Schlagwort: Vandalismus

  • Düsseldorf: schwere Zeiten für Düsselgrün

    Du hattest uns letztes Jahr angeschrieben und gefragt, wie es uns geht. Ich habe nicht geantwortet, denn wir hatten eine schlimme Zeit im Garten.

    2024 sind schon vermehrt Menschenin den Garten gekommen, die da nicht wirklich was zu suchen hatten. Einige Jugendliche

    “ Kifferbanden“ haben sich regelmässig dort getroffen und Berge von Müll hinterlassen. Mobiliar würde zerstört und der Ernteklau war erheblich.Es fand Prostitution im Garten statt und  vorzugsweise in den Sommermonaten war der Garten, wenn wir nicht anwesend waren, Treffpunkt für Wohnungslose und Suchtkranke Personen.

    Die Düsselgrün Gärtner waren damit beschäftigt regelmässig den Müll, und angeschleppten Sperrmüll aus dem Garten zu entfernen und die Leute zum Verlassen des Gartens zu bewegen. Das Bienenhaus wurde zerstört und die Bienen wurden vertrieben.

    Einige Gärtner verließen den in 2024 gegründeten Verein und es gab wenig neue Interessenten für die Mitarbeit und die Gestaltung.

    2025 erlebten wir nochmal eine Steigerung der Umstände. 

    Zwar konnten wir die Ordnungsbehörden und die Polizei dazu bewegen den Garten zu schützen und öfter „Streife“zugehen,dennoch nahm die Anzahl der unerwünschten Besucher zu und der Vandalismus auch.

    Die Menschen haben regelrechte Lager gebaut , wo sie sich aufgehalten haben. Überall lagen Fäkalien.

    Wir müssen unser Wasser abstellen, weil die Suchtkranken davon getrunken haben und sich wuschen.

    2025 haben wir dann nochmal 3 aktive Mitglieder verloren.

    Wir sind auf das Gartenamt und diverse Politiker und Vereine zugegangen und haben versucht unsere Situation in die Öffentlichkeit zu bringen.

    Das Gartenamt finanziert uns einen Zaun, der jetzt im Frühjahr gebaut wird.

    Wir sind nun kein offener Gemeinschaftsgarten mehr und müssen gemeinsam mit der neuen Situation umgehen.

    In der Nacht vom 1-2.1.26 wurde im Düsselgrün Garten ein Brandanschlag verübt. Jemand hat unsere Theke und unseren Werkzeug Schrank angezündet.

    Nachbarn haben die Feuerwehr gerufen. Anbei ein paar Bilder von 2.1.26. Eine Nachbarin hat uns mittags informiert.

    Am letzten Wochenende hatten wir ein Jahresplanungstreffen. Wir werden auf jeden Fall versuchen weiter zu machen .

    Da wir nur noch circa 15 Aktive sind, können wir den Garten nicht mehr gewohnter Weise bespielen und müssen uns auf die Basisaufgaben konzentrieren. 

    Der Garten wird dieses Jahr 15 Jahre alt

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  • Mannheim: Stand Neckargärten ungewiss

    […]habe ich vor ca. einem Monat versucht Kontakt aufzubauen, aber habe auch nach erneutem Anschreiben keine Antwort erhalten.

    Was ich aber recherchieren konnte, ist das ehemalige Vereinsmitglieder einen neuen Verein gründen wollen um den Fortbestand zu sichern.

    Anzumerken ist, dass wir zwei Gartenflächen haben wobei der eine in einem sozialen Brennpunkt (Alkoholiker-Treffpunkt)in der Neckarstadt-West wohl der gefährdete Teil ist. Die andere Gruppe in der Neckarstadt-Ost hat erst Fördergeld für die Brunnenbohrung erhalten.

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  • Leipzig: Lenes Garten wird aufgelöst

    (Mail9 tatsächlich sind wir gerade dabei, uns aufzulösen und den Garten abzubauen. In den letzten beiden Jahren wurde es immer schwieriger den frei zugänglichen Garten in Stand zu halten, was u.a. daran lag, dass er von wohnungslosen und drogenkonsumierenden Personen genutzt wurde, generell Vandalismus zum Opfer fiel und immer wieder stark vermüllt war (teilweise Dinge aus Kleiderkontainern, Matratzen und sonstiger Müll). Daran wurde zudem spürbar, dass sich der Park und das Klientel über die Jahre verändert hat. Auch die ehrenamtliche Kerngruppe des Vereins ist kleiner geworden, neue Personen sind nicht dazu gekommen. Nach reiflicher Überlegung und mit schweren Herzens ist geben wir nach 9 Jahren auf.

    wir hatten, als es extrem war, tatsächlich Kontakt zu Streetworkern und den Garten als Problemspot benannt. Es ist in der Zwischenzeit etwas entspannter geworden. Aber generell ist das Problem der Vermüllung (insbesondere an Lenes Tauscho) und des Vandalismus im Park bei der Stadt bekannt. 
    Wir haben viel Freude an dem Projekt gehabt! Der Aufwand, den Garten zu erhalten, hat auf Dauer dann unsere Kräfte überstiegen.
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  • München: WERKSgarten ist umgezogen

    (Tel)
    auf der Fläche des Werksviertels in die Nähe vom Umaddum – vorne beim Containerdorf, wo er bisher war, sind zu viele Veranstaltungen und die Beete wurden zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und sahen immer im Nu aus, als ob sich niemand kümmert.

    An der neuen Ecke kämpfen sie noch mit Dienbstahl – schon 2x wurde ein Häuschen aufgebrochen und alles rausgeklaut.

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  • Leipzig: viele nutzen den Hildegarten

    (ANtrag, Antworten)

    Für die aktuelle Gartensaison fehlen uns derzeit noch verschiedene Materialien, um
    sowohl kleinere Reparaturen im Gemeinschaftsgarten vorzunehmen als auch bereits
    angelaufene Projektideen zu realisieren. Die Anschaffung von neuem Werkzeug zielt vor
    allem auf unsere regelmäßigen Aktionen wie die gemeinsamen Subbotniks aller
    Gemeinschaftsgärtner:innen und das offene Mit-Mach-Angebot des wöchentlichen
    Gemeinsam Gärtnerns ab. Hier sind wir schnell mal 40 Menschen, die an einem Tag
    richtig viel schaffen wollen und mit den richtigen Materialien zumeist auch werden.
    Während einer Gartensaison kommen auch viele verschiedene Projektgruppen (von Kita-
    Kids über Schulklassen hin zu berufsorientierenden Gruppen) zu uns, um parallel in
    verschiedenen Ecken und Nischen des Gartens zu werkeln, zu gärtnern oder sich über
    umweltpolitische Themen auszutauschen.
    Der Gartengemeinschaft ist es wichtig, gut auf die Werkzeuge zu achten und diese in
    kleineren Runden regelmäßig zu pflegen und zu reparieren. Dennoch ist es leider nicht zu
    vermeiden, dass manchmal auch Werkzeuge verschwinden, nicht mehr zu reparieren sind
    oder nur eingeschränkt nutzbar bleiben.

    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Aktuell sind wir 70 aktive Gemeinschaftsgärtner:innen von denen 45 eine eigene Beetfläche haben. Allerdings tragen alle Gärtner:innen die Verantwortung für die Pflege und Mitgestaltung der Gemeinschaftsbeete, die wiederum auch von Besucher:innen sowie Menschen, die ab und an mal zum mitmachen vorbei kommen, beackert werden. Beim montäglichen Gemeinsam Gärtnern kann es sein, dass wir eine kompakte Gruppe von 6 Menschen sind oder, wie aktuell zum Saisonbeginn bei gutem Wetter, schnell auch mal über 40 Menschen „etwas tun wollen“ (im Sinne von, ich bin jetzt hier und will in kurzer Zeit ganz viel tun, habe aber gar keine Ahnung). Wenn wir es schaffen, federn wir das Angebot des gemeinsamen Gärtnerns zu dritt ab und können uns mit den interessierten Menschen dann, je nach Aufgabenlage und wieviel Werkzeug/Gartengeräte wir haben und tatsächlich nutzen können, aufteilen.

    • Mit welchen Einrichtungen arbeitet ihr wie zusammen?

    Wir arbeiten sowohl mit diversen Bildungseinrichtungen zusammen (z.B. die benachbarten Grundschulen Schule am Grünen Gleis sowie Gießerschule; dort auch mit Fokus auf Gemeinschaftsgärten als projektbezogene Lernorte), mit Akteur:innen aus der unmittelbaren Nachbarinnenschaft (alle anderen Bürger:innenprojekte, also Café Heiter bis wolkig, Bauspielplatz „Wilder Westen“, Obstgenossen, der Bürgerinitiative „Bürgerbahnhof Plagwitz erhalten“ und der Gemeinschaftsunterkunft) und zahlreichen Vereinen und Initiativen, z.B. Inab, Leipzig Pflanzt, Leipzig Gießt, Westbesuch e.V., Weltoffen e.V., usw.

    Manchmal finden bei uns im Garten Netzwerktreffen statt oder andere Inis nutzen den Ort um sich zu treffen oder Veranstaltungen regensicher stattfinden zu lassen. Zuletzt haben wir den Akteur:innen von Leipzig Pflanzt über einen Tag hinweg Zugang zum Wasser gewährt damit diese ihren IBC-Container füllen konnte zur Gemeinschaftsaktion, Jungbäume auf dem Areal des Bürgerbahnhof Plagwitz zu gießen. Dabei sind wir alle auf die Wasserzugänge angewiesen und müssen die Bäume oft mit Trinkwasser versorgen denn mit rarem Regenwasser. 

    • Wie trefft ihr Entscheidungen (wenn auch Besucher*innen beim Hildum dabei sind)

    Die große Gartengemeinschaft trifft sich immer vor Saisonbeginn zu einem Auftakttreffen und zum Abschluss einer Saison zum Garten:Dank:Fest / Garten-Gulasch-Schmaus. Zumeist werden Entscheidungen in großer Runde mit allen anwesenden Personen getroffen: manchmal während stattfindender Diskussionen oder auch mal per Abstimmung. Grundlage ist: alle, die da sind, entscheiden gemeinsam. Menschen, die nicht anwesend sind, können sich entweder vorab einbringen (ihre Themen mit in die Gespräche, Treffen, etc. geben) und auch Kritik an getroffenen Entscheidungen treffen, klar. Wichtige Schnittstelle zwischen mir als Koordinatorin des Garten und der Gartengemeinschaft ist der sogenannte Hilderat. Im Hilderat sind einige aktive Gärtner:innen, die meisten haben den Garten mitgegründet. Bei diesen monatlichen Treffen besprechen wir in kleinerer Runde wichtige Themen um Finanzierung, Projekte, Kooperationen, Zukünftiges. Der Hilderat ist ein offenes Treffen und interessierte Gemeinschaftsgärtner:innen können jederzeit mit dazu kommen. Wunsch ist jedoch schon, sich nach einem Schnuppern, verbindlich einzubringen, da gerade bestimmte Themen um Finanzen, etc. oft direkter und auch zügiger besprochen werden müssen als dass das in großer Runde möglich wäre. Die im Hilderat entstandenen News und auch sonst alles Relevante bündele ich und gebe diese Infos zu Beginn eines jeden Hildums in die große Runde. Das macht oft den 1. Teil des Hildums aus. Der 2. Teil besteht aus Austausch und gemeinsamen Aktionen im Garten. 

    • Wie wollt ihr die Glasscheiben vor Vandalismus schützen?

    Das ist leider nur bedingt möglich. Zuletzt haben wir eine Aktion mit Aushängen gemacht, die sowohl um den Garten herum sichtbar waren als auch auf Insta. Auf diesen Aushängen haben wir eine direkte Anrede gesetzt und klare Wünsche formuliert und was wir mit dem Hildegarten konkret wollen. Bislang ist es ruhig geblieben in Hinsicht auf Einbruch, Vandalismus oder erneute Spray-Aktionen am Waggon. 

    • Kommen weitere Gärtner*innen über den Flyer? Wo würde der ausliegen?

    Wir legen die Flyer direkt am Garten (wettergeschützter Flyerkasten am Zaun), im Garten und vor allem bei Veranstaltungen aus. Und ja, auch über die Flyer finden Menschen den Weg zu uns.

    • Was für Überlegungen hinsichtlich „Wasser“ habt ihr (das war Thema bei meinem Besuch)

    Spielst du mit deiner Frage auf Themen rund ums sparsames Wässern, wasserschonendes Gärtnern, etc. an? Es arbeitet aktuell eine Studigruppe an der Beschattung unserer Komposte. Ein weiteres Aufstellen von IBC-Containern und Ableiten von Regenwasser (zukünftig hoffentlich auch vom Waggon-Dach) ist unabdingbar. Wir mulchen und achten auf gute Beet:Nachbarschaften. Und die Themen Gießen, Wasserverbrauch, Trinkwasser & Regenwasser werden immer wieder thematisiert, z.B. beim HILDUM oder auch am 02. Juni zur Gieß-Aktion aller Bäume im und um den Hildegarten herum. Vertikales Gärtnern, Verzicht auf vor allem starkzehrende Pflanzen, Zusammenlegen von Beeten und Beete weniger vereinzelt und damit aufwendiger in der Gießbetreuung zu wissen, sind weitere Themen mit denen wir uns aktuell auseinander setzen. Ein wie ich finde spannende Spagat. Wenn es nach mir ginge, würde ich den Garten viel kompakter gestalten und auch die jeweiligen Standortbedingungen mit bedenken. Es gäbe dann bspw. nicht überall im Garten Tomaten, sondern eben nur an einer bestimmten Stelle/einem kleinen Acker oder nur einige Pflanzen im Gewächshaus. Die vielen einzelnen Beetflächen sind toll und geben Einblick in das Ausprobieren und jeweilige Gärtnern der Menschen. Sobald der Sommer am Start ist und mit diesem die langen Sommerferien plus sich die Fläche stark aufheizt, vertrocknen sehr viele dieser kleinen Beetfläche und das ab-und-an Gießen dieser Flächen scheint mir persönlich eine Verschwendung von Ressourcen. Die Aspekte Ausprobieren/ins Gärtnern kommen stehen dann den Themen achtsamer Umgang mit Ressourcen und was brauchen wir wirklich entgegen (mehr …)

  • Leipzig: Hildegarten und Dill

    (Projektbesuche)

    Der Dill Gemeinschaftsgarten ist in einer Kleingartenanlage. Vorher war hier eine Brache, auf einem Teil steht auch eine alte Laube (davor ist Wiese, hier ist noch Platz für weitere Beete oder andere Infrastruktur). Losgelegt haben sie im Jahr 2020.
    Der Garten ist von Anfang an als inkluisver Garten geplant worden, die Beete sind unterfahrbar und es gibt eine rolligerechte Bank. Neben den Hochbeeten (viele davon sind nach der Methode des „Gärtnern im Quadrat“ gestaltet), gibt es weitere Hochbeete und ein paar Flachbeete, sowie eine Kräuterspirale und einen Färbergarten (in Hochbeeten). Sie haben eine Laube wieder fit gemacht, die für Workshops u.ä. genutzt wird, es gibt ein Tomatendach. Sie machen viele Workshops und sind Einsatzstelle für Bundesfreiwiligendienst. Im Kleingarten sind sie recht bekannt.

