Schlagwort: Wohnprojekt

  • Neuruppin: offener Gemeinschaftsgarten an Jugendwohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    as JWP (JugendWohnProjekt) „MittenDrin“ e.V sind ein langlebiges, selbstorganisiertes und
    solidarisches Jugendprojekt in der Stadt Neuruppin. Das Projekt engagiert sich nun seit mehr als 30
    Jahren in der Jugendarbeit mit einem Schwerpunkt auf queeren, subkulturellen, antifaschistischen
    und gesellschaftspolitischen Themen. In den letzten Jahren haben wir vermehrt ein Augenmerk auf
    Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit gelegt. Aus dem daraus hervorgehenden Engagement
    entstand im letzten Jahr ein Gemeinschaftsgarten bei uns welcher gemeinsam mit der
    Nachbar*innenschaft gepflegt wird. Gemeinsam wurden Hochbeete gebaut, bepflanzt, geerntet und
    sich mit Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichen Gärtnern auseinander gesetzt. In diesem Jahr
    möchten wir den Gemeinschaftsgarten erweitern, Obstbäume pflanzen, eine Kräuterschnecke und
    ein Gewächshaus bauen. Hierfür möchten wir gerne einen Antrag bei ihnen stellen.
    Das Gewächshaus soll in den späten Sommermonaten in einer gemeinsamen Aktion gebaut werden
    und spätestens im Oktober stehen. So können wir dann die ersten Pflanzen überwintern und auch
    über die Wintermonate hinweg anbauen und ernten. Vor allem wetterfestes Gemüse wie Spinat. Wir
    erhoffen uns durch den Bau dieser Infrastruktur einen größeren Umfang an Möglichkeiten
    gemeinsam nachhaltig zu gärtnern und der Nachbar*innenschaft einen weiteren gemeinsamen Ort
    der Begegnung zu schaffen. Mit der Kräuterschnecke und den Obstbäumen möchten wir außerdem
    einen weiteren Zugang zu nachhaltiger Ernte schaffen und eine Brücke zur der Erzeugung unserer
    Lebensmittel schlagen, die so, vor allem im städtischen Raum, eher ungesehen ist. Außerdem
    unterstützen die Bäume mit ihrer Blüte Insekten wie z.B Honig und Holzbienen.

    Antworten
    Zurzeit haben wir 4 große Hochbeete die ungefähr 1x2m groß sind und zwei kleine Hochbeete mit den Maßen 1x1m. Außerdem gibt es noch zwei kleine Hochbeete in denen Himbeeren gepflanzt sind. Es gibt noch weitere kleine Beete mit Beerensträuchern, Erdbeeren, Schnittlauch und Melisse. In diesem Jahr soll der Garten noch mehr erweitert werden.

    Die genaue Größe der Fläche des Gartens kann ich leider nicht sagen. Ich schätze das es ungefähr 30m² – 40m² sind. Die Fläche ist direkt von der Straße aus zugänlich und nicht eingezäunt. Er ist von dort auch direkt sichtbar und befindet sich auf dem Rondell vor dem Jugendwohnprojekt. Die Fläche gehört den Vermietern der Vereinsräume und ist langfristig nutzbar. Für die Bewässerung des Gartens wird der Außenwasserhahn des Gebäudes genutzt. Gartenschlauch und Gießkannen stehen dauerhaft zur Verfügung.

    Die Gartengeräte sind in einem Container untergebracht der von Montag bis Freitag zwischen 13-19 uhr zugänglich ist. Um zu verhindern das Gartengeräte verloren gehen (was durchaus vorkommen kann, es wurde einmal ein Hochbeet geklaut) ist der Container allerdings abgeschlossen. Der Schlüssel ist im Jugendclub hinterlegt. Menschen die außerhalb der Öffnungszeiten den Garten nutzen, können aber auch außerhalb der Öffnungszeiten an uns herantreten und die Geräte nutzen.

    In den Garten können die Gärtner*innen und alle Anderen jederzeit.

