den Garten gibt es noch und unsere Gärtner*innen sind immer noch sehr aktiv. In der kommenden Woche gibt es wieder ein Planungstreffen, was sich alle Beteiligten für die Pflanzsaison 2025 wünschen. Im Winter wurde sich mehr mit der Vogelbeobachtung beschäftigt, jetzt soll natürlich wieder mehr der Fokus auf dem gemeinsamen Gärtnern liegen. Der Garten wird auch regelmäßig von der Grundschule und einer Kindergruppe aus dem Quartier besucht. (mehr …)
Schlagwort: Wuppertal
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Wuppertal: Zirkus zu Boden im Nachbarschaftsgarten
(alerts)
„Cirque du Soil“ – Vom Humus Lernen Luftartistisches SpektakelMit poetischen, komischen, artistischen und interaktiven Szenen nehmen wir das Publikum mit auf eine Reise in den Microkosmos unserer Welt. Mit Sideshows und Workshops
Nachbarschaftsgarten am BOB CAMPUS
42277 Oberbarmen
erreichbar über die Eingänge Wichlinghauser Str. 38, Max-Planck-Straße 19 und die NordbahntrasseWir bieten den Kleinstlebewesen eine Bühne, machen
die Sorge und Pflegearbeit von Gärtner*innen sichtbar,
suchen nach den besten Kompostgeschichten und kombinieren
alles mit den Geräuschen der Gärten.
Mit Luftartistik und Trapez-Choreografien erzeugen wir
einen neuen Blick auf und in den Boden unserer Erde.
Eingebettet wird das Spektakel in Workshops zu Humus,
Erde, Mikroben & Zirkus mit abschließendem gemeinsamen
Essen im Garten.Produktion korb + stiefel | gefördert vom Fonds Darstellende Künste
www.post-anthropozentrischer-zirkus.dehttps://www.njuuz.de/home/kultur/cirque-du-soil-vom-humus-lernen-luftartistisches-spektakel/ (mehr …)
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Wuppertal: Wandelgarten gibt es nicht mehr
(alerts)
Die IG Luisenstraße ist nun wieder für den Bereich an der Luisenstraße verantwortlich, nachdem sich jahrelang der Verein „Neue Arbeit Neue Kultur“ darum gekümmert hatte. Mittlerweile habe sich auch schon eine Gruppe von Freiwilligen gefunden, die das Areal betreuen will. Dort soll es bald auch eine gemeinsame Aufräumaktion geben. Seit dem Frühjahr liegt die Fläche aber verlassen da. „Es wäre schade, wenn dort langfristig nichts stattfinden würde“, sagt Elberfeld Bezirksbürgermeister Thomas Kring. Jahrelang war der Wandelgarten von Ehrenamtlichen gepflegt worden, doch konnten sie das Arbeitspensum gen Ende nicht mehr stemmen, so Alexander Klein Anfang Mai dieses Jahres. Ehrenamtliche Helfer haben den Garten dann Anfang April leer geräumt. Die Pflanzen und Gewächse sind fort, auch die kleine Hütte und die Sitzgelegenheiten sind weg, wurden nun durch neues Mobiliar ersetzt.
Der ehemalige Wandelgarten war der erste Gemeinschaftsgarten gewesen, den der Wuppertaler Verein „Neue Arbeit Neue Kultur“ eröffnet hat. Das war im Jahr 2011. In der rund 200 Quadratmeter großen Baulücke entstand ein idyllisches Kleinod. Künstler stellten dort Skulpturen aus, es gab Filmabende oder auch Vorträge.
https://www.wz.de/nrw/wuppertal/neues-leben-im-urbanen-garten-in-wuppertal_aid-117737739 (mehr …)
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Wuppertal: Gartenprojekt wirkt in den Stadtteil hinein
(Sachbericht)
[Urbaner Garten Bayer Platz]
2023 stand im Zeichen des Aufbaues. Dank der Förderung von Anstiftung konnten wir ein Grundstück, dass ausschließlich aus Beeten bestand in eine grüne Oase verwandeln. Palletten- Möbel entstanden, ein Rosenspalier wurde umgesetzt, ein Kompost wurde gebaut, in Kunstprojekten arbeiteten Senior*innen und Menschen jedes Alters im Garten und pflanzen Gemüse und Blumen. Kinder züchteten Schmetterlinge. Ein Küchenwagen ermöglichte es fünf Mal im Jahr direkt in der grünen Oase frisch Geerntetes zuzubereiten.Auch 2023 trafen sich in der grünen Oase inmitten von Häusern und Beton Menschen des Stadtteils. Senior*innen legten mit Menschen mit Fluchthintergrund eine Kräuterschnecke an und ernteten Salat, der dann in arabischer und deutscher Weise zubereitet wurde. Nach einer Kartoffelernte wurden alle interessierten Bürger zu einem Kartoffelfest eingeladen.
Ein Zirkusfest unter dem Rosenspalier war ein weiteres Highlight für Groß und Klein.
Auch dieses Jahr arbeiteten wir partizipativ. Alle Ideen wurden in der Gruppe beschlossen. Ein Umwelt- und Gartenpädagoge schulte uns in der Anbauweise.
Auch 2024 wurde viel geplant und umgesetzt. Ein Schwerpunkt waren gartenpädagogische Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule des Quartieres (mehr …)
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Wuppertal: GG am Beyer-Platz hat Schwerpunkt auf Angeboten für Kinder
(MAil)
Als großer Schwerpunkt unseres Urban Gardening Grundstückes erweist sich seit diesem Sommer die Zusammenarbeit mit der Grundschule im Quartier sowie den Kindern der Erstaufnahmeeinrichtung. Gerne würden wir mit den Kindern in unserem Garten kreativ werden und mit Holz arbeiten. Hier soll mit unserem Umweltpädagogen ein Bodenfenster entstehen, dass es den Kindern erlaubt die Welt der Tiere unter der Erde in unseren Beeten zu beobachten. Holzschilder für die Beete sollen entstehen, kleine Insektenhäuser gebaut werden und kreativ mit Materialien unseres Gartens gearbeitet werden. Hinzu würden wir gerne Lupen anschafen, um Blätter und Tiere genau anschauen zu können. Jede beteiligte Klasse erhält ein Patenbeet und könnte auf diesem Weg neben dem Pflanzen und Ernten die Microwelt der Hochbeete erforschen (mehr …)
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Wuppertal: Vernetzung ruht auf einer Schulter
MichaelF von Wuppertals Urbane Gärten ist inzwischen alleine in Sachen Vernetzung der Gärten in Wuppertal aktiv. Er bahnt die Wege zwischen Veraltung, Politik und Gartengruppen, berät neue Projekte und ist auch selber koordinierend in zwei Gärten dabei. Für diese Koordinierungsaufgaben bekommt er auch Geld. Die anderen, mit denen der die Vernetzung mal gestartet hatte, sind weggezogen oder haben sich ins Altenteil verabschiedet.
Andere aus den Gärten haben kein Interesse und keine Kapazität, sich um die Vernetzung zu kümmern.Der Inselgarten an der Kirche ist bedroht. Die Diakonie verkauft die Kirche, was aus dem Gelände wird, ist offen. Sie haben da vor dieser Nachricht gerade eine Zisterne verlegt und die Wasserversorgung auf nachhaltiges Regenwassermanagement umgestellt. Die Gruppe hat auch gerade Zuwachs bekommen, nun sind neu Interessierte verunsichert, in wie weit sich ein Engagement lohnt.
der Insel-Kuturgarten ist ganz neu, hier gibt es eine kleine Kerngruppe von 3 Leuten. Sie haben einen Spaltengarten angelegt und wollen an der einen Seite des Platzes noch große Hochbeete aufstellen. Der Platz wird ansonsten auch vom Kinder und Familien genutzt. Ein Mann pflegt dort Baumscheiben, in die er von Aldi und Co gerettete Pflanzen setzt. Dieser Mann bekommt nun eine Ehrenamtspauschale o.ä. und wässert auch den Spaltengarten. So ist er eingebunden.
Bei Utopia Stadt wird gerade gebaut. Der Garten ist noch da, doch ist der Hauptaktive weg. Die Gruppe muss sich neu formieren, weitere Mitgärtner*innen werden gesucht.
Der BOB-Campus, angeschoben von der Montag Stiftung, eröffnet nach und nach. Zunächst die Gebäude, u.a. ist da eine Stadtteilbib eingezogen.
