Schlagwort: Wein

  • Berlin: Satellit-Garten entsteht Schritt für Schritt

    Unser Weinberg ist natürlich Teil unserer Pläne. Letztes Jahr haben wir die ersten kleinen Schritte unternommen, um eine Gartengemeinschaft zu gründen und uns um die Pflanzen zu kümmern: Wir haben ein paar Aktionen durchgeführt, um Unkraut zu entfernen und Samen zu säen, wir haben angefangen, Kompost zu sammeln, um guten Dünger herzustellen, wir haben unser jährliches Weinblattfest gefeiert, indem wir zusammen mit einigen Mitgliedern der Flamingo-Garten-Gemeinschaft gekocht haben, und wir haben diverses Gartenmaterial (Schaufeln, Harken, Scheren…) besorgt.

    Diesen Freitag werden wir einen ersten Rückschnitt vornehmen. Höchstwahrscheinlich müssen wir dann noch mehr Dünger und einige neue Weinpflanzen besorgen (mehr …)

  • Dortmund: Vogelwiese und Mitmach Weinberg

    Der Nachbarschaftsgarten Vogelwiese in Mengede ist mit über 2.000 Quadratmetern sicherlich der größte Nachbarschaftsgarten in Dortmund. Die Gartengruppe hat u. a. ein fahrbares Gartenhaus mit Konzertbühne gebaut, eine eigene Stromversorgung mit Solarmodulen errichtet und einen Brunnen gebohrt.
    2600 Quadratmeter groß ist das Areal, das das Wohnungsunternehmen Vonovia Eigentümern und Mietern der Siedlung im Norden Oestrichs zur Verfügung gestellt hat. Es ist ein Gemeinschaftsgarten mit Blumen, Obstgehölzen und einer großen Rasenfläche. Ein großer restaurierter Holzanhänger mit Fenstern und eine Terrasse aus Rindenmulch laden zum Verweilen ein.

    Zum Abschluss durften wir vom Rotwein aus dem Mitmach-Weinberg in Barop kosten – wirklich überraschend, wie gut Wein aus Dortmund schmecken kann.

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  • Berlin_Satelllit hat noch nicht wirklich losgelegt

    Projektbesuch

    In Friedrichshain in einem ehemaligen Restaurant gibt es seit 3 Jahren das Projekt „Satellit“. Wir haben den geplanten Garten und eine Werkstatt gefördert. Anuscheh hat zur Antragstellung bei uns beraten. Sie haben eine große Terasse vor den Räumlichkeiten, die nicht barrierefrei erreichbar ist. Direkt daneben wächst Wein in mehreren Reihen. Hier bedarf es Expertise, damit die Pflanzen das bekommen, was sie brauchem. Einige Reihen sind recht ausgedünnt, andere wohl zu voll. Es kommen wohl Frauen aus ganz Berlin, um hier Weinblätter zu ernten. Die Nachbarschaft ist da nicht dabei, die sagt den Frauen eher, dass das bestimmt verboten ist. Es fehlt ein Schild. Mit dem Bau von Hochbeeten und Verschattung haben sie noch nicht begonnen. Es ist ein kleines Team mit vielen Aufgaben. Sie suchen weitere Mitstreiter*innen.

    Und sie suchen weitere Gelder. Vielleicht schaffen sie es, Lebensmittelpunkt zu werden, dafür brauchen sie eine Lagermöglichkeit für SoLaWis (und eben eine Solawi, die das nutzt), eine community Küche und Workshops. EIne Küche haben sie, Workshops machen sie.
    Bei den Workshops ist níe klar, wie viele kommen. Anmeldungen werden oft nicht verbindlich genommen.

