Schlagwort: urban gardening am Südbahnhof

  • Heilbronn: Garten startete online

    (Bericht)

    Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID 19 wurde im ersten Quartal 2021 die
    geplante zweite Veranstaltung in Kooperation mit dem Grünflächenamt und der Stabstelle
    Partizipation und Integration digital durchgeführt. Die Rahmenbedingungen sowie die Planung der
    Bereiche „Beetbewirtschaftung“ und „Organisation“ wurden den Teilnehmer*innen vorgestellt.
    Letzteres wurde in zwei Gruppen erarbeitet. Im zweiten Quartal fand das zweite Webinar zum Thema
    „Urban Gardening in Heilbronn“ statt. Hierzu waren verschiedene Akteure aus Heilbronn eingeladen,
    die mit Best-Practice-Beispielen den Teilnehmer*innen das Gärtnern in der Stadt schmackhafter
    machten. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme einer 84-jährigen Quartiersanwohnerin, die
    dank ihrer Nachbarin digitale Hürden überwand. Im dritten und vierten Quartal hat sich eine Gruppe
    von 20 gärtnerisch interessierten Anwohner*innen zusammengetan, um die Urban Gardening-Fläche
    ab 2022 in einen grünen Treffpunkt mit Gemüse, Kräutern und Beerenobst zu verwandeln.

    Im ersten Quartal 2022 fand zunächst coronabedingt  eine Online-Veranstaltung in Kooperation mit dem
    Grünflächenamt und der Stabstelle Partizipation und Integration statt. Bei dem Informationsaustausch
    sind die Gestaltungsidee für die erste Urban Gardening-Fläche vorgestellt und diskutiert worden sowie
    die nächsten Schritte für die Organisation und die Umsetzung des Projektes besprochen worden.
    Ergänzend erfolgte eine Ortsbegehung, um die Strukturierung der Gartenfläche abschließend
    festzulegen.

    20 Teilnehmer:innen aus dem Quartier Heilbronner Süden haben sich zu einem Kernteam gebildet,
    welches die Aufgaben untereinander geteilt hat. Im ersten Quartal haben sie sich im ARKUS Innenhof zum Bau von 3 Hochbeeten getroffen, welches sich als Gemeinschaftsaktion hervorragend geeignet hat. Die Hochbeete werden nach und nach von der
    Urban Gardening-Gruppe bepflanzt.

    Ein weiteres Highlight ist eine großzügige Spende der BUGA Freunde Heilbronn, die es ermöglicht, die
    geplante Gerätehütte zu realisieren. Des Weiteren wurde das Plattenfundament für die Gerätehütte sowie
    der angrenzende Hackschnitzelbelag, wo die Komposter und die Regentonnen aufgestellt werden, vom
    Grünflächenamt Heilbronn gestellt.  Die Gerätehütte wird in den kommenden Wochen durch die Urban
    Gardening-Gruppe aufgebaut. Das Kernteam kümmert sich hierzu um ein Schloss und Schlüssel, damit
    die Geräte und andere Dinge sicher aufbewahrt werden. Parallel werden die beiden Komposter gebaut.
    Seitens des Grünflächenamtes ist ein Standrohr mit Zapfhahn und Wasserzähler sowie ein
    Hydrantenschlüssel für den vor Ort vorhandenen Unterflurhydrant zur Verfügung gestellt worden.
    Standrohr und Hydrantenschlüssel bleiben Eigentum des Grünflächenamtes. Am Jahresende ist der
    Wasserverbrauch von der Urban Gardening-Gruppe zu dokumentieren.
    Zudem sind die ersten Bodenbeete im zweiten Quartal angelegt worden, die nun Stück für Stück bepflanzt
    werden. (mehr …)

  • Heilbronn: neuer GG entsteht

    (Antrag, Antworten)

              was für Vorarbeiten für das Projekt gab es von der Stabstelle Partizipation und Integration (das ist die kommunale Stelle, bei der bisher der geplante Interkulturelle Garten angesiedelt war, oder?), welche Ergebnisse und Erfahrungen aus den Veranstaltungen gab es? Was für Veranstaltungen waren das und wer nahm daran teil?

    1.       Treffen: Oktober 2019 | Bei dem ersten Treffen wird der aktuelle Projektstand bekannt

    gegeben und es sollen erste Absprachen stattfinden, wie das Projekt in der Gruppe umgesetzt werden kann.

    2.       Treffen: Februar 2020 | Ziel: Alle kennen den aktuellen Projektstand zum Urban Gardening. Sie kennen unsere Vorstellungen und Erwartungen des weiteren Projektverlaufs

    Es nahmen neben dem Quartiersmanagement, dem Grünflächenamt sowie die Stabstelle interessierte Hobbygärtner aus dem Quartier.