Der Gemeinschaftsgarten im Nachbarschaftspark, das ganze Außengelände wurde Mitte Juni eröffnet. Hier hat das Atelier De Balto terassenförmig Beete angelegt, die an Gruppen aus der Nachbarschaft vergeben wurden.Im Freibad Mirke wird auch noch gegärtnert. Es gibt nicht mehr ganz so viele Beete und sie hängen das nicht an die große Glocke, da sie, sobald es wieder als Freibad genutzt werden kann, erstmal klären müssen, wie das mit der Sicherheit und Haftung und Zugänglichkeit wird. Sie haben aber vor, dass Gärtnern Teil der Nutzung bleiben soll.
Der Permakulturhof Vorm Eichholz besteht neben einigen Gebäuden, die die Gruppe nach und nach saniert und wieder nutzbar macht, aus einem großen Permakulturgarten. Sie haben einen Kompostschwerpunkt, es gibt zig Arten der Kompostierung. Sie stellen auch Jauchen und Bokashi her etc. Sie legen großen Wert auf nachhaltiges Wassermanagemnt und haben da ausgefuchste Systeme. Sie verkaufen Produkte auf Spendenbasis, überlegen bei jeder Anschaffung, ob sie das wirklich brauchen. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Rentner*innen, die dort auch eine soziale Heimat gefunden haben. (mehr …)
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Wuppertal: im Heckinghauser Garten werden Sitzmöglichkeiten und ein Kompost gebaut
Seit Frühjahr 2022 gibt es ein Gartenprojekt auf einem neu gestalteten Platz. Sowohl Anwohner*innen als auch Institutionen und Einrichtungen können hierbei teilnehmen und Verantwortung über ihr eigenes kleines Beet übernehmen, aber auch gemeinsam ernten, kochen und feiern.. Neben Einzelpersonen und Initiativen haben insbesondere Gruppen von Kita, Schule und Stadtteiltreff großes Interesse an dem Areal.
2023 soll dieses allseits beliebte Projekt durch neue eigenständige Ideen und Projekte ergänzt werden. Hierfür haben alle Beteiligten in den letzten Wochen Ideen gesammelt: der Bau eines Kompostes, die Errichtung von Sitzmöglichkeiten, die Gestaltungeines Rosenbogens als Eingangstor zum Areal und die Aufstellung eines Sonnensegels sind Ideen der urbanen Gärtner*innen. Neben den genannten Ideen beginnt die reguläre Pflanzsaison im Februar. Die Gärtner*innen bauen wollen dabei Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse aus unterschiedlichen Kulturen anbauen.Ist die Nutzung des Platzes für den Gemeinschaftsgarten befristet?
Die Nutzung ist nicht befristet. Das Grundstück steht im Rahmen der Sozialen Stadt unbefristet den Bürger*innen des Quartiers zur Verfügung.
Gibt es eine vertragliche Grundlage?
Die Stadt ist für die vertraglichen Grundlagen zuständig und hat die Hochbeete bezahlt. Eine Pacht wird nicht genommen. Auch für Winterdienst und Verkehrssicherheit ist die Stadt verantwortlich.
Waren Nachbar*innen an dem Bau beteiligt? Sollen noch weitere Beete gebaut werden?
An der Planung waren Bürger*innen beteiligt. Gebaut wurden die Hochbeete im Auftrag der Stadt. Weitere Beete sollen nicht entstehen, aber sonst ist unserer Phantasie keine Grenzen gesetzt! Allerdings müssen wir (in diesem Fall die KOMM-Initiative der Ev. Kirchengemeinde) die Mittel und das ehrenamtliche Engagement zur Verfügung stellen bzw. beschaffen.
Wie viele Menschen gärtnern? Gibt es ein Kernteam und wenn ja, wie groß ist dieses? Wie viele Menschen haben ein eigenes Beet? Wie viele Organisationen sind dabei?
Tatsächlich sind wir davon begeistert, wie viele Heckinghauser Bürger*innen sich beteiligen. Insgesamt sind 30 neue Nachbarn (Menschen mit Fluchthintergrund, die in Heckinghausen eine Heimat gefunden haben), 25 Senior*innen, 50 Grundschulkinder, ein Kindergarten und noch eine Reihe von Privatpersonen am Gärtnern. Wir haben vor allem Gemeinschaftsbeete. Allerdings haben der Seniorentreff, die Grundschule und der Kindergarten ein eigenes Beet. Insgesamt sind sechs Organisationen kontinuierlich dabei.
Wer trifft die Entscheidungen rund um den Garten und wie läuft die Kommunikation (wer welches Beet bekommt, was gepflanzt wird, welche Aufgaben anstehen und wie erledigt werden, wann Treffen stattfinden, wie das Ganze finanziert werden kann etc.?)
Wir haben ein Kernteam – bestehend aus 8 Menschen (6 Neue Nachbarn und 2 Frührentner*innen). Sie koordinieren die Arbeit, stellen Gießpläne auf, organisieren Veranstaltungen usw. Diesem Team und seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass dieses Projekt so toll läuft.
Gibt es gemeinsame Gartentage oder kommen die Gärtner*innen zu unterschiedlichen Zeiten?
Es gibt gemeinsame Gartentage (donnerstags) und daneben gesonderte Zeiten für Institutionen wie die Schule, der Senioren Treff und Kindergarten. Allerdings ist es uns wichtig, Angebote wie ein Sommerfest, Kerngedanke usw. für alle gemeinsam anzubieten.
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Wo wird gemeinsam gekocht und gegessen? Wird die gesamte Ernte gemeinsam verzehrt? Auch die aus den individuellen Beeten?
Wir versuchen die Ernte der Gemeischaftsbeete gemeinsam „zu verkochen“! Einmal lädt die Senior*innen alle zum Gemüseeintopf ein, ein anderes Mal wird arabisch oder tückisch gekocht. Wir feiern Erntedank und Fastenbrechen gemeinsam. Die Grundschule bereitet ihr Essen selbst vor! Das gemeinsame Kochen und Essen ist im Stadtteiltreff – genau gegenüber des Bürger Gartens – möglich!
Was, neben den Hochbeeten, gibt es noch an Infrastruktur?
Wir haben eine Wiese und einen Sportplatz am Bürgergarten und das Stadtteilzentrum mit großem Spielplatz gegenüber.
Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese für die Gärtner*innen zugänglich?
Wir haben einen Schuppen für die Gartengeräte. die Gärtner*innen erhalten den code für das Schloss.
Was schafft Gemeinschaft? Verstehen die Gärtner*innen sich als eine Gruppe?
Tatsächlich sind sie 2022 als Gruppe – unabhängig vom Alter und den kulturellen Wurzeln- zusammengewachsen. Das gemeinsame Essen und das tolle Kernteam ist dabei vor allen für diesen Erfolg verantwortlich.
Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Organisationen an den Kosten?
Die Gärtner*innen finanzieren Getränke, Nachtisch, Kaffee ect. Die Ev. Kirchengemeinde finanziert die Honorarkosten eines Gartenpädagogen, der für alle Beteiligten Workshops anbietet. 2022 wurden Pflanzen, der Bau der Hochbeete usw. über die Soziale Stadt finanziert. Leider ist diese Förderung 2023 nicht möglich!
Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und gäbe es da die Möglichkeit der Unterstützung (mit Pflanzen, Werkzeugen)?
Ja, sie haben die Hochbeete gebaut. Laufende Kosten für Pflanzen ect. können von ihnen nicht übernommen werden.
Wer würde die Sitzmöglichkeiten wo bauen?
Die Sitzmöbel würden unter Anleitung eines Schreiners von Senior*innen und neuen Nachbarn zusammengebaut und von Kindern der Grundschule gestaltet.
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Wuppertal: Urban Gardening Areal
(alerts)
Auf dem Bayer-Platz in Heckinghausen ist ein Urban-Gardening-Areal entstanden, das alle Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner zum kostenfreien Gärtnern einlädt. Insgesamt elf Hochbeete wurden aufgestellt, Zierkirschen und dazu eine Sitzgelegenheit sowie eine Aufbewahrungsbox für Gartenutensilien.
Nachdem Anfang April zusammen mit rund 60 angehenden Hobbygärtnerinnen und -gärtner erste Ideen und Wünsche für Pflanzen gesammelt worden sind, ging es gleich im Mai ans Eingemachte: Die Fläche wurde im Rahmen einer Feier offiziell eingeweiht, Setzlinge und Samen für Erdbeeren, Kürbisse, Pfefferminze und Gurken in die Hochbeete gepflanzt. Unter den Hochbeeten gibt es drei, die für Kinder konzipiert sind. Zwei weitere sind herunterfahrbar und für Menschen mit einem Handicap vorgesehen.
