Schlagwort: Upcycling

  • Leipzig: alte Zugbänke werden zu Gartenbänken

    (Antrag)

    Infrastruktur Hildegarten
    Unser Gemeinschaftsgarten trägt zahlreiche Handschriften all jener Menschen, die hier seit
    dessen Gründung 2015 gewirkt haben und den Hildegarten weiterhin aktiv gestalten – für
    die Gartengemeinschaft und alle Menschen, die den Garten besuchen und nutzen.
    Mit dem Eisenbahnwaggon und der Idee eines grünen Klassenzimmers im Garten, sind auch
    zahlreiche alte Bahnsitze im Garten gelandet, die wir gerne zu funktionalen Gartenbänken
    umbauen wollen. Die ca. 30 Bahnsitze müssen mit entsprechendem Werkzeug zuerst
    entpolstert werden. Im Anschluss werden diese mittels Holzstücken und Holzplatten zu
    soliden und wetterbeständigen Sitz- und Pflanzbänken umgebaut. Die neuen
    Sitzgelegenheiten erfahren also einen Upcyclingprozess und sollen den
    Gemeinschaftsgärtner:innen und Gartenbesuchenden sowohl als Verweilmöglichkeiten an
    verschiedenen Orten im Garten dienen als auch für Veranstaltungen, beispielsweise zum
    Urban-Gardening-Sommercamp im kommenden Juni 2026, genutzt werden.
    Einige der Sitzmöbel sollen zusätzlich bepflanzt werden können, bspw. mit mehrjährigen
    Rankpflanzen, die zu einem schattenspendenden Dach zusammen wachsen.
    Alle Arbeiten finden in mehreren kleinen Aktionen statt zu denen alle
    Gemeinschaftsgärtner:innen und weitere Interessiere eingeladen sind. Die Aktionen werden
    von einem kleinen Garten-Team angeleitet wobei auch der achtsame Umgang und Einsatz
    von Baumaterialien und Werkzeugen vermittelt wird. Durch den vor Ort stattfindenden
    Umbau und eine mögliche Adaption an gartenspezifische Begebenheiten, generiert sich ein
    persönlicher Bezug zu den wieder neuen Gartenmöbeln. Bei einigen Nutzer:innen wird sich
    daraus ein achtsamer Umgang mit den Gartenmöbeln entwickeln, der auch an neue
    Besucher:innen weitervermittelt wird. (mehr …)

  • Chemitz: Nia Domo -> JÖK

    Nia Domo ist jetzt der JugendÖkologieGarten, kurz JÖG.

    „JÖG“ befindet sich auf dem Gelände des AJZ. Neben der Bewirtschaftung des Upcycling-Gewächshauses und der Flächen nach den Prinzipien der Permakultur geht es darum, einen Begegnungsraum für Wissensvermittlung in Ökologie, Handwerk sowie Re- und Upcycling zu schaffen.

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  • Gießen: im INGE Garten wird aus einem Foliengewächshaus ein Geodome

    (Antrag, Antworten)

    Die INGE finanziert sich derzeit ausschließlich von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Derzeit
    zählen wir 25 Mitglieder*innen. Da wir momentan eine anlaufende Kooperation mit dem Verein
    angekomme e.V. haben, die bei uns ein Kräuterbeet bewirtschaften, hoffen wir auf mehr
    interkulturelle Mitglieder*innen, die sich im laufe des Jahres der INGE anschließen könnten.

    Kurzbeschreibung Vorhaben:
    Bau eines Geodätisches Kuppelgewächshaus:
    Eine Geodätische Kuppel nähert sich einer Kugel an und besteht aus verschieden Großen
    Dreiecken. So ein Gebilde ist sehr stabil und hält Stürmen und Schnee stand. Außerdem ist die
    Lichtabsorption in einem Geodom optimal. Dazu kommt, dass ein Geodom ein echter Blickfang ist,
    was bei unsere Gartenlage nicht zu vernachlässigen ist. Der INGE Garten befindet sich an einer
    Kreuzung eines viel belaufenden und befahrenen Fuß- und Radweges und ist gut ein sichtlich.
    In dem Sturm Anfang dieses Jahres ist leider unsere Gewächshaus Folie unseres Tunnels gerissen.
    Eine Person hatte die Idee, aus der nicht mehr nutzbaren Folie des Folientunnels ein Gewächshaus
    Geodom zu bauen. Von dieser Idee ließen sich schnell einige des Garten überzeugen, sodass wir uns
    dazu entschieden haben ein Geodom Gewächshaus für diese Saison zu bauen.
    Wir möchten dafür so viele recycelte Materialien wie möglich nutzen, zum einen die zerrissene,
    aber ansonsten noch gut erhaltene Gewächshaus Folie und Latten, die wir vom Sperrmüll aus
    Lattenrosten sammeln. Allerdings gibt es ein paar Materialien, die wir nicht recyceln können

    > Wie viele Gärtner*innen seid ihr denn? Sind die 25 Vereinsmitglieder = die Gärtner*innen?

