Schlagwort: unbefristete Nutzungsdauer

  • Essbare Stadt Borken bekommt weiteres Grundstück

    (Gu aus Antrag/Antworten)

    Direkt gegenüber des bisherigen Grudnstücks eines der GGs der Essbaren Stadt Borken wird die Fläche frei. „Es gibt eine
    ordentliche Komposttoillette, eine Gartenhütte, ein Gewächshaus, mehrere Obstbäume und am wichtigsten, einen Brunnen!
    Bisher wird unser Garten durch die kommunale Stadtbegrünung mittels Wassertanks beliefert, die
    mit Regelmäßigkeit bzw. Zuverlässigkeit nicht viel am Hut haben. […]
    Es handelt sich hier um eine Fläche von ca. 250m².
    Um weitere Naturfreunde zu finden, wollen wir hier zusätzlich noch vier Beetparzellen und drei
    Hochbeete errichten, die dann von Interessenten bewirtschaftet werden können.

    Es geht hier nur um die Gegenstände auf dem Gelände, die vom Vorbesitzer abgekauft werden sollen. (Wasserpumpe, Gartenhaus, Geräteschuppen, Gewächshaus, Toilettenhaus)
    Der Vertrag ist unbefristet.

    Was für eine Flächennutzungskategorie ist das? Gibt es Auflagen, was dort passieren kann oder auch nicht?

    Es ist eine Brachliegende Fläche der Stadt Borken, die vor Jahrzenten an einzelne Besitzer aufgeteilt wurde, um dort private Selbstversorgung zu betreiben. Es ist reines Garten/Ackerland ohne genauere Auflagen. Es ist KEIN Bauland.

    Wer will die Fläche kaufen?Die Stadt Borken Der Verein? Kauft nur die Gegenstände (s.o.). Geht diese dann in das Vereinsvermögen über? Wie wird sichergestellt, welche Nutzungen dann dort stattfinden können?Über den Pachtvertrag der Stadt Borken, wie bereits mit dem vorhandenen Grundstück geschehen. Soll es immer eine Freifläche bleiben z.B.?Ja.

    Wie teuer ist die Fläche (Gesamtsumme)?Es geht hier nur um die Gegenstände im Wert von 2000€. Wenn wir die nicht kaufen, lässt die Stadt Sie verschrotten und wir haben nur reines Ackerland ohne die notwendigen Anlagen.

    Wie finanzieren Sie diese Summe und was passiert, wenn die Summe nicht zusammen kommt?Die Stadt hat uns vorgestern zugesagt, 500€ zu dazu zu schießen. Weitere 350€ kommen aus unserem Verein. Ggf. weitere 150€ durch die Mitgliederversammlung oder Spenden.

    Wenn die Summe nicht zusammen kommt, bleibt alles beim alten und der Garten wird an eine andere Privatperson abgetreten.

    Wie offen wäre der Zugang, wenn der Verein dort den Gemeinschaftsgarten ausweitet?

    Wir müssen momentan unseren Garten mit einem Zahlenschloss absichern. Wir sind dieses Jahr Opfer von starken Vandalismus geworden und lassen deshalb nur noch Mitglieder rein. Mitglied werden kann jeder kostenlos. Wir sind ein offener gemeinnütziger Verein.


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  • In Nordhorn ensteht ein GG, der zunächst hauptsächlich von Gruppen genutzt wird

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Auf einem 1700m² großen kommunalen Grundstück entsteht in Nordhorn ein GG

    Was war vorher auf dem kommunalen Grundstück und wie lange ist die vereinbarte Nutzungsdauer für das Gartenprojekt? Wird eine Pacht erhoben?
    Die städtische Grünfläche lag vorher brach und hatte keine spezifische Nutzung (siehe Foto). Die Fläche wird somit der Öffentlichkeit durch das Projekt zugänglich und nutzbar gemacht.
    Die Nutzungsdauer ist unbefristet mit jährlichen Kündigungsmöglichkeiten. Die Stadt Nordhorn schätzt das Projekt sehr und war an dessen Aufbau beteiligt. U.a. soll der Garten im Rahmen eines weiteren Projekts „Klimaschutzpunkte in der Grafschaft Bentheim“ ausgezeichnet werden. Dies zeigt, dass die Stadt daran interessiert ist, das Projekt lange aufrechtzuerhalten.
    Es wird durch die Stadt Nordhorn eine Anerkennungsgebühr von jährlich 10 € erhoben.

