Schlagwort: Unterstützung von der Stadt

  • neuer GG in FFm

    (Gu, RSS)

    Das neue Gartenprojekt [Gallus-Garten) liegt an der Schneidhainer Straße in direkter Nachbarschaft zum neuen Europaviertel, mitten im „Kamerun“, wie das alte Arbeiterviertel gerne genannt wird. Die Rasenfläche befindet sich zwischen zwei Reihen mit Miethäusern und ist rund 1.000 Quadratmeter groß. Als wir mit dem Fahrrad dort eintreffen, hält gerade Jessica Wiegand, Leiterin des Projekts „Inklusiver Sozialraum Gallus“ des Vereins Kinder im Zentrum Gallus, auf einer Bühne aus Palletten eine Rede. Sie ist eine der Initiatorinnen aus dem in direkter Nachbarschaft gelegenen Mehrgenerationenhaus. Etwa 50 Gartenfreunde feiern auf dem Grundstück, das von Hochbeeten mit kleinen Obstspalierbäumchen eingerahmt und mit vielen Luftballons geschmückt ist. „Das Mehrgenerationenhaus spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken, einen Garten für die Kindergarten- und Hortkinder zu schaffen, die in unserem Haus aktiv sind“, erläutert Wiegand bei ihrem Vortrag. „Letztes Jahr sind wir das Projekt dann konkret angegangen und haben uns mit dem Quartiermanagement Gallus zusammengetan.“ Maria Schmedt vom Quartiersmanagement der Caritas, ebenfalls Rednerin, ergänzt: „Wir hatten zuvor eine Bewohnerbefragung gestartet, wie sich alte Stadtteilbewohner und die neuen im Europaviertel verbinden können. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem öffentliche Grünflächen vermisst wurden. Alle Befragten wollten zudem Urban Gardening. So traf sich gut, dass es schon diesbezügliche Überlegungen gab.“

    Viele Kooperationspartner im Boot

    Wie wir weiter erfahren, waren erst im Februar die Genehmigung vom Ortsbeirat erteilt und damit Zuschüsse möglich geworden, wenig Zeit also, um das Projekt noch vor den Sommerferien auf die Beine zu stellen. Doch da sich viele Bürger, Ämter sowie gewerbliche Partner aktiv beteiligen, steht das Gartenprojekt bereits in voller Blüte. Allein das Grünflächenamt hat rund 18 Kubikmeter Pflanzerde zur Verfügung gestellt und hilft dabei, einen Antrag beim Stadtplanungsamt zu stellen, um Finanzen für die Planung aller vier zur Verfügung stehenden Flächen zu erhalten. Auch die Deutsche Bank beteiligte sich, sowohl mit Spenden als auch mit Volontären, die bei einem Social Day kräftig mit anpackten. „Die BPD hat zudem die ersten 40 Palletten für die Hochbeete spendiert und die GFFB eine Infowand gebaut, die zudem Platz für Pflanzenspenden bietet“, verdeutlicht Wiegand. Ein wichtiger Partner ist auch die Naturschule Hessen. Die Macher Torsten Jens und Stephanie König unterstützen mit ihrem Projekt „GrünTöne“ den Stadtgarten. Von ihnen wurde die schön gestaltete Pallettenbühne nebst Banner direkt am Eingang des Gartens errichtet. „Ich habe schon viele Gartenprojekte durchgeführt und begleitet und dabei festgestellt, dass Pflanzen oftmals nur verwaltet werden“, sagt Jens. „Das ist hier aber nicht der Fall. Es gibt so viele mit Herzblut gestaltete Beete, das ist ein guter Start für das Projekt.“