    Die Zahl ist sehr schwankend. Fast alle die Mitglieder sind, gärtnern auch. Es gibt auch „stille“ Mitglieder. Sowie nicht Mitglieder, die trotzdem viel bei uns gärtnern. Momentan gibt es so 8 Menschen die regelmäßig kommen zum gärtnern, sowie ca. 20 die unregelmäig kommen.

    Zusätzlich jetzt gibt es auch ein Kräuterbeet, was von dem angekommen Verein in Gießen bewirtschaftet wird, weshalb da nochmal so 5-8 Menschen kommen.

    > Wem gehört die Fläche, zahlt ihr Pacht und wie lange könnt ihr die Fläche nutzen (gibt es da eine Befristung)?

    Die Fläche gerhört der Stadt Gießen. Wir zahlen eine Pacht von 175,37€ jährlich. Das Pachtverhältnis ist theoretisch auf ein jahr befristet, verlängert sich jedoch automatisch, wenn es nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.

    > Gärtnert ihr ganz gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete?

    Wr gärtern ausschließlich gemeinschaftlich. Seid dieses Jahr gibt es auf der Fläche auch ein Beet von einem anderen Verein (der angekommen Verein aus Gießen), das Beet wird aber auch gemeinschaftlich genutzt, von Menschen, die an der Kräuter Akademie des Vereines teilnehmen.

    > Was wollt ihr in dem Geodom-Gewächshaus anbauen?

    Dieses jahr wollen wir dort v.a. Tomaten, Chilis und Basilikum anbauen und später im Jahr vielleicht noch Salate.

    > Wie viele Menschen können beim Bau dabei sein?

    10-20 Menschen

    > Ist der Bau von den Flächenbesitzer*innen genehmigt/abgesprochen?

    Ist er nicht, da ein geodom keine klassische Bebauung ist und keiner Genehmigung bedarf.


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  • PAT Garten in Regensburg erfolgreich gestartet

