Schlagwort: Umzug

  • Gartendeck ist umgezogen

    (Mail)

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen

    27.3.:
    Ja, der größte Teil ist geschafft und unsere neue Adresse ist due Simon -Von-Utrecht-Str.4
    Jetzt geht es peu a peu weiter, wir brauchen noch Strom und Wasser, das Dach muss aufgebaut werden.
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  • zunächst Zwischennutzung für Wollepark

    (alerts)
    Der Antrag von Ratsfrau Andrea Lotsios (SPD & Partner), auf der Brachfläche der ehemaligen Wollepark-Blocks 1 bis 5, ein Gemeinschaftsgarten entstehen zu lassen, wurde nicht wie geplant im März, sondern bereits auf der Ratssitzung in der vergangenen Woche behandelt. Schließlich hätte ein Beschluss im März „das Projekt verzögert, wenn nicht sogar für 2019 verhindert“, heißt es in der Beschlussvorlage. Diskussionsbedarf gab es während der Sitzung für die Parteien nicht. Der derzeitige Gemeinschaftsgarten, der aufgrund von Abrissarbeiten seinen derzeitigen Standort an der Westfalenstraße 8 räumen muss, soll nun auf die Brachfläche umziehen – bis ein neuer Standort festgelegt ist. Für dieses Vorhaben votierten die Ratsmitglieder einstimmig.

    Nun können die ersten Planungen und Vorhaben also in die Tat umgesetzt werden. So soll ein Brunnen gebaut, Gartengeräte angeschafft, ein Zaun umgesetzt, Finanzen gesichert und Kooperationspartner angeworben werden.

    Der Boden der Brachfläche muss durch Bodenaufarbeitung und Kompost ackerfähig gemacht werden, eine Grundstruktur mit Mittelweg und einem kleinen Versammlungsplatz durch zum Beispiel Gehwegplatten muss erstellt werden. (mehr …)

  • Hasi Garten musste umziehen

    (Mail)

    wir mussten im Dezember 2018 unser altes Objekt in der Hafenstr. 7 aufgeben [Hasi = selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum in Halle]. Wir konnten aber ein neues Objekt beziehen; eine Alte Gärtnerei in einem anderen Stadtteil. Im Augenblick befindet sich noch alles im Aufbau, aber da wir über einige große Gewächshäuser verfügen werden sicherlich bald wieder gemeinschafts Garten Projekte entstehen.

    [Halle, Haus wurde geräumt, Fläche auch]

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  • P-Garten zieht auf Friedhof

    (alerts(NL)

    […]St.-Jacobi-Friedhofs in Neukölln. Wenn alles gut läuft, kann er mit dem Urban-Gardening-Projekt „Prinzessinnengärten“ für mindestens 30 Jahre hier bleiben. Ein Traum sei das. Er wäre dann über 70 Jahre alt. „Friedhöfe“, so Shaw, „sind eine Riesenüberraschung!“

    Große Teile der innerstädtischen Friedhöfe liegen infolge klammer Bezirke und Friedhofsverwaltungen brach. Die Eigentümerinnen wandelten aber nur etwa zehn Prozent davon in Bauland und Grünflächen um – was mit dem Rest passieren soll, wisse keiner, so Shaw. „Eine Lösung, von der beide Seiten profitieren, sind Gartenprojekte wie wir.“

    Die Prinzessinnengärten vom Moritzplatz, die auf der Suche nach einer neuen Fläche waren, haben sich mit der evangelischen Friedhofsverwaltung vom Jacobi darauf geeinigt, noch bestehende Gräber, den Friedhof und die Natur zu pflegen – und nutzen im Gegenzug den unbelegten und brachliegenden hinteren Teil des Friedhofs als Gemeinschaftsgarten. Der Modellversuch ist gefördert von dem Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (Bene).
    „Wir freuen uns sehr über den neuen Standort: Hier gibt es gewachsene Natur, einen Friedhof im Umbruch, und wir haben Perspektive. Wir haben hier 70.000 Quadratmeter – das bietet uns ganz ungeheure Möglichkeiten“, sagt Shaw. Ideen gibt es viele: Umweltbildungsflächen für Kitas und Schulen, ein Workshop für Steinbildhauerei, der alte und verfallene Grabsteine zu Kunst recyceln soll, ein Treffpunkt für „Solawi“ – biovegane solidarische Landwirtschaft, und es gibt bereits Hochbeete, ein Café und einen Gießkannenverleih.

    Dazu sollen bald tatsächlich aus der Friedhofserde Neuköllner Bio-Tomaten wachsen. „Wir haben Bodenproben machen lassen: Anbau in Bio-Qualität müsste gehen – dafür allein haben wir 5.000 Quadratmeter. Das ist schon fast das, was manch kleiner Bio-Hof in Brandenburg hat.“

    Tatsächlich liegen viele Friedhofsflächen brach, wie auch May Buschke von Stattgrün bestätigt. Sie hat im Auftrag für den Evangelischen Friedhofsverband das Projekt vorangetrieben. Nur ein Viertel seiner Flächen könne die Kirche wirtschaftlich betreiben. Ein veränderte Friedhofskultur seit den 1980ern sorge dafür, dass immer mehr Menschen sich für günstigere und weniger pflege-intensive Beisetzungen entschieden. Urnen brauchen weniger Platz als Särge und kosten weniger – in der Folge gebe es zu wenig Geld zur Bewirtschaftung verfallender Friedhöfe.

    „Die Not ist groß, der Verband kann nicht anders, als über Umnutzungen nachzudenken oder Flächen zu verkaufen“, so Buschke. Im evaluierten Friedhofsentwicklungsplan sei vorgesehen, dass etwa ein Viertel der Flächen in Berlin auf lange Sicht umgenutzt werden könnten. Bei einer Gesamtfläche von 1.200 Hektar wäre das immerhin eine Fläche von 300 Hektar. Zum Vergleich: Das Tempelhofer Feld ist 303 Hektar groß.

    Die Zusammenarbeit mit den Prinzessinnengärten sei eine besonders spannende Sache, weil auch noch viele Trauernde auf den Friedhof kämen. Es sei nicht nur eine grüne Umnutzung, wie es schon einige gebe, sondern eben eine richtige Übernahme, sagt Buschke: „Es ist eine Besonderheit, dass der Friedhof für neue Begräbnisse zwar geschlossen ist, aber noch viele Gräber da sind – die auch zum Teil noch bis zu 20 Jahren Gräber bleiben werden.“

    Der Friedhofsverband wolle in Neukölln ausprobieren, ob ein Nachbarschaftsgarten und Umweltbildungsflächen auf Friedhöfen auch von Grab­besucher*innen angenommen würden – auch mit Blick auf andere Standorte: „Es ist wirklich für Gesamtberlin ein großes Thema“, sagt Buschke.

    Im Wesentlichen sei der Rücklauf – die Kooperation begann im Juni vergangenen Jahres – positiv. Zuvor hätten viele Grabbesucher sich eher am Verfall des Jacobi-Friedhofs gestört, ein Problem seien neben Verfall auch in unmittelbarer Nähe zur U8 Drogenabhängige und unangeleinte Hunde gewesen. „Es gibt immer ein bis zwei, die meckern, aber es wird von den meisten als Verbesserung angenommen“, sagt Buschke.

    Auch Kieznachbarn fänden das Projekt toll. Das liege auch daran, dass sich die Prin­zes­sinnengärtner*innen so gut auf Vor-Ort-Bedürfnisse einließen. Obwohl die Probelaufzeit noch bis zum nächsten Jahr gehe, betrachtet Buschke das Modell schon jetzt als geglückt. Nun gelte es herauszufinden, ob das auch an anderen Orten funktio­nieren könne. Gespräche für ähnliche Projekte liefen bereits mit Gartenprojekten in Mitte und Reinickendorf.

    Die Frei- und Grünfläche am Moritzplatz soll trotz des Umzugs der Prinzessinnengärten Ende 2019 erhalten bleiben. Man kümmere sich um die Übergabe an den Nachfolgeverein Common Grounds. Die Prin­zes­sinnengärtner*innen sind froh über den Umzug: „Der Moritzplatz wurde zu eng“, sagt Shaw. Der enorme Bekanntheitsgrad der Prinzessinengärten habe das Gärtnern schwierig gemacht. „Zuletzt war es am Moritzplatz manchmal eher wie in einem touristischen Biergarten als in einem kollektiven Gemeinschaftsprojekt. Wir hatten täglich bis zu 800 Besucher.“

    http://www.taz.de/Friedhoefe-oeffnen-sich-fuer-Gartenprojekte/!5569212/


    P-Garten RSS:
    Die Nomadisch Grün gGmbH, seit 2009 Trägerorganisation des Prinzessinnengartens am Moritzplatz, wird Ende 2019 umziehen. Die Nomadisch Grün wird einen weiteren Prinzessinnengarten aufbauen und hat damit bereits im vergangenen Jahr begonnen. Der Grundstein ist gelegt und mit dem Umzug auf ehemalige Flächen des St. Jacobi Friedhofs in Neukölln werden wir als Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin dort weiterarbeiten.

    Die Gründe für diese Entscheidung sind vielfältig.

    Die Bedeutung von grünen Orten mit gemeinschaftlicher Nutzung in der Stadt ist inzwischen allgemein anerkannt. Aufgrund der Veränderungen in der Bestattungskultur werden in der näheren Zukunft überall in Mitteleuropa innerstädtische Friedhofsflächen frei. Wir verstehen unseren neuen Gartenstandort auch als Experiment um herauszufinden, wie diese Flächen in Zukunft als gemeinschaftliche Orte mit grünem Konzept genutzt werden können. Gerade ehemalige Friedhofsflächen sind historisch gewachsene urbane Grünräume, die meist alten Baumbestand und vielfältige Fauna aufweisen.

    Am Moritzplatz sind die gärtnerischen Möglichkeiten in einigen Punkten eingeschränkt, während sich am neuen Standort diverse neue Möglichkeiten eröffnen. Hier ist der Platz weit weniger begrenzt, das Gärtnern auch direkt im Boden wird möglich und es kann ein Nebeneinander von gärtnerisch genutzten Arealen und der behutsamen Gestaltung naturnaher Flächen zu Umweltbildungsorten.

    Mit der Nutzung der neuen Fläche auf ehemaligen Teilstücken des St Jacobi Friedhofs tragen wir dazu bei, einen historischen Grünraum in Berlin für die Öffentlichkeit zu erhalten und ihn zum Naturerfahrungsraum weiterzugestalten. Hier soll behutsam gegärtnert werden, Umweltbildungsmöglichkeiten etabliert werden und der gewachsene Naturcharakter des Ortes erhalten werden. Dadurch zielen wir ebenfalls auf eine gelebte Form der Verstetigung des Urban Gardenings, um diese Praxis dauerhaft in Berlin zu verankern.

    Wir starten noch diesen Monat in die neue Saison und würden uns freuen euch am neuen Standort begrüßen zu können, seid dabei!

    Am 23.3. / 12:00 feiern wir die Saisoneröffnung

    Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin, Hermannstraße 99, 12051 Berlin

    Ab April gibt es regelmäßige Gartenarbeitstage zum kennenlernen, teilhaben und mitentscheiden: Montags, Mittwochs und Freitags. Ab Ende Februar Workshops, Seminare und Bauwochen

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  • Gartendeck: Ende der Zwischennutzung

    (Tel, Netz)

    Die Gruppe musste das Gartendeck zum Ende des Jahres 2018 verlassen und gehen (hoffentlich) bald in eine andere  Zwischennutzung

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen.

    Öffnungzeiten

    Wir räumen auf, ziehen um und gärtnern ab 2019 an anderer Stelle weiter.
    Bleibt einfach dran, dann erfahrt ihr, wo und wann es weiter geht!

    Liebe Freund*innen des Gartendecks,

    es ist Herbst geworden in Hamburg und wie jedes Jahr machen wir uns im Garten langsam daran, den Winter vorzubereiten. Doch dieses Jahr ist etwas anders.
    Ihr habt es bestimmt schon vernommen: Diese Saison war die letzte Saison auf der jetzigen Fläche. Bis zum Ende des Jahres muss der Garten einer Baustelle und damit einer Neubebauung weichen.

    Zukunft des Gartendecks

    Für das Gartendeck ist auf dem Dach der Neubebauung eine etwa gleich große Fläche eingeplant. Auch wenn es erstmal gut klingt, bedeutet es für die Pflanzen und die Menschen, dass sie für die Bauzeit (3-5 oder x Jahre) auf einer Ausweichfläche weiter wachsen bzw. gärtnern müssen.
    Zurzeit haben wir noch keine definitive Option, sind aber zuversichtlich, dass der Garten auch im kommenden Jahr 2019 seine Tore öffnen kann.