„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Heckinghausen und der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen ein so tolles und vor allem nachhaltiges Angebot schaffen konnten. Hier wachsen in Zukunft nicht nur unterschiedlichste Pflanzen, sondern mit diesem Projekt wird auch die Nachbarschaft hier in Heckinghausen gepflegt“, sagte Arno Minas, Beigeordneter für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Bauen und Recht, während der Einweihungsfeier im Mai.
Das Quartierbüro Heckinghausen des Arbeiterwohlfahrt- Kreisverbands Wuppertal begleitet das Urban-Gardening-Projekt seit der Entstehung und freut sich über die Resonanz. Quartiermanagerin Kathrin Leppert: „Es ist toll zu sehen, wie die kleine Idee des gemeinsamen Hobbygärtnerns zu einem großen Urban-Gardening-Projekt gewachsen ist. Es ist mehr als nur Gemüse anbauen. Ein Stamm von rund 30 Leuten hat sich zusammengefunden, mal sind es auch mehr – und trifft sich alle drei Wochen zum Austausch. Die Menschen haben sogar Gießpläne erstellt, ernten und bereiten das Gemüse gemeinsam zu. Zuletzt gab es gekochte Steckrüben.“
Neben den Rüben haben die urbanen Gärtnerinnen und Gärtner auch Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Salat, Kräuter und Mais angebaut. Letzteres ist nicht gelungen. „Das macht aber nichts. Das Projekt ist auch ein Lernprozess. Ausprobiert werden kann alles. Anleitung und Hilfestellung bekommen die Leute von Michael Felstau von der Interessengemeinschaft ‚Wuppertals urbane Gärten‘“, so Kathrin Leppert.
Der Bayer-Platz liegt wie kleine Insel zwischen der Waldeckstraße, der Widukindstraße und der Werléstraße. Dank der gepflasterten Wege ist der Platz auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer befahrbar. „Im Rahmen des Bund-Länder-Programms ‚Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen‘ und mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ‚Investitionen in Wachstum und Beschäftigung‘ wurde der Platz komplett neugestaltet“, erklärt Kristina Klack, ebenfalls Quartiermanagerin.
Neben der Urban-Gardening-Fläche gibt es auf der Seite der Waldeckstraße einen Bolzplatz mit integrierten Fußballtoren, der mit Kunstrasen ausgelegt ist. Parkbänke bieten Sitzmöglichkeiten und die ausgiebige Rasenfläche kann zum Ausruhen und für verschiedene Aktivitäten genutzt werden. Angrenzend zur Widukindstraße sowie zur Ecke Widukindstraße/Waldeckstraße wurden zwei Hügel geschaffen. Diese trennen den Bayer-Platz optisch von den Straßen und wurden insektenfreundlich bepflanzt. Insgesamt sind 625.000 Euro in die Aufwertung des gesamten Areals investiert worden. -
Wuppertal: neues Gartenprojekt entsteht in Heckinghausen
(alerts)
Nun sind elf Hochbeete für den Park hinzugekommen und die Stadtteilbewohner wurden von der Bürgerinitiative „ Miteinander Füreinander Heckinghausen“ eingeladen, sich am Urban Gardening zu beteiligen.
Mehr als fünfzig Menschen sind der Einladung gefolgt und werden nun in und um die Hochbeeten Obst, Gemüse und Gewürze gemeinsam anpföanzen. Anleitung und Hilfestellung dazu kommt von Michael Felstau von der Interessengemeinschaft „Wuppertals urbane Gärten“.
Unter den Hochbeeten gibt es drei, die für Kinder komizipiert sind. Ein erster Workshop ist in den Osterfreien mit dem Offenen Ganztag der Grundschule Meyerstraße geplant. Zwei herunterfahrbare Hochbeete sind für Menschen mit einem Handicap vorgesehen.
https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-heckinghausen-start-fuer-gemeinschaftliches-urban-gardening_aid-68024901 (mehr …)
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Wuppertal: neuer GG in Langerfeld geplant
(alerts)
Gegenüber dem Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Langerfeld gibt es eine große Wiese, die früher ein Friedhof war. Die Fläche wird aktuell nur gelegentlich für Gruppenspiele der Jugendlichen, Open-air-Gottesdienste oder Stadtteilfeste genutzt. Immer wieder sind an die Kirchengemeinde kreative Ideen herangetragen worden, was man auf dieser Wiese alles machen könnte. Viele Ideen drehten sich um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit, aber auch um Begegnung und Gemeinschaft.
Daher hat die Kirchengemeinde aus Mitgliedern des Presbyteriums und einigen Engagierten aus dem Quartiersprojekt „Tuhuus“ eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die Wiese zu einem „Garten der Begegnung“ zu gestalten. So soll jetzt ein Begegnungsort entstehen, der Generationen verbindet sowie die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit kreativ umsetzt.
Dafür wurde ein Ideenwettbewerb ausgerufen. Es werden „Mitmacher“ aus dem Stadtteil gesucht. Zehn Einrichtungen und Einzelpersonen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Vorschläge eingereicht, die sie modellhaft in einer Schubkarre gestalten. Die Schubkarren werden am heutigen Samstag von 15 bis 17 Uhr am Gemeindehaus in der Inselstraße ausgestellt.
Eine Jury prämiert die Schubkarren, aber natürlich geht niemand leer aus. In der Jury sitzen Andreas Bialas als Bezirksbürgermeister, Constanze Klee von der Gemeinschaftsstiftung der Sparkasse, Antonia Dinnebier (Geschäftsführerin von Schloss Lüntenbeck und engagierte Landschaftsplanerin) sowie Christian Buschmann, Presbyteriumsmitglied und Förster der Stadt Wuppertal.
„Wir sind als Arbeitsgruppe begeistert von der Resonanz und den tollen Ideen. Kindergärten und Seniorengruppen beteiligen sich, aber auch Einzelpersonen. Sie bringen nicht nur gute Ideen ein, sondern auch die Bereitschaft mitzumachen. So hat beispielsweise ein Hobby-Imker sich schon bereit- erklärt, Bienenstöcke auf dem Gelände zu betreuen“, berichtet Pfarrerin Heike Ernsting. Aus den verschiedenen Ideen will die Arbeitsgruppe ein Gestaltungskonzept für die gesamte Wiese entwickeln, das, so ist die Hoffnung, mit Spenden und Fördergeldern realisiert werden kann. Interessierte sind eingeladen, an der Ausstellung und der Prämierung teilzunehmen.
https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/langerfeld-beyenburg/ein-garten-der-begegnung-in-wuppertal-langerfeld_aid-62837075 (mehr …)
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Wuppertal: Pop-Up Saatgutbiblio in der Zentralbib
(alerts)
Am Samstag, dem 02.10.2021 zwischen 10 und 15 Uhr startet die Stadtbibliothek eine neue Mitmach-Plattform für alle Stadtgärtner*innen, die selbstgewonnenes Saatgut teilen und tauschen möchten: die Pop up-Saatgutbibliothek!
Bringen Sie Ihr heimisches, sortenfestes Saatgut mit und stellen Sie es anderen Menschen zur Verfügung. Besonders gern gesehen sind alte Gemüsesorten und insektenfreundliche Blühpflanzen. Entsprechende Saatgut-Tütchen stellt die Stadtbibliothek zur Verfügung. Wer sich darüber hinaus professionellen Rat zum Thema Saatgutgewinnung und –vermehrung holen möchte, kann sich mit den Experten Michael Felstau vom Netzwerk Wuppertals urbane Gärten (Öffnet in einem neuen Tab) und Sandra Sperati vom Botanischen Garten Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) austauschen.
Auch Menschen, die an diesem Tag noch kein eigenes Saatgut mitbringen, sind herzlich eingeladen, sich ein Tütchen mitzunehmen! (mehr …)
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Wuppertal: Pop-Up Saatgutbiblio in der Zentralbib
(alerts)
Am Samstag, dem 02.10.2021 zwischen 10 und 15 Uhr startet die Stadtbibliothek eine neue Mitmach-Plattform für alle Stadtgärtner*innen, die selbstgewonnenes Saatgut teilen und tauschen möchten: die Pop up-Saatgutbibliothek!
