Schlagwort: Wohnungsbaugesellschaft

  • Leipzig: genug Spenden für Wirrwuchs

    (Insta)

    Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der @lwb.zuhauseinleipzig – Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH und der Partei @die_linke_leipzig für unser Projekt Wirrwuchs Mitmachgarten in Paunsdorf! Dank dieser Spende können wir weiterhin gemeinsam gärtnern, lernen und die Natur erlebbar machen.

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  • München: Münchern Wohnen baut GGs auf

    In Ramersdorf/Perlach und Berg am Laim gibt es offene Mietergärten. Einer ist schon bei uns im Netzwerk
    Es ist ein Projekt vom RKU in Kooperation mit der Münchner Wohnen. Da werden nächstes Jahr noch mehr Gärten dazukommen.
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  • Dortmund: Vogelwiese und Mitmach Weinberg

    Der Nachbarschaftsgarten Vogelwiese in Mengede ist mit über 2.000 Quadratmetern sicherlich der größte Nachbarschaftsgarten in Dortmund. Die Gartengruppe hat u. a. ein fahrbares Gartenhaus mit Konzertbühne gebaut, eine eigene Stromversorgung mit Solarmodulen errichtet und einen Brunnen gebohrt.
    2600 Quadratmeter groß ist das Areal, das das Wohnungsunternehmen Vonovia Eigentümern und Mietern der Siedlung im Norden Oestrichs zur Verfügung gestellt hat. Es ist ein Gemeinschaftsgarten mit Blumen, Obstgehölzen und einer großen Rasenfläche. Ein großer restaurierter Holzanhänger mit Fenstern und eine Terrasse aus Rindenmulch laden zum Verweilen ein.

    Zum Abschluss durften wir vom Rotwein aus dem Mitmach-Weinberg in Barop kosten – wirklich überraschend, wie gut Wein aus Dortmund schmecken kann.

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  • Stuttgart: Grüne Knolle wächst gut an

    Recherche:
    Ein urbaner Garten bereichert nun den Innenhof des Quartiers Knollstraße der LBG Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG im Stuttgarter Norden. Auf Initiative engagierter Mieterinnen und Mieter entstand in Kooperation mit dem Verein Stadtacker Wagenhallen e.V. die „Grüne Knolle“. Wo bisher nur Rasen und wenige Bäume wenig Aufenthaltsqualität boten, soll nun eigenes Obst und Gemüse frisch und direkt vor der Haustüre wachsen. Gleichzeitig soll der der Garten mehr Möglichkeiten bieten, die Zeit draußen zu verbringen mit Gleichgesinnten und Freunden oder einfach der Natur beim Wachsen und Gedeihen zuzusehen. Zur feierlichen Eröffnung stärkten sich die Anwohner und Projektpartner mit leckeren, mitgebrachten Speisen und machten sich voller Elan ans Gärtnern. Sie pflanzten Tomaten, Auberginen, Paprika und viele verschiedene Gewürze. Die Wege wurden mit Steinen markiert und es fand ein reger Wissensaustausch statt. Auch die Kinder aus der Nachbarschaft waren mit Begeisterung dabei und halfen fleißig mit.
    https://www.vbw-online.de/presse-und-information/aktuelles/artikel/gruene-knolle-urban-gardening-in-stuttgart-nord

    zur Eröffnung: https://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/regionen/baden-wuerttemberg/news/2024-06-17-eroeffnung-des-urbanen-gartens-gruene-knolle-stuttgart-nord

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  • Gevelsberg und Region: neue Gärten

    (alerts)

    Annette Bußmann blickte sie auf die Entwicklungsgeschichte des Interkulturellen Bürgergartens in Gevelsberg zurück. Die Idee wurde auf dem Hauptforum 2010 „Klimaschutz durch kurze Wege“ formuliert. Im März 2011 wurde unter anderem auf dem Internationalen Frauentag dafür geworben. Bis heute gibt es viele Kooperationspartner, hier sind vor allem die Stadt Gevelsberg und die VHS Ennepe-Ruhr-Süd zu nennen. Der Bürgergarten hat sich etabliert und es finden dort regelmäßig Veranstaltungen wie z. B. die Pflanzentauschbörse statt.

    Als drittes Projekt wurde das Projekt „Nachbarschaftsacker“ Urbanes Gärtnern der Hattinger Wohnungsbaugesellschaft (HWG eG) durch den Nachhaltigkeitsbeauftragten Christian Schmelzing und den Gärtner Tim Richter vorgestellt. In der dortigen Südstadt, in der es rund 1000 Wohneinheiten gibt, wurde im März 2023 eine Fläche von 100 m² entwickelt. Die Parzellen werden durch die Mieter gemeinschaftlich betreut. Die Einführung des Projekts erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Ackerpause und wird jetzt durch Tim Richter fortgeführt. Es erfolgen regelmäßige Pflanzaktionen auf Beeten und Hochbeeten. Seit März 2023 gibt es im Ortsteil Rauendahl ein weiteres Gelände mit einem Nachbarschaftsacker. Diese wurden eingezäunt, es wurden Blühwiesen und 2023 auch eine Obstbaumwiese angelegt. Auf dem Betriebsgelände erfolgt in einem kleinen Gewächshaus die Anzucht von vielen der benötigten Pflanzen.

    Ein weiteres Projekt war „Wehringhausen gärtnert“. Durch die Finanzierung von „Spielen macht stark NRW“ wurde auf dem Bodelschwinghplatz ein Projekt mit Kindern zwischen 4 und 14 Jahren durchgeführt. Nach dem Vorbild der Stadt Andernach wird das „Essbare Wehringhausen“ entwickelt, bei dem Baumscheiben und Hochbeete bepflanzt werden. Wenn beantragte Fördermittel bewilligt werden, wird im Hagener Stadtgarten ein Bauerngarten als Mitmachaktion und ein essbarer Wildpflanzenpark entwickelt. (mehr …)

  • Duisburg: Gartenprojekt auf Friedhof

    (Alerts9

    Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gebag plant ein neues Urban-Gardening-Projekt an ungewöhnlicher Stelle: Am Rande des alten Friedhofs am Sternbuschweg/Ecke Waldstraße in Neudorf sollen Gebag-Mieter künftig Gemüse anbauen können. Die Fläche ist 1200 Quadratmeter groß und wird nicht als letzte Ruhestätte genutzt. Früher befand sich an dieser Stelle eine Baumschule.

    Die Idee ist bei einem Workshop zu „Smart City“ entstanden und deshalb werden auch keine herkömmlichen Hochbeete aufgestellt. Das Areal soll mit Sensoren ausgestattet werden, die Informationen zum Wetter sowie Luft- und Bodenfeuchtigkeit liefern. Auch die Windgeschwindigkeit kann gemessen werden. Gebag-Mieter, die in Neudorf wohnen, konnten sich für bis zu fünf Beete melden. Der Mietpreis liegt bei fünf Euro pro Beet und Monat.

    Für Duisburger Projekt gibt‘s Vorbilder in anderen Städten„In jeder Stadt gibt es Brachflächen und vernachlässigte Orte, die nicht zum Verweilen einladen, aber hervorragend in urbane Gärten umgestaltet werden können und das Umfeld damit aufwerten“, heißt es von Seiten der Gebag zur Motivation. Von anderen Städten habe man sich abgeguckt, solche Orte mit Hilfe von Hochbeeten und bürgerschaftlichem Engagement in innerstädtische Gemüse-Gärten zu verwandeln.

    Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt und wenn es gut anläuft, ist geplant, auch weitere Flächen in Duisburg zu nutzen, die sonst brach liegen würden.“

    Auftaktveranstaltung für Ende April geplantKurzzeitig ging bei Friedhofsbesuchern die Angst um, dass für dieses Projekt etwa Gräber eingeebnet werden sollen. „Das war nie geplant“, stellt Gerhild Gössing, Sprecherin der Gebag klar. „Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt und wenn es gut anläuft, ist geplant, auch weitere Flächen in Duisburg zu nutzen, die sonst brach liegen würden.“

    In der Pilotphase sei das Ganze nur auf Gebag-Mieter ausgelegt, aber sollten nicht alle Beete vergeben werden, könnten sich auch andere Neudorfer melden. „Viele Mieter haben schon Interesse gezeigt.“

    Voraussichtlich Ende April soll es eine Auftaktveranstaltung mit den Hobbygärtnern geben. Zum Jahresende ist dann die Auswertung des Pilotprojektes geplant.

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/article242018542/Duisburger-koennen-kuenftig-an-ungewoehnlicher-Stelle-gaertnern.html (mehr …)

  • Berlin-Schöneberg: GG auf Parkdeck

    (Mail)
    Seit einiger Zeit arbeiten wir für ein Wohnungsunternehmen (Gewobag) in Berlin mit der Errichtung eines Gemeinschaftsgartens auf einem Parkdeck.

    Der Bauantrag ist genehmigt, die Baukosten sind von der Gewobag übernommen – im Winter ist Baubeginn.

    Nun planen wir bereits den Betrieb und haben hierfür eine Ausschreibung vorbereitet, auf welche sich Gartenprojekte bewerben können.

    Geplant ist eine zweijährige Aufbauzeit einer Gemeinschaft aus Nachbar:innen, die in dieser Zeit eigene Strukturen entwickeln und sich in einem Verein gründen sollen.

    Dies soll von einem Gartenbetreiber begleitet und moderiert werden.
    Der Garten soll offen für alle im Kiez sein und sie suchen einen Träger für eine zweijährige Begleitung, an deren Ende dann ein Verein gegründet sein soll und die Gruppe stabil und eigenständig.

