Schlagwort: VHS ist Träger

  • Dresden: VHS baut Garten auf

    VHS/Dresden-Gorbitz: wir planen derzeit ein Gartenprojekt, das nächstes Jahr umgesetzt werden soll. Ziel des Projekts ist es, einen gemeinschaftlich nutzbaren Garten zu schaffen, der den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen fördert, nachhaltige Anbaumethoden erprobt und Bildungsangebote rund um Umwelt, Ernährung und Naturerfahrung bereitstellt.

    Sie haben eine Parzelle in einer Kleingartenanlage, der KG ist begeistert. Beraten werden sie durch die Ufer-Projekte. Auf die Idee ist die VHS-Frau gekommen, da sie selber eine kG hat und gerne in einem Projekt mit mehreren das Gärtnern anbieten möchte. Es soll ein offener Garten werden, in dem die VHS auch Kurse macht.

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  • Frankfurt/Oder: neue Gärtner*innen im inklusiver IG Stadtgarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Stadtgarten ist mittlerweile 11 Jahre alt und hat viele Höhen und Tiefen bewältigt. Momentan gibt es einen Generationenwechsel, die Gärtner/-innen, die die 80 überschritten haben, haben uns alle verlassen. Es werden Beete frei und wir haben einen erhöhten Andrang von Garteninteressierten aus anderen Kulturen (Syrien, Afghanistan, Sudan). Das freut uns besonders, weil diese zukünftigen Gärtner/-innen die Vielfalt des Gartens bereichern und auch das Grundbildungszentrum und die Sprachcafés der VHS nutzen können, um Ihre „Inklusion“ selbstbewusster voranzutreiben. Damit ist ein guter Kreislauf von Nutzung der VHS und des Gartens entstanden.

    ZIEL: Wir wollen die neue Energie nutzen und die Gemeinschaft durch gemeinsames Handeln stärken. Die Alt- und Neugärtner/-innen sollen sich besser kennen lernen. Es sollen Vorurteile abgebaut werden.

    INHALT/weitere ZIELE: Es sollen Hochbeete entstehen, die zusammen erbaut werden. Die Hochbeete sind eine Hilfe gegen die Schnecken und eine Fuchsfamilie, die seit einigen Jahren im und am Garten lebt und die Beete beschädigt. Außerdem kann das gemeinsame Tun über Sprachbarrieren hinweg Beziehungen stiften, die ja u.a. eine der Aufgaben des Gartens ist.

    Es gibt mittlerweile eine ganze Gruppe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die gemeinsam Beete betreiben. Das sind ca. 8 Personen, die unter Anleitung der P8 (eine Beratungs- und Begegnungsstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf dem Gelände der VHS eingemietet ist) das Gärtnern erlernen. Anfänglich hatten beeinträchtigte Personen einzelne Beete, die sie aber nicht schafften, selbst zu bewirtschaften. So sind wir dazu übergegangen, Ihre Kraft zu bündeln und in ein Projekt zu verorten. Dort sind viele junge Männer, die praktische Arbeit lieben und besonders Lust auf Bau-Projekte haben. Wir wollen im Garten auch Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, um Vorurteile abzubauen.

    • Wie groß ist die Gartengruppe derzeit? Wie viele Gärtner*innen sind davon neu?

    27 Gärtner (mit diversen Familien), davon aber die Peitzer Acht als 1 Gärtner gezählt mit ca. 6 Gärtner:innen

    Neue Gärtner:innen 14, davon die Peitzer Acht gezählt als eine „Person“ mit den 6 Gärtner:innen

    • Wie erfahren die potentiell Interessierten vom Garten? Woher wissen die neuen Gärtner*innen aus Syrien, Afghanistan und Sudan vom Garten? Wird im Sprachcafé/Grundbildungszentrum aktiv darauf hingewiesen? Hängen Zettel/Plakate in der VHS?

    Wir mussten nicht werben, weil sich der Brückenplatz auflösen musste (ein interkulturelles Zentrum)und die Gärtner von dort zu uns gewechselt sind

    Die beeinträchtigten Gärtner entspringen einem neuen Ansatz der Behinderteneinrichtung, da kam jetzt gärtnern dazu

    Also gibt es momentan keine Werbung, aber Bewerber:innen (auch schon für die Hochbeete, die entstehen sollen). Die sollen dann übrigens weiter Neugärtner:innen erhalten. Das GBZ will aber grundsätzlich gern mehr in den Garten hinein, zwei Ihrer Schützlinge sind bereits Gärtner:in (sind aber nicht über das GBZ vermittelt worden)

    • Wie läuft die Einführung/ das „Onboarding“ in Garten und Gartengruppe?

