Ansprechpartner ist Rahmen der Caritas für den Garten in Zülpichseit nun 3 Jahren verantwortlich
Seit dem sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden wie z.B. Sommerfeste, Konzerte, Fraunentreffs und Pflanzentauschbörsen.
Ansprechpartner ist Rahmen der Caritas für den Garten in Zülpichseit nun 3 Jahren verantwortlich
Seit dem sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden wie z.B. Sommerfeste, Konzerte, Fraunentreffs und Pflanzentauschbörsen.
(Bericht, Antrag, Antworten)
Die Rundbögen sollen vor Kaninchen und Rehen schützen. Mit den Folien können sie im
Frühjahr gleichzeitig als Frühbeete dienen, später legen wir dann Kaninchendraht darüber.
Deshalb brauchen wir auch Schneckenkorn, weil wir so in den Beeten die Nacktschnecken
nicht mehr so gut absammeln können.
Bislang haben wir die hohe Hecke und die Baumreihen mit Handgeräten beschnitten, aber
wir werden alle älter, und Akkugeräte sind mittlerweile erschwinglicher geworden, deshalb
wünschen wir uns Kettensäge und Motorsense.
2 weitere Hochbeete haben noch Platz. Nach den Erfahrungen im letzten Jahr gewähren sie
eine zuverlässige Ernte der Gemüsepflanzen, die besonders gerne von Schnecken gefressen
werden.
Zu den Hochbeeten: Wir haben im letzten Jahr 3 Hochbeete aus Metall angeschafft, die haben sich bewährt: keine Schnecken. Aus Metall ist für uns besser, weil Holzbeete ständig gepflegt werden müssen, ausgewechselt, neu gestrichen … Nun würden wir gern noch 2 weitere dazukaufen.
Für die kleine Akku-Kettensäge brauchen wir keinen Schein, das ist ja da Gute. Im letzten Jahr haben wir mehrmals eine Kettensäge gebraucht, weil Bäume umgestürzt sind und die Hecke zum Friedhof an der Ost-Seite inzwischen eher ein Knick mit dicken Ästen ist, wo ständige Pflege nötig ist. Bislang kam immer mein Mann mit seiner großen Säge, nur er konnte das machen. In diesem Winter werden wir noch ein paar Bäume fällen oder beschneiden müssen, im Laufe des Jahres steht die Heckenpflege an, und es bricht im Sturm auch immer mal ein Ast ab. Mein Mann mit seiner großen Säge hat da die Oberaufsicht, aber mit der Akkusäge könnte dann jemand helfen, um die abgesägten Teile zu zerkleinern – der Kleinkram wird dann von allen per Hand zerschnitten.
Um die Wartung der Geräte kümmert sich immer mein Mann. Wir lagern die Akku-Geräte bei uns zu Hause, um sie aufzuladen und damit sie nicht geklaut werden.
BERICHT 2025
Bereits am 15. März begann die Gartensaison. Auch bedingt durch das gute Wetter im Frühjahr
und Frühsommer kamen ohne Werbung viele Geflüchtete in den Garten, um die Beete
vorzubereiten, ein neues Blumenbeet anzulegen, Frühjahrsputz im Gartenhaus zu machen und
die Hecken zu schneiden. Anziehungskraft hatte auch die gespendete Tischtennisplatte, die bei
gutem Wetter in diesem Jahr von großen und kleinen Gartenbesucher*innen dauernd genutzt
wurde.
Im April wurden die von der Anstiftung finanzierten neu gekauften Hochbeete zusammen-
geschraubt, was sich mit gefühlt 500 Schrauben in einer mühseligen, aber auch lustigen
Gemeinschaftsaktion nach mehrfachen Versuchen umsetzen ließ. – Als Grundlage für die
Beete konnten wir dann die abgeschnittenen Zweige eines umgefallenen Baumes gut nutzen,
Heckenschnitt sowie die Reste der im letzten Jahr angelieferten Komposterde. (Auch diese
wurde ja von der Anstiftung finanziert.) Gießwasser mussten wir 2025 nur im Juni vom nahen
Friedhof holen, ansonsten haben unsere vielen großen Regentonnen ausgereicht, die wir in
den letzten Jahren angeschafft haben.
Die Einrichtung der Hochbeete war ein voller Erfolg: Einige Kolumbianer*innen haben sie
bepflanzt und gleichzeitig die schwierigen Worte geübt: Zucchini und Hokkaido-Kürbis,
Pflücksalat und Petersilie. Die Pflanzen konnten endlich mal gut wachsen, ohne von Schnecken
oder Hasen abgefressen zu werden. Wir planen deshalb, im nächsten Jahr, noch weitere
Hochbeete aufzustellen.
Auch von der Ernte auf den flachen Beeten (Kartoffeln, Bohnen, Karotten, Porree und Rote
Bete) konnten wieder alle profitieren, die gerade da waren und etwas brauchten. Die
Zuordnung der Beete zu bestimmten Personen haben wir wieder aufgegeben, weil alles auch
so sehr gut geklappt hat. Nur die Tomatenernte war leider spärlich, weil die Pflanzen
Braunfäule bekommen haben. Unser Plastik-Gewächshaus entwickelt wohl zu viel
Schwitzwasser, so dass wir es im nächsten Jahr vielleicht besser mit Gurken probieren und den
Tomatenanbau nach unzähligen nicht so befriedigenden Versuchen an verschiedenen Orten
nun wohl erstmal aufgeben. Mit Kaninchendraht schützen werden wir im nächsten Jahr auch
die Bohnen und die Rote Bete, da anscheinend in letzter Zeit vermehrt Hasen und Rehe durch
unseren Garten laufen.
Profitieren konnten alle Gartenbesucher*innen auch von dem vielen Obst aus unserem
Garten: Johannisbeeren, Josterbeeren, Himbeeren, Blaubeeren – im Umland noch
Brombeeren. Sogar unser neuer Kirschbaum, den wir für unser vor 2 Jahren verstorbenes
Gartenmitglied Winnie gepflanzt hatten, brachte sehr leckere gelbe Früchte, die wegen ihrer
Farbe von den Staren nicht erkannt worden waren.
Im Herbst kam dann die Apfel- und Birnenernte dazu. Zum ersten Mal haben wir im
Gemeinschaftsgarten Apfelsaft gemacht, obwohl wir dort weder Strom noch einen
Wasseranschluss haben. Der von der „Anstiftung“ finanzierte Schredder wurde von einem
Generator angetrieben – auch diesen haben wir vor einigen Jahren mit Hilfe der Anstiftung
gekauft. Eine Presse mussten wir nun doch dazukaufen, da diejenige, die wir hätten leihen
können, für unsere langen Wege zu wenig Kapazität gehabt hätte. Diese neue Presse, mit
Wasserdruck betrieben, haben wir im nahegelegenen Friedhof an einen Wasserhahn
angeschlossen. So sind alle hin- und hergelaufen oder haben die Äpfel kleingeschnitten –
später dann auf zwei Gaskochern den Saft auf 70 Grad erhitzt und letztendlich in
Plastikschläuche (wiederum „Anstiftungs“-finanziert) gefüllt: insgesamt 45 l. Alle Beteiligten –
Kinder wie Erwachsene – freuten sich über die bunten Aktivitäten an einem grauen Herbsttag.
Der „Wermutstropfen“ kam dann eine Woche später: der Saft ist in den Schläuchen gegoren
und musste ganz schnell ausgetrunken werden. Woran genau dies gelegen hat, wissen wir
leider nicht, wir haben allerdings die Schläuche im Verdacht, da uns das andernorts mit
Flaschen nicht passiert ist.
Das Besondere in diesem Jahr war ein Filmprojekt im Gemeinschaftsgarten. Unsere
gemeinschaftliche Gartenarbeit wurde gefilmt, gleichermaßen einige Interviews zum Thema
„ledige Mütter auf der Flucht“ und „Integrationsversuche von jungen afrikanischen Männern“.