    Aus der Skizze:
    In Berlin Schöneberg auf dem Trümmergrundstück Kirchbachstraße
    1-2 plante die Neue Heimat den Neubau eines Parkhauses mit
    Wohnungen. Das seit 1975 geplante viergeschossige, heute
    denkmalgeschützes Parkhaus, welches die erforderlichen
    Autostellplätze für das gesamte Gebiet aufnehmen sollte, war
    von Anfang an mit zwei Wohngeschossen konzipiert. Auf dem
    obersten Parkdeck war eine begrünte Pergola geplant, wurde aber
    nie gebaut, da das Parkdeck nie seine Nutzung aufgenommen
    hat. 2023 soll nun ein ca. 1000 m² großes urban farming Projekt
    für die Mieter:innen des Kiezes auf dieser Fläche entstehen.
    Die Fläche wird aufgeteilt in eine begrünte Zone zum Innenhof
    und einen Funktionsteil, der einen Riegel zu den Wohngeschossen
    bildet. Mit dem durchgängigen, überdachten Regal und der an
    die historischen Pläne angelehnten, begrünten Pergola wird der
    direkte Blickkontakt vom Parkdeck zu den Wohnungen verhindert.
    Der Riegel verteilt die benötigten Medien auf der Gartenfläche
    und bietet Raum für vielfältige Nutzungen. Aus dem Riegel
    heraus entwickeln sich die Raumkuben für Küche, Büro, WCs
    und Gewächshaus. Der Raum zwischen dem Riegel und den
    Ackerflächen wird von unterschiedlich gruppierten Hochbeeten,
    aufgelockert durch Sitzmöglichkeiten, bespielt.
    Um einen hohen Identifikationgrad für die späteren Nutzer:innen
    zu gewährleiten, Konflikte zu vermeiden und ein Projekt zu
    schaffen, welches optimal auf den Bedarf vor Ort angepasst ist, wird
    ein Partoziationsverfahren während der Bauarbeiten laufen. Es
    werden die direkten Anwohner des Hauses, die weiteren Gewobag
    Mieter:innen des Kiezes und Kitas, Schulen und kommerziellen
    Gruppen angesprochen. Der Prozess wird von Beginn an durch
    den späteren Gartenbetreiber begleitet, welcher sowohl für den
    Planungs- und Organisationsprozess, als auch für die Anfänge
    der Gartenarbeit zuständig ist. Um den Zeit- und Kostenplan
    einzuhalten wird ein klarer Rahmen vorgegeben, welcher dann
    von den Partizipierenden mit den unterschiedlichen Bausteinen
    ausgefüllt wird. So können die späteren Gartennutzer:innen
    über Form, Materialität und Gruppierung der Hochbeete
    entscheiden und in Workshops einige Möbel selber bauen.
    Für einen möglichst nachhaltigen Gartenbetreib wurde sich
    für eine Brunnenbewässerung und eine Muldenentwässerung
    entschieden, weche mit Solarstrom betrieben wird. So wird keine
    Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation nötig und für die
    Gartenbewässerung wird kein Trinkwasser verschwendet. Der
    restliche Strom der PV-Anlage kann für die Wohnungen oder das
    Parkhaus verwendet werden (mehr …)

  • Köln: neue Gärten durch die essbare Stadt

    (NL)

    Gärtnern im Knast (Mitarbeiter*innengarten und aber auch ein Teil für die Inhaftierten soll entstehen) https://essbare-stadt.koeln/kohlrabi-und-co-hinter-gittern-im-klingelpuetz/

    Firmengarten bei REWE: Schon im vergangenen Jahr hat REWE West auf ihrem Firmengelände in Hürth einen ca. 1.200 m² großen Nutzgarten angelegt. REWE West hat sich selbst das Ziel gesetzt, dass mit dem Gemüse aus dem Garten etwa 20% des Gemüses in der Kantine ersetzt werden.

    Mietergarten Wohnungsbaugesellschaft: mit der Aachener SWG wurden Hochbeete für Mieter*innen im Mai eröffnet. Diese übernehmen Patenschaften. Auch das Wohnumfeld wurde mit essbaren Pflanzen bestückt.

    In Kooperation mit dem Grünflächenamt der Stadt Köln veranstalten wir eine Workshop-Reihe zur Essbaren Stadt! Die Themen rund ums urbane Gärtnern richten sich an Gemeinschaftsgarten-Initiativen, Gartenlabor-Pächter:innen und weitere Interessierte.
    Im März waren wir auf Wildkräuter-Tour in und um den Lehrgarten des Kreisverbands der Kölner Gartenfreunde in Müngersdorf. Im April waren wir zum Thema „Smartes Wassermanagement“ im Demogarten in Finkenberg und haben dort ein Dach gebaut, das zum Sammeln von Regenwasser und als Tomatenunterstand dient. Der Workshop im Juni fand im Kartäusergarten in der Südstadt statt – dort dreht sich alles um den Bodenaufbau in (Hoch)beeten.

    und es gibt weitere Initiativen (mehr …)

  • Leipzig: Kolonnadengarten wird 15 Jahre alt

    (Mail)

    […] am 2.9. das 15 jährige Bestehens dieses Gartens mit einem großen Mieterfest feiern.
    Ja, wir sind mehr ein Erholungs- und Begegnungsgarten, als ein Gemüseproduzent, obwohl Tomaten Bohnen, Kürbis, Chili, Mangold, Beerenobst, Chayote u.ä. auch zu finden sind.
    Ein Schaugarten zu sein, empfinde ich nicht als Mangel. Vielmehr wird mit dieser Oase in mitten der sog.“Platte“über die Jahre die erfolgreiche Verantwortung auch der Wohnungsgenossenschaften u.a. Akteure für das Wohnumfeld demonstriert. Genau wie es 2017 in Essen (bei der Verleihung des Titels „Grüne Hauptstadt Europas“) auf der Tagesordnung stand.
    Vieleicht liegt der „Schaugarten“ auch daran, dass die Gründunggsmütter und -väter dem „Revoluzeralter“ entwachsen waren. Wir sind uns schon bewusst, dass dieser Garten eine „Sonderstellung“durch seine Entstehungs in sich trägt – wir bekamen ihn-durch die aktive Einbindung der Anwohner bei der Planung – fertig „vorgesetzt“ und können auf eine finanzielle Unterstützung durch die WG bauen. Durch die Tage der Offenen Gartenpforte, Konzerte, Literaturtreffs,Mieterfeste ect. bietet der Garten eine Bühne die von Jung und Alt. Wir sind auch kein Geheimtipp mehr, wie noch  in „Leipzigs geheimen Gärten“ von Susanne Gatz 2018 als einer von 60!! grünen Oasen beschrieben.

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  • Wiesbaden. Wohnungsbaugesellschaft testet Garten in Wohnanlage

    (alerts)

    Möhren, Mais, Bohnen und Gurken. Diese Vielfalt an Gemüse wächst von nun an im Innenhof einer Wohnanlage zwischen der Andreasstraße, Imaginastraße und Pfälzer Straße in Biebrich. Auch Kräuter und Früchte sollen angebaut werden, wie Thomas Keller, Geschäftsführer der Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH (GWW), erklärt.

    Dazu hat die GWW gemeinsam mit der Acker-Company eine 150 Quadratmeter große Teilfläche im Innenhof des GWW-Quartiers für den Anbau vorbereitet. Mithilfe der Mieter soll es gedeihen. Die Idee dahinter: Menschen, die in der Stadt keine eigene Gartenfläche besitzen, die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Umfeld aktiv mitzugestalten. Durch das gemeinsame Engagement und die kostenfreie Ernte könnten neue Nachbarschaften im Quartier entstehen, so Keller. Nützliche Tipps zur Bewirtschaftung der Fläche gibt es dazu noch in einer wöchentlichen Ackersprechstunde. Die Erfahrungen aus dem Projekt sollen dann auch in zukünftige Wohnquartiere einfließen.

    https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/gww-startet-garten-projekt-in-biebricher-hinterhof_23942272 (mehr …)

  • Beettinchen eröffnet an neuem Standort

    (alerts)
    Märkisches Viertel – Wie kann gute Nachbarschaft gelingen? Dieser Frage können Bewohner des Märkischen Viertel beim nächsten Nachbarschaftsforum nachgehen. Es findet am 19. März, 17 bis 19 Uhr, im Familienzentrum, Wilhelmsruher Damm 159, statt. Hauptthema wird der neue Nachbarschaftsgarten „Beettinchen“ sein. Nach einer Umzugspause eröffnet er in diesem Frühjahr am neuen Standort in der Treuenbrietzener Straße 32 (direkt neben dem Squash-Tennis-Center). Nun werden Hobby-Gärtner gesucht, die eine der 30 Parzellen bewirtschaften möchten. Eine Parzelle misst etwa 40 Quadratmeter. Interessierte Reinickendorfer können sich um eine Parzelle bewerben. Auch Gemeinschaftsbeete für Gruppen können entstehen. Der Nachbarschaftsgarten ist ein Vorhaben der GESOBAU und des Trägers Alba­tros und versteht sich als Begegnungsort und Raum für ein erholsames Miteinander im Viertel.

    Weiterhin wird es beim Nachbarschaftsforum darum gehen, welche zusätzlichen Angebote es im Nachbarschaftgarten künftig geben kann: möglicherweise ein wöchentliches Café, Workshops rund um Garten und Handwerk, Open-Air-Kino und Konzerte. Die Gespräche werden im Anschluss beim gemeinsamen Essen fortgesetzt. Für Kinder wird eine Betreuung angeboten.