    Wie zugänglich ist das Grundstück? Warum soll ein Zaun gebaut werden? Wie kommen die GärtnerInnen jederzeit auf das Gelände?
    Das Grundstück ist frei zugänglich. Jede/r kann jederzeit an die Fläche herankommen. Erreichbar ist der Garten durch zwei Fußpfade (in der nachstehenden Skizze blau). Die Fläche ist zentral gelegen und mit dem Rad sowie Auto gut erreichbar. Bei der bevorstehenden Bahnreaktivierung wird ein Haltepunkt Süd eingerichtet, der nur 200 m von der Fläche entfernt sein wird.
    Der Garten soll immer für alle frei zugänglich sein. Ein Zaun wird geplant, um Kaninchen von der Fläche abzuhalten und somit die Pflanzen zu schützen. Der Zaun dient nicht der Abgrenzung des Gartens, oder um bestimmte Leute von der Fläche zu halten (Kaninchenschutzzaun in Höhe von 80 cm). Zunächst war kein Zaun geplant, als allerdings die hohe Anzahl an Kaninchen deutlich wurde, wurde klar, dass einer notwendig ist. Ein großer Zaun um die ganze Fläche erscheint sinnvoller, als einzelne Zäune um die jeweiligen Beete, wodurch eine Abgrenzung innerhalb des Gartens geschehen würde, was nicht gewünscht ist.

    Woher kommt das Wasser?
    In der kommenden Woche (KW 25) wird die „Aule Füürweär“ (www.feuerwehrmuseum-nordhorn.de) zwei Brunnen einspülen. Der Anschluss ans Grundwasser wird über Handpumpen erfolgen..

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die GärtnerInnen an die Gerätschaften?
    Es soll ein (See-) Container beschafft werden, in dem die Geräte aufbewahrt werden. Alle Gärtner/innen bekommen einen Schlüssel.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnern möchte und inweitweit sind die potentiellen GärtnerInnen an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt? Wie viele NachbarInnen sind schon dabei?
    Es sind bisher neun Gärten vergeben.
    Einige Einzelpersonen, die entweder eigene Beete oder Gemeinschaftsbeete im Garten vorsehen, sind bereits in der Steuerungsgruppe. Dadurch haben sie eine starke Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit in dem Projekt. Die Organisationen und Institutionen, die Beete anlegen möchten, sind vereinzelt auch schon in der Steuerungsgruppe und können somit mitgestalten. Die Schulen sind noch nicht in der Gruppe vertreten. Deren Gestaltungsfreiheit wird aber in der Art der Gartennutzung freigelassen.
    Nachbar/innen sind noch nicht direkt an dem Projekt beteiligt. Dies liegt u.a. daran, dass der Garten trotz seiner zentralen Lage nicht direkt in einem Wohngebiet liegt, sondern auf einer großen Freifläche, die durch Bäume von der Nachbarschaft abgegrenzt ist. Außerdem haben einige der Wohngebäude, die in der Nähe vorhanden sind, auch noch selbst Gärten. Es kann daher sein, dass nicht so viele direkte Nachbar/innen an dem Projekt teilnehmen werden, wie vielleicht in anderen Orten. In direkter Nachbarschaft befindet sich eine Kindertagesstätte, ein Wohnheim für Flüchtlinge (Familien), dass in den kommenden Wochen erst belegt wird, ein Schützenverein und ein portugiesischer Freizeitverein. Alle sind zu der offiziellen Pressevorstellung am 9.6.2017 eingeladen.
    Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Fläche als tatsächliche Gartenfläche erst seit ca. zwei Monaten feststeht. Seither gab es sehr viel zu organisieren, sodass die aktive Öffentlichkeitsarbeit erst jetzt richtig startet. Daher werden noch viele weitere Gärtner/innen erwartet.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen untereinander?
    In der Steuerungsgruppe sind viele unterschiedliche Gruppen vertreten: Von Kirchen über Flüchtflichscafes, die Stadt Nordhorn selbst, die Evangelische Erwachsenenbildung und viele mehr. Es finden zur Zeit alle 14 Tage Treffen dieser Steuerungsgruppe statt. Darin werden Themen besprochen und gemeinsam darüber Entscheidungen getroffen. Wir arbeiten als Projektgruppe mit Tools wie Google Drive, Todoist, whatsapp-Gruppe, Facebook und einem gemeinsamen Kalender. Alle sind ständig über die neuesten Entwicklungen informiert.

