen. Gegenüber ist eine Unterkunft für männliche Geflüchtete, in der Nachbarschaft eine Unterkunft für Menschen mit verschiedenen physischen und psychischen Problemen, eine Schule und eine Kita.
    Das Café ist mit Schwertransportlaster in einem Stück auf die neue Fläche transportiert und aufgebaut worden. Sie konnten nur ganz wenige der alten Hochbeete mitnehmen, die meisten waren einfach zu marode. Die jetizen bauen sie nicht mehr aus Paletten, da diese zu schnell verrotten. Sie nutzen Vollholz und stellen die fertigen Beete dann auf flache Steine (an den Ecken).
    Das Café, eine wichtige Einnahmequelle, dürfen sie erst eröffnen, wenn die Toilette nutzbar ist, sprich angeschlossen ist. Sie haben auch noch keinen Strom. Die Anschlüsse kosten viel Geld. Sie haben zwar eine Crowdfunding-Kampagne, doch reicht das dort eingeworbene Geld nicht. Förder*innen wollen ungerne wenn überhaupt solche Kosten zahlen, so dass sie nun gucken, ob sie die Kosten über Unternehmensspenden einwerben können.

    Die Vernetzung mit anderen Gärten in Mitte läuft derzeit gut. Sie arbeiten mit der Wilden 17 und dem Prinzegartenteam zusammen, auch Rote Beete sind involviert. Sie sind in Kontakt mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister und der Stadträtin für öffentlichen Raum. Es soll bald eine Veranstaltung dazu geben, wie die Gemeinschaftsgärten in Mitte besser abgesichert werden können.

    Auch interessant: In Mitte darf inzwischen jede*r Bürger*in Baumscheiben bepflanzen, ohne vorher eine Genehmigung dafür einzuholen (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet – Umzug mit Hürden

    (Mail, Tel)

    Wir freuen uns auf die neue Fläche und das Kennenlernen der neuen Nachbarschaft. Ist ruhiger als der bisherige Standort. Die Fläche bietet viel Potenzial und wir sind gespannt wie sie angenommen wird.

    Leider gibt es immer noch einige Hürden an denen wir dran sind. Um einen Vertrag zu unterzeichnen, müssen wir eine Kaution vorlegen. Diese dient im Fall der Fälle einem möglichen Rückbau der Grünfläche, falls wir dies nicht leisten können. Die Höhe liegt aktuell bei 100.000 €. Hier sind wir gerade dran, diese noch zu reduzieren und eine Lösung über eine Versicherung, Bankbürgschaft und/oder private Direktkredite zu finden.
    Ein weiteres großes finanzielles Thema ist die Erschließung mit Wasser und Abwasser. Hier muss die entsprechende Infrastruktur noch verlegt werden. Die Kosten dafür liegen aktuell bei uns. In Summe rd. 50 Tsd Euro. Hier sind wir auch dran, Sponsoren zu finden bzw. Rücklagen zu nutzen.
    (mehr …)

  • Würzburg: Campusgarten hat neue Fläche und kann da dauerhaft bleiben

    (Mail)

    Wir haben nun eine neue Fläche in Größe von etwa 2.000 qm zugesichert bekommen, eine Übergabe hat ebenfalls schon stattgefunden. Laut Aussage der Uni dürfen wir hier dauerhaft gärtnern, hier sind also keine Baumaßnahmen in derZukunft geplant.

    Besonders gefreut haben wir uns über die Zusage von über 20.000 Euro der Unileitung, die uns für den Aufbau des neuen Gartens, der ja auch wieder reichlich Biotope enthalten soll, nun zur Verfügung stehen.

