Schlagwort: Willkommensgarten Göttingen

  • Rückmeldungen Shimeles Juli-August

    1. Siebdruckworkshop im Stadtteilwest im Rahmen der Kooperation Int Garten mit dem Stadtteilwest

    Der Stadteilwest ist ein Kooperationspartner der Int. Gärten

    Die Kooperation besteht darin:

    a)Austausch von Kompetenzen -Bsp. der Stadteilwerkstatt hat eine Werkstatt.

    Sie unterstutzen die Gärten bei Bautätigkeiten(z.B. grosse Bäume schneiden und entfernen, Dachdecken) und Mäharbeiten. Der Verein bietet Siebdruckworkshop für Mitglieder und für die Stadtteilbewohner.

    b)Ausleihen von Gartengeräten (Bsp. Rasenmäher)

    c) Vermittlung von interessierten Personen an die Int. Gärten

    d) Garten Parzellen für Flüchtlinge aus dem Stadtteil in Int. Gärten aufbereiten

    Längerfristig werden angestrebt, den Werkstatt und die räumliche Infrastruktur für die Mit Nutzung

    der Mitglieder der Int. Gärten und der neu entstehenden Willkommensgärten zu öffnen.

    p.s.

    Eine Fahrradwerkstatt im Stadtteilwest wurde auf meine Anregung bereits vor zwei Jahren aufgebaut. Heute nutzen viele Menschen den Fahrrad Werkstatt, für kleine farrad Reparaturarbeiten.

    2. Fachgespräch an der Uni Kassel(Vortrag +Diskussion)

    Titel: „Ankommen in Kassel- Wohn- Lebens – und Partizipationsperspektiven von Geflüchteten“

    Projekte von Geflüchteten– Interkultureller Gemeinschaftsgarten

    Fragen:

    Welche Projekte gibt es von und für Geflüchtete?

    Welche Chancen ergeben sich durch den Zuzug für schrumpfende Städte und Regionen, aber auch gesamt gesellschaftlich?

    Wie reagiert die Planung im Hinblick auf die Unterbringung der Geflüchteten, welche längerfristigen Perspektiven gilt es zu entwickeln?

    Und welchen Beitrag kann schließlich auch die Universität Kassel als öffentliche Bildungseinrichtung leisten?

    Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Studierenden, Geflüchteten, sowie Aktivist*innen und Vertreter*innen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, der Wirtschaft und der Politik diskutieren.

    An der Veranstaltung hat sich als mit Referentin ein Mitglied aus dem Interkultureller Garten Aalen(shirin) teilgenommen.

    3. Flüchtlinge werden im Rahmen der „Willkommensgärten“ in Int. Garten Geismar empfangen, einen Siebdruckworkshop durchgeführt und nach dem Workshop, in einer der Int. Garten gemeinsam mit Mitgliedern eine Parzelle angelegt.

    Handwerk(hier Siebdruck als Beispiel) kann für den Kontakt mit den Jungen Männer eine wichtige Rolle spielen!

    Wir können diese Erfahrung mit Workshops, auch zwischen Gärten und offene Werkstätte anregen.

    4. Internationaler Garten in der Europa Allee

    Es sollte ein neuer „Willkommensgarten“, in der Nähe zu einer neuen Flüchtlingswohnheim(Internationaler Garten in der Europa Allee) entstehen.

    Es hat sich bereits eine Initiativgruppe gegründet. Ich habe die Gruppe bis jetzt beraten und in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

    5. Siebdruckworkshop auf dem Flüchtlingswohnheim Siekhöhe

    In eine des größten Flüchtlingswohnheims in Göttingen, auf der Siekhöhe entsteht ein „weiterer „wilkommensgarten“.

    Es gibt eine Anfrage um Beratung und Unterstützung bei dem Aufbau.

    Um die jungen Männer für das gärtnern zu interessieren und mobilisieren hat bereits ein Siebdruckworkshop stattgefunden.

    Der Workshop wurde gut angenommen. Anfang September wird ein weiterer Workshop in Friedensgarten durchgeführt.

    Alle Siebdruckworkshops bis jetzt wurden von Kunstverein Göttingen mit finanziert.


    10. Am Sonntag, 14.August wird das Konzept der „W2.0-flüchtlinge werden Nachbarn“,(Shimeles) auf eine Groß treffen(60-70Personen) der Stadtteilinitiative, Runde Tisch Geismar, vorgestellt und die bisherigen geleisteten Arbeiten besprochen. Das ist umso wichtiger damit der Garten nach der Ende der erste Phase der Finanzierung, durch die Nachbarschaftliche Initiativgruppen weiter getragen werden kann.

