Schlagwort: zeitlich befristet

  • Gartenprojekt am Gropius-Bau in Berlin

    (alerts)

    Parkplatzgarten am Gropius Bau

    Ein Urban-Gardening-Projekt

    Anlässlich der Ausstellung Garten der irdischen Freuden verwandelt sich Parkraum neben dem Gropius Bau in eine kleine Gartenfläche. Hochbeete bieten Platz für Gemüseanbau und laden zur Reflexion darüber ein, welche Rolle die Natur im Stadtraum spielt. Regelmäßige Veranstaltungen kreisen um Themen wie Kompostierung, Mundraub, kulturelle Vielfalt und barrierefreie Gemeinschaftsgärten.
    Wo jetzt noch Autos stehen, kann auch unser Garten sein…

    Unser Umgang mit Biodiversität und kultureller Vielfalt bestimmt über die Qualität unserer Zukunft – und beides kann auf umgenutzem Parkraum gedeihen.

    Menschen handeln oft nach dem Motto: „Ich schütze das, was ich kenne.“ Die alltäglichen Begegnungen von Stadtbewohner*innen mit der Natur können ein Schlüssel für mehr Naturschutz und Artenvielfalt in der Stadt sein. Der Stadtraum erscheint jedoch oft ungerecht verteilt: So ist ein großer Teil der öffentlichen Straßenfläche für Parkraum reserviert; Autos blockieren dauerhaft den Platz und werden manchmal tagelang nicht bewegt. Das Gemeingut öffentlicher Raum dient hier letztlich nur dem Nutzen Einzelner. Dieses Projekt möchte auf einer Parkfläche neben dem Gropius Bau zeigen, dass ausreichend Raum für urbanes Grün vorhanden ist und sich auch auf kleinen Flächen Gemüse in relevanter Menge anbauen lässt. Ziel sind intergenerationale, inklusive und interkulturelle Begegnungen sowie Wissensaustausch über Gemüseanbau und Kreisläufe der Natur im städtischen Sozialraum – an einem Ort, an dem sonst Autos stehen würden.

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  • Begründung für Befristung

    (Mail)

    das Projekt sollte zunächst 5 Jahre dauern, dann wollte die Stadtverwaltung weiter sehen – zum einen die Erfahrungen mit dieser speziellen Form von Gemeinschaftsgarten sammeln, zum anderen auch die Flächennutzung dieser städtischen Fläche flexibel halten

    (Bürgeracker Fellbach/im Rahmen der Gartenschau entstanden) (mehr …)

  • AUf die Plätze in Bremen Walle: Gartenkunstprojekt zur Aneigenung öffentlicher Plätze

    (alerts)

    Von New York aus schwappte die Urban-Gardening-Bewegung nach Europa und hat sich seit Ende der 1990er-Jahre auch in Deutschland durchgesetzt. Mitten in der Stadt werden öffentlich zugängliche Räume landwirtschaftlich genutzt und vermüllte Brachflächen begrünt. Auf Hinterhöfen oder Dächern entstehen Gemüsebeete und bienenfreundliche Blumeninseln. In Hochbeeten aus Paletten, Badewannen oder recycelten Materialien gedeihen Tomaten, Rote Bete und Erdbeeren. Wer seinen eigenen Stadtgarten oder seine Parzelle bewirtschaftet, ist aber noch lange kein urbaner Gärtner im Sinne der Bewegung. Entscheidend ist der gemeinschaftliche Gedanke. Zusammen in der Erde buddeln, die Früchte seiner Arbeit wachsen sehen und gemeinsam verspeisen – das fördert das soziale Miteinander und stärkt die Nachbarschaft. Die kollektiv genutzten Gärten sollen neue Orte für Begegnung und soziale Interaktion schaffen. Und ganz nebenbei verschönern sie den öffentlichen Raum. In Bremen gibt es gleich mehrere Urban- Gardening-Projekte, beispielsweise am Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt, auf der Gemüsewerft in der Bremer Überseestadt oder auf dem Gelände des Vereins „Arbeit und Ökologie“ in Huchting. In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.

    „Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern. Als er Alessa Lubig fragte, ob sie die organisatorische Leitung übernehmen wolle, hat sie sofort zugesagt. Unterstützt wird sie von Jarrid Tschaikowsky und David Hepp, die den künstlerischen Part gestalten.

    „Ich finde die Mischung aus Gärtnern und Kunst unheimlich spannend. Wenn wir eine Skulptur aufstellen würden, regt das zunächst einmal zum Austausch darüber ein. Aber niemand muss sich weiter darum kümmern. Anders beim Garten. Der muss fortwährend gepflegt werden und führt so die Menschen ­zusammen. Er bietet gleichzeitig einen Anlass und Treffpunkt“, sagt Alessa Lubig. Vom ­Anlegen der Beete über das Säen und Bewässern bis zur Ernte erleben alle gemeinsam die Natur. Der Garten bringe sie in einen permanenten Dialog mit ihrer städtischen Umgebung.

    Da sich die ersten beiden Aktionsplätze in einer Wohnstraße befinden, werden zunächst mobile Gärten angelegt. „Urban-Gardening kann auf kleinstem Raum stattfinden. Wir haben für die Geestemünder Straße und die Zietenstraße jeweils einen Anhänger organisiert, der dann bis zum Ende des Sommers dort stehenbleiben wird“, erklärt Lubig. Die Entscheidung, was in welcher Form angebaut werde, treffen alle gemeinsam. Pflanzen und Materialien gebe es vor Ort. Wer mag, könne gern zusätzliche Gerätschaften und Werkzeuge mitbringen. „Jeder darf sich kreativ austoben. Wir wünschen uns, dass die Leute nicht nur einen Garten anlegen, sondern ebenso Pflanzgefäße, Rankhilfen und Skulpturen bauen, Müllobjekte wie Plastikflaschen und leere Dosen umfunktionieren oder auf irgendeine andere Weise Urban-Gardening und Kunst miteinander in Verbindung setzen.“

