(Gu, RSS)
Im Moment überwiegt bei den NeuLändern natürlich die Wut. Irgendwelche Vollidioten haben nachts zwei Bienenboxen umgetreten. Unser Bienen-Mentor Frank schätzt, dass ein Volk verloren ist. Für das andere bestehe Hoffnung. Aber trotz dieses Rückschlags lassen wir uns natürlich nicht entmutigen. Schließlich ist die Imkerei auf NeuLand von Anfang an eine Erfolgsgeschichte. Bis zu neun Völker haben in den vergangenen Jahren bei uns im Garten friedlich Honig produziert. Bis zu 30 Kilo pro Volk. Einige unserer Imker haben sogar schon schwärmende Völker gefangen und auf NeuLand „einlogiert“. Es geht immer weiter. Frank hält regelmäßig Seminare für bis zu 40 angehende Imker. Eins steht fest: Wir werden uns auf keinen Fall unterkriegen lassen von Schwachköpfen, die wir mit großer Wahrscheinlichkeit sogar kennen. Wir haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Vorschläge, wie wir uns darüber hinaus gegen bestimmte Leute zur Wehr setzen, diskutieren wir derzeit intern. (mehr …)
Schlagwort: Vandalismus
-
Vandalismus bei Neuland
-
Vandalismus im Siepengarten
(Gu, RSS)
m Siepengarten haben wir in den letzten beiden Wochen leider ziemlich viel Ärger gehabt. Eine Gruppe von Jugendlichen hat unsere Palaverecke für sich entdeckt. Eigentlich kein Problem, schließlich gehört der Garten zum öffentlichen Raum. Die Kids haben aber bis in die Nacht Party gemacht (darüber haben sich Nachbarn beschwert) und mächtig Müll hinterlassen. Nach einem netten Gespräch haben wir gehofft, dass sich die Sache geregelt hat. In dieser Woche wurde unser Garten aber verwüstet und eine Gartenfreundin von einem Mädchen beschimpft und bespuckt. Auch andere Siepengärtner haben sich bedroht oder zumindestens belästigt gefühlt.Wir sind alle etwas schockiert, weil wir bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen mit Gartenbesuchern gemacht hatten. Jetzt haben wir die Palaverecke abgebaut und hoffen, dass die Jugendlichen das Interesse am Siepengarten verlieren. (mehr …)
-
nach Eröffnung sofort Vandalismus im IG Meißen
(Gu aus alerts)
internationaler Garten verwüstet
Nicht einmal 48 Stunden nach der Eröffnung des Integrationsprojekts haben Unbekannte den Platz teilweise zerstört. Der Verein hat die Polizei eingeschaltet.
Meißen. Nicht einmal 48 Stunden nach der Eröffnung des Integrationsprojekts „Internationaler Garten Meißen“ haben Unbekannte den Platz teilweise zerstört. Am Montagmorgen stellten Mitarbeiter des Vereins Buntes Meißen fest, dass zwei der am Wochenende gepflanzten Bäume in der Nacht herausgerissen wurden. Außerdem wurde ein Dixiklo beschädigt und die Umrandung des Volleyballplatzes entfernt.
Aus einer offenen Baracke klauten die Randalierer ein Ölfass und verteilten dessen Inhalt auf dem Gelände. „Es ist erschreckend“, sagt Sören Skalicks vom Verein Buntes Meißen. „ Wir stellen etwas Gutes für die Stadt auf die Beine und dann wird dort gezielt randaliert.“
Aus dem einst auch als Schießplatz genutzten Gelände in Bohnitzsch sollen Meißner und Migranten gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und sich dabei näher kennenlernen – so die Idee des Vereins für das Projekt. „Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Leute umso mehr aufrüttelt und zeigt, dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, sagt Skalicks. Der Verein hat die Polizei eingeschaltet. (szo)
http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-verwuestet-3375722.html (mehr …)
-
Trägerverein des Allmende-Kontors ist endlich gemeinnützig, Stelle besetzt und crowd-funding für ein neues Zeltdach
(Gu, Newsletter)
aus dem Allmende-Kontor:
Der Verein ist nun endlich als gemeinnützig anerkannt!
[Sie haben nun jemanden gefunden, der eine Stelle] „im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ ab Februar für 3 Jahre übernommen hat. Die Stelle ist auf 30h/Woche angelegt und wird mit dem Prinzessinnengarten zusammen geteilt. Paul wird für den Allmende-Garten montags und dienstags zuständig sein, mittwochs im Übergang und donnerstags und freitags im Prinzessinnengarten. So ist die momentane Planung. Er ist über das Gartenhandy unter 0176 / 6700 1995 in dringenden Fällen zu erreichen.
