Schlagwort: Zwischennutzung

  • Frankfurt/Main: Garten wird top down geplant (Auftragsarbeit)

    Gemeinschaftsgärtnern Nied-Süd –
    Kurzbeschreibung Aufgaben und Leistungsbausteine
    Projektidee
    Das geplante gemeinschaftliche Gartenprojekt in der Siedlung Nied-Süd liegt in einem
    multikulturell geprägten Stadtteil, in dem es an nachbarschaftlichen Begegnungsorten
    mangelt. Das für das Projekt infrage kommende Areal erstreckt sich auf einer
    ungenutzten Fläche von ca. 100 m2. Ein Wasseranschluss ist vorhanden und für das
    Projekt voraussichtlich nutzbar. Das Projekt soll 2026 als temporäre Zwischennutzung
    für eine Gartensaison dienen. Ziel ist mit einer Testphase das Interesse und
    Engagement der Nachbarschaft und des Stadtviertels anzuregen. Bei positivem
    Verlauf und ausreichendem Zuspruch soll das Projekt im Anschluss an die
    Umgestaltung der Grünanlage fortgeführt und schrittweise verstetigt werden.

    Mail an uns:
    im Rahmen des Städtebauprogramms Sozialer Zusammenhalt Frankfurt-Nied plant das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main zeitnah die Durchführung einer Vergabe und Beauftragung der Dienstleistung zur Anleitung eines gemeinschaftlichen Gartenprojekts im Frankfurter Stadtteil Nied-Süd. Die eigentliche Leistungserbringung würde im Jahr 2026 erfolgen. Als Projektsteuerer führen wir für das Stadtplanungsamt im Vorfeld eine Markterkundung und Auftragswertschätzung durch.

    von: Projektleiter Integrierte Stadtentwicklung | Stadtplaner (AKH)

    Unternehmensbereich Stadtentwicklung

    ProjektStadt

    Eine Marke der Unternehmensgruppe
    Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

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  • München: viele Beete im Kosmos unter Null

    Isarblog Info zum Projekt:

    „Der Wirt des „Café Kosmos“ hat bereits 2024 mit dem alkoholfreien Biergarten „Die Null“ am Karl-Stützel-Platz für Schlagzeilen gesorgt. Für die Gastronomie dort hatte Florian Schönhofer kleine Hütten gebaut. Diese finden in dem neuen Projekt „Kosmos unter Null“ wieder eine neue Verwendung. Die Baugrube liegt direkt in einem Wohngebiet und erstreckt sich über 20.000 Quadratmeter. Es gibt genügend Platz, um neben dem Biergarten auch einen kleinen Hühnerstall und Urban Gardening unterzubringen. Dazu wurden alte Industriekisten in 130 Hochbeete umfunktioniert. Diese waren rasch vergeben und beleben die Baugrube zusätzlich. Auch der nahegelegene Kinderspielplatz zieht Kundschaft an, denn im „Kosmos unter Null“ gibt es Eis, Kleinigkeiten und Erfrischungsgetränke zu sehr günstigen Preisen. Aber auch das Feierabendbier oder der Aperol sind mit 1,30 Euro bzw. 3,80 Euro für Münchner Verhältnisse unglaublich günstig. Jeder kann sich also ein Getränk leisten. Essen mitbringen ist darüberhinaus erlaubt. Diese „Niedrigschwelligkeit“ ist von Florian Schönhofer bewusst gewollt – und seine Vision geht auf. An schönen Tagen treffen sich in der Baugrube viele Menschen: Sei es, um sich um die Hochbeete zu kümmern oder einfach in der Sonne zu sitzen und den Biergarten zu besuchen. Um den Lärmpegel niedrig zu halten, wird keine Musik gespielt. Da der Biergarten schnell gefüllt ist, empfiehlt es sich, sicherheitshalber eine Decke mitzunehmen – der Luitpoldpark liegt gleich nebenan. Klappstühle sind natürlich auch möglich, aber vielleicht nicht ganz so handlich“ https://isarblog.de/kosmos-unter-null-biergarten/

    Beitrag auf YT: https://www.youtube.com/watch?v=ga70Tb9L1aM

    Das BioDiv-Hub Projekt ist Kooperationspartner, ebenso Urbane Gärten München: https://urbane-gaerten-muenchen.de/kosmos-unter-null/

    Besuch (15.07.): Die 130 Hochbeete (aus unterschiedlichen Materialien, einige ganz klassisch aus Paletten, andere aus Stahlwannen und dritte aus anderen Recyclingmaterial) sind alle vergeben, derzeit gärtern wohl 180 Menschen. Inmitten der Beete stehen Liegestühle, kleine Tische, Stühle. Auch um die Baugrube herum gibt es Beete. Die Hühner kommen aus einer Legehennenhaltung und jeden Tag ist eine andere Familien Hühnerpatin und bekommt dafür die Eier. 
    Laut Ruth M. werden die Beete nur an Menschen aus der Nachbarschaft vergeben, das Projekt ist insgesamt sehr auf die Nachbarschaft ausgerichtet. Lärmbelastung nach 22.00h soll es nicht geben. So checkt jemand gegen 21.30h wie lang die Schlage noch ist für Getränke/wie voll es ist und dann ist „last order“.
    Wie lange das Projekt bleiben kann, ist unklar. Ruth sagte mindestens 2 Jahre.

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  • München: rosen_heim – die Zwischennutzung jährt sich zum 10ten Mal

    (Besuch) 
    Im Frühjahr 2015 gab es den Startschuss für rosen_heim, einen GG, der auf einer Brache hinter der Kirche im alten Stadtkern von München-Ramersdorf entstand. An der Rosenheimerstraße, daher der Name. 

    Der Garten ist Teil der Stadtebauförderung, Planungsreferat München hat anfangs auch gefördert und es als „Aktivierungsmaßnahme, Leute im Stadtteil werden erreicht, Treffpunkt, man kann aktiv was machen“ verstanden.
    Die Fläche gehört der MGS (mbH) (www.mgs-muenchen.de), sie ist Sanierungsträger und Treuhänder der Landeshauptstadt München. Die MGS will den alten Ortskern umgestalten und „aufwerten“ und neue Wohnungen sollen entstehen. Bis dahin: Nutzung durch den Garten. Anfangs war die Zwischennutzung für 3 Jahre bewilligt. Die Koordinatorin sagte, dass sie glaubt, der Garten wird an einem anderen Ort weiter bestehen, sollte es doch bald zu einer Bebauung/Umgestaltung kommen.
    In der Saison von Mai bis September findet alle 2 Wochen mittwochs ein offener Gartentag statt, zu dem alle Interessierten, Besucher*innen..kommen können. Bei unserem Besuch (Robert und Gudrun) gab es an dem Tag auch eine Pflanzentauschbörse, Menschen brachten hauptsächlich Zimmerpflanzen vorbei.
    Der Garten hat einen Zaun mit Schloss, die Gärtner*innen haben den Schlüssel (oder war es ein Code?), Wasser kommt von der benachbarten Schule, es gibt einen Container, ein paar überdachte Sitzmöglichkeiten und als Besonderheit einen Kuppelbau aus alten Fahrradfelgen, da finden Workshops und lauschige Abende am Feuer statt. 
    Die Beete sind selbst gebaut, anfangs ausschlißelich aus Recyclingmaterial, wie alten Betten und auch Ziegel, die noch aus der letzten Ziegelei in Ramersdorf übrig waren. Koni, Gärtern der ersten Stunde hat wohl alle Beete (mit)gebaut, vor allen Dingen die alten. Er bewirtschaftet einige der Beete, ein paar sind mit den Ziegeln gebaut/umrahmt. Er hat auch Beete „hinter der Grenze“ zur Wiese mit Bienen angelegt, da gibt es u.a. ein Erdbeet mit Kartoffeln, damit die Kinder sehen, aus was Pommes hergestellt werden. 
    Im rosen_heim gibt es eine Koordinatorin, die derzeit mit einem Werkvertrag angestellt ist. Sie organisiert die vielen Veranstaltungen (mit), löst Konflikte, ist Ansprechpartnerin und kümmert sich um Netzwerkarbeiten und ÖA. nebenan.de ist eine ihrer Spielwiesen, auf der sie die Veranstaltungen bewirbt. 
    An einigen Beeten haben die Gärtner*innnen schräge Dachkonstruktionen mit Rinnen angebracht, die Regenwasser in Tonnen leiten sollen. Das Wasser aus den Tonnen wird mit Hightech (Solar) in Tröpfchenbewässerungsschläuche geleitet.
    am 11.7. feiert der Garten sein 10jähriges Jubiläum. (mehr …)

  • Heidelberg: GG Bergheim West enstand durch Kooperationen

    (Bericht)

    Gemeinsames Gärtnern, zeigte sich
    an den Beeten im Hinterhof des Nachbarschaftsbüros, kann Menschen unterschiedlichen

    Alters, unterschiedlicher Herkunft und Leb
    ensweise, zusammenbringen
    Das QMWB griff die Initiativeauf und startete unmittelbar mit
    Flächenbegehungen, Gespräche mit gartenint
    eressierten Bewohner*innen, anliegenden
    Institutionen und potentiellen Fördermittelgeber*innen
    .
    Am 5. März 2022 fand dieAuftaktveranstaltung mit Bürgerbeteiligungsfestauf der
    Ochsenkopfwiese statt, um das Projekt vorzustellen und die Bewohnerschaft zur Mitwirkung
    zu aktivieren. Der Einladung sind rund 80 Personen, sowohl Bewohner*innen als auch
    Vertreter*innen von Institutionen und aus der Politik, gefolgt.

    Das Landschaftsamt/der Gartenbaubetrieb errichtete im 2. Quartal 2022 zwei Bodenbeete
    bzw. Tiefbeete sowie zwei Stellflächen für Wassertanks. Auch legten sie die Fläche frei und
    stellten Beratung und Stecklinge sowie Pflanzen zur Verfügung. Im Juni 2022 starteten die
    praktischen Arbeiten vor Ort. Gespendete Wassertanks wurden errichtet, gespendete
    Pflanzen gesetzt und vor Ort Arbeitsprozesse initiiert. Ein Dutzend Bewohner*innen wirkten
    dabei mit. Im Juli wurde das Gartenhaus errichtet. Im Kernareal konzentrierte sich die
    Tiefbeetgruppeinsbesondere auf das Bodenbeete und die umliegende Fläche

    Mit der Anfrage vom Amt für Senior*innen und Soziales im Sommer 2022, vor Ort Hochbeete
    für Hochaltrige zu bauen und eine hauptamtlich koordinierte Senior*innengruppe/
    „Hochbeetgruppe“ zu initiieren, wurde das ersteTeilprojekt geboren.Nach Rücksprache
    mit der Stadt konnten die Hochbeete im August2022 von der ifa, dem Inklusionsbetrieb des
    VbI, errichtet werden. Die Hochbeete sind ebenvom Schwarzen Weg begehbar und auch für
    Rollatoren und Rollstühle befahrbar.

    n der ersten Gartensaison trafen sich beide Gruppen wöchentlich auf der Fläche, pflanzten,
    gossen und pflegten die Fläche gemeinsam. Der Gartenbaubetrieb des Landschaftsamt füllte
    regelmäßig die Wassertanks und konnte im
    Hitzesommer 2022 so für eine reiche Ernte vor Ort
    sorgen. Auf dem außerhalb des Hauptareals liegenden
    Tiefbeetfläche haben sich bereits im Juni 2022 ohne
    Rücksprache mit QMWB oder Koordinatorenteam
    mehrere Senior*innen aus Bergheim West
    Teilbereiche herausgesucht und diese proaktiv
    bepflanzt. Die dem QMWB teilweise bekannten
    Bewohner*innen der„Tiefbeet 2“Gruppegärtnern
    selbstbestimmt und haben eigene Wassertanks
    angeschafft. Mittlerweile hat sich diese Gruppe dem
    Gemeinschaftsgarten angeschlossen.

    Mit demFreiwilligentagder MetropolRegionRheinNeckar im September 2022 konnte die
    Kerngruppe des Gemeinschaftsgartens mit zusätzlich akquirierten Freiwilligen ein weiteres
    Stück auf dem Areal freilegen, dort Rasen einsäen und Bänke bauen.

    m November und Dezember 2022 fandenPlanungstreffender Gartengruppen im
    Nachbarschaftsraum unter Begleitung des QMWB statt, um die neue Gartensaison zu
    planen. Die TiefbeetundHochbeetgruppe verfügte Ende des ersten Gartenjahres bereits
    über einenwachsendenSelbstorganisationsgrad, welcher sich durch den Aufbau interner
    Kommunikationsstrukturen und dem Selbstverständnis als Gruppe („wir sind die
    Gartengruppe“) zeigte. Auch übernahmen die Gruppenmitglieder der Tiefbeetgruppe

    eigenständig Mitgliederund Spendenakquise und entwickelten konkrete
    Gestaltungsideenfür den Gemeinschaftsgarten, sowohl hinsichtlich der Bepflanzung als
    auch der Infrastruktur. Der Wunsch nach mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung vor
    Ort wurde geäußert, verbunden mit mehr Planungssicherheit (was ist vor Ort erlaubt?). Das
    QMWB dokumentierte die Bedarfe und begleitete auch die Gartennebensaison, die die
    Gruppen für weitere Treffen und Planungsaktivitäten nutzten
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  • Nürnberg: neuer Garten entsteht

    (Mailingliste)

    In der südlichen Altstadt hat sich die Gelegenheit ergeben, eine 200qm Fläche für einen Zeitraum von vorerst ca. 5 Jahren als Gemeinschaftsgarten nutzen zu können. Dieses von der Stadt und dem Kolpingwerk initiierte Projekt sucht jetzt noch weitere Gartenbegeisterte, die an diesem Projekt mitmachen wollen. Geplant ist eine Freifläche mit kleineren Obstbäumen und einige Beete zum selbst anbauen und Ernten. (mehr …)

  • Aachen: Büchelgarten als Zwischennutzung entsteht

    (Mail)
    Bisher gehen die Verantwortlichen von einer Nutzungsmöglichkeit von 2 Jahren aus.
    Ende 2024 ist dann also wahrscheinlich schon wieder „Schluss“.
    Je nachdem wie sich aber die Prozesse (Bauleitplanung, Konzeptvergabe, etc.) entwickeln kann es auch länger gehen.