    Wir fangen jetzt gerade mit dem Abbau der alten Fläche und der Geländemodellierung der neuen Fläche an. (mehr …)

  • Berlin: Wilde17 muss wohl umziehen

    (Mail)

    Für die Wilde 17 passiert ja vermutlich die kommende Vegetationszeit noch nicht viel. Aber in den nächsten fünf Jahren viel, da unsere Fläche seit 14. Dezember 2021 im neuen Sanierungsgebiet liegt. Stadtplanerisch wird dieser Kiez also ganz neu gedacht und dabei hat die Wilde 17 zwar Bestandsschutz als Projekt, aber wird wohl einen neuen Ort im Sanierungsgebiet bekommen. Was erfreulich ist, weil durch den Neubau im Nachbargrundstück unser jetziges Grundstück im Vollschatten liegen wird, also kein ertragreicher Gemüseanbau mehr möglich sein wird. Die anderen Grundstücke sind fast alle viel sonniger. Die Schattenlage spielt bei der Wilden 17 jetzt schon als Negativfaktor eine Rolle vor dem Neubau. (mehr …)

  • Berlin: Finanzierung des Umzugs von Himmelbeet unklar

    (NL)

    Während wir auf der einen Baustelle in der Ruheplatzstraße allmählich vorankommen und die Fläche dank der unglaublichen Unterstützung aus der Nachbarschaft nach und nach geräumt wird, können wir die zweite Baustelle in der Grenz/Ecke Gartenstraße noch nicht in Angriff nehmen: Für die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen müssen Ausnahmegenehmigungen und Bauanträge genehmigt werden.

    Unserem Ziel, auf der zweiten Baustelle tätig zu werden, sind wir Anfang November bei einem ämterübergreifenden Treffen ein kleines Stückchen näher gekommen. Der alte und neue Stadtrat für Stadtentwicklung Ephraim Gothe hat die Verwaltung und das himmelbeet zu einem Online-Gespräch eingeladen um über die nächsten Schritte zu reden. […]

    Auch wenn wir mittlerweile daran glauben, dass der Umzug klappen wird, läuft die Zeit gegen uns. Wir haben vom Senat für dieses Jahr Zuwendungen für den Umzug bekommen. Das Problem: Die Zuwendungen laufen in diesem Jahr aus und können nicht mit ins nächste Jahr genommen werden! Das ist insbesondere bei größeren Baumaßnahmen problematisch, da hier viele Vorbereitungen getroffen werden müssen. Neue Unterstützung können wir erst beantragen wenn der im September frisch gewählte Senat seine Haushaltsplanung abgeschlossen hat – was einige Monate dauern kann. Hinzu kommt, dass die Gelder ausschließlich für Bau- und Materialausgaben nutzbar sind. Personalgelder und sonstige Mehrausgaben müssen aus unseren überschaubaren Rücklagen finanziert werden. 

    -> Wir freuen uns deshalb neben der tatkräftigen Hilfe im Garten auch über jede finanzielle Unterstützung! Ihr könnt uns zum Beispiel über unser Profil auf betterplace.org oder direkt über unser Spendenkonto Info/siehe Unten unterstützen. Bis zum 31.12.2021 geht auch noch die Umwelt-€uro Aktion der GASAG (mehr Infos hier/wir berichteten), bei der ihr quasi kostenlos an uns spenden könnt. Oder besucht uns auf dem Weddingmarkt


    (mehr …)

  • Frankfurt: Neuer Frankfurter Garten zieht um

    DER

    NEUER FRANKFURTER GARTEN

    ZIEHT UM

    Der Neue Frankfurter Garten des Vereins Bienen-Baum-Gut e.V. ist nicht nur der älteste Gemeinschaftsgarten der Stadt, sondern auch ein sozial-ökologisches Bildungszentrum und Begegnungsort für Nachhaltigkeit, Klima, e-Mobilität und Kultur. Attraktion ist der „Bienenbaum Wipfelpfad“ in luftiger Höhe. 

    Nun muss der Neuer Frankfurter Garten eine Bahn-Baustelle am Ostbahnhof weichen. Die Stadt Frankfurt am Main hat dem Neuen Frankfurter Garten eine neue Grundstück zur Verfügung gestellt. 

