Schlagwort: Vernetzung

  • Berlin: noch ein Vernetzungsakteur für Waldgärten

    (Mail)
    Waldgärten sind eine DER Möglichkeiten, den täglich drängender werdenden Problemen des Klimawandels und der Landwirtschaft zu begegnen.
    Deswegen wollen wir Waldgärten fördern!
    Dazu bereiten gerade ein Verzeichnis der Waldgärten im deutschsprachigen Raum vor (und recherchieren Datenquellen, s.u.)
    So vernetzen wir Waldgärtner*innen und Waldgartenprojekte miteinander und machen sie sichtbar.

    Vom 26.-28.9.23 findet ein online- Vernetzungstreffen der Waldgärtner*innen und Waldgartenprojekte statt,
    wo es drei Vorträge zu Waldgartenthemen gibt und Fachthemen diskutiert werden.

    Der dritte Schritt ist dann der Waldgartenkongress vom 1.-3.3.2024.
    Dort sollen Waldgärtner*innen, Landwirt*innen, Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Verwaltung, Unis, Solawis,…
    und auch ganz viele „Laien“ sich vielfältig mit dem Thema Waldgarten beschäftigen.
    Es wird 15 Vorträge und viele Lifeveranstaltungen geben.

    Alle diese Veranstaltungen sind online und kostenfrei, 
    und sie sind vom Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesministerium für
    Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert.


    (mehr …)

  • Wuppertal: Vernetzung ruht auf einer Schulter

    MichaelF von Wuppertals Urbane Gärten ist inzwischen alleine in Sachen Vernetzung der Gärten in Wuppertal aktiv. Er bahnt die Wege zwischen Veraltung, Politik und Gartengruppen, berät neue Projekte und ist auch selber koordinierend in zwei Gärten dabei. Für diese Koordinierungsaufgaben bekommt er auch Geld. Die anderen, mit denen der die Vernetzung mal gestartet hatte, sind weggezogen oder haben sich ins Altenteil verabschiedet.
    Andere aus den Gärten haben kein Interesse und keine Kapazität, sich um die Vernetzung zu kümmern.

    Der Inselgarten an der Kirche ist bedroht. Die Diakonie verkauft die Kirche, was aus dem Gelände wird, ist offen. Sie haben da vor dieser Nachricht gerade eine Zisterne verlegt und die Wasserversorgung auf nachhaltiges Regenwassermanagement umgestellt. Die Gruppe hat auch gerade Zuwachs bekommen, nun sind neu Interessierte verunsichert, in wie weit sich ein Engagement lohnt.

    der Insel-Kuturgarten ist ganz neu, hier gibt es eine kleine Kerngruppe von 3 Leuten. Sie haben einen Spaltengarten angelegt und wollen an der einen Seite des Platzes noch große Hochbeete aufstellen. Der Platz wird ansonsten auch vom Kinder und Familien genutzt. Ein Mann pflegt dort Baumscheiben, in die er von Aldi und Co gerettete Pflanzen setzt. Dieser Mann bekommt nun eine Ehrenamtspauschale o.ä. und wässert auch den Spaltengarten. So ist er eingebunden.

    Bei Utopia Stadt wird gerade gebaut. Der Garten ist noch da, doch ist der Hauptaktive weg. Die Gruppe muss sich neu formieren, weitere Mitgärtner*innen werden gesucht.

    Der BOB-Campus, angeschoben von der Montag Stiftung, eröffnet nach und nach. Zunächst die Gebäude, u.a. ist da eine Stadtteilbib eingezogen.
    Der Gemeinschaftsgarten im Nachbarschaftspark, das ganze Außengelände wurde Mitte Juni eröffnet. Hier hat das Atelier De Balto terassenförmig Beete angelegt, die an Gruppen aus der Nachbarschaft vergeben wurden.

    Im Freibad Mirke wird auch noch gegärtnert. Es gibt nicht mehr ganz so viele Beete und sie hängen das nicht an die große Glocke, da sie, sobald es wieder als Freibad genutzt werden kann, erstmal klären müssen, wie das mit der Sicherheit und Haftung und Zugänglichkeit wird. Sie haben aber vor, dass Gärtnern Teil der Nutzung bleiben soll.