    Die meisten Kinder arbeiten gerne mit Pflanzen

    Neben den vielen offiziellen Partnern sind an diesem Eröffnungstag auch auffällig viele Kinder zu sehen, die zwischen den Beeten herumwuseln. „Ihnen macht die Arbeit mit Pflanzen besonders viel Spaß“, weiß Wiegand, als wir nach dem Grund fragen. „Mit unserer Kindergruppe aus dem Mehrgenerationenhaus haben wir bereits Insektenhotels gebaut, die noch aufgestellt werden.“ Langfristig soll als Schutz vor dem Autoverkehr eine Fläche für die Kita-Kinder eingezäunt werden. „Hier darf jeder ernten“, betont die Projektleiterin. Allein die Hochbeete, für die wir Patenschaften vergeben haben, sollen nur denen zur Verfügung stehen, die dort etwas gepflanzt haben. „Auf den hinteren Flächen, wo derzeit noch die Container der Kita stehen, wird künftig möglicherweise eine Streuobstwiese oder eine Bienenweide entstehen“, wirft Wiegand einen Blick in die Zukunft. Perspektivisch sollen alle Flächen bewirtschaftet werden. „Doch zunächst muss regulär überall der Boden untersucht, dann ausgekoffert und gegebenenfalls mit guter neuer Erde befüllt werden.“


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  • Garten mit Flüchtlingen in Kevelaer

    (Gu aus alerts, 22.7.)
    […] „Als Grundstück für den Garten bot sich ein brachliegendes Areal in Familienbesitz an der Gelderner Straße an. Idee war immer, hier nicht einfach einen Garten anzulegen, sondern damit Menschen zusammenzubringen. Mit einem Projekt eine Aufgabe zu schaffen und Kontakte zu knüpfen. Daher stellte er seine Idee beim Runden Tisch für Flüchtlinge vor und fand dort erste Unterstützer. Auch die Kommune sicherte ihre Hilfe zu. Das Projekt konnte anlaufen. Und wer jetzt das 1600 Quadratmeter große Gelände besucht, sieht, dass die Idee Gestalt angenommen hat. Die dichten Brombeersträucher sind verschwunden, der Bauhof hat das Gebiet dafür komplett gerodet. Die KLJB Winnekendonk pflügte später den Boden noch komplett um, weil immer noch dicke Wurzeln in der Erde sitzen – passend zum Namen der Aktion „Wurzelwerk“. Das Team stellte im April / Mai die ersten Hochbeete auf. Inzwischen stehen dort fünf Beete, Salat und Bohnen können bereits geerntet werden. Ein Zaun trennt das Grundstück ab, ein Schild soll in Kürze gut sichtbar auf das Projekt aufmerksam machen.
    Der Garten ist das eine, die Idee der Zusammenarbeit das andere. Doch auch hier hat sich einiges entwickelt. Wurzelwerk verfügt über einen festen Stamm von acht Personen aus Kevelaer, die immer mal wieder im Garten sind. Dazu kommen Flüchtlinge, für die der Garten eine echte Aufgabe geworden ist. […]  über andere Asylbewerber hatten sie von der Idee erfahren. Die sind längst nicht mehr dabei, weil sie inzwischen in anderen Städten leben, die beiden Syrer sind dem Projekt treu geblieben. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Personen aus Kevelaer finden würden, die uns unterstützen“, sagt van Meegern. Denn die Flüchtlinge kommen und gehen, das bringen die Asylverfahren mit sich. Damit Konstanz ins Wurzelwerk kommt, braucht es einen festen Stamm an Mitstreitern aus der Stadt. „Wachsen soll nicht nur das angebaute Gemüse, sondern auch der Austausch und das Miteinander in Kevelaer“, so beschreibt van Meegern die Idee. Fernziel ist, dass der Garten zum lockeren Treffpunkt wird – für alle Kevelaerer. Das nächste Projekt das Wurzelwerk im Garten angehen will, ist der Bau einer kleinen Hütte. Hier könnten dann die Gartengeräte gelagert werden und es gäbe eine Möglichkeit, um sich bei Regen unterzustellen. (mehr …)