    Um diese logistische Herausforderung, ein 1.200 m² großes Areal mit 6 Seecontainer umzusiedeln, benötigen wir Sponsoren, die uns auf dem Weg in die Zukunft begleiten wünschen. 

    Da sich unser Verein für sozialen Engagement, Ökologie und eine lebenswerte Zukunft einsetzt, wollen wir die e-Bike Mobilität intelligent und nachhaltig optimieren. So soll der Neuer Frankfurter Garten auch die erstee-Bike & e-CargoBike Tankstelle und Service Point in Frankfurt am Main beherbergen. 

    Ende Oktober gab es wohl das letzte Mal ein Konzert im Garten

    Der Neue Frankfurter Garten lädt alle Freundinnen & Freunde, Nachbarn, Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit uns zu feiern. Es ist leider höchst wahrscheinlich die letzte Musik Veranstaltung am historischen Standort des „Frankfurter Garten“ am Danziger Platz. Der Neuer Frankfurter Garten muss leider 2022 einer Baustelle am Ostbahnhof weichen und umziehen. (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet will Sondernutzung für neue Fläche

    (NL)

    Wir sind aktuell dabei für die neue Fläche in der Grenz/Ecke Gartenstraße eine Sondergenehmigung für die Nutzung als Gemeinschaftsgarten zu verfassen. Wir wollen die neue Fläche zusammen mit der alten und neuen Nachbarschaft gestalten. Da aber alles so schnell gehen muss, werden wir erst im Laufe der nächsten Wochen zu öffentlichen Terminen einladen, bei dem wir Ideen und Impulse aus der Nachbarschaft aufgreifen werden. Bis dahin versuchen wir die Fläche zu sichern und den Partizipationsprozess entsprechend vorzubereiten. 


    (mehr …)

  • Berlin: himmelbeet hat wahrscheinlich neue Fläche

    (NL)

    Diese Saison ist nun tatsächlich die letzte auf dem Ruheplatz für das Himmelbeet. Ende Ausgust hat sich das Team dafür entschieden, sich für einen Umzug auf die Grünfläche Grenz/Gartenstraße einzusetzen und es fanden konstruktive Gespräche mit dem Straßen- und Grünflächenamt statt.
    „Während der Gespräche über die Grenz/Ecke Gartenstraße kam aus dem Bezirksamt überraschend ein weiterer Flächenvorschlag für das himmelbeet: Auf dem Rathausplatz zwischen dem Jobcenter-Turm und der Genter Straße. Ein klärendes Treffen mit allen involvierten Ämtern fand am 04. Oktober 2021 statt. Leider nahmen neben dem Straßen- und Grünflächenamt und dem himmelbeet nur noch die Landschaftsarchitektin des Rathausumfeldes teil. Ihr steht ein planerisches Urheberrecht für die Gestaltung des Platzes zu. In dem angenehmen Gespräch wurde trotzdem deutlich, dass eine Nutzung der Fläche an der Genter Straße durch das himmelbeet zwar Vorteile mit sich brächte, aber Nachteile überwiegen würden“ -> Fokus auf die Grenz/Gartenstraße

    „Mittlerweile haben wir es sogar schriftlich: Der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel hat am 05. Oktober 2021 eine offizielle Absichtserklärung unterschrieben, die uns diese Fläche zusichert und das SGA mit der Umsetzung beauftragt. Wir fangen jetzt mit der konkreten Planung des Umzugs an. Als ersten Schritt wollen wir uns um die Anschlüsse kümmern: der Garten braucht Strom, Abwasser und vor allem frisches Wasser. Außerdem wollen wir bald mit der Nachbarschaft und sozialen Träger:innen über die zukünftige Gestaltung der neuen Fläche diskutieren. Um die Fördergelder zu nutzen, die vom Senat für den Umzug bereitgestellt werden, sollten diese ersten Maßnahmen vor dem 31. Dezember 2021 passieren.“ (mehr …)

  • Campus-Garten Würzburg vergrößert sich

    (Mail)

