Schlagwort: Uni

  • Hamburg: Uni will Mikroalgenprojekt im Luthergarten machen

    „Mikroalgen – kleine Helfer für den Garten

    Mikroalgen sind winzige, meist einzellige Organismen, die im Wasser leben und Sonnenlicht für die Photosynthese nutzen. Sie produzieren dadurch schätzungsweise 80 % des Sauerstoffs, den wir atmen! Gleichzeitig sind Mikroalgen auch kleine Solarkraftwerke: Sie fangen Sonnenlicht ein und wandeln es in Öle, Proteine und Kohlenhydrate um. Deshalb sind sie für Fische eine willkommene Nahrung. Sie können aber auch Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgen! Durch Mikroalgen kann man außerdem die Bodenstruktur verbessern und die Wasserkapazität des Bodens erhöhen. Das macht sie für Gärtner und Gärtnerinnen interessant.

    Habt Ihr Lust für den Luthergarten oder für euch zuhause Algen zu züchten? Das Unimuseum widmet sich nämlich in einem neuen Projekt dem Potenzial der mikroskopisch kleinen Algen. Dazu werden im Oktober eine Ausstellung und ein öffentliches Labor eröffnet. Es besteht aber auch die Möglichkeit eigens für den Luthergarten ein kleines Mikroalgen-Aquarium zu entwickeln. Die Mikroalgen könnten dann als Dünger genutzt werden!

    Die Projektlaufzeit geht bis Ende April nächsten Jahres. Bis dahin können wir also etwas machen. „
    (aus dem NL) (mehr …)

  • Freiburg: Projekt zur Bodensanierung mit Pflanzen

    (NL)
    Plants for Future
    Klimagärtnern und Perspektiven für belastete Böden

    Gemeinsam regenerieren wir unsere Böden und schützen das Klima

    Projektzeitraum: April 2025 bis März 2026

    Regeneration von belastenen Böden mit Pflanzen

    In unserem innovativen Projekt zeigen wir agrarökologische Möglichkeiten zur Bodensanierung belasteter Böden auf. Am Freiburger Stadtrand kultivieren und verarbeiten wir gemeinsam Faserpflanzen, die durch Phytosanierung Böden reinigen können. Zusätzlich machen wir humusaufbauendes Klimagärtnern und klimafreundliche Ernährung praktisch erfahrbar.

    Haupt-Inhaltsfeld

    Phytosanierung mit Brennnesseln, Sonnenblumen & Co.

         Erfahren Sie, wie Pflanzen Schwermetalle aus belasteten Böden ziehen

         Lernen Sie den Anbau und die Pflege von Sanierungspflanzen

         Entdecken Sie die vielfältigen Eigenschaften der Brennnessel

    Klimagärtnern praktisch erleben

         Humusaufbau mit Pflanzenkohle und Kompost

         Wassersparendes und biointensives Gärtnern

         Schwammgärtnern für den Klimaschutz

    Faserverarbeitung entdecken

         Verarbeitung von Hanf und Brennnessel zu nützlichen Produkten

         Workshops zur Herstellung von Körben, Teppichen und mehr

         Nachhaltige Kreislaufwirtschaft erleben

    Mitmachaktion: „Pflanzenkur für belastete Böden“

    So funktioniert’s:

         Kostenlose Anmeldung bei unserem Projektteam

         Sie erhalten Anleitungen und Infos per E-Mail

         Legen Sie eigene Versuchsbeete in Ihrem Garten oder Hof an – die Versuchsflächengröße ist egal!

         Nehmen Sie an drei kurzen Umfragen teil

         Besuchen Sie unsere kostenlosen Workshops

         Tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden aus

    Weitere Infos und Anmeldunge

    hier:https://junghof-kappel.de/projekte/plants-for-future

    (mehr …)

  • Braunschweig: Gartenvielfalt

    Urbane Botnik:
    Im Unikontext entstanden, Fläche war riesengroßes Spargelfeld, dann Kleingärten, unterschiedliche Eigentümer, Studies wollen den einen brach liegenden Teil nutzen -> Botnik entstand nach und nach. Große, eher wilde Fläche mit großer Biodiversität, ein paar alten Lauben, die zB als Lager genutzt werden. Mehrere Gartenbereiche: für das Kernteam, für die Newbies, die zum Start jedes Gartenjahrs von der Uni kommen (Experimentierfläche) und eine Art Schrebergarten eines älteren Paars, die da schon immer waren.
    Sie vermehren selber viel Saatgut. Wasser: Pumpen. Ab und an gibt es Veranstaltungen
    Francois ist Gatekeeper, an ihm geht nix vorbei, aber – laut Britta und Falko – gibt er auch keine Infos weiter an die Gruppe
    Träger ist ein eigener Verein
    von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Gemüse wird geklaut, Rehe fressen viel weg

     JugendUmweltPark:
    Jugendliche sucht man hier vergeblich, Träger ist eine Umweltbildungseinrichtung, Wasser: Pumpen und Regenwasser, haben großes Lehmhaus, Lehmofen, Bauwagen mit viel Kochutensilien, Kompostklo, super Erde, machen viel Permakultur
    Gruppe: ca 10 – 12 machen regelmäßig mit, wollen Nachwuchs gewinnen
    machen viele Veranstaltungen (ua Bildung für Nachhaltigkeit)
    Von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Schnecken

    Ludwigsgarten:
    auf der Fläche von Lebenshilfeeinrichtungen, Mandalabeet, Kraterbeet, Hühner, Kompost (klappt nicht), Hügelbeete für den Strauchschnitt, Vierfelderwirtschaft, alles gemeinschaftlich, aber es gibt ein paar wenige, die ansagen, wo was hinkommt, wie was zu machen ist.
    Nachbarschaft nutzt den Garten als Erholungsort, sind nicht im Garten dabei
    Laut Falko sind alle im Garten schwierige Menschen
    sie haben einen Gardeniser beantragt, brauchen mehr Menschen
    Das Projekt lebt Bürgerwissenschaften, ist die Base von Falko für seine wissenschaftliche Arbeit und seine Vernetzungsarbeit. Bei Stadtgrüntag laufen hier die Experiemente

    Stadtgarten Bebelhof
    mal von Ute Koopmann als VHS Projekt gegründet – dafür hat sie ein Praktikum bei den PG in Berlin gemacht. Auf einem ehemaligen Werkhof stehen sehr viele Hochbeete (Aufsetztrahmen), ein Teil gehört einer ehrenamtlichen Gartengruppe, die sich gemeinschaftlich darum kümmert, ein paar für die Quali-Leute, ein paar für VHS-Kurse
    es gibt Garagen, eine Küche, Aufenthaltsmöglichkeiten, ein derzeit nicht genutzten Caféwagen, Kompost, Gewächshaus, pipapo, sehr viel Infrastruktur. der hintere Teil kam dazu, der wird nun ab nächstes Jahr für die KG umgebaut, die aus der Nachbarschaft weichen müssen
    Gruppe ist keine wirkliche Gruppe, da gibt es Unstimmigkeiten, Saskia ist bei der VHS angestellt, war aber auch mal EA im Garten, die wechselt nun an die Uni – in eins der FoPros von Falko
    Gibt viele Angebote im Garten für unterschiedliches Gruppen

     

    (mehr …)

  • München: mobiler Demogarten

    Im Dezember 2024 wurde der mobile Demonstrationsgarten der Technischen Universität München, Verbundpartner des BioDivHubs-Projekts, im Werksviertel-Mitte in München installiert. Dieser interaktive Garten mit fünf Cortenstahl-Hochbeeten (essbare heimische Wildpflanzen, ein Sandarium, eine Blühwiese, gefährdete einheimische Pflanzen und ein Beet für Bildungsangebote) und einer mobilen Benjeshecke dient als Treffpunkt für die Nachbarschaft und fördert das Bewusstsein für Biodiversität. Trotz des höheren Aufwands für Transport und Installation ermöglicht der mobile Demonstrationsgarten die Begrünung versiegelter Flächen und erreicht stark frequentierte Orte, wo es Aufmerksamkeit erzeugen soll.

    Der Demonstrationsgarten wird jährlich an einen neuen Standort wechseln

    (aus NL BioDivHubs, Feb 2025) (mehr …)

  • Berlin: tolle Workshops im IG Zammerdammer

    (Mail)

    Das Gartenprojekt läuft voran. Im Frühjahr werden wir einen Holzbauworkshop BAUmeister durchführen und hoffentlich schöne Gartenobjekte schaffen. 

    Im letzten Jahr haben wir 3 Workshops durchführen können :ImaginationsGarten – mit Kindern aus dem Unterkunft(im Rahmen Neukölln Woche der Kulturellen Bildung, 

    Botanische Wasserfarben – mit Frauen mit Migrationshintergrund in Kooperation mit Humboldt Universität und einen Druck-Workshop. 

    Samstags hat sich die Gartengruppe und weitere Interessierte getroffen und im Garten gearbeitet. Einige Netzwerktreffen mit AkteurInnen aus der Nachbarschaft fanden statt. 


    (mehr …)

  • Hamburg: Vortragsreihe Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt

    Insta

    Die Vortragsreihe „Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt“, die im Wintersemester 2024/25 im Rahmen eines Masterseminars sowie des laufenden Forschungsprojekts “Innovationsareal Urbane Landwirtschaft – Neue Gartenstadt Öjendorf“ an der HafenCity Universität Hamburg stattfindet, wird vom Fachgebiet Landschaftsarchitektur und -planung (Prof. Antje Stokman) in Kooperation mit der BUKEA, Amt für Agrarwirtschaft/ Amt für Naturschutz und Grünplanung organisiert. Die BUKEA verfolgt das Ziel, zu einer Modellregion für die Transformation der Urbanen Agrarwirtschaft zu werden. Das bedeutet, neuartige Anbau- und Kooperationsformen des Urbanen Gartenbaus zu fördern, gärtnerische Innovationen in die Stadt zu bringen, Produktionsflächen im urbanen Raum zu sichern und die Vernetzung der Akteur/innen der Urbanen Agrarwirtschaft untereinander sowie mit anderen Branchen und der Stadtgesellschaft zu fördern.

    Am 10. Dezember sprechen wir um 18:15 Uhr gemeinsam mit Dr. Klaus Meier von der Überseeinsel GmbH über den „Urbanen Gartenbau als grüner Motor in der Quartiersentwicklung“ am Beispiel des im Umbau befindlichen Kelloggs-Areals in Bremen.

    Die Veranstaltung ist hybrid und kann vor Ort besucht als auch aus der Ferne via Zoom verfolgt werden.

    Vor Ort an der HafenCity Universität Hamburg im Holcim Auditorium oder digital per Zoom.

    Meeting-ID: 561 916 1967 // Kenncode: 822433
    Zum FoPro: https://www.hcu-hamburg.de/prof-antje-stokman/innovationsareal-urbane-landwirtschaft
    (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten kooperiert mir Uni

    ○ Kooperation mit der Uni Hamburg: Geld für Mikroalgen-Projekt wird beantragt. Dabei geht es um CO²-Speicherung und Düngung. Das Biologie-Department steht bei Fragen zur Verfügung.
    ○ Neue Hühner: 2-3 neue Hühner vom Fundus-Theater sind bereits in den Garten eingezogen. Hühner stammen aus einem Theater-Projekt mit Kindern und Tieren aus einer Brüterei in Lübeck. Kooperation mit Kinderrat: Übergabe am 15.09. am Gartenkindertag.
    . FairTeiler-Regal: Regal für Gemüse, kommt aus der Sonne an andere Stelle, ist nicht für Müll. Neue Baugruppe plant Standort für das Regal zwischen den Katen. (mehr …)

  • Berlin: Studis des Energieseminars bauen Wasserversorgung auf dem Feld

    WIr haben inzwischen ein Konzept erarbeitet und auch circa 7600€ von Stiftungen einfahren können und daher steht dem Bau Mitte März nicht mehr viel im Weg. Hier können Sie sich das Video zum Konzept ansehen, das die Studierenden den Gärtner*innen vorgestellt haben (ein kleiner Versprecher ist drin gegen Ende: Es soll nicht in die Kanalisation abgeführt werden, sondern in andere Sickerschächte oder Gullis): https://tubcloud.tu-berlin.de/s/Jt57poiQFsEHmSN (mehr …)

  • Augsburg: Erfahrungen aus IG fließen in Buch ein

    „Dieses Jahr kommt bei Beltz ein Handbuch für Nachhaltigkeit in der Sozialen Arbeit heraus, da sind die Erfahrungen in der ersten Vegetationperiode schon eingeflossen.“
    Begegnungsraum urbaner Garten (Augsburg)
    (mehr …)

  • München: Verbundprojekt „Biodiv ins Quartier“ startet

    Ausschreibung der TUM:

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m

    27.04.2023, Wissenschaftliches Personal

    Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m Projekt: Biodiversität ins Quartier – forschend begleiten „Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wis-senschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur“

    Das Projekt
    Gemeinschaftsgärten sind sozial-ökologische Systeme, die den Erhalt der biologischen Vielfalt, verschie-dene Ökosystemleistungen und das menschliche Wohlbefinden unterstützen. Die biodiversitätsfördernde gärtnerische Praxis in urbanen Gärten, insbesondere zum Insektenschutz, ist bis jetzt nicht systematisch erforscht, ebenso wenig wie die Frage, wie evidenzbasierte Strategien über Gärten hinaus auf Stadtnatur umgesetzt werden können. In diesem 5-Jahres-Projekt werden wir evidenzbasierte Strategien zum Insek-tenschutz in urbanen Gärten und Stadtvierteln in München (DE) entwickeln und gemeinsam mit weiteren 4 Verbundpartnern umsetzen und auswerten. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftli-chen Organisationen, Wissenschaft und Stadtakteuren. Wir bieten eine Postdoc-Stelle (E13, 100% Stel-lenumfang, Teilzeit möglich) für zunächst zwei Jahre, mit Option einer Verlängerung bis 2028.