    Der Permakulturhof Vorm Eichholz besteht neben einigen Gebäuden, die die Gruppe nach und nach saniert und wieder nutzbar macht, aus einem großen Permakulturgarten. Sie haben einen Kompostschwerpunkt, es gibt zig Arten der Kompostierung. Sie stellen auch Jauchen und Bokashi her etc. Sie legen großen Wert auf nachhaltiges Wassermanagemnt und haben da ausgefuchste Systeme. Sie verkaufen Produkte auf Spendenbasis, überlegen bei jeder Anschaffung, ob sie das wirklich brauchen. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Rentner*innen, die dort auch eine soziale Heimat gefunden haben. (mehr …)

  • Berlin: Vernetzung und Aufbau gärtnerischer Aktivitäten

    (Projektbesuch)
    Andreas, der bisher das Gartenprojekt Frieda Süd über die Bauhütte Kreuzberg geleitet hat, ist dort ausgestiegen (es gab wohl immer wieder Probleme mit einigen der Nutzer*innen) und nun bei Stadtbienen angestellt für die Vernetzung und den Aufbau gärtnerischer Aktivitäten rund um den Mehringplatz. Das ist auch ein QM-Projekt. Er sucht derzeit nach geeigeten Flächen, was nicht so einfach ist, da Flächen, die er als gut und sinnvoll für ein Gartenprojekt dann nicht zur Verfügung stehen. Es gibt wohl einige Menschen, die gärtnern wollen und es gibt auch schon ein paar kleine Ansätze. Er ist ganz am Anfang, sucht Flächen und Menschen, die loslegen wollen. (mehr …)

  • Berliner Bibliotheken und Gemeinschaftsgärten

    In Biblios in Schöneberg, Kreuzberg und Lichtenrade gibt es schon Gartenprojekte, die ZLB (Standorte in Mitte und Kreuzberg) wollte dieses Jahr mit einem Pilot – ein Hochbeet pro Standort – testen, wie das ankommt. Sie haben eine AG „ZLB wird grün“. Und in Pankow gibt es ab und an Veranstaltungen zum Thema.
    Soulgarden Berlin hat einige Aufträge von Biblios zu Workshops (u.a. Hochbeetbau) gehabt.
    -> diese Akteur*innen wollen sich vernetzen, austauschen und voneinander lernen.
    ggf. kann es im FÖB (Forum öffentliche Bibliotheken Berlin) als nächster Schwerpunkt eingebracht werden. Ziel wäre hier, noch weitere Bibliotheken für Gemeinschaftsgärten zu interessieren. Dazu sollten vorhandene Beispiele präsentiert und mögliche Hürden besprochen werden. Biblios wollen mehr sein als Ausleihorte für Bücher.

    Schon länger gibt es in der Grünen Biblio in Tiergarten einen Schwerpunkt auf „Urban Gardening“ und eine Leihsämerei (Saatguttausch), direkt nebenan sind zwei Gemeinschaftsgärten.

    Die Biblio in Kreuzberg am Kottbusser Tor hatte das P-Garten Kollektiv beauftragt, Hochbeete mit Nachbar*innen zu bauen und zu bepflanzen. Der Garten ist nicht öffentlich zugänglich, man muss durch die Biblio gehen, so wie auch in Schöneberg. Beides sind Lesegärten, die nun zu Gemeinschaftsgärten erweitert werden sollen.

    An der Amerikadenkebiblio soll das Pilothochbeet vor die Biblio (also öffentlich zugänglich), derzeit wird mit dem „Facility-Management“ geklärt, ob und wo das gehen würde.


    (mehr …)

  • Gartennetzwerk in Berlin-Spandau formiert sich

    (Gu, Projektbesuche)