    (Gu aus Sachbericht9

    Im Mai 2017 hat sich eine kleine Gruppe von
    Leuten getroffen, welche sich zum Ziel gesetzt haben eine Begrünung des Autobahntunnel
    Grundstückes im Regensburger Westen anzustreben. Die Vorstellung des Baus von einigen
    Hochbeeten in Kooperation mit dem nahe gelegenen Seniorenheim, wurde in die Tat umgesetzt. Die
    Freigabe des Grundstückes über das Gartenamt, kam nach mehreren Gesprächen zustande. Der
    Umweltbürgermeister Jürgen Huber übernahm auf Anfrage die Schirmherrschaft für dieses Projekt.
    Ohne diese Kooperationen wäre es nicht möglich gewesen, dass die Beete gebaut werden, weil die
    Freigabe durch die Stadt eine wesentliche Grundlage für das Projekt darstellte. Durch monatliche
    Organisations- und Bautreffen konnten die Hochbeete Ende Mai fertig gestellt und bepflanzt
    werden. Über die Transition Regensburg Verteiler und über mehrere Zeitungsartikel, wurden
    InteressentInnen angesprochen und aktiviert. Das Projekt wurde gestartet mit zahlreichen
    Interessierten aus der näheren und weiter gefassten Nachbarschaft, welche eine Patenschaft
    übernehmen wollen oder einfach helfen wollten beim Aufbau des Projektes. Mit einigen Helfern
    haben wir unser Werkzeug und Baumaterial im Mai zusammengestellt und in unregelmäßigen
    Abständen an den Hochbeeten gebaut.
    Materialaufstellung
    Die Zielsetzung möglichst viel Upcycling beim Aufbau der Hochbeete zu betreiben, ist uns
    geglückt.
    Wir haben von einigen lokalen Firmen und mittelständischen Unternehmen Material als
    Sachspenden erhalten. Vor allem alte Euro- und Einwegpaletten, sowie auch Erde und
    Gartenmaterial, sowie auch Gemüsepflanzen wurden uns im Laufe des Projektstartes gespendet.
    Gesammelt wurden vor allem Einwegpaletten für 16 Hochbeete. Die Beete sind fast alle 2,40 m
    lang, 1,20 m breit und 80 cm hoch. Ebenso haben wir Teichfolie verschiedenster Art und Schrauben
    für die Beete verwendet und aus den Mitteln der Ertomis Stiftung besorgt.
    Die Befüllung der Beete erfolgte in vier Schichten. Bekommen haben wir Erde vom Gartenamt und
    von einer lokalen Firma welche gesunden Bodenkompost angeliefert hat. Im unteren Bereich der
    Beete wurden Äste aus den umliegenden Bäumen und von der Grünsammelstelle eingelegt. Ebenso
    haben wir das Gartengrundstück gemäht und den Grünschnitt für die 2. Schicht verwendet.
    Kompost und Laub für die 3. Schicht kam von verschiedenen Helfern im Umfeld.
    Die Bewässerung haben wir aus zwei IBC-Kanistern sichergestellt, welche ebenfalls von einer
    Regensburger Firma gekauft wurden. Angehängt daran wurden einfache Gartenschläuche zur
    Bewässerung. ( In der kommenden Saison möchten wir die Bewässerung optimieren, in dem wir
    Schläuche im kompletten Garten verlegen und Sie an die IBC Kanister anschließen.)
    Die Ernte von haushaltsüblichen Gemüsesorten erfolgte ab Juni bis etwa Ende Oktober.
    Geerntet wurden Kürbisse, Gurken, Paprika, Pepperoni, Tomaten, Kohl, Salat, Radieschen,
    Karotten, Kartoffeln, Kräuter, etc. Ein abschließendes Gartenfest, wurde als Erntefest auf dem
    Grundstück Ende August veranstaltet. Dabei kamen auch Nachbar, die bislang nicht am Projekt
    beteiligt waren (mehr …)

  • schöner Artikel über GG in Ludwisburg

    (GU, alerts)

    Noch toller allerdings wäre es, wenn der Garten mehr Gärtner hätte. Aus acht Ludwigsburgern besteht die Gruppe aktuell, aber Grün und Ideen gibt es für, grob überschlagen: viel mehr. Wir wünschen uns dringend Verstärkung“, sagt Valerie Nas­ser, die das Urban-Gardening-Projekt in der Hirschbergstraße mitgegründet hat.

    Gut, kann man sagen, so richtig urban ist Eglosheim halt nicht. Da kann man auch die Erde im Gärtchen daheim umgraben. Die Gründer waren anfangs selbst etwas enttäuscht, dass ihre Insel nicht mitten in der Stadt liegt. Auf dem Dach eines Parkhauses zum Beispiel wie in Stuttgart, oder mitten in der Altstadt wie in Herrenberg oder in Esslingen, wie am ehemaligen Tälesbahnhof in Geislingen.

    Aber zum einen waren die Ludwigsburger Pioniere froh, dass sie auf dem städtischen Grundstück, auf dem sich einst ein Abenteuersielplatz befand, überhaupt eine Bleibe gefunden haben. Die Fensterbänke in Valerie Nassers Wohngemeinschaft und der Hof des dazugehörigen Hauses wucherten bereits zu mit Bohnen, Gurken, Zucchini und Mais, weil die Samen in Töpfe gesteckt worden waren, lange bevor im Sommer 2013 endlich der Garten gefunden war. Und, dies zum andern, haben die Pioniere inzwischen gelernt, dass sich die Absichten des urbanen Gärtnerns auch auf einem Grundstück verwirklichen lassen, das, na ja, etwas ländlicher gelegen ist.

    Alles ist möglich – wenn man will

    Als da wäre das Gärtnern als solches: Kohlrabi, Gelbe Rüben, Pastinaken – kennt man alles, aber wächst das auch hier? Und wenn ja, wie? Valerie Nasser wird nicht vergessen, wie sie um das Überleben ihres Salbeis gebangt hat. Erst: Wird das Samenkorn keimen. Dann: Wird das junge Pflänzchen die Vereinzelung verkraften. Weiter: Wird es den Schritt aus dem Gewächshaus ins Freibeet packen. Schließlich: Übersteht es die Hitze der Hochsommersonne und den Frost des strengen Winters. Also: Der Salbei hat sich prächtig entwickelt, und Valerie Nasser, die Lehrerin, hat eine neue Form der Geduld kennen gelernt – und eine tiefe Ahnung vom wahren Wert von Lebensmitteln bekommen.