    Die Gruppe die Gärtner*innen varriert je nach Jahreszeit. Menschen die rund ums Jahr gerne Gärtnern sind ungefähr 10. Diese setzten sich zusammen aus Familien der Nachbar*innenschaft und Besucher*innen des Jugendclubs.

    Mitmachen kann mensch einfach so. Es reicht vorbei zukommen und zu sagen das mensch Bock auf Gärtnern hat. Oder uns über Socialmedia oder per Mail anzuschreiben. Es gibt die Möglichkeit einfach mitzugärnern oder autonom ein oder mehrere Hochbeete/Beete zu bewirtschaften.

    Was Öffentlichkeitsarbeit angeht posten wir Gartenupdates auf den Socialmedia Kanälen des Jugenwohnprojekts. Außerdem gibt es einen Flyer der auf den Garten aufmerksam macht und in der Nachbar*innenschaft verteilt wurde. Der Garten ist durch seine Neuentstehung in Neuruppin noch nicht sehr bekannt, aber in der Nachbar*iinenschaft sichtbar. Es gibt bisher kein Schild das auf die Mitmachmöglichkeit aufmerksam macht, nur den Flyer der zum mitmachen einläd.

    Es gibt eine Garten AG die sich um die Organisation des Gartens kümmert, z.B. Wie finazieren wir den Garten, was braucht es, Wie können wir gewährleisten das im Sommer trotz der Hitze ausreichend und regelmäßig gegossen wird obwohl nicht alle jeden Tag am Garten sind, etc. Der Garten AG können Interessiete immer gerne beitreten, das Ziel ist es den Garten so niedershwellig wie möglich zu gestalten und den Gärtner*innen so viel lästige Arbeit abzunehemn wie machbar. Neue Informationen zum Garten werden auf Socialmedia geteilt und sonst in Gesprächen weitergegeben. Es ist zur Zeit ein Info Board in Planung wo alle Kommunizieren können, neue Infos „gepostetd“ werden, Ideen und Wünsche geteilt werden können, etc..

    Nicht alle Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet, einige Beete werden auch autonom von Einzelpersonen, Gruppen oder Familien bewirtschaftet. Die Ernete wird am Ende geteilt.

    Gemeinschft ensteht im Garten durch das gemeinsame Gärtnern, den Wissensaustausch zwischen den Gärtner*innen und durch ein Solidarisches Miteinader was durch teilen und einander ünterstützen geprägt ist.

    Der Garten wurde im letzten Jahr durch einen Antrag bei der Aktion gesunde Umwelt finaziert, da es um größere Anschaffungen ging. Außerhalb von großen Anschaffungen wird der Garten über Spenden finazeirt, es muss sich aber keine/r der Gärtner*innen an den Kosten des Gartens beteiligen. Dadurch wollen wir verhindern das Menschen die im Gemeinschaftsgarten mitmachen wollen aufgrund ihrer finaziellen Situation ausgeschlossen werden und ihre Partzipation durch einen Mangel an finziellen Mitteln verhindert wird.

    Wir brauchen keine Genehmigung für das Gewächshaus, welches 2x3m groß und 2,10m hoch werden soll.

    Das Gewächshaus wird vorrangig von Aktiven des Jugenwohnprojekts und den bereits am Gemeinschaftsgarten beteiligten Menschen gebaut werden. Da es für den Bau des Gewächshuas mehere Schritte braucht werden auch mehrer Menschen daran beteiligt sein können. An den einzelnen Schritten des Baus werden sich aber nicht mehr als 4-6 personen auf einmal beteiligen können, da sonst die Gefahr das sich Menschen in die Quere kommen und es dann zu Verletzungen kommt sonst zu hoch wird. Die Planung des Gewächshauses wird von der Garten AG getragen, wenn diese Abgeschlossen ist wird sich dann gemeinsam mit allen Anderen Beteiligten des Gartens abgesprochen ob alle mit dem Plan einverstanden sind und dann auf einen Termin (1-3 Tage) geeeinigt an denen der Bau dann umgesetzt wird. Der Termin wird dann auch geteilt werden und Interessierte können dazukommen.