  • In Konstanz 2ten Nachbarschaftsgarten sind Flüchtlinge dabei

    (Gu, alerts, 19.5.)
    […] zu den 16 ersten Mitgliedern eines neuen 400 Quadratmeter großen Nachbarschaftsgartens Mühlenweg. Er schließt die Begegnung mit Flüchtlingen ein. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das Gartenprojekt in Zusammenarbeit mit dem Quartiersverein Miteinander in Konstanz aus der Taufe gehoben. Die Gruppierung GemeinsamGarten bringt auf dem Gelände Flüchtlinge und Konstanzer zusammen. […].Der BUND reagiere mit dem neuen Nachbarschaftsgarten auf die permanenten Nachfragen nach solchen Projekten, sagt Geschäftsführerin Antje Boll. Die Möglichkeiten, am Palmenhausgelände, also dem Sitz des BUND in Konstanz, gärtnern zu lassen, seien schon seit langem ausgereizt. Vor zwei Jahren seien die Umweltschützer von Anfragen überrollt worden, als sie in Allmannsdorf Obstbäume zur Miete anboten. Mit Hilfe einer ehemaligen Praktikantin habe der BUND in der Stadt nach Flächen gefahndet, die für weitere biologisch und gemeinschaftlich bewirtschaftete Stadtgärten in Frage kommen, und etwa ein Dutzend ausfindig gemacht. Eine davon war die reine Grünfläche am Ortsrand. Bei der Stadt sei sie mit dem Anliegen für einen weiteren Nachbarschaftsgarten auf offene Ohren gestoßen. Diese stelle nicht nur die Fläche zur Verfügung, sondern habe die Technischen Betriebe geschickt, um das Areal von der Grasnarbe zu befreien, und so die leichtere Anlage der Beete zu ermöglichen. Auch Humus und Rindenmulch für die Wege zwischen den Beeten seien dem Gartenprojekt zur Verfügung gestellt worden. Renate Gauß vom städtischen Planungsbüro bekräftigt, sie halte den Gemeinschaftsgarten fürs soziale Miteinander für sinnvoll und für das Erleben wie viel Arbeit in der Produktion von Gemüse steckt.

    Die Idee, gemeinsam mit anderen einen Garten zu bewirtschaften, trifft den Nerv der Zeit. Eine kleine Notiz über die Pläne genügte, die Menschen zu mobilisieren. „Es gab schon Wartelisten vor der Gründung“, sagte Antje Boll. […] . Eine Anwohnerin hofft, dass das Quartier mit dem Garten einen Treffpunkt bekommt. Diese fehle nämlich noch. Kim Müller sieht das Gartenprojekt im Zusammenhang mit einer internationalen Bewegung, die an Bedeutung gewinne. Menschen schlössen sich zusammen, setzten auf Zusammenarbeit und regionale gemeinsame Produktion. Erste Station solcher Entwicklungen seien oft Nachbarschaftsgärten. (mehr …)

  • IG in Starnberg geplant – Stadt unterstützt

    (Gu über Mail an CM, 11.2.1015)
    „wir möchten in Starnberg einen Interkulturellen Garten beginnen. Erfreulicherweise hat die Stadt Starnberg ein zentral gelegenes Gelände mit ca. 2.500qm in Aussicht gestellt.
    Das Gelände ist sowohl von der Lage als auch im Zustand perfekt dafür geeignet. Die Stadt würde Strom / Wasser zur Verfügung stellen, eine Toilette aufstellen. Für alle weitere Maßnahmen werden wir Sponsoren suchen (mehr …)

  • Gartendeck hat Unterstützung von Bezirksausschuß, Grünen und SPD – noch intern!

    (GU, Tel., 14.1.2015)