    Bis zu seinem Abbau solle der Garten als Treffpunkt dienen. Und: Jeder dürfe ernten, auch Spaziergänger, die zufällig vorbeikommen. „Der Ertrag steht im Hintergrund. Es geht uns darum, die Gemeinschaftlichkeit anzustoßen und den sozialen Kontakt unter Einbeziehung der öffentlichen Räume zu stärken“, betont Lubig. „Zugleich wird dabei das Wohnumfeld aufgewertet.“ Schön wäre es außerdem, wenn sich aus dem Projekt heraus ein weitergehendes Engagement der Menschen für den Stadtteil ergebe. (mehr …)

  • Gartenschau Remstal: weiterer GG läuft erfolgreich

    (Mail)

    Projekt Bürgeracker übermitteln. Die letzten Verträge zur „Nachverdichtung“ liegen vor. Für weitere Interessenten haben wir auch weiterhin eine Warteliste eingerichtet.

    BÜRGERACKER WIRD ERLEBNISGARTEN

    Rund 800 Quadratmeter auf dem Bürgeracker werden die Beteiligten gärtnerisch gestalten. Jeder von ihnen pflanzt eine Parzelle selbstständig an und pflegt diese. Parallel dazu stehen alle gemeinsam für das gesamte Grundstück ein.

    Die Mischung aus individuellem Garten und Gemeinschaftsgrund schafft gemeinsame Verantwortung und Freiräume. Die Idee des Bürgerackers ist dabei einfach und bestechend: Interessierte schließen sich zur Bewirtschaftung eines Geländes zusammen und gestalten die Fläche nach ihren Plänen.

    Die Gemeinschaft gibt sich über den mit der Stadt geschlossenen Nutzungsvertrag hinaus eigene Regeln – beispielsweise bzgl. der regelmäßigen Treffen, der Arbeitseinsätze zur Pflege der Gemeinschaftsflächen, notwendiger gemeinsamer Anschaffungen. Fachliche Unterstützung erhalten die Beteiligten auf Anfrage von den dafür benannten Experten aus den Reihen der städtischen Angestellten.

    In Zahlen:

    22 Nutzungsverträge wurden mit Einzelpersonen oder Familien geschlossen über rund 800 qm Einzelparzellen. Die Bürger haben jeweils ein maschinell durchgepflügtes Einzelbeet erhalten und werden sich gemeinschaftlich um die Pflege und Gestaltung des Gemeinschaftsgrunds kümmern.

    Aus dem Remstal Gartenschau Projekt heraus wurde das Projekt Bürgeracker für die Gesamtdauer von 5 Jahren Wege angelegt, das Areal gestaltet mit einem Kreiselement in der Mitte und ausgestattet mit einer Wasserstele, Einzäunung mit Zahlenschloss und einem Halbcontainer als Geschirr- und Gerätehütte.

    Ein erstes Zwischen-Resümee soll im September erfolgen und reflektieren über Fragen wie: Welche Ernten konnten eingeholt werden?

    Welche Freundschaften geschlossen werden? Welche Erfahrungen gemacht werden?


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  • Stadtgarten Nürnberg hat neue Fläche

    (Mail)

    wir ziehen mal wieder nu ca. 600 m weiter auf einen weiteren ehemaligen Parkplatz des Quellegeländes.

    Das ist einerseits schön, denn so bleiben wir im Stadtteil.

    Aber andererseits gehört dieses Grundstück nicht der Stadt, sondern dem Investor, der das Ganze Quelle Areal gekauft hat. Und so haben wir jetzt einen Mietvertrag (über 5 Jahre) und müssen auch wieder Miete zahlen.

    Trotzdem sind wir alle guter Stimmung und haben die neue Fläche geplant (wird toll!) und sind gerade mitten in den Umzugsvorbereitungen (mehr …)

  • Gartenprojekt für eine Saison in der Alten Post Spandau

    (Gu)

    […]
    Was ganz genau alles in diesem Sommer auf dem

    Postareal stattfinden wird, lässt sich noch nicht exakt sa­

    gen. Es hängt stark von dem Engagement ab, mit dem die

    Spandauer diesen Freiraum nutzen werden. Aber eins ist

    schon klar: Gemeinschaftliches Gärtnern wird eine große

    Rolle spielen. Denn Platz ist reichlich vorhanden – auf

    dem aufgeräumten Grundstück des Hauptpostamtes ge­

    nauso wie auf dem Dach des ehemaligen Logistik­Gebäu­

    des. Dort oben waren einmal Parkplätze für Postautos,

    hinauf führt eine befahrbare Rampe, so dass man auch

    Paletten mit Pflanzkästen leicht hinaufbefördern kann

    und hier einen geschützten Bereich erhält, in dem auch

    individuell gegärtnert werden kann. »Wir wollen auch

    Kitas und Schulen in der Wilhelmstadt anbieten, hier ei­

    gene Beete zu betreuen«, erläutert Pawel Bizewski. »Platz

    gibt es genug und Material haben wir auch schon ziem­

    lich viel beisammen, weil uns viele Spandauer schon un­

    terstützen. Unsere Lager sind ziemlich voll.« So hat zum

    Beispiel DeWi Back, ein Großbäcker aus der Staakener

    Straße, der bundesweit viele Backshops beliefert, schon

    jede Menge ausrangierte Transportkisten aus Plastik ge­

    spendet, in denen man vorzüglich Pflanzen aufziehen

    kann. Muttererde kommt von den Grundstückseigentü­

    mern, Gartengerät von Spandauer Kleingärtenvereinen,

    die mit dem Projekt kooperieren.