    Das Holz des Gewächshuases soll mit Leinöl versieglt werden. Das Fundamet soll aus Lehm und Steinen bestehen und gegeben falls von Pfälen unztersützt werden um einige gute Stabilität zu gewährleisten und Beton zu vermeiden.

    Um die Obstbäume wird sich die Gemeinschaft an Gärner*innen kümmern.

    Die Ernte wird am Ende des Tages geteilt.


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  • Chemnitz: Stadtteilgarten Kompost

    Antrag/Antworten

    Förderantrag Stadtteilgarten „Kompost“
    Der Trägerverein und seine Projekte

    Der Stadtteilgarten „Kompost“ befindet sich direkt gegenüber des alternativen Wohnund Kulturprojekts
    „Kompott“ in Chemnitz und wurde Ende 2012 ins Leben gerufen. Träger desGartens ist der
    gemeinnützige Verein Urbane Polemik e.V.. Dieser betreibt im Kompott außerdem den Umsonstladen
    „Tante ULA“.

    Ziele des Urbane Polemik e.V. sind unter anderem Erhalt und Nutzung der denkmalgeschützten
    Gebäude, Bereicherung des Kulturellen Lebens der Stadt sowie Beiträge zur Volksbildung, wobei hier
    insbesondere auch der Gedanke der Nachhaltigkeit weitergetragen werden soll.

    Dieser wird im Umsonstladen verwirklicht, indem gebrauchte Kleidung und Haushaltsgegenstände hier
    neue Besitzer finden können, anstatt im Müll zu landen. Der Laden wird von Ehrenamtlichen regelmäßig
    einmal wöchentlich geöffnet und wird sowohl zum Abgeben als auch kostenlosen Mitnehmen der
    Sachen rege genutzt, nicht zuletzt auch von Geflüchteten.

    Ziele und Entwicklung des Gartenprojekts

    Der Garten entstand aus dem Grundgedanken der alternativen (Zwischen)nutzung von brachliegendem
    Bauland in einer Stadt mit (damals noch) stetigem Bevölkerungsrückgang. Inzwischen sieht der
    geänderte Flächennutzungsplan vor, dass das Grundstückvon ca. 450qm, wie auch umliegende Bereiche,
    weiterhin als Grünfläche erhalten bleiben soll, was den dauerhaften Fortbestand des Gartens
    ermoglicht. Nach baulichen Vorbereitungen und langjährigen Verhandlungen mit der Stadt konnte dieses
    Jahr sogar eine weitere Fläche von ca. 1.300qm zur Nutzung als teilöffentliche Grünfläche vom Verein
    übernommen werden.

    Der Gemeinschaftsgarten hat zum Ziel, Stadtbewohner/innen zusammenzuführen, zum Nachdenken
    über die Bedingungen gegenwärtiger industrieller Lebensmittelproduktion sowie Umweltund
    Naturschutz anzuregen, er bietet eine Möglichkeit wieder mehr Bezug zur Natur und zur Herkunft
    unserer Nahrung und Lebensgrundlage aufzubauen und erlaubt es auch GartenNeulingen, sich
    auszuprobieren. Hierbei stellt er außerdemeine Alternative zu z.T. überreglementierten
    Kleingartenvereinen dar und vertritt auch den ökologischen Anspruch, auf Kunstdünger sowie giftige
    Pflanzenschutzmittel zu verzichten und bei Pflanzen möglichst auf alte, bewährte, robuste Sorten
    zurückzugreifen.

    So ist unser Garten organisiert

    Um den Einstieg zu erleichtern ist für das Mitmachen bei uns keine Vereinsmitgliedschaft oder ein fester
    Vereinsbeitrag nötig. Momentan sind im Garten ca. 1012 Leute aktiv, die sich auf unterschiedliche Weise

    und unterschiedlich stark einbringen. Hierzu zählen Bewohner/innen des Kompotts und deren Freunde
    sowie Menschen aus dem Stadtteil und andere Interessierte aus der Stadt. Die Meisten gehören der
    Altersgruppe von ca. 2545 Jahre an. Im Frühjahr ergibt sich meinstens ein kleiner Wechsel in der
    Gruppenzusammensetzung und neue Mitstreiter*innen stoßen hinzu.