    Was sich im Garten in der Hirschstraße auch bestens praktizieren lässt: das gemeinsame Lernen. Eine ungenutzte Wiese in einen fruchtenden Acker verwandeln – kann funktionieren, auch wenn man vorher keine Ahnung hat. Europaletten zu stabilen Hochbeeten vereinen– wozu gibt es Videoanleitungen im Internet. Aus billigen Sperrholzplatten eine funktionale Outdoorküche zimmern – nun, die Hütte in der Hirschstraße steht, obwohl unter den Gärtnern kein Schreiner ist. Nicht nur die Früchte der eigenen Arbeit werden dort bisweilen gesellig zubereitet. Auch Kochaktionen mit Lebensmittelretternfinden darin statt. Was – man merkt es – eine weitere Absicht der urbanen Gärtner erfüllt: die Verbesserung der Welt. Wer mag, kann mit den Weltverbesserern von Eglosheim auch Plastikflaschen zu Blumentöpfen machen, im Jargon Upcycling, ein Haus besichtigen, das aus Abfällen gebaut wurde, auch bekannt als Earthship, oder einfach Marmelade aus eigenen Beeren kochen.

    Die Kleingärtner sind ein bisschen neidisch

    Valerie Nasser zum Beispiel führt ihre Schüler bei Klassenausflügen nicht mehr nach, sagen wir Tripsdrill, sondern in die Hirschstraße. Einen öffentlichen Ort zu schaffen, wo Wissen vermehrt und weiter gegeben werde, das sei einfach schön, sagt Ines Leininger, die, obgleich sie mit ihrer Familie inzwischen auch ein eigenes Stückle bewirtschaftet, noch immer Teil des Gemeinschaftsprojekts ist.

    Der oberste Kleingärtner von Deutschland, Peter Paschke, klingt etwas verschnupft, wenn er sagt: „Was heute unter dem Namen ,Urban Gardening’ als innovatives Stadtentwicklungskonzept gefeiert wird, machen wir seit über 200 Jahren.“ Mit „wir“ meint Paschke den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde, dessen Präsident er ist und als solcher wünscht er sich, dass möglichst vielen Menschen „die Bedeutung des Kleingartens für das Wohlbefinden von Mensch und Natur in Stadt und Land“ bewusst wird. Am besten am Tag des Gartens, bei dem an diesem Sonntag mehr als 14 000 Kleingärtnervereine „zum Blick über den Gartenzaun“ einladen.

    Hauptsache Grün

    Allein der Umstand, dass es zwischen den Parzellen einen Zaun gibt, belegt, dass Kleingärtner und urbane Gärtner nicht wirklich eng miteinander verbunden sind. Auch die Tatsache, dass die Eglosheimer Gärtner ihr Projekt „Stattgarten“ genannt haben, spricht für sich. Die Soziologin Christa Müller formuliert es so: „Die Protagonisten der neuen Gärten wollen mit der Stadt und der umgebenden Nachbarschaft kommunizieren und eigene Beiträge zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung leisten.“

    Aber vielleicht ist das nicht ganz so wichtig. Wichtiger ist wahrscheinlich, dass es möglichst viel Grün in der Stadt gibt. Weshalb es womöglich auch nicht ganz so betrüblich ist, dass der Ludwigsburger Stattgarten in der Eglosheimer Hirschstraße blüht und nicht – nur als Beispiel – auf dem Akademiehof.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.urban-gardening-in-ludwigsburg-die-natuerlichste-sache-der-stadt.f46d1b99-eb22-4bb2-ae2f-b6115e59df31.html (mehr …)

  • Mit Service-Packs für GärtnerInnen sollen in Bad Freienwalde Stellen geschaffen werden

    (Gu aus alerts, 23.6.)