    Auf was bezieht sich die Nutzungsgebühr von 30 Euro p.a.? Wer zahlt das für was?
    Die 30 € werden pro genutzter Parzelle fällig, egal ob von einer Einzelperson oder einer Gruppe bewirtschaftet. Damit sollen allgemein anfallende Kosten zumindest anteilig gedeckt werden, wie die Flächenmiete, die Anschaffung von Materialien und Pflanzen usw. Für die Gärtnerinnen ist damit die Nutzung von Wasser, Gartengeräten, Pflanzen, die zur Verfügung gestellt werden usw. bezahlt.

    Spendenaufrufe
    Organisationen wie die Landjugend Nordhorn, die Jugendgruppe des THW, die Aule Fürrweär arbeiten projekthaft und ehrenamtlich bei uns mit. Nur Materialkosten müssen erstattet werden. Ein gewerblicher Bildungsträger, der eine Jugendwerkstatt unterhält unterstützt uns fachlich und wird uns beim Pressetermin eine große Anzahl von vorgezogenen Pflanzen spenden. Die beteiligten Organisationen stellen uns hauptamtliche Ressourcen zur Verfügung und zum Teil auch Finanzmittel. Wir haben gerade erst mit der Spendenakquise angefangen. Angefragt sind zur Zeit zwei Gärtnereien, ein Containerunternehmen, ein Landwirt. Weitere Anfragen werden folgen.


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  • Hechtgrün ist umgezogen

    (Gu aus Antrag)

    Unser  Gemeinschaftsgarten  hechtgruen  hat  nach  4  Jahren  die  Kündigung  erhalten.  Der Eigentümer möchte das Grundstück bebauen und hat die Nutzungsvereinbarung fristgerecht
    jedoch sehr kurzfristig zu Ende Februar 2017 beendet. Glücklicherweise  konnten  wir  durch  die  Unterstützung  von  MitarbeiterInnen  des Stadtplanungsamtes  eine  geeignete  Ausweichfläche  im  Quartier  finden.  Das  Amt  für Stadtgrün stellte uns Personal und Technik zur Verfügung, so dass wir unsere 32 Hochbeete (Paletten  mit  Aufsatzrahmen)  samt  Bepflanzung  sowie  alle  übrigen  Materialien  umziehen konnten.  Mittlerweile sind wir seit Anfang März auf der neuen Fläche. Wir haben eine unbefristete
    Nutzungsvereinbarung  mit  einer  Tochtergesellschaft  der  Stadt  abgeschlossen.  Bei  dem Grundstück  handelt  es  sich  um  eine  ehemalige  Garagenfläche,  die  zwischenzeitlich  als
    Baustelleneinrichtung  genutzt  wurde.  Vor zwei Wochen fand unsere diesjährige Planungswerkstatt mit 42 TeilnehmerInnen statt.
    Aus  dem  letzten  Jahr  sind  ca.  15  GärtnerInnen  dabei,  so  dass sich  die  Gartengruppe  aller Voraussicht nach in dieser Saison auf ca. 30 Personen verdoppeln wird. Wir möchten gerne die  vorhandene  Energie  für  das  Projekt  freisetzen  und  die  neue  Gartenfläche  mit  einigen größeren und kleineren Bauprojekten und Anschaffungen aufwerten  Die größte Investition stellt die Reparatur  vom  Dach  unseres  Gartenhäuschens  dar.  Es  wurde  beim Umzug  leider  so  stark beschädigt,  dass  es  komplett  erneuert  werden  muss.  Aus  den  Resten  des  alten  Daches werden  wir  kleinteilige  Überdachungen  für  einige  unserer  Hochbeete  bauen.  Auch  die Wasserversorgung  muss  auf  der  neuen  Fläche  komplett  neu  eingerichtet  werden.  Dazu möchten  wir  zunächst  am  Gartenhäuschen  eine  Regenrinne  installieren,  sowie  eine Sitzfläche  überdachen,  um  auch  dort  das  Regenwasser  aufzufangen.  Perspektivisch bemühen wir uns um das Einverständnis des Nachbarn, um dessen Regenrinne anzuzapfen.
    Durch die positive Resonanz auf unsere diesjährige Planungswerkstatt möchten wir weitere