    Einmal im Monat gibt es ein Treffen bzw. Plenum, um Neueinsteiger*innen kennen zu lernen und
    aktuelle Sachen zu besprechen, z.B. größere Umgestaltungen, Finanzierung,Materialbeschaffung,
    Anfragen von außen etc.. Außerdem verabreden wir uns ab und an zu gemeinsamen
    Gartenarbeitseinsätzen oder zum Grillen. Die Kommunikation findet inzwischen hauptsächlich über eine
    Chatgruppe statt. Donnerstag Nachmittag und Samstag Vormittag/Mittag sind allgemein vorgemerkte
    Zeiten, an denen einige Mitglieder öfters Zeit haben, sodass man sich an diesen Tagen auch gut in einer
    Kleingruppe zum Gärtnern verabreden kann. Ansonsten kann jede/r seine eigenen Beete bepflanzen und
    pflegen und bekommt durch das Zahlenschloss zeitlich flexibel Zugang zum Garten. Die Ernte wird
    insofern geteilt, dass, wenn von einer Sorte genügend da ist, alle sich etwas nehmen können. Ist ehr
    wenig da, erntet die Person, die es angepflanzt hat. Baut jemand z.B.nur Tomaten an, kann er/sie auch
    Salat mit ernten, und dafür später ein paar Tomaten abgeben.

    Arbeiten wie Rasenmähen und die Pflege der Terrassen u.a. Gemeinschaftsflächen werden beim Treffen
    untereinander aufgeteilt. Im Sommer erstellen wir außerdem einen Gießplan nach Wochentagen, sodass
    sich möglichst 12 Verantwortliche pro Wochentag finden, die bei Trockenheit das Gießen für alle
    übernehmen. So muss nicht jede/r jeden Tag kommen, um ein einzelnes Beet zu gießen.

    Vorhaben zur Umsetzung mit Ihrer Förderung

    Die Gartengruppe möchte eine Reihe verschiedener Projekte und Maßnahmen umsetzen. Vor einigen
    Jahren haben wir mit dem Bau von Hochbeeten begonnen, da 2018 durch eine Bodenuntersuchung eine
    Kontamination festgestellt worden war. Die begonnene Umgestaltung hin zu Hochbeeten und der
    Austausch von Erde sollen jetzt weiter fortgesetzt werden. Insbesondere möchten wir 2023 auch unsere
    große Kräuterspirale stabiler aufbauen, die Erde austauschen und nachfüllen. Dabei möchten wir sichere
    Abtrennungen zu potenziell belasteten Materialien schaffen und einige neue Kräuterarten ergänzen. Wie
    bei einer Kräuterspirale üblich, werden dafür unterschiedliche, auch steinige/sandige Substrate
    eingesetzt, um mediterranen Kräutern einen geeigneten Boden bieten zu können.

    Wir möchten durch den Förderantrag außerdem unseren Bestand an Gartengeräten verbessern, der
    aufgrund von Verschleiß nach vielen Jahren verringert ist. Somit soll es ermöglicht werden, dass auch 34
    Leute gemeinsam eine Aufgabe anpacken können, indem häufig genutzte, kleine Geräte wie
    Gartenschere oder Handschaufel nicht nur einmal vorhanden sind. Zudem sollen die Auffangund
    Speichermöglichkeiten für Regenwasser ausgeweitet werden; dies ist besonders wichtig, da es im Garten
    keinen Wasseranschluss gibt.Da das Dach unseres Geräteschuppens undicht geworden ist, benötigt
    dieses eine Überarbeitung. Hier möchten wir als neuen Belag eine EPDMBahn anschaffen; diese hat
    laut Herstellerangaben eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten und erscheint uns dadurch

    wesentlich nachhaltiger und weniger umweltschädlich als die bisher verbaute Dachpappe.
    Auch das Dach unseres Tomatenunterstandes muss erneuert werden; hier möchten wir ebenso eine
    haltbarere Lösung finden, als die bisher verbauten Kunststoffarten, welche nun mehrmals nach 12
    Jahren kaputt waren.