    Interessierte können sich vorab im neuen Nachbarschaftsgarten umsehen: Am Montag, 16. März, und am Mittwoch, 18. März, wird das „Beettinchen“ jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Gastgeber des Nachbarschaftsforums ist das Integrationsmanagement BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) im Märkischen Viertel. BENN setzt sich im Auftrag des Senats dafür ein, Nachbarschaft zu stärken und Begegnungen zwischen den Bewohnern des Kiezes zu fördern. Es stellt zudem finanzielle Mittel für Ideen und Aktivitäten bereit.

    https://www.raz-zeitung.de/2020/03/14/kleing%C3%A4rtner-gesucht/ (mehr …)

  • neuer IG richtet sich hauptsächlich an Frauen

    (ANtrag, ANtworten)

    Der geplante Gemeinschaftsgarten im Kontext:

    Im Dichterviertel in Rastede existiert seit 2015 der Ortsteiltreff MitEinAnder. Der Ortsteil ist in seiner Sozialstruktur benachteiligt; ca. 80 % der Haushalte sind Transfergeldempfänger. Insbesondere die Frauen sind mit Ausnahme des Ortsteiltreffs wenig in soziale Aktivitäten eingebunden und im öffentlichen Raum des Quartiers kaum einmal zu sehen. Dies liegt auch an der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes. Der Ortsteiltreff wird gegenwärtig finanziert über einen Fördertopf der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Themenfeld Gesundheitsprävention. Diese Prävention ist dabei sowohl auf physische als auch psychische Erkrankungen hin ausgerichtet. Über die Förderung ist die Finanzierung von Personal gewährleistet. Die Finanzierung von Investivgütern (z. B. Spaten, etc.) ist hingegen nicht über diese Förderrichtlinie abgedeckt.

    Der Gemeinschaftsgarten soll so schnell wie möglich im Dichterviertel umgesetzt werden. Es wird uns eine Fläche in ca. 100 qm Größe durch die örtliche Wohnungsbaugesellschaft ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung gestellt. Personal, das die BewohnerInnen begleitet und in ihren Kompetenzen fördert und stärkt steht ebenfalls bereit.

    Der Garten soll in do-it-yourself-Bauweise erstellt werden. Geplant sind der Bau und die Bepflanzung der Anlage mit Hochbeeten – ggf. soll auch ein Zaun eingerichtet werden, sofern sich dies als erforderlich herausstellen sollte. Die Hochbeete werden aus gebrauchten EU-Paletten in Eigenbau von einigen Männern und (so interessiert) Frauen aus dem Ortsteil ehrenamtlich errichtet und aufgebaut. Diese Personen und weitere interessierte aus dem Viertel können und sollen sich dann auch dauerhaft an der Gartenpflege beteiligen. Nach und nach ist geplant den Gemeinschaftsgarten auch für andere Personen zur Nutzung freizugeben. Da der Garten frei zugänglich sein wird, ist eine Kontrolle nicht sinnvoll – aber auch ohnehin nicht gewünscht, da dieser Ort auch ein Ort des Sozialkapitals und der sozialen Kohäsion werden soll. (mehr …)

  • Beetinchen will sich noch mehr öffnen

    (aus Bericht)
    Berlin

    […]
    Aufgrund mangelnder personeller Ressourcen konnte der Garten nicht für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Einbrüche und Diebstähle bestärkten die Auffassung, dass es für eine Öff­nung verantwortliche Unterpächter*innen und/oder Personal vor Ort brauche. Lediglich bei zwei Veranstaltungen wurde der Garten als Begegnungsort für die Nachbarschaft präsen­tiert. So fand im September das alljährliche Viertelkino im Garten statt, eine für alle Besu­cher*innen kostenlose Filmvorführung. Besonders schön war jedoch eine gemeinsam mit der GESOBAU AG organisierte und von Chansonmusiker*innen begleitete Lesung. Durch die­se Veranstaltungen sowie die Erfahrung der neuen zuständigen Koordinatorin konnten neue Ideen für den Garten auf dem neuen Gelände entwickelt werden. Zum einen zeigten sich neue Veranstaltungsideen und auch ein klareres Bild über die Interessen der Anwohner*in­nen. Zum anderen konnte durch die Erfahrung im Zusammenwirken mit den Unterpächter*innen herausgearbeitet werden, was notwendig ist, um den Garten stärker für die Öffentlichkeit zu beleben. So werden aktuell über das neue Teilhabechancengesetz Mit­arbeiter*innen für den Betrieb des Gartens gesucht. Zudem wurden nach dem Austausch mit anderen Gemeinschaftsgärten die künftig auszustellenden Verträge geändert und die Unter­pächter*innen werden künftig mehr gemeinschaftliche Arbeit im Garten leisten müssen. Dies waren bisher 5 Stunden/Jahr, deren Umsetzung jedoch nicht kontrolliert wurde; künftig werden es 12 Stunden/Jahr sein und die Ableistung dieser Stunden wird durch Mitarbeiten­de des Betreibers kontrolliert und unterstützt. Dazu gehören z.B. die Pflege künftig bestehender Gemeinschaftsflächen oder die Unterstützung bei Veranstaltungen.

    Zur Überraschung des Betreibers und der Unterpächter*innen musste der Garten bereits am 07.10.2018 schließen, da die Baumaßnahmen begannen. Der neue Garten wird leider frühes­tens am 30.04.2019 an den Betreiber übergeben. Aus diesen Grund werden im Vorfeld Ver­anstaltungen (Sommerfest, Aufführung der Komischen Oper) vorbereitet und erste Anzuch­ten in den Räumlichkeiten des Betreibers vorgenommen. Zudem werden weiterhin weitere Förderungen beantragt, um Honorare für Workshops und Aufwandsentschädigungen für Eh­renamtliche zu akquirieren. Auch die GESOBAU AG möchte den Garten im Rahmen ehren­amtlichen Engagements Mitarbeitender sowie einer geringen Förderung über die GESOBAU Stiftung die Durchführung von Veranstaltungen im Garten unterstützen.


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  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)

  • Pullach: Gemeinde baut Hochbeete auf

    (Gu, alerts)

    in diesem Frühjahr hat unser Gemeinderat über den Antrag der Agenda 21 positiv abgestimmt: Pullach soll als eine der ersten Kommunen in Bayern Urbane Gärten erhalten. Und dieser Beschluss wird nun in die Tat umgesetzt: Wohnungsbaugesellschaft und Gemeindeverwaltung ließen jüngst am Grundelberg und in der Vormbrocksiedlung große Gemüsebeete aufstellen. Rechtzeitig vor dem Frost, damit dieser Humus und Kompost in den Wintermonaten gut durchfrieren kann, so dass die Pullacher „Gemeinschaftsgartler“ zum Start optimale Bedingungen vorfinden. Doch was sind eigentlich Urbane Gärten?

    Die Grundidee der Urban-Gardening-Bewegung sind kommerzfreie Naturräume für alle. Dafür sollen ungenutzte öffentliche Rasen- und Brachflächen in eigener Regie von Bürgerinnen und Bürgern mit öffentlicher Unterstützung in grüne und gleichzeitig lebensfreundliche Umgebungen umgewandelt werden. Die frischen Beete auf den Grundstücken der Wohnungsbaugesellschaft stehen also nicht in der Tradition von scharf abgegrenzten Kleingartenanlagen, sie sind der Anfang von Bürgergärten. Diese sollen als gemeinschaftliche Treffpunkte auch zeigen, wie man sich gesund ernährt und wie wertvoll und nachhaltig lokale Lebensmittel direkt vor der eigenen Wohnung sind. Dafür stellen wir Gemeindegrund zur Verfügung und hoffen, dass Sie unser Angebot annehmen und das Projekt zukünftig mit Rat und Tat erfüllen. Besonders würde es mich freuen, wenn Eltern ihren Kindern den Umgang mit der Natur wieder näherbringen würden und gemeinsam erleben, wie viel Spaß es macht, beispielsweise selbst angebautes Gemüse zu ernten.

    Symbolisch wurde für die ersten Beete am Grundelberg mit allen Verantwortlichen ein Spatenstich durchgeführt, aus welchem nicht wie sonst üblich ein Betonbau entstehen wird, sondern eigene Nahrungsmittel.

    Die vorerst vier massiven Holzbeete können im Bausatzsystem leicht erweitert werden – wenn das Projekt gut angenommen wird. Für dessen Gelingen werden mit Unterstützung und Betreuung der Agenda 21 sogenannte „Gartenpaten“ eingesetzt. Einerseits sind sie für uns und für Interessenten Ansprechpartner, andererseits vertreten sie die Belange der Gartengruppe und regeln die Arbeiten in den jeweiligen Beeten selbstverantwortlich.