    Rückbau des Gartens und Hau-Ruck-Wochenende

    Bevor das passiert, muss jedoch noch eine Menge Erde geschaufelt, abgebaut und eingepackt werden. Es gibt viel zu tun und zusammen ist es einfach schöner.
    Daher laden wir euch herzlich ein zu unserem nächsten Hau-Ruck-Wochenende am Samstag, 20.10.2018 und Sonntag, 21.10.2018 – jeweils von 12 bis 17 Uhr.

    Es wird – wir sagen es gerne nochmal – genug zu tun und sicherlich auch die eine oder andere Kiste oder Pflanze zu verschenken geben. Daher freuen wir uns wie immer über jede helfende Hand! (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnberg hat neue Fläche

    (Mail)

    wir ziehen mal wieder nu ca. 600 m weiter auf einen weiteren ehemaligen Parkplatz des Quellegeländes.

    Das ist einerseits schön, denn so bleiben wir im Stadtteil.

    Aber andererseits gehört dieses Grundstück nicht der Stadt, sondern dem Investor, der das Ganze Quelle Areal gekauft hat. Und so haben wir jetzt einen Mietvertrag (über 5 Jahre) und müssen auch wieder Miete zahlen.

    Trotzdem sind wir alle guter Stimmung und haben die neue Fläche geplant (wird toll!) und sind gerade mitten in den Umzugsvorbereitungen (mehr …)

  • Beetinchen will sich noch mehr öffnen

    (aus Bericht)
    Berlin

    […]
    Aufgrund mangelnder personeller Ressourcen konnte der Garten nicht für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Einbrüche und Diebstähle bestärkten die Auffassung, dass es für eine Öff­nung verantwortliche Unterpächter*innen und/oder Personal vor Ort brauche. Lediglich bei zwei Veranstaltungen wurde der Garten als Begegnungsort für die Nachbarschaft präsen­tiert. So fand im September das alljährliche Viertelkino im Garten statt, eine für alle Besu­cher*innen kostenlose Filmvorführung. Besonders schön war jedoch eine gemeinsam mit der GESOBAU AG organisierte und von Chansonmusiker*innen begleitete Lesung. Durch die­se Veranstaltungen sowie die Erfahrung der neuen zuständigen Koordinatorin konnten neue Ideen für den Garten auf dem neuen Gelände entwickelt werden. Zum einen zeigten sich neue Veranstaltungsideen und auch ein klareres Bild über die Interessen der Anwohner*in­nen. Zum anderen konnte durch die Erfahrung im Zusammenwirken mit den Unterpächter*innen herausgearbeitet werden, was notwendig ist, um den Garten stärker für die Öffentlichkeit zu beleben. So werden aktuell über das neue Teilhabechancengesetz Mit­arbeiter*innen für den Betrieb des Gartens gesucht. Zudem wurden nach dem Austausch mit anderen Gemeinschaftsgärten die künftig auszustellenden Verträge geändert und die Unter­pächter*innen werden künftig mehr gemeinschaftliche Arbeit im Garten leisten müssen. Dies waren bisher 5 Stunden/Jahr, deren Umsetzung jedoch nicht kontrolliert wurde; künftig werden es 12 Stunden/Jahr sein und die Ableistung dieser Stunden wird durch Mitarbeiten­de des Betreibers kontrolliert und unterstützt. Dazu gehören z.B. die Pflege künftig bestehender Gemeinschaftsflächen oder die Unterstützung bei Veranstaltungen.

    Zur Überraschung des Betreibers und der Unterpächter*innen musste der Garten bereits am 07.10.2018 schließen, da die Baumaßnahmen begannen. Der neue Garten wird leider frühes­tens am 30.04.2019 an den Betreiber übergeben. Aus diesen Grund werden im Vorfeld Ver­anstaltungen (Sommerfest, Aufführung der Komischen Oper) vorbereitet und erste Anzuch­ten in den Räumlichkeiten des Betreibers vorgenommen. Zudem werden weiterhin weitere Förderungen beantragt, um Honorare für Workshops und Aufwandsentschädigungen für Eh­renamtliche zu akquirieren. Auch die GESOBAU AG möchte den Garten im Rahmen ehren­amtlichen Engagements Mitarbeitender sowie einer geringen Förderung über die GESOBAU Stiftung die Durchführung von Veranstaltungen im Garten unterstützen.


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  • GG Delmenhorst hat neue Fläche

    (alerts)

    […]
    Apropos: Aufgrund der weiteren Baumaßnahmen im Wollepark muss der Bewohnergarten verlegt werden. „Für das Gartenprojekt werden wir zunächst einen Teil der Brachfläche an der Stedinger Straße nutzen“, erläutert Bernau. Seitens der Bewohner gäbe es ein sehr großes Bedürfnis, selbst Gemüse anzupflanzen. Zurzeit seien etwa 25 Bewohner mit ihren Familien im Gartenprojekt aktiv. „Der Zaun wird umgesetzt und die Fläche etwas größer als bisher“, sagt die Quartiersmanagerin. Sie hofft auf weitere Initiativen und Einrichtungen die Lust haben, sich für das Projekt und in dem Garten mit speziellen Aktionen zu beteiligen.[…]

    https://weserreport.de/2019/01/umzu_regional/delmereprt/delmenhorst/wolleparkladen-geht-weiter-aber-nicht-sofort/ (mehr …)

  • Neue Erde hat neues Grundstück

    (Gu, mail)
    Der Gemeinschaftsgarten Neue Erde wurde zum Herbst komplett geräumt und mittlerweile wird auf dem Grundstück schon gebaut. Zum Glück können wir ab März auf einem ähnlich großen Grundstück in der Nähe weiter machen (mehr …)

  • Stadtgarten Landshut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Stadtgarten Landshut e.V. hat sich Mitte März 2017 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. Auf einer landwirtschaftlichen Fläche von 5000 m² am Stadtrand von Landshut, bauen derzeit 31 Familien auf individuellen Parzellen, zwischen 25 und 150 m², ihr eigenes Gemüse an.

    Unser jüngstes Mitglied ist Schülerin, die ältesten Mitglieder sind bereits im Rentenalter. Die aktive Beteiligung unserer Mitglieder bei Entscheidungsprozessen und deren Umsetzung ist uns besonders wichtig. So haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in die unsere Mitglieder ihr Wissen und Können einbringen um unsere gemeinschaftlichen Ziele zu verwirklichen. Zum Erfahrungsaustausch treffen wir uns einmal im Monat zu einem Stammtisch. Mindestens zweimal pro Jahr finden Mitgliederversammlungen statt. Hier wird über wichtige Entscheidungen demokratisch abgestimmt und mehrheitlich entschieden.

    Neben der individuellen Bewirtschaftung gibt es auch Gemeinschaftsprojekte wie z.B. einen Kartoffelacker. Zudem gab es 2017 eine Sonderfläche auf der wenig bekannte Nutzpflanzen wie z B. Baumspinat, Spargelsalat, Haferwurzel, Erdmandel sowie alte Gemüsesorten angebaut wurden. Ein Gemeinschaftsbeet mit Tee- und Heilkräutern wurde 2018 realisiert. Die Regeln der ökologischen Landwirtschaft werden beim Anbau selbstverständlich beachtet und sind in unserer Satzung verankert.

    Da ein Mitglied unseres Vereins mehrere Bienenvölker aufgestellt hat, haben wir vor allem in den Randbereichen großflächig insektenfreundliche Blumenmischungen ausgesät und im Frühjahr 2017 am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ teilgenommen.

    Das Jahr 2019 wird für uns neue Herausforderungen mit sich bringen. Leider müssen wir die derzeitige Pachtfläche räumen, da unser Verpächter es versäumt hat, die Zustimmung zur Unterverpachtung vom Eigentümer der Fläche einzuholen. Glücklicherweise hat der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Alexander Putz, unseren Garten im letzten Jahr besucht. Durch seine Führsprache hat uns das Liegenschaftsamt Landshut eine ähnliche Fläche angeboten, die wir ab Januar 2019 bewirtschaften werden. Mit dem Bezug der neuen Fläche sind allerdings wieder erhebliche Investitionen verbunden. Zwingend erforderlich sind Brunnen zur Bewässerung der Parzellen. Des Weiteren müssen wir wieder Komposte und Rankgerüste bauen. Zur Lagerung unserer Gemeinschaftsgeräte planen wir zudem den Bau eines Geräteschuppens.

    wir haben 2000 € planerisch angesetzt, da die Arbeit in Eigenleistung erfolgen soll, ist aber sicherlich die Untergrenze. Für den Bau des Schuppens und der anderen baulichen Anlagen haben wir bisher noch von keiner anderen Seite finanzielle Mittel erhalten oder beantragt, sodass  die Restfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge erfolgen muss. Zeitlich wird der Schuppen im Laufe 2019 erfolgen, nach Erteilung der baurechtlichen Genehmigung, die uns aber bereits in Aussicht gestellt wurde.


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  • Gemeinschaftsgarten Ohlauer Straße Berlin beendet

    (Gu Mail)

    Unsere Einrichtung schließt zu Ende November ihre Tore, das Gebäude wird anschließend für die Kältehilfe verwendet. Geplant ist (zumindest einen Teil) der Hochbeete in die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in die Kiefholzstr. 71, 12437 Berlin zu versetzen. Dort wohnen aktuell die meisten unserer ehemaligen Bewohner, welche sich bis zuletzt gut um den Garten gekümmert haben. Die Unterkunft in der Kiefholzstraße wird vom Land Berlin betrieben. Inwieweit der Garten dort der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen (mehr …)

  • InGa ist umgezogen

    (Gu Mail)

    Schon vor ein paar Wochen wurde klar, dass InGa in ein anderes Asylbewerberheim umziehen soll…von ABU 1, welches aufgelöst wurde, ins ABU 3.
    Dank des fleissigen Engagements von Suzan konnte der Umzug mit Hilfe des Bauhofs in die Jahnstrasse reibungslos organisiert werden. Nun wurden heute neue Salate und Kräuter eingesetzt. Wie im vergangenen Jahr kamen die Pflanzen vom Hofgut Letten

    -> InGa ist in Geretsried (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln: Umzug im Gespräch

    (Gu, alerts)

    Das bloße Wort „Pflanzstelle“ beschreibt den Anbau von Gemüse und Kräutern, die in Holzkisten mit Erde gedeihen. Im Brachland des ehemaligen KHD-Geländes ist die „Pflanzstelle“ weit mehr ald das. In dem öffentlichen, selbstorganisierten und nicht kommerziellen Gemeinschaftsgarten an der Neuerburgstraße haben Imker Bienenstöcke aufgestellt. Es gibt einen zentralen Platz, einen Bauwagen mit Getränken, Tische, Stühle, Sonnenschirme und schattiges Buschland. Gelegentlich werden Feste veranstaltet oder im Lehmofen Pizzen zubereitet.
    „Seit 2011 sind wir hier“, sagen Christian Brosig und Daniel Dlugosz. Christian (30) ist Ingenieur, Daniel (28) studiert Soziologie. Beide vertreten die „Pflanzstelle“, die ein Projekt des Vereins „grenzenlos gärten“ ist. Bis zu 40 Bürger aus Kalk gehörten zum Kern der Gärtner. Das 1.000 Quadratmeter große Grundstück werde von der Stadt für 1.000 Euro im Jahr vermietet. Einen Strom- oder Wasseranschluss habe das Grundstück nicht.

    Doch nun steht die „Pflanzstelle“ vor einer ungewissen Zukunft. Die Entwürfe zu den „Hallen Kalk“ sehen vor, dass der Gemeinschaftsgarten umziehen muss. Bisherige Alternativen seien aber zu schattig oder zu klein, sagen Brosig und Dlugosz. In einem Positionspapier zum sogenannten „Werkstattverfahren“, das im Vorjahr ausgetragen wurde, verfolgt der Gemeinschaftsgarten zwei Ziele: „Erstens möchten wir bleiben, wo wir sind. Und zweitens möchten wir die Brache als Freifläche erhalten.“

    Brosig und Dlugosz erklären, dass Kalk sehr dicht besiedelt und der Stadtteil mit Parks und Grünflächen knapp ausgestattet sei. Bündnis 90/ Die Grünen wandten sich im Juli an Anne Luise Müller, die Chefin des Stadtplanungsamtes, und erklären in dem offenen Brief, dass die „Pflanzstelle“ eine Institution sei, die mit „kreativem Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert“. Und auch die Lokalpolitiker betonen, dass „wir die Pflanzstelle in Kalk nicht missen möchten“.
    In dem Schreiben wird die Chefplanerin zudem darum gebeten, die ehrenamtlichen Helfer des Gemeinschaftsgartens bei der schwierigen Suche nach einem alternativen Standort auf dem Gelände oder notfalls in der näheren Umgebung zu unterstützen.

