Schlagwort: Uni-Garten

  • Dresden: Tuuwi Garten ist umgezogen

    Der Garten an der TU Dresden war bisher hinter einer Baracke in der der STuRa untergebracht war. Diese Baracke ist abgerissen worden. Der Garten zog hinter eine Villa der Uni ganz in der Nähe.
    Tuuwi = TU Umweltinitiative. In der Villa ist das Dezernat „Universitätskultur“ untergebracht.
    „Wir sind in den letzten Monaten umgezogen. Von der Stura Baracke zur Mommsenstraße 5. Da kann man jederzeit reingehen. Die Gartentore stehen immer offen. Momentan wird sehr wenig gemacht, da Semesterferien sind und die meisten Menschen aus unserer Gartengruppe unterwegs. Auch sind wir ein wenig in einer Umbruchsphase, wo nicht sehr viele Menschen aktiv sind.“

    Über die Tuuwi gab es dieses Jahr auch einen Projekttag „Angewandte Transformation“ in der Alten Gärtnerei: https://tuuwi.de/urv/projekttag-angewandte-transformation-in-der-praxis-die-alte-gaertnerei/

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  • München: Eat your Campus für Engagementpreis nominiert

    (Insta)
    Wir sind nominiert! ????
    Und zwar für den Deutschen Engagementpreis☀️

    Aber jetzt benötigen wir bis 17.11 DEINE Stimme!
    ????????Dazu einfach unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreist ‚Eat Your Campus‘ suchen und abstimmen (mehr …)

  • Berlin: unigardening feiert 10 jähriges Jubiläum

    Unigardening ist ein Projekt von Sustain it! Sustain it! wurde 2010 ins Leben gerufen von einer Gruppe Studierender, denen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Uni zu kurz kamen und die beides auf dem Campus erlebbar machen wollten. 2012 gab es an der TU ein Projekt (eine Projektwerkstatt?) zum Thema Permakultur in Stadt und Land. Das war ein weiterer Baustein für die Gründung des Gartens. Dieser startete mit einem „essbaren Balkon“ auf dem Gelände des Botanischen Gartens.

    Sustain it! gehört zur erweiterten Governance der Uni. Wichtig ist im Garten die trans- und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Es gibt auch eine Kooperation mit der Botanikerschule. Es ist Ort der Begegnung, der Praxis, des Lernens, des Austauschs.

    der Garten ist gewachsen, es ist ein Permakulturgarten, alles gemeinschaftlich. Viel gibt es für Wildbienen und andere Insekten, sogar ein Sandarium. Sie haben ein großes Gewächshaus, Arzneipflanzen und Färberpflanzen. Die beiden Themen Färben und Insekten waren und sind immer wichtig im Garten. Es gibt auch eine Bienen Ag, die sich Sonntags trifft. Die Gruppe ist 30 Menschen groß, die aktiv gärtnern und 90 sind im Freundeskreis, Menschen, die dort mal gegärtnert haben. Die Gemeinschaft ist sehr wichtig und sie schaffen es, die Neuen wirklich willkommen zu heißen. Die Gruppe besteht aus Studis der FU und der TU, Mitarbeiter*innen des Botanischen Gartens und Interessierte Anwohner*innen. Alle sind willkommen. Sie machen Führungen, Workshops, Kreativangebote, haben einige Male bei der Langen Nacht der Botanik teilgenommen, machen Angebote für die Schüler*innenuni.
    Ganz wichtig für das Funktionieren des Garten ist, dass es um die Vermittlung von Bildung geht, in eine vertrauensvollen Atmosphäre, einem Raum ohne Wertung, in dem auch Fehler möglich sidn. Sie sind nicht nur vom Wissens zum Handeln gekommen, sondern auch vom Handeln zum Wissen.

    Es gab einen Kontiki Workshop mit H. Pieplov, es wurden MA und BA Arbeiten geschrieben, u.a. eine an der Uni Potsdam dazu, wie GGs konzipiert sind und was in der Realität dann umgesetzt wird.

    Der Gruppe geht es um Transformation, um einen Wandel der Gesellschaft. Sie sind nun auch vernetzt mit der recht neuen Intiative „blühender Campus“. Die FU hat als erste deutsche Uni eine Biodiversitätsstrategie.

    und haben dem zweiten Garten an der FU, der Blätterlaube mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für den Neubau des Trafohauses haben sie Ausgleichsflächen bekommen, konnten sich also vergrößern. Was fehlt sind Lagerflächen

    Alles ehrenamtlich bis auf eine Aufwandsentschädigung für die Koordination. Ihr Ehrenamt stoßt aber an eine Grenze und sie suchen Geld. (mehr …)

  • Siegen: Kleingartenverein Unterm Sender entwickelt sich weiter

    Wir sind eine der 9 Siegener Kleingartenanlagen und ein bisschen stolz darauf, dass wir uns als Verein mächtig weiterentwickeln konnten. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten, in dem man ein Beet pachten kann, wir haben die Offene Ganztagsschule der benachbarten Grundschule mit Ihren mobilen Beeten zu Gast, das Kreisklinikum hat einen Garten für die Arbeits-Therapie bei uns und eine Studentengruppe der Uni Siegen hat gleich einen Verein gegründet und von uns die Parzelle dazu gepachtet.

    Abgesehen davon haben wir 75 Gärten mit je rund 300qm Fläche in schönster Lage Siegens. (mehr …)

  • Berlin: Urban Garden an der HTW wird viel für Projekte von Studis genutzt

    (Besuch)
    Der Garten ist ein paar Meter von Hochschulgebäude nach links gerutscht. Wie lange sie da bleiben können, ist unklar. Hier soll gebaut werden.
    Der Garten ist direkt an der Spree und wird vor allen Dingen zu Semesterbeginn immer von sehr vielen Interessierten „überrannt“. Sobald die Erstsemester dann im Studium drin sind, bröckelt das Gärtnern oft weg.
    Es wird in Hochbeeten gegärtnert, die alle Aufbauten haben, um Rankpflanzen wachsen zu lassen und so mehr Schatten zu bekommen. Es gibt ein Gewächshaus (das der Vater eines Studis gebaut hat), viele Bienen in unterschiedliches Beuten, auch ungewöhnliche, wie Lehm- und japanische Beute, ein Häuschen mit großer Terasse, in dem auch die Geräte lagern (bsi auf die Schubkarren und andere größere Sachen). Es gibt fließend Wasser, aber es wird auch Regenwasser gesammelt, Strom und einen Erdkühlschrank. Die Beete sind alle so angelegt gewesen, dass sie ein gutes Bewässerungssystem im Inneren haben (wicked garden), doch ist das nicht richtig umgesetzt worden und funktioniert somit nicht.
    Im Garten finden diverse Projekte statt, die von Studierenden für ihr Studium durchgeführt werden.
    Der Garten hat 20.000 Euro (?) Budget in 2023 von der Hochschule bekommen und nochmal 8t Euro für eine Hecke, die gepflanzt werden soll.
    Diebstahl ist ein Problem und Vandalismus gibt es auch. Ab und kommen Leute mit großen Körben und ernten ab. Die Beschriftung der Beete mit Namen hat nix genützt.
    Es gibt keine richtig guten Schilder, die erklären, was für ein Projekt das ist.
    Es machen hauptsächlich Studis mit, aber auch Anwohner*innen sind dabei. (mehr …)