    Angesiedelt im Team von M. Egerer
    Ruth Mahler, die Nachfolgerin von Manuela Barth hat da auch einen Stellenanteil und ich meine auch Konrad Bucher und Green City ist auch involviert. (mehr …)

  • Acker e.V. hat CampusAckerdemie gestartet

    Acker e.V. hat ein neues Programm entwicklet, das sich an Hochschulen wendet. Im ersten Jahr haben 12 Hochschulen mitgemacht
    „Mit unserem Hochschulprogramm CampusAckerdemie bringen wir die Themen Gemüseanbau und BNE in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte und Erzieher*innen. Angeleitet von unseren erfahrenen AckerCoaches pflanzen, pflegen und verwerten die Studierenden auf dem eigenen CampusAcker bis zu 30 Gemüsearten. Sie lernen die landwirtschaftlichen Grundlagen des Gemüseanbaus kennen und erwerben alle wichtigen Fähigkeiten, um den Gemüsegarten als nachhaltigen Lernort an Schulen und Kitas wirkungsvoll einzurichten und zu betreuen.“

    https://www.acker.co/campusackerdemie
    (mehr …)

  • Karlsfeld: Gemeinschaftsgarten nun gegründet

    site
    Wir sind ein Gemeinschaftsgartenprojekt in der Nähe von Karlsfeld. Momentan sind wir als Kernteam zu 7 und treffen uns 1-2 mal die Woche (Freitags hat sich bewährt).

    Der Gemeinschaftsgarten existiert bereits seit 7 Jahren. Vor drei Jahren haben wir die ersten Bäume gepflanzt und den Garten in ein Agroforstsystem transformiert. Auf einer Fläche von aktuell ca. 1000 m² wird gemeinsam Gemüse angebaut, die Ernte wird fair geteilt. Wir orientieren uns an ökologischen Anbaumethoden und sind dabei, uns in Richtung Agroforst und Permakultur weiterzuentwickeln. Wir experimentieren gerne und lernen durch gegenseitigen Wissensaustausch voneinander. Die TUM begleitet den Garten wissenschaftlich und untersucht die Biodiversität.
    Die gemeinsame Gartenarbeit wird durch Grillabende und andere gesellige Aktionen (wie Pizzabacken, Beachvolleyball, Baden am Waldschwaigsee) abgerundet. Spaß an der Arbeit und ausreichend Zeit für Erholung haben bei uns einen hohen Stellenwert ????

    Die Saision 2023 startet im März mit einem Kennenlerntreffen im Garten. (mehr …)

  • Berlin: neuer Stadtteilgarten auf dem Tempelhofer Feld

    (NL)
    Auf dem (süd)-westlichen Tempelhofer Feld ist mit Unterstützung der Universität Kassel und vieler anderen Partner:innen ein neuer inklusiver Stadtteilgarten entstanden. Als ganzjähriger, außerschulischer Lernort legt das Projekt besonderen Fokus auf ein gutes nachbarschaftliches Miteinander, (inklusive) Teilhabemöglichkeiten, zugängliche Begegnungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum für alle und – ganz explizit – den Einbezug von Menschen mit Benachteiligung(en).

    Das Lebensumfeld der Teilnehmenden bestimmt wie auch in anderen Gärten die Themen und Tätigkeitsfelder: Natur-, Klima- und Artenschutz und die Pflege der geschützten Landschaft auf dem Tempelhofer Feld einerseits, aber auch Anzucht, Kultur, Ernte und Verarbeitung gesunder Nahrungsmittel, Samengewinnung, regenerative Stoffkreisläufe und Wassermanagement. Durch Einbindung der Nachbarschaft und Kooperationen mit Werkstätten und sozialen Einrichtungen fungiert hier der „Stadtraum als Schule“.

    Jede:r kann im Stadtteilgarten mitmachen: Kinder in Begleitung ihrer Eltern, Jugendliche, Familien, Senior:innen, Gruppen und Individuen – aus jeder Altersgruppe und unabhängig vom jeweiligen persönlichen Hintergrund. Seit Mai 2023 gibt es im Stadtteilgarten einen regelmäßigen Gartentag: Immer mittwochs ab 11 Uhr im Garten. Einfach vorbeikommen!


    (mehr …)

  • Magdeburg: Vitopia Gemeinschaftsgarten – Kompostplatzbau in Kooperation mit Hochschule

    (Antrag, Antworten)

    Am Stadtrand Magdeburgs, mitten im Herrenkrugpark, liegt die ehemalige Parkgärtnerei.
    Das Grundstück wurde 2012 durch die Vitopia-Genossenschaft gekauft und inzwischen
    sind ein gemütliches, familienfreundliches Café, eine Herberge und selbstverwalteter
    gemeinschaftlicher Wohnraum entstanden. Auf dem Außengelände befindet sich der
    Gemeinschaftsgarten mit Gemüsebeeten, altem Baumbestand, sowie Gartenbereiche
    rund um das Café mit Plätzen, die zum Austauschen und Verweilen einladen, wie ein
    Pavillon und die Lagerfeuerstelle. Das Wohnhaus wurde mit viel ehrenamtlicher Mithilfe
    nach ökologischen Gesichtspunkten saniert und beispielsweise Trocken-Trenn-Toiletten
    eingebaut, um perspektivisch Kreisläufe durch ein Kompostkonzept besser schließen zu
    können. Ökologische und soziale Projekte sind für die über 100 Mitglieder der
    Genossenschaft, des Kultopia-Vereins und der Wohngemeinschaft wichtige
    Anknüpfungspunkte, um sich gemeinsam für eine lebenswertere Zukunft einzusetzen und
    in die Gesellschaft zu wirken.

    GG

    Der Vitopia-Garten ist von Anfang an durch viele Hände mitgestaltet worden. Neben den
    etwa 15 Menschen aus der Wohngemeinschaft bringen sich Mitglieder aus Verein und
    Genossenschaft ein. Es haben schon mehrere BFD-Freiwillige (u.a. aus Syrien) Projekte
    umgesetzt und es finden immer wieder auch Menschen ohne vorherige Berührungspunkte
    zu uns und machen mit. Mit der Zeit hat sich der Garten sehr entwickelt. Es gibt nun eine
    große Fläche für den Anbau von Gemüse und über das Grundstück verteilt zahlreiche
    Obstbäume, Beete, Ecken und Nischen, die gestaltet und gepflegt werden. Auch ein Imker
    hatte hier schon seine Bienen stehen

    Bisher haben wir in mehreren kleinen Behältern kompostiert, um das anfallende Material,
    wie Gemüse- und Pflanzenabfälle und Schnittgut vom ganzen Gelände, wieder zu
    vererden. Diese stoßen inzwischen an ihre Grenzen und wir haben uns entschlossen,
    einen neuen Kompostplatz zu bauen. Dafür hat sich eine Arbeitsgruppe von vier Personen
    ausgiebig informiert und beraten lassen.
    Ein Studierender der Hochschule, der hier fleißig mitgärtnerte, hat seine Masterarbeit über
    für uns geeignete Kompostierungsverfahren geschrieben, sodass perspektivisch – in
    Kooperation mit der Hochschule – sogar unsere Komposttoiletten in den Kreislauf
    eingebunden werden können. Ein Verfahren mit mehreren Kompostierungsstufen und
    möglichst hohen Temperaturen soll am Ende, nach ca. zwei Jahren, die hygienische
    Sicherheit gewährleisten. Diesen Plan möchten wir nun umsetzen.
    Um den Kompostplatz langfristig nutzen zu können und – mit Blick auf die
    denkmalgeschützten Gebäude – schön zu gestalten, möchten wir die Komposter aus
    Ziegelsteinen mauern. Diese können wir von mehreren Abriss-Baustellen recyclen, wofür
    wir schon Zusagen haben. Den Transport und die Aufarbeitung der Steine organisieren wir
    ehrenamtlich. Ebenfalls versuchen wir, Materialien für die Überdachung des Komposts
    wiederzuverwenden, indem wir die Unterkonstruktion aus Holzresten bauen. (mehr …)

  • Frankfurt: Gallus-Garten II bahnt diverse Kooperationen an

    (Mail)

    Sie kooperieren mit dem mit trax e.V. (dem Traineeprogramm des BdA LV Hessen = http://www.trax-studium.de/trax_ev.php) und ihren NachbarInnen vom „Internationalen Bund – Jugendmigrationsdienst“ („hat zu vielen wundervollen intergenerativen Aktionen und Gestaltungen im Gemeinschaftsgarten geführt!“)

    „Wir arbeiten an einem Konzept für die serielle Verwirklichung der sechs Modellentwürfe der jungen ArchitektInnen als temporäre Raumgestaltung im GallusGarten II. (s.FAZ/FR-Artikel)
    Noch fehlen uns die Geldmittel dazu das Konzept von trax eV und GallusGarten II umzusetzen, aber wir wollen Benefizveranstaltungen durchführen, um Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit dafür herzustellen. Damit schon im Herbst und Winter jeweils 1-2 Monate ein Modell eines überdachten Raumes in unserem Gemeinschaftsgarten für die Menschen im Gallus zur Verfügung steht. 

    Auch eine Kooperation mit der Deutschen Bahn (Gallus = Eisenbahnerstadtteil) hat begonnen. Wir schlagen der DB vor mit uns Regenwassertonnen für die Regenwassersicherung aufzustellen. 
    Mit dem städtischen Energieunternehmen Mainova (Netzdienste) haben wir eine Kooperation, um eine Umspannanlage zur Leinwand für junge GraffitiKünstler zu machen. Dazu fehlen uns aber jetzt noch die Mittel bzw. Baumaterial (Konstruktionsholz und Holzplattten), um schnellstmöglich ein dauerhaftes Gerüst dafür zu bauen. 

    Wir haben uns in den letzten Monaten als BaumaterialretterInnen bei den diversen Baustellen in unserem Stadtteil einen Namen gemacht. Und sind eine Kooperation mit dem Senckenberg-Institut eingegangen, um mit unseren 34 Ahorn-Bäumen Teil einer wichtigen wissenschaftlichen Arbeit zu werden.

    Artikel zum Gallus-Garten:

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/neue-ideen-fuer-den-gallusgarten-ii-90891583.html), 

    vom 03.12.20 (https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/hochbeete-an-der-galluswarte-genehmigt-90120734.html) und 

    vom 04.12.19 (https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-naechste-garten-frankfurter-gallusviertel-zr-13190283.html)  und einem Blog https://frankfurt-guide24.de/Frankfurt-Gallusgarten-2-Galluswarte-zur-architektonischen-Gestaltung


    (mehr …)

  • Frankfurt: Architektur-Studis präsentieren Entwürfe für Gallus-Garten II

    (alerts)

    Neue Ideen für den Gallusgarten II

    Architekturstudierende präsentieren ihre Entwürfe für die Zukunft der Frankenallee in Frankfurt. Ihre Modelle zeigen, wie man die Grünflächen an der S-Bahn-Station aufwerten kann.

    Vor zwei Jahren wurde der Grünstreifen zwischen Galluswarte und FAZ-Gebäude das erste Mal von Initiator Ralf Harth bepflanzt. Nicht direkt in den Boden, der viel zu belastet ist, um eine Nahrungsquelle für Obst und Gemüse zu sein. Stattdessen wurden mehrere Hochbeete gebaut. Bänke oder Baumstämme zum Sitzen gibt es auch. Der Gallusgarten II soll ein Ort der Begegnung für die Nachbarschaft im Gallus sein. Das Projekt wird vom Mehrgenerationenhaus unterstützt, das auch den Gallusgarten I in der Idsteiner Straße initiiert hat.


    Gemeinsam mit dem Frankfurter Künstler Achim Wollscheid fand nun ein Workshop statt, bei dem neue Ideen für die Grünfläche entwickelt wurden. Seit zirka zehn Jahren organisiert Wollscheid das Trax-Programm. Es soll Architekturstudierenden die Möglichkeit geben, die im Studium erlernten Fähigkeiten praktisch im urbanen Raum anzuwenden. Drei Tage hatten die elf Studierenden Zeit, um sich ein Konzept für den Garten zu überlegen. Die Ideen sollten rund um das Thema „Dach“ entwickelt werden. So zeigten die fünf Modelle, die die Studierenden am Mittwochnachmittag in der Frankenallee vorstellten, wie das 60 Quadratmeter große Gartenareal etwa mit einem Sonnensegel oder einen Regenschutz aufgewertet werden könnte. Dabei mussten Vorschriften des Grünflächenamts beachtet werden. So darf nichts in den Boden eindringen und die Wurzeln der Bäumen beschädigen.

    Sofya Kolpak ist eine von elf Teilnehmenden, die an der FH in Frankfurt studiert haben. Ihr Entwurf hat einen pragmatischen und nachhaltigen Ansatz. Die Sitzflächen sollen zugleich als Stauraum dienen, an den Außenwänden soll ein vertikaler Garten entstehen, in dem Kräuter gepflanzt werden können. Durch ein rasterförmiges Dach kann die Sonne ein Lichtspiel im Inneren erzeugen.

