Schlagwort: urban garden Darmstadt

  • Einnahmequellen der Gemüsewerft und Kurzinfos zu den TN des Erstiworkshops

    (GU, Workshop 30/31.5.)
    Die Gemüsewerft in Bremen hat einen angestellten Gärtner und ermöglicht es Menschen mit psychischen Behinderungen, stundenweise beim Gärtnern dabei zu sein. Sie haben viel Geld der Aktion Mensch bekommen – und müssen in fünf Jahren den Betrieb auf eigene Füße gestellt haben, sprich Einnahmen generieren. Das läuft gut an. Sie haben dieses Jahr schon 2 Gartenbauaufträge gehabt (Lehr- und Bildungsgarten auf dem Dach einer VHS, wo nun 30 Kurse stattfinden werden und Gartenprojekt auf dem Gelände eines Flüchtlingsheims. Dieses Gartenprojekt gehört zu dem Projekt „Kulturgärten“ des IG Walle e.V. und einmal pro Woche geht jemand aus dem IG in das Heim, um mit den Flüchtlingen zu gärtnern. Nachbarn sind noch nicht dabei), Hopfenanbau für eine Braumanufaktur – sie bekommen pro Flasche einen Anteil, Verkauf an 2 Restaurants und Verbrauch im eigenen Café. Sie wollen nächstes Jahr zudem Stauden und einjährige Pflanzen verkaufen, da gibt es laut Michael einen Markt vor allen Dingen für ausgefallenere Sachen. Auch soll die Pilzzucht im Bunker bald losgehen. Dieser ist ausgebaut und erfüllt nun alle Richtlinien und Auflagen. Sie suchen aber nach größeren Flächen, um den Anbau des Gemüses ausweiten zu können. Auf dem Nachbargrundstück wollen sie mit einem anderen Träger zusammen u.a. Gartendiners veranstalten.
    Es gibt nun inzwischen im hinteren Teil Leute, die gemeinschaftlich gärtnern. Alles Frauen, hauptsächlcih 50plus, die ihre Geräte in einem eigenen Häuschen unterbringen. Sie haben die Kästen, Erde, Geräte alles von der Gemüsewerft bekommen (hatten wir mal finanziert) und es sind ca. 15 Leute. Michale trennt die beiden Teile des Gartens auch sprachlich („wir“ – „die“).

    In Wismar entsteht ein Gemeinschaftsgarten in einem Kleingarten – bzw wird diese Fläche von dem Kleingartenverein ausgegliedert und die Stadt übernimmt es (Deal extra für den Gemeinschaftsgarten). Sie bekommen da 3 Parzellen, die zusammen gelegt werden und dann 1500m² ergeben.

    In Jena haben sie nun begonnen, mit den Flüchtlingen, die direkt neben dem Projekt untergebracht sind, zu gärtnern. Sie stellen fest, dass das gemeinschaftliche Gärtnern nicht elicht für die Leute ist. Viele wollen die Sachen für sich selber haben, es gibt viele Konflikte zwischen den Flüchtlingen, sich für andere zu engagieren ist einigen völlig fremd.

    In Darmstadt haben sie seit 11/2 Monaten einen Verein gegründet (16 Gründungsmitglieder) und noch keine Fläche. Daher haben sie losgelegt auf kleineren Flächen in der Stadt (Inselbeet, Aktionstage). Die Stadt ist ihnen wohlgesonnen.

    In HH-Bergedorf gibt es auch noch keine Fläche, aber sie haben eine im Blick (2400m² groß). Sie sind zu neunt und machen zunächst auch Aktionen, um mehr Unterstützung und mehr Leute für ihre Ideen zu finden. Sie sind von Transition Town inspiriert.