    Ich führe ein und zeige alle wichtigen Dinge. Dann gibt es später ein Treffen, in dem die Neuen sich vorstellen

    Da es jetzt ziemliche Probleme gab, habe ich ein Gartenalphabet geschrieben, in dem alle Regeln verankert sind, die gibt es in deutsch, französisch, englisch und dari (hänge ich Dir mal an) Das muss jede/r unterschreiben + Vertrag

    • Habt ihr individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet?

    Jede/r sein Beet und geringfügige Gemeinschaftsflächen (Naschhecke, 3 Apfelbäume, 1 Pfirsichbaum, 2 Birnen, kleine Rabatte, ein Kräuterbeet

    • Wie kommuniziert die Gartengruppe miteinander, wie laufen Informations- und Entscheidungswege? Bist du selbst auch mit im Garten dabei?

    Es gibt eine Lenkungsgruppe – eine Person für die VHS, eine für die Behinderten, eine für die Migranten, eine für den Garten

    Ich bin dabei, mittlerweile beete ich zusammen mit einer anderen Gärtnerin

    Entscheidungen lasse ich abstimmen in der whatsApp Gruppe oder bei Versammlungen

    Wer Gartenanleitung braucht kann unterschiedliche Personen befragen, die wir als Expert:innen benannt haben

    Ansonsten siehe Gartenalphabet

    • Ist die Gruppe mit Anleitung der P8 zu bestimmten Zeiten im Garten?

    Ja, die haben Treffen, an denen sie thematisch arbeiten (z.B. Vogelfuttertassen bauen, pflanzen, ernten usw.). das machen sie offen für alle, es gibt oft essen.

    • Wie viele Gärtner*innen werden am Bau der Beete beteiligt werden können?

    Ich denke, die P8 macht mit und eher die Männer (afghanische) und handwerklich talentierte und interessierte Frauen (mind. 10 Personen). Ich denke, wir essen dann zusammen und da kommen noch andere hinzu.

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  • VHS Bayern: Workshop im ÖBZ

    • Vhs Oberhaching, sucht nach Ideen und Koop.-Partnern, Leiter hatte überlegt etwas mit landwirtschaftlichen Betrieben zu machen.
    • Vhs Erding,  hat eine freie Fläche am Haus und sucht nach einem Konzept (war davor in Eching)
    • Vhs Rosenheim,hat einen Fläche in Rosenheim und haben dort bereits sechs Hochbeete und eine Vogelhecke in Kooperation mit den Vielfaltsmachern Rosenheim angelegt (Garten „Arche“). Überlegen u. a. wie sie die Organisation der Pflege aufbauen können.
    • Vhs Rupertiwinkel haben im Garten der vhs einen Kräutergarten angelegt und überlegen, wie man es weiterentwickeln, für die Kurse nutzen sowie die Pflege organisieren kann.
    • Vhs Hofer Land haben Platz vor der vhs für Hochbeete (unter den Bögen). Hochbeete haben sie bereits aus Paletten bauen lassen.
    • Vhs Wasserburg haben einen Garten rund um die vhs und überlegen, was sie damit machen können. Angela denkt über Hochbeete in einem Streifen zwischen vhs und Bibliothek nach. Ein Theater und ein Gymnasium sind auch um die Ecke.

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  • VHS-Bayern: vorhandene und geplante Gartenprojekte

    Online-Austausch)

    In Neumarkt St. Veit hat die VHS ein Gartenprojekt. Das Gartenprojekt ist wie ein Anbaujahr-übergreifender Kurs gestaltet und wird von einer Kursleiterin betreut, die viele Jahrzehnte Erfahrung im biologischen Anbau hat. Die Frau hat vor ihrer Rente Gemüse auf dem Viktualienmarkt verkauft und wollte in der Rente ihr Wissen weitergeben. Alles findet in Gewächshäusern statt. Da haben sie 15 – 20 Flächen a 20m² („Feldpatenschaften“). Die Gärtner*innen kommen wohl nur zu den Kursterminen, alles andere macht die Betreuerin. 320 Euro Kosten entstehen pro Fläche für die Gärtner*innen (inkluisve des Kurses!). Die VHS macht dort auch andere Kurse, zB zu Nützlingen oder Kpchkurse)

    In Wasserburg will die VHS ein Projekt starten, dass sich hauptsächlich an Kinder und Ältere wenden soll.