    Der Gallusgarten II

    Das nachhaltige Nachbarschaftsprojekt existiert seit zwei Jahren in der Frankenallee an der Galluswarte. Rund 35 Menschen aus der Nachbarschaft kümmern sich um die Fläche. Immer wieder bekommen sie Hilfe aus der unmittelbaren Umgebung. So haben Bauarbeiter von nebenan eine Ladung Muttererde angekarrt und Gäste der Trinkhalle an der Ecke haben immer ein wachsames Auge auf die Fläche, weil der Garten schon öfter von Vandalismus betroffen war.

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/neue-ideen-fuer-den-gallusgarten-ii-90891583.html (mehr …)

  • Frankfurt: Gemüseheld*innen kooperieren mit Uni

    (alerts)

    Die ersten Radieschen sind in den Hügelbeeten schon geerntet. Der Eichblattsalat sprießt, auch der Spinat entwickelt sich gut. Heute warten Tomaten-, Gurken- und Auberginen-Setzlingen darauf, in den Boden zu kommen. Der noch junge Garten auf dem Campus Westend der Goethe-Universität hat in diesem ungewöhnlich kühlen Frühjahr die Eisheiligen heil überstanden. Die Sommerkulturen dürften jetzt keine Nachtfröste mehr erleben, glaubt Juliane Ranck, Mitbegründerin der GemüseheldInnen.

    Die Initiative bewirtschaftet in der „Grünen Lunge“ nördlich des Günthersburgparks mehr als ein Dutzend Gärten gemeinschaftlich. Jetzt wurde die Uni erfolgreich für das „Urban Farming“ angeworben. Den GemüseheldInnen haben dabei engagierte Studenten und der AStA geholfen, die ähnliche Ideen hatten. „Wir haben uns eineinhalb Jahre mit der Bürokratie herumgeschlagen“, sagt der Geographie-Student Emil Unkrig.

    Denn das eigentliche Ziel, den Garten auf dem Hauptcampus anzulegen, scheiterte an den Bebauungsplänen. Der neue Uni-Präsident Enrico Schleiff, seit Jahresbeginn im Amt und selbst Biologe, machte dann jedoch ein anderes Areal ausfindig. Das liegt nun zwar etwas abseits, versteckt hinter Pappeln und Hecken an der lärmumtosten Kreuzung Miquelallee/Hansaallee. Dafür ist es aber eine Fläche mit 2000 Quadratmetern. Anfang März ließ die Uni die Wildnis zuerst einmal urbar machen. Den Studenten ist es in nur wenigen Wochen gelungen, mithilfe der vier „Animateurinnen“ von den GemüseheldInnen das Areal in eine ansehnliche „Permakultur-Insel“ umzuwandeln.

    Unterstützung durch den AStA

    Mehrmals in der Woche helfen nun 40 Studenten regelmäßig beim Gärtnern, das nach den Regeln der sogenannten Permakultur funktioniert. Diese setzt auf humusreiche Hügelbeete, die Komposterde kommt aufgearbeitet und kostenlos aus den Bio-Tonnen des Frankfurter Entsorgungsunternehmens FES. Der AStA will mit der Unterstützung des Projekts zeigen, dass Landwirtschaft angesichts von Klimakrise und Artenschwund auch anders funktionieren kann – und dass der Anbau von unbehandeltem Gemüse und Kräutern mitten in einer Stadt möglich ist. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagt Moritz Schmitthenner vom Ökologie-Referat des Studierendenausschusses.

    Für die Bepflanzung setzt man auf einen ausgeklügelten Mix, was eine große Logistik verlangt. Dafür ist bei den GemüseheldInnen Ilka Wittig zuständig, die im ausgebauten Keller ihres Eigenheims in den vergangenen Monaten in einem ersten Schritt Tausende Setzlinge großgezogen hat. Die „Jungpflanzenmutti“, wie sie in der Initiative genannt wird, liefert dann fürs Einsetzen einen mithilfe von Excel-Tabellen ausgetüftelten Plan. Eine Zeichnung gibt für die Beete die Anweisungen bis ins kleinste Detail, jeder Zentimeter ist berechnet. Mit Spinat als Vorkultur wird dann in der Mitte 14 mal die Aubergine Zora als Hauptkultur eingepflanzt. Außerdem darf sich 48 mal Batavia-Salat breitmachen. Dazwischen werden Ringelblumen eingesät.

    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/urban-farming-an-der-frankfurter-goethe-universitaet-17375855.html (mehr …)

  • Querbeeten: GG an katholischer FH München

    (NL)

    Das Gartenprojekt „Querbeeten“ an der Katholischen Stiftungshochschule München wurde im Frühjahr 2019 durch eine Hand voll engagierter Studierender ins Leben gerufen. Seither hat sich nicht nur die bepflanzte Fläche, sondern auch die Gruppe interessierter Gärtner*innen stetig vergrößert. Von essbaren Blüten, Kräutern, Tomaten und Zucchini bis hin zu insektenfreundlichen Blumen und Beerensträuchern ist auf den in Stein gefassten erhöhten Beeten rund um die Kirche im Preysinghof vieles zu finden, was nicht nur den Studierenden, sondern auch Besucher*innen, Mitarbeitenden und den Schüler*innen der angrenzenden Schulen Freude bereitet und sie zum mit-garteln animiert.

    https://urbane-gaerten-muenchen.de/gaerten/hochschulgaerten/querbeeten-an-der-katholischen-stiftungshochschule-muenchen/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=der-fruhling-ist-da_9 (mehr …)

  • Das von der Uni Rostock nitiierte Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung in Gemeinschaftsgärten wird ausgezeichnet.

    (alerts)
    Das von der Uni initiierte Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung in Gemeinschaftsgärten wird ausgezeichnet.
    Eine besondere Ehrung haben Forscher der Rostocker Universität erfahren. Sie wurden vergangene Woche vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der deutschen Unesco-Kommission für ihr Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung in Gemeinschaftsgärten (BNE) ausgezeichnet. Dieses wurde vom Institut für Grundschulpädagogik der Universität Rostock initiiert.

    „Wir freuen uns“, sagt Frederik Ernst, der zu dem Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Lehrerbildung promoviert. Wie Nachhaltigkeit gelebt werden kann, zeigt das Rostocker Netzwerk. „Hier geht es darum, gemeinschaftlich konkrete Handlungsoptionen zu erfahren“, so Ernst. Jung und Alt im Garten zusammenzubringen, den Naturbezug zu stärken und zu erfahren, welche Apfelsorten es gibt und warum diese zu dieser Jahreszeit besser für das Klima und die Umwelt sind als Bananen, all das seien Themen.

    Sich mit verschiedenen Menschen im Garten ausprobieren

    „Nachhaltige Entwicklung beinhaltet aber auch einen sozialen Aspekt, der in Gemeinschaftsgärten wie zum Beispiel den Kleingartenanlagen eine große Rolle spielt“, betont der Forscher. Die Rostocker Kleingartenwelt sei sehr engagiert und stadtpolitisch aktiv. Auch das biete ein hervorragendes Lernfeld. Außerdem gebe es laut Ernst viele weitere spannende Gartenprojekte in der Hansestadt. Ziel sei es, dass bei dieser Arbeit alle an einem Strang ziehen und mit ganz verschiedenen Menschen im Garten ausprobieren, wie nachhaltiges Leben konkret aussehen könne und so den Garten als Bildungsort zu stärken, betont Ernst.

    Sich gegenseitig helfen

    „Ein nachhaltiges Leben beinhaltet neben der Umwelt und der Wirtschaft auch die soziale Komponente. Gemeinschaftsgärten würden sich dazu hervorragend eignen“, bricht Ernst eine Lanze für diese Art des Gärtnerns. „Man hilft sich beim Gießen, tauscht Gartenwissen und Pflanzen aus, plant gemeinsame Feste, engagiert sich zum Beispiel als Kleingarten in der Stadtpolitik, verbringt gemeinsame Tage im Garten und baut sein eigenes Biogemüse vor der Haustür an.“ Wer zu viel habe, verschenke es. „Das alles ist konkret gelebte Nachhaltigkeit“, so Ernst. Ziel der Netzwerkarbeit sei es, die vielen Initiativen in Rostock zusammenzubringen und Bildung für nachhaltige Entwicklung generationsübergreifend und über alle Bildungsebenen mit Freude im Garten umzusetzen.

    Mit allen Sinnen erleben

    Die Jury würdigte die Rostocker Uni-Initiative so: „Der Erlebnisgarten ist ein Gemeinschaftsgarten für alle Netzwerkpartner, in dem Schulgartenseminare veranstaltet werden und selbstverwaltete Veranstaltungen stattfinden.“ Hier können Studierende Bildung für nachhaltige Entwicklung mit allen Sinnen erleben und daran ganzheitlich aktiv mitgestalten. So zeige das Netzwerk im städtischen Kontext beispielhaft, wie Nachhaltigkeit gelebt werden könne, hob die Jury hervor.

    – Quelle: https://www.nnn.de/26477742 ©2019

    – Quelle: https://www.nnn.de/26477742 ©2019 (mehr …)

  • Grüne Beete Münster

    (alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten „GrüneBeete“ am Leonardo-Campus wächst. Gerade entsteht ein neuer Pavillon. Beim Sommerfest wird das Gartenteam ihn offiziell einweihen. Alex Kirschstein und Marius Scherer, Studierende der Münster School of Architecture (MSA) der FH Münster, haben Planung und Bau übernommen. „Der Pavillon soll uns und den benachbarten akademischen Einrichtungen auf dem Leonardo-Campus als Ort der Lehre dienen, und das unabhängig vom Wetter“, sagt Fara Steinmeier, Vorstandsmitglied im Verein „GrüneBeete“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management der FH Münster. So will das Team dort zukünftig beispielsweise Workshops rund um das Thema Bienen anbieten. Auf dem 1.300 Quadratmeter großen Gelände leben inzwischen mehrere Bienenvölker. Das Sommerfest ist öffentlich, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig. Es findet am Freitag (5. Juli) ab 15 Uhr statt. Um 17 Uhr wird es einen Yoga-Workshop geben, um 18.30 Uhr spielt die Band The Flex, danach gibt es Musik von der Sängerin Lia, ab 21 Uhr eine Tanzshow. Kalte Getränke stehen bereit. Beiträge der Gäste für das Büfett und den Grill sind willkommen. Der Nachmittag beginnt mit einem süßen Büfett, am Abend wird es herzhaft. Gegen 18 Uhr wird ein Grill aufgestellt. Gäste werden gebeten, eigenes Besteck und Teller mitzubringen.

    Der Gemeinschaftsgarten befindet sich in Münster auf dem Leonardo-Campus auf der Rückseite vom Gebäude 6, in dem der FH-Fachbereich Design beheimatet ist. (mehr …)

  • Waldgemeinschaftsgarten in Britz

    (alerst)

    18.07.2019

    Neuer Inhalt

    Themen

    Urban Gardening auf neue Art In Britz entsteht ein gemeinschaftlicher Waldgarten

    Blühenden Baumkronen, darunter liegender Strauchschicht und Pflanzen am Boden.
    So stellt sich der von den Forschern beauftragte Illustrator Arian Rassoul das naturnahe Ökosystem eines städtischen Waldgartens vor: mit blühenden Baumkronen, darunter liegender Strauchschicht und Pflanzen am Boden.

    Foto: Arian Rassoul

    „Das hier ist der perfekte Ort.“ Zufrieden schaut Jennifer Schulz um sich. „Die Fläche ist noch nie bebaut gewesen, sie hat die richtige Größe, der Boden ist schadstofffrei und es stehen hier bisher nur wenige große Bäume und Sträucher“, sagt die Wissenschaftlerin. Zudem ist das Gebiet gut erreichbar – ein Glücksfall. Hier, am Rand des Britzer Gartens, im Süden von Berlin, hat Schulz Großes vor.
    Wo im Moment noch braune Rinder mit langen Hörnern auf einer umzäunten Weide das Gras kurzhalten, soll in den kommenden Jahren zusammen mit interessierten Bürgern ein Waldgarten entstehen. Obst- und Nussbäume, Beerensträucher, Gemüsepflanzen und Kräuterstauden werden  dann einen parkartigen Obst- und Gemüsegarten inmitten der Stadt bilden.

    Ein Ort der Begegnung, Erholung und Bildung soll die Anlage sein, in dem die Anwohner und andere Mitstreiter gärtnern und ernten, wünscht sich Schulz. Aber auch eine grüne Lunge, die die angrenzenden Wohnbezirke im Sommer kühlt und den Wasserhaushalt reguliert. Und natürlich eine Nasch-Oase. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, weiß Jennifer Schulz. Gemeinsam mit ihrem Forschungsteam von der Universität Potsdam stellt sie mit Mitteln des Bundesamts für Naturschutz seit einem Jahr im Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Urbane Waldgärten“ die Weichen für das ambitionierte Ziel.

    Im Britzer Garten kann der gemeinschaftliche Waldgarten entstehen

    Die Idee für einen solchen urbanen Waldgarten hat Schulz aus Südamerika und Südeuropa mitgebracht, wo sie lange Jahre lebte und als Landschaftsplanerin ähnliche Projekte plante und realisierte. Als sie vor einigen Jahren nach Deutschland zurückkehrte, reizte es die Forscherin, auch hier so etwas zu initiieren. Lange suchte sie nach geeigneten Flächen in Berlin, um hier das Pilotprojekt auf den Weg zu bringen und wissenschaftlich zu begleiten. Sie weiß, dass das Pflanzen und Bewirtschaften eines Waldgartens zwar herausfordernd ist. Die größere Hürde sieht sie aber woanders: „Das Schwierigste wird es sein, über die anfängliche Euphorie hinaus eine stabile Gemeinschaft an Gärtnern und Mitwirkenden zu bilden.“

    Mit ihrem Team untersucht Schulz sowohl biologische, soziale als auch rechtliche Fragen. Die Erkenntnisse sollen dabei helfen, Waldgärten zukünftig auch in anderen Städten erfolgreich anzustoßen und langfristig zu betreiben. Wie wirkt sich ein Waldgarten auf die Bodengesundheit oder die biologische Vielfalt aus? Verändert er die Lebens- und Wohnqualität im Stadtquartier? Wirkt er sich, wie Studien andernorts zeigen, etwa positiv auf psychische Erkrankungen aus oder lässt er die Kriminalität sinken? Welche Betreibermodelle sind möglich?

