Schlagwort: Weil am Rhein

  • Weil am Rhein: Gemeinschaftsgarten Friedlingen bekommt mehr Fläche

    (Antrag, Antworten)

    Gemeinsam pflanzen, gärtnen und die verschiedene Beet und Angebote organisieren.
    der Gemeinschaftsgarten wurde im Juli 2021 gegründet und hat heute 11 Mitmacher (6 Erwachsene und
    5 Kinder). Es ist organische gewaschen und jetzt ensteht den Wunsch, den Gemeinschaftsgarten zu
    organisieren. Ausserdem wurde bis jetzt mit eingene Geräte und Geld vorangegangen, daher wird es in
    diesem Jahr sinnvoll mehr Material anzuschaffen und die Beet-Fläche zu erweitern.

    • Wem gehört die Fläche, wie groß ist diese und gibt es einen Vertrag für die Nutzung? Ist dieser Vertrag befristet oder haben Sie eine unbefristete Nutzungsmöglichkeit?

    Die Fläche gehört der Stadt. Es ist im Rheinpark und die zwei Beete wurden für Urban Gardening in der Sanierung des Rheinparks eingeplant. Es gibt kein Vertrag. Muss es sein?

    • Wie viele Beete gibt es und was an weiterer Infrastruktur ist im Garten schon vorhanden?

    2 Beete. Nichts Weitere ist vorhanden.

    • Wie ist der Garten organisiert? Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete?

    Die Gruppe besteht von 7 Menschen + Kinder. Alles wird gemeinschaftlich gemacht. Sehr organisiert war es bis jetzt nicht. Das habe ich bewusst so gelassen, dass es sich organisch entwickelt. Jetzt ist eine gute Zeit, um es ein bisschen mehr zu organisieren. Dafür treffen wir uns diese Woche, um gemeinsam zu entscheiden, was und wo wir pflanzen nach der Winter-Pause.

    • Wie kann man mitmachen, wie erfährt man von dem Projekt? Wie laufen Kommunikation und wie werden Entscheidungen getroffen? Wie ist die Gruppe organisiert?

    Es gibt ein Schild auf jede Beete, der erklärt, was es ist und dass jeder mitmachen kann und dass der Treffpunkt am Mittwoch um 16 Uhr ist. Infos schicke ich auch regelmäßig an der Zeitung und an allen Akteuren im Stadtteil, die die Info auch weiterleiten. Auch im Schaukasten hängen Infos über Urban Gardening. Bis her sind 80% den Teilnehmern dazu gekommen, weil die mit den Kindern am Spielplatz waren und den Schild gesehen haben. Entscheidungen werden im offenen Austausch mit den 7 Leute genommen. Manchmal über die WhatsApp-Gruppe, wenn es leichte Entscheidungen sind.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen da jederzeit Zugang zu?

    Bis jetzt werden die Schaufel und ein paar andere Geräte beim Minigolf neben die 2 Beet unterbracht. Wir könnten in der Zukunft auch ein Häuschen benutzen, der gerade saniert wird und nicht weit steht. Und es gibt auch die Möglichkeit, dass die Stadt einen kleinen Abstellraum aufbaut.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten (u.a. an den Kosten für Saatgut?)

    Bis jetzt haben die Gärtner*innen alles selber gekauft oder von zu Hause mitgebracht: Saatgut, Erde, Schaufel, usw.

    • Was passiert mit der Ernte?

    Ein Teil wird von den Teilnehmern nach Hause genommen und verzehrt. Ein Teil wurde leider gestohlen… Aber am meisten haben wir daraus ein Erntefest gemacht: Mit den Kindern geerntet, eine Suppe gekocht und im Park verteilt. Fotos anbei. Das wollen wir öfters machen. Ein anderer Teil kann auch im neuen Food-Sharing Verteiler gestellt werden.

    • Haben Sie beim Grünflächenamt nach der Möglichkeit gefragt, guten Kompost zu bekommen?

    Nein aber gute Idee, werde ich machen.