    Wir versuchen, den Garten und die daraus entstehende Gemeinschaft so zu etablieren, dass es vielleicht auch im Zusammenhang mit der endgültigen Nutzung des Areals eine Möglichkeit zum gemeinsam Gärtnern gibt.
    Frei nach dem Motto „das läuft so toll, das müssen wir irgenwie weiter machen…“.
    Denkbar sind hier vor allem öffentlich zugängliche Dachflächen. Zwar wird das Areal nicht vollständig bebaut, aber die Freianlagenplanung sieht bisher keinen Bereich für Gärtnern vor (mehr …)

  • Berlin_Wedding: essbare Straße und Zwischennutzung des Diesterweggym Hofes für Gemeinschaftsgarten

    (NL)

    […]Aus dem Aktionsfonds des Quartiersmanagements erhielten sie das Startkapital, um Material und Bepflanzung für mehrere Hochbeete anzuschaffen. Auch ein vorläufiger Standort für die Hochbeete war schnell gefunden. Auf dem JuPoint Gelände des ehemaligen Diesterweg Gymnasiums ist eine kleine grüne Oase entstanden. Weitere Interessent*innen sind dazugestoßen und erweitern den Gemeinschaftsgarten. Aber die beiden haben größere Visionen, es geht um nichts Geringeres als die klimafreundliche Umgestaltung und gemeinschaftliche Nutzung des öffentlichen Stadtraums. Die Swinemünder Straße als Fußgängerzone bietet dafür gute Vorraussetzungen. Das Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der Begegnungen ermöglicht, die Nachbarschaft stärkt, die Artenvielfalt fördert und das Klima verbessert.
    Die Aussichten sind gut, dass diese Ideen für die Swinemünder Straße auch verwirklicht werden könnten. Jetzt werden noch Mitstreiter*innen gesucht, die mithelfen möchten beim Gärtnern und Organisieren.[…]

    Am 3.9. findet wieder die „Brunneviertel Gartenschau“ statt, bei der auch diese Projekt ebesucht werden können: https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/kalender/brunnenviertel-gartenschau-bruga-2022 (mehr …)

  • Nürtingen: Gemeinschaftsgarten entsteht zunächst als Zwischennutzung

    (Mail)

    Kurz zur Info: das Gelände, auf dem sich der Wörth-Garten befindet, soll bebaut werden. Nur ist das eine längere Geschichte, da der bestehende Bebauungsplan gerade verworfen wurde und erst mal wieder ein neuer ins Leben gerufen werden muss. Entsprechend hatten wir zunächst nur die Zusage zur Zwischennutzung bis Ende diesen Jahres. Diese wird aber nun verlängert, d.h. wir sind auf alle Fälle nächstes Jahr noch da und vermutlich sogar noch länger, da sich der Diskurs zu diesem Grundstück am Fluss gerade ändert, auch aufgrund der Flutkatastrophe.


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  • Dresden: GG Striesekann ist gefährdet

    (Workshop)
    Der GG Striesekanne in Dresden befindet sich auf einer Zwischennutzungsfläche. Ein Park mit Spielplatz soll entstehen, der Garten ist wohl gefährdet.

    Von Ufer-Plattform:
    Zwischen Spenerstraße, Tittmannstraße, Haydnstraße und dem Kaufland Borsbergstraße wird eine neue öffentliche Parkanlage entstehen: Der Park an der Haydnstraße. Der Park soll durch neue Wegeverbindungen besser an das Umfeld angeschlossen werden und verschiedene Möglichkeiten zum Aufenthalt bieten.

    Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft bittet nun die Dresdnerinnen und Dresdner um Vorschläge und Wünsche für den zukünftigen „Park an der Haydnstraße“. Die Umfrage besteht aus zwei Teilen. Ein Teil ist den Wünschen und Ideen für die gesamte Parkanlage gewidmet. Der zweite Teil richtet sich speziell an Familien, Kinder und Jugendliche und beinhaltet Fragen zum Spielplatz.

    Was wir sehr schade finden:
    Unser Gemeinschaftsgarten Strieskanne wird mit keinem einzigen Wort erwähnt.

    Seit 2019 pachten wir als Teil des Vereins UFER-Projekte e. V. einen Teil der beplanten Fläche als Zwischennutzung. Nach und nach ist so aus einer Brachfläche ein kleines Gartenparadies entstanden: Mit der Pflanzung seltener Wildblumen, der insektenfreundlichen Gestaltung sowie dem Anbau alter Gemüsesorten setzen wir uns für Artenvielfalt und Biodiversität in der Stadt ein. Vor allem ist die Strieskanne als offener Garten darüber hinaus jedoch ein Treffpunkt, ein Ort für Kommunikation und Austausch für alle Altersklassen.

    Zwar ist uns bewusst, dass wir nur als Zwischennutzung angedacht sind, und auch ein möglicher Umzug ist für uns nicht neu – doch dass wir nun nirgends in der Bürgerbeteiligung auftauchen, im Bestandsplan nicht gekennzeichnet wurden und auch keine Optionen in Bezug auf Gärtnern & Co. ausgewählt werden können, finden wir doch sehr schade!


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  • Für 1 Jahr. Pop Up Gemeinschaftsgarten in Bremen

    (Mail)

    Wir möchten dort während der ca. einjährigen Zwischennutzung einen Gemeinschaftsgarten für alle entstehen lassen und damit nicht nur einen Ort der Begegnung im Stadtteil erschaffen und das Miteinander durch gemeinsames, nachbarschaftliches Gärtnern fördern. Darüber hinaus soll eine kleine Bühne entstehen, für kleinere künstlerische Veranstaltungen. Zudem möchten wir durch Informationen zum ökologischen Fußabdruck, praktische Tipps für den Alltag oder eventuell kleinere Workshops z.B. zu den Themen Klimaschutz, Ernährung oder biologische Vielfalt/Bedeutung der Bienen das stets aktuelle Thema der Klimakrise aufgreifen (mehr …)

  • Stubengarten: Teil der „Guten Stube“ München

    (Projektbesuch)
    In München hat eine Gruppe von Leute, die im Mai 2018 im Petuelpark mit einem „mulifunktionalen“ Bollerwagen ein aktives Kaffeekränzchen für Senior*innen und andere als Treff- und Anlaufpunkt ins Leben gerufen haben, im Oktber, als sie auf der Suche nach einem Unterstand des „Stüberls“ waren, die Nutzung eines leerstehenden Klosters nebst Garten angeboten bekommen. Das (marode) Gebäude hat 6.500m². Sie haben zugeschlagen und nun entsteht hier Zug um Zug, Raum um Raum „Die gute Stube – für Senioren und alle, die es werden wollen“. Ziel ist, Senior*innen die Möglichkeit zu geben, aktiv zu bleiben, Anschluss zu finden, ihre Hobbies weiter zu machen, indem ein Treffpunkt gemeinsam gestaltet wird. Herzstück war bisher das gemeinsame Kpchen (mit Produkten aus dem Garten) und Essen, doch wegen Corona liegt das und auch vieles anderes brach, wie z.B. Werkstätten. Da haben sie bisher eine für Holz, eine „Bastelsube“, eine „Papierstube“, bald ist ein Nähatelier geplant. Jede*r kann sich einbringen, aktiv werden, mit anpacken, eigene Ideen verwirklichen oder einfach nur kommen und andere treffen.
    Ein Teil der Stube ist der Stubengarten. Der ist nach wie vor geöffnet, derzeit bei gutem Wetter Do – Sa nachmittags. Ein wunderschönes, großes Gelände mit altem Baumbestand und Rasen – und Hochbeeten, Kompstecke, Tomatenhäuschen etc. Gepflegt wird der von allen, die da Lust zu haben. U.a. bringt sich eine ältere o´pflanzt is Gärtnerin sehr ein.
    Finanziert wird das Projekt durch Spenden und Anträge (Deutsche Postcode zahlt Heizung z.B.), es gibt keine Stellen, alles wird ehrenamtlich gemacht.
    Wie lange sie bleiben können, ist unklar. Es ist eine Zwischennutzung. (mehr …)

  • tempräres Gartenprojekt auf Klinikumsgelände in Bremen

    (alerts)
    Küchenkräuter, Sonnenblumen, Feldsalat, Frühlingszwiebeln und für das Auge auch ein paar Blumen. „Und haufenweise Tomaten“, sagt Anne Mechels, die mit neun anderen gärtnerwilligen Menschen Nutzpflanzen großzieht – und das mitten auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte. „Urban Gardening“, salopp übersetzt „Gärtnern in der Stadt“, hält schon seit längerer Zeit Einzug in den städtischen Raum. Der Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt etwa ist solch ein Raum, wo der eigens gegründete Verein „Kultur-Pflanzen“ bereits 2013 die erste Gartensaison eingeläutet hat, die Gemüsewerft in der Überseestadt ist ein anderes Beispiel.

    „Das Projekt hat in der Zwischenzeitzentrale (ZZZ) angefangen, dort haben wir mit Paletten gebastelt“, erinnert sich Christa Immel. Besagte Zwischenzeitzentrale hat zwischen September 2018 und Ende Juni 2019 das ehemalige Schwesternwohnheim auf dem Klinikgelände genutzt, um Raum für kreative Ideen oder für Treffpunkte aller Art zu schaffen, im Innenhof gab es erste Gärtnerversuche im Palettenbeet. „Wir hatten im März diesen Jahres ein erstes Planungstreffen“, sagt Anne Mechels, initiiert von der Stadtteilgenossenschaft Hulsberg.

     Wobei die Urban Gardening-Gruppe jedoch kein Projekt der Stadtteilgenossenschaft sei, sagt sie. Eher eigenständig, und eigenständig haben sie sich dann im Innenhof getroffen. „Zu Beginn war es noch kalt und es hat geschneit“, erinnert sich Sigrid Hopfe. Doch das Ende des Schwesternwohnheims war absehbar und der Abriss beschlossene Sache. „Wir hatten immer im Kopf, dass das alles befristet war. Und deshalb wollten wir einen Garten bauen, der umziehen kann.“ Der umzugsfähige Garten zog dann auch um und die Wannen, Kisten und Kübel mit Erde und Wuchs wurden Ende Juni in einen Cambio-Transporter geladen und zum neuen Platz gebracht.

    In der Nähe der Pathologie

    Der liegt in der Nähe der Pathologie und des Hubschrauberlandeplatzes und wurde gemeinsam mit Florian Kommer, dem Geschäftsführer der Grundstücksentwicklung Klinikum Bremen-Mitte (GEG), ausgesucht. „Er hatte Vorschläge, wir hatten Vorschläge, danach haben wir die ,Gesundheit Nord´ angesprochen“, sagt Anne Mechels. Gemeinsam und auch mit Hilfe des Ortsamtes hätten sie dann mögliche Orte angeschaut, die Wiese neben dem Landeplatz ist es geworden. Bis 2021 wird der temporäre Garten dem Hulsberg-Gelände erhalten bleiben, dann wird die Fläche bebaut.

    „Uns war es wichtig, in der Nähe des Bettenhauses zu sein“, sagt Sigrid Hopfe. „Das Haus im Blick zu haben, wo wir auch mal wohnen möchten.“ Die meisten von ihnen sind Mitglied in der Stadtteilgenossenschaft, die darum kämpft, das Bettenhaus als genossenschaftliche Wohnform nutzen zu können. Zwischen 27 bis 70 Jahren sind die Gärtnerinnen von „Urban Gardening“ alt, es sind drei Männer und sieben Frauen. „Und es gibt Sympathisanten, die Gießdienste anbieten“, sagt Anne Mechels. Und das ist keinesfalls ein langweiliger Job: „Jedes Mal, wenn ich gieße, bin ich im Gespräch.“

    Denn darum geht es auch: Um Kontakte mit anderen Menschen, um Gemeinschaft. „Es ist ja auch ein Treffpunkt, wo andere Pause machen“, erzählt Beate Rösel vom „Urban Gardening“-Projekt. „Es kommen auch viele Patienten, die sich dort hinsetzen. Die dürfen das auch.“ Davon zeugt auch ein Schild, das zum Weg hin steht und besagt: „Genießen sie den Platz und bitte, bitte nehmen sie Abfall und Zigarettenreste mit.“

    Ab und zu Tomaten ernten

    Mitarbeiter des Krankenhauses nutzten den Garten mit den Palettenmöbeln ebenso wie Krankenbesucher, die dann ab und zu auch ein paar Tomaten ernten. „Und auch die Nachbarn sind angetan. Wir erhalten viel Unterstützung, auch von der Geno“, sagt Anne Mechels. Den Schlauch für die Wasserversorgung etwa habe das Krankenhaus gelegt. „Das Zusammenmachen ist toll und das Zusammentreffen mit Menschen, die das freut.“

    „Ich hätte nicht gedacht, dass so eine kleine Fläche auf so viel positive Resonanz stößt“, so Beate Rösel. Die soziale Komponente sei sehr wichtig, „Urban Gardening“ setze ja auch ein Zeichen, fügt sie als mögliche Begründung für die Beliebtheit hinzu: „Um die zehn Hektar Land werden täglich in Deutschland zugebaut, das ist hier eine kleine Gegenbewegung.“ Mitstreiterin Angela Banerjee gefällt daher auch der öffentliche Charakter des Gärtnerns auf dem Klinikgelände: „Es gibt keine Zäune, nicht so wie in Kleingartengebieten.“ Und das sei auch gut, meint Christa Immel: „Dass keiner den Supergarten haben will.“

    Sie seien übrigens auch sehr offen für Neue, die gerne mitmachen wollen, sagt Sigrid Hopfe. Und Gartenexperte muss man anscheinend auch nicht sein: „Wir testen einfach mal ein wenig herum“, sagt etwa Christa Immel, wobei sie da etwas tiefstapelt: Sie hat eine Wildkräuterausbildung, was sich auch am „essbaren Beet“ abbildet, in dem tatsächlich alle Pflanzen vom Stengel direkt in den Mund wandern können, ohne dass der Mensch Schaden nimmt.

    In den Mund wandern können auch diverse Beeren, die irgendwann reif sein werden. „Wir haben ganz viele Stecklinge abgeschnitten und in die Erde gesetzt“, sagt Laura Schneider, und diese Stecklinge werden sich dann über kurz oder lang zu Brombeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren entwickeln.

    Der Plan für das nächste Jahr lautet: mehr Gemüse. Und natürlich mehr Menschen, die den Garten mitbetreuen. Es gebe zwar eine Spendenkasse, doch Anne Mechels sagt: „Man muss kein Geld haben, um mitzumachen.“

    Die Chance zum Mitmachen bietet sich wieder am Freitag, 6. September, um 17 Uhr. Treffpunkt ist dann die kleine Wiese zwischen dem Hubschrauberlandeplatz und der Pathologie. (mehr …)

  • indoor urban gardening Teil einer Zwischennutzung in München

    (alerts)

    Zwischennutzung Infanterie 14 – Die Macher vom Puerto Giesing und ARTMUC bekommen den Zuschlag

    23 Aug 2019, 14:28

    Mitten in Schwabing-West, eingebettet in das historische Umfeld des ehemaligen Kasernenviertels nahe dem Olympiapark, befindet sich die Infanteriestraße. Nach dem Wegzug der Münchner Hochschule für Design wird die Hausnummer 14 nun der Schauplatz einer temporären Zwischennutzung.

    Vom 12.09. bis zum 03.11. darf sich ein Zwischennutzer dort federführend austoben. Der Münchner Projektentwickler (und neue Eigentümer des Grundstücks) Bauwerk hat sich entschlossen das Gebäude vor dem finalen Abriss diesem Zweck zu überführen. Dann entstehen am Grundstück der ehemaligen Hochschule für Design neue Wohnungen.

    Damit einher ging ein Ideenwettbewerb für die Nutzung unter dem Motto „5.000 Quadratmeter für Münchens Ideen“. 15.000 EUR Preisgeld waren für die beste Idee projektbezogen ausgeschrieben. Die Teilnehmer*innen mussten in ihren Projektideen auch die schwierigen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen:  Es gibt momentan weder fließendes Wasser, noch Fernwärme. Ans Stromnetz sind die Räume nur teilweise angeschlossen. Seit über einem Jahr stand das Haus leer. Über 40 Ideengeber*innen wollten diesen Umständen jedoch trotzen und bewarben sich um die Räumlichkeiten.

