Schlagwort: Vertrag

  • Köln: Neuland baut DIY Regenwasserauffang- und verteilanlage

    (Antrag/Antworten)

    Im NeuLand-Garten haben wir inzwischen fünf Zapfsäulen für die Bewässerung mit Frischwasser eingerichtet.

    Parallel zur Versorgung mit Frischwasser soll an diesen Säulen an einem zweiten Zapfhahn die Entnahme von gesammeltem Regenwasser möglich sein.

    Dafür wollen wir an den vorhandenen vier Containern (Dachfläche 69m2) eine zentrale Sammelstelle für Regenwasser einrichten.
    Auf dieser Dachfläche können in Köln im Jahr 2025 voraussichtlich 55.000 bis 62.000 Liter Regenwasser gesammelt werden, je nach tatsächlicher Niederschlagsmenge (bei 800–900 mm Jahresniederschlag). Der tatsächliche Wert wird wegen Verdunstung und anderen Verlusten etwas geringer ausfallen.

    Zur Speicherung der erwarteten Wassermenge sollen an der Grundstücksgrenze zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden werden.

    Daran angeschlossen wird ein sog. „Hauswasserwerk“. Eine automatische Pumpen- und Filteranlage, die das Regenwasser aus den verbundenen Tanks entnimmt und mit konstantem Druck an die Entnahmestellen verteilt.

    Geplante Arbeiten

    • Einrichtung einer höhergelegten ebenen Standfläche für die IBC-Tanks.
    • Darauf werden zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden.
      • Vorhandene alten IBC-Tanks werden dafür instand gesetztund mit geeigneten Hähnen, Kupplungsstücken und Halterungen versehen
      • Möglicherweise müssen einzelne Tanks ersetzt werden
    • Installation von Regenrinnen und Zuleitungsrohren von den Container-Dächern zu den Tanks
    • Aufstellung und Elektroanschluss des Hauswasserwerks mit entsprechendem Schutzgehäuse
    • Anschluss und Verlegung der Regenwasserleitung vom Hauswasserwerk zu den Entnahmestellen.
    • Verkleidung und Berankung der IBC-Tanks mit Kletterpflanzen zur Vermeidung von zu starker Algenbildung durch Sonneneinstrahlung.
    • Die Umsetzung erfolgt wie üblich als gemeinschaftliche Arbeit unter Anleitung eines Vereinsmitglieds mit entsprechendem Expertenwissen

    – habt ihr inzwischen einen Vertrag und müsst ihr Pacht zahlen?
    > Es gibt noch keinen Vertrag. Wir zahlen auch noch keine Pacht.

       Als Voraussetzung für den Vertrag hat das Grünflächenamt einen nachträglichen Bauantrag für den Workshop-Container gefordert.
       Die Sache ist in Bearbeitung bei einem NL-Vereinsmitglied, der Architekt ist.

    -> es gibt aber viele Belege dafür, dass Neuland dort langfristig sein wird.

    – wie viele Gärtner*innen sind inzwischen (wieder) dabei? > Wir haben inzwischen 52 Vereinsmitglieder. 
    Wie groß ist dabei die Kerngruppe? > ca. 22 Personen
    Habt ihr auch geflüchtete Gärtner*innen dabei (gärtnern Geflüchtete mit?)? > Aktuell nicht. Kids aus dem benachbarten Migranten-Wohnheim mischen zeitweise im Garten mit.
    – wie viel von der Fläche nutzt ihr inzwischen für den Anbau von Gemüse/Kräutern/Obst? > ich schätze 400-500 m2
    – habt ihr Probleme mit Diebstahl, Vandalismus, Müll? > Vandalismus und Diebstahl so gut wie nicht. In der Stichstraße zum Garten       sammelt sich allerdings viel Verpackungsmüll von futternden Nachbarn (McDonalds, anderer Imbiss) 

    – ist die Arbeit noch in AGs organisiert und wenn ja, welche habt ihr? > An AGs, Kreisen, temporären Projektgruppen gibt es im Moment: Kommunikations AG, Bau-Team, Team Fachhochschule KISD, Kompost AG, Waldgartenkreis, Projekt Kräuterspirale, Imker AG, Hühner AG und die Café AG, 

    – wie viele Menschen werden in dem Bau involviert sein? > je nach Art der Tätigkeit über den Verlauf des Bau gesehen  10-12 Menschen

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  • InterKulturGarten Pfaffenhofen bekommt nach 7 Jahren schriftlichen Vertrag

    (Mail)
    Es war immer schon – seit Gründung 2013! – vereinbart einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen. Die bisher Verantwortlichen der Stadt haben sich einfach keine Zeit dafür genommen.