    Im Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner, der unter seinem Dach etwa 9000 Kleingärtner vereint, fanden Jennifer Schulz und ihr Team einen Partner, der die Waldgartenpläne voll und ganz unterstützt. Auf der Fläche im Britzer Garten sollten demnächst sowieso Kleingärten entstehen. Das Areal, das 2,7 Hektar umfasst, ist als Ersatzfläche für andernorts durch Bauvorhaben verloren gegangene Parzellen festgelegt.

    Viele Familien wünschen sich einen Gemeinschaftsgarten

    Mindestens 5000 Quadratmeter davon könnten als gemeinschaftlicher Waldgarten entwickelt werden, kann sich der Geschäftsführer des Vereins, Manfred Hopp, vorstellen. „Hier könnten etwa 20 Familien oder auch mehrere Einzelpersonen gemeinschaftlich gärtnern“, sagt Hopp. Er befürwortet es, Kleingärten auch einmal anders als bisher zu gestalten und versteht die Pläne als große Chance für das Kleingartenwesen. Dieses müsse sich öffnen und auf neue Bedürfnisse reagieren, um zukunftsfähig zu bleiben. „Es ist ein schönes Projekt und wir können kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt er.

    „Der Wunsch nach Gemeinschaftsgärten ist groß“, sagt Jennifer Schulz. Besonders Familien mit berufstätigen Eltern und kleinen Kindern würden sich einen Garten wünschen, in dem  gemeinsam gehackt, gesät, geerntet und eingekocht wird. Mit einer Einzelparzelle, deren Pflege und Bewirtschaftung bestimmten Ansprüchen genügen muss, sieht sich diese neue Gärtnerklientel häufig überfordert. Ein Gemeinschaftsgarten bietet außerdem Möglichkeiten  des intensiven Austauschs zwischen den Generationen. Die Jüngeren könnten von den Erfahrungen der Älteren profitieren und vielleicht selbst neue Ideen und Pflanzensorten oder Impulse für den Natur- und Klimaschutz mitbringen.

    Der Waldgarten hat auch Bildungsanspruch – Die Berliner sollen mehr über die Natur lernen

    Positive Effekte des Gärtnerns erhoffen sich Schulz und ihre Partner  nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur. „Der Waldgarten soll einen Beitrag für die biologische Vielfalt leisten“, betont die Forscherin. „Der Bebauungsplan für diese Fläche schreibt ganz klar vor, dass die Biodiversität gefördert und das Klima aufgewertet wird.“ Beide Punkte würde ein strukturreicher Waldgarten erfüllen, der mit seinen blühenden Baumkronen, der darunter liegenden Strauchschicht und den Pflanzen am Boden ein naturnahes Ökosystem mit neuen Lebensräumen schafft. Mit einem Langzeitmonitoring, in dem dokumentiert wird, wie sich die Vielfalt an Pflanzen und Tieren und verschiedene Klimaparameter im Laufe der Zeit entwickeln, möchte Jennifer Schulz diese Hypothese untermauern.

    „Alle möglichen Beerensträucher, Rhabarber, Beinwell, Rucola, Minze, Mangold“ – Jennifer Schulz gerät ins Schwärmen, wenn sie all die Nutzpflanzen aufzählt, die in einem Waldgarten neben den Obstbäumen gedeihen können. „Wir haben eine unendliche Vielfalt an Nahrungspflanzen, kennen und nutzen aber nur einen Bruchteil davon.“ Vor kurzem hat sie selbst einen Waldgarten mit mehr als 200 Arten von Nutzpflanzen angelegt, in Portugal brachte sie vor einigen Jahren sogar mehr als 700 Arten auf fünf Hektar Fläche unter.

    Ihr Projekt versteht sie auch als Bildungsangebot. Die Waldgärtner werden von Beginn an in der Planung und Pflege ihrer grünen Oase unterstützt und lernen so nicht nur einiges über die Bedürfnisse und richtigen Standorte ihrer Pflanzen, sondern auch über die Stoffkreisläufe in der Natur. Ein Waldgarten ist sehr ertragreich, betont Schulz. Denn die Pflanzen werden so angeordnet, dass sie sich in ihren Licht- und Nährstoffbedürfnissen ergänzen. Die Vielfalt sorgt außerdem dafür, dass nahezu ganzjährig geerntet werden kann.

    Die Nachbarschaft soll den Waldgarten selber pflegen

    Wie wird der Britzer Waldgarten also in 20 Jahren aussehen? Jennifer Schulz möchte sich noch nicht festlegen. „Wir haben derzeit noch viel mehr offene Fragen als Antworten,“ sagt sie. Letztlich sollen die Bewohner aus der Nachbarschaft, die den Waldgarten pflegen, selbst entscheiden, was sie sich wünschen: ob der Garten jederzeit und für alle zugänglich sein soll und es ob Zäune geben wird, wer  das Obst und Gemüse ernten darf und ob es neben einem Gemeinschaftshaus mit Schulungsmöglichkeiten auch private Lauben geben soll.

    Zugleich steht die Frage: Haben auch weitere Kleingärtner in dem gesamten neu zu gründende Kleingartenverein Interesse am Leitbild Waldgarten? „Es ist ein Entwicklungsprozess, der hier stattfinden muss“, sagt Jennifer Schulz. Eines ist aber sicher: „Das Projekt steht und fällt mit einer guten Gemeinschaft.“


    (mehr …)

  • Green FabLab: hightech zum Nachbauen fürs Gärtnern

    (alerts)

    Das Green FabLab. Kamp-Lintfort lädt am kommenden Mittwoch, 17. Juli, alle Interessierten zum 4. Laga-Countdown: Ab 16.30 Uhr geht es dieses Mal auf den Campus der Hochschule RheinWaal, die nicht nur mit dem im Bau befindlichen „Green FabLab“ auf dem Gelände der Landesgartenschau ein wichtiger Partner ist. Die Begrüßung im FabLab auf dem Campus übernehmen Professor Dr. habil. Jens Gebauer, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer und die stellvertretende Bürgermeisterin Barbara Drese.

    Hightech-Gewächshaus zum Nachbauen

    Weiter geht es mit einem Kurzvortrag zu den Inhalten und Zielen des Green FabLabs. Professor Dr. Kai Jörg Tiedemann, Professor für Ökologie und Umwelt, stellt unter anderem die sogenannte „Growbox“ vor – ein Hightech-Gewächshaus im Blumenkastenformat zum Nachbauen. Mehr zum Nachbauen gibt es zum Thema Zimmerpflanzen. Vorgestellt wird eine Feuchtesensorik mit Pumpe zur Bewässerung von Zimmerpflanzen im Do-It-Yourself-Format. Parallel sind 3D-Drucker in Aktion, die man bei ihrer Arbeit beobachten kann, möglich ist auch ein virtueller Rundgang zum Green FabLab-Gebäude. Die Hochschule präsentiert außerdem Pläne zum Green FabLab. Um „Aktivitäten zur Schaffung oder Gestaltung insektenfreundlicher Räume“ geht es in einem studentischen Projekt, weitere Themen sind Urban Gardening und die Aktion „Samenkugeln selbst gemacht.“ (mehr …)

  • Kapuzinergarten Eichstätt

    (Gu, alerts)

    […]

    Seit acht Jahren gibt es in Eichstätt den Gemeinschaftsgarten „Kapuzinergarten Eden“. Nachdem die Kapuzinermönche das Kloster aus Mangel an Nachwuchs verlassen hatten, war der Garten akut von einem Parkplatzprojekt gefährdet. Bürgerwiderstand wurde laut, denn der Garten ist seit fast 400 Jahren Teil des Eichstätter Stadtbildes, ein spiritueller und historischer Ort, Denkmal und Zuflucht seltener Tiere und Pflanzen.

    Aus einer studentischen Initiative entstand die Idee eines Gemeinschaftsgarten, die sich als Alternative zu dem geplanten Parkdeck durchsetzen konnte. Inzwischen pachtet die Katholische Universität das Kloster und den unteren Teil des Gartens und das basisdemokratische Gartenprojekt ist gewachsen: Nicht nur Studierende, sondern auch Eichstätter Familien und Erwachsene beteiligen sich an den regelmäßigen Treffen im Garten und gestalten ihn mit.

    Willkommen ist jeder, der Freude an Garten und Natur hat. Die Gruppe trifft sich zwei Mal die Woche zu festen Terminen (donnerstags und sonntags ab 17 Uhr) zum Gärtnern und Ernten, entscheidet dabei auch gemeinsam, wann was angebaut wird und welche Anschaffungen gemacht werden sollen. Zur Zeit besteht die Gruppe aus 15 bis 20 Personen verschiedenen Alters und Herkunft. Seit 2014 bietet die Biologie-Didaktik der Katholischen Universität auch Module im Garten an: In Zusammenarbeit mit dem Eichstätter Imkerverein entstand das Modul „Imkerei“. Alternativ können Studierende den Kurs „Schulgartenarbeit“ wählen und so Punkte für ihr Studium sammeln. Regelmäßig organisieren verschiedene studentische Gruppen Veranstaltungen im Garten.

    Zu den Zielen des Gemeinschaftsgartens gehört es, den Wert von Lebensmitteln erfahrbar zu machen und Alternativen zur industriellen Nahrungsmittelproduktion aufzuzeigen: Die Gruppe baut eigene Lebensmittel an und verarbeitet oder konserviert sie. Die Mitglieder des Gemeinschaftsgartens sind der Meinung, dass viele Menschen nicht mehr wissen, welches Gemüse in unseren Breitengraden wächst und wie man es zubereitet. Sie selbst wollen es wieder lernen. Auch den Wert eigenen samenfesten Saatgutes kennen viele Menschen nicht mehr. Vor allem in Städten ist dieses Wissen verloren gegangen, denn die Menschen verbringen ihre Zeit in der Arbeit, dafür kaufen sie Lebensmittel im Supermarkt. Dort sind die meisten Lebensmittel mit einem sehr hohen Energieaufwand hergestellt worden, mit Chemikalien behandelt, haben weite Transportwege hinter sich und sie schmecken nicht. Der Gemeinschaftsgarten setzt hier an und will Handlungsmöglichkeiten aufzeigen: Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, selbst und gemeinsam mit anderen Gemüse anzubauen und wieder zu lernen, wie man diese Lebensmittel nutzen kann. Praktischerweise erlaubt das gemeinschaftliche Gärtnern dem Einzelnen, auch mal wegzufahren, ohne dass der Garten vertrocknet, denn die anderen springen ein. Edith Laga schätzt die Vorteile des Gemeinschaftsgartens: „Neben dem frischen Obst und Gemüse von nebenan lernt man beim Arbeiten auch neue Leute kennen. Und fast jeder bringt eigenes Wissen, Ideen oder neue Techniken mit. Manchmal sitzen wir nach getaner Arbeit noch zusammen, grillen etwas und tauschen uns aus. Das ist sehr schön.“ Gärtnern schaffe sozialen Zusammenhalt zwischen Generationen und Kulturen. Dass beim Anbau und der Pflege im Gemeinschaftsgarten auch Fehler entstehen und nicht alles perfekt funktioniert, sei Teil des Lernprozesses. Dafür könne auch Neues entstehen.[…]

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Apfelsegen-in-der-Klosteroase;art575,3912275


    (mehr …)

  • Im Ruhrgebiet entwickeln die Forschenden der RWTH ein lebendiges Labor mit Fischzucht und Urban Farming.