    Für den CampusGarten steht eine große Veränderung an: wir werden den Garten im Laufe dieses Jahres auf ein neues Areal an der Uni umziehen (etwa 4000 m² mit Aussicht auf dauerhafte Nutzung als CampusGarten – ein schöner Erfolg für uns!),
    Wir haben natürlich wieder viel vor: ein Permakulturgarten mit Wildobsthecke, Komposttoilette, verschiedenen Biotopen und vieles mehr (mehr …)

  • IG Berlin-Buch hat neuen Namen und ist umgezogen

    wir sind von unserem Garten-Buch in der Groscurthstraße in den Lindenberger Weg 25, umgezogen, da die Geflüchtetenunterkunft am AWO Refugium zum 31.10.20 leergezogen wurde.
    Neuer Name: Begegnungsgarten Biene und Tomate
    wieder an einer Unterkunft für Geflüchtete (mehr …)

  • weiterer Gemeinschaftsgarten in München

    Seit Ende 2019 stehen hinter der Offenbarungskirche neun Hochbeete.
    Diese wurden uns vermittelt durch das Evangelische Bildungswerk München (ebw) dankenswerter Weise von Green City zur Verfügung gestellt. Schnell fanden sich in der näheren Umgebung begeisterte Gärterinnen, Gärtner und Familien, die sich seit dem Frühjahr um die Beete kümmern.

    Ursprünglich waren ab März 2020 auch regelmäßige gemeinsame Infoabende mit Green City – ExpertInnen geplant. Aber wegen der Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie erforderlich waren, begannen nun alle die Bepflanzung der Beete unabhängig von einander.

    (Mail, 15.07.)
    Der Hochbeet-Garten hinter der Offenbarungskirche soll zumindest noch nächstes Jahr stehen bleiben.

    Danach muss er voraussichtlich wegen eines größeren Bauprojekts umziehen oder temporär ganz abgebaut werden.

    Momentan stehen hier 9 Hochbeete, die von Familien und Einzelpersonen genutzt werden, insgesamt 15 Gärtnerinnen und Gärtnern im Alter von 7 bis ca. 85.

    Die Nachfrage war recht hoch, sodass wir leicht noch mehr Beete anschaffen und vergeben können hätten.

    Aber nachdem nicht klar ist, wie lange die Beete stehenbleiben können, nutzen wir jetzt nur die Beete, die uns Green City von einem anderen Standort überlassen hat (mehr …)

  • Umzug Mucca Community Garden

    (Projektbesuch)
    Der Garten hatte unter Vermüllung/Vandalismus zu leiden. Auf dem Gelände des Kreativquatiers ist viel los, werden viele Parties gefeiert und die Beete und der Garten immer wieder als Mülleimer missbraucht, Sachen kamen weg, Pflanzen wurden beschädigt.
    Der Garten ist jetzt direkt auf die andere Seite der Mucca gezogen, wo er ein wenig geschützer ist. Hauswand und Mauern grenzen den Garten ein, der Eingang soll so gestaltet werden.
    Die Gruppe muss sich wieder neu finden, im Winter wurden durch Baumaßnahmen in der Mucca die Hochbeete an andere Stellen auf dem Gelände verräumt (ohne dass die Gruppe das wusste). Sie wollen über Facebook und Hinweisen auf dem Gelände wieder auf sich aufmerksam machen.
    Das gesamte Gelände gehört inzwischen dem Münchner Werkhof (ggf nicht ganz der richtige Name) und Miete wäre wohl auch auf der anderen Seite der Mucca fällig geworden. Derzeit zahlt die Mucca die Miete, doch soll das nur übergangsmäßig sein. Sie wollen im Garten kleine Veranstaltungen auf Spendenbasis machen, um ein paar Einnahmen zu generieren uns überlegen, wie sie die Miete nun stemmen können. (mehr …)