    • Sie schreiben, dass ab März eine zweite Fläche geplant werden soll, bitte skizzieren Sie die Pläne dazu noch ein wenig mehr. Ist das eine Fläche, die dann woanders sein wird, wird es also zwei Gärten geben?

    Ja die Fläche wird ein paar Straßen weiter sein auf dem Grundstück des Mehrgenerationshaus, wo der Stadtteilverein Sitz hat. Es ist gerade neben der Grundschule und hat ein offener Garten, so dass wir im Park jeder vorbeiläuft und mitmachen kann.

    Dazu wollen wir aber auch noch 3 andere Flächen anfangen aber das ist noch nicht geklärt. Die Idee ist, dass es verteilt im Stadtteil kleine oder größere Fläche gibt, wo jeder mitmachen kann und sich was holen kann.

    Die neue Fläche ist 300m von der alten entfernt. Noch ist unklar, wie groß diese sein wird.


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  • Weil am Rhein: im Garten sind Obdachtlose mit eingebunden

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    Weil am Rhein. Mit der Einrichtung der Quartiersmanagement-Stelle durch den Gemeinderatsbeschluss vor zwei Jahren verbunden war auch die Erwartungshaltung, Maßnahmen für den sozialen Zusammenhalt, die Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen im Stadtteil voranzubringen. Seit gut einem Jahr geht es nun für die Expertin darum, Akteure vor Ort zu vernetzen, das bürgerschaftliche Engagement zu fördern und Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen und Kulturen zu ermöglichen. Zudem soll das Quartiersmanagement laut Stellenprofil eine Vermittlerrolle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft übernehmen. Der erste Jahresbericht ist von Bekhoucha-Held nun im Kultur-, Sport- und Verwaltungsausschuss vorgestellt worden.

    Aufbau und Etablierung

    Für sie stand bislang der Aufbau und die Etablierung des Quartiersmanagements an, Öffentlichkeitsarbeit, die Erstellung einer Konzeptskizze sowie die Begleitung von Initiativen von Anwohnern – das Kennenlernen aller Akteure, Anwohner und Stadtteilvertreter erfolgt dabei laufend. Angesichts von rund 6000 Stadtteilbewohnern lerne sie immer neue kennen. Etwa 100 seien es bislang. Eva-Maria Bozenhardt (CDU) wollte wissen, ob immer nur die gleichen Anwohner kommen. „Es sind immer auch neue, die kommen. Der Kreis erweitert sich“, hieß es.

    Als Kommunikationsmittel genutzt wird neben der Smartphone-Anwendung WhatsApp vor allem eine Info-Tafel an der Ecke Hauptstraße, Blauenstraße. „Das funktioniert gut“, freut sich die Quartiersmanagerin. Im September habe auch noch eine zweite Anwohneraktion stattgefunden, um Projekte und Ideen zu sammeln. Das Leitmotto heißt bereits „Unser Friedlingen“. Fest stehe jedoch, dass neue Angebote keinen Sinn ergeben würden. Vielmehr müsse der Bekanntheitsgrad gesteigert werden. Die Internetseite befinde sich weiter im Aufbau und einen Instagram-Account gebe es auch schon.

    Obdachlose eingebunden

    Als Erfolg verbucht wird bereits, dass mit dem „Respekt“-Projekt den Nutzern des Obdachlosentreffs „Wärmestube“ auch nach 16 Uhr nun eine Dixie-Toilette zur Verfügung gestellt werden kann. Auch die Nähe zwischen der Wärmestube am aufgewerteten Rheinpark und dem dort befindlichen Spielplatz erweise sich nicht als Problem, was auch Irmgard Lorenz (Grüne) wissen wollte. Hinzu kommt, dass über ein Urban-Gardening-Projekt seit Juni Positives bewirkt werde, da hier auch die Obdachlosen mit eingebunden würden. Bei der Ernte seien dann viele Leute zusammengekommen, zog Bekhoucha-Held eine positive Zwischenbilanz.

