Wie viele Beete habt ihr jetzt und wie viele sind davon Hochbeete?
Wir haben 18 Gemüsebeete, je 1 Kartoffel und Erdbeerbeet, 1 Tomatenunterstand, 1 Gewächshaus.
4 Hochbeete mit einem Fassungsvolumen von je 1,31 m3,
1 Hochbeet 0,43 m3,
4 Hochbeete 0,21,
3 Hochbeete 0.15 m3.
Zusammen 12 Hochbeete.
Wie viele Menschen gärtnern bei euch, wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig da ist?
von März – November gärtnern mit Schulen, KiTas, Gruppen, Jugendhäuser, Soziale Einrichtungen, Workshops, FerienFreuzeit, Nachbarschaft, Flüchtlingsunterkünften ca.350 Menschen bei uns – auch während der Pandemie. Die Gruppe, die 3x wöchentlich da ist, sind 19 Personen.
Wie viele Beete sind neu gebaut werden und wer hat diese gebaut?
5 Beete aus Paletten sind neu gebaut. Das haben die Männer aus der Offenen Werkstatt gemacht.
Für wen sind diese Beete, wer wird sie bewirtschaften und sind die dann für alle Gartenbesucher*innen gedacht?
Die neuen Beete wurden für Kids, Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigung gebaut.
Sie werden von ihnen gemeinsam mit den Betreuern und unseren Ehrenamtlichen bewirtschaftet.
Die alten Hochbeete sind für alle Gartenbesucher*innen gedacht.
Wie viel Erde braucht ihr, wie viel Liter torffreie Bioerde bekommt ihr wo für 400 Euro?
Wir brauchen noch 50 x 70 Liter torffreie Bio Erde. Wir bekommen sie in einem Gartenbaubetrieb in Minden.
Habt ihr bei der Stadt/Grünflächenamt schon nach guter Erde gefragt?
Ja. Die Städtischen Betriebe liefern gute Erde für 30 qm Staudenbeet. Der Sturm hat großen Schaden im Tausendschön verursacht.u.a. brauchten wir einen neuen Gartenzaun. Zuvor mussten 20 m Betonfundament, das noch vom ehemaligen Eigentümer vor 70 Jahren 30 cm tief im Boden war, mit männlichen Helfern entfernt werden.
Um den Graben und das anliegende Staudenbeet wieder aufzufüllen, brauchen wir gute Erde, die bekommen wir von den Städtischen Betrieben.
Der neue Zaun aus Bio Kastanie ist dank 9 tüchtigen Männern nach 1 Woche / täglich 5 Stunden/ fertig. Er wurde bei einem Landschaftsgärtner in Minden bestellt.
Nächste Woche beginnen wir mit dem Auffüllen und der Gestaltung des Staudenbeetes. Die Pflanzen hatten wir vor den Bauarbeiten ausgegraben und an einen frostsicheren Platz gebracht.
Während der Bauarbeiten wurden die Beete vorbereitet und am Samstag die ersten Jungpflanzen gesetzt.
Nach dem Abbruch der Bauruine erstreckt sich auf dem Grundstück der einst geplanten Griechischen Schule auf gut 1,5 Hektar eine triste Schotterfläche. Bis hier das neue Schulprojekt realisiert wird, dürften noch Jahre vergehen – Zeit genug, die Brache erblühen zu lassen, findet nicht nur der Bezirksausschuss (BA 14). Dessen Anregung, auf dem Grundstück eine Langgras- und Wildblumenwiese anzulegen, greift das Kommunalreferat auf und sagt zu, auf einer Teilfläche eine Pop-up-Wiese anzulegen. Die vorbereitende Anlage eines Oberbodens sei ab Frühjahr möglich. Auf weiteren Teilflächen ist außerdem ein Urban-Gardening-Projekt mit Hochbeeten geplant, das von den Stadtgütern begleitet werden soll. Anders als in einem Schreiben an den BA vom Dezember angegeben, sei aber nicht geplant, die grüne Zwischennutzung durch gewerbliche Verwertung einer Teilfläche zu finanzieren, wie eine Sprecherin des Kommunalreferats inzwischen klarstellt.