  • Mucca-Garten ist umgezogen

    (Mail)

    wir haben unseren Gemeinschaftsgarten neu gestartet und sind jetzt hinter die MUCCA gezogen in der Hoffnung dass dann weniger geklaut/vandaliert wird. Jetzt ist es allerdings so, dass es einen neuen Betreiber den Münchner Gewerbehof gibt und der Miete will (160€/Monat). (mehr …)

  • Umzug Querbeet Leipzig

    (NL)

    Wir verlassen den größeren Teil des Grundstücks auf der Neustädter Straße. Es wurde im Herbst für eine knappe Million Euro vom Eigentümer zum Verkauf freigegeben…

    Wie auch schon 2013 heißt das: Pflanzen und Bauwagen umsiedeln, Bar und Gewächshaus zerdeppern, duzende Blumenkübel und Geräte mit Lastenrädern herumfahren, hinein ins Ungewisse.

    Zum Glück können wir weiter als grüne Oase im Viertel aktiv sein. Diese Saison werden wir eine 4. Fläche co-begärtnern: Auf der Ludwigstraße, Höhe Nr. 59, können Sie und natürlich auch Du gern mal durch den Zaun des Ludwigs-Garten luken, wenn die Stadtpflanzer, QBlerInnen und Nachbarn einträchtig-vereinzelt graben & scharren.

    Mitgärtnern ist auch jetzt erwünscht. Wir treffen uns in 2er-Gruppen und kommunizieren online. 


    (mehr …)

  • Beettinchen eröffnet an neuem Standort

    (alerts)
    Märkisches Viertel – Wie kann gute Nachbarschaft gelingen? Dieser Frage können Bewohner des Märkischen Viertel beim nächsten Nachbarschaftsforum nachgehen. Es findet am 19. März, 17 bis 19 Uhr, im Familienzentrum, Wilhelmsruher Damm 159, statt. Hauptthema wird der neue Nachbarschaftsgarten „Beettinchen“ sein. Nach einer Umzugspause eröffnet er in diesem Frühjahr am neuen Standort in der Treuenbrietzener Straße 32 (direkt neben dem Squash-Tennis-Center). Nun werden Hobby-Gärtner gesucht, die eine der 30 Parzellen bewirtschaften möchten. Eine Parzelle misst etwa 40 Quadratmeter. Interessierte Reinickendorfer können sich um eine Parzelle bewerben. Auch Gemeinschaftsbeete für Gruppen können entstehen. Der Nachbarschaftsgarten ist ein Vorhaben der GESOBAU und des Trägers Alba­tros und versteht sich als Begegnungsort und Raum für ein erholsames Miteinander im Viertel.

    Weiterhin wird es beim Nachbarschaftsforum darum gehen, welche zusätzlichen Angebote es im Nachbarschaftgarten künftig geben kann: möglicherweise ein wöchentliches Café, Workshops rund um Garten und Handwerk, Open-Air-Kino und Konzerte. Die Gespräche werden im Anschluss beim gemeinsamen Essen fortgesetzt. Für Kinder wird eine Betreuung angeboten.

    Interessierte können sich vorab im neuen Nachbarschaftsgarten umsehen: Am Montag, 16. März, und am Mittwoch, 18. März, wird das „Beettinchen“ jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Gastgeber des Nachbarschaftsforums ist das Integrationsmanagement BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) im Märkischen Viertel. BENN setzt sich im Auftrag des Senats dafür ein, Nachbarschaft zu stärken und Begegnungen zwischen den Bewohnern des Kiezes zu fördern. Es stellt zudem finanzielle Mittel für Ideen und Aktivitäten bereit.

    https://www.raz-zeitung.de/2020/03/14/kleing%C3%A4rtner-gesucht/ (mehr …)

  • Schalottengarten muss umziehen

    (Antrag/Antworten)

    den Zwangsumzug haben wir der Frau vom Grünflächenamt zu verdanken, vermutlich ein persönlicher Rachefeldzug, nachdem es juristisch keine Grundlage für ihre Rückforderung der Fördergelder vom Bezirk gab. Sie hat dann einfach die Behauptung der fehlenden Standsicherheit an die Bahn weiter gegeben… prüfen tut das niemand wirklich. Die Bahn hat darauf eine Frist bis Sommer gesetzt, um die Beete zu entfernen. Sowieso hatte die Bahn schon vorher angekündigt, ab Frühjahr 2021 die Brücke abzureißen, aber wir hatten eigentlich gehofft, die nächste Saison noch dort bleiben zu können.