    Wichtig ist auch ein Vorrat von guter, schadstoffreier , torffreier Erde, die für den Anbau von
    Lebensmitteln geeignet ist. Hierzu möchten wir eigene Mischungen mit Sand, Erde und Kompost
    herstellen, welche an dieindividuellen Berdürfnisse der Pflanzen angepasst werden können. Da wir
    Grünschnittkompost kostenfrei über das Grünflächenamt beziehen konnten, müssen nun nur noch die
    anderen Bestandteile für die Mischung gekauft werden.

    Fragen/Antworten:

    – wie groß ist die Fläche auf der gegärtnert wird, wie viele Beete gibt es? Wie viele Hochbeete gibt es schon und wie viele sollen vom wem noch gebaut werden?

    Der alte Stadtteilgarten ist ca. 450 qm groß. Es gibt auf dieser Fläche keine große zusammenhängende Wiese oder Brachfläche mehr, deswegen würde ich sagen, dass auf der ganzen Fläche gegärtnert wird.. außer im Geräteschuppen ; ) Die Hochbeete haben verschiedene Form und Größe, ca. 9 Stück sind bereits befüllt/bewirtschaftet. Weitere 4 Stück sind bereits vorhanden, jedoch noch nicht mit Erde befüllt. Dann gibt es noch 4 größere ebenerdige bzw. halbhohe Beete ohne saubere Abtrennung zur belasteten Erde, welche nach und nach umgebaut bzw. durch richtige Hochbeete ersetzt werden sollen.

    – sind alle Beete individuelle Beete?

    Es gibt auch gemischte bzw. gemeinschaftlich bepflanzte Beete. Das ergibt sich aus Absprachen z.T. immer wieder neu. Außerdem ist die Kräuterspirale für alle nutzbar. Auch bei den individuellen Beeten teilen wir uns mit Gießarbeit und z.T. Ernte rein.

    – ist die Fläche offen/gibt es einen Zaun?

    Es gibt einen Zaun, dieser kann jedoch von der Seite umgangen werden.

    – gibt es ein Schild, das auf die Mitmachmöglichkeit hinweist?

    Die Kontakt-Mailadresse steht groß am Zaun. Weitere Infos müssen wir mal ergänzen, das Schild ist kaputt und muss erneuert werden.

    – wie ist die Wasserversorgung derzeit organisiert?

    Wir fangen Regenwasser auf in zwei Regentonnen, vom Dach des Schuppens und inzwischen auch von einer aufgespannten Plane. Dieses ist jedoch sehr schnell verbraucht (z.B. nach 2 Tagen). Man kann außerdem zum Bach hinunter gehen und mit Gießkannen daraus schöpfen, bei längerer Trockenheit untersagt es jedoch die Stadt. Außerdem sehr mühsam/zeitaufwändig.

    – wo steht der Geräteschuppen und gehört der zum Kompott? Sind da nur die Gartengeräte untergebracht? Wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang dazu?

    Der Geräteschuppen steht direkt im Garten, er gehört nicht in dem Sinne zum Wohnprojekt Kompott. Den Zugang hat die Gartengruppe jederzeit durch ein Zahlenschloss. Ja, dort sind nur die Gartengeräte untergebracht (und sonstige kleine Sachen, die im Garten benutzt werden, wie Grill und Sitzpolster)

    – wie und wo machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für den Garten?

    Aktuelles gibt es jetzt auf Instagram.

    Wir haben einen Flyer und ein ausführlicheres Infoblatt, diese wurden z.B. in Geschäften und auf einem Festival mit einem eigenen Stand verteilt. Flyer müssen wir erneuern bzw. nachdrucken.

    – wenn jemand neu mitmachen möchte, wird dann ein neues Beet gebaut?

    Kommt darauf an, ob die Person das möchte.

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?

    Regelmäßig anfallende Kosten wie Miete fällt zum Glück sehr gering aus und wurde bisher vom Verein getragen.