    Pressekonferenz mit Verkündung des Gewinners

    Am Montag auf der Pressekonferenz wurden nun die Gewinner vorgestellt und – spontan – mit dem doppelten Preisgeld prämiert. Ganze 30.000 EUR Startkapital hat somit das Team von *Trommelwirbel* THE HUB SCHWABING (im Bild). Dahinter stecken zwei Altbekannte aus dem Münchner Nacht- und Kulturleben: Andreas Brestrich, der ehemals das legendäre Puerto Giesing mitgestaltet hat und Raiko Schwalbe, der Gründer der ARTMUC. Erfahrene Veranstalter also, die mit ihrem Konzept auf ganzer Linie überzeugten. Eine für den Wettbewerb einberufene Jury entschied über den Zuschlag (u.a. Kommunalreferentin Kristina Frank, Schauspieler Max von Thun, Leiter des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft Jürgen Enninger, Graffiti-Legende Loomit und MUCBOOK-Gründer Marco Eisenack).

    […]

    Ein paar Konzepte der anderen Bewerber*innen des Ideen-Wettbewerbs werden zusätzlich unter dem großen Dach von THE HUB SCHWABING integriert: etwa Workshops zum Thema „Fashion nachhaltig“ und ein aufwändiges Indoor-Urban-Gardening-Projekt.

    […] (mehr …)

  • GemüseheldInnen Ffm kämpfen für Erhalt der „Grünen Lunge“

    (Mail)

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten, und es ist gar nicht so einfach, das zu erklären: Es gibt das riesige Gebiet der Grünen Lunge in Frankfurt (16 ha), wo die Stadt in den nächsten Jahren bauen lassen will. Das Gebiet besteht aus vielen Gärten, die teilweise seit Jahren brachliegen, weil die Eigentümer nicht mehr verpachten (weil sie lukrativ verkaufen wollen). In einem dieser verwilderten Gärten haben wir im März begonnen (wir haben ihn sozusagen besetzt), und seitdem haben wir Stück für Stück weitere, angrenzende Gärten dazubekommen, drei davon offiziell. Inzwischen gärtnern bei uns um die 40 Leute, manche haben „eigene“ kleine Beete, von denen aber jeder ernten darf, vor allem aber haben wir Gemeinschaftsbeete. 

    Die Stadt würde sagen, dass es sich um eine Zwischennutzung handelt, wir sehen das anders: Wir möchten den Erhalt der Grünen Lunge erwirken. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Akteuren eine Vision „PermaKulturGarten 2025“ entwickelt, die zeigt, wie wir uns die Grüne Lunge vorstellen können. Diese Vision werden wir am 23.9. bei einer Pressekonferenz der Stadt präsentieren, und wir sind momentan dabei, möglichst viele UnterstützerInnen dafür zu gewinnen. (mehr …)

  • zunächst Zwischennutzung für Wollepark

    (alerts)
    Der Antrag von Ratsfrau Andrea Lotsios (SPD & Partner), auf der Brachfläche der ehemaligen Wollepark-Blocks 1 bis 5, ein Gemeinschaftsgarten entstehen zu lassen, wurde nicht wie geplant im März, sondern bereits auf der Ratssitzung in der vergangenen Woche behandelt. Schließlich hätte ein Beschluss im März „das Projekt verzögert, wenn nicht sogar für 2019 verhindert“, heißt es in der Beschlussvorlage. Diskussionsbedarf gab es während der Sitzung für die Parteien nicht. Der derzeitige Gemeinschaftsgarten, der aufgrund von Abrissarbeiten seinen derzeitigen Standort an der Westfalenstraße 8 räumen muss, soll nun auf die Brachfläche umziehen – bis ein neuer Standort festgelegt ist. Für dieses Vorhaben votierten die Ratsmitglieder einstimmig.

    Nun können die ersten Planungen und Vorhaben also in die Tat umgesetzt werden. So soll ein Brunnen gebaut, Gartengeräte angeschafft, ein Zaun umgesetzt, Finanzen gesichert und Kooperationspartner angeworben werden.

    Der Boden der Brachfläche muss durch Bodenaufarbeitung und Kompost ackerfähig gemacht werden, eine Grundstruktur mit Mittelweg und einem kleinen Versammlungsplatz durch zum Beispiel Gehwegplatten muss erstellt werden. (mehr …)

  • Gartendeck: Ende der Zwischennutzung

    (Tel, Netz)

    Die Gruppe musste das Gartendeck zum Ende des Jahres 2018 verlassen und gehen (hoffentlich) bald in eine andere  Zwischennutzung

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen.

    Öffnungzeiten

    Wir räumen auf, ziehen um und gärtnern ab 2019 an anderer Stelle weiter.
    Bleibt einfach dran, dann erfahrt ihr, wo und wann es weiter geht!

    Liebe Freund*innen des Gartendecks,

    es ist Herbst geworden in Hamburg und wie jedes Jahr machen wir uns im Garten langsam daran, den Winter vorzubereiten. Doch dieses Jahr ist etwas anders.
    Ihr habt es bestimmt schon vernommen: Diese Saison war die letzte Saison auf der jetzigen Fläche. Bis zum Ende des Jahres muss der Garten einer Baustelle und damit einer Neubebauung weichen.

    Zukunft des Gartendecks

    Für das Gartendeck ist auf dem Dach der Neubebauung eine etwa gleich große Fläche eingeplant. Auch wenn es erstmal gut klingt, bedeutet es für die Pflanzen und die Menschen, dass sie für die Bauzeit (3-5 oder x Jahre) auf einer Ausweichfläche weiter wachsen bzw. gärtnern müssen.
    Zurzeit haben wir noch keine definitive Option, sind aber zuversichtlich, dass der Garten auch im kommenden Jahr 2019 seine Tore öffnen kann.

    Rückbau des Gartens und Hau-Ruck-Wochenende

    Bevor das passiert, muss jedoch noch eine Menge Erde geschaufelt, abgebaut und eingepackt werden. Es gibt viel zu tun und zusammen ist es einfach schöner.
    Daher laden wir euch herzlich ein zu unserem nächsten Hau-Ruck-Wochenende am Samstag, 20.10.2018 und Sonntag, 21.10.2018 – jeweils von 12 bis 17 Uhr.

    Es wird – wir sagen es gerne nochmal – genug zu tun und sicherlich auch die eine oder andere Kiste oder Pflanze zu verschenken geben. Daher freuen wir uns wie immer über jede helfende Hand! (mehr …)

  • Westkreuzgarten: ein GG im Kleingarten in Berlin

    (Antrag, tel, recherche)

    Ein spannendes Projekt: ein Kleingarten öffnet sich und es gibt eine Gruppe (bisher 17 Leute), die auf einer 330m² großen Fläche mitten im Kleingarten angefangen haben, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Diese Leute waren (fast) alle vorher nicht in dem KG Verein, die sind über Infos auf Straßenfesten etc. auf das geplante Projekt aufmerksam geworden. Sie sind aber nun in den Verein eingetreten (zahlen aber nur die Mitgliedsgebühr und davon wird das Wasser etc. bezahlt). Es gibt ein Schild, alle aus dem GG bekommen einen Schlüssel für die Anlage und diese ist tagsüber immer offen. Sie haben für 45 Hochbeete eine Förderung vom Bezirk bekommen (wurde dann wieder zurückgezogen wegen Vermutungen seitens des BA, das die Fläche gar nicht zum KG gehört, als sie schon das Geld ausgegeben hatten… dann haben sie die Förderung doch bekommen). Es können und sollen noch Leute dazu kommen.

    Aber:

    Es ist unklar, wie es perspektivisch mit der Fläche des Kleingartenvereins weitergeht. Der Bezirk plant einen Park, ob und wie die KG da weiter bestehen werden, weiß derzeit niemand, es läuft derzeit für den Bebauungsplan eine Bürgeranhörung, es gibt eine Petition (KG spricht sich für Park aus, aber mit KG) und zudem ist auch noch unklar, wie lange der Gemeinschaftsgarten an der Stelle bleiben kann, an der sie nun losgelegt haben. Denn da soll eventuell eine Durchwegung entlanglaufen. All das kann aber auch noch Jahre dauern Daher planen sie mobil und haben auch schon eine andere Fläche (die auch auf dem Gelände ist) im Blick.

    Sie planen mit Kübeln, da sollen die Bäume und Sträucher rein, so können sie die auch auf die andere Fläche mitnehmen.

    mehr dazu: http://westkreuzgarten.de/category/allgemein/

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  • „Junges Stadtgemüse“: Kinderangebot im Grünspitz

    (Gu, alerts)

    […]
    Die Faszination des Gärtnerns an Kinder und Familien weiterzugeben, das hat sich das Projekt »Junges Stadtgemüse« vom Verein SPIELkultur zur Aufgabe gemacht. Im Giesinger Gemeinschaftsgarten am Grünspitz öffnen sich jeden Sonntagnachmittag die Tore. Je nach Jahreszeit wird dann fleißig drauf los gegartelt. Mit Sonnenhüten und Gartenhandschuhen gewappnet gehen die kleinen und großen Gärtner ans Werk: Beete bauen, Samen aussäen, Pflänzchen vorziehen und einsetzen, Dünger herstellen, Vogelscheuchen basteln und natürlich gießen.

    »Toll, dass es sowas gibt!«, melden die Besucher oft zurück. Im schnöden Grau der Stadt ist der von Green City gegründete und von den »KulturVERSTRICKUNGEN« betreute Garten ein erfrischender Farbklecks, eine Oase zwischen Tegernseer Landstraße und Martin-Luther-Straße. »Den Kindern tut es wahnsinnig gut, hier ein Stück Natur zu erleben und ihr selbst gepflanztes und gehegtes Gemüse wachsen zu sehen«, erläutert Projektleiterin Kati Landsiedel. »Sonst glauben sie am Ende weiter, dass die Tomaten im Supermarkt einfach so entstehen!«

    Neben den Gartenarbeiten gibt es auch viel Magisches in der Natur zu entdecken. Im Mai wurde etwa ein »Wurmbistro« gezimmert, hinter dessen Glasscheibe man »Kompostfernsehen« gucken kann – also wie aus Gartenabfällen wieder fruchtbare Erde wird. Im Juli waren die Bienen im Garten die Stars, die beim Nektarsammeln nicht nur die Gemüsepflanzen bestäuben, sondern daraus auch noch Honig machen.

    Naturlich soll die viele Arbeit auch Früchte tragen. Bei den verbleibenden Terminen im Herbst wird geerntet und genossen, was bis dahin gewachsen ist. Ein Kartoffelfest steht am Sonntag, 16. September, an, dazu ein Kürbis- und ein Maistag mit Verkostungen und Bastelaktionen. Auch für die tierischen Mitbewohner der Stadt soll etwas dabei herausspringen. Lustige Vogelfutterkugeln sowie eine gemütliche Igelburg müssen noch her. Zum großen Abschluss werden dann Beerengrütze und Nussmus angerührt. Natürlich alles frisch und von Hand zubereitet – so schmeckt es am Besten!

    Angefangen hat alles in Schwabing

    Das Projekt »Junges Stadtgemüse« startete 2013, damals noch im Gemeinschaftsgarten »o‘pflanzt is!« in Schwabing. Der allerdings musste inzwischen der überall drohenden Bebauung weichen. Es ist nicht leicht, im engen München Freiräume wie urbane Gärten zu schaffen und zu erhalten. Das »Junge Stadtgemüse« zog dann kurzerhand an den Grünspitz um. »Ich bin froh, dass wir hier weitermachen können«, freut sich Kati Landsiedel. »Die Bildung für die Gärtner von morgen muss ja weitergehen!«

    Auch der Grünspitz ist allerdings nur als »Zwischennutzung« in Giesing zu Gast. Den Traum, dauerhaft zu bleiben, versuchen die aktiven Gartler durch unermüdliches Engagement zu erreichen. »Wenn sich der Garten als grün-bunte Oase in der Stadt so etabliert, dass er aus dem Viertel nicht mehr wegzudenken ist, können wir vielleicht bleiben«, hofft Landsiedel. Die bunten Beete des Jungen Stadtgemüses versuchen, ihren Teil dazu beizutragen.

    Das Programm findet noch vom 16. September bis 8. Oktober sonntags von 14 bis 18 Uhr statt. Dank einer Förderung des Stadtjugendamtes sind die Nachmittage für die Besucher kostenlos.

    https://www.spielkultur.de/garten/ (mehr …)

  • Stand der Dinge Stadtacker Stuttgart

    (Gu, alerts)

    Obwohl das Projekt Stadtacker Wagenhallen im Stuttgarter Norden viele Preise eingeheimst hat, steht es irgendwann vor dem Aus.

    S-Nord – Die Kartoffeln sind geerntet, das Beet ist ordentlich geharkt. Daneben hängt ein Strauch voll mit knallroten Tomaten. Zucchinis und Mangold kommen in diesem Jahr auch gut. Doch langsam wird das Wasser knapp, denn zum Gießen gibt’s nur Regenwasser aus der Tonne. Neben dem Künstlerdorf am Inneren Nordbahnhof beackert der Verein Stadtacker Wagenhallen seit sechs Jahren rund 2000 Quadratmeter Boden: 60 bis 70 Hobbygärtner pflanzen auf je vier bis 10 Quadratmetern Gemüse, mitunter auch Blumen an, und bepflanzen zusammen die Gemeinschaftsflächen. „Wir sind zwar ein Verein, haben aber ein anderes Konzept als ein Kleingartenverein“, sagt Vorstandsmitglied Elisa Bienzle.

    Dass ein anderes Konzept hinter dem Projekt steht, wird beim Besuch der Anlage sofort klar: Die Beete sind nicht eingezäunt, haben nur Nummern, damit jeder seine Parzelle findet. Die, die mitmachen, haben einen ganz unterschiedlichen Hintergrund: Familien sind dabei, Menschen mit Migrationshintergrund gärtnern mit, Rentner, Studenten, Berufstätige und die Kindertagesstätte Rosenstein. Auf dessen Fläche brummt und summt es. Die Kinder haben mit Erfolg Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge gesät.

    „Der Grundgedanke beim Start des Stadtackers war, dass die Brachfläche für die Selbstversorgung genutzt werden soll“, sagt Bienzle. Die 37-jährige Agraringenieurin ist auf das Projekt gestoßen, weil ihr der Balkon im Stuttgarter Westen zu klein geworden war und sie nach einer größeren Fläche gesucht hat. Doch das Projekt bietet viel mehr Möglichkeiten als nur selbst angebautes Gemüse zu genießen: „Es bietet die Chance, eigenverantwortlich etwas zu gestalten und kreativ zu sein, und es bringt über das gemeinsame Interesse die unterschiedlichsten Menschen einander näher“, sagt Martin Abelmann. Der 38-Jährige hat den Studiengang Erd- und Klimasystem an der Universität Hohenheim belegt. Anne Schubert (36) ist Sonderschulpädagogin, und Christian Schmid (28) Ingenieur. Schmid und Schubert haben außer ihren Gemüsebeeten auch Bienenstöcke auf dem Stadtacker. 18,5 Kilo Honig hat Schmid in diesem Jahr geerntet. Schubert erntet erst im kommenden Jahr, weil ihr Bienenvolk zu jung ist. „Es muss in diesem Jahr noch für sich selbst sorgen“, sagt sie

    Die Preise gab es für die „Stadtackerer“ unter anderem vom Verschönerungsverein – und zwar gleich zwei mal. Im Frühjahr dieses Jahr wurde der Stadtacker als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und gleich nach dem Start bekam das Projekt den 1. Preis bei dem städtischen Wettbewerb „Action Gardening“. Trotz der Erfolge plagen den Verein Sorgen, weil dem Stadtacker für das Gelände wegen der Planung fürs neue Rosensteinquartier nur eine Zwischennutzung eingeräumt wurde. Bienzle und ihre Mitstreiter träumen davon, das Gelände unbefristet nutzen zu dürfen. „Wenn hier der neu Stadtteil entsteht, bietet der Stadtacker den Menschen doch auch die Chance, hier etwa gemeinsam zu gestalten und Einfluss zu nehmen, und er ist identitätsstiftend “, stellt Bienzle fest – und sie geht noch einen Schritt weiter und wünscht sich, dass es für das Projekt einen Geldtopf gibt, aus dem ein Mitarbeiter finanziert werden kann. Zwar organisieren die Mitglieder schon vieles wie Veranstaltungen und Workshops. Mit einem Festangestellten könnte aber noch sehr viel mehr auf die Beine gestellt werden, sind sie überzeugt.