    Der GG in der Mittelstraße läuft nun über das Projekt „Stadtoasen“, was u.a. von Jeanine angeschoben wurde, die in Kreuberg auch einen GG aufgebaut hat. Der Garten Mittelstraße ist gut besucht, alle Beete sind nun vergeben und es gibt eine Warteliste. Die vorhrerige Koordinatorin ist gestorben, so dass sich einiges erst neu einspielen muss. Noch immer gibt es in direkter Nachbarschaft und wohl auch im Garten Drogenkonsum von Jugendlichen und noch immer wird das Gartenhäuschen immer wieder aufgebrochen. Doch inzwischen übernehmen GärtnerInnen vereinzelte Aufgaben selber und kümmert sich die Gruppe um die Gemeinschaftsflächen. Die Präsenz von zwei in der Jugendarbeit tätigen Teammitgliedern von Stadtoasen wirkt sich positiv auf dsa Projekt aus. Diese beiden Männer sind auch aktiv in der Zwischennutzung der alten Post in Spandau „Neue urbane Welten“, bei dem u.a. Pilze angebaut und Pfalnztürme errichtet wurden.
    Die Klimawerkstatt Spandau hat die Trägerschaft des IGs am Burbacher Weg übernommen. Diesen Garten gibt es schon seit 2006 und er liegt auf Kirchengrund (direkt an einer Kirche). Die Fläche wird gärtnerisch (gemeinschaftlich) von einer kleinen Gruppe genutzt und zudem von Tagesmüttern, die auch eine Parzelle haben. Die Kirche wird demnächst einiges an Umnutzung erfahren, zudem zwei Kirchengemeinden zusammen gelegt werden. Der Garten an der Kirche der Zufluchtgemeide muss weichen, da die Zufluchtsgemeinde mit der anderen Gemeinde (da, wo der Garten am Burbacher Weg ist) zusammen gelegt wird. Die Kirche der Zufluchtsgemeinde wird zu einem Nachbarschaftstreff und die Kita wird im Zuge dessen auch vergrößert, so dass der Garten weichen muss. Im Garten der Zufluchtsgemeinde sind nicht viele Leute. Eine Person ist wohl extrem dominat und will alles bestimmte. Andere werden davon immer abgeschreckt.
    Die Klimawerkstatt (ein Projekt, das Corianna Vosse übernommen hat), hat noch einen weiteren Garten angefangen. Dieser ist auf dem Gelände eines Jugendtheaterhauses und noch ganz am Anfang. Es gibt noch kein Schild und auch noch keine Gruppe. Die Koordinatorin ist ganz alleine. Sie machen Workshops und Vorträge und vernetzen sich mit den anderen Gärten und hoffen so auf Garteninterssierte. An einer Großraumsiedlung in Spandau Staaken ist – partizipativ angelegt von der Gruppe F – ein GG vor den Hochhäusern entstanden. Ein Teil ist GG, der andere Projektgarten mit kleiner Bühne. Angebunden ist das Projekt nun ans QM, es hat sich aus der Gruppe noch niemand gefunden, der/die die Kommunikation „mit außen“ übernehmen will.
    Die Frau, die den Garten (Solidarischer Garten) der Klimawerkstatt am Jugendtheaterhaus macht, vernetzt die Gärten. Sie fährt hin, organisiert eine Radtour, hat einen E-Mail-Verteiler aufgebaut.

    (mehr …)

  • Kon-Tiki zur Bodenverbesserung kann in Berlin ausgeliehen werden

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    Der Verein Pallasgärten in Berlin schafft für seine beiden Gärten in Schöneberg einen Kon-Tiki an, der zur Verbesserung der Erde in den Gärten eingesetzt wird,. Darüber hinaus:
    Ein weiteres Ziel ist, die Vorteile von Pflanzenkohle und Terra Preta in den Berliner Garteninitiativen noch bekannter zu machen und diese dazu anzuregen, ebenfalls diese nachhaltige Form der Kompostierung zu betreiben – damit möchten wir einen aktiven Beitrag zur Umweltbildung leisten.
    Damit haben wir auch schon angefangen – so wird Julian am 11.5. im QM-geförderten GartenAktiv-Vernetzungsprojekt eine Einführung zu Terra Preta geben. Praxisworkshops sind in den nächsten Wochen  nach Erwerb des Kon-Tikis geplant. Hierzu soll im Vorfeld Brennesseljauche hergestellt und Urin fermentiert werden.
    Nicht zuletzt möchten wir uns mittels Workshops und einem Verleihsystem des Kon-Tikis weiter mit anderen Berliner Garteninitiativen vernetzen. Der Kon-Tiki soll in unserem Gartenhaus untergebracht werden und kann vor Ort während und außerhalb der Workshops genutzt werden. Auch eine Ausleihe an andere Gartenprojekte ist möglich, da wir den Kon-Tiki für unseren eigenen Bedarf nur wenige Male pro Jahr benötigen. Die Möglichkeit der Nutzung durch andere Gärten soll durch eine Mail an alle Berliner Gärten, durch Bekanntgabe auf unserer Facebookseite (
    nd durch Beiträge auf gruenanteil.net, stadtacker.net, auf den Seiten von GartenAktiv und des QM Schöneberger Norden bekannt gegeben werden.
    (mehr …)