    Das neue Grundstück liegt ebenfalls auf dem Gelände der Bahnlandwirtschaft, ca 200m entfernt hinterm Vereinsgelände. Es gehört ebenfalls zu den „Wegeflächen“. Da ist einerseits Wildwuchs, einige Bäume und ein Weg zwischen den verschiedenen Kleingartengruppen. Größe ca 250qm. Es gibt eine Nutzungsvereinbarung zwischen Vereinsvorstand und Bezirksamt, das der Nutzung dieser Fläche für den Schalottengarten zugestimmt hat. Pacht zahlen wir nicht, nur den Vereinsbeitrag. Eine Befristung gibt es nicht. Allerdings sind die Perspektiven der Kleingärten ja grundsätzlich potentiell unsicher. Im Prinzip ist im letzten Jahr ein neuer Flächennutzungsplan verabschiedet worden, der den ganzen Bereich auf „grün“ stellt, also keine Bebauung, der Bezirk plant längerfristig einen Park, unter Beibehaltung eines (kleineren) Teils der Gärten. Aber es gibt da Probleme mit der Bahn, die natürlich eigentlich möglichst teuer verkaufen will. Bis sich da tatsächlich was bewegt, kann noch sehr viel Zeit ins Land gehen. Das Gelände ist öffentlich zugänglich, wir wollen nur wieder ein Tor mit einem Zäunchen hinstellen wegen Hunden und um die Gefahr von Vandalsimus zu verringern. Das Tor ist aber immer offen.

    Wir sind etwa 18 Leute, bisher hat niemand sich entschieden, wegen des Umzugs zu gehen. Viele sind in den letzten 2 Wochen schon sehr aktiv gewesen, um den neuen Platz vorzubereiten. Grundsätzlich sind im Moment alle Beete vergeben, aber über die Webseite kommen immer mal wieder Anfragen, auch Leute, die vorbei kommen, fragen manchmal nach Einstiegsmöglichkeiten (sollten wir freie PLätze haben, können wir das dort auch bewerben). Wir haben letzten Herbst einen Neuen aufgenommen, grundsätzlich spricht nichts dagegen, sofern es freie Plätze gibt (das ist im Moment nicht der Fall). Für den Umzug bekommen wir teilweise Hilfe vom Verein bzw. von aktiven ehrenamtlichen Kleingärtnern, ansonsten versuchen wir für den großen Umzug möglichst viele Freunde/Familienmitglieder usw. zum Helfen zu animieren.

    Unsere Kompostmengen reichen leider bei weitem nicht aus, von anderen Kleingärtnern gibt es da nichts… Wir wollten letztes Jahr einen Workshop zur Herstellung von Bokashi (mit Hilfe Effektiver

    Mikroorganismen) organisieren, einer der Kleingärtner macht das und hatte es angeboten, dann aber den Termin immer wieder verschoben, so dass es bis jetzt noch nicht damit geklappt hat.


    (mehr …)

  • Fläche für GG der VHS Eching in neuer Bauleitplanung eingeplant

    (alerts)

    Eine üppige Erweiterung bekommt die Echinger Kleingartenanlage entlang der Autobahn A9. Rund 1,8 Hektar bis hin zur Bahnlinie im Norden sollen für Kleingärten ausgewiesen werden, hat der Planungsausschuss des Gemeinderats nun einstimmig entschieden. Die 1984 zuletzt erweiterte Anlage kann den Bedarf am Ort nach Schrebergärten längst nicht mehr bedienen.