    Wer auf dem Stadtacker mitgärtnern will, muss nicht Vereinsmitglied werden, aber persönlich vorbeikommen und Interesse bekunden. „Nur //www.stuttgarter-nachrichten.de/info@stadtacker.de“ target=“_blank“>eine Mail zu schicken, das reicht nicht“, sagt Abelmann. (mehr …)

  • GG in Hof muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Seit drei Jahren säen, pflanzen und ernten die Stadtgärtner an den Saaleauen. Zwischen dem Parkplatz des Hof-Bads und den Gebäuden der Handwerkskammer haben etwa 20 Hofer ein kleines Parzellen-Paradies geschaffen. Jetzt hat das Urban-Gardening-Projekt aber ein Ende. Zumindest an dieser Stelle. Denn die Handwerkskammer (HWK) will hier einen Neubau errichten.
    Das Grundstück hatten die Stadtwerke dem Bund Naturschutz, der das Urban-Gardening-Projekt initiiert hatte, kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu dem Zeitpunkt wussten die Gärtner aber schon, dass sie an dieser Stelle nicht ewig bleiben können: „Wir haben die Nutzungsvereinbarung nur für das Jahr 2017 geschlossen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jean Petrahn. „Denn wir wussten, dass die Handwerkskammer im Jahr 2018 dort bauen und dafür den Stadtwerken die Fläche abkaufen will.“ Auf keinen Fall hätten die Gärtner im Jahr 2018 dort ihre Beete anlegen sollen. „Wenn sie das doch tun, dann machen sie das wild.“

    Petra Schauer und Rita Lippert haben die Betreuung des Projekts in die Hand genommen, nachdem sich der Initiator Bund Naturschutz zurückgezogen hatte. Sie haben sich die Erlaubnis zum Gärtnern beim künftigen Besitzer des Grundstücks eingeholt. Das bestätigt auch Adolf Waschke, der Leiter des Berufsbildungs- und Technologiezentrums Hof der HWK: „Solange wir nicht bauen, dürfen sie gärtnern.“ Mit den Stadtwerken sei in Sachen Kaufvertrag alles unter Dach und Fach, nur der Notartermin stehe noch aus.

    Die HWK will ab dem kommenden Frühling bestehende Gebäude – in denen sich die Werkstatt und die Schulungsräume befinden – ersetzen. „Sie sind teilweise aus den 50ern und nicht mehr zeitgemäß“, erläutert Waschke. Das Hauptgebäude bleibt dabei erhalten, zwei Nebengebäude werden Stück für Stück abgerissen und neu gebaut. Damit der Betrieb während der Bauarbeiten fortgesetzt werden kann, passiert das nach und nach. „Am Ende werden nicht mehr Gebäude stehen als jetzt. Dafür wird die ganze Anlage schöner, neuer und besser für die Zukunft aufgestellt.“ Wenn es nach Waschke geht, soll es im Frühling losgehen. Aber er weiß: „Es könnte schwierig werden, Baufirmen zu finden. Ich bin trotzdem zuversichtlich.“

    Mit Zuversicht sehen auch die Gärtner in die Zukunft, obwohl sie traurig sind, dass sie die Saaleauen verlassen müssen. „Das Projekt ist uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen“, sagt Petra Schauer, die von Anfang an dabei ist. Innerhalb von drei Jahren hätten die Gärtner den Boden aufgewertet und auch selbst viele Erfahrungen in der Gartenarbeit gesammelt.

    Deshalb soll es im nächsten Jahr weitergehen. Dafür brauchen die Gärtner ein neues Grundstück – am liebsten wieder an der Saale, weil sie aus dem Fluss das Wasser zum Gießen holen können. „Aber hier sind viele Brachen durch Verunreinigungen aus der Textilindustrie immer noch belastet“, sagt Rita Lippert. Sie hat sich bei der Stadt Hof bereits nach Grundstücken erkundigt.

    Auch mit dem Verein Bürger am Zug stehen die Stadtgärtner in Kontakt. Diese sind im Bahnhofsviertel aktiv und können den Gärtnern Vermieter vermitteln, die ihre Innenhöfe zur Verfügung stellen wollen. „Nächste Woche haben wir schon Besichtigungstermine“, sagt Petra Schauer. Sie hofft, dass bereits im Herbst die Entscheidung über den neuen Standort getroffen wird.

    https://www.frankenpost.de/region/hof/Das-Parzellen-Paradies-zieht-um;art83415,6215314 (mehr …)

  • GG Benjamin Franklin mehrfach ausgezeichnet

    (Gu, Mail)
    Der GG Benjamin Franklin in Mannheim schreibt:
    „die Zwischennutzung ist für 5 Jahre festgelegt ….also bis 2021 …und wir haben bereits den Wunsch der Stadt auf dem Tisch, ob wir als Leuchtturmprojekt weiter gärtnern möchten. 

    Zudem werden wir am 15 Sep ausgezeichnet als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt „Soziale Natur – Natur für alle“

    Außerdem hat uns ein DM Markt vorgeschlagen für ihr Projekt HelferHerzen.

    Am 15 Sep beim Tag des Ehrenamtes „Wir schaffen was“ sind wir mit 115 Plätzen und 5 Projekten am Start.

    …..und ja unser soziales Projekt ist für ALLE Menschen groß und klein, inclusiv und integrativ.“


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  • neuer Träger für den Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    Für den Frankfurter Garten am Danziger Platz scheint Rettung in Sicht. Der Verein Bienen-Baum-Gut möchte das Urban-Gardening-Projekt auf dem Areal vor dem Ostbahnhof übernehmen und in seiner Grundform erhalten. Künftig könnte das Projekt unter dem Namen „Neuer Frankfurter Garten“ laufen, sagten die Vorsitzenden des Vereins in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

    Der bisherige Trägerverein, der den Garten seit 2013 betrieben hatte, musste im April vergangenen Jahres Insolvenz anmelden. Damals hatte der Frankfurter Garten mitgeteilt, dass er kurzfristig 30.000 Euro benötige. Grund für die Insolvenz sei eine unerwartete Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 Euro. Trotz mehrfacher Nachfrage äußerte sich der Vorstand seitdem nicht mehr zur Pleite.

    Unabhängig von der Insolvenz des Frankfurter Gartens hat Bienen-Baum-Gut auf dem Areal im Ostend im August einen Bienen-Baumwipfelpfad errichtet. Auf Plattformen in luftiger Höhe leben dort derzeit sieben Völker artgerecht in ausgehöhlten Baumstämmen. Besucher können sich dort über eine natürliche und nachhaltigen Umgang mit den Insekten informieren. Schirmherrin ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Der Verein will jetzt seine Aktivitäten ausweiten und künftig den ganzen Garten nutzen.

    Vertrag noch nicht unterschrieben

    Noch sei der Vertrag nicht unterschrieben, sagt die Vorsitzende Cher Haurová. Sie sei aber guter Hoffnung, das Bienen-Baum-Gut den Zuschlag erhält. Sobald der Vertrag in trockenen Tüchern ist, möchte der Verein mit dem Insolvenzverwalter verhandeln. Die Container etwa will Bienen-Baum-Gut übernehmen. Dort könnten Workshops und Seminare zu Umwelt- und Naturschutzthemen stattfinden. Könne sich der Verein nicht einigen, „bauen wir uns im schlimmsten Fall selbst etwas“.

    Geplant sei zudem ein autarkes Energiesystem mit einer Solaranlage, „dann könnten wir uns eigenständig versorgen“, sagt Haurová. Der Verein sei bereits mit Firmen im Gespräch. Auch eine Gastronomie sei wieder vorgesehen, „allerdings nur ein kleines Café“.

    Benötigt werden vor allem noch weitere Mitstreiter, sagt Cher Haurová, „alleine können wir das nicht betreiben“. Zwei Treffen habe der Verein bereits organisiert. Die Nachfrage sei sehr gut gewesen. Mitgründerin Corina Haurová ist deshalb überzeugt: „Der Neue Frankfurter Garten bleibt definitiv!“

    Doch dauerhaft kann auch die neue Ausgabe des Projekts nicht auf dem Danziger Platz bleiben. Die Deutsche Bahn benötigt die Fläche, da 19 Meter unter der Erde die nordmainische S-Bahn-Strecke verlaufen soll. Am Danziger Platz ist eine große, offene Baugrube vorgesehen. Der derzeitige Vertrag des Frankfurter Gartens mit der Bahn läuft bis 2019. Cher Haurová ist jedoch überzeugt, dass auf dem Vorplatz „bis 2021 nichts passieren wird“. Was danach kommt, sei derzeit noch offen.

    http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-garten-urban-gardening-projekt-vorerst-gerettet-a-1462215 (mehr …)

  • Gartenprojekt als Zwischennutzung in Viersen/Dülken

    (Gu, alerts)

    An dem Projekt in Dülken sind insbesondere die Stadt als Eigentümer der Flächen, das Dülkenbüro, das Kolping-Bildungszentrum und Dülkener Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

    Standort des „Urban Gardenings“ ist die Brachfläche zwischen Westgraben, Am Kesselsturm und Langer Straße. Die rund 2000 Quadratmeter inmitten der historischen Dülkener Altstadt werden zurzeit nicht genutzt. Die Pläne der Stadt sehen vor, das Grundstück an einen Investor zu verkaufen, der dann dort baut. Wann das geschehen wird, ist aber gegenwärtig nicht absehbar. Darum fiel der Entschluss, die zunehmende verwildernde Fläche vorübergehend für „Urban Gardening“ zu nutzen.

    Ende 2017 startete über das Dülkenbüro ein Aufruf. Zehn Dülkenerinnen und Dülkener haben sich daraufhin gemeldet, um am Urban Gardening teilzunehmen. Das Kolping-Bildungswerk Dülken begleitet das Projekt. Das Bildungswerk bietet als Teil seiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Werkstätten in den Bereichen Gartenbau und Holz an. Von dieser Seite werden insbesondere fachliche Beratung beigesteuert und die Stetigkeit der Betreuung gewährleistet.

    Zum Auftakt am Samstag wurde ein Teil der Bauzäune entfernt. An dieser Stelle entstand ein „lebendiger Weidenzaun“. Die Weidenruten treiben nun aus und wachsen. Sie müssen regelmäßig geschnitten werden. Das Schnittgut wird anschließend als Querverbindung wieder eingeflochten. Im nächsten Schritt sollen mobile Hochbeete entstehen. Diese Hochbeete werden mit Zier- und Nutzpflanzen bestückt.

    Zur Umsetzung des Projekts sind Sponsoren unverzichtbar. Zum Start haben sich die Volksbank Viersen, der NABU und ein Baumarkt engagiert. Grundsätzlich sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion immer auf der Suche nach Unterstützung in den Bereichen Kompost, Dünger, Häcksel, Gartengeräte, Einwegpaletten, Folien für die Hochbeete und Pflanzen.

    Die weiteren Aktivitäten werden vom Dülkenbüro koordiniert

    https://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-viersen-urban-gardening-im-herzen-duelkens_id_8525945.html


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  • NUr noch 50% Förderung für Bürgergarten Oranienburg

    (Gu, alerts)

    Der 2016 gestartete Bürgergarten Oranienburg muss in diesem und im kommenden Jahr mit halb so viel Geld auskommen wie in den beiden Vorjahren. Wie es mit dem Projekt, das bislang vor allem viel Lob und Zustimmung erhalten hatte, weiter gehen soll, ist ersteinmal ungewiss. Der Begleitausschuss des Landkreises, der über die Vergabe von Fördermitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ entscheidet, kürzte die Summe von 20 500 Euro pro Jahr auf nun jeweils 10 000 Euro für 2018 und 2019. Die Ausschussmitglieder, darunter Vertreter von Verbänden, Organisationen und der Kreisverwaltung, folgten damit am Mittwoch einstimmig dem Antrag des Ausschussvorsitzenden Karsten Peter Schröder (SPD).

    Der Bürgergarten sei zwar im Sozialraum vernetzt und leiste als Gartenprojekt engagierte, vorwiegend ökologisch und niederschwellige Bildungs- und Begegnungsarbeit, würdigte Schröder. Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft sei aber nicht erfüllt worden. „Bei Besuchen von Mitgliedern des Begleitausschusses präsentierte sich das Projekt teilweise nicht optimal“, heißt es in dem von Schröder unterzeichneten Antrag. Die im Förderantrag bezeichneten Ziele seien nicht erreicht worden.  Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft tauche unzureichend oder gar nicht auf. Es erfolge keine Vernetzung der Bildungspartner. Hinweise des zuständigen Fachbereichs seien unzureichend wahrgenommen worden, heißt es weiter in der Begründung zur Mittelhalbierung.

    Hennig Schluß vom Evangelischen Bildungswerk, dem Träger des Bürgergartens, versuchte mit einem Bericht über die Aktivitäten im Garten genau das Gegenteil zu belegen. Durch die Kooperation mit der Kita „Kleine Fische“, der Lebenshilfe-Süd, der Initiative „Willkommen in Oberhavel“ oder dem Eltern-Kind-Treff seien umfangreiche Bildungsangebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gemacht worden. Das 2016 im Hof des Eltern-Kind-Treffs gestartete Gartenprojekt zog nach dem Umzug an den Fischerweg vor einem Jahr zudem noch mehr Interessierte an.

    „Wir haben gute Argumente für das Projekt geliefert“, sagte Uta Gerber, Geschäftsführerin des Kooperationspartners Lebenshilfe-Süd. Die Ausschussmitglieder hätten diese aber nicht gehört. Offenbar habe schon vorher festgestanden, dem Antrag auf Mittelhalbierung zu folgen. Noch deutlicher wurde von den Gästen des Ausschusses kritisiert, dass der Bürgergarten nicht vorab über den Antrag informiert worden sei. Das Papier wurde während der Sitzung nur vorgelesen und erst auf Nachfrage im Anschluss ausgehändigt. „Dabei geht es doch um ein Projekt zur Demokratie“, sagte Uta Gerber. Anmaßend habe sie den Hinweis eines Ausschussmitgliedes empfunden, doch mehr ehrenamtlich zu arbeiten. „Das machen wir schon sehr umfangreich“, erwiderte sie.

