Treffen mit dem Baureferat – ein großer Schritt nach vorne! |
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Schlagwort: Verwaltung
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München: Fläche für den Waldgarten
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Kassel: Wesertorgarten nur geduldet
Momentan ist unser Garten nur noch geduldet, obwohl uns früher die Fläche erlaubt worden ist und wir auch zwecks Verbesserung des Stadtviertels eine Förderung und Erlaubnis zum Gärtnern bekommen haben und kürzlich eine ähnliche Beschreibung von Seiten der Stadt sogar bekommen haben.
Inzwischen hat das Gartenamt ihre eigenen Pläne hinsichtlich einer Pachtpflicht (glücklicherweise für uns) nicht weiter verfolgt. Weil dann hätten wir uns (so die Vorstellungen des Amtes) auch um die vielen Platanen kümmern müssen, die aus unserer Sicht auch im Falle einer Pacht immer noch eine Aufgabe der Stadt sein müssten, da wir die Gerätschaften zur Baumpflege nicht haben und demzufolge nicht nachkommen können.
Ich denke, dass wir dann die Pacht bzw den Garten im Falle von eintretender Gefahren um die Bäume herum schneller losgeworden wären, als wir gucken können. Auch weil durch die Wetterextreme auch eine besondere Baumpflege bedarf, der wir einfach nicht nachkommen können.
Der Wesertorgarten ist möglicherweile ein Spezialfall. Ich bin inzwischen Ortsvorsteherin des Stadtteil und habe eigentlich ganz gute Kontakte ins Rathaus. Aber innerhalb der Ämter gibt es unterschiedliche Positionen zu unserem Garten:
Planungsamt (zuständig u.a. für Förderprogramm des Stadtteil).
Pers A: ohne vertrag kann der garten von heute auf morgen aufgelöst werden
Pers B: ruhen lassem, nicht dran Rühren am jetzigen Duldungszustand (die geförderten Einbauten müssen eh bis 2032 (15 Jahre) stehen bleiben, ansonst ist Rückzahlung angesagt)
Umwelt/Gartenamt: anfangs super Unterstützung. Nach Peronalwechsel keine Zusammenarbeit/Unterstützung mehr . vor 3 J. : illegale Landnahme
Essbare Stadt eV als unser Kooperationspartner möchte verständnivollerweise keinen Pachtvertrag inkl. Haftung für die Fläche übernehmen, da die Hälfte von „geselliger Nachbarschaft“ mit selbst herangeschafftem Mobiliar genutzt wird.
Für uns trifft u.a. der Punkt Soziale Kontrolle zu.
Das Gartenamt möchte die Flächennutzung nicht aufteilen.
Im Vorfeld des Festes zum 10jährigen haben wir vor, die örtl. tageszeitung einzuladen. Man kann uns nicht ignorieren, denke ich.
Mal schaun, wies weitergeht.( Momentan haben wir neue mitgärtnernde aus der queerer community und auch jemand in Bewährungshilfe … )
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München: Waldgartenprojekt kann loslegen
(Tel)
Die Münchner Waldgartengruppe hatte ein kosntruktives Gespräch mit der Verwaltung. Der Artikel in der SZ, so vermutete Quentin, hat zu Gesprächsbereitschaft geführt. Nun ist es so, dass sie entweder doch auf der schon gefundenen Fläche loslegen können oder aber eine neue Fläche für ein größeres Waldgartenprojekt bräuchten.Stand der Dinge ist derzeit, dass sie favorisieren, die kleinere Fläche zu nehmen, da unklar ist, ob die Bundesmittel für Waldgärten tatsächlich ab März wieder fleißen werden (die waren Ende letzten Jahres ausgeschöpft) und ob sie da überhaupt einen Zuschlag bekommen würden. Sie wollen eher mehrere Fin-Quellen anzapfen (auch uns) und step bey step eher bottom up vorgehen.
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Berlin: Himmelbeet – Umzug mit Hürden
(Mail, Tel)
Wir freuen uns auf die neue Fläche und das Kennenlernen der neuen Nachbarschaft. Ist ruhiger als der bisherige Standort. Die Fläche bietet viel Potenzial und wir sind gespannt wie sie angenommen wird.
