Schlagwort: Waldgarten

  • NeuLand wird zum Waldgarten

    (Notizen beim NWA)

    Die DiSchon die erste Fläche  haben sie durch beharrlihe Arbeit in politischen Gremien bekommen, damals gehörte die noch dem Land. Gelder konnten sie akquirieren (Klimafonds), haben einen Verein gegründet und anfangs auch jemanden (Dirk) als Koordinator bezahlt. Da der Boden (alte Brauereibrache) kontaminiert war, durften sie nicht im Boden gärtnern, so war klar, dass es Hochbeete werden. Doch sie mussten den Boden bedecken mit 10cm Schüttgut und drunter noch eine Trennung zum Boden haben. Alte Werbebanner von Blowup Media wurden aufgetan, zerschnitten und überall ausgelegt, darauf kam Ziegelmehl = alter ausgemusterter Tennisplatzsand, den sie händisch überall hingeschüttet haben und darauf wurden dann Hochbeete gestellt. Es war immer klar, dass dieser Standort eine Zwischennutzung ist, inzwischen steht auf der Fläche ein Schulinterimsbau. 
    Von Anfang an kamen immer neue Leute dazu.
    Sie haben viele, ganz unterschiedliche Veranstaltungen organisiert, viel Infrastruktur selber gebaut, miteinander gekocht usw. Für ganz verschiedene Menschen war was dabei. 
    Und sie waren schon bevor sie die Fläche hatten bei der Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Parkstadt Süd dabei, haben lange Jahre alle Termine mitgemacht.
    Sie haben Saatgutfestivals organisiert und ein Gemeinschaftsgarten-Netzwerk aufgebaut.
    Irgendwann hat die Stadt die Fläche erworben und der Stadtrat kannte NeuLand, das Projekt stand u.a. dür Diversität und Stadtentwicklung und der Stadtrat wollte, dass sie Teil des Großparks werden. Zum 10jährigen brauchte Dr. Bauer Planungsunterlagen für den Park mit und NeuLand war mit eingetragen. Der Umzug 2024 im Winter war hart und eine große Kraftanstrengung, manche sind in dieser Phase abgesprungen. Die neue Fläche ist nur 300m weit entfernt, trotzdem musste ja alles eingepackt, aufgeladen, umgezogen werden. Die alte Fläche geräumt werden, auf der neuen liefen teilweise noch parallel zu diesen Arbeiten die Sanierungs- und Aufbauarbeiten. Erde musste aufgeschüttet werden, Wasser- udn Stromleitungen verlegt, Anschlüsse geschaffen werden. Ein Regenwasserauffangsystem bauen sie gerade auf. Sie haben aber immer noch keinen Vertrag. Das hängt an einer nicht vorhandenen Baugenehmigung für Container. Der Umzug hat 28T Euro gekostet, der Aufbau der Versorgungsinfrastruktur 14 T.
    Die letztendliche Fläche ist es auch noch nicht, da noch Gebäude drauf stehen, die weg kommen.
    Für die Gestaltung der neuen Fläche haben sie sich anhand von Modellplanungen angenährt. Es wird ein Waldgarten.
    Schon 2017 hat sich eine PermakulturAG gegründet, die sich 10 Hochbeete geteilt haben. Ihren Fokus haben sie auf die Erde gerichtet. Sie haben viele Workshops gamacht, Komposte gebaut, Bokashi hergestellt, Erdtrichter für Verkohlung gebaut und Terra Preta hergestellt. Wassermanagement lief mit Ollas und gemulcht haben sie mit verschiedenen Materialien auch um die Beete herum, da es da sehr trocken war. Sie haben dann die Beete beranken lassen, u.a. Paletten als Rankgerüste genutzt und so auf verschiedenen Ebenen gegärtnert. Auch Obstbäume in Kisten gab es im alten Garten, die Allmende-Beete waren. Sie haben sich immer weiter fortgebildet, in ausrangierte Apfellagerkisten Bäume, Kräuter und mehrjährige Pflanzen zusammen angepflanzt und sich von einer PermakulturAG zu Landschaftsplaner*innen entwicklelt (so sagt Annika). Die Bodengesundheit bliebt im Fokus, die Vison Waldgarten war im Raum.

    Auf der alten Fläche gab es viele Nischen für die Gärtner*innen, es gab Patenbeete/Gemeinschaftsbeete und viele indviduelle Beete. In Ecken und Winklen des Gartens fühlten sich alle geborgen. Das haben sie aufgenommen und festgestellt, dass Geborgenheit auch durch die Struktur kommt. Sie glauben, dass sie daher die Gehölze in richtiger Weise platzieren müssen, damit das auch auf der neuen Fläche was wird mit der Geborgenheit. Sie haben sich Zeit genommen, die Fläche zu beobachten (einer der Grundsätze der Permakultur). Doch das hat nicht allen gefallen, viele wollten gleich wieder gärtnern und ein „eigenes Fleckchen“ bekommen. Einige sind daher abgesprungen. Im Waldgartenteil wird es eher keine individuellen Fleckchen geben. Sie hatten sich vorab 1x Woche mit Studies der International School of Design getroffen, um den Plan Waldgarten und das Bedürfnis nach eigenen Beeten umzusetzen.
    Sie haben eine Schattengarre angelegt und ann aber auch Beetstreifen (MarketGardening), wo alle, die wollen, einjährige Pflanzen anbauen können. Als Ersatz für die Hochbeete.
    Sie haben eine Obstbaumlebensgemeinschaft angelegt und im November sind die ersten Bäume gepflanzt worden
    Die eigentliche Kerngruppe ist abgebröckelt, dafür kamen neue dazu. Sie sind aber auch immernoch damit beschäftigt, die Container wieder alle richtig aufzubauen und anzuschließen. Das Gärtnern ist klar zu kurz gekommen.
    Hilfe bekommen sie durch Studi-Gruppen und Social Days von Firmen.

    Auf einer Klausus haben sie die Vereinsstrukturen überarbeitet, der Vorstand will die Aufgabe der Lenkung wirklich wahrnehmen, Mitentscheidung ist möglich. Es gibt andere Formen von Plenum, ein Koordinierungsrat, in der Vertreter*innen der AGs und Projekte zusammenkommen. Es gibt aber auch ein offenes Plenum für „Was steht an“. Entscheidungen werden anhand von Einwänden und Widerständen getroffen. Bewährt hat sich jetzt schon, die erste Runde als reine Zuhörrunde zu gestalten. Jede Person hat 1 Minute, die zweite Runde: gibt es dazu Fragen. So ist Info/Diskussion ruhiger und zielführender geworden.

    Die Stadt hatte den Vertrag, den NeuLand mit dem Land hatte, übernommen und wollte den anpassen. Das steht noch aus. Die Stadt hat NeuLand beim Umzug oder der Sanierung des neuen Geländes nicht unterstützt.

    Die Neuländer*innen machen alles ehrenamtlich, Judith im Sommer im Schnitt 15 h (mehr …)

  • Trier: solidarischer GG will zu Waldgarten werden

    (Antrag, Antworten)
    Im Gemeinschaftsgarten gibt es bereits einen diversen Bestand an Bäumen und
    Sträuchern. Der Fläche des heutigen Gemeinschaftsgartens gehörte früher zu einer
    Baumschule. Dort wurden in den 1990ern Obstbäume gepflanzt. Später übernahm
    „Transition Trier e.V.“ die Fläche und pflanzte dort 2013 weitere Obstbäume, essbare
    Sträucher und erste Stauden. 2017 wurde der Gemeinschaftsgarten „SoLaWi
    Trier“ gegründet, der zunächst als Untergruppe des Transition Trier e.V. agierte und
    seit 2025 von einem eigenen gemeinnützigen Verein getragen wird. In den letzten
    Jahren ist ein strukturreicher, vielfältiger Gemeinschaftsgarten entstanden, der im
    Nahbereich der Stadt Trier nicht nur Möglichkeit zur Erholung bietet, sondern
    inzwischen auch Weiterbildungsaufgaben übernimmt. Der Garten soll eine
    klimaorientierte Weiterentwicklung erfahren, indem die bereits bestehenden sowie
    neu angelegte Teilbereiche mit Baumbestand zu einem Waldgarten erweitert werden
    sollen. Zu diesem Zweck ist eine für den Garten erhebliche Investition von 1000 Euro
    notwendig, um Bäume, Sträuc

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig im Gemeinschaftsgarten gärtnert? Wie groß ist die Kerngruppe, die den Garten organisiert?

    Das Garten- und Handwerksteam (Kerngruppe) besteht aus vier Personen. Diese werden von Praktikant*innen und freiwilligen Helfer*innen unterstützt. Der Gemeinschaftsgarten steht allen Interessierten offen, egal ob Vereinsmitglied oder nicht. Es ist schwierig zu sagen wie viele Menschen genau mitgärtnern, weil einige Personen regelmäßig und andere sporadisch vorbeikommen. Wir schätzen, dass 10-20 Menschen regelmäßig aktiv sind und ca. 30-40 unregelmäßig. Neben dem Gärtnern gibt es auch noch viele weitere Aufgaben, wie zum Beispiel die Arbeit im Vorstand, das in Stand halten von Strukturen, Sauber machen, Veranstaltungen organisieren, etc. Diese werden auch von Mitgliedern übernommen.

    Gibt es Fluktuation und wie erfahren Menschen von den Mitmachmöglichkeiten?

    Auf unserer Homepage steht, dass man gerne bei uns mitmachen kann. Neue Menschen rufen oft vorher an oder schreiben eine E-Mail. Dann verabreden wir uns mit Ihnen persönlich, zeigen Ihnen den Garten und laden die Person ein auf unseren E-Mailverteiler aufgenommen zu werden.

    Offene Mitmachtage werden per E-Mail kommuniziert und finden meist 1–2-mal die Woche statt, oft auch öfters.

    Es wurde an die Mitglieder kommuniziert, dass man telefonisch auch außerhalb der offenen Mitmachtage Aufgaben erfragen kann. Einige Mitglieder haben auch feste Aufgaben oder kennen sich selbst gut genug im Garten aus, sodass diese eigenständig arbeiten können.

    Über den Mailverteiler erreichen wir etwa 300 Personen, wobei es auch sein kann, dass nur eine Person aus einer Familie oder WG die E-Mail erhält, aber dann die Info weitergeben kann.

    Es gibt Fluktuation und es kommen auch regelmäßig neue Menschen dazu. Das Garten- und Handwerksteam fluktuiert im Kern nicht, aber es kann sein, dass Menschen temporär oder länger dazu stoßen und intensiv im Garten mitarbeiten und organisieren.

    Die Mitglieder-Fluktuation ist im Vergleich zu anderen Projekten (Erkenntniss über persönlichen Austausch mit anderen Projekten) jedoch relativ gering. Menschen steigen meist aus dem Projekt aus, wenn sie wegziehen (besonders Studierende) und kommen oft dazu, weil sie neu in der Stadt sind und gezielt nach einem solchen Projekt suchen.

    Wem gehört die Fläche, habt ihr einen Vertrag für die Nutzung(en) und wie war das mit der Pacht?

    Die Fläche gehört der Stadt Trier. Ursprünglich wurde die Fläche von unserem Trägerverein Transition Trier e.V. gepachtet, welcher sich aktuell auflöst. Seit diesem Jahr haben wir einen eigenen Verein. Wir stehen im Austausch mit der Stadt Trier und haben bereits die Zusage für die Übernahme der Pacht erhalten. Aktuell ist der neue Pachtvertrag bei der Sachbearbeiterin in Arbeit. Wir erwarten, dass wir ihn spätestens Anfang November unterschreiben können.

    Was passiert mit der Ernte?

    Bei uns im Verein unterscheiden wir zwischen ordentlichen und Fördermitgliedern. Alle ordentlichen Mitglieder bekommen wöchentlich eine Liste mit Infos darüber was aktuell geerntet werden kann. Es werden regelmäßig Führungen angeboten, in denen die Standorte der Pflanzen und Erntetechniken gezeigt werden. Einige Pflanzen werden auch von dem Gartenteam geerntet und dann den Mitgliedern zur Abholung hingestellt. Alle Menschen sind eingeladen im Garten zu naschen ????. Wenn wir Umweltbildungsprojekte anbieten, dann ernten wir auch immer etwas und bieten dies zur Verkostung an.

    Es gibt ca. 150 ordentliche Vereinsmitglieder. Diese ernten primär im Garten oder nutzen den Garten auch einfach als Erholungs- und Freizeitfläche, häufig mit ihren Kindern.

    Wer entscheidet wann, welche Pflanzen gekauft werden? Habt ihr da einen Übersicht über die Kosten der Wunschpflanzen oder wie geht da die Planung dann weiter?

    Eine erfahrene Gärtnerin aus dem Gartenteam hat bereits einen Vorschlag inklusive Kostenübersicht formuliert. Sobald die Finanzierung geklärt ist, wird die Wunschliste als TOP in der monatlichen Vorstandssitzung aufgenommen und abgestimmt. Wir werden auch eine Rundmail versenden, in denen Mitglieder noch Wünsche äußern können. Über die gärtnerische Umsetzbarkeit entscheidet dann das Gartenteam.

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  • Potsdam: Nachbarschaftsgarten Lottenhof ist auch Waldgarten

    (Antrag, Antworten)

    Nachbarschaftsgarten Lottenhof ist auf dem Außengelände des Stadtteilzentrums Lottenhof. Inzwischen ist es ein Waldgarten mit 1170m² und auch das restliche Außengelände hat viele „ökologische Flächen“, mache sind schwer zugänglich für normale Mäher u.ä. Sie brauchen einen Balkenmäher, um diese Flächen ökologisch verträglich zu pflegen.

    Gruppengröße
    Rund 35 Menschen sind regelmäßig im Garten aktiv und in der festen Gartengruppe. Ein Teil der
    Gärtner:innen kümmert sich, neben eigenen Beete, auch um den Waldgarten. Darüber hinaus tragen
    alle Gärtner:innen gemeinsam Verantwortung für die Pflege kleiner Bereiche der gesamten
    Außenfläche des Lottenhofs.

    Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederbewegung
    Die Öffentlichkeitsarbeit für die Mitmachmöglichkeiten erfolgt über verschiedene Kanäle. Neben der
    Website werden regelmäßig Beiträge auf Social-Media-Kanälen wie Instagram, Nebenan.de und
    Facebook veröffentlicht. Zusätzlich informieren Plakate und Aushänge über aktuelle Aktionen und
    Mitmachgelegenheiten. Viermal im Jahr finden große Arbeitseinsätze statt. Über diese wird zusätzlich
    mit Plakaten weitere interessierte angesprochen.
    Die Gruppe wird individuell größer oder kleiner. Das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Seit zwei
    Jahren gibt es eine relativ festbestehende Gruppe.

    Eigentumsverhältnisse und Nutzungsdauer
    Die Gartenfläche gehört der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Sie wird auf Grundlage eines
    Erbbaurechtsvertrags mit der Landeshauptstadt Potsdam genutzt. Der Garten besteht bereits seit
    über zehn Jahren, und die Nutzungsvereinbarung wurde kürzlich erneuert. Eine zeitliche Befristung
    der Nutzung besteht nicht.

    Vandalismus
    In der Vergangenheit kam es vereinzelt zu Fällen von Vandalismus. In den letzten Jahren ist dieses
    Problem jedoch nicht mehr aufgetreten und spielt aktuell keine Rolle mehr im Alltag des Lottenhofs.

    Ernte und Verwendung der Gartenprodukte
    Die Ernte im Garten erfolgt regelmäßig und wird individuell von den Gärtner:innen genutzt. Während
    jede Person die Erträge ihrer eigenen Beete selbst verwendet, werden die Früchte von
    gemeinschaftlich gepflegten Obstbäumen und Sträuchern zusammen geerntet. Gelegentlich finden
    Treffen statt, bei denen gemeinsam gekocht und gegessen wird, um die Ernte miteinander zu
    genießen.

    Aufbewahrung und Zugang zu Gartengeräten
    Die Gartengeräte werden in einem kleinen Häuschen auf dem Gelände des Lottenhofs aufbewahrt.
    Zugang zu diesem Gerätehäuschen haben ausschließlich befugte und aktiv beteiligte Personen des
    Gartens. Also Mitgärtner:innen in der festen Gartengruppe. Der Zugang ist durch ein Zahlenschloss
    gesichert.

    Finanzierung des Gartens
    Der Garten finanziert sich über verschiedene Quellen. Das Stadtteilnetzwerk e.V. nutzt und bespielt
    das Gelände, zu dem auch der Garten gehört, und erhält dafür institutionelle Förderung. Zudem
    wurde einmalig ein Betrag von 5.000 € aus dem Bürgerbudget als Starthilfe bereitgestellt. Die
    laufende Pflege, Gestaltung und Betreuung des Gartens erfolgen jedoch vollständig ehrenamtlich
    durch die engagierten Gärtner:innen

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  • München: Waldgarten noch in Verhandlung mit der Stadt

    Wir hatten gestern unsere erste Infoveranstaltung auf dem Straßenfest in Berg am Laim und konnten jetzt einige Leute im direkten Umkreis für das Pojekt begeistern.

    Wir befinden uns noch immer in der Nachverhandlung über den Patenschaftsvertrag mit der Stadt. Somit wird eine Herbstpflanzung sehr unwahrscheinlich, hoffen aber dann im Frühjahr beginnen zu können

    aus dem NL:

    Hinter den Kulissen passiert gerade Entscheidendes:

    Wir sind intensiv mit dem Gartenbau in Verhandlungen, um die Details unseres Patenschaftsvertrags zu klären. Dieser Vertrag ist der Schlüssel dafür, dass wir die Fläche offiziell gestalten dürfen – und damit ein echter Meilenstein auf unserem Weg. Denn dieser Vertrag legt fest, wie wir die Fläche offiziell nutzen dürfen, welche Pflichten wir übernehmen und wie die Stadt uns unterstützt.

    Wir freuen uns sehr, dass der Bezirksausschuss 14 uns dabei aktiv hilft. Ein gemeinsames Treffen mit dem Gartenbauamt ist in Planung, um die Verhandlungen zu beschleunigen.

    Währenddessen laufen unsere Design-Treffen auf Hochtouren: In kleinen, offenen Arbeitsgruppen entwerfen wir verschiedene Ansätze, die Fläche in Berg am Laim zu gestalten. Schon jetzt entstehen richtig spannende Ideen.