    Tatsächlich wird die Fördersumme hauptsächlich für die Arbeit von zwei Honorarkräften, für Strom-, Wasser- und Versicherungskosten verwendet. Viele Veranstaltungen und Angebote wurden ehrenamtlich organisiert. Eine der beiden Honorarkräfte, der Sozialdemokrat Arne Probandt, der für die lokale Bildungslandschaft zuständig war, wird vermutlich nicht weiterbeschäftigt werden können. Er wisse aber auch noch nicht, wie es nun überhaupt mit dem Garten weitergehen könne, sagte Henning Schluß.

    Die Entscheidung des Begleitausschusses deckt sich allerdings mit der Überzeugung der Stadtverwaltung. „Wir überlassen das Thema Bildung keinem Verein“, sagt die zuständige Amtsleiterin Anke Michelczak am Donnerstagabend im Sozialausschuss. Der Garten könne maximal Teil einer Bildungslandschaft sein. Es habe aber eine Erwartungshaltung gegeben, die der Verein nicht erfüllen könne.

    Im Jahresbericht der Stadt zum Zertifikat „familienfreundliche Kommune“ wird der Garten aber genau als solche lokale sowie in Oberhavel einmalige Bildungslandschaft hervorgehoben. Dort wurde offenbar nur die Projektbeschreibung des Trägers übernommen: ein klarer Widerspruch zum Verständnis der Verwaltung. Die Stadt sehe sich als Kooperationspartner und fördere lediglich ein Gartenprojekt, an dem sich Bürger beteiligen könnten, stellte Michelczak klar. Dafür werde die Gartenparzelle am Fischerweg befristet zur Verfügung gestellt. „Wir haben mit dem Grundstück etwas anderes vor“, ergänzte Baustadtrat Frank Oltersdorf. Die Gärten sollen mittelfristig einer Wohnbebauung in attraktiver Wasserlage weichen. Für den Bürgergarten, falls er dann noch besteht, könnten aber alternative Flächen gesucht werden.

    Der Bürgergarten, dessen Angebote allesamt kostenlos sind, befindet sich also in doppelter Abhängigkeit von Stadt und Landkreis. Dabei reicht die Kreisverwaltung das Fördergeld vom Bund lediglich weiter. Mehr als 100 000 Euro stehen pro Jahr zur Verfügung, deutlich weniger als die Hälfte davon geht aber tatsächlich an Projekte in Oberhavel. Mehr als 50 000 Euro des Demokratie-Programms frisst die Bürokratie des Kreises auf. (mehr …)

  • Neutopia: noch ein Gemeinschaftsgarten in Halle

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    In Halle Neustadt entsteht auf der Brache einer ehemaligen Schule der Gemeinchaftsgarten Neutopia

    Die Fläche zum Gärtnern ist ca. 800qm groß. Sie ist offen zugänglich. Es gibt kein Tor oder Tür, sondern Lücken zwischen dem Weidenzaun und der Benjeshecke, damit es für jedeN offen zugänglcih ist und zum mitmachen einlädt. Der Zaun/die Hecke sind optische Markierung der Pachtfläche, damit für alle ersichtlich ist, wo gepflanzt werden kann. Die Pachtfläche ist nur ein kleiner Teil der gesamten Brachfläche der Stadt Halle, daher ist eine Abgrenzung nötig.

    – wie sieht die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt aus? Gibt es eine Befristung? Auf was beziehen sich die fünf Jahre? Müssen Sie Pacht zahlen und wie hoch ist die Pacht?

    Congrav e.V. ist Pächter der gesamten Fläche (Turnhalle inkl. Freifläche). Die Fläche selbst wird zunächst als Zwischennutzungsfläche von der Stadt Halle (Saale) zur Verfügung gestellt bis 31.12.2021. Der Halle-Neustadt-Verein ist „Unterpächter“ von Congrav. Hierzu gibt es bislang nur eine mündliche Nutzungsvereinbarung sowie zwischen dem Halle-Neustadt-Verein und dem GartenWerkStadt e.V.. Eine schriftliche wird derzeit erarbeitet. Ein symbolischer Pachtbetrag wird durch Congrav an die Stadt gezahlt, der Halle-Neustadt-Verein und die GartenWerkStadt e.V. zahlt nichts.

    – wie groß ist die Gruppe, die das Gartenprojekt mit plant und gärtnern möchte und wie setzt sich diese Gruppe zusammen?

    Derzeit sind es ca. 14 GartennutzerInnen. Darunter sind MitarbeiterInnen von SPI und Halle-Neustadt-Verein sowie PraktikantInnen und der GartenWerkStadt e.V., die die Aktivitäten im Garten koordinieren. Die anderen 8 GartennutzerInnen sind Hobby-BotanikerInnen und GarteneueinsteigerInnen (StudentInnen und Arbeitssuchende) und Anwohnende, darunter zwei Grundschulkinder, die seit dem Tag der offenen Tür mit Congrav (Eröffnung der Turnhalle) am 18.02.2017 dabei sind oder zu den gemeinschaftlichen Bau- und Pflanzaktionen am Freitag im letzten Monat dazugestoßen sind.

    – wie viele Beete soll es geben und sind diese alle gemeinschaftlich oder soll es auch individuelle Beete geben? Können Interessierte anbauen, was sie wollen?

    Derzeit gibt es 5 Gemeinschaftsbeete, 2 weitere sollen entstehen. Individuelle Beete kann es auch geben, wenn es gewünscht wird. In Gemeinschaftsbeeten wird das angebaut, was in der Gemeinschaft besprochen wird (Freitagsgruppe) und auf den individuellen Beete kann alles angebaut werden, was gewünscht ist – außer genverändertes Saatgut. Bäume und Sträucher müssen vorher abgesprochen werden.

    – wer entscheidet (hat entschieden), was angebaut werden soll und dass es Themenbeete geben soll??

    Das bisher Angepflanzte und Gesäte sind Schenkungen und Spenden anderer Gärten, von Privatpersonen oder von den GartennutzerInnen selbst, die beim Säen und Anpflanzen dabei sind und mitbestimmen, was wie viel wo in die Erde soll. Absprachen mit den 6 anderen GartennutzerInnen vom Halle-Neustadt-Verein und SPI-Ost erfolgen wöchentlich per E-Mail, Telefon oder am Freitag direkt auf der Fläche. Das Anlegen von Themenbeete oder andere vorbestimmte Vorhaben sind für das angeleitete Gärtnern mit Schulgruppen oder Workshops mit anderen Gruppen angedacht und erfolgen durch GartenWerkStadt e.V. oder MitarbeiterInnen vom Halle-Neustadt-Verein oder SPI-Ost. Information und Abstimmung mit anderen GartennutzerInnen erfolgen über die Treffen freitags.

    – wie können die Interessierten sich einbringen? Können die GärtnerInnen auch außerhalb des Freitags auf die Fläche und gärtnern?

    Es sind sowohl im Umfeld der Fläche als auch über diverse Netzwerke die Gartenöffnungszeiten und Ansprechpartner bekannt gemacht. Regelmäßige Pressemitteilungen/ Facebook-Nachrichten und Veranstaltungsaufrufe werden unterstützend genutzt, um die Kontaktdaten von Kristin Wicklein, GartenWerkStadt e.V. und Franziska Seidlitz, Halle-Neustadt e.V. wiederholend bekannt zu geben. Der Garten selbst ist frei zugänglich und ermöglicht so eine Auseinandersetzung mit der Freifläche. Durch die regelmäßigen Arbeitseinsätze und Veranstaltungen wird Aufmerksamkeit auf die Fläche gelenkt, sodass hier Raum für Ansprechmöglichkeiten gegeben wird. Zudem ist die Rollsporthalle an zwei Tagen in der Woche geöffnet, sodass hier Publikumsverkehr die Wahrnehmung der Öffentlichkeitsarbeit (Plakat/Aushang) erhöht.

    – wie werden die Geräte untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die GärtnerInnen?

    Die Geräte sind in der Turnhalle untergebracht. Der Schlüssel ist beim Halle-Neustadt-Verein und im Sekretariat der SPI-Ost im Familienzentrum Pusteblume, An der Saaleaue 51 a, schräg gegenüber der Fläche hinterlegt , Montag bis Freitag 8-16Uhr offen.

    – wo kommt das Wasser her?

    Es gibt Regentonnen und in der Turnhalle ist ein Wasseranschluss.

    – wie und von wem werden Entscheidungen getroffen und wie läuft die Kommunikation/Information?

    Strategische Entscheidungen werden vom Halle-Neustadt-Verein, Franziska Seidlitz, der SPI-Ost, Johanna Ludwig und dem GartenWerkStadt e.V., Kristin Wicklein (z.B. Budgetierung, Veranstaltungsorganisation) unter Einbezg aller GartennutzerInnen und operative Entscheidungen werden direkt vor Ort von allen GartennutzerInnen getroffen (z.B. was wird wo gepflanzt, . Die Absprahcen und Abstimmung

    – wann und wo haben sie die Projektidee bei der Nachbarschaft schon vorgestellt?

    Auftaktveranstaltung auf der Fläche war am und wurde mit vorherigem Briefkasteneinwurf beworben. Es haben direkte AnwohnerInnen teilgenommen und der Jugendclub „Dornröschen“ aus dem Stadtviertel sowie Sozialarbeiter von anderen Familienzentren und Jugendclubs. Derzeit läuft eine Umfrage zum Gartenprojekt durch StudentInnen in der Nachbarschaft. Aushang mit Treffen für gemeinschaftliches Gärtnern am Freitag sowie andere Veranstaltungen, z.B. Ad hoc Kochen, mobile Küche auf dem Geländer, befinden sich am Turnhalleneingang draußen an der Tür.

    – wie werden die restlichen Kosten gedeckt?

    Pacht-, Miet- und Wasserkosten gibt es nicht. Baukosten werden minimal gehalten, da auf Recycling gesetzt wird (Paletten, Reifen, Baumstämme und -stümpfe etc.). Erde wird von der Stadt zur Verfügung gestellt. Die übrigen Kosten werden durch den Congrav e.V., Halle-Neustadt-Verein und die SPI getragen. Für die Gemeinschaftsgartenaktionen freitags vom GartenWerkStadt e.V. gibt es bisher noch keine speziell vorgesehenen finanziellen Mittel, so dass wir mit Schenkungen (Paletten, Reifen, Erde) arbeiten und Geräte von SPI und Halle-Neustadt-Verein mitnutzen- bei zunehmenden MitgärtnerInnen wird dies jedoch nicht mehr ausreichen. Es war eine Förderung über den HALLIANZ-Fond angedacht, der jedoch für 2017 ausgeschöpft ist, sodass wir erst 2018 diese Möglichkeit einer Förderung nutzen können.


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  • Überlegungen für Nachfolgeprojekt des Magarethengartens

    (Gu, Mail)

    Das Projekt Margarethengarten ist nun leider tatsächlich beendet und wird mit und mit abgebaut.
    Der nachfolgende Garten wird ein Projekt, in welchem Elemente der kulturelen Bildung, Sport (Skate), Event und Urban Gardening auf einer Fläche miteinander verbunden werden. Wir haben bereits eine neue Brachläche von unseren Partnern bei der Stadt zur Zwischennutzung angeboten bekommen, sind aber noch in den Gesprächen. Daher ist es noch nicht spruchreif.

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  • neues Gartenprojekt in Hamburg: Kollektiv Beikraut

    (Gu, Mail)

    Wir haben noch immer keinen offiziellen Status bei der Stadt, gärtnern aber seit Mai auf einer städtischen Fläche in Hamburg Wilhelmsburg. Neben ersten Hochbeeten, einem Tomatenhaus und Sitzgelegenheiten aus Paletten sind auch schon einige Kunstwerke auf unserer Fläche entstanden: ein großflächiges Graffiti, ein hölzerner Flamingo und eine riesige Palme aus Holzresten – denn in Hamburg wachsen ja sonst keine Palmen. Wir hatten auch einen Bauwagen als Materiallager auf der Fläche, das hat allerdings dem Bezirk nicht gut gefallen (Hilfe, ein neuer Bauwagenplatz!).
    Die Fläche soll demnächst in einer Konzeptausschreibung von der Stadt an eine Baugemeinschaft abgegeben werden. Wir hoffen, dass der Ort um den Garten Ideen und Menschen versammelt, die vor Ort ein Konzept entstehen lassen, das in das Bewerbungsverfahren eingehen kann. Bisherige Ideen reichen von gemeinschaftlichem, inklusivem Wohnen über Räume für eine Food-Coop bis zu einem Gemeinschaftsgarten auf dem Dach und an der Fassade. 


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  • Hafengarten Offenbach: unklare Bleibeperspektive

    (Gu, alerts)

    […]
    Entstanden ist der Hafengarten 2013 auf Betreiben der Stadt. Sie wollte das Gelände des ehemaligen Industriehafens nicht jahrelang brachliegen lassen. Urban Gardening war eines von mehreren Konzepten zur Zwischennutzung. Die Hobbygärtner können das Gelände frei nutzen, auch Wasser und Erde stellt die Stadt. Im Frühjahr musste der Hafengarten schon einmal weichen, weil auf der ursprünglichen Fläche das Bauprojekt „Marina Gardens“ entsteht. Die Hobbygärtner zogen auf eine deutlich kleinere geschotterte Fläche am Radweg entlang des Mainufers. Wo früher die Öltanks des Industriehafens waren, stehen heute Blumenkästen oder das, was die Hobbygärtner dazu machen: Tomatenstauden wachsen in ausgespülten Farbeimern und Flaschenkürbisse an hölzernen Lattenrosten. Im Boden dürfen die Gärtner allerdings nichts anpflanzen, weil die Erde möglicherweise noch verseucht ist.

    Was den Garten so interessant macht, ist aber vor allem, „dass er das Wesen Offenbach widerspiegelt“, wie Barbara Levi-Wach sagt, Geschäftsführerin der Lokalen Agenda 21. Hier sei alles „im positiven Sinne chaotisch, Zäune bauen zum Beispiel geht gar nicht“. Nutzer des Hafengartens müssen sich zwar verbindlich anmelden, aber eine Fläche haben sie zumindest bisher nicht zugewiesen bekommen: Man pflanzte, wo Platz war. Parzellen gibt es nicht. Im Grunde ist der Hafengarten etwas für Stadtbewohner, die in ihrer Freizeit gärtnern möchten, aber kein Interesse an einem Schrebergarten haben. Anfangs sei es sogar verpönt gewesen, Rückzugsorte wie eigene Sitzecken einzurichten, sagt Levi-Wach.

    Alle Gärtner und auch Besucher können die Lagerfeuerstelle nutzen und sich auf Sitzbänke aus Europaletten an einen langen Tisch aus dicken Holzbalken setzen. Wenn es regnet, bietet ein alter Güterwaggon Schutz, den Studenten der Hochschule für Gestaltung (HfG) umgebaut haben, drinnen gibt es eine Bar und eine Sitzecke. Weil der Hafengarten öffentlich ist, steht er tagsüber offen, und die Zäune, die ihn umgeben, dienen nur zum Schutz vor Kaninchen. Das Interesse der Bevölkerung an dem Garten ist auch drei Jahre nach der Eröffnung groß. Es gibt eine Warteliste, und Levi-Wach sagt, regelmäßig schauten neugierige Besucher vorbei. Wer dorthin kommt, sieht auch die Neubauten im Hafenbecken westlich der Carl-Ulrich-Brücke. Die Stadt findet das Projekt dementsprechend gut. „Der Hafengarten belebt das Areal und macht es attraktiv“, sagt Jörg Muthorst von der Stadtwerke Offenbach Holding. Deren Tochterunternehmen Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft plant, erschließt und vermarktet den Hafen.
     