Auch das Filmteam ist international besetzt (eine Chinesin, Kolumbianer*innen, Afghanen und
Deutsche). Nach der Drehbuchvorlage einer jungen Kolumbianerin wurde zudem ein Kurzfilm
gedreht, für den wir unser Gartenhaus zu einem Wohnzimmer umgestalteten. Angeregt von
den Filmen kam ein junger Mann mit Gedichten über die Flucht in den Garten, eine Frau aus
der Elfenbeinküste sang Lieder in ihrer Heimatsprache und die afrikanischen jungen Männer
begeisterten wie im letzten Jahr mit weiteren Rap-Einlagen. Aus all diesem entwickelten wir
im Dezember einen „Abend mit Filmen, Musik und Poesie von Migrant*innen aus dem Garten
der Hoffnung“, der die 60 Zuschauer*innen berührte und beeindruckte und eine sehr gute
Werbung für unseren Gemeinschaftsgarten war: drei Frauen haben spontan nachgefragt, ob
sie sich im nächsten Jahr am Gartenprojekt beteiligen könnten.
Wie bereits in allen vorherigen Jahren hat sich die Zusammensetzung des Garten-Teams auch
in diesem Jahr verändert. Eine deutsche Frau ist hinzugekommen, die alles „Drumherum“ wie
Rasenmähen, Ordnung schaffen, Laub fegen, Kanten stechen … voller tatkräftiger Freude
erledigt. Sie wird das weiter so machen und hat sich dafür ein paar wichtige Akku-Geräte
gewünscht. 1 Kolumbianer und eine junge Kolumbianerin sowie ein junger Mann aus Burundi
sind inzwischen feste Mitglieder im Gartenteam, eine syrische Familie mit 2 Kindern ist hinzu-
gekommen, während eine afghanische Familie, die fast von Anfang an dabei war, nun leider
weggezogen ist. Die eigentlich fest dazugehörende iranische Familie ist leider wegen privater
Anforderungen nur noch sporadisch dabei. Aktuell besteht das Gartenteam aus 12
verbindlichen Mitgliedern. Die regelmäßigen Besucher*innenzahl von meist 20-25 Personen
zeigt jedoch, dass sich viel mehr Leute zum Garten zugehörig fühlen und dann auch gerne
mitarbeiten. Zu dem großen Interesse beigetragen hat auch in diesem Jahr die
Fahrradwerkstatt und die oben beschriebenen Filmaktivitäten. Beides werden wir im nächsten
Jahr weiterführen.
Eine Gärtnerin aus dem Garten in Coswig war beim Workshop „Farben aus Pflanzen“ in Dresden dabei. Sie erzählte, dass es im Garten viel zu viel um Anbau auf Ertrag geht. Der Garten ist groß, die Gruppe nicht so sehr und es ist recht anstrengend. Das, was sie anbauen, wird zu einem großen Teil verkauft, um den Garten zu sichern. Frau Obst und wohl auch die Schatzmeisterin leben wohl vom Garten/haben da Stellen? Gabi, die beim Workshop war, wollte nicht mehr „Sklave des Gartens“ sein und hat sich in die Bienenhaltung eingearbeitet. Sie haben 7 Völker, auch der Honig wird verkauft.
Gabi und andere haben Feste und Treffen im Garten organisiert. Sie finden, dass der Garten sich noch viel mehr zu einem Begegnungsort entwicklen muss und nicht nur angebaut werden sollte, sonst ist die Bedeutung des Gartens eher „ihr seid ja doch ein Kleingarten mit Ertragsabsicht“. Ein Stück des Gartens musste schon abgegegen werden, da ein radweg durchgeführt wurde.
Es sind nun aber schon Kindergruppen dabei und die Tagespflege nutzt den Garten, ebenso wie die Demenzpflege. Für eine Ganztagesschule gibt es ein wöchentliches Angebot, es gibt Feste und Märkte – und es kommen immer mehr Leute in den Garten.
In einem Museum gab es eine Ausstellung zu „Esskulturen ím Mittelalter“, im Garten haben sie dazu dann Kräuterwanderungen mit Imbiss angeboten, da kamen 2x 30 Leute.
(Besuch)
Der Träger Kulturschafft hat eine Fläche in Neukölln (Britz), die vorher von einem anderen Verein für Sprachkurse u.ä. genutzt wurde, in einen blühenden Gemeinschaftsgarten verwandelt. Auf der Fläche standen nur alte Bauwagen, ein paar rudimetäre Beetstrukturen waren zu erkennen. Nun ist die Fläche in drei Teile gegliedert: Bauwägen mit Sitzmöglichkeiten (schattig), Beete und kleine Gewächshäuser, Kompostklo und Sauna (anderer Verein, hier treffen sich die Mitglieder jeden Freitag). Die Gruppe, die wirklich gärtnert, ist noch recht klein, so ca. 5 Menschen sind intensiv dabei. Sie haben sich für individuelle Beete entschieden und wollen für die nächste Saison eine Art Musterbeet aufbauen, so dass Interessierte gleich sehen, wie ein Beet aussehen könnte. Es sind wohl viele Interessierte in den Startlöchern. Sie arbeiten eng mit BENN (QM) zusammen und BENN hat gute Kontakte zu Geflüchteten. Für Geflüchtete gab es schon einige Veranstaltungen, die aber nicht so gut besucht waren und geblieben ist bisher auch keine*r.
Eine Frau aus dem Gartenteam war vorher in einem GG in Dresden dabei (Columbusgarten), da wurde sehr viel geklaut. Sie möchte nie wieder in einem GG ohne Zaun dabei sein.
Der ArtenGarten ist von einem überwachsenen Zaun umgeben und auf grenzt an eine Kleingartenanlage (ist ggf. Teil davon). Die Wasserversorgung ist recht mühselig: sie müssen mit einem Standrohr und Schläuchen 2 IBC-Container befüllen. Eine Planung ist, die Gewächshäuser und Bauwägen mit Wasserauffangmöglichkeiten auszurüsten. Sie brauchen zudem Gartengeräte.
Sie wollen auch einen der beiden Eingänge so gestalten, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in den Garten kommen können. Das geht derzeit noch nicht, da es nur steile Stufen runter gibt.
Es finden verschiedene Veranstaltungen im Garten statt und die Gruppe ist bemüht, mehr Leute auf die Fläche und zum konkreten Gärtnern zu bekommen. Es gibt kein Laufpublikum und ein Schild sucht man auch noch vergebens.
(Antrag, Antworten)
Erweiterung Internationaler Garten Meißen
Ziele des Vorhabens
Ziel des beantragten Projekts ist die Gestaltung und Erweiterung des Internationalen Gartens Meißen,
um ihn besser für Veranstaltungen und die Nutzung durch ein außenstehendes Publikum zugänglich
und attraktiv zu machen. Der Garten soll ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des
gemeinsamen Handelns für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bleiben und
gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten erhalten.
Inhalt des Projekts
Der Internationale Garten Meißen existiert seit 2016 als gemeinschaftlich genutzter Garten, initiiert
von Buntes Meißen e.V. Er wurde gegründet, um Menschen mit und ohne Fluchterfahrung einen Ort
der Begegnung, Teilhabe und Selbstversorgung zu bieten. Über die Jahre ist der Garten ein fester
Bestandteil der Stadtgesellschaft geworden und dient als Ort interkultureller Veranstaltungen,
Bildungsangebote und nachbarschaftlicher Begegnung.