    Das gemeinschaftliche Gärtnern auf Brachflächen hat

    sich in den letzten Jahren in Berlin zu einer regelrechten

    Volksbewegung entwickelt, wobei sich Junge und Alte,

    Alteingesessene und Zugewanderte, Familien und Allein­

    stehende zusammenfinden, auf mobilen Beeten Pflanzen

    ziehen und dabei auch Kontakte knüpfen und Freund­

    schaften anbahnen. Auch in der Spandauer Neustadt, im

    Falkenhagener Feld, am Blasewitzer Ring und in der Ga­

    tower Straße sind solche Projekte entstanden, oft unter­

    stützt von Quartiersmanagements oder sozialen Trägern

    wie dem SOS­Kinderdorf. Der neue Gemeinschaftsgarten

    auf dem Postgelände könnte in Zukunft eine besondere

    Rolle spielen. Er liegt zentral, direkt am Bahnhof, ist aber

    von vornherein nur auf eine Gartensaison hin angelegt.

    Im kommenden Jahr müsste er also auf ein anderes

    Grundstück umziehen. Im »Neue urbane Welten e.V.« ist

    man zuversichtlich, dass sich so ein Ort finden lässt, ein

    leerstehendes Fabrikgelände etwa, ein Teil einer alten

    Kaserne, deren Entwicklung in die Zukunft verschoben

    wurde oder eine andere Brachfläche, auf der idealerweise

    auch noch Schuppen herumstehen, in denen man Gar­

    tengeräte verschließen kann. Es ist aber auch möglich,

    dass sich zusätzlich mehrere Initiativen bilden, die auf

    kleineren Flächen weiter machen wollen. Gemeinschafts­

    gärten sind ja mobil, sie brauchen oft auch gar nicht viel

    Platz, es gibt in Berlin auch Beispiele, wo solche Initiati­

    ven auf zeitweise ungenutzten Teilflächen von Schulhö­

    fen untergekommen sind oder auf wenig genutzten pri­

    vaten Parkplätzen. Am »Spandauer Ufer« kann man in

    diesem Jahr miterleben, wie es funktioniert.[…] (mehr …)

  • neuer GG in Kreuzberg legt ohne Genehmigung los

    (gu, projektbesuch)

    In Kreuzberg entsteht auf einer Fläche, die dem Jugendamt gehört, der urban garden. NachbarInnen haben die völlig vermüllte, sich hinter Wohnhäusern und einem Jugendclub befindliche Fläche, die jahrelang brach lag, aufgeräumt und in mobilen Beeten angefangen zu gärtnern. Eine Genehmigung des Bezirks haben sie noch nicht. Sie sind ca. 10/11 Leute, die Orga hängt hauptsächlich an einer Person. Sie meint, sie sind zu wenige für die Fläche. Wasser haben sie nicht, nur einen IBC Container, der aber nicht an ein Dach (Regenwasser) angeschlossen ist, den sie mit Gießkannen mühselig füllen. Kinder sind sehr interessiert, gerade aus arabisch sprachigen Familien, die Eltern sind noch nicht erreicht. Die Kinder sind sehr fordern.

    Noch haben sie keine richtige ÖA gemacht, da ja noch nix fix ist, aber sie haben schon Geld aus einem bezirklichen Ehrenamtstopf eingeworben.

    Unterstützung, z.B. Gartenwissen, wollten sie vom Allmende-Kontor und P-Garten. Allmende-Kontor hat nie geantwortet, P-Garten würde nur gegen Bezahlung beraten.

    In der Berliner Vernetzung sind sie noch nicht.


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  • Hafengarten kann wohl noch 4 Jahre bleiben

    (GU, alerts)

    [Offenbach]
    Voraussichtlich noch vier Jahre lang könnte das Projekt Hafengarten weiterlaufen – bis zum Baubeginn für den Neubau der Hochschule für Gestaltung (HFG).

    Das teilte der Magistrat auf Anfrage mit. Das Urban Gardening-Projekt bietet Offenbacherinnen und Offenbachern die Möglichkeit, selbst Gemüse und Zierpflanzen anzubauen. Finanziell unterstützt wird das Projekt 2017 wieder durch die OPG, soll sich aber in absehbarer Zeit selbst tragen.

    Parallel zum Hafengarten wurde das neue Urban Gardening-Feld „Roland Garten“ im Senefelder Quartierspark geschaffen. Es wird vom Stadtteilbüro in der Hermannstraße 16 verwaltet.

    Weitere Flächen sind derzeit nicht geplant.


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  • IG Dübener Heide bewilligt

    (Gu, Mail)

    Unser im November 2015 für den Naturpark Dübener Heide beantragtes zweijähriges Gemeinschaftsgartenprojekt ‚Urban Gardening geht aufs Land‘, dass ggf. auch mit Flüchtlingen arbeiten soll, ist überraschender Weise am 29.12.2016, – vorbehaltlich einiger kleinerer Details – von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung GEHNEHMIGT worden!!!

    Geplant war Projektbeginn 1.1.2017. Das ist nun unmöglich zu schaffen, da wir inzwischen auch andere Pläne haben, die wir erst anpassen müssen. Elisabeth [Meyer-Renschhausen] und ich müssen die nächsten Tage überlegen, wie genau das ablaufen soll. Wahrscheinlich werden wir im März 2017 starten (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Schatzinsel in Braunschweig hat sich gut entwickelt

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Schatzinsel gibt es seit einem Jahr.
    Inzwischen hat der Verein 40 Mitglieder. Neben der Arbeit mit den Nutzpflanzen haben sie einen Lehmofen gebaut, einen Saatgutworkshop mit VEN gemacht und den neuen Film von Ella gezeigt. Beim Parking-Day sind sie dabei und sie machen beim „Safttag“ mit, bei dem gemeinsam Äpfel gesammelt und gepresst werden. Es wird einen Baumschnittkurs geben und ein Kürbisfest ist in Planung.