Leider gibt es immer noch einige Hürden an denen wir dran sind. Um einen Vertrag zu unterzeichnen, müssen wir eine Kaution vorlegen. Diese dient im Fall der Fälle einem möglichen Rückbau der Grünfläche, falls wir dies nicht leisten können. Die Höhe liegt aktuell bei 100.000 €. Hier sind wir gerade dran, diese noch zu reduzieren und eine Lösung über eine Versicherung, Bankbürgschaft und/oder private Direktkredite zu finden.
Ein weiteres großes finanzielles Thema ist die Erschließung mit Wasser und Abwasser. Hier muss die entsprechende Infrastruktur noch verlegt werden. Die Kosten dafür liegen aktuell bei uns. In Summe rd. 50 Tsd Euro. Hier sind wir auch dran, Sponsoren zu finden bzw. Rücklagen zu nutzen.
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neuer GG eröffnet in Augsburg
(Mail)
am Freitag, 17.5., 16.30 Uhr wird der neue Gemeinschaftsgarten Wertachwiese in Augsburg-Pfersee offiziell eingeweiht. Umweltreferent Reiner Erben, die Leitung des Amtes für Grünordnung, Frau Vedder und der Umweltausschuss des Stadtrates werden einige Grußworte sprechen, ebenso ich als Sprecherin des AK Urbane Gärten. Eine offiziellen Schlüsselübergabe, ein kleiner Umtrunk und eine Führung sind vorgesehen, die Presse ist ebenfalls eingeladen.
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Positionspapier „Charta für das Berliner Stadtgrün“ – keine Perspektive für Urbane Gärten? des Netzwerks Urbane Gärten Berlin.
(Mail)
Positionspapier „Charta für das Berliner Stadtgrün“ – keine Perspektive für Urbane Gärten? des Netzwerks Urbane Gärten Berlin.
Gleichzeit mit dieser Nachricht ist es an einen Presse- sowie Politikverteiler versendet worden und einen Post bei FB gibt es auch: https://www.facebook.com/netzwerkurbanegaertenberlin/
Das Positionspapier ist außerdem auf der Website des Netzwerks unter folgendem Link abrufbar:
https://netzwerkurbanegaertenberlin.org -
Gartennetzwerk in Chemnitz
(Gu, alerts)
Auf der Messe „Chemnitzer Frühling“ präsentierten sich zehn Initiativen erstmals als „Netzwerk Urbane Gärten“, das neue Mitstreiter sucht und klare Forderungen stellt. Sprecher Thomas Bossack (47): „Die Bürger, die sich um Grünpflege kümmern, bringen seit Jahren Motivation und Arbeitskraft ein. Es wird Zeit, dass die Stadt sie nicht mehr nur mit warmen Worten unterstützt, sondern einen Betrag in den Haushalt aufnimmt, mit dem mal ein paar Harken und Schaufeln gekauft werden können.“
Um die Stadtkasse von der Grünpflege zu entlasten, schließt die Verwaltung seit 2014 mit Initiativen Pflegepatenschaften ab. „Diese Pachtverträge müssten vereinheitlicht werden, damit Bürger nicht ungewollt Anliegerpflichten wie Räumen und Streuen übernehmen müssen“, so Bossack.
https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-sachsen-fruehling-stoerche-eis-essen-messe-sport-gaertner-fruehblueher-472495 (mehr …)
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Dresden: Workshop mit der Stadtverwaltung
(Gu, Newsletter)
Am 10. November luden das Amt für Stadtgrün und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen Aktive aus allen Gemeinschaftsgärten ins Stadtmuseum ein, um unsere Arbeitsweisen besser miteinander abzustimmen.
Neben ungefähr 25 Aktiven aus 16 Gärten kamen etwa genauso viele Mitarbeiter*innen aus dem gastgebenden Amt (ASA), sowie dem Stadtplanungsamt, dem Umweltamt u.a. In einführenden Vorträgen stellten sich verschiedene Gärten mit ihren Geschichten und Herausforderungen vor. Dann wurde die Arbeitsweise und Anliegen des Netzwerks erklärt und die Möglichkeiten und Herausforderungen auf Verwaltungsseite dargestellt.
In der darauffolgenden Pause konnten wir Leckereien aus den Gärten kosten und uns vernetzen. Danach kamen wir in vier Diskussionsgruppen zusammen, die die Ansprüche von Gemeinschaftsgärten, ihren gesellschaftlichen Wert, mögliche Zukunftsvorstellungen und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung thematisierten. So konnten alle Beteiligten sich gegenseitig und die verschiedenen Anliegen gut kennenlernen.