    Die „Pflanzstelle“ will nun verstärkt auf sich aufmerksam machen. Flyer sollen verteilt werden und in sozialen Medien soll mehr Aufmerksamkeit erzeugt werden. Mitglieder des Gemeinschaftsgartens waren beim „Tag des guten Lebens“ anwesend und sind zudem im Netzwerk „Gemeinschaftsgärten Köln“ vertreten. „Wir gehen zum Beispiel auch auf die Fraktionen der Bezirksvertretung Kalk zu“, sagen Brosig und Dlugosz.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/kalk/plaene-zu-den–hallen-kalk–sehen-umzug-des-gemeinschaftsgartens-vor-ungewisse-zukunft-31108058 (mehr …)

  • Beetinchen: Umzug steht bevor

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Garten in Berlin/Märkisches Viertel wurde mit Mittel aus Stadtumbau West finaniert und hat 7000m². Neben (großen) individuellen Beeten gibt es viel Naturraum. Sie müssen nun nach der Saison umziehen, da die Fläche bebaut wird.
    Sie beantragen Gartengeräte, die dann auch mit genommen werden.

    Zur Zeit haben wir noch 17 vermietete Parzellen. In den meisten Fällen werden diese von Familien bewirtschaftet, so dass ich keine genaue Angabe über die Personenzahl machen kann. Ein Teil der Unterpächter*innen hat bereits gemeldet, mit umziehen zu wollen. Zudem habe ich bereits eine Liste mit fünf Interessent*innen für das nächste Jahr. In den Sommerferien gibt es einen Tag der offenen Tür, an dem jeder im Garten willkommen ist. Dieser wird dieses Jahr von einer durch die GESOBAU finanzierte Kraft auf Minijobbasis betreut. Der Garten ist barrierearm und kann auch im Rollstuhl besucht werden.

    Bereits dieses Jahr werden einige Veranstaltungen im Beettinchen stattfinden, die es so vorher nicht gab. Im Juli werden wir gemeinsam mit der GESOBAU eine Lesung der Novelle „Der gefundene Garten“ mit musikalischer Untermalung und einem kleinen Buffet organiseren. Dazu werden die Pächter*innen eingeladen und Werbung in den umliegenden Häusern sowie öffentlichen online-Portalen gemacht.

    Zudem ist angedacht, in den Sommerferien einen Flohmarkt im Garten zu organisieren, bei dem Bewohner*innen des Viertels kostenfreu Tische zur Verfügung gestellt bekommen.

    Wie bisher bereits wird zudem das jährliche Viertelkino im Garten stattfinden.

    neues Konzept:

    Der neue Garten wird gegenüber der Treuenbrietzener Str. 35 im Märkischen Viertel liegen. Das sind ca. 1,1 km Fußweg vom jetzigen Garten. Der neue Garten ist mit 3.000qm wesentlich kleiner und wird 35 der 39qm-großen Parzellen haben. Der Vertrag läuft zunächst bis

    01.07.2022 und kann ggf. verlängert werden.

    Ich konnte mit dem Bezirksamt klären, dass Parzellen nicht in vollem Umfang an einzelne Pächter*innen vermietet werden müssen, wie es mir bisher als Auflage mitgeteilt wurde. D.h. es gibt die Möglichkeit, z.B.

    eine halbe Parzelle zu mieten. Einen Teil der Parzellen möchte ich als Gemeinschaftsfläche bewirtschaften. Mindestens eine Parzelle wird mit kleinen Hochbeeten ausgestattet, um barrierearmes Gärtnern zu ermöglichen. Mein Wunsch wäre es, dies auf zwei oder drei gemeinschaftliche Parzellen auszuweiten. Zudem habe ich vor, im gesamten Garten „Wegfläche“ mit kleinen Kräuterkübeln o.ä. auszustatten, um die gemeinschaftlich bewirtschaftete Fläche zu erhöhen und einen freundlichen Charakter zu schaffen. Wie wir wissen, ist dies ohne große Kosten machbar.

    Das Gerätehaus mit Aufenthaltsbereich wird in seinem jetztigen Zustand mit umziehen.

    Ich arbeite gerade an einem Konzept, wie man den Garten künftig mehr beleben kann. Dazu gehört zum einen, die vertraglichen Regelungen gegenüber den Unterpächter*innen zu ändern, um mehr gemeinschaftliches Handeln als Voraussetzung für die Anmietung einer Parzelle (s.

    Himmelbeet) zu haben. Dafür möchte ich bereits dieses Jahr einen groben Veranstaltungskalender planen, damit die Unterpächter*innen sich frühzeitig für gemeinschaftliche Aktivitäten eintragen können.

    Zudem warte ich auf die Veranschlagung der künftigen laufenden Kosten.

    Auf dieser Basis entscheiden sich Parzellenpreise.

    Die bisher genannten Punkte sind alle mit den jetztigen Ressourcen umsetzbar. Ich bin derzeit auf der Suche nach möglichen Förderungen, um Personal für die Bewirtschaftung und Öffnung des Gartens finanzieren zu können. Meine ideale Vorstellung wäre es eine Person für sozialpädagogische Betreuung sowie eine Gartenfachkraft vor Ort zu haben. Diese könnten Veranstaltungen organisieren und mit den Pächter*innen sowie Interessierten gärtnern, thematische Workshops durchführen u.a. Durch eine fachliche Vor-Ort-Betreuung soll auch die Motivation an ehrenamtlicher Betätigung gesteigert sowie die Öffnung des Gartens als Erholungsraum für die Öffentlichkeit ermöglicht werden. Ein kleiner einfacher Cafébetrieb ließe sich rein infrastrukturell gut organisieren und kann in der Zeit zwischen den Saisons vorbereitet werden (Thekenbau etc.). Auch hier könnten Pächter*innen ihre gemeinnützigen Tätigkeiten ausüben. Ein endgültiges Konzept mit genauem Finanzierungsplan möchte ich schnellstmöglich erstellen. Bisher bin ich noch in der Ideensammlungsphase bzw. schaue mir weitere Gärten an, um Inputs zu erhalten. Parallel dazu erarbeite ich ein Konzept, wie sich der Garten ohne zusätzliche Finanzierung anders bewirtschaften ließe und wie man ehrenamtliches Engagement im Garten steigern könnte (s.o.).

    Pläne für die Zusammenarbeit mit der künftigen Gemeinschaftsunterkunft mache ich erst, wenn der Betreiber feststehen wird und direkte Absprachen getroffen werden können. Durch eine enge Kooperation mit anderen in der Flüchtlingsarbeit tätigen Akteuren im Viertel lassen sich auch niedrigschwellige kurzfristige Projekte umsetzen. Zudem möchte ich die nahe gelegene Waldorfschule kontaktieren und Projektmöglichkeiten ausloten.


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  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Oliver-Kahn-Stiftung will Grundstück erst Ende des Jahres nutzen.

    Das „Himmelbeet“ ist ein grüner Erholungsort. Nur wenige hundert Meter von der trubeligen Müllerstraße entfernt, können Besucher hier zwischen grünen Kräutern und Pflanzen Kuchen essen, Kaffee trinken oder gärtnern. Dass die Oliver-Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein das aktuell vom „Himmelbeet“ genutzte Grundstück für ein Bildungszentrum und Sportangebote verwenden wollen, steht schon länger fest.

    Kompromiss gefunden

    Nun scheint auch ein Umzug des Gemeinschaftsgartens beschlossene Sache zu sein. Zuvor kam es zu zähen Verhandlungen um das 1.700 Quadratmeter große Areal an der Schulstraße. Vor allem ein mögliches Aus des beliebten grünen Treffs wollten die Betreiber und rund 300 beteiligte Nachbarschaftsgärtner vermeiden. Nach Verhandlungen zwischen Vertretern beider Projekte, des Bezirksbürgermeisters Stephan von Dassel (Grüne) und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) kam es nun zu einem Kompromiss. So darf das Himmelbeet bis zum Baubeginn des neuen Sport- und Bildungszentrums für benachteiligte Kinder und Jugendliche das gepachtete Grundstück weiterhin nutzen. Danach müssen sie das Areal dann aber verlassen. Ein neues Grundstück für ihr Projekt scheint bereits gefunden.

    Schwierige Grundstückssuche

    So könnte aus der Brache an der Schulstraße 118 bald ein Areal mit Kräuterbeeten, Café und Platz für gemeinsames Gärtnern werden. Fest steht das bislang aber noch nicht. Denkbar wäre demnach auch ein Umzug auf ein angrenzendes Grundstück oder die Nutzung des Daches einer künftigen Sporthalle, die hier entstehen soll. Deren Fertigstellung ist jedoch erst für das Jahr 2025 vorgesehen, eine Zwischenlösung müsste also trotzdem gefunden werden. Das Bezirksamt, das den Bau des Bildungszentrums mit Fußballbereich von Beginn an unterstütze, will bis zum 31. Juli einen Beschluss zu mehreren offenen Punkten vorbereiten – und den Mitmach-Garten bei seiner Grundstückssuche unterstützen.

    Fördermittel zugesichert

    Darüber hinaus sicherte er den Betreibern Hilfe bei der Beantragung weiterer Fördermittel zu. Mindestens bis zum 31. Oktober 2018 wird es das Himmelbeet aber zunächst noch an vertrauter Stelle geben. Die Gärtner hoffen, dass sich der Baubeginn noch weiter verzögert. Bislang wurde der entsprechende Bauantrag von Amandla noch nicht eingereicht. Neben gemeinschaftlichem Gärtnern finden auch regelmäßig andere Mitmach-Veranstaltungen, Pflanzenmärkte, Fahrradwerkstätten und Kino-Abende im „Himmelbeet“ statt. Der Verein Amandla und die Oliver-Kahn-Stiftung wollen mit dem sogenannten Safe-Hub Bildungszentrum benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Wedding bessere Zukunftsperspektiven eröffnen. Dazu sollen an der Ecke zwischen Schulstraße und Ruheplatzstraße auch drei Fußballplätze entstehen. Die ersten Pläne für die Übernahme des Grundstücks kamen bereits im Jahr 2015 auf. Dass es sich dabei um ein wertvolles Projekt handelt, darüber herrscht auch im „Himmelbeet“ Konsens. Mehr Infos zum Garten-Projekt gibt es online.

    http://www.abendblatt-berlin.de/2018/06/02/das-himmelbeet-muss-umziehen/ (mehr …)

  • Campus-Garten Köln zieht um

    (Gu aus FB)

    Am Mittwoch und Donnerstag zieht der Campusgarten um! Das neue Gelände, das wir in Absprache mit dem Dezernat 5 der Universität zu Köln zu Beginn dieser Woche zur Verfügung gestellt bekommen haben, ist direkt um die Ecke, auf der anderen Halle der Serverhalle des Regionales Rechenzentrum der Universität zu Köln – RRZK. Zum Umziehen brauchen wir nun fleißige Hände!

    Mit einem Radlader werden wir am 14. & 15. Februar das alte Gelände räumen. Wer mithelfen möchte, ist willkommen, am Aschermittwoch um 10 Uhr warm eingepackt im Campusgarten aufzuschlagen und tatkräftig mit anzupacken. Warme Getränke aus Isokannen (voraussichtlich) inklusive. Wir freuen uns über jede helfende Hand! (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln: Zukunft ungewiss

    (Gu, RSS)
    Im laufenden Werkstattverfahren „Hallen Kalk“ soll ein Plan für die zukünftige Nutzung unter Anderem dieser Fläche auf städtischem Gelände [da wo sie jetzt sind] entstehen. Durch die kürzlich vorgestellten Zwischenstände der Konzepte sehen wir den Fortbestand der Pflanzstelle gefährdet. Im besten Fall müssten wir zum dritten Mal binnen weniger Jahre auf eine kleine Ausweichfläche umziehen, welche die bisherigen Nutzungen stark einschränkt und der Selbstorganisation, die zu 100% auf ehrenamtlichem Engagement basiert, große Steine in den Weg legt.
    weiter: http://pflanzstelle.blogsport.eu/2017/06/13/presseerklaerung-ernuechterung-im-werkstattverfahren-hallen-kalk/ (mehr …)

  • Bermudagarten musste umziehen

    (Gu, Mail)
    Der Garten musste dem Schulhof einer zugezogenen Schule weichen. Wir sind auf das Gelände der Hochschule umgezogen. Jedoch geht es hier mit dem Gärtnern nur zögerlich voran, außerdem kommt man ab einer bestimmten Uhrzeit auch nur noch als Angehöriger der KHB auf das Gelände…
    Der Garten momentan ist im Moment auch nicht so wirklich organisiert und es finden höchstens spontan Veranstaltungen statt (mehr …)

  • SPD fordert neue Fläche für o´pflanzt is

    (Gu, alerts)

    Neuer Standort für die Initiative o’pflanzt is!“ gefordert

    Das Urban Gardening-Projekt „o’pflanzt is!“ soll in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein zeitnah einen neuen Standort im 9. Stadtbezirk zur Verfügung gestellt bekommen. Nach Ansicht von Willi Wermelt (SPD), der einen entsprechenden Antrag in den Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) einbracht hat, wäre als Standort zum Beispiel der Olympiapark an der Friedenskirche, der Parkplatz der Montessorischule oder der Kreativpark vorstellbar. „In München gibt es zu wenige Grünflächen für Urban Gardening. Durch die geplante Bebauung ‚Mediendorf 2018‘ ist die Zukunft des bei den Bürgern beliebten Projektes gefährdet“, erklärt der SPD-Politiker, dessen Antrag vom Gremium mehrheitlich so beschlossen wurde. In der Anlage von „o’pflanzt is!“ werden Kindergruppen betreut und Führungen für Neuhauser Schüler durchgeführt. „Die Bienengruppe unter der Leitung des Imkers Sebastian Wendlandt hat sich ebenfalls etabliert und ist zu einem festen Bestandteil des Gartens geworden“, so Willi Wermelt weiter.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/neuhausen-nymphenburg/zukunft-gefaehrdet,91172.html (mehr …)

  • Himmelbeet Reaktion auf die Einigung mit dem Bezirksamt

    (aus RSS)

    Im Zuge der Verhandlungen haben wir einen Kompromiss gefunden, der die Chance bietet, dass himmelbeet dauerhaft im Wedding zu etablieren.