16.02.2021 hatten wir eine gute Gründungsversammlung. Wir sind jetzt quasi der als Träger der „Nachbarschaftsgärten Haidhausen e.V. i. Gr.“ und der Nachbarschaftsgarten heißt „Kirchen Ecke Seerieder“ – sehr vorsichtig von Gartenbau Baureferat LH München mit 5 Hochbeeten erlaubt. Gut zu wissen für Sie: Wir haben in der Satzung extra die Möglichkeit für die Bildung von Vereinsabteilungen eingebaut. D.h. wenn jemand in der Umgebung eine Grünfläche findet, kann er/sie bei uns im Verein „unterschlüpfen“ mit eigener Kasse und so autonom wie möglich und muss nicht den administrativen Aufwand zur Gründung betreiben. Die Satzung etc. ist auf dem Weg zum Notar für die Eintragung etc.
Hochbeet-Bau soll im März/April hoffentlich stattfinden(mehr …)
Unseren Garten gibt es schon sein 7 Jahren und entstand aus einer Kindergarten-Gemeinschaft. Mit 15 Nationen (unter ca. 30 aktiven Gärtner) würden wir diesen als multikulturellen Garten bezeichnen.
Uns liegt auch viel daran auch die Kinder für Garten zu begeistern. Hier arbeiten wir eng mit Kindergarten und dazugehörigen Hort-Gruppe zusammen. Wir sind auch mit der Ganztagsschule im der Planung, die leider jetzt durch die Corona vorübergehend verschoben ist.
Zur Zeit sind wir an der Umsetzung von einem neuen Garten für junge Familien, beschäftigt.
Seit der Umgestaltung vor einigen Jahren hat sich die Grünanlage am Theodor-Heuss-Platz zum Anziehungspunkt gemausert. Zahlreiche Ruhebänke, Bäume, Blumen und ein Wasserspiel locken nicht nur die Anwohner an. Nur die beiden Hochbeete, die zwar bei blauem Himmel den ganzen Tag von der Sonne beschienen werden, führen ein Schattendasein – bislang.
Eine Pflanzaktion soll dem Stadtgärtnern hier mitten im Zentrum Augsburgs neuen Schwung verleihen. Und so buddeln an diesem Nachmittag Tine Klink, GrünenStadtrat und Anwohner Matthias Lorentzen und seine Nachbarin Johanna in der prallen Sonne in einem Hochbeet die altersschwachen Erdbeerpflanzen aus, die in diesem Sommer keine Früchte mehr getragen haben. Regina Martin vom Grünamt hat Nachschub mitgebracht – überwiegend winterharte Kräuter wie Oregano, Thymian, Blutampfer oder Lavendel.
Ein Pate für die Hochbeete am Heuss-Platz in Augsburg
„Mir war es arg, dass hier nichts mehr passiert ist“, sagt Tine Klink. Die „Gartenverrückte“, wie sie sich selbst nennt, betreut beruflich und ehrenamtlich mehrere Urban-Gardening-Projekte in der Stadt. Matthias Lorentzen konnte sie jetzt als Paten für die Hochbeete gewinnen. „Ich war schon vor dem Umbau gerne auf dem Platz, damals wurde auch gegärtnert.“ Daran wolle er jetzt anknüpfen und sich auch mit Hilfe von Nachbarn ums Gießen und Nachpflanzen kümmern. Besonders schön findet der junge Vater, dass die Kräuter für seine Kinder als Anschauungs- und Schnupperobjekte dienen. Und nicht nur das: Ebenso wie früher die Erdbeeren zum Naschen verlockten dürfen auch die Kräuter in kleinen Mengen mitgenommen werden. Wann das zweite Hochbeet am Heuss-Platz neu bepflanzt wird, steht noch nicht fest. „Vielleicht noch im Herbst mit Feldsalat.“
So mancher leidenschaftliche Gärtner, der viele Stunden Arbeit in sein Grün investiert, mag die doch recht überschaubare Aufgabe der Beetpaten belächeln. Andererseits gewinnt das Stadtgärtnern als Alternative zum Kleingarten oder der Grünidylle am eigenen Haus in Augsburg immer mehr an Bedeutung. Dass gerade der Nordwesten der Stadt hier stark vertreten ist, führt Regina Martin auf die dort recht dichte Besiedelung zurück. In Oberhausen etwa gedeihen alle teilweise vor mehreren Jahren initiierten Projekte – etwa an der Dieselbrücke oder in der Neuhoferstraße bei St. Joseph. Besonders eifrige Helfer finden sich an der Austraße ein. „Es gibt dort mittlerweile sogar drei Bienenstöcke“, sagt Klink. Einzig die Pflege der Hochbeete vor der Löweneck-Schule sei derzeit ein Problem. Die Zusammenarbeit mit der Schule habe zuletzt auch wegen der Ferien nicht so gut geklappt. „Wir wollen jetzt einen neuen Versuch mit den Nachbarn starten“, kündigt Klink an.