  • Acker e.V. hat CampusAckerdemie gestartet

    Acker e.V. hat ein neues Programm entwicklet, das sich an Hochschulen wendet. Im ersten Jahr haben 12 Hochschulen mitgemacht
    „Mit unserem Hochschulprogramm CampusAckerdemie bringen wir die Themen Gemüseanbau und BNE in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte und Erzieher*innen. Angeleitet von unseren erfahrenen AckerCoaches pflanzen, pflegen und verwerten die Studierenden auf dem eigenen CampusAcker bis zu 30 Gemüsearten. Sie lernen die landwirtschaftlichen Grundlagen des Gemüseanbaus kennen und erwerben alle wichtigen Fähigkeiten, um den Gemüsegarten als nachhaltigen Lernort an Schulen und Kitas wirkungsvoll einzurichten und zu betreuen.“

    https://www.acker.co/campusackerdemie
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  • München: Eat your Campus an der Hochschule

    (Besuch)
    An der Münchner Hochschule (Lothstraße) entsteht ein Gemeinschaftsgarten vor und hinter einem der Gebäude. Vor dem Gebäude gibt es ein langgezogene Wiese mit altem Baumbestand. Im Rahmen einer (Master?)Arbeit wurde ein Konzept für Nutzung „im Zeichen der Nachhaltigkeit“ entwickelt. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Teil davon. Der Gemeinschaftsgartenteil vor dem Gebäude ist recht schattig und am Weg zum Eingang gelegen. Richtig gut wächst in den drei großen Hochbeeten hier nichts. Ob die Gruppe auch andere Teile dieser Fläche bekommen kann, ist noch nicht klar. Der Teil hinter dem Gebäude ist sonnig und hier gibt es Erdbeete, die ganz guten Ertrag gebracht haben. Die GRuppe musste sich schon einmal neu formieren, da die Initiator*innen fertig mit dem Studium waren. Wie es weitergeht, wenn die jetzigen Orga-Leute weg sind, ist unklar. Sie wollen sich bei anderen Campus-Projekten erkundigen, ob und wie das dort geflungen ist. Noch gar nicht mitgedacht hatten sie, die Nachbarschaft einzubeziehen und so eine Gruppe aufzubauen, die möglichweise stabiler sein kann.
    Sie bekommen Geld vom Baureferat, um sich zu vergrößern und werden im Frühjahr mit dem Bau weiterer Beete loslegen. Sie treffen sich derzeit alle zwei Wochen und sind 12 Leute.
    Sie kooerieren mit einer nahen Bibliothek, Bib-Mitarbeiter*innen haben sich um das Gießen von Jungpflanzen gekümmert, als im Sommer die Prüfungsphase war.

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  • München: Gartenprojekt an Hochschule

    (Mail)
    an der Hochschule München startet nun das Gemeinschaftsgartenprojekt. Sie sind in Kontakt mit dem Baureferat wegen Förderung und wollen ab nächstes Frühjahr „richtig loslegen“. Derzeit treffen sie sich alle zwei Wochen an der Hochschule.
    https://stuve.hm.edu/eatyourcampus/ (mehr …)

  • Eichstätt: Bau eines Geodomes im Kapuzinergarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Kapuzinergarten Eden in Trägerschaft des Vereins für Nachhaltigkeit e.V. ist in den
    vergangenen Jahren zu einem urbanen Gartenprojekt in Eichstätt geworden, welches durch
    zahlreiche Veranstaltungen für mehr Klimaschutz sensibilisieren möchte. Dazu beigetragen hat
    maßgeblich die Förderung im Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des BMU von 2019-
    2021. Im Fokus unseres Gemeinschaftsgartens stehen Mitmach-Angebote zu ressourcenschonenden
    Alltagspraktiken, wie z.B. Anbau, Pflege und Haltbarmachung von regionalen und saisonalen
    Lebensmitteln. Schüler/innen, Studierende und Eichstätter Bürger/innen partizipieren im Garten
    und lernen von- und miteinander. Drei Seminare der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
    finden regelmäßig im Garten statt und Schulen besuchen den Garten an den Vormittagen. Die
    ehrenamtliche Gartengruppe, die auch als Arbeitskreis der Universität organisiert ist, nutzt und
    pflegt den Ort gemeinsam und entscheidet demokratisch. Gern möchten wir unser Bildungsangebot
    erweitern und neue Zielgruppen aufnehmen. Doch es fehlt dringend an einem überdachten Raum im
    Garten, welcher Planungssicherheit für Aktionen bietet.

    Deswegen haben wir im letzten Jahr eine Förderung über die Deutsche Postcode-Lotterie
    eingeworben. Dieses Jahr entsteht ein innovativer Geo-Dome, der zugleich Gewächshaus und
    witterungsunabhängiger Unterschlupf für uns und andere Gruppen sein wird: ein Ort für Begegnung
    und Austausch zu Themen einer nachhaltigen Entwicklung. Der Innenraum birgt Platz für eine
    Gruppe von bis zu 25 Erwachsenen oder 30 Kindern. Außerdem ist er zugleich Gewächshaus für
    den Anbau wärmeliebender Pflanzen, welche in der äußeren Randzone gepflanzt werden. Nach
    Erteilung der Baugenehmigung haben in den Monaten April und Juni 2022 die ersten Vorarbeiten
    mit den Schüler/innen der Berufsschule Eichstätt stattgefunden. Der Dome selbst wird im Juli 2022
    unter Anleitung der Firma Vision Domes zusammen mit den Schüler/innen der Montessori-Schule
    Eichstätt sowie der ehrenamtlichen Gartengruppe entstehen. Die Postcode-Lotterie fördert das
    Vorhaben mit Material- und Personalkosten von November 2021 bis Mai 2023, jedoch fehlen uns
    noch Mittel für den Innenausbau.