    Der Hildegarten ist Teil des Bürgerbahnhof Plagwitz und wächst dort seit 2015. Neben der Gemeinschaftsgartenfläche, die der Stadt gehört, pflegt die Gruppe den nebenan liegenden Obstbaumgarten. Das war Auflage der Stadt.
    Im Hildegarten gibt es hauptsächlich individuelle Beete, die allermeisten direkt im Boden. Den Boden untersucht hat niemand, es wurde eine 50cm Schicht „guter Boden“ aufgeschüttet. „Doch die meisten machen sich da keinen Kopf“. Es gibt auch gemeinschaftlich genutzte Flächen, Beete, eine Kräuterspirale, Heilkräuter, Beeren.
    Vom alten Bahnhof ist noch einiges an Struktur da, so ein Stück einer Ankunftshalle, die für Workshops genutzt wird. Hier haben sie was angebaut, um es winddichter zu machen, denn der Hildegarten liegt direkt in einer der Frischluftschneisen.
    Sie haben einige Kompostklos auf der Fläche, eine Schuppen für die Geräte und – die Hauptattraktion – einen alten Zug, zumindest einen Teil davon. Schienen dafür sind verlegt worden/waren noch da (?), der Zug wurde mit 2 großen Krähnen in den Garten gehieft. Der Gruppe ist wichtig, die Vergangenheit der Fläche sichtbar zu machen.
    Um den Zug gibt es Streit mit der Stadt, Eigentlich genau so genehmigt, gab es da einen Wechsel und das Bauamt sagt nun, dass der Zug so nicht stehen bleiben kann, sondern 5 m verrückt werden muss, was aber gar nicht geht. Die Nutzung ist also noch nicht freigegeben, die Gruppe träumt davon, den Zug innen so umzugestalten, dass Workshop- und Gruppenräume entstehen.
    Es gibt auch einen kleinen Spielplatz im Garten und ein Gewächshaus.
    Probleme: Vandalismus, Diebstahl, Wasser. Die Glasscheiben (Gewächshaus, Zug) werden immer mal wieder eingeworfen, teure, nur kurz zwischengelagerte Geräte werden geklaut, inzwischen wird alles Werkzeug, was ein bisschen was wert ist zumindest im Winter mit nach Hause genommen.
    Wasser haben sie nur Regenwasser, doch regnet es nicht oft genug. (mehr …)

  • Berlin: Laskerwiese kämpft mit den Herausforderungen des öffentlichen Raums

    Die Gruppe ist dabei, die Container von den restlichen Spuren des Brandanschlags zu säubern. Es sind 2 Container, wobei der eine ausgebrannt ist und ggf. durch die Feuerwehr der zweite dann aufgebrochen wurde – die Schlösser waren beide aufgebrochen, viel des Inhalts des zweiten Containers lag davor verstreut rum.
    Einiges konnten sie inzwischen wieder nachkaufen, u.a. durch unsere Förderung. Von Peace of Land haben sie einiges an Werkzeugen und Materialien geschenkt bekommen.
    Sie müssen nach wie vor neben dem Garten auch den Park instand halten. Der besteht aus Sitzbereichen, Staudenbeeten, neu angelegten Blühwiesen, Rasen, einem Hügel, einer „Sportstätte“(ob die dazu gehört, weiß ich nicht).
    Wasser bekommen sie zum einen vom Lidl-Dach->Zisterne->Leitung in den Garten mit Pumpe, Brunnen im Garten und für den Park nutzen sie Frischwasser
    Es kommen immer wieder neu Interessierte dazu, andere hören auf, u.a., da doch einiges kurz vorm Reifepunkte geklaut wird. Einige setzen nun eher auf Blumen und wollen damit noch mehr für Insektenvielfalt tun. Als ich da war, flog eine Holzbiene durch den Garten.
    Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Garten bauen sie immer mehr wieder da. Obdachlose nisten sich ein. Manche Menschen kacken in die Beete, immer wieder wird Müll einfach liegen gelassen, wobei es Mülleimer gibt. Diese reichen aber nicht und die Gruppe musste selbstgebaute wieder abnehmen, da der Bezirk/die Stadt einheitliche Mülleimer in den Parks möchte. Die Leerung der Mülleimer durch die BSR funktioniert, doch werden Säcke mit Müll derzeit nicht mehr abtransportiert. Bislang war das kein Problem.
    Der Park wird von Drogenmenschen genutzt, offener Drogenkonsum findet oft statt. Und es findet Vandalismus statt, derzeit ist ein Tor zum Garten eingetreten worden (die sind nicht abgeschlossen).
    Der Verein hat Kontakt mit Gangway gehabt, die sind aber nur 2x gekommen. Sie haben Kontakt mit den Schupos aufegommen mit Bitte, den Park/Garten mit in die Kontrollrunden aufzunehmen, sie versuchen, Garten und Park sauber und ordentlich zu halten (um nicht nach der Broken Windows Theroie dazu einzuladen, mehr Müll da zu lassen etc.), hat alles nix geholfen bisher oder nur wenig.
    Die Gruppe hat Verständnis für die Überforderung des Bezirks, in dem es viele Probleme gibt und Lakserwiese ist daran gemessen nur ein kleines Projekt.
    Ihr aktuelles Sorgenkind ist der Teich. Die Folie war kaputt, der Teich ist abgelassen, die Folie entfernt, nun muss er saniert werden.
    Sie haben für dieses Jahr schon recht viel Geld akquiriert. Von uns, FEIN-Mittel, Spenden wegen des Brands, doch reicht das noch nicht. Außerdem ist es richtig schwierig, Handwerker*innen für die Sanierung zu bekommen.
    Alle Gärtner*innen wohnen fussläufig vom Garten oder in kurzer Raddistanz. Meine Hauptgesprächspartnerin ist zum Garten gekommen, als es ihr eine Zeitlang seelisch nicht gut ging und sie Natur und Gemeinschaft brauchte. Sie ist im Vorstand und engagiert sich für Artenvielfalt und Insektenschutz. (mehr …)

  • Potsdam: Wendeschleife macht recht gute Erfahrungen mit Beetaufbauten gegen Diebstahl

    (Wie sind denn die Erfahrungen mit den Aufbauten auf den Beeten? Hat das zu weniger Ernteklau geführt?)

    Die Aufbauten haben außer bei einem Beet, dazu geführt, dass nichts ungesehen und ungewollt geerntet wurde. Bei dem einen der Beete hatten wir allerdings das Gefühl (evt. aus persönlichen Gründen), dass gerade der Aufbau dazu angeregt hat sukzessive alles im unreifen Zustand zu ernten und dann in den Garten zu werfen. 

    (Werden auch dieses Jahr Workshops mit den Färberpflanzen stattfinden? Wie wollen Sie dieses Angebot verstetigen?)

    Bezüglich der Färberpflanzen ist der Plan dieses Jahr noch einmal die gleiche Workshopreihe anzubieten. Auch in den kommenden Jahr ist der Plan diesem Thema einen festen Platz einzuräumen.

    Eventuell kann ich in diesem Jahr auch einen passenden Thementag mit einer Grundschulklasse machen.

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  • Hamburg: im GG Hafencity wird kein Gemüse angebaut

    (Besuch)

    Die Hafencity ist ein neu gebauter Stadtteil mit viel Beton und viel Versiegelung. Eine Gruppe tritt für mehr Grün ein und hat ein Gartenprojekt gegründet. In schon zerfallenden Beeten wachsen hauptsächlich insektenfreundliche Stauden. Es gibt viel Vandlismus, es wird auch geklaut – doch das macht ihnen nix, an so einem Standort muss man damit rechnen und damit umgehen können.
    Nun müssen sie umziehen (warum habe ich vergessen).
    Sie haben eine Fläche nicht weit weg bekommen, die hinter einem Gebäude (Oberhafen) liegt. Das ist eine Grünfläche, auf der auch andere gärtnern (Köchinnen des Nobellokals, das auch dort ist). Ein Teil der Beete soll auf versiegelter Fläche stehen. Meine Gesprächspartnerin ist enttäuscht, denn sie haben nun weniger Grün als vorher, also am jetzigen Standort.

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  • Leipzig: Wirrwuchs blickt mit gemischten Gefühlen auf 2024 zurück

    Das Jahr begann turbulent, mit Einbrüchen, Vandalismus und einer spürbaren Zunahme rechter Raumnahme im Stadtteil. Doch dank Ihrer Unterstützung konnten wir all dem etwas entgegensetzen und ein starkes Zeichen für eine vielfältige Gemeinschaft in Paunsdorf
    setzen. Besondere Highlights waren in diesem Jahr für uns die Soliparty im April und unsere 5-jährige Jubiläumswoche im August – wunderbare Feste voller Begegnungen und Inspiration.
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  • Potsdam: Klimagarten Wendeschleife wächst

    (Antrag, ANtworten)

    Die Pflege und Bepflanzung der Beete des Gemeinschaftsgartens wird von Beetpat*innen (27 Personen inklusive Angehörige), dem Team Wendeschleife und weiteren Interessierten übernommen. Die Beetpat*innen stimmen sich regelmäßig mit dem Projektteam ab und übernehmen teilweise auch die Betreuung des wöchentlichen offenen Gärtnerns sowie die Gestaltung von Workshops.Das Team Wendeschleife besteht aus Norbert Fadtke (Bundesfreiwilligendienst), Henrike Wieck (Bundesfreiwilligendienst), 2 Ehrenamtlerinnen und mir (Francie Großhennig, Umweltlotsin des oskar.Begegnungszentrum). Im Projekt Wendeschleife legen wir besonderen Wert auf die soziale Integration und lokale Vernetzung, auf Umweltbildung und Qualität des Lebensumfelds sowie Nachbarschaftliches Engagement und Beteiligung. Um die Projektziele zu erreichen, stellen wir in unserer Arbeit folgende Bereiche in den Mittelpunkt:

    èÖkologisches Gärtnern (z.B. offenes Gärtnern am Mittwoch)

    èStadtgrün und Stadtnatur, Multifunktionale Grünflächen (z.B. Garten offen für alle, kein Zaun)

    èGemeinschaft, Wertschätzung und Gestaltung des Wohnumfeldes, Freizeit im Freien, Identifikation mit dem Lebensumfeld, Zeit im Freien (z.B. Pflanzaktionen, offener Kaffeeklatsch)

    èFörderung von umweltbewusster Ernährung (z.B. Klimakochen)

    èSelbermachen, Unverpackt, Reparieren statt Wegwerfen, Mülltrennung/-vermeidung, Teilen oder Leihen statt neu kaufen(z.B. Handarbeitscafé, Saatgut- und Pflanzentausch)

    èNachhaltige Mobilität, Leitungs-/Trinkwasser und Grauwasser (z.B. Verleih von Lastenrad)

    èNaturpädagogische Umweltbildungsangebote (z.B. Schul-AG „Die Welt ist mein Garten“)

    Eine unschätzbare Unterstützung für die Mitarbeiter*innen und Beetpat*innen stellt gerade bei der Umsetzung von Festen das Netzwerk engagierter ehrenamtlicher Helfer*innen dar.

    Das Begegnungszentrum oskar. wird durch die Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Im Rahmen dieser Förderung sind Kosten für die hier beschriebenen Vorhaben nicht vorgesehen.

    2      Vorhaben

    Wir würden gern die folgenden beiden Vorhaben für unser Projekt Wendeschleife fördern lassen:

    1. Naturpädagogik: Der verbindende Grundgedanke der geplanten Aktivitäten dieses Vorhabens ist der Aufbau eines für die Zielgruppe interessanten naturpädagogischen Angebotes in Form von Exkursionen, Experimenten und Workshops. Durch diese thematische Erweiterung der Wendeschleife soll die Reichweite im Stadtquartier gesteigert und die Gesamtthematik Naturschutz/Umweltschutz/Nachhaltigkeit besser vermittelt werden.

    2. Schutz: Als weiteres wesentliches Vorhaben planen wir den Schutz der Beetpatenpflanzungen durch dafür sinnvolle Maßnahmen, um zum einen hier mehr Nachhaltigkeit für das Geschaffene als auch Würdigung der Mitarbeit durch Schutz vor Verunreinigungen zu gewährleisten.

    Der Projektzeitraum ist für Mai bis Ende des Jahres 2024 vorgesehen. Die Einweihung der einzelnen Projektsegmente erfolgt fortlaufend. Im Einzelnen würden wir gern die folgenden Maßnahmen fördern lassen:

    ·        Naturpädagogisches Material: Für die Einrichtung eines mobilen grünen Klassenzimmers möchten wir die notwendigen Materialien (z.B. Exkursionsbox Natur/ Wildbienenzucht) anschaffen.

    ·        Walderdbeeren Schau- und Nutzgarten: Wir möchten einen bisher unbepflanzten eher schattigen Standort auf dem Essbaren Innenhof erobern. Walderdbeeren und Waldmeister würden wunderbar zu dem dort bereits befindlichen Minzgarten passen.

    ·        Färberpflanzen + Equipment: Um ein weiteres spannendes Feld der historischen Pflanzenverwendung in unseren Gemeinschaftsgarten zu holen, würden wir gern ein Beet mit Färberpflanzen anlegen und diese für Workshops nutzen.

    • Wie viele Menschen sind denn inzwischen im Garten aktiv und hat sich an der Anzahl der Beete was geändert?
      • Wir haben 17 Hochbeete plus 12 Flachbeete. Mit den Hochbeeten erreichen wir etwa 30 Personen (eingetragene/r Beetpat*in plus Familie/Partner*in). Außerdem gibt es Spontangärtner*innen und Terrassenaufräumer*innen die häufig ungesehen aktiv sind bzw. beim offenen Gärtnern in den Gemeinschaftsbeeten mitarbeiten.
    • Erreicht ihr mit dem Garten auch Migrant*innen/Geflüchtete?
      • Circa ein Drittel der Beetpat*innen haben einen Migrations- bzw. Fluchthintergrund.
    • Wo soll das Färberbeet hin? Ihr hattet ja nicht mehr viel Platz auf der Fläche? Wer würde sich darum kümmern? Was und wie viele Workshops plant ihr? Wo würden diese stattfinden?
      • Für das Färberbeet soll eins der 3 großen Blumenbeete aufgelöst und auf die anderen beiden umverteilt werden. Darum kümmern würde sich unsere Bundesfreiwillige, ein Mitarbeiter aus der Fahrradwerkstatt der USE, eine an dem Thema interessierte Beetpatin und ich. Die Workshops würden je nachdem was gemacht wird im Garten oder in der Stadtteilküche im oskar.Begegnungszentrum etwa einmal im Monat stattfinden.
    • Was ist mit „Aufbau für die Beete zum Schutz“ gemeint? Welche Materialien sind gemeint? Wer würde hier bauen?
      • Auf eurer Internetseite gibt es bei „Umgang mit Vanadalismus“ ein Bild von einem Hochbeet welches einen abschließbaren Kasten aufgesetzt hat. Für den Bau von 5 Aufbauten bräuchten wir: Holzlatten, Sechseckdrahtgeflecht, Holzschrauben, Überfälle mit Öse, Winkelverbinder und Schlösser.Gebaut würden diese von den Beetpat*innen an den betreffenden Beeten mit der Unterstützung des Team Wendeschleife, evt. kann ich noch jemanden aus der Fahrradwerkstatt begeistern. 
    • Wie hat sich der essbare Innenhof weiterentwickelt? Gibt es da auch eine Gruppe, die sich kümmert?
      • Die Gruppe im essbaren Innenhof besteht aktuell leider nur aus 3 interessieren Anwohner*innen. Aber dafür wächst und gedeiht alles vorhandene prächtig. Und in der Erntesaison/ wärmere Jahreszeit konnten wir beobachten, dass die Beeren und die Minze von Anwohner*innen geerntet werden und auch die Kinder zum Naschen verleiten.
    • Könnt ihr die Infotafeln nicht mit vorhandenen/gebrauchten/Restmaterialien bauen, die bei euren anderen Aktivitäten im Oskar anfallen/eh da sind?
      • Ja, das können wir versuchen.

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  • Hamburg: InGa gibt es

    den Garten gibt es! Auch mit Hilfe der Anstiftung konnten wir einen Kräutergarten, Gemeinschaftsbeete und Parzellen für einzelne Nutzer*innen anlegen. Wir haben nun einen Brunnen, teilweise befestigte Wege, einen Container zum Unterbringen der Materialien und einiges Gartengerät (leider wurde allerdings einiges an Weihnachten geklaut, der Container wurde aufgebrochen ).

    Der Verein hat mittlerweile über 25 Mitglieder und ist weiter am Wachsen (mehr …)

  • Leipzig: VaGaBUND kämpft mit Vandalismus

    (Sachbericht)

    Zunächst haben sich unsere geplanten Bauprojekte, der Umzug des Bauwagens von Connewitz nach Grünau und der Transport und Aufbau des eingelagerten Gewächshauses durch regelmäßig
    auftretenden Vandalismus verzögert. Dieser konnte durch eine Eingrenzung des Geländes minimiert
    werden. Statt einer teilweisen Umzäunung des Grundstücks wurde eine „Essbare Hecke“ geflanzt.
    Erst nach der Pflanzung wurde der teure und für Vandalismus anfällige Bauwagen und das
    Gewächshaus auf die Fläche gebracht.
    Insgesamt ist unsere Einschätzung, dass das Gartenprojekt in Grünau auf einem guten Weg ist.
    Auftretende gruppeninterne Probleme des letzten Jahres wurden gelöst und wir starten mit viel Tatendrang und guter Stimmung in die neue Gartensaison. Die essbare Hecke gibt der Fläche als halboffenen Raum einen einladenden Charakter und beugt dem Vandalismus hoffentlich weiter etwas vor, und bewahrt gleichzeitig die Zugänglichkeit zum Garten. (mehr …)

  • Hamburg: Regeln im Luthergarten

    (NL)

    Besucher*innen & Vandalismus

    Es gibt immer wieder Besucher*innen (z.B. an Aktionstagen), die sich den Gärtner*innen und dem Garten gegenüber respektlos verhalten und Beete/Pflanzen/Dinge gedankenlos kaputt machen. Wir wollen dagegen steuern, indem wir zum einen an Aktionstagen mit Ansteckschildern sichtbar machen, wer zum Garten gehört und zum anderen die wichtigsten Verhaltensregeln im Garten besser mit einem kleinen Handout kommunizieren.

    Ernten

    Wer darf wo ernten? Dürfen alle (auch Besucher*innen) von Obstbäumen und Sträuchern, die nicht direkt zu einem Garten gehören und am Wegrand stehen, Früchte (Kirschen, versch. Beeren) pflücken?

    Grundsätzlich gilt, dass nur die Personen, die zu einem Garten gehören (Wallachei, Perma, Hühner, Hochbeete etc.) dort auch ernten dürfen. Außerhalb der Gartenzonen/auf den Wegen dürfen alle (auch Besucher*innen) Obst nach dem Motto „Naschen ja, ernten nein“ pflücken. Das bedeutet, dass kleine Portionen von Obst gleich verzehrt werden dürfen, aber keine großen Mengen gepflückt werden sollen, so dass auch immer noch was da ist, wenn die nächste Person vorbeikommt.


