Schlagwort: Wilde LInde Tübingen

  • Tübingen: Wilde Linde startet in neue Saison

    (Antrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten „Wilde Linde“ ist ein soziales und ökologisches Projekt des
    Werkstadthauses, gestartet in 2015.

    Bei uns können Kinder, Jugendliche und Erwachsene,interessierte Laien, passionierte Gärtner und
    Freiluftenthusiastenmit drei Worten: alle, die wollengemeinsam mit uns lernen, wie man lokal
    Lebensmittel anbaut.

    Der Gemeinschaftsgarten Wilde Linde ist ein lebendiger Nutzgarten. Es wird gemeinschaftlich
    gegärtnert und der Boden nachhaltig bewirtschaftet.

    Förderantrag für 2023
    Wir werden in die Gartensaison 2023am7.03. mit einem Team von10Personen starten.

    Wir habenunsim Januar als Plenum zur Jahresplanung 2023 getroffen und es gibt seitdem einTeam
    von 6 Personen, die organisatorische, planerische und kommunikative Aufgaben bis Ende des Jahres
    übernehmen.

    Pflanzenbaulich möchten wir in 2023zusätzlich zu unseren üblichen Tätigkeiten, die im Jahresbericht
    2022beschrieben sind,Folgendes umsetzen:

    Bau eines neuen Tomatenhauses, da das alte zu nicht genug belüftet werden konntemit der
    Folge von Braunfäule

    Anpflanzen eines Blühstrauches und einer Stachelbeere

    Daran arbeiten, dass unsere große Wieseblühender wird

    Weiteren Platz für einjährige blühende Pflanzen, insbesondere für Magerrasenpflanzen
    einrichten (Ausmagerung der Wiese)

    Randsteine für unser Heilpflanzenund Steinbeet anschaffen und verlegen

    Das Heilpflanzenangebot erweitern

    Die Hochbeete reparieren und neue aufstellen

    Sojabohnenpflanzen zu Demonstrationszwecken anbauen

    Weitere Pflanzen wie Löwenzahnsalat und wilde Tomate (siehe Kostenaufstellung) zum
    ersten Mal anbauen

    – die gesamte Fläche wird gemeinschaftlich bewirtschaftet.

    – Ernte wird auf alle aufgeteilt, je nach Bedarf, nicht nach Arbeitsleistung

    – sich um Wiese, Heilkräuter etc kümmern: es gibt eine Person, die versucht, all das zu koordinieren und je nach Anwesenheit und Interesse alle notwendigen Tätigkeiten zu verteilen.

    – Tomatenhaus möchten vor allem 2 Personen bauen. das gesamte Tomatenhaus wird gemeinschaftlich bewirtschaftet

    – Kooperationen: die Kooperation mit einer Grundschule wurde von unserer Seite immer wieder angesprochen.

     der Direktor war sehr offen dafür, aber er fand keine Lehrer, die das mitgetragen hätten.

    es gibt eine Person, die auch in einem anderen Gemeinschaftsgarten mitarbeitet und den Bezug zu weiteren Gemeinschaftsgärten, die es in Tübingen gibt, sucht

    – verläßliche Anwesenheit: seit vielen Jahren gibt es von Mitte März bis November den Dienstag und Freitag als feste Gartentage 15.30-18.00 . Da der Garten an einem stark begangenen Fußweg/ Radweg liegt, kommen immer wieder Neue dazu, weil sie uns gärtnern sehen. Manche suchen im Internet und melden sich beim Werkstadthaus. Wir laden dann immer persönlich und herzlich ein

    – selber Saatgut erzeugen und Pflanzen vorziehen: im Jahresbericht haben wir versucht, unsere vielfältigen Aktivitäten darzustellen. Sehr vieles wurde auch nicht aufgeführt z.B. wieviele Stunden wir außerhalb der festen Gartentage mit Gießen mit der Gießkanne zugebracht haben, wieviele Stunden wir in Orga-Treffen investiert haben, wieviele 1000! Schnecken wir abgesammelt haben u.s.w.. Was ich damit sagen will: wir haben jede und jeder ihr/ sein Bestes eingesetzt (mehr …)

  • Tübingen: Wilde Linde

    (Antrag, Antworten)

    Wir werden in die Gartensaison 2022 am 15.03. mit einem Team von sieben Personen starten.
    Stattgefunden hat bereits ein Gespräch mit dem Direktor der benachbarten Grundschule, mit dem
    eine Kooperation abgesprochen wurde.
    Pflanzenbaulich möchten wir in 2022 zusätzlich zu unseren üblichen Tätigkeiten, die im Jahresbericht
    2021 beschrieben sind, Folgendes umsetzen:
     Anlegen eines kleinen Heilkräutergartens
     Anpflanzen weiterer Blühsträucher
     Daran arbeiten, dass unsere große Wiesen blühender wird
     Begrünung unseres Gerätewagens
     Weiteren Platz für einjährige blühende Pflanzen einrichten

    1. Was hat die Gruppe für Ideen, welche Maßnahmen sind geplant, damit die Gruppe wieder wächst. Viele Gärten sind ja in den „Corona-Jahren“ gewachsen, haben sich bei der Wilden Linde nicht mehr Leute für das Mitgärtnern interessiert? Gibt es Schilder am Garten, wie macht ihr darauf aufmerksam? Gibt es vielleicht mal wieder eine Infoveranstaltung oder Angebote im Garten für die Nachbarschaft?