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  • Berlin: Parxelle X gestaltet Installation für das Futurium

    https://futurium.de/de/superlanddie Installation ist von Parzelle X, einem Träger, der auch Gemeinschaftsgärten in Berlin aufbaut und begleitet (wie zB den Hanggarten in Berlin Wilmersdorf), als ein Beispiel mit auf der Site dabei: der Urbane Waldgarten in Britz (mehr …)

  • Hürup: Waldgarten Harislee geplant

    weit im Norden Deutschlands entsteht ein Waldgarten: der Pflückwald
    https://www.bobenop.de/projekte/pflueckwald 

    Stand: Wir starten gerade in die offizielle Phase mit KfW-Förderung und sammeln uns noch. Das Sichtbarwerden hier vor Ort nimmt unsere meiste Aufmerksamkeit in Anspruch, aber natürölich ist uns auch an Vernetzung gelegen. (mehr …)

  • Freiburg: Ernährungsrat plat Waldgarten

    https://ernaehrungsrat-freiburg.de/waldwaerts/

    Stand: Gruppe sucht Fläche, hat einige im Blick. Am 19.7. gibt es eine Pflanzaktion am Freiburger Gesundheitsamt

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  • Berlin: Spreeacker plant Bildungsarbeit

    (Mail)

    Hier an der Spree geht es gut weiter, mit Nutzungs- und Pflegevereinbarungen, 
    sind wir weiterhin gut dabei essbaren und produktiven Landschaften wachsen und gedeihen zu lassen. 
    Wir sind jedenfalls dabei unsere Bildungsarbeit weiterzudenken und auszubauen

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  • München: Planung für den Urbanen Waldgarten konkretisiert sich

    (NL)

    Wir haben mit der konkreten Planung des Waldgartens begonnen! 

    In offenen Arbeitsgruppen diskutieren wir derzeit, wie unser zukünftiger Waldgarten aussehen soll – welche Pflanzen wohin kommen, welche Wege entstehen, welche Funktionen der Garten für die Nachbarschaft erfüllen kann.

    Ziel ist es, bis zum Sommer ein vorzeigbares Konzept zu erarbeiten, das wir dem Bezirksausschuss vorstellen können. So könnten wir – wenn alles gut läuft – bereits im Herbst mit den ersten Pflanzungen beginnen! Unterstützt werden wir dabei von Volker Kranz. Er hat in seiner Rolle als Landschaftsarchitekt bei der Gestaltung der Waldgärten in Berlin und Kassel mitgewirkt

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  • Halle: FoodForest – Kindergruppe kümmert sich

    Die Idee des „FoodForest Ernteweg“ wurde 2021 vom FoodForest Halle e.V. unter Federführung von Stefano Massa begonnen mit dem Ziel öffentliche Rasenflächen der Stadt Halle in essbare Waldgärten zu verwandeln und die nachhaltigen Prinzipien von Permakultur durch Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle erfahrbar zu machen. In enger Kooperation mit uns, dem Garten Eden e.V., entstanden zwei erste Flächen auf der Peißnitzinsel (links hinter Wiederholdt´s Biergarten) und auf der Ziegelwiese am Saalestrand. Die Naturkinder des Garten Eden e.V.  haben dabei die Hauptverantwortung für die Gestaltung der Fläche am Saalestrand übernommen und gestalten sie in Form von Mandalabeeten, in denen jeweils um einen Maulbeerbaum herum Beerensträucher, Blumen, Stauden und Kräuter in Form eines Mandalas herum wachsen sollen.

    Die größere Fläche auf der Peißnitzinsel ist inzwischen schon zu einem richtigen kleinen Wald angewachsen und beheimatet mittlerweile rund 160 Obstbäume und Beerensträucher verschiedenster Art sowie Bodendecker, die sich je nach Jahreszeit und Veränderung der Bodenbeschaffenheit ausbreiten.

    2024 ist das Projekt in unsere Trägerschaft übergegangen und wächst nun eigebettet in unsere nachhaltigen Bildungsangebote weiter.

    Regelmäßig laden wir zu Workshops, Pflanzaktionen und Mitgestaltungsaktionen ein. Schaut also gern immer mal hier oder auf Instgram vorbei.

    Die Ursprungsidee des Ernteweges sieht noch weitere essbare Waldflächen im halleschen Stadtgebiet vor. Ziel ist es, an mehreren Orten entlang der Saale kleine Oasen zu schaffen mit besonderem Wert für Insekten, Tiere und Menschen. Es bleibt also spannend, wie und wo die Entwicklung weitergeht.

    https://www.garten-eden-halle.de/projekt-foodforest/ (mehr …)

  • München: Fläche für den Waldgarten

    Treffen mit dem Baureferat – ein großer Schritt nach vorne!

    Thema des Treffens war die mögliche Nutzung einer rund 1.800 m² großen Fläche – ein spannendes Potenzial für unser Projekt.

    Besprochen wurden erste Ideen zur Gestaltung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Pflegepläne und zeitliche Abläufe. Die Stimmung war durchweg offen und freundlich, und wir haben das Gefühl, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg sind.

    Wie geht es weiter?
    Der nächste Schritt liegt bei uns: Wir müssen ein detailliertes Konzept erarbeiten, das zeigt, wie wir die Fläche in den kommenden Jahren entwickeln möchten. Eine spannende Aufgabe, die wir gemeinsam angehen werden!

    Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns über jede Unterstützung – sei es in Form von Ideen, Austausch oder aktiver Mitarbeit.

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  • Berlin: im Waldgarten wird wenig geerntet

    (Besuch)
    Im Urbanen Waldgarten sind die Parzellen vergeben worden, immer einige zusammen sind umzäunt, die Parzellen sind dann im Kreis zueinander angegordnet, nur in manchen dieser Parzellen-Gemeinschaften durften Lauben entstehen, alle haben einige Auflagen.

    Sobald die Parzellen vergeben waren, waren die Gärtner*innen hauptsächlich mit ihren eigenen Beeten beschäftigt, die Gemeinschaftsflächen stehen dann nicht mehr so im Fokus, ist aber auch viel zu tun auf den eigenen Flächen.
    Die Gärtner*innen kommen eher nicht aus der Nachbarschaft, für die Gemeinschaftsflächen werden weitere Mitmacher*innen gesucht, so dass sich das auch verstetigt.

    Im Verein sind 140 Mitglieder, bei der letzten MV waren 70 Leute. Doch ist die Gruppe nicht kraftvoll, es ist keine wirklich Gemeinschaftsgruppe, die über den eigenen Garten hinaus was stemmen möchte/kann.
    Es gibt viele Ämter, so auch „Vernetzung“ und die Amtsinhaber*innen nennen sich selber „Vernetzungsschrate“.

    Es läuft ein neues FoPro an: die Pflanzen sollen vorgestellt werden und dann untersucht, ob sie dann besser geerntet und gegessen werden.
    Das ist ein Problem: es wird zu wenig geerntet und zu wenig mitgenommen, die Menschen kennen viele der Pflanzen nicht, sind misstrauisch und wissen nicht, was sie damit machen sollen.

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  • München: Planungen für den Waldgarten gehen weiter

    (NL)
    Der Verein Urbaner Waldgarten München e.V. ist gemeinnützig. Das erleichtert uns z.B. das Beantragen von Fördermitteln – und den Start einer Spendenkampagne auf “betterplace”, die wir hoffentlich im März starten können.

    Im Januar haben Louis und Ilka das Baureferat besucht und ein langes Gespräch mit Vertreter:innen der Abteilung Gartenbau geführt. Im Fokus stand das Grundstück an der St.-Michael-Straße in Berg am Laim, das der Bezirksausschuss 14 schon früh im letzten Jahr vorgeschlagen hat. 

    Wir sind optimistisch, dass wir uns auf einen Projektstart auf der Fläche einigen können. Im März geht es in die nächste „Verhandlungsrunde“, in der es darum gehen soll, wie das konkret aussehen kann und darf. Spannend, oder?

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  • München: Waldgartenprojekt kann loslegen

    (Tel)
    Die Münchner Waldgartengruppe hatte ein kosntruktives Gespräch mit der Verwaltung. Der Artikel in der SZ, so vermutete Quentin, hat zu Gesprächsbereitschaft geführt. Nun ist es so, dass sie entweder doch auf der schon gefundenen Fläche loslegen können oder aber eine neue Fläche für ein größeres Waldgartenprojekt bräuchten.

    Stand der Dinge ist derzeit, dass sie favorisieren, die kleinere Fläche zu nehmen, da unklar ist, ob die Bundesmittel für Waldgärten tatsächlich ab März wieder fleißen werden (die waren Ende letzten Jahres ausgeschöpft) und ob sie da überhaupt einen Zuschlag bekommen würden. Sie wollen eher mehrere Fin-Quellen anzapfen (auch uns) und step bey step eher bottom up vorgehen.

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  • Berlin: Westfeld Garten wird weiter aufgebaut

    Das Jahr 2024 war ein erfolgreiches und produktives Jahr für den Westfeld Garten. Die
    ehemalige Wiese hat sich zu einer biodiversen Landschaft entwickelt, und die Gemeinschaft
    ist aufgeblüht. Gemeinsam haben wir viele Pflanzengilden angelegt, 40 Sträucher und 5
    Bäume gepflanzt, einen Lagerbereich geschaffen, Teil unserer Agora errichtet, einen
    Wurmkompost eingerichtet und unsere lange Tafel gebaut.
    Es gab zahlreiche Aktionen, öffentliche Workshops und Bildungsformate.
    Dies alles war durch die finanzielle Förderung der Anstiftung im letzten Jahr möglich.
    Auch 2025 verspricht ein spannendes Jahr zu werden. Unser Ziel ist es, den Waldgarten
    weiter auszubauen und die Gemeinschaft noch stärker zu engagieren. Dabei stehen drei
    größere Projekte im Fokus, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen:
    1. Marktgarten mit Bewässerungssystem
    Wir planen einen 10 m x 10 m Marktgarten nach Prinzipien von Jean-Martin Fortier. Um den
    intensiven Marktgarten nachhaltig zu bewirtschaften, planen wir die Installation eines
    effizienten Bewässerungssystems.
    2. Bau einer Außenküche
    In Kooperation mit den Vereinen Fliegerwerkstatt und Torhaus Kochkollektiv möchten wir
    eine Außenküche realisieren. Diese Küche soll ein zentraler Ort für gemeinsames Kochen
    und Genießen werden, um die im Garten angebauten Früchte, Kräuter und Gemüse direkt
    vor Ort zu verarbeiten. Auch wird die Küche mit der dort stehenden Tafel ein Ort geschützt
    vor Regen und Sonne und somit der zentrale Ort für Workshops zur gesunden Ernährung
    und zum Austausch in der Gemeinschaft werden.
    3. Fertigstellung der Agora
    Die Agora soll gemeinsam mit Kernzone e. V. durch öffentliche Workshops weiter ausgebaut
    werden. Dies schafft einen Raum für Workshops, kleine Veranstaltungen und die Förderung
    des gemeinschaftlichen Zusammenhalts

    Wie viele Menschen sind inzwischen mit im Kernteam, wie viele kommen öfters vorbei, wie
    viele punktuell?
    Die Kerngruppe umfasst etwa 20 Personen. Zusätzlich gibt es eine wechselnde
    Anzahl von Unterstützer:innen und Helfer:innen, die an unseren Mitmachaktionen
    teilnehmen. Viele von ihnen kommen regelmäßig und haben die Möglichkeit (ca.
    20P), nach einem kurzen Onboarding Teil des Kernteams zu werden. Unsere
    Aktionen werden auf unserem Instagram-Kanal mit ca. 1640 Follower:innen
    veröffentlicht, was stetig neue Interessierte anzieht.
    An jeder Aktion nehmen 10-40 Personen teil, an die offenen Garten-Tagen
    durchschnittlich 5-10 Personen.
    Wie viele von euch leben in der Nachbarschaft?
    Aus dem Kernteam wohnen ca. 10 1 – 3km von THF entfernt. 3 aus dem Kernteam wohnen
    in der unmittelbaren Nachbarschaft. Immer wieder nehmen Interessierte aus der direkten
    Nachbarschaft an unseren Angeboten teil und nehmen immer häufiger auch wiederholt teil.
    Wie oft ist jemand im Garten? Trefft ihr euch hauptsächlich zusammen oder kommen
    Gärtner*innen auch individuell?
    Je nach Saison haben wir unterschiedliche Modelle getestet:
    ● Frühling: In dieser Zeit fanden viele öffentliche Aktionen und Workshops
    statt. Ergänzend trafen sich kleine Gruppen von Gärtner:innen etwa einmal
    pro Woche, um anstehende Arbeiten zu erledigen. Die Absprachen erfolgten
    über unsere Telegram-Kanäle.
    ● Sommer: Wir haben einen festen Gartentag etabliert, an dem regelmäßig
    gearbeitet wurde. Zusätzlich kamen einzelne Gärtner:innen, um in den
    heißesten Wochen bis zu dreimal pro Woche zu gießen.
    ● Herbst/Winter: Der Fokus lag vor allem auf gemeinsamen öffentlichen
    Aktionen wie der Anlage neuer Beete, Bodenaufbau Aktionen, und anderen
    vorbereitenden Arbeiten für die kommende Saison. Diese fanden im Herbst in
    einem Rhythmus von etwa zwei Mal pro Monat statt.
    Wir erhoffen uns durch den Marktgarten und die offene Küche, dass in 2025 an deutlich
    mehr Tagen jemand im Garten ist. Zum einen, weil mehr Pflege und Ernte anfällt, zum
    anderen weil wir durch die Küche auch einen Schutzraum vor Regen und Sonne bieten
    wollen. Einen Ort an dem man sich gerne länger aufhält, auch ohne zu “arbeiten”.
    – Wie viele Menschen sind im Laufe des Jahres dazu gekommen, wie ist die
    Fluktuation?
    Mit jeder Aktion kommen neue Menschen dazu. Sowohl zu unseren Planungstreffen, als
    auch zu wiederkehrenden Aktionen, als auch zu den regelmäßigen Gartenterminen.
    In 2024 sind 5 neue Mitglieder in unser Kernteam dazugekommen. Diese übernehmen
    wichtige Aufgaben wie den Newsletter, Moderation und planen eigenständig öffentliche
    Aktionen, wie z.B. “Lasagnekompost”, “Hügelbeet” oder “Marktgarten Kickoff”. In unseren
    NEWS Telegram Chat sind über 20 neue “follower”, in unserem internen Telegram Chat, wo
    wir alles besprechen haben wir 8 neue Menschen aufgenommen, im Newsletter 40 neue
    “Abonnenten” und bei Instagram über 200 neue.
    Das scheint auf den ersten Blick gar nicht so viel. Das hat auch damit zu tun, dass wir intern
    erst unsere Struktur klären mussten, bevor wir die “Tore öffnen” wollten. Das haben wir nun
    gemacht. Und damit hat sich auch unsere Öffentlichkeitstrategie geändert. Seit letztem
    Quartal planen wir 3 Monate voraus und veröffentlichen alle Themen und Daten alle
    gemeinsam.
    Wir gehen fest davon aus, dass wir in 2025 deutlich mehr Zulauf generieren werden.
    – Ist das, was ihr aktuell beantragt, noch der Kern des Projekts?
    Marktgarten, Küche und Agora befinden sich alle in Teilbereich 1 des Westfeld
    Gartens, das sogenannte “Herzstück”, der gesamten Fläche. Bereits in den
    Planungstreffen für die Gestaltung der Fläche in 2021 war angedacht worden,
    Workshop-Bereiche mit Tafel und Lagerflächen, eine Agora für größere
    Veranstaltungen und Gemüsebeete für eine intensivere Nutzung anzulegen.
    Um den Westfeld Garten zu einem Aufenthaltsort zu gestalten, an dem man sich
    auch gerne länger aufhält, brauchen wir die offene Küche und den damit
    verbundenen langen Workshop Tisch und die Überdachung als Schutz vor Regen
    und Sonne.
    – Bitte erläutert das Konzept „Market Gardening“ kurz, warum ich euch dafür
    entschieden habt, wie ihr es als Gruppe umsetzen wollt und was für Werkzeuge ihr
    dafür beantragt. Wo werden diese Werkzeuge dann untergebracht? Auch in der
    Kiste? Wer kümmert sich um die Instandhaltung der Werkzeuge?
    Aufgrund des experimentellen Ansatzes des Westfeld Gartens möchten wir
    mit verschiedenen Arten von landwirtschaftlichen Kulturen und
    Anbaumethoden experimentieren.
    Market Gardening oder Mikrofarming ist ein landwirtschaftliches Konzept, das auf
    intensiven, kleinflächigen Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst spezialisiert ist. Es
    konzentriert sich darauf, hochwertige, frische und saisonale Produkte lokal zu
    vermarkten, häufig direkt an Verbraucher, Restaurants oder über Wochenmärkte.
    Auch wenn wir selber keine Produkte verkaufen wollen, wollen wir doch die Ernte in
    der offenen Gemeinschaftsküche nutzen, die keine 5 Meter entfernt liegt. Kürzere
    Farm-2-Fork, also “Vom Bauernhof auf den Tisch”, gibt es nicht.
    Zwei Personen aus unserer Kerngruppe haben vor 2 Jahren die Tiny-Farm
    Akademie, wo Mikro Farming gelehrt wird, abgeschlossen und daraufhin im letzten
    Jahr in Brandenburg eine kleine Ackerfläche gepflegt. Weil das Interesse einiger
    Besucherinnen des Westfeld Gartens und auch von allen aus dem Kernteam so groß
    war, ist die Idee entstanden, dieses Konzept auch bei uns auszuprobieren und
    Interessierte Hands-On Erfahrungen zu ermöglichen. Angeleitet bzw. den Hut haben
    Janna und Johann, die beiden, die den Abschluss bei Tiny Farms gemacht haben.
    Es hat bereits ein erstes Kick-Off Event stattgefunden. Dabei wurde neben einer
    ersten Einführung der Ort gemeinsam definiert und eine 10 m × 10 m Folie
    ausgelegt, um das Gras zurückzudrängen. Gemeinsam wurde überlegt, welche
    Pflanzen für eine Bepflanzung bevorzugt werden.
    Werkzeuge und Materialien, die wir dafür brauchen sind unter andere: eine
    Schubkarre, Fahrradschloss für Schubkarre, Breitgabel, Rechen (ca. 70 cm),
    Plastikplane, Kompost, Hackschnitzel für Wege, Samen/Jungpflanzen, Pendelhacke.
    Die Werkzeuge werden in Kisten untergebracht. Dafür werden wir eine zusätzliche
    Lagerksite erstellen. Im Frühjahr werden weitere Planungstreffen stattfinden. Dabei
    können alle Anwesenden mehr über das Marktgärtnern erfahren. Für das Gärtnern
    im Sommer wird es regelmäßige feste Termine geben. Verantwortlich für die Nutzung
    ist die Marktgartengruppe, allen voran Janna und Johann.
    – Was für ein Bewässerungssystem wollt ihr aufbauen, wer wird das bauen und was
    für Materialen beantragt ihr dafür bei uns?
    Wir wollen ein automatisches Bewässerungssystem installieren, das über
    Tropfschläuche Wasser direkt an die intensiven Gemüsebeete abgibt. Aber auch für
    andere Flächen möchten wir das System nutzen. Wir haben letztes Jahr im August
    bemerkt, wie viel Zeit und Aufwand es ist, die große Fläche zu wässern, dabei geht
    auch viel Wasser verloren und es wurden auch nicht alle Pflanzen genügend und
    regelmäßig gegossen. Um Wasser und Energie zu sparen, und um den Pflanzen die
    richtigen Mengen Wasser an den kritischen Tagen zur Verfügung zu stellen, wollen
    wir ein automatisches Bewässerungssystem installieren. Dafür benötigen wir
    zunächst einen Verteiler, von dem Verteiler führen Schläuche dann zu den relevanten
    Beeten. Dort kann man sich dann entweder mit einem mobilen Schlauch anstecken
    und direkt vor Ort gießen (was den Aufwand um einiges erleichtert), oder wir stecken
    dauerhaft Tropfschläuche an. Über den Verteiler lässt sich dann einteilen, welche
    Beete wie regelmäßig und mit wie viel Wasser versorgt werden sollen. Dafür
    benötigen wir neben den Schläuchen auch die Verbindungsstücke, die T-Stücke und
    einen kleinen Bewässerungscomputer. Noch gibt es keine explizite Gruppe dafür,
    aber auch dieses kleine Teilprojekt wird in einem öffentlichen und kostenfreien
    Workshop geplant und umgesetzt.
    Außenküche
    – Bitte beschreibt kurz die Vereine, mit denen ihr beim Bau der Außenküche
    kooperieren wollt und was sie dazu beitragen.
    Das Torhaus Kochkollektiv, ein Teilprojekt von Torhaus e.V. kocht für und mit Community
    Veranstaltungen in Berlin und hat ihren Sitz am Flughafengebäude des THF. Sie betreiben
    eine eigene Küfa und möchten, wenn es die Saison erlaubt, diese Aktivitäten auf das
    Gelände der WFG ausweiten, um sie mit unseren Gartenaktionen zu verbinden. Die
    Zusammenarbeit zwischen uns und dem Torhaus Kochkollektiv lebt von
    gegenseitiger Unterstützung und Synergien: Sie haben bereits bei unseren Events
    gekocht, wir stellen ihnen Kräuter aus unserem Garten zur Verfügung und sie füttern
    unseren Wurmkompost mit Ihre Essensreste.
    Die Fliegerwerkstatt gehört zur social return Stiftung gGmbH und ist eine gemeinnützige
    Organisation, die mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund kleinere Holz- und andere
    Projekte umsetzt. Die Fliegerwerkstatt ist im Gebäude des ehem. Flughafens und unser
    direkter Nachbar. Wir freuen uns, die Fliegerwerkstatt zu unseren Projektpartnern zählen zu
    können.
    – Was genau plant ihr? Aus welchen Komponenten soll die Küche bestehen? Was
    davon baut ihr selber? Wer baut wann und wie viele können dabei sein?
    Gemeinsam möchten wir die Küche planen – der erste Workshop dazu hat bereits
    im November stattgefunden. Teil der Küche sollte in der Fliegerwerkstatt gefertigt
    werden, und ein Teil wird gemeinsam mit uns direkt auf der Fläche umgesetzt
    werden. Teilnehmen können bei unseren Veranstlatungen generell jeder und jede,
    die möchte. Eingeladen wird über den Newsletter und Instagram. Und demnächst
    auch auf einer Tafel vor Ort.
    Dies wird im Frühjahr stattfinden.
    Die Außenküche wird aus 3 Tisch Elementen bestehen ca. (2m*1m) mit
    abschließbarem Lagerbereich für Küchengeräte, eines davon mit integriertem
    Waschbecken.
    -Woher bekommt ihr die Ausstattung der Küche (Töpfe und Co)?
    Die Ausstattung möchten wir durch Spenden innerhalb unseres Netzwerks
    beschaffen, Open calls oder über Plattformen wie Kleinanzeigen.de für kleine
    Beiträge erwerben.
    Welche Gruppen können die Küche dann nutzen und wie plant ihr diese
    Nutzungs-Kooperation?
    Andere Initiativen sind herzlich eingeladen, die Küche zu nutzen, insbesondere für
    gemeinnützige, kulturelle oder soziale Projekte. Regelmäßige Kooperationspartner
    sind zu bevorzugen und können feste Zeiten oder vereinbarte Slots erhalten,
    während für einmalige Nutzungen eine flexible Abstimmung vorgesehen ist. Wir
    würden gern das es ein Ort werden kann für Workshops rum Lebensmittel (zB
    Fermentierung, Kombucha, Kochworkshops, Haltbarmachung, gesunde Ernährung
    etc) Gerne würden wir zusammen mit dem Ernährungsrat Berlin den Westfeld
    Garten zu einem LebensMittelPunkt gestalten.
    Agora
    – Wie sieht die Agora bisher aus und was wollt ihr noch dafür bauen?
    Unsere Agora besteht aus modularen Sitzelementen, die gemeinsam einen
    kreisförmigen Platz schaffen. Dieser Ort soll der Begegnung und dem Austausch
    dienen und Raum für Workshops und kleine Veranstaltungen bieten.
    Die ersten 3 Elemente wurden in öffentlichen Workshops auf dem Gelände in
    Kooperation mit der Holzwerkstatt Kernzone e.V. erstellt. In 2025 würden wir gerne 5
    weitere Elemente bauen.
    – Bitte fächert die Kosten für den Bau der Außenküche und die Agora weiter auf. Was
    für Materialien beantragt ihr bei uns und wie teuer sind diese?
    Küche: Gesamt 1500 €
    1200 Materialkosten, je Element 400 € (Stahl, Holz, Schrauben, Bootslack, Schlösser)
    300€ Herdplatte
    Agora: Gesamt 1000 €
    1000€ Materialkosten, je Element 200 € (Holz, Schrauben, Schleifpapier)
    Wir haben bereits ein einfaches Element der Küchenarbeitsfläche in 2024 zusammen
    mit der Fliegerwerkstatt geplant und umgesetzt. Dieses Element ist 1,20 m tief, 90
    cm hoch und 2 m lang. Es besteht aus einem Metallkonstrukt, einem Metallrahmen,
    auf dem oben drauf eine Arbeitsplatte und kurz über den Füßen eine zweite
    Abdeckplatte verschraubt wurde. Die reinen Materialkosten waren 300 €,
    Die drei weitere Küchenmodule müssen allerdings abschließbar sein und einige
    weitere Funktionen und Kriterien erfüllen, die wir bereits in offenen Workshops
    konkretisiert haben und noch weiter konkretisieren werden. Deswegen sind die
    geschätzten Kosten etwas höher gesetzt. Manche Einzelteile kriegen wir durch
    Spenden geschenkt, wie z.B. das doppelte Waschbecken mit Wasserhähnen. (mehr …)