    (Gu, alerts) Mit einer Fischzucht mitten in Dortmund Gemüse anbauen? Das mag zunächst nach einem Luftschloss für die Industriebrachen im Stadtteil Huckarde klingen. Wenn Dr. Axel Timpe die Idee erläutert, dann wird sie allerdings schnell konkret und naheliegend. Der Ansatz des Landschaftsarchitekten vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen um Professor Dr. Frank Lohrberg nennt sich Aquaponik. Das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht wird so gereinigt und der Fischkot direkt als Dünger für die Pflanzen genutzt. Urban Farming lautet das Prinzip, bei dem Felder auch in Städten wachsen – in die Höhe und nicht unbedingt in die Breite. Das Aachener Vorhaben für Dortmund-Huckarde ist eines der drei Hauptteile des Horizon-2020-Projektes „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg), was so viel heißt wie „produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ und soll naturnahe Stadtentwicklungsmaßnahmen in benachteiligten Stadtteilen auf den Weg bringen. Dortmund ist eine der sogenannten Frontrunner-Städte, die anderen beiden sind Turin (mit den alten Automobilwerken) und Zagreb (mit einem ausgedienten Schlachthof samt Wurstwarenfabrik), in denen ähnliche Projekte gestartet werden. Beteiligt sind sechs Universitäten, neben den drei Frontrunner-Städten sieben weitere Kommunen, die die Projekte nachahmen sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO). Der Aachener Lehrstuhl koordiniert das gesamte Vorhaben, die Europäische Union fördert es mit mehr als zehn Millionen Euro. „Es ist ein ungewöhnliches großes Projekt, das dort begonnen wird“, sagt Timpe. Im September ist großer Kick-off im Rahmen einer Konferenz in der Alten Schmiede in Dortmund-Huckarde. Bei Horizon 2020 handelt es sich um das Forschungsrahmenprogramm der EU, zwischen 2014 und 2020 wurden und werden 75 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert. Unter den bis dato ausgewählten ist das Projekt, das federführend von den Aachener Architekten koordiniert wird. „Das Projekt hat für die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University den allerhöchsten Stellenwert. Dies begründet sich nicht allein aus der enormen Drittmittelsumme, die für die Fakultät tatsächlich herausragend ist, sondern hat auch inhaltliche Gründe: Wichtig ist uns die internationale Zusammenarbeit und der Charakter des Projektes, bei dem durch die Praktiken der angewandten ‚innovation action‘ die Fakultät als Bindeglied zwischen Wissenschaft, den kleinen und mittleren Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der Planungspraxis in den Städten fungiert“, erklärt der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Alexander Markschies. Zufall ist es gewiss nicht, dass der Aachener Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur ein solches Projekt koordiniert – und selbst in Dortmund im Sinne eines Living Labs (also lebendigen Labors) mit den Menschen vor Ort und der Idee von Fischzucht und Gemüseanbau aktiv wird – und gemeinsame Strategien zur Umsetzung entwickelt. Denn im Rahmen des Projektes „CoProGrün“ (Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur) haben die Aachener Architektinnen und Architekten sowie ihre Forschungspartner bereits – in diesem Fall gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF – in Dortmund und den Nachbarstädten Waltrop, Castrop-Rauxel und Lünen gewirkt – ebenfalls zum Thema Urban Farming/Urban Gardening. „Wir können also auf unseren Beziehungen vor Ort aufbauen“, sagt Timpe. Der Aquaponik-Ansatz, der nun mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verfolgt werden soll, kann nicht nur auf den vorhandenen Beziehungen aufbauen. Erste Entwürfe für mögliche Versuchsanlagen für die Fischzucht liegen vor. „Es soll keine klinisch-reine Laborlandschaft werden. Der Ansatz ist bewusst Low-Tec, damit die Anlage von Vereinen beziehungsweise den Menschen vor Ort betrieben werden kann und so auch ein Beschäftigungspotenzial geschaffen wird“, erläutert Timpe. Weitere Bausteine des Dortmunder Projektes sind Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt und der Ausbau der ehemaligen Mülldeponie Deusenberg als Sportanlage mit Solarfeldern. Begleitet wird die Arbeit in den Städten, die bis Sommer 2023 angesetzt ist, von Lehr- und Lernmodulen auf edX, einer Plattform für Massive Open Online Courses, also digitale Lehrveranstaltungen. Der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird, ist elementarer Bestandteil des Horizon-2020-Projektes. Entsprechende Module zum Thema „Nature-based solutions“ sind in der Vorbereitung. Weitere Informationen: http://www.la.rwth-aachen.de/Lehrstuhl/Lehrstuhl_start.htm

    https://idw-online.de/de/news697179 (mehr …)

  • Allmende Bonnekamphöhe in Essen entwickelt sich weiter

    (Gu aus Antrag und Fragen)
    [Sachbericht 2016/17 ist bei den Sachberichten abgelegt/diese sind im Ordner „Anträge“ bei anstiftung intern]

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen interessierte AbnehmerInnen mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten etc. angeboten.

    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen).

    Zur urbanen Landwirtschaft gehören ebenfalls 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.

    Alle laufenden Kosten wurden bisher durch Spenden aufgebracht und im Sinne der Stiftungszwecke verwendet als Anschub für die Entwicklung von Subsistenz, Nahrungssouveränität, Regionalisierung.

    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich (ab 2018 als Existenzgründer) und zwei junge Männer aus einer WfbM.

    Bisher gibt es 27 Beete a 9qm (243qm), sowie 3 Beete (insgesamt 700qm) für Feingemüse, 1 Folientunnel a 250 qm). In diesem Jahr soll ein weiteres Areal von ca 1000 qm neu mit in den Anbau einbezogen werden. Diese Flächen werden nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet.

    Alle laufenden Kosten wurden hier bisher durch Spenden aufgebracht (auch Abgabe des angebauten Gemüses). 2018 wird mit der offiziellen Vermarktung begonnen.

    2.       Mitmachgärten:

    In einem separaten Teil des 3 Hektar großen Geländes werden ca 80 qm in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet.

    Angrenzend hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf.

    In den Mitmachgärten wurden im Winter jeden 3. Samstag im Monat Treffen zu gemeinschaftlichen Aktionen durchgeführt. Ab März werden die Treffen wöchentlich stattfinden, bzw. es sind jederzeit auch an den anderen Wochentagen Aktionen möglich.

    Die MitmachgärtnerInnen bearbeiten seit Herbst 2017 diesen separaten Bereich, können sich aber nach Absprache an den Arbeiten im Permakulturanbau beteiligen, im Rahmen ihrer Kennnisse Workshops anbieten, Feste organisieren, etc.

    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso die Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere sporadisch Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.

    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, wird 2018 um eine Spende gebeten, um die Kosten der Stiftung für die bereit gestellte Infrastruktur (Strom, Wasser, Wegebau, etc) gemeinsam zu tragen.

    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im Herbst 2016, sowie Frühjahr 2018 mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher werden dazu kommen.

    Der „Naschpfad“ soll vor allen Dingen für Kindergärten und Schulklassen zugänglich sein, um in einer Art „grünem Klassenzimmer“ die vielfältigen Beziehungen zwischen Pflanzen, Insekten, Witterung,

    Pflegemaßnahmen, sowie Aussehen, Duft und Geschmack der verschiedenen Obstsorten, Ernte und Verarbeitung erlebbar zu machen.

    3.       Zusammenarbeit mit der Universität Essen-Duisburg

    Ein Praxisseminar der Universität Essen (für Biologie-Lehramtsstudierende) wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht zunächst um das Anlegen und bewirtschaften eines Gemüsegartens. Ein anderer Themenkomplex „Heilpflanzen“ soll 2018 im Rahmen des Seminars ausgebaut werden. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc. hergestellt.

    Die Finanzierung dieses Bereichs läuft über die Universität Essen-Duisburg.

    Wieso hat sich die Fläche des Mitmachgartens denn verkleinert? Im letzten Antrag waren es 100 – 200m². Hat der Mitmachgarten einen festen Platz auf dem Gelände?

    Antwort: Das ist eine der Veränderungen des letzten Jahres. Es haben sich deutlichere Strukturen gebildet. Der Gemeinschaftsgarten hat einen anderen, festen Platz als im letzten Jahr von jetzt 80qm plus den 30qm der WG. Dazu wird auch der Naschpfad weitgehend von der Mitmachgruppe betreut.

          Wie viele Leute haben sich denn 2017 verbindlich für eine Mitarbeit entschieden? Gibt es eine Kerngruppe, die immer kommt? Oder kommen die Leute eher sporadisch? Kommen auch Leute außerhalb der Aktionstage?

    Antwort: Es haben sich verbindlich 13 Leute für die Mitmachgruppe gemeldet. Wie regelmäßig die Anwesenheit ist, kann ich nicht im Voraus sagen. In den letzten Jahren kamen immer wieder sporadisch oder auch verbindlich neue Interessierte hinzu, andere „Verbindliche“ kamen nur noch sporadisch….. das theoretische Interesse ist durchgängig lebhaft und viele Besucher sind begeistert, trotzdem kann das wenig konkret sichtbare Folgen für das Projekt haben.

          Wie viele Beete gibt es in dem Mitmachgarten und was passiert mit der Ernte?

    Antwort: Es gibt acht mit Randsteinen eingefasste Beete und zwei a 10 und 20qm nicht eingefasste Beete, sowie ringsum Blumenstauden, zwei Aprikosenbäume, Himbeersträucher, etc. Dieser Mitmachbereich ist frisch angelegt, also die Dauerbepflanzung noch in den „Kinderschuhen“. Die Ernte wird von den dort Arbeitenden für den Eigenbedarf verkocht, konserviert, etc. Letztes Jahr hatten wir einen Brombeersammeltag über Facebook initiiert (es gibt ca 1000qm wild wachsende Brombeeren auf dem Gelände). Jeder nahm Früchte mit, ein großer Teil wurde aber für die Marmeladenherstellung gespendet (und die wiederum gegen Spenden für die Stiftung abgegeben).

          Wo sollen die Hochbeete aufgestellt werden? Im Mitmachgarten? Wird dieser dann um diese Fläche vergrößert? Warum werden die Beerensträucher nicht direkt in die Erde gepflanzt?

    Antwort: Die Hochbeete sind mehr eine Randeinfassung von ca 30cm Höhe, entlang des “Naschpfades“ (dieser ist Teil der Allmende – also für alle nutzbar), der sich durch eine Wiese schlängelt. Bei den vorherigen Anpflanzungen von Beerensträuchern hat es sich gezeigt, dass die Stauden eingefasst werden müssen, da sie sonst gnadenlos vom Gras überwuchert werden (alternativ wäre eine Pflanzung in schwarzer Folie, die ich nicht wählen würde). Der Pflegeaufwand wäre ohne Einfassung zu groß. Die Erde ist sehr schwerer Lehm- bzw. Tonboden der extrem stickstoffarm ist (am Hang des Geländes gab es bis Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Ziegelei), gepflanzte Bäume und Sträucher brauchen ein großes Pflanzloch mit viel guter Erde.

          Wer wird an dem Hochbeetbauworkshop teilnehmen?

    Antwort: Im vergangenen Jahr haben sich Alle an Allem beteiligt (über Transition Town wird die Veranstaltung öffentlich angekündigt) und so werden wir es in diesem Jahr auch anbieten. Es sollen mehrere 2,50m lange, 59/60cm breite, nach unten offene „Rahmen“ gebaut werden, in den Ecken gespitzte Pflöcke, die man in die Erde schlägt. Da hinein kommt der Mutterboden und Pflanzerde. Außerdem ist noch ein Gerätehaus für den Gemeinschaftsgarten geplant.

          25 kg Hornspäne und 50 kg Steinmehl kommen mir sehr viel für 80m² Fläche vor. Ist die Erde dort so schlecht? Gibt es keinen Kompost? Hatten Sie Probleme mit der Pflanzengesundheit?

    Antwort: Da wir diesen Bereich erst im Herbst vergangenen Jahres angefangen haben zu bewirtschaften, gibt es wenig eigenen Kompost. Der Permakulturbereich hat eine lange Kompostmiete angelegt, braucht aber für die neu zu bewirtschaftenden 1000qm jeden Krümel davon. Und ja, der Boden ist wirklich sehr schlecht. Horn- und Steinmehl können auch für die Sträucher und Bäume des Naschpfades genutzt werden.

    Wir hatten bisher keine erwähnbaren Probleme mit der Pflanzengesundheit. Es wird versucht eine günstige Pflanzenmischung, bzw. Fruchtfolge zu beachten. Außerdem scheint das Verhältnis von Schädlingen und Nützlingen im Sinne der Pflanzengesundheit zu funktionieren.


    (mehr …)

  • IÖW und Uni Stuttgart suchen Praxispartner

    (Gu, Mail)

    Bei der Uni Stuttgart ging eine Kooperationsanfrage vom IÖW zum Thema „Urbane Gärten“ ein. Sie suchen nun ein Gartenprojekt, mit dem sie im Rahmen eines Reallabors forschend kooperieren können. Entweder ein Projekt in der Aufbauphase oder aber ein Projekt, das unter Verdrängungsdruck steht oder beides. Gut wäre auch, wenn die Garteninitiative gegebenenfalls daran interessiert wäre, als Projektpartner mit beispielsweise einer 30%-Stelle gefördert zu werden.


    (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Schlossplatz in Nürnberg hat viel vor

    (Gu, Mail)

    In unserem Projekt gärtnern Nachbarn zusammen mit Studierenden der TH Ohm Nürnberg. Die Gartensaison startet bei uns am 8. April und es ist für 2017 geplant, den Garten weiterzuentwickeln. Die bisherigen Aktiven möchten wir für eine nachhaltige Mitgestaltung am Projekt begeistern und ihn im Sinne der „Gärten der Integration“ auszugestalten. Denn in der direkten Nachbarschaft des Gartens befinden sich zwei Unterkünfte für Asylbewerber und Geflüchtete. Diese sollen dieses Jahr einbezogen werden, dazu wollen wir Bewohner der Häuser einladen, Beetpatenschaften zu übernehmen. Das Projekt wurde vom Kulturladen Zeltnerschloss der Stadt Nürnberg ins Leben gerufen. Dieser forciert die Kooperation mit den beiden Unterkünften, so hoffen wir, deren Bewohner für den Garten zu begeistern. Des Weiteren ist geplant, in Zusammenarbeit mit dem Kulturladen Zeltnerschloss in Themenmonaten verschiedene Umweltthemen aufzugreifen und sich mit ihnen in unterschiedlichen Formaten (Vorträge, Workshops, Filme, Diskussionen…) auseinanderzusetzten. (mehr …)

  • Teiil von Bambis Beet soll erhalten bleiben

    (Gu, Vernetzungstreffen in Freiburg)

    Der linke Teil von Bambis Beet soll wohl erhalten und neu als Begegnungsort gestaltet werden. Verpachtet werden soll dieser Teil an die Uni. Es sollen professionelle Hochbeete aus haltbarem Holz gebaut werden und neben den gärterischen Aktivitäten sollen hier Veranstaltungen, Kunst und Kultur stattfinden. (mehr …)

  • Mimachgarten Uni Stuttgart ggf Teil einer Lehrveranstaltung

    (Gu, Mail)

    Zunächst wurden Hochbeete gebaut und bepflanzt, mittlerweile haben wir aber noch ein Tomatenbeet und einen Kartoffelacker ergänzt. Einen Kompost haben wir auch. Der Garten soll neben dem Gärtnern auch zum Verweilen, zum Austausch und für Veranstaltungen bereitstehen. 
    Im Winter stehen meist die anderen Projekte unserer Hochschulgruppe im Vordergrund. Allerdings fängt derzeit schon wieder die Zeit des Vorziehens an. 
    2017 werden wir den Garten wieder beackern und ggf. erweitern. Es wird ein paar Veranstaltungen und vielleicht ein Projekt innerhalt unserer eigenen Lehrveranstaltung geben.