    Für den Innenbereich des Domes hat die Gartengruppe gemeinsam mit einem ehrenamtlichen
    Architekten die Idee einer Art Trockenmauer entwickelt. Diese fungiert gleichzeitig als kreisrunde
    Beetbegrenzung und Sitzmauer für Gruppen. Im Altmühltal werden seit Jahrhunderten Steine
    abgebaut und verarbeitet (Solnhofener Plattenkalk), wobei die aufgelassenen Steinbrüche zu
    einzigartigen Ökosystemen werden. Die Steine sind vor Ort (Anlieferung 3 km) verfügbar, quasi
    unzerstörbar, vertragen Feuchtigkeit und Hitze im Gewächshaus, sind günstig und einfach zu
    verarbeiten. Aktuell hat uns eine lokale Firma Ausschussware zu einem günstigen Preis angeboten.
    Die Steine haben leichte Fehler und sind nicht perfekt, sind aber für unsere Zwecke geeignet. Für
    die Maurerarbeiten ist bereits erneut die Berufsschule angefragt, die bereits an mehreren
    Vormittagen mit den Bodenarbeiten unterstützt hat. Der Boden wird mit eigenem Häckselgut
    bedeckt und die Beete mit Garten“abfällen

    Wie groß ist die Gartengruppe inzwischen? Wie viele Leute sind in der Kerngruppe aktiv?

    Die Gartengruppe ist in den letzten zwei Jahren stark gewachsen. In unserer Aktiven-Telegram-Gruppe sind 52 Mitglieder, allerdings ist davon nur ein Teil auch regelmäßig im Garten. Der „harte Kern“, der auch Verantwortung übernimmt und regelmäßig kommt, besteht aus etwa 15-20 Personen. Die anderen kommen punktuell bei Aktionen, Festen und Veranstaltungen.

    Wie ist das Gärtnern der Gartengruppe mit den Gruppen, die (teilweise) auch gärtnern, vereinbar? Gibt es z.B. bestimmte Bereiche?

    Der Kapuzinergarten ist ein riesiger alter Klostergarten mit viel Platz für verschiedene Gruppen bietet. Die Gartengruppe kümmert sich vor allem um den Gemüsegarten und den Kräuterbereich und ist das Herz des Gartens. Das Schulgarten-Seminar mit der Ackerdemia hat einen eigenen Bereich und das Gemeinschaftsgarten-Seminar pflegt die Hochbeete. Der Uni-Kindergarten gärtnert auf einem kleinen Hügelbeet. Es ist trotzdem immer noch viel Platz für neue Beete, Imkerei, Streuobstwiese etc.

    Wie beteiligen sich die Gruppen und vor allen Dingen die Schulen an den Kosten?

    Erst in diesem Jahr konnten coronabedingt die ersten Kooperationen mit Schulen anlaufen. Bisher haben sie jeweils einen kleinen monetären Beitrag gezahlt, wenn sie pädagogisch von uns betreut wurden. Gruppen, die ihr eigenes Programm machen, dürfen den Garten kostenlos nutzen. An den Kosten für den Geo-Dome beteiligen sich die Berufsschule und die Montessori-Schule durch ihre Arbeitskraft: Sie bauen und gestalten mit der Gartengruppe und der Baufirma gemeinsam das neue Gewächshaus, das sie hinterher auch als grünes Klassenzimmer nutzen dürfen. Dies wären sehr hohe Kosten, wenn wir sie an eine Firma vergeben würden. Der studentische Konvent unterstützt den Kapuzinergarten großzügig mit den Materialkosten und Honoraren für Dozenten.

    Was wird neben den Angeboten für Schulen noch in dem Geodome stattfinden, welche Gruppen werden den noch nutzen?

    Im Kapuzinergarten finden fast ganzjährig Veranstaltungen statt, die sie auf der beigefügten Liste einsehen können. Bei Regen haben wir bisher ein Problem, weil wir keinen Raum haben. In Zukunft können diese Veranstaltungen in den Dome ausweichen. Der Kapuzinergarten ist sehr gut in der Nachhaltigkeitsszene Eichstätts vernetzt. Vor allem bei FairEint, ein Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen und Vereine, die sich gemeinsam für eine lokal und global nachhaltige Entwicklung einsetzen, sind wir aktiv und bringen uns ein (https://faireint-eichstaett.de/). Raummangel ist für fast alle der Mitglieder des Netzwerks ein Problem und wir haben bereits den Dome als Treffpunkt angeboten. Es wird nach Fertigstellung des Domes eine Art Buchungsorganisation und eine Einführung in die Benutzung für alle Initiativen geben. Mit folgenden Gruppen kooperieren wir bereits und können den Dome nutzen:

    • FairEInt
    • Weltbrücke
    • Eichstätt summt & Imkerverein Eichstätt
    • Vegandenker
    • Studentischer Konvent der KU Eichstätt
    • Foodsharing
    • Green Office
    • Mensch in Bewegung
    • Haus der Jugend Eichstätt
    • International Office der KU Eichstätt
    • Blaues Kreuz Suchthilfe
    • Infozentrum Naturpark Altmühltal, Umweltbildung
    • Malteser Eichstätt
    • Pfadfinder Eichstätt
    • Permakultur-Akademie

    Außerdem finden regelmäßig folgende universitäre Seminare im Kapuzinergarten statt:

    • Anwendungsbeispiele BNE: Imkerei
    • Anwendungsbeispiele BNE: Gemeinschaftsgarten
    • Schulgarten-Seminar mit Ackerdemia

    Wie viele Hochbeete wird es in dem Geodome geben und wer kümmert sich um diese?

    Im Dome wird es eine Sitzmauer in Höhe von ca. 45 cm geben, die gleichzeitig die Einfriedung des kreisrunden Beetes ist (s. beigefügte Zeichnung). Es gibt also ein großes rundes und leicht erhöhtes Beet mit einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern. Bis zum Winter hatten wir ein etwas kleineres altes Gewächshaus, das seit zehn Jahren immer wieder repariert und ausgebessert wurde bis es im Winter komplett einstürzte. Die Pflege des Gewächshauses obliegt seit zehn Jahren der Gartengruppe.

    Wie wird die Bewässerung der Hochbeete dort organisiert?

    Für die Bewässerung gibt es einen Gießdienst, der bisher gut funktionierte. Dieser wird beim regelmäßigen Plenum festgelegt. Im Rahmen einer Masterarbeit der benachbarten KU entstand bereits eine Planung für eine automatische Bewässerungsanlage, die wir eventuell in der Zukunft gern realisieren würden, um das Gießen weiter zu vereinfachen.

    Wer entscheidet, was dort gepflanzt wird, wer kümmert sich, was passiert mit der Ernte?