  • Kiel: Life Garten wird Waldgarten

    (Antrag, Antworten)
    Ja wir sind eine Gruppe, also ein Verein, der sich in AG’s organisiert. Im Lifegarten ist die AG Waldgarten tätig. Lifegarten und der Garten an der Alten Mu sind die beiden Gärten, richtig.

     Ich habe noch ein paar Nachfragen zum Lifegarten und zum Antrag: – Wie ist das in Kiel mit dem Pachten von Flächen in Kleingärten? Hat das jemand von euch privat gemacht oder können auch Vereine Flächen pachten? Wer zahlt die Pacht? Die Pacht wurde ursprünglich von Tanja, der Gartengründerin geleistet.
    Seit der Kooperation mit dem Permakulturzentrum (PKZ) wurde die Pacht geteilt.
    Seit Anfang 2024 besteht ein gemeinsamer Pachtvertrag mit Tanja und PKZ als Pächter:innen. Die Verpächterin ist die Stadt Kiel.
    Also ja, Vereine können das hier wohl auch.

     – Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Menschen sagen „das ist mein Gemeinschaftsgarten?“, wie viele machen punktuell mit? „Mein Gemeinschaftsgarten“ würde ich sagen ca. 8 Menschen, wobei wir bei den wöchentlichen Treffen meist weniger sind, weil nicht alle jede Woche kommen. Punktuell, also mit den Wochenendevents steigt der Unterstützerkreis auf ca. 30 Menschen.  

     – was macht ihr im Winter? Im Winter kümmern wir uns um Infrastruktur. Also dieser Antrag fällt auch hauptsächlich in die Kategorie Winterarbeit. Z.B. Wird aktuell ein kleiner Fahrrad Unterstand errichtet. Oder eine Kleine Holzwerkstadt an dem Vereinsheim aufgebaut.

     – Infos zum Vereinsheim und Gewächshaus habe ich auf eurer Site nicht gefunden. Waren die schon da? Wie groß sind diese Gebäude jeweils? Was kommt bei euch ins Gewächshaus? Auf Instagram findest du Beiträge, die beides gut zeigen.
    Vereinsheim, Steinhaus, ca. 4x5m, war schon da, renovierungsbedürftig
    Gewächshaus, Neubau, bzw. Bau aus hauptsächlich recycelten Materialien, Grundfläche ca. 4×6,5m Höhe 4m, Baubeginn 2022, Erste Nutzung 2024, Aktuell in Finalisierung
    Aktuell wird es als Orangerie und Apfellager genutzt.
    Langfristig sollen auch im Sinne des Waldgartens größere Pflanzen (Bäume) permanent dort stehen, die wärmeres Klima brauchen.

     – Wie wird derzeit im Gewächshaus gelüftet? Es sind bereits 3 automatische (hydraulische) Fensterheber verbaut.
    Dadurch dass der Bau insbesondere bei den Fenstern aber noch nicht abgeschlossen ist, sind noch so große Lücken in den Wänden, das automatisch „gut“ gelüftet ist.
    Im Winter wird es jetzt dementsprechend kalt dort.

     – Was passiert auf der Waldbühne? Während der Treffen ist dort eine Sitzmöglichkeit.
    Bei Events wird die Bühne z.B. mit Musik oder Redner:innen bespielt.

     – Wie ist die Gruppe organisiert? Machen alle alles oder gibt es z.B. eine Gewächshaus-AG? Innerhalb der AG Waldgarten machen alle alles.

     – Hat jemand von euch einen Kettensägenschein? Wie viele Menschen aus eurer Gruppe können die Kettensäge nutzen? Wofür und wie oft wird die gebraucht? Tanja ist die einzige mit einem Schein. Es gibt Sägen verschiedener Größe, die nach Einweisung von Tanja auch ohne Schein bedient werden dürfen.
    Die Sägen helfen uns sowohl bei der Errichtung der Infrastruktur, als auch bei der Pflege der Bestandsbäume, oder beim Feuerholz machen. Sie werden sehr häufig genutzt. Auf dem Gelände gibt es viele Bäume und Sträucher.

     – Wie habt ihr bisher den Rasen gemäht? Der Rasen wurde bisher mit einem Verbrenner-Rasenmäher gemäht. Der fällt jedoch altersbedingt auseinander und ist nun nicht mehr nutzbar. Reparatur ist leider unwirtschaftlich und ein Verbrenner auch nicht mehr gewünscht. Aufgrund der Hanglage und der verwinkelten Bepflanzung haben wir uns für einen Akku-Rasenmäher als Nachfolgegerät entschieden.

     – Was für Farbe wollt ihr nutzen? Es handelt sich dabei hauptsächlich um Holzschutzfarbe und Farbe für Rauputz. Teilweise weiß, vor allem beim Gewächshaus jedoch in verschiedenen Pastellfarben. Wir achten auf natürliche Inhaltsstoffe. Was im herkömmlichen Baumarkt nicht zu finden ist, besorgen wir im Naturbauhaus. Das ist in Kiel wirklich gut sortiert und man wird gut beraten.

     – Welche Finanzierungsquellen hattet ihr bisher Im Lifegarten wurde zunächst alles privat finanziert.
    Seit der Kooperation mit dem PKZ wird auch das Vereinsbudget genutzt. Das wiederum finanziert sich durch Beiträge, Workshops und Events.  
    Es wurde auch ein Teil einer Förderung der BINGO Umweltlotterie für den Bau des Gewächshauses verwendet.

    Der Lifegarten ist ein offener Austauschort für alle interessierten Menschen aus Kiel und
    Umgebung. Es ist ein Gemeinschaftsgarten mit Beteiligung des Permakulturzentrums Kiel.
    Ein Schwerpunkt des Lifegartens ist das Thema „Waldgarten“, denn er ist selbst als ein
    solcher konzipiert. Offene Gartentreffen finden immer dienstags und donnerstags, sowie
    jeden ersten Samstag im Monat statt. Die bestehende Infrastruktur umfasst u.a. ein Mini-
    Vereinsheim, eine Komposttoilette, eine Waldbühne und ein großes Gewächshaus. Mehr auf
    der Website lifegarten-kiel.de.
    Ziele
    Mit diesem Förderantrag sollen an der genannten Infrastruktur
    Instandhaltungsmaßnahmen zur Erhaltung, sowie bauliche Maßnahmen zur Finalisierung
    des Gewächshauses realisiert werden. Ein weiteres Ziel ist die Pflege des Waldgartens bzw.
    der Grünfläche, die die heranwachsenden Bäume verbindet.
    Inhalt und Maßnahmen
    • Streicharbeiten an Vereinsheim, Komposttoilette, Gewächshaus und Waldbühne
    • Statische Aussteifung Gewächshaus
    • Fertigstellung der Fenster des Gewächshauses
    • Beschaffung eines elektrischen Akku-Rasenmähers
    Die Arbeiten sollen gemeinschaftlich von den ehrenamtlichen Mitgliedern des
    Permakulturzentrums Kiel durchgeführt werden.


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  • Ffm: Stadt.Land.Wirtschaft: GG auf Fläche einer SolaWi

    (Antrage/ANtworten)

    Ziel: Bepflanzung der Ränder des Gartens mit essbaren Obst-Gehölzen für „Naschstreifen“
    Gärtner*innen: 80-100
    Größe: 4000 qm²

    Nach dem Vorbild der Waldgartensysteme möchten wir als Gemeinschaftsgarten lang,- bzw.
    mehrjährige essbare Gehölze und Stauden in unseren Garten integrieren, um so die Vielfalt der
    Selbstversorgung weiter voranzutreiben. Dabei wollen wir ein ehemaliges 55m langes Spalier
    wiederbeleben, die 7 bestehenden Obstbäume neu-veredeln und erziehen, sowie an diesem
    Spalier 14 neue Obstbäume (Buschbäume) an der nördlichen Begrenzung des Gartens zu
    setzen. Hierbei haben wir vor die Obstbäume so zu setzen, dass von Westen nach Osten die
    Obstbäume Monat für Monat reif werden, um zu verhindern, dass wir zu bestimmten
    Zeitpunkten zu viel Obst haben, sondern gleichmäßig den ganzen Sommer/Herbst hinweg
    ernten können. Außerdem wollen wir eine zweite Grenze (östliche Seite) des Gartens nutzen und
    dort 8 Obstbäume mit Baumscheiben anlegen (Hochstämme), hier ebenfalls von Nord nach Süd
    aufeinander folgende Reifung. Gerahmt, unterstützt und ergänzt werden soll dies durch eine
    große Vielfalt an mehrjährigen, ess- und nutzbaren Pflanzen, die als Baumscheiben und als
    Abgrenzung zu den Gemüsebeeten dienen sollen.
    Mit diesem Projekt erhoffen wir uns mehrere Ziele gleichzeitig anzugehen und so im Sinne der
    Permakultur multifunktional zu denken. In allererster Linie wollen wir einen Schritt in Richtung
    vielfältiger Selbstversorgung gehen und uns neben Gemüse auch mit Obst, Beeren und Kräutern
    versorgen. Darüber hinaus wollen wir lernen, wie wir Obstbäume und die anderen Gehölze
    sinnvoll und überlebensfähig in bestehende Gemüsegärten integrieren können. Im Sinne der
    Agroforstwirtschaft zielen wir ebenfalls auf eine Verbesserung des Bodens ab, insbesondere
    dem Schutz vor Erosion und der Wasserspeicherfähigkeit. Ebenfalls wollen wir Insektenhotels in
    die Strukturen, bzw. im Spalier integrieren, um die Biodiversität in unserem Garten und damit die
    Produktivität jedes einzelnen Teils zu steigern.
    Um die Bäume sinnvoll in den Garten integrieren zu können, sichtbar und geschützt benötigen
    wir ebenfalls Robinienpfähle zum Bau von Baumschutz und Holzhäcksel zum Anlegen von
    Wegen. Zur Bewässerung verlegen wir einen Tropfschlauch. Dazu erarbeiten wir ebenfalls gerade
    einen Pflanz-, Pflege- und Bewässerungsplan, sowie Obstbaumschnitt- und Veredlungskurse zu
    organisieren. Die Pflanzung erfolgt in organisierten Gemeinschaftsaktionen, die organisiert und
    vorbereitet werden, um so professionell und artenangepasst wie möglich vorzugehen.
    Darüber hinaus ist uns die Verbesserung unseres Bodens ein sehr wichtiges Anliegen, da dieser
    die Produktivität einzelner Pflanzen um den Faktor 100 steigern kann. Deshalb würden wir gerne
    ebenfalls Pflanzenkohle bzw. Terra-Preta, Silage zum Mulchen und Blühwiesenmischungen in
    die Pflanzung der Bäume integrieren.
    Beschreibung des Gemeinschaftsgartens:
    Der Gemeinschaftsgarten des Vereins Stadt.Land.Wirtschaft. ist ein offenes und solidarisches
    Projekt auf den gepachteten Flächen der Solawi „Die Kooperative“. Das Projekt ist eine
    Kooperation unseres Vereins, den Mitgliedern der Kooperativen, sowie interessierten
    Gärtner*innen. Wir haben den Anspruch alle Menschen in Frankfurt niedrigschwellig zur
    ermöglichen beim Garten mitzumachen und zu lernen, wie Permakultur und Selbstversorgung
    auch konkret in der Stadt gelebt werden kann. Hierbei liegt auch ein großer Fokus auf Bildung,
    um so vor Ort eigenständiges Projektmanagement, Selbstorganisation, den Umgang mit
    Ressourcen und der Natur sowie gemeinschaftlichen Gemüse- und Obstanbau in der Stadt
    lernen. Der Gemeinschaftsgarten hat aktuell rund 80-100 Menschen, die mitgärtnern auf 4000
    qm. Dabei gibt es verschiedene Modelle, teilweise gibt es Menschen, die sich um eigene
    Parzellen kümmern, aber auch Bereiche, die von der ganzen Gemeinschaft bewirtschaftet und
    umsorgt werden. Die Fläche an sich gehört der Genossenschaft „Die Kooperative“, die die
    Flächen zunächst den Genoss*innen der Kooperative zum Selbstgärtnern zur Verfügung stellte.
    Durch ein immer größer werdendes Interesse entschied man sich dann dazu, die Flächen der
    Stadtgesellschaft insgesamt zur Verfügung zu stellen und einen Verein zu gründen, um den
    Gemeinschaftsgarten Stadt.Land.Wirtschaft. zu ermöglichen. Der Boden ist auf Grund der Lage
    an der Furt des Mains sehr fruchtbar, hauptsächlich lehmig-humos, in einer Senke eher sandig-
    humos. Da Frankfurt eine geringe Durchschnittsniederschlagsmenge aufweist haben wir
    ebenfalls Zugang zu einem Brunnen. Einen Zaun haben wir bisher nicht vollständig. Auf der Süd-
    und Westseite ist dieser vorhanden, an der Nord- und Ostseite noch nicht, doch auch da
    befinden wir uns in Planung und Absprachen mit der Solawi. Bisher fokussieren wir uns auf den
    Gemüseanbau, wollen nun aber den nächsten Schritt machen und unsere Strukturen um
    Obstanbau erweitern.
    Um schnelle Kommunikation zu ermöglichen haben wir einen gemeinsamen Discord-Channel
    und treffen uns einmal im Monat für das „monatliche Gartentreffen“. Ebenfalls sind wir in engem
    Kontakt mit den Gärtnern der Genossenschaft, die uns beim Aufbau des Gartens unterstützen.
    Neue Menschen melden sich bisher bei den Kontaktmöglichkeiten der Kooperativen, seit der
    Vereinsgründung und Aufbau der Mailadresse werden wir dies kontinuierlich umstellen.
    Beantwortung meiner Fragen:
    Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet.