Bringen Sie Ihr heimisches, sortenfestes Saatgut mit und stellen Sie es anderen Menschen zur Verfügung. Besonders gern gesehen sind alte Gemüsesorten und insektenfreundliche Blühpflanzen. Entsprechende Saatgut-Tütchen stellt die Stadtbibliothek zur Verfügung. Wer sich darüber hinaus professionellen Rat zum Thema Saatgutgewinnung und –vermehrung holen möchte, kann sich mit den Experten Michael Felstau vom Netzwerk Wuppertals urbane Gärten (Öffnet in einem neuen Tab) und Sandra Sperati vom Botanischen Garten Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) austauschen.
Auch Menschen, die an diesem Tag noch kein eigenes Saatgut mitbringen, sind herzlich eingeladen, sich ein Tütchen mitzunehmen! (mehr …)
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Wuppertal: urban gardening Teil einer Platzumgestaltung
(alerts)
Der Spiel- und Bolzplatz Bayerplatz ist wie eine kleine Insel in der Großstadt. Er liegt in Heckinghausen zwischen der Widukind-, Waldeck- und Werlestraße, und wurde zuletzt umgestaltet. Entstanden ist unter anderem ein neuer Bolzplatz, den einige im Stadtteil schon „das Stadion“ nennen. „Der umfangreiche Schutz ist aber notwendig“, sagt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Christoph Brüsermann (CDU). „Schließlich liegt der Platz an einer Hauptverkehrsstraße.“ Er findet die Lösung, die baugleich mit dem Platz an der Junior-Uni sei, „in Ordnung“.
Die Umgestaltung begann bereits im vergangenen Jahr, coronabedingt zogen sich die Arbeiten aber bis in dieses Jahr. Recycelt wurde dabei auch: Für die Neugestaltung des Bodens der Grünanlage an der Kölner Straße in Elberfeld, die bald ansteht, werden Melaphyr-Mosaikpflastersteine des Bayerplatzes wiederverwendet. Aktuell laufen in Heckinghausen noch Arbeiten der WSW an der Werlestraße, die bis Ende September abgeschlossen sein sollen. Arbeiten der Stadt im Gehwegbereich dauern noch bis Mitte Oktober. In dieser Zeit folgen dann auch noch die Gehölzpflanzungen im Bereich Bayerplatz, wo Sitzelemente auch zum Skaten einladen. Elf neue Bäume sollen dort ihre Heimat finden. In einem zweiten Bauabschnitt kommen die Hochbeete für das sogenannte „Urban Gardening“ hinzu – dem Gärtnern mitten in der Stadt. Die Boulebahn ist im Zuge der Grundsanierung verschwunden. Insgesamt investiert die Stadt im laufenden Jahr 4,2 Millionen Euro für Spiel- und Bolzplatzprojekte in Wuppertal.
https://www.wz.de/nrw/wuppertal/bayerplatz-ist-fast-fertig_aid-62569307
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BOB-Campus Wuppertal: Arbeiten für Nachbarschaftsgarten beginnen
(Alerts)
Die Stadt Wuppertal bereitet sich nun auf Sanierungs- und Bauarbeiten für den künftigen Nachbarschaftsgarten des BOB in Oberbarmen und auf dem Spielplatz auf der Hardt vor
Für den „BOB Campus Nachbarschaftspark“ an der Wichlinghauser Straße werden in der kommenden Woche auf dem Grundstück Büsche gerodet. Auf der rund 4.900 Quadratmeter großen Brachfläche der ehemaligen Bünger Textilfabrik soll ein Nachbarschaftspark für das Quartier und die Menschen in Wichlinghausen entstehen, der zum Verweilen und Gärtnern einlädt sowie für Veranstaltungen und Feste oder auch zum gemütlichen Beisammensein genutzt werden kann. „Das Besondere an dem Nachbarschaftspark ist, dass auch nach Fertigstellung eine Beteiligung und ein aktives Mitwirken der Wichlinghauser nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht ist“, heißt es.
Der Park kostet voraussichtlich 1,2 Millionen Euro. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investition in Wachstum und Beschäftigung mit 90 Prozent finanziert, das entspricht 1,08 Millionen Euro. Den Eigenanteil von 120.000 Euro finanziert die Stadt. Neben dem Nachbarschaftspark entstehen auf dem früheren Fabrikgelände und im früheren Fabrikgebäude eine Kindertagesstätte, Gewerbe- und Büroflächen, eine Nachbarschaftsetage für gemeinschaftliche Aktivitäten und Wohnraum.https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-auftakt-fuer-bob-nachbarschaftsgarten-und-spielplatz-hardt_aid-56342787 (mehr …)
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Park-Neugestaltung in Wuppertal: urban gardening Teil davon
(alerts)
iDe Arbeiten für den Umbau des Bayer Parks in Heckinghausen haben begonnen. Der Platz wird komplett umgestaltet und soll künftig ein grüner Treffpunkt für große und kleine Besucher im bisher nicht sehr attraktiven Bereich zwischen Waldeck-, Widukind- und Werléstraße sein.
Zunächst wird die Platzfläche abgeräumt, danach folgen die Arbeiten für die Platz-Neugestaltung. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten inklusive eines neuen Bolzplatzes und Sitzgelegenheiten bis Ende Mai abgeschlossen sein. In einem zweiten Bauabschnitt werden dann Flächen für Urban Gardening hergerichtet. Das Projekt „Aufwertung Bayer-Platz“ wird mit 526.500 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt Heckinghausen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert. Die Gesamtkosten sind mit 585.000 Euro veranschlagt.
Dafür wird auf dem Bayer-Platz eine Menge passieren: Der jetzige Platz mit einer Größe von rund 2.000 Quadratmetern wird auf 2.370 Quadratmeter vergrößert. Dafür wird ein Teil des Wendehammers Werlé-straße/Waldeckstraße entsiegelt. Dort entsteht Platz für zwölf Hochbeete und Urban Gardening. Künftig werden dort kleine und große Menschen aus Heckinghausen gärtnern. […]
https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/gruenes-fuer-wuppertal-heckinghausen-arbeiten-am-bayer-park-gestartet_aid-55677529.
(mehr …) -
drei GGs weniger in Wuppertal
(Gu, Mail)
- Gemeinschaftsgarten am Karlsplatz, Wuppertal
Das war zuletzt ein Projekt mit der Waldorfschule Christian Morgenstern. Der Garten war zu weit von der Schule weg, da gärtnert man lieber auf dem Schulgelände und hat mehr Zeit dazu.
- Gemeinschaftsgarten Lederstraße, Wuppertal
Hier haben die „Pflegemassnahmen“ der Stadt für das öffentliche Grün zum Schutz der darunterliegenden Tiefgarage jegliche Aufenthaltsqualität beseitigt. Es fehlte zudem eine Wasserversorgung und Unterstützung aus der direkten Nachbarschaft, der zuviel Aufenthaltsqualität auch schnell zu laut wurde.
- Lerngarten Kleine Höhe, Wuppertal
Das Kernteam ist auf Wanderschaft nach Spanien gegangen und lernt weiter, aber eben woanders. Eine Nachfolge gab es leider nicht, da es auch Probleme im dortigen Landschaftschutzgebiet gab.
Gerade entsteht ein interkultureller alevitischer Friedensgarten … und beim BOB-Kulturwerk ein Bürgerpark mit Garten. Zudem pflanzen wir öffentliche Obstbäume. (mehr …)
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Utopiastadt: bei Afritopia geht es auch ums Gärtnern in der Stadt
(alerts)
Afritopia – Global Food Lab
30.08. bis 01.09.2019 – Gepa und Utopiastadt Wuppertal

Ihr habt Lust mehr zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der afrikanischen Landwirtschaft zu erfahren? Ihr möchtet Auswirkungen unseres Konsums, die Rolle von Agrarmultis und unserer Politik auf Ernährung in afrikanischen Staaten kritisch diskutieren?
Ihr möchtet Alternativen einer nachhaltigen Landwirtschaft und politische Handlungsmöglichkeiten kennenlernen? Ihr interessiert euch für regionale Ernährung, Urban Gardening und Co. und möchtet euren Blick über den Tellerrand in die Welt hinaus lenken? Dann seid ihr genau richtig beim Afritopia – Global Food Lab in Utopiastadt!