    Trotzdem ist nach wie vor unklar, ob die Stadt das Projekt auch langfristig unterstützt. Seine Zukunft hängt vor allem davon ab, ob und wann auf dem benachbarten Grundstück der geplante neue Standort der HfG entsteht. Die Stadt und das Land verhandeln derzeit noch über einen Kaufvertrag. In jedem Fall soll auf der Fläche des Hafengartens der Gutsche-Park mit einem Spielplatz für Kinder angelegt werden. Die Hafengärtner hätten eine Bleibegarantie bis Ende 2017, sagt Muthorst, möglicherweise könnten sie auch bis 2018 bleiben. „Aber das Grundstück muss auf jeden Fall geräumt werden. Unklar ist bloß, wann.“
    Allen Beteiligten war zwar von Anfang an bewusst, dass der Hafengarten ein endliches Projekt sein würde. Allerdings hängen die Hobbygärtner mittlerweile daran, weil sich eine Gemeinschaft herausgebildet hat. Die Gruppe ist gemischt, es sind Studenten darunter, Krankenschwestern, Ingenieure. Viele kommen aus dem angrenzenden Nordend, mehr als die Hälfte der Hobbygärtner hat ausländische Wurzeln. Sie grillen gemeinsam, zimmern Gartenmöbel und tauschen Lebensmittel aus.

    Falls sie nicht bleiben können, wünschen sie sich in der Innenstadt ein neues Grundstück, um dort weiterhin Erdbeeren, Auberginen und Zucchini anbauen zu können. Die Stadt, so heißt es, denke darüber zwar grundsätzlich nach, es sei aber noch zu früh für konkrete Pläne. Kurt Müller sagt, er hoffe darauf, dass notfalls eine Privatperson einspringe und unentgeltlich ein neues Grundstück zur Verfügung stelle.

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/altes-hafengelaende-urban-gardening-in-offenbach-14404540.html (mehr …)

  • Prinzessinnengarten einer der Kooperationspartner bei Zwischennutzung eines Ex-Hotels für Geflüchtete und KünstlerInnen

    (Gu, Gespräch)

    Ein Ex Hotel am Potsdamer Platz in der Stresemannstraße in Berlin wird bis Ende 2017 als Flüchtlingsunterkunft und Künstlerhaus zwischengenutzt. Es ist eine Erstaufnahmestelle mit 400 Geflüchteten (hauptsächlich Familien, rund 60 Kinder), aber es wohnen wohl auch noch ein paar Altmieter drin.
    Oben gingt es zwei Etagen Lofts, die von KünstlerInnen und Gruppen genutzt werden. Laut Marco vom P-Garten gibt es zwischen „unten und oben“ noch viel zu wenig Austausch.
    Es gab einen Aufruf, sich an der Zwischennutzung zu beteiligen, bei dem sich 40-50 Gruppen gemeldet haben. Von denen sind 15 ausgewählt worden, eine davon die P-Gärten.
    Eine erste gruppenübergreifende Gruppe hat sich zum Thema Gärtnern formiert. Sie wollen einen 10x10m großen Grünstreifen vorm Haus, gegenüber der Kantine, öffentlich zugänglich, zu einem Gemeinschaftsgarten machen und haben auch schon ein bisschen angefangen. Gleich war eine Gruppe von 6 geflüchteten Männern dabei.
    Das ganze Projekt ist als Pilotprojekt für das „Haus der Statistik“ gedacht. (mehr …)

  • Gärtnern mit Geflüchteten in der ZusammenKunft

    (Mail)

    wir hatten gestern unser erstes Treffen für einen Garten, den wir zusammen mit den Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft Stresemannstraße leben, aufbauen wollen. Es leben hier einige wenige AltberlinerInnen und etwa 400 geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, vor allem Familien mit Kindern. Der Garten soll im Rahmen des Projektes ZUsammenKUNFT entstehen, bei dem etwa ein Dutzend Organisationen und Gruppen die beiden obersten Etagen des Hotelgebäudes bespielen. Beteiligt sind unter anderem campus cosmopolis, die Kunsthochschule Weissensee, die Klasse Design for true Living World von Marjetica Potrc und die Nachbarschaftsakademie. Der Nutzungszeitraum ist begrenzt (Ende 2017), wir planen daher einen Garten in kleinen, beweglichen Behältern auf den Terrassen und unter Umständen die Nutzung eines Grünstreifens im Hinterhof des Gebäudes. Das Projekt versteht sich auch als ein Pilot für das Leben und Arbeiten mit Geflüchteten, u.a. im Zusammenhang mit den Ideen zu einer kulturellen Nutzung des leerstehenden Hauses der Statistik am Alexanderplatz.

    (Berlin)

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  • Stand der Dinge Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    FRANKFURT – Das Gelände ist fürs Gärtnern eigentlich gar nicht geeignet. 2500 Quadratmeter, teils asphaltiert, verkehrslärmlaut, mitten im dicht besiedelten Frankfurter Ostend. Überhaupt keine grüne Umgebung also. Und doch wird hier seit 2013 gesät, gepflanzt, geerntet. Der Frankfurter Garten, größtes hessisches Urban-Gardening-Projekt, hat sich an der Stelle etabliert, an der vorher ein Parkplatz war. In den Hochbeeten keimen Kräuter und Salat, wachsen Kohlrabi und rote Bete, einer hat Himbeersträucher gepflanzt. Fast 80 verschiedene Tomatensorten hatten sie im vergangenen Sommer. Sofort haben sie ein Tomatenfest gemacht.

    • MEHR INFORMATIONENMitmachen im Frankfurter Garten kann jeder Interessierte, die Mitgliedschaft im Verein ist nicht nötig. Einfach hingehen, fragen, loslegen. Der Verein erhebt keine Mitgliedsbeiträge. Das Non-Profit-Projekt bekommt Spenden und generiert Einnahmen durch den Verkauf von Speisen und Getränken an einem Kiosk auf dem Gelände, durch Workshops (zum Beispiel für Schulen und Unternehmen) sowie durch Führungen. Sponsoren gibt es auch, dazu gehören Fraport, Binding und Rapp’s. Die Stadt Frankfurt überlässt dem Frankfurter Garten das Areal im Ostend (Danziger Platz) und das Fischergewölbe umsonst, Nebenkosten müssen bezahlt werden. Geöffnet hat der Garten täglich außer montags von 12 Uhr bis etwa 21 Uhr (bei schlechtem Wetter schließt er früher).

      Informationen unter www.frankfurter-garten.de.

    „Urban gardening ist an vielen Orten ein Trend“, sagt Carolin Duss, die ehrenamtlich die Pressearbeit für den Verein macht. „Aber jeder Garten sieht anders aus. Das ist abhängig von den Menschen, die das machen.“

    Die Menschen im Frankfurter Garten – etwa 60 regelmäßig Aktive – sind eine städtisch-bunte Mischung: Familien mit Kindern, Alleinstehende, Senioren, Studenten, Hartz-IV-Empfänger, Banker. Einer, erzählt Duss, kommt oft nach Feierabend die paar Schritte von der EZB herüber, um beim Harken und Gießen abzuschalten. Andere pflanzen Karotten und Kohl an, weil sie sparen müssen. „Und wenn jemand gar kein Geld hat, um Saatgut oder Setzlinge zu kaufen, gibt es immer jemanden, der ihm das schenkt.“

    Das Soziale wird hier groß geschrieben, deshalb sind auch die Preise am Kiosk moderat. „Hier soll sich auch jemand, der Hartz IV bekommt, einen Kaffee leisten können.“ Andere Vereine oder Projekte, bei denen das Geld knapp ist, dürfen auf dem Gelände im Ostend Veranstaltungen machen. So etwas wie ein Flohmarkt, bei dem Mädchen Klamotten tauschen oder für kleines Geld weiterverkaufen, passt gut ins Konzept – es ist nachhaltig.

    Verwenden, „was die Stadt nicht mehr braucht“, so steht es auf der Homepage des Frankfurter Gartens. Die Hochbeete etwa (die den Vorteil haben, dass sich beim Gärtnern keiner bücken muss) werden aus alten Paletten, ausrangierten Regalbrettern oder anderem Holz vom Sperrmüll selbst gezimmert. „Erst vor kurzem“, erzählt Duss, „haben uns zwei Herren von einem Restaurant ausrangierte Stühle vorbeigebracht.“ Die stehen jetzt zusammen mit einem Sammelsurium von Stühlen und Bierzeltgarnituren vor dem Kiosk. Im Sommer sind die Plätze gefragt, der Garten ist offen für alle, die bei (Apfel)Wein, Bier und Handkäsbrot chillen, Musik hören oder einen Film anschauen wollen. Der Ort hat seinen Reiz: mitten in Frankfurt, mit Blick auf das neue Hochhaus der Europäischen Zentralbank, und doch ein kleiner Kosmos für sich.

    Der Kosmos dehnt sich neuerdings aus in die Stadt. In der Frankfurter City wachsen Sellerie und Salat aus einer Fassade, sie dürfen sogar geerntet werden. Die ungewöhnliche Bepflanzung sorgt bei Passanten für Irritationen, bisweilen für Belustigung und oft für Fragen.

    Die Antwort ist einfach: Hier geht es um die essbare Stadt. Die bepflanzten Holzpaletten haben nicht nur einen praktischen Nutzen, sie sollen die Städter auch zum Nachdenken anregen: Wie werden unsere Nahrungsmittel produziert? Wie wollen wir uns ernähren? Wie wichtig ist uns Regionalität? Wie wollen wir in der Stadt miteinander leben? Das Ziel formuliert Duss so: „Wir wollen, dass Frankfurt grüner und nachhaltiger wird.“

    Im „Zukunftspavillon“, zu dem die Fassade gehört, werden solche Themen diskutiert. Das Provisorium auf dem Goetheplatz, umringt von Bankentürmen, ist ein Ergebnis des Architektursommers Rhein-Main, mit dem die Stadt testen will, ob eine Bebauung das öde Riesen-Areal sinnvoll gliedern könnte.

    Auch an anderen Stellen in Frankfurt hat der Frankfurter Garten Paletten mit Essbarem bepflanzt, um zu zeigen: Ja, wir können etwas tun, die Städter können ihre Stadt gestalten. Dass das nachgeahmt wird, freut die Gärtner. Gerade habe eine Schule angefragt, um sich beim Bepflanzen der Paletten helfen zu lassen.

    „Bei vielem, was wir machen, steht am Anfang jemand, der sagt: Ich würde mal gern dieses und jenes ausprobieren“, erzählt Carolin Duss. Pilze züchten zum Beispiel, die knackfrisch verarbeitet werden und keine Weltreise hinter sich haben. Zusammen mit der Stadt war bald der geeignete Raum dafür gefunden: das Fischergewölbe unter der Alten Brücke. Früher diente es den Mainfischern als Garage für ihre Boote, zuletzt stand es leer. Auf 550 Quadratmetern wachsen dort seit einigen Monaten Champignons, Austernpilze, Kräutersaitlinge und Shiitake. Mit einer Ernte von mehreren Tonnen rechnen die Stadtgärtner in einigen Jahren.

    Ob das wahr wird, weiß noch niemand. Denn der Frankfurter Garten ist ein Projekt auf Abruf. Der Vertrag für das Gewölbe läuft Mitte 2017 aus, der für das Areal am Danziger Platz schon Ende 2016. Dass die kostenlose Nutzung des Geländes (Nebenkosten zahlt das Projekt selbst) nicht unbefristet sein würde, war von Anfang an klar. Wenn eines Tages die Nordmainische S-Bahn gebaut wird, wird das Grundstück im Ostend gebraucht.

    Aber bis dahin kann noch viel Wasser den Main hinunter fließen. Die urbanen Gärtner hoffen auf eine erneute Verlängerung des Vertrags oder auf ein Ausweichquartier. Allzu schwierig wäre ein Umzug nicht: Alles auf dem Gelände inklusive der Hochbeete ist mobil, könnte wieder verwendet werden und auf einem anderen Platz die Stadt ein bisschen grüner machen.

    http://www.echo-online.de/lokales/rhein-main/gaertnern-und-utopie-gehen-beim-urban-gardening-hand-in-hand_16903531.htm (mehr …)

  • Grünstadtgeflüster München: NutzerInnen kommen selber für die Kosten auf

    (Gu, Projektbesuch und Mail)

    Das Gartenprojekt am Münchner Kolumbusplatz auf dem Gelände der Kulturjurte (Grünstadtgeflüster) nimmt Gestalt an. An den Seiten des von einem steilen Hand und einen Zaun umgrenzten Gelände sind selbstgebaute Hochbeete entstanden. Als Gu kurz da war, hat ein LKW gerade die Erde dafür abgeladen.
    Der Macher schreibt dazu:  Wir freuen uns auch sehr über die Fortschritte. Leider darf der Hang nicht bebaut werden, was der ursprüngliche Plan war.
    Die Finanzierung wurde jetzt über die Beetnutzer abgewickelt. Die Bereitschaft war da und andere Möglichkeiten hatten wir keine. Zudem konnten die Kosten ein wenig durch Materialspenden gesenkt werden.

    Sie hatten einen Antrag in Höhe von ca. 3500 Euro gestellt….
    Die Zwischennutzung läuft sicher nun bis Ende Juli 2016

    (mehr …)

  • Kulturjurte plant Gartenprojekt als (kurze) Zwischennutzung

    (Gu – Antworten auf Rückfragen zu einem Antrag)

    Das Grundstück ist Privatgelände und gehört dem Herrn Pfänder. Das Grundstück hat eine Grundfläche von ca. 2000qm² und liegt direkt am Kolumbusplatz. Die Gartenparzellen werden im nach Süd-Osten ausgerichteten Hang angelegt.
    -Derzeit besteht ein Zwischennutzungsvertrag bis Ende Juli. Wir befinden uns in den Gesprächen über eine Verlängerung bis Anfang/mitte 2017. Prinzipiell ist eine Zwischennutzung bis zur Bebauung des Geländes in 2-3 Jahren möglich.
    -Das Team der Kulturjurte begleitet und betreut das Gartenprojekt bis zur Beendigung der Zwischennutzung. Die Kulturjurte steht mit Ihren Elementen auf dem gleichen Gelände auf der ebenen Fläche (unterhalb des Hanges)
    -Derzeit sind knapp 20 Personen an dem Gartenprojekt interessiert (Tendenz steigend). Die Parzellen werden gemeinschaftlich mit den Nutzern angelegt.
    -Wir haben bereits die Zusage der AWM für kostenvergünstigte Lieferung von Mulch und Kompost. Weitere Partner konnten wir bisher noch nicht gewinnen. Wären dankbar über zusätzliche Kontakte.
    -Wir haben bereits eine Fahrradwerkstadt für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge auf dem Gelände. Dieses Projekt wird von Mitarbeitern einer Flüchtlingsunterkunft betrieben. Allerdings werden wir erst Kontakt zu Unterkünften und Initiativen aufnehmen, wenn die notwendigen Gelder gesichert sind. 
    -Ob wir und in welcher Höhe wir finanzielle Beteiligungen der Gartennutzer erheben müssen, kommt auf die Grundfinanzierung und die tatsächlich entstehenden Kosten an. 
    -Einen Förderantrag über 3800€ haben wir dem BA18 gestellt. Da dieser uns aber bereits bei anderen Vorhaben unterstützt, ist eine Kostenübernahme in der Höhe nicht realistisch.
    -Wir laden alle zwei Wochen zu einem gemeinsamen Sonntags-Brunch ein, an dem sich ausgetauscht werden kann, Wünsche geäußert und Erweiterungen angedacht werden können. Entscheidungsprozesse sollen aus der Gemeinschaft entstehen.