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  • Leipzig: Konzeptänderung bei Lenes Garten

    (Sachbericht)

    Hauptziel der Förderung war es in erster Linie, den urbanen, frei zugänglichen Garten
    InstandzuhaltenundinFormkleinererProjektezuerweitern.Dazuzählten
    hauptsächlichReparaturarbeiten,NeubautenundAnschaffungendiverserMaterialien.
    Auch in 2022 hat sich der Stadtteil Reudnitz, dessen Zentrum im Sommer der Lene-Voigt-
    Park darstellt, weiter vergrößert und erfreut sich großer Beliebtheit. So sind angrenzend
    indennächstenJahrengroßeBaumaßnahmen(Grundschule,Kita,Sporthalle,
    Gymnasium)geplant.ImStadtteilentstehenweitereLadengeschäfte,Cafésund
    Wohngebäude. Wir hoffen, die urbane Gartenfläche erhalten zu können, da Grünflächen,
    insbesondere Gärten, positive Erholungs- und Freizeitangebote sind. Lenes Schulgarten
    ist weiterhin Teil des Gesamtprojektes. Das offene Konzept des Gartens ist seit seiner
    Gründung 2016 beibehalten worden.

    Umsetzung
    Reparaturarbeiten, Neubauten, Anschaffungen sowie Vernetzung
    VordemoffiziellenSaisonstartwurdedieBeetemitHornspänegedüngtundneuer
    torffreierBio-ErdeausdemBaumarktaufgefüllt.PflanzenundSaatgutwurdenbei
    regionalen Anbietern erworben, wozu die Gärtnerei Annalinde GmbH (Jungpflanzen) und
    Beetliebe (Saatgut) zählten. Beim Frühjahrsputz im April 2022 folgte die Saisoneröffnung
    bei Kaffee und Kuchen mit einer Saatgutverschenkeaktion und einem Pflanzfest Anfang
    Mai. In den Sommermonaten kümmerten wir uns vor allem um die Pflanzen. Zudem
    kamen u.a. im Rahmen eines Stadtteilrundgangs viele Besucher*innen vorbei, denen wir
    den Garten vorstellten und fürFragen zur Verfügung standen.
    BeidenumgesetztenBaumaßnahmenwurdebesondersaufStabilitätund
    Reparierbarkeit geachtet. Konkret wurde der Schaukasten, der immer wieder mit Graffitis
    beschmutzt wurde, durch eine Holzvarianteersetzt. Diese neue Holztafel schützt die
    Aushänge(laminierteFolien)vorRegen,istneulackierbarbzw.kannabgeschliffen
    werden und sehr stabil. Der 1000 Liter fassende Wassertank wurde auf eine aufwendige
    Holzkonstruktion gesetzt, die ebenfalls sehr stabil ist und im Boden verankert wurde.Im
    Rahmen dessen konnte sich Lenes Garten als Wasserquelle bei der Initiative „Leipzig
    gießt“ registrieren.
    Für die kommende Saison werden wir uns dahingehend stärker bei

    Aktionen rund um Wasserknappheit engagieren und uns mit Freiwilligen bspw. um das
    Gießen der Bäume im Park kümmern. Bänke und Sitzgelegenheiten wurden mit neu
    erworbenem Holz bei einer gemeinsamen Aktion im Sommer 2022 baulich optimiert und
    ausgebessert,wozuaucheinNeuanstrichzählte.KleinereInstandsetzungsarbeiten
    folgten im Herbst 2022. Ein Flohmarkt im Garten konnte im Herbst realisiert werden. Das
    zeitgleich stattfindende Erntedankfest war ein großer Erfolg.

    Der Garten war in der Saison 2022 abermals von de nallgemeinen Problemen wie
    Vandalismus,Pflanzenklau und Vermüllung betroffen.Um dem Müllproblem
    entgegenzuwirken, wurde ein wöchentlicher Mülldienst einberufen, wofür Müllgreifer, –
    säcke,eine feuerfeste AbfalltonneundHandschuheangeschafftwurden.Neben dem
    „normal“ anfallenden Müll werden oft Kleidung und Kleinmöbel im Garten abgeladen, die
    durch uns ebenfalls fachgerechte entsorgt werden.
    Um im Austausch mit anderen Leipziger Gemeinschaftsgärten zu bleiben, engagierten
    wirunsweiterhinaktivbeiNELGE(NetzwerkLeipzigerGemeinschaftsgärten).Wir
    standen außerdem Studierenden und Forschenden, u.a. der Umweltwissenschaften und
    Stadtraumplanung aus verschiedenen Teilen Deutschlands für Umfragen und Interviews
    sowohl online als auch vor Ort zur Verfügung. Zudem fand in 2022 eine Vernetzung mit
    dem sich damals in Gründung befindlichen Stadtteilverein Ostbüro e.V. statt, das die
    Belange des Stadtteils in den Fokus nimmt.

    Erfahrungswerte
    In den letzten Jahren ist ein Wandel des Parks hin zu einen sozialen Brennpunkt
    beobachtbar, der uns vor neue Herausforderung stellt. Als wenig exponierter Bereich
    wird Lenes Garten auch zum temporären Rückzugsraum für Drogenkonsumierende oder
    Wohnungslose. In der Sommerzeit ist der Park in den Abendstunden stark frequentiert
    und wird zum Feiern genutzt. Aufgrund der genannten Punkte kommt es zu ständiger
    Vermüllung und anhaltenden Vandalismus, was unsere Frustrationsgrenze auf die Probe
    stellt.Insgesamt ließ das Interesse an einer verbindlichen Mitwirkung für eine Saison
    während und auch nach der Pandemie nach. Die wenigen Beetpat*innen gaben schnell
    aufundbliebendenGartenbzw.ihrerHochbeeteinheitvermehrtfern.Auchdie
    Workshopsverlorendaheranihrem„Workshopcharakter“,danurvereinzeltneue
    Beetpat*innenverbindlich zu Terminen kamen undauch die Kommunikation mit der
    „Kerngruppe“ war dadurch erschwert. Der Verein hat deshalb das Gartenkonzept für
    2023 angepasst und einen neuen Vorstand gewählt.

    Fazit / Ausblick
    Das offene Konzept des Gartens soll auch 2023 beibehalten, jedoch modifiziert werden.
    So wird es fortan keine Beetpat*innen für einzelne Beeteinheiten mehr geben, sondern
    nur noch kollekti vgegärtnert, wofür die Hochbeete als Gemeinschaftsbeete genutzt
    werden. Zudem wird Vereinen aus dem Stadtteil die Möglichkeit gegeben, Hochbeete in
    ihren Namen zu bewirtschaften. Die Aufgaben de rKommunikation und
    Öffentlichkeitsarbeit wurden auf mehrere Schulter naufgeteilt, damit die Planungen
    transparenter werden. Es sind erneutWorkshops zu Gartenkosmetik in Planung.Der
    Ostbüroe.V.bewirtschafteteinHochbeet,sodass die Zusammenarbeit mit lokalen
    Akteuren verstetigt werden konnte. Zudem besitzt Lenes Garten nun einen Instagram-
    Kanal.


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  • Berlin: weniger Vandalismus im Paulusgarten

    (antrag, antworten)

    – Materialien für Hochbeete und den Gartengeräteschrank wurden gekauft und werden in diesem Frühjahr zusammengebaut und aufgestellt. Für den Gartengeräteschrank soll zunächst der Untergrund mit Pflastersteinen (siehe Folgeantrag) vom Hausmeister und der Gartengruppe befestigt werden, um u.a. Rattenbefall vorzubeugen. Dies ist sobald wie möglich (März) vorgesehen.

    – Für die Hochbeete benötigen wir noch Muttererde (siehe Folgeantrag). Die Muttererde und die Bodenprobe konnten wir mit der ersten Förderung nicht finanzieren aufgrund der geringeren Förderung als der beantragten Summe. Wir mussten deshalb Positionen streichen, auf die Bodenprobe wollen wir nach Rücksprache mit den Prinzessinengärten nun komplett verzichten. Darüber hinaus war eine Lieferung und Verteilung der Muttererde Ende des letzten Jahres witterungsbedingt nicht sinnvoll.

    – Die Heckenpflanzen beinhalten ausschließlich essbare Sträucher. Es ist eine Obsthecke, die den Garten umfasst. Nur im Altbestand stehen einzelne nichtessbare Sträucher.

    – Die Beschilderung ist ab Sommer (nach dem Bau von Geräteschrank und Hochbeet) vorgesehen.

    – Die Gartengruppe besteht aktuell aus 9 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Durch öffentliche Aufrufe von Aktionen wie z.B. zum Start der Gartensaison 18.3. auf der Homepage der Kirchengemeinde sowie auf nebenan.de versuchen wir, weitere Nachbarn und Interessierte für den Paulus-Garten zu gewinnen. Bei den samstäglichen Gartenarbeiten kommen auch häufig Nachfragen nach Mitmachmöglichkeiten zustande.

    – Die Gruppe entwickelt sich auch angesichts der Förderungen aktuell deutlich konfliktfreier als vor einem Jahr. Die Ziele scheinen zu motivieren, für den Gartentag am 18.3., wo wir noch Pflanzen von den Prinzessinengärten abholen im März hat sich bereits ein Neuzugang angemeldet. Es scheint wenig, aber zugleich ist es für uns leichter, kontinuierlich wenig neue Personen einzubinden statt plötzlich mehrere.

    – Ernten finden statt, von der Gruppe sowie unkontrolliert durch Externe (Tomaten und Obsthecke, vor allem beim Kinderspielplatz). Durch den besseren Schutz der Pflanzen vor Verunreinigungen wird der Garten allerdings erst für die Nachbarschaft zum systematischen Ernten interessant werden (mehr …)

  • Köln: massiver Vandalismus in der Pflanzstelle

    (Mail)

    Zum Vandalismusproblem: das haben wir tatsächlich seit Bestehen des Gartens noch nicht gehabt und waren und sind immer wieder schockiert. Die Bauwägen wurden mehrfach aufgebrochen und auch einiges geklaut (vor Allem die Solaranlage, der Generator, ein paar wenige Werkzeuge). Ein Bauwagen wurde auch zum Schlafen genutzt. Das war besonders schwer für uns, weil wir auch nicht obdachlose Menschen rausschmeißen wollten. Wir haben es über den Winter deswegen vielfach toleriert und Leute dann eher Morgens rausgeschmissen(bzw. vielfach mit ihnen ruhig geredet, in der Hoffnung, dass sie verstehen, dass es für uns zu viel wird), weil ansonsten die Kinder schon ziemlich verschreckt waren. Ein paar Mal haben wir die Tür repariert und wieder zugemacht bis wir es aufgegeben haben und vor Allem alles gesichert, was ansonsten geklaut würde, wenn es weiter so rumsteht.

    Nach dem Winter haben wir beide Bauwägen richtig verrammelt und mit besseren Schlössern gesichert. Eigentlich nicht, was wir gerne hätten. Neben den Einbrüchen gab es etliche Male richtige Verwüstungen – es wurde wahllos unser Inventar verfeuert (zum Beispiel einfach Bierbänke quer auf die Feuerstelle gelegt, oder die Latten eines Kürbisspaliers abgerupft und verfeuert, obwohl Feuerholz daneben lag; eine Kinderbank aus dem Kinderbereich gezerrt und halb auf das Feuer geschmissen; die geodätische Kuppel (die eigentlich gut gekennzeichnet war) ist auch dem Feuer zum Opfer gefallen  etc.; Gartengeräte sind wie durch ein Wunder noch zum Großteil verschont). Das passierte immer nachts. Man hat also am nächsten Morgen die Verwüstung und leere Spirituosenflaschen gefunden…

    Wir haben immer noch Diskussionen, wie wir mit der Situation umgehen. Für einige von uns ist das Einschalten der Polizei keine Option und das haben wir bisher auch so gehandhabt. Seit es wärmer wird und der Garten auch von Aktiven Abends/Nachts vermehrt genutzt wird(und eben die Wägen verrammelt sind), hat es auch keine Probleme mehr gegeben. Jetzt haben wir gerade Koordinierungsschwierigkeiten mit den ganzen neuen Schlüsseln 😉 Aber auch schon Ideen.

    Es war also ein richtig harter Winter (offensichtlich nicht nur für uns) und wir gucken, dass wir uns jetzt wieder gut erholen und Kraft schöpfen.

    Jetzt am Wochenende war die Wiedereröffnung des Bücher_ei’s. Das war richtig schön und viele Leute, auch mit Kindern vor Ort. Die hatten glücklicherweise alle Bücher über den Winter bei ihnen untergestellt. Von unseren Büchern aus dem Bauwagen sind auch einige zum Anfeuern draufgegangen…

    Wir sind mit den Infos auch nicht wirklich an die Öffentlichkeit gegangen, weil wir etwas Vorbehalte haben, dass es einigen Leuten eher Angst macht und ihnen die Laune nimmt in den Garten zu kommen. Ob das so gut ist, weiß ich auch nicht. Hoffentlich hat sich das Problem jetzt aber erstmal erledigt.


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  • Leipzig: Lenes Garten kämpft mit Vandalismus

    (Antrag/Antworten)

    ist Lenes Schulgarten die eine Parzelle von Lenes Garten für die DPFA zur Verfügung stellen? Ist diese Parzelle Teil von Lenes Garten oder ist die woanders?

    Der Schulgarten befindet sich in der hinteren Parzelle des Gartens, in der auch der Wassertank steht. Wir haben der Schule in der letzten Saison unsere Infrastruktur bzw. ganz konkret ein bestehendes Hochbeet zur Verfügung gestellt und dafür eine Spende von 120 EUR erhalten (was dem empfohlenen Spendenbetrag für die 4 Beeteinheiten eines Hochbeetes entspricht). Zudem haben die Schüler:innen gemeinsam mit den Lehrer:innen der Schule neben dem bestehenden ein eigenes Hochbeet, wofür wir Baupläne und Anleitung zur Verfügung gestellt haben, sowie unter Eigenregie ein grünes Klassenzimmer gebaut.

    – wer, wenn Sie das wissen, vermüllt und vandaliert und was haben Sie bisher ausprobiert? Gibt es hier Unterstützung von Seiten der Stadt? Betrifft das hauptsächlich den Garten oder den ganzen Park?

    Das Problem betrifft den ganzen Park und auch andere Initiativen vor Ort, wie bspw. Lenes Tauscho (= Tauschregal). Vandalismus in Form von Graffitis, Tags, mutwilliger Zerstörung oder in unserem Fall auch Pflanzenklau sind überall zu finden. Bei Lenes Garten kommt die versteckte Lage hinzu, die Personen einen Rückzugsraum bietet. Viele Geschehnisse im Garten sind auch einfach nicht nachvollziehbar, da sie vor allem abends/nachts ablaufen.

    Vor allem Jugendgruppen sitzen häufig im Garten, die für Müll und Vandalismus teilweise verantwortlich sind. Es halten sich auch Menschen im Garten auf, die dort Drogen konsumieren und genutzte Utensilien hinterlassen. Manchmal deuten Spuren auf Übernachtungsgäste, die ggf. obdachlos sind. Matratzen, Pappen und Decken auf den Bänken, aber auch Kleidung aus Kleiderspendekontainern oder Umsonstkisten finden sich an.

    Wir sind vor allem im Sommer sehr bemüht alle 1 bis 2 Tage aufzuräumen und potenziell für Kinder gefährliche Gegenstände zu entfernen und Ordnung zu wahren.

    Insgesamt hat der Vandalismus im Garten etwas nachgelassen, was uns eine gewisse Wertschätzung des Gartens vermittelt. Im Vergleich zu

    2016 ist die Drogenproblematik sichtbarer geworden.

    Die genannten Probleme sind bei der Stadt durchaus bekannt. Es gibt wohl auch verantwortliche Streetworker:innen für den Park. Zudem ist die Polizeipräsenz höher (auch/vor allem in Zeiten der Pandemie).

    – Was für Konzepte gibt es, um Vermüllung und den Vandalismus verhindern?

    Offene Kommunikation ist ein Konzept: Wenn wir Personen/Gruppen vor Ort antreffen, die Kippenstummel, Verpackungen etc. liegen lassen, sprechen wir das an und bitten um Beachtung der Sauberkeit.

    Wir haben einen Mülleimer neben der Sitzecke gut sichtbar aufgestellt (und angeschlossen). Dieser hat jedoch über die Jahre seine Form verloren und soll gegen eine stabilere Version mit fest angebrachten Deckel getauscht werden.

    Ansonsten erneuern wir regelmäßig unsere Aushänge im Garten, die über das Konzept oder auch mit kontextspezifischen Schildern zu Müll, Hundekot oder dem Garten als inadäquater Ersatz für eine öffentliche Toilette aufklären.

    Insgesamt versuchen wir einen „Broken window“-Effekt im Garten zu vermeiden, d. h. Verhaltensspuren zu beseitigen, die noch mehr ungewolltes Verhalten nach sich ziehen.

    – wie viele Beete gibt es derzeit und wie groß war nochmal die Fläche?

    Lenes Garten (ohne den Schulgarten) verfügt über 5 Hochbeete (davon ein flaches Beet, das sog. Kinderbeet), zwei kleine kubische Beete (Minze und Blumen für Insekten), eine Kartoffelpyramide und eine Kräuterspirale.

    Ein Hochbeet (3m x 1m) besteht aus 4 Beeteinheiten und wird von einzelnen Personen oder Gruppen bewirtschaftet.

    Die Fläche beträgt 490 m² (inklusive Hecken und Wege), davon sind 325m² als reine Gartenfläche ausgewiesen.

    – Die Stadt Leipzig fördert und unterstützt ja u.a. Gemeinschaftsgärten, haben Sie dort auch schon mal nach Unterstützung gefragt? Z.B. hinsichtlich des Grünschnittcontainers und des Häckslers und auch der Erde? (Benzin ist übrigens bei der anstiftung nicht förderfähig).