    Die eine Vorstandsfrau, Susanne, arbeitet im Kreativhaus auf der Fischerinsel. Da ist der Sunseekergarten aus dem Hinterhof des Haus der Statistik gezogen und inzwischen, mit einiges an Mobilisierung durch die Mitarbeiter*innne, läuft der ganz gut. Dort gibt es auch eine Offene Werkstatt und sie wollen eine Reparatur-Initiative aufbauen

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  • Berlin: Satellit-Garten entsteht

    (ANtrag, ANtworten)

    Der SATELLIT ist eine Gast-Stätte, in der sich vielfältige Personen, Ideen und Geschichten
    versammeln. Gemeinsam mit der Nachbarschaft, mit Künstler*innen und Kreativen
    begegnen wir seit drei Jahren lokal, selbstorganisiert und mit künstlerischen Mitteln den
    sozialen und klimatischen Herausforderungen unserer Zeit. Wie können wir das Leben in
    der Großstadt, in Friedrichshain-West, im Barnimkiez besser und solidarischer machen?
    Der SATELLiT verbindet verschiedene künstlerische Arbeitsweisen und Forschungen und
    begünstigt kollaborative Zusammenarbeiten, aber bietet auch ein freies Neben- und
    Nacheinander. Wir machen Geschichten, lokales Wissen und die dazu passenden Gerichte
    sichtbar. In Workshops, Vorträgen und Aktionen lernen wir Neues und Altes.
    2024 werden im SATELLIT die bisher etablierten Kulturformate noch stärker
    zusammengebracht und miteinander in Beziehung gesetzt, um gemeinwohlorientierte
    Nutzungsansätze und Kooperationen noch stärker zu testen.
    Neben kollektiven Kochformaten geht es dabei vor allem um die Wiederentdeckung und
    Pflege von unterforderten Nachbarschaftsräumen- und Praktiken. In diesem Rahmen
    möchten wir einen Gemeinschaftsgarten aufbauen, der aus folgenden Teilen besteht:
    – 1. der kleine Weinberg, der als Spur der Geschichte der Weinstraße vor vielen Jahren von
    der WBM in Kooperation mit einer TU Forschungsgruppe angelegt wurde und seit langem
    nicht mehr richtig gepflegt wurde. In den vergangenen beiden Jahren haben wir im Rahmen
    von Oral-History-Koch-Workshops mit Weinblättern begonnen, den Weinhang zu aktivieren.
    – 2. die große SATELLIT-Terrasse ,auf der wir Hochbeete anlegen möchten, die dann auch
    als Ressourcen für Kochaktionen dienen können
    – 3. die Grünflächen vor der Terrasse, die jetzt von Wildpflanzen und Unkraut bewuchert
    werden.
    Das Anlegen und Pflegen dieser Grünflächen möchten wir umsetzen mit: Fachleuten,
    Künstler*innen, die wir im Rahmen von Projektformaten einladen; mit den verschiedenen
    Gruppen, die sich im SATELLIT treffen, von den Kindern und Erwachsenen, die den
    Mistechko-Club (russisch-ukrainisches Sprachcafé) besuchen, über die Teilnehmenden der
    Line-Dance-Kurse bis hin zur Nachbarschaft und den Vereinsmitgliedern des Vereins
    Satellit/Mitkunstzentrale e.V

    Ist „Satellit“ eine Zwischennutzung? Wer ist Vermieter/Verpächter und was für einen Art Vertrag habt ihr? Müsst ihr Miete/Pacht zahlen?

    Wir haben einen 5jährigen Gewerbemietvertrag mit der WBM, der noch bis Ende 2025 läuft und dann hoffentlich verlängert wird. Wir zahlen eine vergünstigte “Kulturmiete”.

    Gehören der Weinberg und die verwilderte Fläche, die ihr gegärtnert wollt dazu oder gehärt die wem anders? Ist die Nutzung der Flächen befristet?

    Die Grünflächen gehören nicht zur Mietsache aber ebenfalls zur WBM, die uns erlauben, uns um die Flächen zu kümmern.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte? 