In den letzten Jahren hat die Nutzung zugenommen, insbesondere durch öffentliche Veranstaltungen
und eine stärkere Wahrnehmung von außen. Das Gelände soll deshalb durch einfache bauliche
Maßnahmen aufgewertet werden, um mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen und neue
Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Geplante Maßnahmen
Die Umsetzung erfolgt durch Mitglieder des Vereins Buntes Meißen e.V. gemeinsam mit engagierten
Gärtner:innen vor Ort. Geplant sind folgende Maßnahmen:
• Bau von Sitzgelegenheiten aus Holz, ergänzt durch wetterfeste Sitzkissen, zur Nutzung bei
Veranstaltungen
• Installation eines „Samenspenders“ – ein einfach konstruierter Automat, über den
Gartenbesucher Saatgut gegen eine kleine Spende erwerben können; dies fördert das
Bewusstsein für Biodiversität und ermöglicht eine niedrigschwellige Beteiligung
• Instandsetzung vorhandener Steintischplatten zur Nutzbarkeit was aktuell nicht möglich ist
• Neuanschaffung von Tischtennis-Utensilien zur aktiven Freizeitgestaltung vor Ort
• Installation wetterfester Sonnensegel, die Schutz bei Sonne wie Regen bieten und so den
Garten auch bei wechselhafter Witterung nutzbar machen
– Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen?
Aktuell gibt es im Garten rund 75 Mitglieder + Familien
– Auf wie viel m² werden Obst/Gemüse/Kräuter angebaut? Wie viele Beete gibt es?
Auf ca. 5000m² wird angebaut. Beete gibt es 15 Stück die einzelnen Familien gehören.
– Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es (auch) individuelle Beete?
Siehe Frage darüber. Zusätzlich gibt es den „Garten der Sinne“ der wird gemeinschaftlich genutzt (Kräuter, Gemüse) und die Streuobstwiese mit über 30 Bäumen dieser wird ebenfalls gemeinschaftlich genutzt.“
– Was ist sonst noch auf der Fläche?
Minigolf, Volleyballplatz, Sandfußballplatz, Spielplatz, Outdoor Kegelbahn, Sommerküche, Bühne für Veranstaltungen
– Was für Veranstaltungen finden statt?
Regelmäßige Backtage mit Nutzung des Lehmbackofens, Frühjahrs-,Sommer- und Herbst/Erntedankfest, Intercultural Festival, Unter Leuten Festival, Workshop mit externen Partnern, generelle Nutzung des Geländes von vielen Menschen vor allem in den wärmeren Monaten (Minigolfanlage, Volleyball, Grillen,….) (mehr …)
(Antrag, Antworten)
Die Fläche gehört der Landeshauptstadt Dresden und wir sind Pächterin über unseren Verein Ostra e.V., wir bezahlen 360€ im Jahr Pacht, also einen symbolischen Euro pro qm – wir haben in etwa 360qm, laut Pachtvertrag. Der Vertrag war bisher immer auf 2 Jahre befristet. Wir wollen für die nächste »Dekade« eine längere Laufzeit anfragen, auch weil es die Überlegung gibt, das Gärtjen barriereärmer zu machen und hierfür gegebenenfalls noch Baumaßnahmen nötig wären, für die wir eine Förderung anstreben würden.
Die Gärtjen-Crew lässt sich in zwei Bereiche aufteilen, das ist einerseits die inhaltliche Gruppe, die sorgt sich um das Jahresprogramm, fragt Refs an, betreut die Veranstaltungen und die andere Gruppe sind unsere Gärtner*innen. Dort wird hauptsächlich gegärtnert und rumgewerkelt. Insgesamt sind wir irgendwas zwischen 9 und 12 Leute. Immer von zeitlichen Ressourcen und auch der Lust der einzelnen abhängig, wie das im Ehrenamt halt so ist. Allerdings gibts keine ganz klare Abgrenzung zwischen den Gruppen, es gibt Überschneidungen. Wir haben zwei Leute, die zum Beispiel nur rumgärtnern und Leute, die nur Veranstaltungen Planen und dann gibts noch ein paar wie mich, die in beiden Gruppen unterwegs sind. Das Gärtjen ist gemeinschaftlich organisiert. Die Veranstaltungen planen wir in einer dafür eigenen Runde, an der alle teilnehmen können. Das beginnt mit einer ersten Runde im letzten Quartal des Jahres und streckt sich dann bis Anfang März. Dort können alle ihre Ideen einbringen. In der Regel organisieren dann die Leute, die die Dinge mitgebracht haben, auch Referent*innen / die Veranstaltung und werden von anderen unterstütz, wenn sie Hilfe benötigen. Die Gärtner*innencrew hatte im letzten Monat jeden Mittwoch ein offenes gärtnern angeboten, hinzukommen natürlich noch weitere Termine entsprechend der persönlichen Zeitresourcen. Ich würde schätzen, im letzten Jahr war in der Saison im Schnitt 50% der Woche jemand da.
Die Aktiven sind ziemlich frei in ihren entscheidungen, was sie tun. Das klappt von Haus aus gut, dass alle jeweils mit denen sprechen, die es betrifft. Also es braucht nicht für jede einzelne Sache einen Plenumsbeschluss oder dergleichen, wir schwimmen alle auf einer guten Wellenlänge.
Fürs Gärtjen und unseren Verein gibt es regelmäßig am letzten Sonntag im Monat eine Runde, bei der wir uns treffen, socialisen und einfach besprechen, was eben so anfällt. Weil wir gemerkt haben, dass wir uns im letzten Jahr durch Veränderungen der persönlichen Lebenssituationen nicht mehr alle so häufig im Gärtjen begegnet sind, haben wir Anfang des Jahres mit Hilfe einer DSEE-Förderung eine kleine Klausur gemacht, unter anderem dieses Treffen ist ein Resultat. Das heißt nicht, dass niemand mehr im letzten Jahr da war, sondern dass sich die Anwesenheit eben auf unterschiedliche Tage verteilte.
Ansonsten haben wir zwei Telegram-Chatgruppen (eine für die Gärtner*innen und eine Gesamtgruppe) in der wir uns gegenseitig informieren.
Mitmachen kann man so, wie man Lust hat. Wer Veranstaltungen machen will, kann sich da einbringen. Wer gärtnern will, ist herzlich eingeladen. Wer im Gärtjen eine Veranstaltung als Externer anbieten möchte, kann das auch, sofern es zu uns und unserer Grundhaltung passt.
Wir sind bei der Engagementbörse des Freistaat Sachsen eingetragen und wollen dieses Jahr unsere Vernetzung noch bei den bereits existierenden Gemeinschaftsgartennetzwerken in Dresden verstärken. Ansonsten informieren wir regelmäßig über unsere Social-Media-Kanäle FB, Insta, Telegram, Mastodon und unseren Newsletter. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, wollte ich uns auch noch bei der Ehrenamtsbörse der Landeshauptstadt eintragen.
Ansonsten versuchen wir durch Kooperationen auf uns aufmerksam zu machen und neues Publikum ins Gärtjen zu holen. In diesem Jahr zum Beispiel mit der ersten Friedrichstädter Saatgutbörse in Kooperation mit der Johannishöhe, dem riesa efau und der Saatgutbörse der Städtischen Bibliothek.
Wir haben hier aber auch noch Luft nach oben.
Spannend, wo du es sagst… auf dem Insta-Account sieht es tatsächlich so aus, als würde das Gärtjen fast nur aus Beet bestehen. Wir haben 3,5 Beetflächen. Einmal die vor der Hütte, die auf dem letzten Instapost zu sehen ist (circa 7x6m). Gegenüber davon ist noch ein langezogenes Beet, das könnten so 9 oder 10 x 2 Meter sein. Noch mal ein Beet von 7 x 6 Meter befindet sich am Ende des Grundstücks. Wir haben ansonsten noch ein kleines Kräuterbeet, das sind vielleicht 1,5×1,5 Meter. Im letzten Jahr hat sich jemand ein einem Staudenbeet versucht, aber das ist durch die extreme Trockenheit leider nicht so geglückt, das waren so um die 2,5 x 4 Meter. Theoretisch steht noch mehr Beetfläche zur Verfügung.