    Die Solawi pachtet 1 Hektar.

    Ja es sind zwei eigenständige Projekte, man muss nicht Mitglied der Solawi sein, um im Gemeinschaftsgarten mitzugärtnern. Die Gärtner zahlen eine Gebühr an die Solawi um dort zu gärtnern. Der Verein wurde von Mitgliedern der Solawi gegründet und zahlt keine Nutzungsgebühr.

    Es gibt um die 100 a 30 m² individuelle Gemüsebeete, und dann gibt es 200 qm² die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Die restliche Fläche wollen wir nun mit Obstbäumen bestücken.

    Es gibt ein Banner zur Straße hin, wir wollen ebenfalls ein Schild installieren, das auf den Garten hinweist. Die einzelnen Beete sind mit Hölzern abgesteckt. Wir folgen das Prinzip eines offenen Gartens ohne Zäune.

    Ja wir haben Expert*innen in den eigenen Reihen und es gibt bereits einige zuständige Personen, die sich dauerhaft darum kümmern würden. Das notwendige Werkzeug haben wir teilweise selbst (bsw. Veredlungsmesser) teilweise können wir das bei der Solawi ausleihen.

    Die Obsternte soll im besten Fall direkt verzehrt werden und Überschuss soll in Gemeinschaftsaktionen weiterverarbeitet werden. Das Ziel ist nicht daraus Saft zu machen, deswegen Busch und Hochstamm, sondern Tafelobst zu erzeugen. Um so effizient wie möglich vorzugehen haben wir die Reifezeit der Bäume/Sorten miteinbezogen (mehr …)

  • Berlin und Kassel: die urbanen Waldgärten wachsen

    (NL)

    Im Waldgarten Berlin Britz haben Anfang April die ersten Menschen freudig ihre Waldgarten-Kleingartenparzellen bezogen und sofort mit vielen großen Gehölzen bepflanzt. Außerdem sind die Bauarbeiten am Waldgarten-Kleingartenpark fast abgeschlossen.
    Anfang Mai wurde der dritte urbane Modell-Waldgarten im Projekt feierlich mit ca. 300 interessierten Gästenin Kassel am Helleböhnweg eröffnet. Seitdem werden in diesem Waldgarten auch schon Veranstaltungen durchgeführt, wie zum Beispiel ein sichwöchentlich wiederholendes Feierabendgärtnern. Auch im Waldgarten am Wahlebach werden verschiedene Mitmachaktionen angeboten.

    Berlin: Ab dem 01.04.2024 startete offiziell der Bezug der ersten 30 Kleingartenparzellen, die nach dem Leitbild des Waldgartens von den zukünftigen Pächter*innen entwickelt und bepflanzt werden. Nach einigen Planungsworkshops und Sprechstunden für die Waldgartenplanung, die das Team zusammen mit Beteiligten aus dem Waldgarten im Winter veranstaltete wurde eine Sammelbestellung für Pflanzen gemacht. Die erste große Pflanzaktion fand gleich am 19.04.2024 statt. Viele hundert kleine und große Gehölze trafen im strömenden Regen im Waldgarten ein und wurden sogleich in den Parzellen gepflanzt. Es wird schon jetzt sichtbar, dass das Prinzip Waldgarten auch in den Parzellen fortgeführt wird.

    Am 20.04.2024 kamen rund 30 WaldgärtnerInnen bei abwechselnd Regen, Hagel und Sonnenschein im Gemeinschaftsgarten zum ersten Arbeitseinsatz der Saison zusammen. Jede Gartenzone hatte ihre eigenen AnleiterInnen aus der Gruppe. So wurden reichlich Quecke und Löwenzahn entfernt, den essbaren Stauden Raum verschafft und auch geerntet – mittags gab es drei verschiedene Waldgarten-Pestos aus frischem Majoran, Salbei und Minze und eine warme Suppe. Im öffentlichen Parkbereich kümmerten sich neue Waldgarten-Interessierte und Engagierte, die über Freiwillik Grünteilnahmen um die Baumscheiben der Obstbäume und bekamen eine Einführung zum Gärtnern im Waldgarten und einen Überblick über das Gelände.

    Am 25.05.2024 fand sich die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen zum nächsten Großeinsatz im Waldgarten zusammen. Schwerpunkt war die Pflege und zukünftige Entwicklung der Kraut- und Strauchschicht in den verschiedenen Zonen des Gemeinschaftsgartens und im Rahmengrün. Tatkräftig unterstützt und beraten wurden wir durch Volker Kranz vom Büro Baumrausch aus Bremen.

    Ende April sind nun auch die Bauarbeiten an den Außenanlagen durch die GaLaBau Firma abgeschlossen worden. Nun erwarten wir mit Spannung den weiteren Baufortschritt unseres Vereinshauses. Der Rohbau des Technikgebäudes ist bereits fertiggestellt. Direkt neben dem Vereinshaus wird auch die Außenküche am Versammlungsplatz dank des Einsatzes der Gemeinschaft nun bald fertiggestellt.

     


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  • Köln: Waldgarten geplant

    Im Moment befindet sich der Garten in Gründung, wir haben die Zusage der Stadt aber noch nicht der Hochschule. Einer der Punkte an denen wir arbeiten müssen ist die kaum sinnvolle Forderung der Stadt alles nach Projektende – wann auch immer das ist – rückzubauen. Wir arbeiten ja schließlich an einer langfristigen ökosozialen Transformation.
    Es dauert also noch – wenn es zu lange dauert ziehen wir die Gründung eines eV in Betracht, dann sind wir hier freier. Alles was über die Fakultät läuft, bedarf im Moment eben noch der Klärung vieler Fragen und möglicher Bedenken. 

    Projektgruppe hatte schon einen Antrag gestellt:
    „Der Vielwald ist ein Forschungsprojekt der KISD | TH Köln am Campus Südstadt und
    wird von einer Gruppe engagierter Studierender getragene. Im Rahmen der Lehrveran-
    staltung Food Systems erforschen die Studierenden des Studiengangs Integrated Design
    wie ein derartiger Waldgarten Teilhabe engagierter BürgerInnen ermöglicht und so
    lokale, nachhaltige, regenerative Transformation anregt und neue Wege der Stadtpla-
    nung geht. Auf der Grundlage der Analyse unterschiedlicher Vergleichbarer Fallstudien
    – von Taiwan über Spanien, Belgien, Holland und Frankreich bis hin zu Pionierprojekten
    in Deutschland wurde ein auf den konkreten Ort an der Maternusstrasse angepasstes
    Modell eines urbanen Waldgartens entwickelt. Von Anbeginn an arbeiten wir kollabo-
    rativ mit lokalen Stakeholdern an einem Ort, der die unmittelbare Nachbarschaft mit
    einer Schule, Geschäften, Café und Restaurant und vielen interessierten und engagierten
    BürgerInnen um soziale, nachhaltige und pädagogische Werte bereichern soll.
    Ergänzt wird der Ansatz um die Erprobung von Einsatzmöglichkeiten regionaler Pflan-
    zen im Rahmen der Arbeit an Materialforschungsprojekten in der KISD. Darüber hinaus
    dient der Vielwald als Forschungsobjekt für Materialforschung an der TH Köln

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  • Urbane Waldgärten im Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ förderfähig

    (Mail -von urban gardening Freiburg mit Zitat von Jennifer Schulz auf LinkedIn
    „Ein Traum wird wahr: Urbane Waldgärten können als „Naturoasen“ in Kommunen deutschlandweit mit einem Zuschuss von 80 bis 90 % gefördert werden!

    Das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ wurde gestern von BMUV und KFW veröffentlicht und ermöglicht Kommunen die Beantragung von 80-90% der Kosten für Maß­nahmen mit „denen inner­örtliche Grün­flächen naturnah gestaltet und umgestaltet, Stadt­bäume gepflanzt und Natur­oasen geschaffen werden können. Gefördert werden Anschaffungen, Dienstleistungen Dritter sowie Personalkosten.“https://bit.ly/49gTufi

    Urbane Waldgärten werden dabei im Modul C „Schaffung von Naturoasen“ als förderfähige Maßnahmen aufgeführt.

    Ganz phantastisch ist an dem Förderprogramm, dass Kommunen den Zuschuss zwar beantragen, den Zuschuss aber auch weiter­leiten können (z.B. an Vereine, kommunale Wohnungs­unternehmen, etc.).

    ????‍♀️ D.h. an alle Vereine, Wohnungsbaugesellschaften und Initiativen die einen urbanen Waldgarten realisieren wollen: wendet Euch an Eure Kommune um Kooperationspotentiale ???? und Möglichkeiten auszuloten und eine Beantragung anzuschieben!

    Für Fragen rund um das Förderprogramm und die Beantragung steht die KFW und das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz zur Verfügung. Für inhaltliche Fragen und Unterstützung rund um Erfahrungen zur Projektentwicklung und Realisierung bieten wir im Projekt Urbane Waldgärtenbit.ly/48ZP8t9demnächst verschiedene Schulungsformate an (tba). Inhaltliche und rechtliche Hintergründe und Erfahrungen zur Projektentwicklung sind im Bericht „Waldgärten im urbanen Raum“ zu finden.https://bit.ly/482Pcr5“ […]

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  • München: Waldgartengruppe trifft sich

    Anfang Februar triffen sich die Interessierten erstmalig, um weitere Schritte zu diskutieren. Mit im Boot ist die ÖDP, der Plan ist, dass ÖDP zusammen mit den Grünen einen Stadtantrag stellen.
    Eine Fläche ist noch nicht im Blick (mehr …)

  • München: Urbaner Waldgarten geplant

    Mail

    Quentin vom Foodhub hat sich den Waldgarten in Britz angeschaut und Kontakt mit Jennifer aufegenommen.

    Ich möchte ein ähnliches Projekt in München ins Leben rufen. 

    Bestimmt ist so ein Projekt für die Anstiftung interessant, oder?

    Ich möchte alle Interessenten sammeln, die sich in irgendeiner Art und Weise für so ein Projekt in München engagieren würden.


    (mehr …)

  • Berlin: langer Designprozess im Kienberggarten

    (Besuch)
    Der Gemeinschaftsgarten im Kienbergpark ist Teil von GrünBerlin und gehört mit zum Umweltbildungszentrum. Eine Gruppe von 10 aktiven Gärtner*innen plant schon eine ganze Weile die Fläche detailliert. Sie gärtnern auch schon länger, wollen die Fläche aber permakulturell ausrichten, einen Teil Waldgarten anlegen und vor allen Dingen ein Wassermanagementkonzept umsetzen. Sie dürfen keine Bauten auf der Fläche haben, arbeiten mit Weiden und einem Tarp – so lange bis die geplanten Bäume dann groß genug sind. Sie experimentieren viel mit Materalien, Gefällen etc und wollen die Ergebnisse vergleichen, um dann den Garten danach umzumodeln. Es gibt eine Fläche für gärtnerische Experimente Einzelner, wenn das die Gruppe dann gut findet, wird das auf die ganze Fläche ausgerollt. Mit dabei sind bilnde Gärtner, die ausprobieren, wie sie mitbekommen können, wo sie was gepflanzt haben, wann es reif ist, was die Pflanzen brauchen. Ein weiteres Experiment dort ist die Zusammenstellung von essbaren Pflanzen aus dem Park und ein kleiner Bauerngarten ist entstanden.
    Die Gruppe arbeitet soziokratisch und mit tiefenökologischen Elementen. Die Leiterin versucht sich immer weiter rauszuziehen und die anderen zu ermächtigen. selber mehr Entscheidungen zu treffen und alleine – in Absprache mir der Gruppe – in die Umsetzung zu gehen. Sie reflektieren ihre Arbeit, es gibt einen intensiven Onboarding-Prozess, immer wieder auch inhaltliche Fortbildungen.
    Sie wollen im nächsten Jahr mehr mit QR-Codes und Beschilderungen arbeiten, damit deutlicher wird, was alles im Garten passiert.
    Ein bisschen haben sie mit Vandalismus zu tun, Schilder werden immer wieder zerstört, noch haben sie keine Lösung.
    Gärtnerisch wollen sie mit einer bestimmten Art von Hügelbeeten loslegen, nach Karin Frank, die nicht so schnell verrotten.
    Im Waldgartenteil dürfen sie nur heimische Pflanzen anbauen, in einem anderen Teil haben sie nach 2 Jahren Prozess nun das ok auch Kiwis etc zu pflanzen. Hier ist es geschützt genug.

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  • Berlin: Westfeld Garten kann richtig loslegen

    (Antrag/Antworten)

    ld Food Forest ist eine offene Gruppe von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich zum
    ersten Mal am 22. September 2019 traf. Zu der Facebook Veranstaltung mit dem Titel
    “Establishing a Food Forest on THF” kamen 15 Personen im Kulturlabor Trial&Error in der
    Braunschweiger Straße in Berlin Neukölln zusammen. Gemeinsam überlegten wir, wie ein
    essbarer Wald auf dem Tempelhofer Feld aussehen würde, und welche positiven
    Auswirkungen er auf das Stadtklima und die Gemeinschaft vor Ort haben kann.
    Ziel war, einen (mindestens) 5000m² großen essbaren Wald in Berlin (auf dem Tempelhofer
    Feld) zu pflanzen, als Ort für Gemeinschaft, Experimente und Bildung. Seitdem ist die
    Gruppe stetig gewachsen und das Netzwerk hat sich erweitert. Feld Food Forest ist eine
    Plattform geworden für Menschen, die ihr Wissen in Workshops und
    Netzwerkveranstaltungen teilen und vermehren wollen, sich in Arbeitsgruppen organisieren,
    und Tochterprojekte ins Leben rufen.
    Vier Jahre später, nach zähen Verhandlungen mit allen Entscheidungsträgern
    (Feldkoordination, Sen UMVK, Natur- und Denkmalschutz, Bezirksamt
    Tempelhof-Schöneberg, u.a.) haben wir nun endlich einen unterschriebenen Vertrag für eine
    mehr als 5000m2 Fläche, um ein essbares, bio-diverses Biotop entstehen zu lassen.
    Mittlerweile sind wir ein eingetragener gemeinnütziger Verein, unsere Kerngruppe besteht
    aus ca. 10-15 Mitgliedern, und wir kooperieren für den “Westfeld Garten” mit vielen anderen
    Initiativen und Organisationen. Der Westfeld Garten ist als Gemeinschaftsgarten und
    Experimentierfeld geplant, an dem der Wissensaustausch über Permakultur, Umwelt und
    Ernährung gefördert werden soll.
    Maßnahmen und Zeitplan
    Seit dem Frühjahr 2023 haben wir am Boden des zukünftigen Waldgartens gearbeitet. Durch
    offene und kostenlose Workshop-Formate rund um Bodenproben (sowohl für DIY
    Bodentests, als auch Bodenproben für die professionelle Laboruntersuchung) konnten wir
    herausfinden, daß der Boden arm an Nährstoffen ist, aber die Altlast-Anteile gering sind, und
    keine Gefahr für Menschen besteht.
    Um den Boden zu verbessern, sammeln wir organisches Material von Kleingärten, anderen
    Gemeinschaftsgärten, Grünflächenamt und Tierpark Hasenheide: Mit Mist, Baumstämmen,
    Ästen, Holzspänen, Grünschnitt und Stroh legen wir Beete nach der “Lasagna Methode” an.
    Diese Aktionen finden als offene Veranstaltungen statt und werden auf unseren digitalen
    Kanälen angekündigt und dokumentiert (Instagram, Newsletter und Website). In Zusammenarbeit mit der “Fliegerwerkstatt” und “Kernzone” (Werkstätten für Jugendliche
    und Auszubildende) konnten wir außerdem erste Holzschilder, Sitzgelegenheiten und
    Hochbeete aufstellen.
    Im Herbst möchten wir die ersten Sträucher und Bäume pflanzen. Im Rahmen weiterer
    Mitmachaktionen zwischen Oktober 2023 und April 2024 möchten wir über hundert Pflanzen
    (11 Bäume, 64 Sträucher, und viele Kräuter und Stauden) platzieren. Der Spatenstich findet
    am 29.10.23 statt. Begleitend zur Pflanzaktion werden wir eine Einführung in Waldgärten
    und das Projekt geben, und zum Abschluss eine Feier organisieren

    Fragen

    – habt ihr einen Vertrag für die Nutzung der Fläche und wenn ja, ist dieser befristet? Müsst ihr Pacht zahlen, wenn ja, wie viel?

    Ja, wir haben einen Nutzungsvertrag, der aktuell bis zum 31.12.2026 befristet ist. Das ist dieselbe Frist, die momentan jedes Projekt auf dem Tempelhofer Feld hat. Uns wurde gesagt, dass das eine reine Formalie sei. Wir dürfen bleiben, solange wir wollen.

    Wir müssen keine Pacht bezahlen. Wasser- und Stromkosten müssen wir selber decken. Wir haben einen Medienanschluss gestellt bekommen, mit Zählern. Es wird genau abgerechnet.

    – wie groß ist die Gesamtgruppe?

    Die Kerngruppe besteht aus ca. 15 Personen. Der größte Teil davon sind auch Vereinsmitglieder. Dazu kommt ein wechselnder Anteil an Unterstützer:innen und Helfern, die uns über Partnerschaften, Netzwerke rund um das Tempelhofer Feld, oder unsere digitalen Kanäle kennen und an Workshops und Mitmachaktionen teilnehmen. Wir waren im Laufe der Jahre teilweise 80 Aktive, die zu unseren Treffen gekommen sind. Wir haben ein paar Hundert Menschen in unserem Email Verteiler und etwa 1500 auf unserem Instagram Kanal. Über die Jahre hatten wir viele Onboarding Veranstaltungen.

    – 5000m2 sind ja recht groß: wie wollt ihr noch mehr Menschen für euer Projekt gewinnen? Wie kann man mitmachen?

    Der Projektplan ist in drei Phasen eingeteilt. Zuallererst erschaffen wir das Herzstück auf Teilbereich 1 (ca. 1800 m²). Hier etablieren wir die wichtigsten Grundstrukturen und schaffen Sichtbarkeit. Wir probieren Formate zur Beteiligung aus und wollen uns in Kreisen mit unterschiedlichen thematischen Interessen formieren. Da sind zum Beispiel der Kompost-Kreis, der Umweltbildung-Kreis, der Gemeinschafts- oder der Gartenarbeits-Kreis. Kreise können bei Bedarf neu entstehen, pausieren oder ad acta gelegt werden. Wir sind generell ein sehr offenes Projekt und wünschen uns Beteiligung jeglicher Art.