    In Donauwörth hat die VHS in Kooperation mit der Stadt ein Gartenprojekt angelegt. Die Stadt hat die Fläche dafür hergerichtet, auch gemulcht. Bisher gibt es wohl 13 Beete, sie wollen langsam wachsen, Interesse gibt es genug. Wasser kommt aus dem nahen Fluss. Die Gärtner*innen gärtnern hier selber, es sind hauptsächlich Familien mit Kindern, 1 Tag pro Woche treffen sie sich gemeinsam. Die Beete sind 2x7m² groß, die Gärtner*innen zahlen 50 Euro p.a. Die Jungpflanzen kommen aus einer benachbarten Gärtnerei, die Gärtner*innen kaufen diese dort selber. Eigeordnet ist das Projekt als BNE-Projekt bei „Gesundheit und Gesellschaft“.
    Sie haben den Umweltpreis der Sparkasse bekommen und von dem Geld eine Hütte gekauft. Die VHS macht vor Ort Kurse, zu denen alle kommen können, zB zu Permakultur. Alle, die mitmachen wollen, müssen sich bei der VHS anmelden, jedes Jahr.

    Erding möchte einen Kursraum im Grünen, der auch Pausenraum sein soll. Die Leiterin war vorher in Eching. Da haben sie das Gartenprojekt so angelegt, dass es zuerst Vorträge gab und die stießen auf Interesse, dann haben sie rund ums Haus eher wild begonnen, dann eine Kooperation mit der Gemeinde geschlossen und eine Fläche für den Garten gefunden

    In Fürstenfeldbruck möchte der OB die Stadt essbar machen. Er ist mit der Idee an die VHS heran getreten, die recht zentral im Ort liegt. In der Umgebung gibt es etliche Einrichtungen, mit denen zusammen „betreiben“ sie 2 Hochbeete (läuft über das Mehrgenerationenhaus). Die Beete wurden von einer Werkstatt/Menschen mit Beeinträchtigungen gebaut. Alle dürfen ernten. Die beteiligten Einrichtungen wechseln sich mit der Orga/Pflege ab. Eine Kursleiterin gibt fachlichen Input (Aufwandsentschädigung), in der Kita werden Pflanzen vorgezogen.

    In Augsburg wurden 500m² erworben, einen Zaun soll es geben, es soll ein freier Garten sein, in dem zB Kockurse stattfinden können, ggf. ein Kräuergarten mit Hochbeeten

    Rosenheim: sie sind in einem Erasmus-Projekt dabei (grün statt grau) und müssen nun Gas geben, um noch was umzusetzen. Zusammen mit den Vielfalstmachern aus Rosenheim. Sie haben Flächen gefunden und peilen als Zielgruppe Migrant*innen an, doch das Geld/Projekt endet im Herbst

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  • VHS Bayern und GGs

    • HerzoGarten: Der Garten hat 200 qm und liegt in unmittelbarer Umgebung von der vhs. Die Hauptorganisation übernimmt der vhs-Leiter selbst und arbeitet auch im Garten mit. Die vhs macht im Garten verschiedene Angebote und bezieht verschiedene Gruppen wie Schulen, Kindergärten, die Lebenshilfe und Seniorenorganisationen ein. Leider hat der Garten auch nur eine recht kleine Gruppe an ehrenamtlich Engagierten (5-6 Personen).
    • Eben habe ich mit der vhs Eching telefoniert. Der Garten (800 qm) läuft wohl ganz gut (+- 15 Engagierte) und es wurde bestätigt, dass er sehr eigenständig ist. Die vhs möchte in Zukunft aber mehr Angebote im Garten machen.
    • Vhs Dachau: Wenn ich es richtig verstanden habe, hat die vhs wenig Kontakt zum Wurzelgarten. Eine vhs Mitarbeiterin hat erzählt, dass die Kursleiterin und die Aktiven dort wenig Interesse an einer Öffnung haben und eher einen Safe Space suchen. Die vhs hätte aber Interesse sich dort mehr mit Bildungsangeboten einzubringen.