Im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ besteht erneut die Möglichkeit, bei uns im Garten eine weitere Stelle gefördert zu bekommen. Wir suchen weiterhin BewerberInnen, die Voraussetzung muss aber dringend erfüllt sein: arbeitssuchend ausschließlich in Neukölln (!) gemeldet und gesundheitliche Einschränkungen oder Teil einer Bedarfsgemeinschaft mit Kindern
[…]
Unser Zeltdach braucht Hilfe! Der Frühling kommt und somit auch die Sonne und dann lädt unser Dorfplatz wieder zum Verweilen ein. Im vergangenen Jahr ist unser Zeltdach jedoch durch Vandalismus zerstört wurden, wir haben darüber im November-Newsletter berichtet. Für die Reparaturkosten von 600,- € haben wir einen Spendenaufruf bei Betterplace gestartet und möchten online und vor Ort Spenden einsammeln.
Knapp 50 Prozent der Kosten sind in knapp einer Woche bereits zusammen gekommen, yeah, um so mehr würden wir uns freuen, wenn Ihr den Spendenaufruf auf www.betterplace.org/p40304 unter Freunden, Bekannten, Verwandten und Nachbarn weiter verbreitet. Im Anhang findet Ihr auch ein Plakat mit Abreißzetteln zum aushängen. Helft mit bei der Finanzierung, wir danken mit einem schattigen Plätzchen auf unserer Dorfplatzbühne, mit Aktion, Musik und Picknick im Sommer! -
BürgerNutzgarten Krefeld schließt
(Gu aus RSS, 15.2.)
Vor rund drei Jahren hatte Mildebrath der Stadtverwaltung seine Ideen für das sogenannte Urban Gardening vorgestellt. Im Frühjahr wurde dann eine im Besitz der Stadt befindlichen Brachfläche an der Kölner Straße/Ecke Melanchthonstraße, wie Mildebrath sagt, „in Betrieb genommen“ und mit Pflanzkästen und Beeten begrünt. Die Guerilla-Gärtner installierten auch eine provisorische Sitzbank neben der Haltestelle „Klinikum“ , die von Fahrgästen der SWK gern genutzt wurde. Vonseiten der Stadtverwaltung waren die Aktionen jedoch immer nur geduldet. Zwei Obstbäumchen, die die Gruppe gepflanzt hatte, sorgten im April 2014 für Wirbel, als die Verwaltung die Gärtner anwies, die Bäume wieder zu entfernen. Letztlich blieben die Bäumchen stehen – aber dennoch kam das Gartenprojekt nicht so Recht vom Fleck – die meiste Zeit sah das Grundstück vor allem verwildert aus.„Wir hatten gehofft, dass es nach unserem Beispiel von der Eigentümerin und vom Umfeld angenommen werden würde“, sagt Mildebrath. „Mittlerweile müssen meine Kollegen und ich aber erkennen, dass weder die eigenen Kräfte ausreichen, um die Fläche nachhaltig in Ordnung zu halten, noch dass Dritte daran interessiert sind. So hat beispielsweise die Verschmutzung der Fläche seit Ende 2015 einen Grad erreicht, den wir nicht mehr beherrschen.“
Warum man mit der Idee des Bürgernutzgartens gescheitert sei, habe die Initiative noch nicht abschließend analysiert. „Fakt ist jedoch, dass wir das Projekt beenden müssen. Dazu und zur vollständigen Räumung der von uns eingebrachten Gegenstände hat uns die Stadt als Eigentümerin nun eine Frist bis zum 29. Februar gesetzt.“ Seine Initiative habe um Verlängerung bis zum 19. März gebeten.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/buerger-nutzgarten-wird-geraeumt-aid-1.5770211 (mehr …) -
GemeinsamGarten Schwabach sucht MitgärtnerInnen
(Gu, Projektbesuch und aus Antrag, Ende Januar)
Der GemeinsamGarten hat letzten Sommer losgelegt. Sie haben eine Ausgleichfläche eines Landwirts in der Nähe vom Bahnhof, ohne Zaun, an einem Spazierweg – aber ein bisschen weg weg von Wohnbebauung. Sie können das Regenwasser der Halle des Landwirts nutzen, die einen Vorbau hat, in dem sie auch ihre Geräte unterstellen.