    Ja, das haben wir. Tatsächlich sind wir für den Verschnitt und dessen Entsorgung als Pächter:innen der Fläche selbst verantwortlich.

    Das Amt für Grünflächen und Gewässer ist unser Ansprechpartner bei der Stadt. Hinsichtlich der Verantwortlichkeiten anderer Stellen/Ämter/der im Park tätigen Personen, die für Reinigung, Pflege und Co. zuständig sind (v. a. die Stadtreinigung), gibt es keine transparente Kommunikation bzw. stellt sich diese als schwierig heraus. Es gibt keine verbindlichen Regelungen oder Absprachen.

    Wir sind bemüht, erneut Kontakt zur Stadtreinigung zu suchen, um günstige Möglichkeiten zur Entsorgung von Verschnitt zu finden. Bezüglich des kalkulierten Grünschnittkontainers und dessen hoher Kosten (399 EUR) haben wir lange gehadert und sind nach nochmaliger Beratung zu dem Entschluss gekommen, dass wir diese Position wieder aus dem Antrag streichen wollen. Die aktuellen Alternativen sind:

    – den vorhandenen bzw. neu anfallenden Verschnitt komplett zu häckseln (an ca. 2 Tagen vor Ort) inkl. der Gewinnung von Holzschnetzeln zur Weiterverwendung im Garten oder

    – der selbst organisierte Transport des Verschnitts in mehreren Touren zum Wertstoffhof Der zeitliche und auch ehrenamtliche Arbeitsaufwand ist hier wesentlich höher, aber in gemeinsamen Aktionen machbar.

    Die Stadt bietet auch eine Förderung an. Diese wurde vor einigen Jahren durch die Erweiterung der Fachförderrichtlinien von Kleingärten nun auch Gemeinschaftsgärten ermöglicht.

    Der Aufwand der Beantragung ist sehr hoch und vor allem an den Bedarfen der Kleingärten orientiert. Aus dem Austausch mit anderen urbanen Gärten wissen wir, dass es hier bzgl. der Verteilung der Fördersummen Probleme gab bzw. die beantragten Summen nicht voll gewährt werden konnten.

    – Was für ein Pavillion soll im Garten stehen und woher würden Sie diesen beziehen?

    Es handelt sich um einen robusten, auf- und abbaubaren Pavillon (Faltpavillon für ca. 90 EUR), den wir nur temporär für Veranstaltungen (Flohmarkt, Workshops, Saisonauftakt, etc.) als

    Sonnen- und Regenschutz aufstellen wollen. Wir dürfen leider keine festen Bauten auf der Fläche errichten, wozu auch selbst gebaute Pavillons oder Carportähnliche Überdachungen zu zählen sind. Daher müssen wir uns auf einfache Pavillons zurückgreifen, die leider nicht ewig halten. Hierbei handelt es sich um die zweite Anschaffung dieser Art.

    – Sollen Bänke und Tische für die Sitzecke selber gebaut oder fertig gekauft werden? Wenn Sie gebaut werden, wer würde da mitbauen?

    Die Bänke und der Tisch werden selbst geplant und errichtet. Gleiches gilt für die Unterkonstruktion des Wassertanks und die Igelhecke. Auch die bestehenden Bänke, die wir ebenfalls selbst gebaut hatten, werden repariert und erweitert (Austausch und Hinzufügen von Latten, Rückenlehne erneuern, Streichen). Dafür haben wir entsprechendes Material (vor allem das Holz, aber auch Schrauben, Farbe etc.) einberechnet. Das Ganze setzen wir in Workshops um und laden über unseren Newsletter bzw. Social Media Interessierte und unsere Gärtner:innen ein. Je nach Aufwand findet die Umsetzung des Workshops „Sitzecke“ in 1 bis 2 Tageseinsätzen statt, gegebenenfalls auch an zwei Wochenden.

    – Wo werden die Werkzeuge untergebracht und wie werden die gegen Vandalismus und Diebstahl gesichert werden können?

    Wir können die Werkzeuge und Gartengeräte (Schaufel, Spaten, Sägen, Schlauch, Wasseruhr etc.) nicht vor Ort lagern. Eine schwere und große Metallkiste, Laube bzw. Hütte (die wir nicht errichten dürfen) oder Ähnliches würden aufgebrochen werden und zu Diebstahl führen. Ungefähr in 50m Entfernung haben wir dir Möglichkeit über Gartenfreund:innen erhalten, unsere Geräte in einem eigenem Keller zu lagern, was seit mehreren Jahren gut funktioniert. Bei Bedarf werden die benötigten Dinge in den Garten gebracht und zur Verfügung gestellt.

    Ausgeschlossen davon sind die alltäglichen Gartenwerkzeuge, wie Kombihacke und Blumenkelle sowie Gießkannen, die über Zahlenschlösser gesichert am Wassertank hängen und von den Gärtner:innen, denen der Zahlencode vorliegt, genutzt werden können. Diese Schlösser müssen aufgrund von Verlust oder Vandalismus regelmäßig erneuert werden. Auch hier sind wir bemüht ein haltbares/unknackbares Schloss zu finden.

    – Wie beteiligen sich die Gärtner*innen nochmal an den Kosten und was trägt die Schule für die Finanzierung bei?

    Die Gärtner:innen beteiligen sich in Form einer Spende zur Nutzung der Beeteinheit. Ein Hochbeet besteht aus 4 Beeteinheiten, wobei wir pro Saison 20-40 EUR pro genutzter Beeteinheit veranschlagen.

    Die Schule zahlt für das von uns gestellte Hochbeet 120 EUR pro Saison.


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  • Augsburg: Gartopia gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Nach mehrmaligem massivem Vandalismus, extremster Vermüllung, fehlendem Engagement der Gärtner und einer total bescheuerten Entbuschungsaktion der Stadt (dadurch ist die Hälfte der Fläche unbrauchbar) geben wir Gartopia wieder auf.
    Eigentlich wollten wir dem Ganzen dieses Jahr nochmal eine Chance geben. Nachdem letztes Jahr die Leute festgestellt haben, dass nicht immer Lockdown sein wird und sie dann keinen Bock mehr auf Gärtnern haben. Der Versuch neue Aktive zu finden, hat leider auch nicht geklappt.
    Bevor wir nun zu zweit alleine auf der ganzen Arbeit sitzen bleiben, geben wir die Fläche wieder ab.

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  • München: GG Holde Hochbeett wird nicht weiter verfolgt

    Letztes Jahr von Mitgliedern (Grüne) des Bezirksausschuss angeschoben

    Wir sind jetzt leider nicht mehr dran. Nachdem das letzte Jahr etwas Randaliert wurde und wir aber auch generell–weil sich halt am Setup nichts ändern wird (Wasserzugang etc.)–etwas die Lust verloren haben (mehr …)

  • Nürnberg: Südstadtgärtl

    (Sachbericht)

    Seit Mai 2020 gibt es unser Inspirationshochbeet mit Wünschetafel. Hier kann man konkret
    seine Wünsche und Ideen weitergeben. Jede*r kann sich mit einbringen – das Konzept des
    Südstadt-Gärtlas ist nicht abgeschlossen und wird ständig gemeinschaftlich weiterentwickelt.
    In 2021 hat sich das Südstadt-Gärtla kontinuierlich weiterentwickelt und vergrößert. Mit Anpflanz-
    Tag, Bautag, Zero-Waste-Feierabend-Picknick, einer Lesung, Nachbarschaftstreff u.v.m. ist das
    Gärtla ein belebter Treff-Ort geworden.
    Das neue Willkommens-Schild wurde aus nachwachsenden, recycelten Materialien handgefertigt,
    und bezieht auch die Nachhaltigen Entwicklungsziele („SDGs“) mit ein. Spielerisch kann man an
    den fünf Holzwürfeln drehen und entdecken, was die jeweiligen Entwicklungsziele ganz konkret mit
    dem Südstadt-Gärtla und mit mir selbst zu tun haben.  

    Bewährt hat sich:
    Ein regelmäßiger „Gärtla-Tag“ zum „einfach vorbei kommen“: Donnerstag ist Gärtla-Tag!
    Jeden Donnerstag, 17:30-18:30 Uhr (im Herbst schon von 16:30 – 17:30 Uhr) ist „Gärtla-Zeit“: hier
    treffen wir uns regelmäßig zum gemeinsamen Gärtnern, Ratschen oder Vespern (solange es
    wettertechnisch noch geht). Einfach dazukommen!  
     
    Lebensmittel-Retter*innen kommen vorbei
    Manchmal kommt auch Werner von den Lebensmittelrettern mit geretteten Lebensmitteln vorbei,
    die jede*r mitnehmen kann. Das ist sehr beliebt bei Gärtla-Freund*innen und Passant*innen.
     
    Winter-Planungstreffen – monatliche Planungstreffen im Winter, um für das kommende Jahr zu
    planen und auch in Kontakt zu bleiben. Auch hier können Neue / Interessierte dazu kommen.
    Manche sind eher am „Machen“ interessiert, weniger am (strategischen) Planen.

    Aufbau eines Aufbau eines Gärtla-E-Mail-Verteilers, regelmäßige Rundmails mit Terminen (1-2 Mal pro Monat),  Telegram-Gruppe zur niederschwelligen Kommunikation untereinander

    Gleich nach Aufbau der ersten Hochbeete wurden einige Beete mutwillig zerstört, bzw. die
    Aufsatzrahmen geklaut. Das haben wir ernst genommen und als Signal-Wirkung auch die Polizei
    eingeschaltet. Es gab auch einen Pressebericht darüber. Außerdem haben wir daraus gelernt, und
    die Rahmen festgeschraubt, damit man sie nicht einfach runternehmen kann.
    Wir haben aber bewusst kommuniziert, dass wir mit fröhlichem Tatendrang weitermachen. Eine
    interessante Erfahrung bei einem Gartenprojekt, das jederzeit öffentlich zugänglich ist, da es ein
    städtisches Park-Grundstück ist.
     
    Viele Anwohner*innen nutzten die öffentliche Fläche als Hundeklo, bevor wir es als urbanen
    Gemeinschaftsgarten gestaltet hatten. Es ist schon besser geworden, wir haben Hinweisschilder
    aufgestellt, und je schöner bzw. größflächiger das Gärtla geworden ist, desto weniger Hundekot ist
    vorhanden. Das Problem ist aber noch nicht gelöst. (mehr …)

  • München: Vandalismus im Freiluftgarten Freiham

    (alerts)

    Slavicas Morgenspaziergang führt sie fast immer zum Freiluftgarten. Sie geht dann zu den Regentonnen hinter dem Geräteschuppen, schnappt sich eine Gießkanne und taucht das Gefäß in einen der großen, grünen Behälter. In der Hoffnung, dass noch Wasser drin ist. Zuletzt war das alles andere als selbstverständlich: In den Tonnen herrschte, trotz des vielen Niederschlags, gähnende Leere. Weil jemand in den Abend- und Nachtstunden den Hahn aufgedreht und das Gießwasser abgelassen hatte. Zugleich fanden sich Kannen, Tonnendeckel und andere Gegenstände in der benachbarten, fünf Meter tiefen Baugrube. Slavica gehörte voriges Jahr zu den ersten, die auf der Matte standen, als Freihams Gemeinschaftsgarten am 29. Mai 2020 eröffnet wurde. Weil die Neuaubingerin aber ganz in der Nähe wohnt, möchte sie angesichts der immer wiederkehrenden Zerstörungen im Garten ihren kompletten Namen lieber nicht in der Zeitung lesen.

    Der Freiluftgarten, im Grünband zwischen Freiham und Neuaubing direkt gegenüber der Kunreuthstraße 53 gelegen, ist eine Oase. Der Pflanzen wegen, die das 800 Quadratmeter große Ackergelände erblühen lassen und in eine grüne Enklave in dem noch von grauem Kies und Baustellen dominierten Neubaugebiet verwandeln. Tomaten, Zucchini, Mangold und viele andere Gemüsesorten wachsen hier, Beeren, Salate und Kräuter sprießen in säuberlich abgetrennten Beeten. Es gibt Wildbienenhotels und einen kleinen Insektenteich.

    Der Garten ist aber vor allem auch ein Bildungs-, Begegnungs- und Integrationsort. „Viele kommen bewusst zum Kontaktknüpfen in unseren Gemeinschaftsgarten, weil sie nach Freiham ziehen möchten, aber noch anderswo wohnen“, erzählt Patrycia Marek. Die Politologin und Pädagogin leitet den Freihamer Nachbarschaftstreff unter der Trägerschaft des Vereins Kinderschutz München, zu dem auch der Garten gehört. Sie weiß: „Das gemeinsame Gärtnern schafft eine unkomplizierte Möglichkeit für sozialen Austausch, intensiviert das soziale Miteinander und ebnet den Weg für nachbarschaftliche Kontakte zwischen Bewohnern aus den Bestandsgebieten und dem Neubaugebiet Freiham.“ Für Ulrike Wagner ist der Garten daher der „ideale Treff, um Wurzeln zu schlagen“. Wagner ist Aubingerin und arbeitet im Ökologischen Bildungszentrum. Nun, seit September, betreut die Biologin zur Freude Mareks einen Tag pro Woche den Freiluftgarten.

    18 Familien, darunter viele Kinder, arbeiten momentan aktiv im Garten mit. Entschieden wird gemeinsam, man trifft sich in Arbeitsgruppen, einige haben feste Aufgaben übernommen, sind Schlüssel- oder Gerätewarte. Mohammad etwa ist wie Slavica von Anfang an dabei, er engagiert sich in der Salatgruppe. Nach der Abstimmung mit seinem Team hat er asiatischen Lauch gesetzt, „der wächst mehrere Jahre, nicht wie unser Lauch nur einen Sommer lang“. Oder Michael Bruns, der gerne seinen Sohn Vincent zum Gärtnern mitnimmt. Er kümmert sich um Neuankömmlinge, die am Tor vorbeilaufen und „das Paradies“ bewundern. Schilan Sheikho ist eine der „Neuen“ im Gemeinschaftsgarten, die Einzelhandelskauffrau ist mit ihrem Mann Khoder und dem kleinen Avel Anfang Juli nach Freiham gezogen. Beim Spazierengehen hat sie „dieses Schild gesehen, dass man sich hier immer treffen kann“. Seitdem kommt sie regelmäßig, schon wegen ihres einjährigen Sohnes, „der infolge des Abstandhaltens wegen Corona Angst vor Leuten hat“. Sogar eine Kindergruppe gibt es am Freihamer Weg, die sich regelmäßig trifft und von Stefanie Picker geleitet wird.
    Guck mal, Avel: Schilan Sheikho kommt mit ihrem Sohn gern in den Gemeinschaftsgarten, denn es gibt hier viel zu sehen und zu tun.

    Alter, Herkunft, Bildungsstand, Beruf, Religion – im Garten ist all das sekundär. Da werkelt die Ärztin neben dem Friseur, der Programmierer neben dem Lehrer, der Sozialarbeiter neben der Verwaltungsangestellten. „Die Menschen definieren sich bei uns über ihr gemeinsames Interesse an der Wiedereroberung des zum Teil verloren gegangenen Wissens über die natürliche Nahrungsmittelproduktion und über die Suche nach nachbarschaftlichen Kontakten und Erholung“, sagt Marek.

    Umso trauriger finden die Gärtner den mutwilligen Vandalismus, der seit einigen Wochen den Freiluftgarten trifft. Blumenbehälter, das Tomatenhaus und der Schaukasten wurden schon zerstört. Das Insektenhotel, Ergebnis eines aus dem Fonds „Lasst uns mal ran“ finanzierten Kinderprojekts, wurde mehrfach beschädigt. Eine Wildbienen-Forscherstation der Technischen Universität fanden sie verwüstet vor. Für Marek sind diese Zerstörungen ein Indiz dafür, dass Integration an diesem Standort noch intensiver als bisher forciert werden muss. Doch dafür braucht es ausreichend Personal. Mit den 19,5 Stunden, die Marek zur Verfügung hat, sei der Aufbau des Nachbarschaftstreffs und die parallele Bespielung des Freiluftgartens allein nicht zu machen, sagt die Treffleiterin. „Die Zuschaltung von personellen und finanziellen Ressourcen ist unabdingbar, um bei der Realisierung der städtischen Ziele wie Inklusion und Bildung zur nachhaltigen Entwicklung mitwirken zu können.“ Marek hat „kein Verständnis“ dafür, wenn von Verwaltungsseite Freiham als Standardfall betrachtet wird. „Denn das ist es nicht. Wir haben hier eine Riesenbaustelle. Und es gibt ein Bestandsgebiet, das ins Boot geholt werden muss.“ Der Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied sieht das ebenso.
    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freiham-ein-ort-an-dem-man-wurzeln-schlaegt-1.5399271

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  • Vandalismus im IG Filderstadt

    (alerts)

    Am Wochenende haben Unbekannte ihr Unwesen im Interkulturellen Garten in Filderstadt-Sielmingen getrieben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bisher gibt es keine Hinweise auf die Täter.