    Die Positionierung von u.a. dem Gartendeck zum Hildegarden in Hamburg führte zu diversen Zeitungsartikeln, u.a. in der Zeit. In der Zeit stand wohl, dass die Gartendeck-Leute kritisieren, dass der Bezirk nur große Projekte, aber nicht die schon vorhandenen, kleinen Projekte unterstützen würde. Daraufhin suchte der Leiter des Bezirkausschuß Mitte von Hamburg das Gespräch mit ihnen und erklärte, dass er voll und ganz hinter dem Deck stehe. Stand ist, dass die Fläche (insgesamt sind es 3 Flächen, das Gartendeck ist in der Mitte, zwei unterschiedliche Eigentümer, neben der Stadt auch eine Art stadteigener Liegenschaftsfonds) bebaut werden wird und es einen Architekten-Wettbewerb dazu gibt. Doch das Gartendeck wird Bestandteil der Bebauung sein. Die Gartendeckleute sind in 2 Ausshüsse einbezogen: die Sachjury, die mit den Archtitekten verhandelt, was mit der Fläche passieren soll und die Fachjur. Sie haben auch die volle Rückendeckung des Grünflächenamts und der Grünen und der SPD. Die Gartendeck-Leute wollen eine bestimmte Größe für den Garten festschreiben lassen. Es wird auf jeden Fall Wohnbebauung für 40 Einheiten und Gewerbe geben. Die Verhandlungen laufen gerade und sind zeitlich intensiv. Worüber auch gesprochen wird ist, was mit dem Garten passiert, wenn gebaut wird. Sie wollen gerne für diese Zeit eine Ersatzfläche in der Nähe, damit es weiter gehen kann und die nachbarschaftliche Arbeit nicht abbricht. 2015 können sie noch „ganz normal auf dem Dach gärtnern, ggf. auch noch 2016. Sie sind außerdem dabei, an drei Stellen Gelder für Honorare zu beantragen, sind sich aber bewußt, dass das auch arbeistreich ist und sicher Diskussionen braucht (wer/für was/wie viel)

    Die Infos sind noch intern!

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  • Düsselgrün: Unterstützung von der Lokalpolitik und NUtzung von OW

    (Gu von Website, 25.11.)

    „Wir hatten kürzlich im Garten ein positives Treffen mit Herrn Dr. Gregor Bonin und Frau Andrea Ziegenhan vom Dezernat Planen und Bauen der Stadt Düsseldorf, dem GRÜNEN Bürgermeister Herr Günter Karen-Jungen, sowie Frau Petra Berghaus und Frau Claudia Engelhardt von den GRÜNEN. Gemeinsames Ziel ist es, dass Düsselgrün das Jahr 2015 über in der Haifastraße bleiben kann. Währenddessen soll parallel eine neue Fläche für eine längerfristige Nutzung gesucht und aufgebaut werden. Uns wurden für diese Vorhaben die Unterstützung zugesagt.“

    Außerdem haben sie eine offene Holzwerkstatt genutzt, um weitere Hochbeete zu bauen.: https://niemandsland.org/blog/projekte/holzwerkstatt/

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  • Balingen (Schwarzwald) will urban gardening

    (gu aus alerts, 9.7.)
    „Gemeinsam gärtnern, säen, pflanzen, pflegen und ernten – das soll mit einem Gemeinschaftsgarten erreicht werden. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Technische Ausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch, 16. Juli, im Balinger Rathaus. Das Generationsnetzwerk hat sich dieses Thema zu eigen gemacht und war mit dem Wunsch nach einer Gemeinschafts-Gartenanlage an die Stadt herangetreten.“ „Die Stadt steht dem Konzept, städtische Flächen gärtnerisch zu nutzen – auch „Urban Gardening“ genannt – positiv gegenüber, nachdem sich ein ähnliches Projekt in Rottweil sehr gut entwickelt habe, wie die Verwaltung festhält. Es wird daher vorgeschlagen, für das Vorhaben zwei städtische Grundstücke an der Spitalwiese hinter dem Kindergarten Haydnstraße und Stadtgärtnerei zur Verfügung zu stellen. Diese seien gut zu erreichen. Die Verwaltung ist zudem bereit, Wasserbehälter aufzustellen und für eine Einzäunung sowie Abgrenzung zum benachbarten Parkplatz eines Mehrfamilienhauses mittels einer Hainbuchenhecke zu sorgen. Es soll auch eine Gerätehütte aufgestellt werden.
    Sollte der Technische Ausschuss dem Vorhaben und den damit verbundenen Kosten von rund 5000 Euro zustimmen, will das Generationsnetzwerk bereits im Herbst vorbereitenden Arbeiten und mit der Düngung beginnen.“
    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-mitten-in-der-stadt-beete-anlegen.55cac8b3-784d-4515-af1a-8ed8bb73e0bf.html (mehr …)