Sie haben sowohl indviduelle als auch gemeinschaftliche Parzellen. Wer mitmachen will, soll Vereinsmitglied werden.
Sie sind noch eine recht kleine Gruppe eher ältere Menschen und es ist ihnen noch nicht gelungen, sich bekannt zu machen. Auch zum Vortrag von Gudrun kamen nur wenige Neuinteressierte.
Sie hatten ein Schild, doch ist das vandliert worden. Nun bauen sie ein stablies neues Schild. (mehr …) -
Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs in Heidelberg ist ne interessante Mischung
(Gu aus Antrag und Mails, 22.12.)
Antrag ist bei den Anträgen abgelegt>> Wie viele Leute machen denn jetzt schon mit und wie erfahren diese von dem Gemeinschaftsgarten?
> 30 bis 40 machen mit. Wir sind gut vernetzt mit anderen Initativen hier in Heidelberg (z.B. Essbares Heidelberg, Transition Town) und stellen das Projekt etwa bei Einführungsveranstaltungen an der Uni oder auf Nachhaltigkeitsmärkten etc. vor. Für neue Leute haben wir Pat*innen.
>> Ist das Projekt rein ehrenamtlich getragen?
> Ja. Jede*r kann sich einbringen und mitmachen je nach Zeit und Kraft, ohne formale Mitgliedschaft. Wir erheben keine Mitgliedsbeiträge.
>> Was passiert mit dem Gemüse? Wie wird das verwendet und wer bekommt sozusagen was?
> Unser Gemeinschaftstag ist Sonntag. Beim Frühstück besprechen wir, was wir an diesem Tag tun möchten, also auch, was geerntet wird. Nach Möglichkeit machen wir die Ernte etwa durch Einkochen halbar. Ein Teil wird dann bereits für das gemeinsame Abendessen verwendet. Aus den Erntekisten können sich alle so viel mitnehmen, wie sie möchten. Was übrig bleibt, wird in einer befreundeten Lebensmittelkooperative für den Mittagstisch verwendet und ein kleiner Teil auch verkauft (Appl’ un Ei, http://www.appelunei.uni-hd.de) Über diese Einnahmen wird ein Teil der Kosten gedeckt. Vom Einmachgut, Saft etc. können sich alle so viel mitnehmen wie sie wollen, wobei ein Betrag für die Unkosten gespendet werden kann.
> Über die Verteilung der Ernte hat es in all den Jahren noch nie Unstimmigkeiten gegeben.
>> Entscheiden alle, die mitmachen über alles oder wie sind die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen?
> Prinzipiell entscheiden alle, die mitmachen über alles. Dazu findet einmal im Monat ein Plenum und einmal im Jahr ein Treffen zur Anbauplanung statt. Leider bleibt es nicht aus, dass einzelne mehr entscheiden wollen und über die Bedürfnisse von anderen hinweggehen. Wir versuchen diesem Problem durch regelmäßig stattfindende Dialogrunden zu begegnen.
> Anbau und Bauten organisieren wir durch Patenschaften. Wir erarbeiten gemeinsam, was wir gerne anbauen bzw. bauen würden und schauen, wer/welche für was eine Patenschaft übernehmen möchte. Patenschaft bedeutet, dafür zu sorgen, dass dieses Gemüse angebaut wird (Saatgutbestellung, Anzuchten, PLanung beim Frühstück), ohne dass die Pat*innen das selbst machen müssen. Die meisten Patenschaften teilen sich mehrere Personen. Auf diese Weise ist es uns auch möglich, mit Anbaumethoden zu experimentieren, z.B.: Patenschaft für Kompostbeet, Patenschaft für Hügelbeet etc. Wer bereit ist, Verantwortung in Form der Patenschaft zu übernehmen, kann dieses Projekt auch verwirklichen.
>> Wie und von wem sollen die neuen Flächen bewirtschaftet werden? Kann jedeR auch pflanzen und bauen, was er/sie will?
> Die neuen Flächen stellen eine Erweiterung der bisherigen Anbauflächen dar und bieten uns neben der Herausforderung viele Möglichkeiten. So wollen wir verstärkt die Idee Permakultur einbeziehen und neue Projekte initiieren. Im kommenden Jahr ist auf ca. der Hälfte der neuen Flächen Gründüngung geplant. Jede*r kann sich dort einbringen, wie er oder sie es will. Was mittel- oder langfristig auf den neuen Flächen entstehen wird, ist noch offen. Es gibt Überlegungen, ein autonomes Flüchtlingsprojekt auf einer Teilfläche unterzubringen oder ein Projekt mit psychisch Kranken … wir haben viele Ideen. Das Patenschaftsprinzip gilt auch auf den neuen Flächen.