Workshops, Diskussionen und Infostände widmen sich Herausforderungen wie Landraub, Fischerei, Auswirkungen des Klimawandels oder Pestizidexporten, aber auch den nachhaltigen Alternativen, die es hier und in Ländern Afrikas gibt.Für die Sinne gibt es Musik, kreative Aktionen und am Samstag ein Essensangebot. Am Sonntag wollen wir gemeinsam mit allen Brunchen – mit selbstgemachten Speisen, die jede*r mitbringt, für das gemeinsame Buffet. (mehr …)
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Aktionswoche Wuppertals urbaner Gärten
(RSS)
dieses Jahr geht es um Wildkräuterhttp://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/wp-content/uploads/2019/04/FlyerAWUG2019-1.pdf (mehr …)
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Wuppertals Urbane Gärten organisieren Mitbestimmungsbarcamp: Verteilung von Geldern aus dem Bürgerbudget
(RSS und Mails)
Beim Bürgerbudget wurde bereits 2017 ein Fördertopf in Höhe von 50.000,- € für Urban Gardening-Projekte in Wuppertal bereitgestellt. Nachdem die ursprüngliche Idee für einen neuen Schaugarten auf der Hardt nicht umzusetzen war, sind die Mittel seit der letzten Ratssitzung wieder für die ursprünglich vorgeschlagenen Bürgerprojekte und einige noch neu zu definierende Kleinprojekte freigegeben.
Aus diesem Grunde organisiert die Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten am 26.01.2019 in der Diakoniekirche mit Unterstützung der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung von 10-16 Uhr eine Bürgerwerkstatt, um die Ausgestaltung der einzelnen Projekte zu finalisieren und die Verteilung der Mittel zu organisieren. Die Veranstaltung ist für alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger offen.
Unser Barcamp war ein voller Erfolg und hat uns einige neue Kontakte verschafft. Wir hatten 66 Teilnehmer und die Hälfte kannten wir vorher noch nicht. Wir atmen gerade erst mal durch, mehr Infos bald auf unserer Website:
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/aus. https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertaler-buergerbudget-neuer-anlauf-fuer-urban-gardening_aid-35788987:
Das Geld ist da, nur die Realisierung fehlt noch: Weil das beim Bürgerbudget 2017 mit siegreiche Projekt „Urban Gardening“ nicht wie geplant umgesetzt werden konnte (die WZ berichtete), werden jetzt neue Ideen gesucht. Am kommenden Samstag, 26. Januar, gibt es dazu von 10 bis 16.30 Uhr in der Diakoniekirche ein sogenanntes „Barcamp“, eine Bürgerwerkstatt, an deren Ende ein konkreter Aktionsplan stehen soll, wie die städtischen Mittel am besten verwendet werden. Begleitend will der Verein Kopp auf! zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten einen Fotowettbewerb — „Paradiesflecken“ — initiieren. Der Start ist für Mitte Februar geplant.
Mit dem Geld aus dem Bürgerbudget 2017 sollte ursprünglich ein Schaugarten auf der Hardt realisiert werden, der die vielen Projekte zum Urban Gardening in der Stadt in die Öffentlichkeit trägt. Doch das avisierte, gut 5600 Quadratmeter große Grundstück stand dann doch nicht mehr zur Verfügung. Es gehört zwar der Stadt, ist aber vom Altersheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke und hat weitere Pläne. Auch die Initiative Wuppertals Urbane Gärten zeigte dafür Verständnis. Stattdessen soll durch die Bürgerwerkstatt nun geregelt werden, welche Kleinprojekte umgesetzt werden können.und das Ergebnis:
[…] Insgesamt neun Projekte werden zum Abschluss des „Barcamps“ von dem Plenum als förderwürdig erachtet. So fließen zum Beispiel 1025 Euro in ein Bewässerungssystem für den Permakulturhof Vorm Eichholz. Für 700 Euro soll ein Interkultureller Garten mit Hochbeeten an der Moschee an der Wittensteinstraße entstehen.
Immerhin 3000 Euro wird für ein Regenwassernutzungssystem am Inselgarten an der Diakoniekirche zur Verfügung gestellt. Jeweils 500 Euro werden unter anderem für die Anlage eines Schulgartens an dem derzeit im Umbau befindlichen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium beziehungsweise die Errichtung von Pflanzkübeln am Wandelgarten in der Luisenstraße bewilligt.
https://www.wz.de/nrw/wuppertal/urban-gardening-foerdert-neun-projekte_aid-35936339und außerdem findet ein Fotowettbewerb mit begeleitenden Stadtspaziergängen statt: „Mit dem Fotowettbewerb und den begleitenden Spaziergängen soll insbesondere die Diskussion des Urban Gardening Manifestes und des Rechtes auf Stadt befördert werden, um eine Transformation hin zu einer ‚gartengerechten‘ Stadt zu befördern. So wie in der ‚autogerechten‘ Stadt alle das Recht auf einen Parkplatz hatten, sollte in der gartengerechten Stadt allen ein fußläufiger Zugang zur Stadtnatur garantiert werden“ mehr dazu: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/foto-gartenwettbewerb-paradiesflecken/
(mehr …) -
Gemeinschaftsgartenbesuche als Touristik-Angebot
(Gu, alterts)
Wuppertal Marketing
Stadtführung: Urban Gardening – Ernte mitten in der StadtSpecial – rund ums urbane Gärtnern mit anschließender gemeinsam zubereiteter Kostprobe

Das urbane Gärtnern ist ein Trend, der auch in Wuppertal Einzug gehalten hat. Zahlreiche Projekte halten sich bereits seit einigen Jahren. Sie begeistern viele Menschen, die sich unabhängiger frisch ernähren wollen oder einfach Spaß am Gärtnern haben. Wir besuchen unter anderem den UtopiastadtGarten in der Mirke, den Inselgarten an der Kreuszkirche, den Ostersbaumer Honiggarten und den Garten am Janusz-Korczak-Platz. Vor Ort wird erklärt, was in den Gärten angebaut und geerntet wird. Am Ende der Tour wartet noch ein gemeinsam zubereiteter Imbiss – natürlich aus Zutaten aus dem urbanen Garten.
Treffpunkt: 11.00 Uhr Mirker Bahnhof (Eingang zur Mirker Straße)
Ende: ca. 14.00 Uhr Projekt Urban Gardening des Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V., Ewaldstraße 47
Führung: Niklas Brandau
Preis: 19,50 Euro // Anmeldung erforderlichTickets und weitere Infos bei:
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Wuppertal: Barcamp zur weiteren Ausgestaltung des Bürgerbudget-Geldes
(Gu, RSS)
Wie geht es weiter mit dem Bürgerbudget …
Das Barcamp, die Bürgerwerkstatt soll an einem Samstag Ende Januar in der Diakoniekirche stattfinden und den offiziellen Startschuss zur Umsetzung bilden. Das wären entweder der 19. oder 26. Januar 2019. Es geht um die Ausgestaltung der folgenden Bürgerideen:
- Grüne Lernorte (Mustergärten) & Infrastruktur für das Urban Gardening: Die Achse Inselgarten und Permakulturhof und ihre Satelliten – das ist die Bürgeridee: Grün und bunt tut gut. Initiative zur Begrünung der Quartiere (und die essbare Stadt)
- Essbare Stadt: Obstbäume (und Gemüse) in Parks und an Wegen (Patenschaften) – das sind die Bürgerideen: Essbares Tal, Mehrere Naschgärten mit Obstbäumen an öffentlich zugänglichen Wald- und Parkflächen, und Anpflanzung von aussterbenden Obstsorten z.B. entlang der Nordbahntrasse
Umgesetzt werden ein Bürgerleitfaden und ein Geoportal, die interessierten Bürgern Ideen liefern und die Kommunikation mit der Stadtverwaltung erleichtern sollen.
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/20-9-2018-vernetzungstreffen-wuppertals-urbane-gaerten/ (mehr …)
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urban gardening Großprojekt in Wuppertal muss umgeplant werden
(GU, RSS)
Ein zweites Projekt aus dem Bürgerbudget kann nicht umgesetzt werden wie ursprünglich geplant. Nach dem Vorschlag zur „autofreien Luisenstraße“ geht es jetzt um das zusammengefasste Urban-Gardening-Projekt. Das sollte einen „Initialgarten“ an der Hardt bekommen, der aber doch nicht genutzt werden kann. Anders als bei der Luisenstraße sorgt die Situation aber nicht für Aufregung. Stattdessen soll das Projekt in einer Bürgerwerkstatt neu justiert werden.
