Schlagwort: Wasser

  • Düüselgrün wächst und gedeiht

    (Gu, Mail)

    Aktuell wird im Juni eine Kompostlernstation entstehen in Zusammenarbeit mit drei sehr engagierten ehrenamtlichen Kompostberaterinnen.
    Unsere Kompostklo-Pläne werden länger brauchen, da wir hier den offiziellen Weg gehen und da eine offizielle Erlaubnis erst noch mit Stadt/Verwaltung/… auf den Weg bringen müssen. Genauso sind auch noch für unsere Kohlpflanzen und einige Sträucher die Beetkisten noch nicht gebaut. […] Aber wir haben jetzt in der Tat einen Wasseranschluss von der Stadt bekommen und gestern von der Gartenamtsleiterin das Rohr offiziell übergeben bekommen!

    Und es ist schon viel gewachsen:
    * Ein Geräteschrank mit Geheimtür
    * Einige Tomatendächer
    * Ein Weidenbogen am Eingang
    * Ein überaus fleißiges Bienenvolk
    * 6 im Rahmen einer Performance kolumbianischer Künstler mit einer Milpa bepflanze Beetkisten

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  • neuer GG entsteht in Leipzig

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Im Palmengarten in leipzig entsteht auf zwei von acht Teilfeldern (Gesamtfläche des Projekts: 350 m²) ein Gemeinschaftsgarten im Geiste von „essbarer Stadt“ – nicht nur die, die pflanzen und sich um das Projekt kümmern, sollen hier ernten können. Sie sind bisher acht Leute, wollen aber mehr erreichen und ein intergeneratives, interkulturelles Projekt aufbauen.
    Antworten auf meine Fragen:

    Die Gruppe besteht derzeit aus 5 aktiven Gärtnern, die sich mit
    unterschiedlichen Aufgaben betraut einbringen, die restlichen drei aus dem Initiativkreis sind Unterstützer, die Pflanzen spenden etc.

    2.   Die beiden Felder für den Start liegen direkt nebeneinander.

    Angrenzend gibt es weitere Flächen, wo der Garten ggf. erweiterbar wäre..

    3.   Wir haben die Flächen sicher und eine Nutzungserklärung mit der

    Stadt Leipzig abgeschlossen. Diese läuft für eine unbestimmte Zeit.

    Demnach kann man also im Antrag auch unbegrenzt schreiben… Wir haben das so vorsichtig formuliert, da wir als Verein dieses Projekt mitanstoßen, auch die Nutzungsvereinbarung unterschrieben haben, aber uns vielleicht

    2018 aus dem Projekt herauslösen. Wir übernehmen dann vielleicht eine Fläche an einem anderen Ort für unsere inklusive Kräutergärtnerei. Da sich der Kreis der Gärtner erweitern wird, es haben schon einige weitere Interessenten angefragt. wird das Projekt weiterlaufen können, denken wir. Die Geräte gehen dann an die Initiativgruppe über und werden an einem zentral gelegenen Ort für alle zugänglich gemacht. Wir fragen bereits benachbarte Möglichkeiten für die Unterbringung an… Zu Beginn, bis eine entgültige Lösung gefunden wurde, wird gemeinsam grün e.V. die Gerätschaften in den vereinseigenen Räumlichkeiten lagern und zu Arbeitseinsätzen mitbringen.

    4.     Die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen liegen derzeit in

    der Initiativgruppe. Diese vernetzt sich mit anderen Initiativen und Gruppen, hat gute Kontakte u.a. zu Annalinde. Wir sind offen für weitere Interessierte, haben zu diversen Festivitäten Aushänge gemacht und da auch gute Resonanz erhalten. Wir sind guter Hoffnung, dass sich der Kreis stetig erweitern lässt.

    5.   Es wird am Anfang einen regelmäßigen Tag (Dienstag nachmittag)

    geben. Ein weiterer Tag ist in Planung (wahrscheinlich Donnerstag). Da sind mehrere Leute vom Projekt vor Ort, die informieren, organisieren & Pflege betreiben… Man kann sich dann einfach mit einbringen, je nach Potental auch recht unterschiedlich. gemeinsam grün e.V. steht auch so als Ansprechpartner zur Verfügung und hinterlässt Kontaktdaten auf der Fläche.