    Die Gartengruppe ist das Herzstück des Gemeinschaftsgartens. Am Anfang der Gartensaison trifft sie sich in mehreren Plenen, um die Planung für die Saison zu machen. Dabei wird festgelegt, was in etwa gepflanzt und gesät wird, wer welche Kulturen vorzieht etc. Die hauptamtliche Leitung organisiert daraufhin fehlendes Saatgut und Material und achtet im Sommer darauf, dass genug Saatgut im Garten gesammelt wird. Es werden auch sogenannte „Hutaufhaber/innen“ für bestimmte Bereiche festgelegt: Diese Personen organisieren etwa jeweils den Bereich Stark-, Mittel- und Schwachzehrer, Kompost&Jauchen, Bäume&Sträucher, Gewächshaus, Feste und sind bei den Gartentreffen dabei. Neue Personen dürfen aber jederzeit dazukommen und in allen Bereichen mitgarteln. Es gibt auch ein Whiteboard im Schuppen, auf dem jeder Aufgaben vermerken oder nachsehen kann, was gerade zu tun ist. Unsere Regel zur Ernte lautet: Wer kommt, der darf mitmachen und auch miternten. Was beim Gartentreffen geerntet wird, teilen wir anschließend an alle anwesenden auf. Oft verarbeiten wir die Ernte auch gemeinsam vor Ort bei großen Aktionen wie Einkochen, Destillieren o.ä. oder essen sie direkt im Anschluss zusammen auf.

    Wie viele Gärtner*innen werden an den bei uns beatragten Bauaktivitäten beteiligt sein? Können da auch Nachbar*innen mitmachen?

    Die Einladung für die Bauwoche ging an alle aktiven Gärtnerinnen und Gärtner und auch an den erweiterten Kreis über unseren Verteiler. Auch Nachbarn sind herzlich über die Lokalpresse sowie den Tag der offenen Tür eingeladen worden und konnten sich bereits über unsere Homepage informieren. Schätzungsweise werden neben den Schulen, die beim Bau am engsten eingebunden sind, etwa 15 Gärtner beteiligt sein.

    Wenn das in Kooperation mit einer Schule läuft: ist das dann hauptsächlich für vormittags geplant? Wer hat dann von den Gärtner*innen Zeit?

    Die Bauwoche mit der Schule wird vor allem am Vormittag stattfinden. Ein großer Teil der Gärtnerinnen und Gärtner sind Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und deswegen in ihrer Zeiteinteilung flexibel. Die zweite Bauwoche haben wir als Puffer für alles eingeplant, was wir in der ersten Woche nicht schaffen. Die Schule wird in der zweiten Woche höchstens punktuell dabei sein und wir sind flexibler in der Zeiteinteilung. Je nachdem, was noch zu tun ist, werden wir die Gartengruppe oder auch einzelne Expertinnen und Experten dazu einladen.

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  • München: Plant a Seed an der TU

    (Projektbesuch)

    Plant a Seed ist ein Projekt Studierender verschiedener Fachrichtungen der TU München (Campus Innenstadt).
    „Der Startschuss fiel im April [20mit dem Bau der ersten Hochbeete. Doch bis dahin musste die Gründerin von „Plant a Seed“, Veronica Becker, einige Monate Überzeugungsarbeit leisten. Mit den zuständigen Abteilungen wie dem Gebäudemanagement sprechen, Genehmigungen einholen und einen sonnigen Platz für die Beete finden. Mit dem jetzigen Standort auf dem Campus ist das Team sehr zufrieden. Insgesamt sind über 80 Studierende aus verschiedenen Studiengängen und Nationen dabei. Mehrere Teams teilen sich die Aufgaben innerhalb des Projekts. Sarah Ho und Felix Bruckmaier sind beispielsweise für die Pflanzplanung verantwortlich, Lisa Thuro kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit.“ (Quelle: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/querbeet/querbeet-urban-gardening-tum-muenchen-100.html)

    Plant a Seed besteht zum einen aus einer Reihe von Hochbeeten mit Pflanzenfamilien/Pflanzen, die sich gut ergänzen, entlang eines Gebäudes und ein paar Hochbeeten, die ganz in der Nähe in einer Art Halbkreis stehen. Hier gibt es auch ein paar Sitzmöglichkeiten. Sie haben Zugang zu Wasser und ihre Geräte lagern in einem nahe gelegenen Raum.

    U.a. wegen Corona, aber auch, weil sie eine so große Gruppe sind, finden die Arbeiten hauptsächlich in den Arbeitsgruppen statt. Nicht alle gärtnern, manche kümmern sich um (technische) Lösungen für bessere Bewässerung, andere um Umsetzungsmöglichkeiten von vertikalen Beeten u.a.
    Für bestimmte Arbeiten kann man auch Punkte/Credits für das Studium bekommen. Zudem können und sollen Studierende ihre Arbeiten rund um das Gartenprojekt schreiben.
    Organisatorisch angedockt ist der Garten beim Asta und es ist das erste Projekt des TUM Sustainablity Labs (https://www.tum.de/die-tum/die-universitaet/nachhaltigkeit). Hier sollen Forschung und Praxis besser verbunden werden, Anwendungs- und Experimentiermöglichkeiten geschaffen werden.

    Mit im Boot ist Wildbienen/Insektenexpertin Monica Eggert, die derzeit in verschiedenen GGs in München zu Wildbienen und anderen Insekten Praxisforschung macht.

    Das Plant a Seed Team möchte den Campus insgesamt grüner machen und ist in Neugestaltungs- und Umbaupläne für die Mitte des Campus einbezogen worden. Ein paar Beet müssen dann zunächst weichen.

    Auch interessant: der Onkel eines Teammitglieds ist auf das Projekt aufmerksam geworden und möchte ihnen eine 5stellige Summe schenken. Sie suchen nun ein Grundstück in der Nähe von München, ggf. in der Nähe der anderen Campi der TU, um dort z.B. etwas für Insekten zu tun.

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  • Eichstätt: Lehmofenbau im Kapuzinergarten

    (Antrag, Antworten)

    Die Gemeinschaftsgärtner*innen des Kapuziergartens in Eichstätte möchten einen Lehmofen bauen.

    Fragen und Antworten.

    Was für Infrastruktur für Teigvorbereitung, Ablage der noch zu backenden Lebensmittel und der fertigen (heißen) Backware sind vorhanden oder geplant?

    Zur Teigvorbereitung gibt es eine Küche zu der es einen Zugang vom Garten aus gibt.  Zur Ablage der Backwaren sind Ablagebretter, Pizza- und Brotschieber in Planung bzw. evtl. vorhanden.

    Haben Sie eine Küche im Garten, wo Teig etc. zusammen hergestellt werden kann oder wie sehen die Planungen dafür aus?

    Eine Küche ist im angrenzenden Gebäude vorhanden. Nach Planung würde die Herstellung des Teigs an Tischen im freien erfolgen, nach dem Hygienekonzept des Klimagartens, abhängig vom derzeitigen Inzidenzwert. Das gemeinschaftliche Backen kann aber voraussichtlich erst im Herbst stattfinden, auf Grund der Bauzeit und Trocknung des Ofens.

    Wie werden Gruppen und Einzelpersonen, die den Ofen dann nutzen wollen, in die Handhabung eingeführt?

    Bei Kursen oder Workshops wird eine Einführung im Umgang mit dem Pizzaofen, durch den/die Anleiter:in erfolgen. Zudem soll es für Einzelpersonen im Gartenan eine Tafel mit den Nutzungsregeln für den Ofen geben.