    Die Einigung  zwischen dem Bezirksamt Mitte (vertreten durch den Bezirksbürgermeister von Dassel und den Schulstadtrat Spallek), dem Verein AMANDLA EduFootball und himmelbeet umfasst folgende Punkte:

    • Das himmelbeet bleibt über die gesamte Gartensaison 2017 und die Saison 2018 auf der bisherigen Fläche.
    • Nach Saisonende im Herbst 2018 zieht das himmelbeet auf eine neue Fläche um. Hierfür hat der Bezirk die hintere, südöstliche Fläche an der Ruheplatzstraße oder die Fläche Schulstraße 118 (ehemals Passierscheinstelle) ins Gespräch gebracht . Das himmelbeet will 2017 entscheiden, welche Fläche am besten geeignet ist. In die weiteren Planungs- und Entscheidungsprozesse wollen wir sowohl die himmelbeet-Community als auch die  Nachbarschaft einbeziehen . Die neuen Flächen sollen keine Verkleinerung der Grundfläche mit sich bringen . Außerdem wollen wir neue Entwicklungsmöglichkeiten für das himmelbeet prüfen.
    • Als Teil dieses Prozesses erarbeiten wir zusammen mit dem Bezirk den finalen Antrag für das Green.Urban.Labs-Modellvorhaben. Bezirksbürgermeister von Dassel wird mit himmelbeet, Amandla und dem Projektträger eine entsprechende Antragskonferenz einberufen. Das Modellvorhaben soll dabei zunächst genutzt werden, um den Umzug und die Planung des neuen himmelbeet-Areals vorzubereiten und umzusetzen.
    • Noch vor der Sommerpause soll es einen Beschluss des Bezirksamtes geben, der den Kompromiss zwischen Amandla und himmelbeet festschreibt.
    • Wir haben dem Bezirk eine erste Schätzung der Kosten vorgelegt, die durch den Umzug und die Planung sowie Erschließung des neuen Areals entstehen werden. Details müssen noch geklärt werden. Die Vertreter des Bezirksamts haben dem himmelbeet personelle, finanzielle und materielle Unterstützung in Aussicht gestellt.
    • Es wurde vereinbart, gemeinsam weitere Fördermöglichkeiten zu erschließen, um einen erfolgreichen Umzug und Fortbestand des himmelbeets zu gewährleisten.

    Aus unserer Sicht haben wir damit einen für die Zukunft des himmelbeets sinnvollen Kompromiss gefunden. Wir müssen umziehen und uns mit einer neuen Fläche anfreunden, aber wir haben – aus einer relativ schwachen Verhandlungsposition als Zwischenmieter heraus – das aus unserer Sicht Beste herausgeholt. Das verdanken wir in erster Linie unseren vielen Unterstützer*innen (weit über 40.000 aus ganz Berlin und Deutschland), die unsere Petition unterschrieben und bekannt gemacht haben aber auch den vielen treuen himmelbeet-Freund*innen im Wedding und Unterstützer*innen auf  den verschiedenen politischen Ebenen.

    Die beiden  nun diskutierten Flächen  haben jeweils ihren eigenen Reiz für ein zukünftiges himmelbeet, in dem wir  unter neuen Bedingungen neue Projekte entwickeln und anstoßen können. Neben dem Umzug und einem kompletten Neuaufbau wird vor allem die neue Lage innerhalb des öffentlichen Raums uns alle vor eine spannende Herausforderung stellen, der wir uns gemeinsam mit den derzeitigen wie auch den potentiellen Nutzer*innen stellen wollen  Von Seiten des Bezirksamtes bleibt vorerst jedoch noch die Nutzbarkeit beider Flächen im Einzelnen zu prüfen. (mehr …)

  • Umzug von Wachsen lassen geschafft

    (Gu, Mail)

    Wir haben es mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden unseres Gartens termingerecht geschafft, den bedrohten Bereich unseres Gartens vor Beginn der Baustelleneinrichtung Kiez Zentrum Villa Lützow vor der drohenden Zerstörung zu retten. (welche nun wiederum ihrerseits auf sich warten lässt – aber das ist ein anderes Thema)
    Einen herzlichen Dank an alle, die uns geholfen haben!

    Und vielen Dank an das Jugendamt Mitte, das uns finanziell unterstützt hat, um Erde und Hochbeete für die Ausweichflächen der zerstörten Beete anzuschaffen!

    Vor dem Außenbereich der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, direkt vor dem Projektraum der Grünen Bibliothek konnten wir zudem Hochbeete, ebenfalls als Ausweichfläche zum Gärtnern, errichten.
    Hier auch einen Dank an das Amt für Weiterbildung Berlin Mitte, FB Bibliotheken.

    Damit ist eine erste wichtige Etappe auf dem Weg zur Weitererhaltung unseres Gartens geschafft.

    Forderungen:
    https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen/u/20206946?utm_medium=email&utm_source=68017&utm_campaign=petition_update&sfmc_tk=jI8wepdos5%2flMZY6zXxIhS%2fmQoRlHj6FW3rZ6kfL5P%2bSPYLgOX1f%2fgRwcyvfDeVK (mehr …)

  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Himmlisch ist der am Freitag beschlossene Kompromiss fürs „Himmelbeet“ nicht. Aber: „Es ergibt sich für uns zumindest ein konkrete Perspektive“, sagt der Geschäftsführer des bislang gefährdeten „Urban Gardening“-Projektes an der Ruheplatzstraße in Wedding, Felix Lodes. Damit steht fest: der Himmel muss umziehen.  Wie berichtet, zeichnete sich zuletzt ein absurder Verdrängungswettkampf zwischen zwei konkurrierenden gemeinnützigen Initiativen ab. Streitpunkt: das 1700 Quadratmeter große, derzeit von rund dreihundert Nachbarschaftsgärtnern genutzte Gelände. Die Oliver Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein wollen dort unterstützt vom Bezirk Mitte Fußballplätze anlegen und ein Bildungszentrum für benachteiligte Kinder und Jugendliche errichten. Die Gärtner aber wollen am liebsten bleiben.
    Am Freitagvormittag trafen sich Vertreter beider Projekte sowie der grüne Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) am runden Tisch und einigten sich nach zähem Ringen auf Folgendes: Bis zum Baubeginn des Amandla-Zentrums und der drei Sportplätze Ende 2018 können die Gärtner noch ihr vom Bezirk gepachtetes Areal nutzen. Danach aber müssen sie umziehen, und zwar auf ein ähnlich großes Brachgrundstück in Sichtweite an der Schulstraße 118. Ob sie dieses wie erhofft komplett oder nur mit kleineren Abstrichen bepflanzen können, soll baldmöglichst mit dem Bezirk geklärt werden.
    Alternativ hat Mitte den Himmelbeetlern auch noch ein leeres Baugrundstück angeboten, das südöstlich an ihr jetziges Terrain angrenzt. Dies ist aber sehr schattig, außerdem plant der Bezirk dort den Bau einer Sporthalle ab 2025. Dort könnten sie folglich nur acht Jahre lang gärtnern. Es läuft also alles auf eine künftige grüne Oase an der Schulstraße hinaus. Beim Umzug will der Bezirk helfen.
    Doch auch der ursprüngliche Plan eines echten „Himmelbeetes“ auf dem Dach der ab 2025 avisierten Sporthalle ist nicht zu den Akten gelegt. Vielen Gärtnern haben sich mit dieser Idee gut angefreundet, sogar obwohl sie dann noch einmal umziehen müssten. „Dafür ist aber noch vieles ungeklärt, vor allem die Kosten“, sagt ihr Sprecher.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/urban-gardening-in-berlin-das-himmelbeet-in-wedding-muss-umziehen/19763308.html

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  • Umzug von HELGA (Köln)

    (Gu, Newsletter)

    Helios 37 ist aufgefallen, dass in HELGA wenig los ist und deshalb gibt es die Idee dem Garten an anderer Stelle Leben einzuhauchen. Helios 37 plant am Ostteil der Halle eine Außengastronomie einzurichten und würde dort gerne einen Kistengarten entstehen lassen. Da kommt dann HELGA ins Spiel! Es wäre sogar möglich, dass alle Pflanzkisten von HELGA auf dem Gelände Platz finden. Für den Umzug der Kisten stehen Gabelstapler von Helios 37 zur Verfügung.

    Die Kooperation hätte mehrere Vorteile: Unser Kistengarten hätte ein längeres Bleiberecht bis ca. 2019. Vor Ort ist Wasser vorhanden und das Müllproblem dürfte gelöst sein. Micki Pick ist natürlich ein starker Partner und daraus könnte eine langfristige Kooperation erwachsen. Im Zusammenhang mit der Gastronomie und unseren BeetpatInnen wäre das ein interessantes neues Konzept für unseren Gemeinschaftsgarten.

    Wenn die Bedingungen stimmen, können wir uns grundsätzlich vorstellen, dass HELGA noch in diesem Jahr komplett umzieht. Gemeinsam müssen wir aber beispielsweise schauen, wie die Beete der BeetpatInnen geschützt werden können. Das soll ja kein Selbstbedienungsladen für Gäste sein! Außerdem müssen wir schauen, was mit unseren vielen Sachen passiert. Unser Gemeinschaftsgarten besteht ja nicht nur aus den Pflanzkisten sondern es gibt z. B. auch noch Holzmöbel, den Bauwagen, unser Gartenhäuschen, Steine und 1000 Liter Tanks.

    Natürlich muss auch noch der Chef Micki Pick grünes Licht für die Kooperation geben. Als nächstes wollen wir uns mit den Verantwortlichen von Helios 37 treffen und weitere Schritte besprechen. (mehr …)

  • Hechtgrün ist umgezogen

    (Gu aus Antrag)

    Unser  Gemeinschaftsgarten  hechtgruen  hat  nach  4  Jahren  die  Kündigung  erhalten.  Der Eigentümer möchte das Grundstück bebauen und hat die Nutzungsvereinbarung fristgerecht
    jedoch sehr kurzfristig zu Ende Februar 2017 beendet. Glücklicherweise  konnten  wir  durch  die  Unterstützung  von  MitarbeiterInnen  des Stadtplanungsamtes  eine  geeignete  Ausweichfläche  im  Quartier  finden.  Das  Amt  für Stadtgrün stellte uns Personal und Technik zur Verfügung, so dass wir unsere 32 Hochbeete (Paletten  mit  Aufsatzrahmen)  samt  Bepflanzung  sowie  alle  übrigen  Materialien  umziehen konnten.  Mittlerweile sind wir seit Anfang März auf der neuen Fläche. Wir haben eine unbefristete
    Nutzungsvereinbarung  mit  einer  Tochtergesellschaft  der  Stadt  abgeschlossen.  Bei  dem Grundstück  handelt  es  sich  um  eine  ehemalige  Garagenfläche,  die  zwischenzeitlich  als
    Baustelleneinrichtung  genutzt  wurde.  Vor zwei Wochen fand unsere diesjährige Planungswerkstatt mit 42 TeilnehmerInnen statt.
    Aus  dem  letzten  Jahr  sind  ca.  15  GärtnerInnen  dabei,  so  dass sich  die  Gartengruppe  aller Voraussicht nach in dieser Saison auf ca. 30 Personen verdoppeln wird. Wir möchten gerne die  vorhandene  Energie  für  das  Projekt  freisetzen  und  die  neue  Gartenfläche  mit  einigen größeren und kleineren Bauprojekten und Anschaffungen aufwerten  Die größte Investition stellt die Reparatur  vom  Dach  unseres  Gartenhäuschens  dar.  Es  wurde  beim Umzug  leider  so  stark beschädigt,  dass  es  komplett  erneuert  werden  muss.  Aus  den  Resten  des  alten  Daches werden  wir  kleinteilige  Überdachungen  für  einige  unserer  Hochbeete  bauen.  Auch  die Wasserversorgung  muss  auf  der  neuen  Fläche  komplett  neu  eingerichtet  werden.  Dazu möchten  wir  zunächst  am  Gartenhäuschen  eine  Regenrinne  installieren,  sowie  eine Sitzfläche  überdachen,  um  auch  dort  das  Regenwasser  aufzufangen.  Perspektivisch bemühen wir uns um das Einverständnis des Nachbarn, um dessen Regenrinne anzuzapfen.
    Durch die positive Resonanz auf unsere diesjährige Planungswerkstatt möchten wir weitere

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  • Hechtgrün ist umgezogen

    (Gu, Mail)

    Der GG Hechtgrün aus Dresden ist umgezogen

    es ist übrigens wirklich passiert, mal wieder einer der seltenen tatsächlichen Umzüge eines mobilen Gartens!
    das tolle ist, dass uns (nach Absprache mit der Umweltbürgermeisterin) der Regiebetrieb/Grünflächenamt vollumfänglich, kompetent und kostenfrei unterstützt haben 🙂

    RSS
    Ein bisschen Zwang war schon dabei, weil die alte Fläche geräumt werden musste, damit der neue Investor dort die Stadt weiter verdichten kann.