  • Bezirksamt Mitte spricht sich gegen Hochbeetbau auf Spielplätzen aus

    (Gu, RSS, 8.3.)
    Himmelbeet aus Berlin setzt sich für „müllfreies spielen“ auf Weddinger Spielplätzen ein und hat sich mit verschiedenen Akteuren vernetzt, Ideen gesammelt etc.
    „Zur Info: Während des Netzwerktreffens erreichte uns die schriftliche Absage an das Vorhaben, zusammen mit Kindern auf einem der Spielplätze Hochbeete anzulegen. Das
    Grünflächenamt möchte mit einer solchen Genehmigung keinen Präzedenzfall für ähnliche Vorhaben schaffen: “Gemeinschaftsgärten sind grundsätzlich positive Vorhaben, in
    öffentlichen Grün – und Erholungsanlagen und auf öffentlichen Kinderspielplätzen sind sie aber nicht genehmigungsfähig.” (mehr …)

  • Im IG Coswig sind Flüchtlinge dabei. Neuestes Projekt: gemeinsam Kräuter anbauen und verarbeiten

    (Gu aus Antrag, 1.3.)
    auch im vergangenen Jahr haben viel erreicht- so kamen gerade im Sommer zahlreiche Flüchtlinge in unseren Vereinsgarten wir legten Beete an pflanzten und pflegten -, die verschiedensten Menschen kamen zusammen, halfen sich gegenseitig, lernten voneinander, hatten Spaß , fühlten sich wichtig und zugehörig.

    Auch in diesem Jahr wird es wieder so sein. Mit der neugegründeten Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ arbeiten wir sehr gut zusammen. Durch dieses Netzwerk der Initiative erfuhr eine große Zahl der in Coswig angekommenen Flüchtlinge von unserem Garten. Die Flüchtlinge waren froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie willkommen sind und sinnvoll etwas tun können. Gemeinsam grillten wir im Garten und es gab viel Gesprächsstoff.

    Wir verwenden unser selbst angebautes Gemüse und auch unsere neuen Freunde aus Syrien und anderen Ländern lieben es sehr damit zu kochen. Sie erzählten uns von der der faszinierenden Vielfalt der orientalischen Kräuter und deren Verwendung. Es ist wie ein Stück Heimat für sie. Frisch sind hier Syrischer Oregano, Habek Minze, Zatar oder Arabisches Bergkraut kaum zu bekommen. Es wäre für uns eine wunderbare verbindende Tätigkeit, gemeinsam diese uns noch nicht bekannten Kräuter anzubauen, und gleichzeitig unseren Begegnungsgarten mit einer Lehrkräuterecke zu bereichern.

    Idealerweise wollen wir Pflanzung auf einem wärmespeichernden Steinhügel nach Art einer Kräuterspirale anlegen. Dies ist sehr arbeitsaufwändig und Alle können mit anfassen.

    Da unser Garten ohnehin Interessierten offensteht, können unsere Flüchtlinge Auskunft geben über Art und Verwendung der Pflanzen-als neuen Ansatzpunkt für Kontakt und Integration.

    Wir verwenden die Mittel so sparsam wie möglich, so können wir die Steine gebraucht von der Baufirma Nibrasch günstiger bekommen. Außerdem versuchen wir gemeinsam mit unseren Flüchtlingen Saatgut einiger Pflanzen zu besorgen weil die eigene Anzucht den Kauf teurer Pflanzen sparen hilft. Unser Kooperationspartner vor Ort, die Gärtnerei Ulbrich, hat uns zugesagt, dass wir in diesem Fall eine Ecke in einem heizbaren Gewächshaus nutzen können.

    Auch der Bio-laden MarThas Laden in Coswig ist sehr an frischen (exotischen) Kräutern interessiert und will damit wiederum Coswiger Kunden über unsere Tätigkeit informieren.

    Nicht zuletzt wird unser kleines interessantes Projekt über die Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und die JuCo Soziale Arbeit gGmbH bekannt und zugänglich gemacht.