    Sielmingen – Am vergangenen Wochenende ist der Interkulturelle Garten in Sielmingen schwer verwüstet worden. Gewächshäuser sind zerstört, Gartenstühle und anderes Mobiliar in der Gegend herumgeworfen, Pflanzen aus der Erde gerissen worden. Ali Kaya vom Verein „Freunde des Interkulturellen Gartens Sielmingen“ war als einer der ersten vor Ort. „Ja, es ist traurig“, sagt er. Das Gelände des Vereins mit 28 Parzellen darauf liegt hinter der Pestalozzischule auf den Feldern und ist frei zugänglich. „Alles, was sich auf den Parzellen befunden hat, ist kaputtgemacht worden“, sagt Kaya, beispielsweise auch ein großer Steingrill, oder verschiedene Pflanzstangen, die auf den Parzellen angebracht waren.

    Zehn Jahre ist das Integrationsprojekt „Interkultureller Garten“ alt, hier werkeln Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern gemeinsam in ihren Gärtchen. Schon vor einigen Jahren sei der Geräteschuppen des Interkulturellen Gartens beschädigt worden. „Diesmal sieht es gezielt aus“, sagt Rosemarie Gädeke. Die Stadträtin ist zweite Vorsitzende des Vereins. „An jedem Beet ist etwas zerstört worden.“

    Gibt es einen Zusammenhang zu jugendlichen Treffen?

    Wer die Täter sind, darüber können die Vereinsmitglieder nur mutmaßen. Ali Kaya erwähnt, dass sich auf dem Schulhof der Pestalozzischule – über ihn muss man gehen, um zum Garten zu gelangen – oft Jugendliche träfen, gerade abends oder am Wochenende. „Man sieht das an den Hinterlassenschaften wie leeren Flaschen“, sagt Kaya. „Aber wir wissen nicht, ob das zusammenhängen könnte.“ […]

    Darauf hofft auch Ali Kaya: dass jemand etwas gesehen hat und die Täter so gefunden werden können. Im Interkulturellen Garten beginnt jetzt erst einmal das Aufräumen und Wiederaufbauen. Im Verein wird überlegt, Schilder anzubringen oder vielleicht sogar eine Überwachungskamera, um erneute Umtriebe zu verhindern. (mehr …)

  • Bau von Tomantenhäusern bei den Stadtoasen in Bad Säckingen

    (Antrag/Antworten)

    Die Medienberichte über den begangenen Vandalismus in unserem Gemeinschaftsgarten haben große Bestürzung in ganz Bad Säckingen hervorgerufen. Herr Meier erzählte mir, daß diese Berichte auch bei Ihnen angekommen sind.

    Wir, der Vorstand, haben uns darauf geeinigt, 3 kleine Tomatenhäuser stabiler zu bauen (bevor das große Tomatenhaus als Grillholz endete, wurde durch einen Sturm das Dach verweht). Die Tomatenhäuser werden von uns Mitgliedern von Stadtoasen Bad Säckingen e.V. in unserer Freizeit gebaut und auch gemeinsam genutzt
    Um über die ganze Anbaufläche an mehreren Standorten Tomaten anzubauen haben wir uns entschieden aus einem grossen 3 kleine Tomatenhäuschen zu konzipieren, die auch versetzbar sind und so der Fruchtfolge angepasst werden können. (Permakultur).

    Der Garten hat sich sehr gut entwickelt. Wir haben bereits 2019 zu „Beetpatenschaften“ aufgerufen. Diese wurden von unseren Mitgliedern sehr gut aufgegriffen, so daß die Mehrzahl der eingeteilten Beete von den Paten bewirtschaftet wurde. Ernten können jedoch nach wie vor alle Mitglieder in allen Beeten. Wir haben gegenwärtig 82 Mitglieder. Es gab einige Austritte wegen Umzug aber auch Neueintritte. Aktuell arbeiten jedoch nur etwa 20 Mitglieder zu unterschiedlichen Zeiten im Garten.  Ein Umstand der eben den Corona-Bedingungen geschuldet ist. Da der Garten 3000 m2 umfasst, ist die Abstandsregelung sehr gut einzuhalten.

    Wir haben ein „Bauteam“ gegründet, das derzeit aus 7 Mitgliedern besteht. Es sind jene StadtoaslerInnen, die besondere Kenntnis im Umgang mit Holz und der Bautätigkeit an sich haben. Diese Truppe wird die Errichtung der Tomatenhäuser – geteilt in jeweils 2 Leute – übernehmen.


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  • Buntes Meißen: Vandalismus und Drohungen

    Der Internationale Garten ist am vergangenen Wochenende zum wiederholten Male Opfer einer Sachbeschädigung geworden. Es wurde auch eine klare Drohung gegen Geflüchtete und das Bunte Meißen von den Tätern hinterlassen. Wer einen Galgenstrick auf einem Gelände hinterlässt, an dem Menschen aus verschiedensten Kulturen gemeinsam friedlich miteinander zusammenkommen, hat ein klares rassistisches Motiv. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wir hoffen sehr, dass sie Erfolg haben werden.

    Zu den gestern hier veröffentlichten Zeiten ist jetzt immer jemand vom Bunten Meißen mit im Garten, ihr seid also dort nicht allein. Für Fragen oder Sorgen haben wir ein offenes Ohr und sind für euch da!
    https://buntes-meissen.de/sachbeschaedigung-und-drohung-gegen-gefluechtete-und-das-bunte-meissen/ (mehr …)

  • Mucca-Garten ist umgezogen

    (Mail)

    wir haben unseren Gemeinschaftsgarten neu gestartet und sind jetzt hinter die MUCCA gezogen in der Hoffnung dass dann weniger geklaut/vandaliert wird. Jetzt ist es allerdings so, dass es einen neuen Betreiber den Münchner Gewerbehof gibt und der Miete will (160€/Monat). (mehr …)

  • GG Grünau: Laube für Werkzeuge soll Vandlismus eindämmen

    (Antrag/Antworten9

    Im Jahr 2019 wurde bei der Anstiftung ein Antrag gestellt für Baumaterialien für Kompost und Sitzmöglichkeiten, sowie einer kleinen Laube. Dafür haben wir einen positiven Förderbescheid erhalten und das Geld (810 Euro) ist auf unserem Konto eingegangen.
    Die Sitzmöglichkeiten und der Kompost wurden 2019 realisiert und durch Spenden sind uns dafür so gut wie keine Kosten entstanden (Materialspenden von Privatpersonen). Im Zuge der Umsetzung hat sich gezeigt, dass der Ort eine wesentlich stabilere und einbruchsicherere Variante für den Werkzeugschuppen benötigt, als dies am Anfang beantragt wurde. Der Werkzeugschuppen ist Dreh- und Angelpunkt für die Belebung des
    Gartens. Nur durch die Möglichkeit vor Ort Werkzeuge aufbewahren zu können ist unkompliziertes Gärtnern möglich.

    Nur eine Laube mit ausreichend Grundfläche ist in der Lage Regenwasser in marginal ausreichender Menge zur Sammlung bereit zu stellen; zur Schaffung eines Regenwassersammelbehälters ist zuvor eine ausreichend große zu beregnende Fläche notwendig, also keine „Kiste“. Die Laube muss darüber hinaus auch aus wesentlich stabilerem Holz gebaut und im Boden verankert werden.
    Nach längerer Auseinandersetzung vor Ort möchten wir einen Eigenbau mit standardisiertem Material realisieren. Dazu wurden bereits Pläne erarbeitet. Die einzelnen Bauteile sollen in einer verfügbaren Werkstatt in Gemeinschaftsarbeit gefertigt werden. Das stärkt den Gruppenprozess und entspricht dem Gemeinschaftsgedanken unserer Gemeinschaftsgärten. Wir wollen aus stabilem Holz eine Werkzeuglaube fertigen und diese
    gemeinsam auf der Fläche installieren. Da auf dem garten noch keine Möglichkeit besteht einzelne Bauteile einzuschließen muss der Gemeinschaftsbau in einer ausgelagerten Werkstatt erfolgen. Dazu halten wir uns selbstverständlich an die Vorgaben während der Covid-19 Zeit und beginnen unser Vorhaben erst, nachdem wir die offizielle Erlaubnis dafür haben.
    Es hat sich gezeigt, dass alle soliden Bauten dort auf der Fläche unberührt von Vandalismus geblieben sind. Je mehr der Garten belebt wird und die Nachbarschaft einbezogen ist, umso weniger gehen wir von Vandalismus auf der Fläche aus. Es erfordert eine kontinuierlich arbeitende Gruppe mit Zugang zu Material und Werkzeug. Mit Hilfe der Anstiftung möchten wir nun die anstehenden Voraussetzungen schaffen um den Garten Grünau weiter beleben und bepflanzen zu können.
    Die Gruppe des Gartens in Grünau besteht im Kernteam aus 6 Ehrenamtlichen, die von dem Bundesfreiwilligen, der April – Oktober die Außenflächen des BUND Leipzig betreut, unterstütz wird. Die Aktiven kommen größtenteils aus dem Stadtteil oder dem angrenzenden Stadtgebiet.

    die Teile in der Werkstatt werden von den Aktiven des Garten Grünau gefertigt. Sie erhalten dabei Anleitung und Unterstützung von einem Aktiven des BUND, der seine Werkstatt dafür zur Verfügung stellt.

    Dabei müssen wir uns natürlich nach den dann aktuell gültigen Vorschriften halten, aber ich hoffe, dass mit Mundschutz und Abstand zwar nicht so eng, aber doch gemeinschaftlich gefertigt werden kann. Ich schätze da können sich 2-3 Personen abwechseln. Einer kann schleifen, einer kann das Holz behandeln und einer sägen. Dabei kann man sich abwechseln. Da es einige Tage dauern wird bis die Bauteile gefertigt sind werden insgesamt 6-8 Gärtner der bisher Aktiven in Grünau an der Aktion teilgenommen haben. So wie gerade in dem Garten gearbeitet wird. Abwechseln und mit entsprechendem großen Abstand.

    In der Werkstatt werden die Bauteile gefertigt, die dann im Garten als große Gemeinschaftsaktion zusammen gebaut werden soll. Da sollen alle Aktiven einbezogen werden und wir suchen weitere Freiwillige für diesen Aktionstag. Das werden wir nach den aktuell möglichen Gegebenheiten entsprechend anpassen. Geplant war eine große gemeinschaftliche Aktion hierfür. Diese soll über unsere Kanäle geworben werden. Wir wünschen uns dadurch neue Interessierte und aktive anzusprechen und für das Projekt zu begeistern.

    In der jetzigen Corona-Zeit können in der Werkstatt mit mindestens 3m Abstand 2-3 Personen gleichzeitig verantwortungsvoll tätig werden. Hygienevorschriften werden dabei eingehalten.

    Der Aufbau (das wird ja noch einige Zeit dauern und wir hoffen, dass dann im Sommer erste Veranstaltungen wieder möglich sind) im Garten bedingt einen Gemeinschaftsprozess. Das bedeutet, dass die Laube erst zusammen draußen aufgebaut werden kann, wenn es offiziell möglich ist. Der Aufbau impliziert eine Zusammenarbeit. Diese muss eventuell so lange verschoben werden bis diese wieder möglich ist. Wir gehen davon aus, dass dies an der freien Luft in unserem großen Gemeinschaftsgarten ab Sommer umgesetzt werden kann.

    Die bisher angeschafften Utensilien werden weiterhin benutzt. Die bisher umgesetzten Bauprojekte für die keine Kosten angefallen sind, werden weiter genutzt.


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  • keine Entmutigung nach Vandalismus in Bad Säckingen

    (Mail)

    Ja, es war schon sehr frustrierend zu sehen wie unser Tomatenhaus in den Flammen des nahegelegenen Grillplatzes aufgegangen ist.

    Leider hat auch mein Aufruf an die Täter in der lokalen Presse nicht bewirkt, das diese zu ihren Taten stehen und Wiedergutmachung leisten werden.

    Aber wir werden uns nicht entmutigen lassen und Wiederaufbauen. Zum Glück ist unserer Stroh-Lehm Hütte (noch) nichts passiert. Diese werden wir im Frühjahr komplett fertigstellen und mit einer Solaranlage ausrüsten und dann wohl auch eine Webcam betreiben. Schade eigentlich das man zu solchen Massnahmen greifen muss.

    Aber wir sind weiter im Ort sehr präsent und ich habe bereits ein nächstes Thema im Blick das wir ev. als StadtOasen angehen werden: eine soliodarische Landwirtschaft. Aber das braucht noch eine Weile.

    Bis dahin werden wir weiter an unseren Bildungspojekten arbeiten. Zur Zeit arbeiten wir an einer Sommer-Ferienfreizeit für Kinder denen in einer Woche leben im Gemeinschaftsgarten das Thema Nachhaltigkeit spielerisch vermittelt werden soll.

    Also wir bleiben dran trotz Rückschlägen.


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  • Vandalismus im GG Bad Säckingen

    (alerts)

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist in Bad Säckingen der Gemeinschaftsgarten des Vereins Stadtoasen an der Rheinaue verwüstet worden. Jetzt wendet sich der Vereinsvorsitzende Stefan Meier in einem offenen Brief an die bislang unbekannten Übeltäter. „Steht zu euren Taten und tragt die Verantwortung“, lautet seine klare Forderung an die Randalierer.

    Am Sonntagmorgen mussten die Vereinsmitglieder das ganze Ausmaß der sinnlosen Zerstörung zur Kenntnis nehmen: ein Einbruchsversuch und ein eingeschlagenes Fenster am Gerätecontainer, Abriss des Tomatenhäuschens aus massivem Holz und komplettes Verbrennen desselben auf dem angrenzenden Grillplatz, Diebstahl und Verbrennen von Möbeln, Zerstörung des Zauns bis hin zum Versenken eines Autoanhängers im Rhein. Es sei nicht das erste Mal, dass es zu einem solchen Akt der „Blinden Zerstörungswut nach übermäßigem Alkoholkonsum“ gekommen sei, heißt es in dem Brief. Solche Vorfälle würden ständig passieren und stünden immer in Zusammenhang mit dem naheliegenden öffentlichen Grillplatz.

    „Wir fordern euch auf, den Schaden wiedergutzumachen. Meldet euch bei uns und wir finden eine Lösung, wie ihr euch einbringen könnt, um den entstandenen materiellen und ideellen Schaden wieder gut zu machen.“ Stefan Meier

    Stefan Meier wendet sich in dem Brief direkt an die Randalierer: „Liebe Jugendliche, die ihr am Samstagabend diese Taten begangen habt: Was soll das? Habt ihr kein Gespür und Respekt mehr vor Tun anderer Menschen? Wisst ihr wie viel Geld und persönlicher Einsatz im Ehrenamt in diesem Projekt steckt? Habt ihr keine Werte mehr im Leben und kennt ihr nicht die Grundwerte des Zusammenlebens?“

    Der Vereinsvorsitzende fordert die Täter in seinem Brief explizit auf sich ihrer Verantwortung zu stellen: „Wir fordern euch auf, den Schaden wiedergutzumachen. Meldet euch bei uns und wir finden eine Lösung, wie ihr euch einbringen könnt, um den entstandenen materiellen und ideellen Schaden wieder gut zu machen (mehr …)

  • Vandalismus im Frankfurter Garten

    (alerts)
    Die Besucher und Betreiber des Neuen Frankfurter Gartens haben Angst. In der Nacht auf Dienstag (24.09.2019) wurde in der Anlage auf dem Danziger Platz vor dem Ostbahnhof eingebrochen – bereits zum achten Mal in Folge. Der oder die Einbrecher verwüsteten Container und schlugen Scheiben ein – gestohlen wurde anscheinend nichts. Der preisgekrönte Bienen-Lehrpfad in den Baumwipfeln blieb unbeschädigt.

    Im Mai hatten Unbekannte den Garten erstmals heimgesucht, sagt die Vorsitzende Cher Haurová vom Verein Baum-Biene-Gut, der den Garten betreibt. Damals seien vor allem Getränke und Essen geklaut worden. Nachdem sich die Einbrüche in den Folgewochen wiederholt hätten, installierte das Team Kameras. Darüber habe im August ein Täter identifiziert, erwischt und schließlich der Polizei übergeben werden können, sagt Haurová. Bei diesem habe es sich um einen Obdachlosen gehandelt, der bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein soll.

    Frankfurt: Garten im Ostend mehrfach verwüstet – Einbruch und Randalen

    Doch danach ging es erst richtig los, sagt die Vorsitzende. Wurde bei den ersten Einbrüchen vornehmlich gestohlen, sei bei den späteren „mit zunehmender Gewalt“ randaliert worden. Sämtliche Glasscheiben auf dem Gelände hätten der oder die Täter eingeschlagen, eine mühsam ersparte Solarkühltruhe, zwei Kühlschränke, die Einrichtung des Büro- und des Küchencontainers, Pflanzen, Lebensmittel und selbstgemachte Gartenerzeugnisse zerstört. „Das ist purer Vandalismus!“, sagt Cher Haurová.

    Die Schäden beliefen sich auf etwa 4000 bis 5000 Euro und bedrohten das wirtschaftliche Fortbestehen des Neuen Frankfurter Gartens. Die ständigen Aufräum- und Sicherungsarbeiten seien zermürbend, sagt die Zweite Vorsitzende Corina Haurová. „Wir haben genug ehrenamtliche Arbeit im Garten – mit Führungen und Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit.“

    Frankfurt: Einbruchserie im Ostend – Rache könnte Grund sein

    Das Team vom Frankfurter Garten geht davon aus, dass es sich um einen Rachefeldzug des Obdachlosen handelt. Die Polizei sage, sie sei machtlos, sagt Cher Haurová, solange die Staatsanwaltschaft nichts unternehme. Derzeit werde noch ermittelt, teilt ein Sprecher der Polizei auf Anfrage mit. Ob zwischen den verschiedenen Fällen ein Zusammenhang bestehe, sei momentan noch nicht ersichtlich.