    Allerdings war der Umzug gut vorbereitet und von der Stadtverwaltung unterstützt: Die fürs Hechtviertel zuständige Stadtplanerin war schon einige Monate vorher auf uns zugekommen, um gemeinsam eine neue Fläche zu finden, damit der Garten erhalten bleiben konnte. Und das Grünflächenamt kam am Umzugstag mit großem Gerät und fleißigen Helfer*innen, um die Hochbeete, das Gewächshaus, die Gartenhütte usw. auf die neue Fläche an der Johann-Meyer-Straße 8 zu bringen. Das hechtgruen, das ja schon immer als mobiler Gemeinschaftsgarten geplant war, hat sich also einfach mal eine neues zu Hause gesucht.

    Ihr findet das hechtgruen jetzt also einfach ein paar Meter weiter drin im Kiez (es braucht nur noch ein paar Sonnenstrahlen, bis es auch als Garten erkennbar wird). Der Bischofsplatz, der das Eingangstor in dieses Kiez darstellt, verliert wohl demnächst sein letztes bisschen Qualität als öffentlicher Platz. Aber immerhin sind die beiden genannten Ämter, genau wie der übergeordnete Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft eine große Hilfe dabei, dort wo es möglich ist, die Anwesenheit von Gärten zu erhalten.

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  • GG Dinkelsbühl muss umziehen

    Leider müssen wir unser Projekt ….

    abbrechen, umziehen, vertagen, im Geiste weiterführen…?

    Aufgrund der aktuellen Planung der Saunaerweiterung für das Dinkelsbühler Hallenbad muss der Garten zum Frühjahr 2017 geschlossen werden. Die Planung sieht die Verlegung des aktuellen Fuß- und Radweges auf die Mitte des Gartens vor.

    Wir sind also intensiv auf der Suche nach einem neuen Gelände für unser Projekt!! Die Fläche sollte mindestens 600m² umfassen und von der Altstadt DKB her per Fuß und Fahrrad zu erreichen sein. Wichtig ist uns auch ein Zugang zu Wasser, evtl. auch Strom und die Möglichkeit auf dem Gelände einfache Bauten zu errichten (Schuppen für Geräte, Unterstand für Workshops, Hochbeete, Gewächshaus, etc.)

    Denkbar ist eine langfristige Pacht oder auch der Erwerb eines Grundstücks. (aktuelle Vereinsmittel liegen allerdings unter 2.500€) Natürlich freuen wir uns auch über ein kostenfreie Bereitstellung einer Fläche.

    http://www.turmalin-dkb.de/turmalin-gemeinschaftsgarten/ (mehr …)

  • Gute Aussichten für Grow Up Augsburg

    (Gu, Mail)

    Dank unserer guten Kooperation mit dem Amt für Grünordnung und einer dort neu geschaffenen Stelle mit 20% für urban gardening, werden wir im neuen Jahr ein neues Grundstück mit 2000 qm relativ zentrumsnah zum gärtnern bekommen. Idyllisch in der Nähe der Wertach, in ruhigem Wohngebiet mit altem Baumbestand und einer großen Kleingartenanlage in der Nachbarschaft (mehr …)

  • Helga: der neue GG auf dem Heliosgelände in Köln

    (Gu, Newsletter)

    Kontext: der Gartenbahnhof Ehrenfeld muss von seinem Standort weg und es gibt stattdessen u.a. einen neuen GG auf dem Heliosgelönde:

    „Wir tauften unseren neuen Gemeinschaftsgarten auf dem Heliosgelände „HELGA“. Zunächst waren viele Namensvorschläge wie Heliosgarten, Ehrengarten, Gartenfeld oder Ährenfeld im Gespräch. Schließlich schlug uns Sönke den Namen „HELGA“ als Kurzform von Heliosgarten vor. Der Name gefiel uns gleich, weshalb der neu zu gründende Garten künftig HELGA genannt wird.

    Wenn möglich wollen wir die Buchstaben von „HELGA“ im neuen Gemeinschaftsgarten mit Hilfe unserer Pflanzkisten bilden. Dazu benötigen wir etwa 50 Pflanzkisten. D. h. es bleiben vom Gartenbahnhof nur noch etwa 30 Pflanzkisten für andere Zwecke übrig.

    HELGA soll vor allem auch Beetpaten zur Verfügung stehen. Falls ihr also eine oder mehrere Pflanzkisten als Paten übernehmen wollt, dann meldet euch einfach bei uns. Wir stimmen gerade das genaue Beetpatenkonzept untereinander ab. D. h. wir wollen schauen, wie in HELGA Beetpatenschaften mit dem gemeinschaftlichen Gärtnern kombiniert werden können. „ (mehr …)

  • Abschied vom Magarethengarten

    (Gu, Mail)
    mit viel Musik und buntem Trubel haben wir uns am vergangenen Wochenende vom Margarethengarten offiziell verabschiedet und mit einem Critical Rave, den viele andere Inititativen in Mönchengladbach mit veranstaltet haben, stellten wir die Frage „Wem gehört die Stadt?!“
    Allerdings sind unsere Nachfolger*innen tatsächlich in ganz vielverprechenden Gesprächen mit der Stadt involviert

    Artikel:

    Der Margarethengarten muss einem Neubau weichen. Unterstützt von diversen Gruppen, Vereinen und Einzelpersonen feierte der Verein Waldhaus 12 als Initiator von damals fröhlich bunt den Abschied mit Musik, Tamtam und Kulturdemo. Von Angela Wilms-Adrians

    Vor vier Jahren wurde ein brachliegendes Grundstück zum Margarethengarten und damit zum wahr gewordenen Traum eines urbanen Gartens und Treffpunkt für kreative Köpfe. Nun heißt es Abschied nehmen, da an der Eickener Straße gebaut wird. Der Verein Waldhaus 12, der den interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben gerufen hatte, zog sich nicht sang- und klanglos zurück. Er mobilisierte Mitstreiter für eine fröhlich bunte Tanz- und Kulturdemonstration unter strahlend blauem Himmel.

    Treffpunkt war der Schillerplatz, wo der „Margarethenbulli“ liebevoll geschmückt mit Blumen, Gießkannen und bunten Tüchern neben anderen Musikwagen für den Umzug durch die Stadt bereitstand. Hier trafen sich etliche Gruppen, Vereine und Einzelpersonen, die den Verein Waldhaus an diesem besonderen Tag unterstützten und die Demo als bunte Fußtruppen oder auf einem der Musikwagen begleiteten. Die Stimmung war gut, der Appell zum Erhalt der freien Kultur entschlossen. Kreativität wurde auch im persönlichem Outfit gelebt: Viele junge Frauen hatten Blumenkränze im Haar, andere Teilnehmer trugen Masken oder zumindest ausgefallene Accessoires, so dass eine bizarre Leichtigkeit über allem lag.

    „Wir sind da, und es wird weitergehen. Wir haben jede Menge kreatives Potenzial, und wir stehen ein für einen Raum der Begegnung und Kultur. Wir danken allen, die uns unterstützt haben, und wir danken allen, die mit uns feiern“, betonte Nadège Ribitzki, Waldhaus-Vorsitzende, zur Begrüßung. Gekommen war auch ihre Vorgängerin Constance Schulte, die inzwischen wieder in Köln lebt. Der lokale Poetry-Slammer Jonas Jahn eröffnete die Kulturdemo unter dem Motto „Tschüss Maggie! Tschüss Kultur?“ mit kritisch liebevollen Zeilen auf Mönchengladbach und Underground-Kultur.

    Dann formierte sich der bunte Umzug durch Humboldt-, Bismarck- und Hindenburgstraße hin zum Kapuzinerplatz, wo es eine Kundgebung und ein Open-Air-Konzert gab, und schließlich zum lebhaften Ausklang im Margarethengarten. Erklärtes Ziel war, die Straße zum Dancefloor zu machen. Voran zog die Truppe Free Flow mit skurrilen Masken- und Puppenfiguren, wie einem Riesen in Gold mit beweglichen Armen. „Der Critical Rave soll keine Motzveranstaltung sein, sondern Spaß machen“, hatte Julia Schinke als eine der Organisatorinnen des Events vorab betont. Am Ende zog die Dreißigjährige überaus glücklich Bilanz: „Das war eine coole Veranstaltung. Passanten sind dazu gestoßen, und auch die Gruppen wurden verstärkt. Das Signal ist bei der Stadt angekommen, und wir hatten jede Menge Spaß“. (mehr …)

  • Zukunft des Gartenbahnhofs Ehrenfeld

    (Gu, RSS)

    Viele neue Leute und alte Bekannte wollten erfahren wie es mit dem Gartenbahnhof weitergeht. Eins ist klar: Der Gartenbahnhof wird bald Geschichte sein! Einige Pflanzkisten werden aufgrund ihrer Altersschwäche aufgelöst, andere werden wir in den Vitalisgarten umziehen und wiederum andere können wir wahrscheinlich auf das Heliosgelände bringen. Dort haben wir voraussichtlich die Möglichkeit 350 Quadratmeter zu bespielen. Was wir letztlich aus diesem Stück Land machen ist noch völlig offen und da sind eure Ideen willkommen.


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  • Umzug des Gartendecks?

    (Gu, alerts)

    St. Pauli An der Großen Freiheit entsteht ein neues Quartier

     Hamburg.  Im Herzen von St. Pauli wird wohl bald wieder fleißig gebaut. Mitten auf der Großen Freiheit in direkter Nachbarschaft zu den beiden legendären Musikclubs Indra und Gruenspan soll ein neues Quartier entstehen. Geplant ist. das Areal an der Große Freiheit 58-70 in den kommenden Jahren „behutsam nachzuverdichten“, wie es aus dem Bezirksamt Hamburg-Mitte heißt. Bislang sind auf der Fläche der ehemaligen Fischräucherei unter anderem die Druckerei St. Pauli und das Urban-Gardening-Projekt „Gartendeck“ untergebracht.

     In Zukunft sollen dort rund 40 ausschließlich öffentlich geförderte Mietwohnungen und weitere Gewerbeeinheiten entstehen. Über die Pläne des Bezirksamts Hamburg-Mitte und der zuständigen Sprinkenhof GmbH als Bauherr wurde in den vergangenen Monaten auf St. Pauli viel diskutiert. Streitpunkte waren bis zuletzt vor allem die unsichere Zukunft des im Jahr 2011 im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals von Kampnagel initiierten Projekts „Gartendecks“ und die in vielen Augen „massive Nachverdichtung“ des Quartiers.

    Büro aus St. Pauli gewinnt städtebaulichen WettbewerbNoch vor einem Jahr hatte sich der Sanierungsbeirat Wohlwillstraße daher für einen sofortigen Stopp des geplanten Wettbewerbsverfahrens ausgesprochen. Sowohl Stadtplanungsausschuss wie auch der zuständige Ausschuss für Wohnen und Stadtteilentwicklung lehnten das jedoch mit großer Mehrheit ab.

    Umso mehr freut man sich nun im Bezirksamt, nach eigener Aussage eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben. Demnach konnte sich ein lokales Büro aus St. Pauli gegen fünf Mitbewerber durchsetzen und den städtebaulichen Wettbewerb nun für sich entscheiden.