    Woher kommt das Holz zur Anfeuerung und wie wollen Sie die Nutzung hinsichtlich Holz regeln? (nur bestimmte Hölzer, selber mitbringen?)

    Das Holz kann von einem benachbartern Biobetrieb mit eigenen Forst bezogen werden. Kooperation ist noch in Planung. Ansonsten biete es sich an, Baumschnitt von den Obstbäumen aus dem Garten zu verwenden oder bei Baummärkten und Tischlerreien und privat Personen nach naturbelassenem Abfallholz zu fragen.

    Was ist Mauererstrich und wozu wird der Anhänger gebraucht?

    Der Mauererstrich ist für das geplante Fundament des Ofens, um den Ofen Stabilität zu geben. Der Anhänger diente zur Materialbeschaffung von Lehm (Wellheim 20 km von Eichstätt), Ziegelsteinen (Landerhofen 3,8 km) und anderen Baumaterialien wie Schamottsteine, Estrich, Balken für das Dach etc..

    Wann entscheidet sich, ob Sie bestimmte Materialien privat bekommen und was bedeutet das dann für den Finanzierungsplan (ab und an steht bei den Kosten „ggf.“)

    Die Strohballen,  den Lehm und die Ziegelsteine haben wir über Privatpersonen aus der Umgebung bezogen.  Das Stroh (á 30 €) kommt von dem Biobauernhof in Preit. Der Lehm kommt aus Wellheim und die Ziegelsteine aus Eichstätt. Für den Lehm und die Ziegelsteine mussten wir nichts bezahlen. Die anderen Materialien haben wir im Baummarkt besorgt

    Wie viel Leute können bei der Bauaktion aktiv dabei sein und wie kann mit 1,5m Abstand gemeinsam gebaut werden?

    Für den Workshop zum Bau des Pizzaofens sind 6-10 Leute ausreichend. Der Workshop könnte, aber unter beachtung des Hygienekonzepts des  „Klimagartens“, auf dem großflächigen Gelände, für 14 Menschen zugänglich gemacht werden. Geplant sind aber nicht mehr als 10 Personen, um die Aufgaben (Fundament gießen, Lehmkugeln rollen, Lehm aufbereiten, Verzieren, Verpflegung etc.) gut verteilen zu können. (Einteilung in verschiedene Arbeitsbereiche, um Abstand gewährleisten zu können). Zulässig sind bei einer Inzidenz von unter 50 Treffen von 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten in öffentlichen und privaten Räumen (Corona-Regelungen im Landkreis Eichstätt). 

    Wie lange braucht der Ofen, um ausreichend heiß zu werden?

    Um Pizza und Brot zu backen  dauert es ca. 2 Stunden bis der Ofen außreichen heiß ist. (mehr …)

  • Querbeeten: GG an katholischer FH München

    (NL)

    Das Gartenprojekt „Querbeeten“ an der Katholischen Stiftungshochschule München wurde im Frühjahr 2019 durch eine Hand voll engagierter Studierender ins Leben gerufen. Seither hat sich nicht nur die bepflanzte Fläche, sondern auch die Gruppe interessierter Gärtner*innen stetig vergrößert. Von essbaren Blüten, Kräutern, Tomaten und Zucchini bis hin zu insektenfreundlichen Blumen und Beerensträuchern ist auf den in Stein gefassten erhöhten Beeten rund um die Kirche im Preysinghof vieles zu finden, was nicht nur den Studierenden, sondern auch Besucher*innen, Mitarbeitenden und den Schüler*innen der angrenzenden Schulen Freude bereitet und sie zum mit-garteln animiert.

    https://urbane-gaerten-muenchen.de/gaerten/hochschulgaerten/querbeeten-an-der-katholischen-stiftungshochschule-muenchen/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=der-fruhling-ist-da_9 (mehr …)

  • Gassengarten im Olydorf München

    (Projektbesuch) Den Gassengarten gibt es seit 5 Jahren. Derzeit besteht er aus 11 unterschiedlichen Hochbeeten, ein paar Kartoffensäcken und Sitzmöbeln entlang einer Gasse des Dorfes. 30 Leute sind im Verteiler, 5 – 6 sind sind in der Kerngruppe. Mitmachen kann jede/r. Aktuell sucht die Gruppe wieder Verstärkung, um das Projekt weiter auszubauen. Sie haben gerade einen Preis von GreenCity (Wettbewerb „Gestalte deine Stadt: https://www.wuerzburg.de/themen/umwelt-verkehr/stadtlich-gruen/foerderung-fuer-baeume–urban-gardening/index.html) bekommen und wollen Stahltraversen, die zwischen bestimmten Bungalows sind, mit Wein, Hopfen und noch einer Ranke bepflanzen. Der Garten ist bisher von der Univerwaltung nur geduldet. Die Gruppe möchte, dass er genehmigt wird, so dass eine größere Sicherheit da ist, dass der Garten bleiben wird und sie auch mehr Möglichkeiten haben, selber Gestaltungsfragen zu entscheiden. In Kontakt mit anderen GG in der Nähe sind sie noch nicht, bis auf eine Gruppe von Olytopia, die auch einen Garten „im Oberdorf“ anlegen möchte. (mehr …)

  • Grüne Beete Münster

    (alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten „GrüneBeete“ am Leonardo-Campus wächst. Gerade entsteht ein neuer Pavillon. Beim Sommerfest wird das Gartenteam ihn offiziell einweihen. Alex Kirschstein und Marius Scherer, Studierende der Münster School of Architecture (MSA) der FH Münster, haben Planung und Bau übernommen. „Der Pavillon soll uns und den benachbarten akademischen Einrichtungen auf dem Leonardo-Campus als Ort der Lehre dienen, und das unabhängig vom Wetter“, sagt Fara Steinmeier, Vorstandsmitglied im Verein „GrüneBeete“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management der FH Münster. So will das Team dort zukünftig beispielsweise Workshops rund um das Thema Bienen anbieten. Auf dem 1.300 Quadratmeter großen Gelände leben inzwischen mehrere Bienenvölker. Das Sommerfest ist öffentlich, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig. Es findet am Freitag (5. Juli) ab 15 Uhr statt. Um 17 Uhr wird es einen Yoga-Workshop geben, um 18.30 Uhr spielt die Band The Flex, danach gibt es Musik von der Sängerin Lia, ab 21 Uhr eine Tanzshow. Kalte Getränke stehen bereit. Beiträge der Gäste für das Büfett und den Grill sind willkommen. Der Nachmittag beginnt mit einem süßen Büfett, am Abend wird es herzhaft. Gegen 18 Uhr wird ein Grill aufgestellt. Gäste werden gebeten, eigenes Besteck und Teller mitzubringen.