    Viele der ehrenamtlichen Helfer hätten inzwischen Angst, in den Garten zu kommen, sagt Cher Haurová, „sogar tagsüber“. Viele schlössen hinter sich die Tore. „Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir wollen: ein offener Ort für alle sein.“ Doch habe die Zerstörungswut zuletzt stetig zugenommen.

    Frankfurt: In Garten mehrfach eingebrochen – „unglaubliche Gewalt“

    Nach dem vorletzten Einbruch vor zwei Wochen hätte der Verein die Container von einer Schlosserei zusätzlich verriegeln lassen. Doch in der Nacht auf Dienstag seien auch diese Sicherungen „mit unglaublicher Gewalt zerstört“ worden. Der Einbrecher habe mit einem Balken die halbe Wand eines der Container eingerissen. „Wir sind echt verzweifelt.“ (mehr …)

  • GG in Geislingen vor dem Aus

    (alerts)

    Für die Initiatorin des Geislinger Gemeinschaftsgartens Elke Bühler steht das Projekt vor dem Aus. Sie beklagt mangelndes Interesse und ein Müllproblem.

    „Ich bin traurig und enttäuscht“, sagt Elke Bühler, eine der Initiatorinnen des Geislinger Gemeinschaftsgartens. „Dass das Projekt in Geislingen nicht läuft, hätte ich nicht gedacht.“ Der Initiative gibt sie noch eine letzte Chance: „Wenn wir in diesem Jahr keine neuen Mitglieder bekommen, war es das mit dem Garten.“

    Müll und Unkraut statt Blumen und Gemüse

    In den 20 Hochbeeten des Gemeinschaftsgartens am Tälesbahnhof wuchert es wild. Das Gelände sieht verlassen aus und es sprießt jede Menge Unkraut. Unter der Sitzecke liegt Müll. Es fällt einem schwer sich vorzustellen, dass dort vor nicht allzu langer Zeit Blumen empor rankten und der Garten durch den Anbau von Gemüse ansprechend wirkte.

    Pflanzen Gemeinschaftsgarten beteiligt sich an Soja-Projekt

    Im Geislinger Gemeinschaftsgarten wird zum zweiten Mal Soja angebaut. Das Projekt soll helfen, Bio-Bohnen in Deutschland heimisch zu machen.

    Hinter dem Projekt Gemeinschaftsgarten steckt die Idee, einen „Treffpunkt für Jung bis Alt, für Migranten und Alteingesessene, für Nachbarn und für Studenten“ anzubieten. So ist es auf der Facebook-Seite nachzulesen. Die Geislinger Stadtgemeinschaft soll durch das Projekt enger zusammenwachsen, so der erklärte Anspruch. Doch die Realität sieht anders aus: „Eigentlich ist im Gemeinschaftsgarten nichts mehr los“, sagt Bühler.

    Kaum einer will sich noch engagieren

    Dass der Garten inzwischen wie ein Stück urbane Wildnis aussieht, liegt laut Bühler daran, dass sich kaum mehr Mitstreiter für das Projekt engagieren: „Einige unserer ehemaligen Aktiven sind umgezogen, haben keine Zeit mehr oder lassen sich von einer anliegenden Großbaustelle abschrecken.“ In Person von Anke Heller hörte zudem eine der beiden Initiatorinnen des Projekts aus Zeitgründen auf. Die „kritische Masse“, die es braucht, um das Projekt am Leben zu halten, liegt laut Bühler bei acht bis zwölf Personen. Für die Initiative waren aber selbst 14 Aktive, die es zur Hochphase gab, zu wenig. Wegen der zuletzt geringen Anzahl an Mitstreitern wurden die Aufgaben nur noch auf wenige Schultern verteilt. Ein regelmäßiges Treffen der Hobbygärtner gebe es derzeit nicht mehr. Das verbliebene halbe Dutzend an Aktiven habe in diesem Jahr lediglich eine Wildblumenmischung für Bienen ausgebracht.

    Urban Gardening Der Gemeinschaftsgarten geht in den Winterschlaf

    Der Gemeinschaftsgarten am Tälesbahnhof ist für die Winterpause vorbereitet. Einige Pflanzen bleiben zum Wohl der Natur stehen.

    30 Stunden, um den Müll anderer Leute aufzuräumen

    Den Freizeitgärtnern macht jedoch ein weiteres Problem zu schaffen: Laut Bühler lassen regelmäßig Personen, die sich auf dem Gelände aufhalten, ihren Müll liegen. „Obwohl ich es okay finde, wenn Leute sich dort hinsetzen, stört natürlich der Müll.“ Bereits in der Summe 30 Stunden seien die Mitglieder des Gemeinschaftsgartens damit beschäftigt gewesen, diese Hinterlassenschaften wegzuräumen. Um dem Problem Herr zu werden, habe man Mülltüten ausgehängt mit der Aufforderung, das Gelände sauberzuhalten. Genützt habe das nichts.

    Allerdings ist Bühler nach wie vor von der ursprünglichen Idee überzeugt:  „Es ist schön, der Natur nahe zu sein – und ein Erlebnis, wenn die eigenen Pflanzen wachsen“, sagt sie. Außerdem sei ein Gemeinschaftsgarten optimal für Leute, denen ein eigener Garten zu viel Arbeit ist.

    In Göppingen hat ähnliches Projekt gerade angefangen

    Während der Geislinger Gemeinschaftsgarten womöglich vor dem Aus steht, beginnt das Projekt in Göppingen erst: Bei der Oberhofengemeinde öffnete Anfang Juli ein solcher Garten. Bühler räumt dieser Initiative mehr Chancen ein: Es gebe im Unterschied zu Geislingen einen Wasseranschluss und Toiletten. Außerdem sei das Projekt von der Kirchengemeinde organisiert. (mehr …)

  • IG Dübener Heide sucht MItgärtner*innen

    (alerts)

    Gemeinsam gärtnern, essen, reden ist jeden Mittwoch im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten angesagt. Die Gruppe sucht neue Mitglieder für das Projekt und ärgert sich über wiederholte Einbrüche.

    Torsten Reinsch trifft sich jeden Mittwochnachmittag im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten am Bahnhof mit Gleichgesinnten und pflegt die Anlage. Am Abend wird dann gemeinsam gegessen.

    Torsten Reinsch trifft sich jeden Mittwochnachmittag im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten am Bahnhof mit Gleichgesinnten und pflegt die Anlage. Am Abend wird dann gemeinsam gegessen. Quelle: Steffen Brost

    Bad Düben Immer mittwochs öffnen sich um 15 Uhr die Tore am Bad Dübener Gemeinschaftsgarten „Am Wasserturm“ hinterm Bahnhof. Bis 19 Uhr wird dann gemeinsam gegärtnert, sich ausgetauscht und später miteinander gegessen. „Wir sind mittlerweile ein kleiner fester Stamm der sich jede Woche hier trifft. Unsere Saison geht vom Frühjahr bis zum Herbst. Aber auch im Winter sind wir immer wieder vor Ort und organisieren kleine Veranstaltungen in unserem zum Gartenhaus umfunktionierten Gewächshaus“, erzählt Torsten Reinsch vom Vorstand.

    Steffi Schenk (links) und Sabine Schulze ernten die ersten Zucchinis im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten.

    Steffi Schenk (links) und Sabine Schulze ernten die ersten Zucchinis im Bad Dübener Gemeinschaftsgarten. Quelle: Steffen Brost

    Mittlerweile sind die Hobbygärtner auch dabei, ihre Ernte einzufahren. Zucchini, Tomaten, Gurken, Erbsen und Kürbisse sind bald reif. „Es wird alles aus dem Garten verwendet. Jeder kann sich seinen Anteil von seinem Beet mit nach Hause nehmen. Das andere verwenden wir bei gemeinsamen Kochabenden oder geben es zur Tafel“, so Reinsch weiter. Mittlerweile hat sich das Areal zu einem Kleinod entwickelt. Ein besonderes Wahrzeichen des Gartens ist nicht nur der Wasserturm, sondern auch das Gewächshaus, das die Projektgruppe aus einer verfallenen DDR-Gewächshausanlage bei Laußig aufgebaut hat.

    Gartenfreundin Gisela bereitet die Sense für die Gartenarbeit vor.

    Gartenfreundin Gisela bereitet die Sense für die Gartenarbeit vor. Quelle: Steffen Brost

    Im März 2017 begann das Projekt „Urban Gardening geht auf’s Land“ auf dem Gelände des Bad Dübener Bahnhofs. Auf der 5000 Quadratmeter großen Gesamtfläche wurde ein etwa 1000 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten angelegt, wo jeder der will sich kleine Beete für den Eigenverbrauch anlegen kann, sie pflegt und später auch erntet. Zudem gibt es gemeinsame Nachmittage, thematische Veranstaltungen, Vorträge zum Thema „Du und Dein Garten“.

    Internationale Gemeinschaft

    Von Anfang an war die Gartengruppe international. „Wir waren und sind eine echt Multikulti-Truppe. Menschen aus dem Ort oder der Umgebung, Syrier, Sudanesen, Afghanen und Leute aus den ehemaligen Sowjetrepubliken“, so Reinsch weiter. Mittlerweile ist das Projekt von 2017 beendet. Trotzdem wollten die Hobbygärtner weitermachen. „Nach einigen Gesprächen und Orientierungen wurde Ende 2018 die Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm – Bad Düben“ unter dem Dach des Vereins Dübener Heide gegründet.

    Weitere Mitglieder sind willkommen

    Die Ortsgruppe besteht derzeit aus sieben ordentlichen Mitgliedern und etwa ebenso vielen gelegentlichen Teilnehmern“, erzählt Reinsch. Für die Zukunft hat die Gruppe viele Pläne. Am wichtigsten ist, neue Mitglieder für das Projekt zu gewinnen. Dafür organisieren sie auch in diesem Jahr wieder in großes Gartenfest am 31. August von 16 bis 21 Uhr. Neben einem Gartenrundgang und einer Führung zur Bestandsaufnahme essbarer Wildpflanzen, wird gemeinsam eine Gemüsesuppe mit Zutaten aus dem Gemeinschaftsgarten gekocht. Es gibt Stockbrot am Feuer, einen Basteltisch für Kinder und Musik.

    Viele weitere Ideen

    „Darüber hinaus wollen wir auch weiter am Ball bleiben. Kunst und Kultur werden in Zukunft eine Rolle spielen. Wir wollen dabei auch mit Michael Kühn von der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide zusammenarbeiten“, kündigt Reinsch an. Auch mit bestimmten Schwerpunkten wollen sich die Mitglieder beschäftigen, so werde beispielsweise das Thema Wasser eine Rolle spielen. „Alles in allem ist unser großer Garten nur Mittel zum Zweck, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam an einem schönen Projekt zu arbeiten“, blickt er positiv in die Zukunft.

    Ärger über Einbrüche

    Und dabei wollen sie sich auch nicht von kleinen Rückschlägen behindern lassen. Denn immer wieder wird auf dem Gelände eingebrochen. Der Zaun wurde bereits öfter zertreten und ins Gewächshaus eingestiegen. Dort wurden ein Radio, Spaten, die Regentonne und eine leere Gasflasche geklaut. „Das muss nicht sein. Man sollte unsere Arbeit schätzen. Für die Zukunft planen wir verschiedene Maßnahmen, um es etwas sicherer zu machen“, erklärt Torsten Reinsch. (mehr …)

  • Glogauer13 baut neue Beete auf und repariert die anderen

    (ANtrag/Projektbesuch)

    Der Garten umfasst 90 Hochbeete, davon bestehen 50 selbstgebaute Beete seit Gartengründung,40 Beete wurden inklusive Kleinstrauchbepflanzung 2014 von
    einem Gartenkollek(v am Tempelhofer Feld gespendet. Trotz vieler Reparaturen und Ausbesserungen
    müssen wir nun nahezu alle Hochbeete aufgrund ihres schlechten Zustandes aufgeben. Insbesondere in den
    heißen, trockenen Sommermonaten des letzten Jahres sind uns viele Pflanzen vertrocknet, da das Holz
    morsch ist und die Beetkonstruk(onen das Wasser nicht mehr halten können.
    Nun wollen wir unseren Gemeinschasgarten wiederinstandsetzen und neu strukturieren.
    Unser Ziel ist, den Garten in dieser Gartensaison pflegeleichter und kompakter zu gestalten und ihn auf
    vorerst 20 neugebaute Hochbeete zu reduzieren, zudem möchten wir unseren Baucontainer, der uns als
    Geräteschuppen dient, reparieren und neue, stabile Sitzgelegenheiten bauen. Mit diesen Maßnahmen
    möchten wir das Fortbestehen der Glogauer13 für die nächsten Jahre sichern, wie auch neue Mitglieder
    anwerben, sich unserer Gemeinscha anzuschließen. […]Die nötigen Werkzeuge sind bereits vorhanden,
    teilweise als gemeinschaliches Garteninventar, teilweise aus Privatbesitz. Den Transport können wir mit
    privaten Lieferwagen vornehmen.
    Beetbau soll Anfang Mai laufen – in zwei Etappen vornehmen, wobei 10 Beete dem gemeinschalichen Anbau von Gemüse und Kräutern dienen und weitere 10 Beete die 20
    verbliebenen Kleinsträucher zusammen mit insektenfreundlicher Unterbepflanzung beherbergen sollen.
    Unsere Gartengemeinscha umfasst zurzeit 10 Mitglieder. Wir möchten sowohl bei den AuKauak(onen wie
    auch bei einem Einweihungsfest mit unseren neugebauten Beeten Anwohner und Interessierte für die
    Glogauer13 begeistern. Die Ak(onen werden wir hierfür auf unserer Homepage und unserer neuen Facebook-Seite bewerben.

    Sie haben viel mit Vandalismus zu tun und es gab bei meinem Besuch eine Diskussion über einen Zaun, den einer aus der Gruppe gerne selbst finanzieren und vor das Gartenprojekt setzten würde. Das befindet sich ja auf einem ehemaligen Sportplatz, der noch viel von Jugendlichen genutzt wird. (mehr …)

  • GG Dresden Prohil startet in die dritte Saison

    (alerts)

    Der Frühling steht in den Startlöchern, ebenso die Freizeitgärtner in Prohlis. Sie haben sich für ihre 3. Gartensaison im Gemeinschaftsgarten viel vorgenommen. Bei regelmäßigen Treffen werden die nächsten Vorhaben gemeinsam besprochen.

    Der Verein Prohliser Gemeinschaftsgarten VSP hat am 4. März seine dritte Gartensaison eröffnet. Ab sofort können interessierte Gartenfreunde wieder montags, donnerstags und freitags jeweils von 14 bis 17 Uhr sowie dienstags von 11 bis 14 Uhr vorbeischauen, mitanpacken oder sich für eines der drei noch freien Einzel- bzw. Familienbeete bewerben. »Auch Interessierte, die auf den Gemeinschaftsbeeten, den Beeren- und Obstflächen sowie bei baulichen Gartenprojekten zeitweise mitmachen möchten oder eigene Ideen einbringen, sind herzlich willkommen«, so Projektleiterin Heike Löffler.

    Zurzeit sind elf Alleinstehende, davon zwei Studenten und neun Rentner, sowie zehn Familien mit zwei und mehr Kindern verschiedener Nationalität im Prohliser Gemeinschaftsgarten regelmäßig aktiv. Zwei Ehrenamtliche unterstützen das Projekt bei Übersetzungen und Bauvorhaben. »Im Dezember mussten wir feststellen, dass auf unserem Gelände einiges durch Vandalismus zerstört wurde, unter anderem die Aufhängevorrichtung für die Gartenwerkzeuge sowie Teile des Heil- und Kräuterpflanzenlehrpfades«, zählt Heike Löffler auf. »Diese Schäden wurden durch unsere Mitglieder zum Teil behoben. Unser Gartenpavillon hielt dem Winterwetter leider auch nicht stand.« Wie im vergangenen Jahr können die Prohliser den Garten für private Feste und gemeinsame Gartenfeste nutzen. Auch Workshops werden wieder angeboten. Der nächste findet am 18. März von 14 bis 18 Uhr zum Thema »Pflanzenanzucht – Tomaten, Paprika & Co« in der Bürgerwerkstatt, Gamigstraße 18, statt. Am 15. April von 15 bis 17 Uhr geht es direkt im Gemeinschaftsgarten ebenfalls um Pflanzenanzucht, dann stehen »Zucchini, Gurke, Kürbis & Co« im Vordergrund. Für Mai ist ein Bau-Workshop geplant. Am 2. Mai soll von 16 bis 19 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Tauschnetz Elbtal eine Pflanzentauschbörse stattfinden. Jeden letzten Montag des Monats treffen sich die Gärtner um 17 Uhr im Gemeinschaftsgarten, um aktuelle und künftige Vorhaben zu besprechen. Dann geht es auch um den Bau einer Überdachung sowie von Gartenmöbeln und um den Ausbau des Gartenhauses.

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  • Stadtgemüse München

    (aus Bericht)

    Die Beete konnten wir an einem Wochenende aufstellen und auf mit Erde befüllen. Es hat sich sehr bewährt, die ganze Gruppe in den Bau der Hochbeete mit einzubeziehen und auch die Aufgaben gleichermaßen zu verteilen.