    Neben der erwähnten Kooperation mit der benachbarten Grundschule haben wir ganz aktuell eine eigene Webseite in Vorbereitung, die als eine Art digitales schwarzes Brett mit Terminen, Vorhaben, etc. fungieren soll.

    Auf die Zahl der Mitmachenden in der Wilden Linde hatte Corona keinen bemerkbaren Einfluss. Der Unterschied zu anderen Gärten lässt sich möglicherweise dadurch erklären, dass Studierende teilweise während der digitalen Lehre gar nicht in Tübingen waren. Generell bleiben bisher nur wenige Leute über mehr als ein Jahr aktiv.

    Es gibt zwei Schilder am Garten. Von dort aus wird man in Zukunft auch zum „digitalen schwarzen Brett“ gelangen. Das Werkstadthaus veröffentlicht außerdem Termine im Newsletter und auf seiner Webseite. Von der Kooperation mit der benachbarten Grundschule versprechen wir uns ebenfalls eine erhöhte Sichtbarkeit (z.B. in der Elternschaft).

    1. Beteiligen sich die Gärtner*innen inzwischen an den Kosten für Saatgut und Pflanzen? Welche Möglichkeiten sehr ihr, dass der Garten unabhängiger von Fördergelder werden kann?

    In der letzten Saison gab es vereinzelt Sachspenden (z.B. Natur-Randsteine, Schrauben & Muttern, Kette mit Zahlenschloss, Schneckenkorn und Setzlinge). In Zukunft sollen freiwillige Geldspenden erleichtert werden (z.B. via Paypal).

    1. Gibt es Überlegungen dazu, dass mehr Kooperationspartner (z.B. aus dem Stadtteil) gewonnen werden können und der Garten auch von Gruppen genutzt wird?

    Ja, diese Überlegungen ergeben sich aus der Lage des Gartens: Er befindet sich in einem Erholungsgebiet an einem Fahrradweg zwischen Innenstadt und Freibad. Die nächsten Gebäude sind Schulen. Mit diesen planen wir uns zu vernetzen. In den letzten zwei Jahren wurden in der unmittelbaren Nachbarschaft des Gartens zudem ein Spielplatz, ein Skatepark, ein Pumptrack und weitere Trainingsanlagen (3-in-One Bewegungspark)  gebaut. Wir sehen darin erhöhtes Wachstums- und Vernetzungspotential für die Wilden Linde unter Interessierten verschiedenster Altersgruppen und erwarten hier Synergieeffekte.

    1. Gibt es derzeit Kooperationpartner und wie beteiligen diese sich an den Kosten?

    Die benachbarte Grundschule hat eine Beteiligung von ca. 10% der jährlichen Kosten mündlich zugesagt. Dies soll sie nun, neben anderen Absprechen, schriftlich fixieren. 

    1. Wer kümmert sich um den Heilgarten und wer nutzt diesen?

    Die Idee zum Heilgarten entstand dadurch, dass eine neue Person kam, die sich nur für Heilpflanzen interessierte. Um auch dieser Person ein Angebot zu machen, haben wir eine kleine Fläche mit Natursteinen, die dem Gemeinschaftsgarten gespendet wurden, umrandet und nun vor, dort Heilpflanzen anzubauen. Zur Nutzung bestände die Möglichkeit, die wirksamen Teile, z.B. Blätter, allen Gärtner*innen anzubieten, sowie deren Bekanntenkreis.


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  • Wilde Linde versucht trotz Einschränkungen weiter zu machen und mehr Leute zu gewinnen

    (ANtrag/Sachbericht)
    Stadt hat wegen der nicht mehr ganz sicheren Linden die öffentliche Nutzung untersagt. Sie machen aber – eingeschränkt – weiter.

    ja, das ist vertrackt: wir können es nicht öffentlich bewerben in dem Sinne, dass es keinen Aushang beim Garten geben kann. Es gibt aber regelmäßige Treffen, die über unsere Homepage angekündigt werden. Dort ist auch der Garten beschrieben: https://www.werkstadthaus.de/hauptmenu/gaerten/gemeinschaftsgarten-wilde-linde/ und eine Kontakt-Emailadresse hinterlegt: gemeinschaftsgarten(at)werkstadthaus.de

    Am 5. Mai findet im Werkstadthaushaus die jährliche Samentausch und Setzlingstausch Börse statt. Auch dort können die Aktiven der Wilden Linde Menschen ansprechen / gewinnen. Außerdem natürlich Mund zu Mund und: einige in Tübingen wissen inzwischen, dass das Werkstadthaus sich mit Gärten beschäftigt. Da gibt es hin und wieder Anfragen.