    In der zweiten Phase wächst die Gemeinschaft um das WFG und das Biotop wächst mit. Der Teilbereich 2 ist etwa 2800 m² groß. Es werden weitere Polykulturen, ein Kräutergarten und ein Bereich für jährliches Gemüse vorgesehen. Dazu kommen fliegende Bauten wie ein Gewächshaus, ein Meetingraum, ein offenes Klassenzimmer und ein weiterer Kompostbereich.

    In der dritten Phase ist das Projekt WFG gereift. Die WFG Gemeinschaft, so wie alle Teilnehmer:innen, haben einiges an Erkenntnis und Wissen zusammengetragen. Nun ist es an der Zeit, das Experimentieren und Monitoring mit ins Bildungssystem zu integrieren. Dazu erweitert sich der Westfeld Garten um das Experimentierfeld, den “Wildnis” Bereich und den Bildungsbereich im Nordosten der Fläche. Der Bereich 3 ist etwa 1600 m² groß.

    Die Gartenaktionen sind generell öffentlich und werden in verschiedenen Kanälen (Webseite, Instagram, THF Netzwerke und Veranstaltungshinweise) veröffentlicht. Interessierte können uns dort kontaktieren, oder auch direkt vorbeikommen und sofort mitmachen. Dabei erfahren sie auch mehr über das Projekt und ob sie sich weiter engagieren wollen. Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich, um mitzumachen.

    Wir wollen wieder regelmäßige Onboarding-Termine online und offline anbieten, bei denen Interessierte mehr über uns und unsere Struktur erfahren können. Wer Interesse hat, ein aktives Mitglied zu werden, kann dann an unserem Plenum teilnehmen, unseren Slack-Kanälen beitreten und an den digitalen Dokumenten auf Google Drive mitarbeiten.

    – wie organisiert ihr derzeit die Arbeiten, wie kommuniziert ihr, wer trifft die Entscheidungen?

    Wir sind in einer lockeren soziokratischen Struktur aufgebaut. Unser Ziel ist, Entscheidungen durch Konsens zu treffen. Entscheidungen werden im Plenum getroffen oder in den AGs, die für verschiedene Aspekte zuständig sind (Verein, Community, Kommunikation, Aktionen…). Engagierte können in Eigeninitiative neue Projekte oder AGs vorantreiben, solange es keine gegenteilige Meinung vom Rest der Gruppe gibt.

    Kleinere Entscheidungen werden direkt in den AG-Slack-Kanälen getroffen und dokumentiert. Größere Entscheidungen und Diskussionen werden im allgemeinen Slack-Kanal und in Plenums-Protokollen kommuniziert und festgehalten.

    – wer kümmert sich um die Bäume, Sträucher, Kräuter und Stauden, nachdem diese gepflanzt wurden?

    Der Verein ist vertraglich dazu verpflichtet, die Pflege des Geländes zu übernehmen. Aktuell sind alle Teilnehmer für das gesamte Gelände zuständig, z.B. während der Treffen und Mitmachaktionen. In Zukunft könnten aber auch Verantwortliche und Patenschaften für einzelne Gilden, Beete etc. designiert werden. Wir werden außerdem eine gemischte Gartenarbeitsgruppe bilden, die sich ausschließlich um das Gärtnern kümmert.

    – wie wollt ihr die Pflanzen und später die Früchte gegen Diebstahl (oder dürfen alle ernten?) und Vandalismus schützen?

    Das Feld ist tagsüber öffentlich zugänglich, wird aber durchgängig von Sicherheitspersonal kontrolliert und abends abgesperrt. Wir gehen davon aus, dass sich die meisten Leute respektvoll verhalten werden, dennoch können wir Vandalismus nicht ausschließen. Die Früchte dürfen geerntet werden, die gesamten Ränder werden mit essbaren Hecken (Beeren etc.) bepflanzt, von denen das Laufpublikum naschen kann und soll: ein Naschgarten.

    Die teils stacheligen Heckenpflanzen und robusteren Sträucher in den Gilden sollen auf lange Sicht andere Pflanzen physisch schützen. Beetumrandungen, dichte Bepflanzung und Beschilderungen sollen einen zusätzlichen “weichen” Schutz bieten. Da wir hauptsächliche mehrjährige Pflanzen und Gehölze pflanzen, hoffen wir, dass es weniger Vandalismuspotenzial als bei einjährigen Gemüsebeeten gibt.

    Wir wollen eine klar erkennbare Wegeführung für die Öffentlichkeit gestalten. Und die kleinen Wege, die durch die Beete führen, nur für Eingeweihte erkennbar machen. So hoffen wir, die Öffentlichkeit durch unseren Garten lenken zu können. Außerdem wollen wir viel mit Beschriftungen und weiterführenden Informationen durch QR-Codes arbeiten.

    Außerdem sollte mit wachsendem Garten die Fläche zunehmend genutzt werden. Zum Beispiel während der Umweltbildung, Workshops oder Gemeinschaftsveranstaltungen wie Kochevents in der Außenküche. So wollen wir zunehmend Anwesenheit gewährleisten, von Menschen, denen der Garten wichtig ist und die bei Vandalismus schnell aktiv werden können.

    – wie entsteht bei euch die Gemeinschaft? Was macht ihr z.B. im Winter?

    Das Projekt ist aus einem mehrjährigen Prozess von Online-Meetings, Design-Workshops und anderen Treffen hervorgegangen, bevor es überhaupt eine Fläche gab. Diese werden wir natürlich online und offline fortführen. Da wir uns auch als Wissens-und Kommunikationsprojekt sehen, gibt es neben der Gartenplanung und Administration auch im Winter genug zu tun.

    – mit welchen anderen Organisationen kooperiert ihr?

    Wir kooperieren u.A. mit:

           Mehrwertvoll e.V.: Förderung, Kommunikation, lokales Netzwerk

           Kernzone Holzwerkstatt, Infrastruktur

           Fliegerwerkstatt e.V: Holzwerkstatt, Infrastruktur

           Torhaus KochKollektiv: Ernährungsbildung, Verpflegung, Food Sharing

           Thf.Vision: Netzwerk zur nachhaltigen Nutzung des Tempelhofer Felds

           Dycycle, City Lab Berlin, BodenschätzeN: Workshops, Kompost, Boden

           Trial & Error e.V., Baumhaus Berlin, u.A.: Projekte, Veranstaltungen

           Urbane Waldgärten und Universität Potsdam: Wissen, Forschung und Vernetzung

           Tierpark Hasenheide: Mist und Mulchmaterial

           Grünflächenamt Tempelhof-Schöneberg: Baumstämme und Mulchmaterial.

    Außerdem teilen wir uns Ressourcen, Menschen und Wissen mit anderen Gartenprojekten wie Allmende Kontor, Waldgarten Berlin-Britz e.V., Prinzessinnengärten, Peace of Land, Waldgarten Rehfelde, …

    – wie hat sich das mit dem Wasser geklärt? Bei meinem Besuch war das noch nicht klar.

    Der Wasser- und Stromanschluss ist nun fertig, die Übergabe wird am 17.10.2023 erfolgen.

    – wo werden die Werkzeuge untergebracht, wer hat dann da Zugang und wer kümmert sich um die Werkzeuge?

    Wir haben 2 Lagerboxen mit Schloss (2m*1m*0,5 m). Wir werden eine Kiste mit einem Code auf dem Gelände haben, in dem sich die Schlüssel befinden. Jeder, der Aktionen im Garten plant, wird den Code bekommen können. Mehr Lagerraum soll durch weitere Lagerboxen entstehen. Weitere Möglichkeiten wir nahegelegene Räume, Transporter am Straßenrand oder einen nahegelegenen Container müssen noch geklärt werden. Auf der Fläche selbst darf weder ein Container hingestellt noch Schuppen gebaut werden.

    – wer ist die Zielgruppe der Mitmachaktionen?

    Gerade erreichen wir hauptsächlich Menschen aus einer ähnlichen Zielgruppe, einer internationalen Gruppe von jungen Erwachsenen, die an Permakultur und Klimaschutz interessiert sind. Wir wünschen, die Zielgruppe zu erweitern, wir sind in Kontakt mit Lehren:innen von Nachbarschulen, KiTas und Organisationen, die in der Nachbarschaft aktiv sind.

    Wir hoffen, dass wir durch eine feste Präsenz und Beschilderung vor Ort, sowie mit Flyern und Aushängen in der Nachbarschaft auch Menschen erreichen, die unsere digitalen Kanäle nicht kennen oder nutzen.

    – woher kommen die Pflanzen?

    Von den oben genannten befreundeten Gartenprojekten werden wir Pflanzen, Stecklinge und anderes Material bekommen. Zu den Pflanzaktionen bringen Teilnehmende außerdem Pflanzenspenden von anderen Projekten oder dem eigenen Garten mit.

    Für größere Gehölze und Pflanzaktionen werden wir Pflanzen von örtlichen Baumschule (Spät´sche Baumschule, Baumschule Fischer, …) kaufen, sowie um Spenden bitten.

    Diesen Grundstock möchten wir in Zukunft durch eigene Vermehrung weiter ausbauen.


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  • Berlin: The Vorgarten soll zum Waldgarten umstrukturiert werden

    (Antrag/Antworte)

    Der KTS-Garten war Vorläufer des Vorgartens, aus der Gruppe übrig blieb eine Person, die dann aus ihrer Ausbildung zur Permakultudesignerin wieder Leute fand, die mit ihr auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten anlegen/wieder aufleben lassen wollen.

    Wie groß ist denn die Gruppe insgesamt, die den Garten nutzt und wie oft ist außer euch vier jemand im Garten dabei?

    Wir sind derzeit nur 4 Personen und  laden ca. einmal im Monat Leute aus anderen Netzwerken ein, wie z.b. Feld food forest oder Permakultur Akademie für Workshops und Mitmachaktionen ein.

    Wie macht ihr auf den Garten aufmerksam, wie erfahren ggf. weitere Interessierte davon?

    Wir informieren über den E-Mail-Verteiler des KTS-Projektplatzes, der Permakultur Akademie und die Basisjahr Telegramgruppe, über das anstiftung Gartennetzwerk und private Kontakte. Es existiert auch eine Facebook Gruppe für den Garten und wir möchten das Hinweisschild am Gartentor erneuern, dass bei der letzten Renovierung durch eine andere Gruppe auf dem Platz verloren gegangen ist.

    Wie aktiv sucht ihr weitere Gärtner*innen?

    Wir sind gerade dabei den Garten zu überarbeiten und mit der Umsetzung unseres Basisjahr Designprojekts eine Grund-Orientierungsstruktur zu schaffen, damit wir regelmäßig externe Personen einladen können. Dies beruht auch auf Erfahrungen, dass immer wieder Leute mitmachen wollen und dann nur für kurze Zeit aktiv mitmachen. Wir möchten erstmal in einer kleineren Gruppe Stabilität finden und unsere Vision, Ziele und Qualitäten definieren, bevor wir andere involvieren.

    Wie kann man im Garten mitmachen, wie „kommt man rein“?

    Wir planen, ein soziales Permakultur Design zu entwerfen, um nachhaltig weitere interessierte Leute anzusprechen, zu involvieren und verschiedene Möglichkeiten der Partizipation zu geben, sowie Teil des festen Kerns zu werden. Derzeit aktivieren wir noch gezielt über die  Permakultur Basisjahrgruppe, Freund*innen und Anfragen über den KTS Platzverteiler/Plenum

    Wie viele Beete habt ihr insgesamt?

    12

    Wer wird all die aufgeführten Arbeiten machen?

    Wir 4 Personen aus der festen Gruppe mit Freund*innen und Personen aus der Basisjahrgruppe und über einen sog. Permablitz, den wir über den Verteiler der Permakultur Akademie ausrufen

    Ist alles, was ihr beantragt, im Gemeinschaftsgarten/direkt daran angrenzend (die Gebäude) oder ist da auch manches auf dem weiteren Gelände?

    Wir beantragen nur Mittel für den Vorgarten, die Aussenküche, Flachbau (Regenrinne) und Lagerräume werden zum Teil auch von anderen Kollektiven mitgenutzt, befinden sich aber entweder direkt auf dem Vorgartengelände oder dem daran angrenzenden Gebäude.

    Sind die Zisternen nicht im Boden „vergraben“? Wie wollt ihr diese versetzen und wie werden diese dann mit Wasser gefüllt?

    Nein, die Zisterne ist ein frei stehender IBC-Wassertank, der derzeit noch leer steht und an ein Rohr über die Regenrinne angeschlossen werden soll, damit mehr Regenwasser aufgefangen wird, wenn die Regenrinne repariert ist.

    Wie wollt ihr den Teich gegen Verdunstung schützen (wenn es dabei darum geht, den als Wasserreservoir für die Bewässerung des Gartens zu nutzen?), aus welchen Bereichen soll das Grauwasser herkommen? Habt ihr die Umnutzung einer Sickergrube zu einem Teich baulich-technisch geklärt?

    Hier haben wir anscheinend unklar formuliert: Die  Sickergrube und der Teich sind zwei unterschiedliche Baustellen. Die Sickergrube soll als Wasserspeicher und der Teich als Biotop dienen. Das Wasser, welches derzeit in der Sickergrube ist, muss zunächst untersucht werden. Wenn es keine Schadstoffe aufweist, möchten wir es mittels einer Wasserpumpe zum Gießen nutzen. Wir müssen noch in Erfahung bringen, ob es sich um Grundwasser handelt, das dann wahrscheinlich nachlaufen würde. Andernfalls würden wir überschüssiges Wasser aus der Regenrinne einleiten. Den Teich möchten wir durch Bepflanzung vor Verdunstung schützen, zudem befindet sich der geplante Teich in einem stark beschatteten Bereich des Vorgartens.


    Wo steht der Lehmofen und wer nutzt den wie und wann? Wo findet die Außenküche dann Platz, wer wird diese bauen und für wen ist diese dann?

    Der Lehmofen steht im Vorgarten und soll in die bestehende Aussenküche am Flachbau integriert werden, mit langem Ofenrohr damit kein Rauch in das Haus zieht. Alle Gruppen auf dem Platz können den Ofen und Aussenküche nutzen.

    Wofür ist der Zaun (bitte zudem beachten: Zäune fördern wir nicht)

    Wir müssen die Hochbeete vor den Hühnern schützen und auch Gäste haben den Garten immer wieder verdreckt. Wir wollen den Garten nicht abschirmen, aber brauchen eine Art Schutz vor Vandalismus der externen Gäste. Denkbar wären auch Benjeshecken, aber da können Hühner rüberspringen.

    Was für Schilder sollen gebaut werden?

    Wir möchten weitere Hinweis- und Erklärschilder bauen, um v.a. über Zeichnungen niedrigschwellige Infos über die Beete und Gartenstruktur an interessierte Leute weiterzugeben, die sich beteiligen möchten. Die Schilder funktionieren ähnlich der Zaun als eine Art durchlässige Grenze des Gartens für Gäste des Platzes, da wir öfter negative Erfahrungen gemacht haben, wenn wir den Garten für Gäste anderer Gruppen geöffnet haben. Es wurde z.B. öfter Müll liegen lassen, Sachen sind abhanden gekommen oder Beete (wahrscheinlich unabsichtlich) zerstört.
    Außerdem möchten wir über den permakulturellen Hintergrund informieren und haben bereits Schilder zum Thema Permakultur Ethik und Prinzipien gemalt.

    Könnt ihr euch eine Schleifmaschine nicht ausleihen?

    Derzeit ist das Holzbau Kollektiv nicht aktiv. Deshalb wüssten wir gerade nicht wo wir eine Schleifmaschine ausleihen sollten.

    Wer nutzt das Lagerhaus? Was wird darin gelagert?

    Vorwiegend Gartengeräte und Baumaterial

    Wie viele neue Beete sollen gebaut werden? Handelt sich dabei um Hochbeete?

    5 neue Hochbeete und 1-2 bienenfreundliche Stauden-Baumgilde.

    Was für eine Zisterne ist für 50 Euro zu haben?

    Das ist eine Schätzung. Wir wollen mehrere kaufen, damit wir noch mehr Wasser vom Dach speichern können. IBC-Wassertanks kosten gebraucht noch um die 100€, wir sollten da höher gehen.

    Wofür wird die Wasserpumpe gebraucht?

    Um Wasser aus der Sickergrube zu fördern.


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  • Berlin: weiterer Gemeinschaftsgarten auf dem Tempelhofer Feld

    (Projektbesuch)
    Feld Food Forest wollte urspünglich auf einem anderen Teil des Tempelhofer Feld den Waldgarten anlegen und hatten sich auf „Alte Gärtnerei“ beworben. Den Zuschlag dazu hat aber der NABU bekommen. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis sie nun auf der Tempelhofer Seite loslegen konnten. Sie haben eine Fläche ganz am Rand bekommen. Insgesamt bekommen sie 6000m², davon sind nun 2000m² freigemessen. An einer Stelle ist wohl Metall im Boden, doch sonst können sie pflanzen (wenn auch eigentlich keine Bäume). Sie haben auch Bodenproben eingeschickt und das Ergebnis liegt vor. Ein paar Werte liegen über der Grenze.
    Sie haben zwei Sträucher gepflanzt, Schilder aufgestellt und mit einem Kompostplatz begonnen. Zudem gibt es einen gezeichneten Plan für diesen ersten Teil. Ein Teil der Gärtner*innen sind auch in anderen Berliner (Wald)Gartenprojekten aktiv. Sie suchen noch Mitmacher*innen, sind da aber guten Mutes.

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  • Berlin: noch ein Vernetzungsakteur für Waldgärten

    (Mail)
    Waldgärten sind eine DER Möglichkeiten, den täglich drängender werdenden Problemen des Klimawandels und der Landwirtschaft zu begegnen.
    Deswegen wollen wir Waldgärten fördern!
    Dazu bereiten gerade ein Verzeichnis der Waldgärten im deutschsprachigen Raum vor (und recherchieren Datenquellen, s.u.)
    So vernetzen wir Waldgärtner*innen und Waldgartenprojekte miteinander und machen sie sichtbar.

    Vom 26.-28.9.23 findet ein online- Vernetzungstreffen der Waldgärtner*innen und Waldgartenprojekte statt,
    wo es drei Vorträge zu Waldgartenthemen gibt und Fachthemen diskutiert werden.

    Der dritte Schritt ist dann der Waldgartenkongress vom 1.-3.3.2024.
    Dort sollen Waldgärtner*innen, Landwirt*innen, Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Verwaltung, Unis, Solawis,…
    und auch ganz viele „Laien“ sich vielfältig mit dem Thema Waldgarten beschäftigen.
    Es wird 15 Vorträge und viele Lifeveranstaltungen geben.

    Alle diese Veranstaltungen sind online und kostenfrei, 
    und sie sind vom Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesministerium für
    Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert.