    Großteil des Gartendecks auf dem Dach

    Die Architekten planen demnach das Areal in einen südlichen Gewerbehof, in dem die Druckerei und weitere Betriebe untergebracht werden sollen, und einen nördlichen Wohnhof zu unterteilen. Das „Gartendeck“ soll zwar auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern erhalten bleiben, allerdings wird ein Großteil der Aktivitäten wohl zukünftig auf dem Dach der Druckerei stattfinden müssen. Im Inneren des Gewerbehofs ist lediglich ein kleiner Teil für die Urban-Gardening-Initiative vorgesehen. […]
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article207825579/An-der-Grossen-Freiheit-entsteht-ein-neues-Quartier.html

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  • Magarethengarten muss dieses Jahr umziehen

    (Gu, alerts)

    Der urbane Gemeinschaftsgarten des Vereins Waldhaus 12 könnte auf das Gelände der Grundschule Knopsstraße umziehen. Der jetzige Garten-Standort an der Steinmetzstraße kann nur noch bis Ende des Jahres genutzt werden.

    Das Versprechen besteht unverändert: Wenn der Margarethengarten seinen jetzigen Standort an der Ecke Margarethen-, Eickener- und Steinmetzstraße wegen eines geplanten Neubaus verlassen muss, soll zeitnah eine Ersatzfläche angeboten werden. Das haben Politiker, Stadt und EWMG immer wieder betont. Denn das Projekt ist mehr als eine Brachfläche, auf der nur Gemüse angebaut wird: Der Margarethengarten als erster urbaner Gemeinschaftsgarten in der Stadt mit seinem „Ladenlokal“ an der Eickener Straße steht seit rund vier Jahren für eine soziokulturelle Entwicklung, von der Eicken, das Gründerzeitviertel und die hier lebenden Menschen enorm profitiert haben. Deshalb muss die neue Heimat des Gartenprojekts mehr sein als nur eine derzeit nicht genutzte leere Fläche.

    Die SPD bringt jetzt einen Standort ins Gespräch, den sie dem Verein Waldhaus 12 als Träger des Margarethengartens anbieten will: den Stadtteil Westend mit der aufgegebenen Grundschule an der Knopsstraße. „Das ist nach unserer Meinung ein guter Platz fürs urbane Gärtnern. Das alte Schulgebäude könnte man für offene Kulturarbeit nutzen. Das gesamte Gebiet mit Westend, Waldhausen und Speick wird davon enorm profitieren“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs. In der Tat hat dieser Standort Charme: Er liegt relativ zentral, es gibt mit dem Schulgebäude entsprechende Räumlichkeiten. Und der Bereich könnte jungen Menschen gefallen, weil er noch bodenständig geprägt ist und keinen Schicki-Micki-Status genießt. Heinrichs: „Hier könnte sich eine neue kreative Szene mit großer Strahlkraft entwickeln.“

    Denn genau dieses Ziel steht auch hinter den temporären Urban-Gardening-Konzepten. Wenn das einst Kreative aber zu sehr etabliert ist, sorgt der Standort-Wechsel oft für neuen Schwung.

    Was der Verein Waldhaus 12 von diesem Areal hält und ob er „Maggie“, wie der Margarethengarten liebevoll genannt wird, dorthin verlagern wird, hat die SPD noch nicht ausgelotet. Man will jetzt in entsprechende Gespräche einsteigen und da die EWMG mit ins Boot nehmen. Der Verein Waldhaus 12 könnte als alleiniger Träger Zuwachs bekommen. Denn die Erfolge von „Maggie“ haben der Bewegung gut getan und die Kräfte gebündelt. „Es haben sich auch andere Vereine an uns gewandt, die einen geeigneten Raum für Kultur suchen. Ein gemeinsamer Standort ist durchaus wünschenswert“, sagt Nadège Ribitzki, Vorsitzende des Vereins Waldhaus 12. Wichtig ist es ihr und ihren Mitstreitern, dass der Verein innerstädtisch bleibt, „da, wo die Menschen sind“. Das wäre im Umfeld der Knopsstraße der Fall.

    Auch wenn der Blick bei allen Beteiligten nach vorn geht: Derzeit heißt es auch Abschied zu nehmen, danke zu sagen und – und Erfolge zu feiern. Das soll am 24. September mit einem Fest im Margarethengarten und einer bunten „Tanzdemo“, die wie eine Kulturparade durch die Innenstadt ziehen wird, passieren. Vielleicht ist bis dahin der neue Standort von „Maggie“ bekannt.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/spd-margarethengarten-soll-ins-westend-aid-1.6076355 (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld; Teilumzug und Diebstahl und Brandanschlag

    (Gu aus Newsletter)

    Unser Teilumzug steht vor der Tür: Am 04. Juni 2016 brauchen wir ab 10 Uhr eure Hilfe! Transporter und Anhänger gesucht!

    Wir wollen Pflanzen in Töpfen, Bretter, Paletten und andere Sachen in die Vitalisstraße umziehen. Außerdem müssen wir die Brandreste unseres Wintergartens beseitigen. Wer von euch hat ggf. noch eine Transportmöglichkeit? Wir haben bisher nur einen Transporter zur Verfügung. Eine weitere Transportmöglichkeit wäre natürlich sehr hilfreich. Selbstverständlich benötigen wir auch eure Muskelkraft. Wir sind gespannt, was wir an dem Samstag alles geschafft bekommen. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit!

    Wir begannen in der Vitalisstraße zu gärtnern. Zunächst befreiten wir etliche Erdbeerpflänzchen vom wuchernden Wildkraut, schnitten Büsche zurück und räumten das Schrebergartenhäuschen auf. Außerdem galt es noch eine Wiese zu bändigen… Momentan sind wir regelmäßig am Freitag Spätnachmittag in der Vitalisstraße anzutreffen. Wir suchen auf alle Fälle noch weitere interessierte GärtnerInnen, welche dieses Kleinod zu einem fruchtbaren Stück Land machen.

    Wintergarten abgefackelt

    In der Nacht zwischen dem 18. und 19. Mai 2016 wurde im Gartenbahnhof eingebrochen und unser Wintergarten in Brand gesteckt. Dieser brannte vollständig nieder und steckte einen Barwagen von Jack in the Box in Brand. Nachbarn verständigten gegen 5.30 Uhr die Feuerwehr, wodurch das Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Neben dem Wintergarten mussten wir feststellen, dass unsere Weinrebe und weitere Stauden Brandschäden davon trugen. Die Weinernte an dieser Rebe fällt dieses Jahr jedenfalls aus. Wir sind entsetzt und sehr traurig über diesen Brandanschlag. Was soll das?

    In den letzten Jahren gab es verschiedene Brände auf dem ehemaligen Güterbahnhof von Ehrenfeld. Es wurden bereits Container, ein Wohnwagen und andere Gegenstände in Brand gesetzt. Treibt da ein Serientäter oder eine Serientäterin sein oder ihr Unwesen? Unser Wintergarten und der Barwagen von Jack waren jedenfalls nicht das erste Brandopfer. […]

    In unser Gartenhäuschen wurde eingebrochen: Der oder die Täter entfernten die Bretter von der Tür und stahlen mindestens einen Zimmermannshammer, eine Zange, einen Kuhfuß und eine Schubkarre. Der Einbruch hängt wohl mit dem Brandanschlag zusammen. Wir fanden den gestohlenen Hammer in der Asche des Wintergartens wieder. Da war leider nur noch das Metallgerüst übrig.

    An den beiden folgenden Gartentreffen galt es die Überreste unseres ehemaligen Wintergartens aufzuräumen. Da waren nur die traurige Reste übrig und das Wegräumen verbreitete wenig Freude. Die verkohlten Balken und Bretter stapelten wir am Rand und die mit Scherben versehene Asche luden wir in Schubkarren und fuhren diese weg. Einem großen Teil der verkohlten Holzreste entledigten wir uns in einem reinigenden Feuer. Übrig bleibt eine kahle Stelle, die deutlich macht, dass wir hier einen Verlust erlitten haben. (ve)

    Nach dem Brandanschlag war unsere Stimmung getrübt, aber wir wollten trotzdem unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier abhalten. Das war auch gut so, denn neue Leute kamen in den Gartenbahnhof.

    Zunächst galt es unsere Südfrüchte zusammenzustellen. Robert hatte dankenswerterweise für uns Tomaten, Paprika und Kürbisse vorgezogen. Bei der Übergabe der vorgezogenen Tomaten war leider etwas schief gelaufen. Vermutlich ließen Leute Pflanzen mitgehen. Wir hatten deshalb zunächst nur wenige Pflanzen zur Verfügung. Durch Spenden von Karin, Manuela und Christian konnten wir das Pflanzendefizit aber wieder wettmachen. Danke! Was uns allerdings noch fehlt sind Chili-Pflanzen.

    Zum 10. International Sunflower Guerilla Gardening Day verabredeten sich am 01. Mai 2016 spontan einige Kids mit ihren Eltern im Gartenbahnhof Ehrenfeld. Der Motto des Tages war: Geht raus, pflanzt Sonnenblumen und begrünt eure Stadt

    Zur Historie: 2016 ist das 10. Jahr (kleines Jubiläum :-)) an dem die Guerrilla GärtnerInnen in Brüssel den 01. Mai zum „International Sunflower Guerilla Gardening Day“ ausgerufen haben.

    Nun wollten wir dies zum Anlass nehmen, um mit Kindern und deren Eltern Samenbälle mit Sonnenblumensamen zu machen. Karin stellte das notwendige Saatgut zur Verfügung, Aniko besorgte zusätzliches Material und wir konnten übrig gebliebene Erde des Gartenbahnhofs nutzen.

    […]
    Das nächste Kinderprogramm findet voraussichtlich am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 15 Uhr statt. Wir wollen uns auf dem ehemaligen Güterbahnhof umschauen was es für Müll auf dem Gelände zu finden gibt. Aus dem Müll planen wir kleine und grosse „Skulpturen“ zu basteln.


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  • Gartenbahnhof: Teilumzug steht nun fest

    (Gu aus Newsletter)

    Es ist vollbracht! Wir haben zwei Flächen in der Vitalisstraße vom Liegenschaftsamt der Stadt Köln gemietet und können nun in der fruchtbaren Erde von ehemaligen Schrebergärten einjährige Pflanzen kultivieren. Wie ihr wisst hat die Stadt entschieden, dass der Schrebergarten zwischen Vitalisstraße und den Bahngleisen in Bauland verwandelt werden soll. Allerdings dürfen die SchrebergärtnerInnen noch bis zu deren Aufgabe weiter gärtnern. Die Flächen werden zunächst in Grabeland umgewandelt und so hatten wir überhaupt erst die Chance an diese Stücke Land zu kommen. Nachdem unser neues Vorstandskolloquium schließlich ins Vereinsregister eingetragen war konnten wir den Mietvertrag unterzeichnen und bekamen vom Kreisverband Kölner Gartenfreunde und dem Kleingartenverein Vogelsang e.V die Schlüssel ausgehändigt.

    Am 21. April 2016 erkundeten wir gemeinsam die beiden Gartenflächen: Die vordere Grasfläche umfasst etwa 500 Quadratmeter. Diese planen wir mit Pflanzkisten zu umsäumen, unsere Kräuterspirale dorthin umzuziehen, ggf. ein Sonnenbeet zu bauen und Beete im Boden anzulegen. Ein kleines Gewächshaus können wir ebenfalls installieren, das wurde bereits dankenswerterweise durch die Kölner Bank gefördert.

    Die hintere Fläche ist etwa gleich groß und besteht aus einem Schrebergarten mit zahlreichen Beeten, Grasflächen, einem Teich, Obstbäume, Weinreben, Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern, einem Gartenhaus und einem kleinen Schuppen. Die Vorbesitzenden hinterließen uns fast alle Gegenstände und so fühlt sich die Übernahme etwas seltsam an. Zunächst werden wir den Schrebergarten ausmisten.