>> Es gibt ja bestimmt Leute, die gärtnerisches Wissen haben: entscheiden die dann mehr als die anderen? Wie wird das Wissen weitergegeben?
> Unter uns sind ein Landwirt, zwei Gärtnerinnen und einige Permakulturleute. Deren Wissen wird vor allem durch das gemeinsame Tun oder ad hoc Beratung weitergegeben. Die Gefahr der Hirarchiebildung liegt bei uns weniger im Wissensvorsprung als vielmehr an den Persönlichkeiten. Wir führen Buch und möchten demnächst ein Wiki erstellen. Wir nutzen den taschenGARTEN der Gartenwerkstatt Marburg. Auf den Grundstücken wird wieder Fachliteratur bereitgestellt sein (ist nach dem Brand leider noch nicht vollständig ersetzt – über Tipps zu guten Fachbüchern würden wir uns freuen)
>> Gibt es ein vergleichbares Projekt? Ist es eine Mischung aus so einer Art CSA (aber in Eigenregie) und Gemeinschaftsgarten?
> Uns ist kein vergleichbares Projekt bekannt. Ja, vielleicht sind wir ein Mischung aus Gemeinschaftsgarten und selbstorganisierter CSA. Aber wir distanzieren uns von dem Begriff CSA, weil wir hierarchische Strukturen ablehnen und für alle offen sein wollen. Unsere Gemeinschaftsgärtnerei wird geprägt von den Menschen, die mitmachen. Natürlich gibt es diejenigen, die mehr Zeit investieren können und dadurch einen besseren Überblick haben, als andere, die unregelmäßiger mitarbeiten. Und natürlich funktioniert nicht alles so reibungslos wie in einem durchstrukturierten Betrieb (bei uns wurde schon mal umgegraben, wo schon ausgesät wurde oder werden schon mal Planzen als Unkraut gejätet, die vielleicht keins sind und wenn die Pflanzenpaten absolut nicht dazukommen und keinen Ersatz finden, gibt es halt diese Gemüseart dieses Jahr nicht…). Aber wir lernen immer dazu! Wichtiger als viel Gemüse sind uns Partizipation und Selbstwirksamkeit.
-
Glogauer13: Team wechselt
(Gu, Mail, 15.11.)
Viele gehen, einige bleiben und die Glogauer 13 geht weiter!!!
Das möchten wir feiern! Anstoßen auf das Engagement, derjenigen die sich zurückziehen und auf diejenigen, die weitermachen und die Glogauer 13 in ihrem 4 Jahr begleiten.
Elizabeth CL schreibt noch: Ein teil der garten gruppe möchte aufhören und es versucht sich gerade eine gruppe zusammenzufinden um es weiter zu machen. Viel hat mit lebensumständen zu tun aber auch die anstrengungen mit vandalismuns und verfall. Wir werden sehen wie es nächstes Jahr wird. Die neue Guppe trifft sich gerade um darüber zu sprechen. -
Gartentreff Solnischko hat mit Vandalismus zu kämpfen
(Gu, Mail und Tel, 16.2.2015)
Der eine geplante IG in Wuppertal existiert inziwschen. Sein Name: Gartentreff Solnischko (nach dem Trägerverein). Schwerpunkt soll das Gärtnern sein. Aus einer Mail der Koodrinatorin: „Verein hat den Anfang gemacht – wir haben aus der vermüllten Fläche einen Garten geschaffen. Da wir mit Vandalismus zu tun haben, ist das Gartentor zu. In unseren Träumen ist das Tor, natürlich, für alle und rund um die Uhr auf. Wir wollen den garten nur für uns nicht haben und so war das auch von Anfang an gedacht. Wir können jedem, der sich an dem Grunstück interessiert den Schlussel weitergeben und suchen nach Kooperationspartner. Das könnten Privatpersonen sowie andere Vereine, KiGas oder Schulen sein. Das Problem ist – dafür interessiert sich keiner.„.
Sie sind wohl mit den anderen Gärten Wuppertals im Austausch, doch sehen sie da keine Unterstützungsmöglichkeiten. Sie haben zwar ein Schild, doch steht da nicht drauf, dass sie noch Leute suchen. (mehr …)