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  • Berlin: der urbane Waldgarten im Kleingartenpark wird eröffnet

    (Besuch)
    Auf einer Ausgleichfläche für den Bau der A100 für Kleingärten, ensteht der Urbane Waldgemeinschaftsgarten. Das Projekt ist eine Mischung aus innovativer Kleingartenanlage, Umweltbildungsangeboten und dem Waldgarten. Die Fläche ist 3ha groß und noch sind die durch Firmen ausgeführten Bauarbeiten im vollen Gange. Eröffnet werden soll Anfang Juni. Danach darf die Waldgartengruppe auf das Gelände, die Öffentlichkeit aber noch nicht. Die Gruppe hat zusammen geplant, während und druch Corona gab es einige Fluktuation. Vor kurzem wurde der Verein gegründet, mit 44 Gründungsmitgliedern. Der Waldgarten besteht aus 5 Zonen, für die jeweils eine Gruppe zuständig ist. Alle, die mitmachen, sollen Vereinsmitglieder werden und das Mitmachen im Waldgarten soll der erste Schritt in das Projekt sein. Wer will, kann dan (möglichst zusätzlich) eine der Kleingartenparzellen pachten. Diese Parzellen werden kleiner als die druchschnitten KG-Parzellen in Berlin und in Clustern um den Waldgarten herum aufgebaut. Ob es nur eine Hütte für alle in einem solchen Cluster geben soll etc. müssen die Pächter*innen miteinander entwickeln.
    Es gibt auch noch eine 1000m² große Umweltbidlungsfläche für die Arbeit mit Kindern (Schulen), dafür hat Julia 1/2 Stelle in dem Projekt. Kim hat auch 1/2 Stelle im Projekt und ist für die (gemeinschafts)gärtnerische Entwicklung zuständig. Sie ist zusätzlich beim Bezirksverband der KG angestellt, die Träger vor Ort sind und kann ihre Stunden recht flexibel handhaben, so dass es mehr als 20 Stunden für den Waldgarten Zeit hat.

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  • Bremen: NABU baut noch einen Garten auf

    (Mail)
    Wir haben hier beim NABU die Gemüseflächen, welche von der „Acker AG“ betreut werden.

    Neu hinzu kommt nur der NABU Waldgarten, für den gerade eine neue „Waldgarten AG“ in der Gründung ist.

    Beide AG’s stehen natürlich allen Interessierten offen und werden in der Gemeinschaft bewirtschaftet, es sind aber andere Konzepte (mehr …)

  • Berlin und Kassel: Waldgärten nehmen Gestalt an

    (NL)

    Die Waldgärten Berlin-Britz und Kassel-Wahlebachpark stehen in den Startlöchern. Auch der dritte Standort wird mehr und mehr konzipiert und geplant, so dass die Umsetzung auch am Helleböhnweg in Kassel später dieses Jahr in Angriff genommen werden kann.

    Berlin:“ Neben dem Grundgerüst der Küche ist nun auch der Innenausbau vorbereitet; die Spüle und die ersten Schubladen wurden platziert. Unterstützt wurden wir dabei von den Mitarbeiter*innen der KUBUS gGmbH, einem Träger von sozialen Beschäftigungs- und Bildungsprojekten für Arbeitslose“
    Gerätehaus ist aufgebaut, es gibt einen Stromanschluss.

    citizen Science Tage in Berlin und Kassel im Juni
    Im Projekt Urbane Waldgärten wollen wir mit Euch Ansätze erarbeiten, wie wir die Wirkungen des Waldgartens hinsichtlich verschiedener ökologischer Funktionen erfassen können. Dazu gehören Themen wie Erntemenge, Biodiversitätserfassung und Bodenqualität. Am ersten Wochenende im Juni in Berlin und am 13. Juni in Kassel werden jeweils interaktive Forschungstage durch das Team der Uni Potsdam auf den Projektflächen stattfinden
    (mehr …)

  • Waldkappel: Fläche des Fuchsgartens gehört Genosseschaft

    (Antrag/Antworten)

    Wir haben 19 Beete, á 3m^2 (ca.) an Gemüsebeet. Ein Hügelbeet (ca. 10m lang), einen Waldgarten …(die Größen sind auf der karte). 109/4 ist der Gemeinschaftsgarten. Die Fläche gehört der Genossenschaft Region im Wandel Kooperative. 

    Die Nutzung ist unbefristet. Die Fläche gehören der Genossenschaft, die Wiederrum Menschen aus dem Netzwerk gehören und quasi die Pacht zahlen, ebenso die anliegenden Wohngebäude. Es ist quasi ein Gemeinschaftsgarten, den die Genossenschaft abbezahlt, weil es ihr Eigentum ist und zur Verfügung stellt.

    Verantwortlich sind wir ca.6 Menschen, mitmachende ca. 40 plus weitere lose Menschen, die ab und an mitmachen (ca 100/ Jahr). 

    Alle Beete sind Gemeinschaftlich, dieses Jahr mit einigen individuellen Verantwortungen. Patenschaften machen wir dieses Jahr und einige Beete ganz gemeinsam, trotzdem koordiniere ich den garten

    Ich koordiniere den Garten und die Menschen. Auf ihren Beeten spreche ich mit Ihnen die Fruchtfolge ab, sonst entscheiden sie individuell. Den Gesamtgarten und Waldgarten hüte ich. Man kann mitmachen, in dem man sich meldet. 

    Wir wollen zwei Kompostklos im Turnus nutzen. Wir wollen, dass Menschen nicht ins Haus müssen, um auf Toilette zu gehen. Die Fäzes lagern wir dann in den IBC Tanks, deswegen brauchen wir sei. Nach ca. Einem Jahr kommen sie zu den Bäumen und Sträuchern. 

    Das Wasser kommt vom Dach, teilweise wird es schon von dort abgefangen, an manchen Stellen fehlen noch die Rinnen. 

    Die Geräte sind in der Scheune direkt am Garten. Die Scheune ist für alle offen. 

    Ich kümmere mich um den Kompost. 


    (mehr …)

  • Freiburg: dritte Stadt für Aufbau eines urbanen Waödgartens?

    Der Themenkreis „Essbare Stadt“ des Ernährungsrat Freiburg und Region lädt zum Info- und Vernetzungstreffen “Ein urbaner Waldgarten für Freiburg
    Als Begegnungs- und Lernort bringt er bunte Vielfalt in die umliegenden Stadtviertel. Er ist ein biodiverser Lebensraum und bietet eine willkommene Abkühlung von der Hitze der Stadt. Der essbare Gemeinschaftsgarten bereichert ganz Freiburg langfristig. Seine Pflanzen wachsen für jede*n und versorgen alle Generationen mit frischen Lebensmitteln, jetzige wie kommende.
    Der Wunsch nach Gemeinschaftsgärten ist groß in Freiburg. Ein urbaner Waldgarten kann vielen Menschen diese Gelegenheit bieten und gleichzeitig eine Aufwertung von Stadtbild und -klima erzeugen.
    In Berlin und Kassel werden solche Gärten bereits gebaut. Seit Juli gibt es eine erste Standortanalyse für Freiburg, deren Ergebnisse auf dem Infotreffen vorgestellt werden. (mehr …)

  • Berlin, Kassel: Waldgartenaufbau schreitet voran

    NL:

    wir sind mit großen Schritten dabei, die ersten beiden unserer drei Waldgärten zu realisieren. In Berlin-Britz sind bereits die ersten 60 Bäume gepflanzt und seit Mitte Juli geht es dort weiter mit großen Erd- und Wegebauarbeiten, weiteren Pflanzungen und allen erforderlichen Vorbereitungen für diverse Mitmachbaustellen und Pflanzaktionen im Herbst. Auch in Kassel soll es im Herbst mit dem Bauen losgehen und so berichten wir im Folgenden von den Workshops zur Planung des Waldgartens am Wahlebach und den vielen Aktivitäten des Teams in Kassel. Darüber hinaus nehmen auch die Aktivitäten zur Umweltbildung in beiden Städten Fahrt auf.

    In Berlin gibt es in Britz eine Fläche, in Kassel soll es zwei Waldgärten geben.
    Mehr zu den Standorten: https://www.urbane-waldgaerten.de/aktuelles (mehr …)

  • Berlin: Vereinsgründung für Waldgarten Britz

    Für den Garten wird gerade ein Verein gegründet.

    Der Garten wird derzeit noch von den Ladschaftsarchitekten und der Bauausführung vorbereitet. Wir Gärtner*innen sind da nur zum Teil eingebunden, aber noch sehr wenig (wir bewässern die bereits gepflanzten Bäume regelmäßig und es wird demnächst einige Mitmachbaustellen geben).

    So richtig losgärtnern können wir aber voraussichtlich erst im Frühling nächsten Jahres. Daneben hat sich bereits eine schöne AG-Struktur entwickelt, in der wir das zukünftige Gärtnern vorbereiten. Die AG Satzung, zur Vereinsgründung, ist eine davon. (mehr …)

  • Berlin: FeldFoodForest startet

    (Mail)
    nach über zwei Jahren endlich geschafft haben, einen Waldgarten auf dem Tempelhofer Feld zu starten!

    Zehn Organisationen, koordiniert vom Feld Food Forest e.V., haben sich zusammengeschlossen, um einen Gemeinschaftsgarten der besonderen Art anzulegen. Die gemeinsame Vision ist die Errichtung eines essbaren sich selbst erhaltenden Biotops, eines sogenannten “Waldgartens”. Hier werden verschiedene Pflanzen – Bäume, Sträucher, Stauden, Kräuter, Bodendecker…- gepflanzt, um eine gestaltete Naturlandschaft zu schaffen. Dabei werden die Natur und die Beziehungen zwischen den Pflanzen nachgeahmt. Ziel ist es, biologische Vielfalt zu schaffen, den Boden zu regenerieren und einen Ertrag für Mensch, Tier und Boden zu erzeugen.

    Der WFG wird ein Experimentierfeld, in dem diverse Formate des Wissensaustausches über Permakultur, Umwelt und Ernährung stattfinden können. 

    In einer Reihe von partizipativen Workshops und einem intensiven iterativen Prozess mit Repräsentant:innen aus den zuständigen Behörden und aus der Zivilgesellschaft haben wir ein gemeinsames Konzept erstellt. 


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  • Aktivitäten im Gemeinschaftsgarten Gut Alaune

    (Sachbericht)

    Aktionen rund um den Gemeinschaftsgarten waren 2021/22:
    – Ein Jugendworkshop-Festival mit großer Saftpressaktion mit unserer neu
    eingeweihten solidarischen Saftstraße über zwei Tage (ca. 200 Besucher) unter
    Mitwirkung von einigen Aktiven aus dem Gemeinschafts-Waldgarten-Netzwerk
    (www.gutalaune.de/workshopfestival-basteln-ausprobieren-selbermachen/ )
    – Anlegen von Hügelbeeten für Gemüse und Mulchen größerer Flächen im
    Waldgartens zur perspektivischen Bepflanzung mit Bodenbedeckern
    – Pflege und Anlegen neuer Benjeshecken
    – Pflanzungen von Sträucher und Beeren
    – Gemeinsamer Obstbaumschnitt
    – Schutzmaßnahmen für den Halbtrockenrasen auf dem Vereinsgelände
    (www.gutalaune.de/schutzmassnahmen-fuer-magerrasen/ )
    – Müllsammeln um das Vereinsgelände (www.gutalaune.de/muell-sammeln-an-der-
    goetsche/ )
    – Mitmach Honigernte (www.gutalaune.de/es-honigt-mitmach-honigernte/)
    – Planungssessions und Austausch zur Konzeptionierung und Planung des
    Waldgartens
    Die Anzahlt von Aktiven GärtnerInnen im Gemeinschaftsgarten ist ungefähr gleich geblieben.
    Insgesamt bewährt sich das Gemeinschafts-Waldgarten-Konzept und wir machen Schritt für
    Schritt Fortschritte in der Verteilung von langfristigen Aufgaben und Koordination. Genau
    dieser Punkt bleibt aber auch die größte Herausforderung, da die Organisation ehrenamtlich
    und kollektiv ist und wir gelegentlich an Kapazitätsgrenzen stoßen. (mehr …)

  • Pödelwitz: Fläche für Gemeinschaftsgarten noch nicht gesichert

    (Mail)

    Für den Projektgarten läuft der Pachtvertrag 2024 aus. Wir sind jedoch in gutem Kontakt zur Kirchgemeinde und optimistisch, dass der Garten als

    Gemeinschafts- und Begegnungsort erhalten bleiben kann und arbeiten gerade an einer alternativen Fläche für die Wohnnutzung (Bauwägen). Dies würde auf der Fläche auch mehr Platz für die weitere Gestaltung des Waldgartens ermöglichen. Wir legen gerade einen kleinen Teich an und planen den Bau eines Gewächshauses. (mehr …)

  • Göttingen: Janun treibt „Lebensmittelanbau in der Stadt“ voran

    (Tel)
    Janun Göttingen ist ein Teil des Janun e.V., einem Zusammenschluss von Jugendumweltvereinen in Niedersachsen. Bei Janun können Menschen mit einem Alter bis maximal 33 Jahren dabei sein. Da viele von ihnen nach Uni oder Ausbildung in andere Städte ziehen, sich die Lebensumstände ändern, gibt es in ihren Projekten viel Fluktuation, so dass ein Thema die immer wieder neue Einbindung von weiteren Mitgärtner*innen ist. Sie arbeiten mit virtuellen Kommunikationstools und merken, dass Ältere noch nicht so den Zugang zu ihren Gärten gefunden haben.

    Sie haben drei Gartenprojekte, die teilweise noch in Planung sind.
    Schon seit längerer Zeit gibt es den Janun Garten, der sich im Friedensgarten Grone befindet. Hier liegt der Schwerpunkt auf „Market Gardening“ (Ertrag auf kleinen Flächen) und Permakultur.
    Ein Teil ihrer Gruppe hat für die Idee eines Waldgartens bei einer Klimaschutz-Ausschreibung der Stadt teilgenommen und neben 9 anderen Projekten einen Zuschlag bekommen. Nach wie vor ist es schwierig, in Göttingen eine Fläche für ein Gartenprojekt zu finden. Janun empfindet die Verwaltung als unkooperativ und ungeübt im Umgang mit aktiver Zivilgesellschaft, die Ideen umsetzen möchte.
    Teil der Förderung ist Beratung und so sind sie auch an eine Fläche gekommen (an einem Hang, genau auch dort, wo sich der andere Garten befindet). Hier wollen sie nun einen Waldgemeinschaftsgarten aufbauen, bei dem es aber keinen Gemüseanbau geben soll, sondern nur Sträucher, Bäume und Kräuter.
    Das dritte Projekt ist eine SoLaWi, an der sie beteilgt sind. (mehr …)

  • Göttingen: Janun baut essbaren Waldgarten auf

    der JANUN Garten ist ein Gemeinschaftsgarten mit einer Mischung aus Market Gardening und Permakultur. Das machen wir hauptsächlich einjähriges Gemüse, Tomatenhaus usw usw.

    Der JANUN Garten ist ein Gemeinschaftsgarten für Junge Menschen und befindet sich im Friedensgarten der internationalen Gärten e.V..
    Der Essbare Waldgarten Göttingen ist viel größer, mind. 3500 m2 und wird auf der Wiese unterhalb des Friedensgartens angelegt.

    Darunter entsteht dann noch ein neuer Garten und zwar eine Stadtsolawi Göttingen, bei der auch Menschen mitmachen können.
    Wir bauen da an diesem Ort also ein größeres Gartenetzwerk mit ganz Unterschiedlichen Beispielen und Ideen von Urban gardening (internationaler Garten, market gardening (intensiver Gemüseanbau), Waldgarten) nebeneinander auf um vielleicht auch irgendwann mal ein Bildungszentrum durch zu installieren. Die Projekte sind mehr oder weniger unabhängig. (mehr …)

  • Berlin und Kassel: drei Waldgartenprojekte entstehen

    Stand der Dinge des Forschungs/Erprobungsprojekts „Urbane Waldgärten“ und die Planungen für die nächste Zeit: https://urbane-waldgaerten.de/?na=v&nk=105-80f5fa58d8&id=19 (mehr …)

  • Petersberg: GutAlaune hat auch eine Gemeinschaftsgarten

    (Antrag/Antworten)

    Sie haben da einen Selbstversorgergarten und auch einen Gemeinschaftswald-Garten. Dieser wuchert schnell zu und sie wollen ihren alten Bezinrasenmäher gegen eine Akkuvariante auswechseln. Sie beantragen zudem einen -Akkufreischneider, Schlauch und Schlauchwagen. Kosten: 1144,41 Euro.

    Ich bin für diese Summe

    Fragen und Antworten

    •             Wie groß ist die Fläche, wem gehört diese und gibt es eine Nutzungsbefristung? Was war da vorher und wer gärtnert bisher dort in welcher Form?

    die Fläche gehört dem Verein, es gibt keinerlei Nutzungsbefristung. Vorher wurde der Bereich von einer alleinstehenden Frau als Selbstversorgergarten / Streuobstwiese genutzt. Bisher gärtnert hier eine bunte Mischung von etwa 20-30 Menschen vor allem aus Halle (Saale) (20 min mit dem Fahrrad) zusammen mit 1-2 Vereinsmitgliedern des GutAlaune e.V.. Gemeinschaftlich wurden Trekker repariert, Beete angelegt, bepflanzt, beerntet – viel gelernt und ausprobiert. Eine „Waldgartengruppe“ entstand aus dieser Gruppe in etwa den letzten Jahren die gemeinsam ein wartungsarmes, hocheffizientes Ökosystem zur Lebensmittelproduktion dort entwickeln will.

    •             Wie groß ist diese Gartengruppe?

    20-30 Menschen extern – 1-2 Menschen von vor Ort (GutAlaune wird von 6 Menschen bewohnt)

    •             Ist es schon mehr als ein Selbstversorgergarten für euch vor Ort? Wer wohnt da noch in der Nähe und könnte und würde diesen Garten dann als „mein Gemeinschaftsgarten“ verstehen und sich in diesem Sinne einbringen?

    Wir haben unabhängig davon einen wachsenden Selbstversorgergarten vor Ort der von anderen Menschen betreut wird. Interessierte Gärtner aus Halle bringen sich seit 2016 in wandelnden Formen & Intensitäten ins gemeinschaftliche Gärtnern vor Ort ein.

    •             Was meinst du mit „begehbar zu halten“?

    Vor Allem Wege anzulegen und freizuhalten. Bisher wurde dies mit Sense / Sichel und einem Rasenmäher der nun den Geist aufgibt nicht kontinuierlich geschafft – wir sind der Meinung dass hier etwas mehr Technik und Qualität einen Quantensprung ermöglichen könnte.

    • Wo sind die Werkzeuge und Geräte untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen da jederzeit ran?

    Die Werkzeuge sind in offenen Schuppen jederzeit erreichbar

    • Wer kümmert sich darum?

    Die Infrastruktur Verantwortlichen aus dem Verein

    •    Woher bekommt die Gartengruppe das Wasser?

    Es gibt einen Anschluss direkt im Waldgarten sowie Regenwassertanks.

    • Habt ihr im Garten individuelle Beete/Anteile oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Momentan alles gemeinschaflich. Bald evtl auch kleine individuell oder in Keingruppe organisierte Bereiche.