Das 5600 Quadratmeter große Areal, um das es geht, liegt südlich des botanischen Gartens, gehört der Stadt und ist als Erweiterungsfläche vorgesehen. Dafür gibt es bereits Pläne, die aber aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden können. Deshalb wird das Gelände vom Altenheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke.
Das Gelände sollte in Kooperation mit dem Altenheim als zentrale Gartenfläche für Obstbäume genutzt werden, als Schaufenster für die Urban-Gardening-Projekte in der Stadt, um die Themen „Urban Gardening“ und „Essbare Stadt“ in der Bürgergesellschaft zu verankern.
Bei der Detailplanung nach der Abstimmung für das Bürgerbudget habe man sich aber neu mit dem Altenpflegeheim besprochen, erklärt Annette Berendes, Leiterin des Ressorts Grünflächen und Forsten, dabei stellte sich heraus, dass eine Kooperation mit der Arbeit des Heims nicht kompatibel ist, weil dort auch mit neurologisch Erkrankten gearbeitet werde, die empfindlich auf Fremde reagierten. Das Heim wolle zudem an neuen Konzepten mit dem Gelände arbeiten, die Arbeit intensivieren. Die Stadt habe dann in Absprache mit den Initiatoren des Urban-Gardening-Projekts beschlossen, von dem Initialgarten abzusehen. Berendes betont aber, dass es sich nicht um eine Fehlplanung handele. „Wir haben die Nutzung vorher recherchiert, uns aber im Nachhinein überzeugen lassen, den Garten nicht zu nutzen.“
Michael Felstau von IG Wuppertals urbane Gärten, findet das „völlig in Ordnung“ angesichts der Arbeit des Heimes, die man sich gemeinsam angesehen habe. „Das ist keine 08/15-Arbeit. Der Therapiegarten ist toll und ein Schutzraum für die Menschen.“ Zwar habe man Arbeit in die Planung des Initialgartens gesteckt, die jetzt hinfällig sei, aber dafür könne man sich jetzt wieder mehr auf die ursprünglichen Ideen und die vorhandene Struktur konzentrieren und diese stärken.
Es gibt auch schon einen Fahrplan für die neue Planung. Denn Ende Januar soll eine Bürgerwerkstatt zum Bürgerbudget in der Diakoniekirche stattfinden. „Das Ziel ist, direkt im Anschluss einen Aktionsplan für die konkrete Budgetplanung zu erarbeiten“, erklärt Felstau. Hauptthemen sind dabei „Grüne Lernorte“ (Mustergärten), die Infrastruktur für das Urban Gardening entlang der Achse Inselgarten (Diakoniekirche) und Permakulturhof, die „Essbare Stadt: Obstbäume (und Gemüse) in Parks und an Wegen (Patenschaften)“ und die Entwicklung eines Bürgerleitfadens und eines Geoportals. Die Themen sollen dann gegenüber den Ursprungsideen nachjustiert werden.
Das Urban-Gardening-Projekt ist eine von sechs Ideen, die mit insgesamt 150 000 Euro im Haushalt 2017/2019 gefördert werden. Bürger konnten darüber abstimmen.
http://www.wz.de/lokales/wuppertal/kein-garten-fuer-urban-gardening-in-wuppertal-1.2754842 (mehr …)
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Stand der Dinge „Wuppertals urban gardening Großprojekt“
ein Protokoll der Sitzung und den Forderungen des Wuppertaler Netzwerks ist bei „regionale Netzwerke“ abgelegt (mehr …)
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Gartenprojekt am Arrenberg geht an den Start
(Gu, alerts)
m März startet Aufbruch Arrenberg [Wuppertal] mit einem Urban Gardening Projekt auf dem ehemaligen Schulhof in der Simonsstraße in die Pflanzsaison für eine Ernte mitten in der Stadt.
In 8 Hochbeeten zu je 1 qm werden essbare Pflanzen angebaut, das Ganze wird ein Projekt mit Bezug zur kindlichen Früherziehung und Inklusion.
Werkzeug, Erde und die Hochbeete werden gestellt und für Euch wird das Projekt ohne Kosten verbunden sein. Also auf zum gärtnern .In vielen Städten entstehen seit einigen Jahren immer neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Grünflächen erhöhen zudem die Lebensqualität der Stadtbewohner und unterstützen Aspekte des Artenschutzes und der Biodiversität.
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Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten 2018
(Gu, Rss)
Die Aktionswochen starten dieses Jahr am Sonntag den 15.4.2018 auf dem Permakulturhof und enden am Sonntag den 29.4.2018 mit der Pflanzentauschbörse der Gartenarche am Bahnhof Loh.
Das Thema der Aktionswochen ist die GArtenvielfalt, die dezentral in den Gärten selbst Thema sein soll. So sollen die Initiativen vor Ort selbst gestärkt und besser ins Bewußtsein der Nachbarn gebracht werden. (mehr …)
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50.000 Euro für Wuppertaler Gartenprojekt
(gu, alerts)
[…]
150.000 Euro stellt die Stadt im Doppelhaushalt 2018/2019 erstmals für Bürgerbeteiligungsprojekte bereit. Jetzt stehen die sechs Projekte fest, in die Summen von 7200 bis 50 000 Euro investiert werden. Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte die von den Wuppertalern unter 109 Vorschlägen ausgewählten Projekte vor: Mit 50 000 Euro wird die Sanierung eines Spielplatzes an der Waldkampfbahn Vohwinkel gefördert, die gleiche Summe geht an das Urban Gardening Großprojekt. Hier wollen die Ideengeber unter anderem einen bürgerschaftlich gepflegten Garten südlich des Botanischen Gartens anlegen
[…]
http://www.wz.de/lokales/wuppertal/buergerbudget-so-teilen-die-wuppertaler-150000-euro-unter-sich-auf-1.2537377 (mehr …) -
noch geheim: Wuppertals GG haben 50.000 Euro für urban gardening gewonnen
(Gu, Mail)
wir haben gerade ein Budget von 50.000 € beim Bürgerbudget für die Entwicklung des Urban Gardenings in der Stadt gewonnen. (Ist noch geheim!!!) Da wird sich also in den nächsten 2 Jahren was bewegen lassen. Nun muss die Stadt definitiv mit in die Planung und Entwicklung einsteigen und einen Ansprechpartner benennen (mehr …)
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Aktionswochen 2017 der Wuppertaler Gärten
(Gu, Mail)
Auch in 2017 (zum dritten Mal) haben das Wuppertaler Gemeinschaftsgartennetzwerk eine tolles Programm auf die Beine gestellt.
Der Gartenboden „Hortisol“ ist der Boden des Jahres 2017 und Thema der Aktionswochen vom 22. April bis zum 6. Mai 2017. Wir möchten aufmerksam machen auf die Bedeutung des Bodens, auf die Vielfalt der Lebewesen in und auf ihm und auf Möglichkeiten, wie jeder ganz einfach zum Bodenschutz beitragen kann und wie wir die Humusrevolution jetzt beginnen können.