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  • In Raschau bauen Einheimische und Geflüchtete Gemeinschaftsgarten auf

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    In Raschau-Makersbach (ein kleiner Ort in der Nähe von Chemnitz) entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Kindergartens auf 1200m² ein Gemeinschaftsgarten. Der junge Verein Procovita hat durch verschiedene Veranstaltungen lokale Bevölkerung und Flüchtlinge schon zusammengebracht und möchte mit dem Garten einen „Kristallistationspunkt“ schaffen. Die Fläche bekommen sie kostenfrei und ohne Nutzungsbegrenzung zur Verfügung gestellt (von der Volkssolidarität Westerzgebirge). Sie sind gut vernetzt, machen Workshops (z.B. gemeinsame Kochen, Brauworkshop) und haben neben dem Gartenprojekt noch viele andere Vorhaben (siehe Antrag -> in der Ablage)

    –       Wie viele Beete soll es geben

    Es wird verschiedene Formen des Anbaus geben: normale Flächenbeete, Hochbeete, Bereiche für Obstbäume und –sträucher, Gewächshäuser, Frühbeete. Es soll noch soziale Bereiche, Spielbereiche und Wege in angemessener Größe geben; aber ansonsten soll die Anbaufläche der gesamten zur Verfügung stehenden Fläche entsprechen. Erweiterungsflächen wären in den Kleingartenvereinen verfügbar.

    –       Wollen Sie gemeinschaftliche Beete oder individuelle Beete oder
    beides
    Es soll Verantwortliche für die Bereiche geben, z.B. ist Familie A für das Beet X und die Gruppe B für das Gewächshaus Y zuständig. Kleinere Bereiche, wie z.B. die Frühbeete, in denen die Pflanzen vorgezogen werden, sind in gemeinschaftlicher Verantwortung. Speziell der Bereich für die Obststräucher können auch in gemeinschaftlicher Verantwortung gehalten werden, wobei es keine strenge Trennung gibt und Obststräucher auch in Beeten eingepflanzt werden können und sollen.

    –       Wie viele Leute der bisherigen Gruppe wollen dann auch tatsächlich gärtnern
    Vom Verein werden fast alle Menschen gärtnern, zu jeden Gemeinschaftstermin werden je nach persönlicher Verfügbarkeit ca. 7-10 Menschen des Vereins anwesend sein (dementsprechend immer verschiedene).
    Den anwesenden Flüchtlingen hat es auch gefallen, sodass als nächster Termin der 12.03.2016 angesetzt ist (je nach Witterungslage) und fortan jeder Samstag genutzt werden soll. Außerdem haben zur Auftaktveranstaltung weitere Menschen aus der Dorfgemeinschaft teilgenommen, die versichert haben, das nächste Mal wieder anwesend zu sein. Auch gab es wieder eine Anfrage auf Mitgliedschaft.

    –       Haben Sie die Idee „Gemeinschaftsgarten“ den Flüchtlingen schon vorgestellt? Wie viele Flüchtlinge haben Interesse am Gärtnern geäußert?
    Gemäß der obige Einführung wurde die Idee vorgestellt und die ca. 30 angesprochenen Flüchtlinge (inkl. Kinder) waren auch zur Auftaktveranstaltung anwesend.