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  • Bonn: VHS legt GG an

    Die Volkshochschule Bonn erfindet ihren Garten neu und lädt dazu ein, an seiner Planung, Gestaltung und Pflege mitzuwirken. Mitten in der Innenstadt entsteht ein Biotop, das einen Beitrag zur Anpassung Bonns an den Klimawandel leistet und auf Artenvielfalt ausgelegt ist.

    https://www.bonn.de/pressemitteilungen/august-2022/vhs-projekt-der-garten-der-bildung.php (mehr …)

  • VHS Lindau legt IG an

    (Tel)
    In Lindau findet 2021 die Bundesgartenschau statt. Die VHS hat dort nach längeren Verhandlungen nun eine Fläche bekommen, um einen IG anzulegen. Motivation ist es, den Menschen aus verschiedenen Kulturen, die an der VHS an BAMF (Sprach)Kursen teilnehmen, eine Möglichkeit zu geben, (weiter) zusammen zu kommen und mit Muttersprachler*innen in Kontakt zu kommen. Zudem soll der Garten ein Ort werden, an denen mitgebrachte Fähigkeiten, Wissen und Kompetenzen angewendet und weitergeben werden können.
    Im Mai startet die BUGA und sie sind ganz am Anfang. (mehr …)

  • Echinger Gemeinschaftsgarten bedroht

    (alerts)

    […]

    Dem Projekt droht Ungemach – ausgerechnet von anderen Gärtnern

    Kürzlich wurde zu einem Treff auf dem Gelände zu Sekt und Kuchen eingeladen, bei dem die Gartler ihren Gästen das „gewachsene“ Projekt vorstellten – und zum Mittun animieren wollten, offensichtlich mit Erfolg. Ungemach droht dem Gemeinschaftsgarten ausgerechnet durch die angrenzende Kleingartenanlage, die aufgrund der großen Nachfrage expandieren möchte, und zwar am Autobahnwall in Richtung Norden. Genau dorthin also, wo der Gemeinschaftsgarten angelegt und verwurzelt ist. Nach all den Mühen, die von den „Urban Gardenern“ mittlerweile in das Projekt investiert wurde, ist die drohende Verlegung für die engagierte Gruppe demotivierend – und keine gute Idee.

    Ihr Vorschlag lautet daher: den Gemeinschaftsgarten in die Kleingarten-Erweiterung wie eine Insel zu integrieren. Deshalb wurde ein Antrag gestellt, an Ort und Stelle bleiben zu dürfen. Der Ausgang ist ungewiss…

    https://www.merkur.de/lokales/freising/eching-ort28614/echinger-gemeinschaftsgartler-und-ihr-paradies-mit-ungewisser-zukunft-13831104.html

    (Mail, 15.07)
    Die Erweiterung der Kleingartenanlage ist in der Planung. Wir sind mit dem Bauamt in Kontakt und haben dort einen Antrag zum Erhalt des Gemeinschaftsgartens an der jetzigen Stelle gestellt. Wir haben die Zusage, dass der Gemeinschaftsgarten in die Planung miteinbezogen wird. Wir wollen natürlich am jetzigen Standort bleiben, da wir schon viel geackert haben und dieses Jahr auch guten Ertrag haben.

    Die Vorsitzende des Kleingartenvereins hat uns nur Grünstreifen in deren Anlage zur Verfügung gestellt und wir sollten dann auch Mitglied sein. Das gefällt uns nicht, da unser Konzept sich grundlegend von deren Vereinsstatuten unterscheidet. 

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  • neuer IG richtet sich hauptsächlich an Frauen

    (ANtrag, ANtworten)

    Der geplante Gemeinschaftsgarten im Kontext:

    Im Dichterviertel in Rastede existiert seit 2015 der Ortsteiltreff MitEinAnder. Der Ortsteil ist in seiner Sozialstruktur benachteiligt; ca. 80 % der Haushalte sind Transfergeldempfänger. Insbesondere die Frauen sind mit Ausnahme des Ortsteiltreffs wenig in soziale Aktivitäten eingebunden und im öffentlichen Raum des Quartiers kaum einmal zu sehen. Dies liegt auch an der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes. Der Ortsteiltreff wird gegenwärtig finanziert über einen Fördertopf der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Themenfeld Gesundheitsprävention. Diese Prävention ist dabei sowohl auf physische als auch psychische Erkrankungen hin ausgerichtet. Über die Förderung ist die Finanzierung von Personal gewährleistet. Die Finanzierung von Investivgütern (z. B. Spaten, etc.) ist hingegen nicht über diese Förderrichtlinie abgedeckt.