    Die ersten Gemeinschaftsgärten sind geschaffen. Und es sollen nicht die letzten bleiben. Scheuen Sie sich nicht, wenn Sie Interesse und Ideen für weitere Urbane Gärten in Pullach haben. Die Umweltabteilung ist für Sie da und wird Ihre Vorschläge und Fragen gerne aufnehmen. Nutzen Sie unser Angebot und unsere Unterstützung – denn öffentlicher Raum kann mehr als nur Rasenfläche sein.

    https://www.focus.de/regional/bayern/pullach-im-isartal-urbane-gaerten-in-pullach_id_7817469.html


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  • 18.000 Euro für geplantes GG in Neckarstadt

    (gu, alerts)
    Mit rund 150 000 Euro sollen zwei völlig unterschiedliche soziale Projekte in der Innenstadt gefördert werden. Es geht dabei einmal um ein „Urban Gardening“ (urbanes/städtisches Gärtnern) in der Untermühlaustraße (Neckarstadt-West) und um „Straßenpädagogische Prävention“ im Jungbusch/Verbindungskanal. Mit 91 000 Euro will sich das Land Baden-Württemberg beteiligen, die restlichen 61 000 Euro kommen von der Stadt – hier steht allerdings der Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats noch aus. Das Land hat in der Vergangenheit mehrfach seine Förderpolitik geändert. Es geht dabei speziell um „nicht-investive Projekte“, also nicht um Städtebau, sondern um pädagogische Angebote. […]

    Urban Gardening in der Untermühlaustraße: Hier geht es um die GBG-Wohnanlage Untermühlaustraße. Der Wunsch nach Gärten kam aus der Bewohnerschaft, schreibt die Stadt in ihrer Vorlage an den Ausschuss. „Hierbei stehen vor allem die Beschäftigungsmöglichkeit und der Kontakt zu anderen Mietern im Vordergrund.“ Gleichzeitig diene das gemeinsame Gärtnern auch dazu, „der Isolation alleinstehender älterer Menschen entgegenzuwirken“. Das gemeinsame Arbeiten im Garten – Urban Gardening bezeichnet eigentlich offene Gartenprojekte in Innenstädten – solle zudem den Zusammenhalt der Bewohner fördern und auch als ein Mittel zur Integration dienen.

    Und dann soll das Urban Gardening auch noch einen ganz anderen Zweck erfüllen. Mit der Bepflanzung würde eine bislang ungenutzte öffentliche Grünfläche sinnvoll genutzt „und mit wenig Aufwand können kostengünstig bestimmte Bedarfe des täglichen Lebens selbst gedeckt werden.“

    Das Garten-Projekt soll im kommenden Frühjahr starten, bis 2019 stehen 18 000 Euro zur Verfügung.[…]

    https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-stadtteile-land-und-stadt-foerdern-sozialprojekte-mit-rund-150000-euro-_arid,1128099.html (mehr …)

  • GEBAG in Duisburg will in 9 Quartieren mindestens einen „Heimatgarten“ anlegen

    (Gu, Treffen)

    Die Wohnungsbaugesellschaft Gebag aus Duisburg hatz inzwischen vier Gartenprojekte, hauptsächlich und teilweise auch nur für ihre Mieter angelegt. Alle nach einem Schema: die MieterInnen können gärtnern und zudem sind es Arbeitsförderprojekte mit 2 Euro Jobs. Die Jobber bauen die Hochbeete, sind täglich vor Ort, sind auch AnsprechpartnerInnen, 14 Leute und Anleitung. Aus der Arbeitsmarktperspektive erfolgreich: der niedrigste Krankenstand bei 2 Euro Jobs überhaupt, die Jobber betätigen sich für ein sinnvolles, anerkanntes Projekt.
    Die Gebag will nun in den 9 Bezirken, in denen sie Wohnungen und eben auch Flächen hat, mindestes ein solches Gartenprojekt aufbauen (mehr …)

  • Konflikt um Garten der Länder in Berlin Mariendorf

    (Gu, Tel)

    Der interkulturelle Garten der Länder ist auf dem Gelände der Wohnungsbaugesellschaft degewo (die auch Quartiersmanagement macht). Anfangs wurde das Projekt intesiv von Netzwerk Stadtraumkultur betreut, die auch den Garten der Künste in Schöneberg aufgebaut haben und die Trägerschaft für die Prachttomate übernommen haben. Es wurde dann ein eigener Verein gegründet, doch Netzwerk Stadtraumkultur hat den Garten wohl weiter begleitet. Anscheinend ist die degewo nicht zufrieden mit der Entwicklung des Gartens. Es gab Konflikte (welche, weiß ich nicht) und ohne mit der Gruppe oder mit Netzwerk Stadtraumkultur zu sprechen, soll nun wohl Himmelbeet den Garten beraten. Einen Auftrag dafür hat die degewo laut einer Mitarbeiterin der degewo noch nicht erteilt. Die degewo möchte einen offenen Garten, bei dem Interessierte nicht erst Mitglied werden müssen, mit transparenten Strukturen. Mit dem Verein haben sie keine Vereinbarung, sie haben auch erst im Zuge des Konflikts mitbekommen, dass es einen eigenen Trägerverein gibt. Netzwerk Stadtraumkultur vertritt den Standpunkt, dass die GärtnerInnen nicht gefragt wurden und das Verhalten von Himmelbeet, nämlich einen Auftrag anzunehmen, ohne mit den Betroffenen zu sprechen, unmöglich ist. Es fand ein Gespräch mit Netzwerkl Stadtraumkultur statt mit dem Ergebis, dass alle Gesprächsbeteiligten das Gesagte sacken lassen wollen. Morgen geht die degewo Mitarbeiterin in den Garten zu einer Sitzung zu der auch Leute vom Himmelbeet und einer kleinen Quartiersmanagement-Einrichtung kommen.
    Die degewo hat zwei Gemeinschaftsgärten mit himmelbeet und common grounds aufgebaut und ist dabei zusammen mit der Gruppe F im Brunnenviertel ein weiteres Projekt aufzubauen. Laut der Mitarbeiterin sind sie von den Gemeinschaftsgärten als nachbarschaftliche Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeit überzeugt und es geht ihnen um eine gute Nachbarschaft in ihren Wohn- und Kiezanlagen. Netzwerk Stadtraumkultur sieht das Vorgehen als Entmündigung der GärtnerInnen an, hat aber erst spät das Gespräch mit der degewo gesucht. (mehr …)

  • Flüchtlinge gärtnern beim Heimatgarten Rheinhausen

    (Gu, alerts)

    „Heimatgarten“ nennt die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag ihr Projekt an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“.

    Ein Garten, der verbinden soll. Das steckt hinter dem Heimatgarten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Diese Verbindung wurde jetzt rund um den Heimatgarten kräftig gefeiert. Flüchtlinge und Nachbarn feierten gemeinsam ein Sommerfest. Sonst sind viele von Ihnen auch zusammen im Heimatgarten tätig. Rund 350 Flüchtlinge leben seit September 2015 hier. Außerdem rund 200 Menschen, die dort bereits vorher lebten, quasi „Altanwohner“.

    Viele Flüchtlinge hatten sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes eingebracht. Zum Beispiel beim Kochen: „Wir haben ganz viele unterschiedliche Gerichte hier. Zum Beispiel von einem Koch aus Syrien, der selbst Flüchtling ist“, erzählt Petra Valentin, Projektkoordinatorin der Gebag. Zum Preis von 20 Cent gab es so ein ausgefallenes Essen. „Wir wollen damit eine Wertschätzung signalisieren“, so Valentin. Die Einnahmen des Tages kommen dem Flüchtlingscafé des Vereins „Mehr Flüchtlingshilfe“ zugute. Das wird nur wenige Meter weiter in einem Nachbarhaus betrieben. Auch viele andere Initiativen, die sich für Flüchtlinge engagieren, waren zugegen, etwa die Diakonie.

    35 Kästen gibt es insgesamt
    Der „Heimatgarten Rheinhausen“ ist ein Urban-Gardening-Projekt. Auf einer Rasenfläche von rund 6000 Quadratmetern stehen insgesamt 35 Pflanzkästen. Alle Duisburger sind zum gemeinschaftlichen Gärtnern und Mitgestalten eingeladen. Möglich gemacht haben dies neben der Gebag als Eigentümerin des Grundstücks noch drei weitere Partner: die NRW.ProjektSoziales GmbH als Projektmanagerin, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Projekt-Förderer und die GfB, die als Träger von „Arbeitsgelegenheiten“ mit Fördermitteln des Jobcenters die handwerklichen und gärtnerischen Voraussetzungen im Heimatgarten schafft. Von 7.30 bis 13.30 Uhr sind sechs Kräfte von dort im Einsatz und bauen Pflanzkübel oder Bänke. Die werden zum Beispiel aus alten Paletten gefertigt, die Firmen vorbeibringen.
    Weitere Informationen:

    Aktuell sind alle Pflanzkästen vergeben. Es gibt sogar eine Warteliste. Allerdings werden immer wieder neue frei.

    Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“ in Rheinhausen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/fluechtlinge-gaertnern-mit-altanwohnern-in-rheinhausen-id12146243.html#plx1909612227 (mehr …)

  • Heimatgarten in Duisburg Rheinhausen: Flüchtlinge, Arbeitssuchende und andere Interessierte sind dabei

    (Gu aus alerts)

    Auf der Wiese der GEBAG in Rheinhausen darf jeder mitgärtnern. Auch Flüchtlinge und Arbeitssuchende sind hier im „Heimatgarten“ aktiv.
    An den Hochbeeten in Rheinhausen sollen sie alle zusammenkommen: Die langjährigen Bewohner der Nachbarschaft, die neu eingezogenen Flüchtlinge, die Gärtner aus der Maßnahme des Jobcenters und grundsätzlich alle Bürger Duisburgs, die kostenlos selbst Obst, Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten. Frei nach dem Prinzip: „Urban Gardening“ .
    Trend: gemeinschaftliches Gärnern
    Als der Trend des gemeinschaftliches Gärtnerns für Stadtbewohnern vor einigen Jahren aus der Hauptstadt herüberschwappte, wollte auch die GEBAG den grünen Daumen ihrer Mieter fördern. Sechs große Wohnhäuser unterhält das städtische Immobilienunternehmen an der Franz-Schubert-Straße – und eine große Grünfläche, die von 2014 an zum „Anker des nachbarschaftlichen Lebens“ werden sollte, wie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer erklärt.