Stadtgärtnern im Wittelsbacher Park
Einen Neuanfang könnte es auch an zwei Standorten nahe der Innenstadt geben. Anstelle der sogenannten Bigpacks denkt das Grünamt daran, im Wittelsbacher Park Hochbeete aufzustellen und diese Ehrenamtlichen zur Pflege zu überlassen. „Wir wollen weg von den Bigpacks“, sagt Martin. Denn Hochbeete seien nachhaltiger als die sackartigen Pflanzbehälter. Das Vorhaben im Wittelsbacher Park soll im nächsten Frühjahr in die Tat umgesetzt werden – ebenso wie die Bepflanzung von Betonringen in der Alpenstraße. Gute Nachrichten gibt es auch vom Interkulturellen Garten in Kriegshaber am Rande des Kulturparks West. Auch wenn der Pachtvertrag abgelaufen sei, werde das Projekt weiterbestehen, sagt Regina Martin. „Die Fläche wird etwas kleiner und dann nur noch für 50 statt wie bisher 70 Gärtnern ein Betätigungsfeld bieten.“
Kapazitäten frei hat indes der neue Gemeinschaftsgarten des Vereins Wertachwiese an der Uhlandstraße. Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück können 60 bis 80 Gärtner aktiv werden. Noch in diesem Herbst soll dort in Kooperation mit dem Amt für Landwirtschaft der Weg bereitet werden für eine Streuobstwiese, sagt Martin.
Schule kümmert sich um Hochbeete am Augsburger Vogeltor
Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit hat in diesem Sommer zwischen den Stadtwerken und der Realschule St. Ursula begonnen. Die Schülerinnen betreuen Hochbeete, die vor dem Umspannwerk am Vogeltor stehen. Ziel ist es, die Grünfläche aufzuwerten und die Mauern des Umspannwerks vor illegalen Graffiti zu bewahren. Denn die Maßnahme, auf die die Stadtwerke sonst in solchen Fällen zurückgreifen – eine legale Verschönerungsaktion mit dem Verein „Die Bunten“ – ist an dieser Stelle aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich. Und so entstand die Idee, anstatt Graffiti dort ein Urban-Gardening-Projekt zu machen. Thomas Hosemann von den Stadtwerken ist angetan vom Engagement der Schule: „Es gab sogar einen Gießplan für die Ferien.“ Die Aktion werde auch im neuen Schuljahr fortgesetzt.