    Der Gemeinschaftsgarten soll so schnell wie möglich im Dichterviertel umgesetzt werden. Es wird uns eine Fläche in ca. 100 qm Größe durch die örtliche Wohnungsbaugesellschaft ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung gestellt. Personal, das die BewohnerInnen begleitet und in ihren Kompetenzen fördert und stärkt steht ebenfalls bereit.

    Der Garten soll in do-it-yourself-Bauweise erstellt werden. Geplant sind der Bau und die Bepflanzung der Anlage mit Hochbeeten – ggf. soll auch ein Zaun eingerichtet werden, sofern sich dies als erforderlich herausstellen sollte. Die Hochbeete werden aus gebrauchten EU-Paletten in Eigenbau von einigen Männern und (so interessiert) Frauen aus dem Ortsteil ehrenamtlich errichtet und aufgebaut. Diese Personen und weitere interessierte aus dem Viertel können und sollen sich dann auch dauerhaft an der Gartenpflege beteiligen. Nach und nach ist geplant den Gemeinschaftsgarten auch für andere Personen zur Nutzung freizugeben. Da der Garten frei zugänglich sein wird, ist eine Kontrolle nicht sinnvoll – aber auch ohnehin nicht gewünscht, da dieser Ort auch ein Ort des Sozialkapitals und der sozialen Kohäsion werden soll. (mehr …)

  • Bunte Beete Celle entstehen auf Ex-Spielplatz

    (aus Antrag/Antworten)

    beantragt die vhs
    Celle/Bunte Beete Celle als Anschubfinanzierung für das ökosoziale
    Gemeinschaftsgartenprojekt „Bunte Beete Celle“ in Celle, auf der Fläche des ehemaligen
    Spielplatzes an der Hostmannstraße/Ecke Schornsteinfegergasse in 29221 Celle, die
    Förderung der im der Kostenübersicht aufgeführten Maßnahmen.  
    Wir wollen auf dem Gelände exemplarisch die Möglichkeiten urbanen Gärtnerns darstellen
    und zur Interaktion, bestenfalls zur privaten Nachahmung einladen.  
    Dafür hat unser Träger, der Volkshochschule Celle e.V. (Freistellungsbescheid anbei),
    einen unbefristeten Überlassungsvertrag mit der Stadt Celle für diese Fläche geschlossen
    und übernimmt auch die erforderlichen bürokratischen Angelegenheiten. Die Stadt Celle
    ihrerseits stellt uns einige ausrangierte Pflanzkübel zur Verfügung, die nach den
    erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen als Gemeinschaftsbeete dienen sollen. Im
    privaten Bereich werden wir in alten Bäckerkisten auf Paletten gärtnern. Des Weiteren
    werden selbst gebaute Hochbeete, sowie vertikale Beete die Strukturen auflockern.
    Grundsätzlich gärtnern wir biologisch, mit samenfestem Saatgut (Tauschbörse dazu am 3.
    März) ohne den Einsatz von Kunstdüngern, Herbiziden, etc.  
    Gemeinsam mit dem ortsansässigen Bieneninstitut des LAVES und im Rahmen der Aktion
    „Celle blüht auf“ der Celleschen Zeitung sind Projekte, wie der Bau künstlicher Nisthilfen
    und die Schaffung der notwendigen Habitate für Wildbienen, geplant.
    Unsere mittlerweile neun Personen umfassende Gruppe hat sich für das erste Gartenjahr die
    Realisierung der notwendigen Infrastruktur, sowie das Anlegen der ersten Mischkulturen zum
    Ziel gesetzt. Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Gartenpforte“
    der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.
    Der feierlichen Übergabe der Fläche durch den Oberbürgermeister Dr. Nigge an uns vom
    26. Februar soll dann am 01. Mai, am Tag der Gartenarbeit, das offizielle Angärtnern
    erfolgen

    1.) Wie groß ist die Fläche?

    Das Gelände ist ca. 800 m^2 groß.

    2.) Wie viele Pflanzkübel haben Sie bekommen und wie groß sind diese?

    Die Stadt liefert uns insgesamt 9 Kübel mit einer Größe von 1mx1mx0,7m

    3.) Wie viele Beete sollen von wem gebaut werden?

    Unsere Gruppe wird zusätzlich zu den unter 2.) aufgeführten, Instand zu setzenden Kübeln noch 4 Hochbeete aus Paletten und 4 weitere (Tischbeet, etc) aus Holz bauen. Dazu 80 Bäckerkisten auf Paletten gestellt.