    Im Garten der „Visionähre“

    Bad Freienwalde (MOZ) Schon lange brüten die Mitarbeiter über einem neuen Projekt, das nun unter dem Titel „Visionähre“ umgesetzt werden soll. Die zwei Säulen sind ein neuer Gemeinschaftsgarten und „Möbel und mehr“. Langfristiges Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. […] 
    Ziel des Vereins zur Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung Bad Freienwalde (VFBQ)ist dabei, Arbeitsverhältnisse zu schaffen. Oft sei es so, dass Menschen wieder in die Arbeitslosigkeit zurückfallen, wenn öffentlich geförderte Maßnahmen auslaufen, erzählt VFBQ-Geschäftsführerin Irmgard Roth. Über das Projekt „Visionähre“ sollen deshalb auf lange Sicht feste Arbeitsplätze geschaffen werden. […]
    Entstehen soll ein Gemeinschaftsgarten, in dem einzelne Parzellen gepachtet werden können. Etwa 30 Parzellen à 20 Quadratmeter stehen zur Verfügung. Die Pächter können sich dabei aussuchen, wie viel Service sie in Anspruch nehmen wollen. Je nachdem, wie oft sie selber im Garten werkeln, variiert der Preis. Wer gar keine Zeit hat, kann das All-Inclusive-Paket wählen und seinen Garten ganz in die Hände der VFBQ-Mitarbeiter legen. Im Blick hat der Verein dabei unter anderem Städter aus Eberswalde oder Berlin, die nur ab und zu mal vorbeikommen – beispielsweise auf dem Weg nach Polen. Kreative und Idealisten sind gefragt. Menschen, die Lust zum Gestalten haben und ihre eigenen Ideen einbringen. So werden etwa aus alten Paletten Hochbeete gebaut, erzählt Sabine Baarsch. Den „Visionähren“ schwebt vor, besonderen Wert auf alte Kulturen zu legen. Auch Kräuter sollen im Fokus stehen, erzählt Irmgard Roth. Menschen mit und ohne Vorahnung können sich in dem Garten verwirklichen und voneinander lernen. „Informelle Weiterbildung“ nennt Irmgard Roth diese Art der Wissensvermittlung.
    Noch aber ist es nicht so weit. Erst einmal muss der Garten vorbereitet werden. Für den 26. Juni ist deshalb ein Arbeitseinsatz geplant, bei dem jeder mitmachen und sich über das Projekt informieren kann. Ab Anfang 2016 sollen dann die ersten Parzellen verpachtet werden.

    Auch bei der zweiten Säule des Projektes geht es darum, alte Dinge wiederzuverwenden. „Möbel und mehr“ nennt sich das neue Konzept für die ehemalige Möbelkammer. Hier konnten ab April dieses Jahres bereits zwei feste Stellen geschaffen werden. Bisher konnten dort Menschen, die Sozialleistungen empfangen, gegen Spenden Möbel bekommen. Das soll nun auf ein größeres Publikum ausgeweitet werden. Auch das Angebot wird breiter aufgestellt.

    Die Mitarbeiter entwickeln eigene Produkte aus Dingen, die andere wegwerfen würden. Beim „Upcycling“, gehe es darum, scheinbar unbrauchbare Materialien aufzuwerten, erklärt Sabine Baarsch. Ob Hochbeete, Deko-Figuren oder Bänke – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Das Ziel hierbei sei, marktfähige Produkte zu entwickeln, erklärt Irmgard Roth. Die Idee für „Visionähre“ sei schon vor zwei Jahren entstanden, erzählt sie weiter. Die Entwicklung inklusive Flyer und Visitenkarten wurde vom Land gefördert. Jetzt heißt es, das Projekt auf eigene Faust in die Tat umzusetzen

    http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1400222/ (mehr …)

  • buntes Weihnachtsgartenprogramm im Frankfurter Garten

    (Gu, Newsletter, 18.11.)

    Der „WeihnachtsGarten“ im Frankfurter Garten findet vom 28. November bis 14. Dezember statt. .Es gibt ein buntes (upcycling-) Workshop- und Veranstaltungs-Programm, Stände regionaler Designer und ein Vorlesezelt. Die Einnahmen des diesjährigen Wundertütenverkaufs und alle weiteren Spenden gehen an Ärzte ohne Grenzen. Der Flyer ist beim Projekt abgelegt

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  • makeitpedia Kick-off

    hallo tom,
     
    das kick-off lief ganz gut. einen guten einblick findest du hier:
    https://www.facebook.com/events/916896904993905/?ref_newsfeed_story_type=regular
     
    die orga ist etwas anstrengend, aber es braucht halt zeit und mithilfe.
    http://makeitpedia.de/index.php?title=Hauptseite
     
    welche bauanleitungen möchtest du gern bei makeitpedia.de sehen?

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