    Die Gärtner*innen besorgen Pflanzen und gelegentlich Baumaterial oder Weiteres für den Garten, manchmal wurde Geld zusammengelegt für eine Anschaffung.

    – was ist mit „Pflege der Terrassen“ gemeint? Vom Hausprojekt? Was für weitere Gemeinschaftsflächen gibt es?

    Direkt im Garten gibt es zwei selbstgebaute Terrassen, als Sitzplätze. Diese gehören also nicht in dem Sinne zum Hausprojekt (dieses befindet sich auf der anderen Straßenseite und hat einen eigenen Innenhof mit Pflaster und Grün…) Die „Pflege der Terrassen“ heißt, das Zuwuchern aus den Ritzen bzw. im Kies verhindern, und Steine ersetzen /gerade rücken, Laub entsorgen und kehren. Als weitere „Gemeinschaftsflächen“ kann man noch die kleinen Grasflächen und Grasstreifen zwischen den Beeten bezeichnen, sowie den Teich und zwei Sitzplattformen aus Holz, auch die Flächen mit Bäumen und Sträuchern, den Kompost, die Lagerplätze für Schüttgut und anderes.

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  • Potsdam: GG Eichelkamp nicht auf Interesse der Nachbarschaft getroffen

    (Mail)
    der Gemeinschaftsgarten wird weiterhin gemeinschaftlich bearbeitet. In der Nachbar*innenschaft sind wir auf nicht viel Interesse gestoßen. Wir haben auch nicht unbedingt vor, ihn weiter zu bewerben, da er im Moment voll ausgelastet ist.
    ->Ort ist das Grundstück eines Wohnprojekts, das im Mietshäusersyndikat dabei ist

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  • Heidelberg: offener Gemeinschaftsgarten an neu entstehendem Wohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    Um Erfahrungen  für  unseren  Gemeinschaftsgarten  zu  sammeln, der  im  Januar  2022 eröffnet
    wird,  möchten  wir  auch  dieses  Jahr  bereits  einige  Workshops  zur  ökologischen
    Freiraumgestaltung  durchführen.  Der  Garten  ist  eingebettet  in  das  selbstverwaltete
    Wohnprojekt Collegium Academicum und soll als Schnittstelle zur breiteren Öffentlichkeit und
    Begegnungsort dienen. Er umfasst sowohl einen Dachgarten (auf der Veranstaltungsfläche) als
    auch den Innenhof und Freiflächen um das Gebäude herum sowie einen Teich. Der größte Teil
    des  Gartens  ist  rollstuhlgerecht  zugänglich,  um  möglichst  vielen  Menschen  eine  Teilhabe  zu
    ermöglichen.
    Der Garten steht sowohl den Bewohner*innen des Wohnheims (Studierenden, Auszubildenden
    und  Promovierenden)  als  auch  der  Nachbarschaft  und  interessierten  Bürger*innen  zur
    Verfügung  (Kontakt  zum  Quartiersmanagement  Hasenleiser  besteht  bereits).  Auch
    interkulturelle Begegnungstreffen werden somit in einem diversen Quartier angestrebt.
    Bei dieser ersten Auftaktveranstaltung wollen wir uns theoretisch und praktisch an zwei Arten
    Hochbeeten  versuchen,  diese  bauen  und  in  Betrieb  nehmen.  Diese  Form  der  Bildungsarbeit
    entspricht  den  Förderzielen  des  Vereins,  da  unabhängig  vom  Bildungstand  und  anhand
    praktischer Projekte gelernt wird.
    Wir wollen anhand der beiden Hochbeete Erfahrungen sammeln, die wir dann im nächsten Jahr
    bei der Gestaltung unseres Gemeinschaftsgartens nutzen können. So wird sichergestellt, dass
    die Beete den Bedürfnissen und Kapazitäten der Nutzer*innen entsprechen.

    – wie viele Leute sind bisher an der Planung des Gartens beteiligt und wie viele kommen aus der Nachbarschaft (also wohnen nicht dort)?