    Der Gemeinschaftsgarten befindet sich in Münster auf dem Leonardo-Campus auf der Rückseite vom Gebäude 6, in dem der FH-Fachbereich Design beheimatet ist. (mehr …)

  • Gartenprojekt auf dem Campus Adlershof

    (Gu, alerts)

    Dass ein Ende nicht immer ein Ende bedeuten muss, sondern auch einen neuen Anfang mit sich bringen kann, zeigt ein Projekt, das derzeit auf dem Campus Adlershof Gestalt annimmt. Denn hier, in der Newtonstraße gleich hinter dem Studierendencafé MoPs, ist Anfang November ein Garten angelegt worden, in dem Bauelemente vom Campus der Internationalen Gartenausstellung Berlin (IGA) zu finden sind. Bänke, Zäune und ein Gewächshaus wurden nach dem Abschluss der IGA im September über mehrere Tage von 20 Studierenden in Marzahn rück- und auf einem ausgehobenen Areal in Adlershof wieder aufgebaut – die Geburtsstunde des UniGardening Adlershof.

    Hinter dem Projekt verbirgt sich die Studenten-Initiative Adlershof e.V., ein gemeinnütziger Verein, der 2015 ins Leben gerufen wurde und 46 Mitglieder zählt. „Wir wohnen alle im Studentendorf Adlershof“, sagt Charlotte Fischer, Studentin der Psychologie, im „Haus Elf“, das gleichzeitig als Bar und Geschäftsraum des Vereins dient und nur ein paar Ecken vom Garten entfernt liegt. „Was wir hier verdienen, können wir in unsere Projekte investieren, die das Leben in Adlershof angenehmer machen sollen.“ In den Verein kann sich „per Definition jeder einbringen, ortsbedingt sind derzeit die meisten von der HU, aber auch ein paar Studis von anderen Hochschulen machen mit“, berichtet Joscha Hanel, Physikstudent, der im Vorstand der Studenten-Initiative aktiv ist.

    Investiert wird derzeit vor allem ins UniGardening, auch mithilfe von Sponsoren und Kooperationspartnern wie der WISTA-Management GmbH, die für Sicherheitsleistungen aufkommt, und dem Quartiersmanagement, von dem der Verein gerade 800 Euro erhalten hat. Die Gartenfläche hat das Bezirksamt kostenlos zur Verfügung gestellt. Der wichtigste Partner sind jedoch die IGA-Workcamps „Grüne Berufe“. Während der IGA hat das Projekt, das am Fachgebiet Fachdidaktik Agrar- und Gartenbauwissenschaften des Thaer-Instituts angesiedelt ist, Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in die 14 klassischen „Grünen Berufe“ ermöglicht.

    Was hat die Studenten-Initiative nun mit der Adlershofer Gartenfläche vor? „Im Winter werden Workshops stattfinden, etwa zum Bauen eines Vogelhauses“, kündigt Charlotte Fischer an. Im Frühjahr beginnt dann die Bewirtschaftung der Flächen. „Über ein Patenschaftssystem kann sich jeder einbringen, Studenten, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren, Anwohner, sowohl einzeln als auch in der Gruppe“, erläutert Raphaël Lorenz-de Laigue, Psychologie-Masterstudent und ebenfalls Initiativenmitglied. Außerdem wäre es perspektivisch schön, wenn Geflüchtete aus den Adlershofer Flüchtlingsunterkünften mitgärtnern würden, gemeinsam könnte so ein interkultureller Garten entstehen. (mehr …)

  • Campus Garten bei der LGS 2018 in Würzburg dabei

    (Gu, alerts)

    An der Universität Würzburg wurde ebenfalls ein Urban-Gardening-Projekt verwirklicht. Das Referat Ökologie der Studierendenvertretung hat am Students‘ House auf dem Campus Nord einen Garten angelegt. In selbstgebauten Hochbeeten kann hier Gemüse von allen Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität angebaut werden. Ein Steingarten dient als Hotspot der Biodiversität, während mehrere Teiche verschiedenen Tierarten ein Zuhause bieten.
    Für die Landesgartenschau 2018 hat sich das Referat Ökologie mit den Stadtgärtnern e.V. und der Volkshochschule Würzburg zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Urbanes Gärtnern und urbane Wildnis“ werden sie gemeinsam 2000 Quadratmeter auf dem Gartenschaugelände am Hubland bepflanzen.
    Das Team des Campus-Gartens hat bereits konkrete Pläne: Neben bunten Blumenwiesen und einem Trockenrasen sollen ein Insektenhotel und ein Teich mit Minze, Brunnenkresse und anderen essbaren Pflanzen als Rückzugsort für einheimische Tiere dienen. In Hoch-, Hügel- und Kraterbeeten kann gemeinsam Gemüse gepflanzt und großgezogen werden. Der Nachbau einer Verkehrsinsel mit Gemüse statt Straßenbegleitgrün und vertikale Gärten an einem Geräteschuppen zeigen die ganze Raffinesse des Urban Gardenings.

    Aber auch soziale Projekte sind Teil des Plans: internationales Gärtnern mit Geflüchteten organisieren, eine Hütte konstruieren und einen Lehmofen bauen. Die Besucher sollen dabei aktiv in die Gestaltung der Fläche miteinbezogen werden. Nach getaner Arbeit lädt eine Sitzgruppe zum Ausruhen ein.

    Des Weiteren plant das Campus-Garten-Team Vorträge zum Thema „Urban Gardening“. Hier erfahren Interessierte mehr über verschiedene Richtungen des Trends. „Wir wollen zeigen, dass kreatives Gärtnern in der Stadt auf viele verschiedene Arten möglich ist“, so Pädagogik-Studentin Wiebke Degler, Mitorganisatorin des LGS-Projekts.

    Beim Urban Gardening zählt vor allem eins: die Nachhaltigkeit. Sich selbst mit Nahrung versorgen, das städtische Klima verbessern und zur Vielfalt der Arten beitragen – das sind die Ziele des urbanen Gärtnerns. „Man kann schon mit ganz einfachen Dingen, die man zu Hause hat, etwas für die Natur tun“, erklärt Pascal Bunk, Vorsitzender des Referats Ökologie der Studierendenvertretung. Für das Projekt möchte er deshalb hauptsächlich wiederverwendbare Materialien verwenden. Schotter, Ziegelsteine und Paletten, die beim Bau der Landesgartenschau als Müll anfallen, sollen beim Beetbau eingesetzt werden.

    Wichtig für das Projekt: Es werden keine unnatürlichen Bedingungen geschaffen. „Wir haben im Campus-Garten schon viel Erfahrung gesammelt und wissen daher, was in unserem heimischen Boden gut wächst“, erzählt Wiebke Degler. Das gesamte Projekt ist deshalb auf das Klima und den Boden Frankens bezogen. „Wir möchten nutzen, was da ist“, sagt Pascal Bunk.