    6.   Das Sozialunternehmen „heldenküche“ engagiert sich ehrenamtlich in

    unserer Gruppe mit. Dinge, die zubereitet werden, Aktionen, die gestartet werden, werden gegen Spende oder unentgeltlich abgegeben. Das was im „Essbaren Palmengarten“ angebaut wird, steht nicht für eine kommerzielle Nutzung der heldenküche zur Verfügung. Die Angebote der heldenküche laufen im Rahmen des „Essbaren Palmengarten“ und hier entscheidet die Gruppe, was genutzt werden kann.

    7.   Wir bekommen bereits Pflanzenspenden von Annalinde und steuern aus

    eigenen Beständen weitere Pflanzen hinzu. Auch Saatgut stellen wir aus eigenen Beständen zur Verfügung; wir veranstalten als Verein zweimal im Jahr Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörsen und kennen die Tauschbörse vom Leipziger Ökolöwen.

    9.   Die Tauchpumpe benötigen wir zur Wassergewinnung aus einem nah

    gelegenen Fluss. Eine andere Wasserentnahmemöglichkeit gibt es leider nicht, da eine nahe städtische Zuleitung kaputt ist und auch lt. Aussage der Stadt demnächst nicht instand gesetzt werden wird. Vielleicht können wir auch Sponsoren gewinnen, die uns eine Reparatur finanzieren; die Stadt hat dafür keine finanziellen Mittel übrig. (mehr …)

  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Freiburg. Waldgarten Wiehre

    (Gu aus Antrag, Tel, Mail, 12.8.)

    MitGärtnerInnen: zurzeit 12,

    Als Gemeinschaftsgarten, bei dem jedeR mitmachen kann, fördert er die Entwicklung der Nachbarschaft und sozialer Netzwerke im Stadtteil und mit den Nachbarstadtteilen. Wir haben Freude am gemeinsamen aktiven Tun, Planen und Gestalten und laden Menschen in unserer Nachbarschaft ein, mitzuwirken .

    Lage: Freiburg Stadtteil Wiehre/Waldsee

    Flächengröße:

    große Flächen (südlich des Weges) 2000m² : Wiesenfläche, die langsam umstrukturiert wird mit Hochbeeten für Gemüse und Früchte (z.B.Melonen, Erdbeeren) , Pflanzstrahlen mit niedrigen Gemüse- und Obstpflanzungen (Hügelbeeten) an deren Ende Obst und Nussbäume stehen.

    kleine Fläche nördlich des Weges ca. 250m²: Pflanzung alter Obstbaumsorten, ein Bienenvolk.

    Die Flächen gehören der Stadt Freiburg.

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten auf einer öffentlichen Fläche. Da wir in einem Landschaftsschutzgebiet liegen, dürfen keine Zäune oder ein Gerätehaus aufgestellt werden.

    Damit wir unsere Gartengeräte vor Ort lagern können, haben wir mit der Stadt Freiburg den Kompromiss gefunden eine Werkzeugkiste versteckt unter dem Waldsaum aufzustellen. Damit die Kiste mit Inhalt nicht einfach abtransportiert wird bzw. vor Vandalismus geschützt ist muss diese mit Bodenankern fixiert und sehr stabil werden. Als Grundkonstruktion wird ein Metallrahmen gebaut, der mit 40mm dicken Baudielen beschlagen wird. (siehe Kostenplan im Anhang).

    Mittelpunkt des Gartens ist die Kiwi Pagode. Diese stellt das soziale Zentrum des Gemeinschaftsgartens da. In dieser Gartensaison haben wir diesen sozialen Mittelpunkt mit Stangenbohnen markiert. Die Gemeinschaftsgärtner treffen sich regelmäßig Samstagnachmittag zum gemeinsamen arbeiten, wie z.B. Bodenvorbereitung, sähen und ernten. Dabei spielt der soziale Austausch, Voneinander und Miteinander lernen über die Generationen hinweg (Studenten, Familie, Ältere) eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden unter der Woche gemeinsam die anfallenden Arbeiten wie z.B. Gießen der Gemüsepflanzen erledig. Die Absprache dieser Termine erfolgt über Email ist ein Es wird jedoch auch viel ausprobiert, wie z.B. Samengewinnung. In der Wintersaison, in der Ruhezeit des Gartens finden diese Treffen weiterhin regelmäßig statt. Hier wird die Planung für den nächsten Entwicklungsschritte (z.B. Hochbeetbau, Werkzeugkistenbau), die Materialbeschaffung, der Pflanzplan, zusätzliche Projektteilnahmen (z.B. mit Stadt Freiburg) und Finanzen zu besprechen.

    Das Wasser kann mit Gießkannen aus dem angrenzenden Deichleweiher entnommen werden. Wir benötigen daher keine Regentonnen oder ähnliches.