Neben der gelben Hütte haben wir noch eine Außenküche und einen selbst gebauten Pizzaofen. Wir haben einen kleinen Geräteschuppen und ein Trennkompostklo und einen kleinen Sandkasten, falls Eltern zu den Veranstaltungen kommen. Wir haben auch eine aufblasbare Kinoleinwand von ungefähr 3×4 Metern.
Die Ernte wird gegessen 🙂 einen Teil nehmen die Leute mit, die aktiv im Gärtjen sind. Wir bieten bei den Veranstaltungen auch immer an, dass sich Teilnehmenden etwas mitnehmen können, das wird immer dankend angenommen. Dieses Jahr wollen wir vier kleine »Gärtjen-Dinner« veranstalten. Dort wollen sich unsere Kochbegeisterten an Gerichten versuchen, die sie mit Zutaten aus dem Gärtjen kochen. Dabei soll immer ein Gemüse im Mittelpunkt stehen. Die Dinner sind als kleines Dankeschön für die Aktiven gedacht und wir wollen dazu immer noch Leute einladen, mit denen wir uns gerne vernetzen wollen.
Veranstaltungen machen wir. Wir bewegen uns da in einem breiten Spektrum von Antifaschismus, Ökologie, Queer, Feminismus, Kapitalismuskritik. Wir kommen zum Großteil alle aus der Ecke „politische Bildner*innen“, daher auch die affinität zu vielen Themen. Wir machen auch Workshops mit praktischem nutzen. Beispielsweise eine Kräuterwanderung, die wir auch dieses Jahr wieder machen. Wir haben schon selbst Brot gebacken, selbst Seife gemacht,… dieses Jahr wird zum Beispiel noch fermentiert, um gleich mal zu schauen, wie wir die eigene Ernte länger haltbar machen können. Dieses Jahr sind 14 Veranstaltungen geplant.
Andere Gruppen nutzen auch das Gärtjen, so haben wir im letzten Jahr verschiedene Gruppen im Gärtjen gehabt. Eine kleine Auswahl der letzten Jahre: Politische Gruppen, die ihre Plena abgehalten haben und die Filmvorführungen gemacht haben; die mobile Jugendarbeit war da und hat mir ihren Kids einen Tag im Gärtjen gemacht und den Abend bei Knüppelkuchen ausklingen lassen; ein Jugendhilfeverein hat war mit seiner Jugendweihgruppe für einen Tag im Gärtjen; wir hatten schon eine Einschulung und eine kleine Hochzeitsgesellschaft bei uns, die Gewerkschaft ver.di ist mit ihrer Straßenbahner-Gruppe für einen Teamtag vorbeigekommen,…
Wasser und Strom kommen von der direkt anliegenden Kleingartensparte. Wir selbst sind aber nicht Teil der Sparte und unterliegen auch nicht dem Bundeskleingartengesetz.
(Antrag)
Veranstaltungskonzept
Skulpturenpark „perifair“ 2 edition @Waldgarten
Der Skulpturenpark „perifair“ wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal umgesetzt und präsentierte
zwei Wochen lang elf Objektkunstwerke von lokalen bzw. regionalen Künstler*innen. Die Arbeiten
nahmen Bezug auf die aktuelle Situation zum Umweltgeschehen und machten gleichzeitig auf den
Bürgerpark Oberföhring als kulturelles Randgebiet aufmerksam. Gerne möchten wir thematisch daran
anknüpfen und in dieser Saison eine zweite Ausgabe realisieren. Begleitend sind wieder eine Führung
sowie ein Vortrag geplant.
Rubrik „Lesungen am Samowar“ / Künstlerisches Happening
Inspiriert vom Buch „Nichts Tun- Die Kunst sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen“, der
Künstlerin und Autorin Jenny Odell, sollen sich interessierte Personen im Rahmen mehrerer Sessions
mit verschiedenen Konzepten des Nicht Tuns beschäftigen – verbunden mit der Beobachtung der Natur
durch die Brille der Kunst. Die Teilnehmenden werden eingeladen, assoziierte Inhalte in Form von
eigenen oder fremden ästhetischen Medien einzubringen (Text, Bild, Skulptur, Sprache, Bewegung,
Sound usw.) und am Ende der Veranstaltungsreihe in Rahmen einer Performance präsentieren.
Mögliche Themenvorschläge:
• „Das Nützlichsein überleben“ und Zhuang Zhou- „Der nutzlose Baum“ und der Verlust der
nichtkommerziellen Räume.
• Die Gartenschule des Epikur
• Den Schleier der Ablenkung überwinden (3 Bewegungen: Ausstieg, Schritt zur Seite, nach
unten)
• Deep Listening nach Pauline Oliveros
• Mierle Laderman Ukeles „Manifest der Wartungskunst“, Todeskraft (Separation, dynamischer
Wandel) und Lebenskraft (Zyklizität, Instandhaltung)
• Betrachten als positiver Akt (David Hockney, John Cage)
• Robin Wall Kimmerer „Geflochtenes Süßgras“ Über die Weisheit der Pflanzen
• Humberto R. Maturana, Francisco J. Varela, Der Baum der Erkenntnis
Zwei bzw. Mehrsprachige Lesung für Kinder und Erwachsene: Natur- und Lebenszyklen
Für Kinder und Erwachsene ist die Naturbeobachtung sowie das Spielen in einem natürlichen
Lebensraum sehr wichtig. Über die Flora und Fauna, mit Hilfe der Namen von Bäumen, Sträuchern und
Tieren, eignen wir uns ein Stück Vertrautheit, ein Stück Heimat an. Es ist die Sehnsucht dazu zu
gehören, ein ungestörtes und friedliches Zusammenleben zu erfahren. Bleibt dieser Wunsch unerfüllt,
kann er zu einem großen Motor in unserem Leben werden, uns anregen, häufiger auf Andere
zuzugehen. Oder aber auch unerfüllt Schmerzen verursachen. Einen liebevollen und mutigen Umgang
mit uns selbst, mit unseren Nächsten und dem Fremden können wir lernen. In den Geschichten der
alten Volksmärchen und in den modern illustrierten Kinderbüchern werden Krisen zu Initialzündungen.
Sie beschreiben den verborgenen Umgang mit schwierigen Gefühlen hin zu einem erfüllten,
freudvollen „und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“. Zielgruppe: Kinder ab 6
Jahre und ihre Familien
Interkulturelles Sommerfest & Kleines Erntedankfest
In dieser Saison möchten wir den Fokus auf die Sommermonate legen und zum ersten Mal ein Fest mit
großem Rahmenprogramm im Juni umsetzen. Das Angebot soll von Live-Musik, über Mitmach- bzw.
Kunstformate (im Speziellen für Familien und Kinder) bis hin zu Workshops und Kleidertauschaktionen
reichen und auch lokale Initiativen aus dem Kultur- bzw. Umweltsektor einbinden. Ebenso ist ein
Angebot von hausgemachten Köstlichkeiten aus der Gartenküche sowie Naturprodukten aus der
Eigenproduktion (Grünstreifen-Bazaar) geplant. Unser traditionelles Erntedankfest im Herbst soll
entsprechend kleiner ausfallen und mehr als großes Picknick mit Live-Musik und gemeinsamen
Ernteaktivitäten gestaltet sein.
Radltour – grüne Initiativen im Münchner Nordosten
Wir möchten die Teilnehmer*innen dazu einladen mit dem Fahrrad grüne Initiativen im Münchner
Nordosten zu entdecken. Die geführte Tour soll in Kooperation mit dem Netzwerk Urbane Gärten
München sowie der Initiative Klimaherbst umgesetzt werden und zielt darauf ab die Sichtbarkeit sowie
Vernetzung der Gartenprojekte untereinander zu erhöhen.