              Wie groß ist die Gruppe der potentiellen Gärtner*innen? Wie beteiligen sich diese Menschen an der Planung und dem Aufbau? Die Gruppe besteht derzeit aus ca. 15 Personen, die sich über E-Mail austauschen. Es wurden 2 Kümmerer und Ansprechpartner aus dieser Gruppe benannt, die in Kontakt mit den Gärtner*Innen und dem Grünflächenamt und Quartiersmanagement sind.

              Die Gruppe soll sich weitgehend selbst organisieren und die Ausgestaltung des Gartens und die Realisierung selbst planen.

              In wie weit ist das Grünflächenamt an Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Das war ja auch Partner bei den Veranstaltungen? Die Fläche für das Urban Gardening befindet sich auf einem öffentlichen Grünzug, der Vegetationsrahmen (Bäume, Sträucher…) und die grundsätzliche Erschließung der Fläche (Wege, Beleuchtung, Bänke, Wasseranschluss,…) wurden seitens der Stadt und den Projektbeteiligten der Quartiersentwicklung Südbahnhof geplant und von 2019 bis 2021 baulich realisiert. Die Idee und die Festlegung der Örtlichkeit für das Urban Gardening erfolgte durch das Grünflächenamt in Zusammenarbeit mit dem planenden Landschaftsarchitekten. Das GFA unterstützt die Gruppe weiterhin in fachlichen Fragen und wird bei den nächsten übergeordneten Treffen dabei sein.

              Wie ist der Zustand der Fläche, kann sofort mit dem Bau von Hochbeeten u.ä. begonnen werden oder sind noch Vorabeiten auf der Fläche notwendig? Die Fläche ist startbereit (siehe Foto in der Anlage), es kann im Frühjahr 2022 (abhängig von der Coronalage) mit dem Bau von Hochbeeten und der Vorbereitung (Umgraben) der Fläche begonnen werden. Die Fläche wurde im Frühjahr 2021 mit einer Wiesenansaat als Bodenschutz versehen.

              Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Gibt es eine vertragliche Regelung über Nutzungsdauer und andere Aspekte?

              Die Nutzung des Gemeinschaftsgartens ist nicht befristet und es muss keine Pacht gezahlt werden. Die Fläche soll ausdrücklich als Gemeinschaftsaktion zur Quartiersentwicklung dienen.

              Wie soll die doch recht kleine Fläche (115m²) gestaltet werden? Was wird da außer den Hochbeeten und einem Komposter noch dort zu finden sein? Wird es auch Flachbeete geben z.B.? Außer den Hochbeeten wird es weitere Flachbeete geben, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Es ist auch angedacht Beerenobst oder ggf. Spalierobst anzupflanzen. Eine Erweiterungsfläche von 130 m² steht zur Verfügung.

              Woher kommt das Wasser? Vor Ort ist ein Wasseranschluss vorhanden, die Stadt stellt das Wasser für die Gartenbewirtschaftung bereit.

              Wo sollen die Gartengeräte untergerbacht werden und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Wer hat den Bedarf an den Gartenwerkzeugen geplant? Eine Überlegung ist, vor Ort eine Gerätehütte zu realisieren, bis dahin besteht die Möglichkeit die Geräte in einer nahegelegenen Räumlichkeit des Quartiersmanagements unterzubringen. Den Bedarf an Werkzeugen hat die Gärtner*Innen – Gruppe geplant.

              Sie schreiben, dass ein kleiner Teil des Anbaus für den Eigenbedarf stattfinden soll. Wie wird das organisiert und wer hat dann wo wie viel Platz zum Eigenanbau? Die genauen Abläufe und Verteilungen werden derzeit in der Gärtner*Innen-Gruppe diskutiert und festgelegt.

              Sollen die Hochbeete, die Sie bei uns beantragen, dann gemeinschaftlich begärtnert werden? Ja

              Wie viele Leute können mitgärtnern? Wir gehen insgesamt von ca. 20 bis 30 Gärtner* Innen aus.

              Wie werden Entscheidungen rund um den Garten getroffen und wie läuft die Kommunikation?

              Die Gruppe tauscht sich via E-Mail aus, es gibt eigenständige Treffen und Treffen, die vom Quartiersmanagement und vom Grünflächenamt organisiert werden. Die Gruppe soll möglichst autark und demokratisch agieren. Hilfestellung bei Problemen erfolgt durch Quartiersmanagement und Grünflächenamt.

         Heu
            


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