    •             Was passiert mit der Ernte?

    Bisher gab es keine riesigen Ernten. Es wurde was mitgenommen und was übrig blieb in der Gemeinschaftsküche verkocht

    • Wie sind Entscheidungen und Kommunikation geregelt, wie ist der Garten organisiert?

    Es gibt eine telegram Gruppe, die meiste Kommunikation geschieht dort, Entscheidung auf konsent Basis, und unregelmäßige orga treffen vor Ort.

    •             Wie macht ihr auf den Gemeinschaftsgarten aufmerksam, wie erfahren potentiell Neuinteressierte davon und wie kann man mitmachen? Gibt es z.B. einen Tag in der Woche, wo immer jemand da ist?

    Es gibt keinen regelmäßigen Termin. Über Website / Verteiler / Facebook wird auf Aktionen im Garten aufmerksam gemacht… Ernsthafter interessierte gehen dann in die telegram Gruppe und organisieren sich von dort überwiegend selbst

    • Gibt es auch Sitzgelegenheiten und andere Infrastruktur im Garten?

    Im Garten sollen perspectivisch soziale Bänke ect rückzugsbereiche entstehen. Es gibt auf dem Vereinsgelände eine Draußenküche, Kompostklos, Draußenduschen


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  • Berlin und Kassel: Urbane Waldgärten können umgesetzt werden

    (NL)

    Das Projekt Urbane Waldgärten wurde als neues Förderprojekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bewilligt und wird ab April 2021 für sechs Jahre durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klimaschutz gefördert. Mit dieser Finanzierung können drei Modellstandorte des Projektes als Urbane Waldgärten in Berlin und Kassel realisiert und die Entstehung und Entwicklung wissenschaftlich begleitet werden. […]

    Es sind für Kassel zwei Urbane Waldgärten geplant, für die derzeit die Flächen in Waldau (Wahlebachgrünzug) und Bad Wilhelmshöhe (Marbachshöhe, Wilhelm-Rohrbach-Platz) im Fokus stehen. Es besteht großes Interesse seitens der Stadtgesellschaft, an beiden Flächen einen Urbanen Waldgarten zu entwickeln. Nachdem die Stadtverordneten-versammlung Kassel dem Projekt am 28.09.2020 zugestimmt hat, wurden für beide Standorte – Wahlebachgrünzug und Wilhelm-Rohrbach-Platz – Bodenuntersuchungen durchgeführt. Weitere detaillierte Untersuchung, unter anderem auch im Hinblick auf den Denkmalschutz, folgen demnächst. Weiterführende Beteiligungsformate und Abstimmungen mit der Stadtgesellschaft sind geplant.

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  • Förderzusage für „Urbane Waldgärten“

    (alerts)

    Seit zehn Jahren fördert das Bundesprogramm Biologische Vielfalt Projekte mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und vielen weiteren Akteuren vor Ort, die gemeinsam neue Lösungen für mehr biologische Vielfalt in Deutschland entwickeln wollen.

    Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Biologische Vielfalt ist die Grundlage des Lebens, von der Ernährung über die Gesundheit bis hin zu den Lösungen für den Klimaschutz. Daher fördert der Bund seit mehr als zehn Jahren gesellschaftliches Engagement für die Natur mit einem eigenen Bundesprogramm. Die beiden neuen Projekte aus dem Programm zeigen, wie wichtig gesellschaftliches Engagement für den Schutz biologischer Vielfalt und unserer Lebensgrundlagen ist.“ […]
     „Beide Projekte haben über den Zuwachs der biologischen Vielfalt hinaus zahlreiche weitere damit verbundene positive Effekte im Blick, etwa für unsere Lebensqualität und unser Naturerleben. Im Projekt Urbane Waldgärten werden beispielsweise die ökologischen, klimatischen und sozialen Effekte der Modellflächen in Berlin und Kassel untersucht und zugleich ansprechende Formen der Umweltbildung für verschiedene Alters- und Zielgruppen erarbeitet, die bundesweit übertragbar sein sollen. Denn die biologische Vielfalt kann nur geschützt und erhalten werden, wenn wir das Bewusstsein für ihren unermesslichen Wert breit in der Gesellschaft verankern und stärken.“

    Die neuen Projekte auf einen Blick:

    Im Projekt „Urbane Waldgärten: Mehrjährig, mehrschichtig, multifunktional“ wird das Thema Urban Gardening neu gedacht. Waldgärten sind mehrschichtig aufgebaute, naturnahe Gärten und bestehen hauptsächlich aus mehrjährigen Pflanzen. Dabei handelt es sich vor allem um Gehölze mit essbaren Bestandteilen, wie Obst, Nüsse und Beeren, aber auch um mehrjährige Arten in der Gemüse-, Kräuter- und Wurzelschicht. Im Verbundvorhaben der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner <abbr title=“eingetragener Verein“>e. V.</abbr>, dem Freilandlabor Britz <abbr title=“eingetragener Verein“>e. V.</abbr> und dem Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel werden drei Waldgärten als praktische Modellvorhaben entstehen. Neben dem nachhaltigen Anbau sollen im Projekt vor allem Umweltbildung, soziales Miteinander und eine naturnahe und langfristige Form des urbanen Gärtnerns erprobt werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in Höhe von rund 4,85 Millionen Euro. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin (SenUVK) beteiligt sich an der finanziellen Förderung.

    Mit „BiodiversitätsChecks in Kirchengemeinden“ setzen sich das Erzbistum Köln (EBK), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Evangelische-Lutherische Landeskirche Hannover (HkD) in einem Verbundprojekt dafür ein, Kirchenorte auch zu Orten der biologischen Vielfalt zu machen. Nach gründlichen Biodiversitäts-Checks werden biodiversitätsfördernde Maßnahmen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern vor Ort entwickelt und durchgeführt. Mit über fünf Millionen Gemeindemitgliedern im Projektgebiet hat das Projekt großes Potenzial für vielfaches ehrenamtliches Engagement. Mögliche Maßnahmen sind der Schutz für Gebäudebrüter die Umgestaltung von Freiflächen zu struktur- und artenreichen (Kleinst-)Biotopen, die Beratung zu ökologischen Kriterien bei der Verpachtung, die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Gemeindeflächen sowie eine ökologische Aufwertung von Friedhöfen. Für das bis 2026 dauernde Projekt stellt das Bundesumweltministerium rund 3,58 Millionen Euro bereit.

    https://www.soll-galabau.de/aktuelle-news/ansicht-aktuelles/datum/2021/05/22/welttag-der-biologischen-vielfalt-bmu-und-bfn-foerdern-zwei-neue-projekte.html (mehr …)

  • In Verden gibt es seit 22 Jahren einen Gemeinschaftswaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    Wir sind ein seit 22 Jahren bestehender Waldgarten, der sich mit der ökologischen und nach
    permakulturellen Grundsätzen funktionierenden Bewirtschaftung von Boden beschäftigt. Auf einer
    ehemals   konventionell   beackerten   Fläche   von   7h   werden   hier   Experimente   zu   nachhaltiger
    Landwirtschaft, Biodiversität und Saatgut durchgeführt und dokumentiert. Durch Bildungsarbeit,
    BFD,   FÖJ   und   Praktikumsstellen   wird   Wissen   weitergegeben   und   ausgetauscht.   Interessierte
    Städter*innen erhalten außerdem die Möglichkeit, im ländlichen Raum aktiv zu werden.
    Die hier wachsenden Nahrungsmittel werden zur freien Verfügung/Ernte gestellt, da wir den Boden
    als Gemeingut betrachten.
    Durch die unkommerzielle Weitergabe von Kulturpflanzen und Erzeugnissen setzen wir uns für den
    Erhalt von Diversität und Gemeingütern ein.
    Da unsere alte Gartenhütte nun endgültig nicht mehr reparabel ist, muss dieses Jahr
    eine neue her, um unsere Gerätschaften für den Waldgarten sicher vor Wettereinflüssen zu halten
    und damit Schäden zu vermeiden. Da wir ökologisch und nachhaltig arbeiten und wirtschaften
    wollen,  möchten wir ökologische und zertifizierte Materialien verwenden. 

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Leute kommen aus der
    Nachbarschaft?
    – Gerade gibt es drei feste Personen aus der Umgebung (Nachbarsdörfer bzw Bremen) in der
    Gruppe, plus Menschen – aus der Umgebung, aber auch von weiter weg – die regelmäßig bis
    unregelmäßig (auch je nach momentan anstehenden Aufgaben) vorbei kommen und mithelfen bzw
    eigene Projekte im Garten verfolgen.
    Wie macht ihr das Projekt bekannt, wie erfährt man davon und wie kann man
    mitmachen?
    – Das Projekt ist in diversen Netzwerken und auf Verteilerlisten (z.B. Permakultur-Liste, reclaim the
    fields, Selbstversorger, abelana (eine lokale Verschenke-Liste), Facebook) über die
    Campeinladungen gehen bzw andere Veranstaltungen und wenn etwas geerntet werden kann.
    Ist die Fläche mit ÖPNV erreichbar?
    – Es gibt eine Trennung zwischen Büro und Gartenfläche. Das Büro in Verden ist sehr gut mit dem
    ÖPNV erreichbar – die Gartenfläche ist leider, aufgrund des sehr eingeschränkten ÖPNV im
    Umland – schlecht mit den Öffentlichen zu erreichen (es gibt ein Bus der 4mal am Tag zwischen
    Montag und Freitag fährt und außerhalb dessen ist es möglich ein Sammeltaxi zu rufen). Wir
    umgehen das jedoch indem wir Fahrrad fahren und auch Gästefahrräder haben. Bei Menschen mit
    Beeinträchtigungen steht uns auch ein privates Fahrzeug zur Verfügung, mit dem wir einen Transfer
    machen können.
    .
    Wie ist das gärtnern organisiert: wer entscheidet, wie kommuniziert ihr, was passiert
    mit der Ernte?
    – Entscheidungen werden in Plenas im Konsensprinzip mit allen Beteiligten getroffen,
    Kommunikation findet je nach Bedarf und Reichweite auf unterschiedlichen Wegen statt
    (persönlich oder per Mail bzw Telefon) und mit kritischem Blick auf Hierarchiebildung.
    – Die Ernte wird, wenn nicht direkt vor Ort schon gegessen, zur allgemeinen Verfügung gestellt
    (zumeist über die lokale Verschenke-Liste ‚abelana‘).
    Welche Aufgaben haben BFD und FÖJ-ler*innen?
    – Alles was ansteht und worauf die jeweiligen Menschen Lust haben (Beetplanung, Anpflanzen,
    Gehölzpflege, Experimente erstellen und auswerten, Veredeln,…).
    Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Projekts?
    – Es gibt keine finanzielle Verpflichtung der Gärtner*innen gegenüber dem Projekt, was uns auch
    wichtig ist, damit es kein Auschluss über finanzielle Ressourcen gibt.
    – Laufende Kosten (abgesehen von Praktikant*innen-Aufwandentschädigung) werden zum Großteil
    von JANUN (https://www.janun.de/) finanziert.
    – Alle anderen Kosten werden durch Spenden gedeckt.Wo ist die Bibliothek, wie zugänglich ist diese, wer kümmert sich darum, wer nutzt die
    wie und ist die off en für andere Interessierte? Auf eurer Site habe ich dazu nix
    gefunden
    – Der Präsenzbestand der Bibliothek befindet sich in unserem Büro und ist für alle zugänglich die
    interessiert daran sind. Es ist auch kein großer Bestand und die Büchersammlung entwickelt sich
    mit dem benötigten Wissen – bspw. sind momentan Pilze in den Fokus gerückt und dazu fehlt uns
    Literatur.
    – Es werden gerade auch Altbestände aus dem Projekt (Dokumentation von Experimenten,
    Recherche zu Gehölz und krautigen Pflanzen, …) digitalisiert.
    – Aktuellere digitale Informationen sind für interssierten Menschen (zumeist Menschen die hier
    mitarbeiten) über eine Cloud zugänglich (allerdings etwas eingeschränkter, da dort auch sensible
    Daten gespeichert sind).
    Wer macht die Experimente und wie werden diese kommuniziert und dokumentiert?
    – Experimente führen alle beteiligten Menschen hier durch – je nach Interessenlage. Je nach dem
    was für ein Experimet es ist, wird es vorher mehr oder weniger in der Gruppe besprochen und evtl
    von erfahreneren Menschen angeleitet.
    – Dokumentiert werden die Experimente und Ergebnisse in der Cloud und somit erstmal zugänglich
    für alle aktiv Beteiligten
    – Da wir auch gerne den Bedürfnisse der Menschen die hier arbeiten Raum geben möchten, ist die
    Publizierung von Ergebnissen die letzte Zeit etwas hinten runtergefallen, dies ist uns aber bewußt
    und es gibt gerade auch intensive Bestrebungen das zu ändern und interessierte Menschen, die das
    Vorhaben verfolgen. In Zukunft sollen die Ergebnisse dann ersteinmal auf die Webseite gestellt
    werden.
    – Es gibt auch immer die Möglichkeit Ergebnissen, Erfahrungen usw per Mail an zu fragen.
    Wer wird wann die Hütte bauen, wie viele Leute können da mitmachen und was sind
    hier eure Pläne bzgl. Corona?
    – Die ursprüngliche Idee war eine offene Bauwoche für den Hüttenbau zu organisieren, in der
    erfahrene Menschen Unerfahrenere anleiten, Wissen geteilt werden kann und eine schöne Zeit im
    Garten damit verbunden werden kann, dies ist jedoch angesichts der Corona-Situation fraglich ob
    das so funktioniert.
    – Der Ausweichsplan ist der Bau der Gartenhütte mit der Kerngruppe des Projektes, als zeitlicher
    Rahmen dafür ist Frühsommer angedacht.
    Wie groß soll die Hütte werden, was passiert mit der alten und woher bekommt ihr das
    Werkzeug für den Bau?
    – Je nach finanzieller Unterstützung soll die Hütte bis zu 20 qm³ werden, evtl mit Vordach.
    – Die alte Hütte wird abgerissen, je nach Zustand werden Teile als Mulchmaterial verwendet oder
    als Heckenmaterial – nicht wiederverwendbare Teile werden fachgerecht entsorgt.
    – Das Werkzeug gibt es im privaten Besitz (Akkuschrauber, Akkustichsäge, kleine Tischkreissäge,
    Transportmittel) oder vom Verein (Akkuschrauber, Aggregat, Handsäge, Schaufel, Hacke, Leiter).

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  • viele neue Projekte im GG Salvia in Leipzig

    (Mail)

    Wir sind seit letztem Jahr sehr große Schritte voran gekommen. Ab morgen werden wir ein Workcamp starten, wo wir unsere neue barrierefreie Bienenfläche gestalten, z.B. Sandarien errichten und eine barrierefreie Wegführung bauen. Außerdem wird der Zaun mit Hilfe der Workcampteilnehmer und einer Förderschulklasse neu errichtet. Der Maschendrahtzaun kommt weg, ein Lattenzaun wird neu errichtet und bemalt oder anders gestaltet. Ab 2021 wollen wir auch Workshops zum barrierefreien Imkern initiieren. Das erste Bienenvolk befindet sich seit einigen Wochen im SALVIA-Garten; weitere kommen ab nächsten Jahr dazu. Unsere rollende Workshopleiterin (eine Biologin und Naturpädagogin) macht ihr erstes Angebot während der Workcampzeit. Darauf freuen wir uns besonders, da wir den Tier- und Pflanzenschatz in unserem Garten teilweise gar nicht benennen können.

    Ab Mitte September entsteht auf einem anderen Teil des SALVIA-Gartens eine weitere barrierefreie Wegführung mit unterfahrbaren Hochbeeten und  neuen Anbau- und Schauflächen (auch in Hügelbeetform). Da wollen wir verschiedene Permakulturtechniken ausprobieren und ein bissschen experimentieren. Für diesen Ausbau haben wir eine Förderung eingeworben, so dass wir eine Firma für diese Arbeiten beauftragen konnten.

    Es ist gerade sehr aufregend, was alles 2020 passiert! Trotz Corona konnten wir durchgehend tätig sein.

    Unser Waldgarten erhält während des Workcamps eine „große Portion Grünkompost“, um auch die nährstoffarmen Flächen (da standen alte Bungalows, die wir Ende letztem bzw. dieses Jahr abgerissen haben) aufzuwerten und weitere Bäume, Sträucher und weitere Stauden, Kräuter etc. im Herbst pflanzen zu können (mehr …)

  • Waldgemeinschaftsgarten in Britz

    (alerst)

    18.07.2019

    Neuer Inhalt

    Themen

    Urban Gardening auf neue Art In Britz entsteht ein gemeinschaftlicher Waldgarten

    Blühenden Baumkronen, darunter liegender Strauchschicht und Pflanzen am Boden.
    So stellt sich der von den Forschern beauftragte Illustrator Arian Rassoul das naturnahe Ökosystem eines städtischen Waldgartens vor: mit blühenden Baumkronen, darunter liegender Strauchschicht und Pflanzen am Boden.

    Foto: Arian Rassoul

    „Das hier ist der perfekte Ort.“ Zufrieden schaut Jennifer Schulz um sich. „Die Fläche ist noch nie bebaut gewesen, sie hat die richtige Größe, der Boden ist schadstofffrei und es stehen hier bisher nur wenige große Bäume und Sträucher“, sagt die Wissenschaftlerin. Zudem ist das Gebiet gut erreichbar – ein Glücksfall. Hier, am Rand des Britzer Gartens, im Süden von Berlin, hat Schulz Großes vor.
    Wo im Moment noch braune Rinder mit langen Hörnern auf einer umzäunten Weide das Gras kurzhalten, soll in den kommenden Jahren zusammen mit interessierten Bürgern ein Waldgarten entstehen. Obst- und Nussbäume, Beerensträucher, Gemüsepflanzen und Kräuterstauden werden  dann einen parkartigen Obst- und Gemüsegarten inmitten der Stadt bilden.

    Ein Ort der Begegnung, Erholung und Bildung soll die Anlage sein, in dem die Anwohner und andere Mitstreiter gärtnern und ernten, wünscht sich Schulz. Aber auch eine grüne Lunge, die die angrenzenden Wohnbezirke im Sommer kühlt und den Wasserhaushalt reguliert. Und natürlich eine Nasch-Oase. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, weiß Jennifer Schulz. Gemeinsam mit ihrem Forschungsteam von der Universität Potsdam stellt sie mit Mitteln des Bundesamts für Naturschutz seit einem Jahr im Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Urbane Waldgärten“ die Weichen für das ambitionierte Ziel.