    Ebenfalls bewährt hat es sich den Kontakt mit bereits bestehenden Gemeinschaftsgärten zu suchen, da wir hier viele Infos bekommen haben und auch auf deren Erfahrungen zurück greifen konnten.

    Den Weg über die lokale Politik hat sich nicht bewährt, da hier keine Reaktion kam.

    Momentan kämpfen wir noch mit anstehendem Vandalismus (da unser Garten öffentlich zugänglich ist und direkt neben einem Treffplatz für Jugendlichen steht). Aber auch hier hat sich ein langer Atem bewährt, da das Projekt für Jugendliche immer „langweiliger“ und somit immer weniger Gemüse sinnlos ausgerissen wurde. Für die anstehende Saison haben wir uns vorgenommen, das Gemeinschaftsbeet noch besser zu pflegen und auch hier eine zuständige Person zu benennen, da eine undefinierte Zuständigkeit nicht so gut funktioniert hat. Leider kam auch das Thema „Gemeinschaft“ in der letzten Jahr etwas zu kurz, da wir keine festen gemeinsam Gärtnerzeiten hatten. Auch das möchten wir dieses Jahr einführen.


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  • Erfahrungen des essbares Palmengartens in 2018

    (Sachbericht)

    Anbau

    Wir haben die schlimmste Dürresituation seit Jahrzehnten mit geringen Niederschlägen von April bis Oktober überstanden. Da wir keinerlei Wasserversorgung vor Ort haben und das Wasser dem Elsterflutbett entnehmen oder auf die Fläche transportieren müssen, hätten wir fast schon im Mai die Saison aufgegeben. Durch regelmäßige Wasserspenden der Stadt Leipzig gelang es uns wenigstens auf einigen wenigen Beeten etwas ernten zu können.

    Unser Fazit für die nächste Saison, dass es ohne einen Brunnen nicht weitergehen kann im Essbaren Palmengarten. So haben wir Ende 2018 begonnen, eine Spendenaktion für den Brunnen zu starten. Diese Aktion war erfolgreich. Dadurch können wir die Baumaßnahmen, die im Mai 2019 anstehen, finanzieren.

    Veranstaltungen

    Trotz der manchmal sehr trostlosen Situation in diesem Jahr haben wir viele regelmäßige Veranstaltungen durchführen können. Neben der Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richteten wir zum zweiten Mal die Fete de la musique im Juni aus. Es gab einige Führungen durch den Essbaren Palmengarten sowie ein kleines Seminar in Zusammenarbeit mit Kaos e.V. Leipzig.

    Des Weiteren führten wir gemeinsam mit der Heldenküche vier inklusive Workshops als MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten durch. Dies ermöglichte eine Förderung von Aktion Menschen. Damit hat sich der Essbare Palmengarten in dieser Saison bewusst für Menschen mit Be-hinderungen geöffnet. Neben gehörlosen Workshopteilnehmern begrüßten wir ältere Menschen mit Behinderungen sowie auch Menschen mit Migrationshintergrund in unseren Workshops. Bei der MitMach-Zeit arbeiteten wir mit Gebärdendolmetschern sowie der Diakonie am Thonberg und der Caritas Leipzig zusamen.

    Eine geplante Veranstaltung mit Namen „apres gardening“, die einmal Mittwochs im Monat nach dem gemeinsamen Gärtnern geplant war, fand auf Grund der Witterungsverhältnisse und fehlender Kapazitäten im Orga-Team nicht statt.

    Unser Palmengarten-Flyer wurde überarbeitet. Er hat sich als Info-Quelle bewährt.

    Beschilderung

    Leider wurde zum Ende der Saison 2018 unser Info-Schild durch Vandalismus zerstört. Wir haben es erstmal entfernt. Repariert soll es in der neuen Saison wieder im Essbaren Palmengarten angebracht werden.

    In diesem Jahr brachten wir zu den saisonalen Höhepunkten einige Schilder im Essbaren Palmengarten an. Hierfür haben wir verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste Sorten“ definiert. In der Saison 2019 werden wir eine feste Beschilderung zu diesen 3-4 Themenbereichen anbringen. Die vorübergehende Beschilderung wurde von Besuchern häufig gelesen und gut angenommen. Dadurch ergaben sich angeregte Gespräche übers Gärtnern.

    Bau eines Geräteschuppens

    Mit Hilfe unseres Kooperationspartners Palmengarten-Revuetheater wollten wir auf dessen Gelände einen Geräteschuppen aufbauen. Leider konnten wir dieses Vorhaben nicht verwirklichen, da der Besitzer das Revuetheater zum Verkauf freigegeben hat. Auf dem Areal unseres Gartens wurde uns der Aufbau des Schuppens mit dem Hinweis auf die denkmalsrechtlichen Bestimmungen verwehrt.

    Sicher könnten wir mit der Stadt Leipzig über den Aufbau verhandeln, aber unsere Erfahrungen mit der Genehmigung für den Bau eines Brunnens haben uns von diesem Unterfangen Abstand nehmen lassen. Die Entscheidungswege im Leipziger Rathaus sind lang und nur bedingt transparent sowie nachvollziehbar.


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  • Neuland hat jetzt feste Öffnungszeiten

    (RSS)

    NeuLand hat jetzt feste Öffnungszeiten

    Nur eines der Zwischenlager von Flaschensammlern in unserem Garten.

    Wir haben lange mit uns gerungen. Sehr lange. Dann haben wir lange diskutiert. Sehr lange. Nach mehr als einem Jahr, in dem wir immer wieder das Für und Wider abgewogen haben, hat die Mitglieder-Versammlung des NeuLand e.V. mit großer Mehrheit eine Entscheidung getroffen. Und jetzt ist es so weit. Unser Garten hat ab sofort feste Öffnungszeiten. Und das Beste: Während dieser Zeiten stehen Euch verlässlich kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Von Beginn der Gartensaison Anfang März öffnen wir für Euch donnerstags und freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr, samstags von 11 Uhr bis 20 Uhr und sonntags von 15 Uhr bis 18 Uhr. Das gilt bis zum Ende der Gartensaison im Oktober. Dann werden wir Bilanz ziehen und entscheiden, ob die Öffnungszeiten beibehalten werden. Bis zum Saisonbeginn ist der Garten ab sofort geschlossen. Der Eingang an der Koblenzer Straße bleibt zu. Am Eingang Alteburger Straße wird eine Tür mit einem Zugangs-Code installiert. Alle Gärtnerinnen und Gärtner erhalten natürlich den Code und können den Garten jederzeit betreten. Gruppen, die unseren Garten besuchen möchten, wenden sich bitte per Mail an uns unter info@neuland-koeln.de. Wir werden den Besuch auf jeden Fall ermöglichen.

    Reste eine nächtlichen Party in der Halle des Volkes.

    Wir haben die Frage gehört: „Dürft Ihr das?“ Ja. Wir haben mit dem Liegenschaftsbetrieb des Landes, dem das Grundstück gehört, einen Zwischennutzungsvertrag geschlossen. Wir sind sozusagen Hausherren und -herrinnen. Damit haben wir ein Stück weit Hausrecht. Die andere Debatte: Muss ein Gemeinschaftsgarten nicht ständig zugänglich sein? Zum einen: Niemand würde sagen, dass ein Hallenbad oder eine Stadtbücherei keine öffentlichen Orte sind, nur weil sie Öffnungszeiten haben. Zum anderen: Außer NeuLand gab es in den vergangenen Jahren kein Urban-Gardening-Projekt, das wir kennen und das immer offen stand.

    Jemand hatte zwei Kisten unserer Bienenvölker nachts umgetreten.

    Sieben Jahre lang war der Garten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet. Wir haben von Anfang an immer viel Arbeit damit gehabt, den Müll einzusammeln und zu entsorgen, den Besucherinnen und Besucher hinterlassen haben. Geschenkt. Aber jetzt reicht es: Wir haben keinen Bock mehr auf den Typen, der mit seinem Mercedes Sprinter am hellichten Tag in unseren Garten fährt, zwei von unseren Schubkarren einlädt und damit verschwindet. Oder auf den Typen, der an unserer Außensteckdose sein Elektro-Auto auflädt, weil er angeblich glaubt, dass ein „so tolles Projekt den Strom doch garantiert geschenkt bekommt“. Bekommt es übrigens selbstverständlich nicht. Er aber bei uns schon. Oder auf Typen, die zur Erntezeit mit Plastiktüten auftauchen, unser Gemüse klauen und sich dabei mit beiden Händen froschgrüne Erdbeeren in den Mund schieben.

    Alle zwei Monate Spermüll. Wir entsorgen für andere.

    Oder auf Typen, die mit Messern und Schraubenziehern möglichst weit unten in unsere Wassertanks stechen. Wir haben echt keinen Bock mehr auf Typen, die riesige alte Röhrenfernseher und schrottige große Trampolins über Nacht in unserem Garten „entsorgen“. Und Raclette-Grills, Staubsauger in mehreren Teilen, Kaffeemaschinen, Computer-Monitore, Autoreifen und so weiter auf der unendlichen Liste von Gegenständen, die nicht in die heimische Mülltonne passen. Und ja, wir haben keinen Bock mehr auf Typen, die in unserer Halle des Volkes Jägermeister-Orgien feiern, dabei in unsere Pflanzkisten pissen und in unsere blauen Tonnen scheißen. Es reicht. All diese Typen können gerne wegbleiben. Auf Euch andere freuen wir uns nach wie vor wie Bolle. Denn wir haben in den sieben Jahren jede Menge tolle Leute kennen gelernt. Leute wie Euch. Und das soll natürlich so bleiben. Kommt vorbei. Ihr wisst ja jetzt, wann wir da sind.

    und hier noch ein Artikel dazu:
    https://www.meinesuedstadt.de/neuland-hat-jetzt-oeffnungszeiten/


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  • Garten für Alle/Heilbronn gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)

    Der 2016 zivilgesellschaftlich gestartete Garten, der sich auch an Geflüchtete richtete, ist schon wieder weg. Es gab immer wieder Vandalismus und so verlor die Gruppe trotz Unterstützung durch die kommunale „Partizipation und Integrations-Stelle“ den Mut. sie zäunten dann noch ein, doch auch das half nichts. (mehr …)

  • Stadtoasen Bad Säckingen

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening“ nennt sich das, was in den Stadtoasen am Rheinufer betrieben wird. Das ist ein Trend, der zur Zeit in vieler Munde ist. Darunter versteht man – vereinfach gesagt – die gärtnerische Nutzung von Flächen in städtischen Gebieten. Gerade in größeren Siedlungen findet „Urban Gardening“ deshalb viel Zuspruch. Aber wie Bad Säckingen seit fast zwei Jahren mit dem Verein Stadtoasen beweist, stößt der Trend auch in Kleinstädten auf Beliebtheit. „Wir haben uns der guten Ernährung verschrieben“, erklärt Conny Kammerlander, Schriftführerin des Vereins „Stadtoasen“. In den Gärten des Vereins werden nur essbare Lebensmittel angepflanzt. Natürlich werde dabei auch Wert darauf gelegt, keine Chemie oder Pestizide zu verwenden. Und nicht nur das: Es gibt auch eine Strohlehmhütte, einen selbstgebauten Lehmofen und sogar eine umweltfreundliche Toilette. Zudem sind solche Gärten „für die Artenvielfalt von Insekten eine Hoffnung“, gibt Kammerlander zu bedenken. Kurzum: Die Stadtoase steht für ein nachhaltiges und umweltfreundliches Gärtnern.
    Vorstellen kann man sich das Ganze als ein umzäuntes 3000 Quadratmeter großes Grundstück mit einzelnen Gärten und Beeten, dem Ofen, der Toilette, sogar ein Bienenstock ist vorhanden. Und auch Steine für Wiesel, Igel und Schlangen gibt es.

    Die Hitze dieses Sommers ist dem Verein laut Conny Kammerlander noch nicht zum Verhängis geworden. Es gebe einen Gießdienst, der sich immer für eine Woche einträgt. Das Wasser wird aus einer auf dem Grundstück vorhandenen Schwengelpumpe gewonnen. „Einer pumpt, einer gießt“, sagt sie.

    Der Anfang: So ein Prinzip, wie es jetzt in der Stadtoase vorhanden ist, stand schon vor zwei Jahren im Schlosspark in Planung, wurde aber vom Gemeinderat abgelehnt. Alternativ wurde den Mitgliedern der Stadtoasen dann die Wiese am Rheinufer angeboten. Die Idee, solche Gärten zu schaffen, ging vorwiegend von dem ersten Vorsitzenden Stefan Meier aus, erzählt Conny Kammerlander. „Karsten Sielemann und ich beratschlagten uns dann, wie es funktionieren soll.“ 2017 ging’s dann los“, berichtet sie wieter, in diesem Jahr seien unter anderem Ofen und Toilette entstanden.

    Die Finanzierung: Aus gut 70 Mitgliedern besteht der Verein, wovon laut Conny Kammerlander 15 bis 20 aktiv in den Oasen mitarbeiten. „Die Mitglieder reichen von klein bis groß“, erzählt sie. Organisiert wird der Verein durch Mitgliedsbeiträge und auf Spendenbasis. Es besteht eine Kooperation mit der Volksbank Wehra, bei der Begeisterte etwas für die Stadtoasen spenden können und die Bank ab einem Spendenbetrag von zehn Euro fünf Euro dazu zahlt. Von dem Geld werden beispielsweise Pflanzen gekauft. Oder das Material, das man für ein Projekt benötigt. Auch die Grundstückskosten werden damit beglichen.

    Vandalismus: Aber nicht immer ist alles so schön, weiß man beim Stadtoasen-Verein. Anfangs gab es Probleme mit Vandalismus. „Der Zaun wurde eingetreten“, klagt Conny Kammerlander. Dinge wie Holz, Pflanzen und noch nicht reife Melonen verschwinden immer wieder. Der Grund sei wohl, dass manche an der nahe gelegene Feuerstelle übermäßig dem Alkohol zusprechen und sich anschließend betrunken in den Gärten bedienen.

    Projekt „Fairteiler“: Im Schlosspark steht der „Fairteiler“, der von den Stadtoasen organisiert wird. Dabei handelt es sich um einen Kühlschrank, in den Bürger Lebensmittel legen können, die sie selbst nicht gebrauchen. Jeder darf nehmen und geben, wie es ihm behagt. Mit ein paar Ausnahmen: „Fleisch und Alkohol dürfen nicht abgegeben werden“, stellt Kammerlander klar. Lebensmittel, die noch genießbar sind, aber sonst aussortiert würden, spendet der Alnatura-Laden in Bad Säckingen für das Projekt. Auch der Lebensmittelmarkt Mutter aus Görwihl steuert aussortierte Waren einmal die Woche bei. Um diese holen zu können, stellt das Stadtmobil Südbaden „My-e-car“ ein Elektroauto kostenlos zur Verfügung. Die Produkte werden anschließend an den „Fairteiler“ im Schlosspark gebracht. Kammerlander macht klar, dass es bei diesem Projekt nicht vorwiegend darum geht, Bedürftigen zu helfen, sondern das unnötige Wegwerfen von Lebensmitteln zu stoppen.

    Schulen und Kindergärten: Abgesehen davon hat der Verein Projekte mit Schulen und Kindergärten. So hat ein Kindergarten in den Gärten ein eigenes Beet. Es ist das niedrigste aller Hochbeete, damit die Kinder auch gut drankommen. Jeden Freitag kommen sie zur Pflege des Beetes in die Stadtoasen. Dieses Projekt soll dazu dienen, dass Bildungsprogramm zu intensivieren. „Woher kommen die Lebensmittel?“, fragt Kammerlander. Das ist eine Frage, die die Kinder später mal selbst beantworten sollen. Aber nicht nur Kinder sind willkommen. Jeder, der Interesse hat, kann sich an den Stadtoasen beteiligen. Auch Flüchtlinge, die Freude am Gärtnern haben, seien eingeladen. Und der Verein findet auch eine Menge Interessenten. Gerade im Sommer würden sich viele Spaziergänger darüber informieren, freut sich die Schriftführerin.

    Vereinsleben: Oft veranstaltet der Verein auch ein gemeinsames Grillen. Eingeladen sind dann alle Mitglieder, manche bringen auch Freunde mit. So war es auch kürzlich der Fall. Es wurde Pizza im Ofen gebacken, gegessen, getratscht und gelacht.

    https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Es-gruent-so-gruen-in-den-Stadtoasen-Gaertnern-fuer-eine-andere-Art-der-Ernaehrung;art372586,9855980 (mehr …)

  • Mucca GG what nun Kernteam

    (Gu aus Antrag)

    Im letzten Jahr mussten wir uns ertsmal mit strukturellen
    Problemen eines so offenen Geländes (Vandalismus etc.) beschäftigen. Dieses Jahr sind wir
    dabei den Garten auszubauen so dass er mehr zum verweilen einlädt. Wir haben nun einen
    festen Termin (Donnerstags 16-19 Uhr) und treffen uns zudem noch zusätzlich bei Bedarf
    und Interesse. Es gibt nun ein festes Team von 3 Leuten die mit in der Organisation helfen.
    Zudem gibt es eine wechselnde Gruppe von bis zu 15 Menschen die mitmachen, durch den
    festen Termin hoffen wir dieses Jahr noch mehr Leute gewinnen zu können. Wir wollen weg
    vom Plastik kommen und sind dabei Hochbeete zu bauen, diese begrenzen zudem den Ort
    und bieten einen Rahmen, in denen Sitzgelegenheiten zum gemeinsam Zeit verbringen
    einladen. Dadurch ist es uns auch gelungen die Vermüllung des Areals zu reduzieren. Wir
    haben außerdem eine Bienenwiese am Start und bekommen eventuell sogar noch eine
    Bienenkiste aufgestellt. Wir nutzen den Garten dieses Jahr auch vermehrt als Treffpunkt
    und für Aktionen (gemeinsames grillen, großer Brunch mit dem Yara e.V: und Ausstellung
    am 5. August) (mehr …)

  • Vandalismus im Apfelgarten Dresden

    (Gu, alerts)

    Im Apfelgarten Strehlen – einem neuen Gemeinschaftsgarten auf einer großen Freifläche an der Ecke Zellescher Weg/Teplitzer Straße – wird ein hinterlistiger Kampf geführt. Und zwar mit der Säge. Kaum ist auf der Fläche ein neues Bäumchen gepflanzt, wird es wenig später abgesägt oder umgetreten.

