Schlagwort: Waldgarten Pionier Rehfelde

  • Rehfelde: Kompost-Bienenstand wird gebaut

    (Antrag/Antworten)

    Sowohl die Integration von diversen Arten von Komposttypen und auch Bienen, sind ein sehr wichtiger Aspekt für den Waldgarten und dessen Gemeinschaftsbildung.

    Mit dem Bauprojekt ‚Kompost&Bienenstand‘ entsteht hier ein lange nutzbares Projekt, das auch den Aspekt der BfN (Bildung für Nachhaltigkeit) im Waldgarten Rehfelde fördert.

    Die Umsetzung soll in mehreren Workshoptagen, mit den Nutzern des Gemeinschaftsgartens erfolgen.

    Projekt Ziel:

    Hauptsächlich wird eine Holz Konstruktion für

    – 2 Bioreaktoren nach Johnson und Su in Eurogitterboxen ( 1,24m x 0,84m x 0,97m )

    – einen Herkömmlichen Kompost mit ca. 2m x 1,2m x1m

    – einem Wurmkompost

    also insgesamt knapp 5m³ Kompostvolumen entstehen, die mit einer Begehbaren Fläche, den Kompost vor Witterungseinflüssen wie Starkregen und Austrocknung schützen soll.

    Da in den meisten Gartenprojekten Platz Mangelware ist, bietet sich an, das die Fläche über dem Kompost genutzt wird, um Wassertanks oder Tonnen aufzustellen und Regenwasser vom Dach aufzufangen.

    Damit kann dann der Kompost bei Bedarf gewässert werden, ohne Pumpen nutzen zu müssen. Langfristig ist dies Automatisiert geplant, wird aber frühstens 2024 realisiert werden können.

    Die Begehbaren Fläche über dem Kompost kann auch wunderbar als Stellfläche für Bienenstöcke genutzt werden, die dadurch vor Bodenfeuchte und Wildtiere geschützt und doch dadurch im Waldgartenprojekt sehr präsent sein werden.

    Zusätzlich wäre durch Platz im unteren Teil eine Begrünung des Projektes mit Rankpflanzen denkbar, um noch mehr Schatten zu erzeugen und die Biodiversität zu erhöhen und, oder auch eine kleine Speisepilzfarm ließ sich integrieren.

    • Als ich euch besucht habe, war der Platz für ein solches Projekt im Waldgarten noch umstritten. Habt ihr geklärt, wo das dann stehen wird?

    Ja, der Platz steht jetzt fest, fernab von Laufwegen zum Schutz der Bienen im Südlichen Teil des Waldgartens

    • Wo soll das Bauen/die Workshops dazu stattfinden? Über welche Kanäle soll darauf aufmerksam gemacht werden? Wer würde die Workshops anleiten? An wie viele Workshops denkst du? Wie viele Leute können insgesamt mitbauen?

    – Die Workshops finden in einem der unausgebauten Container auf dem Waldgartengelände statt, was den Vorteil eines vor Sonne, Wind und Regen geschützten Arbeitens bietet.

    – Leiten würde ich die Workshops, weil ich bereits die entsprechenden Erfahrungen habe und die Zahl der Workshops ist Abhängig wie viele jeweils mit bauen werden, ich setze mal 5-6 Workshop Tage an.

    – Wenn die Helfenden sich abwechseln, dann würde ich persönlich sagen max. 6-8 Leute, mehr wird dann zu viel Trouble, beim Gesamtaufbau können natürlich mehr dabei sein dann.

    – Das wird in dem Internen Gruppenchat, auf Wachstumswende und auf der Webseite dann bekannt gegeben

    • Ihr seid ja schon so eher wenige Aktive in der Gruppe, wie viele aus der Waldgartengruppe sind auf jeden Fall beim Bau dabei?

    Mit mir sind insgesamt 4 Aktive Leute aus dem Waldgarten bei dem Bauen mit dabei und bei einem kleinen Fest zum Endzusammenbau, werden definitiv mehr aktive dabei sein.

    • Wer würde sich um die verschiedenen Komposter kümmern?

    Da Johnson und Su ein Langzeit Kompost ( 2 Jahre Dauer)  ist und der Normale Kompost eine Kaltrotte wird, der ebenfalls lange reifen wird, kann ich mich definitiv um die Komposte kümmern und auch entsprechende Workshops geben. 