Gemeinschaftliche Aktivitäten
Wir veranstalten regelmäßige Gartentage sowie Gemeinschaftsaktionen, wie etwa zum Beispiel
Picknicke, gemeinsame Kochsessions oder Ausflüge. Darüber hinaus besteht für unsere Gemeinschaft
die Möglichkeit sich entsprechend der jeweiligen Interessenslage in einer AG einzubringen. Auf diese
Weise können gut größere Vorhaben einfach besser umgesetzt werden. In diesem Jahr stehen folgende
Maßnahmen auf dem Programm.
• Bau von weiteren Vogel- und Nistkästen
• Neubefüllung der Beete mit Erde von der Stadtgärtnerei München
• Herstellung von selbstgemachten Pflanzenschildern aus Keramik
• Finaler Neuanstrich Schuppen
• Gestaltung einer Sitzbankecke
• Installation von Hängematten
• Flächengestaltung mittels künstlerischen Elementen/ Objekten
• Begründung des Waldgartens
Öffentlichkeitsarbeit
Wir bedienen uns der typischen Online-Kanäle. Neben unserer Website*, pflegen wir auch ein Profil
auf Facebook Darüber hinaus sind wir auf allen üblichen Portalen vertreten, wie zum Beispiel bei
„Urbane Gemeinschaftsgärten“ oder „Urbane Gärten München“. Aus Umweltgründen haben wir uns
dazu entschlossen im „Offline-Bereich“ die Maßnahmen auf das minimale zu reduzieren und unseren
Programmflyer nur in kleiner Auflage (250 Stück) zu drucken. Des Weiteren bemühen wir uns um
kostenlose Medienkooperationen, u.a. mit Blogs, anderen Gärten bzw. grünen Initiativen oder lokalen
Zeitungen bzw. Anzeigern. (mehr …)
(Antrag/Antworten)
– wo genau ist das Grüne Klassenzimmer (= Bauwagen und Platz davor)? In welchem Teil des Gartens steht der Bauwagen? Wo habt ihr den her? Das Grüne Klassenzimmer befindet sich im Vorgarten der Alten Mu in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang. Jeder, der die Alte Mu auf diesem Weg betritt, geht daran vorbei. Dort steht auch der Bauwagen. Der Wagen wurde von einer alten Dame Namens Liselotte privat gekauft. Das war der Namensgeber.
– Ist mit den Besitzer*innen der Fläche geklärt, dass der Bauwagen da stehen darf? Ja wir haben von der Alten Mu die schriftliche Bestätigung, dass der Wagen bis auf unbestimmte Zeit dort stehen darf.
– wie groß ist der Innenraum, wie groß der Außenbereich? Wie viele Menschen können sich bei Veranstaltungen gleichzeitig im Bauwagen aufhalten? Innenraum ca. 8 qm. Außenbereich inkl. Sitzwabe in unmittelbarer Umgebung ca. 200qm. Fließender Übergang zum Rest des Vorgartens ca. 1000qm. Im Innenraum könnten sich 8 Menschen aufhalten bzw. sitzen. Größere Veranstaltungen finden im Außenbereich statt. Im Wagen können kleine Gesprächsgruppen stattfinden.
– wozu werden mobile Pflanztische gebraucht? Wo werden die mobilen und die stationären Pflanztische stehen und wer nutzt die dann und wie oft? Die mobilen Pflanztische werden gebraucht, um auch an einem anderen „günstigeren“ Ort arbeiten zu können. Manchmal bietet es sich aus logistischen Gründen an, im Innenhof zu arbeiten. Oder manchmal kann es auch sinnvoll sein, direkt an der Lagerfläche der Erde am anderen Ende des Vorgartens zu arbeiten. Der stationäre Pflanztisch würde direkt beim Bauwagen stehen. Alle Teilnehmer der offenen Gartentreffen könnten dann dort zweimal die Woche arbeiten. Die Treffen finden immer unter der Anleitung von erfahrenen Mitgliedern des Vereins statt.
– Wo habt ihr eure Gartengeräte bisher? Im Innenhof gibt es einen ca. 4qm Geräteschuppen.
– Wo kommt der Strom für die Beleuchtung her? Der kommt per Kabeltrommel aus dem benachbarten Gebäude. Kabellänge ca. 30 Meter.
– Könnt ihr den Bauwagen auch im Winter nutzen? Ja. Allerdings gibt es keine Heizung. Er dient aber trotzdem auch im Winter als Austauschort.
– Wer wird die Bauarbeiten anleiten und was schätzt du, wie lange das dauern wird?Die Bauarbeiten werden durch die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder des PKZ angeleitet. Wir haben Expertise im Garten, Holzbau und auch Ingenieure. Wahrscheinlich werden 10 Treffen a 3h nötig sein. Der Zeitraum in dem diese 10 Treffen dafür verwendet werden schätze ich auf 2-3 Monate.
(Sachbericht)
Seit Mai 2020 gibt es unser Inspirationshochbeet mit Wünschetafel. Hier kann man konkret
seine Wünsche und Ideen weitergeben. Jede*r kann sich mit einbringen – das Konzept des
Südstadt-Gärtlas ist nicht abgeschlossen und wird ständig gemeinschaftlich weiterentwickelt.
In 2021 hat sich das Südstadt-Gärtla kontinuierlich weiterentwickelt und vergrößert. Mit Anpflanz-
Tag, Bautag, Zero-Waste-Feierabend-Picknick, einer Lesung, Nachbarschaftstreff u.v.m. ist das
Gärtla ein belebter Treff-Ort geworden.
Das neue Willkommens-Schild wurde aus nachwachsenden, recycelten Materialien handgefertigt,
und bezieht auch die Nachhaltigen Entwicklungsziele („SDGs“) mit ein. Spielerisch kann man an
den fünf Holzwürfeln drehen und entdecken, was die jeweiligen Entwicklungsziele ganz konkret mit
dem Südstadt-Gärtla und mit mir selbst zu tun haben.
Bewährt hat sich:
Ein regelmäßiger „Gärtla-Tag“ zum „einfach vorbei kommen“: Donnerstag ist Gärtla-Tag!
Jeden Donnerstag, 17:30-18:30 Uhr (im Herbst schon von 16:30 – 17:30 Uhr) ist „Gärtla-Zeit“: hier
treffen wir uns regelmäßig zum gemeinsamen Gärtnern, Ratschen oder Vespern (solange es
wettertechnisch noch geht). Einfach dazukommen!
Lebensmittel-Retter*innen kommen vorbei
Manchmal kommt auch Werner von den Lebensmittelrettern mit geretteten Lebensmitteln vorbei,
die jede*r mitnehmen kann. Das ist sehr beliebt bei Gärtla-Freund*innen und Passant*innen.
Winter-Planungstreffen – monatliche Planungstreffen im Winter, um für das kommende Jahr zu
planen und auch in Kontakt zu bleiben. Auch hier können Neue / Interessierte dazu kommen.
Manche sind eher am „Machen“ interessiert, weniger am (strategischen) Planen.
Aufbau eines Aufbau eines Gärtla-E-Mail-Verteilers, regelmäßige Rundmails mit Terminen (1-2 Mal pro Monat), Telegram-Gruppe zur niederschwelligen Kommunikation untereinander
Gleich nach Aufbau der ersten Hochbeete wurden einige Beete mutwillig zerstört, bzw. die
Aufsatzrahmen geklaut. Das haben wir ernst genommen und als Signal-Wirkung auch die Polizei
eingeschaltet. Es gab auch einen Pressebericht darüber. Außerdem haben wir daraus gelernt, und
die Rahmen festgeschraubt, damit man sie nicht einfach runternehmen kann.
Wir haben aber bewusst kommuniziert, dass wir mit fröhlichem Tatendrang weitermachen. Eine
interessante Erfahrung bei einem Gartenprojekt, das jederzeit öffentlich zugänglich ist, da es ein
städtisches Park-Grundstück ist.