    Die Nutzungsdauer ist zunächst befristet, doch sind sie da guten Mutes, dass es verlängert wird.
    1. Die Öffnungszeiten sind auf unserer Website und auf einem Info-Shild vor der BOTNIK sichtbar. Da wärend der Öffnungszeiten immer mindestens ein BOTNIK anwesend sein muss, haben wir bisher zwei Termine. Dienstags von 16 bis 18 Uhr und Sonntags von 11 bis 13 Uhr. Der Sonntagtermin wird oft in den Nachmittag verlängert. Bei jeder Öffnungszeit sind mindestens

    2 BOTNIKs auf der Schatzinsel. Je nach Wetter kommen dann 5 bis 10 weitere BOTNIKs und insbesondere Sonntags mindestens ein nicht-BOTNIK.

    Viele nicht-BOTNIKs kommen nur als „Besucher“ und bekommen eine kleine Führung durch das Gelände mit ein paar Infos zum Projekt. Immer wieder kommen auch nicht-BOTNIKs, die gleich mit anpacken und oft auch wiederkommen und auch zu BOTNIKs werden. Außerhalb der Öffnungszeiten sollen nur Menschen in Begleitung mindestens eines BOTNIKs auf dem Gelände sein. Wir legen Wert darauf, da immer wieder Neugierige nicht-BOTNIKs außerhalb der Öffnungszeiten durch das nicht verschließbare Tor auf das Gelände kommen und sich nicht wirklich angemessen verhalten (Hundekot, vernaschte Tomaten und Erdbeeren, gepflückte Weintrauben und gepflückte Blumen). Alle BOTNIKs haben mit dem Code-Schloss Zugang zur Gemeinschaftshütte und dem Geräteschuppen.

    2. Am Anfang des Projektes haben wir überlegt, wie wir das Gelände als Gemeinschaftsgarten nutzen und gleichzeitig genügend Raum für die schon vorhandene und sehr vielfältige Vegetation lassen können. Die BOTNIK ist keine grüne Wiese oder ein klassisches Kleingartengelände. Sie profitiert von einigen großen Bäumen, vielen großen Büschen und Sträuchern und recht wilden Randzonen. Wir haben geschaut, wo in der BOTNIK das Anlegen von Beeten möglich ist und sind dabei auf eine Anzahl von etwa 30 EinzelgärtnerInnen gekommen. Diese Mitgliederzahl haben wir bereits überschritten. Neue BOTNIKs direkt zu bewerben macht in unseren Augen keinen Sinn, da über die Öffnungszeiten alle Menschen die Möglichkeit haben, in die BOTNIK einzusteigen und mitzumachen. Trotzdem haben wir bisher bei zwei Veranstaltungen mit einem kleinen Stand auf die BOTNIK aufmerksam gemacht und wollen dies auch weiterhin tun – wenn sich die Gelegenheit bietet. Die meisten Menschen sind bisher über Mund-zu-Mund-Propaganda in die BOTNIK gekommen.

    3. Ja. Wer sich in der BOTNIK engagieren möchte und auch außerhalb der Öffnungszeiten alleine das Gelände betreten möchte, soll Vereinsmitglied werden.

    4. Die Chancen stehen gut. Das Gelände gehört dem Land Niedersachsen und wird von der Universität Braunschweig verwaltet. Die Universität behält die Flächen als mögliche Flächen für einen Grundstückstausch und ist uns sehr dankbar, dass wir das wir die Verantwortung für das Gelände übernommen haben. Es ist kein Bauland, sodass eine Nutzungsänderung mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen sollte. Eine generelle Unsicherheit wir wohl sehr lange bestehen, da sich das Gelände in einer städtebaulich attraktiven Lagen (Innenstadtnähe, Campusnähe) befindet.

    Es bleibt zu erwähnen, dass unserem Nutzungsantrag erst zugestimmt wurde, als man sich gegen die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften auf der BOTNIK entschieden hatte.

    5. Wir haben über die Initiative „Transition-Town-Braunschweig“ Kontakt zu zwei weiteren Gartenprojekten aufgebaut. Dieser Kontakt soll nun durch eine weitere Vernetzungsinitiative nochmal aufgefrischt werden.

    Einige BOTNIKs nehmen immer wieder an Veranstaltungen der anderen Gartenprojekte teil. Zu gemeinsamen Aktionen hat der Kontakt noch nicht geführt.


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  • Grüne Oase statt Prakplätze in Regensburg

    Die bepflanzte Terrasse in der Regensburger Obermünsterstraße ist ein beliebter Treffpunkt für viele Menschen.
    Von Katrin Schrott, MZ

    19. September 2016 09:08 Uhr

    Familie Liebl aus Sinzing findet die grüne Terrasse eine fantastische Idee. Foto: Schrott

    Regensburg.„Etwas, das Menschen für alle gemacht haben, das einfach für alle da ist.“, so beschreibt Transitionerin Lena Stoiber die “Grüne Oase“. Die Plattform befindet sich in der Obermünsterstraße. Es handelt sich um ein Projekt von Transition Regensburg.

    Am westlichen Ende der Obermünsterstraße wurden sechs Parkplätze zu einer „Terrasse für alle“ umgebaut. Ermöglicht hat dies ein von der Stadt erteiltes Sondernutzungsrecht. Das etwa 50 Quadratmeter große Holzpodest wurde am 09. Mai 2015 eingeweiht.

    Jeder darf gärtnern, gestalten, genießen

    Auf der Veranda trifft sich ein bunt gemischtes Publikum, um gemeinsam Mittag zu essen, einfach die Sonne zu genießen oder Kräuter zu pflücken. In der Eingrenzung der Fläche gibt es Pflanzmodule, die von interessierten Leuten und zum Teil auch von Paten versorgt werden. Jeder, der möchte, kann sich daran beteiligen. Die Grüne Oase steht allen Bürgern zum Gärtnern, Gestalten und Genießen zur Verfügung. Ziel war es, einen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen, der zum Selbstläufer wird, da jeder verantwortungsbewusst damit umgehen soll. Gemeinsamkeit und Nachhaltigkeit sind hier als Stichwörter zu nennen.