    • Wo kommen die Füllungen her?

    Aus dem Waldgarten zum großen Teil langfristig selbst und vom Sägewerk in Rehfelde.

    • Habt ihr die anderen notwendigen Werkzeuge vor Ort?

    Ich persönlich habe alle benötigte Werkzeug und muss nur Verbrauchsmaterialien und Schablonen besorgen und bauen ( HTW Maker Space ), Außerdem gibt es eine Kapp und Gehrungssäge als Leihgabe aus dem Urban Garden der HTW Berlin.

    • Wie werden die Materialien oder gebauten Teile dann transportiert?

    Durch private Transporte mit einem Anhänger und natürlich Bestellungen die per DHL, DPD angeliefert werden, das Sägewerk liefert ebenfalls an.

    • Gibt es schon Bienen im Garten (habe ich nicht mehr im Kopf)? Wenn nicht: gibt es Imker*innen, die bei euch in der Gruppe sind und den Platz mit ausgesucht haben? Werden sie sich am Bau beteiligen?

    – Ich bin Imker am Standort der HTW Berlin, darum auch die Idee mit dem Grundfläche sparendem Baukonzept, weil ich das schon im Urban Garden der HTW Berlin schon länger praktiziere.

    – Auch habe ich bereits auch 2 Bienenvölker die nach Rehfelde umziehen können, sobald ich das nötige Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt zugeschickt bekommen habe.

    – Es besteht seitens der Waldgartenmitglieder schon sehr großes Interesse an mehr Information zum Thema Imker.

    • Warum soll es zwei Bioreaktoren geben? Könnte die ganze Konstruktion nicht ein wenig kleiner gebaut und damit preiswerter hergestellt werden?

    – Der Waldgarten ist ein sehr großes Gelände und der Pilz basierte Johnson und Su Kompost kann sehr gut gebraucht werden zur  Bodenverbesserung, die dringend nötig ist.

    – Sehr schön wäre auch den Workshop Kompost nach Johnson und Su Jährlich machen zu können, denn nur alle 2 Jahre ist schon sehr wenig.

    – Außerdem ist geplant mit den Eurogitterboxen der Holzkonstruktion etwas mehr Gewicht und Stabilität zu verleihen.

    – Konstruktionsbedingt ist durch die geplante Alternative Imkerei eine gewisse Höhe notwendig und damit auch Breite, damit es Stabil steht.

    – Auch wäre es im Sinne der Bildung dann jeweils kleine Gruppen mit direkt zu die Bienen nehmen zu können, daher muss es sehr Stabil gebaut werden.


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  • Rehfelde: Waldgarten-Pionier

    (Projektebsuch)
    Vor den Toren Berlins hat ein Verein eine Fläche gekauft, um dort einen Waldgarten aufzubauen.
    Inzwischen ist auch der Zuweg im Besitz des Vereins. Die Fläche soll aber von einer noch zu gründenende Stiftung übernommen werden.
    Auf einem Teil de Fläche hat die Gruppe begonnen, Strukturen für einen Waldgarten anzulegen, Sonnenfallen, Bäume, Sträucher.
    Es wird experiemntiert, z.B. weöche hchstämmige Heidelbeere unter welchen Bedingungen am besten wächst. Ein anderer Teil sind (große) Beete, die individuell genutzt werden und ein dritter Teil ist ein Marketgardening. Bislang hat sich eine Gärtnerin aus Berlin um diesen Teil gekümmert und das hier geerntete Gemüse verkauft, um Einnahmen für das Projekt zu erzielen. Wer ein Beet hat, zahlt auch einen Beitrag.
    Vorne am Eingang sind Container von Peace of Land gelandet, die ausgebaut werden zu Aufenthalts- und Schulungsräumen. Es gibt selbstgebauten Strom, eine Komposttoilette, perspektivisch Bienen.
    Sie brauchen noch mehr Leute, die Fläche ist riesig. Aus der direkten (wenig besiedelten) Nachbarschaft ist niemand dabei, die meisten kommen aus Berlin.
    Sie wollen gerne das Gelände auch zu einem Lehrgelände ausbauen und Angebote für Familien machen, u.a. um Einnahmen zu erzielen, sie träumen auch von einem Café.

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