    Die Landesgartenschau 2018 startet am 12. April und endet am 7. Oktober. Damit zum Beginn der Veranstaltung bereits gemeinsam gegärtnert werden kann, werden die ersten Vorbereitungen schon im Herbst 2017 getroffen. Für das Projekt sucht das Campus-Garten-Team noch helfende Hände. Mitmachen darf jeder, egal ob jung oder alt. „Wir sind auch offen für neuen Input. Wenn jemand eine Idee umsetzen möchte, ist er bei uns herzlich willkommen“, so Bunk.

    Für alle, die bauen, pflanzen oder gießen helfen, wird der Eintritt zur Landesgartenschau frei sein. Da das gesamte Projekt selbst finanziert werden muss, freut sich das Team über jede Spende, egal ob Gartenhandschuhe oder überschüssige Steine vom Hausbau.

    http://www.wuerzburgerleben.de/2017/03/14/urbanes-gaertnern-auf-der-landesgartenschau/ (mehr …)

  • Studigarten Golm (Potsdam) geht weiter

    (Gu, beim Vernetzungstreffen)
    Der Studigarten Golm in Potsdam löst das Problem der Unigärten, dass die InitiatorInnen/tragenden Personen nach der Uni weggehen so, dass neue MacherInnen schon immer gleich neu interessierte MacherInnen miteinbeziehen und „aufbauen“ und die Koordination dann feierlich im Rahmen eines Erntedankfests übergeben wird. (mehr …)

  • Campusgarten Potsdam nutzt Semesteranfang für Möbelbauworkshop

    (Gu aus Antrag und Tel)
    Der Campusgarten Potsdam macht zum Semesteranfang ein Fest anlässlich des einjährigen Bestehens und veranstaltet dazu einen (Möbel)bauworkshop (Sitzgelegenheiten, weitere Hochbeete, Insektenhotels und Nistkästen, Einhausung der Wassertanks) und es werden ein Baum (der erste) sowie winterharte Pflanzen gepflanzt.
    Sie wollen so neue MitstreiterInnen und GärtnerInnen aus der Hochschule, der Nachbarschaft, dem Interntionalen Begegenungszentrums und dem Familienteam der FH gewinnen und den Campus-Garten mehr zu einem Treffpunkt ausbauen. (mehr …)

  • TU HH Campusgarten bekommt Geld von der Sparda Bank

    (Gu, alerts)

    Sparda-Bank schenkt TU Pflanzinseln

    Harburg. Urban Gardening, also das gemeinsame Gärtnern in der Stadt, müsste doch auch auf dem Campus der Technischen Universität Hamburg (TUHH) funktionieren, dachten sich einige Mitarbeiter und Studierende im vergangenen Jahr und gründeten die TUHH-Gartengruppe. Im Laufe des Frühjahrs und Sommers entstanden auf dem Uni-Campus zusätzliche grüne Ecken. Jetzt gibt es vier davon mitten im durchgehend gepflasterten Areal des nördlichen Campus: Die Sparda-Bank Hamburg spendierte Hochbeete für das Projekt Campusgarten.

    Die mit Kräutern, verschiedenen Gemüsen und Blumen bepflanzten Holzkästen bilden bunte Akzente in dem eher steingrauen TU-Bereich. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Sparda-Bank, die unsere TUHH noch grüner macht“, sagt Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der Universität. „Die Beete passen wunderbar in unser Konzept eines nachhaltigen und zugleich geselligen Campus.“ Die Bank habe die Garten-Aktion gern unterstützt, denn „Nachhaltigkeit und Ökologie sind auch für uns wichtige Werte“, sagt Claudia Hebrank von der Sparda-Bank.

    Das Projekt Campusgarten, das auch vom Kiekeberg-Museum und vom Museumsbauernhof unterstützt wird, lebt vor allem vom Engagement der TUHH-Mitarbeiter und Studierenden. Sie haben Patenschaften für die einzelnen Hochbeete übernommen und werden sich nun in ihrer Freizeit um die kleinen quadratischen Gärten kümmern – und diese natürlich auch abernten. Vielleicht bekommen dann Kollegen vom Institut für Angewandte Bautechnik, Fachrichtung Bau- und Holztechnik, etwas ab. Schließlich haben sie die vier mal vier Meter großen Holzkästen entworfen und mit tatkräftiger Hilfe von Studierenden zusammengebaut.

    Andere Campusbewohner werden von den zusätzlichen Blüten profitieren: die beiden Völker des Projekts Campusbiene. Die Bienenstöcke stehen unweit der neuen Pflanzinseln, und die geflügelten Arbeiterinnen haben schon im Vorjahr gezeigt, dass sie etwas leisten können: Am 6. August 2015 hat die Imker AG des Studierendenausschusses erstmals Honig geschleudert und gut 13 Kilogramm geerntet.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article207995363/Sparda-Bank-schenkt-TU-Pflanzinseln.html (mehr …)

  • 2 neue Gartenprojekte in Hamburg

    (Gu, aus Zwischenbericht von GrünANteil)
    […]Das Wurzelwerk ist ein Urban Gardening Projekt von Studierenden der Uni-Hamburg. Auf dem Hauptcampus am Dammtor hat die vom AStA initiierte Gruppe, das Nutzungsrecht über rund 1000qm Fläche erhalten. Wir haben die Initiatoren in der Vorbereitung beraten, eine Ortsanalyse vorgenommen und beim ersten öffentlichen Gruppentreffen im Audimax eine Ortsanalyse mit den Studierenden ihre Vorstellungen und Bedürfnisse im Bezug auf Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeitsaspekte besprochen. Für den ersten Aktionstag, haben wir den Transport der Materialien organisiert.
    Perspektivisch ist dieses Projekt ein idealer Kommunikationspunkt um die Studierenden der Uni Hamburg über Veranstaltungen und Angebote von Grünanteil zu informieren. Darum sind wir sehr daran interessiert ein Kartenhaus an diesem Standort unter zu bringen. Darüber hinaus besteht unsererseits der Wunsch, dass das Wurzelwerkteam sich auf die Vernetzung/Vermittlung von Studierenden (die eine Bachelor- oder Masterarbeit schreiben wollen) einzelnen Projekten einlässt. Besonders wertvoll ist aus unserer Sicht, eine möglichst vollständige Übersicht, über alle bereits entstandenen Arbeiten der vergangenen drei Jahre, um Wiederholungen möglichst gering zu halten und an gewonnene Erkenntnisse an übertragbaren Projekten zu überprüfen oder weiter zu entwickeln. Dieses Bedürfnis haben wir kommuniziert und uns zur weiteren Umsetzung als beratende Instanz angeboten. Im Moment ist die Gruppe aber auf die praktische Entwicklung des Projektes konzentriert.

    Aktualisierung:
    Das Wurzelwerk ist in dieser Saison gut auf dem Campus angekommen und erfreut sich zunehmender Unterstützung. Wir halten den Kontakt und regen weiter eine engere Bindung an weitere Projekte in der Stadt an.