    Ursprünglich sollten die Häuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt werden. Diese Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um Flüchtlingsfamilien hier preiswerte unterzubringen. Die Schwestern Sedra und Joudi Trjman sind zwei von etwa 350 Geflüchteten, die derzeit in der Nachbarschaft leben. Die beiden syrischstämmigen Mädchen sind oft im Garten aktiv. Auch ihr Vater Sahr hat dort schnell Anschluss gefunden. Ganz selbstverständlich ging er auch Frank und André an diesem Morgen schon beim Herrichten neuer Hochbeete zur Hand. Mit Schubkarren schaffen die Männer Erde herbei, um die aus Holzpaletten gebauten Pflanzkisten zu befüllen.

    Frank (41) und André (40) sind Aushilfsgärtner. In der Fachsprache des Jobcenters heißt das „Arbeitsgelegenheit“. Wenige Euro können sie sich bei dieser Maßnahme verdienen. „Teilhabe am Arbeitsleben, aber auch Teilhabe am Sozialen“, seien die Vorteile, sagt Olivier Vrabec vom Jobcenter.
    Gelebte Integration

    Seit März sind André und Frank nun hier. „Man kennt seitdem fast alle Gesichter der Nachbarschaft“, sagen sie. Mit dem beiden Schülerinnen Sedra und Joudi kommunizieren sie meist noch mit Händen und Füßen. „Es ist aber schön, dass die Kinder hier lernen, wo das Gemüse herkommt“, meint André. „Letzten Samstag, da war hier auch echt die Hölle los“, fügt Frank hinzu. Beim monatlichen „Heimatgarten“-Treffen kommen alle zusammen. GEBAG-Mitarbeiter und Gärtner basteln zusammen mit den Kindern, ein Imker erklärt in Schutzkleidung die Bienenstöcke.

    „Gelebte Integration“, darauf sind hier alle Stolz. „Wir wollen daran festhalten“, sagt GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer, „auch wenn wir ab September keine Fördermittel mehr kriegen.“

    INFO:
    Der Heimatgarten Rheinhausen wurde als Pilotprojekt mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stellen der „Arbeitsgelegenheiten“ (AGH) wurden von der Gesellschaft für Beschäftigung Duisburg geschaffen und mit Mitteln des Jobcenters gefördert.

    Kostenloses Mitgärtnern ist erwünscht. Infos gibt es auf Facebook.

    Gelebte Integration am Hochbeet im „Heimatgarten“ | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gelebte-integration-am-hochbeet-im-heimatgarten-id11852497.html#plx330441652 (mehr …)

  • In Bremen entsteht ein weiterer IG

    (Gu aus Antrag)
    In Bremen-Tenever entsteht auf einer 8500m² großen Fläche auf einem Teilstück ein IG. Die Fläche hat ein Umweltverein schon 2014 angemietet, da viele Schulen nachgefragt hatten, ob der Verein auch was zum Thema Garten machen könnte. Es gab mehrere Veranstaltungen und es wurde eine Benjes-Hecke gebaut, Beerensträucher gepflanzt, Insektenhotels gezimmert, Es gibt einen Brunnen, der geschlagebn wurde und auch Gartengeräte. Nun haben sie auch stärker die NachbarInnen im Blick und neben dem Bereich für Schulen und Kitas, einem offenen Projektbereich für Freizeitaktivitäten und temporärer Projekte entsteht nun ein IG. Dort können auch Geflüchtete gärtnern. Sie haben über Flyer und erste Bauaktionen (eines Carports als Unterstand und eines halbüberdachten „Marktplatzes“ – da wird ein Bauwagen integriert, in dem die Gartengeräte liegen werden – und Unterkonstruktionen für IBC-Kanister für die Wasserversorgung) MitmacherInnen gewonnen und viele Interessierte auf einer Liste. Sie wollen zunächst an die 10 Hochbeete bauen und dann mal gucken.
    Perspektivisch wollen sie auch ein kleines Häuschen, eine kleine Hütte und eine Toilette bauen.
    Die Fläche gehört der Baugenossenchaft GEWOBA und ist durch Rückbau entstanden.

    . Es gibt über ein Projektteammitglied den Kontakt zu Ab geht die Lucie und ich habe mit den Interkulturellen Gärten Kontakt. Wir haben eine Kooperation mit der Gärtnerei „rhizom“. Die ziehen für uns schon die ersten Pflänzchen an und wir werden mit den Teilnehmern dort einen Workshop machen. Ich bin allerdings erst seit einem Monat wieder zurück aus Indien und wohne auch noch nicht wieder in Bremen. Daher habe ich direkt als ich wieder hier war nur alles geplant und eingekauft, damit es sofort losgehen konnte. Ich werde fleißig netzwerken wenn ich die nächsten Male (kommende Woche) in Bremen bin.

    Hinsichtlich Ihrer Fragen:

    – Der Gemeinschaftsgarten hat noch keine bestimmte Größe. Insgesamt ist die Fläche ja 8.500qm groß – welche Fläche am Ende davon von der Gartengemeinschaft genutzt wird wird sich zeigen; mindestes jedoch 3.500 – 4.000qm

    – Die Teilbereichen gehen insofern ineinander über, dass a) auch Material für die Schulen im Bauwagen bzw. unter dem Carport lagern werden, b)  Projektteilnehmer auch eigene Projekte auf der offenen Projektfläche machen können, ganz abgesehen vom grillen etc., c) Schulklassen auch den Marktplatz als Unterstand nutzen können, um nur einige Übergänge zu nennen.

    – Für den Aufbau habe ich zum Einen jemanden (auf Honorarbasis), damit ich einen festen Helfer habe. Er ist bei „Baywatch“ in Bremen Hemelingen mit dabei und hatte daher auch entsprechende Erfahrung und vorallem das nötige Werkzeug. Dann haben Freiwillige (ehrenamtlich) mitgeholfen. Das waren Freunde und Vereinsmitglieder. Dann kamen aber auch die ersten Kinder aus der Nachbarschaft dazu – und mit denen dann auch einige Erwachsene. Die Finanzierung lief aus WiN-Mitteln der Stadt, Mitteln der Manfred-Hermsen-Stiftung, der Stiftung „die Schwelle“, sowie aus Mitteln der Bremer Sparkasse.

    – Ich werde am 2.Mai wieder in Bremen sein. Ich habe die Telefonnummern der Personen und werde ein erstes gemeinsames Treffen in dieser Woche organisieren. Dann geht es auch um den Vereinsbeitritt und entsprechende Formalien. Die Miteinbeziehung wird unmittelbar dann stattfinden.

    – Eine genaue Anzahl der Beete kann ich nicht benennen. Grundsätzlich soll ja jeder Teilnehmer eine 10qm Fläche alleine bewirtschaften. Das ist nicht viel, aber man könnte da 3-4 Hochbeete reinstellen. Wir werden aber gemeinsam mehrere Beete anlegen, Frühbeetkästen, kleines Gewächshaus, vielleicht eine Kräuterspirale… Das sind daber nur Vorschläge, die ich den ersten Teilnehmern unterbreiten möchte – was die davon halten wird sich zeigen.

    – Hochbeete bieten sich an weil sie grundsätzlich (durch die Wärmeentwicklung und hohe Nährstoffverfügbarkeit) einen besseren Ertrag (bei den meisten Gemüsearten) geben. Dazu kommt die wesentlich bessere Arbeitshöhe. Davon abgesehen haben wir derzeit extrem viele Kaninchen auf der Fläche. Der entscheidenste Aspekt ist jedoch, dass die Fläche ja auf einer Tiefgarage liegt: Es sind ca. 15cm Sand und nur ca. 5cm. Mutterboden aufgeschüttet. Dennoch soll es natürlich beides geben; wir müssen dafür nur entsprechend Bodenmaterial bereitstellen können.

    – Die bisher gebauten Hochbeete sind für Schulen etc. vorgefertigt. Wir werden die Hochbeete für den Gemeinschaftsgarten natürlich mit den Teilnehmern bauen und befüllen – sonst hat das nicht den gleichen Effekt zum Verständnis und zum persönlichen Bezug zum eigenen Beet.

    – Der Vereinsmitgliedsbeitrag steht für den gesamten Verein zur Verfügung; inwiefern genau dieses Geld eingesetzt wird kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass wir keine Gehälter zahlen. Daher gehe ich davon aus, dass dieses Geld in die 3 Projekte („Bultensee“, Embser Mühlengraben“ und „QuerBeet“) zurück fließen.

    – Bislang gibt es ja nur ein kleine Beet mit Beerensträuchern – da wurde meines Wissens nach mit der Gießkanne gegossen.

    – Die Regenrinnen sollen an das Carport und an daen Marktplatz angebracht werden. Gleiches gilt für die Regentonnen.

    – Die Erde ist für Hochbeete und ggf. ebenerdige Beete gedacht; aber auch für sonstige Bepflanzungen.

    – In Bremen ist die KNO der Lieferant für Kompost. Auch „Ab geht die Lucie“ empfielt die KNO. Andere Bezugsquellen haben wir noch nicht aufgetan. Es wurde bislang nicht kompostiert, nein. Hier geht es schlicht um die am dringestens benötigte Anschaffung. Mitte Mai kommen die ersten Pflanzen – bis dahin sollten die Hochbeete schon 2 Wochen Zeit zum Absacken haben.

