Schlagwort: Wurmfarm

  • Leipzig: Verein vom Stadtgarten H17 wird 10

    Liebe Gartenfreund:innen und Interessierte,


     

    wir sind schon ganz vorfreudig auf unseren 10-jährigen Vereinsgeburtstag am 25. August!

    Aber das ist längst nicht alles, was die H17 in den kommenden Wochen für euch bereit hält:

    Schaut, was bei den kommmenden Workshops für euch dabei ist.

    Genießt  zu den Öffnungszeitenein kühles Lüftchen im Garten.

    Oder kommt rum zum gemeinsamen Gärtnern, Ernten und Abendbrot esssen beim Grünen Montag.

    Und in gleich drei gepflanzten Ausstellungen sowie der Actionbound-Quiz-Tour für Kinderkönnt ihr Neues lernen und den Garten erkunden.

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  • Wandelgarten Freiburg stellt wieder auf gemeinschaftliches Gärtnern um

    (Antrag/Antworten)

    Wandelgarten hat derzeit 25 – 30 Aktive, 5 sind in der Orga/Kerngruppe aktiv.
    Sie sind aktiv mit Herstellung von Terra Preta, haben einen großen Wurmkompost, machen viel Bildungsarbeit u.a. für Schulen.
    Sie haben den Träger gewechselt (der alte hat sich aufgelöst) und eine neuen, nun schriftlichen, Vertrag ausgehandelt.

    1. Unsere Homepage ist noch im Wachsen. Dort sollen die Ausleihmöglichkeiten veröffentlicht werden. Es gibt noch keinen Link. Wir könnten die anderen urbanen Gärten aber auch per Email informieren. Bisher haben wir Werkzeugausleihen (die wir immer wieder gemacht haben) ganz einfach organisiert: Es wurde ein Termin zur Abholung vereinbart und ein Termin für die Rückgabe. Reparaturen sind bisher nie nötig gewesen. Wir haben für Ausleihen auch nie etwas verlangt. Bei den Waffeleisen würde ich eine Kaution verlangen, da sie gute Pflege bedürfen und ohne sie leicht rosten.

    2. Gründe für die Umstellung auf Gemeinschaftsbeete waren:

    a) Fruchtfolge ermöglichen: auf kleinen Flächen (1-4 qm) lässt sich kaum eine Fruchtfolge einhalten.

    b) Viele der Beetpaten hatten kein Interesse an der Gemeinschaft. Es war schwierig mit ihnen Absprachen zu treffen. Einige hatten wenig Erfahrung im Gärtnern. In der Bildungsarbeit war es widersprüchlich z.B. für Mulchen zu werben und vor allem ungemulchte Beete im Garten zur Ansicht zu haben. Der WandelGarten drohte ein kleiner Kleingarten zu werden. Gerade durch ein Gespräch mit Steffi Koch von zusammen gärtnern, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir einen Rückschritt gemacht hatten: bei zusammen gärtnern werden Beetpatenschaften angeboten, um Mitgärtner*innen anzulocken, mit der Absicht sie zum gemeinschaftlichen Gärtnern zu gewinnen. Wir hatten gemeinschaftlich gegärtnert und waren durch die Beetpatenschaften davon abgekommen. Das entsprach auch nicht unseren Gründungswerten.

    Durch das gemeinschaftliche Gärtnern sind viele neue Mitgärtnerinnen dazugekommen. Es waren viele Frauen (vor allem Studentinnen) und nur ein Mann (der sich für die Herstellung von Pflanzenkohle sehr interessiert und uns beim Zersägen großer Baumstämme mit seiner Motorsäge sehr geholfen hat – er hatte mich über einen Bokashi Workshop kennengelernt)! Es gab noch zwei Männer, die aus privaten Gründen nur vorübergehend im WandelGarten sein konnten. Wir würden gerne noch ein paar Männer im Garten haben. Bei den Beetpaten waren zwei Männer dabei gewesen, die den Garten aber verlassen haben, als es darum ging, gemeinschaftlich zu gärtnern. Besonders gefreut hat mich, dass eine Mitgärtnerin, die im Rollstuhl fährt, wieder zum WandelGarten zurückgekommen ist. Für sie war eine Beetpatenschaft nicht in Frage gekommen – aber ab und zu etwas mitzuhelfen tat sie mit großer Freude.

    Wir sind aber auch mit der jetzigen Variante noch nicht wirklich zufrieden. Im kommenden Jahr werden wir möglicherweise eine Kombination aus gemeinschaftlichem Gärtnern und „Projektpatenschaften“ ausprobieren. Wir wollen Mitgärtner*innen anregen auch eigene Ideen und Projekte im Garten zu realisieren, bei denen die Verantwortung bei den Projektpat*innen liegt, sie sich Unterstützung der Mitgärtner*innen einholen können, die Fruchtfolge und Bodenpflege beachtet wird und die Ernte mit allen geteilt wird.


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