    Aus dem Antrag: sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsobstgarten schaffen, in dem es aber auch Gemüsebeete gibt. Sie arbeiten nach Permakulturprinzipien, haben vor Workshops zu machen und viele Leute zu beteiligen. Sie dürfen keine Bauten erstellen, aber Bodenanker in den Boden hauen (für Werkzeugkiste z.B.)
    Das Projekt gibt es schon 2 Jahre lang, bisher war die Gruppe damit beschäftigt, die Fläche vorzubereiten für die Nutzuung als Wald/Obstgarten.

    Sie beantragen Gartenwerkzeuge, Samen und Pflanzen und Baumaterialien.

    Da sie kein Verein sind, sind sie unter das Dach von Transition Town geschlüpft.


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  • Stand der Dinge im IG Billstedt

    (Gu aus alerts, 5.8.)
    Der Hamburger IG Billstedt, den es seit 2012 gibt, hat 38 Mitglieder. Sie hatten zunächst 1000 m² und haben 2014 nochmal 600m² dazu bekommen.
    es sind auch Gruppe dabei: „zwei Kindergruppen, die MOMO-Beratungsstelle, eine Seniorengruppe, eine Flüchtlingsunterkunft Billstedt und der Verein Pestalozzi.“
    Es gibt individuelle Parzellen und rund 50% des Gartens sind Gemeinschaftsfläche.
    Sie haben einen Grill gebaut und eine Bank und wollen nächstes Jahr Bienen.
    „Auf dem Gelände existiert ein Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, der zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllt ist, stellten Sachverständige fest. Das Wasser haben wir auf Chemikalien untersuchen lassen“, sagt die Biologin Havva Schäfer. Es ist von der Zusammensetzung optimal geeignet, um die Beete zu bewässern. Als Trinkwasser taugt es allerdings nicht. Bisher bezieht der „Interkulturelle Garten“ das Wasser von der nahen Kinderwerkstatt in der Legienstraße 28. Aber dieses Wasser muss natürlich bezahlt werden. Theoretisch wäre es aber möglich, durch ein Loch, das im Bunker vorhanden ist, das Wasser kostenlos herauszupumpen.
    „Dafür brauchen wir aber noch eine behördliche Genehmigung“[…] für den „Interkulturellen Garten“ gibt es bis einschließlich 2015 Fördergelder. „Wir bekommen aber auch viele Spenden“, betont Thun. „Wir wollen für das Quartier da sein. Von unserem prachtvollen Garten können sich Besucher regelmäßig am Tag der offenen Tür einen Eindruck verschaffen. Die Termine: immer am 2. und 4. Sonntag im Monat“[…]“
    http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/patchwork-im-garten-d25763.html (mehr …)

  • Regenburger Gemeinschaftsgarten baut Solarpumpe

    (Gu aus Antrag, 18.3.)

    Wir, die Gartengruppe allein, sind eine Kerngruppe von 7 Leuten und ca. 20 Teilzeitaktive, die in Regensburg inzw. 3 Gärten bestellen . 2 davon sind eher kleinere  „PR-Gärtchen“ im Innenstadtbereich und unser größter , um den es auch hier geht, liegt in dem zum Weltkulturerbe gehörendem Regensburger Stadtteil Stadtamhof; ein wenig dezentral, aber sehr fein gelegen – direkt am Europakanal in unmittelbarer Donaunähe (~40m) .
    Er umfaßt 400m2, war früher eine ehemalige Parkfläche und wurde uns von der Stadt Regensburg, mit der wir eng kooperieren ( und seit 2014 auch im Koalitionsvertrag der regierenden Parteien im Stadtrat als förderungswürdiger Verein erscheinen – Punkt 10.4 ) , gegen ein kleines Entgelt zur Verfügung gestellt. 
    Seit Januar letzten Jahres bestellen wir den Garten und haben dabei sehr viel positive Resonanz von unseren Mitbürgern und der Stadt, insbesondere dem Gartenamt, bekommen, was sich auch in einer vielfältigen medialen Berichterstattung darüber widerspiegelte ( Mittelbayerische, TVA, Antenne Bayern,.. ) . Bevor ich hier viel erzähle, möchte ich Ihnen anbieten, auf unserem gruppeninternen Blog  einen tieferen Einblick in unseren Schaffensdrang zu gewinnen. 

    Zum Projekt selbst : 

    Im Garten haben wir das Problem, dass es dort weder Strom- noch Wasserleitung gibt. 

