Schlagwort: Wittstock

  • GG in Wittstock eröffnet

    (Mail)
    für die Presse

    Gemeinschaftsgarten in Wittstock eröffnet

    Es ist ein Ort für Jung und Alt: An der Wittstocker Jahnstraße wird am Mittwoch der Dossegarten eingeweiht. Gestalten können ihn Kinder ebenso wie Mieter. Doch die Pläne gehen noch weiter.

    Wittstock

    Der Gemeinschafts- und Schulgarten „Dossegarten“ ist am Mittwoch in Wittstock eingeweiht worden. Er befindet sich an der Jahnstraße. Viele Kinder und Mieter aus dem Wohngebiet Röbeler Vorstadt sind dabei. Auch Kräuterfee Barbara Sommerfeld ist mit von der Partie. An vielen Mitmach-Stationen wird gepflanzt, gespielt und gebastelt. Wem es zu heiß ist, der nimmt auf einer Bank im Schatten eines Baumes Platz. Es gibt Bratwust, Kuchen und Getränke.

    Eine Gartenlandschaft gestalten

    „Kinder und Mieter sollen hier zusammenfinden und eine herrliche Gartenlandschaft gestalten“, sagt Hans-Jörg Löther, Geschäftsführer der Wittstocker Gebäude und Wohnungsverwaltung (GWV). Gemeinsam mit Ideengeberin und Wohngebietskoordinatorin Lissy Boost sowie Auguste Kuschnerow von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Schulgarten eröffnet er den Garten, und das hölzerne Eingangstor mit dem Namenszug wird enthüllt.

    Damit ist vollbracht, woran etwa ein Jahr lang gearbeitet wurde. Die GWV erwirbt zunächst die rund 4000 Quadratmeter große leer stehende verwilderte Gartenfläche; lässt ruinöse Gebäude abreißen und das Gelände urbar machen. In einem Workshop mit dem Landschaftsarchitekten Frank Gemmel entsteht dann ein Gestaltungsplan.

    Jung und Alt gemeinsam

    Das Ziel: Jung und Alt sollen sich hier verwirklichen können und die Fläche herrichten, bepflanzen und pflegen. Finanziert wird das Ganze über Stiftungsgelder und Eigenmittel der GWV. „Ich hätte mir gewünscht, dass das Land Brandenburg diese Initiative finanziell unterstützt“, sagt Löther. Eine entsprechende Anfrage sei aber abgewiesen worden.

    Am Mittwoch werden unter anderem eine Wittstock Rose „Rosa Wizoka“ und eine Theodor-Fontane-Rose in den Garten gepflanzt. Letztere hatte die Waldring-Grundschule Ende Mai von den Wittstocker Rosenfreunden geschenkt bekommen.

    Darüber hinaus ist der Garten noch weitgehend leer. „Einige Beete waren schon mal bepflanzt, aber es ist alles vertrocknet“, sagt Eva Zirke, die am Mittwoch bei der Eröffnung dabei ist. Von der Idee mit dem Gemeinschaftsgarten ist sie begeistert. „Das ist eine tolle Sache, vor allem, wenn man bedenkt, wie es hier vorher ausgesehen hat.“

    In die Schule integrieren

    Dem kann sich Auguste Kuschnerow nur anschließen. „Wir brauchen mehr Schulgärten an Kitas und Schulen. Wir wollen das nicht wieder als Schulfach, sondern als Integration in die Schule schlechthin“, sagt sie.

    Dabei könnte auch das naturbelassene Biotop helfen, das hinter dem Gartenzaun beginnt und bis an die Dosse heranreicht. „Die Arbeit im Garten lässt sich wunderbar mit Biologie-, Chemie oder Mathematik-Unterricht verbinden“, sagt Auguste Kuschnerow.

    Erweiterung geplant

    Hans-Jörg Löther hofft, mit diesem Konzept künftig noch mehr ältere Schüler zu erreichen. Er würde es begrüßen, wenn Aktivitäten in einem Schulgarten als Voraussetzung für ein Biologie-Studium verlangt würden.