    Ein Treffpunkt für alle

    • Transition:

      Die Bürgerbewegung Transition möchte mit der „Grünen Oase“ eine Plattform für die Gesellschaft schaffen. Transition Regensburg wurde 2012 gegründet. Es gibt 86 Vereinsmitglieder, 150 aktive Mitbürger und verschiedene Gruppen.

    • Aus recycelten Materialien:

      Die Veranda befindet sich am westlichen Ende der Obermünsterstraße. Sie wurde von Freiwilligen, Nachbarn und Anwohnern in Eigenregie aus recycelten Materialien erbaut.

    Anfangs hatten die Organisatoren Befürchtungen, dass es zu chaotisch und möglicherweise zu laut wird, doch diese waren unberechtigt. „Obwohl wir uns eigentlich inmitten einer Partymeile mit vielen Diskotheken befinden, akzeptieren selbst Betrunkene die Terrasse und gehen anständig damit um.“, freut sich Lena. Auch wilde Partys gäbe es wohl nicht. Die junge Frau lädt allerdings jeden herzlich ein, persönliche Treffen in der „Grünen Oase“ zu feiern. Sie fände es zudem eine gute Idee, dort gemeinsam mit Freunden den Geburtstag zu verbringen. Auch Tanzabende sind möglich. Es wurde sogar eigens dafür ein Tanzteppich angeschafft.

    Schöner Ort für freie Zeit

    Viele Menschen wohnen in der Stadt und haben weder Balkon noch Terrasse, geschweige denn einen Garten. Hier greift der Trend „Urban Gardening“, welcher Städtern garteln möglich machen möchte. Als solche Anlaufstelle wurde deshalb die „Grüne Oase“ geschaffen. Lena Stoiber wurde schon öfter gefragt, ob man sich hier einfach so kostenlos hinsetzen darf und darauf antwortete sie immer mit einem großen Ja. „Dass es nicht kommerziell genutzt wird, verunsichert viele“, erklärt Lena.

    Doch wer den Ort dann kennt und für sich entdeckt hat, kommt immer wieder her. Teresa Würth und ihre Kollegen verbringen im Sommer öfter ihre Mittagspause auf der Terrasse. „Wenn man diese Sitzmöglichkeiten nutzt, ist man nicht verpflichtet, Geld auszugeben, da es zu keinem Café gehört“, erzählt Teresa. Sie bringen dann ihr eigenes Essen mit oder kaufen sich in der Nähe einen Döner. Anita Liebl und ihren Kindern Miriam und Severin gefällt „die Art, wie die ’Grüne Oase‘ in die Stadt integriert ist“. Miriam war schon öfter nach der Schule in der „Grünen Oase“. „Man kann hier einfach schön sitzen“, schwärmt das Mädchen. Nun hat sie das erste Mal ihre Familie mitgebracht. Anita könnte sich auch gut vorstellen, in dieser Location zum Beispiel einen Flohmarkt zu veranstalten.

    Zusätzliche Extras

    Anfänglich wurde die „Grüne Oase“ noch als „Spermüll“ kritisiert. Mittlerweile jedoch äußert sich niemand mehr öffentlich negativ, denn der Freisitz hat durchaus seinen Charme. Lena Stoiber weißt aber darauf hin, dass sie für konstruktive Kritik jederzeit offen sind. Neben einem schönen Platz zum Verweilen und Entspannen ist in die Grüne Oase auch ein „24-h-Fair-Teiler“ integriert. Jeder kann hier Lebensmittel reinlegen, die er nicht mehr braucht. Auch ist es erlaubt, sich selbst Köstlichkeiten zu nehmen, die ein anderer gespendet hat. Es gibt einige Lebensmittelspender, die sich für dieses Projekt engagieren. Ein kleines Extra bildet die Solar-Handytankstelle nach dem Motto „Pack die Sonne in dein Handy“. Die Terrasse war von Anfang an ein zeitlich begrenztes Projekt. Es gibt jedoch eine feste Verlängerung bis Oktober 2017. Auch für ein bis zwei Jahre danach sieht es wohl gut aus, doch dies muss erst noch neu beantragt werden.

    Damit die „Grüne Oase“ allerdings schön grün und vor allem bestehen bleibt, muss sie auch genutzt werden. Hier sieht Lena Stoiber eher wenig Bedenken, da Transition schon viel Lob für diese Terrasse der besonderen Art erhalten hat.

    http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/stadtteile/innenstadt/es-gruent-in-regensburgs-gruener-oase-21345-art1431720.html (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten auf Vattenfall-Gelände

    (Gu, alerts)

    […]Auf dem Gelände der Neuen Grünstraße 13/14 in Mitte, wo man allenfalls begrünte Balkone und einzelne Straßenbäume vermutet, befindet sich ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten mit dutzenden bepflanzten Alltagsgegenständen, darunter Holzkisten, Koffer, Gummistiefel und Fahrräder.
    Entstanden ist diese begrünte Oase aber nicht auf die Initiative engagierter Mieter der umliegenden Wohnhäuser, vielmehr handelt es sich um ein Projekt des Energieversorgers Vattenfall, der das Grundstück Anwohnern zur Verfügung stellt. „Urban Gardening“ nennt sich der Trend, bei dem sich Anwohner auf innerstädtischen Flächen gemeinsam um Blumen, Nutzpflanzen und Kräuter kümmern und die Früchte ihrer Arbeit ernten.

    Mittes Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) freut sich, dass der Stromanbieter sein ungenutztes Grundstück vorübergehend der Allgemeinheit überlässt. „Diese Fläche würde leer stehen und vermüllen“, sagt Hanke.

    „Stattdessen entwickelt er sich zum Treffpunkt der Anwohner der Umgebung und fördert das nachbarschaftliche Zusammensein.“ Derzeit kümmern sich etwa zwei Dutzend Anwohner um den Garten, der bis auf montags täglich mehrere Stunden geöffnet ist.

