(Antrag/Antworten)
Aufgrund der großen Anzahl von 22 Beeten benötigen die Gärtner*Innen im Nachbarschaftsgarten Wollepark einen weiteren Kompost. Dieser soll an einem gemeinschaftlichen Arbeitstag im Garten aus Materialien die zuvor gemeinsam eingekauft wurden gebaut werden. Weiterhin soll auf der Gemeinschaftsfläche ein Sonnensegel errichtet werden, damit an heißen Tagen auch mal eine Pause im Schatten gemacht und auch gemeinsam zusammengesessen werden kann. Diese Baumaßnahmen sind dringend notwendig um einen funktionierenden Nachbarschaftsgarten zu gewährleisten und den Gärtner*Innen die Möglichkeit zu geben sich um ihr Beet zu kümmern. Die Errichtung des Sonnensegels soll dazu beitragen, dass sich die Gärtner*Innen auch an sehr heißen Tagen nach getaner Arbeit oder zu einer Pause gemeinsam auf der Gemeinschaftsfläche aufhalten können und somit die soziale Interaktion gefördert wird und daraus ein Gemeinschafts- und Gruppengefühl entstehen kann.
Der Garten wurde ursprünglich auf der Fläche hinter unserem Nachbarschaftszentrum gegründet und ist aufgrund von Abrissarbeiten vorübergehend auf eine Brachfläche im Süden des Stadtteils umgezogen. Wenn die vorherige Fläche wieder neu geordnet wurde, wird der Garten (mit Kompost und Sonnensegel) wieder dorthin umziehen.
4. Die Beete sind immer einer spezifischen Person für ein Jahr vergeben.
5. Mitmachen kann man indem man sich bei uns meldet. Derzeit existiert eine Warteliste für nächstes Jahr. Im Herbst/Winter werden die Beete dann neu vergeben.
6. Nein, da der Wollepark ein Stadtteil ist, in welchem sehr einkommenschwache Menschen wohnen, können sich diese nicht am Projekt beteiligen.
7. Neben dem Kompost- und Sonnensegelbau werden weitere Gartentage geplant, bei denen der leider immer wieder davor weggeworfene Müll aufgesammelt wird, der Gemeinschaftsbereich aufgeräumt und weiter mit Steinen und Baumstämmen strukturiert wird. Der Gartenzaun und die Wege sollen durch Blumen verschönert werden. Weiterhin haben wir einen Künstler des Stadtteils gewinnen können, der zusammen mit den Gärtner*Innen den Garten künstlerisch gestalten möchte. Wir haben auch eine Gemüseschule in Planung, bei der eine fachkundige Honorarkraft eingeladen wird, und die heimischen Gemüsesorten vorgestellt werden sowie die Pflanztechniken erläutert werden sollen.
Die Teilnahme hieran ist verpflichtend im Rahmen der festgehaltenen gemeinschaftlichen Gartenarbeit von 10 Stunden im Beetvertrag.
8. Beim Kompostbau sind 2-3 Gärtner*innen vorgesehen. Da beim Bau des Komposts nicht immer die Abstandsregeln eingehalten werden können, werden die Kompostbauenden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. (mehr …)