    Die „Zentrale-Erstaufnahme-Lager in Harburg“ beherbergt zur Zeit, rund 500 Flüchtlinge. Eine ehrenamtliche Gärtnerin, die Leitung der Einrichtung, eine Sozialarbeiterin und die Haustechnik, haben begonnen mit den dort untergebrachten Menschen, Hochbeete zu bauen und die Containerarchitektur durch Pflanzungen und Pflanzkästen zu bereichern. Das Angebot und Engagement wird sehr gut angenommen, kann jedoch ausschließlich aus Materialspenden realisiert werden. Grünanteil hat eine Materialspende aus dem Netzwerk der Urbanen Gartenprojekte in die Einrichtung transportiert und steht seid dem, mit den Initiatoren in Verbindung.

    Perspektive: Es wird weiterhin Kontakt gehalten, der aktuelle Bedarf an Materialien und Geräten in das Netzwerk kommuniziert und in den kommenden Wochen ein weiterer Transport von Materialspenden für gärtnerische Tätigkeiten auf dem Gelände organisiert.

    Aktualisierung:
    Der Kontakt zur ehrenamtlichen Gärtnerin der Einrichtung hat sich weiter intensiviert. In Verbindung mit dem bestehenden Netzwerk der urbanen und interkulturellen Gartenprojekte in Hamburg, besprechen wir aktuell die Dimension und Möglichkeiten der kommenden „Saatguttauschbörse“ im Frühjahr 2016.
    Wunsch des Netzwerkes ist eine Veranstaltung mit Bezug und Beteiligung der geflüchteten Menschen, die sich in Hamburg aufhalten. Als Teil des Netzwerkes unterstützen wir diese Perspektive explizit und entwickeln aktuell ein Format für diese Veranstaltung.[…]

    Der Bericht ist beim Projekt „Grünanteil“ abgelegt


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  • begrenzter Zugang beim Uni Garten in Münster

    (Gu aus Forschungsarbeit von Nicole Rogge)
    der Studentische Garten des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Münster
    Bei dem studentischen Garten in der Universität in Münster, handelt es sich um ein Beet von 35 Quadratmetern im Garten des Instituts für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie. Die Gärtnerinnen können hier die bereits vorhandenen Infrastrukturen des Instituts mit nutzen und neben Kompost sowie Wasser auch die Gartengeräte ver-wenden. Der Zugang ist nur einmal wöchentlich an dem stattfindenden Gartenarbeits-tag möglich (vgl. Gunkel 2012). Der begrenzte Zugang des Gartens und seine Be-schaffenheit ermöglichen nicht, den Garten außerhalb der geplanten Öffnungszeiten, beispielsweise als Treffpunkt, zu nutzen. Finanziert wird der Garten durch den AStA der Universität Münster.


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  • neues aus Göttingen und Schwäbisch_Gmünd

    (von Najeha, 15.6.)
    1.       Neue Initiative in Göttingen Göttingen hilft“ von Bewohnern und Nachbarn im Stadtteil Geisamr wurde gegründet.

    Die Vereinsmitglieder haben an der Sitzung am 31. Mai teil genommen, sich vorgestellt, die Angebote des Vereins für die Flüchtlinge in und aus demGarten vorgelegt.

    Herr Shimeles hat dem Ortrat Geismar einen Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Heimes vorgeschlagen.

    Der Ortsrat findet die Idee sehr gut; der Verein ist für die nächste Sitzung des Ortrates am 25. Juni eingeladen.

    2. Die Situation im Interkulturellen Gartenprojekt am Studentenheim in Göttingen

    Die Mitarbeiterin für internationale Kommunikation am Göttinger Studentenwerk an der Uni Göttingen, Cigdem Cagirici hat den Verein um Zusammenarbeit gebeten.

    Das Gartenprojekt ist durch den jährlichen Wechsel der Tutorenämter etwas eingeschlafen..

    Sie suchen die Möglichkeit das Projekt wieder zu beleben, sie finden, der Garten stelle einen wichtigen Beitrag für mehr Partizipation in der studentischen Gemeinschaft dar.

    Sie haben den Wunsch, die Internationalen Gärten zu besuchen, um Ideen und Anregungen zu bekommem.

    3.Die Situation im Weltgarten in Schwäbisch Gmünd

    Der Vorsitzende des Gartenvereins ist von „Burn out“ betroffen und hat die Stadt verlassen.

    Er hat viele Projekte in der Stadt mit aufgebaut mit großer Verantwortung, bis er seine Nerven verloren hat.

    Es gibt seht wenig Interessierte Für den Garten

    Die Sozialarbeiterin im dortigen Asylheim verhindert den Kontakt der Initiatoren des Gartens mit den Asylbewerbern, wie Frau Biebl mich informierte.


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  • Kapuzinergarten Eichstätt wird Lehrmodul

    (Gu aus google alerts vom 20.6.)
    […Es gab Planungen, dss der „Kapuziner-Garten“ einem Parkdeck weichen solle. Studierende haben sich erfolgreich dagegegen gewehrt und einen studentischen Gemeinschaftsgarten daraus gemacht] Inzwischen sind die Planungen für ein Parkdeck bekanntlich vom Tisch – der Protest der Bevölkerung war zu groß – das Gartenprojekt „Eden“ gedeiht jedoch weiterhin prächtig. Überwiegend sind das Studierende der Universität, die den Gemeinschaftsgarten hegen und pflegen und gemeinsam entscheiden, was wie angebaut wird. Die Beete sind kreisförmig immer zu drei Viertel bepflanzt – aktuell auch mit Kartoffeln, Mangold, Salat und Kohlrabi, ein Viertel bleibt „Wildwuchs“, der dann im Herbst untergepflügt wird und den Nährboden für die Aussaat des nächsten Jahres darstellt. Hier stehen derzeit Mohn- und Kornblumen in vollster Blüte. Täglich kommt der „Gießdienst“ vorbei und besprengt das Beet mit Wasser. Donnerstags um 16 Uhr treffen sich dann alle Beteiligten, ernten gemeinsam und besprechen, was als Nächstes zu tun ist. „Wir säen nur samenfestes Saatgut“, sagt Umbach. Das sei zwar im Einkauf teurer, hat aber jetzt zur Folge, dass die Aussaat alles „Marke Eigenbau“ ist, wobei heimische und ältere Sorten bevorzugt werden. Denn in dem Projekt geht es auch darum, ein Zeichen für gesunde Ernährung zu setzen und die Zusammenhänge der Natur verstehen zu lernen. Seit diesem Semester ist der Garten nicht nur eine engagierte Freizeitbeschäftigung, sondern auch offiziell ein Lehrmodul der Biologiedidaktik der Katholischen Universität.“

    http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-Bienenvoelker-im-Kapuzinergarten;art575,2928688#plx1746786923 (mehr …)