    Kerngruppe = 5 Personen + Communityaufbau von Freiwilligen aus der Nachbarschaft und SATELLIT Gäste (u.a. möchten wir auch die Ukrainische Kindern (und Erwachsenen) die Mistecko Initiative besuchen damit involvieren)

    Wie macht ihr auf das Gartenprojekt und die Möglichkeit, mit zu gärtnern, aufmerksam?

    u.a. Aushang an unserer Infowand am Weg / Ankündigung regelmässig in unserem monatlichen Newsletter / Instagram / nebenan.de (über STZ Friedrichshain)

    Wer baut die Hochbeete und wie viele können da mitbauen?

    In eine offene Werkstattaktion bauen wir es mit 2 Handwerker*innen aus der Mitkunstzentrale. Mitbauen können 4-8 Personen, je nach Einsatzdauer. Dazu laden wir die Nachbarnschaft mitzumachen.

    Wer kümmert sich dann um die Hochbeete? Sollen die gemeinschaftlich begärtnert werden oder soll es Patenschaften geben z.B.? 

    Patenschaften, die von uns zentral koordiniert werden, sowie Workshops und Treffen, die bei SATELLIT stattfinden

    Ist die Terrasse immer zugänglich/können die Gärtner*innen auch an die Beete, wenn Satellit nicht auf hat?

    Ja.

    Wie groß ist die Grünfläche, was soll auf der Grünfläche genau passieren? Wollt ihr hier Gemüse anbauen?

    Grünfläche “Weinberg”: ca. 25qm Fläche. Hier steht die Pflege und Nachverdichtung des Weins im Vordergrund + eine Transformation und Ergänzung im Sinne von Vielfalt und Permakultur mit anderen Nutz- und Wildpflanzen, je nach Know-How, das ehrenamtlich eingebracht wird.

    Was ist ein Bewässerungscomputer und wie teuer ist dieser? 

    Da der SATELLIT nicht regelmessig offen und betreut ist, haben wir vor ein automatisches Bewesserungssystem einzubauen. Gerade sind wir dabei ob wir Regenwasser sammeln können oder Leitungswasser benutzen müssen. 

    Das Bewässerungssystem wird von unserem Kollegen von der Mitkunstzentrale aus dem Haus der Materialisierung mit Arduino System programmiert. Wir sind gerade im Gespräche und gestalten ein Projekt die (wenn möglich) auf gesammelten Regenwasser basiert ist.

    Die Kosten die wir bisher geschätzt haben sind die im Antrag. Da wir noch am planen sind können natürlich aber etwas schwanken

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und haben alle da jederzeit Zugang zu?

    Lager der Gartengeräte entweder im EG-Keller im Hinterhof oder in einem Schrank im Flur direkt an der Terrasse. Ist mit Schlüssel zugänglich. Schlüssel wird in einem Kästchen mit Zahlencode auf der Terrasse angebracht.

    Wo soll die Rampe hin und könnt ihr diese selber bauen? Was für eine Rampe wäre das?

    Schon lange hatten wir vor eine Rampe zu bauen die zur Terasse führt. Dafür haben wir Zwei Projekte: 

    – eine Platte zu bauen die auf die Treppe (½ der Breite) liegt und um die Ecke läuft. 

    – eine etwas längere Rampe bis zur Terrasse Ecke.

    Wir würden es selber Bauen mit hilfe von Kollegen von der Mitkunstzentrale und Materialien vom HDM. Leider haben wir bisher nicht geschafft es im Stand zu bringen.

    Was ist mit Abdeckung/Sonnenschutz gemeint?

    Die Terrasse ist im Hochsommer sehr stark sonnenbestrahlt. Wir haben ein großes Sonnensegel, das nur ca ⅓ der Terrasse überdeckt. Hier möchten wir eine wetterfeste Konstruktion bauen.


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  • Wein aus dem Carlsgarten

    (Gu, RSS)

    Vino del CARLsGARTEN

    Passend zum Herbst haben wir unsere Weinreben abgeerntet und machen jetzt  CARLsGARTEN-Wein daraus!

    Wenn Sie auch ein Weingenießer sind und sich ebenfalls an der Weinherstellung versuchen wollen, hier unsere Vorgehensweise:

    http://carlsgarten.koeln/2016/09/29/vino-di-carlsgarten/ (mehr …)