    Weitere Infos zu der Arbeit mit Flüchtlingen:
    Im letzten Jahr , Januar/Februar, fand sich in Coswig spontan die Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ schon mit einer großen Zahl von ca 40 bis 50 und mehr? Engagierten (Bürger, Stadträte, Pfarrer..)  die Flüchtlingen helfen wollten. Das ist auch geschehen. Es wurde von einem außerordentlich engagierten Mann, Herrn Meissner, generalstabsmäßig organisiert mit der Bildung von zahlreichen Arbeitskreise (AK Patenschaften, Begegnungen, Deutschkurse, Sport, Fahrradwerkstatt..) die Stadt gewährte Unterstützung- kostenlose Raumnutzung, Veröffentlichungen, etc.. So konnte die doch relativ hohe Zahl von ca 250 Flüchtlingen in Coswig recht gut betreut werden.

    Einige Zeit später wurde der Verein „Coswig als Ort der Vielfalt „ gegründet, um als Träger  die Spendengelder für die Initiative verwalten zu können, Mittel zu beantragen und  der Initiative eine Rahmen zu geben. Dieser Verein COV ist nun natürlich auch ein ganz enger Kooperationspartner unseres Interkulturellen Gartens Coswig ev. Ich selbst unterstützte übrigens diesen in seiner Gründung und bin auch als Vorstandmitglied tätig.

     Ich will Ihnen damit die gute Vernetzung verdeutlichen, durch die Initiative begründet wurde. So sind viele Coswiger in der Initiative organisiert und haben gleichzeitig direkten Kontakt zu Flüchtlingen. Informationen, beispielsweise über unseren Garten- neue Projekte- Angebote- gelangen so direkt zu Flüchtlingen.

    Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit dem Bunten Radebeul unseren IK Garten Coswig im Radebeuler Flüchtlingsheim vorgestellt, daraufhin kamen einige radebeuler Flüchtlinge.

    Auch über die kath. Kirche direkt neben den Garten gelangen Infos an Flüchtlinge- die Kirche macht ja auch Veranstaltungen/Angebote. Demnächst wird die Info über unsere Garteneinsatzzeiten auf der Internetseite der Initiative unter Aktuelles wieder erscheinen, wenn wir im Frühjahr anfangen.

    Die Verständigung funktioniert meist auf englisch, manchmal mit Hilfe der iPhones, auf russisch (unsere Aussiedler) geht nicht, am Besten ist es, wenn die Flüchtlinge ihre Deutschkenntnisse erproben, die sind natürlich sehr unterschiedlich vorhanden. Es gab auch Missverständnisse- so fingen einige Flüchtlinge an zu ernten für sich während einer Gartenführung. Da haben wir gesagt, ihr könnt mit uns arbeiten, dann gibt es einen Teil der Ernte für Jeden. Die gemeinsame Tätigkeit wurde auch ohne Sprachkenntnisse verstanden, das ist als Anfang in Ordnung, es ist immer wichtig, auf das Aufeinander von Allen zugehen zu achten. So ganz im Selbstlauf passiert das nicht.

    Die Informationen über Kräuter wollen wir natürlich an Interessierte geben! Im letzten Jahr haben wir ein kleines Rezeptbuch erstellt mit bewährten von uns erprobten Rezepten mit Ernten aus dem Garten- in dieser Art soll es auch mit der kräuterinfo gemacht werden. Während unserer Einsatzzeiten Mittwoch nachm, und Sa. vormittag nehmen wir auch nebenbei Grünschnitt an und verkaufen etwas Gemüse nach Möglichkeit. Da weisen wir auch auf Neues hin, wie der Kräuteranbau.

    Abgeholt haben wir bisher die Flüchtlinge nicht. Einmal habe ich am Stadtplan den weg erklärt, und sie haben sich gefunden (von Radebeul) Demnächst soll ein Objekt in Neusörnewitz OT Coswig/Prasseweg belegt werden, das ist nicht weit vom Garten. Die Schwierigkeit ist, den Flüchtlingen zu vermitteln, dass sie im Garten oder Anderswo willkommen sind. Hier wollen wir (im Sommer?) über die Initiative einen Besuch im Heim organisieren um Kontakt herzustellen.

    Der Bioladen zahlt für die Kräuter, 0,20 €/Bund letztes Jahr für Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch.. aber es ist ein sehr kleiner Laden hat es extrem schwer in Coswig. Es waren sehr wenig Bündel die verkauft wurden aber wichtig für das Sortiment sind ihm regionale Kräuter schon. Außerdem liegt Werbung /Flyer von uns aus.

