(Gu, Tel, 19.5.)
Für die von SPD und Internationalen Bund gebauten Hochbeete in Lutherstadt Wittenberg hat sich noch keine GärtnerInnengruppe gefunden. Es gibt wohl vereinzelt Leute, die gesagt haben, dass sie mal beim Gießen helfen. Die SPD sieht die Beete als Möglichkeit, den Bedarf an gemeinschaftlichen Gärtnern herauszufinden und auch zu fördern. Sie denken auch an eine Kartierung möglicher Flächen. Die Fläche mit den Hochbeeten ist in einer Nachbarschaft, die als sozialer Brennpunkt gilt und in der viele eher ältere Menschen leben. Es gab ettliche Stimmen, die Vandalismus gefürchtet haben. Doch auch vier Wochen nach Eröffnung hat sich diese Befürchtung nicht erfüllt. Die SPD versucht durch Schilder die Leute zum Mitmachen zu aktivieren. Durch die Aktion haben sich 5 Frauen bei der SPD gemeldet, die auf einer innerstädtischen Grünfläche (mit Zaun umgeben, abgeschlossen) gärtnern wollen und sich perspektivisch auch vorstellen können, mal einen Tag der offenen Tür für weitere Interessierte zu machen. Für diese Nutzung sucht die SPD nun Infos zu Verträgen etc. (mehr …)
Schlagwort: Wittenberg
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Hochbeete in Wittenberg werden noch nicht angenommen
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Lutherstadt Wittenberg hat jetzt auch ein Gartenprojekt – initiiert von der SPD
(Gu aus alerts, 6.5.)
„Sozialdemokraten eröffneten mit Internationalem Bund erstes Projekt.
Der SPD-Ortsverein Lutherstadt Wittenberg und der Internationale Bund eröffneten im Beisein von ca. dreißig interessierten Bürgerinnen und Bürgern, das erste „Urban Gardening“- Projekt der Lutherstadt Wittenberg. Die ersten drei Beete wurden unter Mitwirkung von Teilnehmern des Familliencafés des Vereins Reso-Witt und des Bürgertreffs des Internationalen Bundes, vor der Straße der Völkerfreundschaft 128 hergerichtet und können zukünftig von den Anwohnern bewirtschaftet werden.
Neben den bisher gepflanzten Kräutern sind noch einige Plätze frei, sodass Interessierte gern selbst aktiv werden und Pflanzen, Obst oder Gemüse anbauen können. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Thomas Merten zeigte sich über die rege Beteiligung erfreut:
„Es ist klasse, wie viele Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung gekommen sind. Das macht Mut, dass die Beete auch nachhaltig bewirtschaftet werden.“ Der Sozialdemokrat bemerkt, dass dieses Projekt ein Testdurchlauf für die Lutherstadt sei.
Sollte „Urban Gardening“ weiter auf Interesse stoßen, könnten im kommenden Jahr weitere Beete in der Innenstadt entstehen.“
http://www.supersonntag-web.de/wisl_s-cms/_supersonntag/7296/Wittenberg/26830/Urban_Gardening_in_Wittenberg.html (mehr …) -
SPD und IB legen Gartenprojekt in Wittenberg an
(Gu aus alerts, 24.4)
„Der Internationale Bund und der SPD Ortsverein laden alle interessierten Mitbürger am 29.04.15, um 15.30 Uhr, in die Straße der Völkerfreundschaft 128 in Wittenberg ein. Hier soll ein Platz mit Hilfe von Hochbeeten neu gestaltet werden. Der SPD Ortsverein freut sich, dass die Streetworker des Internationalen Bundes die Idee des Urban Gardening unterstützen und umsetzen und bedankt sich bei diesen für die tatkräftige Hilfe bei der Vorbereitung.“
http://www.spd-wittenberg.de/index.php?nr=4581&menu=1 -
SPD Wittenberg für urban gardening
(Gu aus alerts, 21.2.2015)
Urban Gardening in Wittenberg
Kommunalpolitik
Brachflächen und Grünanlagen in Wittenberg werden von Kindergärten, Schulklassen, Familien und Einzelpersonen mit Tomaten, Gurken, Möhren und Co. bepflanzt und gepflegt. Familien, die sonst keine Chance auf eine zu bepflanzende Grünfläche hätten, erhalten in der Lutherstadt die Möglichkeit, ihr Gemüse selbst anzubauen und tragen dabei gleichzeitig dazu bei, dass das bürgerschaftliche Engagement in Wittenberg einen deutlichen Zug im Wittenberger Stadtbild erhält.
So sieht es zumindest die Idee vor, mit der sich der SPD-Ortsverein Lutherstadt Wittenberg beschäftigt hat. Das Konzept das hinter dieser Idee steckt, nennt sich „Urban Gardening“ und kommt in immer mehr Städten zum Zuge: „Die Idee, den Bürgerinnen und Bürgern in einer Stadt Flächen zur Bepflanzung zur Verfügung zu stellen, war eigentlich nur ein Großstadtphänomen, doch auch in Städten der Größe Wittenbergs nimmt die Idee immer mehr Platz bei der Gestaltung des Stadtbildes ein“, so Ortsvereinsvorsitzender Thomas Merten.
Städtebaulich herrscht in Wittenberg eine große Monotonie, durch die Freigabe von Flächen für gemeinschaftliches Gärtnern könnten bspw. Parkanlagen, aber auch Flächen in der Innerstadt abwechslungsreicher gestaltet werden. Die so entstehenden Beete könnten, analog von anderen Pflanzungen im Stadtgebiet, an Paten wie Schulen, Kindergärten, Einzelpersonen oder Personengruppen übergeben werden. Kindern könnte so unter anderem gezeigt werden, dass ihr Essen direkt vor der Haustür und nicht im Supermarkt wächst.
Das Engagement von Einzelpersonen oder Personengruppen, die gemeinsam solche Beete bewirtschaften, fördert laut Merten zudem das gemeinschaftliche Miteinander und verbessert somit auch das städtische Klima. Dieser Faktor des gemeinschaftlichen Gärtners könnte unter anderem auch in den Wohngebieten am Trajuhnschen Bach von Bedeutung sein. Dort entstehen durch das Wegreißen von Wohnblöcken viele Lücken, die man anstelle von Garagen, auch durch das Anlegen von Gärten schließen könnte.
„Natürlich ist uns bewusst, dass das Konzept erst einmal auf Skepsis stoßen wird, aber es kommt auf einen Versuch an, lassen sich Bürgerinnen und Bürger finden, die Interesse an so einer Initiative hätten? Werden die Fläche tatsächlich gepflegt und nicht zerstört?“ gibt sich Merten aber zuversichtlich, dass sich in Wittenberg Bürgerinnen und Bürger für die Idee begeistern werden.
http://www.spd-wittenberg.de/index.php?nr=4447&menu=1 (mehr …)