    (mehr …)

  • P-Garten baut neuer GG in Berln Hellersdorf auf

    (Gu, Newsletter)

    Beginn Gemeinschaftsgartenprojekt am Alten Gut Hellersdorf

    Anfang Dezember ging es los auf dem Alten Gut Hellersdorf: in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Marzahn Hellersdorf und weiteren Akteuren bauen wir dort gemeinsam mit zukünftigen NutzerInnen einen Garten auf, der als Nachbarschaftsort und Ausgangspunkt für weitere Belebung und Vernetzung des Gutes wachsen soll. Für 2017 ist unter anderem die Einbindung eines Kompostierungsprojektes geplant, welches in Kooperation der Freien Universität und dem Prinzessinnengarten, gefördert durch die Deutsche Bundesumweltstiftung stattfindet und unter Einbindung ansässiger Gartenbaubetriebe eine Kompostierung verwertbarer Abfälle der Berliner Tafel vorsieht. Der Garten selbst wird je nach Wetter ab März/April öffnen

    (Gartenbauauftrag für die Prinzessinnengärten) (mehr …)

  • Uni Kassel legt Gartenprojekt für Geflüchtete an

    (aus Bericht von Najeha)

    Frau Hubenthal hat mit ihren Studierenden ein Gartenprojekt direkt an der Flüchtlingsunterkunft in der Fichtnerstraße angelegt.

    Die Bewohner haben mitgeholfen, die Kinder haben mitgemacht, ein paar Treffen und gemeinsame Feste fanden statt, aber es haben sich keine richtigen Kontakte entwickelt.

    Wir haben den Garten besucht, Frau Hubenthal hat mir die Geschichte des Stadtteils erzählt,welche Probleme die Stadt mit den Bewohnern gehabt hat. In der letzten Zeit ist es durch eine Initiative von Türken und Russen viel besser geworden.

    Sie hatte mir vorher eine CD über das Studentenprojekt per Post geschickt, so dass ich mehr Informationen erhielt.

    Der Wunsch von Frau Hubenthal ist, dass ich am 22.10. bei ihrem Erntedankfest dabei bin (wegen meinen Sprachen), wobeierste Kontakte mit den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunftentstehen können.

    Die OrganisatorInnen denken daran, die Verantwortung für den Gartens in der nächsten Saison an die Flüchtlinge zu übergeben.

    Frau Hubenthal möchte gerne, dass ichregelmäßig wegen meiner Sprachen die Flüchtlinge besuche.

    Wir haben einen Plan für die nächsten Monate gemacht, und zwar, dass ich einmal im Monat ein Treffen mit den geflüchteten Frauen zum Thema Garten und Gesundheit bearbeite (Fragen stellen und diskutieren).


    (mehr …)

  • Campusgarten Potsdam nutzt Semesteranfang für Möbelbauworkshop

    (Gu aus Antrag und Tel)
    Der Campusgarten Potsdam macht zum Semesteranfang ein Fest anlässlich des einjährigen Bestehens und veranstaltet dazu einen (Möbel)bauworkshop (Sitzgelegenheiten, weitere Hochbeete, Insektenhotels und Nistkästen, Einhausung der Wassertanks) und es werden ein Baum (der erste) sowie winterharte Pflanzen gepflanzt.
    Sie wollen so neue MitstreiterInnen und GärtnerInnen aus der Hochschule, der Nachbarschaft, dem Interntionalen Begegenungszentrums und dem Familienteam der FH gewinnen und den Campus-Garten mehr zu einem Treffpunkt ausbauen. (mehr …)

  • zwei weitere Gartenprojekte auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften in Kassel entstanden

    (Gu, Mail)

    Wir [Caritas Verband Nordhessen] fangen jetzt mit dem zweiten mobilen Garten in einem Flüchtlingswohnheim an, sogar ganz subversiv ohne Gestattung des Eigentümers ;-), aber eben mobil. Für nächstes Frühjahr ist dort eine Balkonbegrünungsaktion mit allen BewohnerInnen geplant.

    Die Uni KS (FB Landschaftsplanung) hat an einem anderen Flüchtlingswohnheim in der Nordstadt auch einen Hochbeetgarten errichtet (mehr …)

  • vor der Uni Leipzig sind Beete für alle entstanden

    (gu, alerts)

    Die Stadt ist unser Garten“ – unter diesem Motto bepflanzt die Urban-Gardening-Bewegung graue und frei zugängliche Flächen in der Stadt. Am 4. Mai hat der Arbeitskreis Umwelt des Studierendenrats zu einem organisierten Pflanztag gerufen: Auf dem Campus Augustusplatz der Universität Leipzig haben Stadtgärtner Unkraut gejätet, frische Gartenerde verteilt und Saatgut gestreut. […]

    http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Campus-Online/Studentenleben/Die-Stadt-ist-unser-Garten

    Da ist auch ein kleines Filmchen zu sehen (mehr …)

  • Gärten in Wuppertal

    (Gu aus Ersti-Workshop)
    In Köln Vogelsang entsteht ein IG. Eine Fläche gibt es schon (vom Liegenschaftsamt)
    In Witten soll in einem Licht- und Luftbad auch ein Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden. Erste Ideen gehen in Richtung IG. Es gibt schon ein paar GG in Witten, aber keinerlei Austausch oder Vernetzung. In Recklinghausen soll an einer Kirche ein interkultureller Garten entstehen, erste Schritte dahin sind Gartenaktivitäten mit Kindergruppen. In Rheinfelden hat die Stadt eine Fläche ausgewiesen und jemanden auf Honorarbasis angestellt für den Aufbau eines GG. Sie haben da erste Hochbeete (aus alten Dachziegeln als Umgrenzung) gebaut und es sind einige Leute dabei. In Ratingen gibt es zwei Garteninitiativen, die nicht viel miteinander zu tun haben. Ein IG wird über die Diakonie aufgebaut, an dem auch als Zielgruppe arbeitslose Menschen ereicht werden sollen und es eine bezahlte Koordination gibt. Ein GG entsteht initiiert durch die Stadt (gab Befragung im Vorfeld), mit Förderung und Gerätschaften ausgestattet. Es gibt aber auch schon InteressentInnen. In Osnabrück gibt es einen neuen GG, der auf dem Gelände der Hochschule entsteht. Die beiden Initiatoren haben aus dem Nachhaltigkeitsfonds der Uni eine Initialförderung in Höhe von 1500 Euro bekommen, die sie hauptsächlich für Transportkosten brauchen. Denn sie haben viele Firmen bzgl. Spenden angeschrieben und bekommen vom Baumarkt alles, was in einen Container wandert und von einem Bauhandel alle Reste. Kaufen müssen sie daher so gut wie keine Materialien. Auf dem Gelände gibt es auch eine Gärtnerei und einen Betriebshof und sie haben somit „Luxusbedingungen“ (Zitat), alle sind ihnen wohlgesonne, sie können alles nutzen.
    Vor zwei Wochen haben sie angefangen, ÖA zu machen und nun sind die 30 Leute. In Hagen soll in einem sozialen Stadt Gebiet ein IG entstehen und in Viersen gibt es ein Grundstück, auf dem eine Frau – beauftragt durch die Stadt – ein Qualifizierungsprojekt für Geflüchtete umsetzen soll. Die Leute im GG in München Ramersdorf wollen zunehmend eigene Hochbeete und die Koordinatorin denkt in Richtung Patenschaften für Beete oder Pflanzen, da so auch der Kommunikationsaufwand reduzierbar wäre. In Essen entsteht auf dem Gelände der Zeche Zollverein in einer Kleingartenanlage ein Gartenprojekt, das pratizipativ entwickelt wird und bei dem noch unklar ist, ob überhaupt Gemüse angebaut werden soll. Außerdem entstehen in Essen gerade an einigen Stellen weitere Gärten – so können Leute auch Paten von Ex-Spielplätzen werden und bekommen z.B. ein Hochbeet von der Stadt dazu.

    In Wuppertal gibt es inzwischen 13 GG. Sie haben sich zu einem sichtbaren Netzwerk zusammengeschlossen und ein gemeinsames Logo und eine gemeinsame Site. Sie haben die Ausstellung carrot city nach Wuppertal geholt und ein breites Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt.
    Das sichtbare Netzwerk ist für sie wichtig, um bekannter zu werden, neue GärtnerInnen zu gewinnen, gegenüber Politik und Verwaltung stärker auftreten zu können und auch um den Austausch durch gemeinsame Aktivitäten zu fördern.
    Viele der Gärten haben den Verein „Neue Arbeit – Neue Kultur“ als Träger. Mit diesem Träger schließt die Stadt Gestattungsverträge – oft ist nun nur noch Christine Nordmann als Unterzeichnerin übriggeblieben, die anderen sind nicht mehr in den Gärten aktiv.
    Der UtopiaStadtgarten am Mirker Bahnhof ist auch Teil des Netzwerks, hat aber einen anderen Träger. Hier ist eine aktive Gruppe mit einem Kernteam von ca. 8 Leuten (plus x Leute). Sie bauen auch Kräuter in Töpfen für das Restaurant an und sind sehr gut verzahnt mit den anderen Bereichen des Mirker Bahnhofs. Im Garten gibt es einen Teich, sie haben einen der Hänge terrassiert, haben Wissen zu Pflanzen, die den Schatten lieben und wie man „quadratmeter“ gärtnert. Die eine Koordinatorin arbeitet mit behinderten Menschen zusammen und diese bauen zusmmen die Pflanzen für den Garten an (Vorzucht des Saatguts etc.)
    Im Mirker Schwimmbad gibt es ein Gartenprojekt, von dem man wissen muss, dass es dort ist. Kein Schild, kein Hinweis macht es sichtbar und es ist ganz am anderen Ende des Geländes. Ein kundiger Herr hat hier in runder Form Beete angelegt, mitgärtnern ist erwünscht. Einige waren letztes Jahr wohl auch dabei, ob und wie es weitergeht, ist offen. Der Herr hat bisher alles aus eigener Tasche finanziert.
    Der Honiggarten liegt an einer der vielen Treppen Wuppertals. Hinter einem oft geschlossenen, massiven Tor. Gerade ist ein neues Bienenvolk eingezogen, die alten Völker leben jetzt woanders. Es ist eine kleine Gruppe, die hier gärtnert. Sie sagen, dass sie gar nicht s scharf darauf sind, dass mehr Leute mitmachen, da es ja nicht so richtig viel zu tun gibt. Schicke Hochbeete haben sie über einen Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger gebaut und aufgestellt bekommen. Eine Saatguterhaltungsorganisation hat hier auch Beete, da es hier so ruhig ist und die Beete durch das abschließbare Tor geschützt sind. Die Gartengeräte stehen offen unter einem Vorsprung, Wasser zapfen sie aus der Regenrinne des Hauses, an den der Garten grenzt ab.
    Der Gemeinschaftsgarten Ledererstraße liegt an einem Platz (Treppen rundherum), der als sehr problematisch angesehen wird. Es werden Drogen konsumiert etc. Die Stadt hat alles, was eine Aufenthaltsqualität fördern würde, abmontiert (sogar die laternen), die GärtnerInnen dürfen nix hinstellen oder da lassen (keine Tische oder Bänke aufbauen, kein Geräte da lassen) und bis auf ein Schild weist derzeit nix auf einen Garten hin. Gegärtnert wird in den vorhandenen großen Betonkästen. Doch sieht man zu der Zeit des Jahres da gerade nicht viel (bis auf gestrüpp). Wasser holen ist sehr aufwendig, mit Gießkannen aus Privatwohnungen. Ob und wie es hier weitergeht ist fraglich.
    Die Pflanzbar ist aus einem Streetart Projekt entstanden und nun gibt es einen Träger aus der Kinder- und Jugendarbeit. Hier finden ganz hauptsächlich außerschulische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche statt. Erwachsenen wären gerne gesehen, doch sind sie nicht dabei – es gibt aber auch kein Schild, das dazu aufruft. Es gibt viele Spenden aus der Nachbarschaft,, Pflanzen, AUtoreifen, Schuhe (wird hier alles begärtnert). es gibt keinen Zaun und die Fläche gehört einer Wohnungsbaugesellschaft. Vorher war das eine eher müllige Hundewiese.
    Das Gartenprojekt Solnischko wird von einer Migrantenorganisation gemacht. Es befindet sich auf einem ehemaligen Bolzplatz, der mit einem Zaun umgrenzt ist. Sie wollen gerne auch nichtrussischsprachige Menschen ereichen und machen viele Angebote, doch gelingt es ihnen noch nicht so richtig. Sie haben ein Häuschen gebaut, es gibt eine Komposttoilette und Beete, die sie gemeinsam bewirtschaften. Trittsteine haben sie mit Mosaik erstellt.
    Der Inselgarten ist direkt an der Friedenskirche in Wuppertal und hier werden die Pflanzen auch für die Arbeit der Kirche, die sich als Ort für die Nachbarschaft begreift, genutzt.
    Der Wandelgarten, die Keimzelle der Wuppertaler Gärten, ist nach wie vor ein Kommunikations- und Werbungsort für das gemeinsame Gärtnern in der Stadt. In einer Baulücke einer lebendigen Straße in einem Szeneviertel kann man hier gärtnern, aber es gibt auch Outdoorkino, Diskussionsrunden und viel mehr. Zum Lusienstraßenfest wird der Zaun weggenommen und hier steht die Bühne. Vor dem Garten ist eine Givebox, die gut genutzt wird.