    Nun noch zu Meißen: der Träger ist das Bündnis für Zivilcourage e.V.,

    der Projektname: Internationaler Garten Meißen.

    Seit 2015 (mind.) laufen die Vorbereitungen, es mussten sehr zähe und langwierige Verhandlungen  mit der Stadtverwaltung Meißen bewältigt werden, um einen Pachtvertrag über das Bohnitzer Gelände, Nähe Erstaufnahme f.Flüchtlinge.

    Gegenwärtig sieht es endlich erfolgversprechend aus, aber der Pachtvertrag ist noch nicht unterzeichnet.


    (mehr …)

  • Hasslach gärtnert ist gewachsen

    (Gu aus Mail, 3.7.)
    . wir haben 2x erweitert und sind nun auf ca 70 qm vertreten.

    die kerngruppe sind etwa 9 erwachsene plus 6 kinder. wir treffen uns im winter, um die saison zu planen, und dann wieder im herbst zur rückschau. dazwischen in der saison 1x die woche an den beeten, dort hängt auch ein schild mit den terminen für interessierte.

    alle erwachsenen sind gleichberechtigt, jeder darf vorschläge machen, wir entscheiden nach konsens, die anstehenden aufgaben verteilen wir nach absprache unter einander, sei es erde besorgen, hochbeete reparieren, giessen, beete pflegen, etc

    mit zahlreichen anderen gärten sind wir vernetzt, ja. es hat sich ein email verteiler gebildet über den wir kommunizieren und informieren, unterstützen, austauschen. auch besucht man sich ab und zu vor ort, hilft sich mal; freiburg ist klein 🙂

    im juni haben wir sogar ein erstes austauschtreffen organisiert bekommen.


    (mehr …)

  • Gartenprojekt am ZUK in Benediktbeuern hatte guten Start

    (Gu, Tel, 27.5.)
    Der IG auf dem Gelände des ZUK in Bayern/Benediktbeuern hatte einen guten Start. Sie sind nun ca. 20 Erwachsene und 10 – 15 Kinder und die benachbarten Flüchtlinge, die je nach Zeit und Interesse mal mehr, mal weniger dabei sind. Es gibt 2 Beete der Flüchtlinge, die Kinder, die inzwischen recht gut Deutsch können übersetzen. Voll mit dabei waren die jungen Flüchtlingsmänner bei den Baumaßnahmen. Die Pflanzen und üebrhaupt das Gärtnern in Deutschland vermitteln sich schwer. So sind zwar Salat, Tomaten und Kartoffeln „vermittelbar“, aber andere Pflanzen (und gerade wenn diese noch keine Früchte tragen) ganz unbekannt. Der Koordinator fährt ab und an in die Gärtnerei und nimmt auch Flüchtlinge mit, die dann da mit den meisten Pflanzen nicht viel anfangen können, da diese unbekannt sind. Auch die Wachstumsbedingungen waren natürlich ganz anders (Regenzeit etc.).
    Das Gartenprojekt kämpft mit einer Schneckenplage und sie wollen um das Gelände einen elektrischen, per Rad angetriebenen, Zaun anlegen.
    Heute abend werden sie außerdem über ein mögliches Vernetzunsgtreffen der Gärten in Oberbayern Süd bei ihnen beraten. (mehr …)