    11. GärtnerInnen aus Indien, aus dem „Urbanen Waldprojekts Nihzal“ in Chennai (Indien),werden am Sonntag 14.August die Internationalen Gärten besuchen. Der Kontakt dazu hat über Christa bereits letztes Jahr stattgefunden.

    12. Der „Willkomensgarten“ auf der Flüchtlingswohnheim auf dem Zietenteraccen, organisiert ein Sommerfest am 27.Augustm 2016.

    Der Garten wird von zwei Vereinsmitglieder(Frau Helgard Greve und Maire Holz) betreut.

    Das ist der erste Garten der nach dem Konzept „Wilkommensgarten 2.0-Flüchtlinge werden Nachbarn“, konzipiert in der Praxis umgesetzt wurde. Die Einladung ist anbei.

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  • Leute aus den Internationalen Gärten Göttingen bauen Gartenprojekt für Frauen und Kinder an einer Unterkunft auf

    (Gu aus Antrag/E-Mail-Kommunikation)

    Leute aus den IG Göttingen sind dabei an einer Flüchtlingsunterkunft ein Gartenprojekt aufzubauen, was sich in erster Linie an Frauen und Kinder richten soll. Zusammen mit dem Wohnheim und einer nachbarschaftsinitiative wurde ein geeigneter Grundstücksteil identifiziert und zusammen von GärtnerInnen und Flüchtlingen bei einer Baumpflanzaktion markiert. Ab März soll nun der Garten aufgebaut werden, ein halbes Jahr lang intensiv begleitet von zwei Frauen aus den IG Gö, die dafür an anderer Stelle Honorarmittel beantragt und bewilligt bekommen haben. Sie planen viele Aktivitäten für die Kinder und wollen regelmäßig 1x/Woche vor Ort sein. Da die InitiatorInnen neben ihrem Engagement in den IG Gö auch bei Nährboden Göttingen eingebunden sind und andere GärtnerInnen Interesse an einer Mitwirkung an dem Projekt haben, gehen sie davon aus, dass es auch nach dem ersten halben Jahr auf jeden Fall weiter gehen wird und sich verstetigen kann.

    Die Fläche, die für Beete zur Verfügung steht ist ca. 120 qm groß. Sie eignet sich also, um hier mit mittelgroßen bis kleinen Gruppen zu gärtnern. Der Garten ist von einer Grünfläche umgeben, auf der gespielt und gesessen werden kann. Sie kann vor allem für die kleinen Events und Veranstaltungen genutzt werden, bei denen die Nachbarn und die BewohnerInnen oder auch mal eine Schulklasse von einem der Kinder eingeladen werden.

    Das Angebot, den Garten in kontinuierlichen Treffen mit aufzubauen, richtet sich zunächst an die Kinder des Flüchtlingswohnheims und ihre Mütter. In der Annahme, dass diese sich weniger frei in der Stadt bewegen als die überwiegende Zahl der männlichen Geflüchteten, gehen wir davon aus, dass sie ein Vor-Ort-Angebot sehr zu schätzen wissen. Zurzeit leben 15 Kinder im Wohnheim. Rechnen wir noch 7 Mütter dazu, ist die räumliche Kapazität für ein Gärtnern zur selben Zeit ausgeschöpft. Zwischen den Treffen steht der Garten für alle Geflüchteten offen. Es wird keine individuellen Beete geben, sondern Gemeinschaftsbeete wahrscheinlich zu verschiedenen Themen. Doch auch Rückzugs-Zonen, wie ein Bohnen-Tipi sind angedacht. Da es uns aber wichtig ist, den Kindern bei der Planung viel Mitbestimmung einzuräumen, können wir im Vorhinein nicht genau sagen, welche Pflanzen wir anbauen werden, wie die Beete gestaltet werden etc.

    Bei Aktionen, wie dem Schneiden von Flechtwerk, dem Einschlagen von Pflöcken oder dem Aufbauen von Hochbeeten, sind auch Männer gern gesehen und eingeladen, ihre Kraft mit einzubringen. Wir möchten sie nicht ausschließen. Bei Interesse besteht für diese aber auch die Möglichkeit, Parzellen im Internationalen Garten Geismar zur Verfügung gestellt zu bekommen. Der Wert des Willkommensgartens besteht nicht nur im Gärtnern selbst und ergibt sich nicht ausschließlich für die unmittelbare Zielgruppe, also den Frauen und Kindern. Wichtig ist, dass der Garten ein Ort der Begegnung ist, nicht nur für die BewohnerInnen des Heimes, sondern auch für zum Beispiel AnwohnerInnen und HeimbewohnerInnen. Damit wird der Garten dazu beitragen, Sozialkontakte zu stärken und Integration zu erleichtern.


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