    Derzeit plant die offene Projektgruppe den Garten und bisher wohnt noch niemand dort. Einzug in das Wohnheim wird voraussichtlich im kommenden Januar stattfinden. Teil der Projektgruppe sind auch Menschen, die in der näheren Umgebung wohnen und nicht einziehen werden. An den Planungen beteiligt sind ca. 20 Personen, die nicht einziehen und eine stetig wachsende Gruppe von Einziehenden von derzeit etwa 15 Personen. Andere potenzielle Nutzer*innengruppen werden sicher in Zukunft noch dazustoßen, beispielsweise durch das Quartiersmanagement Hasenleiser, der Montessorischule und der Lebenshilfe in direkter Nachbarschaft.

    – wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschafts(nutz)garten entstehen soll und wie ist diese beschaffen? Wie hängen die Teilflächen zusammen? Bitte schicken Sie mir davon eine Skizze

    Unser Garten besteht aus drei Teilen: 1. Dachterasse (etwas über 200m²); 2. dem Innenhof (ca. 600m²); 3. dem Gartenbereich um die Gebäude herum.

    Im Anhang schicke ich Ihnen unsere aktuelle Außenraumplanung (von unserem Landschaftarchitekturbüro). Vor allem die rund eingezeichneten Beete werden zu großen Teilen ein Nutzgarten sein.

    – gibt es schon ein Schild, auf dem das Vorhaben bekannt gemacht wird mit Kontaktmöglichkeit für die Nachbarschaft?

    Nein, aktuell noch nicht. Der Grund dafür ist, dass wir das erste Projekt sind, das auf der Konversionsfläche US Hospital fertiggestellt wird. Das bedeutet, es gibt derzeit noch keine Straßen und Gehwege, die Fläche wird derzeit erschlossen und wir rechnen mit einem Abschluss der Bautätigkeiten um unser Grundstück herum und einer Zugänglichkeit des Gartens ab etwa dem Jahreswechsel.

    – wie haben Sie das Vorhaben bisher in der Nachbarschaft bekannt gemacht?

    Das Projekt steht grundsätzlich im Fokus der Öffentlichkeit – diverse Pressevertreter*innen berichten regelmäßig. Auch über unsere social Media Kanäle, unseren Newsletter und Verteiler wie bspw. die Telegramgruppe „Klimagerechtigkeit HD“ oder des „architects for future HD“ und natürliche per persönlicher Einladung haben wir derzeit für unseren Gartenworkshop im Rahmen unserer Summerschools geworben.

    – wie zugänglich ist der Innenhof und können die interessierten, potentiellen Mitmacher*innen aus der Nachbarschaft da jederzeit dann rein?

    Es sind keine Zäune oder sonstige Begrenzungen geplant und die Zugänglichkeit ist für die Gartengruppe jederzeit gegeben, egal ob sie im Gebäude wohnen oder nicht. Die bauliche Gestalt ist jedoch so, dass der breiten Öffentlichkeit vor allem die Flächen um die Gebäude herum offen stehen, da sie ohnehin an die öffentlichen Plätze und den Park angrenzen und unser Ziel auch eine Vernetzung der Nachbarschaft ist (im Zuge der Internationalen Bauausstellung).

    – wie viele Menschen können an dem Beetbauworkshop mitmachen (20?) und wie haben Sie den Workshop bisher beworben? Wann wird der Workshop stattfinden? Wie viele Menschen aus der Nachbarschaft haben Interesse an dem Workshop?

    Es werden maximal 25 Personen teilnehmen können, aktuell liegen uns Anmeldungen von 15 Personen vor. Die Werbung erfolgte bisher wie oben beschrieben. Sie finden die Einladungen und alle Informationen auch online unter www.collegiumacademicum.de/summerschool

    Der Workshop findet am 11. September ganztätig statt. Es soll gegen 9.30Uhr mit dem theoretischen Teil begonnen werden, vor und nach der Mittagspause werden die Teilnehmenden die zwei beschriebenen Beete anlegen.

    Aus der Nachbarschaft sind etwa 7 der 15 Anmeldungen, die anderen stammen aus dem weiteren Stadtgebiet und einige internationale Freiwillige werden ebenfalls teilnehmen.