    – Kompost und Erde kommt von KNO.

    – Wir sind gerade dabei ein Plakat zu entwerfen, dass dann in einem Aufsteller, Stil altes Fenster auf zwei Holzbeinen am Bürgersteig stehen wird. Ein richtiges Schild soll im Zuge der Gestaltung des Eingangsbereichs zwischen zwei Bäumen angebracht werden.


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  • Wohngsbau- und Entwicklungsgesellschaften in Duisburg fördern Gemeinschaftsgärten

    (Gu, Mail)

    Inzwischen gibt es einige Gartenprojekte in Duisburg.
    Die EG DU (Entwicklungsgesellschaft Dusiburg) scheint also auf das Thema aufgesprungen zu sein und es jetzt groß aufziehen zu wollen“: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/urban-gardening-projekt-startet-in-duisburg-hochfeld-id11749889.html
    Das im Artikel beschriebene Gartenprojekt ist von SchülerInnen eines Schülerwohnheims angelegt initiiert und angelegt worden.
    […]Amt für Umwelt und Grün. Sie hat alle Daten und Fakten parat. Keine 5000 Euro habe die Umsetzung des Projektes gekostet. „In die sechs Hochbeete, die von der Bahnhofsplatte stammen, ist frische Erde für die Nutzpflanzen beim Urban Gardening gefüllt worden.“ Was sich auf Neudeutsch so innovativ anhört, ist nichts weiter als ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten.
    „Inzwischen ist es ein richtiger Trend. Die Nachfrage wurde so groß, dass wir uns etwas überlegen mussten, denn solche Projekte fördern wir gerne“, so Kroog.
    „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen“

    Korkmaz betont: „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen.“ Er greift selbst zur Schaufel und hebt eine kleine Grube aus. „Wenn jemand Werkzeug braucht, kann er sich gerne an uns wenden.“ In Zukunft soll es in unmittelbarer Nähe noch einen kleinen Schuppen geben, in dem Gartenutensilien untergebracht werden können.

    In ganz Duisburg werden insgesamt 18 solcher Urban Gardening-Projekte gefördert, teilt Reinhard Schmidt von der EG DU Entwicklungsgesellschaft mit. In drei bis vier Jahren soll es so einen stadtteilübergreifenden Gartenbereich geben. Der Gemeinschaftsgarten in Hochfeld ist also nur ein Anfang.“

    Ein anderes Projekt wird von einer Wohnungsbaugesellschaft gemacht: der Heimtagarten, der offen für alle ist: http://heimatgarten-rheinhausen.jimdo.com/ (mehr …)

  • Wohnungsbaugesellschaft fördert GG

    (Gu, alters)
    GG in Berlin-Gropiusstadt entsteht
    […]
    Als Auftakt gab es auf dem Gelände am 12. März den ersten Spatenstich mit Bewohnern. Die Hobbygärtner aus dem Quartier legen dort Beete an, pflanzen Gemüse und Blumen und tauschen sich über die Gartenarbeit aus. Alle Bewohner des Quartiers sind eingeladen, den Garten am Käthe-Dorsch-Ring mitzugestalten, zu bepflanzen und die Früchte zu ernten. Unterstützt werden sie dabei vom Verein common grounds und dem gemeinnützigen Unternehmen himmelbeet, die auf vielfältige Erfahrung unter anderem aus den Prinzessinnengärten zurückgreifen können.

    „Ich bin davon überzeugt, dass Gemeinschaftsgärten das nachbarschaftliche Miteinander stärkt, weil sie Raum für Begegnung, Teilhabe und fürs Selbermachen geben“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck. Neben der Gartenarbeit werden auch Bauworkshops und Gartensprechstunden an den Wochenenden angeboten. Gefördert wird die Begleitung des Gartens vom Bundesministerium für Umwelt sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von common grounds initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“. Die degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.“

    http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/soziales/spatenstich-fuer-gemeinschaftsgarten-am-kaethe-dorsch-ring-d97090.html (mehr …)

  • Common Grounds und Himmelbeet legen GG in Berlin Gropiusstadt an

    (Gu aus alerts, 25.8. und 16.9.

    Gemeinschaftsgarten für Großsiedlung geplant

    Gropiusstadt. Die Wohnungsgesellschaft degewo will grünes Leben nach Gropiusstadt holen. Urban Gardening nennt sich das Projekt, bei dem Bewohner selbst Hand anlegen dürfen und gemeinsam vor der Haustür gärtnern.

    Tomaten, Radieschen, Salate: All das soll im Innenhof der Wohnhäuser am Käthe-Dorsch-Ring in einem Gemeinschaftsgarten sprießen. Um das Gärtnern auch in einer Großsiedlung am Stadtrand populär zu machen, hat sich die Wohnungsbaugesellschaft degewo extra mit den Experten des Vereins Common Grounds und der gemeinnützigen Gesellschaft „himmelbeet“ zu einem Pilotprojekt zusammengetan.

    Zum Projekt wird es am Sonnabend, 5. September, um 14 Uhr ein Workshop mit den Bewohnern geben. Schon im Frühjahr 2016 soll so ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten entstehen. Die Bewohner der angrenzenden Häuser sind eingeladen, den Garten in ihrem Innenhof zu planen und später auch anzulegen. Die Einwohner sollen die Früchte ihrer Arbeit auch selbst ernten können.“

    „Degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.

    Der Verein Common Grounds hat u. a. ein Toolkit entwickelt, das bei der Gründung und Weiterentwicklung urbaner Gärten helfen soll. Himmelbeet übernimmt Gartenbau-Aufträge und unterstützt ebenfalls bei Konzeption, Planung und Aufbau sozialer urbaner Gärten.
    Die Begleitung des Gemeinschaftsgartens in der Gropiusstadt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von Common Grounds e.V. initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“ gefördert.

    Quelle: http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/kultur/gemeinschaftsgarten-fuer-grosssiedlung-geplant-d83298.html
    Weitere Infos: http://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/degewo-foerdert-gemeinschaftsgarten-in-der-berliner-gropiusstadt_260_319912.html
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  • Rosen_Heim kurz vorm offiziellen Start

    (Gu, Projektbesuch, 6.8.)
    In München Ramersdorf ensteht auf einer Brache (3 Jahre Zwischennutzung) das Gartenprojekt Rosen_Heim. Es ist ein Soziale Stadt Projekt, dementsprechend auch mit Gelder für Honorare ausgestattet (aber nicht für Gartengeräte…). Es gibt, sobald sie die Nutzungsgenehmigung haben, eine Koordinatorin mit 6h/Woche. Es ist ein Projekt des Wohnforum bzw des Nachbarschaftstreff Netzwerk am Isareck, das eine Tochter einer Wohnungsbaugesellschaft (GEWOFAG) ist. Die GEWOFAG ist noch dabei, die „Beauftragung“ auf den Weg zu bringen, so dass sie offiziell loslegen können. Es gibt schon ein paar Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Tische – gebaut zusammen mit der Werkbox. Sie haben Erde von der GEWOFAG, es gibt einen Wasseranschluß und einen Baucontainer. Gestern fand ein Workshop für Kinder zum Insektenhotelbau statt. Es sind kleine Hotelchen entstanden, die jetzt auf der einen Seite entlang des Zauns hängen. Auch Bierbänke etc. sind schon auf der Fläche. Diese ist im historischen Ortskern des Stadtteils.
    Von der Organsiation her wollen sie das Projekt so wie den Grünspitz in Giesing gestalten und auch viele Veranstaltungen machen. Der nächste Workshop mit der Werkbox ist der Bau eines Komposters, mit dem man das Kompostgut gleich wenden kann.
    Es gibt schon einen Kern von 7 Leuten und 15 Interessierte – bisher haben sie noch keine Werbung o.ä. gemacht. Aber es fand beim „Tag der Stadtebauförderung“ im Mai schon einiges auf der Fläche statt (mussten sie machen, da sie über Soziale Stadt finanziert sind):
    „Soziale Stadt
    Ramersdorf / Berg am Laim
    Die Landschaft der Münchner Gemeinschaftsgärten wird um einen Garten
    im Herzen des historischen Ortskerns von Ramersdorf reicher. Auf
    dem Grundstück der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH
    (MGS) am Ende der Rosenheimer Straße entsteht unter der Trägerschaft
    des Wohnforums ein Nachbarschaftsgarten mit dem Namen „rosen_
    heim“. Hier kommen Gartenfreunde auf ihre Kosten!
    Zum Tag der Städtebauförderung laden wir Sie ein, Gemeinschaftsgärtnern
    hautnah zu erleben und eine brachliegende Fläche zum Blühen zu
    bringen. Unter fachkundiger Leitung bieten wir „Pflanzenkunde“ und
    Spaß am Garteln für Jung und Alt. An unserem Infopavillon erhalten
    Sie Informationen zu Projekten, Planungen und Aktionen im gesamten
    Gebiet der Sozialen Stadt, und Sie können diese bei einer Radltour mit
    der Quartiersmanagerin auch vor Ort kennenlernen.“

    Sie wollen gerne ein Lastenrad bauen und können sich gut vorstellen, Workshops zu machen, die auch für andere Münchner Gemeinschaftsgärten interessant sind. (mehr …)