Viele Anwohner*innen nutzten die öffentliche Fläche als Hundeklo, bevor wir es als urbanen
Gemeinschaftsgarten gestaltet hatten. Es ist schon besser geworden, wir haben Hinweisschilder
aufgestellt, und je schöner bzw. größflächiger das Gärtla geworden ist, desto weniger Hundekot ist
vorhanden. Das Problem ist aber noch nicht gelöst. (mehr …)
(Mail)
Die Preisverleihung [Unesco „Soziale Natur“] hat glücklicherweise bereits Mitte August 2020 stattgefunden, immerhin mit noch knapp 100 Personen und einem riesigen Hygiene-Konzept.
Wir haben die diesjährige Eröffnungsfeier erst Mal abgesagt, da wir einfach nicht wissen, ab wann wieder eine Veranstaltung im Freien mit mehreren Personen stattfinden darf.
Unser Programm beginnt laut Plan im Mai. Unseren Flyer lassen wir erstmal noch nicht drucken, sobald das PDF- korrigiert vom Grafiker zurück kommt, kann ich Dir es gerne schicken.
Jedoch konnten wir bisher eine ganze Menge an Reparatur-Arbeiten im Garten durchführen. Die Toiletten wurden erneuert und vor kurzem eine Dach samt Begrünung für einen Lehmbackofen, der im Juni gebaut werden soll, aufgestellt.
Zum Glück sind wir nicht tatenlos und machen möglich, was geht. Das wissen die Gärtner*innen sehr zu schätzen. Auch unsere 14-tägige Zoom-Meetings helfen in Kontakt zu bleiben.
Vielleicht schaffen wir es ja im Sommer unser 10-jährige Saison irgendwie zu feiern, wir werden sehen.
Viele städtische Einrichtungen zeigen großes Interesse den Garten für ihre Veranstaltungen im Sommer zu nutzen. Wir könnten bald wirklich jemanden brauchen, der
sich darum kümmert. Auf der anderen Seite wollen wir den Garten nicht mit zu vielen externen Aktionen überhäufen, das ist der Gartengemeinschaft nicht unbedingt zuträglich. (mehr …)
(Tel)
Die Mitarbeiterinnen Alice und Susanne haben Anschlussförderungen bekommen. Der IG wird über die Sächsische Aufbaubank gefördert, die Aktivitäten in der Gärtnerei im Osten der Stadt über Umweltbildung in Ankunftsquartieren“ über das Sozialamt.
Der IG findet pro Woche 1x imn GG von Annalinde und 1x im Burggarten statt. Im Burggarten sind zu 5 – 6 plus auch mal ein paar Leute, die in dem Garten Beete haben. Bei Annalinde sind sie 15 – 20, da dort immer jemand aus der Gartengemeinschaft auch mit dabei ist.
Sie haben gestern ihre erste größere Veranstaltung seit den Ausgangsbeschränkungen gemacht – mit 30 Leuten im Burggarten, haben sich aber seit Mitte Mai auch in den Gärten mit den Teilnehmer*innen getroffen. Bis dahin gab es während der Ausgangsbeschränkungen digitale Sprechstunden zweimal pro Woche, die sehr gut angenommen wurden.
Der Besitzer der Sternenbrauerei, dem die Fläche des Burggartens gehört, möchte, dass dort nur gegärtnert wird und es sollen keine Veranstaltungen stattfinden. Wie und ob man nun doch noch kochen kann, ist unklar.
Über das Projekt in der Gärtnerei (Ankunftsquartiere) hatten sie extra für den Burggarten eine mobile Küche gebaut, die nun wohl wieder zurück in die Gärterei kommt.
Weitere Veranstaltungen sind geplant. (dann bei Annalinde)
Es besteht Aussicht, dass das Projekt (IG) nächstes Jahr weiter gefördert wird. (mehr …)
(alerts)
m Juni wird es im Bessunger Nachbarschaftsgarten wieder bunt: Jeden zweiten Dienstag kommen wechselnde Foodtrucks zum Foodtruck-Afterwork (Di, 04. + 18. von 17 bis 21.30 Uhr). Am Samstag, 08., spielt die Darmstädter Folkrock-Band The Aesthetic Voyager im Garten. Eine Woche später ist volles Programm: Ab 12.30 Uhr werkeln alle Interessierten an Hochbeeten & Co., ab 14 Uhr gibt es einen Kindersachen-Flohmarkt, von 18.30 bis 21 Uhr findet der monatliche Pflanzentalk statt und ab 19.30 Uhr lädt das „Kleine Orchester“ zur Konzert-Soirée. (mehr …)
(Gu aus Antrag)
Im letzten Jahr mussten wir uns ertsmal mit strukturellen
Problemen eines so offenen Geländes (Vandalismus etc.) beschäftigen. Dieses Jahr sind wir
dabei den Garten auszubauen so dass er mehr zum verweilen einlädt. Wir haben nun einen
festen Termin (Donnerstags 16-19 Uhr) und treffen uns zudem noch zusätzlich bei Bedarf
und Interesse. Es gibt nun ein festes Team von 3 Leuten die mit in der Organisation helfen.
Zudem gibt es eine wechselnde Gruppe von bis zu 15 Menschen die mitmachen, durch den
festen Termin hoffen wir dieses Jahr noch mehr Leute gewinnen zu können. Wir wollen weg
vom Plastik kommen und sind dabei Hochbeete zu bauen, diese begrenzen zudem den Ort
und bieten einen Rahmen, in denen Sitzgelegenheiten zum gemeinsam Zeit verbringen
einladen. Dadurch ist es uns auch gelungen die Vermüllung des Areals zu reduzieren. Wir
haben außerdem eine Bienenwiese am Start und bekommen eventuell sogar noch eine
Bienenkiste aufgestellt. Wir nutzen den Garten dieses Jahr auch vermehrt als Treffpunkt
und für Aktionen (gemeinsames grillen, großer Brunch mit dem Yara e.V: und Ausstellung
am 5. August) (mehr …)
(Gu aus Sachbericht)
[…]
Etwas schade ist, dass wie jedes Jahr die Energie von uns durchweg ehrenamtlichen und in Studium und Beruf ziemlich eingebundenen Gartenmitglieder zum Ende der Saison nachlässt. Verbleibende Energie steckten wir in den Küchenbau, um vor Winteranbruch möglich gut voran zu kommen. Somit haben wir auch diesen Herbst leider nicht geschafft, unseren Kompost zu erweitern und gut zu schichten. Aber zumindest der Platz ist nun da, nach einer groß angelegten Aufräum- und Entrümpelungsaktion! […]
Die guten Erträge in diesem Jahr hängen aber auch sicherlich damit zusammen, das wir im Sommer 2017 erstmalig zu unseren 3 Regen auffangenden Kubikmeterfässern und 2 kleineren Tonnen einen Wasseranschluss haben, der uns über die in Leipzig recht häufigen Dürreperioden hinwegrettet. Unser Mammutprojekt 2016 hat sich also voll ausgezahlt! Vorbei sind die Zeiten, in denen die Gärtner*innen kanisterweise Wasser aus dem heimischen Wasserhahn auf Fahrradkorb und -anhäger in den Garten schleppten – als Tropfen auf den heißen Stein. Das hat unsere gärtnerische Motivation in 2017 sehr gestärkt. […]
Neben dem Gärtnern haben wir noch viele weitere Dinge gestemmt. Unser Mammutprojekt 2017 war wohl unsere Fundraising-Kampagne. Die dafür erstellten Materialien sind wirklich sehr ansehnlich geworden (Postkarten und Videoclips) und haben dafür gesorgt, dass wir mittlerweile eine gute Anzahl „Quadratmeterpaten“ haben – und es werden beständig mehr. Diese haben uns bis Jahresende schon ¼ der Ausgaben für unsere Pacht gespendet! Das ist ein Meilenstein für uns! Neben dem, das ca. 2000€ über Vereinsmitgliedsbeiträge reinkommen, braucht es nun nur noch ca. 1000€ aus Veranstaltungen im Jahr, um unsere Pacht stemmen zu können.