    Außer dem laufenden Urban-Gardening-Projekt gebe es Spielenachmittage, im nächsten Monat steht ein Müllsammeltag und für den 2. Dezember ab 16 Uhr ist eine Mini-Weihnachtsfeier im Rheinpark geplant. Bei den Aktionen gibt es hinsichtlich der Sprache Unterstützung durch die Anwohner, wobei dies als „Türöffner“ gilt, da später dann Deutsch gesprochen wird, erläuterte die Quartiermanagerin auf Nachfrage von Brigitte Pantze (SPD).

    Politik ist voll des Lobes

    Obwohl Birgit Hinze-Rauchfuss (UFW) nach eigenen Worten zuvor zu den Skeptikerinnen der Einrichtung eines Quartiersmanagements gehörte, wurde sie durch das positive Wirken mittlerweile überzeugt. Es habe sich gezeigt, wie wichtig die Koordination ist. „Sie machen eine gute integrative und kommunale Arbeit“, lobte auch Matthias Dirrigl (SPD) die Integration der Bürger. Es handele sich aber um einen weiter fortschreitenden Prozess. Ein Kompliment sprach zudem Susi Engler (UFW) aus, da die Startbedingungen angesichts von Corona nicht einfach gewesen seien. „Sie haben etwas Tolles auf die Beine gestellt.“ Voll des Lobes war auch Andreas Rühle (UFW), der von einer „sehr guten Arbeit, die in unserem Friedlingen gemacht wird“ sprach. Friedlingen biete viel, aber viele Friedlinger würden es nicht kennen.

    https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-angebote-zuvor-zu-wenig-bekannt.983745ce-33b6-4abb-a308-384bb5f1ac5a.html (mehr …)

  • Weil am Rhein: Gartenprojekt soll Menschen mit und ohne Wohnung zusammenbringen

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    Weil am Rhein – Neben dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum stellt seit der Eröffnung des neuen Rheinparks das Miteinander mit den anderen Bürgern die zentrale große Herausforderung für die „Wärmestube“ dar. Deren Angebot wird von Wohnsitzlosen auch in der Corona-Zeit stark nachgefragt, ab dieser Woche gibt es außerdem wieder Selbstgekochtes. […]

    Veränderungen sind in den zurückliegenden Monaten zudem direkt vor der Wärmestube-Haustür erfolgt – die Aufwertung und Erweiterung des Rheinparks. „Dadurch ist die Wärmestube noch mehr in die Mitte der Gesellschaft gerückt“, erklärte Heinz. Eine Verbindung zur Bevölkerung herzustellen, sei das Ziel. An der Park-Gestaltung wurde bereits mitgewirkt, doch auch das angrenzende „Urban Gardening“-Projekt soll hier dazu beitragen, dass Menschen mit und ohne Wohnsitz aufeinander zugehen, erklärt der AGJ-Leiter. „Ich hoffe, dass es klappt.“

    https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-waermestube-rueckt-in-die-mitte-der-gesellschaft.acca1605-3395-4660-b0e3-930a4fd92ae8.html (mehr …)

  • Weil am Rhein: 2 Hochbeete im Park

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    Mit der Eröffnung des Rheinparks vor einer Woche startet nun auch ein neues Angebot im Park: das Urban Gardening, also gemeinschaftliches Gärtnern mitten in der Stadt. Urban Gardening wurde bereits während des Beteiligungsprozesses für die Umgestaltung des Rheinparks gewünscht und vom Stadtbauamt bei der Planung berücksichtigt, erinnert die Friedlinger Quartiersmanagerin Sonia Bekoucha-Held. Jetzt wird die Bepflanzung und Bewirtschaftung von zwei Beeten im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Wärmestube der AGJ koordiniert und organisiert.

    Eine kleine Gruppe von Friedlinger Akteuren und Einwohnern ist schon engagiert und trifft sich ab jetzt jeden Mittwoch um 16 Uhr im Park in der Nähe der Wärmestube, um in der gekennzeichneten Fläche Gemüse, Blumen oder Kräuter anzubauen.


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