    Gärtnern wollen wir in der Vitalisstraße künftig immer freitags am Spätnachmittag ab 17 Uhr. Wir können so also die Arbeitswoche gemütlich im Schrebergartenflair ausklingen lassen. Ihr seid also herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen. (ve)

       
       
       

    Die Integrative Offene Ganztagsgrundschule (IOGS) Kretzerstraße hat im Sommer 2015 mit zwei ersten Klassen den Betrieb aufgenommen und ist in die Räumlichkeiten der ehemaligen Förderschule Nordpark eingezogen. Leider bietet der Schulhof nur wenige Möglichkeiten etwas anzupflanzen, so dass die Gartenwerkstädterin Aniko, die ihren Sohn in der Schule hat, eine Kistenbauaktion organisiert hat. Bereits am Freitag, den 18. März 2016 wurde mit Hilfe von den Gartenwerkstädtern Carlo, Katharina und Aniko, die erste Kiste zusammen gebaut und die Vorbereitungen für einen großen Kistenbautag getroffen. Am Samstag, den 09. April war es dann soweit und die Gartenwerkstädter Carlo und Aniko haben mit Eltern und Kindern drei weitere Kisten zusammen gebaut. Die Kisten wurden aus gebrauchten Holzpaletten und Recyclingholz gefertigt und sollen zukünftig den Kindern und Lehrern als Hochbeete viel Freude bereiten. (mehr …)

  • Hafengarten: trotz kleinerer Fläche sind alle 150 Leute weiter dabei

    (Gu aus alerts)

    Viele Hafengärtner waren etwas wehmütig vergangenes Jahr zu dieser Zeit. Es war nämlich beschlossene Sache, dass es die letzte Saison sein sollte, in der auf dem Areal gesät, gepflanzt und geerntet werden darf. Der alte Hafengarten musste weichen, um Platz zu machen für das Bauprojekt „Marina Gardens“. Nun gibt es Ersatz: rund 150 Meter weiter westlich, beim künftigen Gutsche-Park am Radweg entlang des Hafenbeckens. Dort müssen die Gärtner enger zusammenrücken. Die neue, frisch geschotterte Fläche misst nur noch ein Drittel der alten, die 10.000 Quadratmeter groß war. Weil aber auf Leerflächen zwischen den Pflanzinseln weitgehend verzichtet wurde, ist es bei rund 40 Parzellen mit etwa 150 Gärtnern geblieben. Mit dem Umzug war das Hafengarten-Team der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft seit Ende letzten Jahres beschäftigt. Der Neustart wird am kommenden Sonntag, 24. April, mit einem Frühlingsfest gefeiert.

    https://www.op-online.de/offenbach/neustart-hafengarten-offenbach-buerger-sorgen-mehr-staedtisches-gruen-6333352.html (mehr …)

  • Fellbacher Zauberbeete müssen umziehen

    (Gu, mail)

    wir müssen umziehen, weil der Garten auf einem Baufeld steht und dort ein Wohngebäude mit öffentlicher Nutzung (Bücherei, I-Punkt usw.)

    entstehen soll. Es handelt sich auch um ein Sanierungsgebiet in Bahnhofsnähe (mehr …)

  • Apfelgarten Strehlen umgezogen – alles auf Neustart

    (Gu, alerts)

    Am Sonnabend gibt es eine Hüttenparty im Apfelgarten. Das ist ein neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden-Strehlen. Die bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern wollen eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln und suchen noch Mitgärtner.
    […] werden fleißige Hände gebraucht, um einen Geräteschuppen aufzustellen. Danach wird gemeinsam gegrillt. Der „Apfelgarten“ ist ein von jungen Dresdnern initiierter Gemeinschaftsgarten, der nun von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird. Mit Unterstützung der Stadt entstand er vergangenes Jahr zunächst auf einer städtischen Grünfläche zwischen Teplitzer und Ackermannstraße (DNN berichtete). Doch weil ein Teil des Geländes für eine Flüchtlingsunterkunft benötigt wurde, zog der Verein um.

    Der neue Garten befindet sich nun wenige hundert Meter weiter an der Teplitzer Straße / Zellescher Weg. Beerensträucher, zwei Pfirsiche, eine Pflaume und ein Apfelbaum sind schon gepflanzt, eine Kräuterschnecke angelegt. Am Sonnabend wird Eröffnung gefeiert. „Wir sind eine bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern, die größtenteils in der Nähe von Dresden-Strehlen wohnen und eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln wollen“, erklären die Apfelgärtner ihr Ziel.

    „Unser Verein zählt jetzt 14 Mitglieder“, gibt Volker Croy gegenüber DNN Auskunft. Der Gartenbauingenieur und Fachberater beim Stadtverband der Dresdner Gartenfreunde gärtnert selbst im Apfelgarten mit. „Wir haben genug Platz, weitere Interessenten, die bei uns mitgärtnern wollen, sind willkommen.“ Momentan überwiege die Zahl junger Berufstätiger. „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Senioren und Familien mit Kindern mitmachen“, so Croy. Das Hüttenfest sei eine gute Gelegenheit, unverbindlich vorbeizuschauen und mit den Apfelgärtnern ins Gespräch zu kommen.

    Laut Croy haben die Apfelgärtner Kontakte zu den Asylnetzwerken in Strehlen und Plauen geknüpft. Sie wollen gern dezentral untergebrachten Flüchtlingen die Möglichkeit geben, im Apfelgarten mitzutun und so auch in Kontakt zu den Einheimischen zu kommen.

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Huettenparty-im-Apfelgarten (mehr …)

  • Hafengarten hat am neuen Standort eröffnet

    (GU, alerts, 7.4.)

    Die Hafengärtner sind umgezogen und pflanzen wieder auf einer neuen Brache. Den alten Platz mussten die Gärtner für den Neubau der Grundschule aufgeben.

    Doch die Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft OPG, deren Mainviertel GmbH zusammen mit der Initiative „Besser leben in Offenbach“ das Urban Gardening, also das Stadtgärtnern, im alten Hafen ermöglichte, hat eine neue Brachfläche nicht weit entfernt vom bisherigen Standort zur Verfügung gestellt. Seit Mitte Februar wird auf dem Gelände gearbeitet. Am Sonntag, 10. April, sind Ehrenamtliche von 13 bis 17 Uhr willkommen, um beim Umzug des Bürocontainers zu helfen. Anschließend wird auf der neuen Feuerschale gegrillt.

    Momentan ist kaum zu erahnen, dass sich auf dem geschotterten Grundstück westlich des markanten blauen Hafenkrans wieder eine grüne Oase nicht nur für die Nordend-Bewohner entwickeln könnte. Denn auf den ersten Blick wirkt das Areal trist. Aber das ist wohl dem Umzug und der Jahreszeit geschuldet. Wer allerdings genau hinschaut, entdeckt zwischen Kisten, Wannen und Plastiktonnen ein paar blühende Pflanzen, die für einen netten Farbtupfer inmitten der Baustellen ringsum sorgen.

    Im Mai 2013 war die mehr als 10 000 Quadratmeter große Brachfläche im Hafen zum Garten erklärt worden. Schon nach wenigen Monaten nutzten fast 140 Naturbegeisterte die Möglichkeit, nach Herzenslust in Eimern, Töpfen, Dosen, Säcken und sogar in einem Kinderbett Erdbeeren, Kräuter, Salate, Tomaten, Apfelbäume und Sommerblumen zu pflanzen.

    http://www.fr-online.de/offenbach/offenbach-gruene-oase-auf-schotter,1472856,34054442.html (mehr …)

  • Mauergarten: nach Umzugwill Bezirk keine Beete aus Resthölzern mehr

    (Gu, Mail)

    Die Bauarbeiten am Mauerpark beginnen demnächst, ein Vetrag soll unterzeichnet werden, etc…

    Wir wurden vom Verwalter des Parks Grün Berlin geben unsere Vorstellungen für kommende Hochbeete zu äußern.

    Abgesehen, dass es eine Vielzahl in Bearbeitung befindlicher Fragen gibt  – Zukunft, Boden, Baustellen-Stress, Vertrag, Wasser, etc.. –
    hat sich eine kleine AG gegründet, die Vorschläge für wahrscheinlich völlig neu zu errichtende Hochbeete anbieten soll.

    Nach der Parkumgestaltung soll es nach Verwalterwunsch keine in unserer Art gebauten Hochbeete – Paletten, Resthölzer – geben. (mehr …)

  • Hafengarten Offenbach zieht gerade um und verkleinert sich massiv

    (Gu, Projektbesuch)
    Der Hafengarten Offenbach war bisher einer der größten Gemeinschaftsgärten in Deutschland: 10.600m², 150 Aktive, sehr viele unterschiedlich große Hochbeetsysteme. Wegen Wohnungsbebauung der Fläche (was von Anfang an klar war), zieht der Garten gerade um: auf eine benachbarte Fläche, die nur noch 1/3 so groß ist wie vorher. Es gibt eine Projektleiterin, die 1/2 Stelle für das Projekt hat. Arbeitgeber ist wohl die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft. Sie sagt, dass nun alle sich verkleinern werden müssen. Der Umzug wird von der OPG finanziert. Es steht schon ettliches auf der neuen Fläche, als Büro hat Frau Walker in Zukunft einen alten Wagon. Sie können eine alte Werkstatt nutzen und bekommen an verschiedenen Stellen wieder Wasseranschlüsse. Im Hafengarten gärtnern Menschen aus verschiedenen Nationen, es sind auch viele bengalische Familien dabei. Die GärtnerInnen müssen nichts zahlen, bekommen sogar Erde und Baumaterialien gestellt. Im Feburar geht es auf der neuen Fläche wieder richtig los. Wie sich die Beete wieder entfalten werden, wie die GärtnerInnen mit weniger Platz auskommen werden, ist noch unklar. Diese Fläche ist wieder eine Zwischennutzung. Hier haben sie 3 Jahre. Vernetzt mit anderen Gärten sind sie nicht, ist ihnen zu aufwendig.  (mehr …)

  • Düsselgrün hat neues Grundstück und zieht nun um

    (Gu, alerts und Mail, 31.10.)
    […] „Gestern übergab Gründezernentin Helga Stulgies die Fläche im Bürgerpark an der Stahlwerkstraße an die Düsselgrün-Vertreterinnen Viktoria Hellfeier, Paula Nowak und Anika Füger. Der neue Garten liegt in unmittelbarer Nähe des alten, quasi nur auf der anderen Seite der Kölner Straße. „Wir freuen uns natürlich, in der Nachbarschaft bleiben zu können. Dennoch wird der Umzug nächste Woche Samstag nicht ganz so einfach, denn die Hochbeete sind zum Teil sehr schwer“, sagt Viktoria Hellfeier. Heinrich Hannen vom Lammertzhof in Kaarst will mit Traktor und Anhänger helfen, die Gruppe ist aber für jede weitere Unterstützung dankbar (7. November, ab 10 Uhr).
    Dass die kommende Pflanzsaison eine besondere Herausforderung für die offene Gemeinschaft mit bis zu 50 Sympathisanten darstellen dürfte, liegt allein schon daran, dass das eingezäunte Grundstück mehr als doppelt so groß ist wie das alte, und auch sehr viele freier liegt.[…] Der für die Fläche hinter dem Hauptbahnhof vereinbarte Nutzungsvertrag ist unter Federführung des Gartenamtes erarbeitet worden und der erste seiner Art in Düsseldorf. „Von der Fortführung der Arbeit der Initiative geht ein positiver Impuls für vergleichbare Projekte in unserer Stadt aus“, erklärt Helga Stulgies, die betont, dass an dieser Stelle im Park bestimmt nicht irgendwann gebaut werde.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/oberbilk/gemeinschaftsgarten-duesselgruen-erhaelt-neue-flaeche-im-buergerpark-aid-1.5524318 (mehr …)

  • Gartenprojekt in der Alten Gießerei ist umgezogen und produziert Terra Preta

    (Gu, Mail, 29.1.0)

    Die OW Alte Gießerei in Berlin-Lichtenberg schreibt:
    „wir sind eine offene Werkstatt für: Metall, Holz, Tief- und Siebdruck, Sounddesign- Mastering, Schmuck, Web- und Appentwicklung, Soft- und Hardware, Elektronik, Formenbau, Bootsbau, Ateliers, Fotolabor, und bald auch Keramik, unser Garten (war nur angemietet und auch irgendwann zu klein) ist uns irgendwann zu teuer geworden, ein Teil davon ist nun in unserem Hof, ein anderer Teil an die Spree und Tempelhofer Feld umgezogen, wir produzieren und liefern Terra Preta https://vimeo.com/114037620 (der Film ist auch bei uns entstanden)“

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  • Stadtgarten Nürnberg gut am neuen Standort angekommen

    (Gu aus Newsletter, 3.10.)
    Nach dem Umzug des Gartens Ende des letzten Jahres begannen wir im Frühjahr unsere Wurzeln auf dem Quelleparkplatz neben dem Quellegebäude zu schlagen. Wie ihr wisst, hatten wir uns für eine kleinere Fläche entschieden, um den Aufwand beim Gießen und Pflegen des Gartens zu verringern. Das war eine gute Entscheidung! Zwar blieb die Anzahl der Beete gleich, aber die Laufwege zu allen wichtigen Orten sind nun viel kürzer und damit angenehmer. Es blieb mehr Zeit für ein Schwätzchen nach getaner Arbeit 🙂

    Ankommen
    Mit Unterstützung unserer Landschaftsarchitektin Andrea-Maria entwickelten wir ein neues Raumkonzept und setzten dieses im Frühjahr um. Daraus entstanden ist ein stadtgarten, der uns schnell auf der neuen Fläche ankommen und wohlfühlen lassen hat: kompakter, mit einer wunderschönen Baumallee, vielen kleinen Winkeln zum Verweilen, einem ruhigen Ort für unsere drei Bienenvölker und offenen Außenflächen mit Beeten und Bänken für die Anwohner. Wir konnten selbst nicht glauben, wie schnell wir uns in unserer neuen Heimat wohlfühlten. Der Blick auf Quelleturm und -gebäude bei Sonnenuntergang entschädigte uns mehr als einmal für den anstrengenden Umzug.

    stadtgarten und seine Nachbarn
    Ein weiterer Grund, warum wir uns sehr schnell in der Wandererstr. 44 wohlgefühlt haben ist, dass wir noch nie so viele Gäste bei uns hatten – das Grundstück liegt wunderbar zentral und es ist ein Leichtes bei uns vorbeizuschauen und sich den Garten anzusehen, Gespräche zu führen. Wir haben den Eindruck, dass eine große Wertschätzung für unsere Arbeit im Stadtteil da ist und sind darüber sehr dankbar. Dass die Künstler des Quellkollektiv’s Ende des Jahres ausziehen werden, finden wir mehr als schade. Es geht ein kreativer Ort mit vielen engagierten Menschen. Wir drücken die Daumen, dass die neue Heimat Stabilität und Freiraum bringt.