Nach einer Zusammenfassung der verschiedenen Ergebnisse aus den Diskussionsgruppen verabredeten wir uns dazu, uns im nächsten Jahr in kleineren Kreisen zu konkreten Themen zusammenzusetzen und dort Möglichkeiten und Lösungen zu besprechen.
Anschließend trafen sich Vertreter*innen aus 12 Gärten noch um die Ecke in einem Veranstaltungsraum des ENS zum herbstlichen Gartennetzwerk-Treffen. Bei Punsch und Brot diskutierten wir über das im Workshop Gehörte, die neue Struktur im Netzwerk und weitere Punkte (mehr …)
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Dresden: Gesprächsrunde mit Politik und Verwaltung zur Bedeutung der GG
(Gu aus Newsletter (Seitentriebe)
[…]
GG hechtgrün: Ein guter Ort, um mit Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung darüber zu plaudern, was Gemeinschaftsgärten eigentlich für die Stadt bedeuten. Zu Gast waren Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen, Stadträtin Kati Bischoffsberger und Sebastian Kaiser für das Gartennetzwerk. Alle drei haben sich in den letzten Jahren für Gemeinschaftsgärten in Dresden stark gemacht, jede/r auf seine eigene Art und Weise. So konnte Kati Bischoffsberger mit ihrer Fraktion im Stadtrat Haushaltsmittel für die Unterstützung von Gemeinschaftsgärten frei machen und sich für den Erhalt der Hufewiesen als offene Grünfläche einsetzen. Eva Jähnigen sorgte für eine gute Kommunikation in der Verwaltung. So haben die Gemeinschaftsgärten nun konkrete Ansprechpartner*innen beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA), wo die bürgerschaftlichen Projekte mittlerweile sehr gewertschätzt und als kreativ gepflegte Grünflächen ernst genommen werden. In einer Stadt wie Dresden, in der eine Spannung zwischen Zuzug, Neubau und (im Sinne kurzer Wege) gewollter Verdichtung auf der einen Seite und dringend benötigte Lebensqualität wie auch Klimaanpassung durch Grün-/Erholungsflächen auf der anderen Seite herrscht, sind Gemeinschaftsgärten und andere Nutzungskonzepte von Freiflächen sehr wichtig. Eva Jähnigen betont in diesem Zusammenhang, dass dies nicht nur Augabe der Verwaltung sei, sondern nur aus einem dialogischen und offenen Miteinander entstehen kann: „Die Stadt sind wir alle“.So gibt es inzwischen die Möglichkeit, auch für Privatpersonen simple Pflegeverträge zur Nutzung und Bepflanzung von Baumscheiben im öffentlichen Raum abzuschließen. Wer eine Baumscheibe in seinem Stadtteil oder vor der eigenen Haustür beackern möchte, kann sich einfach beim ASA melden.
Innerhalb der Verwaltung wird zurzeit aktiv nach weiteren Flächen Ausschau gehalten, die langfristig Potential für Gemeinschaftsgärten haben und zur Verfügung gestellt werden können.
Sebastian knüpft daran an und erzählt, wie der Johannstädter Gemeinschaftsgarten einen Hecksler vom Regiebetrieb der Stadt nutzen konnte, um Holzschnitt zu verarbeiten. Auch beim Umzug des Hechtgrüns gab es Unterstützung beim Transport der Hochbeete: „Einfach mal nachfragen.“
Möglich wurde dieser gute Kontakt in Politik und Verwaltung auch, weil das Gartennetzwerk durch regelmäßige Treffen und feste Ansprechpersonen eine gute Struktur bereitstellt. Darüber finden jährlich Treffen mit Politik und Verwaltung statt, wo gemeinsam Herausforderungen, Potentiale und Ideen diskutiert werden. (mehr …) -
Stadtverwaltung Jena übergibt Lastenradanhänger an die Gartenprojekte
(Gu, alerts)
Lange haben die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen sich einen Lasten-Fahrradanhänger gewünscht.