    Alle Dinge, die die Besucher zur Gartenarbeit benötigen, werden zur Verfügung gestellt: Gartengeräte, Erde und sogar die Pflanzen. Dazu gibt es fachkundige Hinweise und Hilfestellung von Lutz Lüders. Er ist seit 34 Jahren Gärtner beim Energiekonzern und kümmert sich sonst um die Pflege der betrieblichen Außenanlagen. Besonders freut er sich über den Besuch der Kinder aus der Nachbarschaft: „Die kleinen Gärtner schnappen sich sofort am Eingang eine bunte Gießkanne und geben den Pflanzen Wasser.“ Besonders motivierte Gießer bringt er dann zu den Reispflanzen, die in großen Wasserbehältern wachsen, die bräuchten am meisten Wasser.

    In Kooperation mit der „GemüseAckerdemie“, dem Bildungsprogramm der gemeinnützigen Organisation „Ackerdemia“, werden im Garten auch Workshops für Kinder und Erwachsene angeboten. Auf praktische und anschauliche Weise wird Kindern gezeigt, wo Lebensmittel eigentlich herkommen und welche verschiedenen Obst- und Gemüsesorten es gibt. Erwachsene können etwas über verschiedene Anbautechniken lernen.

    Der Garten in der Neuen Grünstraße soll vorerst für drei Jahre bestehen. Das Interesse der Anwohner würde über die weitere Fortführung und Ausbau dieses Projektes auf weiteren Flächen entscheiden.

    Vattenfall prüft derzeit vier andere Standorte für die Nutzung als Gemeinschaftsgärten. Noch in diesem Jahr soll ein weiteres Grundstück umgewandelt werden.
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/urban-gardening-stadtgaertner-bekommen-domizil-in-der-neuen-gruenstrasse-24328410 (mehr …)

  • Garten für einen Sommer am Dortmunder U

    (Gu, RSS)

    Vor dem Sommer kommt der Frühling! Seit gestern wächst auf dem Vorplatz vom Dortmunder U unser Paletten-Garten. Gemeinsam mit der Künstlerin Sabine Gorski haben wir in diesem Jahr etwas ganz besonderes für euch vorbereitet. Der lebendige Aufenthaltsort für den Sommer am U wird bis Ende dieser Woche installiert und im Mai gemeinsam mit allen Interessierten bepflanzt und verschönert. Mehr Infos folgen…

    Der Palettengarten entsteht in Kooperation mit dem Dortmunder U und wird gesponsert von Westpal und Dachser.

    -> von den Urbanisten (mehr …)

  • Schülerin initiierte in Ulm einen Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Mail, 11.8.)
    Der Gemeinschaftsgarten entstand im Jahr 2014 als Projektarbeit einer Schülerin der 11. Klasse. Der Garten soll als Nachbarschaftsgarten auf jeden Fall auch nach dem Ende der Projektzeit weiterbestehen. Wir ziehen Nutzpflanzen, die von allen geerntet werden können. Derzeit kümmern sich mehr als 10 Menschen aller Altersstufen zuverlässig um den Garten. Wir treffen uns auch zum gemeinsamen Austausch und genießen die Früchte unserer Arbeit. Das Ziel unserer Gruppe ist, auch an anderen Stellen in der Ulmer Innenstadt durch unser Beispiel für weitere Gemeinschaftsgärten den Boden zu bereiten. 
    Wie viele Beete gibt es? Das ändert sich öfter – ca 4-8
    Wem gehört die Fläche und was für Nutzungskonditionen habt ihr?Die Fläche wurde der Schülerin in einer Nutzungsvereinbarung unter bestimmtet Auflagen von der Stadt Ulm vorerst für zwei Jahre überlassen, eine Verlängerung steht in Aussicht
          

    https://www.facebook.com/pages/Gemeinschaftsgarten-Ulm-Weststadt/810056789026133?ref=profile (mehr …)

  • Rosen_Heim Ramersdorf hat losgelegt

    (Gu, Mail, 21.7.9
    „Mit unserem Gemeinschaftsgartenprojekt rosen_heim im Stadtteil Ramersdorf stehen wir noch ganz am Anfang.
    Ähnlich wie am Grünspitz steht uns hier für 3 Jahre ein Brachfläche zu Verfügung, auf der bereits jetzt Hochbeete aus Paletten gebaut  und kulturelle Veranstaltugen geplant werden.
    Zukünftig wird rosen_heim durch das Wohnforum begleitet“ (Wohnforum = Gewofag) (mehr …)

  • Kleines Gartenprojekt in Wangen geht an den Start

    (Gu, Tel, 19.6.)
    In Wangen entsteht ein Gartenprojekt auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft. Ein dreiköpfige Initiatorinnenteam (Asylkreis) und bisher 10 Flüchtlinge haben erstes Material gekauft und bekommen heute Pflanzen geschenkt. Das Projekt ist zunächst auf 2 Jahre angelegt. Die Initiatorinnen sehen es als Zwischenschritt zu einem größeren Interkulturellen Garten. Die Verhandlungen mit der Stadt über Fläche und aber auch Finanzierung für eine der Frauen waren noch nicht erfolgreich. So beginnen sie mit diesem Projekt. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Wangen verzögert sich

    (Gu, Mail, 20.5.)
    Die Stadt Wangen zwar grundsätzlich das Projekt, gibt sich aber in den Details sehr kompliziert. Noch immer laufen die Verhandlungen, wo das Projekt stattfinden kann. Schwierig für die Stadt ist die generelle Umplanung im Rahmen der geplanten Landesgartenschau 2024. Vermutlich wird es daruf hinauslaufen, dass ein kleines Projekt am Wohnheimplatz machen und eine weitere kleine Fläche in der Nähe eines anderen Unterbringungsstandortes bekommen. Alles zeitlich begrenzt auf 2 Jahre, und wenn dies gut lief, bekommen wir eine anderen Fläche, auf der es weitergehen kann. (mehr …)

