Schlagwort: Unterstützung durch Stadtrat

  • Gartenpiraten in Ansbach

    (Gu, Mail, 9.1. – nach Recherche von Sven)

    Seit letztem Jahr gibt es in Ansbach den Gemeinschaftsgarten Gartenpiraten.. „Wir haben schon letztes Jahr mit dem Gärtner begonnen. Allerdings erst im Juni, was da noch anzubauen war, haben wir angebaut und eine doch ganz stattliche Ernte eingefahren und aus unseren ersten Misserfolgen gelernt. Im Anhang finden dazu einen zeitlichen Rückblick. Studenten der HS Ansbach haben eine Projektarbeit zum Thema „Sharing“ gemacht, mit einer Dokumentation über den Garten, hier ein Eindruck unserer Arbeit: https://www.dropbox.com/s/24i8cjj2ykkwg98/GartenSharingHDfinal.mov?dl=0 (bitte nicht veröffentlichen). Momentan nutzen wir eine städtische Fläche, deren zur Verfügungstellung jedoch vom Verkauf oder Nichtverkauf eines benachbarten Gebäudes abhängt. Momentan gehen wir davon aus, das die Fläche auf jeden Fall für die nächste Saison genutzt werden kann. Die Anbaufläche beträgt 600qm, wobei der benachbarten Park mit der ca. 4-fachen Fläche für eine Mitnutzung in gewissem Rahmen ebenfalls zur Verfügung steht.“ Selbstbeschreibung: „Die Eroberung des öffentlichen Raums, die aktive Gestaltung des Lebensumfeldes, die Auseinandersetzung mit der Natur und unseren Nahrungsmitteln und das soziale Miteinander machen das Stadtgärtnern auch in einer Kleinstadt mit genug Natur und Gärten zu einer interessanten Form sich einzubringen, sich zu treffen und voneinander zu lernen. Das besondere an diesem Projekt ist die Freiheit aller Beteiligten, ohne Strukturen, Regeln und vor allem ohne Zaun. Der Stadtgarten der Ansbacher Gartenpiraten ist zugänglich für Jeden, belebt und begrünt eine Brachfläche (einen ehemaligen Parkplatz) und erweckt eine vergessen Oase mitten in der Stadt zu neuem Leben.“

    Vorgehen: im Mai 2014 hat jemand von den „Offenen Linken“ einen Antrag im Umweltausschuß gestellt, sie haben sich dann den Stadtgarten Nürnberg angeguckt und auch noch im Mai gab es einen Unterstützungsbeschluß des Stadtrats. Am 28.6. erfolgte der erste Spatenstich.

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  • Anna Linde: Stadtrat Leipzig muss künftig bei Flächenverkauf gefragt werden

    (Gu aus alerts, 16.10.)

    „[…] Die Grünen forderten, dass der Rat künftig immer beteiligt werden soll, wenn Flächenverkäufe zur Diskussion stehen. In der Vergangenheit hatte es Irritationen gegeben. Zwar sei der Stadt zu danken, dass das Social-Gardening auf 1100 Quadratmetern für die kommenden drei Jahre gesichert sei, so Heike König von der Grünen-Fraktion. Für weitere 840 Quadratmeter (Treppe und westlich des Kellergewölbes) gelte die Nutzung sogar unbefristet, allerdings mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. „Und da liegt das Problem“, so König.Das benachbarte Grundstück des leerstehenden Jugendclubs Victor Jara soll verkauft oder verpachtet werden. Das Anliegen sei begrüßenswert, aber es dürfe nicht dazu führen, dass Kernflächen des Gartenprojekts verkauft würden, zum Beispiel um Parkplätze für eine neue Kulturstätte zu schaffen.CDU und Liberale schlossen sich der Verwaltung an, die den Grundstücksverkehrsausschuss als zuständig benannte, wenn Flächen für mehr als 250.000 Euro veräußert werden. Im Ausschuss haben auch die Fraktionen ihre Vertreter. Linke und SPD schlossen sich dem Grünen-Vorstoß mehrheitlich an, der damit den Rat erfolgreich passierte. Damit hat nun der Stadtrat die Hand auf Veränderungen für das mehrfach preisgekrönte Landwirtschaftsprojekt an der Zschocherschen Straße.“ http://www.lvz-online.de/leipzig/stadtteile/offener-garten-annalinde-stadtrat-leipzig-muss-kuenftig-bei-flaechenverkauf-gefragt-werden/r-stadtteile-a-258878.html

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