Das wird für 2018 wiederum auch dringend notwendig sein, denn im Moment sind wir von etwas über 15 auf 10 Vereinsmitglieder geschrumpft (durch Wegzug, längere Reisen und Auslandsaufenthalte) – diese sind aber durchweg im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr Engagiert. Trotzdem müssen wir zunächst mit weniger Energie, was die Aufwendigkeit der Formate bzw. die Frequenz unserer Veranstaltungen angeht, planen.
Interessenten gab es durchaus, doch war das Integrierender an der Vereinsarbeit Interessierten diese Saison leider etwas unser Stiefkind. Etwas was wir nun noch im Winter angehen. Der Großteil der Energie floss in die Fundraisingkampagne, unsere Veranstaltungen, den Küchenbau und mehrere moderierte Gruppenprozesstreffen zum Anfang sowie zum Ende der Saison. Auch die Aufarbeitung eines Finanzüberblicks über die letzten 3 Jahre für die Vereinsmitglieder nach der Übergabe des Schatzmeisterpostens von einer Person auf ein Finanzteam hat sehr viel Zeit gebunden.
Somit konnten wir uns auch einer weiteren Sache bisher nur nebenbei widmen: der Gewinnung von Saatgut. Was sich von allein aussät wie Mangold oder Salat oder was recht unkompliziert ist, wie die Saatgutgewinnung von Tomaten, passiert so nebenbei. Bei allem anderen werden wir wieder Saatgut benötigen. Schön wäre es, wenn es in Zukunft auch einmal dafür mehr Energie für gibt. In unserer Jahresplanung 2018 haben wir uns jedoch erst einmal dahin orientiert, mehr Neues in Sachen Veranstaltungen auszuprobieren und somit die Öffnung des Gartens weiterhin in den Vordergrund zu stellen. So können wir vielen Menschen zu zeigen, das lokaler, biologischer und ressourcenschonender Gemüseanbau in der Stadt möglich ist und ein Ort der Begegnung und ein grüner Ort Entspannung inmitten des Häusermeeres sein – weiterhin unsere zentralen Anliegen.
Sehr erfolgreich waren wir in 2017 mit einer neuen Idee: unsere Cafés mit Flohmärkten zu kombinieren. So konnten wir etliche Menschen in den Garten locken, die dann auch zu anderen Veranstaltungen wieder kamen. Unser Stadt-Gärtnern war also auch in 2017 gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Auch zu unserem Sommerfest mit Vorstellung unserer Fundraising-Kampagne war kaum noch Platz zwischen den Beeten vor lauter buntem Gewusel. Unseren Bekanntheitsgrad im Viertel und darüber hinaus konnten wir definitiv erhöhen!
Auch im Küchenbau sind wir gut voran gekommen, in kleinen aber stetigen Arbeitseinsätzen. So manch sonnigen Sonntag war der Garten gefüllt mit tüftelnden Vereinsmitgliedern und interessierten Freunden. Es wurden Fähigkeiten weitergegeben (Wie nivelliert man einen Fußboden? Wie erhöht man die Auflagefläche von Dachbalken in der Schräge? Wie benutzt man einen Stechbeitel?) und das gemeinsame Werkeln genossen. So haben wir Stück für Stück den Sommer über das Außenskelett komplett fertig gestellt und können uns in der Saison 2018 an die Innenausstattung machen (Fliesenspiegel, Arbeitsfläche mit Spülbecken und gut verschließbarer Stauraum). Die Innenausstattung wird den Anforderungen des Amts für Veterinär- und Lebensmittelaufsicht genügen, sodass wir sie dann für öffentliche Workshops nutzen können. Auch schon im Sommer 2017 war uns der schon stehende überdachte Raum, genutzt mit unserem alten Spültisch und als Buffet für kleinere Veranstaltungen ein großer Zugewinn.
In 2017 ist also alles in allem sehr viel Tolles Entstanden, auch wenn natürlich nie alle Vorhaben und Ideen verwirklicht werden können. Wir konnten uns in Sachen Finanzierung und Garten-Infrastruktur weiterentwickeln, den Zusammenhalt in unserer Kerngruppe stärken und unsere Organisationsstrukturen sowie unsere Entscheidungsfindung basisdemokratischer gestalten, was letztliche eine breitere Aufgabenverteilung ermöglichte. So starten wir nun bereichert und motiviert in die neue Saison!
(Gu, Vernetzungstreffen in Freiburg)
Der linke Teil von Bambis Beet soll wohl erhalten und neu als Begegnungsort gestaltet werden. Verpachtet werden soll dieser Teil an die Uni. Es sollen professionelle Hochbeete aus haltbarem Holz gebaut werden und neben den gärterischen Aktivitäten sollen hier Veranstaltungen, Kunst und Kultur stattfinden. (mehr …)
Sbd. 4. März, 14:00: Fachgerechter Obstbaum- und Weinrankenschnitt,
.Sonnabend, 18. März: 14:00: Eröffnung der Saison,
.im März weiter sonnabends ab 14:00,
.ab April jeden Sonnabend 15:00 gemeinsames Gärtnern und „Teetrinken“, miteinander Reden…
.im Mai: Sonntag, 7. 5.: Radtour zum Hugenottengarten in Langerwisch/ Michendorf, Auskunft bei Siegfried Bürk Tel. 030.813 47 58.
.im Juni: Sonntag 11. 6.,13:00: Dr. Karin Garske/ Lutz Lissy: Vortrag über Bienen; Sonntag, 11.6., 15:00: Yoga im Garten. Auskunft und Anmeldung bei Christa Woyack, Tel. 30-811 24 34.
.im August: Sonntag, 20. 8., 15:00: Yoga im Garten. Auskunft s.o.
.im September: Sonntag, 10. 9.: Radtour mit Siegfried Bürk,
.Sonntag, 24. 9.: Erntedankfest, Beginn 12:30 Gottesdienst im Garten mit Pfr. Dr. Gerhard Borné, danach Weiterfeiern bis zum Lagerfeuer mit Musik und Singen,
.im Oktober/November, sonnabends, ab 14:00 im Garten,
im Dezember, ab 13:00,
.Januar 2018, Jahresversammlung des Vereins Ökogarten Am Buschgraben in der Gemeinde Schönow-Buschgraben.
An den Sonnabenden u.a. auch:
Kräuterführungen,
Vorführungen am Teich für Kinder und Erwachsene,
Salate zubereiten, Teemischungen und andere Speisen herstellen,
Malen/Zeichnen mit Kindern und Erwachsenen, Spielen, Musizieren, Singen…
Extra Termine: für Vorträge und Filme
(Gu, RSS)
Vom 22. April bis zum 6. Mai 2017 findet auf dem Karlsplatz im Rahmen der dritten Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten ein Bodenschutzaktionstag und in ganz Elberfeld eine Schaufensteraustellung zum Thema „Bodenschutz urban“ statt. Unser Ziel ist es, die Wichtigkeit des Bodenschutzes im Bewusstsein der Bevölkerung und Entscheidungsträger zu verankern sowie die Bedeutung lokaler, von Bürgerinnen und Bürgern getragener Aktionen, Projekte und Initiativen, wie beispielsweise Kleingärtnern, Urban Gardening, Baumpflanzaktionen, Hofbegrünungen etc. für den Bodenschutz in der Stadt hervorzuheben, zumal Wuppertal seit 2005 Mitglied im Bodenbündnis (ELSA) ist. Dadurch sollen weitere Bürgerinnen und Bürger in den Quartieren dazu motiviert werden, sich für ein Mehr an Bodenschutz und Stadtgrün vor Ort einzusetzen. 2017 ist der „Gartenboden“ der Boden des Jahres. Deshalb veranstalten wir am 22. April einen Bodenschutzaktionstag zum Gartenboden auf dem Karlsplatz in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), dem Fachbereich 32 (Bodenschutz, Altlasten, Ökotoxikologie), des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und dem Geologischer Dienst und mit Unterstützung der Rathausgalerie.