    – wie viele Beete wird es insgesamt geben können und wie soll der Garten organisiert sein? Alles gemeinschaftlich? Individuelle Beete?

    Mischsystem?

    Die genaue Anzahl steht noch nicht fest, sie hängt auch von den Ergebnissen des Workshops ab, bei dem wir die Praktikabilität von runden vertikalen und rechteckigen horizontalen Beeten testen werden und schauen, welche Arbeiten wir für Zukunftsfähig halten. Eine vorläufige Anzahl und die Verortung können Sie dem angehängten Außenraumplan entnehmen.

    – woher bekommen Sie das Wasser und wo werden die Geräte untergebracht?

    Aktuell beziehen wir unser Wasser über die Baustellenversorgung. Sobald das Gebäude in Betrieb genommen wird, werden sowohl zum Innenhof hin, als auch auf der Dachterasse und nach Osten hin zur großen Außenfläche neben dem Neubau Außenwasserhähne installiert. Diese beziehen ihr Wasser aus der im Innenhof im Erdreich versenkten Zisterne, die 14m³ fasst und das Regenwasser vom Dach sammelt.


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  • Offener GG in Dresden in Planung woll gemeinsamen Flächen- und Ressourcenpool entwickeln

    (Gu, Mail)

    Unser Projekt in Dresden ist noch in der Konzeptfindungsphase, bisher sind wir „nur“ ein selbstverwaltetes Wohnprojekt (im Verbund des Mietshäusersyndikats): www.2n40.de. Wir planen die Öffnung unseres Grundstückes und den Einbezug städtischen Nebenflächen. Dabei soll eine Form nachbarschaftlicher gemeinsamer Flächen- und Ressourcennutzung entstehen (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten im Wedding als erster Schritt für das Vorhaben ps Wedding

    (Gu, Projektbesuch, Antrag)

    In Berlin-Wedding plant ps wedding ca. 350 Mietwohnungen und 3.200 m² für soziale, kulturelle und öffentliche Nutzungen. ps wedding ist als gemeinsames Projekt nicht-profitorientierter Träger mit einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft konzipiert. Das Mietshäusersyndikat ist involviert und sie haben nun das OK von allen beteiligten Gremien.
    Ort ist eine ehemalige Schule, die seit 5 Jahren leer steht und die „damals“ so konzipiert war, dass Räume auch von der Nachbarschaft genutzt werden konnten. So war die Aula gleichzeitig ein Veranstaltungsraum und es war eine Stadtteilbibliothek in den Räumen etc.
    Die Sporthalle wird abgerissen und hier baut dann die landeseigene degewo Wohnungen.
    Zunächst auf dem ehemaligen riesengroßen Sportrplatz wollen sie als ersten Schritt für den Beginn des Gesamtvorhabens einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten anlegen. Als Ort des Lernens und der Begegnung, des gemeinsamen tuns und auch als erster Schritt in Richtung Nachbarschaftszentrum. Ab Frühjahr 2019 werden auf dem Gelände wohl Bauarbeiten stattfinden. Es gibt aber noch weitere umliegende, direkt an das Gebäude angrenzende Flächen, auf die das Gartenprojekt dann ziehen kann. Die Gruppe besteht bisher aus 10/12 Leuten, eine Information/ein Einbezug der Nachbarschaft gab es aber noch nicht. Das wird in den kommenden Wochen folgen, gärtnerisch loslegen wollen sie dann in den Osterferien mit dem Bau udn Aufbau von Hochbeeten. Dabei denken sie an zwei Optionen: Materialien zum ganz selberbauen zur Verfügung zu stellen und Aufsetzrahmen, die dann nur noch zusammengesteckt werden. Ab MAi soll es 1/Woche eine Gartensprechstunde geben. Werkzeuge und Gartengeräte können in einem temporären noch zu bauenden Schuppen untergebracht, Wasserzugang wird noch geklärt.
    Nicht die ganze große Fläche soll gleich genutzt werden, sondern zunächst ein Teil.
    Schritt für Schritt soll eine Gemeinschaftsküche entstehen, Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für Kinder.

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