    4.) Wie viele Menschen könnten mitgärtnern und wie soll die Gruppe wachsen (wo wird wie Werbung gemacht)?

    Insgesamt bietet die Fläche Platz für 20 Gärtnernde, die sich über Facebook, nebenan.de, unseren Blog und aus der Presse informieren können. Werbemaßnahmen werden nmit der vhs abgestimmt und über diese gesteuert: Website/Projektdarstellung (in Arbeit); Öffentliche Veranstaltungen/Presse. Zusätzlich wird in einer Broschüre der “ Offenen Pforte“ der VHS auflagenstark der Besuch unseres Gartens beworben.

    Das Projekt steht grundsätzlich allen Interessenten offen – i.d.R. soll eine Verbindlichkeit von mindestens einem Jahr eingegangen werden.

    5.) Wir kann man mitmachen?

    Vorbeikommen, bestenfalls sich vorher telefonisch oder per Mail anmelden, sich kurz vorstellen und mitmachen. Die Gruppe entscheidet dann über eine eventuelle Aufnahme in einer Mitgärtner*-Versammlung. Jährlich zweimal lädt die vhs Celle alle Gärten, die unter der vhs-Trägerschaft lebendiges Lernen ermöglichen zu einem Treffen ein. Dieser Initiativkreis trägt alle Informationen an potentiell neue Interessenten weiter. 

    6.) Gibt es ein Schild an der Fläche?

    Ja, wenn es der Wind nicht weggeweht hat (schon passiert). 
    Angestrebt ist ein festes Dibond-schild soll dieser Förderantrag abgewartet werden, dann könnte das Logo der Anstiftung bei Wunsch integriert werden.

    7.) Diesen Satz habe ich nicht verstanden: „Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Pforte“ der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.“ Heißt das, dass das Gartenprojekt ansonsten nicht öffentlich zugänglich ist?

    Korrekt. Die Fläche ist eingezäunt und mit einem selbstgebauten Tor versehen. Die abgeschlossene Vereins-Haftpflichtversicherung (VGH) deckt die Gärtner* sowie deren Besuch und bei öffentlichen Veranstaltungen auch Besucher* ab. Interessierte jederzeit Gärtner* besuchen/vorbeikommen (auch 5.)), wenn ein Bunte Beete-Mitglied vor Ort ist. Zusätzlich gibt es Veranstaltungen im Rahmen der „Offenen Pforte“(korrekte Benennung!) Geplant sind Samentauschbörsen, Eintausch von Glyphosat und Co. gegen Saatgut und einer Sonnenblume, veganes Sommergrillfest und ein Kürbisfest im Herbst. Projekte zum Artenschutz und zu den Vor-Ort-Projekten „Celle blüht auf“ sind in Vorbereitung – Jetzt steht zunächst an die Grundstruktur des Gartens aufzubauen. Am 1.Mai ist die erste Veranstaltung, die nach der aktuellen Spatensticheröffnung mit den organisatorisch Verantwortlichen – eine werbende Aktion mit beispielhaftem Mitgärtnern für weitere neue Mitaktive werden soll.
    Grundsätzlich gibt es also keinen allgemeinöffentlichen Teil, der immer zugänglich wäre/ist.

    8.) Haben Sie schon versucht, einen Teil der beantragten Gegenstände über Spenden zu bekommen (die Wassertanks, ein Teil des Materials z.B.)

    Bin im Kontakt mit einer größeren Firma, um günstig, bestenfalls als Spende, an Paletten für die Unterlage der Bäckerkisten zu kommen. Holz können wir wohl zu einem sehr günstigen Preis bei einem Holzgroßhandel vor Ort bekommen. Mutterboden wird gespendet und angeliefert, ebenso Kompost. Gebrauchte Bäckerkisten sind bei den örtlichen Betrieben angefragt, allerdings noch ohne Ergebnis.

    9.) Was passiert mit den Wassertanks, wenn es den auf der Website erwähnten Brunnen geben wird?