  • Rosen_Heim Ramersdorf hat losgelegt

    (Gu, Mail, 21.7.9
    „Mit unserem Gemeinschaftsgartenprojekt rosen_heim im Stadtteil Ramersdorf stehen wir noch ganz am Anfang.
    Ähnlich wie am Grünspitz steht uns hier für 3 Jahre ein Brachfläche zu Verfügung, auf der bereits jetzt Hochbeete aus Paletten gebaut  und kulturelle Veranstaltugen geplant werden.
    Zukünftig wird rosen_heim durch das Wohnforum begleitet“ (Wohnforum = Gewofag) (mehr …)

  • essbare Siedlung Hattersheim

    (aus RSS, 2.7.)
    essbaren Siedlung Hattersheim: Der Garten mit 23 kleinen Parzellen und drei Hochbeeten liegt inmitten mehrerer aus den 1950er Jahren stammender Wohnblocks, die der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft Hawobau gehören. Die Siedlung wurde in den 2000er Jahren im Rahmen des Förderprogramms ‚Soziale Stadt‘ modernisiert. Die Umgestaltung der großzügigen Freifläche zwischen den Gebäuden bildete gewissermaßen den Abschluss dieses Projekts – aus dem ungenutzten Raum zwischen den Gebäuden sollte eine Begegnungsstätte für die Bewohner werden. Heute sorgen ein Kinderspielplatz und der Siedlungsgarten dafür, dass man vor allem im Sommer häufig Gelegenheit zum zwanglosen Kontakt mit den Nachbarn hat. […] Das Projekt hat viel zur Identifikation der Mieter mit ihrem Wohnumfeld beigetragen. Wo Hilfe nötig war, etwa beim Umgraben der rund 500 Quadratmeter umspannenden Beete oder beim Einzäunen als Schutz vor den gefräßigen Kaninchen, hat die Hawobau mit professionellem Gerät geholfen. Auch Wasser wird gestellt. Ansonsten konnten sich die Mieter frei entfalten. Einzige Vorgabe: der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ist untersagt – schließlich bildet die essbare Stadt Andernach mit ihrem Konzept der Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse das Vorbild für die essbare Siedlung Hattersheim.
    Inzwischen erlebt die Gartengemeinschaft bereits ihre dritte Saison.
    Für die städtische Wohnungsgesellschaft ist der soziale Zusammenhalt unter den Mietern so wertvoll, dass sie die Fläche gerne zur Verfügung gestellt hat und für die Einrichtung weiterer wohnungsnaher Gärten offen ist. Auch anfängliche Befürchtungen von Anwohnern, dass die Ruhe durch das Projekt gestört werden könnte, haben sich in Wohlgefallen aufgelöst. Und sollte es doch einmal Klärungsbedarf geben, vermitteln die Sprachlotsen oder die Mitarbeiter des Stadtteilbüros, deren Arbeit nach dem Auslaufen des Förderprogramms von der Stadt Hattersheim und der Hawobau weiter finanziert wird. Auch für Hattersheim ist die essbare Siedlung ein Glücksfall. So war das Projekt ein wichtiger Baustein für die Teilnahme am bundesweiten Städtewettbewerb Entente Florale, bei dem die Stadt mit ihrem Gesamtkonzept 2014 den zweiten Platz belegte und der Siedlungsgarten mit einem Sonderpreis „als vorbildliches interkulturelles Beteiligungsprojekt“ ausgezeichnet wurde (mehr …)

  • 2 Gartenprojekte am Pallaseum in Berlin

    (Gu aus Antrag)
    Auf dem Gelände der Pallaseum-Wohnbauten KG ist neben dem Garten der Künste eit Anfang 2014 ein weiteres Gartenprojekt entstanden: der 900m² große Pallaseum-Gemeinschaftsgarten. Seit Anfang 2014 gibt es einen eigenen Verein für die beiden Gärten (Garten der Künste und Pallaseum-Gemeinschaftsgarten), den Pallastgärten e.V.
    Beim Pallaseum-Gemeinschaftsgarten gibt es einen festen Kern von 10 GärtnerInnen, die sich regelmäßig 1x Woche treffen.
    Die Brache wurde mit Soziale Stadt Mitteln durch die Werkstatt des Drogennotdienstes vom Müll befreit und mit Mutterboden aufgefüllt.  Es gibt ein Gartenhäuschen, Hochbeete (für Rolli-FahrerInnen),. Sie haben 2014/15 eine weitere Finanzierung über Soziale Stadt für den Aufbau der Gartengruppe und deren Qualifizierung. Sie wollen sich rund um das Thema Saatgut qualifizieren und haben auch schon Kontakt mit Social Seeds. 
    Außerdem wollen sie ihre Infrastruktur verbessern (besseren Zugang zu Wasser, Gewächshaus, Stromanschluß für das Gartenhaus, Werkzeuge)

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  • Pflanztag in Spandauer Gemeinschaftsgärten

    (Gu aus alerts, 8.5.)

    „Als Ereignis für die gesamte Familie gestaltete sich am Nachmittag des 4. Mai das „Fest der ersten Aussaat, der Stecklinge und zarten Pflänzchen“ im Gemeinschaftsgarten am Blasewitzer Ring 28- 36. Weitere Pflanzaktionen wird es am 17. Mai geben.Mit Picknicktisch, Sandkasten, Hoch- und weniger hohen Beeten, Geräteschuppen und Wasserpumpe waren rechtzeitig alle Vorbereitungen zur ersten Aussaat durch die „Grüne-Daumen-Gartengruppe“ der Anwohner getroffen worden. Zuvor hatte es mehrere Treffen des Quartiersmanagements Heerstraße Nord, der Gewobag und der „Gruppe F Landschaftsplaner“ mit Gartenfreunden aus dem Umfeld des Blasewitzer Rings zur Planung des Projekts gegeben.

    Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.staaken.info/2015/04/garten-garten-gartenfest-in-heerstrase.

    Wer mit der KlimaWerkstatt Spandau gemeinsam gärtnern möchte, hat dazu am 17. Mai von 14 bis 18 Uhr beim Pflanztag in Spandauer Gemeinschaftsgärten die Möglichkeit. Die bieten auch ohne eigenen Garten die Chance, selbst angebautes Obst und Gemüse frei von Spritzmitteln und anderen Belastungen zu genießen. In den Gemeinschaftsgärten findet man zudem nicht nur Platz zum Gärtnern, sondern trifft auch Menschen, die sich auskennen und einem Tipps geben können.

    Am gemeinsamen Pflanztag können Spandauer beim Einsetzen von Kohl, Salat und Kräutern mitmachen. Pflanzen und Geräte sind vor Ort vorhanden. An der Aktion beteiligt sind die Gärten am Burbacher Weg 2, an der Westerwaldstraße 16, am Blasewitzer Ring 30/32, an der Mittelstraße 16 sowie an der Gelsenkircher Straße 20.
    http://www.berliner-woche.de/spandau/soziales/grosse-pflanzaktion-in-den-spandauer-gemeinschaftsgaerten-d76533.html (mehr …)

  • Himmelbeet will Gartenprojekt für Flüchtlinge initiieren

    (Gu, Tel, 24.4.)
    Himmelbeet aus Berlin will mit PartnerInnen (Sportvereine, einer Einrichtung, die schon mit Flüchtlingen arbeitet und anderen), unterstützt von der SPD, ein/mehrere Gartenprojekt/e für Flüchtlinge initiieren. Sie sind auf der Suche nach Flächen und erfahren viel Zuspruch für die Idee. Noch sind sie nicht vernetzt mit den Gärten in Berlin, die es zu der Thematik schon gibt oder die gerade los gelegt haben. Mit dabei ist wohl auch eine Traumatherapeuthin.
    Außerdem werden sie ggf mit Common Grounds zum Thema „Gärten/Wohnungsbaugeselleschaften“ kooperieren. Common Grunds hat einen Antrag bei der DBU dazu bewilligt bekommen, doch ist die Umsetzung noch nicht in trockenen Tüchern. Anscheinend gibt es im P-Garten derzeit niemanden, der/die verlässlich den Gartenbaupart übernehmen könnte, bzw das Projekt ist wohl gerade in einer Umstrikturierungsphase.
    Die Umstrukturierung bei Himmelbeet läuft, wenn auch nicht ganz gradlinig. Hannah ist noch bis Ende Mai dabei. (mehr …)

  • Iserlohn: Gartenprojekt startet

    (Gu, Mail, 30.3.)

    Am 1.4. startet ein Gemeinschaftsgarten in Iserlohn (Südstadtgärten). Und die Einweihung des „Bürgerraum Südstadt“, dem neuen Domizil des Bürgervereins Iserlohner Südstadt e.V. findet auch statt.

    Unser Projekt wird mit 97.614 Euro von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW finanziert, sowie weiteren Mitteln vom Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Fläche wurde uns zu gleichen Teilen von der Stadt Iserlohn und der IGW – Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH für 10 Jahre kostenfrei verpachtet. Das direkt angrenzende Büro stellt gleichfalls die IGW,  die Stadt übernimmt einen Teil der Nebenkosten. Die Erschließung des Grundstücks wurde auf Kosten der IGW durchgeführt.