    (mehr …)

  • Gartenprojekt auf Ex-Spielplatz in Essen mit Geflüchteten

    (Gu Mail und Gespräch)

    Allgemeine Angaben zum Projekt
    Titel des Projekts:        Interkultureller Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg
    Beschreibung:            Der Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg soll ein Ort der Begegnungen für Flüchtlinge, Nachbarschaft und Studenten werden: Interkulturell und generationsübergreifend möchten wir hier voneinander lernen und zusammen die Natur erleben. Workshops zu unterschiedlichen Themen und gemeinsame Festivitäten machen den Gemeinschaftsgarten zum grünen und erlebnisreichen Treffpunkt des ganzen Viertels.

    Programmgruppe:        Mein Grün

    Projektbeschreibung:
    Mein Name ist Timm Beckmann. Ich bin gelernter Landwirt und studiere Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften. Die Stadt Essen hat mir einen ehemaligen Spielplatz am Reckhammerweg/Tiegelstraße verpachtet, teilweise renaturiert und mit einem Hochbeet ausgestattet.
    Das Grundstück soll nun in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, Studenten der Uni Essen, dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Uni Duisburg-Essen sowie den Bewohnern der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße zu einem Gemeinschaftsgarten umstrukturiert werden.
    Eröffnet werden soll der Gemeinschaftsgarten im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, um alle Anwohner*innen zu animieren und einzuladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
    Das Grundstück am Rechkammerweg soll ein Treffpunkt werden, um sich im Grünen zu erholen und Natur zu erleben.
    Zu diesem Zweck sollen mithilfe von Studenten der Folkwanghochschule Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, bevorzugt durch „upcycling“ von Sperrmüll.
    Es werden Blumenbeete angelegt und der Zaun des Grundstücks mit Hecken und Ranken versehen, um einen grünen Rückzusort für das Viertel zu schaffen.
    Darüberhinaus sollen auch Nutzpflanzen zur Gemüse- und Kräuterproduktion angebaut werden, um Interessierten die Möglichkeit zu geben unter professioneller Aufsicht Lebensmittel zu ernten und zu verarbeiten und anschließend gemeinsam zu verzehren. Dadurch kommt es zu einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch über Gartenkenntnisse, Lebensmittel und deren Verarbeitung und Zubereitung. So soll im Spätsommer ein Erntefest stattfinden, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
    Das Angebot soll Anwohnern ohne eigenen Garten oder Balkon eine Möglichkeit geben sich im Grünen zu betätigen und Freizeit zu verbringen. Dazu zählen auch Studenten der Uni Essen, die in naheliegenden Wohnheimen untergebracht sind und insbesondere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße.
    So kann bei den Flüchtingen die  eintönige Alltagsstruktur aufgebrochen werden, in dem sie als Teil der Nachbarschaft helfen einen gemeinsamen Garten zu schaffen und dann zu nutzen. Des Weiteren möchten wir in unserem Gemeinschaftsgarten Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung“, „Färbergarten“ und „Kräuterkunde“ anbieten.  

    (mehr …)

  • Gartenprojekt an Uni Göttingen macht neuen Anlauf

    (von Najeha, 15.3.)

    Bericht über das Treffen am 11.03 zum Thema Gemeinschaftgarten an der Universität in Göttingen

    Der Gemeinschaftsgarten wurde von einem Studenten namens Guillermo ins Lebengerufen, nach einem Jahr ist er nach Hause, nach Mexiko zurückgekehrt.

    Der Garten lag daraufhin brach, es wurde nicht viel darauf gemacht. Die Uni-Verwaltung fand es nicht gut, dass es weiterhin so bleiben könnte.

    Die neue Mitarbeiterin der Internationalen Kommunikation hat das Thema in die Hand genommen, sie versucht mit der Verwaltung und den Tutoren den Garten wieder zu beleben.

    Sie hat mich auf Grund dessen kontaktiert.Wir haben uns letztes Jahr getroffen, sie hat uns im Friedensgarten besucht, an einem Treffen teilgenommen und sich über die Arbeit in den Gärten bei uns informiert.

    Inzwischen ist Herr Guillermowieder in Deutschland, mit großem Interesse möchte er mit einem anderen Studenten aus dem Studenten den Garten bewirtschaften.

    In der Sitzung habe ich ein paar Tipps gegeben, erst soll den Garten nicht nur für Studenten aus dem Studentendorf zur Verfügung stellen,sondern den Gartenoffen für alle gestalten, z.B. anhand eines Austauschs und einer Vernetzung mit anderen Studentenheimen.

    Der Garten sollte nicht nur auf das Bewirtschaften von Parzellen reduziert werden, sondern als Ort der Begegnung und des Wissensaustausches dienen. Die neuen Studenten können den Garten als Vergnügungsort nutzen und sich dort an den Nachmittagentreffen. Gemeinsam Tee und Kaffee trinken. Der Garten als Lernort ist ebenso vorstellbar und nicht ausgeschlossen.

    Der Plan ist, dass sie sich mit dem Studentenwerk in der Robertkochstrasse, Goslerstrasse und der akademischen Börse Kontakt aufnehmen und sich gegenseitig besuchen und vernetzten werden.

    Ich habe ihnen empfohlen, dass sie die Kindergärten des Studentenwerks anschreiben und dazu animieren mitzumachen, eine Parzelle zu bewirtschaften, die Natur zu erleben, Aktionen zu veranstalten, Ausflüge zu unternehmen: Anlässe können dabei z.B. der St. Martin Umzug im November oder die Eiersuche an Ostern sein.

    Sie werden ein Info-Zettel schreiben und sie an der Universität verteilen. Ein erstes Treffen wird vielleicht im April stattfinden.


    (mehr …)

  • 2 neue Gartenprojekte in Hamburg

    (Gu, aus Zwischenbericht von GrünANteil)
    […]Das Wurzelwerk ist ein Urban Gardening Projekt von Studierenden der Uni-Hamburg. Auf dem Hauptcampus am Dammtor hat die vom AStA initiierte Gruppe, das Nutzungsrecht über rund 1000qm Fläche erhalten. Wir haben die Initiatoren in der Vorbereitung beraten, eine Ortsanalyse vorgenommen und beim ersten öffentlichen Gruppentreffen im Audimax eine Ortsanalyse mit den Studierenden ihre Vorstellungen und Bedürfnisse im Bezug auf Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeitsaspekte besprochen. Für den ersten Aktionstag, haben wir den Transport der Materialien organisiert.
    Perspektivisch ist dieses Projekt ein idealer Kommunikationspunkt um die Studierenden der Uni Hamburg über Veranstaltungen und Angebote von Grünanteil zu informieren. Darum sind wir sehr daran interessiert ein Kartenhaus an diesem Standort unter zu bringen. Darüber hinaus besteht unsererseits der Wunsch, dass das Wurzelwerkteam sich auf die Vernetzung/Vermittlung von Studierenden (die eine Bachelor- oder Masterarbeit schreiben wollen) einzelnen Projekten einlässt. Besonders wertvoll ist aus unserer Sicht, eine möglichst vollständige Übersicht, über alle bereits entstandenen Arbeiten der vergangenen drei Jahre, um Wiederholungen möglichst gering zu halten und an gewonnene Erkenntnisse an übertragbaren Projekten zu überprüfen oder weiter zu entwickeln. Dieses Bedürfnis haben wir kommuniziert und uns zur weiteren Umsetzung als beratende Instanz angeboten. Im Moment ist die Gruppe aber auf die praktische Entwicklung des Projektes konzentriert.

    Aktualisierung:
    Das Wurzelwerk ist in dieser Saison gut auf dem Campus angekommen und erfreut sich zunehmender Unterstützung. Wir halten den Kontakt und regen weiter eine engere Bindung an weitere Projekte in der Stadt an.

    Die „Zentrale-Erstaufnahme-Lager in Harburg“ beherbergt zur Zeit, rund 500 Flüchtlinge. Eine ehrenamtliche Gärtnerin, die Leitung der Einrichtung, eine Sozialarbeiterin und die Haustechnik, haben begonnen mit den dort untergebrachten Menschen, Hochbeete zu bauen und die Containerarchitektur durch Pflanzungen und Pflanzkästen zu bereichern. Das Angebot und Engagement wird sehr gut angenommen, kann jedoch ausschließlich aus Materialspenden realisiert werden. Grünanteil hat eine Materialspende aus dem Netzwerk der Urbanen Gartenprojekte in die Einrichtung transportiert und steht seid dem, mit den Initiatoren in Verbindung.

    Perspektive: Es wird weiterhin Kontakt gehalten, der aktuelle Bedarf an Materialien und Geräten in das Netzwerk kommuniziert und in den kommenden Wochen ein weiterer Transport von Materialspenden für gärtnerische Tätigkeiten auf dem Gelände organisiert.

    Aktualisierung:
    Der Kontakt zur ehrenamtlichen Gärtnerin der Einrichtung hat sich weiter intensiviert. In Verbindung mit dem bestehenden Netzwerk der urbanen und interkulturellen Gartenprojekte in Hamburg, besprechen wir aktuell die Dimension und Möglichkeiten der kommenden „Saatguttauschbörse“ im Frühjahr 2016.
    Wunsch des Netzwerkes ist eine Veranstaltung mit Bezug und Beteiligung der geflüchteten Menschen, die sich in Hamburg aufhalten. Als Teil des Netzwerkes unterstützen wir diese Perspektive explizit und entwickeln aktuell ein Format für diese Veranstaltung.[…]

    Der Bericht ist beim Projekt „Grünanteil“ abgelegt


    (mehr …)

  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Zittau geplant

    (Gu aus alerts, 4.12.)
    http://www.alles-lausitz.de/startseite/zittau/11336069_Die_Natur_kehrt_in_die_Stadt_Zittau_zurueck.html
    In Zittau soll zunächst auf einer Fläche ein GG entstehen. Derzeit wird der Boden geprüft:
    „Eine von der Hochschule Zittau/Görlitz geführte Interessengemeinschaft widmet  sich in den nächsten Monaten diesem Thema und führt an einer konkreten Freifläche auf der Amalienstraße Untersuchungen durch. Dies soll zeigen, welche Möglichkeiten der gärtnerischen Nutzung umsetzbar sind. […] enerell geht es dabei um das große Thema Nachhaltigkeit. Die Ideen, um die Fläche temporär zu nutzen, reichen von einer Wildwiese für Bienen, über Trockenmauern für Kriechtiere, selbst verrottendem Kompost, Rückzugsmöglichkeiten für Tiere bis hin zum Anbau von Gemüse. Mit jedem Beet  kehrt jedenfalls ein Stück Natur in die Stadt Zittau zurück.
    Die Interessengemeinschaft will dazu noch weitere Anregungen und Ideen bei einem Planungsworkshop mit Sebastian Kaiser von den UFER-Projekten Dresden am Montag, 14. Dezember, um 18.00 Uhr,  im Café Joelsch, Klienebergerplatz1, sammeln. Der Referent hat erfolgreich zahlreiche Planungs- und Kreativ-Workshops in Dresden betreut und kann nicht nur als Moderator diesen Workshop anleiten, sondern auch sein Fachwissen einfließen lassen.
    Weiterhin erhoffen sich die Macher erste positive Impulse durch die laufenden Studienarbeiten. Diese werden momentan von Studierenden der Hochschule Zittau/Görlitz bearbeitet und am 14. Dezember in einer kurzen Präsentation vorgestellt. […] Einen Wasseranschluss und Strom stellt ein Anwohner zur Verfügung. Wie die Fläche mal gehegt und gepflegt werden soll, ist noch nicht geklärt, vielleicht in kleinen Gruppen oder auch mal allein, je nachdem, wie dafür Zeit vorhanden ist.[…]“ (mehr …)

  • IG im Studentendorf Göttingen geht weiter

    (Info von Najeha, 23.11.)
    […] dass sich Studenten hier im Studentendorf für die Weiterführung des Interkulturellen Gartenprojekts gefunden haben.
    Najeha berät die neuen Projekt“macherInnen“
    (mehr …)

  • Uni Bielefeld startet urban gardening mit Flüchtlingen

    (gu, Recherche, 3.11.)

    InteGrow.

    Die Projektidee
    Aufgrund der ansteigenden Zahl von Flüchtlingen in Bielefeld, stellt deren Integration eine enorme Herausforderung dar. Durch die Zusammenarbeit von Flüchtlingen und BielefelderInnen im Rahmen von Urban Gardening sollen die Asylsuchenden in die Mitte der Gesellschaft geholt werden.