    Zum Einstieg in die Erweiterungsplanungen hatte es noch geheißen, die komplette Freifläche zwischen Autobahn und Goethestraße, Kleingartenanlage und Bahnlinie solle komplett überplant werden. Jetzt hat das Rathaus die verbleibende Fläche entlang der Goethestraße doch ausgeklammert, und der neu zu erstellende Bebauungsplan regelt nur die Kleingartenanlage plus nötiger Infrastruktur.

    Die Parzelle ist im Gemeindebesitz. Bis auf 40 Mieter Abstand zur Autobahn dürfte sie ohnehin überhaupt nicht mit Wohnraum bebaut werden, weitere 60 Meter nur sehr eingeschränkt. Aktuell ist das Grundstück zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet.

    Außerdem hat sich am Südrand ein „Urban-gardening“-Projekt der Volkshochschule angesiedelt. Für diese Initiative soll auch im neuen Bauleitplan wieder eine Fläche freigehalten werden, heißt es im Aufstellungsbeschluss ausdrücklich. Ob das an gleicher Stelle sein wird, blieb dagegen offen. (mehr …)

  • Himmelbeet kann bis Ende 2020 bleiben

    (alerts9

    […]
    Safehub wird größer, daher verschiebt sich alles nach hinten und Himmelbeet kann bis Ende 2020 auf der Fläche bleiben

    Noch keine Ersatzflächen für Himmelbeet 

    Das in Europa einzigartige Projekt hatte für große Unruhe gesorgt, weil dadurch ein anderes Sozialprojekt verdrängt wird. Auf der Brache ackern seit 2013 die Kiezgärtner vom Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Sie hatten das Gelände vom Bezirk zur Zwischennutzung bekommen und 2017 massiv gegen ihre Verdrängung protestiert.

    Bisher ist unklar, wo die Himmelbeetler hinsollen. Eine Option ist, dass das Himmelbeet die Fläche der ehemaligen Passierscheinstelle schräg gegenüber an der Ecke Schul- und Maxstraße bekommt. Entschieden ist noch nichts. Durch die Erweiterungspläne von Amandla „kann der zeitliche Druck für die Suche einer Ersatzfläche für den Gemeinschaftsgarten reduziert werden“, sagt Carsten Spallek. Außerdem gebe es nun „mehr Raum für Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Flächensuche“.

    https://www.berliner-woche.de/wedding/c-bildung/fussball-bildungszentrum-wird-aufgestockt-himmelbeet-kann-bis-ende-2020-bleiben_a208546 (mehr …)

  • Gutsgarten eröffnet Saison mit Ausstellung

    (Alerts/Projektbesuch)

    Berlin/Hellersdorf

    Mit einer Auftaktveranstaltung im Bunten Haus hat die Initiative für einen Nachbarschaftsgarten auf dem Gut Hellersdorf die diesjährige Pflanzsaison eingeläutet. Es gab Workshops, Gespräche und die Ausstellung „Hellersdorfer Gesichter“.

    Mit der Ausstellung der rund 20 Porträts von Mitgliedern und Unterstützern soll „der Initiative ein Gesicht gegeben und ihr Zusammenhalt gefördert werden“, sagt Lisa Dobkowitz von der Gesellschaft Prinzessinnen-Garten-Bau. Das Unternehmen begleitet seit 2016 den Aufbau eines Anwohnergartens auf dem Gut Hellersdorf. Die Unternehmergesellschaft ist aus der Initiative für den Prinzessinnengarten entstanden, der 2009 auf dem Moritzplatz in Kreuzberg als Gemeinschaftsgarten angelegt wurde. Seitdem hat der Prinzessinnen-Garten-Bau über 140 Gartenprojekte an Schulen, öffentlichen Gebäuden oder für Firmen initiiert und entwickelt. 