    Neun Bäume waren es bis April 2017. Dann war erst mal Ruhe. Als die Gemeinschaftsgärtner jetzt nach Silvester nach dem Rechten schauten, trauten sie ihren Augen nicht. Der oder die Täter waren wieder mit der Säge da, hatten mehreren Apfelbäumchen, einer mehrfach veredelten Pflaume und einer Wildpflaume den Garaus gemacht. „Es sind die Bäumchen, die die letzte Attacke überlebt und später neu ausgetrieben hatten, bzw. die, die damals offenbar einen zu dicken Stamm für das verwendete Werkzeug hatten, konstatiert Volker Croy, einer der Apfelgärtner.

    Diesmal hat die Schatzmeisterin des Vereins Anzeige erstattet. Außerdem wollen die Mitglieder auf Aushängen in der näheren Umgebung um Hinweise bitten. Allerdings wäre es den Apfelgärtnern lieber, wenn sie mit demjenigen ins Gespräch kommen könnten, der sie von der mühsam urbar gemachten Fläche offenbar vertreiben will. „Wir würden gerne das Problem lösen“, dass hier offenbar gebe, so Croy. „Aber wir können uns nicht vorstellen, wen wir hier stören. Wir haben keine unmittelbaren Nachbarn. Und Hundebesitzer können hier trotzdem nebenan spazieren gehen. Von denen hat sich auch noch keiner bei uns beschwert.“

    Traurig sind die Apfelgärtner – 16 kommen regelmäßig, eine weitere Gruppe gelegentlich – auch, dass ein Unbekannter fast alle Kartoffeln ausgegraben und den ganzen Grünkohl geerntet hat. Von dem im Garten von Fremden abgeladenen Unrat ganz zu schweigen.

    Aufgeben ist für die Hobbygärtner aber keine Option. Und ein Zaun um das Gelände auch nicht. Zum einen laufe das der Idee des Gemeinschaftsgartens zuwider. Schließlich soll dort jeder, der möchte, mitmachen können. Zum anderen hält Volker Croy einen Zaun für sinnlos. „Der Zaun müsste zwei Meter hoch sein und wir müssten noch einen Wachmann drumrumlaufen lassen

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Hinterlistiger-Kampf-mit-der-Saege-geht-weiter (mehr …)

  • Erneut Vandalismus und Diebstahl im IG Meißen

    (Gu, alerts)

    Meißen. Der Internationale Garten Meißen, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, ist über den Jahreswechsel zweimal Opfer von Vandalismus geworden. Darüber informierte jetzt der Vorstand des Meißner Vereins Buntes Meißen. Über die Weihnachtsfeiertage seien das Eingangstor sowie Teile des anschließenden Zaunes auf dem Gelände in Bohnitzsch beschädigt worden. Dabei sei ein Sachschaden von etwa 1000 Euro entstanden. Über Silvester hätten Diebe dann Holzplatten, die zur Wintersicherung eines Gebäudes angebracht waren, demontiert und abtransportiert.

    Dazu schreibt Sören Skalicks im Auftrag des Vereinsvorstandes in einer Pressemitteilung: „Auch wenn es sich hier nur um Sachschaden handelt, so sind sowohl Tat als auch Zeitpunkt mehr als dreist. Die Täter haben dem Internationalen Garten bewusst schaden wollen. Es wurden nicht nur Sachwerte zerstört, welche nicht durch öffentliche Förderung, sondern durch Spenden geschaffen wurden, auch die ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit, welche in den Aufbau des Zaunes und die Sicherung des Gebäudes gesteckt wurde, war damit vergebens. Auch der Stadt Meißen als Eigentümer des Geländes ist durch die Zerstörung des Tores ein nicht unerheblicher Schaden entstanden.“

    In beiden Fällen habe der Verein Anzeige erstattet und man hoffe, dass die Täter ermittelt werden können. Man lasse sich von den Aktionen nicht einschüchtern. Sie würden nur einmal mehr zeigen, wie wichtig die gesellschaftliche Aufgabe des Vereins sei und dass es noch viel zu tun gebe.

    Bei den Attacken handelt es sich nicht um die ersten gegen das Gelände gerichteten Angriffe. Bereits im April 2016 waren kurz nach der Eröffnung Teile der Anlage zerstört worden.
    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-attackiert-3851828.html (mehr …)

  • Glogauer 13: neue Gruppe

    (Gu, Mail)

    Der Garten an der Glogauer13 gibt es noch und die Gruppe ist recht aktiv. Anfang letztes Jahr hat die ursprüngliche Gruppe aufgehört wegen persönliche umständen aber auch wegen sehr viel Vandalismus. Zwei Frauen von der erste Gruppe haben aber weiter gemacht und mit viel elan neue mitglieder gesucht und gefunden. Leicht war es letztes Jahr auch nicht. Viel Vandalismus und die hatten mehr privat-beete letztes Jahr die dann doch nicht gepflegt wurden und brach lagen. Dieses Jahr wird deshalb mehr gemeinschaftlich gegärtnert und am 29. Juli feiern sie Sommerfest: https://glogauer13.wordpress.com/

    Vandalismus bleibt ein Problem, wurde aber jetzt besser weil das grosse Tor endlich geschlossen wurde. Letztes Jahr hat sich common ground auch dafür eingesetzt das Mietkosten und alle andere Betriebskosten ausser wasser gestichen wurden aus dem Vertrag um die ökonomische Belastungen der Gruppe abzumildern. Der Bezirk war immer positiv zum Projekt und sind auf unsere Forderungen eingegangen.


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  • Vandalismus im IG Wolgast

    (Gu, alerts)

    Besucher sind im Interkulturellen Garten in Wolgast-Nord (Landkreis Vorpommern-Greifswald), wo zurzeit Erdbeeren, Salat und Kräuter zu ernten sind, jederzeit willkommen. In jüngster Zeit jedoch suchen auch Personen das Terrain an der Puschkinstraße heim, die achtlos mit Obst und Gemüse umgehen.

    „Knoblauch, Zwiebellauch, Radieschen und Erdbeeren werden einfach abgerissen und im Garten herumgeschmissen“, berichtet Mitarbeiter Jens Medow, der die Scholle im Zuge des Bundesfreiwilligendienstes von Anfang an beackerte und hier nun ehrenamtlich weiter gärtnert.

    Den einstweiligen Höhepunkt der Unsäglichkeiten erlebten Medow und sein Mitstreiter Andreas Zunk am Montagmorgen. Vermutlich im Schutz der Nacht hatten sich Unbekannte Zugang zum Gewächshaus verschafft, um an die leckeren Gurken zu gelangen.

    „Sie haben eine Scheibe eingedrückt, sind eingestiegen und haben insgesamt zwölf reife Gurken abgenommen“, schildert Jens Medow. Dabei gingen die Diebe rigoros vor. Einige Pflanzen wurden bei der Aktion stark beschädigt; manche Früchte auch nur teilweise abgetrennt.

    http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Usedom/Wirtschaft/Vandalismus-im-Interkulturellen-Garten (mehr …)

  • Brandanschlag auf Plauener Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Nach Angriff auf Gartenprojekt für Geflüchtete: Staatsschutz nimmt Brandstifter ins Visier

    Im Fall der Brandstiftung in einem Plauener Gartenprojekt für Geflüchtete hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Eine politische Motivation sei nicht auszuschließen, sagte Kathleen Doetsch, Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) „Gegenstand des Angriffes war ein Wohnmobil, welches sich auf einer Begegnungsstätte befindet. Diese Stätte wird unter anderem regelmäßig von Flüchtlingsfamilien und Unterstützern besucht“, erklärte sie. Dieser Sachverhalt könne auf eine rechte oder asylfeindliche Motivation hindeuten. […]
    Auf einer offen islamfeindlichen Facebookseite war bereits wenige Minuten nach der Brandstiftung ein Foto der lodernden Flammen aufgetaucht. Rund 50 Nutzer hatten das Bild mit „Gefällt mir“ oder „Haha“ bewertet. Andere Inhalte sowie die Gestaltung der Seite deuten darauf hin, dass diese von der rechtsextremistischen Partei „Der III. Weg“ betrieben wird.

    Die Tat hatte sich am Freitagabend im „2. Plauener Stadtgarten“ an der Haselbrunner Straße ereignet.

    https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Nach-Angriff-auf-Gartenprojekt-fuer-Gefluechtete-Staatsschutz-nimmt-Brandstifter-ins-Visier-artikel9938001.php (mehr …)

  • abschließbare Hochbeete sollen Vandalismus und Klauen eindämmen

    (Gu, alerts)

    (Flüchtlingswohnheim Neckerpark in Stuttgart)

    Nachdem es im Frühjar mehrere Versuche gab, die 3 Urban Gardening Hochbeete wieder zu nutzen, wurde die Motivation der beteiligten Gärtner – sowohl Erwachsene Flüchtlinge, als auch Kinder – durch Vandalismus / Diebstahl leider schnell wieder zunichte gemacht. Liebevoll Angepflanztes wurde binnen kurzer Zeit wieder herausgerissen.

    Als Ausweg entschieden wir, die Beete mit einem einfachen Schutz zu versehen, bestehend aus einem Holzgestell, umspannt mit Maschendraht, und je einer Türe / Klappe mit Vorhängeschloss. (mehr …)

  • Vandalismus im Stadtgarten Nürnberg: Container ausgebrannt

    (Gu, Mail)

    Wie die meisten ja vielleicht mitbekommen haben, waren wir aktuell zum ersten mal in unserem 6jährigen Bestehen von Vandalismus gebeutelt, der zuletzt in einem Brand im Garten gegipfelt hat. Das Gute in allem Ärger ist die große Zustimmung und die Unterstützung die wir seitdem erfahren haben. Von Nachbarn, die uns Kuchen zum Stärkung beim Aufräumen bringen bis hin zu vielen Unterstützern, die ganz pragmatisch zum Anpacken mit da waren und spontanen Spenden.

    und auf FB (20.4.): Leider wurde unser Stadtgarten nun schon zum dritten Mal in wenigen Wochen Opfer von sinnlosen Vandalismus. Das Feuer hat unseren gesamten Materialcontainer zerstört. Es wäre toll, wenn ihr uns Samstag helfen könntet aufzuräumen.

    (28.4.)
    Es ist eine Gruppe von Kindern/Jugendlichen. So etwa 12-15 Jahre alt. Immer dieselben. Die sind jetzt mehrfach eingebrochen und haben unterschiedlich schlimm verwüstet. Der Brandschaden war ein Unfall (umgefallene Kerze), das konnte man anhand der Spuren recht gut nachvollziehen. Gefunden sind sie nicht, aber die Nachbarn sehen sie immer, rufen dann Polizei und uns uns geben recht umfassende Beschreibungen.

    Der grösste Verlust ist das Saatgut. Alles andere ist verzichtbar (Lektionen in Minimalismus:was nicht da ist, muss nicht umgezogen werden…) oder ersetzbar.

    Wir sind trotz allem

    Guter Stimmung gerade weil die Reaktionen aufgrund der blöden Vorfälle ganz ganz toll waren

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  • Neuigkeiten vom IG Rüdersdorf

    (Gu, alerts)Gärtner wollen zurück auf ihre ScholleRüdersdorf (MOZ) Es blüht etwas im Wohngebiet, lautet die Überschrift für eine kleine, aber feine Fotoausstellung, die am Dienstag im Bürgerzentrum Brücke eröffnet wurde. Es sind Bilder von Renate Radoy, Gerlinde Burkard, Marlis Lehmann und Torsten Nowy. Die vier eint der interkulturelle Garten, in dem sie mitarbeiten, den sie hegen und pflegen, lieben und nun auch verteidigen.
    „Seit Herbst kommen wir eigentlich nicht mehr in den Garten hinein, beziehungsweise wird er ziemlich rigoros verändert“, sagt Torsten Nowy. Ursache sind die Bauarbeiten auf dem Gelände des Heinitz-Gymnasiums. Nachdem zunächst Leitungen gesucht wurden, die sich auch über das ursprünglich 2400 Quadratmeter große Areal des Gartens zogen, wurden für die Baustraße und den Neubau ganze 800 Quadratmeter des Gartens weggeknabbert. Renate Radoy und Torsten Nowy mussten ihre mühsam seit 2009 urbar gemachten „Schollen“ hergeben.

    Zum Jahreswechsel kam dann der nächste Hieb für die Gartenfreunde. Unbekannte zerstörten mutwillig das Gewächshaus. Das hatten die Enthusiasten zur Eröffnung des Gartens von der Stiftung interkulturelle Gärten München 2010 gesponsert bekommen. „Mittlerweile hat die Polizei die Ermittlungen gegen unbekannt eingestellt“, bedauert Torsten Nowy. Er steht im Kontakt mit der Bauverwaltung und hofft, dass er bis nächste Woche ein verbindliches Angebot bekommt, wie die Hobbygärtner wieder in die Anlage kommen. Die Männer und Frauen mit dem Hang zum Miteinander und grünen Daumen brennen darauf, die Frühjahrsbestellung einzubringen.

    „Als wir vor acht Jahren angefangen haben, war es tatsächlich ein interkultureller Garten. Die Hälfte der Mitmacher waren Russlanddeutsche“, erinnert sich Gerlinde Burkard. Mittlerweile hat ein Großteil derer so viel Gefallen am Gärtnern gefunden, dass er dieses Projekt verlassen und woanders einen Schrebergarten gepachtet hat. „Das kann man auch so sehen, dass diejenigen bei uns die Lust aufs Grün bekommen haben, nun aber mehr wollen“, sagt Gerlinde Burkard. Denn A und O im interkulturellen Garten, der sich künftig Nachbarschaftsgarten nennen wird, und zu dem nun auch eine Gruppe der behinderten Mitmenschen der Lobetaler Anstalten gehört ist, dass es keine Zäune gibt, sondern einen großen gemeinschaftlichen Platz des Miteinanders.

    http://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1559403/


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  • zweiter Vandalismus-Vorfall bei Neuland dieses jahr

    (Gu, alerts)

    Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde der Garten, der auf dem Areal der ehemaligen Dombrauerei entstanden ist, von zerstörungswütigen Besuchern heimgesucht. Beim ersten Vorfall im Mai fiel den Randalierern ein Bienenstock zum Opfer. Das Volk ging verloren.

    Mitte Oktober kam es erneut zu Übergriffen. Unbekannte ließen ihren Aggressionen auf Teilen des Geländes freien Lauf.

    Die Neuland-Mitglieder lassen sich davon jedoch nicht beeindrucken und gärtnern wie gewohnt weiter.

    Eigentlich möchte sich der Vorstand des Vereins, der sich 2011 gegründet hat, um die damals brachliegende Fläche für eine begrenzte Zeit zwischenzunutzen, auch gar nicht zu den Vorfällen äußern. Der Vandalismus sei kein Dauerproblem, das die Arbeit grundsätzlich in Frage stelle, heißt es lediglich.

    Entsprechend werden geplante Termine eingehalten. Dazu zählt die erste Pflanzentauschbörse, die am Sonntag, 30. Oktober, auf dem Gelände zwischen der Südstadt und Bayenthal stattfindet. Initiiert von dem VHS-Biogarten Thurner Hof können Haus-, Schreber- und Gemeinschaftsgärtner in der Zeit zwischen 14 bis 17 Uhr Pflanzen tauschen. Auch Saatgut für die frühen Gemüse wie Paprika und Peperoni können sich Interessierte sichern

    – Quelle: http://www.ksta.de/24963984 ©2016
    http://www.ksta.de/koeln/innenstadt/urban-gardening-wieder-vandalismus-in-den-koelner-neuland-gaerten-24963984 (mehr …)

  • Helle Oase von Vandalismus betroffen

    (Gu, RSS)
    Führungen, Erklärungen zur Permakultur, die Möglichkeit zum Mitgärtnern – all das hatten wir fürunsere Gäste vorbereitet. Doch zunächst standen wir vor den „Scherben“ unserer Arbeit: in der Nacht zuvor haben Unbekannte ein regelrechtes Gemetzel an Tomaten, Bohnen, Mais, Sonnenblumen, Nelken, roten Rüben angerichtet. Bänke waren umgeworfen, Beete zertrampelt, Tomatenstäbe zerbrochen, Flaschen lagen herum…

    Ja, was soll man dazu noch sagen? Wer macht so etwas? Und warum?

    Wir waren und sind einfach nur entsetzt und traurig !!

    [Helle Oase -> Berlin Hellersdorf] (mehr …)