    Im Britzer Garten kann der gemeinschaftliche Waldgarten entstehen

    Die Idee für einen solchen urbanen Waldgarten hat Schulz aus Südamerika und Südeuropa mitgebracht, wo sie lange Jahre lebte und als Landschaftsplanerin ähnliche Projekte plante und realisierte. Als sie vor einigen Jahren nach Deutschland zurückkehrte, reizte es die Forscherin, auch hier so etwas zu initiieren. Lange suchte sie nach geeigneten Flächen in Berlin, um hier das Pilotprojekt auf den Weg zu bringen und wissenschaftlich zu begleiten. Sie weiß, dass das Pflanzen und Bewirtschaften eines Waldgartens zwar herausfordernd ist. Die größere Hürde sieht sie aber woanders: „Das Schwierigste wird es sein, über die anfängliche Euphorie hinaus eine stabile Gemeinschaft an Gärtnern und Mitwirkenden zu bilden.“

    Mit ihrem Team untersucht Schulz sowohl biologische, soziale als auch rechtliche Fragen. Die Erkenntnisse sollen dabei helfen, Waldgärten zukünftig auch in anderen Städten erfolgreich anzustoßen und langfristig zu betreiben. Wie wirkt sich ein Waldgarten auf die Bodengesundheit oder die biologische Vielfalt aus? Verändert er die Lebens- und Wohnqualität im Stadtquartier? Wirkt er sich, wie Studien andernorts zeigen, etwa positiv auf psychische Erkrankungen aus oder lässt er die Kriminalität sinken? Welche Betreibermodelle sind möglich?

    Im Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner, der unter seinem Dach etwa 9000 Kleingärtner vereint, fanden Jennifer Schulz und ihr Team einen Partner, der die Waldgartenpläne voll und ganz unterstützt. Auf der Fläche im Britzer Garten sollten demnächst sowieso Kleingärten entstehen. Das Areal, das 2,7 Hektar umfasst, ist als Ersatzfläche für andernorts durch Bauvorhaben verloren gegangene Parzellen festgelegt.

    Viele Familien wünschen sich einen Gemeinschaftsgarten

    Mindestens 5000 Quadratmeter davon könnten als gemeinschaftlicher Waldgarten entwickelt werden, kann sich der Geschäftsführer des Vereins, Manfred Hopp, vorstellen. „Hier könnten etwa 20 Familien oder auch mehrere Einzelpersonen gemeinschaftlich gärtnern“, sagt Hopp. Er befürwortet es, Kleingärten auch einmal anders als bisher zu gestalten und versteht die Pläne als große Chance für das Kleingartenwesen. Dieses müsse sich öffnen und auf neue Bedürfnisse reagieren, um zukunftsfähig zu bleiben. „Es ist ein schönes Projekt und wir können kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt er.

    „Der Wunsch nach Gemeinschaftsgärten ist groß“, sagt Jennifer Schulz. Besonders Familien mit berufstätigen Eltern und kleinen Kindern würden sich einen Garten wünschen, in dem  gemeinsam gehackt, gesät, geerntet und eingekocht wird. Mit einer Einzelparzelle, deren Pflege und Bewirtschaftung bestimmten Ansprüchen genügen muss, sieht sich diese neue Gärtnerklientel häufig überfordert. Ein Gemeinschaftsgarten bietet außerdem Möglichkeiten  des intensiven Austauschs zwischen den Generationen. Die Jüngeren könnten von den Erfahrungen der Älteren profitieren und vielleicht selbst neue Ideen und Pflanzensorten oder Impulse für den Natur- und Klimaschutz mitbringen.

    Der Waldgarten hat auch Bildungsanspruch – Die Berliner sollen mehr über die Natur lernen

    Positive Effekte des Gärtnerns erhoffen sich Schulz und ihre Partner  nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur. „Der Waldgarten soll einen Beitrag für die biologische Vielfalt leisten“, betont die Forscherin. „Der Bebauungsplan für diese Fläche schreibt ganz klar vor, dass die Biodiversität gefördert und das Klima aufgewertet wird.“ Beide Punkte würde ein strukturreicher Waldgarten erfüllen, der mit seinen blühenden Baumkronen, der darunter liegenden Strauchschicht und den Pflanzen am Boden ein naturnahes Ökosystem mit neuen Lebensräumen schafft. Mit einem Langzeitmonitoring, in dem dokumentiert wird, wie sich die Vielfalt an Pflanzen und Tieren und verschiedene Klimaparameter im Laufe der Zeit entwickeln, möchte Jennifer Schulz diese Hypothese untermauern.

    „Alle möglichen Beerensträucher, Rhabarber, Beinwell, Rucola, Minze, Mangold“ – Jennifer Schulz gerät ins Schwärmen, wenn sie all die Nutzpflanzen aufzählt, die in einem Waldgarten neben den Obstbäumen gedeihen können. „Wir haben eine unendliche Vielfalt an Nahrungspflanzen, kennen und nutzen aber nur einen Bruchteil davon.“ Vor kurzem hat sie selbst einen Waldgarten mit mehr als 200 Arten von Nutzpflanzen angelegt, in Portugal brachte sie vor einigen Jahren sogar mehr als 700 Arten auf fünf Hektar Fläche unter.

    Ihr Projekt versteht sie auch als Bildungsangebot. Die Waldgärtner werden von Beginn an in der Planung und Pflege ihrer grünen Oase unterstützt und lernen so nicht nur einiges über die Bedürfnisse und richtigen Standorte ihrer Pflanzen, sondern auch über die Stoffkreisläufe in der Natur. Ein Waldgarten ist sehr ertragreich, betont Schulz. Denn die Pflanzen werden so angeordnet, dass sie sich in ihren Licht- und Nährstoffbedürfnissen ergänzen. Die Vielfalt sorgt außerdem dafür, dass nahezu ganzjährig geerntet werden kann.

    Die Nachbarschaft soll den Waldgarten selber pflegen

    Wie wird der Britzer Waldgarten also in 20 Jahren aussehen? Jennifer Schulz möchte sich noch nicht festlegen. „Wir haben derzeit noch viel mehr offene Fragen als Antworten,“ sagt sie. Letztlich sollen die Bewohner aus der Nachbarschaft, die den Waldgarten pflegen, selbst entscheiden, was sie sich wünschen: ob der Garten jederzeit und für alle zugänglich sein soll und es ob Zäune geben wird, wer  das Obst und Gemüse ernten darf und ob es neben einem Gemeinschaftshaus mit Schulungsmöglichkeiten auch private Lauben geben soll.

    Zugleich steht die Frage: Haben auch weitere Kleingärtner in dem gesamten neu zu gründende Kleingartenverein Interesse am Leitbild Waldgarten? „Es ist ein Entwicklungsprozess, der hier stattfinden muss“, sagt Jennifer Schulz. Eines ist aber sicher: „Das Projekt steht und fällt mit einer guten Gemeinschaft.“


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  • Waldgartenprojekt bei Berlin

    (ANtrag, ANtworten)

    Im letzten Jahr wurde durch den Frieda e.V. eine verwilderte Kleingartenfläche von 0,7ha erworben,
    mit der Idee einen für die Dorfgemeinschaft und Interessierte zugänglichen vorbildhaften Waldgarten
    anzulegen. Er soll vor allem ein Bildungsprojekt sein, wo Menschen durch aktive Mitarbeit und durch
    regelmäßige Bildungsveranstaltungen Zugang zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimawandelanpassung
    und regionaler Ernährung finden.  
    Der Garten mit dem Namen „Lummerland“ soll auch als sozialer Treffpunkt für nachbarschaftliche
    Vernetzung dienen.
     
    Wir  vom  Räume  eröffnen  e.V.  sind  überzeugt  von  dem  innovativen  Potenzial  gut  angelegter Waldgärten  als  Garanten  von  Ernährungssouveränität,  CO2-Speicherung  und  Habitatstruktur.
    Außerdem hat die Betätigung in einer natürlichen und gleichzeitig Fülle spendenden Umgebung einen
    nicht  zu  unterschätzenden  Naturerlebnis-  und  Gemeinschaftsaspekt,  den  wir  möglichst  vielen
    Menschen ermöglichen wollen.
    Konkret  planen  wir  die  Anlage  eines  sinnvollen  harmonierenden  Systems  von  Obst-  und
    Nussgehölzen,  Heiz-  und  Flechtmaterial  liefernden  Bäumen,  essbaren  Stauden  und  ökosystemar
    relevanten  Pflanzen  gehen.  Diese  auch  unter  dem  Aspekt  der  Ästhetik  angelegten
    Produktionsbereiche sollen mit offenen und geschlossenen Aufenthaltsbereichen und Infrastrukturen
    zur  Weiterverarbeitung  der  Ernte  kombiniert  werden.  Hierfür  soll  unter  anderem  ein  alter,
    holzverschalter Bauanhänger zu einer stationäre Küche im Garten umgebaut werden.
    Glücklicherweise  stehen  wir  in  gutem  Kontakt  mit  dem  renommierten  Waldgarten-Planer  Dipl.-
    Forstwirt Philipp Gerhardt und würden mit seiner Unterstützung gerne dieses einzigartige Potenzial
    eines Community-Waldgartens entfalten.
    Mit einem intensiven Initialjahr wollen wir nun den Startschuss setzen.  
    Im Projektzeitraum von einem Jahr wird es im Kern um die Anlage der Grundstrukturen, eingebettet
    in eine Reihe sozialer Aktivitäten, gehen.

    1. 1Wohnen die sechs Menschen, aus denen die Gruppe bisher besteht, in der unmittelbaren Nähe der Fläche? Ja, die sechs Menschen wohnen ganz in der Nähe im Ort. Die meisten davon in der „Frieda“.
    2. Wie bekommen andere Leute von dem Projekt mit, wo und wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit dafür? Läuft diese ÖA schon und haben sich weitere Interessierte gefunden? Öffentlichkeitsarbeit läuft bereits über
        – Mittlerweile bereits 3 Konkrete Arbeitsaktionen, zu denen wir als Verein zur freiwilligen Mithilfe aufgerufen haben.
    Anwesend waren je ca. 20 Personen, von denen einige Interesse an der weiteren Mitarbeit am Projekt geäußert haben.
        – die Veranstaltungen der „Frieda“ (persönliche Information), z.B. Nachbarschaftscafé, Workshoptage, Seminare…
        – die-frieda.org (noch rudimentär, Webseite wird noch stark überarbeitet…)
        – Veranstaltungen der Bildungs-Bande (Standardmäßig Präsentation lokaler Projekte)
        – Freundeskreise
        – Baumfeldwirtschaft.de und zugehörige Facebook-Seite
    3. Gibt es ein Schild an der Fläche, das das Projekt erläutert? Nein, es gibt bisher kein Schild… soll irgendwann entstehen, aber hat unserer Einschätzung nach noch keine Priorität, bis der Garten in einem einigermaßen vorzeigbaren Zustand ist.
    4. Wie kann man mitmachen? Gibt es regelmäßige Treffen z.B.? Erst Teilnahme an öffentlich beworbenen Arbeitsaktionen. Ist ernsthaftes Interesse am Mitwirken vorhanden, gibt es die Möglichkeit Teilprojekte zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.
    5. Wohnen Leute in dem Projekthaus? Ja, das Projekthaus wird von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt, die sich um die Renovierung und die Veranstaltungskoordination kümmert.
    6. Wie und wo sollen die Geräte untergebracht werden? Wie kommen Interessierte an diese Geräte? Geräte werden in einem bereits auf dem Gelände vorhandenen Schuppen untergebracht. Der Schlüssel ist an einem Ort im Garten versteckt. Vertrauten beteiligten Personen wird der Ort gezeigt, damit sie selbstständig aktiv werden können.
    7. Gibt es Gebäude auf dem Gelände? Ist der Bauwagen schon da? Neben dem Schuppen gibt es eine baufällige Datsche und zwei vermoderte Wohnwägen. Langfristig sollen die Wohnwägen entsorgt und die Datsche neu aufgebaut werden. Der Bauwagen gehört dem Frieda e.V.. Er steht auf einem anderen Gelände in der Nähe des Gartens. Er braucht ein neues Fahrgestell, damit er in den Garten verfrachtet werden kann. Hier und bei Gelegenheit in anderen Projekten und Gärten soll er zu Bildungszwecken und für Multiplikation als mobile Einmachküche verwendet werden.
    8Wie viel von den 0,7 ha sollen für den Waldgarten genutzt werden?   Die gesamte Fläche soll als Nutzsystem für die Nachbarschaft und assoziierte Vereine fungieren. Das bedeutet, dass neben Produktionsfläche auch Aufenthaltsplätze und (Holz-/Obst-/Garten-) Wirtschaftsfläche eingeplant werden.
    9. Wie ist/soll das Gartenprojekt organisiert sein? Wer trifft wie Entscheidungen, wo laufen die Informationen zusammen, wie ist die Kommunikation organisiert? Was passiert mit der Ernte? Die Eigentums-Verwaltung liegt beim Frieda e.V. Die Bildungs-Bande, ein selbstorganisiertes unkommerzielles Bildungs-Netzwerk, möchte Nachhaltigkeits-Wissen innerhalb und außerhalb des Netzwerks streuen und zu diesem Zweck den Garten als Anschauungs- und Seminaraußenbereich nutzen.
    Auch Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt (Baumfeldwirtschaft.de) möchte den Garten für Workshops und Seminare nutzen.
    Die tatsächliche Planung und Nutzungskoordination, im Sinne der im Antrag angeführten Projektziele, wird im Endeffekt von der an den Räume eröffnen e.V. angegliederten Waldgarten-Gruppe übernommen (Mitglieder müssen nicht Vereinsmitglieder sein). Ihr können alle beitreten, die Lust haben, zur Entstehung und Nutzung des Gartens beizutragen. Die Arbeitskoordination der Gruppe läuft über die Arbeitsplattform „WeChange“. Physisch kommt die Gruppe zu unregelmäßigen Gartenarbeits-Einsätzen zusammen. Neue Leute können (im Moment) beitreten und auf die Plattform zugreifen, wenn die Gruppe im Konsens dem Beitritt zustimmt. Entscheidungen werden also auf Arbeitseinsätzen mit den Anwesenden (vorläufig) und über Abstimmungen auf der Plattform getroffen. Über größere Anschaffungen muss der Räume eröffnen e.V. befinden, der die Abrechnung und Finanzierung der Gruppe unterstützt.
    Über Erntenutzung entscheidet die Waldgarten-Gruppe. Aktuelle Vereinbarung ist, dass die Ernte in erster Linie zur Verpflegung bei Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen genutzt wird, die Mitglieder und die Bewohner*innen des Projekthauses aber ebenfalls ernten dürfen.
    10.Gibt es, da es sich ja um eine Kleingartenanlage handelt, keinen Wasseranschluss (mehr)? Kann nicht Regenwasser gesammelt werden? Gibt es einen Brunnen? Wozu braucht ihr einen Generator und Pumpen und wie soll der betrieben werden?  Ja, auf dem Gelände gibt es mehrere funktionierende Brunnen. Eine Handpumpe konnte bereits installiert werden. Besonders die Jungbäume haben an heißen Sommertagen und starken Trockenperioden, wie im letzten Jahr, hohen Wasserbedarf. Aus diesem Grund wollen wir zusätzlich eine Elektropumpe mit Sprenger an dem Brunnen im Schuppen installieren. Da es aber keinen Strom gibt, brauchen wir einen benzinbetriebenen Strom-Generator.

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  • Komposttoilettenbauworkshop mit Kante im entstehenden Gemeinschaftsgarten Dübener Heide

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die  Kompost-Toilette  entsteht  auf  einer  im  Aufbau  befindlichen  Gemeinschafts-Waldgartenfläche  bei  Kemberg.  Sie  soll  im  Rahmen  eines Workshops am  23.  Sept.
    2017  zum  Start  der  Einrichtung  dieser  Gartenfläche  erbaut  werden.  Der  Workshop wird  geleitet  von  dem  aus  Berlin  stammenden  „Kollektiv  für  angepasste  Technik“
    (KanTe, https://kante.info/). 
    Die  Waldgartenfläche  wird  als  Teil  des  in  der  Dübener  Heide  gelegenen  Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ entwickelt 1. In der Projektbeschreibung sowie in der  Budgetierung des Projektes ist der Bau einer Kompost-Toilette nicht enthalten.  
    Dieser Projektansatz ist im Verlaufe der Projektumsetzung  durch Teilnehmer an die Projektleitung herangetragen wurden und soll im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der Grundlagen von Komposttoilettenanlagen. als eigenständiges Projekt praktisch umgesetzt werden.
    Der beantragende Verein Dübener Heide e.V. ist Träger des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BLUE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beantragt und bewilligt.
     Das  Projekt  dient  dazu,  die  Potenziale  von  Gemeinschaftsgärten  resp.  des  Urban Gardening für den ländlichen Raum zu ergründen.  
     Die  fraglichen  Potentiale  sind  auf  die  Aufgaben  des  Naturparks  und  seiner  Schutzzwecke bezogen: Gemeinschaftsgärten sollen in ihrer Eignung geprüft werden, in wie weit sie sich als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur, Attraktionsräume für junge und urbane Zielgruppen und als Beispiel umweltgerechter Landnutzung nutzen lassen. Insofern werden auf allen vom Projekt unterstützten Gartenflächen kein Kunstdünger und keine Pestizide verwandt.
     Das Projekt führt auf Basis einer Workshop-Reihe in das Thema Gemeinschaftsgärten als  (halb-)öffentliche  Lernorte  für  die  Umweltbildung  ein  und  initiiert  und  begleitet  in
    Anknüpfung  an  zu  erfassende  Vorortinitiativen  die  Errichtung  von  zwei  (Pilot-)  Gemeinschaftsgärten-Projekten in der Region. In einer dieser Flächen soll die beantragte  
    Komposttoilette erbaut werden.

    Die Toilette wird mobil gebaut, da nicht klar ist, ob auch langfristig Leute auf dieser Fläche gärtnern werden.

    Wir haben in unserem Gartenprojekt im Teil Sachsen-Anhalt bisher eine motivierte Kerngruppe aus 6-8  Personen die im Umkreis von 2 – 5 km zur Workshopfläche und potentiellen Waldgarten wohnen. Zusätzlich kommen einige aus dem sächsischen Teil der Dübener Heide.  Dabei handelt es sich auch um Leute, die selber Gärtnern und auch thematisch verwandte Seminare anbieten und das Projekt unterstützen wollen; einige kommen auch aus Interesse an den Workshopthemen . Dem gesamten Projekt wind ca. 25 Personen zugeordnet die bei unterschiedlichen Workshops anwesend waren.
    Die jetzt anvisierte Fläche und die Idee zu diesem Workshop wurde von den Teilnehmern der durch unsere bisherigen Workshops gebildeten Kerngruppe vorgeschlagen, zu dem auch der Besitzer der Fläche gehört, und von unserem Projekt aufgenommen.
    Leider ist die anzustrebende zusätzliche erweiterte Grupp des Gartenprojektes noch nicht vorhanden; diese muss vom Projekt weiter aufgebaut werden . Das soll auch über möglichst interessante Workshops geschehen. Der Komposttoilettenworkshop unter Leitung von KanTe bietet sich da an. Was dann später auf dieser Fläche angebaut werden soll, wird von den Teilnehmern entschieden.
    Zeitlich sind wir durch die späte Bewilligung des Projektes im Jahresverlauf leider etwas hinterher, so dass der Workshop für dieses Gartenprojekt recht spät ins Jahr gerutscht ist. Aufgrund der Rahmenbedingungen des Förderprogramms können wir den Workshop jedoch nicht verschieben (mehr …)