    In den zurückliegenden drei Jahren ist die Zahl der Mitglieder und Unterstützer, die sich am ökologischen Gartenbau auf dem Stadtgut beteiligen, stetig gewachsen. Neben Treffen, Workshops und den Porträts sind Gespräche ein weiteres Mittel, um den Zusammenhalt der bunten Truppe aus Freiwilligen zu festigen. „Es geht um die Lebensgeschichte dieser Menschen und deren Motivation, bei uns mitzumachen“, sagt Cecile Wagner von Prinzessinnen-Garten-Bau. Die Porträts und die Lebensgeschichten sollen in weitere Ausstellungen einfließen und vielleicht auch in eine Broschüre.

    Einer der Hellersdorfer, die sich Ende März im Bunten Haus auf ein solches Gespräch einließen, ist Michael Brunn (70). Der promovierte Philosoph lebt seit 1988 in Hellersdorf. „Die gemeinsame Arbeit an dem Garten ist eine gute Möglichkeit, für eine bessere Nachbarschaft im Kiez zu sorgen“, erklärt er.

    Seit rund zwei Jahren schon beteiligt sich Gisela Becher (65) an dem Gartenprojekt. „Auf den Hochbeetgarten bin ich durch einen Spaziergang mit meinem Mann aufmerksam geworden“, erzählt die gelernte Gärtnerin. Durch die Mitarbeit habe sie viele neue Menschen kennengelernt und eine interessante Aufgabe gefunden.

    Einer der Organisatoren von Prinzessinnen-Garten-Bau ist Daniel Dermitzel. Es werde hauptsächlich Gemüse gesät und gepflanzt. Der wichtigste Termin dieses Jahres werde der Umzug des Gartens auf dem Gutsgelände von seinem bisherigen Standort hinter einer ehemaligen Scheune auf das Gelände des ursprünglichen Gutsgartens sein. Das sei schon eine Herausforderung, denn der neue Garten umfasse inzwischen rund 70 Hochbeete.

    Projektbesuch:
    Bezirk ist auf die P-Gärten zugekommen, auf der Fläche sollte was passieren, was die Leute zusammenbringt. Sie haben dann zuerst versucht, Schulklassen als Paten für Beete zu gewinnen, was aber nicht funktioniert hat, auch andere Organisationen ließen sich nicht einbinden. Durch die Veranstaltung von Kultur kamen dann oft 100 Leute und nach und nach auch Intessierte für die Gartengruppe. Sie sind nun 20 im Kern, kommen hauptsächlich zu den Gartentagen, an denen  es auch immer was zu essen gibt (wichtig). Geleitet wird der Gutsgarten von Daniel, einem Farmer, der in USA und Frankreich diverse Biofarmen hatte und sich, aus D ursprünglich kommend, im Netz schlau gemacht, was es in B an spannenden Projekten gibt. Er sagt, dass die Themen im Garten auch oft noch die Verwundungen der Wende sind.
    Es ist ein heterogener Kreis an Leuten, die mitmachen, die peu a peu zusammen wachsen.
    Als ich kam, wurde ich sofort nett begrüßt und konnte Fragen stellen, wobei dann auch schnell auf Daniel verwiesen wurde. Neben mir kam noch eine Gruppe Studis der Alice Salomon Schule vorbei.
    Der Garten muss wohl umziehen, da der Standort, an dem sie gerade sind, mit Wohnungen bebaut werden wird. Auf dem großen Gutsgelände gibt es an einer anderen Stelle einen historischen Gutsgarten, den sie dann auch mir reaktivieren sollen. Da ist dann Denkmalschutz zu beachten und die Vorstellungen des Bezirks sind zu integrieren.
    Wann genau das passieren wird ist noch unklar.
    Unklar ist derzeit auch die Finanzierung, die bisher über den Bezirk lief.

    mehr zum Artikel oben (nicht Projektbesuch)  https://www.berliner-woche.de/hellersdorf/c-soziales/nachbarschaftsinitiative-startet-in-die-gartensaison_a207991

    (mehr …)