    Die Wasserversorgung ist noch nicht abschließend geklärt. Die Feuerwehr darf nicht mehr, wie angedacht, im Rahmen einer Übung uns die Tanks einfach voll machen. Die Wassermenge müsste mit einer Wasseruhr gemessen und mit den Stadtwerken abgerechnet werden (1m^3 kostet wohl 2.-€). Daher die Idee eines Brunnens. Da es sich allerdings um eine öffentliche Fläche handelt, muss eine Genehmigung der unteren Wasserschutzbehörde eingeholt und der Brunnen „professionell“ gebohrt werden. Die Kosten wären unverhältnismäßig hoch. Daher werden wir die Lösung mit den Wassertanks und der ordentlich, abgerechneten Befüllung durch die Feuerwehr anvisieren. Ein entsprechender Beschluss der Gruppe erfolgt am 10.03.

    10.) Gibt es, da es sich ja um einen ehemaligen Spielplatz handelt, einen Hydranten, der mittels Standrohr angezapft werden könnte?

    Nein. Die Fläche ist gänzlich unerschlossen. Ein Unterflurhydrant ist in der nahegelegenen Seitenstraße „Schornsteinfegergasse“ (15m) vorhanden.

    11.) Ich nehme an, es gibt keinen Zaun? Wie kommen Interessierte an die Geräte und wo werden diese untergebracht, bis der Schuppen wieder funktionstüchtig ist?

    Es besteht die Möglichkeit einem kleinen Raum (4. m^2) im angrenzenden Garagenhof zu bekommen. Dieser könnte sogar vom Garten aus zugänglich gemacht werden. Interessierte werden stets von Mitgliedern begleitet, die Kenntnis über dessen Zugänglichkeit haben.


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  • Bunte Beete Celle

    (Alerts)

    Aus der brachliegenden Fläche eines ehemaligen Spielplatzes an der Ecke Hostmannstrasse/Blumlage soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Celle und der Stadt Celle möchte die Gruppe „Bunte Beete“ einen solches urbanes Gartenprojekt zur Begegnung und zum gemeinsamen Gärtnern einrichten. Gestern erfolgte die „Spatenübergabe“ mit Stephan Ohl, Mitglied von „Bunte Beete“, Liliane Steinke, vhs-Leiterin, sowie Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge.

    „Hätte die Stadt Celle unseren Antrag nicht berücksichtigt, wäre die Idee unserer Nachbarschaft schon im Keim erstickt“, erzählt Ohl. Die Übergabe des Geländes durch die Stadt in private Hände erfolgte bereits am 1. Februar. Seitdem wurde fleißig geplant. Der Oberbürgermeister habe erfreut auf den Antrag reagiert: „Schon vor drei Jahren im Wahlkampf habe ich das Thema der Urban Gärten angerissen, jedoch keine Resonanz bekommen. Ich kenne das Prinzip der Gemeinschaftsgärten aus der Großstadt und freue mich über das große Engagement der Gruppe“. Sein Wunsch sei es, bei genügend Interesse der Bürger eine größere Fläche zur Verfügung zu stellen.

    Für Celle ist es nun schon der dritte Gemeinschaftsgarten, jedoch der erste mit Fokus auf das Urban Gardening. Mit der Trägerschaft durch die vhs Celle tritt „Bunte Beete“ auch dem Projekt „Offene Pforte“ bei, das private Gärten der Öffentlichkeit zugänglich macht. Auch für die vhs Celle ist diese Planung eine Besonderheit, sagt Steinke: „Anstatt nur ein paar Mal im Jahr Begehungen zu veranstalten, soll dieser Ort ein Platz der Begegnung sein. Die Menschen sollen ihn nicht nur besuchen, sondern auch gemeinsam Gärtnern. Wir möchten Neugierde am Garten wecken. Das Lernen findet beim Urban Gardening durch Machen statt“.

    Neben den Hochbeeten aus alten Blumenkästen aus der Celler Innenstadt soll auch ein künstlicher Nistplatz für Wildbienen geschaffen werden. „Die Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Wer uns unterstützen möchte und noch alte Gartengeräte im Schuppen liegen hat, kann uns gerne Spenden zukommen lassen“, so Ohl.

    Am 1. Mai soll der offizielle Startschuss erfolgen. Ab 11 Uhr lädt „Bunte Beete“ ein, gemeinsam mit anderen die Hochbeete aufzustellen und mit Erde zu befüllen. Der Garten werde für bis zu 20 Mitglieder Platz haben, mit bisherig neun Mitgliedern sind noch einige Plätze frei. Wer „Bunte Beete“ beitreten möchte, kann sich an die vhs Celle wenden. (mehr …)

  • BergGartenOase: VHS ist Träger des Gartenprojekts

    (Gu, alerts)

    Dass die Volkshochschule direkt vor ihrem Haus an der Lüpertzender Straße 85 gemeinsam mit der „Transition Town Initiative“ ein urbanes Gartenprojekt betreibt, hat sich schon herumgesprochen. Hier kann an jedem Samstag bei schönem Wetter von 14:00 bis 15:30 Uhr gegärtnert werden. An jedem dritten Samstag im Monat gibt es den Familientag als besonderes Angebot. Am 17. September ist der nächste Familientag: Dort wird mit Naturmaterialien geschnitzt und gebastelt, werden Pfefferminz-Teebeutel hergestellt und die Tiere im Garten beobachtet.