    -> sie haben einen Antrag an uns gestellt, den wir wegen der (kurzen) Zwischennutzung nicht bewilligt haben, beraten aber gerne.
    Der Antrag ist bei den Anträgen abgelegt (mehr …)

  • Planungen für einen ersten GG in Zittau finden viel Zuspruch

    (Gu, alters)

    Amaliengarten“ – Erster Gemeinschaftsgarten in Zittau

    „Mit der Unterzeichnung der Vereinbahrung zwischen der HSZG und der Stadt, wurde das Gemeinschaftsprojekt „Amaliengarten“ besiegelt.
    Das Thema des diesjährigen „Tag der Umwelt“ sprach viele Studierende und erfreulicherweise auch Zittauer Einwohner an. Erstmals in der Tradition dieser Veranstaltung reichten die Sitzplätze im Hörsaal der Hochschule bei weitem nicht aus. Diese erfreuliche Tatsache könnte schon darin begründet sein, dass Impulsgeber für das Thema „Urban Gardening:  „Deine Stadt. Dein Garten“ eine studentische Umweltinitiative, die sich Anfang des Jahres gegründet hat, war, welche den Gedanken aus unserer Bürgerbeteiligung zum städtischen Handlungskonzept für Zittaus Innenstadt bis 2020 aufgriff. Der Tag der Umwelt am 14. Oktober war sozusagen der Startschuss für alle interessierten Studierenden und Zittauer Anwohner. Eine geeignete innerstädtische Brachfläche ist dafür schon auf der Amalienstraße gefunden. Diese stellt die Stadt Zittau für einen solchen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung. Zunächst stand aber die Frage, warum sich Stadt und Hochschule mit diesem Thema, dass weltweit kein neues und seit ca. fünf Jahren auch in Deutschland präsent ist, beschäftigen.
    […] Die bereits vor Beginn der Veranstaltung von Stadt und Hochschule unterzeichnete Vereinbarung zur Ermöglichung von Stadtgärten als Zwischennutzung von Baulücken und der Schaffung eines Gemeinschaftsprojektes unter dem Motto: „Zittau is(s)t Grün – Deine Stadt. Dein Garten“ ist nun die Grundlage für die weitere Projektarbeit. Im Herbst und Winter werden Studierende des Internationalen Hochschulinstitutes Zittau den Boden des künftigen Amaliengartens untersuchen und alle künftigen „Gemeinschaftsgärtner“ zu einem ersten Workshop zusammen kommen.“

    http://www.hszg.de/news/amaliengarten_erster_gemeinschaftsgarten_in_zittau.html

    (mehr …)

  • Rosen_Heim kurz vorm offiziellen Start

    (Gu, Projektbesuch, 6.8.)
    In München Ramersdorf ensteht auf einer Brache (3 Jahre Zwischennutzung) das Gartenprojekt Rosen_Heim. Es ist ein Soziale Stadt Projekt, dementsprechend auch mit Gelder für Honorare ausgestattet (aber nicht für Gartengeräte…). Es gibt, sobald sie die Nutzungsgenehmigung haben, eine Koordinatorin mit 6h/Woche. Es ist ein Projekt des Wohnforum bzw des Nachbarschaftstreff Netzwerk am Isareck, das eine Tochter einer Wohnungsbaugesellschaft (GEWOFAG) ist. Die GEWOFAG ist noch dabei, die „Beauftragung“ auf den Weg zu bringen, so dass sie offiziell loslegen können. Es gibt schon ein paar Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Tische – gebaut zusammen mit der Werkbox. Sie haben Erde von der GEWOFAG, es gibt einen Wasseranschluß und einen Baucontainer. Gestern fand ein Workshop für Kinder zum Insektenhotelbau statt. Es sind kleine Hotelchen entstanden, die jetzt auf der einen Seite entlang des Zauns hängen. Auch Bierbänke etc. sind schon auf der Fläche. Diese ist im historischen Ortskern des Stadtteils.
    Von der Organsiation her wollen sie das Projekt so wie den Grünspitz in Giesing gestalten und auch viele Veranstaltungen machen. Der nächste Workshop mit der Werkbox ist der Bau eines Komposters, mit dem man das Kompostgut gleich wenden kann.
    Es gibt schon einen Kern von 7 Leuten und 15 Interessierte – bisher haben sie noch keine Werbung o.ä. gemacht. Aber es fand beim „Tag der Stadtebauförderung“ im Mai schon einiges auf der Fläche statt (mussten sie machen, da sie über Soziale Stadt finanziert sind):
    „Soziale Stadt
    Ramersdorf / Berg am Laim
    Die Landschaft der Münchner Gemeinschaftsgärten wird um einen Garten
    im Herzen des historischen Ortskerns von Ramersdorf reicher. Auf
    dem Grundstück der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH
    (MGS) am Ende der Rosenheimer Straße entsteht unter der Trägerschaft
    des Wohnforums ein Nachbarschaftsgarten mit dem Namen „rosen_
    heim“. Hier kommen Gartenfreunde auf ihre Kosten!
    Zum Tag der Städtebauförderung laden wir Sie ein, Gemeinschaftsgärtnern
    hautnah zu erleben und eine brachliegende Fläche zum Blühen zu
    bringen. Unter fachkundiger Leitung bieten wir „Pflanzenkunde“ und
    Spaß am Garteln für Jung und Alt. An unserem Infopavillon erhalten
    Sie Informationen zu Projekten, Planungen und Aktionen im gesamten
    Gebiet der Sozialen Stadt, und Sie können diese bei einer Radltour mit
    der Quartiersmanagerin auch vor Ort kennenlernen.“

    Sie wollen gerne ein Lastenrad bauen und können sich gut vorstellen, Workshops zu machen, die auch für andere Münchner Gemeinschaftsgärten interessant sind. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Schloßplatz in Nürnberg gibt es seit Frühjahr 2014

    (Gu, Mail, 21.4.)
    Seit Frühjahr 2014 gibt es den Nachbarschaftsgarten Schloßplatz in Nürnerbg. Jeden Do von 15-18h ist jemand vor Ort. Die Fläche ist ca. 250m² groß
    „Wir sind tatsächlich nur ein Zwischennutzprojekt und ursprünglich für insgesamt 2 Jahre (2 Sommer) auf dieser Fläche (Frühjahr2014-Frühjahr2016). Aktuell gehen wir davon aus, dass wir Ende 2015 „die Zelte wieder abbauen müssen“. Die Stadt Nürnberg plant dort eine Art Parkanlage. Es ist aber auch gut möglich, dass wir im Sommer 2016 doch noch weiter gärtnern können, da die städtischen Planungen/Bauarbeiten nicht gerade für ihre schnelle Umsetzung bekannt sind. Wir lassen uns überraschen. 

    Zur Entstehung/Organistion:

    Der Stadtteilarbeitskreis Gleißhammer, St. Peter und Glockenhof im Nürnberger Südosten entwickelte die Idee, die brach liegende Fläche an der Schlossstraße in Gleißhammer übergangsweise zum urbanen Garten umzugestalten. Bis zur geplanten Neugestaltung des Schlossplatzes, einer Maßnahme des Stadtplanungsamts im Rahmen der Stadterneuerung Gleißhammer/St. Peter, soll das Gartenprojekt als Zwischennutzung dienen. Mit den vom Stadtplanungsamt vorgesehenen Sanierungs- und Bauarbeiten zur Gestaltung eines kleinen Stadtteilplatz kann frühestens 2016 begonnen werden. Der Kulturladen Zeltnerschloss, welcher sich in unmittelbarer Nähe der Fläche befindet, ist dabei Kooperationspartner des Stadtplanungsamts.

    Die Durchführung hat die Studierendengruppe Urban Gardening der Fakultät Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm übernommen. Überwiegend mit Unterstützung des Kulturladens Zeltnerschloss (Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg) und des Stadtplanungsamts haben die Studierenden das Konzept Nachbarschaftsgarten entwickelt und in die Tat umgesetzt.

    Aktuell haben Nachbarn für 8 Beete (kostenlose) Patenschaften übernommen, dazu kommt eine Kinder- und Jugendwohngruppe aus der Nacharschaft. In dieser Saison sind außerdem noch 3 Nachbarinnen dazugekommen, womit der Garten auch schon fast aus allen Nähten platzt. Es gibt zudem noch 4 Gemeinschaftsbeete, von denen 2 die Nachbarskinder bewirtschaften. An einem Nachmittag in der Woche (do, 15-18uhr) steht außerdem das Tor für alle Interessierten und Besucher offen, dieser Nachmittag wird von Studierdenden betreut.


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  • gärtnerische Zwischennutzung auf Dach des Münchner BieBie

    (Gu aus FB urbane Gärten München, 30.3.)
    Das Zwischennutzungsprojekt BieBie in der Freisiger Landstrasse in Freimann (ganz nah an der U-Bahn-Stadtion) möchte seine Dachflächen mit urbanen Gärten begrünen. Grün ist schon vorhanden, aber bis jetzt keine Möglichkeit für Gemüseanbau. Der müsste in Hochbeeten stattfinden. Genügend Paletten für den Bau von Hochbeeten sind vorhanden. Erde könnte beschafft werden. Die Flächen sind wirklich schön und sonnig, gut zugänglich, Wasseranschluss vorhanden. Vielleicht wird es auch Bienen dort geben. Die Zwischennutzung ist bis Jahresende sicher und wird möglicherweise verlängert. (mehr …)

  • Darmstädter versuchen private Fläche für Gartenprojekt zu bekommen

    (Gu, Tel, 27.3.)
    Die Darmstädter „urban garden“ Gruppe kommt nicht so leicht an den privaten Besitzer der Fläche ran, auf der sie gerne gärtnern wollen (Brache, war mal eine Tankstelle drauf, es wird auf Änderung des Nutzungsplans gewartet -> Zwischennutzung). Sie kommunizieren bisher mit dem Pächter. Sie erstellen derzeit ein Konzept, einen Finanzierungs- und Nutzungsplan für die Fläche und sind in Kontakt mit der Stadt. Es soll ein Treffen geben, um Unterstützungsmöglichkeiten der Behörden zu klären und auch Möglichkeiten zu diskutieren, mit dem Projekt ggf Teil von „Soziale Stadt“ zu werden (und so eine Finanzierung zu haben).
    Sie haben den Frankfurter Garten besucht und wollen sich nun mit Initiativen in der Nähe vernetzten. Über unsere Site haben sie von weiteren Projekten erfahren.

    (Gu aus alters, 27.3.)
    SPD unterstützt das Projekt:
    „Es freut mich, dass die „urban gardening“ Bewegung jetzt auch in Darmstadt angekommen ist. Ich finde die Initiative aus dem Johannesviertel toll und möchte sie aktiv unterstützen“, sagt der Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtparlament Michael Siebel. […]. Deshalb wünscht sich der Stadtverordnete, dass Initiativen dieser Art in Darmstadt weiter gefördert und koordiniert werden. Vorstellbar ist auch die Aktivierung innerstädtischer Flächen beispielsweise im Schlossgraben oder in Teilen der öffentlichen Parks in Darmstadt. Dazu bedarf es aber auch einer guten Begleitung. Diese sollte durch die Stadtverwaltung sichergestellt werden. Auch bei der Aktivierung privater Flächen sollte die Stadt behilflich sein. Deshalb zeigte sich Siebel auch befremdlich über die Einlassungen der Stadt zu dem Grundstück in der Pallaswiesenstraße. Dort schafft es die Stadt seit Jahren nicht, eine Bebauung zu ermöglichen. „Dann sollte doch möglichst auf dieser Fläche das städtische Gärtnern von Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht werden.“

    http://www.spdfraktion-da.de/newsreader/items/siebel-unterstuetzt-urban-gardening-in-darmstadt.html (mehr …)

  • Ernährungsworkshops im Mauergarten

    (Gu aus Newsletter)
    Im Mauerpark (Berlin) gibt es in nächster Zeit viele Angebote zum Thema Ernährung. Ein schön gemachter Flyer ist beim Projekt abgelegt
    Außerdem

    • Es gibt jetzt den versprochenen offiziellen Wasseranschluss (leider etwas weiter weg, beim wießen Container, Parkeingang Lortzingstr.) für uns, den wir jetzt nutzen können (wenn die Wasseruhr angekommen ist ca. Ende März). Diese Wasserkosten (ca. 4,80 € pro 1000 Liter) wird uns Grün Berlin dann weiterreichen. Bitte den Hydranten nicht mehr nutzen, weil der am Netz des bisherigen Eigentümers hängt (CA Immo).
    •     Insgesamt ist Grün Berlin mit der Kooperation und der Entwicklung des Gartens zufrieden und wir haben uns ebenfalls bedankt. Grün  Berlin strebt einen baldigen Vertrag für die Zeit der Zwischennutzung (mindestens dieses und wohl auch nächstes Jahr) mit uns an. Bisher haben wir lediglich eine Duldung. Herr Göhler empfiehlt, dass wir bei der nächsten Bürgerwerkstatt „Mauerpark fertig stellen“ (etwa April) noch einmal die Entwicklung und Perspektive des mauergartens vorstellen und Werbung für unsere Anliegen machen.

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  • Zwei Gartenprojekte in Gießen entstanden

    (Gu, Mail, 6.+9.3.2015)

    Der Strebergarten ist ein gemeinschaftliches Gartenprojekt von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen (https://www.facebook.com/strbrgrtn), es ist ein offenes Gemeinschaftsgartenprojekt. „WIr haben zur Zeit noch eine recht große Fläche der Universität Gießen zur Verfügung, die allerdings in ca 2. Jahren bebeaut werden soll.

    Das zweite Projekt ist im Rahmen einer weiteren sozialen Initiativgruppe in Gießen entstanden. Die Freeschool Gießen versteht sich als Plattform und Unterstützer kostenloser Angebote in Gießen; Also eine Art kostenlose Volkshochschule. An der Webpräsenz dieses Gartens wird ebenfalls gearbeitet. Die meiste „Werbung“ geschieht also noch durch Mundpropaganda. Auch mit diesem Projekt sind wir auf einem kleinen Grundstück, dass uns als Zwischennutzung von der Technischen Hochschule Mittelhessen zur verfügung gestellt wird. Auch hier soll in einem Jahr schon gebaut werden.

    In beiden Gruppen ist es ein präsentes Thema, wie wir hier in Gießen gemeinsam dafür sorgen könnten, dass Gemeinsame Räume wie urbane Gärten/Parks und weitere Grünflächen einen Weg in die Stadtplanung fidnen könnten. Gerade in Gießen wird gebaut wie verrückt und gerade solche öffentlichen Räume und Grünflächen werden mehr und mehr von der Bildfläche gedrängt.