  • Rückblick Wandelgarten Freiburg 2014

    (Gu, aus Sachbereicht, 15.5.)
    […] Bau eines Gerätehäuschens und Inneneinrichtung mit Regalbrettern. Der Bau erfolgte in Kooperation mit einem Waldprojekt der Stiftung Waldhaus Freiburg für die SchülerInnen des Sprach-und Integrationskurses der Europa-Schule Freiburg für Migranten und Flüchtlinge. Das Gerätehäuschen wurde im März/April 2014 geplant und errichtet. Es steht seither den urbanen Gärtnern zum Unterstellen von Gartengeräten und Arbeitsmaterial zur Verfügung.
    […] Bau weiterer Hoch- und Hügelbeete sowie eines Square-Foot-Gardening-Beets und Kräuterwalls sowie von Lasagnebeeten. Ermöglichte mehr Anbaufläche, mehr Ernte und größere Sorten und Methodenvielfalt des Anbaus.
    Bokashi-Produktion und Kauf von Bedarf für die EM-Herstellung. Bodenverbesserung mit Bokashi durch Humusaufbau mit Gemüseabfällen, Pflanzenkohle, EM und Urgesteinsmehl.
    Aufbau von Wurmfarmen zur Gewinnung von Wurmhumus. Humusgewinnung durch Anzucht und Vermehrung von Kompostwürmern (eisenia foetida) in einer vertikalen Wurmfarm (Can-O-Worms) und im Komposthaufen. Ergebnis: in Verbindung mit Bokashi-Beigaben und Bio-Mist konnte bereits nach einem halben Jahr reifer Kompost gewonnen werden. Dies veranlasste uns, im April 2015 eine horizontale Drei-Komponenten-Wurmwanderfarm in Palettenbauweise zu errichten und mit Hasendraht gegen Ratten abzusichern. Ziel: im Jahr des Bodens 2015 und den folgenden Jahren größere Mengen an Humus im Halbjahres-Rhythmus ernten zu können.
    […] Vernetzungsarbeit der Urbanen Gärten Freiburgs und mit der Transition Town Freiburg. Mehrere gemeinsame Aktionen und Erfahrungsaustausch fanden statt: Runder Tisch mit dem Gartenamt der Stadt Freiburg, Austauschtreffen der urbanen Gärten, Bau eines Earthbags mit Philip Munyasia von OTEPIC aus Kenya als Beispiel für vertikales Gärtnern in eng bebauten Gebieten. Veranstaltung von Festen und Feiern zur Gemeinschaftsbildung. Zwei gut besuchte gemeinsame Feste mit den urbanen Gärtnern Freiburgs im Sommer, Verabschiedung von Mitgärtnern mit Songs und Picknick, Erntedankfest, Jahresabschluss-Fest mit PPT-Fotoshow als Rückblick auf das Gartenjahr 2014.

    (mehr …)

  • 22.2.: lokales Netzwerktreffen der Gärten im Ruhrgebiet

    (Gu, Mail, 7.2.2015)
    Das erste gänzlich ohne uns (nur kleiner Anstupser) organisierte Vernetzungstreffen der Gemeinschaftsgärten im Ruhrgebiet findet statt. Am 22.2. lädt der Alsenstraßengarten aus Bochum ein:
    offenes Treffen der Urbanen Gärten Ruhr
    Themen: Kennenlernen & Vernetzung der Gemeinschaftsgärten im Ruhrgebiet; Austausch zur Zusammenarbeit in den Gärten, dem konkreten Gärtnern, zur Teilnahme der jeweiligen Nachbarschaft; Überlegungen zum Pflanzen/Saatgutaustausch; wie wir neue Gärten beim Aufbau helfen können?

    (mehr …)

  • Sichtbare Fortschritte beim Spreeacker

    (Gu, Mail 12.8.)
    der Spreeacker:

    -wir sind nun ein Verein in Gründung

    -haben eine neue Mailadresse

    -eine neue Webseite http://spreeacker.de/   ; http://spreeacker.de/spreegarten/

    -wir haben bei Gerda beim langen Tag der Stadtnatur mitgemacht

    -bei der Gartenkarte vom Urban Gardening Projekt

    -beim Nabu torffrei gärtnern

    -Netzwerk 2 Forum Stadtgärtnern wird bei uns stattfinden

    -jüngst neu Hochbeete und Sitzgelegenheiten gebaut.  Bilder sind auf Facebook zu finden:

    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.681960355231879.1073741851.292611330833452&type=1

    -Werkzeuge und Pflanzen eingekauft: nun haben wir ein Minzbeet mit 15 verschiedenen Sorten (wir wollen hier demnächst gern mit Bildungsarbeit beginnen) und endlich auch Beerensträucher_noch in Kübeln

    -wir sind gut vernetzt mit der Genossenschaft und dem Optionsraum Ernährung: Thema Food Coop und CSA

    -Martina wird im Rahmen der Experimentdays (_Postkartenflyer im Anhang, gern über alle Verteiler schicken) einen Workshop zum Thema Kompost geben

    -Ulrich Nowikow von der grünen Liga zum Thema Hofbegrünung und urbanes Gärtnern


    (mehr …)

  • Leipzig meets Dresden und andersrum

    (Gu, Mail, 30.7.)
    Finanziert von der Böll Stiftung haben sich Gärten in Leipzig und Dresden gegenseitig besuchen können.
    Mehr dazu hier. http://annalinde-leipzig.de/blog/gartenaustausch-dresden-leipzig/ (mehr …)