    Letztes Jahr haben wir das insofern gelöst, dass wir von der 40m entfernten Donau das Wasser mit Eimern (!) in den Garten getragen haben. ( ≥200l pro Tag .. )

    Dies ist jedoch eine auf Dauer nicht tragfähige Lösung, da es viele Menschen gibt, denen das aus diversen Gründen nicht möglich ist.

    Daher kamen wir zu dem Konsens, dass wir eine Lösung für diese Problematik brauchen. 

    Daraus entstand dann das Projekt der solarbetriebenen Wasserpumpe.


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  • Ernährungsworkshops im Mauergarten

    (Gu aus Newsletter)
    Im Mauerpark (Berlin) gibt es in nächster Zeit viele Angebote zum Thema Ernährung. Ein schön gemachter Flyer ist beim Projekt abgelegt
    Außerdem

    • Es gibt jetzt den versprochenen offiziellen Wasseranschluss (leider etwas weiter weg, beim wießen Container, Parkeingang Lortzingstr.) für uns, den wir jetzt nutzen können (wenn die Wasseruhr angekommen ist ca. Ende März). Diese Wasserkosten (ca. 4,80 € pro 1000 Liter) wird uns Grün Berlin dann weiterreichen. Bitte den Hydranten nicht mehr nutzen, weil der am Netz des bisherigen Eigentümers hängt (CA Immo).
    •     Insgesamt ist Grün Berlin mit der Kooperation und der Entwicklung des Gartens zufrieden und wir haben uns ebenfalls bedankt. Grün  Berlin strebt einen baldigen Vertrag für die Zeit der Zwischennutzung (mindestens dieses und wohl auch nächstes Jahr) mit uns an. Bisher haben wir lediglich eine Duldung. Herr Göhler empfiehlt, dass wir bei der nächsten Bürgerwerkstatt „Mauerpark fertig stellen“ (etwa April) noch einmal die Entwicklung und Perspektive des mauergartens vorstellen und Werbung für unsere Anliegen machen.

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  • Gemeinschaftsgarten Wolfenbüttel entwicklet sich gut

    Mail von Najeha, 2.12.

    „Die Arbeit im Gemeinschaftsgarten in Wolfenbüttel geht ganz gut voran, ein Stück der Wiese ist vom Gras befreit, und die ersten Erdbeeren gepflanzt. Eine Gruppe kümmert sich um einen Zaun, und die Stadtverwaltung hat der Gruppe einen Wasseranschluss versprochen. Beim Gartentreffen sind 11 Personen beteiligt. Die Gruppe hat Interesse an einer Veranstaltung mit mir in Wolfenbüttel im Februar oder März 2015.

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  • IG Lich hat viel geschafft

    (Gu, Mail, 3.11.)

    Die Koordination des IG Lich wechselt nach vier Jahren. Diese beschrieben sie als hart. Antwort auf meine Nachfragen: „Die „harten Jahre“ waren die des Aufbaus und der Konsoldierung. Das Schwierigste war die Wasserversorgung mit Brunnenbau und Zisterne, wofür insgesamt 15.000 € aufgebracht werden mussten. Nach Vandalismus 2012 brauchten wir Zäune für 8.000 €, wegen des Gefälles unseres Geländes und lehmigem Schlamm auf den Wegen nach Regen mussten die Wege befestigt werden. Das Geld für die Wege holte sich Frau Gümbel vom hessischen Umweltministerium und der Stiftung Anstoß in Gießen, danach mussten sie – wegen Haushaltsabschluss – bis Ende Februar 2013, also mitten im Winter, gesetzt werden. Für die Wege haben wir Plantten aus Licher Gärten recyclt. Für das Auslegen in Mosaikform hätte ein Gärtner 30.000 € genommen. Frau Gümbel hat Lehrer aus einer Berufsschule aus Hanau gewonnen, deren Landschaftsgärtnerschüler uns das als Projektarbeit umsonst gemacht haben. Wir haben einige Wochen lang Mittagessen für die Klassen gemacht. Auch die Gruppendynamik war am Anfang schwierig, es gab eine Deutsche-gegen- Nichtdeutsche-Konstellation, außerdem hatten wir einen Pächtersprecher wählen lassen, der dann aber Machtansprüche über die anderen anmeldete. Das hat sich dieses Jahr sehr positiv entwickelt. Es gibt inzwischen einen Grillplatz, und ein Licher spendiert uns das Material für eine Pergola im Mittelkreis.“

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