Uns ist es zudem gelungen, für die Zeit der Aktionswochen die Ausstellung „Bodenschutz urban“ des Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) aus Berlin nach Wuppertal zu holen, die an die Gegebenheiten hier vor Ort inhaltlich angepasst werden soll. Die Ausstellung wurde bisher in verschiedenen Städten im ganzen Bundesgebiet (Berlin, München, Leipzig, Hamburg und Köln) gezeigt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA) gefördert. http://www.bodenschutz-urban.de/ Durch den Aktionstag, die Ausstellung und die begleitenden kostenlosen Veranstaltungen soll eine Vernetzung von Umweltverbänden, Garten-Initiativen, Kleingartenverband und Stadtverwaltung sowie Politik befördert und eine Diskussion zum Thema urbaner Bodenschutz und urbanes Grün angestoßen werden. Wir wollen darauf hinwirken, dass Stadtplanung und -gestaltung z.B. auch bei der Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld vermehrt zukunftsweisende ökologische Aspekte mit einbezieht und der fortschreitenden Versiegelung von Böden und Aufheizung des Kleinklimas in urbanen Räumen entgegenwirkt anstatt sie zu befördern. Die Aktionswochen sind zudem ein Beitrag und Angebot zu einer nachhaltigen Umweltbildung nicht nur für Schüler und Schülerinnen. Die dezentrale Ausstellung ist als Schaufensterausstellung konzipiert und natürlich durchgehend geöffnet. Sie soll im Vorfeld nach und nach im Innenstadtbereich Elberfelds, im Luisenviertel, der Nordstadt und am Ostersbaum in leerstehenden Ladenlokalen und bei Garteninitiativen aufgebaut werden. Die Ausstellung wird von Aktiven der Urban Gardening Initiativen (Inselgarten Friedrichstraße, Stadtgarten Lederstraße, UtopiastadtGarten Mirker Bahnhof, Wandelgarten Luisenstraße, Honiggarten Pressburger Treppe, Bergische Gartenarche u.a.) erarbeitet und kuratiert. Die gesamte Organisation wird ehrenamtlich erbracht. Die Ausstellung im Rahmen der Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten wird von umfangreichen und vielfältigen Vortrags- Workshop, Film- und Aktionsprogramm sowie Stadtführungen begleitet werden, das derzeit erarbeitet wird. Den aktuellen Stand können Sie jederzeit online einsehen: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/events/list/
Bereits jetzt stehen schon eine Reihe von Kooperationspartnern fest. Weitere werden noch dazu kommen: Bergische Gartenarche im Wupperviereck e.V. BUND-Kreisgruppe Wuppertal DiakonieKirche / Wuppertaler Stadtmission e.V. Förder- und Betreiberverein Pro Mirke e.V. Förderverein Historische Parkanlagen Wuppertal e.V. Honiggarten Inselgarten Kopp auf! Wuppertaler Initiative für nachhaltige Entwicklung e.V. Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. Projekt Urban Gardening Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. Stadtgarten Lederstraße Stadtverband der Gartenfreunde Wuppertal Station Natur und Umwelt UtopiastadtGarten Uni Wuppertal Wandelgarten (mehr …)
(Gu aus Sachbericht)
Der Verein Procovita aus Raschau-Markersbach hat mit Veranstaltungen im GG (Bunte Beete) weitere Mitglieder gewonnen, Kooperationen ausgebaut und Neuinteressierte mit Workshops zum gemeinsamen Kochen u.ä. an sich binden können. Sie haben den Bürgerpreis des Erzgebirgskreises bekommen und waren zur Gala „Miteinander leben, miteinander gestalten“ eingeladen.
Flüchtlinge sind von Anfang an an dem Projekt beteiligt und ein geflüchteter Familienvater ist inzwischen Finanzvorstand im Verein.
Sie haben eine weitere Förderung von Aktion Mensch bekommen und sind hoffnungsvoll, dass sie eine Stelle und eine Bufti-Stelle schaffen können.
Im Garten wurden viele verschiedene Beete angelegt, Insektenhotels, Kräuterspirale, eine Kartoffelpyramide und Vogelhäuser gebaut, eine Wasserversorgungsmöglichkeit entstand, der Pavillion wurde umgebaut, um einen überdachten Außensitz zu haben, ein vorhandener Schuppen zum Gerätehaus gemacht. Die Fläche ist ein ehemailger Spielplatz, es gibt ein Gebäude mit Küche und anderen Räumen, das genutzt werden kann. Gekocht wurde im und nah am Garten, es fanden diverse Veranstaltungen (auch Fußballübertrageung, Filmabende etc.) im Garten statt.
Alle haben den Zahlencode und die 7 Vorstände haben Schlüssel für das Gebäude. (mehr …)
(Gu, Mail)
Der Nachbarschaftsgarten Scholle34 wurde im April diesen Jahres ins Leben gerufen auf dem ehemaligen Gelände der Großgaststätte Charlottenhof. Auf dem Gelände befindet sich ein marodes Gebäude aus DDR Zeiten, welches zu einem Nachbarschaftshaus ausgebaut werden soll. Das umliegende Gelände kann und wird von einigen Stadtteilbewohnern zu einem Garten verwandelt, Schulen aus dem Stadtteil nutzen das Gelände für verschieden Projekte.
Openair Veranstaltungen, wie Tango, Kino und Sommerfeste sind ebenso Bestandteil, wie die Möglichkeit ein großes „MenschÄrgereDichNicht“ Spiel und eine Boulebahn in Besitz zu nehmen.
Der Garten steht allen offen, die sich selbst ein Beet anlegen wollen, als auch denen, die sich an der Außengestaltung und dem Urbarmachung des Geländes beteiligen wollen.
Das Gelände ist Garten, Veranstaltungsort und Lernort gleichermaßen.
Im Gartenbereich sind eine bunte Wiese (Uni Potsdam), einige Hochbeete, nutzen des Bauzauns als Rankhilfen für verschiedene Nutzpflanzen, Blumenbeete, Bienenstandort (AG Käthe-Kolwitz Schule) und erste Obstbaumpflanzungen (Konfirmanden der Erlöserkirche) entstanden.
Interessierte Menschen aus dem Stadtteil haben sich gefunden diesen Bereich umzugestalten. Damit haben sie angefangen, sich in kleinen, aber konkreten Schritten der größeren Idee von einem Nachbarschaftshaus in Potsdam West anzunähern.
Ein großer gepflasterter Platz, ein verschlungener kleiner Wald, ein Terassengarten mit Möglichkeiten zum Sitzen, Spielen u.a., ein Obsthain und viel Platz zum Anlegen von verschiedenen Gartenbeeten sind vorhanden.
Um die ehemalige Gaststätte sind schon erste sichtbare kleine Inseln geschaffen worden.
Erste Gartenbeete wurden auf dem Terassengarten angelegt und bepflanzt. Auch die ersten Obstbäume für den geplanten Obsthain haben schon ihren Platz gefunden. Eine Boulebahn und ein „Mensch Ärgere Dich Nicht“ Spiel laden zum Spielen ein. Eine bunte Wiese wurde von der Uni Potsdam angelegt. Erste Bienenstöcke haben im Wäldchen einen Platz gefunden. Weiterhin stehen Flächen für gärtnerische Aktivitäten zur Verfügung. Durch die Übernahme von Patenschaften können Bewohner des Stadtteils für eine Saison (oder länger) gartenbaulich Verantwortung übernehmen.
Die Gartengruppe trifft sich immer samstags ab 11:00 zum gemeinsamen Gärtnern
und Gestalten der Außenflächen der Geschwister-Scholl-Str. 34. Sie besteht aus einem festen Kern aus 6 Menschen und wechselnden Interessierten (mehr …)