    Biodiversität
    Wie ihr wisst, ist uns Biodiversität mit dem Thema alte, samenfeste Kultursorten ein großes Herzanliegen. Das im Februar von Bluepingu/ stadtgarten organisierte Saatgutfestival und unsere Jungpflanzenaktion haben gezeigt, dass die Anzahl der Menschen wächst, denen es wichtig ist, eine bunte Viefalt an Obst und Gemüse zu erhalten. Im stadtgarten selbst haben wir über 250 verschiedene Sorten angebaut. Ihr könnt euch vorstellen, wie bunt es in den Beeten aussah 🙂 Von einem Großteil haben wir Saatgut gewonnen. Freut euch also auch im nächsten Jahr auf die Saatguttauschbörse und unseren Jungpflanzenverkauf.

    Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Unser Umweltpädagoge Oliver hat nachgezählt und ich konnte es zunächst nicht glauben: über 450 Kinder und Jugendliche waren bei uns im Garten und haben während eines Projekttages das Projekt näher kennengelernt. Mit unserem Projektpartner „Stadt auf Rädern“ konnten wir verschiedene Bauprojekte verwirklichen: Der Bau eines Pavilion, einer Give-Box und die Renovierung eines Bauwagens, den wir zukünftig als Aufenthaltsraum nutzen und an Projekte im Stadtteil verleihen, sind daraus entstanden.

    Jeden Monat einen Kochworkshop
    Xenia hat in den vergangenen Monaten unermüdlich den Kochlöffel schwingen lassen: saisonale, vegane, fantasievolle Gerichte sind das Thema ihrer sonntäglichen Kochkurse, die auch in diesem Jahr mehr als großen Anklang fanden.

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  • Details zum Umzug Düsselgrün

    (Gu, Mail, 28.9.)
    der Umzug wird peut-à-peut vonstatten gehen. Wir sind im Moment mit den Vorbereitungen beschäftigt: Beete abbauen, Erde in Bigpacks schaufeln, Leute mobilisieren, etc. Die Jugendberufshilfe (JBH) hat uns in diesem Rahmen angeboten, das Hochbeetsystem, was wir von der Stiftung Schloss und Park Benrath bekommen haben, fachmännisch auf- und auf der neuen Fläche wieder aufbauen. Das ist etwas komplizierter und die haben bereits Erfahrung damit gesammelt.
    Der eigentliche Umzug der ganzen Materialien und Erde wird dann vom 6.-8.11. stattfinden. Da bekommen wir von einem Bioland-Bauern der Region (Bauer Hannen vom Lammertzhof) Unterstützung mit Treckern, Anhängern und einem Sprinter. Das ist noch ganz neu, wird demnächst auch auf unserer Internetseite + Facebook bekannt gegeben.
    immerhin werden wir die neue Fläche laut Stadt 15-20 Jahre begärtnern können, da bis dahin keine Bauvorhaben (mehr …)

  • Düsselgrün zieht um

    (Gu, Mail, 24.9.)
    Wir haben vor Ort tatkräftige Helfer die uns gegen geringe Entschädigung helfen werden die Beete zu bewegen (Jugendberufshilfe und der Biohof Lammerthof). Die Stadt hat uns eine Fläche weniger als 500 Meter entfernt in einem öffentlichen Park angeboten. Etwa 600qm. Sie bauen uns auf ihre Kosten einen Stacketenzaun. Wir haben den Pachtvertrag (unentgeltlich, auf unbestimmte Zeit, innerhalb 3 Monate kündbar) noch nicht unterzeichnet, da wir noch erreichen wollen, dass uns die Räumpflicht an den angrenzenden Wegen erlassen wird, sowie andere Kleinigkeiten.
    Insgesamt muss man sagen, dass „die Stadt“ sehr kooperativ ist und der Einsatz sich gelohnt hat. Der Referent der Umweltdezernentin hat einen Blick auf das Handeln der Verwaltung, denn es ist politisch gewollt und vereinbart, dass urbanes Gärtnern in Düsseldorf gefördert werden soll! Wir waren im Frühjahr im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und das hat in der Tat einiges bewegt. Düsselgrün wird bei der Stadt nun als „Pilotprojekt“ betrachtet. Und die Stelle des „Urban-Garden-Beauftragten“ ist nun nicht mehr mit einer Praktikantin besetzt.
    Unser Glück ist, dass der neue OB Fan von düsselgrün ist. So haben wir z.B. am 3./4. eine Einladung zur Delegationsreise der Stadt Düsseldorf nach Chemnitz bekommen und Jutta wird nun mit Politikern und weiteren 30 “ Vertretern der Zivilgesellschaft“ für düsselgrün mitfahren. Da werden wir gerade regelmäßig überrascht.
    Da die neue Fläche komplett kahl, doppelt so groß ist und wir leider nicht alle Beete mit umziehen können
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  • Düsselgrün muss umziehen

    (Gu, Mail, 9.8.)
    nun ist es leider sicher: düsselgrün wird in der nächsten Gartensaison an einem neuen Ort neu entstehen. Auf dem derzeitigen Standort in der Haifastraße/Ecke Eintrachtstraße wird eine soziale Einrichtung gebaut. Die Diakonie ist sehr entgegenkommend und hat uns versichert, dass wir bis zum Ende des Jahres bleiben können und damit in Ruhe umziehen können. Dafür sind wir sehr dankbar!
    Noch wissen wir nicht wo es hingeht. Wir haben aber schon einige Ideen. Sicher wissen wir: es wird Weitergehen mit düsselgrün. Der Zuspruch in den letzten Jahren und das Interesse waren sehr groß. Es ist ein bunter und vielfältiger Ort entstanden, den Bürger*innen eigenverantwortlich im Miteinander mit Stadtnatur und Nachbarschaft gestaltet haben.
    Das wollen wir fortsetzen und uns weiterhin im Sinne des Urban-Gardening-Manifests für eine gartengerechte Stadt einsetzen!


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  • Querbeet Osnabrück ist umgezogen

    (Gu, Kurzrecherche, 23.4.)
    Der Gemeinschaftsgarten „Querbeet“ in Osnabrück musste umziehen. „Im Oktober entschloss sich unser Verein (Kulturverein Petersburg e.V.), gezwungen durch eine Klage der Eigentümer, zur Räumung seiner genutzten Flächen (Garten, Mythos, Keller der Kulturen). Auf diesen war unser Dasein und Tun jahrelang geduldet worden und hat eine Oase auf dem großen Güterbahnhofsgelände geschaffen. Nun endete diese Duldung jedoch abrupt und hinterlässt um ein weiteres Mal Brachland.
    Derzeit haben wir uns auf das gepachtete Grundstück zurückgezogen, welches sogleich zur Machtdemonstration mit einem Bauzaun umrundet wurde. Für den Gemeinschaftsgarten bedeutet dies aktuell, sich minimalen Raum mit Autos/Parkplatznutzung zu teilen. Zudem konnten hier nicht alle Container wieder einen Platz finden. Eine Hälfte des Gartens, sowie der neue Weidenpavillon, stehen nun auf dem Außengelände des Ringlokschuppens. Damit immerhin noch auf dem Güterbahnhof.“
    Sie haben die neue Fläche bezogen, die Wasserversorgung sichergestellt und Beete aufgestellt und es sprießen auch schon die ersten Pflänzchen. Am 18.4. war „Bausamstag“, um die Infrastruktur weiter aufzubauen.
    Mehr zu dem Projekt: http://querbeet-garten.blogspot.de/

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  • Stadtgarten Nürnberg ist umgezogen

    (Gu, Mailing, 28.2.)
    Zunächst freue ich mich, euch unsere kleine Kurzfilmdoku über den Umzug im November letzten Jahres zu zeigen: http://youtu.be/zYV2Jif-coA
    Dieser Tag war etwas Besonderes: zum Einen, weil unsere Herzen schwer waren, die liebgewonnene Gartenheimat zu verlassen und wir gleichzeitig voller Energie vorwärts gelaufen sind und an nur einem Tag unsere Koffer gepackt und mit vielen Helfern umgezogen sind.
    Ihr findet uns jetzt auf dem alten Parkplatz in der Wandererstr. 44 – 200 Meter weiter in Richtung Quelleturm.

    Unsere neue Gartengestaltung ist fertig!

    Mit unserer Landschaftsarchitektin Andrea-Maria haben wir einen Abend lang eine wunderbare Idee für die Gestaltung des Gartens in der neuen Heimat entwickelt. Es ist nun alles etwas anders und das bringt neue Herausforderungen mit sich. Was wir uns ausgedacht haben, erfahrt ihr hier: http://www.stadtgarten-nuernberg.de/gartengestaltung-a-la-stadtgarten-nuernberg/

    1. Projekttag im stadtgarten steht vor der Tür

    Die Idee steht und damit können wir ab 7. März dem stadtgarten seine neue Form geben. Dann werden unzählige Kisten geschoben und die Gartenplanung in die Tat umgesetzt. Schaut gern vorbei! Wir freuen uns immer über Besuch!

    Und noch einen Termin könnt ihr euch vormerken: kurz vor den Eisheiligen findet wieder unsere Jungpflanzenaktion statt: am 9. Mai ab 13 Uhr habt ihr die Qual der Wahl 🙂

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  • Stand IGs in Freiburg

    (Gu aus Mail an CM, 18.2.2015(

    Die Gärten sind beide an Flüchtlingswohnheime angeschlossen. Aktuell ist die Situation dort aufgrund vieler neu eingetroffener Flüchtlinge turbulent, die Gärten (zumal im Winterschlaf) sind auf der Prioritätsliste nach hinten gerutscht. [….]

    Die Urbanen Gärten werden innerhalb von Freiburg von der Orga-Gruppe Urbanes Gärtnern vernetzt [… ]. Die beiden interkulturellen Gärten waren bis jetzt nicht mit der Orga-Gruppe vernetzt, im neuen Gartenjahr kann es gemeinsame Aktionen geben.

    Bunter Garten Hammerschmiedstr. : Die Ansprechpartnerin ist weiterhin Frau Hein (sie gehört zur Stadt Freiburg). […] Der Garten befindet sich in einer Wartephase, es gibt grundsätzlich eine aktive Gruppe aus Flüchtlingen und Nachbarn. Auf dem Grundstück ist geplant, in den nächsten 2 Jahren ein neues Flüchtlingswohnheim zu bauen, aufgrund der novellierten Quadratmeterbemessung bekommen die Flüchtlinge größere Räume. Für den Garten ist ein Ausweichgrundstück vorgesehen, das 2016/17 zur Verfügung gestellt wird. Für die Zeit des Umbaus wäre es super, wenn es ein paar mobile Boxen geben würde, in der Stauden geparkt werden können.

    In einem anderen Freiburger Garten (Bambis Beet) wurden letztes Jahr mobile Boxen gebaut, die ein Open Source Projekt sind und leicht nachgebaut werden können (https://beetundbox.wordpress.com/). […].

    Bissierstr.: Das Gartenprojekt wurde die letzten Jahre von Herrn Fugmann (DRK) koordiniert [….] Zum Jahreswechsel wurde es an Frau Megahed (sandra.megahed@drk-freiburg.de) übergeben, sie ist jetzt die Ansprechpartnerin. Das Flüchtlingswohnheim hat aktuell über 100 Neuankömmlinge zu versorgen hat und nur wenig personelle Ressourcen für den Garten frei. Es gibt wohl kaum/keine Ehrenamtlichen, die verbindlich und längerfristig im interkulturellen Garten mithelfen, was sehr bedauert wird. Von Seiten der Orga-Gruppe werden wir potentielle Engagierte im Frühling über unseren Newsletter aufrufen, den interkulturellen Garten zu unterstützen (mehr …)

  • Apfelgarten Strehlen muss umziehen

    (GU, Tel, 16.2.2015)
    Der Apfelgarten in Dresden muss umziehen, da auf der Fläche ein Flüchtlingsheim gebaut wird. Sie hatten die Zusage von einem Amt bekommen, wovon aber ein anderes Amt nichts wußte. Sie haben aber eine Ausweichfläche und können ggf noch dieses Jahr den Umzug machen. Die von uns geförderten Wassertanks und den bisher gebauten Weidenzaun können sie mitnehmen (mehr …)