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/gesund-ist-wer-im-dreck-wuehlt/ (mehr …) -
dritte Aktionswochen Wuppertals urbaner Gärten
(Gu, RSS)
Vom 22. April bis zum 6. Mai 2017 findet auf dem Karlsplatz im Rahmen der dritten Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten ein Bodenschutzaktionstag und in ganz Elberfeld eine Schaufensteraustellung zum Thema „Bodenschutz urban“ statt. Unser Ziel ist es, die Wichtigkeit des Bodenschutzes im Bewusstsein der Bevölkerung und Entscheidungsträger zu verankern sowie die Bedeutung lokaler, von Bürgerinnen und Bürgern getragener Aktionen, Projekte und Initiativen, wie beispielsweise Kleingärtnern, Urban Gardening, Baumpflanzaktionen, Hofbegrünungen etc. für den Bodenschutz in der Stadt hervorzuheben, zumal Wuppertal seit 2005 Mitglied im Bodenbündnis (ELSA) ist. Dadurch sollen weitere Bürgerinnen und Bürger in den Quartieren dazu motiviert werden, sich für ein Mehr an Bodenschutz und Stadtgrün vor Ort einzusetzen. 2017 ist der „Gartenboden“ der Boden des Jahres. Deshalb veranstalten wir am 22. April einen Bodenschutzaktionstag zum Gartenboden auf dem Karlsplatz in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), dem Fachbereich 32 (Bodenschutz, Altlasten, Ökotoxikologie), des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und dem Geologischer Dienst und mit Unterstützung der Rathausgalerie.Uns ist es zudem gelungen, für die Zeit der Aktionswochen die Ausstellung „Bodenschutz urban“ des Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) aus Berlin nach Wuppertal zu holen, die an die Gegebenheiten hier vor Ort inhaltlich angepasst werden soll. Die Ausstellung wurde bisher in verschiedenen Städten im ganzen Bundesgebiet (Berlin, München, Leipzig, Hamburg und Köln) gezeigt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA) gefördert. http://www.bodenschutz-urban.de/ Durch den Aktionstag, die Ausstellung und die begleitenden kostenlosen Veranstaltungen soll eine Vernetzung von Umweltverbänden, Garten-Initiativen, Kleingartenverband und Stadtverwaltung sowie Politik befördert und eine Diskussion zum Thema urbaner Bodenschutz und urbanes Grün angestoßen werden. Wir wollen darauf hinwirken, dass Stadtplanung und -gestaltung z.B. auch bei der Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld vermehrt zukunftsweisende ökologische Aspekte mit einbezieht und der fortschreitenden Versiegelung von Böden und Aufheizung des Kleinklimas in urbanen Räumen entgegenwirkt anstatt sie zu befördern. Die Aktionswochen sind zudem ein Beitrag und Angebot zu einer nachhaltigen Umweltbildung nicht nur für Schüler und Schülerinnen. Die dezentrale Ausstellung ist als Schaufensterausstellung konzipiert und natürlich durchgehend geöffnet. Sie soll im Vorfeld nach und nach im Innenstadtbereich Elberfelds, im Luisenviertel, der Nordstadt und am Ostersbaum in leerstehenden Ladenlokalen und bei Garteninitiativen aufgebaut werden. Die Ausstellung wird von Aktiven der Urban Gardening Initiativen (Inselgarten Friedrichstraße, Stadtgarten Lederstraße, UtopiastadtGarten Mirker Bahnhof, Wandelgarten Luisenstraße, Honiggarten Pressburger Treppe, Bergische Gartenarche u.a.) erarbeitet und kuratiert. Die gesamte Organisation wird ehrenamtlich erbracht. Die Ausstellung im Rahmen der Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten wird von umfangreichen und vielfältigen Vortrags- Workshop, Film- und Aktionsprogramm sowie Stadtführungen begleitet werden, das derzeit erarbeitet wird. Den aktuellen Stand können Sie jederzeit online einsehen: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/events/list/
Bereits jetzt stehen schon eine Reihe von Kooperationspartnern fest. Weitere werden noch dazu kommen: Bergische Gartenarche im Wupperviereck e.V. BUND-Kreisgruppe Wuppertal DiakonieKirche / Wuppertaler Stadtmission e.V. Förder- und Betreiberverein Pro Mirke e.V. Förderverein Historische Parkanlagen Wuppertal e.V. Honiggarten Inselgarten Kopp auf! Wuppertaler Initiative für nachhaltige Entwicklung e.V. Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. Projekt Urban Gardening Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. Stadtgarten Lederstraße Stadtverband der Gartenfreunde Wuppertal Station Natur und Umwelt UtopiastadtGarten Uni Wuppertal Wandelgarten (mehr …)
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Stadtgarten am Osterbaum in Wuppertal
(Gu aus RSS; 17.6.)
Zuwachs für den Stadtgarten am Ostersbaum
In den vergangenen Wochen haben Kinder und Mieter der ebv-Wohnanlage Briefstraße/Elsasser Straße wieder gepflanzt, gesät und gebaut was das Zeug hält. Der Stadtgarten im Projekt Nachbarschaft kann deshalb nicht nur neue Hochbeete, Kompostier- und jede Menge Gartengeräte und biologische Gemüsezucht vorweisen, er bringt die Mieterinnen und Mieter auch näher zusammen: Die selbst gezogenen Gemüse und Kräuter werden nämlich nicht nur gemeinsam gepflegt, sondern zusammen geerntet, gekocht und verspeist. Die erfolgreiche Zusammenarbeit am Ostersbaum wird mit einem Gartenfest am 27. Juni 2015 ab 15 Uhr gefeiert, kleinere Speisen mit Zutaten aus dem eigenen Garten können hier probiert werden.
Seit über zwei Jahren wird der Stadtgarten der Wohnanlage der Eisenbahn-Bauverein e.G. (ebv) Briefstraße/Elsasser Straße von Mieterinnen und Mietern im Projekt Nachbarschaft des SkF e.V. Wuppertal gehegt und gepflegt. Hier treffen sich Nachbarn zur gemeinsamen Gartenarbeit, Kinder lernen, wie man Gemüse anbaut und geerntet wird ebenfalls gemeinsam. Und am Ende wird in verschiedenen Kochgruppen noch zusammen zubereitet, was der Stadtgarten hergibt.
Bei stabiler Wetterlage ist der Stadtgarten für Gemeinschaftsarbeit jeden Donnerstag von 16:30-17:30 Uhr geöffnet.Unterstützt wird das Projekt finanziell durch die ebv. In einer gemeinsamen Aktion mit dem Modellprojekt Urban Gardening des Nachbarschaftsheims Wuppertal e.V., dem Stadtteilservice sowie den Mieterinnen und Mietern der Wohnanlage wurden in den vergangenen Wochen ca. 1,8 Tonnen Erde bewegt und zwei Hochbeete für Erwachsene und Kinder angelegt und bepflanzt.
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weiterer Nachbarschaftsgarten in Wuppertal -als Teil einer Street Art Reihe
(Gu aus alerts, 3.4.)
[…] Jetzt kommt „Urban Gardening“ auch nach Barmen: Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz startet ab Montag (13. April 2015) auf dem Grundstück Heinrich-Böll-Straße, Ecke Hilgershöhe, einen Mitmachgarten unter Einbindung der Nachbarschaft im Rahmen des Street Art Projekts „Street-A-Tag“. Die dortige Wiese – inklusive Zaun, Mauer und Gebäude – soll kreativ bespielt und bepflanzt werden, um zukünftig den Menschen im Umfeld als Treffpunkt, Gemeinschaftsgarten und für buntes Miteinander zu dienen.
Zum Mitmachen eingeladen sind Leute aller Generationen und Nationalitäten, die Spaß daran haben, gemeinsam mit anderen ihre Umgebung kreativ zu gestalten.
Gefragt ist tatkräftige Unterstützung von Helfern und durch (Garten-)Knowhow, aber auch Kompost-Erde, alte Schuhe, Sperrholz zum Bau von Hochbeeten, Kaninchendraht, Gewebesäcke sowie Spaten, Schaufeln oder Harken. Auch für Kleinigkeiten wie Wickeldraht, Kabelbinder, Nägel und die eine oder andere Pflanze ist die Wuppertaler Initiative dankbar.
Ziel ist es, eine Gemeinschaft im Wohnquartier entstehen zu lassen, die den Garten zukünftig übernimmt und weiterführt. Es geht um einen dauerhaften, bunten „Wohlfühlplatz“ für die Nachbarschaft, der als Gemüsegarten der Nahversorgung dient sowie als Freizeit- und Begegnungsraum allen offensteht.“
http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/ein-garten-fuer-ein-stadtviertel-aid-1.4987249
http://streetatag.jimdo.com/(Gu, 16.4.)