    Der Dossegarten sei zudem nur der Anfang eines sich ständig weiter entwickelnden Projektes. Denn die GWV plane, nach und nach weitere ungenutzte Gartenflächen hinzu zu erwerben und den Gemeinschaftsgarten so zu vergrößern.


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  • Wittstock: Schulgarten im neu entstehenden GG

    alerts)

    Wittstock
    Schon im vergangenen Herbst hatten sie beim „Entrümpeln“ des Geländes geholfen. Damals war auch der erste Spatenstich für die Hochbeete im sogenannten „Dossegarten“ erfolgt, die die Kinder der „Schulgarten-AG“ aus der Waldring-Grundschule nun regelmäßig pflegen. „Wir kommen jeden Donnerstag hier her“, berichtet Lehrerin Eva Zirke. […]

    Einst waren auf dem Grundstück an der Dosse in diesem Teil des Wohngebiets zwei Kleingärten untergebracht. Nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten, haben das Quartiersmanagement von der Volkssolidarität und die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GWV die beiden Parzellen zusammengelegt. 4500 Quadratmeter misst das Areal, das als Gemeinschafts- und Schulgarten dienen soll, nun.

    […]
    Bis dahin müssen Lehrer und Kinder den Garten aber noch weiter fleißig hegen und pflegen. Und nicht nur sie sind auf dem Gelände aktiv. „Es ist ein ganzes Netzwerk aus Schulen, Kitas und dem Quartier“, erklärt Lissy Boost. So plane beispielsweise eine Kita die Errichtung von Insektenhotels. Auch die Wittstocker Mosaikschule will sich im Garten mit einbringen. Jugendliche der Wittstocker Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ wollen demnächst den Geräteschuppen auf dem Areal sanieren. „Das Projekt muss eben langsam wachsen“, sagt die Quartiersmanagerin.

    Jede Nutzergruppe erhalte dann einen eigenen Schlüssel. Auch eine Gruppe aus der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehöre dazu. Sie wolle ebenfalls Beete bepflanzen und pflegen. Während aus einer Laube ein Schuppen wird, in dem die Kinder der Schulgarten-AG jetzt schon ihre Gartengeräte abstellen, soll eine zweite Laube als Aufenthaltshäuschen dienen, mit Gruppenraum und Sanitäranlagen. „Wir planen hier Expertenworkshops und Gartenfeste“, kündigt Lissy Bost an.

      Wo jetzt noch karger Boden ist, soll demnächst Wiese wachsen und ein Pavillon errichtet werden. „Außerdem ist eine Streuobstwiese geplant“, sagt die Quartiersmanagerin. Natürlich könnten auch die Anwohner den Garten als Naherholungsbereich mitnutzen, in Absprache mit dem Quartiersmanagement. Zudem soll der Garten von einer Person regelmäßig betreut und so Öffnungszeiten ermöglicht werden. Dafür hat das Quartier eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) zugesichert bekommen. „Wir suchen nur noch jemanden, der die Stelle besetzen möchte“, so Lissy Boost.

    In den kommenden Wochen und Monaten wird sich auf dem Gelände noch viel tun. „Der Garten soll dieses Jahr arbeitsfähig werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Offiziell eröffnet werden soll der Garten am 5. Juni – „Zum Tag des Schulgartens“. Bald sollen das Eingangstor dann auch hölzerne Lettern schmücken, auf denen „Dossegarten“ zu lesen sein wird. Bis dahin hat Lissy Boost erstmal ein Schild am Tor befestigt, das auf den Namen hinweist.

    Finanziert wird das Projekt nicht nur durch die GWV, sondern auch aus Förderprogrammen. So gab es von der Postcode-Lotterie 10 000 Euro und von „Anstiftung.de“, einer Stiftung die urbane Gärten unterstützt, 3500 Euro. (mehr …)

  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)