    Projektbeschreibung
    Mit dem Projekt InteGrow soll die Integration der Bielefelder Flüchtlinge in die Gemeinschaft durch das gemeinsame Anlegen eines sogenannten „Urban Garden“ erfolgen. Dabei wird die gärtnerische Nutzung der städtischen Flächen in Bielefeld vorangetrieben und es wird der kulturelle Austausch gefördert.
    Wir sehen unser Projekt als eine große Integrationshilfe für die Flüchtlinge an. Durch das Projekt wird die Inklusion vorangetrieben und es fördert darüber hinaus Bedürfnisse wie den Aufbau eines sozialen Umfeldes. Die Menschen begegnen sich in den Gärten und tauschen ihr Wissen aus – somit kann sich das Verständnis untereinander erheblich verbessern. Es sollen Berührungsängste genommen werden, um somit die Basis für ein gemeinsames Leben in Bielefeld zu schaffen.
    Der Projekterfolg zeichnet sich besonders durch die Teilnahme der Asylsuchenden und der anderen Bielefelderinnen und Bielefelder aus. Besonders wichtig ist uns hierbei die Nachhaltigkeit. Denn es soll kein einmaliger Tag des Austauschs stattfinden, sondern eine regelmäßige Zusammenkunft der Flüchtlinge mit den Bürgern Bielefelds. Das Endziel ist, dass wir, Enactus Bielefeld, das Projekt an einen Kooperationspartner abgeben können und dieser es in der bisherigen Form weiterführt.

    Die Zielsetzung
    Das Ziel des Projekts ist die Integration der Flüchtlinge und die Ermöglichung einer sinnvollen Beschäftigung dieser. Auch soll es mit Hilfe dieses Projekts zu einem kulturellen Austausch zwischen den Menschen kommen und ein größeres Verständnis der Parteien gefördert werden. Zuletzt kann auch die Lebensqualität der Stadt Bielefeld durch die Bepflanzung gesteigert werden.

    http://unibielefeld.enactus.de/blog/projekte/integrow/ (mehr …)

  • Planungen für einen ersten GG in Zittau finden viel Zuspruch

    (Gu, alters)

    Amaliengarten“ – Erster Gemeinschaftsgarten in Zittau

    „Mit der Unterzeichnung der Vereinbahrung zwischen der HSZG und der Stadt, wurde das Gemeinschaftsprojekt „Amaliengarten“ besiegelt.
    Das Thema des diesjährigen „Tag der Umwelt“ sprach viele Studierende und erfreulicherweise auch Zittauer Einwohner an. Erstmals in der Tradition dieser Veranstaltung reichten die Sitzplätze im Hörsaal der Hochschule bei weitem nicht aus. Diese erfreuliche Tatsache könnte schon darin begründet sein, dass Impulsgeber für das Thema „Urban Gardening:  „Deine Stadt. Dein Garten“ eine studentische Umweltinitiative, die sich Anfang des Jahres gegründet hat, war, welche den Gedanken aus unserer Bürgerbeteiligung zum städtischen Handlungskonzept für Zittaus Innenstadt bis 2020 aufgriff. Der Tag der Umwelt am 14. Oktober war sozusagen der Startschuss für alle interessierten Studierenden und Zittauer Anwohner. Eine geeignete innerstädtische Brachfläche ist dafür schon auf der Amalienstraße gefunden. Diese stellt die Stadt Zittau für einen solchen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung. Zunächst stand aber die Frage, warum sich Stadt und Hochschule mit diesem Thema, dass weltweit kein neues und seit ca. fünf Jahren auch in Deutschland präsent ist, beschäftigen.
    […] Die bereits vor Beginn der Veranstaltung von Stadt und Hochschule unterzeichnete Vereinbarung zur Ermöglichung von Stadtgärten als Zwischennutzung von Baulücken und der Schaffung eines Gemeinschaftsprojektes unter dem Motto: „Zittau is(s)t Grün – Deine Stadt. Dein Garten“ ist nun die Grundlage für die weitere Projektarbeit. Im Herbst und Winter werden Studierende des Internationalen Hochschulinstitutes Zittau den Boden des künftigen Amaliengartens untersuchen und alle künftigen „Gemeinschaftsgärtner“ zu einem ersten Workshop zusammen kommen.“

    http://www.hszg.de/news/amaliengarten_erster_gemeinschaftsgarten_in_zittau.html

    (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Schloßplatz in Nürnberg gibt es seit Frühjahr 2014

    (Gu, Mail, 21.4.)
    Seit Frühjahr 2014 gibt es den Nachbarschaftsgarten Schloßplatz in Nürnerbg. Jeden Do von 15-18h ist jemand vor Ort. Die Fläche ist ca. 250m² groß
    „Wir sind tatsächlich nur ein Zwischennutzprojekt und ursprünglich für insgesamt 2 Jahre (2 Sommer) auf dieser Fläche (Frühjahr2014-Frühjahr2016). Aktuell gehen wir davon aus, dass wir Ende 2015 „die Zelte wieder abbauen müssen“. Die Stadt Nürnberg plant dort eine Art Parkanlage. Es ist aber auch gut möglich, dass wir im Sommer 2016 doch noch weiter gärtnern können, da die städtischen Planungen/Bauarbeiten nicht gerade für ihre schnelle Umsetzung bekannt sind. Wir lassen uns überraschen. 

    Zur Entstehung/Organistion:

    Der Stadtteilarbeitskreis Gleißhammer, St. Peter und Glockenhof im Nürnberger Südosten entwickelte die Idee, die brach liegende Fläche an der Schlossstraße in Gleißhammer übergangsweise zum urbanen Garten umzugestalten. Bis zur geplanten Neugestaltung des Schlossplatzes, einer Maßnahme des Stadtplanungsamts im Rahmen der Stadterneuerung Gleißhammer/St. Peter, soll das Gartenprojekt als Zwischennutzung dienen. Mit den vom Stadtplanungsamt vorgesehenen Sanierungs- und Bauarbeiten zur Gestaltung eines kleinen Stadtteilplatz kann frühestens 2016 begonnen werden. Der Kulturladen Zeltnerschloss, welcher sich in unmittelbarer Nähe der Fläche befindet, ist dabei Kooperationspartner des Stadtplanungsamts.

    Die Durchführung hat die Studierendengruppe Urban Gardening der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm übernommen. Überwiegend mit Unterstützung des Kulturladens Zeltnerschloss (Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg) und des Stadtplanungsamts haben die Studierenden das Konzept Nachbarschaftsgarten entwickelt und in die Tat umgesetzt.

    Aktuell haben Nachbarn für 8 Beete (kostenlose) Patenschaften übernommen, dazu kommt eine Kinder- und Jugendwohngruppe aus der Nacharschaft. In dieser Saison sind außerdem noch 3 Nachbarinnen dazugekommen, womit der Garten auch schon fast aus allen Nähten platzt. Es gibt zudem noch 4 Gemeinschaftsbeete, von denen 2 die Nachbarskinder bewirtschaften. An einem Nachmittag in der Woche (do, 15-18uhr) steht außerdem das Tor für alle Interessierten und Besucher offen, dieser Nachmittag wird von Studierdenden betreut.


    (mehr …)

  • Zwei Gartenprojekte in Gießen entstanden

    (Gu, Mail, 6.+9.3.2015)

    Der Strebergarten ist ein gemeinschaftliches Gartenprojekt von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen (https://www.facebook.com/strbrgrtn), es ist ein offenes Gemeinschaftsgartenprojekt. „WIr haben zur Zeit noch eine recht große Fläche der Universität Gießen zur Verfügung, die allerdings in ca 2. Jahren bebeaut werden soll.

    Das zweite Projekt ist im Rahmen einer weiteren sozialen Initiativgruppe in Gießen entstanden. Die Freeschool Gießen versteht sich als Plattform und Unterstützer kostenloser Angebote in Gießen; Also eine Art kostenlose Volkshochschule. An der Webpräsenz dieses Gartens wird ebenfalls gearbeitet. Die meiste „Werbung“ geschieht also noch durch Mundpropaganda. Auch mit diesem Projekt sind wir auf einem kleinen Grundstück, dass uns als Zwischennutzung von der Technischen Hochschule Mittelhessen zur verfügung gestellt wird. Auch hier soll in einem Jahr schon gebaut werden.

    In beiden Gruppen ist es ein präsentes Thema, wie wir hier in Gießen gemeinsam dafür sorgen könnten, dass Gemeinsame Räume wie urbane Gärten/Parks und weitere Grünflächen einen Weg in die Stadtplanung fidnen könnten. Gerade in Gießen wird gebaut wie verrückt und gerade solche öffentlichen Räume und Grünflächen werden mehr und mehr von der Bildfläche gedrängt.

    Über Mundpropaganda kommen viele Leute aus den
    unterschiedlichsten Ecken. Hinter beiden sind kein Verein und wir waren
    bisher ein recht lockerer Zusammenschluss mit einem Kern von 5-10 Aktiven.
    (mehr …)

  • Studenten und Nachbarn der Uni entwickeln Ideen für Gemeinschaftsgarten an der Leuphana

    (Gu aus alerts, 4.3.20159

    fs Lüneburg. “Ein klares Konzept gibt es bisher noch nicht”, sagt Natascha Häutle. “Heute wollen wir einfach mal gedanklich eine Hand voll Samen rausstreuen und gucken, was passiert.” Die Studentin der Kulturwissenschaften steht im Biotopgarten auf dem Campus der Leuphana. Gemeinsam mit anderen Studenten engagiert sie sich in der Initiative “Essbarer Campus” der Idee eines Gemeinschaftsgartens für Studenten und Nachbarn auf dem Universitätsgelände. Wie so ein Garten aussehen könnte, das erarbeiten Interessierte an diesem Nachmittag in einer “Traumwerkstatt”, die Natascha Häutle mit organisiert hat. “Im Traum ist alles möglich”, erklärt sie die Idee.

    Studenten und Nachbarn sollen gemeinsam überlegen, wie es aussehen könnte, “wenn die Uni ein Garten wäre”. Mit kreativen Mitteln wie Malen und Modellieren sowie einer pflanzenkundlichen Führung über den Campus nähert sich die Gruppe diesem Thema. Mediterrane Palmen wie in südlichen Ländern würden wohl ein Traum bleiben. Gar nicht mal so unrealistisch wären dagegen Beerensträucher und Obstbäume, an denen sich jeder bedienen kann.

    Der Anstoß für das Projekt “Essbarer Campus” kam von Diego Gatica Correa, Student der Umweltwissenschaften. Im Geschwister-Scholl-Haus fand bereits ein erstes Info-Treffen statt. Auf diese Weise hat auch Claudia Schmidt von dem Projekt erfahren und ist nun zur “Traumwerkstatt” gekommen. Die Bockelsberg-Bewohnerin hat selbst Gärtnererfahrung und kann sich gut vorstellen, mitzuackern. Als Anwohnerin sieht sie auch gleich einen Vorteil: “Wir Nachbarn sind ganzjährig hier, auch in den Semesterferien. Anders als die Studenten.” Jürgen Malisi, der ebenfalls nahe am Campus wohnt, freut sich vor allem über den Austausch zwischen Jung und Alt: “Die jungen Leute tun mir gut, diese Lebendigkeit.” (mehr …)

  • offener Mitmachgarten entsteht auf dem Campus-Gelände in Stuttgart

    (Gu, Mail, 9.2.2015)
    Die Hochschulgruppe Greening Stuttgart ist dabei, einen MitMachGarten auf dem Campusgelände anzulegen. Derzeit werden für eine geeignete Fläche die nötigen Verträge aufgesetzt und ab März/ April werden sie dann den Garten anlegen und bewirtschafte (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten an der TU Chemnitz ist offen für alle

    (Gu, mail, 11.12.)

    Auf ca. 400m² gärtnern „seit 2012 Studenten, Mitarbeiter und Interessenten gemeinsam auf dem Campus der TU Chemnitz am Wohnheim der Vetterstraße 52 – nach Prinzipien der Permakultur. Mit jenen Methoden gestalten wir einen Lebensraum, mit nachhaltigen, geschlossenen sowie naturnahen Kreisläufen. Diese sollen den Bedürfnissen von Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen gerecht werden. Wir entwickeln bewusst Möglichkeiten für eine größere Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich und schaffen uns zugleich eine essbare Landschaft, die zum aktiven und passiven Verweilen mit der Natur einlädt. Wir handeln dabei  mit der, und nicht gegen die, Natur – auch für kommende Generationen. Hier treffen sich und kommunizieren Menschen, die sonst verschiedene Wege gehen. Man kann hier saisonales Gemüse ernten, einen praktischen Ausgleich nach der Vorlesung finden oder verlorengehendes Wissen wieder entdecken. Die Gründe den Weg zum Garten zu finden sind unzählig und grundverschieden.“

    web: www.permakultur-tuc.de

    (mehr …)

  • Tauschgeschäfte im Gemeinschaftgarten Eberswalde

    (Gu aus alerts, 4.11.)

    Saison-Ausklang unter Tauschwilligen

    „Mit einem Herbstfest inklusive Tausch- und Verschenke-Markt ist die grüne Saison im Gemeinschaftsgarten an der Eichwerderstraße 31 zu Ende gegangen. Die etwa 1300 Quadratmeter große Anlage, einst eine Gärtnerei, wird vom sieben Mitglieder zählenden Verein Solis getragen und aktuell durch bis zu zehn Mitstreiter bewirtschaftet, von denen die meisten an der Eberswalder Hochschule studieren oder arbeiten.“ Sie haben Samen und Bücher getauscht. Das Projekt gibt es seit 3 Jahren. „Zuvor war der Versuch gescheitert, die etwas andere Art des Bewirtschaftens auf einer bei einem Kleingartenverein gepachteten Parzelle auszuprobieren. „Doch die Auffassungen waren zu unterschiedlich“, gab der Vereinsvorsitzende zu. Solis verzichtet auf Mitgliedsbeiträge. Stattdessen teilen sich die Gemeinschaftsgärtner alle anfallenden Kosten solidarisch.

    http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1342961/

    (mehr …)