    „Eilt ja nicht“ und „Wird schon noch“ waren z.B. Antworten auf unsere Nachfragen. Jetzt hat es einen Wechsel in der Hauptverantwortlichkeit für das Grundstück gegeben. Das ist wohl der Grund, dass

    es jetzt schriftlich wird (mehr …)

  • Mauergarten: viele AGs gegründet

    (Gu, Mail)

    Es laufen Verhandlungen mit Grün Berlin bezüglich eines Kooperationsvertrages. Er soll gegenseitige Rechte und Pflichten regeln. Flächenplan und Beetkatalog müssen bis Ende März erarbeitet werden – unter anderem für die Vertragsanlagen

    Bei den Konzeptworkshops im Januar und Februar haben wir unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften gebildet. Sie beschäftigen sich mit der Gestaltung des Gemeinschaftsgartens.

    Kommunikations-AG

    interne und externe Kommunikation

    Konfliktmanagement

    Förderung eines diskriminierungsfreien Mauergartens

    Vertrags-AG

    gestaltet den Kooperationsvertrage

    Flächen-AG

    entwickelt einen Flächenplan

    Kontaktperson: Thomas

    Beet-AG

    verwaltet Beetpatenschaften

    eintwickelt einen Beetkatalogs

    definiert Gemeinschaftsaufgaben im Mauergarten

    plant Beetbauaktionen und führt sie durch

    Fundraising-AG

    schreibt Projektanträge

    macht Fördermittel-Akquise

    Kunst&Spiel-AG

    organisiert Kunstprojekte

    Solidarisches Imkern im Mauergarten


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  • Düsselgrün hat neues Grundstück und zieht nun um

    (Gu, alerts und Mail, 31.10.)
    […] „Gestern übergab Gründezernentin Helga Stulgies die Fläche im Bürgerpark an der Stahlwerkstraße an die Düsselgrün-Vertreterinnen Viktoria Hellfeier, Paula Nowak und Anika Füger. Der neue Garten liegt in unmittelbarer Nähe des alten, quasi nur auf der anderen Seite der Kölner Straße. „Wir freuen uns natürlich, in der Nachbarschaft bleiben zu können. Dennoch wird der Umzug nächste Woche Samstag nicht ganz so einfach, denn die Hochbeete sind zum Teil sehr schwer“, sagt Viktoria Hellfeier. Heinrich Hannen vom Lammertzhof in Kaarst will mit Traktor und Anhänger helfen, die Gruppe ist aber für jede weitere Unterstützung dankbar (7. November, ab 10 Uhr).
    Dass die kommende Pflanzsaison eine besondere Herausforderung für die offene Gemeinschaft mit bis zu 50 Sympathisanten darstellen dürfte, liegt allein schon daran, dass das eingezäunte Grundstück mehr als doppelt so groß ist wie das alte, und auch sehr viele freier liegt.[…] Der für die Fläche hinter dem Hauptbahnhof vereinbarte Nutzungsvertrag ist unter Federführung des Gartenamtes erarbeitet worden und der erste seiner Art in Düsseldorf. „Von der Fortführung der Arbeit der Initiative geht ein positiver Impuls für vergleichbare Projekte in unserer Stadt aus“, erklärt Helga Stulgies, die betont, dass an dieser Stelle im Park bestimmt nicht irgendwann gebaut werde.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/oberbilk/gemeinschaftsgarten-duesselgruen-erhaelt-neue-flaeche-im-buergerpark-aid-1.5524318 (mehr …)

  • Ernährungsworkshops im Mauergarten

    (Gu aus Newsletter)
    Im Mauerpark (Berlin) gibt es in nächster Zeit viele Angebote zum Thema Ernährung. Ein schön gemachter Flyer ist beim Projekt abgelegt
    Außerdem

    • Es gibt jetzt den versprochenen offiziellen Wasseranschluss (leider etwas weiter weg, beim wießen Container, Parkeingang Lortzingstr.) für uns, den wir jetzt nutzen können (wenn die Wasseruhr angekommen ist ca. Ende März). Diese Wasserkosten (ca. 4,80 € pro 1000 Liter) wird uns Grün Berlin dann weiterreichen. Bitte den Hydranten nicht mehr nutzen, weil der am Netz des bisherigen Eigentümers hängt (CA Immo).
    •     Insgesamt ist Grün Berlin mit der Kooperation und der Entwicklung des Gartens zufrieden und wir haben uns ebenfalls bedankt. Grün  Berlin strebt einen baldigen Vertrag für die Zeit der Zwischennutzung (mindestens dieses und wohl auch nächstes Jahr) mit uns an. Bisher haben wir lediglich eine Duldung. Herr Göhler empfiehlt, dass wir bei der nächsten Bürgerwerkstatt „Mauerpark fertig stellen“ (etwa April) noch einmal die Entwicklung und Perspektive des mauergartens vorstellen und Werbung für unsere Anliegen machen.

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