    „Wir machen Experimente in und mit der Natur, lassen Pflanzen um die Ecke wachsen, bauen Wasserleitungen aus Stängeln und nutzen die Sonnenenergie. Jeden Monat geben wir Tipps für hängende Gärten auf dem Balkon oder der Terrasse. Dort können wir Salat, Bohnen und Kartoffeln ernten, aber auch Obst zum Naschen und Kräuter zum Würzen. Wir nehmen Saatgut von unseren Pflanzen und zeigen wie die Stecklingsvermehrung funktioniert. Außerdem haben wir Rezepte für Cremes, Tinkturen und natürlich auch für die Küche und zeigen, wie man Gemüse und Kräuter durch Trocknen haltbar macht“, sagt Hannelore Fränken, die den Familientag betreut. Bei schlechtem Wetter geht’s nicht in den Garten, sondern in die VHS.

    http://www.presse-service.de/data.cfm/static/942837.html (mehr …)

  • weitere Infos zum IG in Arnstadt

    (Gu, Mail 30.7.)
    Angefangen, wenn man so etwas überhaupt belegen kann, hat der Garten im Sommer letzten Jahres. Am 05.Juli 2013 war der Startschuss im Beisein meiner Chefin, Landrätin Petra Enders. Einen Tag vorher haben wir noch unzählige Kräuterpflanzen gekauft.
    Die Idee habe ich schon länger mit mir herum getragen. Ursprünglich wollte ich eine Kooperation von Stadtverwaltung und Volkshochschule mit dem Hintergedanken von der Stadt kostenlos ein attraktives Grundstück für einen interkulturellen Garten zu bekommen. Ich war aber nicht erfolgreich.
    Dann spielten wieder einmal Zufälle eine Rolle. Im sogenannten Tafelgarten des „Johannes-Falk-Projekt“ einer Aktion des Marienstifts Arnstadt war noch Platz. Mit dem Leiter des Projekts bin ich gut bekannt und dann musste nur noch der Direktor des Marienstifts den Pachtvertrag unterschreiben und es konnte losgehen. 
    Der „Garten der Vielfalt und Toleranz“ (kurz interkultureller Garten) wird als Veranstaltung/Kurs der Volkshochschule Arnstadt-Ilmenau geführt. 1-2 mal in der Woche treffen sich die eingeschriebenen Teilnehmer (Asylbewerber, im weitesten Sinne Migranten aller Herren Länder und einige wenige Deutsche), um gemeinsam Deutsch zu lernen, zu Gärtnern, zu kochen und gemeinsam zu essen. Das ist ein offenes sehr niederschwelliges Angebot ohne jegliche Verpflichtung seitens der Teilnehmer.
    Finanziert wird das Projekt aus Haushaltsmitteln der Volkshochschule. Außerdem nutzen wir ab und zu Projektmittel(Artikel vom 30.07.14). Saatgut erhalten wir von der Sarah Wiener Stiftung. Und dann wird und ab und zu Pflanzgut geschenkt. In der derzeit laufenden Projektwoche haben wir auch die Unterstützung einer Mitarbeiterin einer Gartenbaufirma, leider regnet es gerade sehr oft und die Gestaltung unseres Gartens kommt nicht so richtig voran.

    Seit wann besteht das Projekt seit Juli 2013

    Wie groß ist denn die Fläche? ca. 200qm

    Und wie viele Beete gibt es? Kräuterbeet, verschiedene Gemüsebeete, insgesamt 6

    Wie viele Leute machen mit? bis zu 20, bei gesonderten Projektwochen auch mehr

    Sind es hauptsächlich AsylbewerberInnen und Flüchtlinge? Ja, aber über die Presse werden immer wieder Einheimische aufgefordert mitzumachen.

    Wie ist das Projekt organisiert? als Kurs der vhs Arnstadt-Ilmenau


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