    Es gibt kein Schild “privater Garten” – es gibt ein kleines Schild, das darauf hinweist, dass es ein Gemeinschaftsgarten vom Werkstadthaus ist.

    Gärtnernde müssen keine Mitglieder im Werkstadthaus sein (sollten wir vielleicht mal einführen – für die, die es sich leisten können?)


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  • Werkstatthaus Tübingen ist Träger von 2 GGs

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ein neuer GG: Grüner Tilsiter

    1.                  Die Gartenfläche beträgt ca. 250 qm, gehört der Stadt, Zahl der Beete z. Zt. 8

    2.                  Die Pacht beträgt 50 €/a und wird vom Werkstadthaus gezahlt. Der Nutzungsvertrag ist befristet auf 2 Jahre und wird automatisch verlängert, falls die Stadt nicht eine Änderung der Nutzung auf der im Plan ausgewiesenen öffentlichen Grünfläche in Angriff nimmt. Hier ist aber mit der Stadt vereinbart, dass es für die angestrebte öffentliche Nutzung ein Beteiligungsverfahren gibt, in dem mit Anwohnenden und Pächtern ein Gesamtkonzept erarbeitet wird. Ziel des Werkstadthauses ist es, in die zukünftige öffentliche Nutzung der Grünanlage den Gemeinschaftsgarten zu integrieren.

    3.                  In der Erde kann gearbeitet werden, es dürfen nach Pachtvertrag nur keine festen Bauten errichtet werden.

    4.                  Die Beete werden, bis auf das Kindergartenbeet und ein experimentelles Beet, gemeinschaftlich bearbeitet. Für Gießen gibt es eine Geißplan, an dem sich alle beteiligen.

    5.                  Zur Zeit gibt es 12 GärtnerInnen, die in der näheren Nachbarschaft wohnen und keinen eigenen Garten haben sowie die Kindergartengruppe mit den Erzieherinnen. Da die Freifläche des Kindergartens außerhalb der Öffnungszeiten als öffentlicher Spielplatz genutzt wird, gibt es direkt an der Einrichtung keine Möglichkeit zur Gartennutzung. Gartenorganisation, Pflege und Gießen werden untereinander koordiniert. In unregelmäßigen Abständen gibt es eine Austauschrunde im und mit den Verantwortlichen im Werkstadthaus.

    6.                  Die Fläche ist noch umzäunt, da es keine Zäune zu den unmittelbar benachbarten, privat genutzten Pachtgärten gibt. Die GemeinschaftsgärtnerInnen haben einen Code für die Tür, geöffnet für Interessierte ist immer Mittwochs zwischen 15 und 18 Uhr, und natürlich, wenn die GärtnerInnen anwesend sind. Vor dem Garten wird wieder im Sommer ein- oder zweimal ein öffentlicher Hock zum Kennenlernen und Austausch mit den Nachbarn und Spaziergängern geben.

    7.                  Für die Gartengeräte wird eine bereits vom vorigen Pächter errichtete Gerätehütte genutzt. Finanziell ist das Werkstadthaus als offizieller Pächter für die Pachtzahlung verantwortlich, für die Kosten für Geräte, Pflanzen und Sämereien ist ein Förderantrag gestellt.

    Wilde Linde, „alter“ GG

    Historie: die wilde Linde war ein blühendes Projekt mit Kultur und Veranstaltungen und Volksküche und natürlich Gärtnern mit 20 bis

    30 Aktiven, bis…..

    die „historischen“ Linden um die wilde Linde herum wurden als lebensgefährlich, weil umfall- und astbruchanfällig, eingestuft.

    Fällen nicht möglich wegen „Denkmalschutz“.

    Wir sollten also weg. Die gebotenen Alternativen waren gartenunwürdig. Alle Kultur- und Veranstaltungsfreudigen sprangen ab. Ein kleiner Teil gab nicht auf, wir erfüllten die später erhobenen Auflagen der Stadt, gaben den „Kulturteil“ unter den Bäumen auf und konzentrierten uns auf den Gartenteil, der in genügendem Abstand zu den Linden ist, und verzichten auf weitere Ausdehnung.

    Nun sind wir harter Kern 60+ der Georg und ich, Jürgen, und 5 bis 10 Studenten. Allerdings wächst jetzt in der Wachstumszeit wieder das Interesse von Passanten und auch Anfragen auf unserer email, so dass wir mit Zuwachs rechnen. Ab Mai sind dann erfahrungsgemäß wieder viele auch spontan dabei.


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