    –       Wie weit weg sind die Unterkünfte der Flüchtlinge?
    Die Anreise der Familien ist zu Fuß möglich (500m). Die Einzelpersonen wohnen einige Kilometer entfernt; diese wurden bisher von Vereinsmitgliedern mit PKW abgeholt. Es läuft aber ein Projekt zur Reparatur alter Fahrräder, um die Mobilität der Flüchtlinge zu erhöhen (ebenfalls angestoßen durch Procovita e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, siehe Bildunterschrift):
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/AUE/Fluechtlingshilfe-aus-Sicht-der-Helfer-artikel9434034.php

    –       Ist die Fläche auch öffentlich gut erreichbar? Oder wie können die Flüchtlinge (die ja auch aus umliegenden Gemeinden kommen sollen) zum Garten kommen
    Die nächste Bushaltestelle ist 500m entfernt, sodass z.B. Flüchtlinge aus Schwarzenberg oder Scheibenberg anreisen können. Ansonsten soll die Mobilität mit dem Projekt zur Reparatur alter Fahrräder erhöht werden.

    –       Wie sieht die Zusammenarbeit mit dem Jugend- und dem Seniorenclub aus
    Der Jugendclub und der Seniorenclub ist direkt in dem Gebäude auf dem Gelände untergebracht. Jüngere Flüchtlinge waren bereits öfters im Jugendclub und haben sich da integriert. Die Leiterin des Jugendclubs hat zugesichert, voll hinter dem Projekt zu stehen und mitzuarbeiten. Da wir als Procovita e.V. auch die Räumlichkeiten für Veranstaltungen nutzen können, erfolgt in dieser Hinsicht sowieso eine Zusammenarbeit.
    Bei etwas wärmerer Witterung wollen wir den Gemeinschaftsgarten offiziell eröffnen und nochmal alle Jugendliche und Senioren zur Veranstaltung und zur Mitarbeit einladen. Bei der Auftaktveranstaltung waren auch schon ein weiterer Jugendlicher und zwei Senioren mit anwesend und haben mitgearbeitet.

    –       Das mit den Teilaufgaben verstehe ich noch nicht so ganz: sind das stets andere Leute, die diese Aufgaben übernehmen?
    Die Teilaufgaben dienen der Projektplanung und werden von Personenkreisen durchgeführt, die sich jedoch überschneiden. Wer welche Teilaufgaben als seinen persönlichen Schwerpunkt begreift, ist auch von persönlichen Interessen geleitet. Ewelina Wanat studiert in Chemnitz, macht mit bei der Öffentlichkeitsarbeit (Teilaufgabe 1) und gärtnert (Teilaufgabe 2) nur ein bis zweimal im Monat. Ich muss mich als Finanzvorstand um die mir übertragenen Aufgaben kümmern (Teilaufgabe 4) und werde ca. dreimal im Monat gärtnern (Teilaufgabe 2) – dafür habe ich z.B. keine Pressekontakte. Martina Colditz kann keine körperlich schweren Tätigkeit ausführen, hält aber durchgehend Kontakt zu den Flüchtlingen (Teilaufgabe 1) und verarbeitet gern die Gartenerzeugnisse (Teilaufgabe 3). Genauso ist es auch mit den Flüchtlingen und anderen Menschen aus der Dorfgemeinschaft.

    –       Gibt es eine zeitliche Nutzungsbegrenzung für die Fläche? Wie lange können sie da bleiben?
    Es gibt keine zeitliche Nutzungsbeschränkung – das Tor kann immer geöffnet werden. Durch einen Schlüsseltresor soll bald auch der Geräteschuppen ständig den Gärtnern zur Verfügung stehen.


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  • Nabugarten Freiberg hat unbefristet Nutzung

    (Gu, Mail, 3.8.)
    Es gibt hier Privatbeete, die ausschließlich von deren Besitzern gepflegt und geerntet werden. Ferner gibt es Gemeinschaftsbeete und allg. Gemeinschaftsbereiche, die von allen gepflegt und geerntet werden.

    Es gibt bspw. einen Gießplan für den Gemeinschaftsteil des Gartens.

    Jede Woche ist ein anderer dran mit dem Gießen. Umfangreichere Arbeiten werden gemeinschaftlich geplant und durchgeführt.

    Der feste Kern der Gruppe besteht aus 13 Leuten.

    Die Fläche gehört dem NABU Sachsen/Freiberg.

    Nutzungsvertrag ist nicht befristet.


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