  • Fläche der Hellen Oase aus Berlin hat wohl einen Käufer gefunden

    (Gu, Mail, 26.3.)
    Die Helle Oase in Berlin-Hellersdorf hat eine Nutzungsgenehmigung bis 31.7.2015 mit einer Verlängerungsoption für 2 Jahre (auch wenn ein Käufer gefunden würde; bis zum Baubeginn für Wohnungsbau). Jetzt ist wohl ein Käufer gefunden und der Träger des Projekts sieht 2 Möglichkeiten dafür, dass das Projekt auch danach weitergeht: Rückübertragung der Fläche an den Bezirk oder neue, gesicherte Fläche mit Umzug. Das Projekt gibt es seit 2012 und es ist weit mehr als ein Gartenprojekt. Zur Hellen Oase gehören ein Spielplatz, ein Kinder- und Jugendbereich mit Streesoccer und Chill-Ecke, Boulebahn für SeniorInnen, Ort für einen Ausbildungsträger für schwervermittelbare Jugendliche (die dort verschiedene Infrastruktur gebaut haben). Sie machen viele Workshops und Veranstaltungen.
    Es gibt keine bezahlte Koordination mehr, das Projekt läuft ehrenamtlich weiter. Als einen weiteren Baustein wollen sie eine alte Telefonzelle als Büchertauschort mit auf die Fläche stellen (gibt es öfters in Berlin).

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  • Gartenprojekt für nur 1 Saison in Stuttgart

    (Gu aus alerts, 26.3.)
    Im Gemeinschaftsgarten [beim Fellbacher Bahnhof in Fellbach], den engagierte Bürger auf einem Teil der Brachfläche beim Bahnhof anlegen wollen, wird es ein Jahr lang blühen und grünen. Dann kommt dort Wohnbebauung hin. Doch die ehrenamtliche Projektgruppe „Fellbacher Beete“ ist voller Enthusiasmus und will für kurze Zeit eine Oase in der Stadt schaffen, die als interkulturelle und generationsübergreifende Begegnungsstätte und Plattform für Veranstaltungen dient, auch während der Weltwoche im September.Die erste „Gartenwerkstatt“ mit interessierten Gärtnern für das „Zauberbeet“ fand am Montag im Henri-Dunant-Saal der Stadtwerke statt. Zur Info-Veranstaltung kamen auch Anlieger, die wissen wollten, was vor ihrer Haustür passiert. Ein Mann aus der Theodor-Heuss-Straße meldete Bedenken an, weil im Boden Altlasten seien. […]Marion Maiwald vom städtischen Baurechtsamt versicherte, dass an der östlichen Stelle, an der das Gartenprojekt geplant ist, keine Verunreinigungen seien. Zudem sei nicht geplant, in den Boden zu gehen, sondern Hochbeete auf Paletten anzulegen, sagte Birgit Läpple-Held von der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement. Das Projekt des Container-Gartens auf Zeit, eines kollektiv betriebenen Gemeinschaftsgartens, bringe „Guerilla-Gardening in die durchgestylte Stadt“. […] Auf den rund 360 Quadratmetern, die die Stadt kostenlos zur Verfügung stellt, sollen kleine Hochbeete entstehen, die kostenlos gepachtet und nach Belieben bepflanzt und gestaltet werden können. Dazu gibt es einen Gemeinschaftsteil, eine Fläche für Workshops und einen Bereich, der frei zur Gestaltung ist. „Und das Schöne ist, das Wasser bekommen wir von den Stadtwerken geschenkt“, sagte Tobias Biehle.


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  • IG für die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Kassel geplant

    (Gu Tel und aus Antrag, 15.1.2015)

    Der Caritasverband Nordhessen-Kassel e.V. leistet im Auftrag der Stadt Kassel mit 8 Mitarbeitern/-innen die Sozial- und Asylverfahrensbegleitung der Flüchtlinge vor Ort in den Wohnheimen. Der Migrationsdienst bietet mit 19 hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen vielfältige Beratungs-/ Information- und Betreuungsangebote für Migranten allgemein und Asylbewerber. […]
    In Kassel gab es bis 2014 drei große Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber und drei Kleinstunterkünfte. Zur Jahreswende wurde eine vierte neue Gemeinschaftsunterkunft (im folgenden GU genannt) im ehemaligen Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in Kassel eröffnet, eine fünfte wird noch in 2015 folgen. In der neuen GU sind Plätze für bis zu 150 Flüchtlinge. In unmittelbarer Nähe liegt die eine weitere GU mit ca. 115 Plätzen. Dort ist leider aufgrund der Grundbesitzverhältnisse kein Gartenprojekt möglich.

    Projektidee Gemeinschaftsgarten:

    Für die Bewohner der beiden Wohnheime (insgesamt bei Vollbelegung bis zu 260 Personen) soll im direkten Außenbereich der GU ein Gemeinschaftsgarten in der Form eines mobilen Gartens angelegt werden. Dieser soll aus Hochbeeten, bzw. Beeten in Bäckerkisten auf Paletten und mobilen Gefäßen, bestehen. Gründe sind, dass viel versiegelte Fläche vorhanden ist, dass die Nutzung der GU nicht auf Dauer angelegt ist und Hochbeete mit ungeübten Gärtnern und wahrscheinlich vielen Kindern einfacher zu bearbeiten sein werden. Der Garten soll gleichzeitig mit teilweise selbst gebauten Bänken, Podesten o.ä. ein Begegnung- und auch Rückzugsort für die Bewohner werden, die in den GU’s in beengten räumlichen Verhältnissen leben.
    Das Projekt wird zunächst auf 2 Jahre angelegt und begleitet und dann evaluiert.
    Der Garten ist als geschützter Gemeinschaftsgarten für die Bewohner gedacht, nicht als ein Stadtteil- oder Nachbarschaftsprojekt, da die Fläche der GU kein öffentlicher Raum ist. Für die kontinuierliche Betreuung des Projektes ist eine oder zwei Honorarkräfte notwendig, die eine professionelle Begleitung und Anleitung der Bewohner garantieren. Denn die Zahl und Zusammensetzung der Bewohner verändert sich durch Zu- und Auszüge ständig und setzt sich aus Menschen der verschiedensten Nationalitäten zusammen, die auf engem Raum zusammen leben und bei denen es (wie auch bei anderen Nachbarn) nicht immer konfliktfrei abläuft. Hier braucht es mindestens eine Person, die die Bewohner immer wieder von neuem für das Gartenprojekt einlädt und begeistern kann, in die Gartenpflegearbeit einbinden und attraktive Begegnungsmöglichkeiten und Lernangebote schaffen kann. Diese Honorarkraft benötigt interkulturelle Sensibilität und Kenntnis über die Situation von Asylbewerbern. Für die Honorarmittel müssen über andere Stiftungen oder Institutionen Mittel eingeworben werden. Zu Anfang des Projektes wird die Antragstellerin die Initiierung, Betreuung und Anleitung übernehmen. Ein breites Netzwerk und Kontakt zur Presse ist vorhanden, um für das Projekt zu werben.