    Der Anfang 2014 gegründete Verein ‚Bürgerverein Iserlohner Südstadt e. V.‘ ist Träger des Projekts (mehr …)

  • Tausendschön: neues Gartenprojekt in Minden

    (Gu aus Antrag, 9.2.2015)
    Der Verein GreenplanetFair hat in Minden in einer Wohnsiedlung, in der er ehrenamtlich tätig ist, ein 1200m² großes Grundstück vom Eigentümer der Wohnsiedlung kostenfrei für einen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt bekommen. Das Grundstück ist eingezäunt, doch gibt es kein Tor. Sie sind schon 18 Personen, die dort loslegen wollen.
    Ihr Leitgedanke: gutes Essen, gute Landwirtschaft – regional und saisonal sind erste Wahl. Benachbarte Einrichtungen sollen einbezogen werden. (mehr …)

  • Generationsübergreifender Nachbarschaftsgarten in Rüsselsheim

    (Gu aus alerts, 25.9.)
    hinter einem Mehrfamilienhaus in Rüsselheim wurde auf „Initiative der Ideenwerkstatt „Nachbarschaft Böllensee“  Anfang des Jahres ein Garten eingerichtet, der von Anwohnern des Viertels bewirtschaftet wird – gemeinschaftlich, generationenübergreifend und mit reichlich Ertrag. Am Mittwoch nahmen sich die vielen Helferinnen und Helfer die Zeit, bei einem kleinen Fest das Projekt zu feiern. „Wir wollen erreichen, dass die Bewohner die B-Siedlung und den Böllensee als ihre Nachbarschaft erleben und ihr Umfeld aktiv mitgestalten. Und der Garten ist eines der Projekte, die dabei helfen“, erklärt Ingrid Wagner, für die Gewobau in der Ideenwerkstatt aktiv, die grundlegende Idee hinter dem Garten. Erste Überlegungen für die Aktion habe es schon im Laufe des vergangenen Jahres gegeben, bis tatsächlich auf dem kleinen Landstück losgelegt werden konnte, sei aber einiges an Vorarbeiten nötig gewesen. (Erdaustausch) […] Für Holger Münch, Abteilungsleiter Wohnungswirtschaft bei der Gewobau, ist das Modell des Gartens am Böllensee durchaus eines, das auch an anderen Stellen Schule machen könnte.

    http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/am-boellensee-in-ruesselsheim-bewirtschaften-anwohner-und-kita-kinder-einen-gemeinschaftsgarten_14631567.htm (mehr …)

  • Beetinchen: erster Garten in Berlin-Reineckendorf

    (Gu, Projektbesuch, 20.8.)

    Auf der Brache einer rückgebauten Schule ist im Märkischen Viertel im April diesen Jahres das Beetinchen eröffnet worden. Ein sehr großer Garten mit 30m² großen individuellen Parzellen, Wasser und Stromanschluss, Toiletten, auch einem Behinderten WC (wird alles reihum geputzt), einer Küchenzeile, einem Gerätehaus mit Gartengeräten, einer Wiese (müssen die GärtnerInnen mähen), einem Kompost und einem Naturerfahrungsraum für Kinder. Finanziert wurde all das aus Stadtumbau West Gelder. Insgesamt sind 300.000 Euro in das Projekt eingeflossen.

    Es gibt einen großen Zaun um das Gelände, die Tür ist auf Wunsch der PächterInnen immer abgeschlossen – wegen der Kinder, damit diese nicht auf die Straße rennen können. Die Leute zahlen 20 Euro/Monat, haben bisher nur ihr Saatgut selber gezahlt. Das Gartenprojekt ist als ein Ergebnis eines Planungsprozesses rund um die Zukunft der Brache entstanden. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt dann ganz ohne die Leute, die da gärtnern. Laut Frau Altmüller, die das Projekt als Mitarbeiterin der Wohnungsbaugesellschaft betreut, sind die Leute sehr uneigenständig und fragen bei allen auch Kleinigkeiten sie. Außerdem gibt es durch die Luxusausstattung eine Art Anspruchshaltung. Sie geht in 3 Jahren in Rente und bis dahin muss das Projekt von den Leuten selber getragen werden. Es gibt regelmäßige Treffen und es gibt etliche kleinere Konflikte unter den Leuten (die Pflanze verschattet mein Beet; seine Parzelle ist zu unordentlich; das viele Grillen stört mich…), die alle an sie herangetragen werden. Sie hat festgestellt, dass die Kinder mit dem Naturerfahrungsraum (einfach ein wild gelassener Teil) nix anfangen können, sie wissen nicht, was sie hier spielen können.

    Vor der Gartengründung hatte sie sich den IG Lichtenberg und den IG in Marzahn angeguckt.

    Insgesamt wirkt der Garten wie ein Schrebergarten ohne hohe Zäune

    # Beetinchen Berlin-Reineckendorf

    # Wohnungsbaugenossenschaft

    # Top Down

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  • neuer IG entsteht in Berlin-Marienfelde

    (Gu, Projektbesuch, 19.8.)

    In einer dicht bebauten Wohnungsanlage (Genossenschaft?) mit etlichen Grünflächen zwischen den Häuserschlangen entsteht der „Garten der Länder“ in Berlin-Marienfelde. Jemand von der Wohnungsbaugesellschaft hat das Gartenprojekt in Schöneberg gesehen (Garten der Kulturen/Pallaspark) und konnte gar nicht glauben, dass es a) gelungen ist aus der öden „Park“-Fläche (die ja aus Beton bestand) so ein Projekt zu machen und b) die Leute einzubeziehen und mit ihnen zusammen einen „funktionierenden“ Garten aufzubauen. So kam Karin Rieckmann, die das Projekt in Schöneberg aufgebaut hat, zu dem Auftrag, auch in Marienfelde einen IG aufzubauen. Auf der Fläche stand vorher ein Ökohaus – niemand weiß bisher so ganz genau, was die gemacht haben. Die Fläche ist umzäunt, Wasser und Strom legt die Wohnungsbaugesellschaft. Es gibt schon eine Gruppe Interessierter, die gerne loslegen möchte. Mit unserer Förderung für den Bau eines Häuschens, in dem der Strom mit untergebracht werden kann (was Bedingung war), kann nun die Planung Schritt für Schritt umgesetzt werden. Zunächst muss der stark verdichtete Boden abgetragen und Mutterboden (30cm) aufgeschüttet werden. Das wird ein Beschäftigungsträger machen. Wasser und Strom werden verlegt, das Häuschen gebaut, Beete angelegt. Sie wollen neben „Themenbeeten“ zu Pflanzen aus unterschiedlichen Ländern – Nutzpflanzen, die dann jeweils Gruppen (bestehend aus AnwohnerInnen) nach ihrem Gusto pflanzen und pflegen können – auch einen Werkstattbereich auf der Fläche haben. Für handwerkliche Tätigkeiten und aber auch als Raum für Kultur.

    Es gibt schon einen offenen Gartenchor, den jemand leitet, der den (gescheiterten) Garten der Poesie in Neukölln mit aufgebaut hatte.

    Bald haben sie ihr erstes Sommerfest und wollen da noch mehr MitmacherInnen werben.

    Es gibt schon eine Vernetzung zu der Jugendtheatergruppe vom Garten der Künste. Das sind hauptsächlich arabisch/palästinensisch-stämmige Jugendliche. In Marienfelde in der Wohnanlage leben neben Deutschen hauptsächlich russisch- und osteuropäisch-stämmige Menschen. Die Jugendlichen haben Möbel aus Kleingärten der MitmacherInnen in Marienfelde transportiert – und die Marienfelder waren ganz überrascht, dass „die“ ja echt höflich und aufgeschlossen sind und sogar gut Deutsch konnten.

    # IG Garten der Länder Berlin-Marienfelde

    # Wohnungsbaugesellschaft

    # Werkstatt im Garten

    # Kultur

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  • Gemeinschaftsgarten in Wolfenbüttel geplant

    (Gu über Najeha und Mail, 12.8.)
    Eine Gruppe aus Wolfenbüttel war letzten Sonntag zu Gast bei den IG Gö. Sie wollen einen Gemeinschaftsgarten ohne individuelle Parzellen und haben auch schon ein Grundstück gefunden (ca. 800 m² Freifläche der Wolfenbüttler Baugesellschaft (WoBau) in der Nähe von deren Stadtteiltreff, auf 3 Jahre gemietet, die Verträge sind letzte Woche unterzeichnet worden).
    Einer der InitiatorInnen kommt nach Nürnberg, eventuell kann jemand aus der Gruppe zum Ersti-Workshop nach Dresden kommen.
    Der Initiator ist außerdem bei der Saatgutkampagne aktiv (mehr …)

  • weiterführende Infos zum IG Beetinchen in Berlin

    (Gu, Mail, 8.8.)
    Beettichen ist ein ganz neues Projekt. Der Garten wurde im November 2013 offiziell eröffnet und seit April 2014 wird fleißig gegärtnert. Das Gelände ist ca. 7000 m² groß. Es gibt ein Gemeinschaftshäuschen mit Teeküche, Geräteschuppen und Toiletten, einen Grillplatz und eine Spiel- und Liegewiese. Auf 40 Parzellen, die alle ca. 40 m² groß sind, können die Gartenfreunde nach eigenem Gutdünken schalten und walten, wie sie wollen. Alle Parzellen sind vergeben.

    Das Gelände wurde von der GESOBAU AG zur Verfügung gestellt, die Finanzierung erfolgte aus Mitteln von Stadtumbau West. Träger ist Albatros gGmbH. Ausführliche Informationen finden Sie auf „http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Bettina-Brache-Nachbarschaftsgarten.6818.0.html„,

    http://www.gesobau.de/unternehmen/presse/aktuelle-pressemitteilungen/artikel/eroeffnung-des-gesobau-nachbarschaftsgartens-im-maerkischen-viertel/?tx_ttnews%5Bpointer%5D=1

    und

    http://www.albatrosggmbh.de/stadtteilarbeit-und-nachbarschaft/interkultureller-nachbarschaftsgarten/reinickendorf/beschreibung.html (mehr …)