Das Projekt ist Teil von Streetart. Mehr dazu: http://streetatag.jimdo.com/projekt-street-a-tag/(Gu, Mail)
Ja, wir sehen das als Street Art, auch wenn Sie diesbezüglich unseren Ansatz interessant finden. Wir, die Wuppertaler Initiative e.V. organisieren den Garten und die gesamte Nachbarschaft, ob jung oder alt, unterschiedlichen Ursprungs und wie auch immer, ist herzlich dazu eingeladen mitzumachen. Nein, wir sind nicht aus dem Stadtteil, wo das Projekt entsteht, aber wir sind unheimlich nett von der Nachbarschaft aufgenommen worden und findet viel Unterstützung. Es ist ein Projekt sowohl für wie auch mit den Anwohnern, mit dem Ziel/Hoffnung, dass sich eine Initiative im Stadtteil bildet, die den Garten im Sinne des Projekts weiterführt. Die Anwohner sind jeden Tag in die Planung mit einbezogen, aber wir sind erst in unserer zweiten Woche und alles entwickelt sich gerade und wir sind mega auf die Entwicklung gespannt. Ich finde ein Projekt sollte auch Spontanität haben. Vieles muss im Vorfeld geplant werden, aber nicht alles. Bei den vielen Unterstützern handelt sich überwiegend um Sachspender. Unsere Arbeit ist die Eigenleistung, die die Wuppertaler Initiative mitbringt. Projekt läuft bis Ende Sep. 2015. Sollte sich keine Nachbarschaft finden, werden wir die Zelte abbrechen, wieder eine Wiese pflanzen und uns unserem nächsten Street Art Konzept widmen. Der Plan ist alle 10 Stadtteile Wuppertals mit irgendeiner „Technik“ der Street Art zu bespielen, die Bürger einen neuen, interessanten oder ungewöhnlichen Blickwinkel auf ihren eigenen Stadtteil zu geben, zu motivieren, selbst in und für ihren Stadtteil tätig zu werden. Im Hintergrund geht es uns darum nachbarschaftliche Kontakte zu stärken, Begegnungen zu schaffen und das Leben etwas spannender und bunter zu machen. Damit neue Identifikationen mit dem Stadtteil entstehen, Verantwortung für das eigene Umfeld übernommen wird und wir mit Sorgen dafür tragen, für die Gegend in der wir leben. -
Wuppertaler Gärten haben gemeinsames Label
(Gu aus Mail an DÜ, 25.2.2015)
„ausgehend von der Gründung des Wandelgartens in der Luisenstraße durch den Verein Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. vor etwa vier Jahren hat sich Urban Gardening in Wuppertal in den letzten Jahren gut entwickelt. Jetzt haben sich die bürgerschaftlichen Akteure zusammengeschlossen, um ihre Arbeit zukünftig unter dem gemeinsamen Label „Grüne Beete“ besser sichtbar zu machen.
Vom 07. bis zum 21. März organisiert Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. mit Kooperationspartnern eine Ausstellung, Workshops, Vorträge, Märkte und Filme rund um Urban Gardening. Das komplette Programm gibt es hier http://www.wuppertals-gruene-beete.de
Außerdem gibt es eine Facebook-Eventseite https://www.facebook.com/events/622422434557203/?ref_dashboard_filter=upcoming und einen Veranstaltungsflyer“ (mehr …) -
Gartenprojekt in Wuppertal wird von Arbeitslosen „gebaut“
(Gu aus alerts, 24.1.2015)
Modellprojekt Urban Gardening
Seit Ende letzten Jahres gibt es das Gartenprojekt im Nachbarschaftsheim.
Wir möchten unseren Stadtteil Ostersbaum grüner gestalten und dazu beitragen dass die Kinder in unserem Stadtteil lernen, dass Salat nicht im Supermarkt-Kühlgerät wächst. Im Projekt bauen wir Hochbeete, die wir an verschiedenen öffentlich sichtbaren Stellen aufbauen und mit Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzen. Natürlich kümmern wir uns auch um Pflege und Ernte. Die Erträge kommen gemeinnützigen Einrichtungen im Stadtteil zugute und können zum Beispiel für Kinderkochaktionen oder kleine zusätzliche Zwischenmalzeiten verwendet werden.Als soziale Einrichtung in unserem Stadtteil können Sie uns Flächen an Ihrem Kindergarten, Ihrer Schule, Ihrer Kirchengemeinde, Ihrem Verein zur Verfügung stellen. Wir übernehmen dann Bau und Aufbau der Beete und die Bepflanzung – gern mit Ihnen und Ihren Besuchern gemeinsam. Wir pflegen und gießen auch in den Sommerferien, wenn Ihre Einrichtung geschlossen ist.
Das Projekt wird vom Jobcenter Wuppertal gefördert. Mitarbeiten können Menschen, die im ALG II – Bezug stehen und sich über das Jobcenter zuweisen lassen. Wer gerne gärtnert und etwas Sinnvolles tun möchte, ist bei uns willkommen. Man kann sich im Projekt aber auch gezielt auf eine Berufstätigkeit im Gartenbau vorbereiten. Wir vermitteln Grundkenntnisse im Gartenbau und unterstützen bei Stellensuche und Bewerbung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Sozialticket.
Bürger im Stadtteil, die uns unterstützen möchten, können Patenschaften für ein Beet übernehmen. Sie können uns auch nicht mehr benötigte Gartengeräte oder Gartenbücher schenken.Wenn Sie uns besuchen möchten, vereinbaren Sie am besten telefonisch unter 245 19 77 oder per Mail marczinzik@nachbarschaftsheim-wuppertal.de einen Termin, damit Sie uns sicher erreichen. Sie können aber auch vormittags auf gut Glück einfach im Projekt direkt vorbeischauen
Quelle: http://www.nachbarschaftsheim-wuppertal.de/04_Bilden/04_06_gartenprojekt.html (mehr …)
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2 neue Gärten in Wuppertal
(Gu, Mail, 20.9.)
unklar, ob es sich hier um Gemeinschaftsnutzgärten handelt – habe ich per Mail noch gefragt (noch keine Antwort)
[…]Karlsplatz in Wuppertal, einem sehr zentralen Platz, der aber schon schönere Zeiten gesehen hat und inzwischen viel von Randgrppen genutzt wird, die ersten Schritte zum nächsten und grlößer angedachten Gartenprojektes getan. Im Juli hat der Verein NANK, dessen Vorsitzende ja Christine Nordmann ist, hier die Blumenkübel mit Gemüse & Co. bestückt. Dies ist der erste, wirklich offene Garten in Wuppertal und dient in erster Linie dazu, das Thema Urban Gardening in die Öffentlchkeit zu tragen.
Es hat viele, viele Gespräche mit den Bürgern seither gegeben und jeglichen Unkenrufen getrotzt – er ist nicht von Vandalen heimgesucht worden sondern steht unter liebevoller Beobachtung der Menschen, die ihre Tages- und Nachfreizeit auf dem Platz verbringen. Die Hausdame des angrenzenden Einkaufszentrums hilft gießen und die Geschäftsführung des Zentrum hat selbst mit Hand angelegt, als einmal kiloweise Taubenfutter in die Tröge geschüttet wurden und eigenhändigt die Körner entfernt.
Wir haben bei solchen Auswirkungen eine schöne innere Freude.
Als zweites Projekt möchte ich Ihnen ein Projekt an der Diakoniekirche, einen Steinwurf vom vorgenannten Karlsplatz entfernt, melden. Hier entsteht ein Nachbarschaftsprojekt, das von zwei Betreibern ins Leben gerufen wurde. Das Gelände mit ca. 1000 qm wird von der Diakonie zur Verfügung gesteltt.
Betreiber des Gartens ist einmal der Verein Stadtmission e.V. und zum anderen die Selbsthilfegruppe Kräuter aus Wuppertal, die in liebevoller, zeit- und kraftintensiver Arbeit das verwilderte und als Hundeklo und Mülleimer genutzte Grundstück in eine wirklich schöne Oase umwandeln. Der Garten nennte sich daher auch ‚Inselgarten‘ (mehr …)
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behindertengerechtes gärtnern in Wuppertal in Planung
(Gu Tel)
In Wuppertal ist eine selber schwerbehinderte Frau dabei, ein Gartenprojekt auf einem wohl zentral gelegenen Platz zu planen. Eigentümerin der Fläche ist die Stadt, gepachtet hat sie der Betreiber eines Einkaufzentrums (?). Eigentlich ging es Frau Cudennec um ein paar kleine Hochbeete, doch sie könnte wohl den ganzen Platz für ein Projekt haben. Sie schätzt die Größe des Platzes auf 2500m². Sie hat den Vertrag des Einkaufzentrums mit der Stadt über diese Fläche, der in Rechten und Pflichten wohl übertragen werden soll. Darin ist u.a. auch geregelt, dass die Verkehrssicherungspficht übernommen wird. Sie steht in Kontakt mit Aktiven der anderen Gartenprojekte in Wuppertal. Noch gibt es keinen Träger und auch keine Gruppe, mit der sie das Projekt zusammen weiter entwickeln kann. Doch da ist sie dran.
-> da die Stadt die Eigentümerin ist, wird sie nach unserem Gespräch dort die Frage der Verkehrssicherungspflicht ansprechen und auf die Potentiale von Gemeinschaftsgärten für Städte verweisen. Sie wird das zusammen mit Christine Nordmann (die einige Gärten in Wuppertal initiiert hat) machen und sich auch wegen eines Trägers mit ihr beraten. (mehr …)