[…] Wie ich weiter erfahre, war das Gelände in den 1980er Jahren saniert worden und zuvor ein Kinderspielplatz gewesen. Auch die eindrucksvolle steinerne Kräuterspirale war bereits vorhanden. Über die Macher des Frankfurter Gartens seien sie dann an Simone Jacob vom Grünflächenamt gelangt, die sofort Unterstützung bei dem Projekt zusicherte, ergänzt Völker. „Außerdem haben wir uns mit Ortsvorsteher Axel Kaufmann und dem Stadtteilbüro in Verbindung gesetzt, da wir auch die Anwohner in das Projekt einbinden wollten. Wir haben ihnen einfach Briefe eingeworfen, in denen wir sie über das geplante Projekt informierten und einluden, mitzumachen.“ Im Gespräch mit den Anwohnern hätten sie dann Hinweise erhalten, dass es auf dem Gelände früher viel Randale gab und auch gedealt wurde. „Das konnten wir aber bislang nicht bestätigen“, sagt Müller. „Im Gegenteil: Seit Juni sind wir im Garten aktiv und die Jugendlichen, die vorbeikommen sehen das Projekt durchweg positiv.“
Schildchen als Pflanzenwegweiser
Wie wir erfahren, sind unter den aktiven Freizeitgärtnern der Roten Beete auch einige Anwohner dabei. Das sei auch deshalb schön, da bei den heißen Temperaturen die Pflanzen täglich gegossen werden müssten, verdeutlicht Völker. „Wir treffen uns jeden Mittwochabend hier und besprechen gemeinsam, was wir machen. Zum Beispiel haben wir genau festgelegt, wie man die Hochbeete nutzt.” Es habe nämlich schon des Öfteren jemand etwas eingepflanzt, obwohl die Stelle bereits mit einer anderen Aussaat belegt gewesen sei. “Das passiert uns jetzt nicht mehr, denn wir haben überall Schildchen angebracht, auf denen genau steht, was dort gesät wurde”, ergänzt Müller. Die Hochbeete werden von den Gärtnern gemeinsam betreut. Neben der Reaktivierung der Kräuterspirale wurden bislang vor allem Beerensträucher, Tomaten, Stauden und Wildblumen gepflanzt. Manchmal brächten Anwohner aber auch ihre eigenen Pflanzen mit, sagt Völker: „Wir haben vorrangig Kräuter, Gemüse und bienenfreundliche Blumen in den Hochbeeten. Schön ist auch, dass außer ein paar Gurken noch nichts weggekommen ist.“
Viel Unterstützung von der Stadt
Wie bei vielen anderen Urban Gardening-Projekt unterstützt das Grünflächenamt die Bockenheimer Gärtner mit Erde von der RMB sowie Gartengeräten und Wassertanks. „Auch das Stadtteilbüro hilft uns“, sagt Müller. „So haben wir von ihnen das Nutzungsrecht für das Gelände bekommen.“ Erst vor kurzem war bei einem Rundgang des Projekts Stadtwandeln durch Bockenheim auch der Gemeinschaftsgarten den Teilnehmern vorgestellt worden. „(mehr …)
es ist übrigens wirklich passiert, mal wieder einer der seltenen tatsächlichen Umzüge eines mobilen Gartens! das tolle ist, dass uns (nach Absprache mit der Umweltbürgermeisterin) der Regiebetrieb/Grünflächenamt vollumfänglich, kompetent und kostenfrei unterstützt haben 🙂
RSS Ein bisschen Zwang war schon dabei, weil die alte Fläche geräumt werden musste, damit der neue Investor dort die Stadt weiter verdichten kann.
Allerdings war der Umzug gut vorbereitet und von der Stadtverwaltung unterstützt: Die fürs Hechtviertel zuständige Stadtplanerin war schon einige Monate vorher auf uns zugekommen, um gemeinsam eine neue Fläche zu finden, damit der Garten erhalten bleiben konnte. Und das Grünflächenamt kam am Umzugstag mit großem Gerät und fleißigen Helfer*innen, um die Hochbeete, das Gewächshaus, die Gartenhütte usw. auf die neue Fläche an der Johann-Meyer-Straße 8 zu bringen. Das hechtgruen, das ja schon immer als mobiler Gemeinschaftsgarten geplant war, hat sich also einfach mal eine neues zu Hause gesucht.
Ihr findet das hechtgruen jetzt also einfach ein paar Meter weiter drin im Kiez (es braucht nur noch ein paar Sonnenstrahlen, bis es auch als Garten erkennbar wird). Der Bischofsplatz, der das Eingangstor in dieses Kiez darstellt, verliert wohl demnächst sein letztes bisschen Qualität als öffentlicher Platz. Aber immerhin sind die beiden genannten Ämter, genau wie der übergeordnete Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft eine große Hilfe dabei, dort wo es möglich ist, die Anwesenheit von Gärten zu erhalten.