    Über Mundpropaganda kommen viele Leute aus den
    unterschiedlichsten Ecken. Hinter beiden sind kein Verein und wir waren
    bisher ein recht lockerer Zusammenschluss mit einem Kern von 5-10 Aktiven.
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  • Erste Schritte zum Kösk-Gartenprojekt im Münchner Westend

    (Gu, Treffen, 25.2.)
    Die Stadtbibliothek im Münchner Westend wir von KünstlerInnen projektgebunden zwischengenutzt. Träger ist der KJR, der dann da wohl in ca. 3 Jahren auch seine Geschäftsstelle hin verlegen will (vermutlich Neubau). Die Zeit bis dahin soll neben den Kunstprojekten auch ein Garten den Ort mit Leben erfüllen. Unsere Kollegin Ina hat losgelegt, vier andere Interessierte sind mit im Boot und sie suchen nun den/die richtige/n Ansprechpartner/In von Seiten der Stadt für eine vertragliche Regelung. Bisher war das eine Odyssee, doch jetzt hat Ina eine Frau gefunden, die für das Gebäude und die Fläche zuständig ist. Die Gruppe möchte, dass die Wege und die Bäume weiterhin vom Gartenamt betreut werden, einiges klären und wissen, wer für was Verantwortung trägt und was sie machen können.
    Sie haben derweil angefangen, im Gebäude anzusäen und Kontakte zu Nachbareinrichtingen (zumindest einer, die mit migrantischen Frauen arbeitet) aufzunehmen. Sie wollen die Nachbarschaft noch informieren und zum mitmachen einladen. Dem KJR ist wichtig, dass Jugendliche erreicht werden. Das könnte mit Kunstaktionen gelingen, die auch den Gartenraum mit einbeziehen oder Pflanzen. Ideen dazu sind Moosgraffiti, Färberpflänzen, Fotos.
    Sie werden einen Anschubantrag bei uns stellen für Gartengeräte, Material für Hochbeetebau. (mehr …)

  • Düsseldorf hat Ansprechpartnerin für urbane Gärten

    (Gu, Mail, 23.2.2015)
    Bei Düsselgrün und in Düsseldorf hat sich einiges getan:
    In Düsseldorf gibt es nun eine Ansprechpartnerin beim Gartenamt für urbanes Gärtnern (Frau Sarah-Paloma Becker), die Anfragen von urbanen Gärtnern an die Stadt in Zukunft koordinieren soll. Außerdem will die Stadt urbanes Gärtnern fördern und Flächen zur Zwischennutzung verfügbar machen. Dabei ist ihnen natürlich die ZWISCHENnutzung besonders wichtig.
    Wir konnten uns vor zwei Wochen vor dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen vorstellen (Eva Mira Bröckelmann und ich haben das gemacht) und haben dort auch genannt, was urban-gardening Initiativen unserer Meinung nach besonders zugute kommen würde.
    Die Stadt arbeitet gerade an einem Mustervertrag, die erste Vorlage, die wir bekommen haben, war unserer Meinung nach aber noch nicht akzeptabel für uns. Aktuell haben wir die Zusage für diese Saison auf der Haifastraße bleiben zu dürfen. Bei allem was darüber hinaus geht, sind sich die Ämter auch uneins.“ (mehr …)

  • Düsselgrün will über Pachthöhe verhandeln

    (Gu, 26.11., Mail und Tel)

    „Stand: Am 25.11. fand ein Gespräch mit dem Gartenamt, dem Umlegungsausschuss und dem Liegenschaftsamt statt.  Es soll einen Vertrag geben, der der Initiative zusichert, dass sie bis Ende 2015 auf dem Grundstück bleiben kann. Mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Dafür bedarf es jetzt eines Ansprechpartners, es gingen aber auch mehrere, der / die diesen Vertrag unterschreibt / unterschreiben. Zweite Bedingung: Die Fläche muss wie Grabeland betrachtet werden. Also einjährig nutzbar. Und es wird ein Pachtzins fällig. Bei Ziergärten liegt der bei 0,70 Euro / qm / Jahr. Man ist bereit auf 0,65 Euro / qm / Jahr runter zu gehen. Zudem wurde nochmal betont, dass es sich in jedem Fall um eine temporäre Nutzung handeln wird, also kein Kleingarten wird, auch wenn der Verbleib an der Haifastraße andauern sollte. Also kein Bau von Gartenhäuschen oder Anlage von Wegen der ähnliches. Zudem entstünde daraus kein Gewohnheitsrecht. Sollte also die Haifastraße geräumt werden müssen, besteht kein Anspruch auf eine adäquate Ersatzfläche (man will sich aber bemühen).  Wir überlegen, einen Verein zu gründen.“ Bzw wollen sie ggf unter den bereits vorhandenen Verein Niemandsland schlüpfen. Bei 600m² wären es wohl so 400 Euro Pacht pro Jahr, was sie mit Mitgliedsbeiträgen auch aufbringen könnten. Doch haben sie bisher die Fläche ja auch genutzt und nichts zahlen müssen und sie sind selbstbewußt genug, aufzeigen zu können, was sie für „die Öffentlichkeit“ ehrenamtlich alles leisten.

    Außerdem hat der Düsseldorfer Stadtrat beschlossen, dass es eine Ansprechperson für urbane Gemeinschaftsgärten geben soll.

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  • Hechtgrün baut im Winter den Garten ab

    (Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 21.9.)
    Der Dresdener Gemeinschaftsgarten Hechtgrün liegt an einer lauten Straße, einer S-Bahnhaltestelle und einer riesengroßen Baustelle. Ein Bewohner hat das Grundstück, dass einer Hamburger Immobilienfirma gehört, zunächst privat gepachtet. Nun sind sie aber das dritte Gartenprojekt der Ufer-Projekte. In 2013 hatten sie eine Nutzungsgenehmigung von April bis Ende Oktober, dieses Jahr bis Mitte November. Dann muss der Garten abgeräumt werden, denn ein Weihnachtsmarkt ist traditioneller Weise Pächter der Fläche. Sie gärtnern daher nur mobil, haben dieses Jahr aber auch Sträucher gepflnazt. Im Juni 2013 war die Eröffnung, Leute sind u.a. über Aushänge „Garten sucht GärtnerInnen“ dazu gekommen. Es gibt eine große Fluktuation – wohl da es keine klare Perspektive gibt. Der Garten ist offen für alle, alles ist gemeinschaftliche, 30-40 Leute stehen auf der Mailingliste. Doch gibt es keine wirkliche Gruppe, keinen Tag, an dem viele Leute da sind, die offene Gartenzeit ist nicht gut besucht und das Plenum, das alle 2 Wochen stattfindet, auch nicht.
    Gute Einnahmen haben sie auf dem Hechtstraßenfest mit Bierverkauf gemacht (Insel der Gelassenheit) und auch bei der Fete de la Musique. (mehr …)

  • Konkordia: kurze gärtnerische Zwischennutzung in Dresden

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Anfang des Jahres hat die Gründerin des Aprikosengaretn zusammen mit jemand anders in Dresden auf einer Brachfläche eine gärtnerische Zwischennutzung initiiert. Es entstand Konkordia (http://konkordia-dresden.blogspot.de/). Sie müssen den Ort bis Ende September diesen Jahres wieder verlassen. Einiges ist schief gelaufen: das Ortsamt ist auf die InitiatorInnen zugekommen (das Umweltamt musste aktiv werden, da auf der Fläche illegale Ablagerungen gemacht wurden) und hatte wohl auch die grundsätzliche Zustimmung des Eigentümer eingeholt, dass auf der Fläche was gemacht werden darf. Es gab aber keine Kommunikation zwischen Besitzer und Gartengruppe. Der Besitzer wollte dann das Gartenprojekt dort nicht und ist auch gar nicht zugänglich. Das Ortsamt hat sich nicht für das Projekt stark gemacht – und nun suchen sie einen neuen Ort, wo sie wieder ein Gartenprojekt aufbauen können. (mehr …)

  • Hufewiesen Tracha gesperrt. Hensels Garten noch offen

    (Workshop, Gu, 20.9. und Mail 23.9.)
    Hensels Garten ist  ein Projekt vom Hufewiesen Trachau e.V. Die Fläche , ca. 400 qm wurde uns von der Eigentümerin bereitgestellt. Es gibt ihn seit 2013. Er liegt am noerdlich des Dorfangers von Alttrachau (also nicht auf den Hufewiesen). Hausnummer ist Alttrauchau 28 und ist öffentlich. Dort stand einmal der kleinste Seitenhof von Alttrachau und es lebte die Familie Hensel dort. Nach Abriss der Haueser 60/70 Jahre,  gab es noch Garagen und eine Laube und ein Gaertner. Dem Mann wurde irgendwann sein Garten gekündigt und es sollte nun gebaut werden. 4-stoeckige Lueckenbebauung. Aber das Grundstück wechselte zum Glück den Eigentümer.  Als er uns zur Verfügung gestellt wurde, fanden wir schon einige Obstbäume und Blumenstauden vor. Jetzt geht es wieder ums Gaertnern und um Angebote fuer die Nachbarschaft, damit diese aus den Wohnungen rauskommen und mitmachen oder eben unsere Aktionen zu besuchen. Falls mal gebaut werden sollte, wird ein Bauernhaus angestrebt.
    Motto des Gartens „Von Nachbarn für Nachbarn“.  Die Menschen von Hensels Garten uebernehmen dafür die Zahlung der Grundsteuer an die Eigentuemerin. Der Hensel Garten ist öffentlich, hat nur eine Pforte die nicht abgeschlossen ist. Ein Schild zeigt den nächsten Termin samt Ereignis an. 

    Die Hufewiesen sind ein Ort hinter dem  Dorfanger von Alttrachau. Abgesperrt und 13 ha gross, ehemalige Wirtschaftsfelder für Anbau von Gemüse und Getreide der „Bauern“ bis zur Wende. Nach der Wende, erwarb die Münchner Baugesellschaft Trachau mbH die Flächen von verschieden Eigentümern ( z. B. Gemueseanbau Zeidler ) und die Flächen vielen dann brach. Es gab verwilderte Garten aus denen sich dann Streuobstangebote bildeten. Eine alte Steuobstwiese, in diesen 20 Jahren entstand ein Wald (3 ha gross und der von der Forstbehoerde als Wald anerkannt).  Menschen nahmen den Ort ein, anfangs spazierten sie mit mit ihren Hunden, Arbeitende als Wegabkuerzung zum S-Bahn Haltepunkt. Dann verpachtete die Münchner Bau  an eine Pferdehalterin, die die Flaeche in Ordnung hielt und auch noch Angebote fuer die Umgebung schaffte. Diese wurden rege genutzt. Im Laufe der Zeit nahmen Menschen diesen Ort als Treffpunkt ein. Die Wiesen sind  einfach wunderschön und mitten in der Stadt gelegen. Ist man dort nimmt, merkt man nix von der Stadt. In Jahre 2007 ging die Muenchner Bau insolvent und wurde von der ADLER Real Estate AG fuer 1,2 Mio übernommen. Die MBG existiert heute als Tochtergesellschaft der ADLER mit Sitz in Frankfurt Main. Die Flaeche wurde weiter von den Menschen der Umgebung als oeffentliche Flaeche wahrgenommen bis 2012.
    Weil die MBG kein Baurecht für einen Bebauungsplan in Osten der Wiesen erhalten hat, liess sie die Wiesen mit Zaun und Wachschutz absperren. Und  kündigte der Pferdehalterin. Somit war Schluss mit Öffentlichkeit auf den Wiesen. Den Bebauungsplan verhinderte Buergerinitiative. Heute ist aus der BI der Hufewiesen Trachau e.V. geworden. Und hat ein volles Programm hinter sich und vor sich.

    […] Unter dem Themenstrang „Wir und unsere Stadt“  dort unter Beta Gruen ist Hensel Garten ein Teilchen davon. Hinzukommen ab nächstes Jahr unter Beta Gruen: KuemmelZ und der Kirchsteig. Alles sind Versuche Menschen zu bewegen  Orte, ihre Umgebung und Angebote zu gestalten.  

    Der Kirchsteig ist ein nicht verzeichneter Weg hinter dem Dorfanger von Alttrachau. Dieser ist öffentlich zugänglich und liegt direkt an den Hufewiesen. Er soll ein gestaltetes gruenes Kleid erhalten. Blumen-Bienenweide, Naschstrauecher, Sitzgelegenheit und eine Wegedecke. Mal sehen was wir so duerfen. 

    KummelZ ist ein kleines wildes Grundstück am Dorfanger ( Alttrachau 24, 300 qm gross) mit 3 scheußlich dunklen Garagen. Wir dürfen dort 2 Garagen abreissen, 1 Garage erhalten wir für uns. Den hinteren Teil 150 qm dürfen wir als Verein 10 Jahre nutzen. Vielleicht als Werkstatt, Buero oder Maerchengarten. Im vorderen Teil legt der Eigentümer Parkplaetze an (mehr …)

  • Gartenprojekt in der Innenstadt von Bonn: Veedelsgarten

    (Gu, Kurzrecherche 8.8.)

    Nachdem 2012 ein baufälliges Klettergerüst auf dem Spielplatz in der Maxstraße abgebaut werden

    musste, wurden Gespräche zur Neugestaltung des Geländes eingeleitet. Konsensfähig war der

    Vorschlag Christine Dolds, Inhaberin des gegenüber liegenden Hostels, einen Veedelsgarten

    einzurichten, wenigstens so lange, bis (voraussichtlich 2014) die Finanzierung neuer Spielgeräte

    gesichert sei (vgl. Rossel 2013). Die Marienschule möchte sich mit der Einrichtung von

    Garten-AGs an der Instandhaltung des gemeinschaftlich genutzten Nachbarschaftsgartens

    beteiligen und auch einige AnwohnerInnen halfen mit, als der Veedelsgarten am 01. Mai diesen

    Jahres bepflanzt wurde.
    Quelle: http://www.wiegandt-stadtforschung.de/fileadmin/bilder/Lehre/Diplomarbeiten/Fiergolla_end2.pdf (mehr …)

  • Grüne starten Gartenprojekt in Augsburg

    (Gu aus google alerts vom 12.6.)
    „[…] Die Grünen haben mit einer Aktion zum Gärtnern in der Stadt aufgerufen. Rund 70 Pflanzen werden von Stadträten, Parteimitgliedern und Freiwilligen in einem großen Beet in der kleinen Grünanlage gesetzt. Gemüse und Kräuter sind genauso darunter wie Blumen oder Beeren. „Aus der Steinwüste soll ein bunter Garten werden“, gibt Grünen-Vorsitzender Matthias Strobel das Ziel vor. Damit möglichst viele Menschen profitieren können, sind viele Gewächse dabei, die man abernten kann. Jeder Anwohner oder Passant kann vorbeikommen und etwas Gemüse mitnehmen oder auch neu pflanzen. Das ist bei der Aktion zum Internationalen Tag der Umwelt ausdrücklich erwünscht. Darüber hinaus gibt es duftende Kräuter wie Lavendel, die mitten in der Stadt Bienen als Nahrung dienen sollen.Rund 300 Euro hat die Pflanzaktion gekostet, inklusive Erde und Gartengeräten. Sie soll auch zeigen, wie die Grünanlage bis zum geplanten Umbau sinnvoll und kostengünstig genutzt werden kann. […]“

    Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Garteln-zwischen-Pflastersteinen-id30180012.html (mehr …)

  • Green City startet neuen Gemeinschaftsgarten in Giesing

    (Gu, Mail 28.5.)
    Green City ist dabei, in München Giesing einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Sie haben das Grundstück an der Tegernseer Landstraße vom Kommunalreferat zur Zwischennutzung erstmals bis Ende 2015 bekommen und bauen gerade Hochbeete.

    (mehr …)