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  • Darmstädter versuchen private Fläche für Gartenprojekt zu bekommen

    (Gu, Tel, 27.3.)
    Die Darmstädter „urban garden“ Gruppe kommt nicht so leicht an den privaten Besitzer der Fläche ran, auf der sie gerne gärtnern wollen (Brache, war mal eine Tankstelle drauf, es wird auf Änderung des Nutzungsplans gewartet -> Zwischennutzung). Sie kommunizieren bisher mit dem Pächter. Sie erstellen derzeit ein Konzept, einen Finanzierungs- und Nutzungsplan für die Fläche und sind in Kontakt mit der Stadt. Es soll ein Treffen geben, um Unterstützungsmöglichkeiten der Behörden zu klären und auch Möglichkeiten zu diskutieren, mit dem Projekt ggf Teil von „Soziale Stadt“ zu werden (und so eine Finanzierung zu haben).
    Sie haben den Frankfurter Garten besucht und wollen sich nun mit Initiativen in der Nähe vernetzten. Über unsere Site haben sie von weiteren Projekten erfahren.

    (Gu aus alters, 27.3.)
    SPD unterstützt das Projekt:
    „Es freut mich, dass die „urban gardening“ Bewegung jetzt auch in Darmstadt angekommen ist. Ich finde die Initiative aus dem Johannesviertel toll und möchte sie aktiv unterstützen“, sagt der Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtparlament Michael Siebel. […]. Deshalb wünscht sich der Stadtverordnete, dass Initiativen dieser Art in Darmstadt weiter gefördert und koordiniert werden. Vorstellbar ist auch die Aktivierung innerstädtischer Flächen beispielsweise im Schlossgraben oder in Teilen der öffentlichen Parks in Darmstadt. Dazu bedarf es aber auch einer guten Begleitung. Diese sollte durch die Stadtverwaltung sichergestellt werden. Auch bei der Aktivierung privater Flächen sollte die Stadt behilflich sein. Deshalb zeigte sich Siebel auch befremdlich über die Einlassungen der Stadt zu dem Grundstück in der Pallaswiesenstraße. Dort schafft es die Stadt seit Jahren nicht, eine Bebauung zu ermöglichen. „Dann sollte doch möglichst auf dieser Fläche das städtische Gärtnern von Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht werden.“

    http://www.spdfraktion-da.de/newsreader/items/siebel-unterstuetzt-urban-gardening-in-darmstadt.html (mehr …)

  • Gartenprojekt in Darmstadt entsteht

    (Gu aus alerts, 24.3.)
    „Der frisch gegründete Verein „Urban Garden Darmstadt“ will auf brach liegende Flächen in mobilen Beeten Nutzpflanzen anbauen. Im März trafen sich die an Gärtnerei in der Stadt Interessierten und gründeten den Verein […] Eine erste Aktion gab es vor knapp vier Wochen im Johannesviertel. Dabei kam kurzzeitig Leben kam auf eine über 1000 Quadratmeter große Brache neben dem leerstehenden Haus Pallaswiesenstraße 45. Rund 40 Menschen liefen über die Wiese mit Gebüschen, auf der vor langer Zeit eine Tankstelle stand. […]
    Jochen Seitz, der die Fläche in der Pallaswiesenstraße vermieten könnte, schilderte, dass der Bebauungsplan eine Wohnbebauung einschränke. Nur 30 Prozent der Fläche dürften bebaut werden. Der Bebauungsplan soll zwar geändert werden, das dürfte es aber einige Jahre dauern. „Die Genehmigung zum Abbruch der Tankstelle, der Tankinsel und zum Ausbau der Kraftstoffbehälter mit sämtlichen Rohrleitungen wurde am 18. April 1997 erteilt“, erklärt Dreiseitel. Damit gehe immer die Weisung einher, Altlasten zu beseitigen. Aber das werde bei einem Bauantrag nochmals kontrolliert. Das unbewohnte Wohngebäude Pallaswiesenstraße 45 ist jedenfalls nicht Teil der Urban-Gardening-Pläne.
    Die Fläche, die der Verein für einen urbanen Nachbarschaftsgarten im Blick hat, ist eine kleine Grüninsel mitten in der Parcusstraße. Nach Vereinsinformationen ist das Grünflächenamt daran interessiert, dass sich Bürger um die Fläche kümmern.
    http://www.fr-online.de/darmstadt/darmstadt-das-johannesviertel-wird-gruener,1472858,30200500.html (mehr …)