    Ideen der Weiterentwicklung des Projektes:

    Wöchentlicher Kochtreff in der Erntezeit mit Bewohnern, Einbindung von Ehrenamtlichen, Professionalisierung von Bewohnern im Arbeitsbereich „Gärtnern“/Kooperation mit z.B. Kommunaler Arbeitsförderung


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  • essbare Stadt Projekt in Ausgburg soll an anderem Ort nächstes Jahr weiter gehen

    (Gu aus alerts, 14.10)
    Gärtnern für jedermann am Heuss-Platz kam gut an. Kommendes Jahr soll das grüne Projekt weitergehen. Wo, steht noch nicht fest, denn das bisherige Gelände wird jetzt neu gestaltet. […] In Augsburg lief der erste Versuch diesen Sommer im verwahrlosten Park am Heuss-Platz. Schaut man auf die abgeernteten Gemüsepflanzen, offensichtlich mit Erfolg. Initiator der spontanen Aktion waren die Augsburger Grünen. Zum Internationalen Tag der Umwelt im Juni legten sie in der brachliegenden Grünanlage am Heuss-Platz ein großes Gemeinschaftsbeet mit Gemüse, Beeren, Blumen und Kräutern an. Zusammen mit Anwohnern wurde es vier Monate lang gepflegt und betreut. Gestern zog Grünen-Vorsitzender Matthias Strobel eine positive Abschlussbilanz.
    Danach gab es in dem Gemüsegarten mitten in der Stadt keinen Vandalismus und auch keine Probleme mit Hundekot. Laut Strobel gab es auch keine Leute, die sich im Übermaß an den Gemüsepflanzen bedienten. Nur zwei besonders schöne Blumenstöcke kamen abhanden. Am meisten freuen sich die Initiatoren aber darüber, dass vom ersten Tag an Anwohner zum Gemeinschaftsbeet kamen und sich rund um die Pflanzung ein Treffpunkt für junge Familien und Ältere entwickelte. […] Deshalb soll es in Augsburg nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben. Auch im kommenden Jahr wird es wieder urbanes Gärtnern für jedermann geben – dann wohl auch vom Stadtrat offiziell abgesegnet. Umweltreferent Reiner Erben lässt derzeit die Verwaltung prüfen, welche Stellen im Stadtgebiet infrage kommen. Einen Grundsatzbeschluss strebt er im Dezember im Umweltausschuss an. Die Grünen wünschen sich, dass es möglichst nicht nur feste Plätze für die Gemeinschaftsgärten geben soll. Das Projekt eigne sich auch für vorübergehende Nutzungen von Brachen, meint Strobel. Er kann sich urbanes Gärtnern sogar auf Dächern von Gebäuden vorstellen. Beispiele dafür gebe es in Stuttgart. Fest steht bislang aber nur, dass es am Heuss-Platz kein öffentliches Gemüsebeet mehr geben soll. Ab Mittwoch rollen die Bagger an, um die heruntergekommene Anlage attraktiv zu gestalten […]

    Wird Augsburg ein Gemüsegarten? – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wird-Augsburg-ein-Gemuesegarten-id31661572.html


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  • Gemeinschaftsgarten in Wolfenbüttel geplant

    (Gu über Najeha und Mail, 12.8.)
    Eine Gruppe aus Wolfenbüttel war letzten Sonntag zu Gast bei den IG Gö. Sie wollen einen Gemeinschaftsgarten ohne individuelle Parzellen und haben auch schon ein Grundstück gefunden (ca. 800 m² Freifläche der Wolfenbüttler Baugesellschaft (WoBau) in der Nähe von deren Stadtteiltreff, auf 3 Jahre gemietet, die Verträge sind letzte Woche unterzeichnet worden).
    Einer der InitiatorInnen kommt nach Nürnberg, eventuell kann jemand aus der Gruppe zum Ersti-Workshop nach Dresden kommen.
    Der Initiator ist außerdem bei der Saatgutkampagne aktiv (mehr …)

  • Stadtmuseum Oldenburg hat zeitlich befristest Gartenprojekt

    (Gu, Kurzrecherche, 31.7.)
    Urban Gardening vorm Stadtmuseum
    Als Ergänzung der Ausstellung „Oldenburg – Stadt der Gärten“ und als Teil der diesjährigen Oldenburg Stadtgärten hat das Stadtmuseum in diesem Sommer einen „Vorgarten“ bekommen. Mit dem Themengarten „Urban Gardening“ wird das in jüngerer Vergangenheit wiederbelebte Konzept aufgegriffen, gemeinschaftlich Nutzgärten in der Stadt anzulegen und zu bewirtschaften. Unter dem Motto „Do it Yourself“ pflegen viele Menschen gemeinsam den kleinen Garten auf Zeit.
    http://www.stadtmuseum-oldenburg.de/ausstellungen/sonderausstellungen/stadtdergaerten/ (mehr …)