Jetzt ist er da: Heute haben ihnen Umweltministerin Anja Siegesmund und Denis Peisker, Dezernent für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena, das Anhänger-Modell Carla-Cargo übergebenhttp://www.focus.de/regional/jena/jena-stadtverwaltung-jena-lasten-fahrradanhaenger-an-gaertner-initiativen-uebergeben_id_7419871.html
Die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen haben ein Lastenanhänger erhalten. Zu ihnen gehören die „Essbare Stadt“, das Repariercafé, das Paradieschen (Wurzelwerke), Foodsharing, das Umweltreferat der Universität Jena, der Stadtteilgarten Winzerla, der Abenteuerspielplatz, das Jeninchen und die Offenen Gärten Jena. Die Gesamtkosten für den Anhänger belaufen sich auf 5700 Euro. Davon hat das Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena 1850 Euro übernommen. Der restliche Betrag wurde durch Lottomittel des Landes Thüringens und durch Spenden finanziert. Zudem stellt die Stadt Jena den Abstellraum an der Alten Feuerwache zum Unterstellen des Anhängers zur Verfügung.
Der Anhänger, der mit bis zu 150 Kilogramm beladen werden kann, könne auch an externe Nutzer verliehen werden. Die Modalitäten dafür müssten noch geklärt werden, teilt die Stadt mit. Primär solle die nachhaltige Anschaffung aber den Initiativen zugute kommen.
http://jena.otz.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/Initiativen-erhalten-einen-Anhaenger-1611390208 (mehr …)
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Stadt Ettlingen will Fläche für urban gardening ausweisen
(Gu, Tel, 10.11.)
Der Leiter des Stadtbauamtes Ettlingen ( Aufgaben: Neuanlage inkl. Planung sowie Unterhaltung und Pflege von städtischen Park- und Grünanlagen, Spielplätzen, Schulhöfen und Friedhöfen. Baumneupflanzungen und -pflegemaßnahmen. Bestattungen) hat sich bei uns nach einem geeignetes Vorgehen für die Ausweisung einer bestimmten Fläche für „urban gardening“ erkundigt. Sie haben schon viele Schrebergärten und Grabeland und es ist noch gar keiner mit einem weiteren Anliegen an sie herangetreten, doch soll es auch in Ettlingen Möglichkeiten für BürgerInnen geben, noch an anderen Orten und ggf in anderen Form tätig zu werden. Sie haben ein Grundstück, was nicht zentral liegt und wollen davon einen Teil zur Verfügung stellen. Wofür genau ist ihm noch ganz unklar. Er denkt vor allen Dingen in Richtung Krautgärten/Selbsternte, also mit Urbarmachung und Anlage von Parzellen und wieder umflügen durch seine MitarbeiterInnen. Ich habe ihm andere Möglichkeiten kurz skizziert und darauf hingewiesen, dass es egal für was ein Projekt natürlich Leute geben muss, die das dann auch machen und koordinieren. Sein Vorgehen wird ggf sein, dass er eine Infoveranstaltung organisieren wird und sich vorher auch die Projekte in der Nähe angucken wird (Karlsruhe, Bruchsal) und Kontakt zu dem städtischen Mitarbeiter für urbanes Gärtnern in Stuttgart aufnehmen wird
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Grünflächenamtsleiterin von Augsburg hat Vorlage für den Stadtrat erstellt
(Gu, Teilnahme an AK urbanes Gärtnern in Ausgburg, 7.11.)
Beim Augsburger Treffen des AK urbanes Gärtnern wurde neben einem Rückblick auf die gemeinsamen Aktivitäten und einem Ausblick auf 2015 (u.a. unsere Netzwerktagung) auch über den Vorstoß der Grünflächenamtsleitern gesprochen. Sie selber nahm an dem Treffen teil und stellt vor, dass sie eine Vorlage für den Stadtrat erarbeitet hat, in dem sie (ihr Amt) sich dafür ausspricht, Flächen für Gemeinschaftsgärten auszuweisen, Gartenprojekte auf Dächern zuzulassen, Möglichkeiten für Krautgärten in Augsburg zu prüfen, Abstandsgrün von Wohnungsbaugenossenschaften in den Blick zu nehmen, Mietergärten zu fördern und auch mit big bags zu arbeiten. Sie möchte gerne mit dem AK zusammenarbeiten und hat außerdem vor, älteren (üebrforderte) Gartenbesitzer und junge Leute zusammen zu bringen. In ihrem Amt muss sie allerdings auch noch Überzeugungsarbeit leisten.